Schwierige Gruppe in der EM-Qualifikation

Nachdem die DBB-Damen die Eurobasket Women im Sommer 2021 verpasst haben (Platz drei in der Qualifikationsgruppe hinter Kroatien und Lettland), stehen die nächsten richtungsweisenden Aufgaben auf dem Programm. Es geht seit November 2021 um die Qualifikation zur Eurobasket Women 2023 in Israel und Slowenien. Dabei wurden dem Team von Head Coach Walt Hopkins Belgien, Bosnien und Herzegowina sowie Nordmazedonien zugelost. Gespielt wird im System „Jeder gegen Jeden“ jeweils zuhause und auswärts in drei „Fenstern“ am 11. (73:41 gegen Nordmazedonien) und 14. November 2021 (55:84 in Belgien), am 24. und 27. November 2022 und am 9. und 12. Februar 2023. Insgesamt wurden zehn Gruppen (acht mit vier Teams, zwei mit drei Teams) ausgelost. Die zehn Gruppensieger plus die vier besten Gruppenzweiten qualifizieren sich. Sollten Israel und/oder Slowenien zu diesen Teams gehören, sind der fünftbeste und gegebenenfalls der sechstbeste Gruppenzweite qualifiziert.

Wurfquoten EM-Qualifikation 2020/2021

FG%

3P%

FT%

Medaillen für DBB und DBV

Sowohl der Deutsche Basketball Bund (DBB) als auch der ehemalige Basketball-Verband der DDR (DBV), konnten mit ihren Damen-Nationalmannschaften bereits Medaillen bei internationalen Meisterschaften gewinnen. Die DBB-Damen freuten sich 1997 bei der Europameisterschaft in Ungarn über Bronze, die DBV-Damen 1966 bei der Europameisterschaft in Rumänien ebenfalls über Bronze.

FIBA World Ranking

Die deutschen Damen belegen in der aktuellen Weltrangliste der FIBA den 40. Platz und liegen in Europa auf Platz 23.

Teilnahmen

Die DBB-Damen schafften es in ihrer Geschichte bisher 14 Mal zur Teilnahme an einer EM-Endrunde. Zuletzt gelang das bei der EM 2011 in Polen (13. Platz). Die DBV-Damen waren fünf Mal mit dabei, zuletzt bei der EM 1972 in Bulgarien.

Letztes Spiel

Belgien

84 – 55

EuroBasket Women 2023 Qualifiers | 2. Spieltag
Deutschland

Kalender

Brunckhorst_LAT_2021

Deutschland – Bosnien und Herzegowina

24

November 2022

SaballySatou_MKD_2019

Nordmazedonien – Deutschland

27

November 2022

Fiebich_MKD_2020

Deutschland – Belgien

09

Februar 2023

Greinacher_LAT_2020

Bosnien und Herzegowina – Deutschland

12

Februar 2023

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Anna Lappenküper 24/03/1998 1,72 m Point Guard Rheinland Lions
Marie Bertholdt 27/03/1995 1.83 m Guard/Forward BC Pharmaserv Marburg
Levke Brodersen 27/11/1994 1.70 m Point Guard TSV 1880 Wasserburg
Patricia Broßmann 23/03/1997 1.82 m Forward TK Hannover
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m Point Guard Team Bundeswehr
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m Point Guard Medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m Power Forward BKG Prima Akademia/HUN
Emma Eichmeyer 25/02/2000 1.81 m Forward GiroLive Panthers Osnabrück
Leonie Fiebich 10/01/2000 1.89 m Small Forward Casademont Zaragoza/ESP
Luisa Geiselsöder 10/02/2000 1.92 m Center La Roche Vendee (FRA)
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m Forward/Center Team Bundeswehr
Marie Gülich 28/05/1994 1.95 m Center Los Angeles Sparks/Valencia BC (ESP)
Alina Hartmann 23/10/1995 1.83 m Guard/Forward Rutronik Stars Keltern
Laura Hebecker 29/07/1993 1.80 m Forward TSV 1880 Wasserburg
Johanna Klug 02/11/1998 1.88 m Forward BC Pharmaserv Marburg
Marie Reichert 16/04/2001 1.85 m Power Forward GiroLive Panthers Osnabrück
Satou Sabally 25/04/1998 1.87 m Guard/Forward Dallas Wings/Fenerbahce Istanbul
Finja Schaake 23/07/1992 1.79 m Shooting Guard TK Hannover
Jessika Schiffer 28/09/2000 1.75 m Guard Rider University/USA
Laura Schinkel 16/08/1999 1,72 m Point Guard Gisa Lions MBC
Anneke Schlüter 25/02/1995 1.80 m Guard Eigner Angels Nördlingen
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m Guard BC Pharmaserv Marburg
Lina Sontag 24/11/2003 1.91 m Forward University of California, Los Angeles (USA)‎
Emma Stach 04/10/1996 1.75 m Guard Panathiaikos Athen/GRE
Jenny Strozyk 25/02/2000 1.65 m Point Guard GiroLive Panthers Osnabrück
Stephanie Wagner 08/07/1990 1.82 m Small Forward BC Pharmaserv Marburg
Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m Guard Rutronik Stars Keltern
LappenkueperAnne2022Portrait

Anna Lappenküper

Point Guard

BertholdtMarie2019

Marie Bertholdt

Guard/Forward

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Levke Brodersen

Point Guard

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Patricia Broßmann

Forward

BrunckhorstSvenja_2020

Svenja Brunckhorst

Point Guard

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Jennifer Crowder

Point Guard

DegbeonAma_2020

Ama Degbeon

Power Forward

EichmeyerEmma2022Portrait

Emma Eichmeyer

Forward

FiebichLeonie_2020

Leonie Fiebich

Small Forward

GeiselsoederLuisa_2020

Luisa Geiselsöder

Center

GreinacherSonja_2020

Sonja Greinacher

Forward/Center

GuelichMarie_2020

Marie Gülich

Center

HartmannAlina_2020

Alina Hartmann

Guard/Forward

HebeckerLaura_2020

Laura Hebecker

Forward

KlugJohanna_2019

Johanna Klug

Forward

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Marie Reichert

Power Forward

SaballySatou_2019

Satou Sabally

Guard/Forward

SchaakeFinja_2020

Finja Schaake

Shooting Guard

SchifferJessika2022Portrait

Jessika Schiffer

Guard

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Laura Schinkel

Point Guard

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Anneke Schlüter

Guard

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Theresa Simon

Guard

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Lina Sontag

Forward

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Emma Stach

Guard

StrozykJenny_2020

Jenny Strozyk

Point Guard

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Stephanie Wagner

Small Forward

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Alexandra Wilke

Guard

Bundestrainer Walt Hopkins

 

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat seit November 2020 einen neuen Bundestrainer für seine Damen-Nationalmannschaft. Walt Hopkins, ehemaliger Headcoach der New York Liberty in der WNBA, hat die DBB-Damen in den Qualifikationsfenstern zur Eurobasket Women 2021 übernommen und erstmals betreut. Die Qualifikation zur Eurobasket Women 2021 wurde knapp verpasst. In der aktuell laufenden Qualifikation zur Eurobasket Women 2023 hat Hopkins mit seinem Team gegen Nordmazedonien (71:43) gewonnen und in Belgien (55:84) verloren.

„Walt Hopkins ist ein hervorragender Trainer, der einen beindruckenden Werdegang vorweist und sich in den Gesprächen als sehr motiviert gezeigt hat. Ich glaube, dass er gut zu unseren Damen passt, von denen ja viele die US-amerikanische Basketballschule hautnah erleben oder noch erleben werden“, sagte Armin Andres, DBB-Vizepräsident für Leistungssport, bei der Vorstellung. 2020 absolvierte der neue Damen-Bundestrainer mit New York Liberty die Regular Season der WNBA, die in der sogenannten „Wubble“ in Bradenton/Florida stattfand. Die Playoffs erreichte Hopkins mit dem im Durchschnitt jüngsten Team der WNBA-Geschichte nicht. Auch 2021 betreute er die Liberty in der WNBA. Am 7. Dezember 2021 gaben Hopkins und die New York Liberty gemeinsam die einvernehmliche Trennung bekannt.

Hopkins, der aus Sparks, Nevada, stammt, begann seine Karriere als Basketball-Coach im Jahr 2013 als Player Development Coach bei Tulsa Shock (ehemaliges WNBA-Team, Vorgänger der Dallas Wings). Der heute 35-Jährige war anschließend bis Mai 2014 als Assistant Coach bei der Utah Valley University im Einsatz. Die folgenden drei Jahre war er als Professional Basketball Player Development Coach (NBA-, WNBA- & NCAA-Spieler*innen) tätig, ehe er als Assistant Coach zum WNBA-Team Minnesota Lynx wechselte und dort u.a. auch für das Scouting von internationalen und College-Talenten zuständig war. Im Januar 2020 folgte schließlich die Verpflichtung als Headcoach der New York Liberty.

Hopkins ist Absolvent der Universität von Nevada-Reno, wo er Englisch als Hauptfach und Philosophie studierte. Er besitzt zudem Master-Abschlüsse an den Universitäten Harvard und Berkeley (Sozial- / Sportpsychologie, Moralische Entwicklung, Motivationstheorie).

Walt Hopkins

Galerie

EM-Geschichte

Basketball-Europameisterschaften der Damen
Alle Platzierungen seit 1938

Alle EM-Spiele der Damen finden sich unter www.fiba.basketball unter „Events“.

Alle deutschen EM-Spiele finden sich hier.

  1. 1. EM

12.-16. Oktober 1938, Rom

1. Italien
2. Litauen
3. Polen
4. Frankreich
5. Schweiz

2. EM

14.-20. Mai 1950, Budapest

1. Sowjetunion
2. Ungarn
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Italien
6. Polen
7. Rumänien
8. Belgien
9. Schweiz
10. Österreich
11. Israel
12. Niederlande

3. EM

18.-25. Mai 1952, Moskau

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Ungarn
4. Bulgarien
5. Polen
6. Italien
7. Frankreich
8. Schweiz
9. Österreich
10. Rumänien
11. Finnland
12. DDR

  1. 4. EM

4.-13. Juni 1954, Belgrad

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Ungarn
5. Jugoslawien
6. Frankreich
7. Italien
8. Österreich
9. Bundesrepublik Deutschland
10. Dänemark

5. EM

2.-10. Juni 1956, Prag

1. Sowjetunion
2. Ungarn
3. Tschecheslowakei
4. Bulgarien
5. Polen
6. Italien
7. Frankreich
8. Österreich
9. Jugoslawien
10. Rumänien
11. Finnland
12. Niederlande
13. Dänemark
14. Schweiz
15. Bundesrepublik Deutschland
16. Schottland

6. EM

9.-18. Mai 1958, Lodz

1. Bulgarien
2. Sowjetunion
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Polen
6. Frankreich
7. Ungarn
8. Niederlande
9. DDR
10. Österreich

  1. 7. EM

3.-11. Juni 1960, Sofia

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Polen
5. Jugoslawien
6. Rumänien
7. Italien
8. Niederlande
9. Ungarn
10. Belgien

8. EM

22.-29. September 1962, Mulhouse

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Rumänien
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Ungarn
8. Frankreich
9. Italien
10. Belgien

9. EM

6.-13. September 1964, Budapest

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Rumänien
5. Polen
6. DDR
7. Jugoslawien
8. Ungarn
9. Italien
10. Frankreich

  1. 10. EM

2.-9. Oktober 1966, Sibiu und Cluj

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. DDR
4. Rumänien
5. Niederlande
6. Jugoslawien
7. Bulgarien
8. Polen
9. Ungarn
10. Italien
11. Frankreich
12. Bundesrepublik Deutschland

11. EM

5.-15. Juli 1968, Catania, Ragusa, Palermo und Messina

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Polen
4. DDR
5. Bulgarien
6. Italien
7. Belgien
8. Rumänien
9. Tschecheslowakei
10. Ungarn
11. Frankreich
12. Niederlande
13. Bundesrepublik Deutschland

12. EM

11.-19. September 1970, Rotterdam und Leeuwarden

1. Sowjetunion
2. Frankreich
3. Jugoslawien
4. Bulgarien
5. Tschecheslowakei
6. Polen
7. Niederlande
8. Rumänien
9. Italien
10. Ungarn
11. Österreich
12. Belgien

  1. 13. EM

8.-16.Oktober 1972, Varna und Bourgas

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Rumänien
6. Ungarn
7. DDR
8. Jugoslawien
9. Polen
10. Italien
11. Niederlande
12. Österrreich

14. EM

23. August – 3. September 1974, Sassari, Nuoro und Cagliari

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Italien
4. Ungarn
5. Bulgarien
6. Rumänien
7. Frankreich
8. Jugoslawien
9. Polen
10. Bundesrepublik Deutschland
11. Niederlande
12. Spanien

15. EM

20.-29. Mai 1976, Moulins, Le Mont-Dore, Vichyund Clermont-Ferrand

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Frankreich
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Italien
8. Ungarn
9. Rumänien
10. Spanien
11. Niederlande
12. Belgien
13. Bundesrepublik Deutschland

  1. 16. EM

20.-30. Mai 1978, Konin, Torun, Zielona Gora und Poznan

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Polen
6. Ungarn
7. Bulgarien
8. Rumänien
9. Italien
10. Niederlande
11. Spanien
12. Bundesrepublik Deutschland
13. Schweden

17. EM

19.-28. September 1980, Maglaj, Bosanski Brod, Prijedor und Banja Luka

1. Sowjetunion
2. Polen
3. Jugoslawien
4. Tschecheslowakei
5. Bulgarien
6. Niederlande
7. Ungarn
8. Rumänien
9. Italien
10. Spanien
11. Frankreich
12. Finnland
13. Belgien
14. England

18. EM

13.-20. September 1981, Ancona und Senigalia

1. Sowjetunion
2. Polen
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Bulgarien
6. Niederlande
7. Italien
8. Rumänien
9. Ungarn
10. Bundesrepublik Deutschland
11. Schweden
12. Finnland

  1. 19. EM

11.-18. September 1983, Miskolc, Zalaegerszeg und Budapest

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Jugoslawien
5. Italien
6. Tschecheslowakei
7. Polen
8. Niederlande
9. Rumänien
10. Schweden
11. Spanien

20. EM

8.-15. September 1985, Vicenca und Treviso

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Tschecheslowakei
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Italien
8. Frankreich
9. Rumänien
10. Spanien
11. Niederlande
12. Belgien

21. EM

4.-11. September 1987, Jerez, Puerta Santa Maria, Cadiz

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Ungarn
4. Tscheslowakei
5. Italien
6. Spanien
7. Schweden
8. Frankreich
9. Bulgarien
10. Polen
11. Rumänien
12. Finnland

  1. 22. EM

13.-18. Juni 1989, Varna

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Jugoslawien
5. Italien
6. Niederlande
7. Ungarn
8. Frankreich

23. EM

12.-17. Juni 1991, Tel Aviv

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Ungarn
4. Bulgarien
5. Tschecheslowakei
6. Polen
7. Italien
8. Israel

24. EM

8.-13. Juni 1993, Perugia

1. Spanien
2. Frankreich
3. Slowakische Republik
4. Italien
5. Polen
6. Bulgarien
7. Russland
8. Ungarn

  1. 25. EM

8.-18. Juni 1995, Brno

1. Ukraine
2. Italien
3. Russland
4. Slowakische Republik
5. Litauen
6. Moldawien
7. Tschechische Republik
8. Kroatien
9. Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Spanien, Jugoslawien

26. EM

6.-15. Juni 1997, Pecz, Zalaegerszeg und Budapest

1. Litauen
2. Slowakische Republik
3. Bundesrepublik Deutschland
4. Ungarn
5. Spanien
6. Russland
7. Moldawien
8. Jugoslawien
9. Tschechische Republik
10. Ukraine
11. Italien
12. Bosnien-Herzegowina

27. EM

28. Mai – 6. Juni 1999, Poznan, Pruszkov und Katowice

1. Polen
2. Frankreich
3. Russland
4. Slowakische Republik
5. Tschechische Republik
6. Litauen
7. Jugoslawien
8. Kroatien
9. Lettland
10. Bosnien-Herzegowina
11. Italien
12. Bundesrepublik Deutschland

28. EM

14.-23. September 2001, Orleans, Gravelines und Le Mans

1. Frankreich
2. Russland
3. Spanien
4. Litauen
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Ungarn
8. Slowakische Republik
9. Tschechische Republik
10. Griechenland
11. Ukraine
12. Rumänien

29. EM

19.-28. September 2003, Amaliada, Pyrgos und Patras

1. Russland
2. Tschechische Republik
3. Spanien
4. Polen
5. Frankreich
6. Belgien
7. Slowakische Republik
8. Serbien und Montenegro
9. Griechenland
10. Ungarn
11. Ukraine
12. Israel

30. EM

2.-11. September 2005, Bursa, Izmir und Ankara

1. Tschechische Republik
2. Russland
3. Spanien
4. Litauen
5. Frankreich
6. Lettland
7. Polen
8. Türkei
9. Serbien und Montenegro
10. Griechenland
11. Bundesrepublik Deutschland
12. Rumänien

  1. 31. EM

24. September – 7. Oktober 2007, Chieti, Lanciano, Ortona, Vasto

1. Russland
2. Spanien
3. Weißrussland
4. Lettland
5. Tschechische Republik
6. Litauen
7. Belgien
8. Frankreich
9. Italien / Türkei
11. Deutschland / Serbien
13. Kroatien / Griechenland / Isael / Rumänien

32. EM

7.-20. Juni 2009, Liepaja, Valmiera, Riga

1. Frankreich
2. Russland
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Griechenland
6. Italien
7. Lettland
8. Slowakische Republik
9. Tschechische Republik / Türkei
11. Litauen / Polen
13. Serbien / Israel / Ungarn / Ukraine

33. EM

18. Juni – 3. Juli 2011, Bydgoszcz, Katowitz, Lodz

1. Russland
2. Türkei
3. Frankreich
4. Tschechische Republik
5. Kroatien
6. Montenegro
7. Litauen
8. Lettland
9. Weißrussland / Spanien
11. Großbritannien / Polen
13. Griechenland / Slowakische Republik / Deutschland / Israel

  1. 34. EM

15.-30. Juni 2013, Vannes, Trelaze, Mouilleron-le-captif, Lille, Orchies

1. Spanien
2. Frankreich
3. Türkei
4. Serbien
5. Weißrussland
6. Tschechische Republik
7. Schweden
8. Italien
9. Großbritannien / Montenegro
11. Kroatien / Slowakische Republik
13. Russland / Litauen / Ukraine / Lettland

35. EM

11.-28. Juni 2015, Oradea, Timisoara, Szombathely, Sopron, Debrecen, Gyor, Budapest

1. Serbien
2. Frankreich
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Türkei
6. Russland
7. Montenegro
8. Litauen
9. Slowakische Republik
10. Griechenland
11. Tschechische Republik
12. Kroatien

36. EM

16.-25. Juni 2017, Hradec Kralove, Prag

1. Spanien
2. Frankreich
3. Belgien
4. Griechenland
5. Türkei
6. Lettland
7. Italien
8. Slowakische Republik
9. Russland
10. Ukraine
11. Serbien
12. Ungarn
13. Tschechische Republik
14. Slowenien
15. Weißrussland
16. Montenegro

  1. 37. EM

27. Juni – 7. Juli 2019, Riga, Zrenjanin (LAT), Belgrad, Nis (SRB)

1. Spanien
2. Frankreich
3. Serbien
4. Großbritannien
5. Belgien
6. Schweden
7. Ungarn
8. Russland
9. ItalienSlowenien
11. Lettland
12. Montenegro
13. Belarus
14. Türkei
15. Tschechische Republik
16. Ukraine

38. EM

17.-27. Juni 2021, Strasburg (FRA), Valencia (ESP)

1. Serbien
2. Frankreich
3. Belgien
4. Belarus
5. Bosnien und Herzegowina
6. Russland
7. Spanien
8. Schweden
9. Italien
10. Slowenien
11. Kroatien
12. Montenegro
13. Slowakische Republik
14. Türkei
15. Tschechische Republik
16. Griechenland

WM-Geschichte

Basketball-Weltmeisterschaften der Damen
Alle Platzierungen seit 1953

Alle WM-Spiele der Damen finden sich unter www.fiba.basketball unter „Events“.

Alle deutschen WM-Spiele finden sich hier.

  1. 1. WM

7.-22. März 1953, Santiago de Chile

1. USA
2. Chile
3. Frankreich
4. Brasilien
5. Paraguay
6. Argentinien
7. Peru
8. Mexiko
9. Schweiz
10. Kuba

2. WM

13.-26, Oktober 1957, Rio de Janeiro

1. USA
2. Sowjetunion
3. Tschecheslowakei
4. Brasilien
5. Ungarn
6. Paraguay
7. Chile
8. Mexiko
9. Argentinien
10. Australien
11. Peru
12. Kuba

3. WM

10.-18. Oktober 1959, Moskau

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Polen
6. Rumänien
7. Ungarn
8. Demokratische Volksrepublik Korea

  1. 4. WM

18. April – 4. Mai 1964, Lima

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. USA
5. Brasilien
6. Jugoslawien
7. Peru
8. Korea
9. Japan
10. Frankreich
11. Chile
12. Paraguay
13. Argentinien

5. WM

15.-22. April 1967, Prag

1. Sowjetunion
2. Korea
3. Tschecheslowakei
4. DDR
5. Japan
6. Jugoslawien
7. Bulgarien
8. Brasilien
9. Italien
10. Australien
11. USA

6. WM

15. – 29. Mai 1971, Sao Paulo

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Brasilien
4. Korea
5. Japan
6. Frankreich
7. Kuba
8. USA
9. Australien
10. Kanada
11. Argentinien
12. Ekuador
13. Madagaskar

  1. 7. WM

23. September – 4. Oktober 1975, Cali, Bogota, Bucaramanga

1. Sowjetunion
2. Japan
3. Tschecheslowakei
4. Italien
5. Korea
6. Mexiko
7. Kolumbien
8. USA
9. Ungarn
10. Australien
11. Kanada
12. Brasilien
13. Senegal

8. WM

29. April – 13. Mai 1979, Seoul

1. USA
2. Korea
3. Kanada
4. Australien
5. Italien
6. Japan
7. Frankreich
8. Nieerlande
9. Brasilien
10. Bolivien
11. Malaysia
12. Senegal

9. WM

24. Juli – 6. August 1983, Sao Paulo, Brasilia, Rio de Janeiro, Porto Alegre

1. Sowjetunion
2. USA
3. China
4. Korea
5. Brasilien
6. Bulgarien
7. Polen
8. Jugoslawien
9. Kanada
10. Kuba
11. Australien
12. Japan
13. Peru
14. Zaire

  1. 10. WM

8.-17. August, Vilnius, Minsk, Moskau

1. USA
2. Sowjetunion
3. Kanda
4. Tschecheslowakei
5. China
6. Kuba
7. Bulgarien
8. Ungarn
9. Australien
10. Korea
11. Brasilien
12. Chin. Taipeh

11. WM

12.-22. Juli 1990, Kota Kinabalu, Kuching, Kuala Lumpur

1. USA
2. Jugoslawien
3. Kuba
4. Tschecheslowakei
5. Sowjetunion
6. Australien
7. Kanada
8. Bulgarien
9. China
10. Brasilien
11. Korea
12. Japan
13. Italien
14. Senegal
15. Zaire
16. Malaysia

12. WM

2.-12. Juni 1994, Adelaide, Hobart, Launceston, Sydney

1. Brasilien
2. China
3. USA
4. Australien
5. Slowakische Republik
6. Kuba
7. Kanada
8. Spanien
9. Frankreich
10. Korea
11. Italien
12. Japan
13. Polen
14. Chin. Taipeh
15. Neuseeland
16. Kenia

  1. 13. WM

26. Mai – 7. Juni 1998, Münster, Wuppertal, Rotenburg/Fulda, Karlsruhe, Dessau, Bremen, Berlin

1. USA
2. Russland
3. Australien
4. Brasilien
5. Spanien
6. Litauen
7. Kuba
8. Slowakische Republik
9. Japan
10. Ungarn
11. Bundesrepublik Deutschland
12. China
13. Korea
14. Senegal
15. Argentinien
16. Demokratische Republik Kongo

14. WM

14.-25. September 2002, Zhangjiagang, Changshu, Taicang, Wuzhong, Changzhou, Suzhou, Huaian, Zhenjiang, Nanjing

1. USA
2. Russland
3. Australien
4. Korea
5. Spanien
6. China
7. Brasilien
8. Frankreich
9. Kuba
10. Argentinien
11. Litauen
12. Jugoslawien
13. Japan
14. Chin. Taipeh
15. Senegal
16. Tunesien

15. WM

12.-23. September 2006, Sao Paulo

1. Australien
2. Russland
3. USA
4. Brasilien
5. Frankreich
6. Litauen
7. Tschechische Republik
8. Spanien
9. Argentinien
10. Kanada
11. Kuba
12. China
13. Korea
14. Chin. Taipeh
15. Senegal
16. Nigeria

  1. 16. WM

23. September – 3. Oktober 2010, Ostrau, Brünn, Karlsbad (CZE)

1. USA
2. Tschechische Republik
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Australien
6. Frankreich
7. Russland
8. Korea
9. Brasilien
10. Japan
11. Griechenland
12. Kanada
13. China
14. Argentinien
15. Mali
16. Senegal

17. WM

27. September – 5. Oktober 2014, Istanbul, Ankara

1. USA
2. Spanien
3. Australien
4. Türkei
5. Kanada
6. China
7. Frankreich
8. Serbien
9. Tschechische Republik
10. Weißrussland
11. Brasilien
12. Kuba
13. Korea
14. Japan
15. Mozambique
16. Angola

18. WM

22. – 30. September 2018, Teneriffa, Spanien

1. USA
2. Australien
3. Spanien
4. Belgien
5. Frankreich
6. China
7. Kanada
8. Nigeria
9. Japan
10. Türkei
11. Griechenland
12. Senegal
13. Lettland
14. Korea
15. Argentinien
16. Puerto Rico

Olympia-Geschichte

Alle Olympischen Basketballturniere der Damen seit 1976

21. Olympische Sommerspiele

18.-27. Juli 1976, Montreal

1. Sowjetunion
2. USA
3. Bulgarien
4. Tschecheslowakei
5. Japan
6. Kanada

22. Olympische Sommerspiele

20.-30. Juli 1980, Moskau

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Jugoslawien
4. Ungarn
5. Kuba
6. Italien

23. Olympische Sommerspiele

29. Juli – 10. August 1984, Los Angeles

1. USA
2. Korea
3. China
4. Kanada
5. Australien
6. Jugoslawien

24. Olympische Sommerspiele

17.-30. September 1988, Seoul

1. USA
2. Jugoslawien
3. Sowjetunion
4. Australien
5. Bulgarien
6. China
7. Korea
8. Tschecheslowakei

25. Olympische Sommerspiele

26. Juli – 8. August 1992, Barcelona

1. Gemeinschaft unabhängiger Staaten
2. China
3. USA
4. Kuba
5. Spanien
6. Tschecheslowakei
7. Brasilien
8. Italien

26. Olympische Sommerspiele

19. Juli – 4. August 1996, Atlanta

1. USA
2. Brasilien
3. Australien
4. Ukraine
5. Russland
6. Kuba
7. Japan
8. Italien
9. China
10. Korea
11. Kanada
12. Demokratische Republik Kongo

27. Olympische Sommerspiele

16. September – 1. Oktober 2000, Sydney

1. USA
2. Australien
3. Brasilien
4. Korea
5. Frankreich
6. Russland
7. Slowakische Republik
8. Polen
9. Kuba
10. Kanada
11. Neuseeland
12. Senegal

28. Olympische Sommerspiele

13.-29. August 2004, Athen

1. USA
2. Australien
3. Russland
4. Brasilien
5. Tschechische Republik
6. Spanien
7. Griechenland
8. Neuseeland
9. China
10. Japan
11. Nigeria
12. Südkorea

29. Olympische Sommerspiele

9. – 23. August 2008, Peking

1. USA
2. Australien
3. Russland
4. China
5. Spanien
6. Weißrussland
7. Tschechische Republik
8. Südkorea
9. Brasilien
10. Lettland
11. Neuseeland
12. Mali

30. Olympische Sommerspiele

28. Juli – 11. August 2012, London

1. USA
2. Frankreich
3. Australien
4. Russland
5. Türkei
6. China
7. Tssschechische Republik
8. Kanada
9. Brasilien
10. Kroatien
11. Großbritannien
12. Angola

31. Olympische Sommerspiele

6. – 21. August 2016, Rio de Janeiro

1. USA
2. Spanien
3. Serbien
4. Frankreich
5. Australien
6. Türkei
7. Kanada
8. Japan
9. Belarus
10. China
11. Brasilien
12. Senegal

32. Olympische Sommerspiele

23. Juli – 8. August 2021, Tokio

1. USA
2. Japan
3. Frankreich
4. Serbien
5. China
6. Spanien
7. Belgien
8. Australien
9. Kanada
10. Korea
11. Nigeria
12. Puerto Rico

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DBB-Damen: Mit Rückenwind nach Skopje

Nach dem herausragenden 97:58-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina in Weißenfels ist die deutsche Dame-Nationalmannschaft mit viel Rückenwind nach Skopje/MKD gereist (siehe Tabelle Qualifikationsgruppe unten). Die Aussichten auf eine erfolgreiche Qualifikation nach dem tollen Erfolg sind jetzt deutlich besser geworden. In Skopje steht am morgigen Sonntag, 27. November 2022, um 19.00 Uhr das nächste Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien auf dem Programm. „Ausrutscher verboten“ lautet das Motto vor dem Spiel, denn die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng und Deutschland muss im Februar 2023 noch gegen Belgien und in Bosnien und Herzegowina antreten. Für die EuroBasket Women 2023 in Israel und Slowenien qualifizieren sich die zehn Gruppensieger und vier Gruppenzweite aus acht der zehn Gruppen. Die Anreise nach Skopje verlief am sehr frühen Freitagmorgen ohne Probleme. Der Check in beim ersten Flug nach Wien verlief schnell und reibungslos, es gab kein Warten an der Sicherheitskontrolle. Der Flug ging pünktlich, in Wien wurden die nur 45 Minuten Übergang zum Weiterflug nach Skopje gemeistert, auch das Gepäck landete komplett in der nordmazedonischen Hauptstadt. Nach halbstündiger Fahrt vom Flughafen wurde im schönen Hotel mit sehr großen Zimmern direkt am Fluss Vardar und nicht weit weg vom Zentrum Quartier bezogen. Hopkins bat noch am selben Abend zum kurzen Training in der Spielhalle, heute wird zweimal trainiert, ehe es morgen ernst wird. Nordmazedonien kassierte am Donnerstag in Belgien eine ganz bittere 41:112-Niederlage. Bereits nach dem ersten Viertel (3:34 !) war klar, dass es ein Debakel geben würde. Nordmazedonien bestand fast ausschließlich aus Jelena Antic (15, 6 REB) und Aleksandra Stojanovska (14, 3 AST) und wird sich gewiss vor eigenem Publikum nicht wieder so abschießen lassen wollen. Volle Konzentration von Beginn an ist also für die deutschen Damen angesagt. Hier noch ein paar Schnappschüsse (Foto FIBA) vom Spiel gegen Bosnien und Herzegwonia in Weißenfels: Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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DBB-Damen mit überragendem Auftritt

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat heute in Weißenfels mit einem überragenden Sieg gegen den EM-Fünften und WM-Teilnehmer Bosnien und Herzegowina gewaltig aufhorchen lassen. Das Team von Bundestrainer Walt Hopkins setzte sich gegen den favorisierten Gegner nach sehr starker Vortellung mit 97:58 (22:16, 27:23, 29:8, 19:11) durch. Dadurch wahrten die DBB-Korbjägerinnen ihre Chance auf die Qualifikation zur EuroBasket Women im kommenden Jahr in Israel und Slowenien. Am kommenden Sonntag, 27. November 2022, tritt die Mannschaft in Skopje gegen Nordmazedonien an. Hopkins startete mit Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Romy Bär, Ama Degbeon und Marie Gülich. Degbeon kümmerte sich um die eingebürgerte US-Amerikanerin Hurt. Nach über sechs Jahren Abstinenz in der „Natio“ erzielte Bär die ersten Punkte des Spiels. Und legte direkt einen Dreier nach (5:0, 3.). Vorne unterliefen der DBB-Auswahl einige Ballverluste, aber der Dreier von Brunckhorst, ein erfolgreicher Bär-Fastbreak und Punkte von Degbeon bedeuteten das 12:4 (5.), Auszeit Bosnien. Mit ihrem ersten Ballkontakt erhöhte Alina Hartmann auf 15:4 (6.), Anna Lappenküper betrat erstmals für die DBB-Damen das Feld. Lediglich bei den Anspielen unter den Korb wirkte Deutschland unsicher, sonst lief die Partie bis dahin rund (18:8, Dreier Fiebich, 7.). Degbeon verteidigte herausragend, Hartmann hielt ihr Team vorne (20:12, 10.). 10:0- vs 12:3-Lauf Der Rhythmus der Deutschen war jetzt etwas dahin, die Führung schmolz, der Gegner kam durch zwei Dreier zum Ausgleich (26:26, 13.). Nach einem 10:0-Lauf des Gegners brachte Deutschland durch Gülich wieder Punkte auf das Scoreboard (28:30, 14.), ehe Degbeon Deutschland per „and one“ wieder nach vorne brachte. Brunckhorst zeigte sich auch aus der Distanz bestens aufgelegt und traf zum 34:30 (15.). Degbeon und Gülich sorgten für das 38:32, die Reboundüberlegenheit half jetzt enorm. Die DBB-Auswahl hatte nach 17 Minuten mit einem 12:3-Lauf gekontert (40:33). Die nächsten Szenen gehörten Gülich, die sich mehrfach am gegnerischen Brett durchsetzen konnte (44:35, 19.). Brunckhorst netzte ihren dritten Dreier (mit Brett), zur Pause führten die Gastgeberinnen zweistellig: 49:39. Alle Infos, Ergebnisse und Statistiken zur EM-Qualifikation der Damen Hartmann „dreht durch“ Im Rahmen des Spieles wurden Katharina Fikiel, Laura Hebecker und Finja Schaake aus der Nationalmannschaft verabschiedet. DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Armin Andres und DBB-Vizepräsident Werner Lechner überreichten Präsente. Deutschland kam gut aus der Kabine (55:41, Gülich, 23.), hatte sich offenbar fest vorgenommen, die Gäste nicht mehr ins Spiel zurückzulassen. Bär baute den Vorsprung aus, es sah richtig gut aus für die ING-Korbjägerinnen (57:41, 24.). Die 1.112 Zuschauer*innen standen hinter ihrem Team, Degbeon kassierte ihr drittes Foul. Gülich war kaum zu stoppen, sie bediente Luisa Geiselsöder ganz stark zum 61:43 (26.). Der vierte Dreier von Brunckhorst und vier (!) weitere Distanztreffer durch Hartmann ließen den Gegner verzweifeln (78:45, 29.). Jessika Schiffer feierte ihr Debüt im Nationaltrikot, nach drei Vierteln hieß es 78:47. Sensationell! Im Schlussabschnitt ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr anbrennen. Spätestens beim 83:49 nach fünf Schiffer-Punkten war die Partie entschieden (32.). Doch es ging um jeden Punkt, denn in der Gruppe sind noch verschiedene direkte Vergleiche möglich. So hieß es bis zum Ende konzentriert zu bleiben. Bosnien und Herzegowina wirkte völlig konsterniert und fand überhaupt kein Mittel gegen die DBB-Auswahl. Lokalmatadorin und Debütantin Laura Schinkel wurde vom Publikum bei ihrem ersten Einsatz gefeiert. Der Vorsprung wuchs auf über 40 Punkte (93:50, 37.). Auch Emma Eichmeyer debütierte noch, am Ende war großer Jubel angesagt!   „Als Team hat es heute richtig Spaß gemacht“ Alina Hartmann: „Es ist natürlich schön, wenn jeder Wurf fällt, aber ich muss sagen, dass es als Team heute richtig Spaß gemacht hat. Wir haben hart gearbeitet die letzten Tage, hatten keine Pause nach den Ligaspielen, wir waren alle mit der richtigen Einstellung da und haben uns heute einfach selbst belohnt. Ich habe mir einfach vorgenommen cool zu bleiben, was auch immer passiert, nehme ich mit und das hat gut geklappt heute.“ Walt Hopkins: „Ich habe erwartet, dass wir heute rauskommen und gut spielen. An einen solch hohen Sieg habe ich natürlich nicht gedacht, aber wir haben uns jetzt in die bestmögliche Position gebracht. Nach der Pause haben wir die Ballverluste reduziert, waren am Brett erfolgreich und haben ganz viele Dinge richtig gut gemacht. Es war großartig, dass ich alle zwölf Spielerinnen einsetzen konnte. Jede ist aufs Feld gekommen und hat uns etwas gegeben. Es ist immer schön, wenn sich die harte Arbeit aus dem Training auszahlt.“ Für Deutschland spielten: Romy Bär (Rheinland Lions, 12), Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr, 11), Ama Degbeon (BKG Prima Akademia/HUN, 11), Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück, 0), Leonie Fiebich (Casademont Zaragoza/ESP, 7), Luisa Geiselsöder (La Roche Vendee/FRA, 4), Sonja Greinacher (Team Bundeswehr, 7), Marie Gülich (Valencia BC/ESP, 18), Alina Hartmann (Rutronik Stars Keltern, 17), Anna Lappenküper (Rheinland Lons, 0), Jessika Schiffer (Rider University/USA, 5), Laura Schinkel (GISA Lions MBC, 2). Boxscore

WilkeReichert

Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen

Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen kurz vor dem morgigen EM-Qualifikationsspiel in Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina (19.00 Uhr, Tickets, live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA). Bundestrainer Walt Hopkins muss kurzfristig auf Marie Reichert (Foto re., GiroLive Panthers Osnabrück, verletzt) und Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern, Daumenverletzung) verzichten. Somit stehen dem Head Coach 13 Spielerinnen zur Verfügung.

SchinkelGuelich

DBB-Damen vor der EM-Qualifikation

Noch zwei Tage, dann wird es ernst für die deutsche Damen-Nationalmannschaft. Ein Jahr nach dem bisher letzten EM-Qualifikationsspiel in Belgien geht es am Donnerstag, 24. November 2022, um 19.00 Uhr in der Stadthalle Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina, ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe A (siehe Tabelle unten). Das Team von Bundestrainer Walt Hopkins trainiert seit vergangenem Sonntag intensiv auf diesen Höhepunkt hin. Täglich zweimal bitten der Head Coach und seine Assistant Coaches Sidney Parsons und Stefan Mienack zum intensiven Training, an dem auch Athletiktrainer Julian Morche „kräftig“ mitwirkt. Das deutsche Team ist eine Mischung aus jungen, unerfahrenen Spielerinnen noch ganz ohne Länderspielerfahrung bis hin zu den „Anführerinnen“ Svenja Brunckhorst (Kapitänin) und Sonja Greinacher sowie Rückkehrerin Romy Bär (Kader unten). Das Team harmoniert im Training gut und zieht voll motiviert mit. Alexandra Wilke und Marie Reichert sind angeschlagen, sie werden für die beiden Spiele leider ausfallen. „Nach dem heutigen Trainingstag habe ich das beste Gefühl, dass ich mit dieser Mannschaft jemals hatte. Es waren zwei sehr gute Trainings, wir sind heute besser geworden“, so Hopkins. Die Einheiten sind eng getaktet, denn auch die MBC-Herren und die bosnischen Damen absolvieren ihre Einheiten in der Stadthalle. Der Gegner aus Bosnien und Herzegowina ist ohne Superstar Jonquel Jones (Mersin | TUR) angereist, dafür aber mit der eingebürgerten Courtney Hart (Elitzur Holon | ISR). Die zehn Gruppensieger und die besten vier Gruppenzweiten aus acht Qualifikationsgruppen qualifizieren sich für die kontinentalen Titelkämpfe im kommenden Jahr. Kader Romy Bär (Rheinland Lions | 189 cm | 79 Lsp.) Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr | 179 cm | 66 Lsp.) Ama Degbeon (BKG Prima Akademia | 186 cm | 37 Lsp.) Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück | 181 cm | 0 Lsp.) Leonie Fiebich (Casademont Zaragoza | 189 cm | 6 Lsp.) Luisa Geiselsöder (La Roche Vendee | 192 cm | 8 Lsp.) Sonja Greinacher (Team Bundeswehr | 188 cm | 62 Lsp.) Marie Gülich (Valencia BC | 194 cm | 12 Lsp.) Alina Hartmann (Rutronik Stars Keltern | 183 cm | 12 Lsp.) Anna Lappenküper (Rheinland Lons | 171 cm | 0 Lsp.) Jessika Schiffer (Rider University | 172 cm | 0 Lsp.) Laura Schinkel (GISA Lions MBC | 173 cm | 0 Lsp.) Theresa Simon (BC Pharmaserv Marburg | 180 cm | 8 Lsp.) Tickets Tickets für das Länderspiel in Weißenfels gibt es online http://www.basketball-bund.de/tickets Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 9 € Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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DBB-Damen: Countdown zur EM-Qualifikation läuft

In genau einer Woche ist es soweit. Dann greift die deutsche Damen-Nationalmannschaft nach einjähriger Spielpause wieder in die Qualifikation zur EuroBasket Women 2023 (Israel und Slowenien) ein. Am Donnerstag, 24. November 2022, 19.00 Uhr, spielt das Team von Bundestrainer Walt Hopkins in der Stadthalle Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina. Der Gegner, der laut aktuellen Informationen ohne Superstar Jonquel Jones (Mersin | TUR), dafür aber mit der eingebürgerten Courtney Hart (Elitzur Holon | ISR) antritt, führt die Tabelle der Gruppe A nach Siegen gegen Belgien und Nordmazedonien ungeschlagen an (Tabelle siehe unten). Die Gruppensieger und die besten vier Gruppenzweiten der insgesamt zehn Qualifikationsgruppen qualifizieren sich für die kontinentalen Titelkämpfe im kommenden Jahr. „Potenzial dieses Teams ist immens“ Hopkins hat sich intensive Gedanken gemacht und blickt voraus: „Beständigkeit ist für uns enorm wichtig. Wir möchten eine stabile Kultur entwickeln und eine Philosophie, wie wir in jedes Training, in jedes Spiel hineingehen. Um das zu schaffen ist es sehr wichtig, mit den Leuten Kontinuität zu haben, mit denen und um die herum wir bauen möchten. Wir haben so ziemlich die gesamte Gruppe zusammen, die wir auch vorher schon hatten. Hoffentlich sind alle gesund, denn das Potenzial dieses Teams ist immens. Wir alle wissen das. Die Herausforderung wird es sein, in so kurzer Zeit die Chemie zu entwickeln, die wir benötigen, aber diese Gruppe ist bereit dazu.“ Alle Infos, Ergebnisse und Statistiken zur EM-Qualifikation der Damen Identität entwickeln Das ist aber noch nicht alles und so schaut der Bundestrainer natürlich auch auf den starken Gegner, der bei der EM im vergangenen Jahr Fünfter wurde und damit in diesem Jahr an der WM in Australien teilnahm (Zwölfter): „Sie sind ein sehr gutes Team und haben Dinge erreicht, die wir auch erreichen möchten. Wie jedes Spiel in diesen Qualifiers wird auch dieses ein extrem wichtiges Spiel für uns sein. Unser Team und unser Staff wissen das. Genauso wie vor den bisherigen Spielen wird unser Fokus in der Vorbereitung auch dieses Mal wieder auf uns selbst liegen. Ich denke, es ist in so einer kurzen Zeitspanne besonders wichtig, dass du ausreichend Trainingszeit und mentale sowie physische Energie darin investierst, was du als Team gut machen willst. Natürlich bereiten wir uns auch speziell auf unsere Gegnerinnen vor. Auf ihre Spielzüge, ihre individuellen Stärken und Schwächen, diese Dinge. All das versteht sich von selbst. Es ist sehr viel wichtiger, dass wir weiterverfolgen, die vorhin angesprochene Identität zu entwickeln. Darauf lag unser Augenmerk in den Fenstern zuvor und so wird es auch dieses Mal sein: so viel Zeit wie möglich gemeinsam verbringen, diese Zeit optimal nutzen und dann rausgehen und alles dafür geben zu gewinnen.“ Tickets Tickets für das Länderspiel in Weißenfels gibt es online http://www.basketball-bund.de/tickets Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 9 € Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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Damen-Kader vor Qualifiers: Hopkins nominiert nach

Im Vorfeld des anstehenden Qualifikationsfensters zur FIBA Women’s EuroBasket 2023 hat Bundestrainer Walt Hopkins Änderungen am Kader vorgenommen. Die beiden Guards Levke Brodersen und Jenny Strozyk stehen nicht mehr im Kader. Brodersen wird aus privaten Gründen und Strozyk verletzungsbedingt nicht im Aufgebot des Bundestrainers stehen. Die vakanten Stellen ersetzte Hopkins heute durch die Nominierungen von Anna Lappenküper (Rheinland Lions, Foto re. in rot) und Laura Schinkel (GISA Lions MBC, Foto re. in weiß). Die beiden nachnominierten Spielerinnen durchliefen verschiedene Nachwuchsteams des DBB, standen jedoch bisher noch nicht im Kader der Damen-Nationalmannschaft. Lappenküper war zuletzt 2018 bei der U20-EM der Damen für Deutschland aktiv, Schinkel beim gleichen Wettbewerb des darauffolgenden Sommers. (Alle Fotos: FIBA) Alle Infos zu den FIBA Women’s EuroBasket 2023 Qualifiers

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Emma Stach: 2023 wieder voll angreifen

Basketball-Nationalspielerin Emma Stach muss verletzungsbedingt u.a. auf die Teilnahme bei den Spielen der deutschen Damenbasketball-Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsfenster November 2022 verzichten. Ebenfalls steht sie momentan bis auf weiteres, trotz einiger interessanter Angebote aus dem Ausland, auch für ein Vereinsteam nicht zur Verfügung. Nach inzwischen zwölf Profijahren hat sich Emma Stach dafür entschieden, eine zuletzt recht hartnäckige Achillessehnenverletzung zunächst vollständig auszukurieren, um dann möglichst ab Januar 2023 wieder in den Profibasketballsport zurückzukehren. Emma Stach: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschieden, die nächsten Wochen zu versuchen, meine Verletzung durch verschiedene Maßnahmen komplett auszukurieren. Natürlich hätte ich gerne im EM-Qualifikationsfenster mit dem Team die wichtigen Spiele bestritten. Aber für mich steht momentan die vollständige Genesung im Vordergrund, um dann hoffentlich in 2023 wieder mit der Nationalmannschaft und im Verein voll angreifen zu können. Natürlich werde ich mit dem Team mitfiebern und hoffe, dass es nach diesen anstehenden zwei Spielen noch alle Chancen gibt sich für die nächste EM zu qualifizieren.“

Feature Videobeweis

Foto: Ulf Duda

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Medien-Akkreditierung EM-Qualifikation Damen

Ab sofort können sich interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter für das Qualifikationsspiel der DBB-Damen zur Europameisterschaft 2023 (Slowenien und Israel) am Freitag, 24. November 2022, 19.00 Uhr, akkreditieren. Der Gegner heißt dann Bosnien und Herzegowina. Das Onlineportal des Deutschen Basketball Bundes ist geöffnet. Die Medienakkreditierung erfolgt ausschließlich online. Wenn man erstmals auf das Portal gelangt, muss man einmalig ein Profil anlegen und kann sich dann für die entsprechenden Spiele/Events eintragen.