Schwierige Gruppe in der EM-Qualifikation

Nachdem die DBB-Damen die Eurobasket Women im Sommer 2021 verpasst haben (Platz drei in der Qualifikationsgruppe hinter Kroatien und Lettland), stehen die nächsten richtungsweisenden Aufgaben auf dem Programm. Es geht seit November 2021 um die Qualifikation zur Eurobasket Women 2023 in Israel und Slowenien. Dabei wurden dem Team von Head Coach Walt Hopkins Belgien, Bosnien und Herzegowina sowie Nordmazedonien zugelost. Gespielt wird im System „Jeder gegen Jeden“ jeweils zuhause und auswärts in drei „Fenstern“ am 11. (73:41 gegen Nordmazedonien) und 14. November 2021 (55:84 in Belgien), am 24. und 27. November 2022 und am 9. und 12. Februar 2023. Insgesamt wurden zehn Gruppen (acht mit vier Teams, zwei mit drei Teams) ausgelost. Die zehn Gruppensieger plus die vier besten Gruppenzweiten qualifizieren sich. Sollten Israel und/oder Slowenien zu diesen Teams gehören, sind der fünftbeste und gegebenenfalls der sechstbeste Gruppenzweite qualifiziert.

Wurfquoten EM-Qualifikation 2020/2021

FG%

3P%

FT%

Medaillen für DBB und DBV

Sowohl der Deutsche Basketball Bund (DBB) als auch der ehemalige Basketball-Verband der DDR (DBV), konnten mit ihren Damen-Nationalmannschaften bereits Medaillen bei internationalen Meisterschaften gewinnen. Die DBB-Damen freuten sich 1997 bei der Europameisterschaft in Ungarn über Bronze, die DBV-Damen 1966 bei der Europameisterschaft in Rumänien ebenfalls über Bronze.

FIBA World Ranking

Die deutschen Damen belegen in der aktuellen Weltrangliste der FIBA den 40. Platz und liegen in Europa auf Platz 23.

Teilnahmen

Die DBB-Damen schafften es in ihrer Geschichte bisher 14 Mal zur Teilnahme an einer EM-Endrunde. Zuletzt gelang das bei der EM 2011 in Polen (13. Platz). Die DBV-Damen waren fünf Mal mit dabei, zuletzt bei der EM 1972 in Bulgarien.

Letztes Spiel

Belgien

84 – 55

EuroBasket Women 2023 Qualifiers | 2. Spieltag
Deutschland

Kalender

Brunckhorst_LAT_2021

Deutschland – Bosnien und Herzegowina

24

November 2022

SaballySatou_MKD_2019

Nordmazedonien – Deutschland

27

November 2022

Fiebich_MKD_2020

Deutschland – Belgien

09

Februar 2023

Greinacher_LAT_2020

Bosnien und Herzegowina – Deutschland

12

Februar 2023

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Marie Bertholdt 27/03/1995 1.83 m Guard/Forward BC Pharmaserv Marburg
Levke Brodersen 27/11/1994 1.70 m Point Guard TSV 1880 Wasserburg
Patricia Broßmann 23/03/1997 1.82 m Forward TK Hannover
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m Point Guard Team Bundeswehr
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m Point Guard Medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m Power Forward A3 Basket Umea/SWE
Leonie Fiebich 10/01/2000 1.89 m Small Forward Flammes Carolo Basket Ardennes/FRA
Luisa Geiselsöder 10/02/2000 1.92 m Center Landerneau Bretagne Basket (FRA)
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m Forward/Center Team Bundeswehr
Marie Gülich 28/05/1994 1.94 m Center Los Angeles Sparks/Valencia BC (ESP)
Alina Hartmann 23/10/1995 1.83 m Guard/Forward CB ISLAS CANARIAS/ESP
Laura Hebecker 29/07/1993 1.80 m Forward TSV 1880 Wasserburg
Johanna Klug 02/11/1998 1.88 m Forward BC Pharmaserv Marburg
Marie Reichert 16/04/2001 1.85 m Power Forward Medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Satou Sabally 25/04/1998 1.87 m Guard/Forward Dallas Wings/Fenerbahce Istanbul
Finja Schaake 23/07/1992 1.79 m Shooting Guard TK Hannover
Anneke Schlüter 25/02/1995 1.80 m Guard Eigner Angels Nördlingen
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m Guard BC Pharmaserv Marburg
Lina Sontag 24/11/2003 1.91 m Forward University of California, Los Angeles (USA)‎
Emma Stach 04/10/1996 1.75 m Guard Panathiaikos Athen/GRE
Jenny Strozyk 25/02/2000 1.65 m Point Guard GiroLive Panthers Osnabrück
Stephanie Wagner 08/07/1990 1.82 m Small Forward BC Pharmaserv Marburg
Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m Guard BC Pharmaserv Marburg
BertholdtMarie2019

Marie Bertholdt

Guard/Forward

BrodersenLevke2018_square

Levke Brodersen

Point Guard

BroßmannPatricia2017_square

Patricia Broßmann

Forward

BrunckhorstSvenja_2020

Svenja Brunckhorst

Point Guard

CrowderJennifer_2020

Jennifer Crowder

Point Guard

DegbeonAma_2020

Ama Degbeon

Power Forward

FiebichLeonie_2020

Leonie Fiebich

Small Forward

GeiselsoederLuisa_2020

Luisa Geiselsöder

Center

GreinacherSonja_2020

Sonja Greinacher

Forward/Center

GuelichMarie_2020

Marie Gülich

Center

HartmannAlina_2020

Alina Hartmann

Guard/Forward

HebeckerLaura_2020

Laura Hebecker

Forward

KlugJohanna_2019

Johanna Klug

Forward

ReichertMarie2021_square

Marie Reichert

Power Forward

SaballySatou_2019

Satou Sabally

Guard/Forward

SchaakeFinja_2020

Finja Schaake

Shooting Guard

SchlueterAnneke_2020

Anneke Schlüter

Guard

SimonTheresa2019_square

Theresa Simon

Guard

SontagLena2020_square

Lina Sontag

Forward

StachEmma_2019

Emma Stach

Guard

StrozykJenny_2020

Jenny Strozyk

Point Guard

WagnerStephanie_2019

Stephanie Wagner

Small Forward

WilkeAlexandra_2019

Alexandra Wilke

Guard

Bundestrainer Walt Hopkins

 

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat seit November 2020 einen neuen Bundestrainer für seine Damen-Nationalmannschaft. Walt Hopkins, ehemaliger Headcoach der New York Liberty in der WNBA, hat die DBB-Damen in den Qualifikationsfenstern zur Eurobasket Women 2021 übernommen und erstmals betreut. Die Qualifikation zur Eurobasket Women 2021 wurde knapp verpasst. In der aktuell laufenden Qualifikation zur Eurobasket Women 2023 hat Hopkins mit seinem Team gegen Nordmazedonien (71:43) gewonnen und in Belgien (55:84) verloren.

„Walt Hopkins ist ein hervorragender Trainer, der einen beindruckenden Werdegang vorweist und sich in den Gesprächen als sehr motiviert gezeigt hat. Ich glaube, dass er gut zu unseren Damen passt, von denen ja viele die US-amerikanische Basketballschule hautnah erleben oder noch erleben werden“, sagte Armin Andres, DBB-Vizepräsident für Leistungssport, bei der Vorstellung. 2020 absolvierte der neue Damen-Bundestrainer mit New York Liberty die Regular Season der WNBA, die in der sogenannten „Wubble“ in Bradenton/Florida stattfand. Die Playoffs erreichte Hopkins mit dem im Durchschnitt jüngsten Team der WNBA-Geschichte nicht. Auch 2021 betreute er die Liberty in der WNBA. Am 7. Dezember 2021 gaben Hopkins und die New York Liberty gemeinsam die einvernehmliche Trennung bekannt.

Hopkins, der aus Sparks, Nevada, stammt, begann seine Karriere als Basketball-Coach im Jahr 2013 als Player Development Coach bei Tulsa Shock (ehemaliges WNBA-Team, Vorgänger der Dallas Wings). Der heute 35-Jährige war anschließend bis Mai 2014 als Assistant Coach bei der Utah Valley University im Einsatz. Die folgenden drei Jahre war er als Professional Basketball Player Development Coach (NBA-, WNBA- & NCAA-Spieler*innen) tätig, ehe er als Assistant Coach zum WNBA-Team Minnesota Lynx wechselte und dort u.a. auch für das Scouting von internationalen und College-Talenten zuständig war. Im Januar 2020 folgte schließlich die Verpflichtung als Headcoach der New York Liberty.

Hopkins ist Absolvent der Universität von Nevada-Reno, wo er Englisch als Hauptfach und Philosophie studierte. Er besitzt zudem Master-Abschlüsse an den Universitäten Harvard und Berkeley (Sozial- / Sportpsychologie, Moralische Entwicklung, Motivationstheorie).

Walt Hopkins

Galerie

EM-Geschichte

Basketball-Europameisterschaften der Damen
Alle Platzierungen seit 1938

Alle EM-Spiele der Damen finden sich unter www.fiba.basketball unter „Events“.

Alle deutschen EM-Spiele finden sich hier.

  1. 1. EM

12.-16. Oktober 1938, Rom

1. Italien
2. Litauen
3. Polen
4. Frankreich
5. Schweiz

2. EM

14.-20. Mai 1950, Budapest

1. Sowjetunion
2. Ungarn
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Italien
6. Polen
7. Rumänien
8. Belgien
9. Schweiz
10. Österreich
11. Israel
12. Niederlande

3. EM

18.-25. Mai 1952, Moskau

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Ungarn
4. Bulgarien
5. Polen
6. Italien
7. Frankreich
8. Schweiz
9. Österreich
10. Rumänien
11. Finnland
12. DDR

  1. 4. EM

4.-13. Juni 1954, Belgrad

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Ungarn
5. Jugoslawien
6. Frankreich
7. Italien
8. Österreich
9. Bundesrepublik Deutschland
10. Dänemark

5. EM

2.-10. Juni 1956, Prag

1. Sowjetunion
2. Ungarn
3. Tschecheslowakei
4. Bulgarien
5. Polen
6. Italien
7. Frankreich
8. Österreich
9. Jugoslawien
10. Rumänien
11. Finnland
12. Niederlande
13. Dänemark
14. Schweiz
15. Bundesrepublik Deutschland
16. Schottland

6. EM

9.-18. Mai 1958, Lodz

1. Bulgarien
2. Sowjetunion
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Polen
6. Frankreich
7. Ungarn
8. Niederlande
9. DDR
10. Österreich

  1. 7. EM

3.-11. Juni 1960, Sofia

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Polen
5. Jugoslawien
6. Rumänien
7. Italien
8. Niederlande
9. Ungarn
10. Belgien

8. EM

22.-29. September 1962, Mulhouse

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Rumänien
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Ungarn
8. Frankreich
9. Italien
10. Belgien

9. EM

6.-13. September 1964, Budapest

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Rumänien
5. Polen
6. DDR
7. Jugoslawien
8. Ungarn
9. Italien
10. Frankreich

  1. 10. EM

2.-9. Oktober 1966, Sibiu und Cluj

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. DDR
4. Rumänien
5. Niederlande
6. Jugoslawien
7. Bulgarien
8. Polen
9. Ungarn
10. Italien
11. Frankreich
12. Bundesrepublik Deutschland

11. EM

5.-15. Juli 1968, Catania, Ragusa, Palermo und Messina

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Polen
4. DDR
5. Bulgarien
6. Italien
7. Belgien
8. Rumänien
9. Tschecheslowakei
10. Ungarn
11. Frankreich
12. Niederlande
13. Bundesrepublik Deutschland

12. EM

11.-19. September 1970, Rotterdam und Leeuwarden

1. Sowjetunion
2. Frankreich
3. Jugoslawien
4. Bulgarien
5. Tschecheslowakei
6. Polen
7. Niederlande
8. Rumänien
9. Italien
10. Ungarn
11. Österreich
12. Belgien

  1. 13. EM

8.-16.Oktober 1972, Varna und Bourgas

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Rumänien
6. Ungarn
7. DDR
8. Jugoslawien
9. Polen
10. Italien
11. Niederlande
12. Österrreich

14. EM

23. August – 3. September 1974, Sassari, Nuoro und Cagliari

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Italien
4. Ungarn
5. Bulgarien
6. Rumänien
7. Frankreich
8. Jugoslawien
9. Polen
10. Bundesrepublik Deutschland
11. Niederlande
12. Spanien

15. EM

20.-29. Mai 1976, Moulins, Le Mont-Dore, Vichyund Clermont-Ferrand

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Frankreich
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Italien
8. Ungarn
9. Rumänien
10. Spanien
11. Niederlande
12. Belgien
13. Bundesrepublik Deutschland

  1. 16. EM

20.-30. Mai 1978, Konin, Torun, Zielona Gora und Poznan

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Tschecheslowakei
4. Frankreich
5. Polen
6. Ungarn
7. Bulgarien
8. Rumänien
9. Italien
10. Niederlande
11. Spanien
12. Bundesrepublik Deutschland
13. Schweden

17. EM

19.-28. September 1980, Maglaj, Bosanski Brod, Prijedor und Banja Luka

1. Sowjetunion
2. Polen
3. Jugoslawien
4. Tschecheslowakei
5. Bulgarien
6. Niederlande
7. Ungarn
8. Rumänien
9. Italien
10. Spanien
11. Frankreich
12. Finnland
13. Belgien
14. England

18. EM

13.-20. September 1981, Ancona und Senigalia

1. Sowjetunion
2. Polen
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Bulgarien
6. Niederlande
7. Italien
8. Rumänien
9. Ungarn
10. Bundesrepublik Deutschland
11. Schweden
12. Finnland

  1. 19. EM

11.-18. September 1983, Miskolc, Zalaegerszeg und Budapest

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Jugoslawien
5. Italien
6. Tschecheslowakei
7. Polen
8. Niederlande
9. Rumänien
10. Schweden
11. Spanien

20. EM

8.-15. September 1985, Vicenca und Treviso

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Tschecheslowakei
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Italien
8. Frankreich
9. Rumänien
10. Spanien
11. Niederlande
12. Belgien

21. EM

4.-11. September 1987, Jerez, Puerta Santa Maria, Cadiz

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Ungarn
4. Tscheslowakei
5. Italien
6. Spanien
7. Schweden
8. Frankreich
9. Bulgarien
10. Polen
11. Rumänien
12. Finnland

  1. 22. EM

13.-18. Juni 1989, Varna

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. Jugoslawien
5. Italien
6. Niederlande
7. Ungarn
8. Frankreich

23. EM

12.-17. Juni 1991, Tel Aviv

1. Sowjetunion
2. Jugoslawien
3. Ungarn
4. Bulgarien
5. Tschecheslowakei
6. Polen
7. Italien
8. Israel

24. EM

8.-13. Juni 1993, Perugia

1. Spanien
2. Frankreich
3. Slowakische Republik
4. Italien
5. Polen
6. Bulgarien
7. Russland
8. Ungarn

  1. 25. EM

8.-18. Juni 1995, Brno

1. Ukraine
2. Italien
3. Russland
4. Slowakische Republik
5. Litauen
6. Moldawien
7. Tschechische Republik
8. Kroatien
9. Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Spanien, Jugoslawien

26. EM

6.-15. Juni 1997, Pecz, Zalaegerszeg und Budapest

1. Litauen
2. Slowakische Republik
3. Bundesrepublik Deutschland
4. Ungarn
5. Spanien
6. Russland
7. Moldawien
8. Jugoslawien
9. Tschechische Republik
10. Ukraine
11. Italien
12. Bosnien-Herzegowina

27. EM

28. Mai – 6. Juni 1999, Poznan, Pruszkov und Katowice

1. Polen
2. Frankreich
3. Russland
4. Slowakische Republik
5. Tschechische Republik
6. Litauen
7. Jugoslawien
8. Kroatien
9. Lettland
10. Bosnien-Herzegowina
11. Italien
12. Bundesrepublik Deutschland

28. EM

14.-23. September 2001, Orleans, Gravelines und Le Mans

1. Frankreich
2. Russland
3. Spanien
4. Litauen
5. Jugoslawien
6. Polen
7. Ungarn
8. Slowakische Republik
9. Tschechische Republik
10. Griechenland
11. Ukraine
12. Rumänien

29. EM

19.-28. September 2003, Amaliada, Pyrgos und Patras

1. Russland
2. Tschechische Republik
3. Spanien
4. Polen
5. Frankreich
6. Belgien
7. Slowakische Republik
8. Serbien und Montenegro
9. Griechenland
10. Ungarn
11. Ukraine
12. Israel

30. EM

2.-11. September 2005, Bursa, Izmir und Ankara

1. Tschechische Republik
2. Russland
3. Spanien
4. Litauen
5. Frankreich
6. Lettland
7. Polen
8. Türkei
9. Serbien und Montenegro
10. Griechenland
11. Bundesrepublik Deutschland
12. Rumänien

  1. 31. EM

24. September – 7. Oktober 2007, Chieti, Lanciano, Ortona, Vasto

1. Russland
2. Spanien
3. Weißrussland
4. Lettland
5. Tschechische Republik
6. Litauen
7. Belgien
8. Frankreich
9. Italien / Türkei
11. Deutschland / Serbien
13. Kroatien / Griechenland / Isael / Rumänien

32. EM

7.-20. Juni 2009, Liepaja, Valmiera, Riga

1. Frankreich
2. Russland
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Griechenland
6. Italien
7. Lettland
8. Slowakische Republik
9. Tschechische Republik / Türkei
11. Litauen / Polen
13. Serbien / Israel / Ungarn / Ukraine

33. EM

18. Juni – 3. Juli 2011, Bydgoszcz, Katowitz, Lodz

1. Russland
2. Türkei
3. Frankreich
4. Tschechische Republik
5. Kroatien
6. Montenegro
7. Litauen
8. Lettland
9. Weißrussland / Spanien
11. Großbritannien / Polen
13. Griechenland / Slowakische Republik / Deutschland / Israel

  1. 34. EM

15.-30. Juni 2013, Vannes, Trelaze, Mouilleron-le-captif, Lille, Orchies

1. Spanien
2. Frankreich
3. Türkei
4. Serbien
5. Weißrussland
6. Tschechische Republik
7. Schweden
8. Italien
9. Großbritannien / Montenegro
11. Kroatien / Slowakische Republik
13. Russland / Litauen / Ukraine / Lettland

35. EM

11.-28. Juni 2015, Oradea, Timisoara, Szombathely, Sopron, Debrecen, Gyor, Budapest

1. Serbien
2. Frankreich
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Türkei
6. Russland
7. Montenegro
8. Litauen
9. Slowakische Republik
10. Griechenland
11. Tschechische Republik
12. Kroatien

36. EM

16.-25. Juni 2017, Hradec Kralove, Prag

1. Spanien
2. Frankreich
3. Belgien
4. Griechenland
5. Türkei
6. Lettland
7. Italien
8. Slowakische Republik
9. Russland
10. Ukraine
11. Serbien
12. Ungarn
13. Tschechische Republik
14. Slowenien
15. Weißrussland
16. Montenegro

  1. 37. EM

27. Juni – 7. Juli 2019, Riga, Zrenjanin (LAT), Belgrad, Nis (SRB)

1. Spanien
2. Frankreich
3. Serbien
4. Großbritannien
5. Belgien
6. Schweden
7. Ungarn
8. Russland
9. ItalienSlowenien
11. Lettland
12. Montenegro
13. Belarus
14. Türkei
15. Tschechische Republik
16. Ukraine

38. EM

17.-27. Juni 2021, Strasburg (FRA), Valencia (ESP)

1. Serbien
2. Frankreich
3. Belgien
4. Belarus
5. Bosnien und Herzegowina
6. Russland
7. Spanien
8. Schweden
9. Italien
10. Slowenien
11. Kroatien
12. Montenegro
13. Slowakische Republik
14. Türkei
15. Tschechische Republik
16. Griechenland

WM-Geschichte

Basketball-Weltmeisterschaften der Damen
Alle Platzierungen seit 1953

Alle WM-Spiele der Damen finden sich unter www.fiba.basketball unter „Events“.

Alle deutschen WM-Spiele finden sich hier.

  1. 1. WM

7.-22. März 1953, Santiago de Chile

1. USA
2. Chile
3. Frankreich
4. Brasilien
5. Paraguay
6. Argentinien
7. Peru
8. Mexiko
9. Schweiz
10. Kuba

2. WM

13.-26, Oktober 1957, Rio de Janeiro

1. USA
2. Sowjetunion
3. Tschecheslowakei
4. Brasilien
5. Ungarn
6. Paraguay
7. Chile
8. Mexiko
9. Argentinien
10. Australien
11. Peru
12. Kuba

3. WM

10.-18. Oktober 1959, Moskau

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Tschecheslowakei
4. Jugoslawien
5. Polen
6. Rumänien
7. Ungarn
8. Demokratische Volksrepublik Korea

  1. 4. WM

18. April – 4. Mai 1964, Lima

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Bulgarien
4. USA
5. Brasilien
6. Jugoslawien
7. Peru
8. Korea
9. Japan
10. Frankreich
11. Chile
12. Paraguay
13. Argentinien

5. WM

15.-22. April 1967, Prag

1. Sowjetunion
2. Korea
3. Tschecheslowakei
4. DDR
5. Japan
6. Jugoslawien
7. Bulgarien
8. Brasilien
9. Italien
10. Australien
11. USA

6. WM

15. – 29. Mai 1971, Sao Paulo

1. Sowjetunion
2. Tschecheslowakei
3. Brasilien
4. Korea
5. Japan
6. Frankreich
7. Kuba
8. USA
9. Australien
10. Kanada
11. Argentinien
12. Ekuador
13. Madagaskar

  1. 7. WM

23. September – 4. Oktober 1975, Cali, Bogota, Bucaramanga

1. Sowjetunion
2. Japan
3. Tschecheslowakei
4. Italien
5. Korea
6. Mexiko
7. Kolumbien
8. USA
9. Ungarn
10. Australien
11. Kanada
12. Brasilien
13. Senegal

8. WM

29. April – 13. Mai 1979, Seoul

1. USA
2. Korea
3. Kanada
4. Australien
5. Italien
6. Japan
7. Frankreich
8. Nieerlande
9. Brasilien
10. Bolivien
11. Malaysia
12. Senegal

9. WM

24. Juli – 6. August 1983, Sao Paulo, Brasilia, Rio de Janeiro, Porto Alegre

1. Sowjetunion
2. USA
3. China
4. Korea
5. Brasilien
6. Bulgarien
7. Polen
8. Jugoslawien
9. Kanada
10. Kuba
11. Australien
12. Japan
13. Peru
14. Zaire

  1. 10. WM

8.-17. August, Vilnius, Minsk, Moskau

1. USA
2. Sowjetunion
3. Kanda
4. Tschecheslowakei
5. China
6. Kuba
7. Bulgarien
8. Ungarn
9. Australien
10. Korea
11. Brasilien
12. Chin. Taipeh

11. WM

12.-22. Juli 1990, Kota Kinabalu, Kuching, Kuala Lumpur

1. USA
2. Jugoslawien
3. Kuba
4. Tschecheslowakei
5. Sowjetunion
6. Australien
7. Kanada
8. Bulgarien
9. China
10. Brasilien
11. Korea
12. Japan
13. Italien
14. Senegal
15. Zaire
16. Malaysia

12. WM

2.-12. Juni 1994, Adelaide, Hobart, Launceston, Sydney

1. Brasilien
2. China
3. USA
4. Australien
5. Slowakische Republik
6. Kuba
7. Kanada
8. Spanien
9. Frankreich
10. Korea
11. Italien
12. Japan
13. Polen
14. Chin. Taipeh
15. Neuseeland
16. Kenia

  1. 13. WM

26. Mai – 7. Juni 1998, Münster, Wuppertal, Rotenburg/Fulda, Karlsruhe, Dessau, Bremen, Berlin

1. USA
2. Russland
3. Australien
4. Brasilien
5. Spanien
6. Litauen
7. Kuba
8. Slowakische Republik
9. Japan
10. Ungarn
11. Bundesrepublik Deutschland
12. China
13. Korea
14. Senegal
15. Argentinien
16. Demokratische Republik Kongo

14. WM

14.-25. September 2002, Zhangjiagang, Changshu, Taicang, Wuzhong, Changzhou, Suzhou, Huaian, Zhenjiang, Nanjing

1. USA
2. Russland
3. Australien
4. Korea
5. Spanien
6. China
7. Brasilien
8. Frankreich
9. Kuba
10. Argentinien
11. Litauen
12. Jugoslawien
13. Japan
14. Chin. Taipeh
15. Senegal
16. Tunesien

15. WM

12.-23. September 2006, Sao Paulo

1. Australien
2. Russland
3. USA
4. Brasilien
5. Frankreich
6. Litauen
7. Tschechische Republik
8. Spanien
9. Argentinien
10. Kanada
11. Kuba
12. China
13. Korea
14. Chin. Taipeh
15. Senegal
16. Nigeria

  1. 16. WM

23. September – 3. Oktober 2010, Ostrau, Brünn, Karlsbad (CZE)

1. USA
2. Tschechische Republik
3. Spanien
4. Weißrussland
5. Australien
6. Frankreich
7. Russland
8. Korea
9. Brasilien
10. Japan
11. Griechenland
12. Kanada
13. China
14. Argentinien
15. Mali
16. Senegal

17. WM

27. September – 5. Oktober 2014, Istanbul, Ankara

1. USA
2. Spanien
3. Australien
4. Türkei
5. Kanada
6. China
7. Frankreich
8. Serbien
9. Tschechische Republik
10. Weißrussland
11. Brasilien
12. Kuba
13. Korea
14. Japan
15. Mozambique
16. Angola

18. WM

22. – 30. September 2018, Teneriffa, Spanien

1. USA
2. Australien
3. Spanien
4. Belgien
5. Frankreich
6. China
7. Kanada
8. Nigeria
9. Japan
10. Türkei
11. Griechenland
12. Senegal
13. Lettland
14. Korea
15. Argentinien
16. Puerto Rico

Olympia-Geschichte

Alle Olympischen Basketballturniere der Damen seit 1976

21. Olympische Sommerspiele

18.-27. Juli 1976, Montreal

1. Sowjetunion
2. USA
3. Bulgarien
4. Tschecheslowakei
5. Japan
6. Kanada

22. Olympische Sommerspiele

20.-30. Juli 1980, Moskau

1. Sowjetunion
2. Bulgarien
3. Jugoslawien
4. Ungarn
5. Kuba
6. Italien

23. Olympische Sommerspiele

29. Juli – 10. August 1984, Los Angeles

1. USA
2. Korea
3. China
4. Kanada
5. Australien
6. Jugoslawien

24. Olympische Sommerspiele

17.-30. September 1988, Seoul

1. USA
2. Jugoslawien
3. Sowjetunion
4. Australien
5. Bulgarien
6. China
7. Korea
8. Tschecheslowakei

25. Olympische Sommerspiele

26. Juli – 8. August 1992, Barcelona

1. Gemeinschaft unabhängiger Staaten
2. China
3. USA
4. Kuba
5. Spanien
6. Tschecheslowakei
7. Brasilien
8. Italien

26. Olympische Sommerspiele

19. Juli – 4. August 1996, Atlanta

1. USA
2. Brasilien
3. Australien
4. Ukraine
5. Russland
6. Kuba
7. Japan
8. Italien
9. China
10. Korea
11. Kanada
12. Demokratische Republik Kongo

27. Olympische Sommerspiele

16. September – 1. Oktober 2000, Sydney

1. USA
2. Australien
3. Brasilien
4. Korea
5. Frankreich
6. Russland
7. Slowakische Republik
8. Polen
9. Kuba
10. Kanada
11. Neuseeland
12. Senegal

28. Olympische Sommerspiele

13.-29. August 2004, Athen

1. USA
2. Australien
3. Russland
4. Brasilien
5. Tschechische Republik
6. Spanien
7. Griechenland
8. Neuseeland
9. China
10. Japan
11. Nigeria
12. Südkorea

29. Olympische Sommerspiele

9. – 23. August 2008, Peking

1. USA
2. Australien
3. Russland
4. China
5. Spanien
6. Weißrussland
7. Tschechische Republik
8. Südkorea
9. Brasilien
10. Lettland
11. Neuseeland
12. Mali

30. Olympische Sommerspiele

28. Juli – 11. August 2012, London

1. USA
2. Frankreich
3. Australien
4. Russland
5. Türkei
6. China
7. Tssschechische Republik
8. Kanada
9. Brasilien
10. Kroatien
11. Großbritannien
12. Angola

31. Olympische Sommerspiele

6. – 21. August 2016, Rio de Janeiro

1. USA
2. Spanien
3. Serbien
4. Frankreich
5. Australien
6. Türkei
7. Kanada
8. Japan
9. Belarus
10. China
11. Brasilien
12. Senegal

32. Olympische Sommerspiele

23. Juli – 8. August 2021, Tokio

1. USA
2. Japan
3. Frankreich
4. Serbien
5. China
6. Spanien
7. Belgien
8. Australien
9. Kanada
10. Korea
11. Nigeria
12. Puerto Rico

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„Baseline zu Baseline“ mit „Sunny“

Sonja Greinacher aka „Sunny“ steht an der Spitze der 3×3-Weltrangliste. Seit sie sich im vergangenen Jahr voll und ganz dem 3×3 verschrieben hat, hat sich ihr Leben verändert. Den traditionellen Vereinsbasketball hat sie hinter sich gelassen, das Spiel unter freiem Himmel hat ihre Passion für Basketball neu entfacht und sie genießt Basketball wie nie zuvor. Mit ihr an der Spitze hat das 3×3-Programm des DBB eine rasante Entwicklung genommen: EM-Silber unter dem Pariser Eiffelturm und Gold bei der Women’s Series im Bukarester Parlamentsgebäude zählen zu ihren größten Erfolgen. Aber auch der 3×3-Lifestyle hat ihre Sicht auf den Sport neu geprägt. Dank 3×3 bereist sie die unterschiedlichsten Kulturen dieser Welt, um sich auf dem höchsten Niveau zu messen. Mit Moritz und Lucas spricht sie über ihr erstes Jahr 3×3 in Vollzeit, ihren Alltag am Bundesstützpunkt in Hannover, berichtet von den coolsten Spielstätten auf der ganzen Welt und vieles mehr!

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3×3-Damen dominieren die Weltrangliste

Das ist wirklich der absolute Hammer! In der aktuellen 3×3-Weltrangliste stehen drei deutsche Damen in ihrer Rubrik in den TOP4. Das spiegelt mehr als eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte der DBB-3×3-Damen wider, die im vergangenen Jahr Silber beim FIBA 3×3 Women´s Basketball Europe Cup in Paris gewannen und auch bei der 3×3 Women’s Series groß auftrumpften (Siege in Klaipeda/LTU und beim Finale in Bukarest/ROU). Nummer eins im World Ranking ist Sonja Greinacher (Team Bundeswehr/Bundesstützpunkt Hannover) mit 112.308 Punkten, dicht gefolgt von ihrer Teamkollegin Svenja Brunckhorst (106.364 Punkte, Team Bundeswehr/Bundesstützpunkt Hannover). Es folgt Sandra Ygueravide aus Spanien mit 100.828 Punkten. Doch schon auf Platz vier folgt mit Luana Rodefeld (ebenfalls Team Bundeswehr/Bundesstützpunkt Hannover) die nächste Deutsche. Sie kommt auf 92.728 Punkte. „Ich freue mich unglaublich für Sonja, das finde ich schon toll. Wenn man dann sieht, dass drei unserer Spielerinnen unter den besten vier sind, dann ist das natürlich eineindeutiges Zeichen, dass unsere Kooperation mit der Bundeswehr genau der richtige Schritt war. Der Weg, den wir in Hannover beschreiten mit dem Bundesstützpunkt und mit der sehr spezifischen Förderung, trägt halt seine Früchte und wir sehen, in welche Richtung das gehen kann. Jetzt müssen wir gucken, dass wir das als Bestätigung sehen und dass wir da jetzt weitermachen und unser nächsten großen Ziele erreichen können“, so DBB-3×3-Disziplinchef Matthias Weber. Weitere deutsche Korbjägerinnen unter den TOP 250 im FIBA 3×3 World Ranking: 37. Jennifer Crowder (49.394) 79. Selma Yesilova (35.898) 84. Katharina Müller (34.554) 88. Nina Horvath (33.508) 101. Theresa Simon (30.000) 111. Lia Kentzler (28.054) 121. Elisa Mevius (26.153) 166. Emma Eichmeyer (19.223) 176. Emilia Tenbrock (18.203) 179. Viktoria Poros (18.038) 180. Amelie Kröner (18.020) 183. Stefanie Grigoleit (17.847) 201. Jessika Schiffer (16.315) 242. Johanna Klug (11.278) Nach wie vor hervorragend sieht es auch bei den deutschen 3×3 U18-Mädchen aus. Sie belegen die Plätze eins, zwei, vier und sechs. Und zwar wie folgt: 1. Nina Horvath (33.508, Bender Baskets Grünberg/Team Mittelhessen) 2. Elisa Mevius (26.153, Bender Baskets Grünberg/Team Mittelhessen) 4. Greta Kröger (8.172, BG Bonn 92/Rheinland Lions) 6. Lina Falk (7.914, Eintracht Braunschweig LionPride/Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Bild 1 bis 3: Sonja Greinacher, Svenja Brunckhorst und Luana Rodefeld. Fotos: FIBA

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DBB-Damen: „Es ist eine sehr wertvolle Zeit hier“

Momentan läuft der Lehrgang der Damen-Nationalmannschaft im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum. Bundestrainer Walt Hopkins hat 15 Spielerinnen versammelt und sagt als erstes kurzes Fazit, dass die „Zeit hier sehr wertvoll für uns ist“. Wir haben uns mit ihm über den „Sommerlehrgang“ unterhalten. Dabei kam folgendes Statement des Head Coaches heraus: Komfortable Situation „Das Trainingslager ist eine wirklich gute Gelegenheit für uns, uns ein bisschen außerhalb der stressigen und druckbelasteten Atmosphäre wie kurz vor den Spielen kennenzulernen und zu verbinden. Es ist das erste Mal für mich als Coach, dass ich das Team in einer etwas komfortableren Situation treffe, in der sie gut lernen und sich gegenseitig einfach besser kennenlernen können.“ Romy Bär eine „wundervolle Anführerin“ „Wir haben einige sehr interessante junge Spielerinnen hier, Jessi und Pauline zum Beispiel. Dazu einige Spielerinnen, die beim letzten Fenster nicht dabei waren, die ich aber sehr gerne sehen wollte. Es ist eine große Freude für mich, Romy Bär zu begegnen. Sie gestern zum ersten Mal spielen zu sehen, war wirklich großartig. Sie ist eine sehr talentierte Passgeberin und genauso eine wundervolle Anführerin. Ich bin sehr froh, sie hier als Teil des Teams dabeizuhaben.“ Kontinuität erreichen „Dieser Lehrgang ist ganz für uns da. Wir arbeiten an Bereichen ‚on court‘ und ‚off court‘, die für ein Team wichtig sind um Kontinuität zu erreichen. Sich gegenseitig zu kennen und zu wissen, was die Mitspielerin gerne macht, die Stärken und Schwächen jeder Spielerin, die Neigungen … sie müssen sich einfach untereinander so gut wie möglich kennen. Wir haben verschiedene Spielerinnen-Generationen hier, die noch nicht oft oder gar nicht miteinander gespielt haben, meist nur gegeneinander in den Vereinen. Spielerinnen entwickeln „Wir haben jetzt einen großen Teil des Teams hier und arbeiten viel an unseren offensiven Systemen und Prinzipien. Ich möchte vermitteln, wie ich sie spielen lassen möchte. Es ist wirklich eine sehr wertvolle Zeit für uns. Es ist wunderbar hier in Kienbaum. Wir sind glücklich, einen so großartigen Ort zu haben, um diesen Lehrgang durchzuführen. Jetzt geht es darum, jede Spielerin zu integrieren, sie kompetent zu bewerten und einzuordnen. Dazu haben wir normalerweise kaum Zeit, weil wir meist nur zwei, drei Tage für offensive Systeme und defensive Konzepte haben, dann ist Spieltag. Es ist wirklich schön, jetzt diese Zeit zu haben Dinge zu lehren. Denn das ist genau meine Art von Arbeit: Spielerinnen zu entwickeln. Ich habe jetzt die Gelegenheit, neue Dinge mit ihnen anzugehen. Das macht Spaß! Wir sind alle froh hier zu sein. Ich bin zwar noch etwas angeschlagen vom Jetlag, aber auf der anderen Seite habe ich hier eine wirklich gute Zeit mit dem Team.“ Beim Lehrgang in Kienbaum ist auch der neue DBB-Athletiktrainer Julian Morche erstmals für den DBB im Einsatz vor Ort. Folgende Spielerinnen nehmen am Lehrgang teil: Romy Bär (Rheinland Lions, 79 Länderspiele), Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr, 66 Lsp.), Jennifer Crowder (Medical Instinct Veilchen BG 74 Göttingen, 10 Lsp.), Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück, 0 Lsp.), Leonie Fiebich (Flammes Carolo Basket/FRA, 6 Lsp.), Sonja Greinacher (Team Bundeswehr, 62 Lsp.), Marie Gülich (BC Valencia/ESP, 12 Lsp.), Meret Kleine-Beek (SV Halle LIONS, 0 Lsp.), Pauline Mayer (Eisvögel USC Freiburg, 0 Lsp.), Marie Reichert (Medical Instinct Veilchen BG 74 Göttingen, 2 Lsp.), Jessika Schiffer (Rider University/USA, 0 Lsp.), Theresa Simon (BC Pharmaserv Marburg, 8 Lsp.), Emma Stach (TK Hannover Luchse, 20 Lsp.), Jenny Strozyk (GiroLive Panthers Osnabrück, 0 Lsp.), Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg, 18 Lsp.). Das Team wird betreut von Bundestrainer Walt Hopkins, Co-Trainerin Sidney Parsons, Athletiktrainer Julian Morche und Physiotherapeut Patrick Knoll.

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DBB-Damen trainieren in Kienbaum

Momentan läuft der Lehrgang der Damen-Nationalmannschaft im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum. Bundestrainer Walt Hopkins hat 15 Spielerinnen versammelt und sagt als erstes kurzes Fazit, dass die „Zeit hier sehr wertvoll für uns ist“. Wir haben uns mit ihm über den „Sommerlehrgang“ unterhalten. Dabei kam folgendes Statement des Head Coaches heraus: Komfortable Situation „Das Trainingslager ist eine wirklich gute Gelegenheit für uns, uns ein bisschen außerhalb der stressigen und druckbelasteten Atmosphäre wie kurz vor den Spielen kennenzulernen und zu verbinden. Es ist das erste Mal für mich als Coach, dass ich das Team in einer etwas komfortableren Situation treffe, in der sie gut lernen und sich gegenseitig einfach besser kennenlernen können.“ Romy Bär eine „wundervolle Anführerin“ „Wir haben einige sehr interessante junge Spielerinnen hier, Jessi und Pauline zum Beispiel. Dazu einige Spielerinnen, die beim letzten Fenster nicht dabei waren, die ich aber sehr gerne sehen wollte. Es ist eine große Freude für mich, Romy Bär zu begegnen. Sie gestern zum ersten Mal spielen zu sehen, war wirklich großartig. Sie ist eine sehr talentierte Passgeberin und genauso eine wundervolle Anführerin. Ich bin sehr froh, sie hier als Teil des Teams dabeizuhaben.“ Kontinuität erreichen „Dieser Lehrgang ist ganz für uns da. Wir arbeiten an Bereichen ‚on court‘ und ‚off court‘, die für ein Team wichtig sind um Kontinuität zu erreichen. Sich gegenseitig zu kennen und zu wissen, was die Mitspielerin gerne macht, die Stärken und Schwächen jeder Spielerin, die Neigungen … sie müssen sich einfach untereinander so gut wie möglich kennen. Wir haben verschiedene Spielerinnen-Generationen hier, die noch nicht oft oder gar nicht miteinander gespielt haben, meist nur gegeneinander in den Vereinen. Spielerinnen entwickeln „Wir haben jetzt einen großen Teil des Teams hier und arbeiten viel an unseren offensiven Systemen und Prinzipien. Ich möchte vermitteln, wie ich sie spielen lassen möchte. Es ist wirklich eine sehr wertvolle Zeit für uns. Es ist wunderbar hier in Kienbaum. Wir sind glücklich, einen so großartigen Ort zu haben, um diesen Lehrgang durchzuführen. Jetzt geht es darum, jede Spielerin zu integrieren, sie kompetent zu bewerten und einzuordnen. Dazu haben wir normalerweise kaum Zeit, weil wir meist nur zwei, drei Tage für offensive Systeme und defensive Konzepte haben, dann ist Spieltag. Es ist wirklich schön, jetzt diese Zeit zu haben Dinge zu lehren. Denn das ist genau meine Art von Arbeit: Spielerinnen zu entwickeln. Ich habe jetzt die Gelegenheit, neue Dinge mit ihnen anzugehen. Das macht Spaß! Wir sind alle froh hier zu sein. Ich bin zwar noch etwas angeschlagen vom Jetlag, aber auf der anderen Seite habe ich hier eine wirklich gute Zeit mit dem Team.“ Beim Lehrgang in Kienbaum ist auch der neue DBB-Athletiktrainer Julian Morche erstmals für den DBB im Einsatz vor Ort. Folgende Spielerinnen nehmen am Lehrgang teil: Romy Bär (Rheinland Lions, 79 Länderspiele), Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr, 66 Lsp.), Jennifer Crowder (Medical Instinct Veilchen BG 74 Göttingen, 10 Lsp.), Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück, 0 Lsp.), Leonie Fiebich (Flammes Carolo Basket/FRA, 6 Lsp.), Sonja Greinacher (Team Bundeswehr, 62 Lsp.), Marie Gülich (BC Valencia/ESP, 12 Lsp.), Meret Kleine-Beek (SV Halle LIONS, 0 Lsp.), Pauline Mayer (Eisvögel USC Freiburg, 0 Lsp.), Marie Reichert (Medical Instinct Veilchen BG 74 Göttingen, 2 Lsp.), Jessika Schiffer (Rider University/USA, 0 Lsp.), Theresa Simon (BC Pharmaserv Marburg, 8 Lsp.), Emma Stach (TK Hannover Luchse, 20 Lsp.), Jenny Strozyk (GiroLive Panthers Osnabrück, 0 Lsp.), Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg, 18 Lsp.). Das Team wird betreut von Bundestrainer Walt Hopkins, Co-Trainerin Sidney Parsons, Athletiktrainer Julian Morche und Physiotherapeut Patrick Knoll. Romy Bär 2016 gegen Serbien in Aktion. Jetzt kehrt sie nach sechsjähriger Abstinenz zu den DBB-Damen zurück. Foto: DBB/Brei

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WNBA Draft: Nyara Sabally an Nummer fünf gewählt

Ein deutsches Geschwisterpaar wird künftig in der WNBA für Furore sorgen. Nach Satou Sabally (Dallas Wings, 2020 an Nummer zwei gewählt) ist nun auch deren jüngere Schwester Nyara beim WNBA Draft gewählt worden. An Nummer fünf entschieden sich die New York Liberty für die Deutsche, die zuvor bei den Oregon Ducks in der NCAA gespielt hatte. „Es fühlt sich großartig an. Es war immer ein Traum von mir, so lange ich denken kann. Den Court mit Satou zu teilen, gegen sie zu spielen, das wird ganz viel Spaß machen. Ich kann es kaum erwarten, das wird auch ganz besonders für meine Familie. Ich freue mich über deren Unterstützung, auch wenn sie nur virtuell dabei sein kann“, sagte Nyara Sabally in einem ersten Statement bei ESPN. Die in Kürze beginnende WNBA-Saison wird sie allerdings aufgrund ihrer Knieverletzung nochverpassen, die New York Liberty „planen mit ihr für die Zukunft“. Nyara Sabally musste in ihrer noch jungen Karriere bereits einige schwere Verletzungen überstehen. Gleich zweimal riss sie sich das Kreuzband, fand aber mit unbändigem Willen wieder zurück zu ihrer alten Leistungsstärke und darüber hinaus. Mit ihrer Größe von 194 cm, ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeit und ihrem Spielverständnis wird sie im jungen Team der Liberty möglicherweise von Beginn an eine größere Rolle spielen. „Ich freue mich sehr für Nyara, dass sie sich jetzt ihren großen Traum erfüllen kann. Nach ihrer langen Leidensgeschichte ist es umso bemerkenswerter, welche Ausdauer und welche Aufopferung sie eingesetzt hat, um wieder auf dieses großartige Level zu kommen. Auch für die deutsche Nationalmannschaft erwarte ich noch ganz viel von ihr. Heute schicke ich aber erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch“, so der für Leistungssport zuständige DBB-Vizepräsident Armin Andres.

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Neues von den DBB-Damen im Ausland

Heute blicken wir mal wieder auf unsere deutschen Nationalspielerinnen im Ausland. Das Saisonende und damit die Höhepunkte nähern sich, für eine von ihnen ist leider ziemlich abrupt schon allles vorbei. Hier unser Überblick: Nyara Sabally Überragend, aber dennoch traurig! So lautet die bittere Bilanz für Nyara Sabally nach dem Aus „ihrer“ Oregon Ducks in der ersten Runde des NCAA Tournaments. 70:73 nach doppelter Verlängerung gegen Belmont lautete der bittere Endstand, der das abrupte Saisonende bedeutete. Sabally hatte nun wirklich alles getan, um das zu verhindern, aber: „Auf dem Papier sieht das gut aus, aber ich fühle mich gerade nicht wirklich großartig. Ich hätte 60 machen können und es wäre mir in einer Niederlage egal gewesen.“ 31 Punkte, zwölf Rebounds, sieben Blocks, Career-Highs in Punkten, Blocks, getroffnen Würfen in einem Spiel und Minuten, Schulrekord für die meisten Punkte und die meisten Blocks in einem NCAA Tournament-Spiel eingestellt … das alles war für Sabally notiert worden, aber der Frust überwog verständlicherweise. Nun gilt es, in der kommenden Saison einen neuen Anlauf zu nehmen. Satou Sabally In der türkischen Liga stark, zum zweiten Mal in Folge in das Final Four der Euroleague Women eingezogen, bei der Award-Wahl der Euroleague Women ganz vorne mit dabei … es könnte schlechter laufen für Satou Sabally bei Fenerbahce Istanbul. Gesund und belastbar ist der Forward an beiden Enden des Feldes ein ganz wichtiger Faktor. Fenerbahce führt die türkische Liga mit 19 Siegen und zwei Niederlagen an, Sabally kommt dort auf 15,7 Punkte, 6,8 Rebounds und 2,4 Assists im Schnitt. Noch besser sehen ihre Stats in der Euroleague Women aus. Hier erzielt die deutsche Nationalspielerin durchschnittlich 16,1 Punkte, 8,2 Rebounds und 2,4 Assists. Im Halbfinale des Euroleague Women Final Four (8.-10. April 2022, Ort steht noch nicht fest) wartet der tschechische Meister USK Prag auf Fenerbahce mit einer sicher hochmotivierten Satou Sabally. Marie Gülich Bei Marie Gülich ist im Moment wohl eher große Enttäuschung angesagt, denn sie ist mit Titelverteidiger Valencia BC im Viertelfinale des EuroCup Women am italienischen Vertreter Reyer Venedig gescheitert. Und das trotz einer der stärksten Vorstellungen, die die DBB-Centerin im Trikot von Valencia jemals gezeigt hat. Nach dem 61:57-Auswärtssieg in Venedig sah alles nach einem „planmäßigen“ Verlauf des Viertelfinales aus, aber vor eigenem Publikum unterlag Valencia mit 67:75 und schied damit aus. Gülich stand fast 33 Minuten auf dem Parkett und kam auf 19 Punkte (9/14, 8/11 2P), fünf Rebounds und drei Assists (insgesamt 10,3 Punkte, 5,9 Rebounds und 1,5 Assists im Schnitt). In der spanischen Liga belegt Valencia den zweiten Platz mit 20 Siegen und vier Niederlagen. Gülich verzeichnet dort durchschnittlich 11,1 Punkte, 5,4 Rebounds und 1,8 Assists. Leonie Fiebich Für den französischen Klub Flammes Carolo mit Leonie Fiebich kam das Aus im FIBA EuroCup im Achtelfinale. Dies ist allerdings durchaus als Erfolg zu bewerten. Gegen CBK Mersin Yenisehir Bld aus der Türkei gab es nicht viel zu bestellen (64:95, 48:79). Im ersten Spiel zeigte Fiebich allerdings eine starke Partie: In 25 Minuten kam sie auf elf Punkte (4/8, 3/4 3P, 2 REB, 2 AST). Insgesamt wurden in den zwölf internationalen Begegnungen durchschnittlich 21 Minuten, 6,4 Punkte, 4,1 Rebounds und 1,4 Assists notiert. Mit der Bilanz von zwölf Siegen bei vier Niederlagen belegt Flammes aktuell den zweiten Platz in der französischen Liga. Im Schnitt wird Fiebich dort 15 Minuten eingesetzt (5,1 Punkte, 3,4 Rebounds). Ama Degbeon Kurz vor den Playoffs steht Ama Degbeon bei ihrem schwedischen Klub A3 Basket Umea. Als Vierter der schwedischen Liga hat man die Hauptrunde abgeschlossen (17 Siege/9 Niederlagen) und trifft nun auf den Fünften Alvik Basket (16/10). Degbeon zählt auch weiterhin zu den absoluten Leistungsträgerinnen und kommt in 34 Minuten auf 14,8 Punkte, 9,1 Rebounds und zwei Assists im Schnitt. Luisa Geiselsöder Ungleich schwieriger verläuft die Saison für DBB-Centerin Luisa Geiselsöder bei Landerneau Bretagne Basket in Frankreich. Aktuell belegt man nur den elften und vorletzten Platz (4/13). In den sogenannten Playdowns wird sich Landerneau jeweils in Hin- und Rückspiel gegen die Teams auf den Plätzen 9-12 beweisen müssen. Ergebnisse der Hauptrunde untereinander werden übernommen. Nur der Vierte dieser Zusatzrunde muss absteigen. Geiselsöder wird 26 Minuten pro Spiel eingesetzt und kommt auf 9,2 Punkte, 5,4 Rebounds und einen Assist. Alina Hartmann Nach ihrem innerspanischen Vereinswechsel spielt Alina Hartmann eine gute Rolle bei Innova-TSN Leganés. Sie wird mehr als 15 Minuten aufs Parkett geschickt und liefert ordentliche Werte: 5,9 Punkte (63,6 % 2P, 39,1% 3P), 0,6 Rebounds und 0,6 Assists. Leganés steht auf Platz 13 mit acht Siegen und 17 Niederlagen.

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Internationaler Frauentag

Anlässlich des heutigen internationalen Frauentages möchten wir eine bunte Bildergalerie sprechen lassen, die die ganze Schönheit des Mädchen- und Damenbasketballs abbilden soll. Viel Spaß mit den Fotos.

Satou Sabally 2022 Euroleague Women

DBB-Damen: Der nächste Blick ins Ausland

Heute blicken wir mal wieder auf unsere deutschen Nationalspielerinnen im Ausland. Das Saisonende und damit die Höhepunkte nähern sich, für eine von ihnen ist leider ziemlich abrupt schon allles vorbei. Hier unser Überblick: Nyara Sabally Überragend, aber dennoch traurig! So lautet die bittere Bilanz für Nyara Sabally nach dem Aus „ihrer“ Oregon Ducks in der ersten Runde des NCAA Tournaments. 70:73 nach doppelter Verlängerung gegen Belmont lautete der bittere Endstand, der das abrupte Saisonende bedeutete. Sabally hatte nun wirklich alles getan, um das zu verhindern, aber: „Auf dem Papier sieht das gut aus, aber ich fühle mich gerade nicht wirklich großartig. Ich hätte 60 machen können und es wäre mir in einer Niederlage egal gewesen.“ 31 Punkte, zwölf Rebounds, sieben Blocks, Career-Highs in Punkten, Blocks, getroffnen Würfen in einem Spiel und Minuten, Schulrekord für die meisten Punkte und die meisten Blocks in einem NCAA Tournament-Spiel eingestellt … das alles war für Sabally notiert worden, aber der Frust überwog verständlicherweise. Nun gilt es, in der kommenden Saison einen neuen Anlauf zu nehmen. Satou Sabally In der türkischen Liga stark, zum zweiten Mal in Folge in das Final Four der Euroleague Women eingezogen, bei der Award-Wahl der Euroleague Women ganz vorne mit dabei … es könnte schlechter laufen für Satou Sabally bei Fenerbahce Istanbul. Gesund und belastbar ist der Forward an beiden Enden des Feldes ein ganz wichtiger Faktor. Fenerbahce führt die türkische Liga mit 19 Siegen und zwei Niederlagen an, Sabally kommt dort auf 15,7 Punkte, 6,8 Rebounds und 2,4 Assists im Schnitt. Noch besser sehen ihre Stats in der Euroleague Women aus. Hier erzielt die deutsche Nationalspielerin durchschnittlich 16,1 Punkte, 8,2 Rebounds und 2,4 Assists. Im Halbfinale des Euroleague Women Final Four (8.-10. April 2022, Ort steht noch nicht fest) wartet der tschechische Meister USK Prag auf Fenerbahce mit einer sicher hochmotivierten Satou Sabally. Marie Gülich Bei Marie Gülich ist im Moment wohl eher große Enttäuschung angesagt, denn sie ist mit Titelverteidiger Valencia BC im Viertelfinale des EuroCup Women am italienischen Vertreter Reyer Venedig gescheitert. Und das trotz einer der stärksten Vorstellungen, die die DBB-Centerin im Trikot von Valencia jemals gezeigt hat. Nach dem 61:57-Auswärtssieg in Venedig sah alles nach einem „planmäßigen“ Verlauf des Viertelfinales aus, aber vor eigenem Publikum unterlag Valencia mit 67:75 und schied damit aus. Gülich stand fast 33 Minuten auf dem Parkett und kam auf 19 Punkte (9/14, 8/11 2P), fünf Rebounds und drei Assists (insgesamt 10,3 Punkte, 5,9 Rebounds und 1,5 Assists im Schnitt). In der spanischen Liga belegt Valencia den zweiten Platz mit 20 Siegen und vier Niederlagen. Gülich verzeichnet dort durchschnittlich 11,1 Punkte, 5,4 Rebounds und 1,8 Assists. Leonie Fiebich Für den französischen Klub Flammes Carolo mit Leonie Fiebich kam das Aus im FIBA EuroCup im Achtelfinale. Dies ist allerdings durchaus als Erfolg zu bewerten. Gegen CBK Mersin Yenisehir Bld aus der Türkei gab es nicht viel zu bestellen (64:95, 48:79). Im ersten Spiel zeigte Fiebich allerdings eine starke Partie: In 25 Minuten kam sie auf elf Punkte (4/8, 3/4 3P, 2 REB, 2 AST). Insgesamt wurden in den zwölf internationalen Begegnungen durchschnittlich 21 Minuten, 6,4 Punkte, 4,1 Rebounds und 1,4 Assists notiert. Mit der Bilanz von zwölf Siegen bei vier Niederlagen belegt Flammes aktuell den zweiten Platz in der französischen Liga. Im Schnitt wird Fiebich dort 15 Minuten eingesetzt (5,1 Punkte, 3,4 Rebounds). Ama Degbeon Kurz vor den Playoffs steht Ama Degbeon bei ihrem schwedischen Klub A3 Basket Umea. Als Vierter der schwedischen Liga hat man die Hauptrunde abgeschlossen (17 Siege/9 Niederlagen) und trifft nun auf den Fünften Alvik Basket (16/10). Degbeon zählt auch weiterhin zu den absoluten Leistungsträgerinnen und kommt in 34 Minuten auf 14,8 Punkte, 9,1 Rebounds und zwei Assists im Schnitt. Luisa Geiselsöder Ungleich schwieriger verläuft die Saison für DBB-Centerin Luisa Geiselsöder bei Landerneau Bretagne Basket in Frankreich. Aktuell belegt man nur den elften und vorletzten Platz (4/13). In den sogenannten Playdowns wird sich Landerneau jeweils in Hin- und Rückspiel gegen die Teams auf den Plätzen 9-12 beweisen müssen. Ergebnisse der Hauptrunde untereinander werden übernommen. Nur der Vierte dieser Zusatzrunde muss absteigen. Geiselsöder wird 26 Minuten pro Spiel eingesetzt und kommt auf 9,2 Punkte, 5,4 Rebounds und einen Assist. Alina Hartmann Nach ihrem innerspanischen Vereinswechsel spielt Alina Hartmann eine gute Rolle bei Innova-TSN Leganés. Sie wird mehr als 15 Minuten aufs Parkett geschickt und liefert ordentliche Werte: 5,9 Punkte (63,6 % 2P, 39,1% 3P), 0,6 Rebounds und 0,6 Assists. Leganés steht auf Platz 13 mit acht Siegen und 17 Niederlagen. Luisa Geiselsöder Als Team läuft die Saison beim französischen Klub Landerneau Bretagne Basket mit DBB-Centerin Luisa Geiselsöder nicht zufriedenstellend. Nach zwölf Spieltagen hat man erst drei Siege auf dem Konto, was momentan für Platz zehn genügt. Geiselsöder spielt dennoch eine ordentliche Saison. Als Starterin auf der Fünf steht sie knapp 25 Minuten auf dem Parkett und kommt dabei auf 9,7 Punkte, 5,8 Rebounds sowie einen Assist. Alina Hartmann Die deutsche Forward hat innerhalb der spanischen LF Endesa den Verein gewechselt und spielt nach Gran Canaria nun für Innova-TSN Leganés. Das war offenbar eine gute Entscheidung, denn sie blüht in der Umgebung von Madrid förmlich auf. In bisher drei Spielen fiel ihr Dreier zu mehr als 70 Prozent (8/11), auch die zweistellige Punktausbeute in 19 Minuten auf dem Spielfeld kann sich sehen lassen (10,5). Leganés belegt aktuell den elften Platz mit fünf Siegen und zehn Niederlagen. College Nyara Sabally Einen kurzen Blick zum nordamerikanischen College-Basketball leisten wir uns auch heute. Nyara Sabally steht mit den Oregon Ducks in der Pac-12 auf Platz drei (4:1, 12:5 Overall). Sie scheint die so dringend nötige Stabilität gefunden zu haben und wird durchschnittlich 24 Minuten aufs Parkett geschickt. Diese Minuten nutzt sie zu 15,7 Punkten (57 %), 6,4 Rebounds, 2,2 Assists und 1,8 Steals. Jessika Schiffer Der deutsche Guard ist zur Rider University in die MAAC gewechselt. Schiffer darf mit fast 32 Minuten im Schnitt sehr viel aufs Spielfeld, was auch mit ein Grund für den Wechsel war. 9,1 Punkte, 3,3 Assists, 2,5 Rebounds und 1,5 Steals sind die Zwischenbilanz. Rider steht in der MAAC auf Platz neun (3:5, 5:12 Overall).