Der Turkish Airlines Basketball-Supercup kehrt im Sommer 2026 nach Hamburg zurück. Am 21. und 22. August 2026 steigt das traditionsreiche Spitzenturnier in der Barclays Arena. Die 36. Auflage des Supercups (Tickets, Link siehe unten) – verspricht wieder Basketball der absoluten Weltklasse und … die mögliche Revanche des EuroBasket-Finales 2025. Welt- und Europameister Deutschland führt das Teilnehmerfeld an, Vize-Europameister Türkei, Kroatien und Tschechien kommen hinzu und werden für Spitzenbasketball sorgen.

Der Supercup findet unmittelbar vor dem Start der zweiten Qualifikationsrunde für den World Cup 2027 in Katar statt, sodass man mit den jeweils stärksten verfügbaren Kadern rechnen darf. So hat beispielsweise Denis Schröder bereits seine Bereitschaft verkündet, im kommenden Sommer für Deutschland spielen zu wollen.

Gespielt wird in Hamburg an zwei Tagen: Am Freitag (21. August 2026) stehen die Halbfinals an. Um 17.45 Uhr eröffnet die Partie Kroatien gegen Türkei das Turnier, bevor um 20.30 Uhr Deutschland und Tschechien aufeinander treffen. Am Samstag (22. August 2026) folgen das Spiel um Platz drei (17.45 Uhr) und das Finale (20.30 Uhr). Alle Spiele werden live und kostenlos auf MagentaSport übertragen.

„Freue mich sehr auf die Herausforderungen“

Bundestrainer Álex Mumbrú: „„Es wird wieder ein großartiger Supercup. Die Gegner sind erstklassig, und ich freue mich sehr auf die Herausforderungen. Wir brauchen eine wichtige Standortbestimmung, wo unsere Mannschaft zu dem Zeitpunkt steht. Ich denke, die gesamte deutsche Basketball-Community kann sich schon jetzt auf den Basketball-Supercup 2026 in Hamburg freuen. Deutschland, die Türkei, Kroatien und Tschechien … wann sonst hätte man die Gelegenheit, diese vier Teams innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal zu sehen?“

Sportsenator Andy Grote: „Der internationale Spitzensport ist in Hamburg zu Hause. Der Tujrkish Airlines Supercup ist als eines der hochkarätigsten Basketball-Events in Deutschland Fixpunkt und Highlight in unserem Sportkalender. Mitten in der Qualifikationsphase für den World Cup 2027 treffen in Hamburg vier Spitzenteams aufeinander. Für das deutsche Team ist das eine entscheidende Standortbestimmung bei der Verteidigung ihrer Spitzenposition. Mehr internationalen Spitzenbasketball an nur zwei Tagen kann man kaum erleben.“

Bundestrainer Álex Mumbrú.
Foto: FIBA

Johannes Thiemann zeigte zuletzt gegen Kroatien ganz starke Vorstellungen.
Foto: FIBA

Immer noch Dreh- und Angelpunkt im tschechischen Team: Tomas Satoransky, hier im Spiel gegen Estland.
Foto: FIBA

Daniel Theis im EuroBasket-Finale 2025 gegen NBA-Star Alperen Sengün aus der Türkei.
Foto: FIBA

Die deutsche Mannschaft

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Geprägt ist die Mannschaft von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen.

Bei den Olympische Sommerspiele 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen.

Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs.

Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang recht souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse in den Qualifiers (Sieg und Niederlage gegen Kroatien, Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können.

Der Turkis Airlines Supercup bietet nicht nur dem Team, sondern auch den Fans die Chance, sich einzustimmen: auf ein hochklassiges Turnier, große Emotionen – und die Hoffnung, dass der nächste goldene Sommer vielleicht schon vor der Tür steht.

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Kroatien

Kroatien bleibt ein Gegner mit Gewicht. Historie, Talent und internationale Erfahrung sind vorhanden, auch wenn der Weg zuletzt holprig war. Die EuroBasket 2025 verpasste Kroatien erstmals in seiner Geschichte. In der Qualifikationsgruppe mit Frankreich, Zypern und Bosnien-Herzegowina reichten drei Siege nur zu Rang drei. Da Zypern als Gastgeber bereits qualifiziert war, bedeutete dies das Aus. Trotz eines klaren 104:67-Erfolgs im letzten Spiel gegen Zypern kam die Aufholjagd zu spät.

Nach dem EM-Aus führte der Weg über die World Cup European Pre-Qualifiers. Dort präsentierte sich Kroatien deutlich stabiler. Klare Siege gegen Norwegen (101:68, 102:53) und gegen Dänemark (100:71) legten früh den Grundstein, beim abschließenden 79:76 in Dänemark genügte auch ein knapper Erfolg. Prägend waren dabei zwei bekannte Gesichter: Dario Šarić (zuletzt Sacramento Kings/NBA) und Mario Hezonja (Real Madrid/ESP). Šarić überzeugte mit Allround-Qualitäten (15,5 PTS, 6,5 REB, 5,3 AST), Hezonja steuerte ähnliche Werte bei (15 PTS, 4,5 REB, 2,3 AST).

Im ersten Fenster der WM-Qualifikation gewann Kroatien beide Spiele, im zweiten gab es einen Heimsieg und eine Auswärtsniederlage gegen Deutschland. Besonders die Niederlage nach Verlängerung in Bonn wird die Kroaten noch heute schmerzen, da man in diesem Spiel schon wie der sichere Sieger aussah und in den letzten zwei Minuten einen Zehn-Punkte-Vorsprung noch hergab. Nach zwei klaren Siegen „mit voller Kapelle“ in Zypern und gegen Israel sind die Kroaten gemeinsam mit Deutschland aber mit jeweils fünf Siegen und einer Niederlage in die zweite Qualifikationsrunde eingezogen und auf einem guten Weg in Richtung World Cup 2027.

In der offiziellen Länderspielbilanz der beiden Länder kam es zu 25 Begegnungen, von denen Deutschland elf gewinnen konnte, bei einer Punktebilanz von insgesamt 1.925:1.970. Die bisher letzte Partie gegen Kroatien entschied Deutschland am 1. März 2026 für sich, als es im Rahmen der WM-Qualifikation am Ende den bereits angesprochenen 91:89-Erfolg  gab.

Möglicherweise wird Kroatien in Hamburg auch auf seine NBA-Akteure zurückgreifen können. Neben Karlo Matković (New Orleans Pelicans) betrifft das auch Ivica Zubac (LA Clippers/NBA). Die Qualität des Teams steigert sich also noch. Kroatien bringt Länge, Physis und individuelle Klasse und ist so ein Gegner, der immer gefährlich werden kann.

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Tschechien

Die tschechische Basketball-Nationalmannschaft gehört seit Jahrzehnten zur erweiterten europäischen Spitze ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Das Land bringt immer wieder absolute Top-Akteure wie Tomas Satoransky (FC Barcelona), Jan Vesely (ehem. FC Barcelona) oder auch NBA-Akteur Vit Krejci (Portland Trailblazers) hervor.

Bei der EuroBasket 2025 war Tschechien ersatzgeschwächt ohne Chance und scheiterte sieglos bereits in der Gruppenphase. Gegen Portugal, Türkei, Estland, Serbien und Lettland kassierte man teilweise deutliche Niederlagen.

Und auch in der Qualifikation zum World Cup 2027 in Katar ereilte die Tschechen ein bitteres Schicksal. Mit ausgeglichener Bilanz (3:3) und punktgleich mit dem Gruppensieger Estland schied man aufgrund des schlechteren direkten Vergleiches hiner Estland, Slowenien und Scheden aus.

Zum Auftakt gab es in Slowenien eine bereits vorentscheidende 59:99-„Klatsche“, vor eigenem Publikum wurde gegen den gleichen Gegner ein Sieg nur hauchdünn verspielt (84:86). Gegen Schweden (97:80) und in Estland (97:92) wurde gewonnen. Die 76:87-Niederlage in Schweden besiegelte das Aus bereits so gut wie sicher. Der abschließende 75:73-Erfolg gegen Estland reichte in der Höhe nicht aus, um noch in die zweite Qualifikationsrunde zu springen.

Noch immer geht „Altstar“ und Ex-NBA-Akteur Tomas Satoransky voran. In Punkten (16,3) und Assists (10,3) führt er sein Team in der Quali an, außerdem holt der groß gewachsene Point Guard noch 4,3 Rebounds im Schnitt. Neben ihm punkten noch Ondrej Sehnal (16,3, Basketball Nymburk), der in China spielende Tomas Kyzlink (14,5) und James Karnik (10,8, Klaipedos Neptunas/LTU) zweistellig. Bei Rebounds (5,3) und Assists (6,5) liegt Ondrey Sehnal jeweils an zweiter Stelle. Ob Vesely noch einmal für Tschechien spielen wird und ob Krejci zum tschechischen Team stoßen wird, ist noch nicht entschieden.

Die Bilanz der DBB-Korbjäger gegen Tschechien ist mit sieben Siegen aus acht Spielen positiv (Punktverhältnis 677:598). Das bisher letzte Spiel zwischen beiden Teams fand am 19. August 2022 in Hamburg statt, als Deutschland mit 101:90 gewann.


Türkei

Die türkische Basketball-Nationalmannschaft befindet sich aktuell in einer Phase des Umbruchs, in der sich große individuelle Qualität und strukturelle Herausforderungen gegenüberstehen. Im Mittelpunkt steht mit Alperen Şengün ein aufstrebender NBA-Star, der dem Team sowohl offensive Kreativität als auch physische Präsenz verleiht. Darüber hinaus verfügt die Türkei über mehrere erfahrene und talentierte Spieler aus europäischen Topligen, denen es jedoch bislang nicht immer gelingt, ihr Potenzial konstant im Nationaltrikot abzurufen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 war die Türkei nicht vertreten, nachdem die Qualifikation verpasst wurde. Bei der EuroBasket 2025 zeigte die Türkei ihr riesiges Potenzial. Besonders im schnellen Spiel nach Ballgewinnen und in Eins-gegen-eins-Situationen überzeugte die Mannschaft, während im strukturierten Halbfeldspiel Schwächen sichtbar wurden. Im Endspiel unterlag man der deutschen Mannschaft nur knapp, nachdem man über weite Strecken der Partie vorne gelegen hatte.

Die erste Runde der FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers hat die Türkei ungeschlagen absolviert. Die beiden Siege gegen Serbien waren zwar knapp, aber sehr wertvoll auf dem Weg zum World Cup 2027 in Katar. Die weiteren Gegner Bosnien und Herzegowina und Schweiz wurden relativ mühelos bezwungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Türkei über ein vielversprechendes Fundament verfügt, sich jedoch noch in einem Entwicklungsprozess befindet. Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob es gelingt, aus dem vorhandenen Talent ein konstant stabiles und wettbewerbsfähiges Team zu formen.

Gegen die Türkei stehen aktuell 44 offizielle Länderspiele zu Buche, von denen Deutschland 30 gewinnen konnte (Punktbilanz 3.262:3.078). An die bisher letzte Partie haben die DBB-Korbjäger eine sehr gute Erinnerung: Im EuroBasket-Finale am 14. September 2025 in Riga/LAT setzte sich das deutsche Team mit 88:83 durch.

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Spielplan Turkish Airlines Supercup

21./22. August 2026, Hamburg, Barclays Arena

Freitag, 21. August 2026
17.45 Uhr: Kroatien vs. Türkei
20.30 Uhr: Deutschland vs. Tschechien

Samstag, 22. August 2026
17.45 Uhr: Spiel um Platz 3
20.30 Uhr: Finale

Öffnung Barclays Arena an beiden Spieltagen jeweils 90 Min. vor dem 1. Spiel um 16.15 Uhr.

Tickets

Tickets für den Basketball-Supercup gibt es im DBB-Ticketshop.

Tickets ab 16 €

 

MagentaSport überträgt

MagentaSport überträgt alle Partien des 36. Turkish Airlines Supercups in Hamburg am 21./22. August 2026 live und kostenlos.

Basketball Köln 27.08.2026
WM Qualifikation
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

World Cup Qualifier Herren: DBB-Team bezwingt die Niederlande

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in die zweite Runde der European Qualifiers für den World Cup 2027 in Katar gestartet. Vor eigenem Publikum in der LANXESS Arena in Köln setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 99:83 (38:31, 26:19, 18:16, 17:17) gegen die Niederlande durch. Weiter geht es nun am kommenden Sonntag, 30. August 2026, mit dem nächsten Qualifier in Danzig/POL (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport). Voigtmann emotional verabschiedet Vor der Partie wurde der langjährige Nationalspieler, Welt- und Europameister Johannes Voigtmann u.a. mit einem Highlightvideo feierlich aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Die Arena stand erstmals Kopf. Daniel Theis wurde wegen leichter Beschwerden geschont. So begannen Dennis Schröder, Tristan da Silva, David Krämer, Isaac Bonga und Johannes Thiemann für Deutschland. Vor den Augen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (Foto unten mit DBB-Präsident Ingo Weiss) begann die Partie. Mit viel Schwung ging Deutschland in die Partie, aber auch die Niederlande sorgte für sehenswerte Szenen (9:5, 2., Bonga). Der Gegner war unbequem und es entwickelte sich eine offene Begegnung (17:13, 4., zwei Dreier Krämer). Der Dreier von Maodo Lo fiel zum 27:22 (7.), die Offense dominierte auf beiden Seiten. Ein „alley oop“ von Schröder auf Oscar begeisterte das Publikum, Oscar punktete auch zum 33:26 (8.). Das erste Viertel ging nach einem Dreier von Kay Bruhnke mit 38:31 zu Ende. Zweistellig vorne Die Niederlande erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und kam heran (38:36, 12.). Thieman stoppte den kleinen Lauf des Gegners, aber das DBB-Team musste immer wachsam gegen starke Niederländer sein. Die zeigten sich gerade aus der Ferne sehr treffsicher und forderten die Mumbrú-Auswahl voll (46:43, 14.). Mit der Defense war der Bundestrainer überhaupt nicht zufrieden. Das Spiel hatte viele Parallelen zum ersten Supercup-Partie gegen Tschechien, als die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit auch defensive Schwächen gezeigt hatte (55:48, 16.). Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten den Gastgebern, die nach 20 Minuten mit 64:50 führten. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Etwas vom Gas Ein guter Start würde jetzt für Sicherheit sorgen. Schröder ließ einen ganz weiten Dreier zum 67:52 fliegen (22.). Das dritte Viertel begann aber im Vergleich zum Auftakt eher gemächlich. Die Niederlande blieb auffällig aus der Dreierdistanz und kam nach 24 Minuten auf 69:60 heran. Der letzte Biss fehlte in diesen Minuten, die mehr oder weniger so dahin plätscherten. Deutschland musste aufpassen, dass die Niederlande auf Distanz gehalten werden konnte. Schröder ging voran, Louis Olinde traf einen Freiwurf, es sah wieder besser aus (74:62, 28.). Es war offensiv zwar alles viel zäher als noch vor der Pause, aber die DBB-Korbjäger behielten weitgehend den Überblick (79:64, 3er Bruhnke, 29.). Nach 30 Minuten lautete der Spielstand 82:66. Sechster Qualierfolg 15.309 Zuschauer freuten sich auf das abschließende Viertel. Malte Delow startete mit einem weiten Zweier und legte einen ebenso weiten Dreier nach: 87:68 (32.). Deutschland war jetzt klar auf der Siegerstraße auf dem Weg zum sechsten Qualierfolg. Wenn auch das „Zaubern“ nicht so recht klappen wollte, bahnte sich doch ein souveräner Sieg an. Fünf Minuten vor Schlusspfiff führte das deutsche Team komfortabel mit 89:74. Weitere Punkte von Oscar und Tristan sorgten dafür, dass das deutsche Team trotz eines schlechteren Zugriffs in der Defense ihre 15-Punkte-Führung weiter halten konnte (93:78, 38.). Ein Dreier von Nelson Wiedemann zum Stand von 97:81 setzte endgültig den Deckel drauf. Letztendlich gewann das deutsche Team hochverdient mit 99:83. „Müssen die Balance finden“ Isaac Bonga: „Jedes Team, gegen das wir in der Gruppe spielen nehmen wir ernst. Wir wissen die Spiele werden hart und die Niederlande sind ein Team, das richtig gut werfen kann von der Dreierlinie. Am Anfang haben wir die machen lassen, was die wollen. Aber umso länger wir gespielt haben, desto besser ist es geworden. Ich glaube wir haben so einen hohen Standard an uns selber, dass wir, auch wenn es offensiv gut läuft, wir unsere Defensive auch hochhalten wollen. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gemacht, sind in der zweiten dann besser geworden und müssen da jetzt einfach die Balance finden.“ Maodo Lô: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Die Niederländer haben offensiv einen guten Plan, sie spielen schnell und haben gute Dreierschützen. Das war einfach eine schlechte Leistung von unserer Seite. Da müssen wir eigentlich in der Defense auf einem besseren Niveau spielen. Ich glaube, wenn wir das gemacht hätten, dann wäre es am Anfang einfacher gewesen. Beide Seiten des Feldes beeinflussen sich natürlich. Aber unsere Defenseleistung in der ersten Halbzeit ist nicht unserer Anspruch als DBB.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 13 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 15 FC Bayern München Maodo Lo 10 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 5 Orlando Magic/NBA Nelson Weidemann 3 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 3 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 23 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 5 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 8 FC Bayern München David Krämer 8 Roter Stern Belgrad/SRB

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Morgen: „Double Header“ in der LANXESS Arena!

Morgene, dann ist es wieder mal soweit! Die DBB-Damen kurz vor der WM und Deutschlands Welt- und Europameister-Herren präsentieren sich hintereinander in einer Arena, und zwar DER LANXESS Arena in Köln! Das ist doch nun wirklich ein echter Leckerbissen für die deutschen Basketballfans. Unsere Empfehlung: Jetzt hier noch schnell Tickets besorgen! Donnerstag, 27. August 2026, ab 17 Uhr geht es los! Magenta Sport überträgt (siehe Hinweise auf der Startseite). Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande fort. Da geht es um einen ganz  wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. „Enorme Bedeutung“ „Das Spiel gegen die Niederlande hat eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. „Köln und Basketball, das hat große Tradition“ Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Köln und Basketball, das hat große Tradition. Erst bei der Europameisterschaft 2022 haben die Menschen hier in der Lanxess Arena mitreißende Spiele erlebt. Für die Länderspiele der Damen und Herren ist Köln deswegen die richtige Wahl: volle Ränge, fachkundige Fans und eine spektakuläre Atmosphäre. Damit zeigt das Sportland Nummer 1 erneut, dass wir die größte Erfahrung mit der Durchführung von Sportgroßveranstaltungen haben und die besten Sportstätten bieten. Wir sind bereit für Olympische und Paralympische Spiele KölnRheinRuhr, und die Lanxess Arena ist bereits fest eingeplant in unserem Konzept. Beiden Teams wünsche ich viel Erfolg und den Damen-Team eine starke Heim-WM.“ Alles zum Women’s World Cup 2026 in Berlin Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Bilanz Herren In bisher 48 offiziellen Länderspielen mit der Niederlande werden 23 Siege für Deutschland verzeichnet, 25 für den Gegner (Korbverhältnis 3.541:3.502). Zuletzt trafen beide Teams im Rahmen eines Testspiels am 13.7.2024 in Hamburg aufeinander, Deutschland gewann klar mit 95:50. Alle Infos zu den World Cup European Qualifiers Tabelle World Cup Qualifier Herren Gruppe K 1. Polen 6 6 0 566:476 12 2. Kroatien 6 5 1 593:435 11 3. Deutschland 6 5 1 554:480 11 4. Lettland 6 3 3 502:465 9 5. Niederlande 6 2 4 490:486 8 6. Israel 6 2 4 478:477 8

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Finale
Deutschland (GER) - Kroatien (CRO)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren siegen im Finale

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gewonnen. Im Endspiel gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 96:87 (24:24, 26:15, 28:30, 18:18) gegen Kroatien. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag, 27. August 2026, beim sogenannten „Double Header“ mit dem Damen-Länderspiel gegen die Türkei und dem anschließenden World Cup Qualifier der Herren gegen die Niederlande in der LANXESS Arena in Köln (ab 17.00 Uhr, Tickets). Physisch Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis … keine Veränderung in der deutschen Startformation. Die Halle war da und Bonga eröffnete mit einem Dreier, die Anwort von Kroatien folgte umgehend. Es ging früh sehr physisch zu, man „bearbeitete“ sich gegenseitig intensiv. Nach zwei Freiwurftreffern von Krämer hieß es 5:5 (3.), der dann auch spektakulär zum 7:8 traf (4.). Das Spiel nahm Fahrt auf (11:10, 5., Freiwürfe Theis). NBA-Center Zubac (2,13 m) bereitete der deutschen Defense einige Probleme, offensiv wurden einige Würfe liegen gelassen (13:15, 7.). Schröder checkte mit seinen ersten Punkten ein, Maodo Lo zeigte seine Antrittsschnelligkeit und Mario Hezonja – am Vortag gegen die Türkei mit 37 Punkten – lief auf kroatischer Seite langsam warm (19:22, 8.). Die Arena stand Kopf, als Louis Olinde einen Fastbreak in den kroatischen Korb stopfte. Mit 24:24 ging das unterhaltsame erste Viertel zu Ende. Läufe Deutschland ging durch Johannes Thiemann nach längerer Zeit wieder in Führung (30:27, 12.), aber Kroatien machte sofort den Ausgleich. Dem Gegner gelangen sieben unbeantwortete Punkte, das DBB-Team musste jetzt etwas aufpassen (30:34, 13.). Oscar stoppte den Lauf mit einem stark Tip in, Thiemann glich erneut aus und Olinde hatte den nächsten Dunk im Köcher (36:34, 14.), Auszeit Kroatien. Der Dreier von Tristan fiel (39:34, 15.), ehe Kroatien durch Zubac wieder zu Punkten kam. Doch der nächste deutsche Dreier durch Bonga war schon unterwegs … und saß (42:36, 16.). Die Intensität der Partie war nach wie vor hoch, dann traf ein ganz weiter Dreier von Schröder sein Ziel (45:36, 18.). Der sehr starke Bonga machte die Führung nach glänzendem Schröder-Anspiel zweistellig, die Arena dankte es mit lautstarkem Jubel (47:36, 19.). Nach 20 Minuten hieß es 50:39. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Lo überragt Theis wurde nach der Pause mit leichten Beschwerden geschont. Das machte die Aufgabe für die deutsche Mannschaft natürlich nicht leichter. Thiemann blockte Hezonja ans Brett, aber Kroatien war plötzlich mit einem seltenen „Vier-Punkt-Spiel“ wieder in der Partie (52:46, 22.). Nach einem Hezonja-Dreier zum 52:49 musste Mumbrú eine schnelle Auszeit nehmen (23.). Kay Bruhnke erlöste sein Team mit einem Dreier, der Spielfluss war aber dahin und es wurde zeitweise hektisch (57:51, 24.). Bruhnke netzte seinen nächsten Dreier, strotzte jetzt vor Selbstvertrauen. Das vierte Foul von Thiemann tat richtig weh, auf den großen Positionen wurde es dünner.  Da kam der Lo-Dreier zum 63:53 genau richtig (26.). Auch das 65:54 ging auf sein Konto, und auch das hervorragende Anspiel auf Oscar, das dieser zum 67:54 nutzte (26.), Auszeit Kroatien. Deutschland stemmte sich gegen ein erneutes Comeback des Gegners, der seine Chance witterte (67:58, 28.). Oscar hatte mit einem „and one“ etwas dagegen (70:58). Kroatien attackierte unentwegt den deutschen Korb, aber der überragende Lo war nicht zu stoppen (78:64, 29.). Dennoch musste man nach drei Vierteln weiter auf der Hut sein (78:69). Starker Schlussspurt 9.583 Zuschauer waren in der Barclays Arena und gespannt darauf, wie die DBB-Auswahl mit der wachsenden Foulbelastung  klarkommen würde. Kroatien punktete zum 78:72, aber der glänzend aufgelegte Oscar antwortete mit einem „and one“ (32.). Und hatte gleich noch eins davon parat (84:76, 33.). Das DBB-Team investierte alles und warf sich förmlich in die Partie. Oscar stopfte und war kurz später zum 88:76 zur Stelle (35.). Noch einmal versuchte es Kroatien mit einer Auszeit. Die Kroaten kamen mit einem 7:0-Run aus dem Timeout und das Spiel war beim Stand von 88:83 vier Minuten vor Schluss wieder offen. Durch weitere Punkte der Kroaten wurde das Spiel zu einem One-Possession-Game (37.), Thiemann holte sich das fünfte Foul ab und Mumbrú reagierte mit einem Timeout, welches Wirkung zeigte. Ein Freiwurftreffer und ein Dunk von Oscar bauten die deutsche Führung auf 91:85 aus und auch in der Defense fand Deutschland wieder einen besseren Zugriff (39.). Ein weiterer Dreier von Schröder eine Minute vor Schluss setzte nochmal ein letztes Ausrufezeichen: Deutschland sicherte sich mit starkem Schlussspurt den 96:87-Sieg über Kroatien und gewinnt den Supercup. „War ein guter Härtetest“ Maodo Lô: „Das war DBB Basketball heute. Wir haben vor paar Tagen erst mit dem Training angefangen und das hat man gestern gesehen. Heute waren wir gegen starke Gegner direkt etwas besser und das hat Spaß gemacht. Ich hatte heute einen guten Rhythmus und dann haben wir einfach Basketball gespielt. Auch in den letzten Jahren war der Supercup in Hamburg, damals war es in der kleineren Arena und jetzt sind wir hier. Das macht Spaß, die Stimmung ist gut und der Basketball wächst“ Oscar Da Silva: „Das war ein guter Härtetest. Es ist wichtig Spiele mit hoher Qualität zu absolvieren, vor allem vor den Quali-Spielen. Das gibt guten Rückenwind für die Spiele. Wir nehmen jetzt mit, wie wir zusammen spielen. Bei diesen Fenstern ist immer der ein oder andere neue dabei, auch in neuen Rollen und wir konnten jetzt ein bisschen Kontinuität da mit reinbringen. Für uns als Mannschaft ist wichtig, dass wir die beste Mannschaft aufstellen. Alex macht da einen richtig guten Job und ich versuche zu geben was ich kann.“   Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 14 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 22 FC Bayern München Maodo Lo 19 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 3 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 2 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 4 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 10 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 0 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 12 FC Bayern München David Krämer 4 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Spiel um Platz 3
Türkei (TUR) - Tschechien (CZE)
Omer Faruk Yurtseven  (Türkei, No.77)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: Die Türkei gewinnt das Spiel um Platz drei

Das Spiel um Platz drei beim Turkish Airlines Supercup 2026 bestritten Tschechien und die Türkei. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit entschieden die Türken die Partie mit einem starken dritten Viertel für sich. Mit einem 99:84-Sieg (28:25, 26:27, 29:13, 16:19) sicherte sich die Türkei den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026, während Tschechien das Turnier auf Rang vier beendet. Alles offen Balint hielt Tschechien im ersten Viertel mit zwei wichtigen Dreiern und zwei weiteren Treffern in Schlagdistanz. Die Türkei lag nach zehn Minuten mit 28:25 vorne, Tschechien bewegte sich aber auf Augenhöhe. In der 12. Minute brachte Samoura die Tschechen per Dreier erstmals in Führung (32:30). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes zweites Viertel, in dem beide Teams immer wieder vorlegten und antworteten. Durch Zidek konnte sich Tschechien erstmals etwas absetzen. Auf einen Dreier mit anschließend verwandeltem And-One zum 44:38 folgte ein weiterer Treffer zum 46:40. In der 18. Minute glich die Türkei zum 49:49 aus und übernahm anschließend wieder die Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es in der Halle noch einmal laut, als die türkischen Fans ihre Mannschaft unterstützten. Mit einer knappen 54:52-Führung ging die Türkei in die Pause. Klarer türkischer Sieg Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich die Türkei schnell ab und baute ihre Führung in der 24. Minute erstmals zweistellig aus (67:56). Wie bereits am Vortag erwischte Tschechien ein schwaches drittes Viertel, sodass die Türken ihren Vorsprung bis zum Ende des Abschnitts auf 83:65 vergrößerten. Im Schlussviertel konnte Tschechien noch einmal verkürzen und den Abschnitt für sich entscheiden, am Ausgang der Partie änderte das jedoch nichts mehr. Die Türkei gewann mit 99:84 und sicherte sich damit den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026. Boxscore

Basketball Hamburg 21.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Deutschland (GER) - Tschechien (CZE)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren schlagen Tschechien

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gestartet. Gegen Tschechien setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 115:82 (24:21, 26:28, 36:17, 29:16) durch. Im morgigen Finale (20.30 Uhr, Tickets) geht es nun gegen Kroatien, das sich im ersten, großartigen Turnierspiel mit 95:94 gegen die Türkei durchsetzte. Zuvor spielen um 17.45 Uhr die Türkei gegen Tschechien um Platz drei. Munterer Auftakt Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis bildeten die deutsche Startformation. Die 8.739 Zuschauer in der Barclays Arena sahen einen munteren Auftakt, Deutschland war extrem um Tempo bemüht. Krämer und Tristan netzten zwei Dreier (10:5, 3.), das Publikum war begeistert. Tschechien kam aber ebenfalls gut in die Partie und hielt den Score eng (12:12, 5.). Beim DBB-Team war die Offensive ins Stocken gekommen, der Gegner ging in Führung (12:15, 7.). Kampfgeist war gefragt und den lieferten Oscar da Silva und Johannes Thiemann, die sich direkt am Korb durchtankten (18:15, 8.). Malte Delow konterte einen tschechischen Dreier ebenfalls „von downtown“, es war eine sehenswerte Begegnung. Theis stopfte nach glänzendem Delow-Anspiel und verwandelte auch den Bonusfreiwurf (24:18, 9.), nach dem ersten Viertel hieß es 24:21. Eng Noch warteten die deutschen Fans auf die ersten Schröder-Punkte, die dann nach zwölf Minuten an der Freiwurflinie fielen (28:23). Tschechien beeindruckte das nicht, die Antwort waren ein weiterer Dreier und dann der Ausgleich im Fastbreak (28:28, 13.). Bambergs Richard Balint beeindruckte mit großer Treffsicherheit und brachte sein Team wieder in Front (28:31). Dann zeigte Schröder mehrmals seinen Speed (38:33, 15.), aber immer wieder war Balint für die Tschechen zur Stelle. So wie Schröder für Deutschland (43:36, 16.). Tschechien blieb immer gefährlich und ließ sich nicht abschütteln (43:42, 18.). Zum Seitenwechsel war noch keinerlei Entscheidung gefallen (50:49). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Minuten der Brüder Krämer setzte Theis zu Beginn des dritten Viertels hervorragend unter dem gegnerischen Korb ein: Dunk zum 52:49. Bonga ließ sich auch nicht lange bitten und als Krämer einen Dreier versenkte, war der Start in die zweite Hälfte mehr als gelungen (57:49, 22.). Tschechien antwortete mit zwei Dreiern, Krämer ließ einen weiteren folgen (60:55, 23.). Dann mal wieder ein wunderbares Zusammenspiel von Schröder und Theis: 62:55 (24.). Auch die da Silva-Brüder konnten es zusammen, und zwar sehenswert zum 64:57 (25.). Tristan besorgte per Dreier die erste zweistellige Führung (67:57). Es waren die Minuten der da Silvas und Schröder machte das 75:62 „für drei“, Auszeit Tschechien (26.). Thiemann war auf seine unnachahmliche Art zum 77:62 erfolgreich und erhöhte an der Freiwurflinie: 79:62 (27.). Urplötzlich war der Vorsprung auf 20 Punkte angewachsen, als Oscar Freiwürfe versenkte (82:62, 28.). Tschechien wirkte ratlos und schien nach drei Vierteln geschlagen (86:66). Souveräner Sieg Die Konzentration hoch halten und den Sieg sicher ins Ziel bringen. So lautete die Devise der DBB-Korbjäger vor dem Schlussviertel. Kay Bruhnke ging mit einem Dreier voran und machte klar, dass man den Tschechen kein Comeback mehr gestatten wollte (90:68, 32.). Ein weiterer Dunk von Oscar und ein Dreier von Schröder machten einmal mehr deutlich: Deutschland ließ nichts mehr anbrennen (98:68, 35.). Beim Alley-Oop zwar gefoult, dafür aber von der Freiwurflinie erfolgreich, erzielte Oscar fünfeinhalb Minuten vor Schlusspfiff den 100. Punkt für die deutsche Mannschaft und stellte auf 100:68. Auch im weiteren Spielverlauf zeigte Deutschland vor allem attraktiven Offensivbasketball. Sehenswerte Assists von Schröder, ein weiterer Dunk von Tristan und ein And-One von Kostja Mushidi ließen die deutsche Führung auf 113:78 heranwachsen (38.). Letztendlich gewann Deutschland souverän mit 115:82. „In diesem Team zu spielen ist unglaublich“ Álex Mumbrú: „In der ersten Halbzeit war unser Ball Movement nicht gut. Das war in der zweiten Halbzeit dann etwas besser, aber auch nicht viel besser. Ich bin heute nicht zufrieden. Gut ist, dass wir ohne Verletzungen rausgekommen sind, volle 40 Minuten gespielt haben und man beachten muss, dass wir auch nur vier gemeinsame Trainingstage als vollständiges Team hatten. Dass Spieler wie Hartenstein und Hukporti trotz ihrer Verletzungen mit dabei sind, ist gut für das Team. Wenn so wichtige Spieler kommen, obwohl sie nicht spielen, tut das dem Team sehr gut.“ Kay Bruhnke: „In diesem Team zu spielen ist unglaublich. Ich kann hier so viel lernen, beispielsweise von Dennis und Daniel. Die bringen so viel Erfahrung mit. Das ist unglaublich. Die Arbeitseinstellung von Dennis will ich mir auf jeden Fall abschauen. Er macht alles mit 100%. Das ist der Wahnsinn. Generell ist die Stimmung im Team einfach geil. Ich kenne viele Jungs von damals wie Ariel und die Stimmung bei uns ist einfach gut. Zum Spiel muss man natürlich sagen, dass wir in der ersten Halbzeit unseren Gameplan nicht gut durchgezogen haben und das entspricht nicht unserem Niveau. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann den Ton setten und das ist uns auch gelungen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 10 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 18 FC Bayern München Maodo Lo 3 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 13 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 9 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 7 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 17 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 3 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 3 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 3 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 20 FC Bayern München David Krämer 9 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Hamburg 21.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Kroatien (CRO) - Türkei (TUR)

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Turkish Airlines Supercup 2026: Kroatien besiegt die Türkei in letzter Sekunde

Der diesjährige Turkish Airlines Supercup startete mit dem Duell zwischen Kroatien und der Türkei. Nach langer türkischer Führung entschied am Ende ein Treffer vier Sekunden vor Schluss die Partie zugunsten der Kroaten. Mit einem 95:94-Sieg (22:29, 17:19, 28:21, 28:25) zieht Kroatien ins morgige Finale gegen den Sieger der Partie Deutschland gegen Tschechien ein (Samstag, 22. August 2026, 20.30 Uhr, live auf MagentaSport). Dominante Türken Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn sorgte vor allem Flynn aus der Distanz für Vorteile für die Türkei. Der Guard traf in den ersten sieben Minuten vier Dreier und hatte damit großen Anteil an der 29:22-Führung nach dem ersten Viertel. Matković eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Dunk für Kroatien, doch die Türkei setzte sich weiter ab. Ein Dreier von Bitim sorgte in der 14. Minute für die erste zweistellige Führung (37:26). Kroatien verkürzte in der 17. Minute erstmals wieder auf einen einstelligen Rückstand (42:34), konnte den Abstand bis zur Pause aber nicht weiter reduzieren. Mit 48:39 für die Türkei ging es in die Halbzeit. Hin und Her in der Crunchtime Osman eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Dreier für die Türkei. Kroatien ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im dritten Viertel mehrfach bis auf sieben Punkte heran. Zum Ende des Abschnitts wurde es noch enger: Ein Dreier von Badžim, zwei verwandelte Freiwürfe von Hezonja und ein weiterer Treffer von ihm brachten Kroatien auf 67:69 heran. Mit einem Dreier holte Hezonja zu Beginn des Schlussviertels die erste kroatische Führung seit dem ersten Viertel (70:69) und erhöhte an der Freiwurflinie auf 73:69. Die Türkei antwortete und glich in der 33. Minute zum 76:76 aus. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein enges Hin und Her. Kroatien legte vor und setzte sich zwischenzeitlich auf sechs Punkte ab, die Türkei kam aber wieder zurück. Flynns fünfter Dreier brachte den Türken in der 37. Minute die 87:86-Führung. In der Schlussphase trafen beide Teams wichtige Würfe aus der Distanz. Hezonja, der für Kroatien insgesamt 37 Punkte erzielte, sorgte schließlich für die entscheidende Szene: Vier Sekunden vor Schluss traf er einen Dreier zur 95:94-Führung. Die Türkei konnte nicht mehr antworten und Kroatien zog ins Finale ein. Boxscore

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DBB-Herren: Medientraining in Köln

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren führt im Vorfeld des World Cup Qualifier gegen die Niederlande (27. August 2026, LANXESS Arena Köln, Tickets) ein Medientraining für interessierte Medienvertreter:innen in Köln durch. Das Medientraining findet am Mittwoch, 26. August 2026, ab ca. 13.15 Uhr, in der LANXESS Arena, Willy-Brandt-Platz 3, 50679 Köln, (Tor 3 über Gummersbacher Str. Taxi-Stand) statt. Dann können die letzten 30 Minuten des Trainings vom Spielfeldrand verfolgt werden, ehe Spieler und Trainer für ca. 30 Minuten für Gespräche und/oder Fotos bereit sind. Vor Ort stehen Ihnen Christoph Büker und Jakob Berger für weitere Fragen oder Wünsche zur Verfügung. Alle interessierten Medienvertreter/innen werden gebeten, sich für diese Veranstaltung über das untenstehende Formular zu akkreditieren. Um die Organisation des Medientrainings zu erleichtern, bitte ich Sie, im Feld „Anmerkungen“ die gewünschten Gesprächspartner einzutragen. Bitte beachten Sie: aufgrund von Änderungen im Trainingszeitplan kann sich der Beginn des Medientrainings kurzfristig verschieben!  Akkreditierung | Medientraining Herren in Köln 26. August 2026 | 13.15 Uhr LANXESS Arena | Köln Akkreditierungsfrist: 24. August 2026 | 12.00 Uhr Akkreditierung | Medientraining Herren in Köln Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * Journalist:in Fotograf:in TV/Video Anmerkungen Abschicken If you are human, leave this field blank.

DBB_Herren_WM_Quali_1808_Hamburg_Berger (7 von 19)

Turkish Airlines Supercup 2026 – Morgen geht es los

Der Basketball-Supercup – in diesem Jahr wieder der Turkish Airlines Supercup – ist in diesem Sommer 2026 nach Hamburg zurückgekehrt. Am 21. und 22. August 2026 steigt das traditionsreiche Spitzenturnier in der Barclays Arena. Die 36. Auflage des Supercups (Tickets, Link siehe unten) – beginnt mit der Partie Türkei gegen Kroatien und könnte am Samstag die mögliche Revanche des EuroBasket-Finales 2025 zwischen Deutschland und der Türkei bringen. Alle vier Teams – zuletzt Tschechien – sind in Hamburg angekommen und bereiten sich auf die Spiele vor. Der Turkish Airlines Supercup findet unmittelbar vor dem Start der zweiten Qualifikationsrunde für den World Cup 2027 in Katar statt, bei denen außer Tschechien alle Teams noch bestens im Rennen liegen (Türkei 6:0, Deutschland und Kroatien je 5:1, Text). Gespielt wird in Hamburg an zwei Tagen: Am Freitag (21. August 2026) stehen die Halbfinals an. Um 17.45 Uhr eröffnet die Partie Kroatien gegen Türkei das Turnier, bevor um 20.30 Uhr Deutschland und Tschechien aufeinander treffen. Am Samstag (22. August 2026) folgen das Spiel um Platz drei (17.45 Uhr) und das Finale (20.30 Uhr). Alle Spiele werden live und kostenlos auf MagentaSport übertragen. „Freue mich sehr auf die Herausforderungen“ Bundestrainer Álex Mumbrú: „„Es wird wieder ein großartiger Supercup. Die Gegner sind erstklassig, und ich freue mich sehr auf die Herausforderungen. Wir brauchen eine wichtige Standortbestimmung, wo unsere Mannschaft zu dem Zeitpunkt steht. Ich denke, die gesamte deutsche Basketball-Community kann sich auf den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg freuen. Deutschland, die Türkei, Kroatien und Tschechien … wann sonst hätte man die Gelegenheit, diese vier Teams innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal zu sehen?“ Und wieder ein paar Fotoeindrücke aus dem Trainingslager: Fotos: DBB/Berger Tickets Tickets für den Basketball-Supercup gibt es im DBB-Ticketshop. MagentaSport überträgt MagentaSport überträgt alle Partien des Turkish Airlines Supercups in Hamburg am 21./22. August 2026 live und kostenlos.