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Minitrainer-Offensive startet in den nächsten Jahrgang

Am Samstag, 16. Juli 2022, startete in der Geschäftsstelle des DBB in Hagen der nächste Jahrgang in die Minitrainer-Offensive (MTO). Die 16 Studierenden sind bereits der achte Jahrgang dieses erfolgreichen Kooperationsprojektes zwischen DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds. Mit sechs weiblichen Teilnehmerinnen, einer Altersspanne von 19 bis 63 Jahren und einem ausgewogenen Verhältnis aus angestellten und ehrenamtlichen Trainer*innen konnte wieder eine gut gemischte Lehrgangsgruppe aus den Bewerbungen zusammengestellt werden. Der Kick-Off diente dem ersten Kennenlernen untereinander, aber auch bereits einem Einstieg in das einjährige Intensivprogramm zum Minibasketball. DBB-Projektleiter Tim Brentjes und sein neuer Kollege von Seiten des Ausbildungsfonds, Moritz Geske (FOTO), gaben den Teilnehmenden einen detaillierten Einblick in das Jahresprogramm, das sie erwartet. Neben Lehrgängen in Nürnberg (Oktober 2022), Sandersdorf-Brehna (Januar 2023) und Osnabrück (Mai 2023) stehen ein umfangreiches Programm auf dem digitalen Campus und die Anwendung von Inhalten mit den eigenen Trainingsgruppen auf der Agenda der teilnehmenden Minitrainer*innen. Wie der digitale Campus funktioniert, welche Idee und Lernphilosophie hinter der MTO stecken und wie die einzelnen Lehrgangsteile und Module organisiert werden, waren nur einige der behandelten Fragen. Als eine der Jahresaufgaben wird auch der neue Jahrgang der MTO einige Episoden des „Coach 2 Coach“-Podcasts produzieren und damit eigene Ideen mit anderen Minitariner*innen teilen oder interessante Gäste und Themen vorstellen. Besonders spannend war für die Teilnehmenden natürlich zu erfahren, welcher internationale Impuls für diesen Jahrgang vorgesehen ist. Nachdem die vorherigen Jahrgänge jeweils Gastreferent*innen aus einem anderen europäischen Basketball-Verband begrüßen konnten, wird es für den aktuellen Jahrgang das internationale Programm „iCoachKids“ sein. Dessen Mitbegründer Dr. Sergio Lara-Bercial, der zuletzt auch zum Expertenteam des neuen „FIBA Europe Minibasketball Coaching Course“ gehörte, begrüßte den Kurs per Videobotschaft aus England. „Das Programm iCoachKids empfehlen wir unseren Minitrainer*innen seit Jahren, um sich intensiver und sportartübergreifend mit dem Kindertraining zu befassen. Einige Elemente haben wir auch in unsere Module in MTO und Minitrainer*in-Zertifikat übernommen. Daher sind wir sehr froh, dass wir Sergio gewinnen konnten, live in unserem Programm einige Module zu übernehmen. Natürlich wollen wir seinen Beitrag auch in einen der öffentlichen Tage einbauen, um mehr Minitrainer*innen die Teilnahme zu ermöglichen“, freut sich Brentjes und verweist damit auf die öffentlichen Fortbildungstage, die jeweils am Samstag der MTO-Seminare stattfinden und über DBB-Homepage und Minibasketball-Community ausgeschrieben werden. Für die Studierenden ging es bepackt mit viel Material und den ersten Aufgaben für den Auftaktlehrgang am Samstagabend wieder zurück an ihre Standorte.

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Engagement-Workshop im Rahmen der EuroBasket

„Teamplayer gesucht: Engagier Dich!“, ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes zur Engagementförderung im Basketball, und der Westdeutsche Basketball-Verband suchen insgesamt 16 junge Engagierte (zwischen 16 und 27 Jahren), die am 03. und 04. September EuroBasket-Luft in Köln schnuppern möchten. Uns interessiert, warum ihr in eurer freien Zeit die Jugendmannschaft eure Vereins trainiert, jedes Wochenende als Schiedsrichter*in in der Halle steht oder ein Juniorteam gegründet habt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr euch in eurem Verein engagiert oder auf Kreis-, Bezirks- oder Landesverbandsebene mitmischt. Wir finden, euer Engagement gehört gewürdigt. Ein Wochenende lang habt ihr die Möglichkeit, andere Basketball-Verrückte aus ganz Deutschland kennenzulernen und gemeinsam mit uns über die Zukunft des Engagements im Basketball zu diskutieren. Als krönenden Abschluss möchten wir am Sonntag in der Halle gemeinsam mit euch das Spiel Deutschland gegen Litauen schauen. Was ihr dafür tun müsst? Checkt die Ausschreibung (s. unten) und bewerbt euch für einen von 16 Plätzen bei uns. Und falls ihr euch das schon gefragt haben solltet, die Kosten für An- und Abreise, Übernachtung und das Ticket zum Spiel übernehmen wir. Kleines Update zu den Referent*innen: Mit dabei sind Stefan Merkl und Dennis Rokitta, die als Engagementberater für „Teamplayer gesucht: Engagier Dich!“ unterwegs sind, Sebastian Küppers, der beim Westdeutschen Basketball-Verband als Referent für Jugendverbandsarbeit tätig ist, und Elke Behrendt. Elke in einem Satz zu beschreiben, ist aufgrund ihres umfangreichen Wirkens und ihrer Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen unmöglich. Sie selber bezeichnet sich als „Wachrüttlerin, Vorwärtsbringerin oder Zukunftsgestalterin“. Elke war bereits in einer unserer Digitalen Sprechstunden zu Gast. Wer möchte wirft einfach noch mal einen Blick in das Video dazu (findet ihr unten). Ausschreibung: Engagement-Workshop EuroBasket 2022 (Köln)

Junge in gestreiftem Shirt wirft auf Basketballkorb

Mit Basketball Aufholen – Familiensportfest in Berlin

Parallel zur ING 3×3 German Championship 2022 im Rahmen von „Die Finals – Berlin 2022“ veranstaltete der Landessportbund Berlin im Olympiapark ein Familiensportfest. Auch der DBB war in Person der Aufbaumanger*innen Antonia Schreiner und Florian Rüger vor Ort vertreten. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Sportjugend (dsj) geförderten Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ unterstützten Schreiner und Rüger gemeinsam mit rund 20 anderen Mitgliedsorganisationen das Mitmachangebot für Kinder und Jugendliche. Bereits zum zwölften Mal fand das Familiensportfest statt. Ziel der Veranstaltung war es, Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien auf die vielen und vielfältigen Sportangebote aufmerksam zu machen. Alle Besucher*innen probierten sich in den unterschiedlichsten Mitmachaktionen aus, entdeckten neue Sportarten und knüpften dank der Präsenz zahlreicher Verbände und Vereine erste Kontakte. Mitmachangebot für Alle Die beiden DBB-Aufbaumanager*innen waren im Rahmen des Aufholpakets nach Berlin gereist, um möglichst viele Kinder und Jugendliche mit deren Familien dazu zu animieren, Körbe zu werfen, sich auszuprobieren und die Sportart kennenzulernen. Dank der Zusammenarbeit mit dem Berliner Basketball Verband, konnten begeisterte Kinder und Jugendliche an diesem Wochenende in ersten Kontakt mit den lokalen Basketballvereinen treten. Das rundum gelungene Aktionswochenende betonte einmal mehr die hohe Bedeutung niedrigschwelliger Sportangebote. Die besondere Motivation und Begeisterung der anwesenden Kinder, Jugendlichen und Familien zeigte, welchen enormen Beitrag altersgerechte und leicht zugängliche Angebote und Bewegungsförderung leisten können. Mit Basketball Aufholen Unter dem Motto “BACK ON COURT – mit Basketball aufholen” soll Kindern der Weg (zurück) in die Basketballvereine so einfach wie möglich gemacht werden. Das Ziel des Programms ist es, insbesondere Kindern den Zugang zu Bewegung, Spiel und Sport zu erleichtern und so den Schritt zurück in die Vereine zu vereinfachen. Dies soll mit ein- und mehrtägigen Aktionstagen sowie Sportcamps erreicht werden. Über 600 Kinder wurden seit Jahresbeginn bereits bewegt, viele mehr sollen folgen. Noch im Juli stehen bereits mehrere Aktionstage, verteilt über ganz Basketballdeutschland, an.

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Youth Connectival 2022: Rückblick des Juniorteams

Am Wochenende 02./03. Juli 2022 fand unserer Ehrenamtsfestival in Köln statt. Nachdem es 2021 pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, hatten wir dieses Jahr endlich die Chance, das Event kooperativ mit den Juniorteams aus Hockey, Turnen, Judo und Tischtennis zu gestalten. Momentan kommt man um Verspätungen bei Reisen mit der Deutschen Bahn nicht herum. Als dann aber ein Großteil der Teilnehmenden nach dem Abendessen eingetroffen war, konnte eine erste Kennenlernrunde, moderiert von unserem J-Teamer Luis, in der Hockeyhalle starten. Im Anschluss ließen wir den Abend auf der angrenzenden Jahnwiese und im Gästehaus der Deutschen Sporthochschule (SpoHo) ausklingen. Der Samstag startete dann für alle direkt sportlich. In zwei Einheiten konnten die Sportarten der organisierenden Juniorteams ausprobiert werden. Wer sich wie in den einzelnen Sportarten geschlagen hat, wird hier nicht verraten. Spaß hatten aber definitv alle beim Ausprobieren auf ungewohntem Terrain. Vor dem Abendessens stand dann noch eine der insgesamt zwei Workshopphasen an. Mit dabei auch ein Workshop zur Wertebildung – angeleitet von „unserem“ Luis – und ein Workshop zur „Macht der Sprache“ im Sport von Marie Feuerhake, selbst ehemalige Leistungssportlerin im Hockey. Auch Workshops zu „Inklusion“ und „Social Media“ wurden angeboten. Ein langer Abend endete in einer ebenfalls vom DBB Juniorteam (in Person von Rio und Luis) organisierten Schnitzeljagd rund um das Gästehaus der SpoHo und die Jahnwiese, die allen Beteiligten viel Spaß bereitete und für tolle Choreos sorgte! Am Sonntag gab es dann nach dem Check-out die zweite Workshopphase sowie eine große Abschlussrunde, nach der sich alle Beteiligten beim Mittagessen für die Heimfahrt stärkten und so langsam in die weite Welt hinaustollten. Ein intensives aber wieder einmal gelungenes Ehrenamts- und Sportfestival ging damit zu Ende und alle freuen sich schon auf eine hoffentlich mögliche Wiederholung im Jahr 2023! Euer DBB Juniorteam PS: Batik-Shirts sind fast so cool wie unser Merch. Aber nur fast 🙂

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DBB und vivida bkk feiern gelungene Premiere

50 Kinder aus fünf Bundesländern kamen am 3. Juli in Bremen zusammen zum ersten Minifestival der DBB-Jugend nach der Zwangspause durch die Pandemie. Eingeladen hatte der DBB gemeinsam mit dem Niedersächsischen Basketballverband (NBV) anlässlich des WM-Qualifikationsspiels der Herren-Nationalmannschaft in der Bremer ÖVB-Arena am selben Abend. Mit von der Partie war erstmalig auch der neue Gesundheitspartner des DBB, die vivida bkk. Die Kinder kamen am Morgen in Gruppen und einzeln an der Sporthalle des BTS Neustadt an, bekamen ihr Festivaltrikot und starteten mit einem gemeinsamen Aufwärmen unter Leitung von Minitrainer Eike Kropp (RASTA Vechta). Anschließend gab es bis zur Mittagspause spielerische Stationen zu den Grundtechniken auf den drei Spielfeldern, auf denen alle sechs Körbe auf die Minibasketballhöhe von 2,60 Meter abgesenkt wurden. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen folgte dann der Gesundheitsworkshop, den die vivida bkk für die Kinder organisiert hatte. Mit zwei Trainer:innen gab es eine Trainingseinheit BRAINKINETIK® zur Koordination und dem aktiven Training des Gehirns, woran die Kinder sichtbar Spaß hatten. Dazu bekamen alle Kinder noch ein Set mit Jonglierbällen, um zuhause weiter üben zu können. Auch die beiden Trainer*innen waren sehr zufrieden mit der Gruppe und dem Workshop. Als letzter Programmpunkt stand dann das Festivalturnier auf dem Programm. Aus den angereisten Gruppen wurden bunt neue Teams gemischt, so dass bspw. Kinder aus Vechta nun mit Kindern aus Hamburg, Bremen oder Paderborn zusammenspielten. Dieses Modell der flexiblen Teams zur Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder ist seit Jahren fester Bestandteil der Minifestivals. Zu der Festivalidee gehört auch, dass es am Ende keine Tabelle oder ein Siegerteam gibt, sondern das gemeinsame Spielen im Vordergrund steht. Zum Abschluss bekamen alle Kinder eine Eintrittskarte für das Länderspiel der DBB-Herren um Dennis Schröder und einen eigenen Basketball. Müde – aber zufrieden – machten sie sich von der Sporthalle auf den Weg in die Arena, um sich ihre Vorbilder live auf dem Court anzusehen. DBB-Minireferent Peter Wüllner zog am Ende ein positives Fazit: “Es war für uns alle toll, endlich wieder mit den Minis in der Halle sein zu können. Das Feedback von den Kids und den Eltern war sehr gut, die Zusammenarbeit mit den Trainer*innen war toll und der neue Gesundheitsworkshop passt perfekt in unser Programm. Wir hoffen, dass wir die kommenden Festivals auch so reibungslos durchführen und für die Kinder zu einem schönen Erlebnis machen können.“ Zum Supercup in Hamburg steht im August ein weiteres Tagesfestival auf dem Programm, bevor es im September zwei mehrtägige Festival-Wochenenden mit Übernachtung in Köln und Berlin anlässlich der FIBA EuroBasket 2022 gibt. Als letztes soll es im Oktober ein Wochenendfestival nur für Mädchen im westfälischen Herne geben. EuroBasket-Minifestivals in Köln und Berlin

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EuroBasket-Minifestivals in Köln und Berlin

Während die „Großen“ bei der FIBA EuroBasket 2022 in Köln und Berlin (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich) ihre Kräfte messen und um den begehrten EuroBasket-Pokal (Foto oben) spielen, gibt es natürlich auch Angebote für die „Kleinen“, die den Stars mit großem Eifer und mit großer Begeisterung nacheifern. Und wer hat schon die Gelegenheit in seiner „Karriere“, an einem EuroBasket-Minifestival teilzunehmen? Denn genau darum geht es! In Köln findet vom 02. – 04. September 2022 das erste EuroBasket-Minifestival der Deutschen Basketballjugend statt, gefolgt vom zweiten EuroBasket-Minifestival in Berlin vom 09. – 11. September 2022. Die Veranstaltungen richten sich an alle Kinder der Jahrgänge 2011 und jünger. Um den Festivalcharakter des Treffens hervorzuheben, steht nicht der Wettkampf im Vordergrund. Spaß an Spiel und Bewegung und die Förderung des sozialen Umgangs der Kinder untereinander, sowie die Freude an neuen Kontakten sollen für das Basketballfest bestimmend sein. Deshalb treten als Turniermannschaften nicht die teilnehmenden Vereine oder Landesverbände gegeneinander an, sondern Teams, die von der Festivalleitung vor Ort neu zusammengestellt werden. Neben den Basketballspielen werden zahlreiche andere sportliche und weitere Aktivitäten angeboten und in Köln das Spiel bei der EuroBasket zwischen der deutschen Mannschaft und der Auswahl aus Bosnien und Herzegowina besucht (in Berlin ein Spiel bei der Europameisterschaft, wenn möglich natürlich des deutschen Teams). Alle Teilnehmenden erhalten Urkunden, ein Event–Shirt, einen Ball sowie das Ticket zum Länderspiel. Ausschreibungen Ausschreibung EuroBasket-Minifestival 2022 Köln Meldebogen EuroBasket-Minifestival 2022 Köln Ausschreibung EuroBasket-Minifestival 2022 Berlin

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DBB-Delegation bei FIBA-Premiere in Ungarn

Zum ersten Mal führt FIBA Europe in den Jahren 2022/23 eine eigene Ausbildung für Minibasketball durch. Der zweijährige „FIBA Europe Minibasketball Coaching Course“ besteht aus zwei internationalen Präsenzveranstaltungen und einigen Online-Modulen. Beim Start des Programms im ungarischen Pecs waren vom 09.-12. Juni 2022 waren auch DBB-Minireferent Tim Brentjes und der Berliner Mini-Trainer Stefan Ludwig mit von der Partie, die den ersten Kurs für den DBB absolvieren. Zum Auftakt des Kurses am Donnerstag erläuterte Maurizio Cremonini vom italienischen Verband FIP seine Idee von Minibasketball, bevor Dr. Sergio Lara-Bercial, der Programmdirektor von iCoachKids, eine interaktive Einheit zur Entwicklung und zum Lernverhalten von Kindern leitete. Am Freitag ging es zunächst in die Halle der gastgebenden Ratgeber-Akademie, wo beide Referenten des Vortages ihre Theorieteile mit Praxiseinheiten für U8 und U10 verknüpften. Nachmittags folgten zwei Diskussions- und Reflexionsrunden mit Maurizio Cremonini und dem dritten Referenten Dr. Nenad Trunic (Belgrad) über die ersten vier Einheiten und weitere Fragen rund um das Minitraining. Am Freitag und Samstag reisten auch die Delegierten der Minibasketball Convention an, die mit der Austragung des Kurses verbunden durchgeführt wurde. So stieß dann auch Peter Wüllner, der Minireferent im DBB-Jugendausschuss, zur deutschen Delegation. Nenad Trunic eröffnete den Samstag mit einem Theorie-Modul zur Planung von Training und der Rolle der Trainer*innen dabei. Mittags stand er dann mit einer Praxiseinheit zur U12 auch selber auf dem Parkett der Ratgeber-Akademie, wo die Teilnehmenden zuvor von den über 150 Mädchen eines U12-Festivals begrüßt worden waren. 20 dieser Mädchen bestritten am Nachmittag ein Spiel, bei dem die Teilnehmenden des Kurses in zwei Gruppen das Verhalten der beiden Coaches beobachten und anschließend mit diesen diskutieren konnten. Den Abschluss des Tages bildete das traditionelle Dinner der Minibasketball Convention. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Arbeit der FIBA-Stiftung, die seit einigen Jahren weltweit die Minibasketballentwicklung und die Durchführung der Conventions in allen fünf FIBA-Regionen unterstützt. TJ Bullock und seine deutsche Kollegin Paulina Fritz stellten zunächst kurz die Handlungsfelder der Stiftung vor. Danach ging es in Gruppen mit jeweils mehreren nationalen Verbänden darum, Ideen und Projekte auszutauschen, wie Basketball einen Beitrag zum Erreichen der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele leisten kann. Der Fokus lag dabei auf Gesundheit, Bildung, Gleichberechtigung und Klimaschutz. Fortgesetzt wird das Programm nun mit einigen Webinaren zu verschiedenen Themen, bei denen auch Beispiele aus dem deutschen Minibasketball vorgestellt werden sollen. 2023 wird der Kurs dann erneut in Verbindung mit der Minibasketball Convention durchgeführt und abgeschlossen. Ab 2024 soll dann ein neuer zweijähriger Jahrgang für bis zu 50 europäische Teilnehmende starten. Für den DBB soll dann mindestens eine Trainerin an den Start gehen.

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Basketball without Borders Europe: Zwei deutsche All Stars

Mit ganz viel Erfahrungen und Eindrücken sind die fünf deutschen Teilnehmer*innen vom Basketball Without Borders Europe (BWB) Camp im Sport Village Assago und im Bocconi Sport Center in Mailand, Italien, zurückgekehrt. Das 19. BWB Europe Camp fand das erste Mal seit 2019 in Lettland und das erste Mal seit 2014 in Rom in Italien statt. Für Deutschland waren Paula Huber-Saffer (SC Rist Wedel), Annika Soltau (TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers), Joshua Bonga (Zalgiris Kaunas/LTU), Fabian Giessmann (TK Hannover) und Esli Edigin (Dragons Rhöndorf/ Team Bonn/Rhöndorf) mit dabei. Alle machten bei den Coaches und den vielen Beobachter*innen auf den Tribünen einen guten Eindruck und ihre Namen wanderten in das ein oder andere Notizbuch. Annika Soltau (All Star) und Esli Edigin (Defensive MVP und All Star) überzeugten dabei ganz besonders und durften mit persönlichen Auszeichnungen nach Hause fahren. „Wir sind erst einmal alle in die Halle und haben ganz viel geworfen. Ich habe mir angeschaut, wer die Besten sind, wie sie den Ball aufnehmen und solche Sachen. Davon habe ich mir Einiges abgeschaut und konnte auch meine Defense bei den Spielen darauf einstellen. Das hat mir wahrscheinlich dabei geholfen, als bester Verteidiger ausgezeichnet zu werden. Mein Ziel war es vorher, All Star zu werden und das hat auch geklappt. Das Camp war für mich ein Anfang, jetzt bin ich etwas bekannter. Es war nice, dass ich den Titel Defensive MVP gewonnen habe, aber jetzt geht die Arbeit weiter“, sagt Esli Edigin. „Das war eine Hammer-Erfahrung für mich. Die TOP20-Spielerinnen meines Jahrgangs in Europa an einem Ort, die NBA- und WNBA-Coaches, das ganze Drumherum. Es war toll, viele Leute kennenzulernen und zu erfahren, wie Basketball in anderen Ländern gelehrt und gespielt wird. Vorher habe ich gedacht ‚Cool, wenn ich es ins All Star Team und damit zum Basketball Without Borders World-Camp im Februar 2023 schaffen würde‘, jetzt freue ich mich total darüber. Ich weiß jetzt besser, wo ich stehe und was ich gut oder noch nicht so gut mache. Das hilft mir sehr“, so Annika Soltau, die ins All Star Team gewählt wurde.