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„So viele wie möglich für so lange wie möglich…“

Am 18. und 19. November 2022 fand im Haus des deutschen Sports in Frankfurt die 6. Internationale „iCoachKids“ Konferenz statt. 150 Teilnehmende aus ganz Europa sowie Gäste aus den USA und Südafrika nahmen an dem Kongress zum Kinder- und Jugendsport teil. Gastgeber der Konferenz war die Deutsche Sportjugend, die als Projektpartner am ERASMUS+ Projekt „iCoachKids+“ teilnimmt. Themen dieses Folgeprojektes von „iCoachKids“ und auch der Konferenz sind der Umgang mit dem Dropout von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport sowie die Talententwicklung. Über die zwei Tage befassten sich die Teilnehmenden in Vorträgen, Praxis- und Theorieworkshops unter dem Motto „As many as possible for as long as possible“ mit Aspekten rund um diese Themen. Mit dabei war eine größere Gruppe von Absolvierenden der Minitrainer-Offensive, die zur Teilnahme von FIBA Europe eingeladen worden war sowie weitere Teilnehmende aus dem deutschen Basketball. Auch unter den Referierenden war der deutsche Basketball gut vertreten. Die Bundestrainer Alan Ibrahimagic und Marius Huth boten gemeinsam einen Praxisworkshop zur Vermittlung von Spielintelligenz an, Dr. Antje Hoffmann (DBB-Schulsportkommission/MTO-Expertin) vom IAT hielt einen der Plenumsvorträge und DBB-Minireferent Tim Brentjes leitete eine Podiumsdiskussion mit Marius Huth, Dr. Antje Hoffmann, Christian Steinberg (Lead Peak Performance Program) und Jürgen Maaßmann (BBW) Video First iCK Champions 2022 „Austausch mit internationalen Gästen sehr spannend!“ „Für uns und unsere Trainer*innen ist neben den ganzen Impulsen aus den Einheiten gerade der Austausch mit den internationalen Gästen sehr spannend“, beschreibt Tim Brentjes die Erfahrungen. „Wir haben bspw. nach ihrem Workshop Gespräche mit unseren irischen Kolleg*innen von Sport Ireland Coaching begonnen, ob und wie wir von ihren Erfahrungen im Mädchensport und der Ausbildung für Mädchentrainer*innen profitieren können. Alle Teilnehmenden hier teilen ihre Ideen im Sinne des gemeinsamen Anliegens Kinder- und Jugendsport.“ Der DBB ist seit Jahren unterstützender Partner von „iCoachKids“, das sich inzwischen von einem ERASMUS+ Projekt zu einer globalen Bewegung entwickelt hat, die mit vielen Spitzenorganisationen im Sport wie FIBA oder UEFA zusammenarbeitet. „Im Rahmen der Ausbildung von Minitrainer*innen empfiehlt der DBB allen Teilnehmenden, das kostenlose E-Learning von „iCoachKids“ zu absolvieren. Von daher sind wir sehr froh, dass im Rahmen der Konferenz bekannt gegeben wurde, dass dieses nun komplett in deutscher Sprache zur Verfügung steht“ freute sich Jürgen Maaßmann, der Autor des Leitfadens Minibasketball. Doch die Bekanntgabe der deutschen Version war nicht das einzige Highlight aus Sicht der deutschen Teilnehmenden. Erstmalig wurde 2022 weltweit nach „iCoachKids-Champions“ gesucht, also nach Trainer*innen, die mindestens eine der 10 Regeln aus dem Selbstverständnis von „iCoachKids“ vorbildlich umsetzen. Diese Trainer*innen konnten von Kolleg*innen oder Eltern nominiert werden. Elf Trainer*innen wurden im ersten Jahr ausgewählt, darunter mit Martina Flerlage vom OSC Osnabrück auch eine Absolventin der Minitrainer-Offensive. Sie nahm vor Ort die Glückwünsche von den Vertreter*innen des „iCoachKids“ Komitees des ICCE (International Council for Coaching Excellence) Desiree Vardhan (Südafrika), Sheelagh Quinn (Irland) und Dr. Sergio Lara-Bercial (England) entgegen. Der Mitbegründer des Programms und ehemalige Basketballprofi Dr. Sergio Lara-Bercial schloss die Konferenz mit einer zentralen Botschaft: „Wir sind gemeinsam viel stärker und wenn wir uns nicht sicher sind, lasst uns die Kinder fragen.“ gab er den Teilnehmenden mit auf den Heimweg und rief damit zur weiteren Zusammenarbeit auf. Bereits im Januar wird er erneut in Deutschland zu Gast sein, wenn er am 14.01.23 als Experte im Rahmen der Minitrainer-Offensive referiert (Anmeldung zur Fortbildung). Weitere Stimmen und Informationen zur Konferenz und den Programmen gibt es auf den sozialen Kanälen von „iCoachKidsWorld“ und der Deutschen Sportjugend. In Kürze erscheint auch eine Episode dazu im „Coach 2 Coach“ Podcast, den die Trainerstudierenden von Minitrainer-Offensive und Nachwuchstrainer*innen-Ausbildung gemeinsam produzieren. (Foto in der Galerie: Deutschlands erste iCoachKids Champion: Martina Flerlage vom OSC Osnabrück mit Desiree Vardhan (Südafrika, r.), Sheelagh Quinn (Irland, 2. v.r.), Dr. Sergio Lara-Bercial (England, l.))

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„Die Kinder sind jetzt Feuer und Flamme!“

In der Woche vom 14. bis 18. November 2022 fand die zweite Auflage der Basketball-Grundschulwoche des DBB statt. Fast 16.000 Kinder an 104 Grundschulen konnten sich über Aktionspakete mit insgesamt mehr als 1.000 Minibällen, Stationskarten, Stempeln, Bannern und Aufklebern freuen. Darüber hinaus wurden über 6.000 Spielabzeichen in Bronze an die teilnehmenden Schulen verteilt. Erstmalig wurden gemischte Ballpakete mit Bällen der Größen 4 und 5 verteilt, um speziell auch Kindern aus der ersten Klasse die Teilnahme zu erleichtern. Für die Lehrkräfte an den Grundschulen gab es im Vorfeld einen digitalen Vorbereitungsabend sowie ein umfassendes Paket mit Lehrmaterial des DBB und natürlich das Begleitheft zur Grundschulwoche. Über 500 Schulen hatten sich bundesweit für ein Aktionspaket beworben, doch auch die Schulen, die kein Paket bekommen haben, konnten 2022 teilnehmen. Alle Materialien zur Durchführung wie Begleitheft, Stationsschilder, Laufkarten und Arbeitsblätter standen zum Download zur Verfügung und auch die Vorbereitungsabende standen diesen Schulen offen. Etliche Schulen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch und bekommen nun in der Adventszeit noch ein kleineres Ballpräsent als Anerkennung. Auf dem Programm standen für jedes Kind dann sechs Stationen aus den Bereichen „Koordination“, „Gesundheit“, „Technik“ und „Spielen“, die die Lehrkräfte aus einem Katalog im Begleitheft auswählen konnten. An vielen Orten wurden sie dabei von Partnervereinen unterstützt. „2023 eine weitere Auflage“ „Wir konnten eine gute Abdeckung über fast alle Bundesländer erreichen“, freut sich DBB-Vizepräsident Stefan Raid, der selber eine Schule in Hamburg besuchte, um sich ein Bild zu machen. „Die große Nachfrage bestätigt uns in unserem Tun und wir sind froh, dass wir bereits jetzt zusagen können, dass es 2023 eine weitere Auflage geben wird. Das verdanken wir nicht zuletzt der Unterstützung unseres Gesundheitspartners vivida bkk und des FIBA Europe Youth Development Funds“, so der Verantwortliche für Schulsport im DBB-Präsidium weiter. Die größte Teilnehmendenzahl erzielte die Möwensee-Schule in Berlin-Wedding mit 550 Kindern. Hier fand dann auch der diesjährige zentrale Pressetermin statt. Mit dabei die Geschäftsführerin der Deutschen Schulsportstiftung Friederike Sowislo, die betonte, wie wichtig solche Maßnahmen der Spitzenverbände für den Schulsport sind und wie sehr die Pandemie gerade in dem Bereich noch nachwirkt. Gleichzeitig wies sie auf den gemeinsam mit den Spitzenverbänden entwickelten Grundschulwettbewerb hin, den es im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ seit 2022 gibt. U15-Head Coach Marius Huth und DBB-Ehrenmitglied Heinz-Michael Sendzik betonten die Rolle der Schule als Start von Basketball-Laufbahnen für Spieler*innen aber auch für Trainer*innen. „Den Einfluss von guten Sportlehrkräften dürfen wir nicht unterschätzen und daher müssen wir alles daransetzen, ihnen dabei zu helfen, unseren Sport im Unterricht vorzustellen und Kindern eine freudvolle Erfahrung damit zu ermöglichen“, so die beiden Berliner unisono. Für DBB-Schulsportreferent Tim Brentjes beginnt nun die Nachlese, aber das erste Feedback stimmt auch ihn sehr positiv. „Die Rückmeldungen der Schulen sind überragend. Wir haben in der Zusammenarbeit unserer Schulsportkommission und mit den Kolleg*innen von der vivida bkk ein abwechslungsreiches Programm geschaffen, das die Schulen und vor allem die Kinder sehr gut angenommen haben. Wir haben zahlreiche Bilder und Danksagungen bekommen und werden uns auch mit den Anregungen für das nächste Jahr intensiv auseinandersetzen.“

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1.000 Minitrainer*in-Zertifikate vergeben

Am letzten Oktoberwochenende wurde im bayerischen Günzburg das eintausendste Minitrainer*in-Zertifikat vergeben. Verliehen wurde es vom Referenten Jürgen Maaßmann an die 16jährige Carla Pehland. Für die überraschte Teilnehmerin gab es dann neben dem limitierten Minibasketball-Hoody auch noch zwei VIP-Karten für das WM-Qualifikationsspiel Deutschland vs. Finnland am 11.11.2022 in der BROSE ARENA Bamberg. Doch nicht nur für die Teilnehmerin war das ein schöner Erfolg. Für den DBB bedeutet diese Zahl, dass es seit der Veröffentlichung des Ausbildungsprogramms 1.000 Trainer*innen, Eltern, Freiwilligendienstleistende und Schüler*innen gab, die sich 16 Lerneinheiten lang mit Minibasketball befasst haben, um diese Vorstufenqualifizierung abzuschließen. Das ist umso beeindruckender, weil das Programm erst im Juni 2021 bundesweit vorgestellt wurde. Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Baden-Württemberg das Minitrainer*in-Zertifikat, eine Vorstufenqualifizierung für Minibasketball, die auf dem Leitfaden Minibasketball aufbaut und ebenfalls von Jürgen Maaßmann und Oliver Mayer konzipiert wurde. Das Format fand jedoch ausschließlich in Präsenz über zwei Tage statt und wurde nur vereinzelt durchgeführt. Nachdem bereits der Leitfaden gemeinsam mit dem DBB veröffentlicht worden war, sollte nun auch diese Ausbildung bundesweit erreichbar werden. „Wir hatten durch die Minitrainer-Offensive und unsere verstärkten Fortbildungsangebote bereits ca. 500 Teilnehmende bei den Minibasketballthemen. Das Zertifikat bot uns nun die Chance, ein einheitliches Format für alle Landesverbände und gerade auch für Anfänger*innen im Minitraining anzubieten“, beschreibt DBB-Minireferent Tim Brentjes die Idee und führt weiter aus: „Uns war wichtig, ein zeitgemäßes Lernformat mit flexiblerer Zeiteinteilung anzubieten und den Reiseaufwand für die Teilnahme zu verringern, daher haben wir uns für ein ‚blended learning‘ entschieden.“ Mit Förderung durch das DOSB-Projekt „TrainerIn Sportdeutschland“ und den „FIBA Europe Youth Development Fund“ wurde mit Unterstützung der Fachhochschule Kempten ein Konzept für die digitale Umsetzung der Theorieinhalte entworfen und im DBB-Lerncampus umgesetzt. Im Ergebnis müssen für das Zertifikat nun acht Lerneinheiten online bearbeitet werden, bevor die Teilnehmenden mit nur einem Präsenztag und acht Praxiseinheiten zum Abschluss des Zertifikates auskommen. Die Durchführung der Lehrgänge ist für Landesverbände und Vereine ebenso kostenfrei wie die Teilnahme für die Trainer*innen, da der DBB die Kosten für die Referierenden trägt. Die meisten Referierenden sind Absolvent*innen der „Minitrainer-Offensive“, in der es seit dem letzten Jahr ein Modul gibt, das speziell auf die Durchführung der Zertifikatskurse vorbereitet. „Ich freu mich riesig, dass unsere Idee von der Ausbildung neben dem Leitfaden nun bundesweit Anerkennung und Anwendung findet“, freut sich Jürgen Maaßmann, der inzwischen auch Minireferent im Basketball-Verband Baden-Württemberg ist. „Ich finde, dass sich der Minibasketball in Deutschland in den letzten Jahren stark entwickelt hat und wir auf einem guten Weg sind. Unsere tausendste Teilnehmerin ist ein perfektes Beispiel für die Zielgruppen des Zertifikates, da sie bereits als Jugendliche in ihrem Verein TSV Gräfelfing in die Miniarbeit hineinwächst und ihren Verein dort nun unterstützen kann“, führt der Sportwissenschaftler aus Offingen weiter aus.

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100 Basketball-Aufholpakete in Rekordzeit vergeben

Die erst Mitte vergangener Woche zur Verfügung gestellten „Basketball-Aufholpakete“ sind bereits restlos vergeben! „Wir sind absolut begeistert von dem Anklang, den dieses Projekt gefunden hat und freuen uns, dass die 100 Pakete schon vergeben sind! Toll, dass so viele Basketballvereine Aktionstage mit Kindern umsetzen wollen und können!“, so Uwe Albersmeyer, DBB-Jugendsekretär. Aktuell können nunmehr keine Pakete mehr vergeben werden. Alle Vereine, die bereits ein „Basketball-Aufholpaket“ bestellt hatten und deren Nachricht nach den ersten 100 bei uns eingegangen sind, wurden informiert und stehen nun auf einer Warteliste, für den Fall einer kurzfristigen Absage.

Jungen und Mädchen in blauen Shirts dribbeln Basketbälle tief am Boden

100 exklusive Aufholpakete für Vereine

Mit dem Schwung des Bronzegewinns bei der Heim-EM im Rücken möchten wir Basketball-Deutschland noch einen weiteren Push geben. Daher stellen wir im Rahmen des Aktionsprogramms „BACK ON COURT #MitBasketballAufholen“ 100 exklusive „Basketball-Aufholpakete“ kostenlos zur Verfügung! Die Pakete beinhalten verschiedene Materialien, die Vereinen bei der Umsetzung von Aktionstagen helfen. „Im Nachgang der EM gilt es, die Euphorie rund um den deutschen Basketball aufrecht zu erhalten. Wir wollen auch weiterhin Kinder für unseren Sport begeistern und freuen uns daher sehr auf diese Aktion“, sagt DBB-Jugendsekretär Uwe Albersmeyer. „Die ersten 100 Vereine, die einen Basketball-Aktionstag ins Leben rufen möchten, bekommen die nötigen Materialien von uns kostenlos gestellt.“ Diese Materialien sind enthalten Für Teilnehmende: 35 Basketbälle (Gr. 5) T-Shirts für 35 Teilnehmende und 5 Übungsleiter*innen im „BACK ON COURT #MitBasketballAufholen“-Design 35 Gymbags 35 Spielabzeichen Bronze inkl. Urkundenhefte Für den Verein: 2 Sets mit je 40 Trainingshütchen 3 Sets mit je 12 Markierungsleibchen in unterschiedlichen Farben Vereine, die sich für eines der 100 exklusiven Pakete interessieren und einen Aktionstag ausrichten wollen, müssen lediglich das verlinkte Formular ausfüllen und unterzeichnet zurücksenden.   jetzt Formular ausfüllen und kostenloses Aufholpaket anfordern!

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U14 Get-Together in Albanien

Neben der Minibasketball Convention lädt FIBA Europe einmal im Jahr auch die Expert:innen für U14-Basketball aus den europäischen Nationalverbänden ein. In diesem Jahr fand dieses „U14 Get-Together“ am 22./23.10. im albanischen Durres statt. Neben den Delegierten trafen sich an der dortigen „Goga Basket Academy“ auch die Mitglieder der Jugendkommission von FIBA Europe. Der DBB wurde von Kommissionsmitglied Sascha Dieterich (Miesbach) vertreten. Während es in der Kommissionssitzung um den Rückblick auf die Europameisterschaften im Nachwuchsbereich, deren Veränderung und den Schutz vor Wettbetrug im internationalen Jugendbasketball ging, standen beim „Get-Together“ zunächst sportfachliche Themen im Mittelpunkt. Mit Nenad Trunic (Serbien) und Arik Shivek (Israel) sprachen zwei international bekannte Referenten in ihren Praxisteilen auf dem Feld und den begleitenden Theorieteilen über Entscheidungstraining und die Ausbildung von Aufbauspieler:innen. Neben diesen sportfachlichen Teilen tauschten sich die Delegierten mit der FIBA auch über die Prävention von sexueller und interpersonaler Gewalt und mögliche Schutzmaßnahmen sowie die Bekämpfung von Doping und Wettbetrug aus. Gerade bei den ersten beiden Themen sah Sascha Dieterich den DBB, bzw. den deutschen Sport, im Vergleich bereits recht gut aufgestellt. „Spannend fand ich den Austausch mit meiner spanischen Kollegin, die mir bestätigte, dass wir mit unseren neuen Miniregeln genau auf dem richtigen Weg sind. In Spanien sind niedrige Körbe, der Fokus auf Spielfähigkeit und langfristige Entwicklung schon lange der Ansatz bei den Minis. Ich denke, der Erfolg gibt ihnen da Recht, wenn wir auf die Nachwuchs- und Seniorenteams schauen“, fasste der ehemalige DBB-Vizepräsident seine Erfahrungen im informellen Bereich der Tagung zusammen.

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Stefan Raid als dsj-Vorsitzender wiedergewählt

Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schulsport, ist bei der heutigen Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj) in Wuppertal als dsj-Vorsitzender wiedergewählt worden. Die Zustimmung der Delegierten war mit 98,7 Prozent sehr beeindruckend. Damit steht Raid auch für die kommenden zwei Jahre an der Spitze der dsj. Der 52-jährige Bankkaufmann aus Hamburg ist bereits seit 2021 Vorsitzender der dsj. In seiner Position als 1. Vorsitzender gehört er auch weiterhin dem DOSB-Präsidium an. Stefan Raid bedankte sich nach der Wahl bei den Vertreter*innen der Mitgliedorganisationen: „Ich freue mich, dass man mir nach gut eineinhalb Jahren im Amt des 1. Vorsitzenden nun erneut das Vertrauen ausgesprochen hat, diese Position weitere zwei Jahre zu besetzen. Wir haben viel erreicht und den Kinder- und Jugendsport vorangebracht. Dennoch habe ich mit meinem alten und auch neuen Vorstandskolleg*innen in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen und der Geschäftsstelle nicht vor, in unserem Engagement nachzulassen oder auf bundespolitischer Ebene leiser zu werden. Es stehen uns weiterhin große Herausforderungen bevor.“ Alle weiteren Informationen zur dsj-Vollversammlung finden sich auf dsj.de.

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Bundesjugendlager 2022: Die Gesichteten

Das Bundesjugendlager 2022 ist Geschichte. Vier Tage intensiver Basketball-Aktion mit Trainings, Tests und Spielen sind heute im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg zu Ende gegangen. Die endlich wieder zugelassenen Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen tolle Partien zu sehen. In den Endspielen gewannen bei den Mädchen Berlin/Brandenburg gegen den WBV mit 50:37, bei den Jungen der WBV gegen Niedersachsen/Bremen mit 89:47. Anschließend wurden die gesichteten Spielerinnen und Spieler bekannt gegeben. „Wir haben hier ganz viele engagierte, ehrgeizige und motivierte Kinder gesehen. Ganz viele Talente haben gute Perspektiven, schon bald oder in einigen Jahren in einer unserer Nationalmannschaften aufzutauchen. Es herrschte hier eine sehr gute Stimmung. Die Hallen waren gut besucht. Mit dem Publikum aus Eltern, Freunden und natürlich vielen interessierten Fachleuten war endlich wieder eine tolle Atmosphäre auf den Rängen“, freut sich Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schule. Gesichtete Mädchen Paula Armbrust, Greta Metz, Paulina Reichenauer, Sophie Schuster, Leni Wilhelm (alle SG Südwest), Uliana Kolesnyk, Anna Löffler, Sarah Masson, Lotte Soth, Elina Timoschenko, Kata Ver (alle Bayern), Xara Eich, Rosalie Esser, Marieke Esser, Nala Koletzki, Emilie Matern, Ella Panke, Greta Scholle, Lilli Schultze (alle Berlin/Brandenburg), Sofia Gerber, Lena Sandner, Emily Scheibinger, Inge Lise Schulze Steinen, Amelie Schumacher (alle Hessen), Lisa Weise (Mitteldeutsche Auswahl), Karla Busch, Shadeh Preston (Niedersachsen/Bremen), Antonia Laabs, Luise Linke (Team Nord), Raili Bast, Clara Bielefeld, Kéa Elberding, Greta Gomann, Marija Ilic, Lucie Keune (alle WBV). Gesichtete Jungen: Maxim Bader, Jona Lück, Fin Borczanowski, Anton Kemmer, Wiktor Szczesko, Kayaan Yeboah (alle Berlin/Brandenburg), Kventin Kostan, Jamie Edoka, Marlon Lippe (alle Hessen), Leonardo Benitez, Karl Reiniger, Mika Siegert (alle Mitteldeutsche Auswahl), Jelani Flomo, Moritz Grüß, Epke Kruthaup, Gaston Nguyen Manh, (alle Niedersachsen), Jannik Nägele, Miquel Grau Rodriguez, Armin Pivac, Marko Petrić, Johann Cardoso Zies (alle Südwest), Clemens Bialas, Lars Danziger, Dusan Ilic, Fabian Kayser, Aguebor (Bovo) Osaigbovo, Lukas Klein, Konstantin Lehmann, Julius Trettin (alle WBV), Noah Fechner, Paul Rüß, Tjark Scheppeit, Paul Mellentin (alle Team Nord), Kilian Dück, Felix Egger, Liam Holländer, Lars Lenke, Frederik Lyakine (alle Bayern).