In der LANXESS Arena: „Double Header“ der DBB-Teams

Am 27. August in Köln: Welt- und Europameister in der WM-Quali | WM-Damen gegen die Türkei | Tickets ab Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr

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DBB-Bundestag 2026: Zwei neue Vizepräsidenten

Mithat Demirel und Carsten Straube einstimmig gewählt

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3×3 World Cup: SILBER für DBB-Herren

15:20 im Finale gegen Lettland

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Qualifizierungslehrgang für SR-Ausbilder:innen

Inmitten der eigentlichen Sommer- und Erholungspause unserer nationalen Sportler fanden sich am 1. Juni-Wochenende viele Interessierte zu einer Qualifizierungsmaßnahme für Schiedsrichterausbilder:innen in Frankfurt zusammen. Insgesamt 20 angehende Ausbilder:innen aus nahezu allen Landesverbänden nahmen an dem dreitätigen Lehrgang teil, um sich mit den neuesten Entwicklungen im Aus- und Fortbildungsbereich vertraut zu machen. Schwerpunktmäßig wurden die neuen Curricula, die im Erasmus+ Programm zertifizierten pädagogischen Methoden sowie eine Einführung zum Schutz vor sexualisierter und interpersonaler Gewalt den Teilnehmenden durch Patrice von Garnier und Jeanette Paustian nähergebracht, während sich Lars Lottermoser zusammen mit Vanessa Korte und Jonas Falk für den intensiven Praxisteile in der Sporthalle verantwortlich zeigten. Zeitgleich zu der Qualifizierungsmaßnahme für Ausbilder:innen hat der DBB in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Basketball Verband einen Lehrgang zum Erwerb einer LSE-Schiedsrichterlizenz angeboten. So konnten die angehenden Ausbilder:innen live und in Begleitung der Referenten erste Schritte in der Umsetzung des theoretisch Erlernten in die Praxis machen. Beide Teilnehmendengruppen nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen – keine blieb unbeantwortet. Der offene Austausch mit den Referent:innen und untereinander wurde als bereichernd empfunden. Der Lehrgang bot nicht nur fachlichen Input auf hohem Niveau, sondern auch Raum für Vernetzung, Inspiration und Empowerment.; ein enormer Synergie-Effekte für alle Beteiligten. Damit ist ein weiterer Schritt gemacht, die Lehrgänge qualitativ zu verbessern. Nun gilt es, diesen Weg in seinen Feinheiten auf weitere praktische Herausforderungen vorzubereiten.

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In der LANXESS Arena: „Double Header“ der DBB-Teams

Alle Jahre wieder, kommt ein Doppelpack! Ein echter Basketball-Leckerbissen! Deutschlands Welt- und Europameister-Herren und die DBB-Damen kurz vor der WM an einem Tag in einer Arena! Da dürfen sich die deutschen Basketballfans schon jetzt die Finger nach lecken. Und ab Morgen, Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier Tickets bestellen. Der sogenannte „Double Header“ findet am Donnerstag, 27. August 2026, in der Kölner LANXESS Arena – gerne als das „Wohnzimmer“ der DBB-Herren bezeichnet – statt. Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen einen von noch vier möglichen Gegnern. Erst Anfang Juli 2026 wird feststehen, ob die Mannschaft von Bundestrainer Álex Mumbrú dann gegen Lettland, Polen, die Niederlande oder Österreich um einen wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets ab Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. Team Deutschland Damen Natürlich lässt sich über den genauen Kader des in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegenen Teams, der Bundestrainer Olaf Lange Ende August zur Verfügung stehen wird, noch nichts Finales sagen. Es ist noch nicht endgültig klar, ob und wenn ja welche der Spielerinnen aus der WNBA zu dem Zeitpunkt schon dabei sein werden. Dabei geht es um Leonie Fiebich, Satou Sabally (New York Liberty), Nyara Sabally (Toronto Tempo), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire). Lange wird sich also bei diesem Test auf Spielerinnen wie die dann hoffentlich genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d’Ascq Lille Metropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA BERLIN) stützen. Dazu kommen sicher einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) oder auch Lina Falk (Pepperdine University/USA). In jedem Fall wird sich den Basketballfans in Köln eine hochmotivierte deutsche Mannschaft präsentieren, die dann kurz später in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte. Team Türkei Das einstige „Powerhouse“ in Europa (EM-Silber 2011, EM-Bronze 2013, WM-Vierter 2014, Olympia-Fünfter 2012) ist aktuell auf einem guten Weg zurück zu alter Klasse. Zugegebenermaßen helfen dabei gleich mehrere eingebürgerte Akteurinnen, die die Türkei zuletzt trugen. Bei der Women’s EuroBasket im vergangenen Jahr kam die Türkei auf einen guten 7. Platz und schrammte nur ganz knapp am Halbfinale vorbei. In der Vorrunde unterlag man Frankreich mit 69:71, gewann aber gegen die Schweiz (91:67) und Griechenland (83:72). Das Viertelfinale gegen den späteren Bronzegewinner Italien wurde zu einem echten Nailbiter (74:76). Es folgten eine Niederlage gegen Deutschland (73:93) und ein Sieg gegen Litauen (99:87). Unter den Körben damals eine Macht war die ehemals für die Dallas Wings in der WNBA aktive 204 cm Centerin Teaira McCowan, die auf durchschnittlich 16,8 Punkte und 9,8 Rebounds kam. Ihr folgten Shooting Guard Sevgi Uzun (Fenerbahce Istanbul, 13,7 PTS/4,2 AST), Power Forward Tilbe Senyurek (Fenerbahce, 11,8 PTS, 8 REB) und Point Guard Aperi Onar (Fenerbahce, 11,7 PTS/4,5 AST). Beim Women’s World Cup Qualifying Tournament in Istanbul in diesem Frühjahr hatten die Türkinnen trotz des Heimvorteils größere Probleme. Letztlich gelang die Qualifikation auf Platz drei hinter Australien und Ungarn. Es begann gut, denn der 71:69-Erfolg gegen Kanada war letztich entscheidend für die Qualifkation. Die überraschende 55:59-Niederlage gegen Argentinien schmerzte, aber der anschließende 75:67-Sieg gegen Japan machte es wieder wett. Ihr bestes Spiel machten die Türkinnen beim 74:77 gegen Australien, ehe gegen Ungarn die Luft doch etwas raus war (74:89). Dieses Mal „übernahm“ eine andere ehemalige US-Amerikanerin: Guard Kennedy Burke (Connecticut Sun/CBK Mersin) war die beste türkische Korbjägerin  und kam auf 16,4 Punkte und 8,2 Rebounds im Schnitt. Nur Uzun punktete noch zweistellig (15,2). Mit Australien, Belgien und Puerto Rico haben die Türkinnen eine sehhr anspruchsvolle Gruppe für den Women’s Basketball World Cup in Berlin erwischt. „Enorme Bedeutung“ „Unabhängig davon, wer in Köln unser Gegner sein wird, hat das Spiel eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. Die deutsche Mannschaft Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Geprägt ist die Mannschaft von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen. Bei den Olympische Sommerspielen 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen. Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs. Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang recht souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse in den Qualifiers (Sieg und Niederlage gegen Kroatien, Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können. Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Tickets Tickets für die Länderspiele gibt es in unserem DBB-Ticketshop. Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen.

Miyazama

Women’s World Cup 2026: Japan – Die Meisterinnen des Tempos

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Japan – Die Meisterinnen des Tempos Kaum eine Frauen-Nationalmannschaft besitzt im internationalen Basketball eine so unverwechselbare Identität wie Japan – Gruppengegner der deutschen Mannschaft in der Vorrunde. Während viele Spitzenteams ihre Erfolge auf körperliche Überlegenheit, Größe oder individuelle Athletik stützen, entwickelte sich Japan über Jahre hinweg zu einem Gegenmodell. Schnelligkeit, Präzision, Dreipunktwürfe und taktische Disziplin bilden das Fundament einer Spielweise, die weltweit ihresgleichen sucht. Spätestens mit der historischen Silbermedaille bei den Olympischen Spielen von Tokio 2021 etablierte sich Japan endgültig in der Weltspitze. Auch wenn die Jahre danach nicht immer die gleiche Konstanz brachten, gehört die Mannschaft weiterhin zu den wichtigsten Basketballnationen Asiens. Die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 sowie der erneute Finaleinzug beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 zeigen, dass Japan trotz eines laufenden Generationswechsels weiterhin ein ernstzunehmender Gegner bleibt. Die Folgen eines historischen Erfolgs Der Gewinn der olympischen Silbermedaille in Tokio veränderte den Frauenbasketball in Japan nachhaltig. Erstmals rückte das Team in den Mittelpunkt der nationalen Öffentlichkeit und wurde zu einem Symbol für die Entwicklung des japanischen Frauensports. Gleichzeitig stiegen die Erwartungen enorm. Viele Spielerinnen, die den historischen Erfolg geprägt hatten, näherten sich jedoch dem Ende ihrer Karrieren oder wechselten in neue Rollen. Dadurch entstand die Herausforderung, eine neue Generation an internationale Spitzenleistungen heranzuführen. Anders als viele europäische Teams verfügt Japan nicht über eine große Auswahl an außergewöhnlich großen Spielerinnen. Deshalb musste die Mannschaft ihre traditionelle Spielweise weiterentwickeln, ohne ihre Identität aufzugeben. Die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass dieser Prozess erfolgreich verläuft. Der Asia Cup 2025 – Zurück im Finale Beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 gehörte Japan erneut zu den stärksten Mannschaften des Turniers. Mit schnellem Ballvortrag, hoher Dreierfrequenz und aggressivem Pressing dominierten die Japanerinnen große Teile des Wettbewerbs und erreichten erneut das Finale. Dort mussten sie sich zwar dem Gastgeber Australien geschlagen geben, dennoch bestätigte die Silbermedaille ihre Stellung als eines der führenden Teams Asiens. Besonders bemerkenswert war dabei die offensive Effizienz. Japan erzielte regelmäßig hohe Punktzahlen und zwang viele Gegnerinnen durch sein Tempo zu Fehlern. Gleichzeitig zeigte sich, dass die Mannschaft auch defensiv deutlich stabiler geworden ist als noch in einigen Jahren zuvor. Der zweite Platz war deshalb weit mehr als nur eine weitere Medaille – er war ein Signal, dass Japan weiterhin zur kontinentalen Elite gehört. Die WM-Qualifikation in Istanbul Noch wichtiger war die Leistung beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Istanbul. In einer Gruppe mit Australien, Kanada, Ungarn und der Türkei mussten die Japanerinnen mehrfach an ihre Grenzen gehen. Dennoch gelang die Qualifikation für Berlin. Das Turnier verdeutlichte die besonderen Stärken der Mannschaft. Gegen physisch überlegene Gegnerinnen setzte Japan konsequent auf Tempo und Raumaufteilung. Durch schnelle Ballbewegung und präzises Shooting gelang es immer wieder, die größeren Teams aus ihrer Komfortzone zu zwingen. Gerade in engen Spielen zeigte sich zudem eine bemerkenswerte mentale Reife. Die Mannschaft blieb ihrer Spielphilosophie treu und ließ sich auch unter Druck nicht zu hektischen Entscheidungen verleiten. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Mai Yamamoto – Die neue Spielmacherin Im Mittelpunkt der aktuellen Mannschaft steht Mai Yamamoto. Die Guard entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Spielerinnen des asiatischen Basketballs. Beim Qualifikationsturnier in Istanbul gehörte sie zu den herausragenden Akteurinnen und wurde in das All-Star Five des Wettbewerbs gewählt. Yamamoto verkörpert den modernen japanischen Basketball nahezu perfekt. Sie kombiniert Schnelligkeit mit hervorragendem Spielverständnis und kann sowohl selbst abschließen als auch ihre Mitspielerinnen in Szene setzen. Besonders gefährlich ist sie im Pick-and-Roll-Spiel, wo sie defensive Schwächen der Gegnerinnen konsequent erkennt und ausnutzt. Darüber hinaus verfügt sie über einen zuverlässigen Distanzwurf, der Verteidigungen zwingt, weit herauszutreten. Ihre Entwicklung macht deutlich, dass Japan auch nach dem Ende der Tokio-Generation weiterhin über außergewöhnliche Guard-Talente verfügt. Erfahrung als Stabilitätsfaktor Neben Yamamoto spielen mehrere erfahrene Akteurinnen weiterhin eine wichtige Rolle. Yuki Miyazawa gehört seit Jahren zu den bekanntesten Spielerinnen des Landes. Ihre Erfahrung und ihr Wurfvermögen machen sie noch immer zu einer wichtigen Option auf dem Flügel. Auch Maki Takada bleibt trotz zunehmenden Alters eine prägende Persönlichkeit innerhalb des Programms. Selbst wenn ihre Rolle auf dem Feld kleiner geworden ist, besitzt sie großen Einfluss auf die Entwicklung der jüngeren Spielerinnen. Diese Verbindung zwischen erfahrenen Führungsspielerinnen und jungen Talenten hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Übergang zwischen den Generationen so reibungslos verlief. Die japanische Basketballphilosophie Kaum eine Mannschaft der Welt spielt einen so charakteristischen Basketball wie Japan. Das Tempo ist hoch, die Ballbewegung konstant und die Zahl der Distanzwürfe außergewöhnlich groß. Japan versucht selten, physische Vorteile zu erzwingen. Stattdessen werden Räume geschaffen und defensive Rotationen der Gegnerinnen gezielt attackiert. Im Angriff ist die Mannschaft ständig in Bewegung. Spielerinnen schneiden zum Korb, wechseln Positionen und suchen freie Würfe aus der Distanz. Dadurch entsteht ein Rhythmus, mit dem viele Gegnerinnen Schwierigkeiten haben. Defensiv setzt Japan häufig auf hohen Druck und schnelle Rotationen. Die Mannschaft versucht, gegnerische Angriffe früh zu stören und das Spieltempo zu kontrollieren. Diese Philosophie hat Japan zu einem der spannendsten Teams des internationalen Frauenbasketballs gemacht. Ausblick Mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 und dem Finaleinzug beim Asia Cup 2025 hat Japan gezeigt, dass die Mannschaft weiterhin zur internationalen Spitze gehört. Zwar fehlen im Vergleich zu Teams wie den USA, Frankreich oder Australien oftmals Größe und Athletik. Doch kaum eine Mannschaft verfügt über ein vergleichbares Maß an taktischer Klarheit und offensiver Dynamik. Für die Weltmeisterschaft in Berlin dürfte das Viertelfinale ein realistisches Ziel sein. Wenn die Dreipunktwürfe fallen und das Tempo kontrolliert werden kann, besitzt Japan das Potenzial dazu. Allerdings warten schon in der Vorrunde mit Deutschland, Spanien und Mali starke Gegner Die Ära nach Tokio hat längst begonnen – und sie verspricht, mindestens ebenso spannend zu werden wie die vorherige. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait USA Team-Portrait Deutschland Team-Portrait Deutschland Team-Portrait Spanien Team-Portrait Spanien

Matilda-Blanarik

DFJW: U16-Mädchen für Lehrgang und Länderspiele nominiert

Bundestrainer Heiko Czach hat den Kader der U16-Mädchen für einen Lehrgang im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg und Saint-Dié-des-Vosges/FRA vom 2. – 13.07.2026 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U16-Mädchen – Emilia Atsür (TSVE 1890 Bielefeld) – Selin Bandirma (MTV Stuttgart) – Karolina Bajai (ALBA Berlin) – Matilda Blanarik (TS Jahn München) – Luana Coaja (TSV Schwaben Augsburg) – Sofia Fenoll Nahr  (Valencia Baskets/ESP) – Lana Förster (Wings Leverkusen) – Carolina Heymann (ALBA Berlin) – Annalena Jungmichel (ALBA Berlin) – Melissa Koloszar (BG Zehlendorf) – Magdalena Körbel (TSV 1861 Nördlingen) – Guoste Maciulyte (Vfl Astroladies Bochum) – Alisa Milow (TG 48 Würzburg) – Ami Mörk (TK Hannover) – Clara Rink (B.A.S.S. Berlin) – Chatarina Schlchter (Dillingen Diamonds) – Ella Schrader (Homburger TG) – Jamie Zentgraf (Porsche BBA Ludwigsburg) Das Team wird betreut von Bundestrainer Heiko Czach (nur Heidelberg), den Assistenztrainern Nicola Happel, Helena Eckerle und Sven Schultze, Athletiktrainerin Marie Schober, Physiotherapeutin Kim Schlüter und Teambetreuerin Susann Pelka. Länderspiele Do., 09.7.2026, 19.00 Uhr: Frankreich- Deutschland Sa., 11.7.2026, 19.00 Uhr: Frankreich- Deutschland So., 12.7.2026, 19.00 Uhr: Frankreich- Deutschland

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U17-Mädchen: Deutscher Kader für Lehrgang und Spanien-Vergleich

Bundestrainer Heiko Czach hat den Kader der U17-Mädchen für einen Lehrgang in der Sportschule Baden-Baden in Steinbach und Madrid/ESP vom 18. – 26.06.26 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U17-Mädchen – Frederike Askamp (Eisvögel USC Freiburg) – Moescha Feunou Bakam (TG 48 Würzburg) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt) – Mathilda Haensch (ALBA Berlin) – Silvia Heide  (Jahn München) – Laura Jordan (TG 48 Würzburg) – Carla Koch (USC Heidelberg) – Amelie Mbah (Eisvögel USC Freiburg) – Karla Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Leonie Pfanzelt (TSG Bruchsahl/USC Heidelberg) – Nele Prowaznik (TK Hannover) – Leni Schramm-Bünning (USC Heidelberg) – Linda Thimm (Talents Bonn Rhöndorf) – Mia Wiegand (TG 48 Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV 1860 Hagen/Herner TC) Das Team wird betreut von Bundestrainer Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Corina Kollarovics und Alexandra Maerz, Athletiktrainer Oliver Barth, Physiotherapeutin Julie Blaise und Teambetreuerin Emily Kuper. Länderspiele Mi., 24.6.2026, 19.30 Uhr: Spanien – Deutschland Do., 25.6.2026, 19.30 Uhr: Spanien – Deutschland

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Wegner nominiert U20-Damen-Kader für Lehrgang und internationale Härtetests

Bundestrainerin Constanze Wegner hat den Kader der U20-Damen für einen Lehrgang und 4-Nationen-Turniere in Sanlucar de Barrameda (Cadiz)/ESP, Heidelberg und Istanbul/TUR vom 18.6. – 29.6.2026 eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U20-Damen – Clara Bielefeld (Foto, Texas Christian University/USA) – Karla Busch (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Englisch (Eisvögel USC Freiburg) – Chloé Emanga Noupoue (Florida International University/USA) – Nafi Harz (BC Marburg) – Jana Koch (EIGNER Angles Nördlingen) – Sophia Müller (Talents BonnRhöndorf) – Chanel Ndi (College of Charleston/USA) – Paula Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Maria Perner (DJK Rosenheim) – Paulina Reichenauer (Queens University of Charlotte/USA) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Anna-Lisa Wuckel (BasCats Heidelberg) Das Team wird betreut von Bundestrainerin Constanze Wegner, den Assistenztrainerinnen Ruzica Dzankic und Aliaksandra Tarasava, Athletiktrainer Christian Köller (nur Heidelberg), Physiotherapeutinnen Melina Karavassilis und Lisa Reitel (im Wechsel) und Teambetreuerinnen Flavia Behrendt und Vasiliki Karambatsa (im Wechsel). Länderspiele Mi., 19.6.2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Ungarn Do., 20.6.2026, 19.00 Uhr: Spanien – Deutschland Do., 21.6.2026, 17.00 Uhr: Belgien – Deutschland

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Stein nominiert 3×3-Damen-Kader für die Women’s Series in Sumgait und Ulan Bator

Bundestrainer Hanno Stein hat den Kader der 3×3-Damen für die nächsten beiden Stops der Women´s Series in Sumgait und Ulan Bator nominiert. 3×3-Damen, Sumgait – Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg) – Ama Degbeon (Tus Lichterfelde) – Marie Reichert (Turn-Klub zu Hannover) – Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier/FRA) Länderspiele Sa., 20.6.2026, 15.40 Uhr: Deutschland – Slowakei Sa., 20.6.2026, 17.30 Uhr: Deutschland- Chile So., 21.6.2026, 16.00 – 17:30 Uhr: Viertelfinale So., 21.6.2026, 18:10/18:40 Uhr: Halbfinale So., 21.6.2026, 19.40 Uhr: Finale 3×3-Damen, Ulan Bator – Ama Degbeon, (Tus Lichterfelde) – Victoria Poros (Bundeswehr/Turn-Klub zu Hannover) – Marie Reichert (Turn-Klub zu Hannover) – Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier/FRA) Länderspiele Do., 25.6.2026, 15.10 Uhr: Deutschland – Amgalan Do., 25.6.2026, 17.00 Uhr: Deutschland- Yanjing Fr., 26.6.2026, 15.00 – 16:40 Uhr: Viertelfinale Fr., 26.6.2026, 17:25/17:55 Uhr: Halbfinale Fr., 26.6.2026, 18.55 Uhr: Finale Das Team wird betreut von Bundestrainerin Hanno Stein und Physiotherapeutin Paula Beckmerhagen (Ulan Bator/MGL).

Ariel

Ariel Hukporti schreibt deutsche Basketball Geschichte

Mit den New York Knicks zum NBA-Titel Ariel Hukporti hat Basketball-Geschichte geschrieben. Der 23-Jähirge ist nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein erst der dritte deutsche NBA-Champion. Gemeinsam mit den New York Knicks feierte Hukporti die erste Meisterschaft des Teams seit 53 Jahren. Mit dem entscheidenden 94:90-Erfolg über die San Antonio Spurs holten die Knicks den vierten Sieg der Finalserie und machten den Titelgewinn perfekt. Vom BBL-Debütanten zum NBA-Champion Für den gebürtigen Stralsunder ist die Meisterschaft der bisherige Höhepunkt eines außergewöhnlichen Karrierewegs. Bereits mit 17 Jahren debütierte es für Ludwigsburg in der BBL, ehe er mit 18 den Schritt nach Litauen wagte. Es folgten drei Jahre in Australien, bevor ihn die New York Knicks als 60. Pick im NBA Draft 2024 verpflichteten. In seiner zweiten Saison in der stärksten Liga der Welt gehörte Hukporti zwar nicht zu den Hauptakteuren, etablierte sich aber als wertvoller Rotationsspieler. Im Schnitt kam er in der Saison 2025/26 auf 9,1 Minuten Spielzeit und 2,2 Punkte pro Partie. Nächster Halt: Nationalmannschaft? Der junge Center nutzt seine Zeit in New York und kann in diesem Umfeld von etablierten NBA-Größen wie Karl-Anthony Towns und Mitchell Robinson zu lernen. Auch abseits des Courts hat er seinen Platz im Team gefunden. Der Meistertitel könnte dabei ein wichtiger Schritt auf seinem Karriereweg sein. Mit Blick auf die Nationalmannschaft hat bereits ein Austausch mit dem Bundestrainer stattgefunden. Hukporti betont, dass es reizvoll für ihn wäre, Teil der deutschen Auswahl zu sein und gemeinsam mit alten Bekannten an die jüngsten Erfolge des Teams anzuknüpfen. Foto: Ariel Hukporti Instagram

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