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WNBL: Die große Saisonvorschau

Es geht wieder los! Die 17. Saison der WNBL steht unmittelbar bevor. Mit insgesamt 28 Teams und einem neuen Ligasystem verspricht die WNBL noch mehr Spiele und noch mehr Spannung. Mit vier Gruppen à sieben Teams geht es in der ersten Saisonphase in die Vorrunde. Nach sechs Spieltagen, bei den jedes Team drei Heim- und Auswärtsspiele absolviert, qualifizieren sich die besten Drei für die Hauptrunde. Damit einher geht der Klassenerhalt und die Teilnahme an den Playoffs. Die restlichen 16 Mannschaften müssen in die Relegation. Davon wiederum retten sich die jeweils zwei Bestplatzierten der zwei 8er Gruppen direkt und springen noch auf den Playoffzug auf. Demnach geht es für 12 Mannschaften in einem Best-of-3-Modus in den Playdowns um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. In die Playoffs schaffen es alle 12 Mannschaften der Hauptrunde plus vier Teams aus der Relegation. Auch dort wird im Best-of-3-Modus gespielt. Favoritennennung der Vereine 1. ALBA Berlin (23 Nennungen) 2. USC Freiburg (15 Nennungen) 3. TS Jahn München (8 Nennungen) 4. Phoenix-TSV Hagen (5 Nennungen) 5. TG Main Sharks Würzburg (2 Nennungen) 6. Basket-Girls Rhein-Neckar, MTV Stuttgart, SC Rist Wedel (1 Nennung) Gruppe A AHB Rising Bochum: Der Aufsteiger, der seine Qualigruppe vor Bielefeld gewinnen konnte, geht mit einem sehr jungen Kader in die neue Saison. Lena Haverland kam aus Recklinghausen und blickt somit schon auf WNBL-Erfahrung. In der Quali überzeugten besonders Shooting Guard Lotta Brüggemann und Point Guard Hanna Önder. Bochum ist ein zu großen Teilen unbeschriebenes Blatt und wird sich wahrscheinlich auf die Sicherung des Klassenerhalts fokussieren. Capitol Bascats Düsseldorf: Wie gut kommen die Bascats ohne Laura Knaup und Lena Bjeltschik zurecht? In der vergangenen Saison lief beinahe alles über das Point-Guard-Center-Duo. Letztes Jahr schaffte man den Sprung in die Playoffs, da sowohl Neuss als auch Recklinghausen jeweils nur einen Sieg einfuhren. Die Konkurrenz um die oberen drei Plätze, mit denen man die Klasse hält und in den Playoffs steht wurde in jedem Fall stärker. Wir rechnen eher mit der Relegationsrunde für Düsseldorf. Hamburg Towers: Die neuformierten Hamburg Towers dominierten ihre Qualifikationsgruppe und gewannen im Schnitt mit über 40 Punkten Differenz. Grund dafür waren vor allem die starken Verstärkungen aus dem letztjährigen WNBL-Kader des SC Rist Wedel. Mit Samira Kama (Allstar 25/26) und Zoey Norden verfügt Hamburg über spielstarke Guards, die einen ansonsten breiten Kader in der Spitze anführen. Hamburg ist kein klassischer Aufsteiger und sollte sich für die Hauptrunde qualifizieren. Junior-Team Osnabrück/Artland: Der Aderlass wiegt schwer beim Junior-Team. Mit Leni Ruholl und Teodora Zecevic geht die Lebensversicherung der Vorsaison. Dazu schlossen sich Nele Prowaznik, Nina Oberländer und Lena Stankovic den Dolphins aus Bielefeld an. Osnabrück wird es tendenziell schwerer haben und eher in die Relegationsrunde müssen. SC Rist Wedel: Mit neuem Headcoach und vielen Abgängen geht auch der SC Rist Wedel in eine ungewisse Saison. Neben den erwähnten Norden und Kama, wird man auch auf Arwen Röhrl und Helene Ehmer verzichten. Nur wenige Spielerinnen des Kaders konnten sich bereits auf WNBL-Niveau beweisen. Nach aktuellem Ermessen wird Wedel es nicht unter die ersten drei der Gruppe schaffen. Phoenix-TSV Hagen: Nach zwei erfolgreichen Jahren mit zwei Teilnahmen am TOP4, stehen die Phoenixe vor einem großen Umbruch. Mit den 08ern Lia Wasielewski, Nele Erfeld, Enie Springer, Lana Schlegel, Shahinaz Sohit und Hannah Abramowski gilt es viele Rollen neu zu besetzen. Mit Saison-MVP Darina Zraychenko, Katharina Welzel sowie Emma Huppertz kann Headcoach Marsha Owusu Gyamfi aber weiterhin auf drei Stützen der Vorsaison zählen. Hagen sollte es in die Hauptrunde schaffen, ob die erste Niederlage wieder erst spät in den Playoffs kommt, wagen wir aber zu bezweifeln. TSVE Bielefeld Dolphins: Mit Siegen gegen Absteiger Neuss und Mitaufsteiger Bochum zeigten die Dolphins, dass sie für die erste WNBL-Saison gewappnet sind. Mit Nele Prowaznik konnte man sich die Dienste einer U-Nationalspielerin sichern, die im Kader der U17 bei der WM auflief. Dazu kommt die vielseitige Emilia Atsür, die ebenfalls für den DBB im Sommer unterwegs war. Auch Stankovic (ehemals Osnabrück) und Louisa Heyden konnten sich in der Quali bereits empfehlen. Unsere Tendenz geht Richtung TOP3 der Gruppe. Alle Termine & Infos Gruppe B ALBA Berlin: Der amtierende Meister konnte sich mit Mia Wiegand prominent verstärken. Die ehemalige Würzburgerin wird neben der WNBL auch bereits in der DBBL auf Punktejagd gehen und führte die Main Sharks 2025 zum Meistertitel. Mit ihrer individuellen Qualität soll sie auch die Lücken der abgewanderten Lilli Schultze, Ella Panke und Helene Lehmann füllen können. Mathilda Haensch, die Teil der U17-Nationalmannschaft war sowie Finals-MVP Carolina Heymann spicken das Berliner Roster darüber hinaus mit Talent. ALBA wird mit Sicherheit abermals um den Titel mitspielen und in Gruppe B den Ton angeben. BASS Berlin: BASS geht in die neue Saison ohne Emilia Lepenies, Caroline Besch und Nele Liewehr in die neue Saison. Trotzdem kann der Berliner Verein eine gute Rolle spielen. Mit Clara Rink, Olivia Ihssen, Luca Schomerus und Maxine Eloi-Adolphe konnten sich vier Spielerinnen über die letzten Saisons beweisen. In der vergangenen Spielzeit kam BASS souverän in die Playoffs und sollte dies auch in dieser Saison anpeilen. ChemCats Chemnitz: Nach einer Saison außerhalb der WNBL, sind die ChemCats zurück auf der WNBL-Bühne. Zu den bekannten Gesichtern zählen Lila Weidlich, Nele Jauch und Lilli Böhme. In der Quali bestach das Team mit vier Siegen. Topscorerin wurde Clara Niehle, die neben den erfahrenen Spielerinnen auch bereits Leistungsträgerin ist. Chemnitz kann um die Playoffs spielen mitspielen, wird sich aber wie die meisten Aufsteiger in erster Linie um den Klassenerhalt bemühen. Girls Baskets Regio 38: Nach einer schwierigen Saison, in der man sich erst auf den letzten Drücker vor dem Abstieg retten konnte, sehen wir die Baskets vor einer deutlich stabileren Saison. Zwar wird man ohne Rania Ayadi auskommen müssen, darf aber auf die Entwicklungen der jüngeren Spielerinnen hoffen. Darunter sind wir besonders gespannt auf Cherise McCaw, Jenfier Maduobi und Lily Rinne. Mitteldeutsche Basketball Academy: Nach einer verbesserten Saison, die jedoch nicht für die Playoffs reichte, musste die MBA einige Leistungsträgerinnen ziehen lassen. Mit Magdalena Zimmermann und Elisabeth Böhlert verblieben jedoch auch erfahrene Spielerinnen. Die MBA ist nicht chancenlos im Bezug auf die Hauptrunde, aber wohl kein Spitzenteam der Gruppe. TuSLi City Berlin: Lichterfelde steht nach zwei Jahren mit durchwachsenen Ergebnissen vor einer spannenden Saison. Sarah Siebold, die das Team über weite Strecken der letzten Saison getragen hatte, ist altersbedingt ausgeschieden. Tragende Rollen werden nun July Vo, Melissa Koloszar und Emily Petko zukommen. Lichterfelde wird sich mit dem Großteil der Gruppe im Rennen um die Hauptrundenplätze befinden. Es könnte aber genauso gut in die Relegation gehen. SG Bernau-Berlin-Nord: Der Aufsteiger, der bis auf die Partie gegen die Hamburg Towers seine Spiele siegreich bestreiten wird sich in erste Linie um den Klassenerhalt kümmern. Ob der Kader neben Aufstiegsgarantin Lotta Schlizio genug Qualität hat, um die Hauptrunde zu erreichen, bleibt abzuwarten. Helfen dürfte die ehemalige Lichterfeldin Paula Weinhold, die bereits WNBL-Erfahrung aufweist. Gruppe C Rhein-Main Baskets: Bereits in unserem Saisonfazit haben wir uns bezüglich der Baskets aus dem Fenster gelehnt und eine gute Saison prognostiziert. Obgleich man die Playoffs klar verpasste, dominierte man die Abstiegsrunde und sicherte mit sechs Siegen ungeschlagen die Klasse. Die Abgänge halten sich zudem in Grenzen und einige vielversprechende Spielerinnen gehen nun in ihr zweites oder drittes Jahr. Das Gerüst aus Helena Grgat, Maya Czirwitzky und Mila Dinnes wird in einer allgemein starken Gruppe definitiv gefordert sein, um die Hauptrunde zu erreichen. Jedoch halten wir eine TOP3-Platzierung für möglich. Junior Falcons Homburg: Die vielen Abgänge werden Lücken hinterlassen. Besonders Emily Haux, Valentina Beising, Sofia Gerber und Katerina Romanou schmerzen. Letztes Jahr kamen die Falcons noch problemlos in die Playoffs, was wir ob des Kaderumbruchs für unrealistisch halten. Trotzdem war das Team aus Bad Homburg in den letzten Jahren immer für eine Überraschung gut. Basket-Girls Rhein-Neckar: Mit den Basket-Girls wird zu rechnen sein! Auch wenn Greta Metz sich aus der WNBL verabschiedete und Leonie Pfanzelt aufgrund einer Knieverletzung bis auf weiteres pausieren muss, ist der Kader der Heidelberger immer noch stark besetzt. Carla Koch und Leni Schramm-Bünning kommen aus einem vollen Nationalmannschaftssommer zurück. Dazu die erfahrenen Serafina Reder und Mia Kolb. Gespannt darf man außerdem auf Larissa Schäfer sein. Alles in allem haben die Basket-Girls klares Playoff-Format. SG Saar-Mosel: Hinter den ChemCats reihte sich die SG in Quali-Gruppe C ein und gewann drei ihrer vier Spiele. Leni Sittmann avancierte dabei mit 19 Punkten im Schnitt zur Erfolgsgarantin. Wichtige Stützen werden ebenfalls Sophie Holzmann und U16-Nationalspielerin Catharina Schlechter sein. Als Neuling wird sich die SG eher Richtung Klassenerhalt orientieren und müsste schon eine nahezu perfekte Saison spielen, um in die Hauptrunde zu kommen. USC Freiburg: Der USC ist einer der ganz großen Favoriten. Nach einer starken Debütsaison samt Viertelfinaleinzug, können die Freiburger definitiv um den Titel mitspielen. Mit „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik und der beim Bundesjugendlager frisch-nominierten Lola Hadzidedic ist der Backcourt stark besetzt. Auf dem Flügel wartet das Duo Lara Gierlich und Frederike Askamp, die diesen Sommer zusammen bei der U17-Nationalmannschaft waren. Die Center-Position wird von Amelie Mbah besetzt, die in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Shotblockerinnen der Liga gehörte. Neben ihr kehrt auch Liliana Koppke nach Verletzung zurück in den Kader. Freiburg stellt damit ein echtes Spitzenteam und ist in seiner Gruppe der klare Favorit. Talents BonnRhöndorf: Mit Emilia Heinen und Nela Ridder verließen die Talents zwei wichtige Stützen. Linda Thimm, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan zeigten aber in der vergangenen Saison gute Ansätze und sorgten nach einer schwachen Bonner Hauptrunde für den Klassenerhalt in den Playdowns. Die Talents haben durchaus die Chancen auf die Hauptrunde, werden sich aber in einer stark besetzten Gruppe strecken müssen. WINGS Basketball Academy: Die neuformierten WINGS, die aus den Cologne Regio Ladies hervorgingen stellen einen starken Kader. Jule Bruns hinterlässt zwar eine große Lücke, die man jedoch mit einer breiten Guard-Rotation aus Lana Förster, Aurora Blum, Alma Schiffer und Josephine Gils füllen kann. Auf den großen Positionen werden es vor allem die unerfahreneren Spielerinnen lösen müssen. Trotzdem sehen wir die WINGS nach einer guten Vorsaison erneut im Playoff-Feld. Gruppe D Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart: Eines der spannendsten Projekte in der kommenden Saison ist die Zusammenführung der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart. Beide Mannschaften stiegen in der letzten Saison ab, nachdem viele Spielerinnen Richtung MTV Stuttgart abgewandert waren. In der Quali legte man den Grundstein für den Neuanfang und qualifizierte sich mit drei Siegen und Platz zwei. Jetzt gilt es also die Kräfte zu bündeln. Auf Stuttgarter Seite stachen besonders Rika Windgasse und Alicia Kugler positiv hervor. Dazu kommen Eléa Anthoine und U16-Nationalspielerin Jamie Zentgraf. Wir schätzen BBA x RegioTeam als Hauptrunden-Team ein. MTV München: Nach erfolgreichen Jahren, musste der MTV München dem großen Aderlass letzte Saison Tribut zollen. Azra Dzinic und Vlada Kolesnyk scheiden nun ebenfalls altersbedingt aus. Lina Kirchner verlässt das Team Richtung Rosenheim, Elena Pecha zog es nach Spanien. Somit wird noch mehr Verantwortung auf den Schultern von Isabelle Reis liegen. München stahl sich in der Vorsaison mit zwei Siegen in die Playoffs. In dieser Spielzeit sehen wir den MTV zunächst in der Relegationsrunde. TS Jahn München: Mit neuem Trainergespann und ohne das Guard-Duo Emma Steinbicker und Anna Matic geht es für den TOP4-Teilnehmer aus 2026 in die neue Saison. Trotz der Abgänge handeln wir und auch viele andere Vereine die TS Jahn hoch. Mit Matilda Blanarik und Silvia Heide stehen zwei U-Nationalspielerinnen bereit. Dazu kommen Fanny Kirchhoff und Eva Wimmer. Jahn hat das Gerüst für die Hauptrunde, ist aber kein Top-Favorit in dieser Saison. Post SV Nürnberg: Die Verluste von Rosina Ortelli und Noemi Schoenauer sind nur die Spitze des Eisbergs. Für Nürnberg könnte sich das TOP4-Fenster nach dem knappen Achtelfinalaus geschlossen haben. In der Vorbereitung schlug man allerdings die Basket-Girls, unterlag dafür aber dem Team aus Ludwigsburg. Das stark verjüngte Roster ist mit Sicherheit kein automatisches Playoff-Team, jedoch wollen wir Nürnberg trotz der vielen Abgängen nicht gänzlich abschreiben. MTV Stuttgart: Stuttgart spielte eine starke Premierensaison, qualifizierte sich mühelos für die Playoffs und war 10 Sekunden entfernt vom Einzug ins TOP4. Nun gilt es die Lücken aus Diana Ivancic, Mia Mandic und Katara Lischka zu füllen. Bereits in der Vorsaison zeigten die damaligen Rookies Selin Bandirma, Soraya Zouaoui und Feryel Grosko gute Ansätze. Weitere Erfahrung konnte man mit der ehemaligen Ulmerin Klara Rupcic dazugewinnen. Der MTV zählt zu den Schwergewichten seiner Gruppe und wird im Kampf um die Hauptrunde mehr als ein Wörtchen mitreden. Sportbund DJK Rosenheim: Mit beeindruckenden vier Siegen marschierte die DJK durch seine Qualigruppe und feiert nun sein WNBL-Debüt. Mit Mirjam Wilts (TS Jahn München) und Lina Kirchner (MTV München) konnte man den Kader prominent verstärken. Allegra Weymar, die in der Quali überragte ist neben Klara März eine weitere Schlüsselspielerin. Rosenheim fokussiert sich nach eigenen Aussagen auf den Klassenerhalt. Wir trauen dem Team durchaus mehr zu und haben die DJK als mögliches Überraschungsteam auf dem Zettel. TG Main Sharks Würzburg: Mia Wiegand, Moescha Bakam, Neire Mihailescu, Leni Schönhals und Layla Mayer stehen den Main Sharks nicht mehr zu Verfügung. Zudem feierte auch Headcoach Michael Wiegand seinen Abschied. Ein großer Umbruch. Der Würzburger Unterbau bewies sich allerdings in den vergangenen Jahren und somit liefern Spielerinnen wie Laura Jordan und Alisa Milow eine leistungsstarke Grundlage. Auch der Verbleib von der tschechischen U-Nationalspielerin Tereza Sykorova wird helfen. Zudem ergänzte man das Team mit U16-Nationalspielerin Luana Coaja. Würzburg ist nicht mehr das Schwergewicht der letzten Jahre, kann aber trotzdem um die Hauptrunde mitspielen.

DBB-Appneu

Ergebnisdienst in der DBB-App wird eingestellt

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) stellt den Ergebnisdienst in der DBB-App ein. Wer sich über Spielpläne, Ergebnisse und weitere Informationen zum Spielbetrieb informieren möchte, kann dafür die DBB.Scores-App oder das DBB-Spielbetriebsportal TeamSL im WWW nutzen. Die DBB.Scores-App ist direkt mit dem digitalen Spielberichtsbogen (DSS) verknüpft. Sie bietet neben Spielplänen und Ergebnissen auch Live-Statistiken, Boxscores, Play-by-Play-Daten und weitere Auswertungen rund um den Spielbetrieb. Viele dieser Informationen sind auch über die für mobile Endgeräte optimierte Website des DBB-Spielbetriebsportals abrufbar. Dort finden Nutzer*innen Spielpläne, Ergebnisse, Tabellen und weitere Informationen zum deutschen Basketball. Die wichtigsten Links im Überblick: – Responsive Website: www.basketball-bund.net/static/#/ – DBB.Scores-App für iPhone und iPad: Download im Apple App Store – DBB.Scores-App für Android: Download im Google Play Store – Infos und Rabatte zur DBB.Scores-App: www.dbbarea.com

DBB-Grundschulwoche2025

15.000 Grundschulen starten mit Basketballstunden ins neue Schuljahr

Basketball soll für möglichst viele Grundschulkinder in Deutschland Teil des Schulalltags werden. Zum Jahrestag der Grundschuloffensive „15.000xbasketball“ setzen der Deutsche Basketball Bund (DBB) und der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. (die BARMER 2. Basketball Bundesliga, die Toyota Damen Basketball Bundesliga und die easyCredit BBL) gemeinsam ein sichtbares Zeichen: Grundschulen in ganz Deutschland erhalten Poster mit vier vollständig strukturierten Basketballstunden für die Klassen 1 bis 4, um direkt im neuen Schuljahr durchzustarten. Die Poster sollen direkt in den Sporthallen aufgehängt werden und Lehrkräften als unkomplizierte Orientierung für die nächste Basketballstunde dienen. Die vier Stundenbilder können ohne besondere Vorerfahrungen, mit dem gängigen Material einer Sporthalle und im regulären Sportunterricht, bei Projekt- und Aktionstagen sowie im Ganztag eingesetzt werden. Wandel im Minibasketball: Lehrkräfte als Schlüssel Die Grundschuloffensive richtet sich mit dieser Aktion bewusst an die Lehrkräfte. Sie sind die primären Ansprechpartner, wenn es darum geht, Kinder im Schulalltag mit Basketball in Kontakt zu bringen. Gleichzeitig ist bekannt, dass Sportunterricht an Grundschulen häufig fachfremd erteilt, wird (Neumann & Kastrup, 2025). Dazu kommt Respekt vor Regelwerk und Technik des Basketballs. So kann das Umsetzen von Basketballangeboten als Herausforderung wahrgenommen werden. „Wir möchten mit der Posteraktion Vereinen einen einfachen und praxisnahen Zugang zum Minibasketball ermöglichen. Das Spiel ist heute deutlich stärker an den Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet und bietet damit beste Voraussetzungen für einen frühen Einstieg. Mit den Stundenbildern können erste Trainingseinheiten unmittelbar umgesetzt werden. Kinder lernen den Ball kennen, entwickeln ihre koordinativen Fähigkeiten und erfahren gleichzeitig, was Basketball ausmacht: Bewegung, gemeinsames Spielen und Teamgeist. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern einen positiven und unkomplizierten Zugang zum Basketball zu eröffnen“, so Joachim Spägele, als DBB-Vizepräsident u. a. für den Bereich Sportentwicklung zuständig. Dabei geht es nicht darum, Kindern von Beginn an das vollständige Basketballspiel mit allen Regeln zu vermitteln. Vielmehr zeigen die Stundenbilder, wie Basketball altersgerecht und spielerisch aufgebaut werden kann. Das Poster macht sichtbar, wie niedrigschwellig Basketball inzwischen angeboten werden kann. Es soll Lehrkräften motivieren Basketballangebote einfach einmal auszuprobieren und gleichzeitig zeigen, dass für die ersten Schritte weder besondere Basketballkenntnisse noch spezielles Equipment erforderlich sind. Über einen QR-Code auf dem Poster gelangen Lehrkräfte direkt zur Website www.15000xbasketball.de. Dort können Schulen ihre Teilnahme an der Grundschuloffensive melden und weitere Informationen zum Projekt abrufen. Auch ergänzende Materialien zu den Stundenbildern und von der DBB-Jugend stehen digital zur Verfügung: Über einen weiteren QR-Code gelangen die Lehrkräfte direkt zu den speziell für das Projekt bereitgestellten digitalen Videos. Zum Jahrestag der Initiative wird damit ein weiterer konkreter Schritt umgesetzt: Basketball soll für Grundschulen sichtbar, zugänglich und einfach umsetzbar werden. Der erste Kontakt mit Basketball muss nicht kompliziert sein. Eine Sporthalle, ein Ball und eine Lehrkraft, die den ersten Schritt macht, können ausreichen, um Kinder für eine neue Sportart zu begeistern. Flyer Stundenbilder

Ehrung Daub-Moeller

Britta Daub und Stefan Möller geehrt

Vor dem DBBL-Heimspiel des USC Eisvögel Freiburg gegen den Herner TC wurden Nationalspielerin Britta Daub und Stefan Möller, Assistant Coach der DBB-Damen, für ihre Erfolge bei der Frauen-WM in Berlin geehrt. Das Foto zeigt v.li.: Uwe Stasch (Vorsitzender Eisvögel Freiburg), Joachim Spägele (Vizepräsident Deutscher Basketball Bund), Britta Daub, Stefan Möller, Carolin Jenkner (Bürgermeisterin Stadt Freiburg), Harald Janson (Vorstand Eisvögel).

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Bundesjugendlager 2026: Strahlende Gesichter bei den Nominierten

Heute ging das Bundesjugendlager 2026 im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg zu Ende. Zum Abschluss wurden rund 70 Spielerinnen und Spieler für die weiteren Nationalmannschafts-Maßnahmen nominiert. Es gab viele strahlende Gesichter bei der Siegerehrung. Zuvor hatten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer die Finalspiele erlebt. Bei den Mädchen setzte sich das Team Berlin/Brandenburg mit 69:46 (15:13, 16:12, 14:7, 24:14) gegen den WBV durch. Lara Bulla war mit 15 Punkten erfolgreichste Werferin beim Sieger. Bei den Jungen gewann der WBV gegen das Team Nord mit 79:53 (24:7, 23:21, 13:18, 19:7). Bester Werfer beim Sieger: Ponce de Leon Neumann mit 15 Punkten. Platzierungen in der Übersicht: Mädchen 1. Berlin/Brandenburg 2. WBV 3. Bayern 4. SG Südwest 5. Hessen 6. Mitteldeutsche Auswahl 7. NBBV 8. Team Nord Jungen 1. WBV 2. Team Nord 3. SG Südwest 4. Hessen 5. Berlin/Brandenburg 6. Bayern 7. Mitteldeutsche Auswahl 8. NBBV Fotos: DBB/JK Medien Nominierungen Mädchen Baden-Württemberg: Depe Tchatchu, Soala; Gbenda, Fidelia Mary; Hadzidedic, Lola; Hodzic, Merjem; Huberti, Mira Bayern: Anscombe, Thais;  Grasser, Amy; Tiyani, Naima; Toliver, Amina; Veney, Maylin Berlin: Cremers, Juna; Frisch, Lio; Heymann, Victoria; Koloszar, Melissa; Kreinsen, Charlotta; Lehmann, Mathilda; Rosenkranz, Kaya; Bulla, Lara Hamburg: Agbalizu, Vienna Hessen: Meyer, Stella, Stark, Lina; Bilo, Mila Niedersachsen: Behre, Jana; Drewes, Emma Nordrhein-Westfalen: Atsür, Emilia; Erdogdu, Irem; Friedrich, Amelie; Maciulyte, Guoste; Melchior, Lucy; Önder, Hanna Lilya; Trusca, Rebecca Maria; Wasiliewski, Leni Sachsen: Weber, Jona Thüringen: Ruppe, Inga Marie Nominierungen Jungen Bayern: Abdullahi, Abdishakur; Burnes, Milo Sol; Domes, Sebastian; Fousseni, Umar; Nguatem, Awung; Salm, Ben BBW: Gebel, Nikita; Ilic, Luka; Längsfeld, Ruben; Popovic, Rafael; Reinbold, Nico; Secen, Dario; Tchouaffe, Mattis; Walenta, Oscar; Youdom, Yoran Berlin: Brandwein, Pio; Hoffmann, Bruno; Leseberg, Maxi; Ludwig, Tom; Schemmel, Victor Hessen: Bernhardt, Jannik; Kamta, Benjamin; Kutny, Julian; Siehlmann, Vincent; Staresina, Joel MDA: Jacob, Konrad; Mücher, Mads; Pestel, Nils; Zeh, Jonathan NBBV: Ekpokpobe, Emanuel; Ercic, Vuk; Seward, Lyon; Kaschade, Jamaal Team Nord: Klein, Ludwig; Knauf, Torge; Lange, Nils; Larysz, Noah; Weisbach, Niklas WBV: Berghoff, Vincent; Breuer, Tom; Clarenbach, Jomo; Edosomwan, Elijah; Kröger, Bastian; Mfouapon, Yannick; Ndirangu, Noah Francis; Rodriguez Reinoso, Brandon; Shepherd, Tariq „Qual der Wahl“ Bundestrainer für den männlichen Nachwuchsbereich, Alan Ibrahimagic: „Fünf Tage voll mit Basketball liegen hinter uns. Wie mittlerweile fast immer haben wir eine Generation mit viel Potenzial, viel Athletik und auf den meisten Positionen gut besetzt. Natürlich ist es noch sehr früh zu sagen, aber es ist jetzt fast schon normal, dass es extrem schwer geworden ist, die Spieler für den Nominierungslehrgang ausuwählen. Die Dichte wird schon immer größer, das macht die Arbeit komplizierter, aber auf der anderen Seite stimmt es uns natürlich glücklich die Qual der Wahl zu haben. Die Art und Weise zu spielen war nach unserem Geschmack, viel Tempo. In den Trainingseinheiten haben wir darauf hingewiesen, wie wir uns das vorstellen, so dass die Spieler uns und unsere Ideen kennenlernen konnten. Das ist aber nur der Anfang. Für die Nominierten kommt das Camp Ende des Jahres, die anderen sind alle nah dran, in ein paar Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Jetzt: Arbeiten!“ „Tolles Miteinander“ Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs: „Es war super, wir hatten ein gutes Bundesjugendlager. Es waren tolle Tage und wir haben sehr viele interessante Spielerinnen gesehen, die Auswahl wurde uns sehr schwer gemacht. Diese Mischung aus Talent und Perspektive, auch viele große, mobile Spielerinnen. Wir freuen uns jetzt sehr auf den Nominierungslehrgang, die Tür ist ja immer offen. Wir sind natürlich alle ‚all in‘, denn bei der nächstjährigen U16-EM kann man sich wieder für eine U17-WM qualifizieren. Das ist unser kurzfristiges Ziel. Das langfristige Ziel mit dieser Generation ist es, dass wir es erreichen, dass eine Damen-WM zum Standard wird. Man hat hier beim Bundesjugendlager die gute Arbeit der Vereine und der Landesverbände gemerkt, es war ein tolles Miteinander. Es waren gute vibes vor Ort und alle sind noch von der tollen WM angetasert.“  

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Bundesjugendlager 2026: Mittendrin in fünf intensiven Tagen in Heidelberg

Das Bundesjugendlager 2026 ist in vollem Gange! Seit Mittwoch trifft sich am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg die nächste Generation deutscher Basketballtalente. Mehr als 200 Spielerinnen und Spieler aus 15 Landesverbänden nutzen die gemeinsamen Tage, um sich auf höchstem Nachwuchsniveau zu messen, weiterzuentwickeln und den Bundestrainer zu präsentieren. Dabei geht es längst nicht nur um Ergebnisse. Neben den Spielen der Regionalteams stehen zahlreiche Trainings-, Test- und Sichtungseinheiten auf dem Programm. Athletik, Koordination und Kognition spielen dabei ebenso eine Rolle wie Technik, Spielverständnis, Einstellung und Teamverhalten. Auch Aspekte der biologischen Entwicklung und das etablierte „Bio-Banding“ gehören zum umfangreichen Sichtungsprogramm. DBB-Vizepräsident Stefan Raid ist vom Bundesjugendlager überzeugt: „Einmal mehr ist es eine große Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und mit welchem Engagement die Spielerinnen und Spieler hier dabei sind. Das Glänzen in deren Augen ist Belohnung pur für all die, die hier mit dazu beitragen, dass das Bundesjugendlager 2026 ein tolles Event ist. Ich denke, das Programm kann sich sehen lassen und wir haben hier wirklich eine echte Leistungsschau unseres Nachwuchses. Und da kann man auch in diesem Jahr wieder so einige Talente entdecken.“ Gelungener Auftakt und besondere Gäste Dass das Bundesjugendlager weit mehr ist als Training, Tests und Spiele, zeigte bereits der gemeinsame Begrüßungsabend. Lorenz Brennecke und Joschka Ferner vom Heidelberger ProA-Ligisten waren zu Gast. Sie gaben den Nachwuchsspieler:innen Einblicke in ihren Basketballalltag und wertvolle Impulse für den eigenen sportlichen Weg. Außerdem berichtete Constanze Wegner, Bundestrainerin für den weiblichen Nachwuchs und Assistenztrainerin der Damen-Nationalmannschaft, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft jüngst in Berlin. Für die jungen Spielerinnen bot sich damit die besondere Gelegenheit, Eindrücke aus dem Umfeld der deutschen Damen-Nationalmannschaft aus erster Hand zu erhalten. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche waren ein besonderer Auftakt in die gemeinsamen Tage in Heidelberg. Fotos: DBB/Josh Hoffmann Lernen – auch abseits des Basketballfeldes Das Bundesjugendlager versteht sich nicht nur als sportliche Sichtungsmaßnahme. Die jungen Athletinnen und Athleten erhalten während der Veranstaltung auch wichtige Informationen und Hilfestellungen für ihren weiteren Weg im Leistungssport. In verschiedenen Workshops stehen deshalb auch Themen wie zum Beispiel Schlaf und Regeneration sowie Anti-Doping auf dem Programm. Beides sind wichtige Bausteine für eine gesunde und langfristige sportliche Entwicklung. Damit vermittelt das Bundesjugendlager den Nachwuchstalenten auch, dass Leistungssport weit mehr bedeutet als Training und Wettkampf: Der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Körper, ausreichende Erholung und Wissen über einen sauberen Sport gehören genauso dazu. Hier ist DBB-Gesundheitspartner vivida bkk „am Ball“. DBB JuNet unterstützt die Organisation Eine Veranstaltung dieser Größenordnung funktioniert nur mit vielen helfenden Händen. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler sowie zahlreiche Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und weitere Beteiligte wollen über mehrere Tage koordiniert werden. Unterstützung erhält das Organisationsteam dabei auch durch das DBB JuNet. Die jungen Engagierten helfen vor Ort bei organisatorischen Aufgaben und tragen damit ihren Teil dazu bei, dass das umfangreiche Programm des Bundesjugendlagers reibungslos umgesetzt werden kann. Das ist zugleich ein schönes Beispiel dafür, dass beim Bundesjugendlager nicht nur sportliche Nachwuchsförderung stattfindet, sondern auch junges Engagement im Basketball seinen Platz hat. Fortbildung für Schiedsrichter Nicht nur für die Spielerinnen und Spieler bietet das Bundesjugendlager Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Parallel zum sportlichen Programm findet auch eine Schiedsrichter-Fortbildung statt. Damit wird die besondere Umgebung des Bundesjugendlagers genutzt, um auch die Unparteiischen weiterzuentwickeln und ihnen wertvolle Praxiserfahrungen auf hohem Nachwuchsniveau zu ermöglichen. Spieler, Trainer und Schiedsrichter profitieren so gleichermaßen von den intensiven Tagen und dem direkten Austausch in Heidelberg. ScoresApp: Spiele und Scouting kostenlos live verfolgen Auch alle Basketballinteressierten, Familienangehörigen und Vereinsverantwortlichen, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, das Geschehen beim Bundesjugendlager zu verfolgen. Über die ScoresApp stehen die Informationen zu den Spielen inklusive Live-Scouting kostenlos für alle zur Verfügung. Damit können Spielstände und statistische Leistungen der Nachwuchstalente auch aus der Ferne verfolgt werden. Eine tolle Möglichkeit für Eltern, Vereine, Trainer und alle Interessierten, möglichst nah am Geschehen des Bundesjugendlagers zu bleiben. Elternabend am Samstag Ein wichtiger Termin für alle Eltern steht ebenfalls noch auf dem Programm: Am Samstag um 19:45 Uhr findet der Elternabend statt. In dessen Rahmen ist auch ein Vortrag von Sportpsychologe Markus Gretz zum Thema „Eltern als wertvolle Stütze junger Talente“ vorgesehen. Darüber hinaus bietet der Abend die Gelegenheit, wichtige Informationen rund um das Bundesjugendlager und die weitere Entwicklung der Nachwuchsspieler zu vermitteln sowie miteinander ins Gespräch zu kommen. Weitere spannende Tage stehen noch bevor Bis Sonntag bleibt es in Heidelberg spannend. Für die Spielerinnen und Spieler geht es dabei nicht allein um einzelne Ergebnisse oder statistische Werte. Die Bundestrainer haben während des Bundesjugendlagers die Gelegenheit, die Talente über mehrere Tage hinweg in unterschiedlichen Situationen zu erleben – im Training, in den Spielen, bei den Tests und im Umgang miteinander. Gerade dieses Gesamtbild macht das Bundesjugendlager zu einem so wichtigen Bestandteil der Nachwuchssichtung im deutschen Basketball. Am Sonntag folgt schließlich einer der mit Spannung erwarteten Momente des Wochenendes: Dann werden die gesichteten Spielerinnen und Spieler bekanntgegeben. Bis dahin warten noch viele Spiele, Trainingseinheiten, Tests, Workshops, Gespräche und Begegnungen auf die jungen Basketballer. Schon jetzt zeigt sich einmal mehr: Das Bundesjugendlager ist viel mehr als ein Turnier. Es bringt die besten Nachwuchstalente aus ganz Deutschland zusammen, schafft Möglichkeiten zur persönlichen und sportlichen Weiterentwicklung und bietet Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Engagierten eine besondere Plattform für Austausch und gemeinsames Lernen.

FIBA MastersMuenchen2027

FIBA Masters Open 2027 finden in München statt

Die FIBA Masters Open kommen nach Deutschland: Die zweite Auflage des internationalen Basketball-Events findet vom 7. bis 15. August 2027 in München statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung gemeinsam vom Deutschen Basketball Bund (DBB), der Landeshauptstadt München, dem FC Bayern München eV, dem Bayerischen Basketball Verband und dem FC Bayern Basketball als Initiator. Mit der Bekanntgabe beginnt zugleich die Vorbereitung auf das internationale Basketballfest. Die fünf Partner werden in den kommenden Monaten eng zusammenarbeiten, um optimale sportliche Bedingungen zu schaffen und die FIBA Masters Open 2027 in München zu einem besonderen Erlebnis für die Teilnehmenden und die Basketball-Community zu machen. Die FIBA Masters Open bringen Tausende Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Welt zu einer jährlichen, inklusiven Veranstaltung zusammen. Das Breitensport-Event möchte die verbindende Kraft des Basketballs und seine Fähigkeit zelebrieren, Menschen unterschiedlicher Generationen, Nationen und Hintergründe zusammenzubringen. Ein inklusives Festival des Basketballs Konkret bietet die Veranstaltung Frauen und Männern ab 40 Jahren die Möglichkeit, sowohl im klassischen Basketball als auch im 3×3 anzutreten – eingebettet in eine Festival-ähnliche Atmosphäre. Als weiteres Zeichen für das Engagement des Weltverbandes FIBA für eine nachhaltige Teilnahmestrategie werden sich am spielfreien Tag inmitten des Turniers das Programm und somit die ungeteilte Aufmerksamkeit auf einen Rollstuhlbasketball-Wettbewerb konzentrieren. In der zweiten August-Woche 2027 ist München somit erneut Austragungsort eines Basketball-Highlights. Der DBB, die Landeshauptstadt München, der FC Bayern München eV, der Bayerische Basketballverband und die Bayern-Basketballer bündeln dafür ihre Kompetenzen und Netzwerke. Den feierlichen Auftakt der FIBA Masters Open 2027 bildet die Eröffnungsfeier im Münchner BMW Park. Die Spiele werden in verschiedenen Schulturnhallen im Münchner Stadtgebiet ausgetragen, während der Pineapple Park, die angesagte Streetball-Location der Bayern, zur Bühne für die 3×3-Wettbewerbe wird. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis erklärte: „Nach der wegweisenden ersten Ausgabe der FIBA Masters Open in Griechenland freuen wir uns umso mehr, nun auf die zweite Ausgabe in der großartigen Stadt München blicken zu können. Die starke Unterstützung aus der Masters-Community und das wachsende Interesse der nationalen Verbände haben gezeigt, wie sehr die globale Basketballgemeinschaft dieses wichtige neue Event im FIBA-Kalender annimmt. Dass wir München heute als Gastgeber für 2027 bekannt geben können, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Wir wissen das Engagement und die Hingabe des FC Bayern Basketball, unterstützt vom Deutschen Basketball Bund, der Landeshauptstadt München, dem FC Bayern München eV und dem Bayerischen Basketballverband, bei der Ausrichtung der Ausgabe 2027 sehr zu schätzen. Wir danken ihnen außerdem schon jetzt für die harte Arbeit, die nun vor ihnen liegt. Wir wissen, dass es eine hervorragende und unvergessliche Veranstaltung für alle Teilnehmenden sein wird.“ Münchens Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die FIBA Masters Open bringen 2027 Basketballer*innen aus aller Welt nach München und zeigen, dass die Begeisterung für Sport keine Altersgrenze kennt. München ist eine internationale Sportstadt und ein hervorragender Gastgeber für Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen. Ich wünsche allen Teilnehmer*innen spannende Wettkämpfe, ein besonderes Basketballfest und eine unvergessliche Zeit in München.“ Mithat Demirel, Vizepräsident Leistungssport, Deutscher Basketball Bund: „Wir freuen uns sehr, dass der FC Bayern Basketball die FIBA Masters 2027 in München ausrichten wird. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr in Korinth mit mehr als 1.000 Spielerinnen und Spielern aus aller Welt ist es großartig, dieses besondere internationale Basketball-Event nun nach Deutschland zu holen. Mit 15 Altersklassen ab 40+ zeigen die FIBA Masters eindrucksvoll, dass die Begeisterung für Basketball und der sportliche Wettbewerb keine Altersgrenze kennen. Dass der „Masters“-Basketball inzwischen unter dem Dach der FIBA eine feste internationale Plattform erhält, ist für die weitere Entwicklung dieser Wettbewerbe von großer Bedeutung. Joachim Spägele, Vizepräsident Sportentwicklung und für die nationalen „Oldies“-Wettbewerbe zuständig, Deutscher Basketball Bund: Der DBB wird den FC Bayern Basketball als Partner unterstützen. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, den Masters-Basketball weiterzuentwickeln, seine Sichtbarkeit zu erhöhen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt 2027 in München ein herausragendes Basketball-Erlebnis zu bieten.“ Adrian Sarmiento, kaufmännischer Geschäftsführer des FC Bayern Basketball: „Dass die FIBA Masters Open 2027 in München stattfinden, ist für uns eine große Freude und Ehre. Gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Bund, der Landeshauptstadt München, dem FC Bayern München eV und dem Bayerischen Basketball Verband möchten wir ein internationales Basketballfest schaffen, das Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Wir freuen uns darauf, Tausende Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer, Volunteers und Basketballfans in München willkommen zu heißen. Gemeinsam wollen wir die Leidenschaft für unseren Sport und den Wettbewerb auf dem Court feiern und unseren Gästen zugleich besondere kulturelle und gesellschaftliche Erlebnisse in München ermöglichen.“ Benny Folkmann, Geschäftsführer FC Bayern München eV: „Die Ausrichtung der FIBA Masters Open 2027 ist ein weiterer Beleg für die Lebendigkeit und das Engagement der Sportstadt München und ebenso für den Anspruch von Bayern München, auch im Basketball ein starker Förderer zu sein. Der Schulterschluss der involvierten Verbände und Institutionen für eine große Sache ist sehr erfreulich und wir als Verein bedanken uns herzlich für das Zustandekommen dieser Kooperation. Diese passt mit ihrem inklusiven und generationsübergreifenden Anspruch perfekt in unsere Clubstrategie. Wir freuen uns sehr, dass die internationale Basketball-Community nach München kommt.“ Vorregistrierungen für die FIBA Masters Open 2027 sind bereits möglich: LINK. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier sowie via Facebook.

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Schiedsrichterinnen-Camp in Berlin stärkt Netzwerke und Selbstvertrauen

30 Schiedsrichterinnen trafen sich am 5. September in der Geschäftsstelle von ALBA Berlin zu einem fünfstündigen Camp, das ganz im Zeichen des Lernens, des offenen Austauschs und des Beziehungsaufbaus stand. Die vom Deutschen Basketball-Bund ausgerichtete und von Danjana Rey geleitete Veranstaltung verband Einblicke in den Spitzensport, internationale Schiedsrichtererfahrung und praktische Diskussionen über den Druck, dem Schiedsrichterinnen ausgesetzt sind. Das Female Referee Camp brachte Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet in einer offenen und sicheren Atmosphäre zusammen. Während des gesamten Workshops tauschten die Teilnehmerinnen Erfahrungen aus, setzten sich mit gemeinsamen Herausforderungen auseinander und stärkten die Verbindungen zu Kolleginnen, die dieselbe Leidenschaft für das Schiedsrichterwesen teilen. Als erste Gastrednerin trat mit Sonja Greinacher eine 3×3-Olympiasiegerin mit der deutschen Nationalmannschaft und erfahrene internationale Basketballspielerin auf. In einer lebhaften Frage- und Antwort-Runde schilderte sie die Perspektive einer Spielerin im Umgang mit Schiedsrichtern und erörterte, wie Spielerinnen und Schiedsrichter auf dem Spielfeld eine professionelle, respektvolle Beziehung aufbauen können. Nadine Crowley, FIBA-Schiedsrichterausbilderin, und Blanca Burns, Schiedsrichterin im FIBA-Elite-Programm, gewährten anschließend einen Einblick in das internationale Schiedsrichterwesen und die Arbeit der FIBA. Crowleys Vortrag konzentrierte sich auf den Aufbau einer Gemeinschaft, die Unterstützung des individuellen Werdegangs jeder Schiedsrichterin und die Bestätigung gegenüber den Teilnehmerinnen, dass Rückschläge und positive Momente gleichermaßen Teil der Entwicklung sind. Sie ermutigte die Frauen, ihre eigene Persönlichkeit in das Spiel einzubringen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Camp als sicheres Forum zu nutzen, um Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Ihre zentrale Botschaft war einfach: Keine von ihnen ist allein, denn 30 Frauen aus dem ganzen Land sind nun durch ein gemeinsames Netzwerk miteinander verbunden. Anhand ausgewählter Videoclips demonstrierte Crowley zudem, dass das Pfeifen auf Eliteebene nach wie vor von soliden Basics abhängt. Anstatt zunächst zu erörtern, ob eine Entscheidung richtig oder falsch war, lud sie die Teilnehmerinnen ein, die Gesamtleistung zu bewerten: Präsenz auf dem Spielfeld, Körpersprache, Positionierung und Signalisierung. Zusammen mit Burns’ praktischer Perspektive aus dem FIBA-Elite-Programm bot die offene Fragerunde den Teilnehmerinnen eine wertvolle Gelegenheit, von Profis zu lernen, die auf höchstem Niveau tätig sind. Im Rückblick auf die allgemeine Entwicklung der Schiedsrichterausbildung stellte Crowley fest, wie bedeutend sich Training und Mentoring in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben. Die heutigen internationalen Schiedsrichter profitieren von strukturierten Programmen, die körperliche Bereitschaft, Basketballverständnis, Präzision in der Entscheidungsfindung, Technik und Präsenz auf dem Spielfeld fördern. FIBA-Handbücher, Webinare und das Ausbilderprogramme tragen dazu bei, weltweit einheitliche Leitlinien zu vermitteln, während die Unterstützung durch Fachleute aus den Bereichen mentales Training, Trainingsphysiologie und Physiotherapie die Schiedsrichterinnen auf die emotionalen und körperlichen Anforderungen großer Turniere vorbereitet. Danjana Rey leitete eine zielgerichtete Session zu zwei Problemfeldern im Schiedsrichterwesen: Druck und Fehler. Durch praktische Diskussionen und persönliche Reflexion untersuchten die Teilnehmerinnen, wie sie in schwierigen Momenten reagieren, und überlegten Strategien, um mit Selbstvertrauen und Gelassenheit voranzukommen. Über das Camp hinaus betonte Crowley, dass die Gewinnung und Bindung von mehr Frauen gezielte, aufrichtige und nachhaltige Investitionen erfordert. Sie ermutigte die Verbände, mehrjährige Strategien mit Frauen, für Frauen und unter der Leitung von Frauen zu entwickeln und gleichzeitig den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Sichtbare Vorbilder, ein einladendes Umfeld und ein starkes Gemeinschaftsgefühl können Selbstvertrauen aufbauen, die Bindung stärken und angehenden Schiedsrichterinnen zeigen, dass sie auf jeder Ebene des Sports ihren Platz haben. Durch die Kombination aus Expertenbeiträgen, ehrlichen Diskussionen und Networking schuf das Camp eine wertvolle Plattform für Frauen im Basketball-Schiedsrichterwesen, um voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Es war mehr als nur ein Workshop – es stellte einen weiteren bedeutenden Schritt hin zu einer stärkeren, vernetzteren und selbstbewussteren Schiedsrichtergemeinschaft im deutschen Basketball dar.

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