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WWC 2026: USA verteidigt den Weltmeister-Titel

Im Finale des FIBA Women’s World Cup 2026 haben die US-Amerikanerinnen den Titel verteidigt. In der Berliner Berlin Arena gewann das Team von Kara Lawson mit 97:79 (17:20, 26:25, 30:12, 24:22) gegen Frankreich. Frankreich fordert die USA Im ersten Viertel kam die Partie bereits schnell in Fahrt. Frankreich konnte sich auf ihre MVP-Kandidatin Gabby Williams verlassen. Zudem trafen sie über Marine Johannes und Janelle Salaun den Dreier hochprozentig. Die USA suchten hingegen den Weg in die Zone und blieben dank Treffer von Chelsea Gray und Brenna Stewart auf Augenhöhe. Mit einer knappen Führung für die Französinnen ging es in die erste Pause (17:20). Das Momentum bestimmte auch die Anfangsphase des zweiten Viertels. Frankreich zog nach starker Defense und noch besserem Shotmaking auf eine zweistellige Führung davon (12.). Die USA schaffte es zwar die französische Drangphase zu schmälern, hatte aber weiterhin ihre Mühe Williams in den Griff zu kriegen, die nach 15 Minuten bereits bei 14 Punkten stand. Bis zum Ende der ersten Halbzeit kämpfte sich die USA zurück ins Spiel. Caitlin Clarks Dreier mit dem Buzzer stellte auf 43:45 zu Gunsten Frankreichs. Der Favorit läuft heiß Der Start in Halbzeit zwei ging aber klar an die Amerikanerinnen. Frankreichs Offensive stockte, während die USA anfing ihre Dreier zu treffen (54:47). Frankreich schaffte es aber wieder ins Geschehen und nutzte seine Missmatches über Ayayi und Malonga in der Zone aus (58:53). Das Viertel ging aber weiterhin klar an die USA, die Frankreich immer mehr in Unkonzentriertheiten zwang und wieder auf mehr als zehn Punkte Führung davon zog. In der Folge bekam die USA immer mehr Oberwasser und lagen Mitte des vierten Viertels mit über 20 Punkte vorne. Diesen Rückstand bekamen die Französinnen nicht mehr aufgeholt. Schlussendlich siegte die USA mit 97:79.

Basketball Berlin 13.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Spiel um Platz 3 
Bronze Medal Game
Spanien (ESP)  - Deutschland (GER)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

WWC 2026: DBB-Damen auf hervorragendem vierten Platz

Schade!!! Die DBB-Damen haben heute beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin zwar die Bronzemedaille verpasst, können aber wegen ihrer großartigen Auftritte und mit dem 4. Platz die WM hoch erhobenen Hauptes verlassen. Im kleinen Finale gegen Spanien, gegen das man in der Auftaktpartie noch chancenlos gewesen war, unterlag das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute in der einmal mehr ausverkauften Berlin Arena mit 58:81 (15:25, 21:15, 15:21, 7:20). Ingo Weiss: „Diese Mannschaft verlässt diese Weltmeisterschaft ohne Medaille, aber ganz sicher nicht mit leeren Händen. Natürlich tut es weh, wenn man dem Podium so nahe ist, und wir alle hätten unseren Damen diese Medaille von Herzen gegönnt. Aber was bleibt, ist vor allem großer Stolz. Platz vier bei einer Weltmeisterschaft ist ein herausragender Erfolg. Und mindestens genauso wichtig ist, was dieses Team hier in Berlin ausgelöst hat: Unsere Damen haben die Menschen begeistert, sie haben neue Fans für unseren Sport gewonnen und den Frauenbasketball in Deutschland auf eine großartige Bühne gebracht. Dafür möchte ich jeder einzelnen Spielerin, dem Trainerteam und dem gesamten Staff von Herzen danken. Ihr habt den deutschen Basketball großartig vertreten und könnt sehr stolz auf das sein, was ihr erreicht habt“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Mithat Demirel: „Heute darf die Enttäuschung da sein – denn wer so nah an einer WM-Medaille ist, will sie natürlich auch mit nach Hause nehmen. Aber schon sehr bald werden unsere Spielerinnen erkennen, was sie hier Großartiges geleistet haben. Zu den vier besten Mannschaften der Welt zu gehören, ist ein außergewöhnlicher Erfolg. Dieses Team hat sich mit der absoluten Weltspitze gemessen, hat mutigen Basketball gespielt und in jedem Spiel Herz, Mentalität und Zusammenhalt gezeigt. Darauf können wir enorm stolz sein. Dieser vierte Platz ist kein Endpunkt, sondern ein weiterer großer Schritt für den deutschen Frauenbasketball. Danke an unsere Spielerinnen und den gesamten Staff für euren unglaublichen Einsatz. Ihr habt bei dieser WM Spuren hinterlassen“, so DBB-Vizepräsident. Spanien dominiert Einmal mehr begannen, Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally für die deutsche Mannschaft. Eichmeyer erzielte die ersten deutschen Punkte, Sabally glich kurz später per Dreier zum 5:5 aus (3.). Trotz der kürzeren Pause wirkte Spanien hellwach und verteidigte gewohnt aggressiv (7:14, 5.). Das DBB-Team war noch nicht in der Partie angekommen und beim 9:18 rief Lange sein Team erstmals zusammen (6.). Immer wieder lief man sich in der spanischen Defense fest, während der Gegner offensiv hochprozentig traf (9:22, 8.). Es bestand Gefahr, frühzeitig den Ansschluss zu verlieren, da machte das „and one“ von Marie Gülich Mut. Die DBB-Auswahl war auch bei den Rebounds klar hinten und so hieß es nach dem ersten Viertel 15:25. Aufholjagd Sabally eröffnete das zweite Viertel mit einem energischen Drive zum Korb, die Arena war sofort lautstark da. Auch das 19:25 ging auf das Konto von Sabally, jetzt gelangen auch mal einige Stops, Auszeit Spanien (13.). Alexis Peterson-Smalls brachte Deutschland aud 21:25 heran (14.), ehe Spanien die ersten Punkte im zweiten Spielabschnitt gelangen. Deutschland hatte den Kampf jetzt angenommen und Fiebich besorgte an der Freiwurflinie das 24:28. Peterson-Smalls war per Dreier erfolgreich, es war jetzt ein Basketballspiel (27:30, 15.). Doch Spanien fand Antworten und befreite sich immer wieder. Die Halle explodierte, als Eichmeyer das 31:33 besorgte und Geiselsöder zum Ausgleich traf (16.). Energiebündel Iyana Martin stoppte den deutschen Lauf und wieder brachte Spanien etwas Abstand zwischen sich und den Gastgeberinnen (33:38, 19.). Fiebich traf an der Freiwurflinie (36:38), zur Pause war trotz elf deutscher Ballverluste noch alles drin (36:40). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Nächste Aufholjagd Zu Beginn des dritten Abschnitts boten sich der DBB-Auswahl gleich mehrere Chancen zu verkürzen. Eine davon nutzte Fiebich per Dreier zum 39:40, Spanien antwortete prompt. Zwei, drei Unkonzentriertheiten der Deutschen nutzte Spanien eiskalt aus und lag plötzlich wieder zweistellig vorne (39:49, 24.), Auszeit Deutschland. Eine erneute Aufholjagd musste her. Zu viele Fehler waren auf deutscher Seite zu verzeichnen, Spanien setzte jetzt alles daran die Partie zu entscheiden (39:51, 25.). Kaum etwas gelang dem DBB-Team in diesen Minuten. 15 unbeantwortete Punkte gelangen dem Gegner, das 39:55 war ein ernüchternder Zwischenstand nach 27 Minuten. Frieda Bühner brachte ihre Mannschaft mit einem Dreier wieder auf das Scoreboard, auch Lina Sontag traf und es sah wieder etwas freundlicher aus. Nach Bühners nächstem Dreier hieß es nur noch 47:55 (29.), Auszeit Spanien. Nach 30 Minuten war noch nicht alles verloren für die unermüdlich angefeuerten DBB-Korbjägerinnen (51:61). Deutschland versucht, Spanien bestimmt Spanien startete mit zwei Dreiern in den Schlussabschnitt und Deutschland musste aufpassen den Anschluss beim Stand von 51:67 nicht komplett zu verlieren (32.). Mit noch achteinhalb Minuten im Spiel auf Platz drei nahm Olaf Lange noch einmal eine Auszeit, doch auch dieses konnte den Run der Spanierinnen nicht stoppen. Diese setzten ihr Scoring fort und bauten den Vorsprung auf die deutschen Damen trotz Treffer von Peterson weiter aus (55:74, 36.). Ein Block von Sontag mit anschließendem Dreier von Fiebich, gepaart mit einem aufopferungsvollen Fight in der Defense zeigte: Deutschland war bereit zu kämpfen. Doch die Spanierinnen ließen nichts mehr zu. Sie trafen von Außen und stellten zwei Minuten vor Schlusspfiff auf 58:77.  Letztendlich verpasste Deutschland den dritten Platz und verlor das Spiel mit 58:81. „Die Entwicklung ist bemerkenswert“ Bundestrainer Olaf Lange: „Also im Moment fühlt sich das nicht gut an. Wir haben in den letzten Spielen deutlich verloren und ich habe gehofft, dass wir da näher dran sind. Zur Weltspitze fehlt uns noch etwas. Wir sind nicht mehr so weit weg, wie wir das mal waren und die Entwicklung ist bemerkenswert. Mal schauen wie das in den nächsten Monaten weitergeht und wir hoffen, dass wir ganz bald dann eine Medaille mitnehmen können. Wir müssen defensiv gegen Guards besser werden und offensiv mehr Chancen kreieren. Da haben wir heute auf beiden Seiten den Kürzeren gezogen. Mir war vorher klar, dass es heute im Bereich des Möglichen ist, aber Spanien der Favorit ist.“ Leonie Fiebich: „Jetzt gerade ist da viel Enttäuschung und viel Frust. Natürlich auch irgendwo stolz, aber jetzt gerade ist es Schmerz. Ich glaube, dass es weh tun muss, um besser zu werden. Wir haben gesehen, dass wir nicht gut genug sind, um um eine Medaille mitzuspielen. Wir müssen sowohl als Team als auch als Einzelspierlerin besser werden. Wir holen immer Leute dazu mit viel Euphorie und Kampfgeist und jetzt geht es einfach darum zusammen besser zu werden.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 13 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 3 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 13 Toronto Tempo/WNBA Emma Eichmeyer 4 Saarlouis Royals Leonie Fiebich 10 New York Liberty/WNBA Luisa Geiselsöder 2 Portland Fire/USA Britta Daub 0 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 6 Portland Fire/WNBA Marie Gülich 5 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 0 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 2 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA

Basketball Berlin 12.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Halbfinale Semifinal
Frankreich (FRA) - Deutschland (GER)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

WWC 2026: DBB-Damen kämpfen morgen um Bronze!

Auch wenn die DBB-Damen heute beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) ihr Halbfinale gegen den hohen Favoriten aus Frankreich verloren haben, geht die Jagd nach einer Medaille weiter. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange unterlag mit 64:86 (23:25, 15:20, 12:19, 14:22). Im morgigen Spiel um Platz drei (16.30 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn) wartet man nun auf Spanien, das im zweiten Halbfinale nach großem Kampf gegen die USA unterlag. Tolles Spiel Mit unveränderter Startformation – Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally – begann die deutsche Mannschaft. Deutschland begann etwas fahrig, während die Französinnen ihre ersten beiden Dreier und Freiwürfe netzten (2:8, 2.). Das DBB-Team hielt dagegen und attackierte die sehr aggressive französische Verteidigung (6:10, 3.). Fiebich traf unter dem ohrenbetäubenden Lärm in der Berlin Arena einen Dreier zum 9:10, aber Frankreich antwortete sofort, ehe Sabally mit einem „and one“ zur Stelle war (12:14, 4.). Gabby Williams gab beim Geger den offensiven Ton an, Deutschland hielt in einem tollen Spiel aber hervorragend mit (14:16, 6.). Alexandra Wilke versenkte einen Dreier (17:18, 8.), auch Marie Gülich checkte ein. Beide Teams vergaben nun einige Chancen, es ging mit viel Tempo hin und her, ehe wieder Gülich punktete und ihr Team in Führung brachte (23:22, 10.). Zum Viertelende hieß es 23:25. In Reichweite Emily Bessoir hielt ihre Mannschaft mit einem „and one“ zum 26:28 im Spiel (12.). Williams war mit ihrem Speed und ihrer Athletik immer wieder einen Schritt schneller als ihre Gegenspielerinnen und damit das größte Problem für die deutsche Defense. Frankreich zog jetzt die Intensität noch einmal an (26:34, 14.), das DBB-Team musste aufpassen. Umso wichtiger war der Dreier von Fiebich, der den gegnerischen Lauf stoppte. Frankreich war jetzt aber am Drücker und Deutschland musste alles aufbieten, um den Gegner nicht wegziehen zu lassen. Doch genau das drohte in diesen Minuten, in denen sich die Gastgeberinnen einige Ballverluste leisteten (29:38, 16.). Sabally hiet Deutschland mit einer energischen Aktion „am Leben“ (31:38, 17.), aber insgeamt fiel es der DBB-Auswahl jetzt immer schwerer gute Würfe zu finden. Da taten die zwei Freiwurtreffer von Eichmeyer sehr gut. Auch Fiebich ging an die Freiwurflinie, zum Seitenwechsel lag Deutschland unter den Augen der ehemaligen Basketball-Stars Sue Bird, Dirk Nowtzki, Dennis Schröder und Pau Gasol zwar mit 38:45 hinten, aber in Reichweite. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Toller Kampf Jetzt kam es auf einen guten Start an, um den Favoriten vielleicht zum Nachdenken zwingen zu können. Doch der schon 13. deutsche Ballverlust führte zum 38:47 und kurz später war Frankreich zweistellig vorne. Als ein Dreier zum 38:52 in den deutschen Korb fiel, war der Start ins dritte Viertel misslungen, Lange musste eine frühe Auszeit nehmen. Exakt drei Minuten dauerte es, bis Sabally die ersten deutschen Punkte nach der Pause erzielte und direkt einen Dreier nachlegte (43:54, 24.). Deutschland hatte sich noch nicht aufgegeben, Gülich machte den Rückstand einstellig (45:54, 25.). Es war ein toller Kampf der deutschen Mannschaft, die alles gab um ein Comeback möglich zu machen (47:55, Gülich, 28.). Die Ballverluste 17 und 18 führten dann zum 47:60 (29.), Auszeit Deutschland. Nach 30 Minuten waren die Französinnen ganz klar auf dem Weg ins Finale (50:64). Frankreich zieht davon Bühner eröffnete das Schlussviertel völlig frei unter dem Korb mit zwei Punkten. Nach Ballverlusten auf beiden Seiten brachte Peterson-Smalls Deutschland aus der Ecke wieder etwas näher heran (55:64). Frankreich antwortete allerdings direkt aus der Distanz und Williams vergrößerte nach einem weiteren Steal mit schnellen Punkten den Rückstand (55:69, 34.). Deutschland kämpfte sich noch einmal zurück: Eichmeyer punktete, Bessoir traf von außen zum 60:69. Auch Geiselsöder war im nächsten Angriff erfolgreich, doch Frankreich fand weiter Antworten (62:74, 36.). Gülich verkürzte per Mitteldistanzwurf, auf der Gegenseite kamen die Französinnen zweimal an die Freiwurflinie und stellten auf 64:78. In der Crunchtime wollte für die DBB-Damen offensiv nichts mehr fallen. Frankreich setzte sich weiter ab und entschied die Partie mit 86:64 für sich. Damit zog Frankreich ins Finale am Sonntag ein. „Wir sind dankbar für diese Unterstützung“ Bundestrainer Olaf Lange: „24 Turnover die Zahl ist viel zu hoch, vor allem welche Turnover wir hatten, völlig unnötig und die können wir uns auch nicht erlauben bei einem Gegner wie Frankreich. Das hat ein bisschen mehr Druck auf unsere Verteidigung ausgeübt. Im März hatten wir überhaupt keine Chance gegen Frankreich, heute konnten wir für fast dreieinhalb Viertel mitspielen. Wir sind schon auf einem guten Weg. Morgen haben wir die Chance auf eine Medaille, das ist völlig klar. Spanien ist sehr gut und wir werden uns jetzt darauf fokussieren. Wir haben heute gekämpft und das haben die Fans auch gemerkt und gematcht. Wir sind dankbar für diese Unterstützung.“ Emma Eichmeyer: „Es war super tough, aber das wussten wir von Anfang an. Die Französinnen sind einfach extrem gut in dieses Turnier gestartet ohne Niederlagen. Eine sehr physische Mannschaft, und das haben wir heute auch gemerkt. Die Athletik der Französinnen auf allen Position hat uns manchmal echt an zum Kämpfen gebracht. Man sieht aber, was wir mittlerweile für einen Schritt gemacht haben. Vor allem wenn man auf unsere vorherigen Spiele gegen Frankreich guckt. Der Support war krass heute, da hat man Gänsehaut bekommen. Am Ende egal welcher Gegner kommt, wir werden morgen alles geben und nochmal alles reinwerfen, um zu zeigen wofür wir hier sind.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 7 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 6 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 12 Toronto Tempo/WNBA Emma Eichmeyer 6 Saarlouis Royals Leonie Fiebich 9 New York Liberty/WNBA Luisa Geiselsöder 4 Portland Fire/USA Britta Daub 0 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 2 Portland Fire/WNBA Marie Gülich 12 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 6 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 0 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA

Legends

70 „Legends“ beim Treffen der ehemaligen Nationalspielerinnen

Rund 70 ehemalige Nationalspielerinnen haben sich anlässlich des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin zu einem Wiedersehen getroffen. Auch eine ganze Reihe von Spielerinnen, die 1998 bei der Damen-WM in Berlin im deutschen Team standen, waren mit dabei: Marlies Askamp, Andrea Harder, Andrea Hohl, Christine Ishaque (Pohl), Stefanie Göttsche, Tina Kehrenberg, Ute Kretschmann, Heike Peters (Roth), Olga Steigerwald (Pfeifer) und Sophie von Saldern. DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Mithat Demirel und DBB-Sportdirektor Peter Radegast waren ebenfalls gekommen. Weiss richtete einige Worte an die Ehemaligen, wies auf großartigen Leistungen des aktuellen Damen-Nationalteams hin, appellierte aber auch die Anwesenden, dass man die Struktur des weiblichen Basketballs in Deutschland nur mit gemeinsamen Anstrengungen verbessern kann. „Die Idee war, dass wir keine WM im eigenen Land haben möchten, ohne dass wir die Ehemaligen zusammenholen. Es war ein mega tolles Event, wir waren bei Warner Brothers, da hatten wir einen sehr schönen Abend. Es war toll, alle mal wieder zu sehen“, so Mit-Organisatorin Alex Shaw (Müller), ebenfalls ehemalige Nationalspielerin und Beraterin vieler aktueller Nationalspielerinnen. Die begrüßte auch Dirk Nowitzki ganz herzlich. Nach dem gemeinsamen get together und Gruppenfoto entwickelten sich viele einzelne Gespräche unter den Spielerinnen, die zudem ein Buffet genießen durften. Auch Geschenke gab es: Jede Teilnehmerin erhielt ein Courtside Baddie T-Shirt und Tickets für das heutige Halfinale. Außerdem gab es noch eine Fotobox und live Musik von einem DJ.

Basketball Berlin 10.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Viertelfinale Quarterfinal
Belgien (BEL) - Deutschland (GER)
Deutschland gewinnt und steht im Halbfinale
Jubel
Leonie Fiebich (Deutschland, No.13)
Alexandra Wilke (Deutschland, No.03)
Alexis Peterson-Smalls (Deutschland, No.01) Peterson
Emma Eichmeyer (Deutschland, No.09)
Frida Bühner (Deutschland, No.20)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

WWC 2026: Zwei Chancen für DBB-Damen auf Edelmetall!!!

Es ist schon jetzt ein riesengroßer Erfolg für die DBB-Damen beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026). Das Erreichen des Halbfinales wird überall begeistert gefeiert. Aber wenn man mal im Halbfinale steht, dann möchte man natürlich auch mehr. Und mehr heißt eine Medaille! Dazu gibt es am morgigen Samstag, 12.9.2026, die erste Chance für das Team von Bundestrainer Olaf Lange im Halbfinale gegen Top-Favorit Frankreich, das bis unters Dach mit erstklassigen Spielerinnen besetzt ist (ab 15.45 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn). Aber bis unters Dach wird auch die ausverkaufte Berlin Arena besetzt sein, die einmal mehr wie eine Wand hinter ihrem Team stehen wird. Tausende glänzende Mädchenaugen werden die Spiele verfolgen und ihre Vorbilder anfeuern. Einheit! Noch vor wenigen Tagen hätte man der deutschen Mannschaft in einem solchen Spiel nicht den Hauch einer Chance eingeräumt. Doch seit der ernüchternden Auftaktniederlage gegen Spanien vor genau einer Woche ist mit der deutschen Mannschaft ganz viel passiert. Sie hat sich auf dem Feld gefunden, jede Spielerin steht für die andere ein, die DBB-Auswahl ist auf dem Feld die Einheit geworden, die sie abseits des Feldes schon lange ist. Wann zuletzt hat es sechs Spielerinnen mit zweistelligen Punktzahlen gegeben wie gestern im herausragenden Viertelfinale gegen Belgien? Trotzdem darf man natürlich nicht unterschlagen, wer am morgigen Samstag auf der Seite des Gegners stehen wird. Fast ausnahmslos WNBA-Spielerinnen, darunter mit Gabby Williams, Marine Johannes, Janelle Salaun oder Dominique Malonga absolute Top-Stars, um nur einige zu nennen. Es wird ganz sicher ein echtes Basketballfest, und ganz unabhängig vom Resultat folgt einen Tag später gleich das nächste, wenn die DBB-Damen dann nach dem Titel oder nach einer Medaille greifen. Basketball-Fans, was will man mehr? Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026

Basketball Berlin 10.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Viertelfinale Quarterfinal
Belgien (BEL) - Deutschland (GER)
Leonie Fiebich (Deutschland, No.13)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

WWC 2026: WAHNSINN!!! DBB-Damen greifen nach Medaille!!!

JAAAAAA … HALBFINALE! Die Reise der DBB-Damen beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) geht immer weiter. Im Viertelfinale gewann das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute gegen den amtierenden Europameister Belgien mit 93:74 (22:19, 20:16, 32:24, 19:15) und greift damit nach den Medaillen. Zunächst am kommenden Samstag im Halbfinale gegen Frankreich, das sich heute gegen China durchsetzte (Sa., 12.9.2026, 16.30 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn). Vorne! Große Spannung lag in der Luft, als Deutschland das Spiel mit Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Nyara Sabally und Luisa Geiselsöder in Angriff nahm. Auch Dirk Nowitzki war gekommen, um einer möglicherweise historischen Stunde beizuwohnen. Zunächst einmal zeigte aber Belgiens Superstar Emma Meesseman mit fünf schnellen Punkten ihre Klasse. Knapp drei Minuten brauchte Deutschland für seine ersten Punkte durch einen Dreier von Fiebich (3:5). Sie ließ gleich den nächsten erfolgreich fliegen (6:7, 4.), es ging munter hin und her. Belgien setzte sich leicht ab (8:13, 5.), bei der DBB-Auswahl fielen einige Dreier nicht, aber Marie Gülich war zweimal zur Stelle. Die Arena war voll da, als Alexis Peterson-Smalls an der Freiwurflinie das 11:13 besorgte (7.). Es war eine intensive Partie auf Augenhöhe und somit genau das, was man sich vorher gewünscht hatte. Alex Wilke netzte einen Dreier zur 16:15-Führung (9.). Die DBB-Auswahl kam offensiv immer wieder zum Zuge und lag nach dem ersten Viertel mit 22:19 vorne. Tolle Atmosphäre Erste leichte Erinnerungen an Olympia 2024 wurden wach, als Lina Sontag einen Dreier zum 27:19 versenkte (12.). Belgien wirkte verunsichert und Deutschland erhöhte durch Frieda Bühner, Auszeit Belgien (29:19). Fiebich überragte mit ihrem nächsten Dreier und weiteren Punkten zum 34:21 (13.). Belgien erholte sich in der Folge etwas und kam nach 14 Minuten auf 34:27 heran. Aber Deutshcland blieb konzentriert und verteidigte die Führung. Es war eine tolle Atmosphäre in der Arena, zu der auch viele belgische Fans beitrugen. Das DBB-Team lag auch bei den Rebounds vorne, musste jetzt aber aufpassen (36:34, 18.). Sabally traf einen ganz wichtigen Dreier, Peterson-Smalls ebenfalls (42:34, 19.). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Triumph rückt näher Jeder erwartete jetzt den großen Ansturm der Belgierinnen, die sich ganz sicher nicht so einfach geschlagen geben würden. Besonnenheit und Selbstbewusstsein waren auf deutscher Seite nun gefragt. Und Daub war bereit und traf, ebenso Geiselsöder: 46:35 (21.). Die Defense agierte extrem stark und vorne fielen die Würfe (Dreier Sabally, 49:37, 23.). Emma Eichmeyer punktete, kassierte aber im Gegenzug ihr viertes Foul (53:39, 24.). Beim Gegner wurde Meesseman immer wieder gesucht, sie war die einzige offensive Konstante Belgiens. Deutschland fand Wege zum Korb und ließ Belgien zur Freude des Publikums einfach nicht näher heran (57:43, 26.). Man kann sagen, dass der Triumph näher rückte, als Peterson-Smalls hervorragend von Gülich eingesetzt wurde (61:45, 27.). Belgien steckte nicht auf und versuchte ins Spiel zurück zu kommen, aber die DBB-Auswahl hielt voll dagegen (67:52, 29.). Großartig spielte Deutschland zusammen und traf herausragend (Dreier Bühner, 72:54, 30.). Nach 30 Minuten sprach ganz viel für den historischen Einzug Deutschlands in das WM-Halbfinale (74:59). Deutschland im Halbfinale!! Ein 15-Punkte-Vorsprung schmolz auf 11 Punkte, ehe ein perfekter Steckpass von Peterson auf Sabally und ein Dreier von Wilke die deutsche Führung wieder ausbauten (79:63, 32.). Doch Belgien nutze eine kurze defensive Schwächephase der Deutschen für schnelle acht Punkte und stellte auf 83:71 (35.). Die Damen mussten aufpassen den Belgierinnen kein Momentum zu ermöglichen. Die Halle war da, Peterson traf für wichtige Drei und Deutschland führte zwei Minuten vor Schluss mit 13 Punkten. Fiebich erzielte die letzten deutschen Punkte in diesem Viertelfinale und sorgte für den Entstand von 93:74 gegen die amtierenden Europameisterinnen. Somit sicherte sich das deutsche Team vor 10.537 Zuschauern den verdienten und erstmaligen Einzug ins Halbfinale. „Unglaublich gut gespielt“ Bundestrainer Olaf Lange: „Mir geht nicht viel durch den Kopf, ich bin sehr emotional und erschöpft vom Spiel. Wir haben unglaublich gut gespielt und verteidigt gegen eine Topmannschaft. Die Fans haben uns super gepusht und waren immer da, wenn wir sie brauchten. Wir haben ein Level miteinander erreicht, wo wir vor allem füreinander spielen. Hier ist es wichtiger Mitspielerinnen nicht im Stich zu lassen und der Zusammenhalt ist wichtig. Gegen Frankreich werden wir uns vorbereiten, wir werden unser Bestes geben und nicht aufhören.“ Nyara Sabally: „Erstmal ins Eisbad und danach ein Döner. Das hört sich perfekt an für nach dem Spiel. Der Support ist so cool und einzigartig. Die wilde 13 ist richtig richtig cool. Wir sind alle sehr sehr confident in das Spiel gegangen, haben einen guten Gameplay gehabt und den auch ausgeführt, aber letztendlich war es unser Wille, der uns den Sieg gesichert hat. The Sky is the Limit. Hier zuhause mit den Fans und der Halle kann alles passieren, aber natürlich ist Frankreich ein sehr gutes Team.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 13 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 10 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 16 Toronto Tempo/WNBA Emma Eichmeyer 2 Saarlouis Royals Leonie Fiebich 17 New York Liberty/WNBA Luisa Geiselsöder 5 Portland Fire/USA Britta Daub 2 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 13 Portland Fire/WNBA Marie Gülich 12 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 0 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 3 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA

Basketball Berlin 08.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Viertelfinal Qualifikation
Deutschland (GER) - Südkorea (KOR)
JUBEL D
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Women’s World Cup 2026: Viertelfinale gegen Belgien!!! HOLT EUCH TICKETS

Morgen abend steigt um 17.45 Uhr das bisher größte Spiel für die DBB-Damen beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Im Viertelfinale geht es für das Team von Bundestrainer Olaf Lange gegen niemand Geringeren als Europameister Belgien! (ab 17.15 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn). ES GIBT NOCH TICKETS FÜR DIESES SPIEL!!! UNTERSTÜTZT UNSER TEAM!!!  TICKETS TICKETS TICKETS

Basketball Berlin 08.09.2026
FIBA Women’s Basketball World Cup Germany 2026
Viertelfinal Qualifikation
Deutschland (GER) - Südkorea (KOR)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

WWC 2026: DBB-Damen unter den TOP 8!

Jetzt wartet ein wirklich großes Spiel! Die DBB-Damen zählen beim Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) zu den besten acht Mannschaften. Im „Achtelfinale“ (offiziell Qualifikation für das Viertelfinale) setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute mit 94:56 (23:14, 23:15, 22:11, 26:16) gegen Südkorea durch. Im Viertelfinale geht es nun gegen Europameister Belgien (Do., 10.9.2026, 17.45 Uhr, live bei MagentaSport/MagentaTV und bei ProSieben Maxx/Joyn). Der Appell geht an die deutschen Fans: JETZT TICKETS FÜR DIESEN LECKERBISSEN SICHERN! Defense steht Deutschland begann wieder mit Britta Daub, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer, Nyara Sabally und Luisa Geiselsöder. „Wir werden die Dreierlinie wieder gut verteidigen müssen“ hatte Bundestrainer Olaf Lange als eine der Devisen ausgegeben. Deutschland startete sehr konzentriert, punktete durch Geiselsöder und Sabally am gegnerischen Brett. Der Dreier von Daub bedeutete das 8:2 (3.), ehe man sich einige Unkonzentriertheiten leistete. So kam der Gegner nach knapp fünf Minuten zum 8:8. Vor allem offensiv hakte es, bis Frieda Bühner einen Dreier zum 11:8 versenkte (6.). Südkorea antwortete mit einem 10-Meter-Dreier und zeigte sich bis dahin als äußerst unangenehmer Gegner. Nach zwei Freiwurftreffern von Frieda hieß es 17:11 (8.), Lina Sontag erhöhte per Lay-up, die Defense agierte auf einem hohen Niveau. Musste aber den nächsten Dreier zum 19:14 hinnehmen, ehe Bühner zur Viertelpause auf 23:14 stellte. Gülich überragt Deutschland wirkte auch zu Beginn des zweiten Viertels sehr stabil und lag nach zwölf Minuten zweistellig vorne (27:14). Doch blitzschnell war Südkorea wieder da, Lange nahm sofort eine Auszeit (27:19, 13.). Südkorea fand jetzt einige freie Würfe und kam auf 27:22 heran (14.), die DBB-Auswahl musste aufpassen. Südkorea ließ eine ganze Menge guter Gelegenheiten liegen und das DBB-Team dominierte die Rebounds eindeutig. So befreite man sich und konnte auf die in diesen Minuten nicht zu stoppende Marie Gülich bauen (39:24, 18.). Alexis Peterson-Smalls war „für drei“ zur Stelle, beim 44:29 nahm Südkorea eine Auszeit. Zur Pause waren die DBB-Akteuerinnen auf dem richtigen Weg (46:29). Lange hatte bereits alle seine zwölf Spielerinnen eingesetzt. Boxscore Fotos: FIBA Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Tor zum Viertelfinale weit offen Das Tor zum Viertelfinake stand weit offen, jetzt musste man „nur“ noch durchgehen. Geiselsöder punktete wieder unter dem Brett, Deutschland war beim 50:29 erstmals mit mehr als 20 Punkten vorne (21.). Starkes und geduldiges Zusammenspiel prägte die deutsche Offense zu Beginn des dritten Viertels, die Vorteile auf den großen Positionen waren eindeutig. Mit seinen Dreiern setzte der Gegner zwar hin und wieder kleine Nadelstiche, aber auch Fiebich traf „endlich“ von weit draußen und bejubelte ihren Treffer (55:34, 23.). Die meisten Fehlwürfe des Gegners landeten in deutschen Händen, sodass das Heimteam weiter ganz klar dominierte (59:36, 25.). Die Asiatinnen versuchten es unermüdlich aus der Ferndistanz, kamen dort aber zu diesem Zeitpunkt nur auf eine Quote von 30 Prozent. Das 62:38 an der Freiwurflinie durch Gülich bedeutete bereits mehr als eine Vorentscheidung (28.). Zu überlegen agierten die DBB-Korbjägerinnen, als dass man sich noch ein Comeback Südkoreas vorstellen könnte. Nach 30 Minuten hieß es nahezu uneinholbar 68:40. Souverän ins Viertelfinale Südkorea erwischte den besseren Start ins Schlussviertel, anschließend ging es nach einigen Fouls auf beiden Seiten mehrfach an die Freiwurflinie (70:43). Deutschland ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Sabally und Geiselsöder kombinierten schön unter dem Korb, vor allem Sabally fand gegen die kleineren Gegenspielerinnen immer wieder gute Abschlüsse. Fiebich erhöhte mit zwei Freiwürfen auf 78:49, fünf Minuten vor dem Ende nahm Südkorea eine Auszeit. Ein weiterer Fiebich-Block verhinderte Punkte auf der Gegenseite, Wilke traf anschließend von außen zum 83:52 (36.). Längst war die Partie entschieden. Bielefeld bediente die eingewechselte Bühner unter dem Korb zum 89:56, wenig später wurde Wilke beim Zug zum Korb gefoult und vollendete das And-One zum 92:56. Deutschland blieb auch defensiv bis zum Ende aufmerksam. Bessoir gehörten die letzten Punkte des Spiels und mit 38 Punkten Vorsprung ging es für die DBB-Damen ins Viertelfinale gegen Belgien. „Wir haben sehr stark verteidigt“ Bundestrainer Olaf Lange: „Heute habe ich nichts zu meckern, wir haben sehr stark verteidigt. Sehr diszipliniert und konzentriert gegen ein Team, was sich sehr viel bewegt, ob mit oder ohne Ball. Ich war sehr, sehr zufrieden mit unserer Verteidigung und wie auch im letzten spiel, war das die Grundlage unseres Sieges. Wir spielen sehr gut zur Zeit. Jetzt sind wir im Viertelfinale, was super ist und jetzt können wir uns einen Tag ein wenig ausruhen“ Frieda Bühner: „Ich glaube, in den letzten Spielen waren wir total souverän. Wir haben den Gameplan durchgezogen und ich hoffe, das konnte man sehen. Natürlich gab es Hochs und Tiefs im Spiel, aber ich glaube, wie gesagt, wir waren total solide, haben gut verteidigt, heute wieder gut die Dreierlinie. Jetzt zu den besten acht Teams der Welt zu gehören, gibt mir Gänsehaut. Ich bin einfach total stolz auf das Team. Belgien wird tough, aber ich denke, wir können mit Selbstbewusstsein ins Spiel reingehen. Wir haben noch eine Revanche offen und darauf bereiten wir uns jetzt vor.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 7 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 6 Rutronik Stars Keltern Nyara Sabally 10 Toronto Tempo/WNBA Emma Eichmeyer 0 Saarlouis Royals Leonie Fiebich 8 New York Liberty/WNBA Luisa Geiselsöder 12 Portland Fire/USA Britta Daub 5 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 17 Portland Fire/WNBA Marie Gülich 19 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 4 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 6 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA

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DBB-Damen: WM in Berlin!

Die Damenbasketball-Weltmeisterschaft 2026, genauer der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, findet in Deutschland (Berlin) statt! Diese Entscheidung traf das Central Board des Basketball-Weltverbandes FIBA im Rahmen einer Sitzung in Manila/Philippinen. Unter dem Motto „Time for HER Game“ hatte sich der Deutsche Basketball Bund (DBB) beworben. Es hatte einige Interessenten für die Ausrichtung gegeben, aber Deutschland überzeugte die Verantwortlichen mit seiner „early entry“-Bewerbung.

Damit findet die Damen-WM nach 1998 (Berlin, Bremen, Dessau, Karlsruhe, Münster, Rotenburg an der Fulda, Wuppertal) zum zweiten Mal in Deutschland statt. Das Turnier wird vom 4.-13. September 2026 in Berlin (Berlin Arena, Max-Schmeling-Halle) durchgeführt.

„Großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation“

„Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung! Ich freue mich sehr für alle deutschen Basketballerinnen. Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland ausrichten zu dürfen, ist ein großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation. Die WM wird für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung der sportlichen Höchstleistungen von Frauen sorgen. Ich danke dem Deutschen Basketball Bund ganz besonders dafür, dass er bei der Förderung von Mädchen und Frauen im Basketball so großartige Arbeit leistet“, sagte Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat.

„Ich bedanke mich ganz herzlich beim Central Board der FIBA für das in uns gesetzte Vertrauen. Die gesamte deutsche Basketball-Familie freut sich sehr über die Vergabe. Gemeinsam mit ihr und mit unseren Partnern werden wir den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 als tolles Event präsentieren. 28 Jahre nach der letzten Damen-WM in Deutschland werden wir ein großes (Basketball)-Fest feiern. Es kommt viel Arbeit auf uns zu, aber die gehen wir mit ganz viel Begeisterung und Vorfreude an. Ein besonderer Dank geht an die Sportstadt Berlin, an das Bundesministerium des Innern und an den DOSB für deren Unterstützung. Wir spielen 2026 im ‚Wohnzimmer des deutschen Basketballs‘ in Berlin“, so DBB-Präsident Ingo Weiss nach der Vergabe.

Strahlende Gesichter bei der Vergabe des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 an Deutschland: v.li. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis, der damalige FIBA-Präsident Hamane Niang, Sonja Greinacher, Laura Oexle, Geschäftsträgerin a.i. an der Deutschen Botschaft Manila, und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.
Foto: FIBA
Sue Bird ist globale Botschafterin für die Damen-WM 2026.
Foto: FIBA

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