Konzeptionierung, Kriterien und Überblick

Einmal im Jahr finden sich in Verbindung mit dem 3. Oktober im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg die Nachwuchstalente des deutschen Basketballs zusammen. Das Traditionsevent des Deutschen Basketball Bundes dient als Sichtungsturnier, bei dem am Ende Spielerinnen und Spieler zu Nominierungslehrgängen kommender U16-Nationalmannschaften eingeladen werden.

Die Auswahlteams der 16 Landesverbände treten über mehrere Tage hinweg in einem Turnier gegeneinander an, welches in den Platzierungsspielen endet. Im Verlauf des Bundesjugendlagers stehen außerdem Tests zur Anthropometrie (Körpermaße wie z.B. Körperhöhe und Spannweite), Athletiktests (z.B. Sprint, Sprung, Frequenz, Biologische Reife), Koordinationstests (z.B. Balance) und Kognitionstests (z.B. Informationsverarbeitung, Handlungsschnelligkeit) auf dem Programm. Die Präventionsdiagnostik (z.B. Rumpfstabilität und Hüftbeweglichkeit) findet sich ebenso auf der Agenda wie das sogenannte „Bio-Banding“ (z.B. Orientierung, Entscheidung, Gruppentaktik). Natürlich wird auch die Spielfähigkeit der Athletinnen und Athleten nach verschiedenen Kriterien gründlich analysiert.

Die folgenden Sichtungskriterien stehen im Fokus: Körperliches Potenzial, Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit, Athletik, Einstellung/Mentalität, Technik, Herausragende Stärken, Umfeld, Biologischer Entwicklungsstand, Belastbarkeit, Koordination und Trainingsalter.

Alle Nominierungen vom Bundesjugendlager 2026

Mädchen

Baden-Württemberg:
Depe Tchatchu, Soala; Gbenda, Fidelia Mary; Hadzidedic, Lola; Hodzic, Merjem; Huberti, Mira
Bayern:
Anscombe, Thais;  Grasser, Amy; Tiyani, Naima; Toliver, Amina; Veney, Maylin
Berlin:
Cremers, Juna; Frisch, Lio; Heymann, Victoria; Koloszar, Melissa; Kreinsen, Charlotta; Lehmann, Mathilda; Rosenkranz, Kaya; Bulla, Lara
Hamburg:
Agbalizu, Vienna; Bilo, Mila
Hessen:
Meyer, Stella, Stark, Lina
Niedersachsen:
Behre, Jana; Drewes, Emma
Nordrhein-Westfalen:
Atsür, Emilia; Erdogdu, Irem; Friedrich, Amelie; Maciulyte, Guoste; Melchior, Lucy; Önder, Hanna Lilya; Trusca, Rebecca Maria; Wasiliewski, Leni
Sachsen:
Weber, Jona
Thüringen:
Ruppe, Inga Marie

Jungen

Bayern:
Abdullahi, Abdishakur; Burnes, Milo Sol; Domes, Sebastian; Fousseni, Umar; Nguatem, Awung; Salm, Ben
BBW:
Gebel, Nikita; Ilic, Luka; Längsfeld, Ruben; Popovic, Rafael; Reinbold, Nico; Secen, Dario; Tchouaffe, Mattis; Walenta, Oscar;
Youdom, Yoran
Berlin:
Brandwein, Pio; Hoffmann, Bruno; Leseberg, Maxi;
Ludwig, Tom; Schemmel, Victor
Hessen:
Bernhardt, Jannik; Kamta, Benjamin; Kutny, Julian;
Siehlmann, Vincent; Staresina, Joel
MDA:
Jacob, Konrad; Mücher, Mads; Pestel, Nils; Zeh, Jonathan
NBBV:
Ekpokpobe, Emanuel; Ercic, Vuk; Seward, Lyon; Kaschade, Jamaal
Team Nord:
Klein, Ludwig; Knauf, Torge; Lange, Nils; Larysz, Noah;
Weissbach, Niklas
WBV:
Berghoff, Vincent; Breuer, Tom; Clarenbach, Jomo;
Edosomwan, Elijah; Kröger, Bastian; Mfouapon, Yannick; Ndirangu, Noah Francis; Rodriguez Reinoso, Brandon; Shepherd, Tariq

News

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Bundesjugendlager 2026: Strahlende Gesichter bei den Nominierten

Heute ging das Bundesjugendlager 2026 im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg zu Ende. Zum Abschluss wurden rund 70 Spielerinnen und Spieler für die weiteren Nationalmannschafts-Maßnahmen nominiert. Es gab viele strahlende Gesichter bei der Siegerehrung. Zuvor hatten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer die Finalspiele erlebt. Bei den Mädchen setzte sich das Team Berlin/Brandenburg mit 69:46 (15:13, 16:12, 14:7, 24:14) gegen den WBV durch. Lara Bulla war mit 15 Punkten erfolgreichste Werferin beim Sieger. Bei den Jungen gewann der WBV gegen das Team Nord mit 79:53 (24:7, 23:21, 13:18, 19:7). Bester Werfer beim Sieger: Ponce de Leon Neumann mit 15 Punkten. Platzierungen in der Übersicht: Mädchen 1. Berlin/Brandenburg 2. WBV 3. Bayern 4. SG Südwest 5. Hessen 6. Mitteldeutsche Auswahl 7. NBBV 8. Team Nord Jungen 1. WBV 2. Team Nord 3. SG Südwest 4. Hessen 5. Berlin/Brandenburg 6. Bayern 7. Mitteldeutsche Auswahl 8. NBBV Fotos: DBB/JK Medien Nominierungen Mädchen Baden-Württemberg: Depe Tchatchu, Soala; Gbenda, Fidelia Mary; Hadzidedic, Lola; Hodzic, Merjem; Huberti, Mira Bayern: Anscombe, Thais;  Grasser, Amy; Tiyani, Naima; Toliver, Amina; Veney, Maylin Berlin: Cremers, Juna; Frisch, Lio; Heymann, Victoria; Koloszar, Melissa; Kreinsen, Charlotta; Lehmann, Mathilda; Rosenkranz, Kaya; Bulla, Lara Hamburg: Agbalizu, Vienna Hessen: Meyer, Stella, Stark, Lina; Bilo, Mila Niedersachsen: Behre, Jana; Drewes, Emma Nordrhein-Westfalen: Atsür, Emilia; Erdogdu, Irem; Friedrich, Amelie; Maciulyte, Guoste; Melchior, Lucy; Önder, Hanna Lilya; Trusca, Rebecca Maria; Wasiliewski, Leni Sachsen: Weber, Jona Thüringen: Ruppe, Inga Marie Nominierungen Jungen Bayern: Abdullahi, Abdishakur; Burnes, Milo Sol; Domes, Sebastian; Fousseni, Umar; Nguatem, Awung; Salm, Ben BBW: Gebel, Nikita; Ilic, Luka; Längsfeld, Ruben; Popovic, Rafael; Reinbold, Nico; Secen, Dario; Tchouaffe, Mattis; Walenta, Oscar; Youdom, Yoran Berlin: Brandwein, Pio; Hoffmann, Bruno; Leseberg, Maxi; Ludwig, Tom; Schemmel, Victor Hessen: Bernhardt, Jannik; Kamta, Benjamin; Kutny, Julian; Siehlmann, Vincent; Staresina, Joel MDA: Jacob, Konrad; Mücher, Mads; Pestel, Nils; Zeh, Jonathan NBBV: Ekpokpobe, Emanuel; Ercic, Vuk; Seward, Lyon; Kaschade, Jamaal Team Nord: Klein, Ludwig; Knauf, Torge; Lange, Nils; Larysz, Noah; Weisbach, Niklas WBV: Berghoff, Vincent; Breuer, Tom; Clarenbach, Jomo; Edosomwan, Elijah; Kröger, Bastian; Mfouapon, Yannick; Ndirangu, Noah Francis; Rodriguez Reinoso, Brandon; Shepherd, Tariq „Qual der Wahl“ Bundestrainer für den männlichen Nachwuchsbereich, Alan Ibrahimagic: „Fünf Tage voll mit Basketball liegen hinter uns. Wie mittlerweile fast immer haben wir eine Generation mit viel Potenzial, viel Athletik und auf den meisten Positionen gut besetzt. Natürlich ist es noch sehr früh zu sagen, aber es ist jetzt fast schon normal, dass es extrem schwer geworden ist, die Spieler für den Nominierungslehrgang ausuwählen. Die Dichte wird schon immer größer, das macht die Arbeit komplizierter, aber auf der anderen Seite stimmt es uns natürlich glücklich die Qual der Wahl zu haben. Die Art und Weise zu spielen war nach unserem Geschmack, viel Tempo. In den Trainingseinheiten haben wir darauf hingewiesen, wie wir uns das vorstellen, so dass die Spieler uns und unsere Ideen kennenlernen konnten. Das ist aber nur der Anfang. Für die Nominierten kommt das Camp Ende des Jahres, die anderen sind alle nah dran, in ein paar Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Jetzt: Arbeiten!“ „Tolles Miteinander“ Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs: „Es war super, wir hatten ein gutes Bundesjugendlager. Es waren tolle Tage und wir haben sehr viele interessante Spielerinnen gesehen, die Auswahl wurde uns sehr schwer gemacht. Diese Mischung aus Talent und Perspektive, auch viele große, mobile Spielerinnen. Wir freuen uns jetzt sehr auf den Nominierungslehrgang, die Tür ist ja immer offen. Wir sind natürlich alle ‚all in‘, denn bei der nächstjährigen U16-EM kann man sich wieder für eine U17-WM qualifizieren. Das ist unser kurzfristiges Ziel. Das langfristige Ziel mit dieser Generation ist es, dass wir es erreichen, dass eine Damen-WM zum Standard wird. Man hat hier beim Bundesjugendlager die gute Arbeit der Vereine und der Landesverbände gemerkt, es war ein tolles Miteinander. Es waren gute vibes vor Ort und alle sind noch von der tollen WM angetasert.“  

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Bundesjugendlager 2026: Mittendrin in fünf intensiven Tagen in Heidelberg

Das Bundesjugendlager 2026 ist in vollem Gange! Seit Mittwoch trifft sich am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg die nächste Generation deutscher Basketballtalente. Mehr als 200 Spielerinnen und Spieler aus 15 Landesverbänden nutzen die gemeinsamen Tage, um sich auf höchstem Nachwuchsniveau zu messen, weiterzuentwickeln und den Bundestrainer zu präsentieren. Dabei geht es längst nicht nur um Ergebnisse. Neben den Spielen der Regionalteams stehen zahlreiche Trainings-, Test- und Sichtungseinheiten auf dem Programm. Athletik, Koordination und Kognition spielen dabei ebenso eine Rolle wie Technik, Spielverständnis, Einstellung und Teamverhalten. Auch Aspekte der biologischen Entwicklung und das etablierte „Bio-Banding“ gehören zum umfangreichen Sichtungsprogramm. DBB-Vizepräsident Stefan Raid ist vom Bundesjugendlager überzeugt: „Einmal mehr ist es eine große Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und mit welchem Engagement die Spielerinnen und Spieler hier dabei sind. Das Glänzen in deren Augen ist Belohnung pur für all die, die hier mit dazu beitragen, dass das Bundesjugendlager 2026 ein tolles Event ist. Ich denke, das Programm kann sich sehen lassen und wir haben hier wirklich eine echte Leistungsschau unseres Nachwuchses. Und da kann man auch in diesem Jahr wieder so einige Talente entdecken.“ Gelungener Auftakt und besondere Gäste Dass das Bundesjugendlager weit mehr ist als Training, Tests und Spiele, zeigte bereits der gemeinsame Begrüßungsabend. Lorenz Brennecke und Joschka Ferner vom Heidelberger ProA-Ligisten waren zu Gast. Sie gaben den Nachwuchsspieler:innen Einblicke in ihren Basketballalltag und wertvolle Impulse für den eigenen sportlichen Weg. Außerdem berichtete Constanze Wegner, Bundestrainerin für den weiblichen Nachwuchs und Assistenztrainerin der Damen-Nationalmannschaft, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft jüngst in Berlin. Für die jungen Spielerinnen bot sich damit die besondere Gelegenheit, Eindrücke aus dem Umfeld der deutschen Damen-Nationalmannschaft aus erster Hand zu erhalten. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche waren ein besonderer Auftakt in die gemeinsamen Tage in Heidelberg. Fotos: DBB/Josh Hoffmann Lernen – auch abseits des Basketballfeldes Das Bundesjugendlager versteht sich nicht nur als sportliche Sichtungsmaßnahme. Die jungen Athletinnen und Athleten erhalten während der Veranstaltung auch wichtige Informationen und Hilfestellungen für ihren weiteren Weg im Leistungssport. In verschiedenen Workshops stehen deshalb auch Themen wie zum Beispiel Schlaf und Regeneration sowie Anti-Doping auf dem Programm. Beides sind wichtige Bausteine für eine gesunde und langfristige sportliche Entwicklung. Damit vermittelt das Bundesjugendlager den Nachwuchstalenten auch, dass Leistungssport weit mehr bedeutet als Training und Wettkampf: Der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Körper, ausreichende Erholung und Wissen über einen sauberen Sport gehören genauso dazu. Hier ist DBB-Gesundheitspartner vivida bkk „am Ball“. DBB JuNet unterstützt die Organisation Eine Veranstaltung dieser Größenordnung funktioniert nur mit vielen helfenden Händen. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler sowie zahlreiche Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und weitere Beteiligte wollen über mehrere Tage koordiniert werden. Unterstützung erhält das Organisationsteam dabei auch durch das DBB JuNet. Die jungen Engagierten helfen vor Ort bei organisatorischen Aufgaben und tragen damit ihren Teil dazu bei, dass das umfangreiche Programm des Bundesjugendlagers reibungslos umgesetzt werden kann. Das ist zugleich ein schönes Beispiel dafür, dass beim Bundesjugendlager nicht nur sportliche Nachwuchsförderung stattfindet, sondern auch junges Engagement im Basketball seinen Platz hat. Fortbildung für Schiedsrichter Nicht nur für die Spielerinnen und Spieler bietet das Bundesjugendlager Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Parallel zum sportlichen Programm findet auch eine Schiedsrichter-Fortbildung statt. Damit wird die besondere Umgebung des Bundesjugendlagers genutzt, um auch die Unparteiischen weiterzuentwickeln und ihnen wertvolle Praxiserfahrungen auf hohem Nachwuchsniveau zu ermöglichen. Spieler, Trainer und Schiedsrichter profitieren so gleichermaßen von den intensiven Tagen und dem direkten Austausch in Heidelberg. ScoresApp: Spiele und Scouting kostenlos live verfolgen Auch alle Basketballinteressierten, Familienangehörigen und Vereinsverantwortlichen, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, das Geschehen beim Bundesjugendlager zu verfolgen. Über die ScoresApp stehen die Informationen zu den Spielen inklusive Live-Scouting kostenlos für alle zur Verfügung. Damit können Spielstände und statistische Leistungen der Nachwuchstalente auch aus der Ferne verfolgt werden. Eine tolle Möglichkeit für Eltern, Vereine, Trainer und alle Interessierten, möglichst nah am Geschehen des Bundesjugendlagers zu bleiben. Elternabend am Samstag Ein wichtiger Termin für alle Eltern steht ebenfalls noch auf dem Programm: Am Samstag um 19:45 Uhr findet der Elternabend statt. In dessen Rahmen ist auch ein Vortrag von Sportpsychologe Markus Gretz zum Thema „Eltern als wertvolle Stütze junger Talente“ vorgesehen. Darüber hinaus bietet der Abend die Gelegenheit, wichtige Informationen rund um das Bundesjugendlager und die weitere Entwicklung der Nachwuchsspieler zu vermitteln sowie miteinander ins Gespräch zu kommen. Weitere spannende Tage stehen noch bevor Bis Sonntag bleibt es in Heidelberg spannend. Für die Spielerinnen und Spieler geht es dabei nicht allein um einzelne Ergebnisse oder statistische Werte. Die Bundestrainer haben während des Bundesjugendlagers die Gelegenheit, die Talente über mehrere Tage hinweg in unterschiedlichen Situationen zu erleben – im Training, in den Spielen, bei den Tests und im Umgang miteinander. Gerade dieses Gesamtbild macht das Bundesjugendlager zu einem so wichtigen Bestandteil der Nachwuchssichtung im deutschen Basketball. Am Sonntag folgt schließlich einer der mit Spannung erwarteten Momente des Wochenendes: Dann werden die gesichteten Spielerinnen und Spieler bekanntgegeben. Bis dahin warten noch viele Spiele, Trainingseinheiten, Tests, Workshops, Gespräche und Begegnungen auf die jungen Basketballer. Schon jetzt zeigt sich einmal mehr: Das Bundesjugendlager ist viel mehr als ein Turnier. Es bringt die besten Nachwuchstalente aus ganz Deutschland zusammen, schafft Möglichkeiten zur persönlichen und sportlichen Weiterentwicklung und bietet Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Engagierten eine besondere Plattform für Austausch und gemeinsames Lernen.

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Bundesjugendlager 2026: Talente, Talente, Talente!

Einmal mehr steht rund um den „Tag der Deutschen Einheit“ die große Nachwuchs-Leistungsschau des deutschen Basketballs im Mittelpunkt. Vom 30. September bis 4. Oktober 2026 trifft sich beim Bundesjugendlager 2026 die nächste Generation hoffnungsvoller Talente am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg. Mehr als 300 Spielerinnen und Spieler aus 15 Landesverbänden kommen zusammen, um sich fünf Tage lang zu präsentieren, miteinander zu messen und den nächsten Schritt in ihrer basketballerischen Entwicklung zu machen. Auf dem Programm stehen Trainingseinheiten und Spiele sowie spezielle Athletik- und Fähigkeitstests. Auch das seit einigen Jahren etablierte sogenannte „Bio-Banding“ sowie einige Workshops sind wieder fester Bestandteil des Bundesjugendlagers. Für die Bundestrainer:innen bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, die Entwicklung der Talente intensiv zu beobachten und sich ein umfassendes Bild von den Spielerinnen und Spielern zu machen. „Ein wichtiger Orientierungspunkt“ Heiko Czach, Bundestrainer Nachwuchs weiblich: „Für die Spielerinnen ist das Bundesjugendlager ein ganz besonderer Moment in ihrer bisherigen Entwicklung. Viele haben über Jahre in ihren Landesverbänden auf diese Veranstaltung hingearbeitet. Jetzt kommen sie in Heidelberg zusammen, können sich auf einem hohen Niveau vergleichen und zeigen, welche Fortschritte sie gemacht haben. Für uns geht es dabei nicht um eine einzelne Aktion, ein gutes Spiel oder ein Testergebnis. Entscheidend ist das Gesamtbild: Wie bewegt sich eine Spielerin? Wie verhält sie sich im Training und im Wettkampf? Wie nimmt sie Hinweise auf, wie agiert sie im Team und welche Entwicklung können wir ihr perspektivisch zutrauen? Deshalb sind diese Tage für unsere weitere Arbeit enorm wertvoll. Gleichzeitig soll das Bundesjugendlager für die Mädchen vor allem ein positives Erlebnis sein. Sie sollen mit Selbstvertrauen auftreten, neugierig sein und die Chance nutzen, sich auf diesem Niveau zu zeigen. Talent ist die eine Seite – genauso wichtig sind Begeisterung, Lernbereitschaft und der Wille, kontinuierlich an sich zu arbeiten. Es geht da um eine Art DBB-Kultur. Darauf werden wir sehr genau schauen. Wir freuen uns auf spannende Tage, viele gute Eindrücke und hoffentlich auch eine tolle Atmosphäre in Heidelberg. Jetzt bei der Damen-WM hat man die Begeisterung gespürt für den Sport. Das gibt hoffentlich einen Schwung auch für die nächste Generation, weil sie jetzt Vorbilder hat. Da sie aufschauen und daraus den eigenen Weg basteln, der total unterschiedlich sein kann. Wir möchten den Schwung und die Begeisterung der WM auch beim Bundesjugendlager fühlen.“ „Mehr sehen als die reine Leistung“ Alan Ibrahimagic, Bundestrainer Nachwuchs männlich: „Das Bundesjugendlager gibt uns die Möglichkeit, sehr viele interessante Spieler eines Jahrgangs an einem Ort und über mehrere Tage hinweg zu erleben. Genau das macht die Veranstaltung so wertvoll. Wir bekommen nicht nur Momentaufnahmen aus einzelnen Spielen, sondern können beobachten, wie die Jungs trainieren, wie sie sich innerhalb einer Mannschaft bewegen und wie sie mit neuen Anforderungen umgehen. Natürlich wollen wir Qualität auf dem Feld sehen. Tempo, Intensität, Spielverständnis und die Bereitschaft, gemeinsam Basketball zu spielen, gehören dazu. Aber in diesem Alter ist für uns mindestens genauso interessant, welche Anlagen ein Spieler mitbringt und wohin seine Entwicklung führen kann. Nicht jeder ist körperlich oder spielerisch zum gleichen Zeitpunkt gleich weit. Deshalb ist es wichtig, sehr genau hinzuschauen und nicht nur die aktuelle Leistung zu bewerten. Für die Jungs ist das Bundesjugendlager gleichzeitig eine große Chance. Sie können sich mit starken Spielern aus ganz Deutschland messen, neue Erfahrungen sammeln und zeigen, wie sie sich auf diesem Niveau behaupten. Ich wünsche mir, dass sie mutig auftreten, Verantwortung übernehmen und Freude am Spiel zeigen. Wenn sie nach diesen Tagen mit neuen Impulsen und zusätzlicher Motivation nach Hause fahren, hat das Bundesjugendlager schon sehr viel erreicht.“ Ablaufplan Bundesjugendlager 2026 Spielzeit und Teams Spielzeit: Es wird vier mal acht Minuten gespielt, eine Viertelpause dauert zwei Minuten, die Halbzeit fünf Minuten. Jede:r Spieler:in MUSS gespielt haben. Pro Viertel gibt es eine Auszeit, im vierten Viertel zwei Auszeiten. Besonderheit: Keine Übergabe des Spielballes beim Einwurf im Rückfeld (nicht bei Foul). Fouls: Max. fünf Spieler:inenfouls, ab dem sechsten Teamfoul Freiwürfe. Spielerwechsel: Bei Check durch Schiedsrichter:innen, nach Freiwürfen oder in den letzten zwei Minuten des Spiels. Verlängerung: Bis eine Mannschaft sieben Punkte erzielt hat. Spieler:innenanzahl: Max. zwölf je Team. Die jeweils acht Regionalteams setzen sich wie folgt zusammen: Bayern, Berlin, Hessen, Mitteldeutsche Auswahl (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen), Niedersachsen/Bremen, SG Südwest (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), Team Nord (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein), WBV (Nordrhein-Westfalen). Die Bekanntgabe der gesichteten Spielerinnen und Spieler erfolgt am Sonntag, 04. Oktober 2026, gegen 16.30 Uhr. Im Folgenden stellen wir die einzelnen Bundesjugendlager-Teams 2026 näher vor, sofern uns die Informationen übermittelt wurden. Spielplan Bundesjugendlager 2026

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Bundesjugendlager: SG Südwest mit doppeltem Finalsieg

Am gestrigen Montag ging das diesjährige Bundesjugendlager im Olympiastützpunkt in Heidelberg zu Ende. Dabei kürte sich die SG Südwest sowohl im weiblichen als auch männlichen Bereich zum Turniersieger. Im Finale der Mädchen setzte sich die SG mit 42:33 gegen das Team Berlin/Brandenburg durch. Topscorerin war Leonie Pfanzelt mit zehn Punkten. Bei den Jungs ging es deutlich knapper zu. Nachdem die bayrische Auswahl lange die Nase vorne hatte, konnte die SG Südwest die Partie dank einer starken zweiten Halbzeit noch in einen 59:57-Sieg drehen. Dabei avancierte Samuel Williams mit 16 Zählern zum Matchwinner. Hier die restlichen Platzierungen in der Übersicht: Mädchen 1. SG Südwest 2. Berlin/Brandenburg 3. Bayern 4. Westdeutscher Basketballverband 5. Hessen 6. Team Nord 7. Mitteldeutsche Auswahl 8. Niedersachsen Jungen 1. SG Südwest 2. Bayern 3. Berlin/Brandenburg 4. Team Nord 5. Niedersachsen 6. Westdeutscher Basketballverband 7. Hessen 8. Mitteldeutsche Auswahl Nominierungen Mädchen Mathilda Blanarik, Luana Coaja, Fanny Kirchhoff, Magdalena Körbel, Alisa Milow, Allegra Weymar (Bayern), Clara Rink, Karolina Bajai, Annalena Jungmichel, Alma Nisch, Carolina Heymann, Melissa Koloszar (Berlin/Brandenburg), Maya Czirwitzky, Ella Schrader, Lina Stark, Lilli Böhme (MDA/Sachsen), Cherise McCaw, Ami Mörk, Nele Prowaznik (Niedersachsen), Imani-Lou Nyassi, Emilia Strahinjic (Team Nord), Selin Bandirma, Leonie Pfanzelt, Catharina Schlechter, Leni Sittmann, Jamie Zentgraf, Soraya Zouaoui, Merjem Hodzic (SG Südwest), Emilia Atsür, Lana Förster, Amelie Friedrich, Johanna Kaufmann (WBV) Jungen Marley Ehrenfried, Tom Gföllner, Richard Steinhauer, Mitja Nagel, Tim Louis Pobering, Lino Thoben, Julius Quentin, Essien Kafando, Hennes Fister, Liam Engel (Berlin), Antoine Long, Elia Barthelme, Kiani Wepiwe, Leonard Reimer (Hessen), Karl Altgassen, Finn Thönelt, Oskar Döpel, Claas Stühff (MDA), Stan Bart, Nelson Oha, Levin Froese, Teo Manoilov (Niedersachsen), Lorenz Pimi, Kalle Timm, Alex Feigl, Vincent Henzel, Cornelius Paepke, Max Rathje (Team Nord), Josiah Onyiriro, Berin Nurkic, Abdulrahman Elbanna, Siam Böhm, Erik Nicklas, Erik Brämer (Bayern), Tom Breuer, Khalil Idbihi, Noah Opadeji, Matti Rust, Joshua Tonzock, Moritz Westermann (WBV), Eremias Berhe, Samuel Williams, Moritz Kiehlneker, Simon Holbach, Karim Kaouakib, Timo Möbius, Joshua Weissenberger (Südwest), Liam Böhme (MDA)

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Bundesjugendlager 2025 läuft

Seit gestern läuft das Bundesjugendlager 2025, die Nachwuchs-Leistungsschau des Deutschen Basketball Bundes (DBB), im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg. Mehr als 300 Nachwuchskorbjägerinnen und -korbjäger wurden von DBB-Vizepräsident Stefan Raid begrüßt und wurden und werden intensiv getestet sowie trainieren und spielen gemeinsam vor den Augen der Bundestrainer:innen. Ab heute stehen auch die Spiele der jeweils acht Regional-Auswahlen auf dem Programm (Ablaufplan siehe unten). Gesprächsrunde Am Abend kam es dann zu einer Gesprächsrunde von Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Bauermann, der Nationalspielerin Marie Gülich und Nachwuchs-Bundestrainer Alan Ibrahimagic, der bei der EuroBasket in die Head Coach-Rolle geschlüpft war, begrüßte. „Es war ein tolles Gespräch. Marie hat als Athletin super interessante Tipps gegeben. Was sie macht, wenn sie schlecht spielt, wie schafft sie es aus ihrem Kopf rauszukommen und sich wieder auf ihre Leistungen zu konzentrieren? Wie geht man mit Rückschlägen, mit Verletzungen um? Auch ihre Geschichte, von den Trainer:innen nicht im ersten Anlauf in die U16-Nationalmannschaft berufen worden zu sein, war für die Jugendlichen natürlich hörenswert. Alan hat sehr anschaulich darüber erzählt, wie es mit den Jungs bei der EuroBasket war, wie stark sie als Einheit waren. Dass sie zwar Spaß hatten außerhalb des Feldes, aber extrem fokussiert waren, als Weltmeister jetzt auch Europameister zu werden. Da haben Egos tatsächlich keine Rolle gespielt, sondern alle wollten nur das eine, den mannschaftlichen Erfolg. Er hat ein bisschen von den Routinen erzählt, wie gerade so Spieler wie Dennis oder Franz viel für ihre Körper getan haben, noch drei Stunden vor den Spielen. Es war insgesamt sehr informativ für die jungen Spielerinnen und Spieler, die dann auch Fragen gestellt haben, sehr gute Fragen. Das war ein wirklich guter Auftakt und jetzt kann es dann auch mit den Spielen losgehen“, so Bauermann. Alle Spiele in der DBB.Scores App Alle Spiele des Bundesjugendlagers 2025 werden kostenlos in der DBB.Scores App abgebildet. Alle Infos dazu finden sich hier. Hier ein paar Fotoeindrücke vom Auftakt des Bundesjugendlagers 2025: Ablaufplan Bundesjugendlager 2025

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Bundesjugendlager 2025: Nachwuchs-Leistungsschau in den Startlöchern!

Alle Jahre wieder … steht zum „Tag der Deutschen Einheit“ die Nachwuchs-Leistungsschau des deutschen Basketballs im Mittelpunkt des Interesses. Zum Bundesjugendlager 2025 kommen vom 02.-06. Oktober 2025 wieder mehr als 300 Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2010 u. jünger (Mädchen) und 2011 u. jünger (Jungen) aus 15 Landesverbänden im Olympia-Stützpunkt-Rhein-Neckar in Heidelberg zusammen. Dann stehen neben den Trainingseinheiten und Spielen auch spezielle Athletik- und Fähigkeitstests auf dem Programm (siehe Link unten). Außerdem ist bereits seit einiger Zeit das sogenannt „Bio-Banding“ integriert. „Superwichtiges Puzzleteil“ Heiko Czach, Bundestrainer Nachwuchs weiblich: „Das Bundesjugendlager hat eine sehr große Bedeutung für die Spielerinnen und Coaches. Es ist ein superwichtiges Puzzleteile im Rahmen unserer Förderung und Ausbildung. Für viele ist es ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer hoffentlich erfolgreichen Karriere. Auf der einen Seite bedeutet das BJL das Ende der Landesverbandsförderung, auf der anderen ist es aber ganz klar auch ’nur‘ ein Zwischenschritt, wo ein Eindruck ermittelt wird, um zu gucken und eine Perspektive festzulegen. Wie ist die Entwicklung der Spielerinnen, die wir ja schon etwas länger kennen. Es geht dabei sowohl um die eigene Karriere als auch um die Perspektive als deutscher Basketball. Wir freuen uns darauf, mit diesen Spielerinnen zu arbeiten, sie zu testen und sie trainieren und spielen zu sehen. Wie groß ist ihre Leidenschaft für den gemeinsamen Weg? Wir Bundestrainer begleiten diese Tage in Heidelberg sehr eng und intensiv und mit einer sehr hohen Motivation. Das ist einfach ein tolles Event und wir freuen uns auf viele Zuschauer:innen.“ „Andere Vorzeichen“ Dirk Bauermann, Bundestrainer Nachwuchs männlich: „Alan (Ibrahimagic) und ich freuen uns sehr auf das Bundesjugendlager. Das BJL ist immer ein Höhepunkt, die Erwartungen sind immer hoch, die Hoffnung, dass es hoch interessante Talente gibt, die die Landesverbände vorstellen. Die Jungs sollen Spaß haben und intensiv und schnell spielen. Sie sollen eine Spielkultur zeigen. In diesem Jahr sind die Vorzeichen ein bisschen andere als zuletzt, weil ich nach unserer neuen Konzeption alle vorbereitenden Turniere der Landesverbände besucht habe und auch bei einigen LV-Lehrgängen zu Besuch war und dort Trainingseinheiten durchgeführt habe. Jetzt kenne ich die Spieler dieser Generation viel besser als sonst. Da sind wir strukturell und konzeptionell nochmal einen Schritt weiter gekommen. Es gibt sicher einen Höhepunkt, über den man reden kann. Es gibt ja immer ein Gespräch mit ehemaligen oder jetzigen Nationalspieler:innen, um den Nachwuchskorbjäger:innen noch ein bisschen mehr Motivation und Inspiration mitzugeben. In diesem Jahr macht das Marie Gülich für die Mädchen und wir haben uns entschieden, dass Alan mein zweiter Gesprächspartner in dieser Runde sein wird, um über seine Erfahrungen mit den Jungs bei der Europameisterschaft zu berichten. Ich denke, dass sind zwei ganz tolle Gesprächspartner, das wird sicher sehr interessant und inspirierend für unsere Spielerinnen und Spieler.“ Ablaufplan Bundesjugendlager 2025 Spielzeit und Teams Spielzeit: Es wird vier mal acht Minuten gespielt, eine Viertelpause dauert zwei Minuten, die Halbzeit fünf Minuten. Jede:r Spieler:in MUSS gespielt haben. Pro Viertel gibt es eine Auszeit, im vierten Viertel zwei Auszeiten. Besonderheit: Keine Übergabe des Spielballes beim Einwurf im Rückfeld (nicht bei Foul). Fouls: Max. fünf Spieler:inenfouls, ab dem fünften Teamfoul Freiwürfe. Spielerwechsel: Bei eigenen Einwurf oder Check durch Schiedsrichter:innen. Verlängerung: Bis eine Mannschaft sieben Punkte erzielt hat. Spieler:innenanzahl: Max. zwölf je Team. Die jeweils acht Regionalteams setzen sich wie folgt zusammen: Bayern, Berlin, Hessen, Mitteldeutsche Auswahl (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen), Niedersachsen, SG Südwest (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), Team Nord (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein), WBV (Nordrhein-Westfalen). Die Bekanntgabe der gesichteten Spielerinnen und Spieler erfolgt am Montag, 06. Oktober 2025, gegen 16.30 Uhr. Im Folgenden stellen wir die einzelnen Bundesjugendlager-Teams näher vor. Spielplan BJL 2025

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BJL 2024: Team Nord und WBV sichern sich Turniersieg

Ein weiteres Bundesjugendlager ging am heutigen Nachmittag im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg zu Ende. Über fünf Tage verschafften sich die Bundestrainer einen Überblick über die besten Nachwuchstalente Deutschlands. Den Höhepunkt markierten dabei die beiden Finalspielen. Bei den Mädchen setzte sich der WBV über das Team SG Südwest mit 42:31 (19:7, 11:9, 4:12, 8:3) durch. Historisches gelang dem Team Nord, dass sich mit einem 59:52-Erfolg (13:14, 8:9, 10:19, 19:19) über Berlin zum ersten Mal überhaupt zum Turniersieger kürte. Im Anschluss gaben die Bundestrainer Dirk Bauermann, Sidney Parsons und Heiko Czach die Nominierungen bekannt. Zuvor richtete sich DBB-Vizepräsident (Jugend- und Schulsport) Stefan Raid an die Spieler:innen und ihr zahlreiches Publikum: „Meine Gratulation an alle Teilnehmer:innen. Wieder einmal haben wir fünf tolle Tage in Heidelberg verbracht und jede Menge hochklassigen Basketball sehen dürfen. Ich bin mir sicher, die Entscheidung war für die Bundestrainer keine leichte. Unabhängig von einer möglichen Nominierung, möchte ich euch allen viel Erfolg für euren weiteren Werdegang wünschen. Bleibt dem Basketball treu und lasst euch auch von Rückschlagen nicht entmutigen.“ Bundestrainer Dirk Bauermann: „Das Niveau war wirklich sehr gut. Die Spieler haben sich toll präsentiert und mit viel Leidenschaft gespielt. Großer Dank gebührt den Landes-, Verbands- und Vereinstrainern die viel Zeit in die Spieler investieren, um ihnen die bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen. Auch wenn es mir über die Tage nur selten möglich war die Spiele der Mädchen zu verfolgen, bin ich von der heutigen Finalbegegnung begeistert. Es zeigt welche Entwicklungsschritte wir auch im weiblichen Bereich gemacht haben. Darauf dürfen und müssen wir stolz sein.“ Bundestrainer Heiko Czach: „Damen- und Mädchenbasketball ist in Deutschland spätestens nach dem letzten Jahr öffentlich angekommen und die spiegelt sich auch bei den Spieler:innen hier beim Bundesjugendlager wieder. Für Sidney und mich geht es bei der Auswahl natürlich schon konkret um den nächsten Sommer und die U16-EM 2025. Ich glaube wir haben eine tolle Gruppe junger Mädchen gesehen, die es alle verdient gehabt hätten.“ Die Nominierten Mädchen Emilia Escher, Silvia Heide, Laura Jordan, Liliane Koppke, Mirijam Wilts (Bayern), Karolina Bajai, Mathilda Haensch, Luca Schomerus (Berlin), Mila Dinnes, Helena Grgat, Phebe Kramer (Hessen), Elisabeth Böhlert (MDA), Nele Prowaznik (Niedersachsen), Elisabeth Hütteroth, Zoey Norden, Leni Schramm-Büning (Team Nord), Moesha Bakam, Lena Krätz, Carla Koch, Alicia Kugler, Amelie Mbah, Odigie Oboseoya, Leonie Pfanzelt (SG Südwest), Frederike Askamp, Lara Gierlich, Lena Haverland, Emma Huppertz, Alma Schiffer, Linda Thimm, Darina Zraychenko (WBV) Jungen Emil Schumacher, Ofure Albano, Rodney Agyeman, Tom Rohde (Niedersachsen), Simon Massing, Finn Gundel, Linus Ohr, Malik Bah, Jan Fritzsche, Lukas Schmidt, Ingo Michalzik (SG Südwest), Paul Scholle, Jakob Schmorleiz, Amadou Sabally, Taavi Neerpasch, Nehima Büschner, Elija Pohlak, Oscar Fenger, Moritz Schulz, Racim Rezouani, Jacob Hillmann, Vincent Scholle (Berlin), Jaroslaw Zinn, Mika Sandor, Leon Sinanovic, Daniel Aniko, Noah Kamm da Cruz (Hessen), Maxwell dos Santos, Danny Egbe, Anriel Kedem, Jon Neumann, Aleksei Glukhov, Friedrich Meinberg (Team Nord), Serge Ossai, Finn Wohlert, Philip Grothe, Benjamin Beckmann (WBV), Erwin Curth, Corvin Oehm, Paul Geogi (MDA), Aggelos Zotos, Justus Reintjes, Janick Jamin, Lionel Lausberg, Niclas Mattner (Bayern)

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Sonja Greinacher und Robin Benzing zu Gast beim BJL

Hoher Besuch beim Bundesjugendlager 2024: Mit Sonja Greinacher und Robin Benzing waren zwei der verdientesten Nationalspieler:innen der DBB-Geschichte zu Gast im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg. Beide haben eine lange und erfolgreiche Zeit mit dem Adler auf der Brust vorzuweisen. Nur sechs Spieler haben mehr Länderspiele auf dem Konto als Benzing, während Greinacher mit dem Gewinn von Olympia-Gold in diesem Sommer den vielleicht größten Erfolg in der Historie des deutschen Basketballs erreichte. „Die Idee ist, dass die jungen Athlet:innen von der Erfahrung der Profis lernen sollen, insbesondere wie man mit Rückschlägen und schlechten Leistungen umgeht, wie hart man arbeiten muss. Beide haben das großartig gemacht. Die Spielerinnen und Spieler haben auch sehr interessante Fragen gestellt. Das war eine wirklich hilfreiche, runde Veranstaltung“, sieht Bundestrainer Dirk Bauermann den positiven Effekt für den Nachwuchs. „Das hat die Jugendlichen voll abgeholt“ Im Rahmen verschiedener Workshops des offiziellen DBB-Gesundheitspartners vivida bkk bekamen die Mädchen und Jungen wertvollen Input u. a. zum Thema „Mentale Gesundheit“. Bauermann sieht besonders in Zeiten von Social Media in der Auseinandersetzung mit diesem Feld einen „ganz, ganz wichtigen Auftrag, den alle Trainer:innen im Umgang mit jungen Spielerinnen und Spielern haben. Das hat die Jugendlichen voll abgeholt.“ Nach zahlreichen Trainingseinheiten unter der Leitung der Bundestrainer:innen Sidney Parsons, Heiko Czach (beide weiblicher Bereich), Alan Ibrahimagic und Dirk Bauermann (männlicher Bereich) sowie umfangreichen Athletiktests startete der Basketball-Nachwuchs gestern auch in den Spielbetrieb. Bauermann stellte anfangs eine gewisse Nervösität bei den Jugendlichen fest, die aber auch ganz normal sei zu Beginn des traditionsreichen Sichtungsturniers: „Basketballerisch erkennt man natürlich sofort, wer Talent besitzt, auch wenn die Spieler anfangs noch ein bisschen nervös waren. Die Athletiktests geben darüber hinaus zusätzlichen Aufschluss, insbesondere im Hinblick auf Verletzungsprophylaxe und Trainingsschwerpunkte.“ Heute erwartet die Jugendlichen ein weiterer, besonderer Gast: Herren-Bundestrainer Álex Mumbrú hat sich angekündigt und gastiert im Heidelberger Olympiastützpunkt. „Alle gehen wertschätzend miteinander um“ Auf der Zielgeraden des Bundesjugendlagers stehen am Wochenende die entscheidenden Partien der Landesverbands-Teams auf dem Plan. Natürlich geht es um einen kompetitiven Spirit in allen Spielen, allerdings steht die Sichtung der Talente für kommende Nachwuchs-Nationalmannschaften beim Bundesjugendlager stets im Vordergrund. „Wie stark dieser Jahrgang am Ende sein wird, ist im Augenblick noch schwer zu prognostizieren. Mittlerweile produziert der deutsche Basketball aber doch genügend gute Talente, um die A-Gruppe zu halten“, blickt Bauermann zuversichtlich in die Zukunft. Für ihn ebenfalls vordergründig: „Die Stimmung hier ist sehr gut. Alle gehen wertschätzend und respektvoll miteinander um. Bisher ist also alles zu unserer vollsten Zufriedenheit.“ Alle Live-Stats, Ergebnisse und Analytics rund um das Bundesjugendlager können Interessierte kostenlos über die DBB.Scores-App verfolgen.