Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Spielberichte

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WNBL TOP4 2022: ALBA Berlin holt sich den Titel

ALBA Berlin heißt der neue WNBL-Champion! Im Finale des diesjährigen TOP4 in Berlin setzten sich die Berlinerinnen mit 71:60 (21:20, 11:17, 14:12, 25:11) gegen die ChemCats Chemnitz durch. MVP des Turnieres wurde Hilke Feldrappe (ALBA Berlin). Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts, es wurde intensiv um jeden Ballbesitz gerungen. ALBAs Leoni Kreyenfeld ging energisch voran und machte per „and one“ das 9:5 (4.). Daniela Falcon Hernandez erhöhte nach sehenswertem Zusammenspiel und Eleonora Salev legte per Dreier nach (14:5, 6.), Auszeit Chemnitz. Die nächsten 13 Punkte fielen dann für die ChemCats (14:18, 9.), die das Spiel in wenigen Minuten drehten, Auszeit ALBA. Rosalie Esser stoppte den Lauf der ChemCats per Dreier und nach dem ersten Viertel hatte Hilke Feldrappe die Führung für ALBA zurückgeholt (21:20). Zum Start des zweiten Viertels war Chemnitz wieder „an der Reihe“ (21:25, 12.). „Zerfahren“ war die passende Bezeichnung für den weiteren Verlauf der Partie. Nicole Brochlitz traf von „downtown“ zum 23:28 (15.) und hielt die ChemCats vorne. Chemnitz behielt weitgehend die Kontrolle über die Begegnung. Der nächste Brochlitz-Dreier traf zum 27:35 (18.), ehe Feldrappe den Anschluss hielt und an der Freiwurflinie auf 32:35 verkürzte (19.). Zur Pause war noch alles offen (32:37). ALBA verpasste direkt nach der Pause einige gute Gelegenheiten, Chemnitz profitierte davon (32:41, 23.). Rosalie Esser hielt mit einem „and one“ dagegen, ganz wichtige Punkte für die Gastgeberinnen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber ALBA traf gegen die generische Zone einfach nicht (2/21 3er zu diesem Zeitpunkt). Wieder war Rosalie Esser zur Stelle (39:43, 26.), Chemnitz‘ Antwort: ein Treffer von Lea Steinbrück. Immer wieder fanden die ChemCats eine Antwort auf die fast schon verzweifelt anmutenden Bemühungen der ALBA-Mädchen (39:47, 28.). Falcon Hernandez punktete zweimal in Folge, die Halle stand Kopf (43:47, 30.). Dann fiel auch ein Dreier von Rosalie Esser, nach 30 Minuten war alles wieder völlig offen (46:49). Kreyenfeld glich per Dreier aus (51:51 (32.), die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide. Beide Teams ließen alles auf dem Feld, Kreyenfeld „übernahm“ bei ALBA (55:55, 33.). Feldrappe brachte ALBA unter dem Jubel der Fans in Front, Chemnitz wackelte jetzt (55:57, 35.). Das Spiel lebte vom begeisternden Kampf. Esser netzte einen weiteren Dreier, Chemnitz konterte unter dem Korb (60:57, 36.). Falcon Hernandez stellte auf fünf Punkte Vorsprung, Feldrappe an der Freiwurflinieauf 63:57 (38.). Doch die ChemCats waren in Person von Brochlitz noch da (63:60), Feldrappe punktete per „and one“ (66:60, 39.), kurz später kannte der Jubel keine Grenzen mehr. ALBA Berlin Rosalie Esser 19, Hilke Feldrappe 21, Leoni Kreyenfeld 14, Jerfflyn Tawiah, Eleonora Salev 3, Eda Karabacak 2, Thora Köppel, Djamelia Kostmann, Magdalena Winter, Daniela Falcon Hernandez 10, Marieke Esser, Hannah Zimmermann. Head Coach: Alain Philippart de Foy | Assistant Coach: Alyssa Montgomery ChemCats Chemnitz Chiara Schmieder 7, Nicole Brochlitz 17, Vanessa Wank, Charlotte Wahren, Leann Rebentisch 7, Lea Steinbrück 2, Luise Rohland 12, Emilia Dannebauer 9, Leni Beier 6, Louise Pfeil. Head Coach: Thomas Seltner | Assistant Coach: Angy Thieme Spiele WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 63:58 Sonntag | 1. Mai 2022 Spiel um Platz drei: Rhein-Main Baskets – BG Bonn 92 70:59 Finale: ALBA Berlin – ChemCats Chemnitz 71:60 WNBL AWARDS 2022 Roland-Geggus-Award (WNBL-Rookie of the Year): Rosalie Esser (ALBA Berlin) WNBL-Saison-MVP: Nicole Brochlitz (ChemCats Chemnitz) WNBL-Coach of the Year: Thomas Seltner (ChemCats Chemnitz) TOP4 MVP: Hilke Feldrappe (ALBA Berlin) Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Eleonora Salev (ALBA Berlin) auf dem Weg zum Korb. Foto: DBB/Kröger Leann Rebentisch (ChemCats) gegen Eda-Ferhan Karabacak (ALBA Berlin). Foto: DBB/Kröger

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WNBL TOP4 2022: Bronze für Rhein-Main Baskets

Im „Duell der Enttäuschten“ spielten heute beim WNBL TOP4 in Berlin die Rhein-Main Baskets gegen die BG Bonn 92 um den dritten Platz. Nach einem umkämpften Spiel holten sich die Rhein-Main Baskets die Bronzemedaille mit einem 70:59 (21:11, 11:21, 19:11, 19:16)-Erfolg. Wer wollte es mehr? Wer konnte noch einmal alle Kräfte mobilisieren? Wer hatte das nötige Quäntchen Glück? Diese Fragen galt es heute morgen zu beantworten. Es ging munter los auf dem Parkett. Bei den Rhein-Main Baskets machte die überragende Monika Crnjac da weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatte, Karoline Steffen netzte einen frühen Dreier für Bonn (12:9, 6., zwölf Punkte von Crnjac). RMB wirkte jetzt wacher (19:9, 9.), 14:5 Rebounds nach dem ersten Viertel sprechen eine deutliche Sprache. Steffens zweiter Dreier kam für die BG zum richtigen Zeitpunkt, aber die eklatante Reboundschwäche setzte sich fort. Crnjac war nicht zu stoppen, Bonn war aber jetzt besser im Spiel (23:17, 13.). Beide Teams variierten in der Defense, machten es dem Gegner schwer zu punkten. Die Rhein-Main Baskets behaupteten ihre Führung (27:18, 16.), Greta Kröger verkürzte per „and one“ auf 29:24. Das Spiel nahm Fahrt auf (zwei Dreier Emma Torney). Bonn kam u.a. durch zwei Dreier von Hanna Fante auf 32:29 heran (19.) und glich durch einen weiteren Distanztrefer von Viktoria Höbbel aus (32:32, 20.). Das war auch der Halbzeitstand. RMB kam gut in Hälfte zwei (39:32, 22.), die BG-Coach Bea Waffenschmied nahm sofort eine Auszeit. Die Bonner Dreierversuche fielen nicht, unter dem Korb kam kan nicht zum Zuge. Die Rhein-Main Baskets starteten das dritte Viertel mit einem 15:0-Lauf und schafften bereits eine kleine Vorentscheidung. Erst nach mehr als fünf Minuten gelangen Bonn die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel (47:35, 26., Dreier Fante). Noch ein Dreier von Fante und es hieß nach 27 Minuten 49:38. Bonn zeigte erneut seine Comeback-Qualitäten (51:43, 30.). Die Baskets zogen wieder auf 57:43 davon (32.) und sahen wie die sicheren Siegerinnen aus. Konnte Bonn noch einmal kontern? Sie versuchten jedenfalls alles, doch der Gegner war jetzt endgültig obenauf und ließ Bonn nicht mehr zurückschlagen. Das 60:45 nach einem Dreier von Clausen Juli machte dann den Deckel drauf (35.). Bonn gab bis zur letzten Sekunde alles, musste den dritten Platz aber dem verdienten Sieger Rhein-Main Baskets überlassen. Rhein-Main Baskets Marta Gehlhaar 2, Akossua Ahmed 6, Emma Torney 12, Emma Veysset 9, Marlene Sinn, Mailien Rolf 13, Juli Clausen 4, Carlotta Jüterbock 2, Johanna Kirchner 2, Monika Crnjac 20. Head Coach: Rolf Weidemann BG Bonn 902 Karoline Steffen 13, Pauline Bantes, Susanna Pecoraro 1, Viktoria Höbbel 5, Greta Gomann, Sophie Herdering, Alexa Hans 5, Smilla Kolmetz, Luisa Sundermann 4, Sara Brazil, Hanna Fante 12, Greta Kröger 19. Head Coach: Bea Waffenschmied | Assistant Coach: Tom Becker Boxscore Spielplan WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 63:58 Sonntag | 1. Mai 2022 Spiel um Platz drei: Rhein-Main Baskets – BG Bonn 92 70:59 13.30 Uhr: Finale: ALBA Berlin – ChemCats Chemnitz   Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets) beim Korbleger. Foto: DBB/Kröger Hanna Fante netzt einen ihrer vier Dreier über RMB-Topscorerin Monika Crnjac. Foto: DBB/Kröger

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WNBL TOP4: Auch ChemCats Chemnitz im Finale

Die ChemCats Chemnitz und die BG Bonn 92 bestritten heute das zweite Halbfinale des WNBL TOP4 2022 in Berlin. Dabei siegte Chemnitz nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause mit 63:58 (9:16, 14:10, 18:9, 22:23) und zog damit nach ALBA Berlin in das morgige Finale ein (13.30 Uhr). Den besseren Start erwischten die Bonnerinnen, die anfangs abgeklärt von Greta Kröger dirigiert wurden und den ChemCats keine Gelegenheit zur Entfaltung gaben (1:4, 4.). Insgesamt wurde aber auf beiden Seiten viel liegen gelassen. Punkte waren Mangelware (5:6, 7.), aber dennoch war die Partie ob der starken Defense-Leistungen sehenswert. Von außen wollte der Ball gar nicht in den Korb, bis Karoline Steffen und Pauline Bantes für Bonn jeweils per Dreier zum 5:12 trafen (9.). Beide Mannschaften versuchten es mit verschiedenen Verteidigungsarten, Bonn machte im ersten Viertel den besseren Eindruck (9:16). Auch im zweiten Viertel zunächst das gleiche Bild. Bonn bestimmte das Spiel und setzte sich immer wieder durch (11:20, 13.). Die ChemCats fanden in dieser Phase kaum ein Mittel gegen die harmonisch auftretenden Gegnerinnen und war noch ohne erfolgreichen Dreier (0/7). Wieder wurden auf beiden Seiten viele vermeintlich „leichte“ Würfe nicht in Punkte umgewandelt, sicher ein Anzeichen der großen Nervosität. Nicole Brochlitz, bis dahin bestens bewacht, besorgte das 15:20 (16.), dann fiel das 17:20. Chemnitz war jetzt im Spiel angekommen (21:22, 19.), während Bonn zu sehr vom Output Krögers abhing. Dennoch lag die BG zur Pause vorne (23:26). Greta Gomann eröffnete das dritte Viertel mit einem Dreier für Bonn, nachdem beide Teams mehrere Chancen ausgelassen hatten. Chemnitz war durch eine nun aufdrehende Brochlitz erneut schnell wieder dran und übernahm sogar die Führung (30:29, 24.). Nach einem Dreier von Leni Beier war das Momentum eindeutig auf die Seite der ChemCats gewandert (34:29, 27.). Bonn wirkte müde und fand offensiv kein Mittel mehr gegen die Defense der Chemnitzerinnen (39:31, 28.). Die BG wehrte sich mit dem Mute der Verzweiflung, bewies enormen Kampfgeist und war nach Punkten von Kröger und Steffen auf 39:35 heran (30.). Die ChemCats punkteten aber unmittelbar vor Viertelende noch einmal. Brochlitz stellte auf 45:35 (32.). Kaum noch etwas sprach für die Rheinländerinnen, als Brochlitz ein „Vier-Punkt-Spiel“ zum 49:35 vollendete (32.). Die BG versuchte die letzten Kräfte zu mobilisieren, verzweifelte aber auch an der Wurfquote von außen (3/21 bis dahin). Bonn steckte aber nie auf, verkürzte im Gegenteil in der 37. Minute auf 53:48, eine Minute später auf 58:53 und dann sogar auf 61:58 (40.). Doch der Dreier zum Ausgleich wollte nicht fallen und so musste man sich schließlich nach einem tollen Kampfspiel dem Gegner beugen. ChemCats Chemnitz Chiara Schmieder 2, Nicole Brochlitz 18, Vanessa Wank, Charlotte Wahren, Leann Rebentisch 14, Lea Steinbrück 9, Luise Rohland 8, Emilia Dannebauer 5, Leni Beier 3, Louise Pfeil. Head Coach: Thomas Seltner | Assistant Coach: Angy Thieme BG Bonn 902 Karoline Steffen 20, Pauline Bantes 3, Susanna Pecoraro, Viktoria Höbbel 2, Greta Gomann 5, Sophie Herdering 2, Alexa Hans 10, Smilla Kolmetz, Luisa Sundermann, Sara Brazil, Hanna Fante, Greta Kröger 16. Head Coach: Bea Waffenschmied | Assistant Coach: Tom Becker Spielplan WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 63:58 Sonntag | 1. Mai 2022 11.00 Uhr: Spiel um Platz drei: Rhein-Main Baskets – BG Bonn 92 13.30 Uhr: Finale: ALBA Berlin – ChemCats Chemnitz   Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Nicole Brochlitz (li., ChemCats) gegen Bonns Greta Gomann. Foto: DBB/Kröger Viktoria Höbbel (BG Bonn 92). Foto: DBB/Kröger

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WNBL TOP4: ALBA Berlin erster Finalist

Im ersten Halbfinale des WNBL TOP4 2022 in Berlin trafen heute ALBA Berlin und die Rhein-Main Baskets aufeinander. ALBA setzte sich mit 59:54 (18:22, 20:11, 15:13, 6:8) durch und ist somit Morgen um 13.30 Uhr der erste Finalist. ALBA begann enorm druckvoll in der Defense, hatte durch Doppeln an der Seitenlinie zwei frühe Ballgewinne und ging durch eine ganz stark beginnende Leoni Kreyenfeld mit 11:4 in Führung (4.). Die Rhein-Main Baskets versuchten es ob der körperlichen Unterlegenheit mit Tempo, das allerdings zunächst von den Gastgeberinnen bestimmt wurde. An der Freiwurflinie kam RMB heran (11:10, 5.), variierte zudem in der Defense und lag nach sehs Minuten vorne (13:14). Die Baskets waren jetzt voll im Spiel, während ALBA nach einem Rhythmus suchte (16:19, 9.). Die Rhein-Main Baskets dominierten bis dahin überraschend die Rebounds. Insgesamt häuften sich zu Beginn des zweiten Viertels die Ballverluste und Fehlwürfe, minutenlang änderte sich kaum etwas am Score. Hilke Feldrappe netzte dann ihren zweiten Dreier „mit Brett“ zum 25:24 (14.). Die Gastgeberinnen wurden unermüdlich von ihrem Publikum angefeuert, u.a. mit Trommeln von den frischgebackenen Erstligistinnen der ALBA-Damen. ALBA übernahm jetzt wieder eindeutig das Kommando (35:26, 17.), weil der Gegner sich viel zu viele Ballverluste leistete. Zum Seitenwechsel hatte RMB etwas verkürzen können (38:33). Die Gäste schafften direkt nach der Pause den Anschluss (38:37, 22.). Doch ALBA fing sich in einer nun hektischen Partie und lag nach 26 Minuten mit 49:43 vorne. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ballbesitz und zeigten in dieser Hinsicht allerhöchstes WNBL-Niveau. ALBA hatte bei den Rebounds fast ausgeglichen und kontrollierte mit größerer Tiefe die Begegnung in diesen Minuten. Der Dreier von Mailien Rolf zum 51:46 tat RMB allerdings gut, aber nach drei Viertel musste von Baskets noch Einiges kommen (53:46). RMB versuchte alles, um noch einmal zurückzukommen. Es ging physisch zu auf dem Parkett, die Gästefans haderten mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen. Rolf netzte einen weiteren Dreier zum 54:49 (33.) und Monika Crnjac war per „and one“ zur Stelle, entschieden war noch gar nichts (54:52). Es war jetzt auch eine Angelegenheit der Nerven, die teilweise recht blank lagen. Kreyenfeld meldete sich zurück und machte das 56:52 (36.). Die Spannung war zum Greifen, der Dreier von Elenora Salev traf RMB dann allerdings hart (59:52, 37.). Letztlich konnte ALBA den letzten Anstrum der Rhein-Main Baskets in Schach halten und umjubelt ins Finale einziehen. ALBA Berlin Rosalie Esser, Hilke Feldrappe, Leoni Kreyenfeld, JerfflynTawiah, Eleonora Salev, Eda Karabacak, Thora Köppel, Djamelia Kostmann, Magdalena Winter, Daniela Falcon Hernandez, Marieke Esser, Hannah Zimmermann. Head Coach: Alain Philippart de Foy | Assistant Coach: Alyssa Montgomery Rhein-Main Baskets Marta Gehlhaar, Akossua Ahmed, Emma Torney, Emma Veysset, Marlene Sinn, Mailien Rolf, Juli Clausen, Carlotta Jüterbock, Johanna Kirchner, Monika Crnjac. Head Coach: Rolf Weidemann Boxscore Spielplan WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 Sonntag | 1. Mai 2022 11.00 Uhr: Spiel um Platz drei 13.30 Uhr: Finale   Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Monika Crnjac (RMB) gegen ALBAs Daniela Falcon Hernandez. Foto: DBB/Kröger Eda-Ferhan Karabacak (ALBA) bei einem ihrer erfolgreichen Dreier. Foto: DBB/Kröger

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Bonner WNBL-Auswahl freut sich auf TOP4 in Berlin

Die Anspannung steigt bei den U18-Bundesligaspielerinnen der BG Bonn 92. Am Wochenende reisen Bea Waffenschmieds WNBL-Mädels in die Hauptstadt um die Deutsche Meisterschaft auszuspielen. Bonn trifft im Halbfinale am Samstagabend (18.30) auf die Chemcats aus Chemnitz. Zuvor stehen sich im anderen Vorschlussrundenmatch Gastgeber ALBA Berlin und die Rhein-Main Baskets (16.00 Uhr) gegenüber. Das Ziel der BG ist glasklar formuliert: „Wir wollen ins Finale und dann ist alles möglich“, gibt der Bonner Erfolgscoach die Marschrichtung vor. Gespielt wird das DBB-Endturnier in der Max-Schmeling-Halle in Berlin Pankow, ALBAs ehemaliger BBL-Spielstätte. Ein großer deutscher Sportlername ziert den Spielort, aber die vier Endrundenteilnehmer dürfen leider nicht in der großen Halle auflaufen, sondern tragen ihr Meisterschaftsfinale in einer der drei Nebenhallen aus. Bevor die BG-Mädchen jedoch über den Ausgang des sonntäglichen Endspiels (13.30 Uhr) nachdenken können, müssen zunächst die Chemcats „aus dem Weg geräumt werden“. Und das wird beileibe keine einfache Angelegenheit, denn die Chemnitzerinnen sind der immer noch amtierende WNBL-Titelträger der Saison 2019. „Unser voller Fokus liegt auf Chemnitz“, so Waffenschmied. Seither wurde Corona-bedingt keine weitere Saison zu Ende gespielt. Beim damaligen Finalsieg gegen den TuS Lichterfelde schon mit dabei waren die beiden „Stars“ Nicole Brochlitz und Luise Rohland, sowie mit Coach Thomas Seltner, ein ganz gewieften Übungsleiter, der das Chemnitzer Nachwuchsprogramm seit Jahren trainiert und auch in der 2. Bundesliga etabliert hat. Die Wirkungskreise der pfeilschnellen U18 Nationalspielerin Brochlitz zu stören, wird eines der Hauptaugenmerke der Bonnerinnen in der Defense sein müssen. Mit Leann Rebentisch und Emilia Dannebauer fallen zwei weitere Namen auf Seiten der Sächsinnen ins Gewicht. In der Saison 19/20 trafen die beiden Mannschaften schon einmal in den Play-offs aufeinander. Chemnitz konnte seinerzeit beide Partien knapp für sich entscheiden. Kurz darauf kam Corona… Die Chemcats setzten sich heuer im Achtelfinale gegen Osnabrück durch und konnten im Viertelfinale eine Hinspielniederlage (65:71) gegen Braunschweig schlussendlich noch drehen (63:55). Genauso, wie die BG dies ihrerseits gegen Speyer tat. Dank der Nachbarschaftshilfe der Telekom Baskets Bonn konnte Waffenschmied in den Osterferien mit ihrem Team im Baskets-Ausbildungszentrum trainieren. Der Bonner Coach weiß um was es geht: „Jetzt möchten wir natürlich das Beste rausholen, unser Ziel ist das Finale. Man fährt ja nicht zum TOP4 um zweimal zu verlieren. Zunächst einmal möchten wir es den ChemCats so schwer machen wie möglich. Die gesamte Vorbereitung auf das TOP4 läuft bei uns suboptimal, aber das steht uns. Ich glaube, dass die vier Mannschaften alle nah beieinander liegen. ALBA und Rhein-Main sind tief besetzte Teams, Chemnitz hat die größte Erfahrung.“ Die Gastgeberinnenrolle könnte ALBA den Weg ins Endspiel ebnen, obwohl die Rhein-Main Baskets die Vorrunde als Sieger der Mitte-Gruppe (vor der BG) deutlich besser abschlossen als die Berlinerinnen, die „nur“ auf Rang vier des Nordostens ins Ziel kamen. Der Heimvorteil wiegt jedoch schwer und ALBA ist „mit kompletter Kapelle“ deutlich stärker einzuschätzen, als das Berliner Team, welches in der Vorrunde – zuweilen ohne die Nationalspielerinnen Hilke Feldrappe und Leoni Kreyenfeld – nicht immer überzeugen konnte. Das BG-Team wird samt Anhang bereits am Freitagnachmittag mit einem Reisebus nach Berlin fahren. Früh genug, um noch am selben Abend die Gelegenheit zu nutzen, die Körbe in der Spielhalle zu testen. „Wir freuen uns wahnsinnig auf Berlin“, drückt der Coach das aus, was die BG und das gesamte Bonner WNBL-Programm vor dem ersten TOP4 empfinden. Samstag: 30. April 2022 16.00 Uhr: ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 Sonntag: 01. Mai 2022 11.00 Uhr: Spiel um Platz drei 13.30 Uhr: Finale (Bericht BG Bonn 92, Franz-Werner Krausgrill) Alles mit links: Pointguard Greta Kröger dirigiert das BG-Spiel. Foto: Jan Fante Physis am Board- Alexa Hans. Foto: Jan Fante

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WNBL: TOP4 als Saisonhöhepunkt

Es steht an zur Entscheidung! Das WNBL TOP4 2022 in Berlin! Vier hochmotivierte Teams gehen am kommenden Wochenende in der Max-Schmeling-Halle C an den Start. Gastgeber ALBA Berlin gilt als leichter Favorit, aber Prognosen über den wirklichen Leistungsstand der Mannschaften sind schwierig. In jedem Fall gibt es hochklassigen Mädchenbasketball zu sehen, wenn der Nachfolger der ChemCats Chemnitz aus dem Jahr 2019 gesucht wird. Oder gibt es sogar eine verspätete Titelverteidigung? Wie immer im Vorfeld eines WNBL TOP haben wir uns mit den Head Coaches der vier Teams unterhalten und sie zu ihren Einschätzungen befragt. Hier das Ergebnis: Alain Philippart de Foy, ALBA Berlin: „Erst einmal sind wir sehr froh, dass die WNBL-Saison stattfinden konnte. Es war eine große Herausforderung mit Verletzugen am Anfang und natürlich mit COVID. Alle unsere Spielerinnen waren infiziert. Die Gruppe Nordost war sehr, sehr stark und es ist nicht optimal, dass wir nicht gegen Chemnitz spielen konnten. Die Saison war auf jeden Fall sehr gut für die Entwicklung der Spielerinnen, es waren bei uns viele Spielerinnen der Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 mit dabei. Jetzt sind wir am Höhepunkt der Saison und haben zwei sehr gute Playoff-Serien gegen die Metropol Girls und gegen Rist Wedel gespielt. Ich habe mir ein paar Spiele der Gegner angeguckt. Jedes Team hat seine Qualitäten, alle sind gut gecoacht. Es ist das erste Mal, dass ALBA im TOP4 steht, wir freuen uns alle sehr auf die Challenge. Dass wir zuhause spielen, kann ein Vorteil sein, aber auch ein Nachteil, weil der Druck größer ist. Wir möchten eine echte Party für den Mädchenbasketball feiern.“ Rolo Weidemann, Rhein-Main-Baskets: „Wir sind bisher ganz zufrieden mit der Saison. Wir haben langsam reingefunden, aber auch nur ein Spiel verloren. Ich gebe zu, dass wir im Vietelfinale gegen das Team Mittelhessen auch etwas Glück hatten, aber das gehört nun einmal dazu. Wie die anderen Teams auch waren und sind wir von der Corona-Problematik und von Verletzungen betroffen. Ich habe aber die Hoffnung, dass wir beim TOP4 fit antreten können, nachdem wir nach dem Viertelfinale ein paar Tage frei gemacht haben. Die anderen Teams sind schwer einzuschätzen, aber gerade ALBA mit dem körperlich starken Team wird eine Herausforderung, da zwei große Spielerinnen bei uns auf jeden Fall fehlen werden. Ich habe jetzt ein ALBA-Video bekommen und werde das natürlich genau studieren, denn nur anhand der Ergebnisse und Stats erfährt man nicht genügend. Mein Team hat sehr gute Außenspielerinnen und unsere Defense ist stark. Darauf setzen wir in Berlin vor allem.“ Bea Waffenschmied, BG Bonn 92: „Wir sind sehr zufrieden mit der Saison, trotz der ganzen Schwiergkeiten um die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Quarantänezeiten bei meinen Spielerinnen und bei mir. Jetzt möchten wir natürlich das Beste rausholen, unser Ziel ist das Finale. Man fährt ja nicht zum TOP4 um zweimal zu verlieen. Zunächst einmal möchten wir es den ChemCats so schwer machen wie möglich. Die gesamte Vorbereitung auf das TOP4 läuft bei uns suboptimal, aber das steht uns. Ich glaube, dass die vier Mannschaften alle nah beieinander liegen. ALBA und Rhein-Main sind tief besetzte Teams, Chemnitz hat die größte Erfahrung. Es ist nicht so leicht an Infos zu kommen, aber ich habe viel gescoutet, auch in der 2. Liga. Ich sage mal so: Wenn Nicole Brochlitz – übrigens unsere Saison-MVP – die einzige Chemnitzerin ist, die 20+ Punkte erzielt, dann können wir damit leben. Irgendeinen Tod muss man schließlich sterben.“ Thomas Seltner, ChemCats Chemnitz: „Wir haben acht Spiele gespielt und stehen im TOP4. Normalerweise sind es alleine zwölf Spiele in der Hauptrunde. Das ist schon kurios, für uns aber ein Glücksfall, dass wir mit diesem Jahrgang einen tollen Abschluss haben. Es sind doch einige sehr verdiente Spielerinnen dabei. Die können die WNBL-Saison jetzt endlich einmal zuende spielen. Für mich ist ALBA der Favorit, die sehen aus wie eine richtige Basketball-Mannschaft mit Spielerinnen über 190 cm. Wir sind dagegen eher eine Turnerriege. Die anderen Teams dürften sich auf Augenhöhe befinden. Aber es geht letztlich um Kinderbasketball, da sind Dinge wie Tagesform oder Nervosität ganz entscheidend. Für uns ist das Reisen und Übernachten kein Abenteuer, das haben wir in dieser Saison schon mehrfach gemacht. Vielleicht hilft uns diese Erfahrung etwas. Bei Bonn ist das Trio Kröger-Steffen-Hans schon beeindruckend.“   Ergebnisse Viertelfinale Nord (best of two) ALBA Berlin – SC Rist Wedel 76:69 SC Rist Wedel – ALBA Berlin 66:77 ChemCats Chemnitz – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 65:71 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – ChemCats Chemnitz 55:63 n.V. Ergebnisse Viertelfinale Süd (best of two) Team Mittelhessen – Rhein-Main Baskets 63:63 Rhein-Main Baskets – Team Mittelhessen 54:52 BG Bonn 92 – Flying Towers Speyer 58:65 Flying Towers Speyer – BG Bonn 92 64:75 Spielplan WNBL TOP 4 2022 Max-Schmeling-Halle C, Falkplatz 1, 10437 Berlin Samstag | 30. April 2022 16.00 Uhr: ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 Sonntag | 1. Mai 2022 11.00 Uhr: Spiel um Platz drei 13.30 Uhr: Finale Schiedsrichterinnen TOP4 Anna Sofie Englisch, Jena Lea Rodefeld, Gießen Jennifer Klett, Speyer Jannika Petersen, Hamburg WNBL-Champion 2019: ChemCats Chemnitz ALBA Berlin Rhein-Main Baskets ChemCats Chemnitz BG Bonn 92 Tickets Tagestickets für das TOP4 kosten fünf Euro. Hier geht es direkt zum Ticketshop. Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. 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WNBL TOP4 2022 findet in Berlin statt

Das TOP4 der WNBL findet in diesem Jahr in Berlin statt, Ausrichter ist ALBA Berlin. Der ursprüngliche Ausrichter ChemCats Chemnitz hatte die Ausrichtung aus organisatorischen Gründen zurückgegeben. Somit war im Nordbereich ALBA Berlin der „Nachrücker“ für die Ausrichtung. „Der Basketball-Standort Berlin lebt den weiblichen Nachwuchsbasketball seit vielen Jahren. Große Erfolge sowohl mit den Teams als auch in der Stellung von Auswahl- und Nationalspielerinnen sind die Konsequenz aus der hervorragenden Arbeit, die in dieser Region geleistet wird. Wir sind hier 2022 sicher am richtigen Standort!“ sagt DBB-Vizepräsident Stefan Raid. Spielplan WNBL TOP 4 2022 Max-Schmeling-Halle C, Falkplatz 1, 10437 Berlin Samstag | 30. April 2022 16.00 Uhr: ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 Sonntag | 1. Mai 2022 11.00 Uhr: Spiel um Platz drei 13.30 Uhr: Finale Schiedsrichterinnen TOP4 Anna Sofie Englisch, Jena Lea Rodefeld, Gießen Jennifer Klett, Speyer Jannika Petersen, Hamburg WNBL-Champion 2019: ChemCats Chemnitz   Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Leoni Kreyenfeld (#7) von ALBA Berlin in Aktion. Foto: ALBA Berlin WNBL-Ausschreibung 2022/2023 Die Ausschreibung für die WNBL-Saison 2022/2023 ist frisch erstellt. Auch die dazu gehörigen Dokumente finden Sie hier in unserer Linklist. WNBL-Ausschreibung Saison 2022-2023 WNBL-Angaben zum Spielbetrieb 2022-2023 WNBL-Gebühren 2022-2023 WNBL-Projektbeschreibung Spielgemeinschaft 2022-2023 WNBL-Projektbeschreibung Verein 2022-2023

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BG Bonn 92: Interview mit Bea Waffenschmied

Der Insta-Account der BG hatte es wie immer treffend auf den Punkt gebracht: Mit „Don’t stop me now ‚Cause I’m having a good time“, war einer der Queen-Klassiker geschickt unter die Jubelbilder aus Schwäbisch Hall gelegt worden. Das emotional intensive Rückspiel mit erfolgreichem Ausgang für Bea Waffenschmieds Truppe hatte bereits in der Halle das eine oder andere Freudentränchen zum Kullern gebracht. Das Underdog-Team der BG steht am letzten Aprilwochenende im TOP4 und wird dort im Halbfinale voraussichtlich auf die ChemCats Chemnitz treffen. ALBA Berlin und die Rhein-Main Baskets stehen sich dann im anderen Vorschlussrundenmatch gegenüber. Grund genug, um mit der Architektin der Bonner WNBL-Mädelspower über das Wochenende zu reden. Wie war das so nach der Schlusssirene in Schwäbisch Hall? Coach Bea: „Ich bin noch total geplättet von den ganzen Emotionen und der tollen Atmosphäre in der Halle. Die großen Mühen der letzten Monate haben sich in dem Moment einfach ausgezahlt. Der Höhepunkt war dann, als die Mädchen zu ihren Eltern auf die Tribüne konnten. Ohne die tolle Unterstützung der Eltern geht ja gar nichts. Da ging mir das Herz auf, deshalb macht man das als Trainer ja auch.“ Es nötigte enormen Respekt ab, wie die Mannschaft in der zweiten Hälfte agiert hat und trotz Rückstand an sich geglaubt hat. Woran lag’s? Coach Bea: „Für mich war von Anfang an klar, dass wir das gewinnen können. Die Underdogrolle war gut für uns. Natürlich war es wichtig, dass Alexa so präsent unter dem Korb wurde und das Spiel gut gelesen hat. Dazu kam die unglaubliche Trefferquote von Karo und die Übersicht und Spielregie von Greta Kröger, als es darauf ankam. Wir haben aber auch richtig gut verteidigt.“ Also auch die BG-Defense als Schlüssel zum Erfolg? Coach Bea: „Auf jeden Fall. Ich muss da mal stellvertretend für unser Team ein Riesen-Lob in Richtung Vicky Höbbel und Greta Gomann loswerden. Die beiden haben sensationell verteidigt und etliche Ballverluste provoziert. Das hat den Flying Towers immer wieder Sand ins Getriebe geschüttet. Als Pauline Bantes den Reverse-Layup getroffen hat, wusste ich, das wird gut…“ Das Halbfinale wird voraussichtlich gegen Chemnitz gespielt, den immer noch amtierenden Titelträger von 2019. Coach Bea: „Das wird eine echte Herausforderung gegen den amtierenden Champion. Nationalspielerin Nicole Brochlitz ist seit Jahren eine der besten Spielerinnen ihres Jahrgangs. Namen wie Luise Rohland, Leanne Rebentisch oder Emilia Dannebauer sind ebenfalls richtig gute Spielerinnen. Coach Thomas Seltner ist ein alter Taktikfuchs, da muss man mit allem rechnen.“ Wann beginnt die Vorbereitung auf das TOP4? Coach Bea: „Es gilt jetzt erst einmal ein wenig Ruhe zu halten. Die eine oder andere Spielerin schleppt ja auch Wehwechen mit sich herum. Die Pause wird Karos Knöchel sicher auch helfen, noch belastbarer zu werden. Wer ist Dein Favorit auf den Titel? Coach Bea: „ALBA ist schon sehr stark, wenn sie mit allen verfügbaren Mädchen antreten, das muss man schon sagen. Ohne Hin- und Rückspiel ist natürlich alles von der Tagesform abhängig, da geht es auch darum, die Nerven zu behalten. Wenn ich Trainer einer der gegnerischen Teams wäre, würde ich jetzt nicht so gerne gegen uns spielen wollen (lacht)…“ Hat momentan ganz wenig zu hadern und freut sich auf das TOP4: Bea Waffenschmied. Fotos: Jan Fante

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