Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Spielberichte

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Vorschau: Jedes Spiel zählt!

Das Play-Off-Rennen in den vier WNBL-Gruppen verdichtet sich von Spieltag zu Spieltag. Auch im Kampf gegen die Play-Down-Ränge wird es zunehmend ernst. An diesem Wochenende stehen zwar nur fünf Partien auf dem Programm, doch alle Begegnungen könnten sich sowohl für die Gewinnerinnen als auch die Verliererinnen als richtungsweisend herausstellen. Gruppe Mitte Junior Dolphins Marburg – Team Mittelhessen Nach dem Erfolgserlebnis gegen das Schlusslicht der Gruppe aus Bamberg blieb den sechstplatzierten Junior Dolphins (1-7) ein weiterer Sieg verwehrt. Das Team Mittelhessen hat jedoch auch nur einen Sieg mehr auf dem Konto. Beide Mannschaften wollen sich an diesem Spieltag mit einem Sieg eher nach oben als nach unten orientieren – einer wird es gelingen. Gruppe Süd RegioTeam Stuttgart – BSG Basket Ludwigsburg Mit zwei deutlichen Siegen aus den letzten beiden Partien empfängt das RegioTeam Stuttgart die ungeschlagenenen Ludwigsburgerinnen. Die dominieren die Gruppe Süd bis dato allerdings nach Strich und Faden. Die Begegnung in der Fasanenhofschule verspricht also eine packende zu werden. Gruppe Nordwest Cologne Regio Ladies – Talents BonnRhöndorf Sowohl die Regio Ladies als auch die Talents sind dabei, sich langsam aber sicher im Mittelfeld der Gruppe Nordwest zu etablieren – mit vorsichtigem Blick auf die oberen Ränge. Die Kölnerinnen haben mit lediglich zwei Siegen allerdings noch einen weiteren Weg vor sich. Der deutliche Sieg in Düsseldorf und die Partien auf Augenhöhe gegen Oberhausen und Neuss schüren aber Hoffnung. BonnRhöndorf dahingegen entschieden vier der letzten sechs Spiele für sich und könnte mit einem Sieg den Anschluss nach oben halten. Gruppe Nordost BBC Osnabrück – Mitteldeutsche Basketball Academy SC Rist Wedel – Mitteldeutsche Basketball Academy Den einzigen Erfolg des BBC gab es am 13. November in Wolfenbüttel. Seitdem setzte es immer wieder deutliche Niederlagen – so auch vergangenes Wochenende beim SC Rist Wedel. Im Heimspiel gegen die Mitteldeutsche Basketball Academy soll endlich Sieg Nummer zwei her. Die MBA hingegen rechnet sich selbst natürlich auch Chancen aus. Gegen die Junior Panthers standen sie letzte Woche kurz vor dem ersten Erfolgserlebnis der Saison. Weniger gut dürften die Chancen auf einen Sieg gegen den SC Rist Wedel stehen. Bei dem gastiert die MBA an diesem Doppelspieltag nämlich am Tag nach dem Spiel in Osnabrück. Die Risters stehen souverän auf Platz drei der Gruppe und können auf zuletzt zwei Siege mit jeweils 103 erzielten Punkten zurückblicken. Titelfoto: Jan Fante

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Mit Sieg in Hürth auf Play-off Kurs gehen

Das Rheinland-Lokalderby gegen die Cologne Regio Ladies steht für Talents BonnRhöndorf  am Sonntag auf dem Programm der Weiblichen Nachwuchs Basketball Bundesliga (WNBL). Das U18 Mädchen-Kooperationsteam von BG Bonn und Dragons Rhöndorf möchte durch einen Erfolg in Hürth (12.00 Uhr, Gymnasium Bonnstraße) einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die Play-off-Runde schaffen. Es geht so langsam auf die Vorrunden-Zielgerade für Nicola Happels U18-Truppe. Der ligaleitende Dachverband in Hagen hat unlängst die Rahmenbedingungen für die Play-offs (Rang 1-4) und Play-Downs (Rang 5-7) bekannt gegeben. Die bittere Heimpleite gegen Bochum liegt zwei Wochen zurück. Tabellenplatz drei ist damit – bei normalem Verlauf der restlichen Partien – außer Reichweite. Jetzt geht es für die Mädels darum, wenigstens den aktuellen Tabellenplatz zu halten. Der kommende Gegner hat am Wochenende erwartungsgemäß gegen Düsseldorf gewonnen und seinen zweiten Saisonerfolg eingefahren.  Die Nachwuchskooperation aus Hürther BC, RheinStars Köln und BBZ Opladen könnte die Talents noch einholen. Dazu müsste man – im ersten Schritt – am Sonntag gewinnen. Holen die Talents (4-4) hingegen in Hürth die Punkte, können sie zumindest von den Regio Ladies (2-6) in den verbleibenden Partien nicht mehr eingeholt werden und würden den vierten Rang zementieren. „Wenn wir am Sonntag gewinnen, reicht ein weiterer Sieg ganz sicher für die Play-offs“, hat Talents Teammanager Johannes Sünnen ausgerechnet. Im Hinspiel gewannen Happels Schützlinge mit 59:50 und ähnlich knapp könnte es auch diesmal ausgehen. Alinde Kerluku (15,3), Kea Elberding (10,6) und die reboundstarke Lonneke Wiesemann (13,3) gehören zu den fleißigsten Punktesammlerinnen der Kölner Regioauswahl. Der Blick auf die Statistik zeigt, wo bei den Talents der Schuh drückt. Das Scoring ist zwar auf viele Schultern verteilt, doch der offensive Output war einfach nicht immer groß genug, um weiter vorne zu stehen. Die Trefferquote ließ öfter zu wünschen übrig, mit rund 60 Punkten pro Match rangieren die Talents nur auf Rang sieben der Liga. Obwohl Happels Mannschaft in der Defense jedes Team vor arge Probleme stellt, zündet der offensive Funke leider noch zu selten. (Bericht: Talents BonnRhöndorf, Franz-Werner Krausgrill / Foto: Jan Fante)

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Main Sharks – Rhein-Main Baskets 53:66 (2)

Die Rhein-Main Baskets gewinnen auch ihr 10. Spiel in Folge und setzen sich mit 53:66 auswärts beim Tabellenzweiten Main Sharks durch. Die Vorschau auf diesen WNBL-Spieltag wurde vom DBB mit „Alle Blicke nach Würzburg“ betitelt. Immerhin trafen in der Gruppe Mitte der Tabellenzweite Main Sharks (7/1) auf den Tabellenführer Rhein-Main Baskets (9/0). Auch wenn das Hinspiel doch recht deutlich von den Baskets mit 80:62 gewonnen werden konnte, war dennoch mit einem intensiven und engen Spiel zu rechnen. Leider mussten aber beide Teams verletzungsbedingt auf wichtige Spielerinnen verzichten. Das erste Viertel ging klar mit 11:18 an die Baskets. Zunächst war es aber ein ausgeglichenes Spiel, nach knapp 4 gespielten Minuten stand es 6:6. Doch dann begannen sich die Baskets Punkt für Punkt auf 6:12 abzusetzen. Würzburg-Coach Wolfgang Ortmann reagierte prompt und nahm seine erste Auszeit, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Doch unser Team stotterte nur kurz (10:12), dann übernahm es wieder das Kommando. Im zweiten Viertel waren die Vorzeichen dann jedoch umgedreht. Würzburg kam besser ins Viertel und konnte so den Rückstand stetig verkürzen. Nach etwas mehr als 3 gespielten Minuten glichen die Main Sharks dann zum 20:20 aus. Und so war es dieses Mal unser Coach Rolo Weidemann, der mit einer Auszeit reagierte, um unser Team neu einzustellen. Zwar konnten die Sharks dann dennoch in Führung gehen (22:20), aber die Baskets hielten jetzt wieder besser dagegen und ließen sich nicht abschütteln. Bis zum Ende des Viertels blieb es ein enges Spiel mit mehreren Führungswechseln. Schlussendlich ging unser Team durch einen schönen 3-Punkte-Wurf, den ersten erfolgreichen in der 1. Hälfte, wieder in Führung und dadurch mit 29:31 auch in die Halbzeitpause. In der Pause wurde unter den mitgereisten Eltern und Fans dann über das bisherige Spiel und das knappe Ergebnis trefflich diskutiert. Trotz der nicht zu übersehenen schwächeren Wurfquote wie üblich, lediglich 1 Dreier von 16-Versuchen war erfolgreich, waren sich alle einig, dass unsere Mädels den Kampf annehmen und das Spiel gewinnen werden. Auch nach Wiederbeginn blieb es bei dem engen und sehr intensiven Spiel. Die Baskets lagen stetig knapp in Führung, die Main Sharks hielten aber sehr gut dagegen. Erst nach mehr als der Hälfte des Viertels vergrößerte unser Team den Vorsprung auf zwischenzeitlich 7 Punkte (38:45; 40:47). In der letzten Minute konnten die Würzburgerinnen aber wieder mit 5 Punkten in Folge verkürzen und so ging es mit einem knappen 45:47 in die Viertelpause. Die Entscheidung im Spiel fiel dann nach knapp 3 gespielten Minuten. Zunächst verkürzten die Sharks durch einen erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf auf 48:49, unsere Baskets konterten aber umgehend ebenfalls mit einem 3er. Und legten dann schnell weitere 2 Punkte nach. 48:54. 6-Punkte-Führung. Würzburg Coach Ortmann versuchte zwar nochmals durch eine Auszeit zu reagieren. Aber unser Team ließ sich jetzt nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und baute den Vorsprung weiter auf 48:62 aus. Das Spiel war entschieden. Schlussendlich siegten unsere Mädels in einem spannenden und umkämpften Spiel verdient mit 53:66. Coach Rolo Weidemann nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung unserer Spielerinnen. In einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel konnten unsere Mädels im letzten Viertel nochmals aufdrehen und das Spiel dann doch noch sicher gewinnen.“ Wir gratulieren unserem Team ganz herzlich zum nächsten Sieg. Für die Rhein-Main Baskets spielten: Antonia Schütze, Carlotta Jüterbock, Charlotte Kriebel, Emily Scheibinger, Inga Oberhag, Jennifer Reitz, Juli Clausen, Lara Schierling, Mailien Rolf, Wiebke Fellenberg. Coaches Rolo Weidemann und Saymon Engler. (Bericht RMB, Text und Foto: Holger Kriebel)

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Mitteleutsche Basketball Academy – OSC Junior Panthers 50:55

Die MBA hatte in dieser Saison schon viele Niederlagen kassiert, auch knappe. Doch keine schmerzte auch nur annähernd so wie jene, die das Team von Trainerin Sandra Rosanke am Sonntag kassierte. Was einerseits an der enttäuschten Erwartung lag, denn die Gastgeberinnen hatten sich einen Sieg fest vorgenommen. Viel schwerer wog jedoch der bittere Spielverlauf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (15:14) setzte sich die MBA kontinuierlich ab und führte nach dem dritten Abschnitt vermeintlich sicher mit 44:32. Die Führung war vollauf verdient, der Tabellenletzte stellte bis dato die deutlich bessere Mannschaft. Im Schlussabschnitt verloren die Gastgeberinnen zwar ihren Rhythmus in der Offensive und verlegten sich zu sehr auf Distanzwürfe, dennoch lagen sie bis zum 50:39 klar auf Siegkurs. Mit zwei Dreiern in Folge pirschten sich die Osnabrückerinnen dann jedoch binnen kürzester Zeit heran, und bei der MBA begann das große Zittern. Bis zum Ende gelang kein Punkt mehr, und so kamen die Gäste zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg, während bei den MBA-Spielerinnen Tränen flossen. Auch 16 Punkte von Maria Neumann konnten die neunte Saisonniederlage nicht verhindern. Das sagt die Trainerin: „Alle sind sehr enttäuscht, diese Niederlage hat richtig weh getan. Wir waren über weite Strecken die deutlich bessere Mannschaft. Ich habe intensiv darüber nachgedacht, aber es fällt mir schwer, eine Erklärung für dieses letzte Viertel zu finden. Wir wirkten nicht mehr ganz so konzentriert, vielleicht fühlten wir uns auch etwas zu sicher.“ (Bericht MBA, Siegfried Dunker)

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BSG Basket Ludwigsburg – MTV München 1879 102:55

Ohne vier Leistungsträgerinnen, aber immer noch tief stark besetzt brachten die Young BSG Basket Ladies einen klaren 102:55 Sieg gegen den MTV München 1879 unter Dach und Fach. Mussten die BSG Basket Ladies am Samstagabend in der 2. DBBL ohne fünf verletzte Spielerinnen auskommen, so gehörten vier davon zur WNBL, die Coach Kiersz somit auch nicht für das Sonntagmittag-Spiel der WNBL gegen den MTV München 1879 zur Verfügung standen. Aber der verbliebene Kader zeigte seine Qualität. Auch der MTV kam von Verletzungssorgen geplagt ohne seine beiden Topscorerinnen, startete aber schneller als die Young Ladies. So ließen sich die Münchenerinnen vom ersten erfolgreichen Dreipunktwurf des Tages von Joanna Scheu auch nicht abschütteln und hielten bis kurz vor Ende des ersten Viertels mit. Als allerdings Rumeysa Karakas von jenseits des Perimeters zum 23:17 traf, war der Widerstand der Gäste gebrochen und die Young Ladies machten sich auf und davon. Gegen Ende des ersten Abschnitts griff Lucie Zentgraf ein und sorgte mit einem umgehenden Dreier und in der nächsten Szene einem von zwei Freiwürfen für vier Punkte in Folge. Insgesamt wuchs der Vorsprung bereits auf 31:17 an. In den verbleibenden drei Vierteln agierten die Young BSG Ladies routiniert, spielten ihre Chancen heraus, erzielten jeweils über 20 Punkte und verhinderten nach Kräften gegnerische Punkte (25:12, 21:8, 25:18). Zentraler Faktor waren die beiden Großen, denn sowohl Sedra Mamo (18 Punkte, 14 Rebounds, 2 Blocks, 4 Assists, 2 Steals) als auch Lola Stamenkovic (17 Punkte, 11 Rebounds) schafften ein Double-Double und eröffneten am offensiven Brett zweite Chancen. Davon profitierte auch Lilith Maitra, die mit ihren furiosen 30 Punkten ihren neuen Topwert in der WNBL markierte. Eine starke Partie lieferte auch Rumeysa Karakas ab, die mit schnellen Händen den Münchenerinnen alleine 9 Mal den Ball entwendete und zusammen mit ihren 14 Punkten fast ein Double-Double der besonderen Art schaffte. Joanna Scheu blieb ein Treffer aus der Nahdistanz zwar verwehrt, aber mit zwei Dreiern und vor allem ihren 7 Assists, dazu 4 Rebounds und 2 Steals untermauerte auch sie wieder ihre wichtige Rolle für das Team und den Erfolg. “Lilith, Lola, Joanna und Rumeysa haben am Vorabend in Wasserburg in der 2.DBBL eine starke Partie abgeliefert, umso stärker sind ihre Leistungen kaum 16 Stunden später zu schätzen. Sedra agierte zusammen mit Lola bärenstark am Korb. Nikolina und Sophia fanden nach längerer Pause wieder zurück in ihr Spiel und die ganz jungen Spielerinnen Lucie und Paula konnten ihre Spielzeit gut gestalten und wichtige Erfahrung sammeln” ist Coach Kiersz mit den gezeigten Leistungen der jungen Nachwuchskräfte sehr zufrieden. (Bericht BSG Basket Ludwigsburg, Petra Kutzschmar, Foto H. Kutzschmar: #7 Lilith Maitra) Mehr Bilder vom Spiel unter https://flic.kr/s/aHBqjApmH8

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BasketGirls Ruhr – Metropolitain Girls 51:78 (2)

Auch das Rückspiel im Revierderby bringen die Metropolitain Girls ungefährdet nach Hause: gegen die BasketGirls Ruhr gelingt uns trotz kleinem Kader mit 51:78 ein überzeugender Sieg. Mit Personalsorgen mussten die Metropolitain Girls am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Hagen reisen. Neben den drei verletzten Spielerinnen Ella Bongartz, Jule Kaster und Isa Schneeweis meldete sich auch Antonia Köller am Morgen infektbedingt krank. Somit standen nur neun einsatzfähige Spielerinnen zur Verfügung, dennoch wollte der Tabellenführer seiner Favoritenrolle gerecht werden. Dem Kooperationsteam aus Bochum und Hagen, das u.a. mit Topscorerin Lara Langermann in voller Besetzung antrat, wollten die Recklinghäuserinnen  ihren Stempel aufdrücken. “Wir haben uns gegen eine besondere defensive Taktik gegen Lara entschieden, stattdessen wollten wir die BasketGirls als Team auf ca. 50 Punkte limitieren. Das ist uns Dank einer über weite Stecken sehr überzeugenden Verteidigungsleistung auch gelungen“, zeigt sich Headcoach Grönheit zufrieden. Lediglich mit der Chancenauswertung in der ersten Halbzeit konnten die Recklinghäuserinnen nicht ganz zufrieden sein, da zu viele gut herausgespielte Chancen ungenutzt blieben. Dementsprechend knapp war der Vorsprung dann auch noch zur Halbzeitpause. Nach dem Wechsel gelang es den Gästen ihre Defensive weiter auf hohem Niveau zu halten. Da nun auch im Angriff die Abschlüsse immer häufiger ihr Ziel fanden, war der Vorsprung des Vest Teams bereits Mitte des dritten Viertel auf zwölf Punkte angewachsen. „Nach der Pause haben wir uns konsequent für unsere gute offensive Arbeit belohnt. Unser Rhythmus war gut und auch die Umstellung des Gegners auf Zonenverteidigung hat uns nicht beeindruckt“, freut sich Grönheit über die Leistung seiner Mannschaft. Da auch das letzte Viertel eindeutig durch die Recklinghäuserinnen dominiert wurde, konnte sich das Citybasket Team über eine starke Leistung und einen hochverdienten Auswärtssieg freuen. Mit diesem Sieg sichern sich die Metropolitain Girls bereits frühzeitig einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe Nordwest und damit  Planungssicherheit für das Achtelfinale. (Bericht Metropolitain Girls, Inga Bielefeld, Foto #11 Johanna Bielefeld)

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Rückblick: Letztlich keine „Ausreißer“

Da sind wir wieder mit unserem WNBL-Rückblick. Ein etwas merkwürdiges Spiel-Wochenende liegt hinter uns, denn bei einigen Spielen sah es noch bis ins vierte Viertel hinein nach größeren Überraschungen aus. Letztlich aber gab es keine „Ausreißer“, die favorisierten Teams zogen jeweils den Kopf aus der Schlinge. Hier unser Resümee: Gruppe Nordwest BasketGirls Ruhr – Metropolitain Girls 51:78 Rhein Bascats Düsseldorf – Cologne Regio Ladies 54:72 Zugegeben, wir hatten den BasketGirls (6/4) mehr Chancen gegen die Metropolitain Girls (9/0) eingeräumt. Doch nach der recht ausgeglichenen ersten Hälfte (25:31) zog der Tabellenführer unaufhaltsam davon. Johanna Bielefeld (20, 3/5 3PTS, 5 REB, 7 AST), Melina Reich (19) und Amelie Kehrenberg (12, 8 REB, 5 AST) führten das siegreiche Team an. Bei den Gastgeberinnen trafen Kristina Kahlbaum (15, 5 REB) und Lara Langermann (14) zweistellig. Bereits nach zwei Vierteln war das „rheinische Derby“ entschieden. Die Gäste aus Köln (2/6) lagen 45:18 in Front und waren nach der Pause trotz einer Leistungssteigerung der Rhein Bascats (1/8) ungefährdet. Alinde Kerluku (27, 8/16 2PTS, 6 REB, 31 EFF) und Lonneke Wiesemann (20, 8/14 2PTS, 5 REB) gingen bei den Regio Ladies voran, bei den Gastgeberinnen punkteten Arisa Pfleger (22, 12 REB) und Ronja Pavsek (12, 4 REB) in „double figures“. Gruppe Nordost Mitteldeutsche Basketball Academy – OSC Junior Panthers 50:55 SC Rist Wedel – BBC Osnabrück 103:54 ALBA Berlin – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 35:57 Wer nach 36 Minuten mit 50:39 in Front liegt, der sollte das Spiel eigentlich gewinnen können. Doch es folgte ein 0:16-Lauf für die bedauernswerte Mitteldeutsche Basketbal Academy (0/9), die somit den fast schon sicher geglaubten ersten WNBL-Erfolg in dieser Saison verpasste. Die siegreichen Panthers (4/5) lagen über weite Strecken der Partie zweistellig zurück und durften sich in erster Linie bei Pia Sprehe (16, 5 REB) und Mona Landwehr (15, 5 REB) bedanken, dass es doch noch etwas wurde mit dem wichtigen Auswärtserfolg. Bei der MBA erzielten Maria Neumann (16, 2/3 3PTS, 11 REB) und Lotte Pabst (14, 7 REB, 6 STL) die meisten Punkte. Alles wie erwartet in Wedel. Die Risters (6/2) um „Triple Double“-Akteurin Marianna Byvatov (29, 14/19 2PTS, 10 REB, 4 AST, 10 STL, 42 EFF), Antonia Laabs (26, 7/10 2PTS, 4 REB), Luise Linke (23, 9 REB, EFF 27) und Paula Huber-Saffer (15, 6/7 2PTS, 6 REB) ließen dem BBC (1/6) keine Chance. Leyla Berisha (16, 8/11 2PTS), Lotte Nachbar (13, 9 REB, 4 AST), Charlotte Kreuzhermes (10) & Co. wehrten sich vergeblich. Auch ALBA (3/5) blieb gegen die Girls Baskets (7/2) deutlich auf der Strecke. Vor allem offensiv lief für den ersatzgeschwächten Titelverteidiger um Marieke Esser (11, 9 REB) und Lilli Schultze (11, 11 REB) nicht viel zusammen. Die Gäste mit Ida Bikker (18, 5/10 3PTS, 9 REB, 6 STL), Maira Banko (14, 7 REB, 4 AST) und Karla Busch (12, 6/8 2PTS, 7 REB, 5 STL) hatten keine Probleme die Punkte zu entführen. Gruppe Mitte DJK Don Bosco Nürnberg – Post SV Nürnberg 58:82 ChemCats Chemnitz – Junior Dolphins Marburg 67:52 Main Sharks – Rhein-Main Baskets 53:66 Richtig deutlich wurde es in Bamberg (0/10) erst im letzten Viertel, das der Post SV (5/4) mit 20:6 gewinnen konnte. Bis dahin hatte das Schlusslicht ordentlich mitgehalten. Patricia Lohneis (22, 4/7 3PTS, 11 REB) und Emma Rettinger (15) waren letztlich zu wenig, um den Neuling zu gefährden. Bei den sehr ausgeglichenen Nürnbergerinnen agierten Sophie Dropuljic (18), Julina Schüle (13, 5/6 2PTS, 7 REB), Fiona Kittler (12, 2/3 3PTS, 7 REB), Antonia Schüle (11, 10 REB), Sarah Nebrich (11, 2/3 3PTS, 4 REB, 4 STL) und Jana Koch (10, 5 REB, 4 STL) am auffälligsten. Noch in der 34. Minute (49:48) sprach nichts für einen klaren Heimsieg der ChemCats (6/2) gegen die Junior Dolphins (1/7). Sechs Minuten und 18:4-Punkte später war es dann aber doch passiert, nachdem die Gäste um Lenka Hennig (12, 6/11 2PTS, 6 REB) und Johanna Gerlach (12, 6 REB, 5 AST) zuvor mehrfach größere Rückstände wettgemacht hatten. Am Ende fehlte dann gegen Chiara Schmieder (12, 6 REB, 6 AST), Emilia Dannebauer (12, 5/6 2PTS, 10 REB) und Alea Stephan (10, 5/6 2PTS) etwas die Kraft. In Würzburg lag für die nicht ganz vollzählig angetreten Main Sharks (7/2) bis zur 32. Minute (45:57) noch eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Doch das bessere Ende gehörte eindeutig den Rhein-Main Baskets (10/0), die ihre eindrucksvolle Bilanz weiter ausbauen konnten. Wiebke Fellenberg (16, 8/12 2PTS, 5 REB), Jennifer Reitz (13, 5/7 2PTS, 8 REB, 5 STL), Mailien Rolf (13, 14 REB, 6 AST, 4 STL, 3 BLK) und Inga Oberhag (10, 5 REB) sahen sich lange erbittertem Widerstand gegenüber. Bei den Main Sharks trafen Charlotte Soth (15, 2/3 3PTS), Leonie Greser (12) und Elina Timoschenko (9, 13 REB) am besten. Gruppe Süd Basket-Girls Rhein Neckar – Flying Towers Speyer 57:48 RegioTeam Stuttgart – BBU 01 Ulm 87:67 BSG Basket Ludwigsburg – MTV München 1879 102:55 Wie schon in einigen Spielen zuvor in diesem Rückblick verlief auch die Partie in Heidelberg ganz anders als erwartet. Zur Halbzeit lagen die Flying Towers (0/8) bei den Basket-Girls Rhein-Neckar (9/1) mit 14 Punkten in Front, in der 33. Minute immer noch mit 47:41. Das 1:16 in den Schlussminuten machte dann alle Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg zunichte. Bei den Gastgeberinnen überzeugte Miriam Diala (10, 19 REB, 4 BLK, 26 EFF), die Towers hielten in erster Linie mit Diana Krstanovic (18, 9 REB) und Muna Ngome Kangue (10, 5 REB) letztlich ohne Erfolg dagegen. Es ist schon ein bisschen verrückt, aber auch der 20-Punkte-Erfolg des RegioTeams (5/3) kam erst im abschließenden Viertel zustande (26:13). Zuvor hatte sich Ulm (2/6) sehr gut gehalten und eine Vorentscheidung immer wieder vertagt. Beim Sieger überragte Lisanne Räwer-Tanguep (37, 16/20, 18 REB, 50 EFF), unterstützt von Amy Arbinger (15, 4 STL) und Paulina Reichenauer (14, 7/11 2PTS, 5 AST, 4 STL), während für die Gäste Leni Wilhelm (18, 3/7 3PTS), Carla Roth (12, 4 REB) und Lamija Karic (10, 5 REB) die meisten Punkte erzielten. Ohne Helena Englisch und Mae Whittall hatte der MTV München (4/6) nicht die geringste Chance, die ungeschlagenen Ludwigsburgerinnen (8/0) in Bedrängnis zu bringen. Die fehlenden durchschnittlich fast 50 Punkte machten sich ab Mitte des ersten Viertels eindeutig bemerkbar. Marisa Köhler (22, 2/3 3PTS, 7 REB, 4 STL), Daria Irene Popovici (10, 5/8 2PTS) & Co. standen auf verlorenem Posten. Der Mitfavorit konnte vor allem auf Lilith Maitra (30, 11/19 2PTS, 25 EFF), Sedra Mamo (18, 9/16, 15 REB, 4 STL, 28 EFF), Lola Stamenkovic (17, 8/13 2PTS, 11 REB, 7 BLK, 29 EFF) und Rumeysa Karakas (14, 6 REB, 4 AST, 9 STL) bauen. Foto oben von#5 Marisa Köhler: Stefanie Lübker.

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BasketGirls Ruhr – Metropol Girls Recklinghausen 51:78

Die BasketGirls Ruhr empfingen im letzten Heimspiel der Vorrunde den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Recklinghausen. Die Rollenverteilung war klar: alles andere als ein Sieg für Recklinghausen wäre eine Überraschung. Es war ein nervöser Start beider Mannschaften. Bis zur 5. Spielminute hatte die Heimmannschaft die Führung, danach übernahm sie Recklinghausen und sollte sie auch nicht mehr abgeben. Das erste Viertel endete mit 13:16, die BasketGirls konnten mit einer etwas besseren Trefferquote bei den Feldwürfen in Schlagdistanz bleiben. Im zweiten Viertel hatte die Heimmannschaft Probleme mit ihrem Wurf und erzielte lediglich vier Punkte aus dem Feld. Aber der Gast konnte zunächst kein Kapital daraus schlagen, verursachte acht Turnover und gestattete der Heimmannschaft elf Würfe von der Freiwurflinie. Beim 25:31-Pausenstand bestand noch Hoffnung, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Doch leider konnte in der zweiten Halbzeit das eigene Spielniveau nicht gesteigert werden. Der Korb wurde nicht konsequent attackiert, der Ball wurde zu viel hin- und her gepasst, so dass häufig Würfe unter Bedrängnis erst mit Ablauf der Angriffsuhr genommen wurden. Es schlichen sich dazu vermehrt Fehler im Ballvortrag ein und beim Rebounding hatten die BasketGirls jetzt auch deutlich das Nachsehen. Recklinghausen hingegen hatte Oberwasser, traf wesentlich besser (50% Feldwurfquote) und passte den Ball besser durch die eigenen Reihen. Folgerichtig gewannen die Recklinghäuser die beiden letzten Viertel deutlich und das Spiel verdient mit 78:51. Die Niederlage gegen den Spitzenreiter ist sicherlich kein Beinbruch, aber einen spannenderen Verlauf hätten sich Zuschauer und Heimmannschaft sicherlich gewünscht. Jetzt heißt es „Kopf hoch“ und die restlichen Aufgaben motiviert angehen. In der Tabelle liegen die BasketGirls weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Um diesen auch für die Playoffs zu sichern, sollte die Mannschaft die beiden letzten Spiele gewinnen. Am 05.02. findet das nächste Spiel bei New Basket Oberhausen statt. Es spielten: Nina Wisniewski (3 Punkte / 0:0 Freiwürfe / 1 Dreier), Sophie Kneip, Hannah Abramowski, Emilia Behr, Frida Neuhaus (7 / 1), Charlotte Behr (1 / 1:2), Kristina Kahlbaum (15 / 2:3 / 3), Jocelyn Makon Makon, Hannah Krenz (6 / 2:2), Enie Springer (2), Lara Langermann (14 / 2:2 / 2) und Jette Rath (3 / 3:4). (Bericht BasketGirls, Markus Neuhaus)

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WNBL Gruppeneinteilung Saison 2022/2023

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Molten unterstützt den weiblichen Basketball

In den kommenden vier Spielzeiten wird in der WNBL ausschließlich mit MOLTEN-Bällen gespielt. Seit der Saison 2020/2021 ist der B6G4500 der offizielle Spielball in der WNBL. Alle teilnehmenden WNBL-Vereine erhalten ein Ballpaket der Firma Molten.