Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Spielberichte

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WNBL Gruppeneinteilug 2022/2023

Fünf Neulinge dabei Nachdem die Qualifikationsrunden vorbei sind und das Teilnehmerfeld der WNBL für die Saison 2022/2023 feststeht, wurde die neue Gruppeneinteilung vorgenommen. Die Liga begrüßt die fünf Neulinge BBU 01 Ulm, Rhein Bascats Düsseldorf, BBC Osnabrück, Post SV Nürnberg, MTV München und das „fusionierte“ Team Talents BonnRhöndorf (ehemals BG Bonn 92 und Dragons Rhöndorf). Die Saison beginnt am 9. Oktober 2022.

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Neues Logo für die Talents BonnRhöndorf

„Unser neues gemeinsames Logo soll den Leitspruch  „Besser zusammen!“ zum Ausdruck bringen. Und genau das hat unser Grafik- und Foto-Guru Jan Fante richtig gut hinbekommen“, freut sich Bea Waffenschmied. „Das Rhöndorfer Orange und das Bonner Lila werden mit dem schwungvollen Talents-Schriftzug zusammengeführt. Ich kann es kaum erwarten, die neuen Trikots und das ganze Merchandise-Drumherum zu sehen“ ergänzt ihre Trainer-Kollegin Nicola Happel. Beide Coaches waren in den letzten Wochen mit den Sichtungen und Tryouts für die neuen gemeinsamen WNBL- und Regionalligateams beschäftigt. Klar ist bereits jetzt: die Talents werden in beiden Wettbewerben eine schlagkräftige Truppe mit zahlreichen Bundes- und Landeskaderathletinnen auf die Beine stellen können. Erfreuliche Schlagzeilen machte WNBL-Guard Greta Gomann in der letzten Woche bei Ihrem ersten Einsatz in der U15 Nationalmannschaft. Die deutsche Auswahl spielte nach einem Lehrgang im Sportcamp Nordbayern in Bischofsgrün ein internationales Turnier in Klatovy/Tschechien. Die 14jährige überzeugte dabei in den Länderspielen gegen Tschechien und die Slowakei mit insgesamt 41 Punkten derart, dass Bundestrainerin Corina Kollarovics ein Extra-Lob an die junge Athletin verteilte. „Sie hat die Sache richtig gerockt“, lobte Waffenschmied das Nationalteam-Debut ihres Schützlings.  Neben Waffenschmied war auch eine kleine WNBL-Abordnung aus Bonn spontan nach Tschechien gereist um Greta und das deutsche Team lautstark zu unterstützen. Zusammen mit ihren Talents-Kolleginnen Laura-Sophie Telke und Noémi Bokodi wird Gomann am kommenden Wochenende die Farben des Westdeutschen Basketballverbandes (WBV) beim Landesverbandsturnier in Berlin vertreten. Beim 3×3-Finale in Recklinghausen konnten sich unterdessen Karoline Steffen, Alexa Hans und Sara Brazil die NRW-Krone im U18-Wettbewerb der Mädels erspielen. Das als „Bonn-Girlz“ spielende Trio setzte sich dabei gegen das gesamte Teilnehmerfeld durch. Alle drei standen im Bonner WNBL-Team, das sich im April für das TOP4 in Berlin qualifizierte. Steffen und Brazil scheiden zwar altersbedingt aus der WNBL aus, werden aber im Erwachsenenspielbetrieb weiter für Furore sorgen. Für U17-Nationalkaderathletin Hans steht in jedem Fall noch ein weiteres Jahr in der U18-Bundesliga auf dem Plan. Mit Spannung blickten die Kooperations-Lenker aus Bonn und Rhöndorf nach Hagen, wo in diesen Tagen die neuen Regionalgruppen für die U18 Bundesliga zusammengestellt wurden. Wie bisher auch spielen die neuen Talents in der Mitte-Gruppe zusammen mit Teams aus Hessen und dem Norden Bayerns, was teilweise lange Wegstrecken mit sich bringt. Als südlichste Basketball-Vertreter NRWs wanderten Bonn und Rhöndorf regelmäßig in den Süden, obwohl man ja eigentlich im WBV, also im Nordwesten beheimatet ist. „Es ist schon ein gravierender Unterschied, ob man nach kurzer Fahrt in Neuss, Düsseldorf, Bochum oder Oberhausen antreten darf oder in Würzburg, Bamberg und nun auch Nürnberg vielleicht sogar mit Übernachtungen planen muss,“ bringt Talents WNBL-Manager Johannes Sünnen die gemischten Gefühle bei der Verteilung zum Ausdruck.  Aber Waffenschmied weiß auch die andere Seite der Medaille zu beleuchten: Mit Blick auf die Play-offs und ein Kräftemessen mit der sehr starken Nordost-Gruppe und den Berliner Teams sowie insbesondere ALBA als amtierender WNBL-Champion sei der Süden vielleicht gar nicht so übel…

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WNBL 2022/2023 ist komplett

Die Teams für die WNBL-Saison 2022/2023 stehen fest. In den zweiten Runde der Qualifikation schafften der MTV München 1879 und die Rhein Bascats Düsseldorf den Sprung. Beim Turnier der Gruppenzweiten aus der ersten Qualifiktaionsrunde in Osterath gab es folgende Ergebnisse: SG Bernau-Berlin-Nord – Rhein Bascats Düsseldorf 43:79 MTV München 1879 – SG Bernau-Berlin-Nord 85:29 Rhein Bascats Düsseldorf – MTV München 1879 52:68

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Drei neue WNBL-Teams

Am vergangenen Wochenende fand die erste Qualifikationsrunde für die WNBL-Saison 2022/2023 statt. Die drei Gruppensieger der Qualifikationsrunden, BBU 01 Ulm, Post SV Nürnberg und BBC Osnabrück, stehen als WNBL-Teilnehmer fest. Die zwei verbleibenden freien Startplätze werden am Sonntag, 19. Juni 2022, unter allen Gruppenzweiten ausgespielt. Folgende Ergebnisse gibt es zu vermelden: Gruppe A (Main Court, Wiblinger Str. 37, 89231 Neu-Ulm) BBU 01 Ulm – MTV München 1879 75:64 MTV Stuttgart 1843 – SG Inn-Mangfall Baskets 57:84 MTV Stuttgart 1843 – MTV München 1879 68:89 BBU 01 Ulm – SG Inn-Mangfall Baskets 55:53 MTV München 1879 – SG Inn-Mangfall Baskets 92:71 BBU 01 Ulm – MTV Stuttgart 1843 68:45 Tabelle 1. BBU 01 Ulm 3  3/0  6  198:162 2. MTV München 1879 3  2/1  4  245:214 3. SG Inn-Mangfall Baskets 3  1/2  2  208:204 4. MTV Stuttgart 3  0/3  0  170:241 Gruppe B (PRIMODEUS PARK, Niederstedter Weg 2, 61348 Bad Homburg) SG Südhessen Juniors – Saar-Mosel Diamonds 59:39 Post SV Nürnberg – Rhein Bascats Düsseldorf 84:51 Post SV Nürnberg – Saar-Mosel Diamonds 85:49 SG Südhessen Juniors – Rhein Bascats Düsseldorf 32:65 Saar-Mosel Diamonds – Rhein Bascats Düsseldorf 55:75 SG Südhessen Juniors – Post SV Nürnberg 46:63 Tabelle 1. Post SV Nürnberg 3  3/0  6  232:146 2. Rhein Bascats Düsseldorf 3  2/1  4  191:171 3. SG Südhessen Juniors 3  1/2  2  137:167 4. Saar-Mosel Diamonds 3  0/3  0  143:219 Gruppe C (Sporthalle am Goethering, Goethering 30.-38, 49074 Osnabrück) Kieler TB – Basketball Allianz Süd Südwest Berlin 34:83 SG Bernau-Berlin-Nord – BBC Osnabrück 46:65 Basketball Allianz Süd Südwest Berlin – SG Bernau-Berlin-Nord 67:68 BBC Osnabrück – Kieler TB 103:27 Kieler TB – SG Bernau-Berlin-Nord 41:84 BBC Osnabrück – Basketball Allianz Süd Südwest Berlin 55:40 Tabelle 1. BBC Osnabrück 3  3/0  6  223 : 113 2. SG Bernau-Berlin-Nord 3  2/1  4  198:173 3. Basketball Allianz Süd Südwest Berlin 3  1/2  2  190:157 4. Kieler TB 3  0/3  0  102:270 Spielplan zusätzlich Qualirunde Die beiden Ersten der Qualifikationsrunde spielen 2022/2023 in der WNBL. Ausrichter sind die Rhein Bascats Düsseldorf (2-Fach-Halle Realschule Osterath). 19. Juni 2022 10.00 Uhr: Rhein Bascats Düsseldorf – MTV München 1879 13.00 Uhr: MTV München 1879 – SG Bernau-Berlin-Nord 16.00 Uhr: SG Bernau-Berlin-Nord – Rhein Bascats Düsseldorf

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WNBL: Bonn und Rhöndorf machen gemeinsame Sache

Paukenschlag im Süden von NRW! Unter dem Motto „Besser zusammen!“ arbeiten die beiden weiblichen Basketball-Abteilungen der BG Bonn 92 und der Dragons Rhöndorf ab sofort eng zusammen. Aus guten Nachbarn werden jetzt basketballerische Mitbewohner in der neuen WNBL- und Regionalliga-WG im südlichen Rheinland. Was auf der männlichen Ebene durch die Dreierkooperation zwischen BG, Rhöndorf und den Telekom Baskets Bonn schon jahrelang praktiziert wird, findet jetzt bei den Mädchen und Damen einen spannenden Nachahmer. Die „Talents BonnRhöndorf“ wollen frischen Wind in die weibliche Basketballszene bringen. Rhöndorfs WNBL-Coach Nicola Happel und Ihr Pendant auf Bonner Seite, Bea Waffenschmied, sind die gleichlaufenden Motoren der neuen Basketball-Kooperation, die aber viel mehr sein will als nur eine reine Zweckgemeinschaft. Die beiden WNBL-Coaches hatten hinter den Kulissen schon seit Monaten über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Und dabei festgestellt, dass man eigentlich sehr viel gemeinsam hat und auch perspektivisch viel zusammen erreichen kann . Die alte Rivalität zwischen Bonn und Rhöndorf war da schnell ad acta gelegt. „Wir haben schnell gemerkt, dass wir auf einer Welle funken“, erklärt Waffenschmied den guten Draht, den man auch vorher schon zueinander hatte. Der Rhein trennt die beiden Programme nicht mehr, er verbindet fortan die „schääl Sick“ mit dem Bonner Süden. „Talents BonnRhöndorf“ treten gemeinsam in der WNBL und Damen-Regionalliga an Beide Vereine spielten bislang in der U18-Mädchen-Bundesliga gegeneinander, beide Vereine waren auch Konkurrenten in der Damen-Regionalliga des Westdeutschen Basketball Verbandes (WBV), also der dritten Bundesliga. Bündelt man in beiden Szenarien die Kräfte, kann dabei nur etwas Positives herauskommen, sind sich beide Seiten einig. Bei der Namensfindung haben die Partner bewusst auf eine neue Bezeichnung und Wortmarke gesetzt, anstatt die Vereinsnamen einfach mit Bindestrich zu verknüpfen. „Wir wollen keine reine Spielgemeinschaft auf Zeit sein und auch nicht so heißen. Wir wollen langfristig zusammenarbeiten und es soll etwas Neues entstehen,“ ergänzt Happel. Es sind eben nicht mehr „die Bonnerinnen“ oder „die Rhöndorferinnen“ sondern es sind „die Talents“. Coole neue Outfits und moderne Spieltrikots verstehen sich da von selbst. Die BG Bonn firmiert gerne als „Bonns größte Basketballschule“ und hat unlängst durch das Erreichen des WNBL Top4 in Berlin als Top-Standort im Mädchenbereich auf sich aufmerksam gemacht. Kombiniert man diese Stärke mit der seit Jahren etablierten weiblichen Sparte der Dragons aus Rhöndorf (ihrerseits zweimaliger WNBL-TOP4-Teilnehmer), erhält man eine gemeinsame Ausbildungsplattform, die – nicht zuletzt aufgrund der sehr kurzen Wege, der Top-Coaches und der Leidenschaft für den weiblichen Basketball – ihresgleichen sucht. Schnell war der Begriff der „Talents“ geprägt, als Synonym für eine neue Talentschmiede links und rechts des Rheins zwischen Bad Godesberg und Bad Honnef, in dem Spielerinnen im Nachwuchs- und Erwachsenenspielbetrieb optimal gefördert und auch gefordert werden. Ein Ausbildungszentrum, das im Großraum Bonn beste Trainings- und Spielmöglichkeiten für Mädchen und Damen anbieten kann. Die Talents BonnRhöndorf wollen aber beileibe nicht nur ein attraktiver Standort für interessierte Spielerinnen aus der näheren Umgebung sein, sondern auch für auswärtige Talente ein Magnet werden. Und dabei kommt das renommierte Sport-Internat der Privatschule Schloss Hagerhof in Bad Honnef ins Spiel, welches „Ausbildungsplätze“ für Jungs und Mädchen in Schule und Sport anbieten kann und seit Jahren mit den Dragons kooperiert. Wichtig dabei: wer sein Abitur macht und zukünftig wieder 13 Jahre in die Schule geht, der kann auch nach seiner WNBL-Zeit bei den Talents hochklassig Basketball spielen. Das ganze Konstrukt ist ohne Zweifel ambitioniert. Wer Happel und Waffenschmied an der Seitenlinie beobachtet, der weiß, dass beide Damen Vollblut-Coaches und absolut ehrgeizig sind. Die Rollen sind trotzdem klar verteilt. Im Talents WNBL-Team wird Nicola Happel als Head Coach wirken, Waffenschmied als Assistentin. Die neue Girls-Power wird vermutlich keine kleine Brötchen backen wollen. „Wir haben den Anspruch oben mitzuspielen, vom ersten Tag an“, gibt Happel die Marschrichtung vor. Wie es bei der BG Bonn üblich war, werden auch die WNBL-Spiele der Talents mit DJ, Hallensprecher und hoffentlich vielen Zuschauern – also unter Bundesliga-Bedingungen – ausgetragen werden. Der Honnefer Menzenberg und das Pennenfeld in Bad Godesberg bilden ideale Kulissen für die höchste Nachwuchs-Spielklasse. „Wer als Mädchen Bock auf Bundesliga-Basketball in einem ebensolchen Umfeld hat, der muss zu uns ins Rheinland, keine Frage“, versichert Happel. Das neuformierte Damen-Regionalligateam, in dem zahlreiche ehemalige WNBL-Spielerinnen von beiden Vereinen stehen, wird von einem Trainerteam betreut, welches eng mit Happel und Waffenschmied verzahnt ist. Auch bei den „erwachsenen Talenten“ sind die Ansprüche hoch und die Aussichten vielversprechend. „Wir wollen mittelfristig in die zweite Bundesliga, so wie fast die gesamte Regionalliga“, formuliert Waffenschmied die Zielsetzung. Gerade zum 30 jährigen Geburtstag, den die BG in diesem Jahr begeht, soll möglichst schnell an die erfolgreichen Rentrop-Zeiten Anfang der 2000er angeknüpft werden. Für Happel, die unlängst selbst noch im Regionalligateam der Dragons spielte, ist das keine Utopie: „Wir haben durchaus schon die eine oder andere Anfrage von Spielerinnen, die sehr gerne für die Talents spielen wollen und Bundesliga-Erfahrung mitbringen.“ Unterhalb der Regionalliga wird allen Spielerinnen der Kooperation selbstverständlich in den Oberliga – und Landesligateams der Vereine ein adäquates Spielangebot gemacht. Auch hierbei kommen Trainerteams zum Einsatz. Das hört sich alles nach einem guten Plan an. Um jenen auch finanziell gut zu unterfüttern, haben die Marketing-Beauftragten der Vereine die Köpfe zusammengesteckt. Auch dabei sollen schon bald erste Ideen umgesetzt werden. Tryout-Termine 2022: Für das Talents WNBL-Team werden Spielerinnen der Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 sowie jünger gesucht. Ehrgeiz, Fleiß und Basketball-Spirit dürfen gerne mitgebracht werden. Mi. 08.06.22  18.00 – 20.00 Uhr – Sporthalle Hagerhof, Menzenberg 13 , Bad Honnef Fr. 10.06.22  18.00 – 20.00 Uhr – Dreifachhalle ESG, Elisabeth-Selbert Gymnasium, Hindenburgallee 50, Bonn-Bad Godesberg Mi. 15.06.22  18.00 – 20.00 Uhr – Sporthalle Hagerhof, Menzenberg 13 , Bad Honnef Die Tryouts für das Talents Damen-Regionalligateam finden ab 09.06.22 immer donnerstags von 20.00 – 22.00 Uhr im Sportpark Pennenfeld, Mallwitzstrasse, Bad Godesberg statt. Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um die Tryouts sind Nicola Happel  ([email protected]) und Bea Waffenschmied ([email protected])

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WNBL-Qualifikation 2022

Am kommenden Wochenende steht die Qualifikation zur WNBL-Saison 2022/2023 auf dem Programm. In drei 4er-Gruppen treten insgesamt die Teams an, um sich einen der fünf freien Plätze zu sichern. Aus jeder 4er-Gruppe kommt der Gruppenerste weiter. Die zwei verbleibenden freien Startplätze werden am 19. Juni 2022 unter allen Gruppenzweiten ausgespielt. Der Spielmodus ist wie folgt festgelegt: – 4 x 10 Minuten, Halbzeit 15 Minuten, Verlängerung 5 Minuten etc. (nach allgemeinen FIBA-Regeln) – jeder gegen jeden, der Ausrichter hat das erste Spiel   Gruppe A (Main Court, Wiblinger Str. 37, 89231 Neu-Ulm) Ausrichter BBU ’01 (Ulm), MTV Stuttgart 1843, SG Inn – Mangfall Baskets, MTV München 1879 Gruppe B (PRIMODEUS PARK, Niederstedter Weg 2, 61348 Bad Homburg) Ausrichter SG Südhessen Juniors (Bad Homburg), Post SV Nürnberg, Saar-Mosel Diamonds, Rhein Bascats Düsseldorf Gruppe C (Sporthalle am Goethering, Goethering 30.-38, 49074 Osnabrück) Ausrichter: BBC Osnabrück, Basketball Allianz Süd Südwest Berlin, Kieler TB, SG Bernau-Berlin-Nord Alle Spielpläne und Ergebnisse gibt es unter basketball-bund.net

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WNBL TOP4 2022: ALBA Berlin holt sich den Titel

ALBA Berlin heißt der neue WNBL-Champion! Im Finale des diesjährigen TOP4 in Berlin setzten sich die Berlinerinnen mit 71:60 (21:20, 11:17, 14:12, 25:11) gegen die ChemCats Chemnitz durch. MVP des Turnieres wurde Hilke Feldrappe (ALBA Berlin). Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts, es wurde intensiv um jeden Ballbesitz gerungen. ALBAs Leoni Kreyenfeld ging energisch voran und machte per „and one“ das 9:5 (4.). Daniela Falcon Hernandez erhöhte nach sehenswertem Zusammenspiel und Eleonora Salev legte per Dreier nach (14:5, 6.), Auszeit Chemnitz. Die nächsten 13 Punkte fielen dann für die ChemCats (14:18, 9.), die das Spiel in wenigen Minuten drehten, Auszeit ALBA. Rosalie Esser stoppte den Lauf der ChemCats per Dreier und nach dem ersten Viertel hatte Hilke Feldrappe die Führung für ALBA zurückgeholt (21:20). Zum Start des zweiten Viertels war Chemnitz wieder „an der Reihe“ (21:25, 12.). „Zerfahren“ war die passende Bezeichnung für den weiteren Verlauf der Partie. Nicole Brochlitz traf von „downtown“ zum 23:28 (15.) und hielt die ChemCats vorne. Chemnitz behielt weitgehend die Kontrolle über die Begegnung. Der nächste Brochlitz-Dreier traf zum 27:35 (18.), ehe Feldrappe den Anschluss hielt und an der Freiwurflinie auf 32:35 verkürzte (19.). Zur Pause war noch alles offen (32:37). ALBA verpasste direkt nach der Pause einige gute Gelegenheiten, Chemnitz profitierte davon (32:41, 23.). Rosalie Esser hielt mit einem „and one“ dagegen, ganz wichtige Punkte für die Gastgeberinnen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber ALBA traf gegen die generische Zone einfach nicht (2/21 3er zu diesem Zeitpunkt). Wieder war Rosalie Esser zur Stelle (39:43, 26.), Chemnitz‘ Antwort: ein Treffer von Lea Steinbrück. Immer wieder fanden die ChemCats eine Antwort auf die fast schon verzweifelt anmutenden Bemühungen der ALBA-Mädchen (39:47, 28.). Falcon Hernandez punktete zweimal in Folge, die Halle stand Kopf (43:47, 30.). Dann fiel auch ein Dreier von Rosalie Esser, nach 30 Minuten war alles wieder völlig offen (46:49). Kreyenfeld glich per Dreier aus (51:51 (32.), die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide. Beide Teams ließen alles auf dem Feld, Kreyenfeld „übernahm“ bei ALBA (55:55, 33.). Feldrappe brachte ALBA unter dem Jubel der Fans in Front, Chemnitz wackelte jetzt (55:57, 35.). Das Spiel lebte vom begeisternden Kampf. Esser netzte einen weiteren Dreier, Chemnitz konterte unter dem Korb (60:57, 36.). Falcon Hernandez stellte auf fünf Punkte Vorsprung, Feldrappe an der Freiwurflinieauf 63:57 (38.). Doch die ChemCats waren in Person von Brochlitz noch da (63:60), Feldrappe punktete per „and one“ (66:60, 39.), kurz später kannte der Jubel keine Grenzen mehr. ALBA Berlin Rosalie Esser 19, Hilke Feldrappe 21, Leoni Kreyenfeld 14, Jerfflyn Tawiah, Eleonora Salev 3, Eda Karabacak 2, Thora Köppel, Djamelia Kostmann, Magdalena Winter, Daniela Falcon Hernandez 10, Marieke Esser, Hannah Zimmermann. Head Coach: Alain Philippart de Foy | Assistant Coach: Alyssa Montgomery ChemCats Chemnitz Chiara Schmieder 7, Nicole Brochlitz 17, Vanessa Wank, Charlotte Wahren, Leann Rebentisch 7, Lea Steinbrück 2, Luise Rohland 12, Emilia Dannebauer 9, Leni Beier 6, Louise Pfeil. Head Coach: Thomas Seltner | Assistant Coach: Angy Thieme Spiele WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 63:58 Sonntag | 1. Mai 2022 Spiel um Platz drei: Rhein-Main Baskets – BG Bonn 92 70:59 Finale: ALBA Berlin – ChemCats Chemnitz 71:60 WNBL AWARDS 2022 Roland-Geggus-Award (WNBL-Rookie of the Year): Rosalie Esser (ALBA Berlin) WNBL-Saison-MVP: Nicole Brochlitz (ChemCats Chemnitz) WNBL-Coach of the Year: Thomas Seltner (ChemCats Chemnitz) TOP4 MVP: Hilke Feldrappe (ALBA Berlin) Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Eleonora Salev (ALBA Berlin) auf dem Weg zum Korb. Foto: DBB/Kröger Leann Rebentisch (ChemCats) gegen Eda-Ferhan Karabacak (ALBA Berlin). Foto: DBB/Kröger

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WNBL TOP4 2022: Bronze für Rhein-Main Baskets

Im „Duell der Enttäuschten“ spielten heute beim WNBL TOP4 in Berlin die Rhein-Main Baskets gegen die BG Bonn 92 um den dritten Platz. Nach einem umkämpften Spiel holten sich die Rhein-Main Baskets die Bronzemedaille mit einem 70:59 (21:11, 11:21, 19:11, 19:16)-Erfolg. Wer wollte es mehr? Wer konnte noch einmal alle Kräfte mobilisieren? Wer hatte das nötige Quäntchen Glück? Diese Fragen galt es heute morgen zu beantworten. Es ging munter los auf dem Parkett. Bei den Rhein-Main Baskets machte die überragende Monika Crnjac da weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatte, Karoline Steffen netzte einen frühen Dreier für Bonn (12:9, 6., zwölf Punkte von Crnjac). RMB wirkte jetzt wacher (19:9, 9.), 14:5 Rebounds nach dem ersten Viertel sprechen eine deutliche Sprache. Steffens zweiter Dreier kam für die BG zum richtigen Zeitpunkt, aber die eklatante Reboundschwäche setzte sich fort. Crnjac war nicht zu stoppen, Bonn war aber jetzt besser im Spiel (23:17, 13.). Beide Teams variierten in der Defense, machten es dem Gegner schwer zu punkten. Die Rhein-Main Baskets behaupteten ihre Führung (27:18, 16.), Greta Kröger verkürzte per „and one“ auf 29:24. Das Spiel nahm Fahrt auf (zwei Dreier Emma Torney). Bonn kam u.a. durch zwei Dreier von Hanna Fante auf 32:29 heran (19.) und glich durch einen weiteren Distanztrefer von Viktoria Höbbel aus (32:32, 20.). Das war auch der Halbzeitstand. RMB kam gut in Hälfte zwei (39:32, 22.), die BG-Coach Bea Waffenschmied nahm sofort eine Auszeit. Die Bonner Dreierversuche fielen nicht, unter dem Korb kam kan nicht zum Zuge. Die Rhein-Main Baskets starteten das dritte Viertel mit einem 15:0-Lauf und schafften bereits eine kleine Vorentscheidung. Erst nach mehr als fünf Minuten gelangen Bonn die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel (47:35, 26., Dreier Fante). Noch ein Dreier von Fante und es hieß nach 27 Minuten 49:38. Bonn zeigte erneut seine Comeback-Qualitäten (51:43, 30.). Die Baskets zogen wieder auf 57:43 davon (32.) und sahen wie die sicheren Siegerinnen aus. Konnte Bonn noch einmal kontern? Sie versuchten jedenfalls alles, doch der Gegner war jetzt endgültig obenauf und ließ Bonn nicht mehr zurückschlagen. Das 60:45 nach einem Dreier von Clausen Juli machte dann den Deckel drauf (35.). Bonn gab bis zur letzten Sekunde alles, musste den dritten Platz aber dem verdienten Sieger Rhein-Main Baskets überlassen. Rhein-Main Baskets Marta Gehlhaar 2, Akossua Ahmed 6, Emma Torney 12, Emma Veysset 9, Marlene Sinn, Mailien Rolf 13, Juli Clausen 4, Carlotta Jüterbock 2, Johanna Kirchner 2, Monika Crnjac 20. Head Coach: Rolf Weidemann BG Bonn 902 Karoline Steffen 13, Pauline Bantes, Susanna Pecoraro 1, Viktoria Höbbel 5, Greta Gomann, Sophie Herdering, Alexa Hans 5, Smilla Kolmetz, Luisa Sundermann 4, Sara Brazil, Hanna Fante 12, Greta Kröger 19. Head Coach: Bea Waffenschmied | Assistant Coach: Tom Becker Boxscore Spielplan WNBL TOP 4 2022 Samstag | 30. April 2022 ALBA Berlin – Rhein-Main Baskets 59:54 18.30 Uhr: ChemCats Chemnitz – BG Bonn 92 63:58 Sonntag | 1. Mai 2022 Spiel um Platz drei: Rhein-Main Baskets – BG Bonn 92 70:59 13.30 Uhr: Finale: ALBA Berlin – ChemCats Chemnitz   Stats über DBB.scores frei verfügbar Am gesamten Wochenende des WNBL TOP4 sind die kompletten Statistiken der vier Spiele über die DBB.scores App kostenfrei verfügbar. Diesen Service stellt der DBB-Partner NBN23 zur Verfügung. Über diesen Link geht es direkt zum Vergnügen. Auf dem Handy führt der Link direkt in die App oder zum Herunterladen der App. Auf dem PC geht es zu einer Download Webseite. Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets) beim Korbleger. Foto: DBB/Kröger Hanna Fante netzt einen ihrer vier Dreier über RMB-Topscorerin Monika Crnjac. Foto: DBB/Kröger

WNBL Spielberichte

WNBL-Teams

WNBL Gruppeneinteilung Saison 2021/2022

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WNBL-Ballpartner

Molten unterstützt den weiblichen Basketball

In den kommenden vier Spielzeiten wird in der WNBL ausschließlich mit MOLTEN-Bällen gespielt. Seit der Saison 2020/2021 ist der B6G4500 der offizielle Spielball in der WNBL. Alle teilnehmenden WNBL-Vereine erhalten ein Ballpaket der Firma Molten.