Toller vierter EM-Platz!

Für die U18-Mädchen war die EM-Vorbereitung in diesem Sommer ein Auf und Ab. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen aus acht Testspielen, bei denen die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons nicht immer in Bestbesetzung antrat, ging es zur FIBA U18 Women’s European Championship nach Heraklion/GRE. Zum Auftakt hielt die DBB-Auswahl gegen Favorit Frankreich stark mit, musste sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben. Die weiteren beiden Gruppenspiele dominierten die deutschen U18-Mädchen und gewannen deutlich gegen Bosnien und Herzegowina (76:36) und Israel (84:58). Als Gruppenzweite traf die Mannschaft dann im Achtelfinale auf Ungarn. In einem echten Krimi besiegte die deutsche Mannschaft die Ungarinnen denkbar knapp mit 56:55 und zog ins Viertelfinale ein. Gegen Polen zeigten die U18-Mädchen dann ihre beste Partie des Turniers. Vor allem dank einer defensiven Glanzleistung siegten sie mit 53:43 und standen somit im Halbfinale. Gegen die starken Litauerinnen hielt die DBB-Auswahl nahezu das ganze Spiel über mit, gab sich am Ende aber mit 52:64 geschlagen. Im Spiel um Platz 3 machte es die Mannschaft Frankreich über drei Viertel schwer, musste dann aber den harten Spielen der vorangegangenen Tage Tribut zollen und verlor mit 46:75. Sidney Parsons war dennoch stolz auf den vierten Platz ihrer Mannschaft: „Es war eine tolle EM und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir werden den Spielerinnen alles geben, was sie für eine positive Entwicklung brauchen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Mit dieser Platzierung qualifizierten sich die U18-Mädchen außerdem für die U19-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Mit Niederlage und Sieg kehrten die U18-Mädchen dann gegen Ende des Jahres von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurück.  Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen.

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Stats FIBA U18 Women’s European Championship 2022

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REB per game Frieda Bühner

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REB per game team

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AST per game team

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Nicole Brochlitz 20/01/2004 1.69 m Point Guard ChemCats Chemnitz
Frieda Bühner 28/05/2004 1.86 m Forward GiroLive Panthers Osnabrück
Miriam Diala 19/10/2005 1.81 m Small Forward TSV Towers Speyer/Schifferstadt
Emanuelle Djuela Kenfac 08/08/2005 1.85 m Power Forward TuS Lichterfelde
Lina Falk 05/04/2004 1.83 m Shooting Guard Eintracht Braunschweig LionPride
Hilke Feldrappe 12/04/2004 1.85 m Small Forward ALBA BERLIN
Paula Haw 06/10/2004 1.93 m Center TS Jahn München
Nina Horvath 10/07/2004 1.72 m Guard TSV Grünberg/Team Mittelhessen
Leoni Kreyenfeld 16/07/2004 1.82 m Small Forward ALBA BERLIN
Greta Kröger 16/07/2004 1.80 m Point Guard BG Bonn 92/Rheinland Lions
Mailien Rolf 20/05/2005 1.78 m Guard TV Hofheim
Noreen Stöckle 12/02/2004 1.78 m Guard BSG Basket Ludwigsburg
Brochlitz_Nicole

Nicole Brochlitz

Point Guard

Bühner_Frieda

Frieda Bühner

Forward

Diala_Miriam

Miriam Diala

Small Forward

Djuela_Emanuelle

Emanuelle Djuela Kenfac

Power Forward

Falk_Lina

Lina Falk

Shooting Guard

Feldrappe_Hilke

Hilke Feldrappe

Small Forward

Haw_Paula

Paula Haw

Center

Horvath_Nina

Nina Horvath

Guard

Kreyenfeld_Leonie

Leoni Kreyenfeld

Small Forward

Kröger_Greta

Greta Kröger

Point Guard

Rolf_Mailien

Mailien Rolf

Guard

Stöckle_Noreen

Noreen Stöckle

Guard

Galerie

Stefan_Mienack_U16-EM

Weiblicher Nachwuchs trainiert gemeinsam

Vom 06. bis 09. Februar 2023 steht der nächste Lehrgang des weiblichen DBB-Nachwuchses auf dem Programm. Das Besondere an der Maßnahme im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg: Sie wird jahrgangsübergreifend durchgeführt. Zum einen spielt dabei der anstehende FIBA-Kalender der Europa- und Weltmeisterschaften, aber auch der zwischenmenschliche Aspekt im Teamsport eine Rolle, wie Bundestrainer Stefan Mienack meint: „In diesem Sommer werden wir, ähnlich wie 2019, wieder die Situation haben, dass U18-Spielerinnen in der U19 und Athletinnen aus der U19 auch in der U20 spielen werden. Im Basketball sind nicht nur sportfachliche, sondern auch Dinge wie Teamfähigkeit und eine gewisse Verbundenheit von großer Bedeutung für den Erfolg. Daher bietet sich ein solcher gemeinsamer Lehrgang natürlich an. Zudem möchten wir nochmal bei allen Athletinnen eine Leistungsdiagnostik durchführen, um sie auf dem Weg zum Sommer bestmöglich begleiten und ihnen Trainingsempfehlungen geben zu können.“ Dennoch kommen in Heidelberg nicht alle Spielerinnen zum Zug, die bei den anstehenden internationalen Turnieren im Sommer eine Rolle spielen werden: „Wir haben zu diesem Lehrgang Spielerinnen eingeladen, die zur Zeit in Deutschland spielen. Einige Kandidatinnen, die beim Auftaktlehrgang im Sommer dabei sein werden, sind gerade am College aktiv und werden für diese vier Tage nicht eingeflogen“, so Mienack. Insgesamt nominierte Mienack 42 DBB-Talente für den Lehrgang. Hier alle Namen im Überblick: U18-Mädchen Maira Banko (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets Braunschweig-WB) Marianna Byvatov (SC Rist Wedel) Emilia Dannebauer (ChemCats Chemnitz) Miriam Diala (BasCats USC Heidelberg/Basket-Girls Rhein-Neckar) Emilie Dohrmann (BG 74 Göttingen) Helena Englisch (MTV 1879 München) Naima Fox (TuS Lichterfelde) Leonie Greser (TG 48 Würzburg/TG Main Sharks Würzburg) Nafi Harz (TuS Lichterfelde) Paula Huber-Saffer (SC Rist Wedel) Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde) Mona Landwehr (GiroLive Panthers Osnabrück/OSC Junior Panthers) Lara Langermann (VfL AstroStars Bochum 1848/BasketGirls Ruhr) Lena Lingnau (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets Braunschweig-WB) Maria Perner (TSV 1880 Wasserburg) Lisanne Räwer-Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart) Mailien Rolf (TV Hofheim/Rhein-Main Baskets) Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg/BSG Basket Ladies Ludwigsburg) Ricarda Schott (TG Neuss von 1848/TG Neuss Junior Tigers) Annika Soltau (TG Sandhausen/Rutronik Stars Keltern) Magdalena Winter (TuS Lichterfelde) U19-Damen Nicole Brochlitz (Turn-Klubb zu Hannover/TK Hannover Luchse) Frieda Bühner (Osnabrücker SC/GiroLive Panthers Osnabrück) Lina Falk (Eintracht Braunschweig) Hilke Feldrappe (ALBA Berlin) Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin) Nina Horvath (TSV 1883 Grünberg/Bender Baskets Grünberg) Nora Hummel (DJK Don Bosco Bamberg) Greta Kröger (BBZ Opladen Hawks) Flora Lukow (BC Pharmaserv Marburg/Young Dolphins Marburg) Anastasia Schlipf (MTV Stuttgart) Paula Spaine (TuS Lichterfelde) Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg/BSG Basket Ladies Ludwigsburg) U20-Damen Olivia Borsutzki (TS Jahn München) Lena Dziuba (BC Pharmaserv Marburg/Young Dolphins Marburg) Lilli Frölich (BC Saarlouis/inexio Royals Saarlouis) Johanna Gerlinger (Eisvögel USC Freiburg) Annika Oevermann (BG 74 Göttingen) Meike Oevermann (BG 74 Göttingen) Helen Spaine (TuS Lichterfelde) Paula Wenemoser (TG 48 Würzburg/QOOL Sharks Würzburg) Clara Wilke (ALBA Berlin) Trainer*innen-Stab Lehrgangsleitung: Janet Fowler-Michel Assistenztrainer: Timur Topal, Patrick Unger, Rüdiger Jacob Athletiktrainer*innen: Oliver Barth, Jessica Bregazzi, Sabrina Möller, Leonard Nestler Physiotherapeutinnen: Anika Fromme, Victoria Sauter Betreuerin: Fine Böhmke

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Termine und Orte Jugend-EMs 2023

Schon vor Weihnachten hat das Board (Vorstand) der FIBA Europe die Gastgeber und Termine der Jugend-Europameisterschaften 2023 festgelegt. Da es bei den Austragungsorten noch einige Lücken gab, haben wir mit der Veröffentlichung noch abgewartet. Jetzt sind die Lücken gefüllt. Die Auslosung der Vorrundengruppe findet am 14. Februar 2023 statt. Hier die Ausrichter und Termine für die Jugend-Europameisterschaften 2023 mit deutschen Teams. Damen/Mädchen U20-Europameisterschaft weiblich, Division B 28. Juli – 06. August 2023, Craiova/Rumänien U18-Europameisterschaft weiblich 01. – 09. Juli 2023, Konya/Türkei U16-Europameisterschaft weiblich, Division B 10. – 19. August 2023, Podgorica/Montenegro Herren/Jungen U20-Europameisterschaft männlich 08.-16. Juli 2023, Heraklion/Kreta U18-Europameisterschaft männlich 22. – 30. Juli 2023, Nis/Serbien U16-Europameisterschaft männlich 5. – 13. August 2023, Skopje/Nordmazedonien

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Jahresrückblick 2022 weiblicher Nachwuchs

In diesem Jahr fanden für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften ab U16 wieder regulär die Europameisterschaften statt, nachdem diese im vergangenen Jahr coronabedingt durch die FIBA Youth Challengers ersetzt wurden. Bei unserem weiblichen Nachwuchs zeigte sich hier Licht und Schatten. U15-Mädchen Erste internationale Erfahrung sammeln hieß es in diesem Jahr wieder für die U15-Mädchen von Head Coach Corina Kollarovics. Im Juni reiste der jüngste DBB-Nachwuchs nach Tschechien, um Spiele gegen die Slowakei und die beiden tschechischen Mannschaften (I und II) zu absolvieren. Am Ende des Turniers standen zwei Siege gegen die Slowakei (67:40) und die erste tschechische Auswahl (61:41) und eine Niederlage gegen Tschechien II (36:51) zu Buche. Im August nahmen die U15-Mädchen außerdem am Nordseecup in Vejen/Dänemark teil, wo sie jeweils zweimal gegen Schweden und die dänische Mannschaft spielten. In einem harten Turnier mit vier Spielen in drei Tagen erkämpfte sich das Team drei Siege (75:60 gegen Dänemark, 55:50 gegen Schweden, 78:49 gegen Dänemark) und gewann am Ende den Wettbewerb. „Alle Mädchen konnten spielen und gute Erfahrungen auf internationalem Boden im deutschen Trikot sammeln. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Turnier für uns“, bilanzierte Corina Kollarovics. U16-Mädchen Die Vorbereitung auf das Highlight des Sommers, die FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR, lief für die U16-Mädchen schleppend. Beim European Youth Olympic Festival in Banska Bystrica/SVK gewannen sie von fünf Spielen nur ein einziges (59:56 gegen die Slowakei). Auch bei den darauffolgenden Testspielen gegen Tschechien und Frankreich zeigte sich, dass die Mannschaft den internationalen Druck noch nicht gewohnt war. Für die Europameisterschaft hatte sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack dennoch viel vorgenommen. Doch der Start in das Turnier gelang ihnen nicht. Gegen Litauen führte die DBB-Auswahl lange, doch ihre Gegnerinnen holten in der zweiten Halbzeit auf und entschieden das Spiel in einem Krimi mit 55:54 für sich. Es folgten zwei weitere Niederlagen gegen die starken Mannschaften aus Spanien (32:66) und Slowenien (48:64), sodass das Team als Gruppenvierter im Achtelfinale auf Ungarn traf. Mit den Ungarinnen lieferten sich die deutschen U16-Mädchen einen heißen Kampf, für den sie sich am Ende des Spiels allerdings nicht belohnten und sich mit 47:53 geschlagen geben mussten. Da sie auch das darauffolgende Spiel gegen Tschechien nicht gewinnen konnten (56:60), mussten nun zwei Siege her, um auch im kommenden Jahr in der Division A zu spielen. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Litauen revanchierte sich die Mannschaft für die Auftaktniederlage und fuhr ihren ersten Sieg ein (73:68). Ihre letzte Chance im Kampf um den Abstieg konnte sie gegen Finnland dann aber nicht nutzen und verlor mit 40:51. „Dass wir jetzt als Vierzehnter absteigen und nächstes Jahr in der Division B antreten müssen, ist absolut bitter“, so Stefan Mienack nach dem Turnier. Eine neuformierte U16-Mannschaft zahlte dann im Dezember noch zweimal Lehrgeld gegen Spanien (36:80, 38:89). U17-Mädchen Nach dem Herzschlagfinale beim U16-Challenger ein Jahr zuvor (seltener Fünfervergleich der fünf sieggleichen Teams hinter Frankreich zugunsten der Deutschen) spielten die U17-Mädchen die Weltmeisterschaft in Ungarn. In Debrecen wurde unter Head Coach Janet Fowler-Michel in der Vorrunde gegen Neuseeland (68:35) und Mali (55:44) überzeugend gewonnen, die USA (40:86) erwiesen sich als eine NUmmer zu groß. Das Achtelfinale gegen Ägypten entschieden die DBB-Mädchen souverän mit 61:46 für sich und waren damit unter den besten acht Teams angekommen. Im Viertelfinale traf Deutschland dann auf Frankreich, dass vor allem athletisch überlegen und an diesem Tag einfach nicht zu bezwingen war (40:63). Also ging es fortan noch um Platz fünf. Das vielleicht beste Turnierspiel legten die U17-Youngster gegen Australien aufs Parkett. Sehr spannend ging es zu, am Ende hatte Australien etwas mehr Glück und knapp die Nase vorn (72:75).  Im abschließenden Spiel um Platz sieben gegen Japan sollte unbedingt ein Sieg her. Man wollte mit einem positiven Eindruck von der WM nach Hause zurückkehren. Und das gelang auch wunschgemäß. Der Jubel der Mannschaft nach dem 59:50-Erfolg und damit Platz sieben kannte keine Grenzen. U18-Mädchen Für die U18-Mädchen war die EM-Vorbereitung in diesem Sommer ein Auf und Ab. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen aus acht Testspielen, bei denen die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons nicht immer in Bestbesetzung antrat, ging es zur FIBA U18 Women’s European Championship nach Heraklion/GRE. Zum Auftakt hielt die DBB-Auswahl gegen Favorit Frankreich stark mit, musste sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben. Die weiteren beiden Gruppenspiele dominierten die deutschen U18-Mädchen und gewannen deutlich gegen Bosnien und Herzegowina (76:36) und Israel (84:58). Als Gruppenzweite traf die Mannschaft dann im Achtelfinale auf Ungarn. In einem echten Krimi besiegte die deutsche Mannschaft die Ungarinnen denkbar knapp mit 56:55 und zog ins Viertelfinale ein. Gegen Polen zeigten die U18-Mädchen dann ihre beste Partie des Turniers. Vor allem dank einer defensiven Glanzleistung siegten sie mit 53:43 und standen somit im Halbfinale. Gegen die starken Litauerinnen hielt die DBB-Auswahl nahezu das ganze Spiel über mit, gab sich am Ende aber mit 52:64 geschlagen. Im Spiel um Platz 3 machte es die Mannschaft Frankreich über drei Viertel schwer, musste dann aber den harten Spielen der vorangegangenen Tage Tribut zollen und verlor mit 46:75. Sidney Parsons war dennoch stolz auf den vierten Platz ihrer Mannschaft: „Es war eine tolle EM und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir werden den Spielerinnen alles geben, was sie für eine positive Entwicklung brauchen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Mit dieser Platzierung qualifizierten sich die U18-Mädchen außerdem für die U19-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Mit Niederlage und Sieg kehrten die U18-Mädchen dann gegen Ende des Jahres von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurück.  Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. U20-Damen Die U20-Damen traten in diesem Sommer mit einem klaren Ziel bei der B-EM in Skopje/MKD an: Aufstieg in die Division A. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt lief für die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack durchaus erfolgreich. Gegen starke Gegner aus der Division A holten sie in sieben Testspielen fünf Siege, unter anderem gegen Tschechien, Schweden und Belgien. Mit Rückenwind ging es deshalb nach Nordmazedonien, doch im Auftaktspiel unterlagen die deutschen Damen Israel knapp mit 63:65. Mit zwei deutlichen Pflichtsiegen gegen Georgien (105:35) und Armenien (101:30) zog die Mannschaft als Gruppenzweite ins Viertelfinale gegen die Türkei ein. Mit einer 62:68-Niederlage platzten dort allerdings bereits alle Aufstiegsträume und es ging für die DBB-Auswahl nur noch um Platz fünf. Das nächste Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Nordmazedonien gewann sie deutlich mit 87:44, doch im letzten Spiel gegen Griechenland musste sie sich mit 49:74 geschlagen geben, die Luft war einfach raus. Somit schlossen die deutschen U20-Damen die B-EM auf dem sechsten Platz ab. „Wir können nicht zufrieden von dieser Europameisterschaft nach Hause fahren und haben das Gefühl, dass wir hier als Team einiges liegen gelassen haben“, so das Turnierfazit von Stefan Mienack.

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Nominierungen, Nominierungen, Nominierungen

Bundestrainer Stefan Mienack hat für den DBB-Nominierungslehrgang U18 weiblich Jahrgang 2005/2006 vom 19. – 23. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg 29 Spielerinnen eingeladen. Folgende Korbjägerinnen wurden nominiert: DBB: Miriam Diala (USC Heidelberg), Naima Fox (TuS Lichterfelde), Paula Huber-Saffer (SC Rist Wedel), Lena Lingnau (Eintracht Braunschweig/MTV/BG Wolfenbüttel), Mailien Rolf (TV Hofheim/Rhein-Main Baskets), Bayern: Melina Aigner (TS Jahn München), Helena Englisch (MTV München), Leonie Greser (TG Würzburg), Emilia Kargl (MTV München), Maria Perner (TSV Wasserburg), Antonia Schüle (TSV Schwabach/Post SV Nürnberg), Baden-Württemberg: Lisanne Räwer Tanguep (Regio Team Stuttgart), Joanna Scheu (RegioTeam Stuttgart), Berlin: Nafi Harz (TuS Lichterfelde), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde), Hamburg: Marianna Byvatov (SC Rist Wedel), Hessen: Johanna Gerlach (BC Marburg), Niedersachsen: Emilie Dohrmann (BG 74 Göttingen), Mona Landwehr (Osnabrücker SC), Sachsen: Emilia Dannebauer (ChemCats Chemnitz e. V.), Leni Knorr (ChemCats Chemnitz e. V.), Chiara Schmieder (ChemCats Chemnitz e. V.), WBV: Charlotte Behr (AstroStars Bochum), Kristina Kahlbaum (AstroStars Bochum), Amelie Kehrenberg (Barmer TV/Metropolitain Girls), Lara Langermann (AstroStars Bochum), Sophia Müller (CB Recklinghausen), Ricarda Schott (TG Neuss Tigers). Die Spielerinnen werden betreut von Bundestrainer Stefan Mienack, den Trainer*innen Janet Fowler-Michel, Heiko Czach, Alexandra Maerz und Michael Kasch und Betreuerin Lea Soltau. Eine Physiotherapeutin wird noch benannt. Bundestrainer Alan Ibrahimagic hat für DBB-Nominierungslehrgang U16 männlich Jahrgang 2007/2008 vom 14. – 17. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg 49 Spieler eingeladen. Folgende Youngster wurden nominiert: DBB: Julis Leander Baumer (Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg), Declan Duru (Real Madrid), Jervis Scheffs (ratiopharm akademie Ulm), Bayern: Julian Glenewinkel (FC Bayern München Basketball), Koray Grenz (FC Bayern München Basketball), Jordan Knacke (KICKZ IBAM/MZTVS Schwabing), Morris Owusu (FC Bayern München Basketball), Eduard Rantz (FC Bayern München Basketball), Leon Schneider (Regnitztal Baskets/FC Baunach 1911), Nikolas Sermpezis (FC Bayern München Basketball), Clemens Sokolov (Post SV Nürnberg/TORNADOS FRANKEN), Baden-Württemberg: Nevio Bennefeld (USC Heidelberg), Caleb Burkhardt (SSC Karlsruhe/PS Karlsruhe LIONS), Pablo Estelle (TuS Stuttgart/TEAM URSPRING), Max Feuerle (Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg), Niko Jerkic (BBU´01/OrangeAcademy), Milo Murray (BBU´01/OrangeAcademy), Marko Petric (BBU´01/ratiopharm ulm), Berlin: Mathieu Grujicic (ALBA BERLIN), Matheo Hermann (ALBA BERLIN), Finnegan Lehniger (ALBA BERLIN), Amin Mahdy Amin (DBV Charlottenburg), Udechukwu Obiaga (DBV Charlottenburg), Wiktor Szeczesko (ALBA BERLIN), Hamburg: Darren Egbe (Hamburg Towers), Jayden Fatnassi (Hamburg Towers), Gustav Gruchala (Hamburg Towers), Hessen: Ivan Crnjac (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Nico Deetjen (TV Hofheim/Team Südhessen), Noah Koch (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Darren Maglocky (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Julius Messer (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Maximilian Peters (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Edin Redzepovic Edin (ACT Kassel), Felix Sinning (TG 1837 Hanau/Schick-Group White Wings), Niedersachsen: Radouan Aberkane (Oldenburger TB/Baskets Juniors Oldenburg), Alen Blakaj (SC Rasta Vechta/YOUNG RASTA DRAGONS), Michel Schillmöller (SC Rasta Vechta/YOUNG RASTA DRAGONS), Sachsen: Carlos Domke (USC Leipzig/Mitteldeutsche Basketball Academy), Hannes Reyer (NINERS CHEMNITZ/NINERS CHEMNITZ ACADEMY), Christopher Wahren (NINERS CHEMNITZ/NINERS CHEMNITZ ACADEMY), Thüringen: Johann Grau (Science City Jena/Medipolis SC Jena), Richard Schmitt (SG Basketball HSV-KSSV Weimar/ Medipolis SC Jena), WBV: Tom Brüggemann (Paderborn Baskets 91/Uni Baskets Paderborn), Dusan Ilic (BBA Hagen), Fynn Lastring (VfL AstroStars Bochum/Metropol YoungStars), Osaigbovo Aguebor (Uni Baskets Paderborn/BC 1970 Soest), Kenan Reinhardt (RheinStars Köln), Davi Remagen (RheinStars Köln). Betreut werden die Spieler von Bundestrainer Alan Ibrahimagic, Assistenztrainer Marius Huth, den weiteren Landes- und Vereinstrainern Thomas Adelt, Robert Bauer, Heimo Förster und Razvan Munteanu, Athletiktrainer Julian Morche, Physiotherapeut Jan Brambach und Betreuer Jonas Hunneman.

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U18-Mädchen zeigen sich lernfähig

Die deutschen U18-Mädchen sind mit Niederlage und Sieg von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurückgekehrt. Als erste Maßnahme zur Vorbereitung auf die U18-Europameisterschaft im kommenden Jahr absolvierten sie zwei Länderspiele gegen Tschechien in Klatovy. Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. „Im ersten Spiel haben wir uns zu Beginn regelrecht verprügeln lassen und uns nicht gewehrt, obwohl wir davor gewarnt haten. Außerdem war die Defense phasenweise schwach und wir haben offensiv zu viele Einzelaktionen gehabt. Mit einem 9:0-Lauf Anfang des dritten Viertels haben wir den Anschluss geschafft, sind aber nicht mehr an den Tschechinnen vorbeigekommen. Im zweiten Spiel haben wir physisch dagegengehalten und in der Offense echtes Teamplay gezeigt. Es war sehr schön zu sehen, wie lernfähig das Team war und wie gut es unsere Hinweise aus Spiel eins im zweiten Spiel umgesetzt hat. Es war eine wichtige Erfahrung für die Mädchen, aber auch eine große Belastung, daher gilt ihnen mein großer Respekt“, meinte Head Coach Janet Fowler-Michel. Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 3/11), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 12/7), Miriam Diala (BasCats USC Heidelberg, 6/8), Helena Englisch (MTV 1879 München, 2/6), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 12/8), Leonie Greser (TG 48 Würzburg/TG Main Sharks Würzburg, 0/2), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 6/2), Maria Perner (TSV 1880 Wasserburg, 4/10), Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart, 3/0), Mailien Rolf (TV Hofheim/ Rhein-Main Baskets, 10/8), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 8/2). Das Team wurde betreut von Head Coach Janet Fowler-Michel, Assistenztrainer Rüdiger Jacob, Physiotherapeutin Victoria Sauter und Teambetreuerin Lea Soltau.

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U18-Mädchen zweimal gegen Tschechien

Die deutschen U18-Mädchen sind mit Niederlage und Sieg von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurückgekehrt. Als erste Maßnahme zur Vorbereitung auf die U18-Europameisterschaft im kommenden Jahr absolvierten sie zwei Länderspiele gegen Tschechien in Klatovy. Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. „Im ersten Spiel haben wir uns zu Beginn regelrecht verprügeln lassen und uns nicht gewehrt, obwohl wir davor gewarnt haten. Außerdem war die Defense phasenweise schwach und wir haben offensiv zu viele Einzelaktionen gehabt. Mit einem 9:0-Lauf Anfang des dritten Viertels haben wir den Anschluss geschafft, sind aber nicht mehr an den Tschechinnen vorbeigekommen. Im zweiten Spiel haben wir physisch dagegengehalten und in der Offense echtes Teamplay gezeigt. Es war sehr schön zu sehen, wie lernfähig das Team war und wie gut es unsere Hinweise aus Spiel eins im zweiten Spiel umgesetzt hat. Es war eine wichtige Erfahrung für die Mädchen, aber auch eine große Belastung, daher gilt ihnen mein großer Respekt“, meinte Head Coach Janet Fowler-Michel. Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 3/11), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 12/7), Miriam Diala (BasCats USC Heidelberg, 6/8), Helena Englisch (MTV 1879 München, 2/6), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 12/8), Leonie Greser (TG 48 Würzburg/TG Main Sharks Würzburg, 0/2), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 6/2), Maria Perner (TSV 1880 Wasserburg, 4/10), Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart, 3/0), Mailien Rolf (TV Hofheim/ Rhein-Main Baskets, 10/8), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 8/2). Das Team wurde betreut von Head Coach Janet Fowler-Michel, Assistenztrainer Rüdiger Jacob, Physiotherapeutin Victoria Sauter und Teambetreuerin Lea Soltau.

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EM U18-Mädchen: Stolz auf Platz vier!

STOLZ! Stolz dürfen sie sein, die deutschen U18-Mädchen nach der FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/GRE. Auch wenn es heute im kleinen Finale gegen Frankreich nicht zu einer Medaille reichte, ist Platz vier für das DBB-Team mehr als aller Ehren wert. Gegen die Französinnen unterlag die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons heute mit 46:75 (7:13, 14:15, 16:20, 9:27). Im ersten Spiel der beiden Kontrahenten in der Gruppenphase hatte sich die DBB-Auswahl nur ein wirklich schwaches Viertel geleistet, das letztlich zur 42:59-Niederlage geführt hatte. Ein solches Viertel galt es heute zu vermeiden. Und so verlief die Partie in den Anfangsminuten völlig ausgeglichen. Frankreich versuchte den Ball unter den Korb zu bringen, die DBB-Auswahl legte ein hohes Tempo vor. Beiden Teams war anfangs die große Nervosität anzumerken (2:4, 4.). Die Defense dominierte das Spiel. Frieda Bühner glich aus, als schon fünf Minuten vorüber waren. Wie so häufig bei dieser EM schien es eher ein „low scoring game“ zu werden (6:8, 8.). Deutschland hielt physisch gut dagegen, verpasste aber einige offene Würfe und leistete sich hinten jetzt einige kleine Fehler (6:13, 10.). Stöckle dreht auf Frankreich blieb auch zu Beginn des zweiten Viertels vorne, weil die DBB-Mädchen ihre Chancen einfach nicht gut genug nutzten und die Französinnen zweistellig enteilen ließen (9:19, 14.). Parsons versuchte diese Tendenz mit einer Auszeit zu stoppen. Sie hatte offenbar die richtigen Worte gefunden, denn die DBB-Auswahl verkürzte schnell (12:19, Noreen Stöckle, 15.). Deutschland hatte Probleme in der 1-1-Defense und musste die athletischen Gegenspielerinnen mehrmals enteilen lassen. Der Dreier von Mailien Rolf kam da genau zum richtigen Zeitpunkt (15:23, 16.). Stöckle hatte genau hingeguckt und netzte zwei Dreier in Folge zum 21:24 (18.), Auszeit Frankreich. Die Partie war binnen weniger Minuten wieder völlig offen geworden. Zum Seitenwechsel war der Rückstand allerdings wieder etwas angewachsen (21:28). Frankreich spürt deutschen Atem Krögers Dreier hielt ihr Team im Spiel und auch Hilke Feldrappe traf von „downtown“ (27:34, 23.). Es musste jetzt mal ein richtiger Lauf her, um wieder an die Französinnen heranzukommen und diese zu beeindrucken. Unter den Körben hatte es das DBB-Team schwer, überzeugte aber mit großem Einsatz und mit überwiegend starker Verteidigung. Feldrappe besorgte das 29:34 (24.), doch immer wieder fanden die Gegnerinnen durch schnellen Antritt den Weg zum deutschen Korb. Krögers Dreier bedeutete das 32:36 (25.), man war wieder in Schlagdistanz und erwies sich als äußerst hartnäckig. Kröger punktete in der Zone, Leoni Kreyenfeld an der Freiwurflinie: 35:38 (27.). Noch konnte sich Frankreich „befreien“, spürte aber immer wieder den deutschen Atem! Nach dem 35:43 durch einen französischen Dreier „mit Brett“ musste eine erneute Aufholjagd her (28.). Die Schlussphase des dritten Viertels gehörte den Französinnen, entschieden war aber nach 30 Minuten noch nichts (37:48). Kräfte gehen aus Nun galt es für die DBB-Auswahl, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und sich an die Französinnen heranzukämpfen. Die letzten zehn Minuten des Turnieres brachen für das Parsons-Team an. Frankreich traf die ersten Würfe im Schlussabschnitt und ließ so kein Momentum für die deutsche Mannschaft zu. Der Dreier des Gegners zum 40:55 nach 33 Minuten tat richtig weh, Parsons nahm sofort eine Auszeit. Die Hürde wurde immer höher, aber die deutschen Spielerinnen gaben nicht auf. Doch minutenlang passierte kaum etwas auf dem Scoreboard und das 42:60 nach 36 Minuten bedeutete die Entscheidung in diesem Spiel. Noch einmal zurückkommen konnte das DBB-Team nicht. Frankreich traf nun fast jeden Wurf. „Akku war leer“ Head Coach Sidney Parsons: „Heute haben wir gezeigt, dass wir drei Viertel auf Augenhöhe mit Frankreich spielen können. Dann haben wir unsere Power verloren im letzten Viertel. Unser Akku war am Ende leer. Wir haben unsere Organisation in der Defene verloren, hatten einfache Ballverluste, die Frankreich genutzt hat. Offenisv haben wir nicht mehr die richtigen Optionen gefunden. Aber wir haben 30 Minuten lang gut gekämpft und mitgehalten und das ist für mich ein großer Schritt nach vorne. Wir sind stolz darauf, bei dieser EM auf den vierten Platz gekommen zu sein. Wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt, da hätte ich mir für die Mädchen einen besseren Abschluss gewünscht. Es war eine tolle EM und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben uns für die U19-WM qualifiziert und müssen jetzt schauen, den Spielerinnen zunächst eine Pause zu geben und dann intensiv mit ihnen weiterzuarbeiten. Wir werden ihnen alles geben, was sie für eine positive Entwicklung brauchen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 0), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 10), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, dnp), Lina Falk (Eintracht Braunschweig LionPride, 2), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 5), Paula Haw (TS Jahn München, 0), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg, 4), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 0), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin, 1), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 10), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 6), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 8). Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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U18-Mädchen kämpfen um EM-Bronze

Für das Finale hat es leider nicht ganz gereicht. Die U18-Mädchen verlieren im Halbfinale der FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/GRE mit 52:64 (11:19, 14:12, 14:10, 13:23) gegen Litauen. Vor den Augen von DBB-Vizepräsident Werner Lechner, der als offizieller Vertreter nach Heraklion gereist war, lieferte sich die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons einen spannenden Kampf mit ihren baltischen Gegnerinnen, deren Klasse sich am Ende durchsetzte. Am Sonntag hat das Team die Chance diese tolle EM mit einer Medaille zu krönen. Um 18:00 Uhr treffen die Mädchen im Spiel um Platz 3 auf die Französinnen (live und kostenlos im FIBA-Stream), denen sie im ersten Spiel der Gruppenphase stark Paroli geboten hatten, sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben mussten. Ausgeglichene erste Halbzeit Die deutsche Mannschaft startete mit zwei Punkten von Hilke Feldrappe in die Partie, die Litauen sofort konterte und weitere vier Punkte draufsetzte. Zu Beginn war das Spiel sehr ausgeglichen. Nach vier Minuten stand es 7:8 aus Sicht der deutschen Mädchen. In den folgenden Minuten setzte sich Litauen erstmals leicht ab, woraufhin Sidney Parsons nach fünf Minuten beim Stand von 7:13 die erste Auszeit nahm. Die DBB-Auswahl ließ sich davon aber zunächst nicht beeindrucken und versuchte weiter den Anschluss zu halten. Das gelang ihnen allerdings zum Viertelende nicht mehr so gut. Sie mussten ihre Gegnerinnen etwas davonziehen lassen, weshalb es mit einem Zwischenstand von 11:19 in die Viertelpause ging. Mit der ersten Aktion im zweiten Spielabschnitt gingen die Litauerinnen erstmals zweistellig in Führung. Doch die deutsche Mannschaft kämpfte weiter, auch wenn ihre guten Würfe nicht immer fallen wollten. Der Abstand verringerte sich aber bis zur Mitte des zweiten Viertels nicht signifikant. Nach fünfeinhalb Minuten wuchs der Rückstand sogar wieder auf 13 Punkte an (16:29). Die deutschen Mädchen hatten vor allem mit der starken Defensive der Litauerinnen zu kämpfen, die immer wieder gut aushalfen und den Weg zum Korb versperrten. Der Ausweg daraus: Dreier. Eine Minute vor der Halbzeitpause traf Nicole Brochlitz für Drei und brachte das deutsche Team wieder auf sieben Punkte heran (22:29). Mit der Sirene zum Viertelende traf Greta Kröger erneut von draußen. So gingen die Mannschaften mit einem Zwischenstand von 25:31 in die Kabinen. Litauen einen Tick zu stark Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte die deutsche Mannschaft ihren Rückstand innerhalb von dreieinhalb Minuten auf zwei Punkte (30:32). Die Litauerinnen hatten jetzt vor allem in der Offensive Probleme, was auch an der verbesserten Defensive der deutschen Mädchen lag. Nach viereinhalb gespielten Minuten im dritten Viertel gingen sie schließlich mit 33:32 in Führung, woraufhin Litauen eine Auszeit nahm. In der Folge lieferten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch mit guten Aktionen, aber auch einigen Fehlern auf beiden Seiten. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels setzte sich Litauen wieder etwas ab (36:41). Doch wieder ließ sich die deutsche Mannschaft nicht abschütteln und verkürzte bis zur Viertelpause noch auf 39:41. Die Litauerinnen erwischten den besseren Start in den Schlussabschnitt und gingen nach drei Minuten mit acht Punkten in Führung. Bis zur Mitte des Viertels konnte die deutsche Mannschaft den Rückstand nicht verkürzen. Nach fünf Minuten stand es 43:53. Die DBB-Korbjägerinnen versuchten noch einmal sich mit aller Kraft der drohenden Niederlage entgegenzustemmen und kamen drei Minuten vor dem Ende noch einmal auf sieben Punkte heran (48:55). Doch die Litauerinnen waren zu abgeklärt, um ihre Führung in den letzten Minuten zu verspielen. Sie vergrößerten ihren Vorsprung erneut auf zehn Punkte mit etwas weniger als zwei Minuten auf der Uhr. Jeden Versuch der deutschen Mädchen den Rückstand zu verkürzen, konnte Litauen kontern. So ging die Partie nach einem harten Kampf mit 52:64 zu Ende. „Morgen noch einmal kämpfen“ Head Coach Sidney Parsons ist trotz der Enttäuschung stolz auf ihre Mannschaft: „Es ist sehr schade. Wir haben mitgekämpft und eine sehr gute Chance gehabt das Spiel zu gewinnen. Leider hat es im vierten Viertel nicht gereicht. Wir haben einen sehr schwierigen Tag mit unserer Wurfquote gehabt und Litauen hat im vierten Viertel den Switch gut gelöst. Wir haben auf der anderen Seite leider keine Antwort darauf gefunden. Im vierten Viertel waren es auf jeden Fall die Offensivrebounds, die wir zugelassen haben, und die Ballverluste auf der anderen Seite. Wir hatten mehrere Chancen, aber leider am Ende nichts getroffen. Trotz der Niederlage bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft. Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber dass wir hier in den Top 4 sind, ist toll für uns. Morgen können wir noch einmal kämpfen und alles geben.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 19), Frieda Bühner (Florida Gators/USA), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz), Lina Falk (Eintracht Braunschweig LionPride, 5), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 9), Paula Haw (TS Jahn München), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 3), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 3) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship