U18 schreibt Geschichte

Die DBB-Jungen spielten eine hervorragende Europameisterschaft und krönten ihre Leistung mit der ersten deutschen Medaille bei einer U18-EM. Die Mannschaft von Head Coach Christian Held beendete das Turnier in Nis/Serbien auf dem Siegertreppchen und sicherte sich somit Bronze. Was ein Erfolg Jungs!

In der Gruppenphase traf die deutsche Auswahl auf Kroatien, Polen und die Türkei. Dort wurde schnell klar, dass sich die U18-Nationalmannschaft einiges vorgenommen hatte und zog mit drei Siegen ins Achtelfinale. Dort ging es gegen Schweden, wo die DBB-Jungen knapp 100 Punkte erzielten und damit das Ticket für das Viertelfinale lösten. Gegen Griechenland folgte ein wahrer Härtetest, den die U18-Jungen aber bestanden und somit gegen Gastgeber Serbien um den Finaleinzug kämpften. Nach knapper Niederlage belohnte sich die deutsche Auswahl im Spiel um Platz drei gegen Frankreich mit Bronze.

Außerdem wurde Deutschlands Topscorer Ivan Kharchenkov ins U18 All-Star Team gewählt. Mit 17.1 Punkten und einer Effizienz von 18.0 war Kharchenkov wichtiger Bestandteil des deutschen Erfolges.

Fotos: FIBA

Teilnahmen

Seit 1965 standen die U18-Jungen 29 Mal in der A-Division der Europameisterschaft und 2 Mal in der B-Division.

Erfolge

Die einzige Medaille in der A-Division gab es im letzten Jahr 2023 mit Bronze in Nis. 2014 holte man Gold in der B-Division.

Persönliche Awards

Allstars: Andreas Obst, Mahir Agva (2014), Ivan Kharchenkov (2023)

Letztes Spiel: Spiel um Platz 3 (30. Juli 2023, Nis/SRB)

Frankreich

59 – 67

FIBA U18 European Championship 2023 | FRA vs. GER
Deutschland

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Christian Anderson 02/04/2006 1.83 m Shooting Guard Oak Hill Academy/USA
Amon Levi Dörries 03/01/2006 2.10 m Small Forward ALBA BERLIN
Jack Kayil 27/01/2006 1.91 m Point Guard SC RASTA VECHTA II
Ivan Kharchenkov 20/09/2006 1.98 m Point Guard FC Bayern München
Roy Krupnikas 12/10/2006 1.85 m Point Guard Lyon Villeurbanne/FRA
Janne Müller 31/08/2006 1.88 m Point Guard Telekom Baskets Bonn/Team Bonn/Rhöndorf
Jordan Müller 11/08/2006 1.84 m Point Guard BBU’01/ratiopharm ulm
Eric Reibe 29/06/2006 2.09 m Center Bullis High School/USA
Hannes Steinbach 01/05/2006 2.03 m Power Forward Würzburg Baskets Akademie
Jonas Zilinskas 13/01/2006 2.05 m Forward/Center BBU’01/ratiopharm ulm
AndersonChristian2023EM

Christian Anderson

Shooting Guard

Doerries_Amon2023

Amon Levi Dörries

Small Forward

KayilJack2023EM

Jack Kayil

Point Guard

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Ivan Kharchenkov

Point Guard

KrupnikasRoy2023EM

Roy Krupnikas

Point Guard

MuellerJanne2021

Janne Müller

Point Guard

Jordan Müller U16m

Jordan Müller

Point Guard

ReibeEric2023EM

Eric Reibe

Center

SteinbachHannes2023EM

Hannes Steinbach

Power Forward

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Jonas Zilinskas

Forward/Center

News

Dirk Bauermann

AST 2024: Interview mit U17-Bundestrainer Dirk Bauermann

Dirk Bauermann, in seiner langen und erfolgreichen Trainerkarriere u.a. von 2003 – 2011 Herren-Bundestrainer (2005 EM-Silber Belgrad, 2008 Olympia-Teilnahme Peking), ist mittlerweile beim Deutschen Basketball Bund (DBB) als Bundestrainer und Koordinator für den männlichen Nachwuchsbereich tätig. Beim 30. Albert Schweitzer Turnier vom 30. März – 06. April 2024 in Manheim und Viernheim wird er die deutschen U17-Jungen betreuen, die im Juni/Juli den U17 World Cup in Istanbul spielen. Wir haben uns mit ihm unterhalten. „Höchste Anerkennung“ Albert Schweitzer Turnier – was hat dieser Name für Dich für eine Bedeutung? Das Albert Schweitzer Turnier als das größte von einem Dachverband organisierte Jugendturnier auf der Welt genießt überall höchste Anerkennung. Die Qualität und Professionalität von Vorbereitung und Durchführung des Turnieres werden höchsten Standards gerecht. Insofern ist das Interesse aller Nationen, auch wegen des hohen sportlichen Wettbewerbs an diesem Turnier teilnehmen zu können, enorm hoch. Die Stärke des Teilnehmerfeldes in diesem Jahr unterstreicht dies eindrucksvoll. Für Dich ist es das erste Mal, dass Du als Coach beim AST an der Seitenlinie stehst. Du warst aber sicher früher schon vor Ort. Was ist Dir in Erinnerung geblieben? Sowohl in meiner Zeit als Bundestrainer als auch davor und danach bin ich immer wieder gerne nach Mannheim und Viernheim gefahren, um mir die Spiele beim Albert Schweitzer Turnier anzuschauen. Es ist immer eine große Freude, die besten U18-Nationalmannschaften der Welt im freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander zu sehen. Insofern freue ich mich ganz besonders auf die Spiele in diesem Jahr, bei denen ich zum ersten Mal ganz direkt beteiligt bin. In Erinnerung sind mir vor allem immer wieder auch die Spiele gegen unsere türkischen Freunde geblieben, die ja schon Kultstatus besitzen aufgrund der großartigen Atmosphäre, die diese Spiele begleitet. „Belohnung für großartige Leistung“ Erzähl uns etwas über Deine Mannschaft. Wie stark dürfen wir sie erwarten, auf welche Spieler dürfen wir uns besonders freuen? Die Entscheidung, mit der U17 als Nationalmannschaft Deutschland zwei beim AST anzutreten, hat mit der Qualifikation zur U17-Weltmeisterschaft zu tun. Die U16-Nationalmannschaft von 2023 war die erste, die sich direkt für eine U17-WM qualifiziert hat. Daher ist die Teilnahme am AST auch eine Belohnung für diese großartige Leistung. Darüberhinaus stellt die Teilnahme am Turnier für meine Mannschaft  natürlich eine optimale erste Vorbereitung auf die WM in der Türkei dar. Es gibt in unserer U17-Nationalmannschaft sicher viele herausragende Talente. Vier, die man dennoch hervorheben kann, sind Fynn Lastring als moderner, Dreier werfender, klug spielender, mich oft an Christian Welp erinnernder Center. Dann Declan Duru von Real Madrid, ein Flügelspieler der europäischen Extraklasse. Mathieu Grujicic ist von ALBA Berlin nach Barcelona gewechselt, um sich dort weiterzuentwickeln. Er besitzt als Shooting Guard großes Potenzial und ist sicher jemand, von dem ich mir gut vorstellen kann, dass er eines Tages das Trikot der A-Nationalmannschaft tragen wird. Ein Spieler, der einer der drei besten Point Guards bei der U16-EM war, Davi Remagen, wird aufgrund einer Knieoperation im September leider nicht zur Verfügung stehen. Aber auch er ist mit seinem Spielverständnis, seiner Athletik, seiner Fähigkeit zu punkten ein Junge, der eine echte A-Kader-Perspektive besitzt. Nach 14 Jahren treten mal wieder zwei deutsche Teams beim AST an. Du bereitest Dich dann mit „Deiner“ U17 auf den World Cup Ende Juni in Istanbul vor. Was sollen die Youngster im Kreis der „Großen“ vor allem lernen? Im Jugendleistungssport geht es – anders als im Profisport – noch mehr um Entwicklung als um Platzierung. Das Ziel einer Teilnahme bei dieser inoffiziellen U18-WM ist in allererster Linie, sich als Mannschaft weiterzuentwickeln, offensiv und defensiv, und von der noch größeren Physis der ein Jahr älteren Gegner zu lernen, sich zu wehren, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen und so wichtige Erfahrungen zu sammeln, die uns bei der U17-WM dann sicher helfen werden. Jetzt AST-Tickets sichern!!! „Tolle Sache“ Hoffst Du auf ein direktes Aufeinandertreffen der beiden DBB-Teams? Das wäre bestimmt nicht nur für das Publikum interessant. Ein Aufeinandertreffen der beiden DBB-Teams wäre sicher eine tolle Sache, gerade auch für die Fans. Und für die Jungs natürlich auch etwas besonderes, sozusagen ein innerdeutsches Derby spielen zu können. Aber auch da gilt, bei allem Willen zu gewinnen, bei aller Freude am Wettbewerb: Das was wirklich zählt, sind individuelle und mannschaftliche Entwicklungen. Wie schwierig ist das Zusammenstellen des Teams, wenn es „Konkurrenz“ im eigenen Verband gibt? Wie stimmst Du Dich mit Alan über die Kaderzusammensetzung ab? Ein Jahrgang kann ja für beide Teams spielen. Selbstverständlich gibt es eine enge Abstimmung mit Alan (Ibrahimagic – Bundestrainer der U18-Jungen – Anm. d. Red.). Von Anfang an waren wir der Meinung, dass alle im Jahrgang 2006 geborenen Spieler U18-Nationalmannschaft spielen sollen und alle 2007 und jünger geborenen Spieler bei der U17. Es ist insofern auch durchaus denkbar, dass wir mit Spielern antreten, die 2008 geboren sind oder sogar in 2009 wie beispielsweise Fabian Kayser. „Echte Herausforderung“ Was sagst Du zu den Gegnern in der Vorrunde, Ägypten, Italien, China, Griechenland und Serbien? Die Gruppe ist für uns sicherer eine echte Herausforderung. Ägypten darf man nicht unterschätzen, sie gewinnen in Afrika eigentlich alle Titel von FIBA Africa, in jeder Altersgruppe. Italien, Griechenland und Serbien gehören traditionell zu den stärksten Jugend-Nationalmannschaften in Europa oder sogar in der Welt. Und die Chinesen schöpfen aus einem so unfassbar großen Reservoir, sodass man, auch weil die chinesische Spielkultur eine ganz andere als die europäische ist, auf die Auseinandersetzung mit den Chinesen gespannt sein darf. Eine tolle Gruppe, die uns wie gesagt vor große Herausforderungen stellen wird. Ziel ist es natürlich, in die Finalrunde einzuziehen. Das trauen wir uns zu, aber dass das ein schwerer Gang wird, versteht sich von alleine. Und was fällt Dir sonst noch so ein? Mir fällt ein, dass man die Unterstützung der Städte Mannheim und Viernheim bis hin zum Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister und die Hilfe der vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sehr wertschätzen muss. Wir sind dankbar für jede helfende Hand  und wir werden versuchen, durch attraktiven und erfolgreichen Sport den Zuschauern, aber auch den vielen Helferinnen und Helfern sowie den Städten Mannheim und Viernheim an sich etwas zurückzugeben.

USA vs France 73:79 during Basketball Albert Schweitzer Turnier at Waldsporthalle, Viernheim, Hessen, Germany on 2018-03-31, Photo: Sven Mandel

AST 2024: Tschechien dabei, Argentinien muss absagen

Das Teilnehmerfeld des 30. Albert Schweitzer Turnieres (AST) vom 30. März bis 06. April 2024 in Mannheim und Viernheim erfährt eine Änderung. Für Argentinien, das seine Teilnahme kurzfristig abgesagt hat, wird Tschechien mit dabei sein und in Gruppe A mit der deutschen U18-Auswahl, der Türkei, Japan, Slowenien und Australien eingeordnet. Argentinien musste seine Teilnahme absagen, weil in dem südamerikanischen Land sämtliche Zuschüsse und Unterstützungen an die Sportverbände mit sofortiger Wirkung gestrichen worden sind. Für Argentinien (2004, 2008 – 2018) wäre es die achte Teilnahme am AST gewesen. Tschechien ist zum zweiten Mal nach 1993 mit dabei. Hier der neue Spielplan: Download Spielplan 30. Albert Schweitzer Turnier 2024 pdf Schedule 30th Albert Schweitzer Tournament 2024 pdf

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Christian Anderson und Jack Kayil bei Basketball without Borders

Die beiden deutschen U18-Nationalspieler Christian Anderson (Oak Hill Academy/USA) und Jack Kayil (RASTA Vechta II) nehmen an diesem Wochenende am Basketball without Borders Camp im Rahmen des NBA Allstar Weekends in Indianapolis/USA teil. Auch DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt besuchten das Camp. 40 ausgewählte Jugendliche des Jahrgangs 2006 waren nach Indianapolis gekommen, um gemeinsam zu trainieren und zu spielen. Angeleitet wurden sie dabei in einer „traumhaften Facility“ (Brenscheidt) von ehemaligen NBA-Stars, Spielern und Coaches. Und vor allem: Beobachtet von Scouts aller 30 NBA-Teams. Ein tolles Erlebnis für die beiden DBB-Korbjäger, die sich wie folgt äußerten: Christian Anderson: „Das Basketball without Borders Camp ist eine großartige Erfahrung. Hier sind so viele Jungs von jedem Kontinent auf sehr hohem Level. Es ist einfach toll, sich auf dieser Plattform gege die besten Talente aus der ganzen Welt zu präsentieren.“ Jack Kayil: „Es ist eine herausragende Möglichkeit hier beim Basketball without Borders Camp, sich mit dem weltweit größten Talent deiner Altersgruppe zu messen. Man kann seine eigenen Fähigkeiten gegen Jungs seiner Altersklasse präsentieren und ausprobieren.“

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U18-Jungen: Nominierungslehrgang in Kienbaum

Für den im Februar anstehenden Lehrgang der U18-Jungen hat Bundestrainer Dirk Bauermann seine Nominierungen bekannt gegeben. Insgesamt sind vom 19. – 22. Februar 2024 22 Talente in Kienbaum dabei. Kader – Amon Levi Dörries (ALBA BERLIN, DBB) – Roy Krupnikas (Lyon Villeurbanne/FRA, DBB) – Hannes Steinbach (Würzburg Baskets, DBB) – Leon Geißler (Team Urspring/TuS Urspringschule, BAW) – Jordan Müller (BBU ’01 Ulm, BAW) – Dominik Vengert (PS Karlsruhe/USC Heidelberg, BAW) – Jonas Zilinskas (BBU ’01 Ulm, BAW) – Clemens Sokolov (Post SV Nürnberg/Tornados Franken, BAY) – Tom Stoiber (Tornados Franken, BAY) – Mathéo Hermann (ALBA BERLIN, BLN) – Maxim Klanten (Berlin Braves/TuS Lichterfelde, BLN) – Anton Nufer (ALBA BERLIN, Lok Bernau, BLN) – Noe Bom (Hamburg Towers/SC Rist Wedel, HAM) – Ben Jess (Hamburg Towers/SC Rist Wedel, HAM) – Christian Mann (ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers, HES) – Namori Omog (FRAPORT SKYLINERS/Eintracht Frankfurt, HES) – Mika Freitag (Rostock Seawolves, MVP) – Lennart Glowka (NINERS Chemnitz, SAC) – Musa Abra (Basketball Löwen Erfurt/BC Erfurt, THÜ) – Benedict Baumgarth (VfL Astrostars Bochum/Metropol Baskets Ruhr, WBV) – Janne Müller (Telekom Baskets Bonn/Team Bonn Rhöndorf, WBV) – Hans Streudel (Rheinstars Köln, WBV) Betreut wird das Team von den Bundestrainern Dirk Bauermann und Alan Ibrahimagic, den Assistenztrainern Marius Huth und Mario Dugandzic, den Landes- und Vereinstrainern Robert Bauer und Razvan Munteanu, Physiotherapeut Peter Laskowski, Athletiktrainer Julian Morche und Betreuer Jan Peter Schlund.

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Jugend-EMs 2024 ausgelost

Die Auslosungen für die FIBA Youth EuroBasket 2024 wurden heute in Freising durchgeführt. FIBA Europe-Präsident Jorge Garbajosa war bei der Zeremonie ebenso anwesend wie FIBA Europe-Exekutivdirektor Kamil Novak sowie weitere hochrangige Gäste und Vertreter der nationalen Verbände. Die ehemaligen Nationalspielerinnen Andreas Glyniadakis (Griechenland) und Tiina Sten (Finnland) halfen bei der Auslosung. An den 16 Jugendwettbewerben, die mit den FIBA U20 Women’s EuroBasket-Turnieren vom 6. bis 14. Juli beginnen, werden insgesamt 245 Mannschaften aus 47 nationalen Verbänden teilnehmen. Hier die Auslosungsergebnisse für die Jugend-Europameisterschaften mit deutscher Beteiligung: U20-Damen, 06. – 14. Juli 2024, Klaipeda/Vilnius/LTU Gruppe D: Ungarn, Serbien, Deutschland, Israel U18-Mädchen, 03. – 11. August 2024, Matosinhos/POR Gruppe C: Deutschland, Italien, Portugal, Serbien U16-Mädchen, 16. – 24. August 2024, Miskolc/HUN Gruppe A: Schweden, Italien, Kroatien, Deutschland U20-Herren, 13. – 21. Juli 2024, Gdynia/POL Gruppe B: Deutschland, Israel, Tschechien, Italien U18-Jungen, 27. Juli – 04. August 2024, Tampere/FIN Gruppe A: Belgien, Deutschland, Türkei, Kroatien U16-Jungen, 09. – 17. August 2024, Heraklion/GRE Gruppe B: Bulgarien, Deutschland, Serbien, Litauen

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Jahresrückblick 2023 männlicher Nachwuchs

Für die männlichen Nachwuchsteams des DBB ging es über den Turniersommer hinweg hoch hinaus. Während die U15-Jungen mit dem Sieg des Nordsee-Cups aus Dänemark zurückkehrten, machten die U20-Herren den EM-Auftakt in Griechenland. Am Ende schaffte es die deutsche Auswahl auf den sechsten Platz. Einen Platz besser und damit für die nächstjährige U17-WM 2024 qualifiziert beendeten die U16-Jungen eine herausragende EM in Mazedonien. Den größten Erfolg fuhren die U18-Jungen bei der EM in Serbien ein. Im Spiel um Platz drei bezwangen die DBB-Jungen Frankreich und belohnten sich mit der ersten deutschen U18-Medaille in der Historie. U15-Jungen Ihre ersten internationalen Erfahrungen haben die U15-Jungen in drei Testspielen gegen Frankreich gesammelt. Die von Head Coach Steffen Hamann betreuten Youngster unterlagen den Gastgebern in Vittel/Frankreich mit 50:80, 53:78 und 62:66. Im August ging die deutsche U15-Auswahl beim Nordsee-Cup in Vejen/Dänemark an den Start. Das Team gewann drei ihrer vier Spiele und verlor einmal nur knapp gegen die Mannschaft aus Schweden. Die Ergebnisse dabei waren 107:61, 94:63 gegen Dänemark und 78:80, 101:69 gegen Schweden. Am ersten Tag spielte die DBB-Auswahl zuerst gegen die Mannschaft aus Dänemark und am Abend gegen Schweden. Das erste Spiel verlief von Anfang an sehr dominant von deutscher Seite aus. Vor allem die Defensive erschwerte den Dänen, ihren Rhythmus über das ganze Spiel hinweg zu finden. So gewann man problemlos mit 107:61. Im zweiten Spiel erwischte die U15-Mannschaft ebenfalls einen guten Start, haderte aber vor allem im letzten Viertel mit der Defensive, was Schweden zurückbrachte. Nach einer spannenden Schlussphase verlor das DBB-Team leider mit 78:80. Im direkten Rückspiel gegen Schweden am zweiten Tag merkte man, dass die deutsche Mannschaft aus ihren Fehlern gelernt hatte. Deutlich konzentrierter ging die U15-Auswahl das Spiel an, gewann alle Viertel und ließ der schwedischen Mannschaft diesmal keine Chance, in der zweiten Halbzeit noch zurückzukommen. Am Ende stand es sehr souverän 101:69 für Deutschland. Am dritten Tag fand das letzte Spiel, das Rückspiel gegen Norwegen, statt. Nach einem 40-Punkte Sieg im Hinspiel konnte man bei der deutschen Mannschaft trotzdem keine Überheblichkeit erkennen. Die ersten beiden Viertel wurden beide hoch gewonnen (beide 29:12). Auch wenn man in der zweiten Halbzeit etwas nachließ, was an der Müdigkeit nach drei langen Tagen lag, fuhr man den sicheren Sieg und damit den Turniersieg mit 94:63 ein. „Als Coach kann man nur stolz sein auf die Jungs, die hier in Dänemark dabei waren. Die Tests gegen Schweden und Gastgeber Dänemark waren eine gute Vorbereitung und für den einen oder anderen das erste Länderspiel für Deutschland“, bilanzierte Head Coach Steffen Hamann. Kader U15 m 2023: Maxim Bader, Lars Danziger, Jan Diener, Kilian Dück, Jamie Edoka, Felix Egger, Moritz Grüß, Dusan Ilic, Noah Isichei, Fabian Kayser, Anton Kemmer, Felix Kiehlnecker, Lukas Klein, Epke Kruthaup, Konstantin Lehmann, Jona Lück, Frederik Lyakine, Leonard Reim, Julius Trettin, Keenan Yeboah, Paul Mellentin, Wiktor Szczesko. U16-Jungen Die FIBA U16 European Championship 2023 in Skopje/MKD beendeten die DBB-Jungen auf einem starken fünften Platz. Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann zog als Gruppenzweiter in das Achtelfinale und schlug in der Vorrunde Finnland (95:57) und Israel (59:56). Lediglich gegen den späteren Europameister Spanien unterlag die DBB-Auswahl knapp (63:68). Im Achtelfinale wartete Polen auf die deutsche Mannschaft. In diesem Spiel zeigte das deutsche Team seine ganze Klasse und überzeugte vor allem in der Verteidigung. Mit einem dominanten Erfolg (80:47) ging es in das Viertelfinale. Dort trafen sie auf den späteren Silber-Medaillen-Gewinner Italien. Trotz einer kämpferischen Leistung musste sich das Team von Dirk Bauermann nach 40 Minuten geschlagen geben (56:75). Im ersten Platzierungsspiel gewannen die U16-Jungen gegen Griechenland (79:73). Beim Spiel um Platz fünf wartete Slowenien auf die DBB-Auswahl. Mit dem umkämpften Sieg (65:52) war das Ticket für die U17-WM 2024 in Konya/Türkei gelöst. Ein großartiger Erfolg für den deutschen Jugendbasketball. „Der ganze Staff ist unfassbar stolz auf das Team und die Entwicklung, die wir alle zusammen genommen haben. Die Qualifikation für die WM in der Türkei 2024 ist ein riesiger Erfolg. Das wäre ohne die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt auf allen Ebenen nicht möglich gewesen. Alles in Allem ist es ein toller Tag für den deutschen Jugendbasketball und für die gesamte Mannschaft“, lobte Bundestrainer Dirk Bauermann sein Team. Kader (EM): Julis Leander Baumer, Nevio Bennefeld, Tom Brüggemann, Ivan Crnjac, Declan Duru, Pablo Estelle, Mathieu Grujicic, Fynn Lastring, Marko Petric, Kenan Reinhart, Davi Remagen, Jervis Scheffs. U18-Jungen Die DBB-Jungen spielten eine hervorragende Europameisterschaft und krönten ihre Leistung mit der ersten deutschen Medaille bei einer U18-EM. Die Mannschaft von Head Coach Christian Held beendete das Turnier in Nis/Serbien auf dem Siegertreppchen und sicherte sich somit Bronze. In der Gruppenphase traf die deutsche Auswahl auf Kroatien (81:53), Polen (84:62) und die Türkei (74:67). Dort wurde schnell klar, dass sich die U18-Nationalmannschaft einiges vorgenommen hatte, man zog also mit drei Siegen ins Achtelfinale. Dort ging es gegen Schweden, die DBB-Jungen erzielten fast 100 Punkte und lösten damit das Ticket für das Viertelfinale lösten (93:77). Gegen Griechenland (78:70) folgte ein wahrer Härtetest, den die U18-Jungen aber bestanden und somit gegen Gastgeber Serbien um den Finaleinzug kämpften. Nach knapper Niederlage (54:65) belohnte sich die deutsche Auswahl im Spiel um Platz drei gegen Frankreich mit Bronze (67:59). Außerdem wurde Deutschlands Topscorer Ivan Kharchenkov ins U18 All-Star Team gewählt. Mit 17,1 Punkten und einer Effizienz von 18 war Kharchenkov wichtiger Bestandteil des deutschen Erfolges. DBB-Vizepräsident Armin Andres fand folgende Wort: „Sie haben Historisches erreicht: Die erste EM-Medaille im männlichen U18-Bereich! Dieser Jahrgang ist wirklich etwas Besonderes. Ich bin mir sicher, dass die Jungs auch in Zukunft für Furore sorgen werden und wir den ein oder anderen künftig im A-Kader begrüßen dürfen. Und natürlich auch ganz herzliche Glückwünsche an den Trainerstab um Head Coach Christian Held für ihre Hingabe und die herausragende Arbeit.“ Kader (EM): Ben Defty, Christian Anderson, Esli Edigin, Raphael Falkenthal, Jared Grey, Johann Grünloh, Jack Kayil, Ivan Kharchenkov, Roy Krupnikas, Erice Reibe, Hannes Steinbach, Linus Trettin. U20-Herren Die FIBA U20 European Championship in Heraklion/Griechenland beendete die deutsche Nationalmannschaft auf einem starken sechsten Platz. Das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic zog als Gruppenzweiter in das Achtelfinale und schlug in der Gruppenphase die Isländer (83:81) und Slowenen (64:58). Nur gegen Europameister Frankreich hatten die DBB-Herren das Nachsehen und unterlagen im Auftaktspiel (63:80). Im Achtelfinale machte die U20 Lust auf mehr, indem sie problemlos gegen Kroatien (87:67) als Sieger hervorging. Besonders in der Defensive stand das deutsche Team über die ganze EM gesehen stabil. Die DBB-Auswahl stand in den Team-Kategorien Steals und Blocks jeweils unter den Top 5 des Turniers. Unter den besten Acht verlor die U20 schließlich gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Israel (64:75) und wurde somit in die restlichen Platzierungsspiele 5-8 geschickt. Dort belohnte sich die deutsche Mannschaft mit einem knappen 60:58-Sieg gegen Litauen. Im finalen Spiel um den fünften Platz lag man mit Serbien lange auf Augenhöhe, unterlag aber am Ende mit 78:82. Bundestrainer Alan Ibrahimagic fand folgendes Fazit: „Den Sommer insgesamt werte ich als sehr positiv. Wir haben unser Ziel Top8 erreicht. Na klar möchte man immer mehr, aber wir haben viele gute Spiele gemacht und waren immer ein unbequemer Gegner.“ Kader (EM): Antonio Dorn, Kilian Brockhoff, Jacob Ensminger, Sananda Fru, Tjark Lademacher, Maximilian Langenfeld, Justin Onyejiaka, Elias Jose Rapieque, Michael Rataj, Alexander Richardson, Benjamin Schröder, Johnnie Walter.

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Albert Schweitzer Turnier 2024: Spielplan steht, Ticketverkauf läuft

Das 30. Albert Schweitzer Turnier (30. März – 06. April 2024, Mannheim und Viernheim) wirft weiter seine Schatten voraus. Mittlerweile steht der Spielplan und auch der Ticketverkauf für das weltweit renommierte Turnier für U18-Nationalmannschaften männlich hat heute begonnen (Infos unten). Im kommenden Jahr sind erstmals seit 2010 wieder zwei deutsche Mannschaften am Start, eine U17- und eine U18-Mannschaft. Die beiden Vorrundengruppen wurden wie folgt eingeteilt: Gruppe A (GBG Halle Mannheim) Argentinien Türkei Japan Slowenien Australien Deutschland U18 Gruppe B (Waldsporthalle Viernheim) Ägypten Italien China Griechenland Serbien Deutschland U17 Spielplan 30. Albert Schweitzer Turnier Tickets Tickets für das 30. Albert Schweitzer Turnier gibt es im DBB-Ticketshop. Telefonisch: +49 1806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen), sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen. Albert Schweitzer Tournament 2024 The 30th Albert Schweitzer Tournament (March 30th – April 6th, 2024, Mannheim and Viernheim) continues to cast its shadow. The schedule has now been finalized and ticket sales for the world-renowned tournament for U18 male national teams have begun (information below). Next year, for the first time since 2010, two German teams will be competing, one U17 and one U18 team. The two preliminary round groups have been divided as follows: Group A (GBG Halle Mannheim) Argentina Turkey Japan Slovenia Australia Germany U18 Group B (Waldsporthalle Viernheim) Egypt Italy China Greece Serbia Germany U17 Tickets Tickets for the 30th Albert Schweitzer Tournament are available in the DBB ticket store. By phone: +49 1806 997724 (€ 0.20 call from a German landline, max. € 0.60 call from mobile networks), as well as at all CTS Eventim VVK outlets. Schedule 30th Albert Schweitzer Tournament 2024

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Albert Schweitzer Turnier 2024: Teilnehmer stehen fest

Sechs lange Jahre werden die deutschen Basketball-Fans am 30. März 2024 darauf gewartet haben, dass endlich wieder ein Albert Schweitzer Turnier (AST) für männliche U18-Nationalmannschaften in Mannheim und Viernheim ausgetragen wird. Wegen der Corona-Pandemie hatte das AST insgesamt dreimal verschoben werden müssen. Die bisher letzten beiden Turniere 2016 und 2018 gewann jeweils die deutsche Mannschaft. Mittlerweile stehen die zwölf Teilnehmer am insgesamt 30. AST fest. Sie kommen aus fünf Kontinenten, wenn man Asien und Ozeanien getrennt zählt. Erstmals seit 2010 sind wieder zwei deutsche Teams mit dabei: Die U18-Jungen unter Bundestrainer Alan Ibrahimagic und die U17-Jungen unter Bundestrainer Dirk Bauermann, die sich beim AST auf den FIBA U17 World Cup vorbereiten. „Wir haben bei unserem renommierten AST wieder ein attraktives Teilnehmerfeld mit Teams aus der ganzen Welt zusammenstellen können. Es gab enorm viele Interessenten und ich denke, wir haben eine gute Auswahl getroffen. Der DBB und seine beiden Ausrichterstädte Mannheim und Viernheim freuen sich riesig auf das 30. AST“, so Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schule. Hier einige Eindrücke vom AST 2018 und darunter dann die aktuelle Teilnehmerliste: Infos zum 30. Albert Schweitzer Turnier AST-Teilnehmer 2024   – Ägypten (Dritte Teilnahme, 2016, 2018) – Argentinien (Siebte Teilnahme, 2004 – 2018) – Australien (13. Teilnahme, 1994 – 2012, 2016, Sieger 2010) – China (14. Teilnahme, 1983 – 1989, 2002 – 2006, 2010 – 2018) – Deutschland U18 (30. Teilnahme, Sieger 2016 u. 2018) – Deutschland U17 (Zweite Teilnahme, 2010) – Griechenland (14. Teilnahme, 1987 – 1989, 1993 – 2002, 2006 – 2012, 2016, Sieger 2000 u. 2008) – Italien (16. Teilnahme, 1983 – 1987, 1993 – 1998, 2004 – 2018, Sieger 2014) – Japan (Fünfte Teilnahme, 2010, 2014 – 2018) – Serbien (Sechste Teilnahme, 2004, 2006, 2012 – 2016) – Slowenien (Siebte Teilnahme, 1993, 1994, 1998, 2000, 2004, 2014) – Türkei (30. Teilnahme, Sieger 2004)   Albert Schweitzer Tournament 2024: participants confirmed Teams from five continents involved | Five former champions take part German basketball fans will have been waiting six long years for an Albert Schweitzer Tournament (AST) for male U18 national teams to finally be held in Mannheim and Viernheim on March 30, 2024. Due to the coronavirus pandemic, the AST had to be postponed a total of three times. The German team won the last two tournaments in 2016 and 2018. The twelve participants in the 30th AST have now been confirmed. They come from five continents, if Asia and Oceania are counted separately. For the first time since 2010, two German teams are taking part again: the U18 boys under national coach Alan Ibrahimagic and the U17 boys under national coach Dirk Bauermann, who are preparing for the FIBA U17 World Cup at the AST. „We were once again able to put together an attractive field of participants for our renowned AST with teams from all over the world. There were an enormous number of interested parties and I think we made a good selection. The DBB and its two host cities, Mannheim and Viernheim, are really looking forward to the 30th AST,“ said Stefan Raid, DBB Vice President for Youth and Schools. Here are some impressions of the AST 2018 and the current list of participants below: AST participants 2024 – Argentina (seventh participation, 2004 – 2018) – Australia (13th participation, 1994 – 2012, 2016, winner 2010) – China (14th participation, 1983 – 1989, 2002 – 2006, 2010 – 2018) – Egypt (third participation, 2016, 2018) – Germany U18 (30th participation, winner 2016 and 2018) – Germany U17 (second participation, 2010) – Greece (14th participation, 1987 – 1989, 1993 – 2002, 2006 – 2012, 2016, winner 2000 and 2008) – Italy (16th participation, 1983 – 1987, 1993 – 1998, 2004 – 2018, winner 2014) – Japan (fifth participation, 2010, 2014 – 2018) – Serbia (sixth participation, 2004, 2006, 2012 – 2016) – Slovenia (seventh participation, 1993, 1994, 1998, 2000, 2004, 2014) – Turkey (30th participation, winner 2004)

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Termine und Orte Jugend-Europameisterschaften 2024

Das Board (Vorstand) der FIBA Europe hat die Gastgeber und Termine der Jugend-Europameisterschaften 2024 festgelegt. Die Auslosung der Vorrundengruppe erfolgt im Frühjahr 2024. Hier die Ausrichter und Termine für die Jugend-Europameisterschaften 2024 mit den deutschen Teams, die allesamt in der Division A an den Start gehen. Damen/Mädchen U20-Europameisterschaft weiblich 6.-14. Juli 2024, Vilnius/Litauen U18-Europameisterschaft weiblich 03.-11. August 2024, Matosinhos/Portugal U16-Europameisterschaft weiblich 16.-24. August 2024, N.N./Ungarn Herren/Jungen U20-Europameisterschaft männlich 13.-21. Juli 2024, Gdynia/Polen U18-Europameisterschaft männlich 27. Juli – 04. August 2024, Tampere/Finnland U16-Europameisterschaft männlich 9.-17. August 2024, Heraklion/Kreta (Griechenland)

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Historisch: U18-Jungen holen Bronze

Für die Geschichtsbücher: Die U18-Jungen von Head Coach Christian Held holen Bronze bei der Europameisterschaft in Nis/Serbien – die erste deutsche Medaille für eine männliche U18-Auswahl in diesem Wettbewerb! Der DBB-Nachwuchs setzte sich im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich mit 67:59 (22:14, 13:17, 13:16, 19:12) durch. Senkrechtstart Zum Auftakt in die Partie brillierte Deutschland mit zwei seiner gefährlichsten Waffen: Johann Grünloh punktete im Post-Up, während Christian Anderson Pull-Ups aus der Mitteldistanz verwandelte. Das Spiel der Franzosen war anfangs extrem fahrig. Drei Minuten vergingen ohne französische Zähler. Das DBB-Team hingegen war kaum aufzuhalten und arbeitete unermüdlich auf beiden Seiten (8:0). Nachdem Frankreich die ersten Punkte auf die Anzeigetafel beförderte, antwortete Deutschland mit drei aufeinanderfolgenden Treffern von außen durch Jared Grey, Jack Kayil und Esli Edigin (20:9). Zum Ende des ersten Viertels deuteten die Franzosen an, dass sie dem DBB-Nachwuchs die Bronzemedaille jedoch keineswegs ohne Gegenwehr überlassen würden und verkürzten den Rückstand auf acht Punkte (14:22). Französisches Aufbäumen Im zweiten Spielabschnitt verlief die Partie sehr viel ausgeglichener. Frankreich reduzierte die eigenen Fehler und fand über Athletik und Physis ins Spiel. Deutschland hatte offensiv mit dem erhöhten Druck der Franzosen zu kämpfen und konnte die teils schwierigen Abschlüsse nicht in Zählbares ummünzen. Der Dreier von Kayil nach Assist von Roy Krupnikas erhöhte zwischenzeitlich nochmal auf 27:19, bevor Frankreich sich endgültig aufmachte, die Lücke zu schließen. Die Franzosen trafen jetzt tiefe Dreier und Layups mit Kontakt, während die deutsche Offense die Treffsicherheit des fulminanten Starts vermissen ließ. Die Held-Truppe zeigte sich zum Ende der ersten Halbzeit aber insbesondere in der Verteidigung wieder auf Augenhöhe und schaffte es, diese Energie auf die andere Seite des Feldes zu übertragen. Entlastung kam zum Beispiel über den Durchstecker von Linus Trettin der Grünloh für einen zweihändigen Dunk fand. Deutschland behauptete so die Führung nach 20 Minuten (35:31). Offener Schlagabtausch In Halbzeit zwei entwickelte sich die Partie zunehmend zum offenen Schlagabtausch. Frankreich hielt den Druck hoch, Deutschland hatte Antworten parat. Der französische 6:2-Lauf brachte die vorübergehende Führung (37:35), bevor Johann Grünloh mit drei verwandelten Freiwürfen in Folge die Führung für Deutschland zurückeroberte. Auf ein And-One der Franzosen folgte ein tiefer Dreier von Raphael Falkenthal (41:39). Das Tempo blieb auch in den Schlussminuten des dritten Viertels extrem hoch. Deutschland trat defensiv mit Fokus auf und fand auch im Angriff wieder zurück zu alter Stärke. Frankreich gab zwar keinen Meter nach, doch die DBB-Auswahl zeigte keine Nerven. Kayil vollendete einen Fastbreak nach Ballgewinn per And-One, Anderson verwandelte aus der Mitteldistanz. Mit hauchdünnem Vorsprung ging es in die entscheidenden zehn Minuten (48:47). Den längeren Atem Auch im Schlussviertel ging es intensiv zur Sache. Beide Teams schenkten sich nichts und fanden stets die richtige Antwort, wenn der Gegenüber Anstalten machte, die Kontrolle zu übernehmen. Auf Seiten der DBB-Auswahl war es vor allem Johann Grünloh, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Rebounds auf der einen, Dunks auf der anderen Seite. Der Big Man zeigte sein ganzes Talent in der wichtigsten Phase des Spiels. Dass Deutschland fast durchgehend die Führung behauptete war aber zu großen Teilen auch auf die Geschlossenheit zurückzuführen, mit der das Team auftrat. Jeder war bereit, den Extra-Einsatz für seine Mannschaftskollegen zu bringen. Wie sehr die U18-Jungen füreinander spielten zeigte sich zum Beispiel beim Distanztreffer von Ivan Kharchenkov. Der DBB-Guard hatte bis zur 2:51-Marke vor Schluss lediglich einen Wurf aus dem Feld getroffen. Als der Molten sein Ziel fand, eilten all seine Teamkollegen euphorisch zum Jubel (63:51). Kurz darauf war es wieder Kharchenkov, der einnetzte (63:55). Als wenige Augenblicke später Grünloh den nächsten französischen Wurfversuch abräumte und Christian Anderson nervenstark von der Linie blieb, war es klar: Deutschland holt Bronze! Das Team von Head Coach Christian Held kürte sich damit zum ersten deutschen U18-Team, das im männlichen Bereich Edelmetall von einer Europameisterschaft mit nach Hause bringt. Stimmen zum Bronze-Erfolg „Der nächste Schritt“ DBB-Präsident Ingo Weiss: „Glückwunsch an die gesamte Mannschaft, den Trainerstab und das Team hinter dem Team. Diese U18-EM mit der Bronzemedaille zu beenden ist ein hervorragendes Resultat und zeigt, dass wir mit unserem Nachwuchsprogramm nachhaltig auf einem sehr guten Weg sind. Das ist der nächste Schritt und setzt den Aufwärtstrend des Programms fort. Lasst euch feiern, Jungs, das habt ihr euch verdient! Ich freue mich mit euch.“ „Herausragende Arbeit“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Unsere U18-Jungen haben bei dieser EM wirklich begeistert und ich freue mich enorm, dass sie sich für ihre starken Auftritte mit Bronze belohnen konnten. Sie haben Historisches erreicht: Die erste EM-Medaille im männlichen U18-Bereich! Dieser Jahrgang ist wirklich etwas Besonderes. Ich bin mir sicher, dass die Jungs auch in Zukunft für Furore sorgen werden und wir den ein oder anderen künftig im A-Kader begrüßen dürfen. Und natürlich auch ganz herzliche Glückwünsche an den Trainerstab um Head Coach Christian Held für ihre Hingabe und die herausragende Arbeit.“ „Unglaublich stolz“ Head Coach Christian Held: „Natürlich riesen Glückwunsch an die Mannschaft. Ich bin super stolz darauf, was sie geleistet hat, wie sie nach der Niederlage gestern zurückgekommen ist und sich heute wirklich als Mannschaft präsentiert hat. Wieder um jeden Ball gefightet und genau das gezeigt hat, was uns das gesamte Turnier über ausgemacht hat: Defensiv es allen Teams hier schwer machen und offensiv als Team spielen. Das haben wir heute zur Perfektion gezeigt und daher bin ich unglaublich stolz darauf, was jeder Einzelne von den Jungs über den Sommer geleistet hat. Noch schöner, dass auch jeder, bis auf Eric [Reibe, Anm. d. Red.], der leider verletzt war, in dem Spiel um Bronze spielen konnte.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Christian Anderson 14 Oak Hill Academy/USA Ben Defty 0 RSV Eintracht/TKS 49ers Esli Edigin 3 Porsche BBA Ludwigsburg Raphael Falkenthal 3 Medipolis SC Jena Jared Grey 3 TuS Urspringschule/TEAM URSPRING Johann Grünloh 15 SC Rasta Vecta/YOUNG RASTA DRAGONS Jack Kayil 14 SC RASTA VECHTA Ivan Kharchenkov 11 FC Bayern München Roy Krupnikas 0 Rostock Seawolves Eric Reibe dnp Bullis High School/USA Hannes Steinbach 2 Würzburg Baskets Akademie Linus Trettin 2 SC RASTA VECHTA

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U18-Jungen verpassen EM-Finale

Im Halbfinale der FIBA U18 European Championship 2023 in Nis/SRB trafen die U18-Jungen auf den Gastgeber aus Serbien. Vor nahezu ausverkaufter Halle unterlag das Team von Head Coach Christian Held mit 54:65 (16:17, 17:21, 12:19, 9:8). In einer defensivgeprägten Partie agierte Deutschland lange auf Augenhöhe und ließ die Serben erst spät im dritten Viertel davonziehen. Im Schlussabschnitt verließ das Wurfglück beide Mannschaften und besiegelte damit den Finaleinzug des Gastgebers. Deutschland kämpft damit morgen um 18:00 Uhr gegen Frankreich um die Bronzemedaille. Suche nach Rhythmus Beide Teams starteten mit viel Tempo ins Spiel. Ivan Kharchenkov brachte Deutschland nach den ersten serbischen Punkten mit seinem And-One mit 3:2 in Führung. Auch defensiv setzte die DBB-Auswahl die ersten Akzente. Zwei Blocks und Johann Grünlohs Dunk erhöhten nach zwei Minuten auf 5:2. Während die Serben mit zwei erfolgreichen Dreiern antworteten, waren die U18-Jungen vermehrt in der Zone erfolgreich (9:7, 3.). Einziges Manko der deutschen Auswahl waren zunächst die Turnover, die den Gastgebern Möglichkeiten in Transition eröffneten. Trotzdem hatte die deutsche Führung weiterhin bestand und Kharchenkov stellte auf 13:9 (6.). Wichtiger Faktor im Spiel der DBB-Jungen blieb Johann Grünloh, der sehr aktiv an den Brettern arbeitete und immer wieder die Würfe der Serben erschwerte. In der Endphase des ersten Viertels gelang Serbien der Ausgleich von der Freiwurflinie (13:13, 8.). Kurz darauf verwertete Serbien den neunten deutschen Turnover in die 13:17-Führung und beendete damit einen 8:0-Lauf. Den Schlusspunkt setzte Ben Defty mit seinem And-One, welches gleichbedeutend den 16:17-Viertelstand bedeutete. Serbien findet Lücken Nachdem Serbien die ersten Punkte des zweiten Viertels erzielte, brachte Jack Kayil das DBB-Team mit seinem spektakulären Layup plus Foul wieder auf Augenhöhe (19:19, 12.). Davon angezündet verwandelte Christian Anderson zwei Jumper in Folge und brachte die Führung zurück auf die deutsche Seite (23:22, 14.). Die Partie blieb allerdings durchzogen von Unkonzentriertheiten und vielen kleinen Fouls. Kharchenkovs tiefer Dreier brachte wieder etwas Schwung in die Begegnung und stellte auf 26:24. Serbien zeigte sich aber unbeeindruckt und hatte bislang jedes Mal eine passende Antwort parat (31:30, 17.). Deutschland zeigte offensiv seine Qualitäten, ließ sich defensiv aber oftmals zu leicht schlagen und ermöglichte dem Gastgeber offene Layups. Die Schlussphase gehörte ebenfalls den Serben, die mit mehr Zielstrebigkeit agierten und Head Coach Christian Held nach fünf schnellen Punkten zum Timeout bewegten (33:38, 19.). In der finalen Possession gelang es Deutschland nicht mehr den Rückstand zu verkürzen. Schlussphase verschlafen Auch zum Start der zweiten Hälfte, blieben die Serben am Drücker und agierten mit mehr Energie als das deutsche Team (35:46, 22.). Grünloh mit dem ersten Zeichen des Widerstands und Punkten nach starkem Offensivrebound. Wenige Sekunden später verkürzte Kharchenkov im Fast-Break auf 39:46. Auch defensiv waren die U18-Jungen nun aufmerksamer und Grünloh verhinderte zunächst mit seinem vierten Block weitere serbische Punkte (25.). Die Energie in der Defense zeigte nun auch offensiv Wirkung und Roy Krupnikas Treffer von draußen komplettierte den 7:0-Lauf der DBB-Jungen (42:46). Die Partie blieb in der Folge auf Augenhöhe und beide Teams mussten für jeden Punkt hart arbeiten. In vielen Situationen merkte man den Akteuren die Bedeutung des Spiels an, was zur Folge hatte, dass beide Mannschaften sich offensiv zunehmend schwer taten (28.). Auf deutscher Seite punktete Linus Trettin, ehe Serbien von der Freiwurflinie auf fünf Punkte wegzog (45:50). Ähnlich wie bereits zum Ende des zweiten Viertels fanden die DBB-Jungen keine Lösungen gegen den Defensivblock der Serben und kassierten gegnerische Punkte im Fast-Break (45:52). Nach zwei weiteren Turnovern ging Deutschland mit einem Zwölf-Punkte-Rückstand ins letzte Viertel (45:57, 30.) Comeback bleibt aus Deutschland nach der Viertelpause gefordert, aber ohne das nötige Quäntchen Glück. Serbien hingegen mit breiter Brust und den nächsten Treffern (45:62, 32.). Held mit dem erneuten Timeout, welches Kayil auf dem Feld mit einem wichtigen Dreier belohnte. Defensiv gelang es dem deutschen Team sich nochmal zu steigern und am anderen Ende zwang Grünloh die Serben zur Auszeit (50:62, 34.). Auch im Verlauf, bekamen die U18-Jungen Stops in der Verteidigung, die sie aber nicht konsequent in Punkte umwandeln konnten. Trotz weiterer guter Looks, gelang es Deutschland nicht den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu bringen. Kharchenkov durchbrach die Durststrecke und stellte auf 52:64 (37.). Kurz darauf erzielte Kayil den nächsten Treffer, der Deutschland nochmal hoffen ließ. Serbien blieb offensiv weiterhin komplett von der Rolle, doch auch bei den DBB-Jungen vielen die dringend benötigten Würfe nicht (54:65, 39.). Somit zog Serbien das Finalticket, während die deutsche Auswahl morgen um 18:00 Uhr gegen Frankreich um Bronze kämpft. „Glaube war immer da“ Head Coach Christian Held resümierte Folgendes: „Das ist natürlich eine schmerzhafte Niederlage für uns, da wir über lange Strecken gut mitgehalten haben. Besonders defensiv haben wir einen tollen Job gemacht. Leider sind bei uns heute in den entscheidenden Phasen die Würfe nicht gefallen. Solche Tage gibt es einfach und das gehört zum Sport dazu. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf die Mentalität der Mannschaft, die sich nie aufgegeben hat und in jeder Phase des Spiel alles reingeworfen hat. Jetzt gilt es die Niederlage so schnell wie möglich zu verdauen, um uns morgen mit Bronze zu belohnen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Christian Anderson 4 Oak Hill Academy/USA Ben Defty 3 RSV Eintracht/TKS 49ers Esli Edigin dnp Porsche BBA Ludwigsburg Raphael Falkenthal 0 Medipolis SC Jena Jared Grey 0 TuS Urspringschule/TEAM URSPRING Johann Grünloh 8 SC Rasta Vecta/YOUNG RASTA DRAGONS Jack Kayil 15 SC RASTA VECHTA Ivan Kharchenkov 17 FC Bayern München Roy Krupnikas 3 Rostock Seawolves Eric Reibe dnp Bullis High School/USA Hannes Steinbach dnp Würzburg Baskets Akademie Linus Trettin 4 SC RASTA VECHTA

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U18-Jungen greifen nach den Medaillen

Großartiger Erfolg! Die deutschen U18-Jungen stehen zum ersten Mal seit 2016 im Halbfinale der FIBA U18 European Championship in Nis/Serbien. Im Viertelfinale besiegte das Team von Head Coach Christian Held dank einer fokussierten Teamleistung auf beiden Seiten eine starke griechische Mannschaft mit 78:70 (18:17, 20:17, 20:18, 20:18). Im Halbfinale wartet am Samstag der Sieger der Partie zwischen Gastgeber Serbien und Israel. Hohes Tempo Die deutsche Mannschaft begann mit gutem Teamspiel und bissiger Verteidigung. Vorne wurden aber früh ein paar gut herausgespielte Aktionen direkt unter dem griechischen Korb vergeben bzw. weggeblockt, die Aufregung war beiden Teams anzumerken (5:5, Dreier Christian Anderson). Hohes Tempo lautete auf beiden Seiten die Marschroute, doch ebenso schlichen sich immer wieder Unaufmerksamkeiten ein. Das DBB-Team nutzte diese vor allem zum Abschluss des ersten Viertels zu ihrem Vorteil, münzte griechische Ballverluste in einfache Zähler um und ging mit hauchdünnem Vorsprung in die zweiten zehn Minuten (18:17). Defense zu Offense Griechenland kam besser in den zweiten Spielabschnitt. Offensiv gab es im deutschen Spiel zu viele Unkonzentriertheiten, die die Griechen zu ihrem Vorteil nutzten (18:26). Dank der Freiwürfe von Anderson, dem Dreier von Kharchenkov aus dem Fastbreak und einem resoluten Drive von Trettin blieben die U18-Jungen aber auf der Höhe (25:26). Nach der griechischen Auszeit knüpfte Deutschland an diesen Mini-Lauf an – auch weil man Griechenland mit einer disziplinierten Verteidigung die Räume eng machte. Kharchenkovs zweihändiger Slam, Andersons Dreier und ein akrobatischer Baseline-Drive von Kharchenkov (32:30) festigten das Momentum auf Seiten der U18-Jungen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit verwehrte Deutschland den Griechen jegliche Punkte, dominierte die Bretter und auch offensiv lief es rund. Mit 38:34 ging es in die Pause. Alle Infos zur FIBA U18 European Championship 2023 Fokussierter Teambasketball Im dritten Viertel drehten die DBB-Jungs dann so richtig auf. Ihre hochintensive Verteidigung zwang Griechenland immer wieder zu Fehlern, aus denen Profit geschlagen wurde. Der massive Dunk von Johann Grünloh zum 42:34 war nur eines von zahlreichen Highlights. Deutschland machte jetzt einen exzellenten Job auf beiden Seiten und dominierte die Partie. Die hervorragende Ballbewegung im Angriff schaffte Raum für einfache Punkte. Defensiv machte man Griechenland das Leben zunehmend schwerer, sodass jeder Punkt umkämpft war. Ein spätes Aufbäumen der Griechen verhinderte eine komfortable deutsche Führung für den Beginn des Schlussviertels (58:52). Kühlen Kopf bewahrt Lediglich zehn Minuten fokussierter Teambasketball trennte den DBB-Nachwuchs vom Halbfinaleinzug. Die ersten Punkte besorgte Raphael Falkenthal, die er entschlossen und mit Zug zum Korb erzielte. Einerseits kam Griechenland langsam wieder besser in Tritt und blieb in Schlagdistanz (60:56). Andererseits begangen sie immer wieder vermeidbare Fouls, Schrittfehler und Fehlpässe. Fünf Punkte in Folge durch Johann Grünloh, der dem Spiel auf beiden Seiten seinen Stempel aufdrückte, bauten die deutsche Führung zwischenzeitlich auf neun Punkte aus (65:56). Während das griechische Team unter dem Druck der DBB-Auswahl immer mehr auseinander brach, bewahrte die Mannschaft von Head Coach Christian Held einen kühlen Kopf. Kaum Fehler im Spielaufbau, disziplinierte Defense und eine geduldige Offense, die hochprozentige Würfe hervorbrachte, führte Deutschland mit knapp drei Minuten zu spielen auf die Siegerstraße. Da fällt auch mal ein Dreier, der vorher auf dem Ring tanzt (Falkenthal, 72:63). Griechenland reduzierte seine Fehler in den Schlussminuten, blieb drauf und dran, die Partie noch einmal spannend zu machen, doch die U18-Jungen ließen sich den Einzug ins Halbfinale nicht mehr nehmen. Nach dem erfolglosen Dreier bei einer Minute auf der Uhr behielt Anderson an der Linie die Nerven. Acht Punkte in 48 Sekunden, für Griechenland war nichts mehr zu holen. Dank eines hochkonzentrierten Auftritts – insbesondere in der Verteidigung – spielen die U18-Jungen nun um die erste Medaille für ein deutsches Team in der Geschichte der FIBA U18 European Championship. Zuletzt stand eine deutsche Mannschaft bei diesem Wettbewerb 2016 im Halbfinale. „Einen unglaublich guten Job gemacht“ Head Coach Christian Held: „Gratulation an die Mannschaft, die das heute wieder hervorragend umgesetzt hat. Vor allem defensiv und im Rebounding haben wir heute gegen sehr starke Griechen einen unglaublich guten Job gemacht. Auch die nötigen Adjustments haben die Jungs hervorragend umgesetzt. Von daher bin ich sehr glücklich, dass sie das Spiel, wie ich finde, zurecht gewonnen haben. Wir haben in keinem Viertel mehr als 18 Punkte zugelassen. Genau das ist unsere Identität. Wir, als deutscher Basketball, verteidigen auf einem extrem hohen Niveau. Das haben wir auch heute wieder gezeigt. Da wird es für jeden schwer, gegen uns zu gewinnen. Jetzt warten wir auf unseren nächsten Gegner für übermorgen. Wir werden mit Sicherheit bereit sein!“ Boxscore GER vs GRE Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Christian Anderson 22 Oak Hill Academy Ben Defty 0 RSV Eintracht/TKS 49ers Esli Edigin 0 Porsche BBA Ludwigsburg Raphael Falkenthal 7 Medipolis SC Jena Jared Grey 2 TuS Urspringschule Johann Grünloh 13 SC RASTA Vechta Jack Kayil 5 SC Rasta Vechta Ivan Kharchenkov 27 FC Bayern München Roy Krupnikas 0 Rostock Seawolves Hannes Steinbach 0 Würzburg Baskets Akademie Linus Trettin 2 SC RASTA Vechta

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U18-Jungen stürmen ins EM-Viertelfinale

Die deutschen U18-Jungen stehen bei der FIBA U18 European Championship in Nis/Serbien im Viertelfinale. Im Achtelfinale wurde Schweden keine Chance gelassen. Das Team von Bundestrainer Christian Held gewann nach schwierigem Start mit 93:77 (22:23, 32:22, 25:13, 14:19) und zeigte „da geht noch was bei dieser EM“, wie man im Sport so gerne formuliert. In der Runde der letzten Acht spielen die DBB-Youngster am morgigen Donnerstag gegen Griechenland (15.30 Uhr). Defense nicht auf der Höhe Mit 11:5 und drei Dreiern (Zweimal Ivan Kharchenkov, Linus Trettin) startete die DBB-Auswahl ins Spiel (3.). Doch die Skandinavier waren – ebenfalls aus der Distanz – immer gefährlich und forderten die deutsche Defense. Die ließ sich einige Male im 1-1 schlagen und kassierte einen weiteren Dreier (13:17, 5.). Nach einem 0:10-Lauf holte Held sein Team zur Auszeit zusammen (13:19, 7.). Offensiv war Kharchenkov fast der einzige, allerdings starke Faktor im deutschen Spiel. Dann sprangen auch andere Spieler in die Bresche, z.B. Christian Anderson, der per Dreier die Führung zurückholte (20:19, 9.). Ins zweite Viertel ging es aber mit einem 22:23-Rückstand. Individuelle Klasse Wieder Anderson per Dreier mit Ablauf der Uhr machte das 28:25 für seine Mannschaft, die sich nach wie vor schwertat einen Rhythmus zu finden. Jared Grey hatte einige starke Szenen am gegnerischen Brett und Jack Kayil besorgte das 34:25 (14.). Das DBB-Team schien sich so langsam freizuspielen. Schweden wehrte sich, aber Deutschland kam jetzt über seine individuelle Klasse zum Erfolg (43:31, 16., Grünloh, Anderson, Kharchenkov). Defensiv lief es immer noch nicht hundertprozentig, die Lücken nutzte der Gegner umgehend zum 43:36 (17.). Insgesamt aber waren die ING-Korbjäger bis zum Seitenwechsel die bessere Mannschaft (54:45). Alle Infos zur FIBA U18 European Championship 2023 (Vor)-Entscheidung fällt Deutschland kam mit dem Bestreben aus der Kabine, möglichst schnell für eine Vorentscheidung zu sorgen. Körpersprache und Einsatz stimmten, aber Schweden wollte da nicht mitspielen. Das DBB-Team agierte offensiv einige Male zu umständlich mit einem Pass zuviel, aber der überragende Kharchenkov war vone ein Garant dafür, dass der Vorsprung einigermaßen konstant blieb (62:53, 25.). Schnelle Punkte von Trettin und Anderson zwangen den Gegner dann in eine Auszeit (66:53). Deutschland kontrollierte das Spiel und vergrößerte jetzt die Führung (73:53, 28.). In diesen Minuten fiel mit einem 14:0-Lauf  die (Vor)-Entscheidung, die nach 30 Minuten trotz Freiwurfschwäche kaum noch zu bezweifeln war (79:58). Lust auf mehr Das Held-Team ließ sich jetzt trotz immer mal wieder auftretender Unkonzentriertheiten nicht mehr beirren und brachte den Vorsprung sicher ins Ziel. Eine Zeit lang war noch ein eventueller „Hunderter“ ein Thema, aber das klappte dann nicht mehr ganz. Insgesamt ein souveräner Auftritt, der nach wie vor Lust auf noch viel mehr macht. „Sehr souverän und dominant“ Head Coach Christian Held: „Ein weiteres Mal Glückwunsch an die Mannschaft, die das gerade in der zweiten Halbzeit sehr souverän und dominant gelöst hat. Wir sind ruhig geblieben, wir haben die Dinge umgesetzt, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben. Dann haben wir es auch irgendwann geschafft, die Dreierquote der Schweden etwas herunterzubringen. Aber mein großer Respekt an Schweden, das in der ersten Halbzeit 86 Prozent und übers Spiel über 50 Prozent Dreier getroffen hat. Das sind schon mehr als überragende Werte und da waren auch viele schwierige Würfe dabei, die die Schweden getroffen haben. Nichtsdestotrotz hatten wir das Spiel unter Kontrolle, haben den Ball offensiv gut bewegt und waren sehr geduldig. Defensiv haben wir es geschafft, sie dann zu kontrollieren und somit das Spiel für uns zu entscheiden.“ Boxscore GER vs SWE Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Christian Anderson 16 Oak Hill Academy Ben Defty 9 RSV Eintracht/TKS 49ers Esli Edigin dnp Porsche BBA Ludwigsburg Raphael Falkenthal 0 Medipolis SC Jena Jared Grey 8 TuS Urspringschule Johann Grünloh 10 SC RASTA Vechta Jack Kayil 9 ALBA Berlin Ivan Kharchenkov 22 FC Bayern München Roy Krupnikas 3 Rostock Seawolves Hannes Steinbach 2 Würzburg Baskets Akademie Linus Trettin 11 TuS Iserlohn 1846

Turkey-Germany 24.07.2023 (F.V.)-8439

U18-Jungen als Gruppensieger im EM-Achtelfinale

Die deutschen U18-Jungen gehen bei der FIBA U18 European Championship 2023 in Nis/Serbien ungeschlagen und als Gruppensieger ins Achtelfinale. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen die Türkei setzte sich das Team von Head Coach Christian Held mit 74:67 (14:20, 26:13, 18:14, 16:20) durch. Am Mittwoch geht es im Achtelfinale um 13.00 Uhr gegen Schweden weiter. Schwungvoller Auftakt Eine Hiobsbotschaft gab es schon am Abend vor der Partie. Eric Reibe hatte sich im Spiel gegen Polen verletzt und kann bei dieser EM leider nicht mehr mitwirken. Wir wünschen von dieser Stelle aus: Gute Besserung! Linus Trettin hämmerte in der äußerst schwungvollen Anfangsphase einen Fastbreak-Dunk durch die türkische Reuse und konterte damit den Sprungball-„touch down“ der Türken. Die starteten besser und legten ein enormes Tempo vor (4:8). Aber Deutschland hielt physisch dagegen, brillierte im Zusammenspiel und war ebenbürtig (10:10). Bis zum Ende des ersten Viertels waren es jedoch die Türken, die offensiv besser zum Zug kamen und nach zehn Minuten knapp in Führung lagen (14:20). Hinten Top, Vorne Top An Intensität mangelte es dem Auftakt in den zweiten Spielabschnitt genauso wenig wie dem Beginn der Partie. Das DBB-Team setzte seine Länge defensiv schlau ein und wirkte wacher als das türkische Team. Am anderen Ende belohnten sich die U18-Jungen für die gute Arbeit in der Verteidigung. Erst machte Ivan Kharchenkovs Dreier den Vorsprung der Türkei endgültig zunichte (24:24), dann schlug die Stunde von Christian Anderson. Die Nummer drei im DBB-Dress wurde zunehmend gewinnbringend eingesetzt. Das Resultat: drei Pull-Up-Jumper in Folge sowie ein Treffer von außen zum 33:29 – alles aus dem Rhythmus der Offense. Bis zur Pause drehten die Schützlinge von Head Coach Christian Held die Partie gänzlich und gingen mit 40:33 in die Kabine. Alle Infos zur FIBA U18 European Championship 2023 Weiterhin auf Kurs An den wunderschön herausgespielten Dreier von Esli Edigin zum Abschluss der ersten Halbzeit knüpfte das DBB-Team nach dem Seitenwechsel unmittelbar an. Jack Kayil von der Freiwurflinie, Kharchenkov von außen, wieder Kayil, diesmal mit Zug zum Korb: Direkt nach der Pause schraubten die U18-Jungen die Führung auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 14 Punkten und übernahmen vollends die Kontrolle über diese Begegnung (47:33). Zwar spielten die Türken ihre Länge vor allem am offensiven Brett gut aus und erarbeiteten sich zweite Chancen. Jedoch hielt Deutschland die Türkei auf Distanz und blieb weiterhin auf Kurs (58:47). Comeback-Gefahr? Die Türkei warf zu Beginn des Schlussviertels nochmal alles in die Waagschale und versuchte mit aller Physis Anschluss zu halten. Der DBB-Nachwuchs ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Hannes Steinbach zum Beispiel ackerte ordentlich, setzte harte Blöcke und auch ein Ausrufezeichen mit seinem And-One-Putback zum 62:47. Ben Defty beschützte den Ring, blockte Würfe, sammelte Rebounds: Das deutsche Team hatte gleich mehrere adäquate Antworten auf die körperliche Spielweise der Gegner… …bis die Türkei mit einem fulminanten 17:0-Lauf doch noch zur großen Aufholjagd ansetzte (65:66). Die U18-Jungen taten sich dabei sichtlich schwer, zur eigenen Stärke zurückzufinden. Die Würfe von außen fielen nicht mehr und in der Zone war zu diesem Zeitpunkt gegen physische Türken nichts zu holen. Erst der Steal von Anderson, der zu einfach Punkten von Jared Grey führte, stoppte den Lauf. Dazu noch ein Block von Johann Grünloh: Für die Crunch Time erkämpfte sich das DBB-Team nochmal einen Schub in Sachen Selbstvertrauen. Der Dreier von Linus Trettin zum 70:66 verschaffte Deutschland wieder etwas Luft. Kayil erhöhte mit elf Sekunden auf der Uhr von der Freiwurflinie auf 72:67. Das Ding war durch, spätestens nachdem Defty erneut einen türkischen Layup abräumte. Am Ende ging Deutschland auch im dritten Gruppenspiel als Sieger vom Feld (74:67) und zog mit breiter Brust in die K.O.-Phase ein. Dort wartet am Mittwoch um 15:30 Uhr in Schweden der Viertplatzierte der Gruppe A (0 Siege, 3 Niederlagen). „Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt!“ Head Coach Christian Held: „Glückwunsch an die Jungs zum Gruppensieg! Am Ende, als es darum ging, die Plays zu machen, haben wir einen Weg zurück ins Spiel gefunden. Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle und dann muss man sagen haben die Türken das sehr, sehr gut gemacht mit ihrer Physis und ihrer sehr großen Lineup, wieder zurück ins Spiel zu kommen. Als wir dann auch ein bisschen größer gegangen sind, haben wir das sehr gut gematcht und darüber auch das Spiel gewonnen. Außerdem möchte ich meine Assistant Coaches hervorheben, die eine unglaubliche Arbeit machen und sich hier jede Nacht um die Ohren schlagen, um die Videos zu schneiden. Sie hatten das Play nach der Auszeit gescoutet und wussten genau, welches Play die Türken laufen. Auch auf der Ebene nochmal Glückwunsch. Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Jetzt geht es übermorgen gegen Schweden, die mit Sicherheit auch alles reinwerfen wird. Das wird sicher auch wieder ein sehr umkämpftes und schwieriges Match.“ Boxscore GER vs TUR Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Christian Anderson 17 Oak Hill Academy Ben Defty 0 RSV Eintracht/TKS 49ers Esli Edigin 3 Porsche BBA Ludwigsburg Raphael Falkenthal 2 Medipolis SC Jena Jared Grey 2 TuS Urspringschule Johann Grünloh 6 SC RASTA Vechta Jack Kayil 14 ALBA Berlin Ivan Kharchenkov 15 FC Bayern München Roy Krupnikas 2 Rostock Seawolves Hannes Steinbach 5 Würzburg Baskets Akademie Linus Trettin 8 TuS Iserlohn 1846

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U18-Jungen: EM läuft weiter gut

Die FIBA U18 European Championship 2023 in Nis/Serbien läuft auch nach dem Auftakterfolg gegen Koatien weiter gut für die U18-Jungen. Im zweiten Gruppenspiel gewann das Team von Head Coach Christian Held mit 84:62 (29:13, 17:18, 23:22, 15:9) gegen Polen. Morgen geht es um 15.30 Uhr mit dem Spiel gegen die Türkei weiter. Wieder ganz starker Start Beide Teams machten Druck über das gesamt Feld. Wie schon gestern startete Deutschland sehr gut (8:2, 2., Dunk Johann Grünloh). Ivan Kharchenkov bestimmte die deutsche Offensive, die Defense setzte Polen mächtig zu (15:3, 5., Dreier und Zweier  Linus Trettin). Der Ball lief gut durch die deutschen Reihen, lediglich die Foulbelastung war zu diesem frühen Zeitpunkt etwas hoch. Die DBB-Auswahl dominierte eindeutig (27:13, 9.). Kharchenkov beendete das erste Viertel standesgemäß mit einem Dunking im Fastbreak. Kurze Schwächephase Zu Beginn des zweiten Viertels leistete sich das DBB-Team eine schwächere Phase. Die Würfe fielen nicht und hinten nutzten die Polen einige offene Räume (33:25, 15.). Das konnte Held nicht so weiterlaufen lassen, Auszeit Deutschland. Bei den Polen waren gleich zwei Spieler namens Nowicki mit dabei, die auch eine größere Rolle spielten. Jared Grey und Christian Anderson führten ihr Team zum 37:25 (17.). Polen war jetzt deutlich besser im Spiel, auch wenn der zurückgekehrte Grünloh weiter für klare Verhältnisse sorgt (43:28, 19.). Grünloh kassierte aber noch vor der Pause sein drittes Foul. In die Kabinen ging es mit einer 46:31-Führung der ING-Korbjäger. Erfreulich wieder die hohe Anzahl von Assists (12). Alle Infos zur FIBA U18 European Championship 2023 Vorsprung behauptet Es blieb zunächst dabei, dass die DBB-Youngster das Spiel kontrollierten und klar zweistellig vorne waren (52:37, 24.). Aber die vielen leichten Körbe für die Polen gefielen Held bestimmt nicht. Auch offensiv hakte es wieder, man fühlte sich offenbar zu sicher. Polen musste gar nicht viel besser werden, um immer näher heranzukommen (52:41, 25.). Anderson und Kharchenkov trafen in 1-1-Situationen, auch Eric Reibe punktete (62:44, 28.). Die letzte Konzentration fehlte bei den Deutschen, aber man war individuell und als Team stark genug, um den Gegner weiter auf Abstand zu halten. Polen schnupperte immer mal wieder daran, den Rückstand auf weniger als zehn Punkte zu reduzieren, aber das ließen die DBB-Akteure nicht zu. Nie gefährdet Auch im Schlussabschnitt ein unverändertes Bild. Die deutsche Mannschaft profitierte nach wie vor vom glänzenden ersten Viertel. Polen kämpfte unverdrossen um den Anschluss und die deutsche Defense ließ auch zu viel zu, aber auch nach 33 Minuten war alles beim Alten (73:57). Gefühlt war das Spiel schon seit 20 Minuten entschieden, aber auf der Hut sein musste man natürlich trotzdem. Das Spiel plätscherte in den letzten Minuten dahin, der zweite EM-Erfolg der U18-Jungs war nie gefährdet. „Kontrolle gehabt und behalten“ Head Coach Christian Held: „Wir sind soweit zufrieden. Ich glaube, wir haben das Spiel über den ganzen Verlauf kontrolliert. Wir haben direkt nach den ersten fünf Minuten die Kontrolle über das Spiel gehabt und dann auch behalten. Im Großen und Ganzen können wir damit sehr zufrieden sein. Wir hatten dann immer mal wieder Phasen, dass wir es erlaubt haben, dass die Polen ihr Spiel aufziehen, gerade diese vielen Transitions. Da müssen wir lernen besser mit umzugehen und dagegenzuhalten. Jetzt müssen wir gegen die Türken wieder einen Schritt nach vorne machen.“ Für Deutschland spielten: Christian Anderson (Oak Hill Academy/USA, 13), Ben Defty (RSV Eintracht/TKS 49ers, 6), Esli Edigin (Porsche BBA Ludwigsburg, 5), Raphael Falkenthal (Medipolis SC Jena, 7), Jared Grey (TuS Urspringschule, 8), Johann Grünloh (SC RASTA Vechta, 9), Jack Kayil (ALBA BERLIN, 4), Ivan Kharchenkov (FC Bayern München, 13), Roy Krupnikas (Rostock Seawolves, 3), Eric Reibe (Bullis High School/USA, 4), Hannes Steinbach (Würzburg Baskets Akademie, 4), Linus Trettin (TuS Iserlohn 1846, 7). ZUM BOXSCORE: GER VS. POL

Medaillenhistorie

2014

Gold (Div. B) in Sofia/BUL

2023

Bronze (Div. A) in Nis/SRB