Deutschlands Basketball-Elite

Die Nationalmannschaften des Deutschen Basketball Bundes (DBB) sind die Aushängeschilder des Verbandes. Sie treten bei internationalen Vergleichen jeglicher Art, bei Europameisterschaften, bei Weltmeisterschaften und bei Olympischen Spielen an und werden so zur Visitenkarte des DBB. In unserer Auflistung unten gelangen Sie schnell zu den einzelnen Teamseiten mit Spielerinnen, Spielern und allen Informationen von der U15 bis zur Nationalmannschaft der Herren.

News

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DBB-Herren: Test in Belgien als Einstieg in den Sommer

Zur Vorbereitung auf die EuroBasket 2022 (1.-18. September 2022) absolviert die deutsche Mannschaft gegen das belgische Nationalteam am 10. August um 20.30 Uhr ein Testspiel in Hasselt/BEL.

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EM: U18-Mädchen als Zweite ins Achtelfinale

Die deutschen U18-Mädchen sind bei der Europameisterschaft im kretischen Heraklion als Vorrunden-Gruppenzweiter ins Achtelfinale am Mittwoch eingezogen. Dort geht es dann gegen Ungarn. Heute setzte sich das Team von Head Coach Sidney Parsons mit 84:58 (25:19, 20:12, 23:8, 16:19) gegen Israel durch. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die DBB-Korbjägerinnen in der siebten Minute erstmals etwas deutlicher ab (17:11). Frieda Bühner dominierte bis dahin in der deutschen Offensive, bestens unterstützt von Lina Falk, Greta Kröger und Mailien Rolf. Dann folgte eine Phase, in der Nicole Brochlitz begann, das deusche Spiel zu tragen. Nach dem ersten Viertel lag Deutschland weiter vorne (25:19). Nach zwölf Minuten übernahm Israel die Führung und profitierte dabei von einigen leichten Fehlern der Deutschen. Bis zum 30:31 blieb der Gegner vorne, ehe eine ganz starke Brochlitz „übernahm“ und ihr Team fast im Alleingang wieder nach vorne warf. Über 39:31 (18.) ging es zur Halbzeitführung von 45:31. Brochlitz überragt Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die deutschen Mädchen auf Brochlitz (Foto oben) verlassen, die direkt wieder zwei Dreier netzte und für die 53:31-Führung sorgte (23.). Deutschland hatte jetzt volle Kontrolle über das Spiel und dominierte an beiden Enden des Feldes. Es machte richtig Spaß, der deutschen Mannschaft zuzusehen. Israel fand nur selten ein Mittel gegen das Parsons-Team, das klar die bessere Mannschaft war. Alle zwölf deutschen Spielerinnen kamen zum Einsatz (68:39, 30.). Deutschland dominierte nach Belieben und auch kleinere Fehler und Unkonzentriertheiten änderten daran überhaupt nichts. Die Partie war seit Mitte des dritten Viertels entschieden, alle deutschen Korbjägerinnen kamen auch zu Punkten. Man merkte dem Team die Freude am Spiel an und darf auf den weiteren Verlauf der EM sehr gespannt sein. Im Achtelfinale wartet mit Ungarn sicher ein ungleich stärkerer Gegner. „Wir hatten einen klaren Plan“ Head Coach Sidney Parsons: „Das war eine gute Leistung der Mannschaft heute. Wir sind jetzt so langsam mehr in unserem Rhythmus und wir haben gewusst, dass das Spiel gegen Israel schwierig werden könnte. Deshalb haben wir denm vollen Fokus auf ein paar Kleinigkeiten gelegt, besonders was deren Zoenverteidigung betrifft. Wir hatten einen klaren Plan, die Spielerinnen haben das sehr gut umgesetzt. Wir haben eine gute Baölance aus Distanzwürfen und Zug zum Korb gefunden und auch defensiv haben wir Mitte des Spiels eine Änderung beim Switchen gemacht. Das war eine super Teamleistung mit viel Energie, Nicole Brochlitz war überragend. Wir sind stolz auf unsere Entwicklung, aber jetzt kommt das entscheidende Spiel. Wir wollen unseren Fokus behalten!“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 26), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 16), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Lina Falk (Eintracht Braunschweig Lion Pride, 7), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 2), Paula Haw (TS Jahn München, 4), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg, 5), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 2), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin, 4), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 4), Mailien Rolf (TV Hofheim), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 2) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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Dominanter Sieg: U18-Mädchen überzeugen gegen Bosnien und Herzegowina

Da ist der erste Sieg! Die U18-Mädchen gewinnen ihr zweites Spiel der FIBA U18 Women’s European Championship in Heraklion/GRE klar mit 76:36 (17:6, 15:13, 20:7, 34:10) gegen Bosnien und Herzegowina. Das Team von Head Coach Sidney Parsons zeigte vor allem in der zweiten Hälfte eine dominante Leistung und ist damit auf einem guten Weg zu einer ordentlichen Ausgangsposition für das Achtelfinale. Im dritten und letzten Spiel der Gruppenphase geht es für die deutschen Mädchen am Montag um 20.15 Uhr gegen Israel (live und kostenlos im FIBA-Stream) um Platz zwei in der Gruppe D. Grundstein gelegt Beide Mannschaften waren zu Beginn wenig fokussiert, woraus viele Ballverluste und schlechte Abschlüsse resultierten. Fehler und unsaubere Aktionen prägten in den ersten Minuten die Partie. Nach etwas mehr als zwei Minuten machte Bosnien und Herzegowina die ersten Punkte und legte direkt im nächsten Angriff nach. Zur Mitte des ersten Viertels war das Spiel ausgeglichen (4:4). In den folgenden Minuten fand die deutsche Mannschaft dann ihren Rhythmus. Aggressive Verteidigung und gute Arbeit am Brett führte immer wieder zu schnellen Angriffen und einfachen Abschlüssen. Mit ihrer Defensive zwangen die deutschen Mädchen ihre Gegnerinnen immer wieder zu Fehlern. Zwei Minuten vor der Viertelpause führten sie bereits mit 12:6. Das deutsche Team spielte nun seine größte Stärke aus – die Schnelligkeit. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels erhöhte Paula Haw auf 17:6, was zugleich der Stand zum Ende des Viertels war. Das zweite Viertel startete rasant, aber auch mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Es dauerte zwei Minuten, bis Noreen Stöckle die ersten drei Punkte des Viertels erzielte. Eine Minute später erhöhte Lina Falk ebenfalls mit einem Dreier auf 23:6 für das deutsche Team. Aufgrund einiger individueller Fehler ließen die DBB-Korbjägerinnen in den Folgeminuten die Bosnierinnen wieder etwas herankommen (23:11), woraufhin Head Coach Sidney Parsons viereinhalb Minuten vor der Halbzeitpause ihre erste Auszeit nahm. Auch in den Folgeminuten konnte das deutsche Team vor allem offensiv nicht an die bisherige Leistung anknüpfen. Eineinhalb Minuten vor Viertelende verkürzte Bosnien und Herzegowina auf nur noch acht Punkte Rückstand (25:17). Bis zur Halbzeitpause zeigte die deutsche Mannschaft noch einige gute Aktionen und konnte ihren Vorsprung noch einmal ausbauen. Die beiden Teams gingen mit einem Zwischenstand von 32:19 in die Kabine. Dominante zweite Hälfte Erneut taten sich beide Mannschaften in den Anfangsminuten des Viertels schwer aus dem Feld zu punkten. Die deutsche Mannschaft aber zeigte defensiv wieder die Intensität, die sie auch in der ersten Hälfte phasenweise auf Feld brachte. Offensiv mussten sich die deutschen Spielerinnen ihre Punkte mühsam erarbeiten, doch nach und nach wuchs der Vorsprung. Nach drei gespielten Minuten im dritten Viertel stand es 36:19. In den folgenden Minuten konnte die deutsche Mannschaft ihre Führung konstant halten und zum Ende des dritten Viertels erneut etwas ausbauen. Zwei Minuten vor der Viertelpause wuchs der Vorsprung zum ersten Mal auf 20 Punkte an (46:26). Offensiv hatten die deutschen Mädchen jetzt endgültig ihren Rhythmus gefunden und ihre defensive Aggressivität ließ den Bosnierinnen kaum Chancen auf Punkte. Sie waren nun deutlich die dominierende Mannschaft und gingen mit einer Führung von 52:26 in den letzten Spielabschnitt. Die DBB-Auswahl machte auch im vierten Viertel so weiter wie zuvor und ging bald mit über 30 Punkten in Führung (57:26). Die Deutschen ließen dennoch nicht nach und spielten ihre Gegnerinnen weiter an die Wand. Sie scorten nun nach Belieben und schraubten kurz vor Schluss ihren Vorsprung auf 40 Punkte, sodass am Ende ein 76:36-Erfolg zu Buche stand. „Wichtiger Schritt nach vorne“ Head Coach Sidney Parsons zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung ihrer Mannschaft: „Ein sehr großer Unterschied zum Spiel von gestern. Wir haben heute mit deutlich mehr Energie gespielt und uns auf die Defensive und auf Rebounding fokussiert. Offensiv haben wir unser Tempo gespielt. Jede Spielerin hat heute gepunktet und viel Energie und Selbstbewusstsein ins Spiel reingebracht, das hat einen großen Unterschied gemacht. Das war ein wichtiger Schritt nach vorne für uns. Jetzt müssen wir uns auf das Spiel morgen gegen Israel fokussieren. Das wird auf jeden Fall ein sehr hartes und wichtiges Spiel für uns und wir müssen mit genauso viel Energie und Fokus reingehen wie heute.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 8), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 10), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 8), Lina Falk (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, 13), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 2), Paula Haw (TS Jahn München, 8), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg, 5), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 2), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin, 6), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 6), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg, 6) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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EM: U18-Jungen holen 11. Platz

Versöhnlicher Abschluss! Im letzten Spiel der FIBA U18 European Championship in Izmir/Türkei krallen sich die Jungs von Bundestrainer Alan Ibrahimagic im Spiel gegen Griechenland den 11. Platz. Dies ist ein versöhnlicher Abschluss für ein Turnier, dessen Verlauf man sich anders vorgestellt hatte.

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DBB-Herren: Foto-Eindrücke vom Training

Heute möchten wir weniger Worte denn Fotos sprechen lassen. Hier unsere Eindrücke vom Beginn des Traingslagers der DBB-Herren in Köln. Das erste Foto zeigt die beiden Kapitäne der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, Moritz Müller, und der deutschen Basketball-Nationalmannschaft, Robin Benzing. Alle Fotos: DBB-Kröger

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U16-Mädchen mit Problemen gegen starken Druck

Nach den drei Testspielniederlagen gegen die Tschechische Republik in Děčín/Tschechien ist den deutschen U16-Mädchen vor allem eines klar geworden: „Wir haben zu viele Probleme gegen starken Druck. Diesen internationalen Druck kennen die Mädchen aus ihren Ligen in Deutschland so nicht und daran müssen wir weiter arbeiten“, sagt Bundestrainer Stefan Mienack in einer ersten Bilanz. Die drei Spiele im Einzelnen: 1. 61:63 (23:21, 13:17, 16:18, 9:7) | 2. 46:65 (9:22, 18:14, 10:15, 9:14) | 3. 32:49 (6:16, 9:9, 9:14, 8:10). „Im ersten Spiel haben wir unsere drei U17-Spielerinnen erfolgreich in die Mannschaft integriert. Die Tschechinnen haben uns super Intensivität, maximale Physis und maximalen Einsatz gegeben. Das führt dann dazu, dass wir 19 Offensivrebounds abgeben und dass wir uns in diesem Bereich den Schneid haben abkaufen lassen. In der 1gegen1-Verteidigung müssen wir uns steigern, individuell und als Team insgesamt besser verteidigen. Im zweiten Spiel haben wir viele verschiedene Varianten in der Defense ausprobiert und haben dadurch ein bisschen Spielfluss verloren. Insgesamt bleibt das Thema Ballverluste leider aktuell, was sich schon durch die ganze Vorbereitung zieht. Im Spiel drei hatten wir 32 davon, damit kann man international kein Spiel gewinnen. Zumal die Gegner aus unseren Ballverlusten immer scoren. In den letzten drei Testspielen vor der EM gegen Frankreich müssen wir einfach besser auf den Ball aufpassen. Wir haben die Looks, aber müssen auch finishen. Das ist ein Prozess, den wir leider jeden Sommer immer wieder durchlaufen. Positiv ist, dass Paula Paradzik und Lisa Hoffmann heute wieder mit dabei sein konnten. Außerdem haben wir heute nur 49 Punkte zugelassen“, sagte Mienack. Für Deutschland spielten: Julijana Blazic (TuS Lichterfelde, 6/2/0), Karla Busch (USV Braunschweig, 0/3/0), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 1/2/6), Helena Englisch (MTV München, 11/1/3), Rosalie Esser (ALBA Berlin, 3/7/), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 5/11/0), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel, dnp/dnp/6), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers, 11/5/1), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 10/2/2), Chanel Ndi (TG Würzburg, 0/0/3), Paula Paradzik (USC Freiburg, dnp/dnp/4), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 11/9/4), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, 3/4/3).

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U18-Mädchen: Frankreich stark Paroli geboten

Die U18-Mädchen starten mit einer Niederlage in die FIBA U18 Women’s European Championship. Gegen Frankreich musste sich die DBB-Auswahl mit 42:59 (12:13, 11: 15, 8:19, 11:12) geschlagen geben. Die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons zeigte eine engagierte Leistung, konnte jedoch am Ende nicht mit den starken Französinnen mithalten. Weiter geht es am Sonntag um 18.00 Uhr mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina (live und kostenlos im FIBA-Stream). Ausgeglichene erste Hälfte Die deutsche Mannschaft startete mit viel Energie und vier Punkten von Frieda Bühner. Die Französinnen hatten zu Beginn Probleme, den Ball im Korb unterzubringen. Doch weil auch die deutschen Mädchen Chancen liegen ließ, ging Frankreich Mitte des Viertels zum ersten Mal in Führung (6:7). Vor allem in der Defensive hatte die DBB-Auswahl einige gute Sequenzen, weshalb es Frankreich nicht gelang den Vorsprung weiter auszubauen. Im Gegenteil, die deutschen Mädchen konnten das Spiel wieder ausgleichen und durch einen Dreier von Nicole Brochlitz eine Minute vor der Viertelpause sogar erneut in Führung gehen (12:10). Nach zwei Fehlern der deutschen Mannschaft und einem Drei-Punkt-Spiel der Französinnen konnten diese den Spieß noch einmal umdrehen, doch nach einem sehr ausgeglichenen Viertel lagen die deutschen Mädchen mit nur einem Punkt zurück (12:13). Im zweiten Viertel blieb es zunächst so eng wie zu Beginn. Keine Mannschaft führte in den ersten viereinhalb Minuten mit mehr als einem Punkt und beide Teams waren nicht besonders treffsicher, was vor allem an den starken defensiven Leistungen lag. Doch in der zweiten Hälfte des Viertels legten die Französinnen einen Gang zu und zeigten ihre ganze Klasse. Zwischenzeitlich bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus. Doch die deutsche Mannschaft ließ sich nicht abschütteln und verkürzte bis zur Halbzeitpause noch auf 23:28. Frankreich zu stark In das dritte Viertel startete das Team von Sidney Parsons mit einem Dreier von Lina Falk, doch die Französinnen antworteten mit zwei Eckendreiern und einem Korbleger und gingen so erstmals zweistellig in Führung (26:36). Vor allem mit der aggressiven Verteidigung Frankreichs hatten die DBB-Korbjägerinnen ihre Probleme. In dieser Phase ließen sie Frankreich auch durch eigene Fehler weiter davonziehen. Zur Mitte des Viertels stand es deshalb 26:41. Die deutsche Mannschaft fing sich in den folgenden Minuten etwas und konnte zumindest verhindern, dass Frankreich die Führung weiter ausbaute. Viel scoren konnten sie allerdings nicht, deshalb ging es mit einem Zwischenstand von 31:47 ins letzte Viertel. Die deutschen Mädchen begannen den letzten Spielabschnitt mit einem Drei-Punkt-Spiel von Hilke Feldrappe. Im Anschluss versuchten sie wieder an ihre defensive Leistung aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen, was ihnen auch teilweise gelang. Dennoch bauten die Französinnen ihren Vorsprung mit starken offensiven Aktionen erneut aus, wenn auch nicht so konsequent wie noch im dritten Viertel. Nach fünf Minuten lag die deutsche Mannschaft mit 36:55 zurück. Im Anschluss konnten sie sich zwar einige gute offensive Gelegenheiten herausspielen, diese aber zu selten nutzen. Mit noch dreieinhalb Minuten zu spielen ging Frankreich das erste Mal mit über 20 Punkten in Führung. Obwohl die Partie so gut wie entschieden war, spielte die deutsche Mannschaft sie dennoch mit viel Energie zu Ende und verlor schließlich mit 42:59. „Den Fokus verloren“ Head Coach Sidney Parsons fasst die unterschiedlichen Halbzeiten ihrer Mannschaft zusammen: „In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wie wir spielen können. Wir haben mitgehalten, wir haben gekämpft, wir haben unseren Plan ausgeführt und es war top, wie wir offensiv gegen den Druck von Frankreich auf die Kleinigkeiten aufgepasst haben. Auch defensiv haben wir sie unter 30 Punkte gehalten. In der zweiten Halbzeit hat uns die Wirklichkeit eingeholt. Da haben wir leider den Fokus auf unseren Gameplan verloren. Offensiv haben wir den Rhythmus nicht gefunden und im dritten Viertel nur acht Punkte gemacht. Es hat uns der Fokus in der Defensive und das bisschen Aggressivität und die Klarheit in der Offensive gefehlt. Am Ende des Tages mit 24 Ballverlusten und 13 Offensivrebounds ist es schwierig ein Spiel gegen so eine starke Mannschaft zu gewinnen. Wir müssen morgen mehr auf die Kleinigkeiten achten und vier Viertel abliefern, wenn wir gegen Bosnien und Herzegowina gewinnen wollen.“ Für Deutschland spielten Nicole Brochlitz (TK Hannover, 9), Frieda Bühner (Florida Gators/USA, 13), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 1), Lina Falk (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, 5), Hilke Feldrappe (ALBA Berlin, 4), Paula Haw (TS Jahn München, 1), Nina Horvath (Bender Baskets Grünberg, 1), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Leoni Kreyenfeld (ALBA Berlin, 4), Greta Kröger (BG Bonn 92/TRB Team Rheinland Lions, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 2), Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg) Boxscore Alle Infos zur FIBA U18 Women’s European Championship

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DBB-Herren: EuroBasket-Vorbereitung gestartet

Genau 25 Tage vor dem Beginn der FIBA EuroBasket 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich) hat die deutsche Herren-Nationalmannschaft heute mit der Vorbereitung begonnen. In Köln trafen sich 17 Spieler und der Staff, um am Abend das erste Teamtraining in Angriff zu nehmen. Zuvor gab es noch personelle Veränderungen. Nick Weiler-Babb, der erst gestern seine Einbürgerungsurkunde erhalten hatte und heute zum Training des DBB-Teams anreisen wollte, musste wegen kurzfristiger, dringender Familienangelegenheiten in die USA reisen. Wann er zum Team stößt, ist noch nicht klar. Neu im Kader steht Karim Jallow (ratiopharm ulm). Nach dem obligatorischen PCR-Test (alle negativ) bat Bundestrainer Gordon Herbert schon vor dem Training zum ersten Teammeeting, in dem er auf die kommenden Wochen einstimmte. „Wir werden es so angehen, dass wir das bestmögliche Team bilden. Dabei steht der Begriff Team an erster Stelle und für das Team benöltigen wir unser individuelles Talent.“ ‚Be on time‘, ‚Respect each other‘ und ‚Be a pro‘ nannte Herbert als die drei Grundregeln. Über die kommenden drei Jahre wolle man einen Kern („Core“) bilden, der die EuroBasket 2022, den World Cup 2023 und die Oympischen Spiele 2024 in Angriff nimmt. Man werde als Trainerteam Entscheidungen treffen müssen, die immer zum Besten des Teams fallen werden und niemals persönlicher Natur sind. „Ich möchte das Team möglichst schnell auf zwölf Spieler reduzieren“, sagte Herbert, betonte aber auch: „Zunächst legen wir unseren Fokus auf die beiden World Cup Qualifiers in Schweden und gegen Slowenien.“ Die beiden Ziele für diesen Sommer? 1. Beide World Cup Qualifiers gewinnen! 2. Eine Medaille bei der EuroBasket! „Wir haben die Spieler, um das zu schaffen“, so Herbert. Dann ging es in den Basketball Campus Köln, der während der EuroBasket als Trainingszentrum aller Teams genutzt wird. Von Beginn an war die Intensität zu spüren, die die Mannschaft den ganzen Sommer über auszeichnen soll. Man wird sich in den kommenden Tagen von den grundsätzlichen Prinzipien hin zu Systemen vortasten, auf dem Programm stehen ganz viel „5 gegen 0“ und „5 gegen 5“. Alle Fotos: DBB/Kröger Testspiele in Belgien und in der Niederlande – Tickets und TV Zum Spiel Belgien gegen Deutschland (Mittwoch, 10. August 2022, 20.30 Uhr, Hasselt/BEL) wird ein Livestream angeboten, der mit flämischem Kommentar unter www.sporza.be erreichar ist. Auch das Spiel in der Niederlande (Freitag, 12. August 2022, 19.00 Uhr, Almere/NED) wird per Livestream zu verfolgen sein, genaue Infos dazu folgen. Wer live vor Ort dabei sein möchte, der findet die dazu nötigen Informationen unten auf dieser Seite. Kader – Robin Benzing (Fortitudo Bologna/ITA, 25. Januar 1989, Forward, 210 cm, 165 Lsp.) – Niels Giffey (letzter Verein: Zalgiris Kaunas/LTU, 08. Juni 1991, Forward, 200 cm, 81 Lsp.) – Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 21.04.2001, Point Guard, 191 cm, 9 Lsp.) – Karim Jallow (ratiopharm ulm, 13.04.1997, Guard/Forward, 198 cm, 13 Lsp.) – David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 14.01.1997, Guard, 197 cm, 7 Lsp.) – Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn, 04.02.1997, Center, 212 cm, 7 Lsp.) – Maodo Lo (ALBA BERLIN, 31.12.1992, Point Guard, 191 cm, 68 Lsp. ) – Andreas Obst (FC Bayern München, 13. Juli 1996, Shooting Guard, 191 cm, 38 Lsp.) – Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 16.11.1994, Guard/Forward, 198 cm, 6 Lsp.) – Dennis Schröder (Free Agent, 15.09.1993, Point Guard, 188 cm, 51 Lsp.) – Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 28.02.1995, Power Forward, 205 cm, 14 Lsp.) – Daniel Theis (Indiana Pacers/USA, 04. April 1992, Forward/Center, 204 cm, 44 Lsp.) – Johannes Thiemann (ALBA BERLIN, 09. Februar 1994, Forward/Center, 205 cm, 54 Lsp.) – Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 30.09.1992, Center, 211 cm, 78 Lsp.) – Franz Wagner (Orlando Magic/USA, 27.08.2001, Guard/Forward, 206 cm, 0 Lsp.) – Moritz Wagner (Orlando Magic/USA, 26. 04.1997, Forward/Center, 211 cm, 14 Lsp.) – Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 20.02.1990, Center, 208 cm, 8 Lsp.) Tickets Belgien Tickets NIederlande