Deutschlands Basketball-Elite

Die Nationalmannschaften des Deutschen Basketball Bundes (DBB) sind die Aushängeschilder des Verbandes. Sie treten bei internationalen Vergleichen jeglicher Art, bei Europameisterschaften, bei Weltmeisterschaften und bei Olympischen Spielen an und werden so zur Visitenkarte des DBB. In unserer Auflistung unten gelangen Sie schnell zu den einzelnen Teamseiten mit Spielerinnen, Spielern und allen Informationen von der U15 bis zur Nationalmannschaft der Herren.

News

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DBB-Damen: Mit Rückenwind nach Skopje

Nach dem herausragenden 97:58-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina in Weißenfels ist die deutsche Dame-Nationalmannschaft mit viel Rückenwind nach Skopje/MKD gereist (siehe Tabelle Qualifikationsgruppe unten). Die Aussichten auf eine erfolgreiche Qualifikation nach dem tollen Erfolg sind jetzt deutlich besser geworden. In Skopje steht am morgigen Sonntag, 27. November 2022, um 19.00 Uhr das nächste Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien auf dem Programm. „Ausrutscher verboten“ lautet das Motto vor dem Spiel, denn die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng und Deutschland muss im Februar 2023 noch gegen Belgien und in Bosnien und Herzegowina antreten. Für die EuroBasket Women 2023 in Israel und Slowenien qualifizieren sich die zehn Gruppensieger und vier Gruppenzweite aus acht der zehn Gruppen. Die Anreise nach Skopje verlief am sehr frühen Freitagmorgen ohne Probleme. Der Check in beim ersten Flug nach Wien verlief schnell und reibungslos, es gab kein Warten an der Sicherheitskontrolle. Der Flug ging pünktlich, in Wien wurden die nur 45 Minuten Übergang zum Weiterflug nach Skopje gemeistert, auch das Gepäck landete komplett in der nordmazedonischen Hauptstadt. Nach halbstündiger Fahrt vom Flughafen wurde im schönen Hotel mit sehr großen Zimmern direkt am Fluss Vardar und nicht weit weg vom Zentrum Quartier bezogen. Hopkins bat noch am selben Abend zum kurzen Training in der Spielhalle, heute wird zweimal trainiert, ehe es morgen ernst wird. Nordmazedonien kassierte am Donnerstag in Belgien eine ganz bittere 41:112-Niederlage. Bereits nach dem ersten Viertel (3:34 !) war klar, dass es ein Debakel geben würde. Nordmazedonien bestand fast ausschließlich aus Jelena Antic (15, 6 REB) und Aleksandra Stojanovska (14, 3 AST) und wird sich gewiss vor eigenem Publikum nicht wieder so abschießen lassen wollen. Volle Konzentration von Beginn an ist also für die deutschen Damen angesagt. Hier noch ein paar Schnappschüsse (Foto FIBA) vom Spiel gegen Bosnien und Herzegwonia in Weißenfels: Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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DBB-Damen mit überragendem Auftritt

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat heute in Weißenfels mit einem überragenden Sieg gegen den EM-Fünften und WM-Teilnehmer Bosnien und Herzegowina gewaltig aufhorchen lassen. Das Team von Bundestrainer Walt Hopkins setzte sich gegen den favorisierten Gegner nach sehr starker Vortellung mit 97:58 (22:16, 27:23, 29:8, 19:11) durch. Dadurch wahrten die DBB-Korbjägerinnen ihre Chance auf die Qualifikation zur EuroBasket Women im kommenden Jahr in Israel und Slowenien. Am kommenden Sonntag, 27. November 2022, tritt die Mannschaft in Skopje gegen Nordmazedonien an. Hopkins startete mit Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Romy Bär, Ama Degbeon und Marie Gülich. Degbeon kümmerte sich um die eingebürgerte US-Amerikanerin Hurt. Nach über sechs Jahren Abstinenz in der „Natio“ erzielte Bär die ersten Punkte des Spiels. Und legte direkt einen Dreier nach (5:0, 3.). Vorne unterliefen der DBB-Auswahl einige Ballverluste, aber der Dreier von Brunckhorst, ein erfolgreicher Bär-Fastbreak und Punkte von Degbeon bedeuteten das 12:4 (5.), Auszeit Bosnien. Mit ihrem ersten Ballkontakt erhöhte Alina Hartmann auf 15:4 (6.), Anna Lappenküper betrat erstmals für die DBB-Damen das Feld. Lediglich bei den Anspielen unter den Korb wirkte Deutschland unsicher, sonst lief die Partie bis dahin rund (18:8, Dreier Fiebich, 7.). Degbeon verteidigte herausragend, Hartmann hielt ihr Team vorne (20:12, 10.). 10:0- vs 12:3-Lauf Der Rhythmus der Deutschen war jetzt etwas dahin, die Führung schmolz, der Gegner kam durch zwei Dreier zum Ausgleich (26:26, 13.). Nach einem 10:0-Lauf des Gegners brachte Deutschland durch Gülich wieder Punkte auf das Scoreboard (28:30, 14.), ehe Degbeon Deutschland per „and one“ wieder nach vorne brachte. Brunckhorst zeigte sich auch aus der Distanz bestens aufgelegt und traf zum 34:30 (15.). Degbeon und Gülich sorgten für das 38:32, die Reboundüberlegenheit half jetzt enorm. Die DBB-Auswahl hatte nach 17 Minuten mit einem 12:3-Lauf gekontert (40:33). Die nächsten Szenen gehörten Gülich, die sich mehrfach am gegnerischen Brett durchsetzen konnte (44:35, 19.). Brunckhorst netzte ihren dritten Dreier (mit Brett), zur Pause führten die Gastgeberinnen zweistellig: 49:39. Alle Infos, Ergebnisse und Statistiken zur EM-Qualifikation der Damen Hartmann „dreht durch“ Im Rahmen des Spieles wurden Katharina Fikiel, Laura Hebecker und Finja Schaake aus der Nationalmannschaft verabschiedet. DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Armin Andres und DBB-Vizepräsident Werner Lechner überreichten Präsente. Deutschland kam gut aus der Kabine (55:41, Gülich, 23.), hatte sich offenbar fest vorgenommen, die Gäste nicht mehr ins Spiel zurückzulassen. Bär baute den Vorsprung aus, es sah richtig gut aus für die ING-Korbjägerinnen (57:41, 24.). Die 1.112 Zuschauer*innen standen hinter ihrem Team, Degbeon kassierte ihr drittes Foul. Gülich war kaum zu stoppen, sie bediente Luisa Geiselsöder ganz stark zum 61:43 (26.). Der vierte Dreier von Brunckhorst und vier (!) weitere Distanztreffer durch Hartmann ließen den Gegner verzweifeln (78:45, 29.). Jessika Schiffer feierte ihr Debüt im Nationaltrikot, nach drei Vierteln hieß es 78:47. Sensationell! Im Schlussabschnitt ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr anbrennen. Spätestens beim 83:49 nach fünf Schiffer-Punkten war die Partie entschieden (32.). Doch es ging um jeden Punkt, denn in der Gruppe sind noch verschiedene direkte Vergleiche möglich. So hieß es bis zum Ende konzentriert zu bleiben. Bosnien und Herzegowina wirkte völlig konsterniert und fand überhaupt kein Mittel gegen die DBB-Auswahl. Lokalmatadorin und Debütantin Laura Schinkel wurde vom Publikum bei ihrem ersten Einsatz gefeiert. Der Vorsprung wuchs auf über 40 Punkte (93:50, 37.). Auch Emma Eichmeyer debütierte noch, am Ende war großer Jubel angesagt!   „Als Team hat es heute richtig Spaß gemacht“ Alina Hartmann: „Es ist natürlich schön, wenn jeder Wurf fällt, aber ich muss sagen, dass es als Team heute richtig Spaß gemacht hat. Wir haben hart gearbeitet die letzten Tage, hatten keine Pause nach den Ligaspielen, wir waren alle mit der richtigen Einstellung da und haben uns heute einfach selbst belohnt. Ich habe mir einfach vorgenommen cool zu bleiben, was auch immer passiert, nehme ich mit und das hat gut geklappt heute.“ Walt Hopkins: „Ich habe erwartet, dass wir heute rauskommen und gut spielen. An einen solch hohen Sieg habe ich natürlich nicht gedacht, aber wir haben uns jetzt in die bestmögliche Position gebracht. Nach der Pause haben wir die Ballverluste reduziert, waren am Brett erfolgreich und haben ganz viele Dinge richtig gut gemacht. Es war großartig, dass ich alle zwölf Spielerinnen einsetzen konnte. Jede ist aufs Feld gekommen und hat uns etwas gegeben. Es ist immer schön, wenn sich die harte Arbeit aus dem Training auszahlt.“ Für Deutschland spielten: Romy Bär (Rheinland Lions, 12), Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr, 11), Ama Degbeon (BKG Prima Akademia/HUN, 11), Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück, 0), Leonie Fiebich (Casademont Zaragoza/ESP, 7), Luisa Geiselsöder (La Roche Vendee/FRA, 4), Sonja Greinacher (Team Bundeswehr, 7), Marie Gülich (Valencia BC/ESP, 18), Alina Hartmann (Rutronik Stars Keltern, 17), Anna Lappenküper (Rheinland Lons, 0), Jessika Schiffer (Rider University/USA, 5), Laura Schinkel (GISA Lions MBC, 2). Boxscore

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Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen

Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen kurz vor dem morgigen EM-Qualifikationsspiel in Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina (19.00 Uhr, Tickets, live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA). Bundestrainer Walt Hopkins muss kurzfristig auf Marie Reichert (Foto re., GiroLive Panthers Osnabrück, verletzt) und Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern, Daumenverletzung) verzichten. Somit stehen dem Head Coach 13 Spielerinnen zur Verfügung.

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DBB-Damen vor der EM-Qualifikation

Noch zwei Tage, dann wird es ernst für die deutsche Damen-Nationalmannschaft. Ein Jahr nach dem bisher letzten EM-Qualifikationsspiel in Belgien geht es am Donnerstag, 24. November 2022, um 19.00 Uhr in der Stadthalle Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina, ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe A (siehe Tabelle unten). Das Team von Bundestrainer Walt Hopkins trainiert seit vergangenem Sonntag intensiv auf diesen Höhepunkt hin. Täglich zweimal bitten der Head Coach und seine Assistant Coaches Sidney Parsons und Stefan Mienack zum intensiven Training, an dem auch Athletiktrainer Julian Morche „kräftig“ mitwirkt. Das deutsche Team ist eine Mischung aus jungen, unerfahrenen Spielerinnen noch ganz ohne Länderspielerfahrung bis hin zu den „Anführerinnen“ Svenja Brunckhorst (Kapitänin) und Sonja Greinacher sowie Rückkehrerin Romy Bär (Kader unten). Das Team harmoniert im Training gut und zieht voll motiviert mit. Alexandra Wilke und Marie Reichert sind angeschlagen, sie werden für die beiden Spiele leider ausfallen. „Nach dem heutigen Trainingstag habe ich das beste Gefühl, dass ich mit dieser Mannschaft jemals hatte. Es waren zwei sehr gute Trainings, wir sind heute besser geworden“, so Hopkins. Die Einheiten sind eng getaktet, denn auch die MBC-Herren und die bosnischen Damen absolvieren ihre Einheiten in der Stadthalle. Der Gegner aus Bosnien und Herzegowina ist ohne Superstar Jonquel Jones (Mersin | TUR) angereist, dafür aber mit der eingebürgerten Courtney Hart (Elitzur Holon | ISR). Die zehn Gruppensieger und die besten vier Gruppenzweiten aus acht Qualifikationsgruppen qualifizieren sich für die kontinentalen Titelkämpfe im kommenden Jahr. Kader Romy Bär (Rheinland Lions | 189 cm | 79 Lsp.) Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr | 179 cm | 66 Lsp.) Ama Degbeon (BKG Prima Akademia | 186 cm | 37 Lsp.) Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück | 181 cm | 0 Lsp.) Leonie Fiebich (Casademont Zaragoza | 189 cm | 6 Lsp.) Luisa Geiselsöder (La Roche Vendee | 192 cm | 8 Lsp.) Sonja Greinacher (Team Bundeswehr | 188 cm | 62 Lsp.) Marie Gülich (Valencia BC | 194 cm | 12 Lsp.) Alina Hartmann (Rutronik Stars Keltern | 183 cm | 12 Lsp.) Anna Lappenküper (Rheinland Lons | 171 cm | 0 Lsp.) Jessika Schiffer (Rider University | 172 cm | 0 Lsp.) Laura Schinkel (GISA Lions MBC | 173 cm | 0 Lsp.) Theresa Simon (BC Pharmaserv Marburg | 180 cm | 8 Lsp.) Tickets Tickets für das Länderspiel in Weißenfels gibt es online http://www.basketball-bund.de/tickets Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 9 € Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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U18-Mädchen zeigen sich lernfähig

Die deutschen U18-Mädchen sind mit Niederlage und Sieg von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurückgekehrt. Als erste Maßnahme zur Vorbereitung auf die U18-Europameisterschaft im kommenden Jahr absolvierten sie zwei Länderspiele gegen Tschechien in Klatovy. Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. „Im ersten Spiel haben wir uns zu Beginn regelrecht verprügeln lassen und uns nicht gewehrt, obwohl wir davor gewarnt haten. Außerdem war die Defense phasenweise schwach und wir haben offensiv zu viele Einzelaktionen gehabt. Mit einem 9:0-Lauf Anfang des dritten Viertels haben wir den Anschluss geschafft, sind aber nicht mehr an den Tschechinnen vorbeigekommen. Im zweiten Spiel haben wir physisch dagegengehalten und in der Offense echtes Teamplay gezeigt. Es war sehr schön zu sehen, wie lernfähig das Team war und wie gut es unsere Hinweise aus Spiel eins im zweiten Spiel umgesetzt hat. Es war eine wichtige Erfahrung für die Mädchen, aber auch eine große Belastung, daher gilt ihnen mein großer Respekt“, meinte Head Coach Janet Fowler-Michel. Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 3/11), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 12/7), Miriam Diala (BasCats USC Heidelberg, 6/8), Helena Englisch (MTV 1879 München, 2/6), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 12/8), Leonie Greser (TG 48 Würzburg/TG Main Sharks Würzburg, 0/2), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 6/2), Maria Perner (TSV 1880 Wasserburg, 4/10), Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart, 3/0), Mailien Rolf (TV Hofheim/ Rhein-Main Baskets, 10/8), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 8/2). Das Team wurde betreut von Head Coach Janet Fowler-Michel, Assistenztrainer Rüdiger Jacob, Physiotherapeutin Victoria Sauter und Teambetreuerin Lea Soltau.

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DBB-Damen: Countdown zur EM-Qualifikation läuft

In genau einer Woche ist es soweit. Dann greift die deutsche Damen-Nationalmannschaft nach einjähriger Spielpause wieder in die Qualifikation zur EuroBasket Women 2023 (Israel und Slowenien) ein. Am Donnerstag, 24. November 2022, 19.00 Uhr, spielt das Team von Bundestrainer Walt Hopkins in der Stadthalle Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina. Der Gegner, der laut aktuellen Informationen ohne Superstar Jonquel Jones (Mersin | TUR), dafür aber mit der eingebürgerten Courtney Hart (Elitzur Holon | ISR) antritt, führt die Tabelle der Gruppe A nach Siegen gegen Belgien und Nordmazedonien ungeschlagen an (Tabelle siehe unten). Die Gruppensieger und die besten vier Gruppenzweiten der insgesamt zehn Qualifikationsgruppen qualifizieren sich für die kontinentalen Titelkämpfe im kommenden Jahr. „Potenzial dieses Teams ist immens“ Hopkins hat sich intensive Gedanken gemacht und blickt voraus: „Beständigkeit ist für uns enorm wichtig. Wir möchten eine stabile Kultur entwickeln und eine Philosophie, wie wir in jedes Training, in jedes Spiel hineingehen. Um das zu schaffen ist es sehr wichtig, mit den Leuten Kontinuität zu haben, mit denen und um die herum wir bauen möchten. Wir haben so ziemlich die gesamte Gruppe zusammen, die wir auch vorher schon hatten. Hoffentlich sind alle gesund, denn das Potenzial dieses Teams ist immens. Wir alle wissen das. Die Herausforderung wird es sein, in so kurzer Zeit die Chemie zu entwickeln, die wir benötigen, aber diese Gruppe ist bereit dazu.“ Alle Infos, Ergebnisse und Statistiken zur EM-Qualifikation der Damen Identität entwickeln Das ist aber noch nicht alles und so schaut der Bundestrainer natürlich auch auf den starken Gegner, der bei der EM im vergangenen Jahr Fünfter wurde und damit in diesem Jahr an der WM in Australien teilnahm (Zwölfter): „Sie sind ein sehr gutes Team und haben Dinge erreicht, die wir auch erreichen möchten. Wie jedes Spiel in diesen Qualifiers wird auch dieses ein extrem wichtiges Spiel für uns sein. Unser Team und unser Staff wissen das. Genauso wie vor den bisherigen Spielen wird unser Fokus in der Vorbereitung auch dieses Mal wieder auf uns selbst liegen. Ich denke, es ist in so einer kurzen Zeitspanne besonders wichtig, dass du ausreichend Trainingszeit und mentale sowie physische Energie darin investierst, was du als Team gut machen willst. Natürlich bereiten wir uns auch speziell auf unsere Gegnerinnen vor. Auf ihre Spielzüge, ihre individuellen Stärken und Schwächen, diese Dinge. All das versteht sich von selbst. Es ist sehr viel wichtiger, dass wir weiterverfolgen, die vorhin angesprochene Identität zu entwickeln. Darauf lag unser Augenmerk in den Fenstern zuvor und so wird es auch dieses Mal sein: so viel Zeit wie möglich gemeinsam verbringen, diese Zeit optimal nutzen und dann rausgehen und alles dafür geben zu gewinnen.“ Tickets Tickets für das Länderspiel in Weißenfels gibt es online http://www.basketball-bund.de/tickets Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 9 € Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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DBB-Herren unterliegen Slowenien

Den neunten Sieg im zehnten World Cup Qualifier verpasst! Trotzdem steht für die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der heutigen Partie gegen Slowenien die eindrucksvolle Bilanz von 8:2 zu Buche. In Koper/SLO unterlag das Team von Bundestrainer Gordon Herbert nach gutem Start und einem späten Aufbäumen mit 75:81 (24:16, 10:25, 14:20, 27:20). Im Februar 2023 finden die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und in Finnland statt. Seit dem 94:80-Erfolg gegen Finnland am vergangenen Donnerstag in Bamberg ist das DBB-Team für den FIBA World Cup 2023 (Indonesien, Japan, Philippinen) qualifiziert. Unverändert begann Herbert mit Justus Hollatz, Max DiLeo, David Krämer, Christian Sengfelder und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf kam Deutschland gut ins Spiel (6:2, Hollatz, DiLeo, Dunk Sengfelder). Die vielleicht 2.000 Zuschauer in der Bonifika Arena sahen dann eine slowenische Mannschaft, die dem Gegner mit Zug zum Korb einige Fouls anhängte, während die DBB-Offensive stockte (6:10, 4.), Auszeit Deutschland. Slowenien nutzte die Fehler der DBB-Korbjäger (8:14, 5.), Deutschland musste jetzt den Anschluss halten. Und das ohne Justus Hollatz, der angeschlagen ausschied. Der Dreier von Lukas Wank kam genau zum richtigen Zeitpunkt (15:16, 7.). Die Defense war jetzt stabiler und wieder traf Wank von weit draußen und spielte einen Zauberpass auf Sengfelder (20:16, 8.). Gavin Schilling besorgte das 24:16, die DBB-Auswahl hatte einen 12:0-Lauf hingelegt (10.). Zur ersten Viertelpause hatten sich die zunächst düsteren Mienen auf der deutschen Bank etwas aufgehellt. Hollatz raus, Slowenien „übernimmt“ Das DBB-Team verpasste anfangs des zweiten Viertels einige Chancen die Führung auszubauen. Auf der anderen Seite war Slowenen mit Jordan Morgan zum 25:21 zur Stelle (12.). Die deutschen Würfe fielen nicht, Slowenien kam weiter heran und übernahm durch Ziga Samar die Führung (25:26, 13.). Deutschland sammelte Fouls, der slowenische Korb war wie vernagelt. DiLeo holte die Führung an der Freiwurflinie zurück, aber der starke Edo Muric netzte einen Dreier zum 27:31 (15.), die Halle wurde erstmals etwas lauter. Krämer kassierte sein drittes Foul, es sah in diesen Minuten nicht gut aus für die Gäste. Joshua Obiesie traf einen wichtigen Wurf (31:34) und blockte hinten stark (17.). Das Momentum war aber bei den Slowenen, die viel zu leicht zum 32:40 kamen (19.). Jacob Patrick kam kurz vor dem Seitenwechsel zu seinen ersten Minuten im Nationaltrikot der Herren, nach 20 Minuten hieß es 34:41. Auch Schilling hatte noch sein drittes Foul erhalten. Alle Infos zur europäischen World Cup-Qualifikation DBB-Auswahl versucht alles Slowenien machte den Vorsprung schnell nach der Pause zweistellig (34:45, 22.), Basti Doreth antwortete per Dreier, Di Leo besorgte das 39:45 (23.). Die DBB-Auswahl versuchte alles, aber Slowenien war jetzt obenauf und wollte sich die Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation nicht nehmen lassen. Natürlich fehlte Hollatz an allen Ecken und Enden, beim 41:50 (26.) nahm Herbert die nächste Auszeit. Noch immer fielen die Würfe fast nur bei den Slowenen, Krämer musste mit dem vierten Foul auf die Bank. Beim 41:53 sprach nicht mehr viel für die DBB-Korbjäger (27.). Nichts ging in diesen Minuten bei der deutschen Mannschaft, die nach 30 Minuten mit 48:61 in Rückstand geraten war. Comeback zu spät Sollte noch einmal ein Comeback gelingen? Die Antwort auf diese Frage schien nach 31 Minuten, als Slowenien das 48:65 machte und souverän wirkte, eher „Nein“ zu lauten. David Krämer sorgte nahezu im Alleingang dann allerdings doch noch für einen späten Schimmer der Hoffnung. Krämer attackierte rigoros und wurde mit Freiwürfen belohnt. Sein Dreier mit etwas mehr als einer Minute verkürzte auf 71:77, der von Meisner sogar auf 73:77. Das Aufbäumen kam jedoch leider einen Ticken zu spät. Die Slowenen zeigten von der Freiwurflinie keine Nerven und lösten letztendlich doch noch ihr Ticket zur Weltmeisterschaft. Das schlussendliche 75:81 aus deutscher Sicht hielt jedoch den direkten Vergleich beider Teams auf Seiten des Herbert-Teams, das das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz für sich entschied. Stimmen David Krämer: „Wir haben niemals aufgehört zu kämpfen und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Leider hat es dann nicht gereicht. Das pick´n´roll von Samar und Morgan haben wir nicht in den Griff bekommen, dazu nicht gut genug von außen getroffen. Aber wir kommen im Februar voll motiviert wieder!“ Gordon Herbert: „Gratulation an Slowenien zur Qualifikation. Wir hatten einige gute Momente in diesem Spiel. Wie wir Ende des ersten Viertels gespielt haben, war sehr gut. Aber insgesamt genügen 20 gute Minuten auf diesem Niveau meist nicht um Spiele zu gewinnen. Morgan hat uns unter dem Korb vor Probleme gestellt, die wir das gesamte Spiel über nicht richtig lösen konnten. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass nie aufgegeben hat und fast noch zurückgekommen wäre.“ Für Deutschland spielten: Robin Christen (ratiopharm Ulm, 3), Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg, 6), Bastian Doreth (medi Bayreuth, 3), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 21), Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg, 10), Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS, 3), Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg, 0), Gavin Schilling (Limoges CSP, 6), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 10), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 10), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg, 1). Boxscore

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DBB-Herren morgen gegen Slowenien

Nach problemloser, aber zeitlich langer Anreise nach Portoroz/Slowenien (Busfahrt Bamberg – Frankfurt, Flug Frankfurt – Ljubljana – Busfahrt Ljubljana – Portoroz) sind die DBB-Herren gestern Abend gut in Portoroz/Slowenien angekommen, von wo aus es nur wenige Kilometer zum Spielort Koper sind (Montag, 14. November 2022, Slowenien – Deutschland, live und kostenlos ab 17.45 Uhr bei MagentaSport). Heute wurde das erste und einzige Basketball-Training in der Spielarena absolviert. Als die Reisemüdigkeit aus den Knochen war, wurde intensiv am eigenen Spiel gearbeitet. Dabei kamen zunächst offensive und defensive Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Finnland zur Sprache. Anschließend wurde sich mit dem Spiel der Slowenen beschäftigt. Natürlich durften auch einige Wurfeinheiten nicht fehlen. Zusätzlich zum Training mit Ball wurde die berüchtigte „Lackerei“ von Athletiktrainer Arne Greskowiak „in Betrieb genommen. D.h., individuelles Kraftraining und damit aktive Regeneration runden die Vorbereitung auf die morgige Partie ab. Slowenien, das am Freitag relativ klar in Israel gewinnen konnte (62:75), wäre mit einem Sieg wie Deutschland und Finnland ebenfalls für den FIBA World Cup 2023 qualifiziert. Da jedes einzelne Spiel gemeinsam mit dem World Ranking eine Bedeutung für die Auslosungs-Setzlisten zur WM haben kann, nehmen die DBB-Korbjäger die Partie sehr ernst und möchten mit einem Sieg nach Deutschland zurückkehren. Bei Slowenien stehen ähnlich wie bei den Deutschen (3) nur zwei Spieler aus dem EuroBasket-Aufgebot im Kader für die morgige Begegnung: Edo Muric (Cedevita Olimpija Ljubljana) und Ziga Samar (Veolia Towers Hamburg). Tabelle World Cup Qualification Europe Group J Platz Land Spiele Siege Niederlagen Körbe Punkte 1. Deutschland 9 8 1 725:626 17 2. Finnland 9 7 2 709:681 16 3. Slowenien 9 6 3 756:717 15 4. Schweden 9 4 5 711:726 13 5. Israel 9 3 6 694:701 12 6. Estland 9 2 7 648:737 11