Bitterer Abstieg

Die Vorbereitung auf das Highlight des Sommers, die FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR, lief für die U16-Mädchen schleppend. Beim European Youth Olympic Festival in Banska Bystrica/SVK gewannen sie von fünf Spielen nur ein einziges (59:56 gegen die Slowakei). Auch bei den darauffolgenden Testspielen gegen Tschechien und Frankreich zeigte sich, dass die Mannschaft den internationalen Druck noch nicht gewohnt war. Für die Europameisterschaft hatte sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack dennoch viel vorgenommen. Doch der Start in das Turnier gelang ihnen nicht. Gegen Litauen führte die DBB-Auswahl lange, doch ihre Gegnerinnen holten in der zweiten Halbzeit auf und entschieden das Spiel in einem Krimi mit 55:54 für sich. Es folgten zwei weitere Niederlagen gegen die starken Mannschaften aus Spanien (32:66) und Slowenien (48:64), sodass das Team als Gruppenvierter im Achtelfinale auf Ungarn traf. Mit den Ungarinnen lieferten sich die deutschen U16-Mädchen einen heißen Kampf, für den sie sich am Ende des Spiels allerdings nicht belohnten und sich mit 47:53 geschlagen geben mussten. Da sie auch das darauffolgende Spiel gegen Tschechien nicht gewinnen konnten (56:60), mussten nun zwei Siege her, um auch im kommenden Jahr in der Division A zu spielen. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Litauen revanchierte sich die Mannschaft für die Auftaktniederlage und fuhr ihren ersten Sieg ein (73:68). Ihre letzte Chance im Kampf um den Abstieg konnte sie gegen Finnland dann aber nicht nutzen und verlor mit 40:51. „Dass wir jetzt als Vierzehnter absteigen und nächstes Jahr in der Division B antreten müssen, ist absolut bitter“, so Stefan Mienack nach dem Turnier.

 

Stats FIBA U16 Women´s European Championship 2022

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REB per game

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AST per game

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Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Julijana Blazic 15/02/2006 1.77 m Guard/Forward TuS Lichterfelde
Karla Helene Busch 11/05/2007 1.89 m Forward/Center MTV Wolfenbüttel/Eintracht Braunschweig LionPride/Girls Baskets BS/W
Chloe Emanga Noupoue 03/08/2006 1.76 m Guard BSG Basket Ludwigsburg
Helena Englisch 29/12/2006 1.83 m Small Forward MTV München
Nafi Harz 04/04/2006 1.78 m Shooting Guard TuS Lichterfelde
Lisa Mareile Hoffmann 26/01/2006 1.88 m Center SC Rist Wedel
Johanna Huppertz 08/09/2006 1.77 m Forward SC Bayer 05 Uerdingen / TG Neuss
Sophia Caterina Müller 18/04/2006 1.92 m Guard/Forward CityBasket Recklinghausen
Chanel Ndi 26/05/2006 1.84 m Forward/Center QOOL Sharks Würzburg
Paula Paradzik 03/04/2006 1.75 m Shooting Guard Eisvögel USC Freiburg
Maria Perner 24/03/2006 1.77 m Shooting Guard TuS Bad Aibling
Lisanne Räwer Tanguep 05/09/2006 1.80 m Center TSG Reutlingen
Blazic, Julijana

Julijana Blazic

Guard/Forward

Busch, Karla

Karla Helene Busch

Forward/Center

Emanga Noupoue, Fériel Chloé

Chloe Emanga Noupoue

Guard

EnglischHelena2022

Helena Englisch

Small Forward

HarzNafi2022

Nafi Harz

Shooting Guard

Hoffmann, Lisa Mareile

Lisa Mareile Hoffmann

Center

Huppertz, Johanna

Johanna Huppertz

Forward

Muller, Sophia

Sophia Caterina Müller

Guard/Forward

Ndi, Chanel

Chanel Ndi

Forward/Center

Paradzik, Paula

Paula Paradzik

Shooting Guard

Perner, Maria

Maria Perner

Shooting Guard

Rawer Tanguep, Lisanne

Lisanne Räwer Tanguep

Center

Galerie

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Termine und Orte Jugend-EMs 2023

Schon vor Weihnachten hat das Board (Vorstand) der FIBA Europe die Gastgeber und Termine der Jugend-Europameisterschaften 2023 festgelegt. Da es bei den Austragungsorten noch einige Lücken gab, haben wir mit der Veröffentlichung noch abgewartet. Jetzt sind die Lücken gefüllt. Die Auslosung der Vorrundengruppe findet am 14. Februar 2023 statt. Hier die Ausrichter und Termine für die Jugend-Europameisterschaften 2023 mit deutschen Teams. Damen/Mädchen U20-Europameisterschaft weiblich, Division B 28. Juli – 06. August 2023, Craiova/Rumänien U18-Europameisterschaft weiblich 01. – 09. Juli 2023, Konya/Türkei U16-Europameisterschaft weiblich, Division B 10. – 19. August 2023, Podgorica/Montenegro Herren/Jungen U20-Europameisterschaft männlich 08.-16. Juli 2023, Heraklion/Kreta U18-Europameisterschaft männlich 22. – 30. Juli 2023, Nis/Serbien U16-Europameisterschaft männlich 5. – 13. August 2023, Skopje/Nordmazedonien

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Jahresrückblick 2022 weiblicher Nachwuchs

In diesem Jahr fanden für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften ab U16 wieder regulär die Europameisterschaften statt, nachdem diese im vergangenen Jahr coronabedingt durch die FIBA Youth Challengers ersetzt wurden. Bei unserem weiblichen Nachwuchs zeigte sich hier Licht und Schatten. U15-Mädchen Erste internationale Erfahrung sammeln hieß es in diesem Jahr wieder für die U15-Mädchen von Head Coach Corina Kollarovics. Im Juni reiste der jüngste DBB-Nachwuchs nach Tschechien, um Spiele gegen die Slowakei und die beiden tschechischen Mannschaften (I und II) zu absolvieren. Am Ende des Turniers standen zwei Siege gegen die Slowakei (67:40) und die erste tschechische Auswahl (61:41) und eine Niederlage gegen Tschechien II (36:51) zu Buche. Im August nahmen die U15-Mädchen außerdem am Nordseecup in Vejen/Dänemark teil, wo sie jeweils zweimal gegen Schweden und die dänische Mannschaft spielten. In einem harten Turnier mit vier Spielen in drei Tagen erkämpfte sich das Team drei Siege (75:60 gegen Dänemark, 55:50 gegen Schweden, 78:49 gegen Dänemark) und gewann am Ende den Wettbewerb. „Alle Mädchen konnten spielen und gute Erfahrungen auf internationalem Boden im deutschen Trikot sammeln. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Turnier für uns“, bilanzierte Corina Kollarovics. U16-Mädchen Die Vorbereitung auf das Highlight des Sommers, die FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR, lief für die U16-Mädchen schleppend. Beim European Youth Olympic Festival in Banska Bystrica/SVK gewannen sie von fünf Spielen nur ein einziges (59:56 gegen die Slowakei). Auch bei den darauffolgenden Testspielen gegen Tschechien und Frankreich zeigte sich, dass die Mannschaft den internationalen Druck noch nicht gewohnt war. Für die Europameisterschaft hatte sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack dennoch viel vorgenommen. Doch der Start in das Turnier gelang ihnen nicht. Gegen Litauen führte die DBB-Auswahl lange, doch ihre Gegnerinnen holten in der zweiten Halbzeit auf und entschieden das Spiel in einem Krimi mit 55:54 für sich. Es folgten zwei weitere Niederlagen gegen die starken Mannschaften aus Spanien (32:66) und Slowenien (48:64), sodass das Team als Gruppenvierter im Achtelfinale auf Ungarn traf. Mit den Ungarinnen lieferten sich die deutschen U16-Mädchen einen heißen Kampf, für den sie sich am Ende des Spiels allerdings nicht belohnten und sich mit 47:53 geschlagen geben mussten. Da sie auch das darauffolgende Spiel gegen Tschechien nicht gewinnen konnten (56:60), mussten nun zwei Siege her, um auch im kommenden Jahr in der Division A zu spielen. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Litauen revanchierte sich die Mannschaft für die Auftaktniederlage und fuhr ihren ersten Sieg ein (73:68). Ihre letzte Chance im Kampf um den Abstieg konnte sie gegen Finnland dann aber nicht nutzen und verlor mit 40:51. „Dass wir jetzt als Vierzehnter absteigen und nächstes Jahr in der Division B antreten müssen, ist absolut bitter“, so Stefan Mienack nach dem Turnier. Eine neuformierte U16-Mannschaft zahlte dann im Dezember noch zweimal Lehrgeld gegen Spanien (36:80, 38:89). U17-Mädchen Nach dem Herzschlagfinale beim U16-Challenger ein Jahr zuvor (seltener Fünfervergleich der fünf sieggleichen Teams hinter Frankreich zugunsten der Deutschen) spielten die U17-Mädchen die Weltmeisterschaft in Ungarn. In Debrecen wurde unter Head Coach Janet Fowler-Michel in der Vorrunde gegen Neuseeland (68:35) und Mali (55:44) überzeugend gewonnen, die USA (40:86) erwiesen sich als eine NUmmer zu groß. Das Achtelfinale gegen Ägypten entschieden die DBB-Mädchen souverän mit 61:46 für sich und waren damit unter den besten acht Teams angekommen. Im Viertelfinale traf Deutschland dann auf Frankreich, dass vor allem athletisch überlegen und an diesem Tag einfach nicht zu bezwingen war (40:63). Also ging es fortan noch um Platz fünf. Das vielleicht beste Turnierspiel legten die U17-Youngster gegen Australien aufs Parkett. Sehr spannend ging es zu, am Ende hatte Australien etwas mehr Glück und knapp die Nase vorn (72:75).  Im abschließenden Spiel um Platz sieben gegen Japan sollte unbedingt ein Sieg her. Man wollte mit einem positiven Eindruck von der WM nach Hause zurückkehren. Und das gelang auch wunschgemäß. Der Jubel der Mannschaft nach dem 59:50-Erfolg und damit Platz sieben kannte keine Grenzen. U18-Mädchen Für die U18-Mädchen war die EM-Vorbereitung in diesem Sommer ein Auf und Ab. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen aus acht Testspielen, bei denen die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons nicht immer in Bestbesetzung antrat, ging es zur FIBA U18 Women’s European Championship nach Heraklion/GRE. Zum Auftakt hielt die DBB-Auswahl gegen Favorit Frankreich stark mit, musste sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben. Die weiteren beiden Gruppenspiele dominierten die deutschen U18-Mädchen und gewannen deutlich gegen Bosnien und Herzegowina (76:36) und Israel (84:58). Als Gruppenzweite traf die Mannschaft dann im Achtelfinale auf Ungarn. In einem echten Krimi besiegte die deutsche Mannschaft die Ungarinnen denkbar knapp mit 56:55 und zog ins Viertelfinale ein. Gegen Polen zeigten die U18-Mädchen dann ihre beste Partie des Turniers. Vor allem dank einer defensiven Glanzleistung siegten sie mit 53:43 und standen somit im Halbfinale. Gegen die starken Litauerinnen hielt die DBB-Auswahl nahezu das ganze Spiel über mit, gab sich am Ende aber mit 52:64 geschlagen. Im Spiel um Platz 3 machte es die Mannschaft Frankreich über drei Viertel schwer, musste dann aber den harten Spielen der vorangegangenen Tage Tribut zollen und verlor mit 46:75. Sidney Parsons war dennoch stolz auf den vierten Platz ihrer Mannschaft: „Es war eine tolle EM und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir werden den Spielerinnen alles geben, was sie für eine positive Entwicklung brauchen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Mit dieser Platzierung qualifizierten sich die U18-Mädchen außerdem für die U19-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Mit Niederlage und Sieg kehrten die U18-Mädchen dann gegen Ende des Jahres von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurück.  Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. U20-Damen Die U20-Damen traten in diesem Sommer mit einem klaren Ziel bei der B-EM in Skopje/MKD an: Aufstieg in die Division A. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt lief für die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack durchaus erfolgreich. Gegen starke Gegner aus der Division A holten sie in sieben Testspielen fünf Siege, unter anderem gegen Tschechien, Schweden und Belgien. Mit Rückenwind ging es deshalb nach Nordmazedonien, doch im Auftaktspiel unterlagen die deutschen Damen Israel knapp mit 63:65. Mit zwei deutlichen Pflichtsiegen gegen Georgien (105:35) und Armenien (101:30) zog die Mannschaft als Gruppenzweite ins Viertelfinale gegen die Türkei ein. Mit einer 62:68-Niederlage platzten dort allerdings bereits alle Aufstiegsträume und es ging für die DBB-Auswahl nur noch um Platz fünf. Das nächste Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Nordmazedonien gewann sie deutlich mit 87:44, doch im letzten Spiel gegen Griechenland musste sie sich mit 49:74 geschlagen geben, die Luft war einfach raus. Somit schlossen die deutschen U20-Damen die B-EM auf dem sechsten Platz ab. „Wir können nicht zufrieden von dieser Europameisterschaft nach Hause fahren und haben das Gefühl, dass wir hier als Team einiges liegen gelassen haben“, so das Turnierfazit von Stefan Mienack.

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U16-Mädchen zahlen viel Lehrgeld

Mit zwei deftigen Niederlagen sind die neuformierten deutschen U16-Mädchen von ihrer Länderspielreise nach Guadalajara/Spanien zurückgekehrt. Deutschland war aufgrund von Belastungssteuerung mit einer reinen 2007er-Mannschaft nach Spanien gereist. Die erkrankten Greta Gomann und Paula Armbrust wurden kurzfristig durch Paulina Reichenauer und Luise Linke ersetzt. Mit 36:80 (12:23, 7:18, 4:27, 13:12) und 38:89 (18:21, 12:28, 2:19, 6:21) unterlag das Team von Bundestrainer Stefan Mienack. Der hatte Folgendes zu den beiden Spielen zu sagen: „Spanien ist derzeit die absolute Top-Nation in Europa. In allen Altersklassen, auch bei den U16-Mädchen. Wir hatten die Chance sehr, sehr viele Eindrücke zu sammeln. Wir müssen auf der Guard-Position lernen, in einem anderen Tempo zu agieren, andere technische, spielerische und athletische Fähigkeiten entwickeln. Das war für unsere Guards ein wichtiges Feedback. Es genügt nicht nur ein Viertel mitzuhalten. Auch bei den großen Positionen haben wir sehr viele Spielerinnen, die noch ganz am Anfang stehen. Auch für die gilt es, sich über diese Erfahrungen weiterzuentwickeln. Insgesamt war es eine sehr wichtige Momentaufnahme für die Spielerinnen. Jetzt geht es darum: Wer ist bereit sich auf den Weg zu machen? Wer nutzt diese Erfahrungen für den Trainingsalltag, um sich in Richtung dieses internationalen Top- Niveaus auf allen Ebenen weiterzuentwickeln? Diese Spielerinnen suchen wir.“ Für Deutschland spielten: Raili Bast (BBZ Opladen/Cologne Regio Ladies, 0/3), Clara Bielefeld (Metropolitain Girls Recklinghausen, 2/dnp), Xara Eich (TuS Lichterfelde, 7/6), Marieke Esser (ALBA Berlin, 9/0), Rosalie Esser (ALBA Berlin, 5/13), Uliana Kolesnyk (TS Jahn München, 0/1), Sarah Masson (Post SV Nürnberg, 0/0), Shadeh Preston (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets BS-WB, 4/6), Greta Scholle (TuS Lichterfelde, 7/4), Elina Timoschenko (TG 48 Würzburg, 2/0), Paulina Reichenauer (RegioTeam Stuttgart, 0/0), Luise Linke (SC Rist Wedel, 0/5).

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U16-Mädchen testen in Spanien

Bundestraier Stefan Mienack (Foto oben) hat den Kader der U16-Nationalmannschaft weiblich für einen Lehrgang vom 06.-08. Dezember 2022 im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg sowie für die anschließende Länderspielreise nach Guadalajara/ESP vom 08.-11. Dezember 2022 nominiert. Folgende Spielerinnen wurden eingeladen: – Paula Armbrust (BSG Basket Ludwigsburg) – Raili Bast (BBZ Opladen/Cologne Regio Ladies) – Clara Bielefeld (Metropolitain Girls Recklinghausen) – Xara Eich (TuS Lichterfelde) – Marieke Esser (ALBA Berlin) – Rosalie Esser (ALBA Berlin) – Greta Gomann (Talents BonnRhöndorf) – Uliana Kolesnyk (TS Jahn München) – Sarah Masson (Post SV Nürnberg) – Shadeh Preston (Eintracht Braunschweig/Girls Baskets BS-WB) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Elina Timoschenko (TG 48 Würzburg) Das Team wird betreut von Bundestrainer Stefan Mienack, Assistenztrainer Heiko Czach, Physiotherapeutin Annette Ulshöfer und Team-Betreuerin Leonie Schellberg. Länderspieltermine Fr., 09. Dezember 2022, 19.00 Uhr: Spanien – Deutschland Sa., 10. Dezember 2022, 19.00 Uhr: Spanien – Deutschland

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Niederlage zum EM-Abschluss: U16-Mädchen verpassen Klassenerhalt

Die U16-Mädchen verlieren ihr letztes Spiel der FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR mit 40:51 (10:17, 12:15, 9:12, 9:7) gegen Finnland. Die deutsche Mannschaft war im letzten Viertel kurz davor eine Aufholjagd zu starten, doch die fehlende Treffsicherheit in der Offensive und die abgeklärten Finninnen machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Damit schließt das Team von Bundestrainer Stefan Mienack die EM auf dem 14. Platz ab und muss im kommenden Jahr in der Division B antreten. Offensive Probleme Zu Beginn der Partie agierten beide Teams noch auf Augenhöhe. Zwar ging Finnland nach zwei Minuten mit vier Punkten Vorsprung in Führung, doch nur wenig später gelang es der deutschen Mannschaft auszugleichen. Das Spiel war in dieser Phase von vielen Ballverlusten und Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. In der zweiten Hälfte des Viertels zogen die Finninnen dann etwas davon. Die deutschen Mädchen schafften es nicht in der Offensive einen Rhythmus aufzubauen und sie ließen in der Defensive zu viel zu. Somit lagen sie nach dem ersten Viertel mit 10:17 zurück. Ins zweite Viertel startete die deutsche Mannschaft dann mit sechs Punkten in Folge und zwang Finnland damit zur Auszeit. Im Anschluss daran ließ die deutsche Treffsicherheit wieder etwas nach, doch die Defensive stand jetzt besser als noch im ersten Viertel. Dennoch bauten die Finninnen zur Mitte des zweiten Viertels ihren Vorsprung wieder etwas aus (18:23). Bis zur Halbzeitpause schaffte es die deutsche Mannschaft nicht mehr ihren Rückstand zu verkürzen, sondern ließ Finnland bis auf zehn Punkte wegziehen. Die beiden Teams gingen mit einem Zwischenstand von 22:32 in die Kabinen. Hauch einer Aufholjagd Auch zu Beginn des dritten Viertels war Finnland die bessere Mannschaft, doch die deutschen Mädchen schafften es ihre Gegnerinnen nicht noch weiter davonziehen zu lassen. Aufholen konnten sie aber auch nicht. In der Offensive fehlte es dem Team von Stefan Mienack weiter an Treffsicherheit. Nach fünf Minuten lag die deutsche Mannschaft noch immer mit zehn Punkten zurück (26:36). Auch in der zweiten Hälfte des dritten Viertels änderte sich am Spiel nicht viel. Finnland setzte sich bis zum Ende des Viertels noch etwas weiter ab, weshalb die deutsche Mannschaft mit 13 Punkten Rückstand in den Schlussabschnitt ging (31:44). Um noch eine Chance auf den Sieg zu haben, mussten sich die deutschen Mädchen im letzten Viertel vor allem offensiv um einiges steigern. Doch in den ersten drei Minuten holten sie nur zwei Punkte auf (33:44), da sie im Angriff immer wieder gute Chancen vergaben. In den folgenden Minuten versuchten sie mit aller Kraft noch einmal eine Aufholjagd zu starten. Viereinhalb Minuten vor dem Ende verwandelte Maria Perner einen Korbleger zum 37:44. Damit war das Momentum plötzlich auf deutscher Seite und die DBB-Auswahl verkürzte den Rückstand weiter auf nur noch fünf Punkte. Doch die deutsche Treffsicherheit ließ wieder nach und die Finninnen fingen sich offensiv wieder. Zwei Minuten vor dem Ende waren sie wieder mit neun Punkten vorne. Jetzt mussten schnelle Punkte her für die deutsche Mannschaft, doch die folgenden Angriffe waren allesamt nicht erfolgreich, nur noch Finnland konnte punkten. Die deutschen Mädchen schlossen somit die Europameisterschaft mit einer 40:51-Niederlage auf Platz 14 ab. „Heute waren wir unser größter Gegner“ Head Coach Stefan Mienack zeigte sich nach der Niederlage auch aufgrund des Abstiegs enttäuscht: „Heute waren wir unser größter Gegner. Wir haben es in der ersten Halbzeit von Beginn an nicht geschafft Momentum aufzubauen. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit Anpassungen gemacht, um nochmal zurück ins Spiel zu finden. Aber auch da konnten wir nicht den entscheidenden Durchbruch erzielen, um das Momentum auf unsere Seite zu holen. Deswegen hat es am Ende leider nicht gereicht. Dass wir jetzt als Vierzehnter absteigen und nächstes Jahr in der Division B antreten müssen, ist absolut bitter.“ Für Deutschland spielten Julijana Blazic (TuS Lichterfelde), Karla Busch (USV Braunschweig, DNP), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 5), Helena Englisch (MTV München, 8), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 2), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel, 2), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 4), Chanel Ndi (TG Würzburg), Paula Paradzik (USC Freiburg, 13), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 4), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, 2) Boxscore Alle Infos zur FIBA U16 Women’s European Championship

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Erster EM-Sieg: U16-Mädchen gewinnen Krimi gegen Litauen

Die Nerven bewahrt! In einem hart umkämpften Spiel schlagen die U16-Mädchen im Platzierungsspiel um die Plätze 13-16 bei der FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR Litauen mit 73:68 (19:19, 15:17, 25:13, 14:19). Die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack bewahrt sich damit die Chance auf einen Verbleib in der Division A. Am morgigen Samstag geht es dann um 16.15 Uhr (live und kostenlos im FIBA-Stream) im Spiel um Platz 13 um alles. Die Mädchen müssen gegen den Sieger der Partie Dänemark gegen Finnland gewinnen, um auch im kommenden Jahr erstklassig spielen zu dürfen. Spannende erste Hälfte Litauen kannte die deutsche Mannschaft bereits aus ihrem ersten EM-Spiel, das sie mit 54:55 verlor. Die DBB-Auswahl startete mit einem Dreier von Sophia Müller in die Partie. Nach drei Minuten ging Deutschland mit 7:2 in Führung. Durch einige unnötige Fehler und Unsicherheiten verspielte man den Vorsprung aber recht schnell wieder und ließ Litauen sogar die Führung übernehmen. In den folgenden Minuten war das Spiel hart umkämpft, keine Mannschaft schaffte es sich ein großes Polster aufzubauen. Sophia Müller beendete das Viertel so, wie sie es begann, nämlich mit einem Dreier kurz vor der Viertelpause. Somit war der Spielstand nach dem ersten Viertel ausgeglichen (19:19). Mit vier Punkten in Folge startete die deutsche Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt, doch Litauen konterte mit zwei Schnellangriffen und glich die Partie erneut aus (23:23). Die Begegnung blieb weiter spannend. Beide Teams spielten mit viel Tempo und hatten offensiv einen guten Rhythmus. In der zweiten Hälfte des zweiten Viertels wurde die Partie aber phasenweise etwas wild mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Drei Minuten vor der Halbzeitpause lag die deutsche Mannschaft mit nur zwei Punkten zurück (29:31). Einige leichtsinnige Fehler erlaubten es den Litauerinnen ihren Vorsprung zu vergrößern. Sie führten zwei Minuten vor dem Ende mit sieben Punkten. Doch so einfach ließen sich die deutschen Mädchen nicht abhängen. Sie fingen sich wieder und verkürzten bis zur Halbzeitpause den Rückstand noch auf 34:36. Deutschland setzt sich ab Litauen begann die zweite Halbzeit mit einem Dreier und erhöhte in den ersten Minuten nach der Pause die Führung wieder auf fünf Punkte. Doch wieder blieb die deutsche Mannschaft dran und drehte die Partie kurze Zeit später (43:41). Bis vier Minuten vor Ende des Viertels schaffte es keines der beiden Teams sich entscheidend abzusetzen. Doch dann startete die deutsche Mannschaft einen Run. Mit viel Aggressivität und Entschlossenheit, sowohl offensiv als auch defensiv, gelang es den deutschen Mädchen bis zwei Minuten vor der Viertelpause einen Vorsprung von neun Punkten aufzubauen (56:47). Auch in den folgenden Minuten gaben sie nicht nach und arbeiteten vor allem sehr stark unter dem Korb, wofür sie sich immer wieder belohnten. In den letzten Spielabschnitt gingen sie mit einer Zehn-Punkte-Führung (59:49). Zu Beginn des vierten Viertels fing sich Litauen wieder und holte auf. Nach drei Minuten nahm Stefan Mienack beim Stand von 61:56 eine Auszeit. Die deutsche Mannschaft blieb auch in den folgenden Minuten vorne, doch in trockenen Tüchern war der Sieg noch lange nicht. Die Mädchen kämpften weiter, doch vor allem in der Offensive hatten sie ihre Selbstverständlichkeit aus dem dritten Viertel verloren. Zur Mitte des vierten Viertels führten sie noch mit 65:59. In den folgenden Minuten wurde es immer enger für die deutsche Mannschaft. Zwei Minuten vor dem Ende waren sie noch vier Punkte in Front (67:63). Mit einem Drei-Punkt-Spiel verkürzte Litauen in der Folge auf nur noch einen Punkt Rückstand. Ein Dreier von Chloé Emanga Noupoue verschaffte der deutschen Mannschaft etwas mehr als eine Minute vor dem Ende wieder etwas Luft (70:66). Die Litauerinnen verkürzten auf zwei Punkte und hatten eine halbe Minute vor Schluss die Chance erneut in Führung zu gehen, doch verpassten den Dreier, sodass sie die deutsche Mannschaft an die Linie bringen mussten. Maria Perner verwandelte beide Freiwürfe zur 72:68-Führung mit noch 9,4 Sekunden auf der Uhr. Litauen verpasste den anschließenden Wurf, sodass die deutschen Mädchen mit 73:68 als Siegerinnen feststanden. „Bis zum Ende die Ruhe bewahrt“ Head Coach Stefan Mienack lobte sein Team nach dem ersten EM-Sieg: „Das war ein großer Kraftakt heute. Respekt an das Team und alle Spielerinnen wie fokussiert wir in die Partie gegangen sind. Wir haben uns während des Spiels durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, sind immer bei uns geblieben und haben an uns geglaubt. Wir haben bis zum Ende die Ruhe und die Kontrolle bewahrt. Deswegen freue ich mich für die Mannschaft, dass wir den ersten Sieg hier bei der EM einfahren konnten. Morgen erwartet uns ein genauso schweres Spiel wie heute und es gilt jetzt wieder die Zeit zu nutzen, um körperlich und mental zu regenerieren und morgen bereit zu sein für das letzte Spiel der EM.“ Für Deutschland spielten Julijana Blazic (TuS Lichterfelde), Karla Busch (USV Braunschweig, DNP), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 13), Helena Englisch (MTV München, 4), Nafi Harz (TuS Lichterfelde), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel, 6), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers, 2), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 12), Chanel Ndi (TG Würzburg, 7), Paula Paradzik (USC Freiburg, 11), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 15), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, 3) Boxscore Alle Infos zur FIBA U16 Women’s European Championship

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EM U16-Mädchen: Mit dem Rücken zur Wand

Die deutschen U16-Mädchen haben heute bei der FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR ihre starke Leistung vom Achtelfinale gegen Ungarn nicht bestätigen können. Mit der 56:60 (18:13, 14:13, 11:15, 13:19)-Niederlage gegen die Tschechische Republik brachte sich das Team von Bundestrainer Stefan Minack in arge Bedrängnis. Die beiden abschließenden Spiele um die Plätze 13-16 müssen gewonnen werden, um auch im kommenden Jahr in der Division A vertreten zu sein. Zunächst geht es am kommenden Freitag gegen Litauen (live und kostenlos im FIBA-Stream).         Große Aufregung Die Aufregung beider Teams war von Beginn an zu spüren. Sie spiegelte die Bedeutung der Partie wieder. Es war viel Tempo im Spiel, allerdings auch eine ganze Menge Ungenauigketen und Fehler (5:7, 4.). Tschechien agierte mit wechselnden Verteidigungen und wollte so verhindern, dass die DBB-Mädchen sich einen Rhythmus erspielen. Nach einem Dreier der Tschechinnen hieß es 5:10 (5.), das gegnerische Team wirkte in diesen Minuten etwas gefestigter. Johanna Huppertz verkürzte auf 9:11, Sophia Müller besorgte den Ausgleich (8.). Dann fiel der Dreier von Julijana Blazic zur 14:13-Führung, das DBB-Team hatte sich etwas freigespielt. Nach dem ersten Viertel lag Deutschland mit 18:13 vorne. Helena Englisch eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Tschechien hatte jetzt offensiv große Probleme. Die DBB-Youngster hatten sich stabilisiert, dominierten die Rebounds und zeigten ganz viel Kampfgeist und Leidenschaft. Ganz so, wie es in einem entscheidenden Spiel sein soll (22:14, 14.). Die Begegnung war jetzt recht zerfahren. Das Mienack-Team behielt aber zunächst die Oberhand, auch wenn der Gegner nicht nachließ und plötzlich wieder dran war (24:21, 16.), Auszeit Deutschland. Mit Wirkung, denn kurz später lautete der Spielstand 29:21 (18.). Die lautstarken deutschen Fans freuten sich. Nach zwei Vierteln führten die ING-Korbjägerinnen mit 32:26. Vorne bleiben! … … lautete das Motto für die DBB-Mädchen zu Beginn des dritten Spielabschnitts. Den Gegner erst gar nicht an eine Wende glauben lassen. Tschechien machte mächtig Druck über das gesamte Feld, aber wurde durch eigene Fehler gebremst. Das galt allerdings auch für die DBB-Auswal, die nach drei punktlosen Minuten in Rückstand geriet (32:33, 23.), das Motto hatte sich bereis erübrigt. Mienack nahm eine frühe Auszeit. Es dauerte vier Minuten, bis Deutschland nach dem Seitenwechsel erstmals punkten konnte. Die Führung wechselte jetzt mehrfach, das DBB-Team hatte sich gefangen (38:36, 25.). Und brauchte jetzt wieder etwas Ruhe im Spiel, aber daran mangelte es. Chanel Ndi hatte starke Szenen und punktete zum 41:41 (27.). Es war jetzt ein verbissen geführter Kampf um jeden Ballbesitz, Deutschland lag nach 30 Minuten knapp vorne (43:41). Müllers Dreier tat den Deutschen sehr gut, Tschechien hielt dagegen (46:45, 32.). Es bahnte sich eine echte Zitterpartie an. Huppertz besorgte an der Freiwurflinie das 49:45 und verschaffte ihrer Mannschaft etwas Luft (33.). Tschechien wackelte jetzt, und leistete sich mehrere Ballverluste. Diese Schwächephase des Gegners wusste Deutschland aber nicht zu nutzen, im Gegenteil, man fing sich einen Distanztreffer (49:48, 34.). Kurz später hatte Tschechien ausgeglichen. Es ging hin und her (53:53, 36.), beide Mannschaften kämpften fast schon verzweifelt. Tschechien netzte einen Dreier zum 43:46, Auszeit Deutschland (37.). Jeder Treffer, jeder Fehlwurf, jeder Ballgewinn konnte dieses wichtige Spiel jetzt entscheiden. Die DBB-Auswahl ließ wieder ein paar Würfe liegen, aber jetzt war es Tschechien, das daraus kein Kapital schlagen konnte. Tschechien ging bei 1´11 an die Linie: 53:57. Die nächsten Freiwürfe für Tschechien mit 24 Sekunden auf der Uhr: 53:59. Maria Perner verkürzte zum 56:59 (´10), aber Tschechien traf einen Freiwurf zum 56:60, die Entscheidung.   „Defensiv nicht so rausgekommen“ Bundestrainer Stefan Mienack: „Was für eine Energieleistung! Nachdem wir gestern den Ungarinnen alles abverlangt haben, konnten wir heute auch den Tschechinnen alles abverlangen. Wir sind defensiv im dritten Viertel nicht so rausgekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten in der 1-1-Verteidigung und haben da das Momentum ein wenig Richtung Tschechien kippen lassen. Ansonsten haben wir wesentlich besser angegriffen als gestern. Wir hatten viele offene Situationen, die wir hätten finishen können, wir aber liegengelassen haben. Diese Punkte hätten wir gebraucht. Morgen stecken wir alles maximal in die Regeneration, um dann mit voller Kraft in die beiden letzten Spiele zu gehen. Da werden wir alles reinwerfen, was da ist.“ Für Deutschland spielten Julijana Blazic (TuS Lichterfelde, 3), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 0), Helena Englisch (MTV München, 11), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 0), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel, 4), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers, 3), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 13), Chanel Ndi (TG Würzburg, 10), Paula Paradzik (USC Freiburg, 5), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 7), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, dnp) Boxscore Alle Infos zur FIBA U16 Women´s European Championship

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Nach großem Kampf: U16-Mädchen verlieren EM-Achtelfinale gegen Ungarn

Toll gekämpft! Die U16-Mädchen lieferten sich im Achtelfinale der FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR ein heißes Duell mit Ungarn. Nach einer spannenden und nervenaufreibenden Partie unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack den Ungarinnen knapp mit 47:53 (17:13, 9:15, 11:12, 10:13). Im Spiel um Platz 9-16 treffen die Mädchen nun am Mittwoch um 21.45 Uhr (live und kostenlos im FIBA-Stream) auf Tschechien. Entschlossene deutsche Mannschaft Die deutsche Mannschaft startete mit einem erfolgreichen Korbleger von Paula Paradzik in die Partie. In der Anfangsphase begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Beide spielten mit viel Tempo, mussten aber auch mit einigen Fehlwürfen zurechtkommen. Nach vier Minuten führten die deutschen Mädchen mit 7:4. Sie spielten den Ball im Angriff schnell nach vorne und profitierten so von einigen Fastbreak-Situationen. In den folgenden Minuten bauten sie ihre Führung weiter aus (14:8, 7.). Vor allem offensiv lief es bei der deutschen Mannschaft deutlich besser als noch in der Gruppenphase. Zur ersten Viertelpause führte das Team von Stefan Mienack mit 17:13. Auch im zweiten Viertel behielt die deutsche Mannschaft zunächst die Oberhand. Was im deutschen Spiel immer wieder auffiel war die Aggressivität und Entschlossenheit mit der die Mädchen zum Korb zogen und beim Rebound arbeiteten. Trotzdem holten die Ungarinnen ihren Rückstand auf und gingen nach drei gespielten Minuten im zweiten Viertel mit einem Punkt in Führung. Nun wechselte die Führung hin und her und das Spiel wurde etwas wilder. Bis zur Halbzeitpause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Die Teams gingen mit einem Zwischenstand von 26:28 in die Kabine. Ungarn mit mehr Power zum Schluss Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich Ungarn zunächst leicht ab (27:32). Die deutsche Mannschaft konnte in der Offensive nicht mehr so gut von ihrer Aggressivität profitieren und verlor defensiv in einigen Situationen die Konzentration. Zur Mitte des Viertels vergrößerte sich der Rückstand auf 29:36. Auch in den folgenden Minuten leisteten sich die deutschen Mädchen einige Fehler und Ungarn war offensiv kaum zu stoppen. Doch zum Ende des Viertels gelangen ihnen einige tolle Offensivaktionen, sodass sie ihren Rückstand vor dem letzten Spielabschnitt auf 37:40 verkürzten. Zu Beginn des vierten Viertels glich Maria Perner die Partie mit einem Dreier aus. Die deutsche Mannschaft spielte in den folgenden Minuten mit viel Energie und Leidenschaft und hielt sich damit im Spiel. Es ging hin und her, mal führte Ungarn, mal die deutsche Mannschaft. Die deutsche Defensive hielt dem Druck der Ungarinnen stand, sodass diese häufig Würfe aus der Bedrängnis heraus nehmen mussten. Zwei Minuten vor dem Ende lag die deutsche Mannschaft mit drei Punkten zurück (47:50). In den letzten Minuten gingen den deutschen Mädchen offensiv etwas die Kraft und die Ideen aus. Sie schafften es nicht mehr zu Punkten zu kommen. 30 Sekunden vor dem Ende verloren sie bei vier Punkten Rückstand den Ball. Dieses Handicap holten sie nicht mehr auf und verloren knapp mit 47:53 gegen Ungarn. „Den Kopf nicht hängen lassen“ Head Coach Stefan Mienack zeigte sich nach der knappen Niederlage zwar enttäuscht, dennoch lobte er den Kampfgeist seiner Mannschaft: „Wir waren ganz knapp dran an der Sensation und haben gegen Ungarn unser bestes Spiel der Europameisterschaft gemacht. Das Team hat bis zur letzten Sekunde alles gegeben. Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, vor allem weil wir so knapp dran waren. Es ist wichtig, dass wir jetzt zusammenstehen, den Kopf nicht hängen lassen und bis morgen die Akkus aufladen für das so wichtige Spiel gegen Tschechien.“ Für Deutschland spielten Julijana Blazic (TuS Lichterfelde, DNP), Karla Busch (USV Braunschweig, DNP), Chloé Emanga Noupoue (BSG Basket Ludwigsburg, 2), Helena Englisch (MTV München, 13), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 4), Lisa Hoffmann (SC Rist Wedel), Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers, 4), Sophia Müller (Citybasket Recklinghausen, 4), Chanel Ndi (TG Würzburg, 5), Paula Paradzik (USC Freiburg, 6), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 8), Lisanne Räwer Tanguep (TSG Reutlingen, 1) Boxscore Alle Infos zur FIBA U16 Women’s European Championship