„Gewinnen, aufsteigen!“

Das war der Plan!

Nach dem Abstieg bei der Jugend-Europameisterschaft 2019 wollte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack in diesem Jahr bei der Division B-EM (9. bis 17. Juli 2022) neu angreifen. Das von Mienack klar proklamierte Ziel für das Turnier in Skopje/Mazedonien lautete: „Gewinnen, aufsteigen!“

In Gruppe B traf die DBB-Auswahl auf Israel (63:65), Georgien (105:35) und Armenien (101:30). Als Gruppenzweiter ging es im Viertelfinale gegen die Türkei. Mit der 62:68-Niederlage platzte der Traum vom Aufstieg. Anschließend wurde Nordmazedonien mit 87:44 bewzungen, ehe im Spiel um Platz fünf eine 49:74-Niederlage gegen Griechenland folgte.

V. li.: Lilli Frölich, Sarah Polleros, Lena Dziuba und Paula Wenemoser freuten sich auf die U20-B-EM.
Foto: FIBA

Vorletztes Spiel

Nordmazedonien

44 – 87

FIBA U20 Women’s EC Div. B 2022 | GER – MKD
Deutschland

Letztes Spiel

Griechenland

74 – 49

FIBA U20 Women’s EC Div. B 2022 | GER – GRE
Deutschland

Stats FIBA U20 Women’s EC 2022- Div B

2P FG%

0

PTS – Lina Sontag

0

REB – Sarah Polleros

0

AST – Martha Pietsch

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Lena Dziuba 09/02/2003 1.86 m Forward BC Pharmaserv Marburg
Lilli Frölich 09/04/2003 1.86 m Forward/Center INEXIO Royals Saarlouis
Bianca Helmig 17/07/2002 1.74 m Shooting Guard Acadia Athletc/CAN
Maria Konstantinidou 13/12/2002 1.86 m Power Forward TK Hannover Luchse
Luisa Nufer 05/07/2002 1.85 m Shooting Guard Eisvögel USC Freiburg
Martha Pietsch 31/07/2003 1.65 m Point Guard Oregon State University/USA
Sarah Polleros 28/02/2002 1.88 m Power Forward Herner TC
Lina Sontag 24/11/2003 1.91 m Forward University of California, Los Angeles (USA)‎
Helen Spaine 09/05/2003 1.70 m Shooting Guard TuS Lichterfelde
Lotta Stach 30/04/2002 1.78 m Shooting Guard Gisa Lions MBC
Paula Wenemoser 18/10/2003 1.90 m Center QOOL Sharks Würzburg
Franka Wittenberg 04/01/2003 1.75 m Guard Fresno State University/USA
DziubaLena2022

Lena Dziuba

Forward

FroelichLilli2022

Lilli Frölich

Forward/Center

HelmigBianca2022

Bianca Helmig

Shooting Guard

KonstantinidouMaria2022

Maria Konstantinidou

Power Forward

NuferLuisa2022

Luisa Nufer

Shooting Guard

PietschMartha2022

Martha Pietsch

Point Guard

PollerosSarah2022

Sarah Polleros

Power Forward

SontagLina2022

Lina Sontag

Forward

SpaineHelen2022

Helen Spaine

Shooting Guard

StachLotta2022

Lotta Stach

Shooting Guard

WenemoserPaula2022

Paula Wenemoser

Center

WittenbergFranka2022

Franka Wittenberg

Guard

Galerie

Martha Pietsch beim Wurf während der B-EM der U20-Damen im Spiel gegen Griechenland

U20-Damen: Deutliche Niederlage zum Abschluss der B-EM

Im Spiel um Platz 5 der FIBA U20 Women’s European Championship Division B verlor die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack gegen Griechenland mit 49:74

Bianca Helmig klatscht bei der U20-B-EM der Damen 2022

U20-Damen: Klarer Sieg bei B-EM gegen Nordmazedonien

Gerade einmal 24 Stunden Zeit hatten die U20-Damen, um die enttäuschende Niederlage im Viertelfinale der FIBA U20 Women’s European Championship Division B zu verarbeiten, dann wartete bereits die nächste Aufgabe. Im ersten Spiel um die Plätze 5-8 konnte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack klar mit 87:44 (23:10, 19:15, 30:10, 15:9) gegen Nordmazedonien durchsetzen. Von Anfang bis Ende zeigten die deutschen Damen eine überzeugende Leistung gegen unterlegene Nordmazedonierinnen. Im Spiel um Platz 5 bekommen es die U20-Damen nun am Sonntag um 16.30 Uhr mit Griechenland zu tun (live und kostenlos im FIBA-Stream). Grundstein für den Sieg gelegt Die deutsche Mannschaft startete offensiv mit einem Korbleger von Sarah Polleros und einem Dreier von Luisa Nufer deutlich besser ins Spiel als noch gegen die Türkei. Doch auch Nordmazedonien traf gut und so war es in den ersten Minuten ein offensiver Schlagabtausch (9:6 nach zweieinhalb Minuten). Im Anschluss schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein und viele Würfe wollten nicht fallen. Die deutschen Damen erarbeiteten sich aber am offensiven Brett immer wieder zweite und dritte Chancen und konnten sich so etwas absetzen (13:8 Mitte des ersten Viertels). Der Dreier von Maria Konstantinidou zum 18:10 beendete schließlich eine längere Durststrecke und das Team startete einen Run. Mit einem Mal fielen die Würfe und Luisa Nufer erhöhte schließlich für Drei auf 23:10, was gleichzeitig der Stand zum Ende des ersten Viertels war. Das zweite Viertel startete, wie das erste aufhörte: Mit einem And-one von Maria Konstantinidou nach einer halben Minute und einem Steal von Martha Pietsch unter dem eigenen Korb, den Lina Sontag per Korbleger in zwei Punkte verwandelte, konnten die deutschen Damen den Vorsprung ausbauen (28:10). Das Team von Stefan Mienack arbeitete nach wie vor gut unter dem Korb und war bissig in der Verteidigung. So konnten sie nach zwölfeinhalb gespielten Minuten mit 20 Punkten in Führung gehen (32:12). Nordmazedonien produzierte in dieser Phase viele Ballverluste, die es ihnen nicht erlaubten den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Doch die deutsche Mannschaft konnte die Fehler ihrer Gegnerinnen oft nicht nutzen und ging letztendlich mit einer 17-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (42:25). Überragendes drittes Viertel Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die deutschen Damen dann ihr ganzes Können. Innerhalb von zwei Minuten bauten sie ihren Vorsprung auf 24 Punkte aus. Nach vier gespielten Minuten im dritten Viertel musste die Partie kurz unterbrochen werden, weil sich Lina Sontag bei einer Aktion unter dem eigenen Korb verletzte. Sie schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und musste in die Kabine begleitet werden. Bundestrainer Stefan Mienack gab nach dem Spiel Entwarnung: Bis auf eine Beule sei bei ihr alles in Ordnung. Nach der Unterbrechung ging es hin und her, doch die deutsche Mannschaft konnte sich in den folgenden Minuten weiter absetzen. Das Team spielte sehr ansehnlichen Basketball und gewann das dritte Viertel mit 30:10. Mit 37 Punkten Vorsprung brach damit das letzte Viertel an (72:35). Den vierten Spielabschnitt eröffnete Bianca Helmig mit einem Dreier und baute die Führung damit auf 40 Punkte aus. Den Sieg einzutüten war letztendlich nur noch Formsache. Die Nordmazedonierinnen hatten der nun deutlich überlegenen deutschen Mannschaft nichts mehr entgegenzusetzen. Dennoch ließ das Team von Stefan Mienack nicht locker und kämpfte weiter um jeden Ball. Die Würfe fielen einmal mehr etwas spärlicher und so plätscherte die Partie in den letzten Minuten vor sich hin. Lotta Stach traf kurz vor Ende per Dreier zum 87:44-Endstand. „Von Anfang bis Ende klar dominiert“ Bundestrainer Stefan Mienack zeigte sich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir haben die Reaktion gezeigt, die man sich selbst schuldig ist und die alle erwarten. Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende klar dominiert und haben es dann im dritten Viertel entschieden, wie wir uns das vorgenommen haben. Im dritten Viertel waren wir konsequenter. Es tut natürlich immer noch weh und wir werden morgen unserem Gegner alles abverlangen und für uns den Sommer positiv abschließen. Wir werden in diesem Spiel alles reinschmeißen, was noch geht.“ Für Deutschland spielten Helen Spaine (TuS Lichterfelde), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 2), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 8), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 10), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 12), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 8), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 2), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 17), Lina Sontag (UCLA/USA, 10), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 7), Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 4), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7), Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship

Maria Konstantinidou beim Rebound im Spiel gegen die Türkei 2022

B-EM: U20-Damen scheitern im Viertelfinale

Gerade einmal 24 Stunden Zeit hatten die U20-Damen, um die enttäuschende Niederlage im Viertelfinale der FIBA U20 Women’s European Championship Division B zu verarbeiten, dann wartete bereits die nächste Aufgabe. Im ersten Spiel um die Plätze 5-8 konnte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack klar mit 87:44 (23:10, 19:15, 30:10, 15:9) gegen Nordmazedonien durchsetzen. Von Anfang bis Ende zeigten die deutschen Damen eine überzeugende Leistung gegen unterlegene Nordmazedonierinnen. Im Spiel um Platz 5 bekommen es die U20-Damen nun am Sonntag um 16.30 Uhr mit Griechenland zu tun (live und kostenlos im FIBA-Stream). Grundstein für den Sieg gelegt Die deutsche Mannschaft startete offensiv mit einem Korbleger von Sarah Polleros und einem Dreier von Luisa Nufer deutlich besser ins Spiel als noch gegen die Türkei. Doch auch Nordmazedonien traf gut und so war es in den ersten Minuten ein offensiver Schlagabtausch (9:6 nach zweieinhalb Minuten). Im Anschluss schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein und viele Würfe wollten nicht fallen. Die deutschen Damen erarbeiteten sich aber am offensiven Brett immer wieder zweite und dritte Chancen und konnten sich so etwas absetzen (13:8 Mitte des ersten Viertels). Der Dreier von Maria Konstantinidou zum 18:10 beendete schließlich eine längere Durststrecke und das Team startete einen Run. Mit einem Mal fielen die Würfe und Luisa Nufer erhöhte schließlich für Drei auf 23:10, was gleichzeitig der Stand zum Ende des ersten Viertels war. Das zweite Viertel startete, wie das erste aufhörte: Mit einem And-one von Maria Konstantinidou nach einer halben Minute und einem Steal von Martha Pietsch unter dem eigenen Korb, den Lina Sontag per Korbleger in zwei Punkte verwandelte, konnten die deutschen Damen den Vorsprung ausbauen (28:10). Das Team von Stefan Mienack arbeitete nach wie vor gut unter dem Korb und war bissig in der Verteidigung. So konnten sie nach zwölfeinhalb gespielten Minuten mit 20 Punkten in Führung gehen (32:12). Nordmazedonien produzierte in dieser Phase viele Ballverluste, die es ihnen nicht erlaubten den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Doch die deutsche Mannschaft konnte die Fehler ihrer Gegnerinnen oft nicht nutzen und ging letztendlich mit einer 17-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (42:25). Überragendes drittes Viertel Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die deutschen Damen dann ihr ganzes Können. Innerhalb von zwei Minuten bauten sie ihren Vorsprung auf 24 Punkte aus. Nach vier gespielten Minuten im dritten Viertel musste die Partie kurz unterbrochen werden, weil sich Lina Sontag bei einer Aktion unter dem eigenen Korb verletzte. Sie schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und musste in die Kabine begleitet werden. Bundestrainer Stefan Mienack gab nach dem Spiel Entwarnung: Bis auf eine Beule sei bei ihr alles in Ordnung. Nach der Unterbrechung ging es hin und her, doch die deutsche Mannschaft konnte sich in den folgenden Minuten weiter absetzen. Das Team spielte sehr ansehnlichen Basketball und gewann das dritte Viertel mit 30:10. Mit 37 Punkten Vorsprung brach damit das letzte Viertel an (72:35). Den vierten Spielabschnitt eröffnete Bianca Helmig mit einem Dreier und baute die Führung damit auf 40 Punkte aus. Den Sieg einzutüten war letztendlich nur noch Formsache. Die Nordmazedonierinnen hatten der nun deutlich überlegenen deutschen Mannschaft nichts mehr entgegenzusetzen. Dennoch ließ das Team von Stefan Mienack nicht locker und kämpfte weiter um jeden Ball. Die Würfe fielen einmal mehr etwas spärlicher und so plätscherte die Partie in den letzten Minuten vor sich hin. Lotta Stach traf kurz vor Ende per Dreier zum 87:44-Endstand. „Von Anfang bis Ende klar dominiert“ Bundestrainer Stefan Mienack zeigte sich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir haben die Reaktion gezeigt, die man sich selbst schuldig ist und die alle erwarten. Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende klar dominiert und haben es dann im dritten Viertel entschieden, wie wir uns das vorgenommen haben. Im dritten Viertel waren wir konsequenter. Es tut natürlich immer noch weh und wir werden morgen unserem Gegner alles abverlangen und für uns den Sommer positiv abschließen. Wir werden in diesem Spiel alles reinschmeißen, was noch geht.“ Für Deutschland spielten Helen Spaine (TuS Lichterfelde), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 2), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 8), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 10), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 12), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 8), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 2), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 17), Lina Sontag (UCLA/USA, 10), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 7), Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 4), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7), Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship

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Pflichtsieg bringt U20-Damen ins Viertelfinale

Gerade einmal 24 Stunden Zeit hatten die U20-Damen, um die enttäuschende Niederlage im Viertelfinale der FIBA U20 Women’s European Championship Division B zu verarbeiten, dann wartete bereits die nächste Aufgabe. Im ersten Spiel um die Plätze 5-8 konnte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack klar mit 87:44 (23:10, 19:15, 30:10, 15:9) gegen Nordmazedonien durchsetzen. Von Anfang bis Ende zeigten die deutschen Damen eine überzeugende Leistung gegen unterlegene Nordmazedonierinnen. Im Spiel um Platz 5 bekommen es die U20-Damen nun am Sonntag um 16.30 Uhr mit Griechenland zu tun (live und kostenlos im FIBA-Stream). Grundstein für den Sieg gelegt Die deutsche Mannschaft startete offensiv mit einem Korbleger von Sarah Polleros und einem Dreier von Luisa Nufer deutlich besser ins Spiel als noch gegen die Türkei. Doch auch Nordmazedonien traf gut und so war es in den ersten Minuten ein offensiver Schlagabtausch (9:6 nach zweieinhalb Minuten). Im Anschluss schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein und viele Würfe wollten nicht fallen. Die deutschen Damen erarbeiteten sich aber am offensiven Brett immer wieder zweite und dritte Chancen und konnten sich so etwas absetzen (13:8 Mitte des ersten Viertels). Der Dreier von Maria Konstantinidou zum 18:10 beendete schließlich eine längere Durststrecke und das Team startete einen Run. Mit einem Mal fielen die Würfe und Luisa Nufer erhöhte schließlich für Drei auf 23:10, was gleichzeitig der Stand zum Ende des ersten Viertels war. Das zweite Viertel startete, wie das erste aufhörte: Mit einem And-one von Maria Konstantinidou nach einer halben Minute und einem Steal von Martha Pietsch unter dem eigenen Korb, den Lina Sontag per Korbleger in zwei Punkte verwandelte, konnten die deutschen Damen den Vorsprung ausbauen (28:10). Das Team von Stefan Mienack arbeitete nach wie vor gut unter dem Korb und war bissig in der Verteidigung. So konnten sie nach zwölfeinhalb gespielten Minuten mit 20 Punkten in Führung gehen (32:12). Nordmazedonien produzierte in dieser Phase viele Ballverluste, die es ihnen nicht erlaubten den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Doch die deutsche Mannschaft konnte die Fehler ihrer Gegnerinnen oft nicht nutzen und ging letztendlich mit einer 17-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (42:25). Überragendes drittes Viertel Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die deutschen Damen dann ihr ganzes Können. Innerhalb von zwei Minuten bauten sie ihren Vorsprung auf 24 Punkte aus. Nach vier gespielten Minuten im dritten Viertel musste die Partie kurz unterbrochen werden, weil sich Lina Sontag bei einer Aktion unter dem eigenen Korb verletzte. Sie schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und musste in die Kabine begleitet werden. Bundestrainer Stefan Mienack gab nach dem Spiel Entwarnung: Bis auf eine Beule sei bei ihr alles in Ordnung. Nach der Unterbrechung ging es hin und her, doch die deutsche Mannschaft konnte sich in den folgenden Minuten weiter absetzen. Das Team spielte sehr ansehnlichen Basketball und gewann das dritte Viertel mit 30:10. Mit 37 Punkten Vorsprung brach damit das letzte Viertel an (72:35). Den vierten Spielabschnitt eröffnete Bianca Helmig mit einem Dreier und baute die Führung damit auf 40 Punkte aus. Den Sieg einzutüten war letztendlich nur noch Formsache. Die Nordmazedonierinnen hatten der nun deutlich überlegenen deutschen Mannschaft nichts mehr entgegenzusetzen. Dennoch ließ das Team von Stefan Mienack nicht locker und kämpfte weiter um jeden Ball. Die Würfe fielen einmal mehr etwas spärlicher und so plätscherte die Partie in den letzten Minuten vor sich hin. Lotta Stach traf kurz vor Ende per Dreier zum 87:44-Endstand. „Von Anfang bis Ende klar dominiert“ Bundestrainer Stefan Mienack zeigte sich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir haben die Reaktion gezeigt, die man sich selbst schuldig ist und die alle erwarten. Wir haben das Spiel von Anfang bis Ende klar dominiert und haben es dann im dritten Viertel entschieden, wie wir uns das vorgenommen haben. Im dritten Viertel waren wir konsequenter. Es tut natürlich immer noch weh und wir werden morgen unserem Gegner alles abverlangen und für uns den Sommer positiv abschließen. Wir werden in diesem Spiel alles reinschmeißen, was noch geht.“ Für Deutschland spielten Helen Spaine (TuS Lichterfelde), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 2), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 8), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 10), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 12), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 8), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 2), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 17), Lina Sontag (UCLA/USA, 10), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 7), Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 4), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7), Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship

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U20-Damen: Kantersieg gegen Georgien

Die deutschen U20-Damen sind mit einem Sieg gegen Georgien bei der U20-B-Europameisterschaft der Damen in Skopje/MKD angekommen – noch dazu mit einem sehr deutlichen. Nach der enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Israel besiegte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack heute Armenien mit 105:35 (20:8, 19:8, 40:7, 26:12) und schlägt damit den Weg in Richtung Viertelfinale ein. Um dieses zu erreichen, muss am kommenden Mittwoch ein weiterer Sieg gegen Armenien her. Am ersten Spieltag hatte sich Armenien mit 49:46 gegen Georgien durchgesetzt. Nur die beiden Erstplatzierten der B-EM steigen in die Division A auf. Mienack schickte dieselbe Erste Fünf gegen Georgien ins Rennen wie bereits zum Auftakt gegen Israel: Martha Pietsch, Luisa Nufer, Sarah Polleros, Maria Konstantinidou und Lina Sontag. Letztere gewann nicht nur den Sprungball, sondern brachte mit ihrem Dreier auch die ersten deutschen Punkte auf die Anzeigetafel. Deutlich war zu erkennen, dass die DBB-Auswahl das überlegene Team dieser Partie sein sollte. Die eingewechselte Franka Wittenberg punktete nach einem perfekt ausgeführten Einwurf-Set von der Seite zum 6:2. Weitere Zähler durch Wittenberg und Luisa Nufer zwangen die Georgierinnen beim Spielstand von 11:2 zur ersten Auszeit. Auch bis zum Ende des ersten Viertels blieb das Momentum auf Seiten des Mienack-Teams. 20:8 hieß es nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Viertel kontrollierte Deutschland zwar weiterhin die Partie, konnte die Überlegenheit aber in dieser Deutlichkeit nicht unmittelbar auf den Spielstand projizieren. Erst die Punkte durch Lina Sontag, Lotta Stach, Martha Pietsch und Luisa Nufer brachten die Offensive der DBB-Auswahl wieder auf Kurs und den Vorsprung auf zwischenzeitlich 17 Zähler. Dieser wuchs bis zur Pause sogar auf 23 (39:16), unter anderem durch einen Distanztreffer von Lena Dziuba. Defense zu Offense: Das war die Handschrift der U20-Damen nach dem Seitenwechsel. Trotz der komfortablen Führung hielten sie die Intensität in der Verteidigung hoch und belohnten sich mit zahlreichen einfachen Punkten aus dem Fastbreak. Auch im Halbfeld agierte das Mienack-Team clever und konsequent. So entstanden eine Reihe von weit offenen Würfen von der Dreierlinie, die zum Beispiel von Maria Konstantinidou und Bianca Helmig in Zählbares umgemünzt wurden. Insgesamt trafen in den ersten drei Vierteln acht deutsche Spielerinnen von außen. Die georgische Mannschaft hatte dem immer weniger entgegenzusetzen. Helen Spaine baute den Vorsprung mit ihren ersten Punkten der Partie auf sage und schreibe 50 Punkte aus. Bis zum Viertelende schraubte das DBB-Team seinen Lauf auf fulminante 40:7 herauf und führte in den Schlussabschnitt gehend mit 79:23. In den letzten zehn Minuten hatte Georgien mit zwölf Punkten zwar sein offensiv bestes Viertel, konnte dem über Strecken überlegenen DBB-Team aber nicht mehr gefährlich werden. Am Ende steht mit 105:35 ein Kantersieg auf deutscher Seite zu Buche. Luisa Nufer avancierte mit bärenstarken 22 Punkten (8/12 FG, 3/6 3P) zur Top-Scorerin, gefolgt von Martha Pietsch (12 PTS, 5/8 FG, 8 AST, 5 REB) und Maria Konstantinidou (11 PTS, 4/4 FG). Bundestrainer Stefan Mienack nach dem Spiel: „Wir sind von Anfang an fokussiert rausgekommen, haben uns vorgenommen 40 Minuten unser Spiel durchzuziehen. Das ist uns auch gelungen. Wir haben damit unsere erste Pflichtaufgabe erfüllt. Das gibt uns natürlich auch nach der Niederlage gegen Israel neue Kraft und Energie für die Entwicklung, die wir hier vor Ort durchlaufen. Wir wollen jeden Tag besser werden, in jedem Training, in jedem Spiel und wir haben noch viele Aufgaben vor uns.“ Für Deutschland spielten: Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 7), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 0), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 9), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 11), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 22), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 12), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 5), Lina Sontag (UCLA/USA, 10), Helen Spaine (TuS Lichterfelde, 7), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 10), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 5), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7). Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship 2022

SontagLina2002vsISR_landscape

U20-Damen: Fehlstart in die B-EM

Die deutschen U20-Damen sind mit einem Sieg gegen Georgien bei der U20-B-Europameisterschaft der Damen in Skopje/MKD angekommen – noch dazu mit einem sehr deutlichen. Nach der enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Israel besiegte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack heute Armenien mit 105:35 (20:8, 19:8, 40:7, 26:12) und schlägt damit den Weg in Richtung Viertelfinale ein. Um dieses zu erreichen, muss am kommenden Mittwoch ein weiterer Sieg gegen Armenien her. Am ersten Spieltag hatte sich Armenien mit 49:46 gegen Georgien durchgesetzt. Nur die beiden Erstplatzierten der B-EM steigen in die Division A auf. Mienack schickte dieselbe Erste Fünf gegen Georgien ins Rennen wie bereits zum Auftakt gegen Israel: Martha Pietsch, Luisa Nufer, Sarah Polleros, Maria Konstantinidou und Lina Sontag. Letztere gewann nicht nur den Sprungball, sondern brachte mit ihrem Dreier auch die ersten deutschen Punkte auf die Anzeigetafel. Deutlich war zu erkennen, dass die DBB-Auswahl das überlegene Team dieser Partie sein sollte. Die eingewechselte Franka Wittenberg punktete nach einem perfekt ausgeführten Einwurf-Set von der Seite zum 6:2. Weitere Zähler durch Wittenberg und Luisa Nufer zwangen die Georgierinnen beim Spielstand von 11:2 zur ersten Auszeit. Auch bis zum Ende des ersten Viertels blieb das Momentum auf Seiten des Mienack-Teams. 20:8 hieß es nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Viertel kontrollierte Deutschland zwar weiterhin die Partie, konnte die Überlegenheit aber in dieser Deutlichkeit nicht unmittelbar auf den Spielstand projizieren. Erst die Punkte durch Lina Sontag, Lotta Stach, Martha Pietsch und Luisa Nufer brachten die Offensive der DBB-Auswahl wieder auf Kurs und den Vorsprung auf zwischenzeitlich 17 Zähler. Dieser wuchs bis zur Pause sogar auf 23 (39:16), unter anderem durch einen Distanztreffer von Lena Dziuba. Defense zu Offense: Das war die Handschrift der U20-Damen nach dem Seitenwechsel. Trotz der komfortablen Führung hielten sie die Intensität in der Verteidigung hoch und belohnten sich mit zahlreichen einfachen Punkten aus dem Fastbreak. Auch im Halbfeld agierte das Mienack-Team clever und konsequent. So entstanden eine Reihe von weit offenen Würfen von der Dreierlinie, die zum Beispiel von Maria Konstantinidou und Bianca Helmig in Zählbares umgemünzt wurden. Insgesamt trafen in den ersten drei Vierteln acht deutsche Spielerinnen von außen. Die georgische Mannschaft hatte dem immer weniger entgegenzusetzen. Helen Spaine baute den Vorsprung mit ihren ersten Punkten der Partie auf sage und schreibe 50 Punkte aus. Bis zum Viertelende schraubte das DBB-Team seinen Lauf auf fulminante 40:7 herauf und führte in den Schlussabschnitt gehend mit 79:23. In den letzten zehn Minuten hatte Georgien mit zwölf Punkten zwar sein offensiv bestes Viertel, konnte dem über Strecken überlegenen DBB-Team aber nicht mehr gefährlich werden. Am Ende steht mit 105:35 ein Kantersieg auf deutscher Seite zu Buche. Luisa Nufer avancierte mit bärenstarken 22 Punkten (8/12 FG, 3/6 3P) zur Top-Scorerin, gefolgt von Martha Pietsch (12 PTS, 5/8 FG, 8 AST, 5 REB) und Maria Konstantinidou (11 PTS, 4/4 FG). Bundestrainer Stefan Mienack nach dem Spiel: „Wir sind von Anfang an fokussiert rausgekommen, haben uns vorgenommen 40 Minuten unser Spiel durchzuziehen. Das ist uns auch gelungen. Wir haben damit unsere erste Pflichtaufgabe erfüllt. Das gibt uns natürlich auch nach der Niederlage gegen Israel neue Kraft und Energie für die Entwicklung, die wir hier vor Ort durchlaufen. Wir wollen jeden Tag besser werden, in jedem Training, in jedem Spiel und wir haben noch viele Aufgaben vor uns.“ Für Deutschland spielten: Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 7), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 0), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 9), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 11), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 22), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 12), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 5), Lina Sontag (UCLA/USA, 10), Helen Spaine (TuS Lichterfelde, 7), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 10), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 5), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7). Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship 2022

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„Gewinnen, aufsteigen!“

Nach dem Abstieg bei der Jugend-Europameisterschaft 2019, will das Team von Bundestrainer Stefan Mienack dieses Jahr bei der Division B-EM (9. bis 17. Juli 2022) neu angreifen. Das von Mienack klar proklamierte Ziel für das Turnier in Skopje/Mazedonien: „Gewinnen, aufsteigen!“ In Gruppe B trifft die DBB-Auswahl auf Israel, Georgien und Armenien. Um ins Viertelfinale einzuziehen, muss ein Platz unter den ersten Zwei her. Zum Auftakt geht es am Samstag, den 9. Juli 2022, um 21:00 Uhr gegen Israel. Damit die deutsche U20-Auswahl der Damen im Sommer 2023 wieder mit den Spitzenteams Europas ins Rennen gehen kann, muss sie sich einen Platz unter den besten zwei Teams sichern. Alle Spiele können live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA verfolgt werden. Im Interview gibt der Bundestrainer Einblicke in die Vorbereitung, welche Herausforderungen das Team dabei gemeistert hat, worin die Stärken seiner Mannschaft liegen, welche Ziele er abgesteckt hat und welche Rolle der DBB-Sommer für die Entwicklung der jungen Athletinnen spielt. Alle Infos zur FIBA U20 Women’s European Championship „Maximaler Einsatz, maximale Intensität“ Wie wichtig ist diese Zeit mit der Nationalmannschaft über den Sommer für die Entwicklung der Spielerinnen? Wir wollen den Spielerinnen mit unserem Programm im Sommer und unseren Lehrgangsmaßnahmen ein Angebot geben zusätzlich zu dem, was sie im Verein haben. Das ist vor allem internationale Spielerfahrung und damit die Möglichkeit, sich mit den besten Spielerinnen Europas ihrer Altersklasse zu messen. Darüber hinaus geben wir allen hier die Möglichkeit, mit den besten aus Deutschland zusammenzuspielen. Das hat eine eigene Dynamik und Qualität. Man kann in so einer Gruppe Situationen schaffen, bei denen sich die Spielerinnen individuell extrem gut weiterentwickeln können. Sei es im athletischen Bereich, sei es im Entscheidungsverhalten… Das ist natürlich unser Ziel, dass wir den Athletinnen helfen, wenn sie aus dem Sommerprogramm kommen, dass sie besser sind als vorher und als Spielerinnen, aber auch in ihrer Persönlichkeit, gewachsen sind. Wie bewertest du den Sommer mit dem Team bisher und die Vorbereitung in der Zeit kurz vor dem Turnier? Sehr positiv. Wir hatten wirklich einen sehr guten Vorbereitungsplan mit den Spielen gegen Tschechien, dem Turnier in Bourg-en-Bresse und auch den abschließenden Spielen zuhause gegen Belgien. Uns ist natürlich wichtig, dass wir nicht nur auf Sieg oder Niederlage, sondern auch darauf schauen, wie wir uns als Gruppe entwickeln, wie wir uns individuell entwickeln. Das größte Thema ist für uns, dass wir dazu bereit sind, mit maximalem Einsatz, maximaler Intensität zu spielen. Dafür haben wir im Vorfeld sehr viel investiert. Zum Ende der Vorbereitung sind wir dann auch vermehrt auf taktische Aspekte eingegangen. Da sind wir auf einem guten Weg und werden die Zeit hier bei der Europameisterschaft weiter dafür nutzen. Worauf lag euer Fokus in der Vorbereitung? Wir haben sehr viel Wert gelegt auf grundlegende Sachen, um gute Habits zu haben, wie man so schön sagt. Wir wollen sehr gut verteidigen, da haben wir auf jeden Fall den Fokus drauf gelegt. In unserer Angriffsstruktur haben wir viel Freiraum gegeben und haben eher darauf Wert gelegt, gutes Spacing zu haben. So wollen wir den Spielerinnen da Möglichkeiten geben, wo sie auch ihre Stärken haben. Seid das im Pick-and-Roll, sei das im Eins-gegen-Eins. Was war dabei eure größte Herausforderung? Alle kommen aus unterschiedlichen Situationen. Stichwort Belastungssteuerung: Einige waren sehr früh fertig mit der Saison, andere haben noch das Finale in der 1. DBBL gespielt. Auch Uni- und Abiturtermine haben da reingespielt. Das alles zusammenzupacken war definitiv die größte Herausforderung. Insgesamt haben die Athletinnen das alles aber sehr gut gemeistert. Worin liegen die Stärken Deines Teams? Wir sind eine Mannschaft, die mit viel Emotionen und mit viel Energie spielt. Unsere Intensität in der Verteidigung ist sicher eine unserer Stärken. Offensiv nutzen wir das gute Spacing und unsere Vielseitigkeit. Wir haben Leute, die sowohl außen als auch innen spielen können. Wir haben mehrere Spielerinnen, die selbst kreieren können und sind nicht davon abhängig, dass eine Spielerin eine bestimmte Performance abliefert. Für uns steht da eher der gemeinschaftliche offensive Flow im Vordergrund. Wie schätzt du die Konkurrenz in eurer Gruppe ein? Wir werden mit Israel direkt am Anfang gegen die stärkste Mannschaft spielen. Mit Georgien und Armenien treffen wir dann auf zwei vermeintlich schwächere Mannschaften. Unser Ziel ist ganz klar, dass wir Erste unserer Gruppe werden. Welche Ziele habt ihr euch für die Europameisterschaft gesteckt? Natürlich fahren wir da hin, um zu gewinnen und aufzusteigen. Wir müssen aber auch verstehen, dass wir einen Schritt nach dem anderen gehen. Der erste Schritt ist, dass wir uns hier vor Ort vor dem Israel-Spiel nochmal als Mannschaft weiterentwickeln. Dann nach diesem ersten Test müssen wir schauen, wo wir stehen. Danach werden wir unsere Hausaufgaben machen müssen gegen Georgien und Armenien. Das ist der Mannschaft auch bewusst. Wir haben uns auf jeden Fall sehr viel vorgenommen, wollen guten Basketball spielen und am Ende auch ganz klar oben dabei sein. Der Kader Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg) Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis) Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada) Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse) Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg) Martha Pietsch (Oregon State University/USA) Sarah Luise Polleros (Herner TC) Lina Sontag (UCLA/USA) Helen Spaine (TuS Lichterfelde) Lotta Stach (GISA LIONS MBC) Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg) Franka Wittenberg (Fresno State University/USA)

Mienack_Auszeit

U20-Damen vor der B-EM

Die deutschen U20-Damen haben ihr Vorbereitungsprogramm mit zwei Testspiel-Erfolgen gegen Belgien abgeschlossen. Insgesamt probte die DBB-Auswahl sieben Mal gegen europäische A-Gruppen-Teams und holte dabei fünf Erfolge. Das nennt man dann wohl „gut gerüstet“ für die B-EM vom 9.-17. Juli 2022 in Skopje/MKD. Gegen Belgien siegte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum für Deutschland Kienbaum mit 59:51 (18:17, 11:8, 13:14, 17:12) und mit 58:44 (12:11, 21:14, 15:10, 10:9). „In Kienbaum haben wir zwei Tage regenerativ gearbeitet, um uns vor allem körperlich zu erholen. Dann haben wir inhaltlich gearbeitet und beide Spiele gegen Belgien gewinnen können. Im zweiten Spiel haben wir uns besonders in der Intensität, Kommunikation und Verteidigung  noch einmal steigern können“, sagt Bundestrainer Stefan Mienack (Foto oben). Der hat auch gleich den Ausblick auf die B-EM parat: „Wir fühlen uns bereit für die B-EM. Wir starten mit dem Spiel gegen Israel, das wird gleich richtungsweisend. Wir wissen, dass wir uns bei der EM noch in vielen Aspekten steigern müssen, zum Beispiel im offensiven Bereich und in der Konsequenz der Dinge, die wir tun. Damt wir dann für die wichtigen Spiele in der KO-Phase gerüstet sind. Praise Egharevba wird uns in diesem Sommer verletzungsbedingt leider fehlen.“ Für Deutschland spielten (12er-Kader B-EM): Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 0/7), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, 6/4), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, 7/3), Maria Konstantinidou TK Hannover Luchse, 8/2), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 6/3), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 2/0), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 21/8), Lina Sontag (UCLA/USA, 2/19), Helen Spaine (TuS Lichterfelde, 6/3), Lotta Stach (GISA LIONS MBC, 1/2), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 0/1), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, dnp/6). Spieltermine Vorrunde B-EM Sa., 9. Juli 2022, 21.00 Uhr: Deutschland – Israel Mo., 11. Juli 2022, 16.30 Uhr: Deutschland – Georgien Mi., 13. Juli 2022, 14.15 Uhr: Deutschland – Armenien