Siegerfoto: Das deutsche Team krönte sich in Manila zum Weltmeister. | Foto: DBB/Camera 4

Deutschland gewinnt Gold

Nach einer furiosen Heim-EM 2022, die mit dem Gewinn der Bronzemedaille endete, stand für die Herren-Nationalmannschaft mit dem FIBA World Cup 2023 das nächste Highlight an. Nach überzeugender Qualifikation erwischte Deutschland mit Japan, Australien und Finnland eine herausfordernde Gruppe. In Okinawa/JPN ging es für die deutsche Auswahl zum Auftakt gegen Gastgeber Japan. Mit einem deutlichen 81:63 gelang der perfekte Turnierstart. Im Duell mit Mitfavorit Australien, wurde dieser in einer eng umkämpften Partie ebenfalls bezwungen (85:82). Gegen Finnland machten die DBB-Herren den Gruppensieg mit einem souveränen 101:75 klar.

In der Zwischenrunde traf Deutschland auf Georgien und Slowenien. In beiden Spielen wusste die Mannschaft zu überzeugen und setzte seinen Turnierweg weiterhin als ungeschlagener Gruppensieger fort (100:73, 100:71). In der Endrunde in Manila entpuppte sich das Viertelfinale gegen Lettland als wahre Zerreißprobe. Deutschland schaffte aber auch diese Hürde (81:79) und stand nun im Halbfinale vor dem Brocken USA. In einem finalwürdigen Spiel übertrafen die DBB-Herren erneut die Erwartungen und machten die erste WM-Finalteilnahme der Geschichte klar (113:111). Mit Serbien wartete im Endspiel der nächste Hochkaräter. Doch Deutschland behielt in einer spannenden Schlussphase die Nerven und kürte sich zum ersten Mal in der Historie zum Basketballweltmeister (83:77). Im Duell um die Bronzemedaille setzte sich Kanada gegen die USA durch. Auf deutscher Seite kam Franz Wagner ins World Cup Second Team, während Dennis Schröder neben dem World Cup First Team auch zum MVP des Turniers gewählt wurde.

Kader

BongaIsaacHead2023

Isaac Bonga

Guard

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Oscar da Silva

Power Forward

GiffeyNielsHead2023

Niels Giffey

Forward

HollatzJustusHead2023

Justus Hollatz

Point Guard

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David Krämer

Guard

KratzerLeonHead2023

Leon Kratzer

Center

LoMaodoHead2023

Maodo Lô

Point Guard

ObstAndiHed2023

Andreas Obst

Shooting Guard

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Louis Olinde

Forward

SchroederDennisHead2023

Dennis Schröder

Point Guard

TheisDanielHead2023

Daniel Theis

Forward/Center

ThiemannHead2023

Johannes Thiemann

Forward/Center

VoigtmannJohannesHead2023

Johannes Voigtmann

Center

WagnerFranzHead2023

Franz Wagner

Guard/Forward

WagnerMoritzHead2023

Moritz Wagner

Forward/Center

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Nick Weiler-Babb

Guard

EIN SOMMER – Mit der Natio um den Globus

Die Doku-Reihe zum WM-Sommer | Alle Folgen exklusiv auf DBB-TV

Statistiken
Nummer Name Spiele Punkte Rebounds Assists
0 Isaac Bonga 8 7,8 2,3 1,4
4 Maodo Lo 8 6,6 0,9 2,5
5 Niels Giffey 7 3,1 0,9 0,7
7 Johannes Voigtmann 8 5,4 6,3 3,0
9 Franz Wagner 4 16,8 6,5 3
10 Daniel Theis 8 10,9 5,4 1,9
13 Moritz Wagner 8 11,9 4,8 1,4
17 Dennis Schröder 8 19,1 2 6,1
21 Justus Hollatz 6 2 1,7 1
32 Johannes Thiemann 8 7 4,3 1,1
42 Andreas Obst 8 10,4 1,6 2
44 David Krämer 4 2,8 1 0,5
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„Moritz hat neulich zum ersten Mal einen Adler gesehen!“

Den Auftakt in „HOME OF A CHAMPION – BALLER. MENSCHEN. WELTMEISTER. powered by ING“, die neuste Doku-Reihe auf DBB-TV, machte die Folge mit Weltmeister Andi Obst. Für die zweite Ausgabe begleiteten Lucas Kröger und Basti Sevastos Moritz und Franz Wagner in Orlando. Wer die beiden Brüder aus Berlin in den letzten Nationalmannschaftsjahren miterlebt hat, weiß, dass sie immer gut für beste Unterhaltung sind. Ein passendes Beispiel dafür ist eine Szene in der neuen Folge im Auto auf dem Weg zum Training in Orlando. Moritz erspäht auf der Straße einen Pelikan (oder war es doch ein Adler?), was Franz Anlass gibt, sich über die Vogelkenntnisse seines Bruders lustig zu machen. Daraus entwickelt sich eine Bruder-Bruder-Situation, die pure Unterhaltung verspricht. Die Wagner-Folge hat darüber hinaus aber auch Tiefgang zu bieten. Moritz reflektiert über den vermeintlichen Glamour des NBA-Lebens, während Franz erklärt, was ihm an der Erfahrung des Natio-Sommers 2023 noch mehr bedeutet als die Goldmedaille… und auch Axel Schulz, der Vater der beiden Weltmeister, kommt zu Wort und zeigt Emotionen, als er über den Erfolg seiner Söhne auf und neben dem Feld spricht.

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„Sie haben mich bestärkt, noch persönlicher zu erzählen“

Beate Wagner, Mutter der Weltmeister Moritz und Franz Wagner, hat ein Buch geschrieben. Sie beschreibt, wie die beiden auf ihren großen Traum hinarbeiteten und was sie brauchten, um erfolgreiche Basketballer zu werden. Ein ganz persönlicher Einblick in das Privat- und Sportlerleben der beiden Weltmeister. Wir haben mit Beate Wagner über die Intention ihres Werks gesprochen. Sie gibt Einblicke in den Entstehungsprozess des „Familienprodukts“, inwieweit Moritz, Franz und auch Vater Axel Schulz involviert waren, welche Rolle NBA Commissioner Adam Silver dabei spielte und welche Höhen und Tiefen sie auf dem Karriereweg der beiden Nationalspieler mitmachte. Wann erwuchs in Dir die Idee zu diesem Buch? Die Idee habe ich schon viele Jahre gehabt, aber am Anfang war das noch sehr diffus. Ich war auch sehr skeptisch. Wen würde das interessieren? Auch noch aus der Sicht der Mutti… Das erste Mal hatte ich die Idee für ein Buch, als sich diese College-Welt auftat. Das war so anders als alles, was ich bisher aus Deutschland kannte. Irgendwann hat sich dann herauskristallisiert, dass im Laufe der Zeit so viele kleine Geschichten passiert sind, die ich erzählenswert fand. 2018, 2019 hat sich die Idee dann verfestigt. Du sprichst die vielen kleinen Geschichten an. Ist das Buch dementsprechend eine Art anekdotische Erzählung? Ich erzähle schon einige kleine Anekdoten, zum Beispiel über den Auftakt in Los Angeles. Da sind wir als Familie zu IKEA gefahren, weil wir einfach eine große Matratze brauchten, um in Moritz‘ kleiner Wohnung zu übernachten. Wir haben die auf einem kleinen Mietauto über den Highway gefahren, was total verrückt und auch ein bisschen gefährlich war. Das war, vermute ich, im Vergleich zu anderen Spielern, die in die NBA starten, sehr skurril. Eine andere Anekdote: Dass ich überhaupt mit dem Buch angefangen habe, hat mit NBA Commissioner Adam Silver zu tun. Der hat mir den letzten Impuls gegeben. Als wir mit Franz bei einem NBA Lunch aufgetaucht sind, sagte er zu mir: ‚Wie, Du bist Journalistin? Jetzt seid ihr schon wieder hier, das musst du mal aufschreiben mit deinen Jungs!‘ Ich dachte, wenn Adam Silver das sagt, dann machst du das jetzt. Solche kleinen Stories gibt es viele in dem Buch. Welche Intention verfolgst Du mit der Veröffentlichung dieses Buches? Die Intention war, nochmal zurückzuverfolgen, was da wirklich alles passiert ist. Und, noch besser selbst zu verstehen, wie man sein Potenzial entwickeln kann. Warum hat das bei den beiden so gut funktioniert? Darauf haben mich, vor allem in den USA, viele Menschen angesprochen: ‚Was habt ihr mit euren Kindern gemacht?‘ Ich wurde auch gefragt: ‚Was habt ihr denen zu Essen gegeben?‘ (lacht) Ich habe dann gesagt, dass ich das nochmal von der Pike auf untersuchen muss, auch wissenschaftlich. Was braucht es denn dafür, neben der Körpergröße zum Beispiel? Was muss man mitbringen? Was kreiert Erfolg? Haben Moritz und Franz das Buch vorher gelesen oder warten da ein paar Überraschungen auf die beiden? Nein, nein, nein. (lacht) Das war ganz eng abgestimmt. Das war so auch verabredet. Alle drei, auch Axel (Schulz, Mann von Beate und Vater von Moritz und Franz, Anm. d. Red.) haben das eng begleitet. Ich habe kapitelweise vorgelegt, sie haben sich das dann durchgelesen. Mal haben sie gesagt: ‚Das kannst du so lassen, das finde ich super spannend.‘ An anderen Stellen sagten sie: ‚Das kannst du noch etwas zuspitzen oder vielleicht sogar noch ein bisschen emotionaler formulieren. Schreib aus dir heraus.‘ Das fand ich total schön, dass sie mich so bestärkt haben, noch persönlicher zu erzählen. Da habe ich mich fast ein bisschen gewundert. Aber sie haben mich darin bestärkt. Man will ja auch wissen: Wie fühlt man sich dabei? Was passiert da emotional? Kann man also sagen, dass das Buch ein Familienprodukt ist? Ja, das kann man so sagen. Moritz und Franz mussten ja nicht nur aushalten, dass ich ein halbes Jahr am Stück in ihrer Nähe war. Da mussten wir uns auch erstmal wieder aneinander gewöhnen. Während dieser Zeit habe ich Recherche betrieben und die beiden haben das Produkt engmaschig bearbeitet. Familienprodukt, genau! Welche Hoffnungen, welche freudigen Emotionen, aber auch welche Ängste gingen aus Deiner Sicht als Mutter einher mit der voranschreitenden Karriere Deiner beiden Jungs? In erster Linie freudige Gefühle. Natürlich auch ein totales Erstaunen, wie schnell sich das alles entwickelt und dass es immer weiter geht. Ich wurde auch mal gefragt, ob ich Angst hatte. Ehrlich gesagt, Angst hatte ich, glaube ich, nie wirklich. Bisschen unwohl war mir, als Moritz ans College ging. Wir kannten das alles überhaupt nicht und ich wusste gar nicht, wo es da hingeht. Wie würde es ihm gefallen? Wird er überhaupt spielen? Es war ja völlig unklar, ob sich das basketballerisch so erfüllt, wie er sich das gewünscht hatte. Das erste Jahr war auch wirklich schwer, aber er hat einfach immer weiter gemacht und hatte echt eine ganz schöne Ausdauer. Das war so die erste Situation, in der mir etwas mulmig wurde. Sehr gewöhnungsbedürftig war auch, als er dann in die NBA kam. Da war klar, dass das nochmal eine ganz andere Welt ist. Dann auch noch Los Angeles Lakers und so… Bei Franz kannten wir alles so viel besser. Da war einfach nur ein großes Staunen, wie er das alles macht – bis heute! Jetzt in der Buchhandlung Ihres Vertrauens: „MORITZ & FRANZ WAGNER. GLANZ IN IHREN AUGEN. Große Träume, ihr Weg in die NBA und zum Weltmeistertitel“ Fotos: Privatarchiv Beate Wagner Titelfoto: DBB/Basti Sevastos

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Zuhause bei den Weltmeistern

Warum hat Andi Obsts Hündin „Peach“ den Schalk im Nacken und wieso ist Moritz Wagner im Herzen Rockstar? Wie blicken unsere Nationalspieler mit Abstand zurück auf den historischen WM-Erfolg von Manila und was für Persönlichkeiten verbergen sich hinter den Goldjungs? „HOME OF A CHAMPION – BALLER. MENSCHEN. WELTMEISTER. powered by ING“, die neuste Doku-Reihe auf DBB-TV, nimmt Basketball-Deutschland mit in die eigenen vier Wände unserer Weltmeister. Die „EIN SOMMER“-Macher Lucas Kröger und Basti Sevastos statteten in den vergangenen Monaten einigen von Gordies Jungs Besuche ab. Daraus entstand das neue DBB-TV-Format, das nicht nur Einblicke in den Alltag unserer Nationalspieler gibt, sondern auch die Menschen hinter den Weltmeistern portraitiert. Ganz frei nach der beliebten Redewendung von Bundestrainer Gordon Herbert: „Das ist eine großartige Gruppe an Spielern und noch besseren Menschen.“ Den Auftakt in die Doku-Reihe macht die Folge mit Andi Obst – nur auf DBB-TV!

Basketball Manila Pasay 10.09.2023
FIBA Basketball World Cup 2023
Weltmeisterschaft der Männer
Finale
Deutschland (GER) - Serbien (SRB)
Deutschland gewinnt das Spiel mit 83:77 und ist Basketball Weltmeister 2023
Jubel
Dennis Schröder / Schroeder (Deutschland, No.17) Schröder Schroder
Gordon Herbert (Deutschland, Bundestrainer)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Herren-Kader für den Auftakt in den Olympia-Sommer

Der Olympia-Sommer wirft seine Schatten voraus. Bundestrainer Gordon Herbert startet am 30. Juni 2024 in München in seinen letzten Sommer mit der Herren-Nationalmannschaft. Für den Auftakt in die Olympia-Vorbereitungen bringt der Weltmeister-Trainer 16 Spieler zusammen – darunter auch alle WM-Helden von Manila. Es wird das erste gemeinsame Wiedersehen seit dem historischen WM-Titel im September 2023. Alle WM-Helden dabei Neben den Goldmedaillengewinnern um Dennis Schröder, Franz Wagner, Daniel Theis und Co. gehen zudem vier weitere Spieler ins Rennen um Plätze im Zwölfer-Kader für die Olympischen Spiele. Einer dieser Spieler ist Leon Kratzer, auf den sowohl in den Qualifikationsfenstern als auch in den Lehrgängen der vergangenen Sommer stets Verlass war. Der Center erreichte kürzlich das Finale der französischen Liga mit Paris Basketball. Ebenfalls empfehlen für einen Kaderplatz möchten sich Oscar da Silva (FC Barcelona), Louis Olinde (ALBA Berlin) und Nick Weiler-Babb (FC Bayern Basketball). Weiler-Babb, der bei der FIBA EuroBasket 2022 mit dem DBB-Team Bronze gewann, steht mit München ebenfalls im Ligafinale. Olinde und Berlin kämpfen aktuell noch um den Finaleinzug gegen Chemnitz. Da Silva schied mit Barca kürzlich im Halbfinale gegen Real Madrid aus. Der gesamte Kader im Überblick präsentiert von Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein Isaac Bonga 08/11/1999 2.03 m Guard FC Bayern München Oscar da Silva 21/09/1998 2.06 m Power Forward FC Barcelona/ESP Niels Giffey 08/06/1991 2.00 m Forward FC Bayern München Justus Hollatz 21/04/2001 1.91 m Point Guard Anadolu Efes/TUR David Krämer 14/01/1997 1.97 m Guard Fundación CB Granada/ESP Leon Kratzer 04/02/1997 2.12 m Center Paris Basketball/FRA Maodo Lô 31/12/1992 1.92 m Point Guard Olimpia Milano/ITA Andreas Obst 13/07/1996 1.91 m Shooting Guard FC Bayern München Louis Olinde 19/03/1998 2.07 m Forward ALBA BERLIN Dennis Schröder 15/09/1993 1.88 m Point Guard Brooklyn Nets/USA Daniel Theis 04/04/1992 2.04 m Forward/Center Los Angeles Clippers/USA Johannes Thiemann 09/02/1994 2.05 m Forward/Center ALBA BERLIN Johannes Voigtmann 30/09/1992 2.11 m Center Olimpia Milano/ITA Franz Wagner 27/08/2001 2.08 m Guard/Forward Orlando Magic/USA Moritz Wagner 26/04/1997 2.11 m Forward/Center Orlando Magic/USA Nick Weiler-Babb 12/12/1995 1.96 m Guard FC Bayern München Isaac Bonga Guard Oscar da Silva Power Forward Niels Giffey Forward Justus Hollatz Point Guard David Krämer Guard Leon Kratzer Center Maodo Lô Point Guard Andreas Obst Shooting Guard Louis Olinde Forward Dennis Schröder Point Guard Daniel Theis Forward/Center Johannes Thiemann Forward/Center Johannes Voigtmann Center Franz Wagner Guard/Forward Moritz Wagner Forward/Center Nick Weiler-Babb Guard „Freue mich sehr auf die Zeit mit allen für diesen letzten gemeinsamen Sommer“ Bundestrainer Gordon Herbert: „Wir haben uns ganz klar für die zwölf Spieler aus dem WM-Team entschieden. Außerdem noch für vier weitere Spieler, um Optionen auf den verschiedenen Positionen zu haben. Weiler-Babb konnte im letzten Sommer aufgrund seiner Verletzung nicht spielen. Kratzer war herausragend im letzten Jahr. Mit Olinde und da Silva haben wir zwei junge, ambitionierte Euroleague-Spieler. Mit diesen 16 gehen wir ins Trainingslager. Wir werden so früh wie möglich auf zwölf Spieler reduzieren. Aufgrund der langen Saisons wird es entscheidend sein, wer gesund ist und wer nicht. Da ist immer viel in Bewegung. Ich freue mich sehr darauf, mit diesem Kader auf dem letzten Jahr aufzubauen. Das ist eine großartige Gruppe an Spielern und noch besseren Menschen. Ich freue mich wirklich sehr auf die Zeit mit allen für diesen letzten gemeinsamen Sommer.“ Jetzt Tickets sichern für Länderspiele in Deutschland! Termine Vorbereitung Herren-Nationalmannschaft 06. Juli 2024 | 16:00 Uhr | Köln |  vs. Frankreich 08. Juli 2024 | 21:00 Uhr | Montpellier/FRA | vs. Frankreich (Tickets) 13. Juli 2024 | 19:30 Uhr | Hamburg | vs. Niederlande 19. Juli 2024 | 20:00 | Berlin | vs. Japan 22. Juli 2024 | 20:00 Uhr | London/GBR | vs. USA (Tickets)

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Medien-Akkreditierungen Damen und Herren Sommer 2024

Noch etwas mehr als einen Monat, dann geht es los mit dem Vorbereitungsprogramm der deutschen Damen- und Herren-Nationalmannschaften auf die Olympischen Spiele in Paris. Dabei stellen sich der Basketball-Weltmeister und die erstmals für Olympia qualifizierten DBB-Korbjägerinnen mehrmals vor eigenem Publikum vor, ehe es zunächst nach Lilles (Olympia-Gruppenphase) und dann hoffentlich nach Paris (ab Viertelfinale) geht. Hier finden interessierte Medienvertreter:innen die entsprechenden Partien, um sich für eine Medienakkreditierung zu bewerben: Formular Medienakkreditierung Herren Deutschland – Frankreich (Sa., 06. Juli 2024, 16.00 Uhr, LANXESS Arena, Köln) Akkreditierung | Herren-Länderspiel in Köln Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * JournalistIn FotografIn TechnikerIn FreelancerIn Anmerkungen If you are human, leave this field blank. Abschicken Formular Medienakkreditierung Herren Deutschland – Niederlande (Sa., 13. Juli 2024, 19.30 Uhr, Barclays Arena, Hamburg) Akkreditierung | Herren-Länderspiel in Hamburg Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * JournalistIn FotografIn TechnikerIn FreelancerIn Anmerkungen If you are human, leave this field blank. Abschicken Formular Medienakkreditierung Damen/Herren DBB-Damen: Deutschland – Nigeria (Fr., 19. Juli 2024, 17.15 Uhr, Uber Arena, Berlin) DBB-Herren: Deutschland – Japan (Fr., 19. Juli 2024, 19.30 Uhr, Uber Arena, Berlin) Akkreditierung | Double Header: DBB-Damnen vs NIG | DBB-Herren vs JPN Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * JournalistIn FotografIn TechnikerIn FreelancerIn Anmerkungen If you are human, leave this field blank. Abschicken

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Medien-Akkreditierung für London Showcase eröffnet

Die Medienakkreditierung für den Basketball Showcase in London ist eröffnet und läuft über den US-amerikanischen Basketballverband USA Basketball. Im Rahmen des Showcase treten sowohl die deutschen als auch die US-amerikanischen Nationalteams in London auf und spielen gegeneinander. Hier die Spieltermine: Montag, 22. Juli 2024 20.00 Uhr, O2 arena London USA – DBB-Herren Dienstag, 23. Juli 2024 20.00 Uhr, O2 arena London USA – DBB-Damen Link zur Medienakkreditierung

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Nach Olympia: DBB und Herbert gehen nach drei erfolgreichen Jahren neue Wege

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) und Herren-Bundestrainer Gordon Herbert gehen nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris und nach drei äußerst erfolgreichen Jahren mit der EuroBasket, dem World Cup und den kommenden Olympischen Spielen neue Wege. Der DBB möchte dem Head Coach auf dessen Wunsch ganz bewusst die Möglichkeit zu einem Engagement bei einem Klub geben. Das ist das Ergebnis eines freundschaftlichen Gespräches zwischen Gordon Herbert und DBB-Präsident Ingo Weiss sowie DBB-Vizepräsident Armin Andres. Der Vertrag wird zum 31. August 2024 aufgelöst. „Die großen Erfolge der DBB-Herren und die damit verbundene riesige Anerkennung in der Öffentlichkeit sind für immer mit der Person Gordon Herbert verbunden. Dafür bedanken wir uns bei ihm ganz herzlich. Wir haben großes Verständnis dafür, dass sich Gordie nach den Olympischen Spielen einer anderen Aufgabe widmen möchte und legen ihm dabei keine Steine in den Weg. Wer Gordie kennt, der weiß, dass er sich mit vollem Einsatz und mit voller Leidenschaft auf die Vorbereitung der Olympischen Spiele stürzen wird. Es wäre doch toll, wenn unsere gemeinsame Zeit mit einem weiteren Ausrufezeichen enden könnte“, meinte Ingo Weiss. „Es war eine unglaubliche Erfahrung und eine Ehre, die deutsche Herren-Nationalmannschaft zu coachen. Ich bin Präsident Ingo Weiss und Vizepräsident Armin Andres sehr dankbar für die Möglichkeit, dieses Team betreuen zu dürfen, und für die Unterstützung währenddessen. Der Coaching Staff, das Betreuerteam, das medizinische Team und das Medien-Team… sie alle waren und sind herausragend. Die Reise war für mich der ultimative Lebensmoment. Dies ist den Spielern zu verdanken, es ist eine Ehre, diese jungen Männer zu coachen. Die Spieler der EuroBasket 2022, des World Cup 2023 und in all den FIBA-Fenstern haben Deutschland mit Würde und Respekt repräsentiert – einfach eine unglaubliche Gruppe von Spielern. Die Medaillen waren großartig, aber was das Ganze so besonders gemacht hat, waren die beteiligten Personen, die Menschen. Nun freue ich mich auf den letzten Teil, die letzte Herausforderung unseres Drei-Jahres-Plans, die Olympischen Spiele 2024!“ so Gordon Herbert.

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Peter Radegast ist neuer DBB-Sportdirektor

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat einen neuen Sportdirektor: Der bisherige Geschäftsführer der Bundesakademie (BAK, Trainer:innenaus- und –fortbildung) des Deutschen Basketball Bundes, Peter Radegast, übernimmt den Posten. Der 53-Jährige beginnt seine neue Tätigkeit am 01. Mai 2024. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Radegast einen echten Fachmann mit viel Erfahrung für die Position des Sportdirektors gefunden zu haben. Er hat lange Jahre selbständig die Geschicke unserer Bundesakademie geleitet, kennt bereits viele unserer Spielerinnen und Spieler und weiß, wie wir uns als Weltmeister präsentieren müssen. Peter verfügt über zahlreiche nationale und internationale Kontakte und wird auch im Rahmen unserer Dekadenstrategie für den weiblichen Basketball Akzente setzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das der DBB in mich setzt. Nach 22 Jahren im Verband habe ich ganz viele Erfahrungen sammeln können, die mir in meiner neuen Position weiterhelfen werden. Ich möchte die erfolgreiche Arbeit im Leistungssport fortsetzen, aber natürlich auch eine eigene Handschrift entwickeln. Viele Personen, ob Spielerinnen und Spieler oder auch Kontakte in den Landesverbänden und Vereinen, beim DOSB oder auch bei der FIBA sowie in internationalen Verbänden, kenne ich gut. Jetzt stürze ich mich mit vollem Einsatz in meine neue Aufgabe“, meinte Peter Radegast. Peter Radegast ist im deutschen Basketball wahrlich kein Unbekannter. Als Spieler ging er unter anderem auch als Profi beim SVD 49 Dortmund (1992/1993), beim TuS Herten (Ruhr Devils, 1995-1998) oder beim finnischen Erstligisten und Europapokalteilnehmer Naika Lahti (1998-1999) auf Korbjagd. Außerdem wirkte Radegast neben anderen Tätigkeiten als Spielertrainer und Trainer bei seinem Heimatverein SVD 49 Dortmund in der 2. Bundesliga und in der 1. Regionalliga West. Der 199 cm große Forward war Mitglied der Bundeswehr-Nationalmannschaft (Teilnahme an der Militärweltmeisterschaft in Frankreich) und der U22-Nationalmannschaft (Teilnahme an der Europameisterschaft in Griechenland). Seit 2002 ist Peter Radegast beim DBB beschäftigt. Von Anfang 2007 bis 2010 und seit 2015 führte er die Geschäfte der Bundesakademie und war somit zuständig für die gesamte Aus- und Fortbildung der Trainer:innen. Radegast war von 2010 – 2015 bereits einmal auf der Position des DBB-Sportdirektors tätig.