Das DBB-Aushängeschild!

Die 3×3-Damen des Deutschen Basketball Bundes sind so etwas wie das Aushängeschild des Verbandes. Die Spielerinnen stehen größtenteils im „Team Bundeswehr“ und verkörpern die Kooperation zwischen DBB und der Bundeswehr am 3×3-Bundesstützpunkt in Hannover. Und haben im Jahr 2021 großartige Erfolge erspielt.

Zunächst ging es zur Olympia-Qualifikation ins österreichische Graz, wo man zwar sehr gute Auftritte hatte, letztlich gegen die beiden Finalisten USA und Frankreich schon in der Vorrunde die Segel streichen musste.

Doch die Triumphe ließen anschließend nicht mehr lange auf sich warten. Zunächst gelang im Rahmen der FIBA 3×3 Women’s Series der Erfolg im rumänischen Konstanza mit einem 13:12-Sieg gegen die Niederlande. Beim FIBA 3×3 Europe Cup holten sich die DBB-Damen unter dem Eiffelturm in Paris dann sensationell die Silbermedaille. Um dann nur eine Woche später noch einen draufzusetzen, als die deutschen 3×3-Ladies das FIBA 3×3 Wmen´s Series Finale in Bukarest/Rumänien für sich entschieden. Im Endspiel wurde Kanada mit 18:14 bezwungen.

Wir würden sagen: So kann es in 2022 gerne weitergehen!

Letztes Spiel

Deutschland

18 – 14

FIBA 3×3 Women´s Series 2021 Bukarest
Kanada

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m 3×3 Spielerin Medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m 3×3 Spielerin BKG Prima Akademia/HUN
Emma Eichmeyer 25/02/2000 1.81 m 3×3 Spielerin Sheffield Hatters/GBR
Leonie Fiebich 10/01/2000 1.89 m 3×3 Spielerin Casademont Zaragoza/ESP
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Stefanie Grigoleit 11/12/1989 1.86 m 3×3 Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Katharina Haddar 15/01/1994 1.80 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Pauline Mayer 05/07/2001 1.68 m 3×3 Spielerin Eisvögel USC Freiburg
Marie Reichert 16/04/2001 1.85 m 3×3 Spielerin GiroLive Panthers Osnabrück
Luana Rodefeld 23/12/1997 1.76 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m 3×3 Spielerin ALBA BERLIN
Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m 3×3 Spielerin Rutronik Stars Keltern
Laura Zolper 16/01/2001 1.70 m 3×3 Spielerin Herner TC
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Svenja Brunckhorst

3×3 Spielerin

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Jennifer Crowder

3×3 Spielerin

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Ama Degbeon

3×3 Spielerin

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Emma Eichmeyer

3×3 Spielerin

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Leonie Fiebich

3×3 Spielerin

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Sonja Greinacher

3×3 Spielerin

Stefanie Grigoleit

Stefanie Grigoleit

3×3 Spielerin

FIBA 3x3 Europe Cup Qualifier 2021 (ISR )

Katharina Haddar

3×3 Spielerin

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Pauline Mayer

3×3 Spielerin

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Marie Reichert

3×3 Spielerin

Luana Rodefeld

Luana Rodefeld

3×3 Spielerin

Theresa Simon

Theresa Simon

3×3 Spielerin

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Alexandra Wilke

3×3 Spielerin

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Laura Zolper

3×3 Spielerin

Galerie

Ue65 neu

Die SG München ist der neue und alte Deutsche Basketball-Meister der Männer Ü65

Am 4./5. Mai 2024 spielten 11 Mannschaften um den Titel eines deutschen Meisters in der Basketball – Altersklasse Ü65. Bei schönem Frühlingswetter traten die Mannschaften in der Baumschulgemeinde Halstenbek/Pinneberg  an, um den Jackie Knerr-Gedächtnispokal der Ü65 zu gewinnen. In der Halle der Theodor Heuss Schule begrüßten Vertreter der Halstenbeker Turnerschaft und die Bürgervorsteherin der  Kreisstadt Pinneberg, Natalina di Racca-Boenigk am Samstagvormittag mehr als 120 topfitte Basketballer und wünschten ihnen viel Erfolg, spannende und faire Spiele ohne Verletzungen. Die Spiele waren spannend und verliefen fair – sicher auch ein Verdienst der insgesamt sehr guten Schiedsrichter. Gleich zum Auftakt gab es in der Gruppe 1 einen souveränen Sieg des Titelverteidigers, der SG München, und auch die anderen Favoriten waren erfolgreich. Sie belegten die Spitzenplätze in ihren jeweiligen Gruppen und auch in den Viertelfinals setzten sich SG München, SG Oldenburg/Charlottenburg, SG Saarlouis und der Gastgeber die SG Halstenbek durch. Die den ersten Tag abschließende Sitzung der Mannschafts-verantwortlichen brachte zwei wichtige Ergebnisse: Heinz Schlichter wurde als Sprecher der 65-er bestätigt, und die Teams beschlossen, dass 2025 die nächste Deutsche Meisterschaft in München stattfinden soll. Der Abend startete mit einem sehr gelungenen Buffet in den Räumen des Halstenbeker Schützenhauses. Anschließend gab es drinnen und draußen kleinere Gesprächsrunden. Gegen 23.00 waren schon fast alle verschwunden – die Spiele waren wohl doch ganz schön anstrengend. Sonntagmorgen starteten die Halbfinals, die durchaus umkämpft waren, wobei sich München gegen Oldenburg/Charlottenburg mit 36:31und Saarlouis gegen Halstenbek mit 32:19 durchsetzen konnten. Ergebnisse der Platzierungsspiele: Platz 3 Halstenbek 34 – Oldenburg/Charlottenburg 22 Platz 5 Darmstadt 32 – Gießen/Krofdorf 19 Platz 7 Lichterfelde 35 – Düsseldorf/Schalke 18 Platz 9 SG Osnabrück/Leimen Platz 10 SG Göttingen Platz 11 SG Waldörfer SV Das Finale stand an: Unter der souveränen Leitung von drei Schiedsrichtern standen sich der Titelverteidiger SG München und die SG Saarlouis gegenüber. Es wurde sehr schnell klar: München war nicht zu bezwingen und siegte überlegen 30:20 gegen das tapfer kämpfende Team aus Saarlouis, dem man besonders anmerkte, dass die Spiele sehr viel Kraft gekostet hatten. Ein tolles Turnier mit einem würdigen alten und neuen Deutschen Meister ging damit zu Ende. Anschließend übernahmen Stefan Ihringer, Jürgen Freybe und Hans-Jürgen Duchstein die Siegerehrung; sie dankten den Schiedsrichtern und Kampfgerichten für ihren Einsatz und den Organisatoren für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Hierbei wurde die gesamte Familie Voigt aus Halstenbek ganz besonders für ihre hervorragende Arbeit gelobt. Jede Mannschaft erhielt eine Urkunde für die Plätze 11 bis 4, und dann zusätzlich die Medaillen für die Plätze 3, 2 und 1. Unter dem Beifall aller Anwesenden erhielten die Spieler der SG München ihre Goldmedaille umgehängt und Kapitän Uwe Horn nahm den großen Siegerpokal in Empfang. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Mai 2025 in München. Hans-Jürgen „Ducki“ Duchstein für die Halstenbeker Turnerschaft Die Platzierungen im Überblick: SG München SG Saarlouis SG Halstenbek SG Charlottenburg/Oldenburg SG Darmstadt SG Giessen/Krofdorf SG Lichterfelde SG SG Düsseldorf/Schalke SG Osnabrück/Leimen SG Göttingen SG Waldörfer SV

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U20-Damen: Nominierungen für Heidelberg

Bundestrainer Stefan Möller hat für den anstehenden U20-Damen-Lehrgang seine Nominierungen bekanntgegeben. 16 Spielerinnen wurden für den Zeitraum von 24. Mai bis 02. Juni in Heidelberg ausgewählt. Kader – Nicole Brochlitz (EIGNER Angels Nördlingen – Frieda Bühner (GiroLive Panthers Osnabrück) – Marianna Byvatov (BC Pharmaserv Marburg) – Emilia Dannebauer (ChemCats Chemnitz) – Miriam Diala (USC Heidelberg) – Hilke Feldrappe (University of Missouri) – Paula Huber-Saffer (BG 89 Avides Hurricanes) – Leoni Kreyenfeld (ALBA BERLIN) – Greta Kröger (Orthomol Wings Leverkusen) – Lilly Küppers (ChemCats Chemnitz) – Mona Landwehr (Osnabrücker Sportclub) – Lara Langermann (University of New Mexico) – Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets) – Joanna Scheu (Eisvögel Freiburg) – Anastasia Schlipf (MTV Stuttgart) – Paula Spaine (TuS Lichterfelde) Betreut wird das Team von Bundestrainer Stefan Möller, den Assistenztrainer:innen Heiko Czach und Constanze Wegner, den Athletiktrainern Leonard Nestler und Oliver Barth, den Physiotherapeutinnen Victoria Sauter und Lisa Reitel, Mannschaftsärztin Christina Dörr und Teambetreuerin Alessa Schwarting.

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TOP8 U16-Mädchen: TG 48 Würzburg feiert Deutsche Meisterschaft

Im Finale des TOP8 der U16-Mädchen setzte sich Gastgeber TG 48 Würzburg mit einer dominanten Leistung gegen den TSV Hagen durch (76:38). Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe, ließen die Würzburgerinnen im dritten Viertel keinen einzigen gegnerischen Punkt zu und entschieden die Partie nach einem 26:0-Viertel bereits nach dreißig Minuten. Topscorerin bei der TG war Layla Mayer mit 20 Punkten, dicht gefolgt von Mia Wiegand (19 PTS). Damit gelingt der TG und Headcoach Michael Wiegand nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr endlich der große Triumpf. Nach einer souveränen Gruppenphase mit drei Siegen über ALBA BERLIN, den Basket Ladies Kurpfalz und der TSV Hagen, setzte man sich im Halbfinale gegen das RegioTeam Stuttgart durch. Der TSV Hagen nahm nach zwei Siegen in der Gruppenphase gegen ALBA BERLIN und den Basket Ladies Kurpfalz im Halbfinale die Hürde BASS Berlin. Den dritten Platz sicherte sich das RegioTeam Stuttgart mit einem klaren Sieg über jenes BASS Berlin. Ergebnisse Spiel um Platz 7 Basket Ladies Kurpfalz – Rheinstars Köln 34:39 Spiel um Platz 5 ALBA BERLIN – TS Jahn München 37:66 Spiel um Platz 3 BASS Berlin – RegioTeam Stuttgart 32:57 Halbfinale TSV Hagen – BASS Berlin 62:54 TG 48 Würzburg – RegioTeam Stuttgart 55:41 Finale TSV Hagen – TG 48 Würzburg 38:76 Fotos: Gerd Ulherr

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3×3-OQT: Spektakulärer Buzzerbeater sichert Olympia-Ticket

In einem unfassbar spannenden Halbfinale zwischen den deutschen 3×3-Damen und Gastgeber Ungarn, entschied Svenja Brunckhorst eine ausgeglichene Partie in letzter Sekunde zu Gunsten der deutschen Auswahl. Mit dem 19:17-Sieg gewann das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman alle seine fünf Partien und buchte somit das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Wurf für die Ewigkeit Deutschland startete mit viel Energie und lag nach den ersten zwei Minuten mit 4:2 in Führung. Die DBB-Damen versuchten Missmatches zu forcieren, um sich so Längenvorteile in der Zone zu erspielen. Ungarn foulte allerdings meist direkt, um den deutschen Abschluss zu verhindern. Mit dem Publikum im Rücken fanden die Ungarinnen zurück ins Spiel und glichen durch ihre quirlige Guard-Spielerin zum 6:6 aus. In der Folge vermochte es kein Team sich abzusetzen und somit wechselte die Führung im Minutentakt (9:9, 6.). Nach zwei ungarischen Treffern, behielten die 3×3-Damen die Ruhe und drehten den Spielstand mit einem 4:1-Lauf (13:12). Ungarn eröffnete die Schlussminuten mit drei Körben in Folge und brachte das DBB-Team ins Wanken. Greinachers And-One, dass sich aufgrund zweier Freiwürfe zu einem Dreipunktspiel entpuppte, ließ das Publikum allerdings direkt wieder verstummen (16:15). In den finalen Sekunden überschlugen sich dann die Ereignisse. Ungarn eiskalt von der Linie zur 16:17-Führung. Mit dem Rücken zur Wand glich Greinacher aus. Den finalen Drive der Ungarin blockte Reichert, sicherte den Loose-Ball und passte ihn auf Brunckhorst, die den Ball jenseits der Zweierlinie mit einer Sekunde auf der Uhr im Korb versenkte. Anschließend kannte der Jubel des deutschen Teams keine Grenzen und die erste gelungene Qualifikation für Olympia in der deutschen 3×3-Historie  stand fest. „Ein großartiger Erfolg“ DBB-Präsident Ingo Weiss: „Was für ein großartiger Erfolg! Unsere 3×3-Damen haben sich hier immer mehr gesteigert und letztlich das Olympiaticket geholt. Sie wollten es mit aller Macht und ich bin froh und stolz, dass sie es geschafft haben. Das dritte deutsche Basketballteam bei Olympia … Wahnsinn.“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Seit mehreren Jahren arbeiten unsere 3×3-Damen für ihr ganz großes Ziel: Olympia! Auf dem Weg dorthin haben sie schon ganz viel erreicht und jetzt ist es einfach absolut verdient, dass sie sich ihren Traum erfüllt haben. Ich gratuliere den gesamten Team ganz herzlich und freue mich jetzt noch etwas mehr auf die Olympischen Spiele in Paris.“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „In so einem bedeutenden Spiel gegen die gesamte Kulisse diese Partie am Ende zu gewinnen ist einfach nur Wahnsinn. Die Mannschaft hat eine Toughness und mentale Ausdauer bewiesen, die uns durch dieses Turnier getragen hat. Egal was sich uns in den Weg gestellt oder welchen Widrigkeiten wir gegenüberstanden, diese Mannschaft hat eine Lösung gefunden und fährt jetzt nach Paris.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (3 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (9, Team Bundeswehr), Marie Reichert (4, vereinslos), Luana Rodefeld (3, Team Bundeswehr)

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3×3-OQT: Doppelte Overtime im Viertelfinale

Im Viertelfinale des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN standen die DBB-Damen Japan und die DBB-Herren Frankreich gegenüber. Beide Spiele fanden erst in der Verlängerung ihre Entscheidung. Während die Damen den Halbfinaleinzug nach Sonja Greinachers Freiwürfen sicherten (16:14), zogen die Herren nach einer über weite Strecken erneut starken Darbietung den Kürzeren gegen Frankreich (17:19). Freiwurf entscheidet Partie Mit Japan trafen die deutschen Damen auf einen alten Bekannten des letzten OQT. In Japan unterlag man vor circa zwei Wochen noch in der Gruppenphase. Beide Teams taten sich in der Anfangsphase schwer. Nach zwei Minuten suchte man beim Zwischenstand von 3:3 noch vergebens nach offensivem Rhythmus. Deutschland fand über Greinacher oder Reichert, die oftmals Größenvorteile versuchten auszunutzen, den Weg in die Zone. Nach einem 3:0-Lauf lag das deutsche Team mit 6:4 in Führung. Japan wiederum, das mit seinem Tempo attackierte, fand die Antwort von außen und glich umgehend aus (7:7). Die letzten vier Minuten waren ein intensiver Schlagabtausch, wobei es keinem Team gelang die Führung auch nur auf drei Zähler auszubauen. Somit blieb die Begegnung hochspannend (10:10). Als Japan drohte die Partie auf seine Seite zu ziehen, sorgte Greinacher mit drei Punkten in Serie für den Ausgleich. Diesen konnte Japan nicht mehr kontern und die Partie ging beim Stand von 14:14 in die Verlängerung. Nach einer guten Sequenz in der Defense, griff sich Greinacher ihren eigenen Fehlwurf und verwertete diesen mit Foul zum 15:14. Da Japan über der Foulgrenze lag, ging Greinacher mit zwei Matchbällen an die Linie. Der erste sprang vom Ring, während der zweite sein Ziel fand und die Partie somit entschied.   Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (1 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (10, Team Bundeswehr), Marie Reichert (4, vereinslos), Luana Rodefeld (1, Team Bundeswehr) Frankreich im Glück Deutschland direkt von Beginn an mit spürbarem Selbstvertrauen und einem herausragenden Teamplay zur 4:0-Führung. Frankreich gefordert und mit zwei Zweiern wieder im Spiel (5:5). Dann trat Giessmann zum ersten Mal in Erscheinung und baute die deutsche Führung wieder auf drei Punkte aus (9:6). Frankreich hatte wie bereits die deutschen Gegner an den Vortagen Probleme die Athletik der DBB-Herren zu matchen, blieben aber durch Einzelaktionen in Reichweite (10:8). Das Spiel blieb umkämpft und Deutschland ließ einige Freiwürfe liegen, die die Franzosen im Gegenzug verwandelten (14:13). Zu Beginn der letzten zwei Minuten stellte Giessmann auf 16:14. Deutschland hatte nun auch defensiv eine gute Kompaktheit entwickelt und machte es den Franzosen schwer gute Looks zu erspielen. Das Spiel kippte aber, als der Schiedsrichter das Ausrutschen eines französischen Spielers als Defensivfoul pfiff und Frankreich somit, aufgrund der überschrittenen Foulgrenze des deutschen Teams, mit zwei Freiwürfen die Chance zum Ausgleich gab. Diese nutzten die Franzosen und das Spiel ging somit in die Overtime. Direkt im ersten Angriff zwang die DBB-Auswahl Frankreich zum einem tiefen Zweier, der über das Brett sein Ziel fand und den olympischen Traum für die deutschen Herren damit beendete (19:17). „Unheimlich stolz“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Am Ende hat uns ein Lucky-Punch das Genick gebrochen. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und hatten Frankreich mehr als nur am Rande des Ausscheidens. Wenn wir in einigen Situationen noch besser verteidigen, können wir den Sack vielleicht schon früher zu machen, aber ich bin auch so unheimlich stolz auf diese junge Mannschaft, die ihre Qualität mehr als einmal bewiesen hat.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, St. Pauli 3×3), Linus Beikame (3, St. Pauli 3×3), Leon Fertig (2, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (8, St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen und Herren laufen zur Höchstform auf

Nach einem gelungenen ersten Spieltag, ging es für die 3×3-Damen und -Herren in den letzten entscheidenden Spieltag um den Einzug ins Viertelfinale. Die Damen setzten sich nach Verlängerung gegen Polen (20:18) durch und stehen damit ungeschlagen im Viertelfinale. Ihrem Vorbild folgten die Herren kurz darauf und entzauberten den Favoriten Litauen mit 18:16, wodurch man seine Gruppe ebenfalls als Tabellenführer Richtung KO-Phase verlässt. Sieg in Overtime Da sowohl Polen als auch die deutsche Mannschaft ihre beiden bisherigen Spiele für sich entschieden konnte, ging es beim direkten Aufeinandertreffen lediglich um den Gruppensieg. Nach einem zähen Beginn, der nach zwei Minuten erst vier Punkte für das Publikum bereithielt (2:2), übernahmen die Polinnen als erstes das Heft des Handelns. Über ihre schnelle Guard-Spielerin sorgten mehrere Drives für eine 4:7-Führung (5.). Deutschland antwortete mit Brunckhorsts Zweier und glich kurz darauf durch Greinacher aus (8:8). Beide Mannschaften lieferten sich jetzt einen intensiven Schlagabtausch, der auch endlich offensiv seine Highlights fand. Mit einem knappen 12:12 ging die Partie in die letzten zwei Minuten. Das Zusammenspiel zwischen Brunckhorst und Greinacher blieb der Go-to-move des deutschen Teams, während man es trotz Teamfouls schaffte, Polen nicht zu viele Freiwürfe zu ermöglichen (15:17). Trotzdem lagen diese mit drei Punkten in Führung, kassierten aber den nächsten Brunckhorst-Treffer von außen. Kurz vor Schluss glich Greinacher nach einem schönen Pump-Fake aus und schickte die Partie in die Overtime (18:18). Dort zeigte Deutschland den größeren Siegeswillen und entschied die Partie nach Treffern von Reichert und Greinacher. „Großartige Willensleistung“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Wir haben unseren Matchplan überragend ausgeführt bekommen. Defensiv haben wir es geschafft einer der besten Schützinnen des Turniers jegliche Zweier zu nehmen und haben uns trotz früher Foulprobleme immer wieder in die Partie zurückgekämpft. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der Mannschaft, die dieses Spiel einfach unbedingt gewinnen wollte.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (8 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (7, Team Bundeswehr), Marie Reichert (3, vereinslos), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr) Giessmann nicht zu stoppen Aufgrund der Niederlage der Schweiz gegen Madagaskar, brauchte das deutsche Team einen Sieg oder eine Niederlage mit mindestens 19 eigenen Punkten. Die Anfangsphase gehörte klar den DBB-Herren. Giessmann mit einem frühen Zweier und einem Layup zur 4:2-Führung (2.). Danach kamen die Litauer besser ins Laufen und zeigten ihre Shotmaking-Qualitäten. Giessmann hielt das deutsche Team über sein unnachahmbares Inside-Game für mehrere Minuten im Spiel (8:10, 5.). Litauen, die als eine der Turnierfavoriten nach Debrecen gereist waren, machte das deutsche Tempo und die Physis sichtlich zu schaffen. Auch Agyeman und Beikame kamen zu ihren ersten gelungenen Offensivaktionen und brachten die Führung zurück (13:12). Litauen blieb zwar auf Tuchfühlung, wirkte aber erschöpft, während Deutschland mit Giessmann unterm Korb weiterhin machte was es wollte (15:14). In den letzten zwei Minuten bewies dann auch die deutsche Defense ihre Qualität und sorgte dafür das Litauen keine Kontrolle über das Spiel bekam. Nach einer Out-of-bounds-Challenge, bekamen die Litauer einen letzten Angriff, um mit einem Zweier auszugleichen. Doch auch diesen verteidigte das deutsche Team mit Cleverniss und Resilienz. Mit dem 18:16-Endstand gewann Deutschland seine Gruppe als Tabellenführer und steht nun wie die Damen im Viertelfinale. „Reise geht weiter“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Wir kannten die Ausgangslage und waren energetisch einfach unfassbar präsent. Die Leistung der Jungs spricht für sich und wir sind sehr stolz und freuen uns weiter an Olympia glauben zu dürfen. Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, St. Pauli 3×3), Linus Beikame (1, St. Pauli 3×3), Leon Fertig (1, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (12, St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen gelingt Auftakt nach Maß

Für die 3×3-Damen begann das FIBA 3×3 Women’s Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN mit den Partien gegen Tunesien und der Ukraine. In beiden Begegnungen überzeugte die deutsche Auswahl um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld vor allem mit ihrer Defense. Nach einem souveränen 17:7-Sieg über Tunesien, gewann man ein punktearmes Spiel gegen die Ukraine (9:7) und geht nun mit einer guten Ausgangslage auf das Viertelfinale in das letzte Gruppenspiel gegen Polen. Tunesien chancenlos Gegen den Neuling Tunesien hatten die DBB-Damen von Beginn an Kontrolle und lagen nach vier Minuten mit 5:1 in Führung. Defensiv gab sich das deutsche Team kaum Blöße, während man offensiv versuchte hochprozentige Abschlussmöglichkeiten zu finden. Besonders über Greinacher und Reichert fanden die deutschen Damen immer wieder Lösungen und ließen sich auch von der ruppigen Gangart der Tunesierinnen nicht aus der Ruhe bringen (9:5). In den letzten Minuten des Spiels zog die deutsche Mannschaft das Tempo nochmal an. Brunckhorst verwandelte zwei Freiwürfe, wonach Deutschland mit einer Fünf-Punkte-Führung in die letzten zwei Minuten ging. Dort blieben die DBB-Damen resolut ließen keine gegnerischen Punkte mehr zu und packten stattdessen noch fünf weitere Zähler auf die Anzeigetafel. Mit einem souveränen 17:7 entschied Deutschland den Auftakt in die Olympia-Quali für sich. Defensivschlacht mit Happy End Das Aufeinandertreffen mit der Ukraine, die ihre erste Partie gegen Polen verlor, war bestimmt von vielen Konzentrationsfehlern und defensiver Intensität auf beiden Seiten. Deutschland nach drei Minuten mit 4:3 in Führung. Die Ukraine tat sich wie bereits Tunesien schwer der deutschen Verteidigung zu entkommen und somit schien die zwischenzeitliche Führung von drei Punkten wie ein komfortabler Vorsprung (6:3). Drei Punkte der Ukrainerinnen in Folge änderten diese Wahrnehmung allerdings schnell und schenkten einer bislang highlightarmen Partie zumindest Spannung (7:5). Nach zweiminütigem Leerlauf auf beiden Seiten, schnappte sich Reichert einen Offensivrebound und stellte auf 8:5. Ein Wirkungstreffer, der der Ukraine, die wie Deutschland von außen überhaupt keine Looks erspielen konnten, den letzten Wind aus den Segeln nahm. In der Schlussminuten kam es dann vermehrt zu Schrittfehlern und Offensivfouls, die jeglichen Rhythmus aus der Begegnung nahmen. Reichert stellte abermals auf eine Drei-Punkte-Führung, der die Ukraine nichts entgegenzusetzen hatte. Mit einem 9:7-Erfolg des deutschen Teams stehen die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale bei noch einer ausstehenden Partie gut. „Waren direkt gefordert“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Gegen Tunesien haben wir erst im Verlauf der Partie unseren Rhythmus gefunden. Dann aber konsequent gefinisht und uns von der gegnerischen Physis nicht beeindrucken lassen. Das zweite Spiel war dann noch zäher. Bei einsetzendem Regen und dementsprechend Nässe und Kälte, haben wir einen echten Abnutzungskampf für uns entscheiden können. Genau in solchen Partie, wo es auf Kleinigkeiten und auch mentale Bereitschaft ankommt, wollen wir da sein und uns durchsetzen. So hast du bei diesem Turnier eine Chance.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (9 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (8, Team Bundeswehr), Marie Reichert (7, vereinslos), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr)

Female Referee Camp

Female Referee Camp in Berlin

Anlässlich des TOP 4-Turniers der Jugendbundesligen richtete der DBB am 11. Mai 2024 ein Referee Camp für Schiedsrichterinnen aus. 16 junge Schiedsrichterinnen aus fünf Landesverbänden folgten der Einladung in die ALBA-Geschäftsstelle, um mit den Referent:innen Susanne Winking, Carsten Straube und Stefan Tietz frauen- und mädchenspezifische Themen zu bearbeiten. Zur Begrüßung wies DBB-Vizepräsident Stefan Raid darauf hin, dass Frauen und Mädchen im Schiedsrichterwesen immer noch unterrepräsentiert sind. Zielgruppenspezifische Angebote sollen dafür sorgen, dass sich dies ändert. Schwerpunkt des Lehrganges war vor allem der mädchenspezifische Teil, bei dem sich die Teilnehmerinnen mit Susanne Winking „unter vier Augen“ austauschen konnten. Daneben ging es auch um Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierepfade, sowie um Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Nach Lehrgangsende wurden alle Teilnehmerinnen eingeladen, die NBBL-Halbfinalspiele in der Sporthalle Charlottenburg zu besuchen. Dort wartete als weiteres Highlight bereits Deutschlands Top-Schiedsrichterin Anne Panther, um die jungen Schiedsrichterinnen zu begrüßen und sich ein paar Löcher in den Bauch fragen zu lassen. Ein besonderer Dank geht an Ulrich Reinbold von ALBA Berlin, der sich vor Ort um die perfekten Rahmenbedingungen gekümmert hat.