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Supercup: Verkauf von Tagestickets gestartet

Das Basketball-Top-Event des Deutschen Basketball Bundes (DBB), der Basketball-Supercup, steigt wie berichtet am 21. und 22. August 2026 in der Barclays Arena in Hamburg. Das Turnier ist ein wichtiger Härtetest für die deutsche Nationalmannschaft, bevor es kurz später in die zweite Runde der Qualifikation für den Basketball World Cup 2027 in Katar geht. Die neben Deutschland weiteren Teilnehmer am Supercup sind Kroatien, Tschechien und die Türkei. Ab sofort sind nun neben den bereits sehr begehrten Turnierkarten auch Tageskarten im Vorverkauf verfügbar. Sie gibt es ab 20,00 € im DBB-Ticketshop. Gespielt wird in Hamburg an zwei Tagen: Am Freitag (21. August 2026) stehen die Halbfinals an. Um 17.45 Uhr eröffnet die Partie Kroatien gegen Türkei das Turnier, bevor um 20.30 Uhr Deutschland und Tschechien aufeinandertreffen. Am Samstag (22. August 2026) folgen das Spiel um Platz drei (17.45 Uhr) und das Finale (20.30 Uhr). Alle Spiele werden live und kostenlos auf MagentaSport übertragen. Foto: Isaac Bonga im Finale der EuroBasket 2025 gegen die Türkei. Foto: DBB/Camera 4 Tickets für den Basketball-Supercup

Turnierbericht DM Ü55 2026

DBV Charlottenburg Deutscher Basketball-Meister 2026 der ü55-Herren

Bei durchwachsenem Frühlingswetter traten Mitte Mai 16 Mannschaften zur 40.Deutschen Meisterschaft der Altersklasse Ü55 an, um Titel und Pokal der Ü55-Herren zu gewinnen. In den beiden Spielhallen in Halstenbek und Pinneberg begrüßten Oldie-Sprecher Stefan Ihringer und Jürgen Freybe (Vorsitzender der Halstenbeker TS) am Samstagvormittag mehr als 160 topfitte Basketballer und wünschten ihnen viel Erfolg, spannende und faire Spiele ohne Verletzungen. Sie sollten Recht behalten: Die Spiele waren spannend und verliefen fair – sicher auch ein Verdienst der insgesamt sehr guten Schiedsrichter (darunter auch wieder – wie bei fast jeder Senioren-Meisterschaft – Andreas Schreiner, ehemaliger Bundesligaschiedsrichter mit mehr als 800 Ansetzungen). Verletzungen blieben zum Glück aus. Vorrunde In der Gruppe 1 startete der Titelverteidiger, DBV Charlottenburg, und wurde seiner Favoritenrolle mit drei souveränen Siegen gerecht. Den zweiten Platz belegte die SG Feuerbach, die sich als Neunter des Vorjahres erst in der Qualifikation durchsetzte und laut eigener Aussage „2027 auf keinen Fall wieder in die Quali wollte“, was durch den Sieg gegen das Team aus Kronberg bereits frühzeitig erreicht wurde. Der Grund: das vierte Team, die Lübecker Turnerschaft, konnte kein Spiel gewinnen. In der Gruppe 2 setzte sich die SG Neustadt durch, gewann alle drei Spiele recht sicher. Nach einem Unentschieden zwischen den Teams aus München und Frankfurt/Langen, die beide gegen Neustadt verloren hatten, aber die SG Hamburg Nord besiegten, musste das Korbverhältnis darüber entscheiden, wer Gruppenzweiter wird: Frankfurt/Langen hatte das um drei Punkte bessere Ende für sich und das Viertelfinale erreicht. Recht spannend verlief die Gruppe 3: drei Teams gewannen je zwei Spiele. Die Hausherren der SG Halstenbek-Pinneberg/Magdeburg setzten sich mit +6 Korbpunkten gegen die SG Köln/Münster/Königsdorf mit +2 und die SG Bayreuth/Rosenheim mit -8 im direkten Vergleich durch. Der SC Ottensen blieb sieglos. Bei den Spielen dieser Gruppe gab es noch ein Highlight: Das Team aus Bayreuth/Rosenheim hatte seine eigenen Cheerleader mitgebracht, die ihr Team immer wieder lautstark anfeuerten und auch einige Choreographien mitgebracht hatten. In der Gruppe 4 überzeugte nicht ganz unerwartet die SG Leimen/Wiesloch, obwohl Freiburg, Boele-Kabel und Giants Düsseldorf jeweils lange großen Widerstand leisteten. Letztlich erreichte Düsseldorf dann den 2.Platz in dieser Gruppe. Platzierungsspiele In den Viertelfinals gab es dann doch unerwartete Ergebnisse: Feuerbach besiegte die vorher so souveräne SG Neustadt und Leimen unterlag der SG Köln. DBV Charlottenburg besiegte Langen klar und auch die SG Halstenbek/Pinneberg überrannte Düsseldorf geradezu mit 43:23. Die den ersten Tag abschließende Sitzung der Mannschaftsverantwortlichen brachte zwei wichtige Ergebnisse: Die bisherigen Sprecher der Ü55, Frank Naundorf (Düsseldorf) und Alexander Baumschulte (Feuerbach) wurden im Amt bestätigt. Und die Teams beschlossen, dass die nächste Deutsche Meisterschaft am 17./18.04.2027 in Kronberg im Taunus stattfinden wird. Auch für 2028 wurde bereits ein Ausrichter festgelegt: die SG Feuerbach wird dann die Teams zu sich einladen. Der Abend startete mit einem sehr gelungenen Buffet in den Räumen des Halstenbeker Schützenhauses. Anschließend saß man noch in kleineren Gesprächsrunden zusammen. Gegen 23.00 waren alle verschwunden – die Spiele waren wohl doch ganz schön anstrengend. Sonntagmorgen starteten die Halbfinals, die zwei spannende und umkämpfte Spiele brachten. DBV Charlottenburg setzte sich mit 30:22 gegen Köln durch und die Hausherren aus Halstenbek/Pinneberg und Magdeburg besiegten nach starker Anfangsphase und zwischenzeitlichem Nachlassen letztlich doch sicher die SG Feuerbach mit 49:43, erreichten so ebenfalls das Finale. Auch alle anderen Teams kämpften in ihren Überkreuzspielen um einen möglichst guten Platz. Ergebnisse der Platzierungsspiele: Platz 15/16 SC Ottensen – Lübecker Turnerschaft 30:21 Platz 13/14 SG Bayreuth/Rosenheim – SG Kronsberg/Nördlingen 40:38 Platz 11/12 SG Boele-Kabel – SG Hamburg Nord 31:24 Platz 9/10 TSV Ismaning – USC Freiburg 34:20 Platz 7/8 SG Leimen/Wiesloch – SG Neustadt 31:25 Platz 5/6 SG Langen/Frankfurt – Giants Düsseldorf 35:17 Platz 3/4 SG Köln/Königsdorf – SG Feuerbach/Schwäbisch-Hall 38:33 Finale In einem sehr umkämpften, zunächst ausgeglichenen Finale – Spielstand Ende des dritten Viertels 35:33 für DBV Charlottenburg – fiel die Entscheidung erst im letzten Viertel: Der Titelverteidiger aus Berlin gewann aufgrund der größeren Treffsicherheit und letztlich auch der größeren Kraftreserven mit 47:38 gegen die SG Halstenbek-Pinneberg/Magdeburg. Glückwunsch und viel Beifall von den Zuschauern an den erneuten deutschen Meister der Ü55, den DBV Charlottenburg. Anschließend übernahmen Oldie-Sprecher Stefan Ihringer und das Orga-Team die Siegerehrung; sie dankten den Schiedsrichtern und Kampfgerichten für ihren Einsatz, den Organisatoren für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und den vielen Helfern bei der Cafeteria in beiden Hallen. Jede Mannschaft erhielt eine Urkunde für die Plätze 16 bis 4, und dann zusätzlich die Medaillen für die Plätze 3 und 2. Unter dem Beifall aller Anwesenden erhielten die Spieler des DBV Charlottenburg ihre Goldmedaille umgehängt und die Kapitäne Oliver Lenhard und Oliver Hundt nahmen den großen Siegerpokal in Empfang. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2027 in Kronberg. Jürgen Freybe für die Halstenbeker Turnerschaft

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100 Days to go: TISSOT Countdown Clock am Berliner Ostbahnhof

Noch genau 100 Tage, dann richtet sich der Blick der Basketballwelt auf die deutsche Hauptstadt: Mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 steht das Basketballevent des Jahres bevor. Die Sportmetropole Berlin wird zur großen Bühne für die besten Spielerinnen der Welt – ein sportliches Highlight, das Fans und Athletinnen gleichermaßen elektrisiert. Ab heute wird die Spannung zusätzlich greifbar: Die offizielle TISSOT Countdown Clock zum FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 ist gestartet und zählt nun am Berliner Ostbahnhof unaufhaltsam die Tage, Stunden und Sekunden bis zum großen Tip-off herunter – ein sichtbares Symbol dafür, dass das Warten bald ein Ende hat und Basketball-Deutschland dem Höhepunkt des Jahres entgegenfiebert. Bei der feierlichen Enthüllung gab es kurze Ansprachen von Sonja Vasic (FIBA Central Board), Babette Kibele (Bundeskanzleramt, Generaldirektorin Sport & Ehrenamt), Franziska Becker (Berliner Senat, Staatssekretärin für Sport), Matt George (Tissot-Marketingdirektor) und Tim Ebs (FWBWC Eventdirektor, siehe Fotos unten). Auch die offizielle Event-Uhr von Tissot wurde vorgestellt. Zahlreiche Stars dabei Beim World Cup mit dabei sind zahlreiche internationale Top-Stars, darunter US-amerikanische Ausnahmespielerinnen wie zum Beispiel A’ja Wilson oder Caitlin Clark für das Team USA, Emma Meesseman für Belgien oder Sami Whitcomb für Australien, um nur einige wenige zu nennen. Auch Deutschland wird hochkarätig vertreten sein: Die fünf deutschen WNBA-Spielerinnen Leonie Fiebich, Satou und Nyara Sabally, Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner werden allesamt im deutschen Kader erwartet. Die Vorfreude wächst von Tag zu Tag – nicht nur in Deutschland, sondern bei Fans aus aller Welt. Das zeigt sich auch eindrucksvoll im Ticketverkauf: Bereits jetzt wurden Ticketkäufe aus 57 verschiedenen Ländern registriert. Ein klares Zeichen dafür, welche internationale Strahlkraft dieses Turnier besitzt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Botschaft ist klar: Berlin ist bereit für dieses Basketballfest. Wir können es kaum erwarten. Berlin, seid ihr ready? Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin

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WNBL: Der große Saisonrückblick

Es ist vollbracht. Die 16. WNBL-Saison konkludierte vor knapp zwei Wochen in Berlin. Im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 kürte sich ALBA Berlin zum zweiten Mal in der WNBL-Historie zum deutschen Meister und bezwang den Titelverteidiger aus Würzburg. Die beiden dritten Plätze gingen an die TS Jahn München und Phoenix-TSV Hagen. Eine Besonderheit gab es beim Award der „Finals-MVP“, den Berlins Carolina Heymann verliehen bekam. Noch nie wurde dieser Award an eine Rookie-Spielerin vergeben. Die weiteren Awards „MVP“ (Darina Zraychenko), „ROTY“ (Karla Paradzik) und „COTY“ (Michael Wiegand) wurden bereits im Vorfeld des TOP4 bekanntgegeben. Nun schauen wir zurück auf die einzelnen Teams und wollen ein kurzes sportliches Fazit ziehen, eine erste Frühprognose auf die kommende Saison geben sowie unsere Awards an das „Team der Saison“, „Rookie-Team der Saison“ und „Defense-Team der Saison“ vergeben. Halbfinalisten ALBA Berlin Eine überragende Rookie-Class um Finals-MVP Carolina Heymann bringt den zweiten Titel der Geschichte. Einer souveränen Hauptrunde mit zehn Siegen folgt ein umkämpftes Viertelfinale mit Freiburg, welches ALBA am Ende auch dank Joker Lilli Schultze, die aufgrund vieler Einsätze in der DBBL nur selten für Coach Canamero zur Verfügung stand, für sich entscheidet. Das Team spielte dann im Finale seinen wohlmöglich besten Basketball und überzeugte mit einer enorm starken Defense. Wichtigste Personalie neben Heymann ist Neuzugang Helene Lehmann, die als Organisatorin und pestige Verteidigerin brillierte und Rosalie Essers Abgang in Teilen kompensieren konnte. Prognose: ALBA ist im Aufwind. Ein junger Kader, der weite Strecken dieser Saison bereits ohne Lilli Schultze und Ella Panke (beide 2008) auskam und mit vielen interessanten Perspektivspielerinnen ausgestattet ist. Mission Titelverteidigung kann kommen! TG Main Sharks Würzburg Die Saison startete und endete mit einer Niederlage. Dazwischen sahen wir das bekannte Würzburg, das unter „Trainer des Jahres“ Michael Wiegand nur schwer zu schlagen war. Tochter Mia Wiegand lief auch in dieser Saison wieder zu absoluter Bestform auf und hat zumindest theoretisch noch ein Jahr WNBL vor sich. Hier lassen wir uns überraschen. Die Main Sharks dominierten ihre Gruppe und blieben in den Playoffs bis ins Finale makellos. Gegen Berlins Defense hätte ihnen wohlmöglich Elina Timoschenkos Physis gut getan, aber trotzdem waren sie drauf und dran den Titel als erst zweite Mannschaft in der WNBL-Geschichte zu verteidigen. Mit Moesha Bakam steht ein großes Talent noch vor einem weiteren Jahr WNBL, was Würzburg ein stabiles Gerüst bietet. Zudem zeigte sich die Talente-Flut aus dem U16- und U14-Unterbau zuletzt sehr ergiebig. Prognose: Wiegand-Ära zu Ende? Eine Frage, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten können. Es könnte zu einem großen und nur geringfügigen Umbruch kommen. Aber mit Würzburg wird im Bezug auf die Playoffs auch ohne Familie Wiegand zu rechnen sein. TS Jahn München Es ist ein kleines Mysterium, wie die TS Jahn es mit diesem starken Roster in den letzten Jahren nicht einmal ins Finale geschafft hat. Die Wahrheit ist aber auch, dass die erste Niederlage der Saison und das vielleicht einzig schwächere Spiel im Halbfinale gegen ALBA kam. Trotzdem wollen wir den Hut vor Headcoach Stavros Tsoraklidis und seiner Mannschaft ziehen, die diese Saison durch die gesamte Liga marschierten und keinen Zweifel an der eigenen Qualität ließen. Anna Matic und Emma Steinbicker hätten für ihre Leistungen mehr als nur Bronze verdient, aber so ist der Sport. Großen Anklang fand die Leistung von Rookie Matilda Blanarik, die als Jahrgang 2011 die Liga aufmischte und im Halbfinale 18 Punkte und elf Rebounds erzielte. Ihre Rolle dürfte mit Hinblick auf den schwindenden Backcourt kommende Saison noch größer werden. Prognose: München schließt ein Kapitel ab. Matic, Steinbicker, Galster und Grüner werden Lücken hinterlassen, obgleich auch Jahn aus den jüngeren Jahrgängen schöpfen kann. Vielleicht sind sie keine 14-0 Mannschaft mehr, aber Playoffs sollten nach wie vor das Minimalziel sein. Phoenix-TSV Hagen Zwei Jahre WNBL und zwei Medaillen. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, auch wenn man nach eigenen Aussagen mit dem Halbfinalergebnis unzufrieden war. Hagen bewies auch in dieser Saison seine Qualität und stellte mit Darina Zraychenko nicht nur den MVP, sondern auch eine der besten Offensiven der Liga, die sich ausgerechnet im Halbfinale einen Offday erlaubte. In den Playoffs wackelte man nur gegen MTV Stuttgart, blieb ansonsten tadellos. Nun steht das Team aus dem Sauerland aber vor einem größeren Umbruch. Abramowski, Sohit, Schlegel, Erfeld, Springer und Wasielewski sind nur einige Namen, die aufgrund der Altersgrenze ausscheiden. Ein Verbleib von Zraychenko wäre im Umkehrschluss Gold wert. Prognose: Hagen wird sich neu aufstellen müssen. Das Team, welches die letzten zwei Jahre so erfolgreich gestalten konnte, wird entkernt. Aktuell vermerken wir Phoenix mit einem Fragezeichen, da bei nur fünf verbleibenden Spielerinnen zu viel Unklarheit über den Kader herrscht. Viertelfinalisten USC Freiburg Ein Aufsteiger, der aufgrund des starken Kaders mit ordentlich Vorschusslorbeeren in die Saison startete. Acht Siege bedeuteten am Ende Platz zwei und ein Achtelfinalmatchup mit dem starken Post SV Nürnberg. Ein monströses Comeback sicherte das Viertelfinale. Gegen ALBA unterlag man aber im entscheidenden Spiel drei. Ohne die verletzte Frederike Askamp fehlte wohlmöglich der nötige Punch. „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik schmiss auf jeden Fall jedes Prozent, was sie hatte, in die Saison. Neben ihr bestachen auch Allrounderin Lara Gierlich und Defensivspezialistin Amelie Mbah. Der Kader verzeichnet zudem keine Abgänge und wird durch die mögliche Rückkehr von Liliana Koppke nochmal stärker. Prognose: Aufgepasst! Freiburg wird bei gleichbleibendem Kader in der nächsten Saison ein absolutes Top-Team. Paradzik, Gierlich, Askamp und Mbah gehen dann in ihr letztes Jahr WNBL. Im Süden könnte es daher einen Machtwechsel geben. MTV Stuttgart Der zweite Aufsteiger, den das selbe Schicksal wie die Freiburger ereilte. Nach einer Hauptrunde mit Höhen und Tiefen, die mit sechs Siegen auf Platz drei endete, drehten die Schwaben auf. Zwei Siege gegen das höherplatzierte Heidelberg sicherten den Einzug ins Viertelfinale. Dort fügte man Hagen die erste Saisonniederlage zu und musste die Niederlage im dritten Spiel leider an den eigenen Fehlern festmachen. Trotzdem kann das Team von Cyril Da Silva stolz auf die Debütsaison sein. Die prominenten Neuzugänge Diana Ivancic, Katara Lischka und Mia Mandic funktionierten und waren besonders in den Playoffs entscheidend. Ein weiteres Lob gilt Rookie Selin Bandirma, die nach starker Performance in der Quali und beim Bundesjugendlager (SG Südwest) ihre Form auch in der WNBL bestätigte. Prognose: Die erwähnten Neuzugänge Ivancic, Mandic und Lischka verlassen das Team. Daher wird es einen Umbruch geben. Die jüngeren Jahrgänge sind allerdings um Bandirma, Zouaoui, Hodzic und Grosko gut aufgestellt. Zudem steht der U16-Unterbau im TOP8. An Talenten mangeln wird es also nicht wirklich. Playoffs sollten weiterhin realistisch sein. Junior-Team Osnabrück/Artland Mit einer überragenden Leni Ruholl ging es für das Junior-Team bis ins Viertelfinale. In der regulären Saison verpasste man Platz zwei knapp und ging daher mit sechs Siegen und dem dritten Platz ins Achtelfinale. Dort setzte man sich nach starker Auswärtsleistung gegen Rist Wedel durch und traf dann auf Süd-Spitzenteam TS Jahn München. Dort wurden einem die Grenzen klar aufgezeigt. Trotzdem war die Saison für die Niedersachsen ein voller Erfolg. Neben Ruholl stand auch Teodora Zecevic im Fokus, die die Lücken von den abgewanderten Krämer, Wilki und Brecke im Backcourt schloss. Prognose: Den Einzug ins Viertelfinale zu wiederholen wird eine große Aufgabe. Mit den feststehenden Abgängen von Ruholl und Zecevic gehen die zwei Unterschiedsspielerinnen. Auch in der Breite überschreiten gleich fünf weitere Spielerinnen die Altersgrenze. Osnabrück wird es nächste Saison zweifelsohne schwerer haben als diese. BASS Berlin Der nächste überraschende Viertelfinalist. Mit fünf Siegen gerade so in die Playoffs gekommen und unter anderem gegen Teams aus den Playdowns verloren, legte BASS gleich mehrere Schippen drauf und bezwang die hochgehandelten Cologne Regio Ladies im Achtelfinale mit 2:0. Gegen Würzburg war man in der Folge jedoch chancenlos. Doch alleine das Erreichen des Viertelfinals ist mit Hinblick auf die Abgänge im Sommer ein toller Erfolg für das Berliner Team. Die erfahrenen Nele Liewehr und Emilia Lepenies verzeichneten wieder gute Leistungen. In ihre Rollen könnten die beiden 2010er Clara Rink und Olivia Ihssen schlüpfen. Prognose: BASS wird einen Kern an Leistungsträgerinnen verlieren. Darunter neben Liewehr und Lepenies auch Caroline Besch, Mia Fenske und Charlotte Simon. Die Playoffs zu erreichen wird auch für 26/26 die Divise sein. Die Achtelfinalisten Basket-Girls Rhein-Neckar Zum Saisonauftakt schlug man den amtierenden Meister Würzburg und war so lange auf Kurs Gruppensieg. Im Rückspiel wurde man aber ernüchternd geschlagen. Ohne die verletzte Carla Koch ging es dann in die Playoffs. Dieser Ausfall war auch Teil des frühen Ausscheidens gegen den MTV Stuttgart, der aber auch zur Bestform auflief. Letztendlich weckte der Rhein-Neckar-Kader um das Gespann Schramm-Bünning, Pfanzelt, Metz und Koch durchaus mehr Fantasien als nur Achtelfinale, aber die Umstände waren nicht auf der Seite der Basket-Girls. Prognose: Auf dem Papier bleibt der Kern der starken 2009er Spielerinnen. Ein Faustpfand, der die Abgänge von Greta Metz, Loujin Omran und Karlotta Sprinckstub abfangen sollte. Mit den Basket-Girls wird definitiv wieder zu rechnen sein. Post SV Nürnberg In einer starken Gruppe „Mitte“ hatte der SV im Dreikampf mit den Main Sharks und Basket-Girls das Nachsehen und wurde Dritter. So musste man in ein schwieriges Achtelfinale gegen Aufsteiger Freiburg. Nach jeweils einem Sieg ging es in Spiel drei, welches Nürnberg über weite Strecken bestimmte und sich erst im Schlussviertel aus unerklärlichen Gründen nehmen ließ. In der Verlängerung entschied der USC die Partie für sich und beendete die Saison der Franken. Trotzdem war die Saison des SV mehr als in Ordnung und man hatte seine Chance auch Richtung TOP4 anzuklopfen. Mit Noemi Schoenauer und Rosina Ortelli stachen zwei Spielerinnen klar heraus, die allerdings beide aus der WNBL ausscheiden. Prognose: Nürnberg wird einige Abgänge verkraften müssen. Neben Schoenauer und Ortelli gehen auch Anna Fischer, Martina Komada, Mona Meyer und Sophie Müller. Da davon auszugehen sein wird, dass unter anderem die beiden Playdown-Teams aus der Gruppe „Mitte“ kompetitiver sein werden, könnte der Kampf um den direkten Klassenerhalt nächstes Jahr deutlich herausfordernder werden. Junior Falcons Homburg Mit vier Siegen ging es souverän in die Playoffs. Viel ambitioniertere Ziele verlauteten die Junior Falcons auch nicht. Nach einigen wichtigen Abgängen im Sommer ging es vor allem um den direkten Klassenerhalt. Gegen die Spitzengruppe aus Würzburg, Rhein-Neckar und Nürnberg waren die Falcons unterlegen. Wie auch in der ersten Playoffrunde gegen den späteren Halbfinalisten TS Jahn München. Trotzdem ist es das dritte Jahr in Serie, in welchem es die Falcons in die Playoffs schaffen. Dazu gehörte Emily Haux zu den besten Scorerinnen der Gruppe. Weitere positive Entwicklungen nahmen Sofia Gerber und Valentina Beising. Prognose: Haux, Sumono, Romanou, Rammrath, Maisels, Haux, Gerber und Beising werden die WNBL verlassen. Somit steht das Team aus Bad Homburg vor einem großen Umbruch. Das Erreichen der Playoffs wird daher das einzig realistische Ziel sein. MTV München Zwei Siege reichten dem MTV München aus, um das Ticket für die Playoffs zu ziehen. Dank einer ordentlichen Rückrunde drehte der Halbfinalteilnehmer von 24/25 seine Saison nochmal rum und entkam den Playdowns. Nicht besonders überraschend waren die beiden deutlichen Niederlagen gegen die Main Sharks Würzburg. Nach den vielen Abgängen im Sommer war die Zielvorgabe aber auch klar auf den Klassenerhalt fokussiert. Insofern kann man mit Blick auf die guten Ansätze der jungen Riege um Lina Kirchner, Elena Pecha und Isabelle Reis einen Haken hinter die Saison machen. Prognose: München kann durchaus überraschen. Mit Vlada Kolesnyk und Azra Dzinic gehen zwei Stammspielerinnen von Bord, aber wie bereits erwähnt konnte sich der 2009er und 2010er Jahrgang bereits beweisen. Die Playoffs sollten somit auch für die kommende Saison angepeilt werden. Cologne Regio Ladies Wir hatten sie vor der Saison als Darkhorse für das TOP4 abgespeichert. Nach sieben Siegen und Platz zwei in der West-Gruppe sahen wir uns auch bestätigt in dieser Prognose. Jule Bruns, Alma Schiffer und Lana Förster lieferten wie erwartet ab und führten eine der stärkeren Offensiven der Liga an. In den Playoffs kam dann aber das üble Erwachen. Mit zwei Niederlagen schied man gegen BASS Berlin aus und ließ besonders die erwähnte Offensive müde aussehen. Die Steigerung zu Vorsaison bleibt trotzdem deutlich und das Fenster für die Regio Ladies ist keinesfalls geschlossen. Prognose: Mit Jule Bruns geht der Motor und Organisator der Mannschaft. Auch Gesa Hesse scheidet aus. Abseits dessen bleibt der Kader um Andrade Blum, Förster und Schiffer aber beisammen und gehört für die kommende Saison mit Sicherheit zu den Kandidaten für den Gruppensieg. SC Rist Wedel Der Neuaufbau nach den vielen Sommerabgänge um die Linke-Schwestern und Antonia Laabs gelang den Risterinnen. Auch wenn man zum Saisonende etwas schwächelte, konnte man mit sechs Siegen den zweiten Platz fest machen und ging mit Heimvorteil ins Achtelfinale. Dort musste man sich allerdings in zwei Spielen dem Junior-Team Osnabrück/Artland geschlagen geben. Chancenlos war man allerdings nicht, nur die Physis der Niedersachsen bekam man nicht in den Griff. Mit Hinblick auf den Umbruch verlief die Saison des SC trotzdem zufriedenstellend. Prognose: Mit Arwen Röhrl und Helene Ehmer verliert man seine zwei Führungsspielerinnen und besten Scorer. Zudem verlässt Wedel auch Luisa Arico. Besonders auf den Guard-Positionen bleibt man aber mit Zoey Norden und Samira Kama gut aufgestellt. Wedel wird in der kommenden Saison eine Kooperation mit den Hamburg Towers eingehen und auch seinen Coach wechseln. Rhein Bascats Düsseldorf Eine Saison, die lange nach Abstiegskampf roch, retteten die Bascats in der zweiten Hälfte und gingen auf dem vierten Platz in die Playoffs. Großen Anteil daran hatten Laura Knaup und Lena Bjeltschik, die die Mannschaft aus Düsseldorf über die gesamte Saison auf ihren Schultern trugen. Gegen ALBA Berlin verhalf aber auch das nicht zu einem Erfolg und man schied mit 0:2 aus. Vor der Saison war aber bereits absehbar, dass die Luft für Düsseldorf in den Playoffs dünn werden würde. Insofern zählte in aller erster Linie der Klassenerhalt. Prognose: Düsseldorf wird auf Knaup, Bjeltschik und Wagner verzichten müssen und verliert damit einen Großteil des Scorings sowie den defensiven Anker. Besonders viel von den jüngeren Jahrgängen haben wir noch nicht gesehen. Laura Füßlein und Frieda Steinert zeigten gute Ansätze. Jedoch erwarten wir eine schwierige Saison für die Bascats. TuS Lichterfelde Aufgrund des direkten Vergleichs mit der Mitteldeutschen Basketball Academy zog der TuS Lichterfelde auf dem vierten Platz in die Playoffs. Ein Erfolg, der vor der Saison nicht unbedingt abzusehen war. Die Garantin war vor allem Sarah Siebold, die besonders in der Frühphase der Saison zur Bestform auflief. Gegen Phoenix-TSV Hagen verkaufte man sich zumindest im Rückspiel nicht unter Wert, schied aber trotzdem klar aus. Die Saison bleibt aber aufgrund des Klassenerhalts ein Erfolg. Prognose: Der Kader wird neben Sarah Siebold auch in der Breite einige Verluste hinnehmen müssen. Toll entwickeln konnte sich Melissa Koloszar, die mit Hinblick auf den erneuten Klassenerhalt eine Schlüsselrolle einnehmen könnte. Für mehr sehen wir aktuell bei den Berlinerinnen nicht das Potenzial. Klasse gehalten Rhein-Main Baskets Nach einer sehr ernüchternden Hauptrunde mit nur einem Sieg ging es auf dem fünften Platz der Gruppe „Mitte“ in die Abstiegsrunde Süd. Dort präsentierte sich das junge Team aus Hofheim aber ausgezeichnet und gewann alle seine fünf Spiele. Mit einer perfekten Bilanz von 6:0 sicherte man den Klassenerhalt auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde. Die schaffte man zudem ohne Hauptrunden-Topscorerin Dilara Özdemir. Bedenkt man den Umbruch, der seit nun mehr zwei Jahren vorangetrieben wird, sind das Erreichen des Klassenerhalts und die Entwicklung junger Spielerinnen wie Maya Bauer, Mila Dinnes, Maya Czirwitzky oder Helena Grgat gute Schritte, um bald wieder in Playoffreichweite zu sein. Prognose: Wir wollen uns nicht die Finger verbrennen. ABER wir sind sehr gespannt auf die Baskets. Özdemir, Wisniewski und Lorenz scheiden aus. Das Gerüst, welches letztendlich die Liga halten konnte, besteht zu großen Teilen aus jüngeren Jahrgängen. Im Backcourt verbleiben Sterling und Grgat. Auf den großen Positionen haben wir große Erwartungen an Czirwitzky und Dinnes. Die Baskets sollten nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Playoffkaliber haben. Talents BonnRhöndorf In einer starken Gruppe „Mitte“ gab es für die Talents nach den Abgängen von Scheibinger und Telke nichts zu holen. Über neun Spiele der Hauptrunde blieb man punktlos und ging als Schlusslicht in die Playdowns. Das Team von Headcoach Nicola Happel gab sich aber trotz schlechter Ausgangslage nicht auf. Zwei Siege gegen Ludwigsburg und ein Sieg gegen Stuttgart reichten am Ende, um den Sprung über den Strich zu machen. Mit Blick auf den Kader fallen uns besonders für Linda Thimm, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan lobende Worte ein. Das Dreiergespann dürfte auch in der kommenden Saison große Anteile am sportlichen Werdegang der Talents haben. Prognose: Wir blicken durchaus positiv auf die Talents. Mit Heinen, Ridder, Flemming und Daubendiek gibt es Abgänge, aber keine, die für uns so stark ins Gewicht fallen, dass man diese nicht kompensieren könnte. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Gefälle in der Mitte verändern wird und ob die Talents nach Jahren des Abstiegskampfes wieder zu Höherem in der Lage sind. Mitteldeutsche Basketball Academy Aufgrund des direkten Vergleichs mit dem TuS Lichterfelde musste die MBA trotz einer ordentlichen Saison mit vier Siegen in die Abstiegsrunde. Nach Abgängen von Daria Ilies, Stella Nwaobi und Chinaza Ezeani war dies allerdings erwartbar. Mit einer trotzdem sehr guten Ausgangslage tat man sich zwischenzeitlich schwer und machte den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag klar. Nichtsdestotrotz bleibt man hochverdient in der Liga und hätte unter Umständen sogar in den Playoffs stehen können. Nach den erwähnten Abgängen, die in der Vorsaison beinahe alle erzielten Punkte verzeichneten, übernahmen diese Saison besonders Alicia Rosanke und Elisabeth Böhlert Verantwortung. Auch Ex-ChemCats-Spielerin Lisa Hoppe entwickelte sich zu einer echten Verstärkung. Prognose: Mit Alicia und Jenna Rosanke gehen zwei Führungsspielerinnen. Auch in der Breite gibt es einige Abgänge. Trotzdem bleibt ein talentierter Kern um Böhlert und Zimmermann. Auch Rookie Inga Ruppe, Laura Pihan oder Ronja Meixner bleiben der MBA Stand jetzt erhalten. Im Norden wird es hinter ALBA wieder spannend werden und wir sehen die MBA mit guten Chancen auf die Playoffs. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Er war spürbar, der große Umbruch in Braunschweig. Schon in der Vorsaison ging es in die Playdowns und auch in dieser Spielzeit schafften die neu zusammengefügten Girls Baskets nicht direkt die Klasse zu sichern. Und trotzdem müssen wir den Hut vor den Niedersachsen ziehen. Der einzige Sieg der Saison kam gegen Lichterfelde, die aber in die Playoffs kamen und die Punkte damit nicht mit in die Playdowns genommen wurden. Somit ging es mit der schlechtesten Ausgangslage in die Abstiegsrunde Nord. Aber Braunschweig zeigte Nehmerqualitäten und sprang mit drei Siegen in Serie über den Strich. Die wichtigsten Punkte erspielte man gegen die Metropolitain Girls, da man dank beider Ergebnisse im Hin- und Rückspiel eine bessere Korbbilanz hatte und so den direkten Vergleich gegen das Team aus Recklinghausen gewann. Prognose: Die immens wichtige Rania Ayadi hat ihre letzte WNBL-Saison gespielt. Dazu scheiden auch Mie Frese, Giuliana Sciaraffia und Carlotta Schimanski aus. Besonders gespannt blicken wir auf die Rookies Jenifer Madubuobi, Cherise McCaw und Lily Rinne, die gute Akzente lieferten. Für die Baskets wird es aber auch kommende Saison wahrscheinlich nur um den Ligaverbleib gehen. Die Absteiger Metropolitain Girls Bereits vor der Saison war es absehbar, dass die Saison Metropolitain Girls im Abstiegskampf stecken werden. Mit Clara Bielefeld, Lucie Keune, Antonia Köller und Lana Schlegel gingen auch die letzten Überbleibsel aus dem TOP4-Team von 2024. Die entstandenen Lücken konnten besonders offensiv nur selten gefüllt werden. Schlussendlich sprang nur ein Hauptrundensieg heraus, dem man zwei weitere Erfolge in den Playdowns folgen lassen konnte. Den direkten Vergleich schaffte man aber am finalen Spieltag nicht zu gewinnen und muss sich nun neu qualifizieren. Dafür hoffnungsvoll darf man besonders dank Tabea Kluss, Stella Reinike und Francesca Hülsmann sein, die in den Playdowns positiv herausstachen. Prognose: Wir sehen die Girls mit guten Chancen bei der Quali, obgleich man noch zu wenig über das restliche Teilnehmerfeld weiß. Durch die mittlerweile acht ausgespielten Plätze wird es aber zumindest nominell leichter mit der Rückkehr. Kadertechnisch wird man kommende Saison ohne Tabea Kluss und Anna Springenberg auskommen müssen. Unserer Ansicht wird es auch in der kommenden Saison gegen den Abstieg gehen. TG Neuss Junior Tigers Nachdem Neuss in der Vorsaison dem Abstieg noch von der Schippe springen konnte, reichte es nach den Abgängen von Emma Huppertz, Lonne Sluyter sowie Merit und Eva Kleyer in der abgelaufenen Spielzeit dafür nicht mehr. Nach dem einen Sieg Anfang November folgten über die gesamte Hauptrunde nur Niederlagen. In den Playdowns startete man ebenfalls vielversprechend, nur um danach drei zum Teil knappe Pleiten einzufahren. Trotz guter Saisons von Mariam Sy und Josephine Gils hatte Neuss am Ende zu viel Qualität im Sommer verloren. Prognose: Auch Neuss haben wir für die Quali auf dem Zettel. Mit Bayila, Clarenbach und Wagner werden aber erneut talentierte Spielerinnen aus dem Roster wegbrechen. Aus jetziger Perspektive hat Neuss auch in der Folgespielzeit nur geringe Chancen auf die Playoffs. RegioTeam Stuttgart Nachdem viele Führungsspielerinnen der Mannschaft vor der Saison zum MTV Stuttgart wechselten, musste das RegioTeam nach erfolgreichen Jahren nun kleinere Brötchen backen. Über die Hauptrunde kämpften sie konstant gegen die Playdowns und verpassten Platz vier schlussendlich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit dem MTV München. Zwar konnte man sich mit einem Sieg gegen Ludwigsburg aus der Hauptrunde verabschieden, startete seine Abstiegsrunde aber mit drei Niederlagen. Der Weg führt die Schwaben nun in die Qualifikation. Individuell starke Saisons spielten besonders Julia Geiger und Rika Windgasse. Windgasse erzielte trotz des Tabellenplatzes die meisten Punkte der Gruppe Süd. Prognose: Stuttgart wird sich zusammen mit der Porsche BBA Ludwigsburg versuchen erneut zu qualifizieren. Mit dem dadurch zusammengefügten Kader sollte die Quali auf dem Papier mehr als möglich sein. Mit Julia Geiger und Matea Ramljak werden zwei wichtige Akteurinnen dieser Saison allerdings altersbedingt ausscheiden. Porsche BBA Ludwigsburg Vor zwei Jahren stand die BBA im Finale des TOP4 und gewann die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Nun verließen die letzten Reste dieser Mannschaft den Verein und eine neue Generation an Spielerinnen startete die Mission Klassenerhalt. Letztes Jahr stand man bereits in den Playdowns, sicherte dort aber souverän den Ligaverbleib. Deutlich schwieriger gestaltete sich dieses Vorhaben nach einer verkorksten Hauptrunde. Dabei ging man mit zwei Siegen in den November und wägte sich auf dem richtigen Weg. Es folgte ein sportlicher Absturz mit hohen Niederlagen und großer Personalnot. Zwischenzeitlich fielen die Topscorerinnen Eléa Anthoine, Soraya Kozjek und Jamie Zentgraf mehrmals aus und rissen große Lücken. Auch in den Playdowns gelang kein einziger Sieg und man beendete die Abstiegsrunde Süd auf dem letzten Platz. Prognose: Wie bereits erwähnt schließt man sich mit dem RegioTeam zusammen und will sich neu qualifizieren. Bedenkt man die Abgänge von Selin Cakmak, Sophia Vierthaler, Soraya Kozjek und Hannah Lescher wird die Spielgemeinschaft dem Kader enorm guttun. Awards Team der Saison Rookie-Team der Saison Defensive-Team der Saison

3x3 Lite Quest Dessau 2026

3×3 Lite Quest Dessau: Nominierungen

Für den FIBA 3×3 Lite Quest am 30. Mai 2026 in Dessau hat Disziplinchef Matthias Weber jetzt folgende Spieler für die U23/U21-Herren nominiert: U23-/U21-Herren – Limana Adoyi (BBC Bayreuth/Cybex Talents BBC Bayreuth) – Maximilian Eichbaum (Cybex Talents BBC Bayreuth) – David Galusic (TSV Oberhaching Tropics) – Joshua Günther (3×3 SKYLINERS) – Kilian Walter (Cybex Talents BBC Bayreuth) Die Spieler werden betreut von Disziplintrainer Albin Njie-Mauz und Physiotherapeut Yannick Rümper.

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Lehrgänge des weiblichen Nachwuchs

Nachdem die U20-Damen bereits zusammen in Kienbaum trainierten, geht es vom 29. Mai bis 04. Juni 2026 erneut ins Olympische und Paralympische Trainingszentrum. Nominiert wurden folgende Spielerinnen: Kader – Clara Bielefeld (TCU/USA) – Karla Busch (Eisvögel USC Freiburg) – Xara Eich (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Englisch (Eisvögel USC Freiburg) – Nafi Harz (BC Marburg) – Marija Ilic (Viactic Astroladies Bochum) – Jana Koch (EIGNER Angels Nördlingen) – Sophia Müller (Talents BonnRhöndorf) – Chanel Ndi (College of Charleston/USA) – Paula Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Maria Perner (DJK Rosenheim) – Paulina Reichenauer (LSU Eunice Bengals/USA) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Elina Timoschenko (Qool Sharks Würzburg) – Anna-Lisa Wuckel (BasCats Heidelberg) Betreut wird das Team von Bundestrainerin Constanze Wegner, den Assistenztrainerinnen Ruzica Dzankic und Aliaksandra Taraseva, Athletiktrainer Christian Köller, Physiotherapeutin Frauke Lehmann und Teambetreuerin Flavia Behrendt. Für die U17-Mädchen geht es zum Start in die WM-Vorbereitung vom 08. – 14. Juni 2026 in die Sportschule Baden-Baden nach Steinbach. Folgende Spielerinnen stehen im Kader: Kader – Frederike Askamp (Eisvögel USC Freiburg) – Moescha Bakam (TG Würzburg) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt) – Mathilda Haensch (ALBA Berlin) – Silvia Heide (TS Jahn München) – Laura Jordan (TG Würzburg) – Carla Koch (USC Heidelberg) – Amelie Mbah (Eisvögel USC Freiburg) – Karla Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Leonie Pfanzelt (TSG Bruchsal/USC Heidelberg) – Nele Prowaznik (TK Hannover) – Leni Schramm-Bünning (USC Heidelberg) – Linda Thimm (Talents BonnRhöndorf) – Mia Wiegand (TG Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV Hagen/Herner TC) Betreut wird das Team von Bundestrainer Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Corina Kollarovics und Alexandra Maerz, Athletiktrainer Oliver Barth, Physiotherapeutin Julie Blaise und Teambetreuerin Emily Kuiper. Der jüngere Jahrgang der U16-Mädchen trifft sich zum Lehrgang und drei Länderspiele gegen Tschechien in Klatovy/CZE. Für den Zeitraum vom 02. – 07. Juni 2026 wurden folgende Spielerinnen eingeladen: Kader – Katerina Anicajic (Homburger TG) – Emilia Atsür (TSVE Bielefeld) – Lara Bulla (LOK BERNAU) – Irem Erdogdu (TSVE Bielefeld) – Amelie Friedrich (VfL AstroStars Bochum) – Fidelia Gbenda (RegioTeam Stuttgart) – Amy Grasser (SC Kemmen, SpVgg Rattelsdorf) – Lola Hadzidedic (USC Freiburg) – Melissa Koloszar (BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde) – Carlotta Kreinsen (ALBA Berlin) – Mathilda Lehmann (SG Einheit Pankow) – Guoste Maciulyte (VfL AstroStars Bochum) – Naima Tiyani (TS Jahn München) – Ariane Weber (TSV Hagen) Betreut wird das Team von Bundestrainer Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Lisa Gewald und Nicola Happel, Physiotherapeutin Lena Jannsen und Teambetreuerin Marie Schober.

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3×3-WM: Einladungen für Herren-Lehrgang

Der 3×3 World Cup steht vor der Tür (1.-7. Juni 2026, Warschau/POL). Darauf bereiten sich die deutschen 3×3-Herren mit einem Lehrgang in Warschau/POL seit dem 25. Mai 2026 vor. Dazu hat Disziplintrainer Matthias Weber folgende Spieler eingeladen: 3×3-Herren – Denzel Agyeman (Foto oben, 3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Linus Beikame (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Kevin Bryant (Bundeswehr/3×3 SKYLINERS) – Fabian Giessmann (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Niklas Kropp (3×3 SKYLINERS) – Rotimi Ogunniyi (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Lennart Schultz (3×3 Baskets Bonn Telekom) – Luc Van Slooten (RASTA Vechta) Das Team wird betreut von Disziplintrainer Matthias Weber, Disziplintrainer Robert Birkenhagen, Athletiktrainer Tayfun Saritas und Physiotherapeut Jens Wockenfoth. Alles zum 3×3 World Cup in Warschau/Polen

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WM-Generalprobe für 3×3-Damen gelungen

Die Generalprobe vor der Weltmeisterschaft ist absolviert: Beim hochkarätig besetzten Big Twelve Tour-Turnier im französischen Saint-Jean-de-Maurienne sammelte die deutsche 3×3-Nationalmannschaft der Damen wichtige Wettkampfpraxis gegen internationale Topteams. Beim Vorbereitungsturnier traf Deutschland unter anderem auf Gastgeber Frankreich sowie die Niederlande – Nationen, die seit Jahren zur Weltspitze gehören. Für Deutschland standen Laura Zolper, Britta Daub, Marie Reichert und Ama Degbeon auf dem Court. Mit starken Auftritten spielte sich die deutsche Auswahl bis ins Finale vor, musste sich dort allerdings Gastgeber Frankreich mit 13:17 geschlagen geben. Dennoch zeigte das Team über das gesamte Turnier hinweg seine Qualität und überzeugte mit intensiver Defensive, viel Athletik und guter Abstimmung im Zusammenspiel. 3×3-Disziplintrainer Hanno Stein zog nach dem Turnier ein positives Fazit: „Das war ein bestens organisiertes Turnier auf WM-Spielniveau. Wir sind für die Spiele gegen Frankreich und Holland hergekommen. Es war eine gelungene wie aufschlussreiche Generalprobe für uns. Wir haben in der finalen Lehrgangswoche in Hannover nun die Chance an den Baustellen, welche sich noch aufgetan haben zu arbeiten. Da wir quasi das Team nach Olympia nun neu formiert haben und aufbauen, ist dafür die Spielkultur und das Miteinander schon sehr gut! Wir können selbstbewusst nach Warschau reisen und haben die Gewissheit, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen.“ Ergebnisse DBB-3×3-Damen Deutschland – Frankreich U25 19:17 Deutschland – Paris 16:17 Deutschland – Niederlande 14:13 Deutschland – Frankreich 13:17 Für Deutschland spielten: Laura Zolper, Britta Daub, Marie Reichert, Ama Degbeon