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World Cup Qualifier Herren: DBB-Team siegt in Polen

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat einen riesengroßen Schritt in Richtung World Cup 2027 in Katar gemacht. Den European Qualifier beim bisherigen Tabellenführer der Qualifikationsgruppe K, Polen, gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú heute in Danzig nach Verlängerung mit 96:94 (28:15, 13:16, 29:27, 13:25, 13:11). Weiter geht die Qualifikation am 27. November 2026 mit der Partie in Lettland. Früh drei Fouls von Schröder Daniel Theis war wieder mit dabei und stand neben Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva und Isaac Bonga in der deutschen Startformation. Das Spiel begann vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss nach vier Sekunden mit zwei technischen Fouls für Schröder und Jordan Loyd auf polnischer Seite. Schröder holte sich auch schnell sein zweites Foul, das passte natürlich nicht in den game plan (5:5, 3.). Bonga stopfte zum 7:5, es ging bereits richtig hitzig zu. Der Dreier von Schröder fiel zum 10:8 (4.), abeer er kassierte sein drittes Foul und musste auf die Bank. Maodo Lo führte sich mit einem starken Pass auf Bonga ein, nach sechs Minuten lagen die Polen aber vorne (12:13). Lo versenkte einen ganz schwierigen Dreier, das Spiel hatte trotz vieler Unterbrechungen einige Höhepunkte zu bieten. Und er traf auch zum 17:13, ehe Oscar einen stark vorgetragenen Fastbreak vollendete (19:13, 8.). Nach sieben unbeantworteten Punkten der DBB-Auswahl punkteten die Gastgeber wieder an der Freiwurflinie. Deutschland arbeitete sehr gut am offensiven Brett, Johannes Thiemann machte das 22:15, Louis Olinde per Dreier das 25:15 (10.). Kurz vor Viertelende netzte Lo einen weiteren Dreier zum 28:15. Polen kommt Schröder kehrte zurück, Deutschland versuchte es auch mal mit Zonenverteidigung. Und zeigte gerade auch defensiv mit großer Beweglichkeit. Nach schönem Krämer-Move hieß es 32:18 (13.), Polen wirkte verunsichert. Theis war per Dunk zum 34:18 erfolgreich, Polen musste nach knapp 14 Minuten eine Auszeit nehmen. Man konnte sogar sagen, dass Deutschland in diesen Minuten eine höhere Führung verpasste. Jordan Loyd traf einige Würfe, die Hoffnung kehrte auf die Ränge zurück (36:27, 16.), Auszeit Deutschland. Man musste sich auf deutscher Seite neu konzentrieren und den Lauf der Polen stoppen. Das Momentum hatte gewechselt, Polen reduzierte den Rückstand weiter (36:29, 18.). Da tat der Dreier von Tristan richtig gut, sowohl ihm persönlich als auch dem deutschen Team. Auch er war schon mit drei Fouls belastet, für ihn kam Kay Bruhnke. Thiemann „eurostepte“ das 41:29 in den polnischen Korb, nach 20 Minuten hieß es 41:31. Boxscore Fotos: FIBA FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Zerfahren Die knapp 12.000 Zuschauer in Danzig hofften natürlich weiter auf ein Comeback ihres Teams. Zurecht, denn Polen war sofort da, wurde aber von einem Theis-Dreier beantwortet. Polen stand aber mit ganz anderer Intensität auf dem Parkett und kam per Dunking zum 44:37 (23.). Die zerfahrene Partie sah in der Folge eine bessere polnische Mannschaft, die viel in die Aufholjagd investierte. Olinde, Bonga und Schröder hielten dagegen (52:42, 24.), aber die Polen witterten ihre Chancen (52:45, 25.). Deutschland traf, wenn es richtig wichtig war (Dreier Thieman), aber man kam jetzt nicht mehr weg vom Gegner. Obwohl es fast gar keinen Spielrhythmus mehr gab, konnte Deutschland sich immer wieder – vor allem an der Freiwurflinie – befreien (61:48, Tristan, 27.). Unnötige Ballverluste der DBB-Korbjäger machten Polen immer mal wieder stark, aber Loyd musste mit seinem zweiten technischen Foul vom Feld (65:52, 28.). Das Spiel bestand in der deutschen Offensive fast nur noch aus Freiwürfen, die mit guter Quote verwandelt wurden. Delow traf „für drei“ und es hieß 70:55 in der letzten Minute des dritten Viertels, das beim Stand von 70:58 endete. Polen erzwingt Verlängerung Noch einmal ein Aufbäumen der Polen oder souveräner Erfolg der Deutschen? Das erste Wort hatten die Polen, die mit zwei Dreiern ins Schlussviertel starteten (70:64, 31.). Schröder spielte sich durch und traf, aber der nächste polnische Dreier landete im deutschen Korb (72:67, 33.). Oscar musste mit einer Platzwunde vom Feld, das DBB-Team wackelte jetzt und kassierte den nächsten Dreier (72:70), Auszeit Deutschland. Bis auf einen Punkt kam Polen heran, ehe ein ganz wichtiger Schröder-Dreier sein Ziel fand (75:71, 34.), auch Bonga netzte einen Dreier (78:73, 35.). Schröder baute den Vorsprung mit Freiwürfen aus, aber die Polen ließen nicht nach (80:76, 36.). Und kamen wieder in unmittelbare Reichweite (81:78, 37.) und zum 81:79 mit noch mehr als drei Minuten auf der Uhr. Tristan traf, Polen auch, und zwar zum Ausgleich an der Freiwurflinie (83:83, 38., 5. Foul Theis). Was für eine Schlussphase! Beide Teams vergaben ihre letzten Chancen und es ging in die Verlängerung. Extra-Minuten mit Happy End Schröder traf artistisch und Lo und Thiemann gingen an die Freiwurflinie: 90:83 (41.). Guter Start in die Overtime. Aber Polen war noch lange nicht geschlagen (90:87, 43.). Mit den deutschen Freiwürfen 31 und 32 besorgte Bonga das 92:87, doch Polen hatte einen unbändigen Willen und legte ein „and one“ hin. Es ging jetzt darum Freiwürfe zu treffen (94:90, Schröder, 44.). Polen kam zum 94:92 (1’11), dann zum Ausgleich (’41). 17 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung ging Schröder wieder an die Linie: 96:94. Polen leistete sich ein Offensivfoul (‚9), dann foulte Lo offensiv, Ballbesitz Polen. Der wurde dann aber nicht mehr genutzt. „Glücklich mit sehr wichtigem Sieg“ Álex Mumbrú: „Das war ein unglaublich hartes Spiel. Nach dem dritten Foul von Dennis mussten wir einige Dinge ändern um ihn zu schützen. Wir hatten über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel, dann hat sich unsere Einstellung etwas geändert. Im vierten Viertel gab es einige Schläge ins Gesicht, aber wir sind ruhig geblieben und hätten das Spiel dann schon entscheiden können. Da sind dann einige freie Würfe und Lay-ups liegen geblieben. In der Verlängerung haben wir es dann zum Glück gewonnen.“ Dennis Schröder: „Das war sehr physisch heute mit ganz vielen Fouls. Die Polen haben einen guten Job gemacht und sehr gut gegen unser pick-n-roll verteidigt. Wir haben offene Würfe gefunden und gut am offensiven Brett gearbeitet. Ich bin glücklich mit diesem sehr wichtigen Sieg.“   Weitere Spiele Fr., 27. November 2026 Lettland – Deutschland Mo., 30. November 2026 Deutschland – Polen Do., 25. Februar 2027 Niederlande – Deutschland So., 28. Februar 2027 Deutschland – Lettland Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 10 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 6 FC Bayern München Maodo Lo 13 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 9 Orlando Magic/NBA Louis Olinde 7 Reyer Venezia/ITA Daniel Theis 8 Maccabi Tel Aviv/ISR Dennis Schröder 18 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 0 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 6 ALBA BERLIN Kostja Mushidi dnp SYNTAINICS MBC Johannes Thiemann 14 FC Bayern München David Krämer 5 Roter Stern Belgrad/SRB

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Women’s Basketball World Cup: Schallmauer von 200.000 Tickets durchbrochen

Die Begeisterung rund um den kommenden Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) setzt sich unverändert fort. Im Laufe des heutigen Tages ist die Schallmauer von 200.000 Tickets durchbrochen worden. Damit liegt man bereits deutlich über dem Turnier im Jahr 2022 in Australien. Die hohe Ticket-Nachfrage zeugt von einer großen Vorfreude der Fans auf das weltweit bedeutendste Basketball-Event im Frauenbereich. Besonders das Final-Wochenende und die Sessions mit deutscher Beteiligung sind hervorragend ausgelastet. Viele Basketballfans wollen sich die entscheidenden Spiele im Kampf um den WM-Titel live vor Ort nicht entgehen lassen. Kapitänin Marie Gülich zeigt sich begeistert: „Das ist wirklich richtig krass mit den 200.000 verkauften Tickets, auch dass wir damit den Rekord geknackt haben. Das zeigt, dass Berlin und Deutschland ready sind für die Basketball-WM der Frauen. Ich bin sehr dankbar und freue mich richtig, richtig doll auf die Spiele, auf die vollen Hallen und auf das Event an sich!“ „200.000 verkaufte Tickets – das ist eine Schallmauer, die uns mit großer Freude und auch ein wenig Stolz erfüllt. Diese beeindruckende Zahl zeigt, welche Begeisterung der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 schon jetzt entfacht und welchen Stellenwert der Frauenbasketball inzwischen in Deutschland hat. Wir erleben gerade eine außergewöhnliche Entwicklung unseres Sports – und diese Weltmeisterschaft in Berlin wird ein weiterer Meilenstein sein. Mein großer Dank gilt allen Fans, die mit ihrer Begeisterung dazu beitragen. 200.000 Tickets sind ein fantastisches Signal – und wir sind noch lange nicht am Ende. Ich freue mich auf ein Basketballfest in Berlin, das wir gemeinsam mit Fans aus Deutschland und der ganzen Welt feiern werden“, so Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes. Tickets gibt es hier!

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Premiere in Bad Vilbel: Erste eigenständige ING 3×3 U18 German Championship 2026

Mit der ING 3×3 U18 German Championship 2026 fällt heute in Bad Vilbel der Startschuss für die Deutschen Meisterschaften der besten Nachwuchs-3×3-Teams Deutschlands. Bis zum 30. August kämpfen auf dem Niddaplatz jeweils 16 Mädchen- und Jungenteams um den nationalen Meistertitel, erstmals in einem eigenständigen U18-Format, losgelöst von den Titelkämpfen der Damen und Herren. Die Spiele können über den Stream des Hessischen Basketballverbands mitverfolgt werden. Nach einer erfolgreichen Qualifikation trafen heute in den ersten Gruppenspielen die stärksten Nachwuchsteams aufeinander. Auf zwei Courts wurde der Niddaplatz zum Schauplatz hochklassiger und intensiver 3×3-Action und bot den Zuschauern Nachwuchsbasketball auf höchstem Niveau. Beim heutigen Auftakt der Vorrundenspiele kämpften die Teams um den Einzug in die K.O.-Phase. Dabei machten bei den Herren vor allem die Teams Triple Threat, Kasalla, die Bricklayers, Team Eule, Hannover und TBV Finest durch souveräne Leistungen in ihren ersten beiden Gruppenspielen auf sich aufmerksam. Bei den Damen waren es die habibi heat, twentyone, 4theWin und Busy, die durch jeweils zwei Siege aus zwei Spielen hervorstachen. Morgen gehts weiter! Nach einem intensiven ersten Turniertag richtet sich der Blick nun auf die entscheidende Phase der ING 3×3 U18 German Championship 2026. Am Sonntag stehen zunächst die letzten Vorrundenspiele der Mädchen und Jungen an, ehe um 12:35 die Finalspiele beginnen. Sowohl die letzten Gruppenspiele als auch die K.O.-Phase können ebenfalls über den Twitch Kanal des Hessischen Basketballverbands verfolgt werden. FOTO: take27

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DBB-Damen: In BERLIN!!!

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Damen ist in Berlin angekommen. Bei der Anreise traf das Team den deutschen Sänger Clueso und versammelte sich sponten zu einem Foto. Das Training in den letzten Tagen vor dem großen Event, dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets), läuft auf Hochtouren. Täglich wird heute und morgen je zweimal intensiv trainiert. Als letzte Spielerin wird Leonie Fiebich (New York Liberty/WNBA)  im Laufe des morgigen Tages beim Team erwartet. Momentan sind folgende 14 Spielerinnen in Berlin versammelt: Emily Bessoir (CB Hozono Global Jairis/ESP), Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA), Frieda Bühner (Portland Fire/WNBA), Patricia Broßmann (Australien Perth Redbacks/AUS), Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals), Luisa Geiselsöder (Portland Fire/USA), Marie Gülich (Townsville Flames/AUS), Alina Hartmann (ALBA BERLIN), Alexis Peterson-Smalls (Valencia BC/ESP), Nyara Sabally (Toronto Tempo/WNBA), Lina Sontag (Cadi la Seu/ESP), Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier Méditerranée/FRA). Und wieder einige Fotoeindrücke: Fotos: DBB/Demirel

Basketball Köln 27.08.2026
WM Qualifikation
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren: In Polen Riesenschritt in Richtung World Cup möglich

Jetzt gilt es für die DBB-Herren in der Qualifikation zum FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar. Am morgigen Sonntag trifft das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú in Danzig auf den ungeschlagenen Tabellenführer Polen. Momentan die größtmögliche Aufgabe für die DBB-Auswahl. Im Falle eines Sieges wäre ein Riesenschritt in Richtung Katar gemacht. Die ersten drei Teams qualifizieren sich für den World Cup (siehe Tabelle unten). Insofern wird es ein echter Showdown zweier Spitzenteams werden (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport). Bei den Polen dürften Point Guard Jordan Loyd (Efes Istanbul, 3 Spiele, 25,3 PTS, 5,3 REB, 3 AST), Mateusz Ponitka (Bahcesehir Istanbul, 7 Spiele, 18,3 PTS, 7 REB, 5,1 AST) und 217 cm Center Aleksander Balcerowski (FC Barcelona, 3 Spiele, 11,7 PTS, 3,3 REB, 1,7 AST) besonders zu beachten sein. Immer wieder zeigen sich aber auch weitere Spieler in einzelnen Spielen, sodass die deutsche Mannschaft immer wachsam bleiben muss. Bei Deutschland weisen Kapitän Dennis Schröder (Charlotte Hornets, 3 Spiele, 21 PTS, 3,7 REB, 8 AST), Oscar da Silva (FC Bayern München, 3 Spiele, 16,3 PTS, 7 REB, 3,7 AST), Johannes Thiemann (FC Bayern München, 3 Spiele, 16,3 PTS, 6,7 REB, 2 AST), David Krämer (Roter Stern Belgrad, 5 Spiele, 13,4 PTS, 5,6 REB, 1,8 AST) und Kay Bruhnke (Rytus Vilnius, 3 Spiele, 12,3 PTS, 2,3 REB) bisher die stärksten Statistiken auf. Weitere Spiele Fr., 27. November 2026 Lettland – Deutschland Mo., 30. November 2026 Deutschland – Polen Do., 25. Februar 2027 Niederlande – Deutschland So., 28. Februar 2027 Deutschland – Lettland Tabelle Gruppe K 1. Polen 7 7 0 672:562 14 2. Kroatien 7 6 1 708:515 13 3. Deutschland 7 6 1 653:563 13 4. Lettland 7 3 4 582:580 10 5. Niederlande 7 2 5 573:585 9 6. Israel 7 2 5 564:583 9

Basketball Köln 27.08.2026
WM Qualifikation
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

World Cup Qualifier Herren: DBB-Team bezwingt die Niederlande

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in die zweite Runde der European Qualifiers für den World Cup 2027 in Katar gestartet. Vor eigenem Publikum in der LANXESS Arena in Köln setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 99:83 (38:31, 26:19, 18:16, 17:17) gegen die Niederlande durch. Weiter geht es nun am kommenden Sonntag, 30. August 2026, mit dem nächsten Qualifier in Danzig/POL (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport). Voigtmann emotional verabschiedet Vor der Partie wurde der langjährige Nationalspieler, Welt- und Europameister Johannes Voigtmann u.a. mit einem Highlightvideo feierlich aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Die Arena stand erstmals Kopf. Daniel Theis wurde wegen leichter Beschwerden geschont. So begannen Dennis Schröder, Tristan da Silva, David Krämer, Isaac Bonga und Johannes Thiemann für Deutschland. Vor den Augen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (Foto unten mit DBB-Präsident Ingo Weiss) begann die Partie. Mit viel Schwung ging Deutschland in die Partie, aber auch die Niederlande sorgte für sehenswerte Szenen (9:5, 2., Bonga). Der Gegner war unbequem und es entwickelte sich eine offene Begegnung (17:13, 4., zwei Dreier Krämer). Der Dreier von Maodo Lo fiel zum 27:22 (7.), die Offense dominierte auf beiden Seiten. Ein „alley oop“ von Schröder auf Oscar begeisterte das Publikum, Oscar punktete auch zum 33:26 (8.). Das erste Viertel ging nach einem Dreier von Kay Bruhnke mit 38:31 zu Ende. Zweistellig vorne Die Niederlande erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und kam heran (38:36, 12.). Thieman stoppte den kleinen Lauf des Gegners, aber das DBB-Team musste immer wachsam gegen starke Niederländer sein. Die zeigten sich gerade aus der Ferne sehr treffsicher und forderten die Mumbrú-Auswahl voll (46:43, 14.). Mit der Defense war der Bundestrainer überhaupt nicht zufrieden. Das Spiel hatte viele Parallelen zum ersten Supercup-Partie gegen Tschechien, als die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit auch defensive Schwächen gezeigt hatte (55:48, 16.). Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten den Gastgebern, die nach 20 Minuten mit 64:50 führten. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Etwas vom Gas Ein guter Start würde jetzt für Sicherheit sorgen. Schröder ließ einen ganz weiten Dreier zum 67:52 fliegen (22.). Das dritte Viertel begann aber im Vergleich zum Auftakt eher gemächlich. Die Niederlande blieb auffällig aus der Dreierdistanz und kam nach 24 Minuten auf 69:60 heran. Der letzte Biss fehlte in diesen Minuten, die mehr oder weniger so dahin plätscherten. Deutschland musste aufpassen, dass die Niederlande auf Distanz gehalten werden konnte. Schröder ging voran, Louis Olinde traf einen Freiwurf, es sah wieder besser aus (74:62, 28.). Es war offensiv zwar alles viel zäher als noch vor der Pause, aber die DBB-Korbjäger behielten weitgehend den Überblick (79:64, 3er Bruhnke, 29.). Nach 30 Minuten lautete der Spielstand 82:66. Sechster Qualierfolg 15.309 Zuschauer freuten sich auf das abschließende Viertel. Malte Delow startete mit einem weiten Zweier und legte einen ebenso weiten Dreier nach: 87:68 (32.). Deutschland war jetzt klar auf der Siegerstraße auf dem Weg zum sechsten Qualierfolg. Wenn auch das „Zaubern“ nicht so recht klappen wollte, bahnte sich doch ein souveräner Sieg an. Fünf Minuten vor Schlusspfiff führte das deutsche Team komfortabel mit 89:74. Weitere Punkte von Oscar und Tristan sorgten dafür, dass das deutsche Team trotz eines schlechteren Zugriffs in der Defense ihre 15-Punkte-Führung weiter halten konnte (93:78, 38.). Ein Dreier von Nelson Wiedemann zum Stand von 97:81 setzte endgültig den Deckel drauf. Letztendlich gewann das deutsche Team hochverdient mit 99:83. „Müssen die Balance finden“ Isaac Bonga: „Jedes Team, gegen das wir in der Gruppe spielen nehmen wir ernst. Wir wissen die Spiele werden hart und die Niederlande sind ein Team, das richtig gut werfen kann von der Dreierlinie. Am Anfang haben wir die machen lassen, was die wollen. Aber umso länger wir gespielt haben, desto besser ist es geworden. Ich glaube wir haben so einen hohen Standard an uns selber, dass wir, auch wenn es offensiv gut läuft, wir unsere Defensive auch hochhalten wollen. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gemacht, sind in der zweiten dann besser geworden und müssen da jetzt einfach die Balance finden.“ Maodo Lô: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Die Niederländer haben offensiv einen guten Plan, sie spielen schnell und haben gute Dreierschützen. Das war einfach eine schlechte Leistung von unserer Seite. Da müssen wir eigentlich in der Defense auf einem besseren Niveau spielen. Ich glaube, wenn wir das gemacht hätten, dann wäre es am Anfang einfacher gewesen. Beide Seiten des Feldes beeinflussen sich natürlich. Aber unsere Defenseleistung in der ersten Halbzeit ist nicht unserer Anspruch als DBB.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 13 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 15 FC Bayern München Maodo Lo 10 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 5 Orlando Magic/NBA Nelson Weidemann 3 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 3 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 23 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 5 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 8 FC Bayern München David Krämer 8 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Köln 27.08.2026
Freundschaftsspiel Testspiel
Deutschland (GER) - Türkei (TUR)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

ING Deutschland und DBB verlängern Partnerschaft vorzeitig und langfristig

Die ING Deutschland setzt kurz vor dem Start des FIBA Women’s Basketball World Cup in Berlin ein starkes Zeichen: Die Partnerschaft mit dem Deutschen Basketball Bund (DBB) wurde vorzeitig bis mindestens zum 30. September 2036 verlängert. Das gaben ING und DBB heute im Rahmen des Länderspiel-Doubleheaders in der Lanxess Arena in Köln bekannt, bei dem sowohl die Herren- als auch die Damen-Nationalmannschaft des DBB spielten. Damit geht eine der längsten ununterbrochenen Hauptsponsor- und Trikotpartnerschaften auf nationaler Verbandsebene im Ballsport in eine beachtliche Verlängerung. Am Ende der neuen Vertragslaufzeit wird die ING mindestens 33 Jahre Hauptsponsor des DBB gewesen sein, verbunden mit einer vertraglich vereinbarten Option auf eine weitere Verlängerung der Partnerschaft. „Mit der ING verbindet uns seit weit über 20 Jahren eine ganz besondere Partnerschaft. In dieser langen Zeit ist ein riesiges gegenseitiges Vertrauen entstanden und aus einer klassischen Sponsoringpartnerschaft längst eine sehr enge und freundschaftliche Zusammenarbeit geworden. Die ING hat den deutschen Basketball und den DBB über all die Jahre zuverlässig begleitet und unterstützt, aber auch immer wieder innovativ gefordert. Dass wir diese Partnerschaft nun langfristig bis 2036 verlängern konnten, ist alles andere als selbstverständlich und ein großartiges Zeichen. Ich freue mich sehr darüber und bin sicher, dass wir gemeinsam noch viele besondere Basketball-Momente erleben werden“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland: „Die Entwicklung des Basketballs in Deutschland in den vergangenen Jahren ist beeindruckend: Dieser Sport verbindet, inspiriert und begeistert heute so viele Menschen wie nie zuvor. Die ING ist stolz darauf, diesen Weg seit 2003 als Partner des Deutschen Basketball Bundes zu begleiten. Mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup in Berlin steht bereits das nächste große Highlight bevor. Dass wir unsere Zusammenarbeit bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft bis mindestens 2036 verlängern, ist ein starkes Bekenntnis zum Basketball in Deutschland – von den Nationalmannschaften über die Nachwuchsförderung bis hin zur Weiterentwicklung des Sports.“ Umfangreiches Engamement Im Rahmen der seit 1. Mai 2003 laufenden Partnerschaft unterstützt die ING Deutschland neben den Nationalmannschaften auch die Nachwuchsarbeit des DBB. Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, der vom 4. bis zum 13. September in Berlin stattfindet, ist die ING zudem nationaler Event Sponsor.  Seit Juni 2005 ist die Bank außerdem Hauptsponsor der Deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften. Und mit der ING 3×3 German Championship bringen der DBB und die ING seit 2017 die Streetball-Variante 3×3 auf öffentliche Plätze in deutschen Großstädten.

Basketball Köln 27.08.2026
Freundschaftsspiel Testspiel
Deutschland (GER) - Türkei (TUR)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Damen belohnen sich nicht für starken Fight gegen die Türkei

Die DBB-Damen haben im dritten und letzten offiziellen Testspiel auf dem Weg zum Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) die dritte Niederlage kassiert. Gegen die Türkei verlor das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute in Köln mit 62:63 (19:17, 21:13, 7:13, 15:14). Weiter geht es am 4. September 2026 in Berlin mit dem ersten WM-Spiel gegen Spanien (WM-Tickets). Ausgeglichener Auftakt Alexis Peterson, Alexandra Wilke, Emma Eichmeyer, Luisa Geiselsöder und Lina Sontag starteten für Deutschland. Von Beginn an arbeitete das deutsche Team konzentriert in der Defense und erzielte in Person von Peterson die ersten Punkte der Partie (4:0, 2.). Doch auch die Türkei fand ihren offensiven Rhythmus, glich durch Freiwürfe aus und ging nach einem Ballgewinn sogar in Führung (4:6, 4.). Zwar punktete Geiselsöder für Deutschland weiter, doch der anfängliche Zugriff in der Defense war verschwunden. So stand es nach knapp fünf gespielten Minuten 8:11. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in welchem Deutschland durch Punkte von Marie Gülich und Britta Daub weiter an den Türkinnen dran blieb (12:13, 7.). Anderthalb Minuten vorm Ende des ersten Viertels übernahmen die deutschen Damen durch verwandelte Freiwürfe von Wilke und Geiselsöder wieder die Führung und gingen beim Stand von 19:17 in die Viertelpause. Deutschland übernimmt Deutschland startete mit zwei Dreiern von Eichmeyer und Emily Bessoir in das zweite Viertel, stellte auf 25:17 und zwang die Türkinnen damit zu ihrer ersten Auszeit (11.). Doch auch diese änderte nichts am Momentum: Ein Steal von Geiselsöder mit anschließendem Dreier und ein Mid-Range-Treffer von Peterson bauten die deutsche Führung weiter aus (30:20, 13.). Trotz vereinzelter gelungener Offensivaktionen der Türkei schaffte es das deutsche Team die Führung durch einen And-One und weitere Punkte von Gülich auszubauen (38:26, 17.). Letztendlich war es eine geringe Trefferquote der Türkinnen kombiniert mit einem starken Defensivrebounding der Deutschen, welches für den Halbzeitstand von 40:30 sorgte. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Wendung Deutschland gelang es immer wieder, Wege zum gegnerischen Korb zu finden und dort zu vollstrecken oder an die Linie zu gehen (44:32, Wilke, 22.). Auch die Defense agierte über weite Strecken sehr stabil und deutlich verbessert. Die Türkinnen kamen eigentlich nur durch Fehler der Deutschen ins Spiel. Der Dreier des Gegners traf zum 44:37 (23.), Lange nahm eine frühe Auszeit. Die DBB-Auswahl musste jetzt aufpassen, verlor einige Minuten lang die Konzentration. Die Türkei nutzte das zum 44:39 (24.). Zwei weitere erfolgreiche Angriffe der Türkinnen brachten sie wieder direkt an die deutsche Mannschaft (44:43, 25.). Nach einem Foul konnten sie dann an der Freiwurflinie wieder die Führung übernehmen – das erste Mal seit dem ersten Viertel. Zwei wichtige Blocks von Clara Bielefeld verhinderten in dieser Phase, dass sich die Türkei einen Puffer erspielte. Doch in der Offense fiel für Deutschland nichts und so machten die Gegnerinnen das Spiel, durch einen Dreier, zum Two-Possession-Game (44:48, 28.). Nach einem getroffenen Freiwurf und einem Reverse-Layup von Sontag war Deutschland wieder auf einen Punkt herangekommen (47:48). Mit zwei Freiwürfen erhöhten die Türkinnen zur letzten Pause wieder. Mit 47:49 ging es ins letzte Viertel. Krimi ohne Happy End Das vierte Viertel begann furios: And-One Türkei und Deutschland mit der direkten Antwort zum Anschluss: Bessoir traf für drei und ein And-One von Wilke zur deutschen Führung (53:52, 32.). Treffer von Geiselsöder und Sontag, ein Dreier von Wilke und eine starke Leistung in der Defense sorgten für die Wiederherstellung der Sieben-Punkte-Führung für Deutschland (60:53, 34.). Doch die Türkei berappelte sich schnell nach dem Offensiv-Run der Deutschen und stellte fünf Minuten vor Schlusspfiff auf 60:59. Ballverluste und eine Foulbelastung auf deutscher Seite ermöglichten der Türkei erneut die Führung und so waren es die Türkinnen kurz vor Schluss, welche knapp mit einem Punkt vorne lagen. Deutschland verteidigte aggressiv, warf sich in jeden Offensivrebound, erzielte allerdings bis eine Minute vor Abpfiff keine weiteren Treffer (60:61, 39.). Olaf Lange nahm eine Auszeit, leider ohne die gewünschte Wirkung: Die Türkei scorte weiter und Deutschland nahm das nächste Timeout (40.). Dieses Mal mit Wirkung: Sontag trifft zum Anschluss und Deutschland hat mit 20 Sekunden die letzte Possession des Spiels (62:63, 40.). Letztendlich kann Deutschland diese Chance nicht nutzen und verliert mit 62:63. „Ein guter Test für uns!“ Bundestrainer Olaf Lange: „Es ist die dritte Niederlage in Folge, das macht mich aber nicht nervös. Das waren sehr gute Spiele. Ganz besonders heute: In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Gegen eine normale Verteidigung haben wir sehr sehr gut gespielt und im dritten Viertel gegen die Presse haben wir dann ein bisschen den Faden verloren. Da hätten wir einfach attackieren müssen, das Feld sehen und die richtigen Entscheidungen treffen. Das war bisschen unsere Schwäche. Das tut weh, weil wir eigentlich sehr gut gespielt haben und uns auch nochmal gut zurückgekämpft haben. Insgesamt von den Zuschauern hier in der Halle eine super Stimmung und ein guter Test für uns!“ Alexandra Wilke: „Mit dem Spiel haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und gezeigt, was wir können. Im dritten Viertel hatten wir zu viele Turnover, sind vorne garnicht in den Rhythmus gekommen und das hat uns am Ende so ein bisschen das Genick gebrochen. Wir haben jetzt natürlich auch noch ein Testspiel und darauf freuen wir uns auch schon.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson-Smalls 6 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 15 Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 0 Basket Lattes Montpellier/FRA Emma Eichmeyer 3 Saarlouis Royals Luisa Geiselsöder 13 Portland Fire/USA Alina Hartmann 0 ALBA BERLIN Britta Daub 2 Eisvögel USC Freiburg Marie Gülich 7 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 7 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 7 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA Patricia Broßmann 2 ASD Basket Costa Masnaga/ITA