Toller 7. WM-Platz!

Im finnischen Helsiniki ging es beim Challenger 2021 für die deutschen U16-Mädchen in der Gruppe mit Griechenland, Lettland, Finnland, Frankreich und Bulgarien um die Qualifikation für den FIBA U17 World Cup 2022 im ungarischen Debrecen. Dafür musste sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack unter die ersten beiden Plätze spielen und vor allem mentale Stärke beweisen. Schließlich entschieden die U16-Spielerinnen den seltenen Fünfervergleich der fünf sieggleichen Teams hinter den ungeschlagenen Französinnen für sich und lösten als Gruppenzweiter das begehrte WM-Qualifikationsticket für die Titelkämpfe in Ungarn.

In Debrecen wurde unter Head Coach Janet Fowler-Michel in der Vorrunde gegen Neuseeland (68:35), Mali (55:44) und die USA (40:86) gespielt. Das Achtelfinale wurde gegen Ägypten mit 61:46 gewonnen, ehe im Viertelfinale Frankreich eine Numer zu groß war (40:63). Nach dem 72:75 geegn Australien ging es zum Abschluss um Platz gegen Japan. Der Jubel nach dem 59:50-Erfolg kannte keine Grenzen.

Vorletztes Spiel

Deutschland

72 – 75

FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022 | GER – AUS
Australien

Letztes Spiel

Deutschland

59 – 50

FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022 | GER – JAP
Japan

Zahlen U17 Women’s World Cup 2022

0

PTS – Annika Soltau

0

REB – Mailien Rolf

0

REB – Team

Galerie

U17w-Jubel2022

WM: U17-Mädchen mit Sieg zum Abschluss

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

EnglischHelena2022U17WC_landscape

WM: U17-Mädchen mit knapper Niederlage gegen Australien

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

Fowler-Michel2022_WCU17_landscape

WM-Viertelfinale: U17-Mädchen unterliegen Frankreich

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

KVR64368

Viertelfinale beim World Cup-Debüt der U17-Mädchen

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

KVR65364

World Cup: USA beschert U17-Mädchen erste Niederlage

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Gegen ein athletisches US-Team, das auf beiden Seiten konstant Druck machte, kam die DBB-Auswahl durch Rolf und Soltau nur schwerfällig zu Punkten. Jeder Abschluss war hart erkämpft, hochprozentige Würfe kamen kaum zustande. Die Titelfavoritinnen hingegen fanden immer besser ihren Rhythmus, vor allem aus der Mitteldistanz und in der Zone. Dort spielten sie ihre Klasse aus und sorgten gleich zu Beginn der Partie für klare Verhältnisse. 7:21 hieß aus deutscher Sicht nach zehn Minuten. Das zweite Viertel ließ ebenso wenig Zweifel am Favoritenstatus der US-Amerikanerinnen aufkommen. Mit ihrem hohen Pensum über das gesamte Feld konnten die deutschen Mädchen nicht mitgehen und kamen offensiv so nur schwer in Tritt. Lediglich Soltau und Rolf spielten hin und wieder ihre Stärken im Eins-gegen-Eins aus. Die beiden DBB-Talente erzielten zur Halbzeit 16 der 19 deutschen Punkte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit warfen die U17-Mädchen nochmal alles in die Waagschale, ackerten in der Verteidigung und setzten ihre ganze Energie darin, den Amerikanerinnen möglichst schwierige Würfe zu geben. So hielten sie ihre Gegnerinnen im dritten Viertel bei lediglich 16 Punkten. Für eine echte Aufholjagd reichte es dennoch nicht. So sehr die DBB-Auswahl defensiv leidenschaftlich auftrat, so schwer tat sie sich auch im zweiten Durchgang noch im Angriff. Immer wieder wurde Deutschland bereits vor dem Abschluss gestoppt und kam über die gesamte Partie nicht auf mehr als 51 Versuche aus dem Feld (USA: 86). Die gelegentlichen Treffer von Soltau (19 PTS) und Rolf (12 PTS) zeigten zwar die individuelle Klasse der beiden Talente, konnten allerdings keinen Lauf mehr entfachen. Am Ende musste sich das DBB-Team einer klar besseren US-amerikanischen Auswahl mit 40:86 geschlagen geben. Neben den beiden Top-Scorerinnen markierten Miriam Diala (4), Joanna Scheu (3) und Marianna Byvatov (2) die einzigen deutschen Zähler. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

U17w2022-Bank_landscape

U17-Mädchen siegen auch gegen Mali

Die deutschen U17-Mädchen sind beim FIBA U17 Women’s Basketball World Cup in Debrecen/Ungarn weiter ungeschlagen. Nach dem klaren Auftakterfolg gegen Neuseeland setzte sich das Team von Head Coach Janet Fowler-Michel heute gegen Mali mit 55:44 (8:6, 15:9, 21:14, 11:15) durch. Am kommenden Dienstag wartet zum Abschluss der Vorrunde Topfavorit USA auf die DBB-Auswahl. Mit Joanna Scheu, Naima Fox, Mailien Rolf, Emmanuelle Djuela und Miriam Diala startete Deutschland ohne die angeschlagene Annika Soltau in die Partie. „Wild“ begann die Partie mit enorm vielen Fehlern auf beiden Seiten. 3:2 hieß es nach über drei Minuten, da hatte es aber schon acht Ballverluste gegeben. Die DBB-Mädchen hatten große Probleme mit der aggressiven Defense des Gegners. Gut arbeitete man hingegen beim Rebound gegen die athletischen Afrikanerinnen. Mail vergab eine Fülle von Würfen in Korbnähe, auch Deutschland fand offensiv kaum statt (5:6, 9.). Der Dreier von Melina Aigner zum 8:6 war Balsam für ihr Team und bedeutete die Führung nach dem ersten Viertel. Es blieb – freundlich ausgedrückt – ein „low scoring game“, bis Diala und Marianna Byvatov wenigstens ihre Freiwürfe versenkten (12:6, 14.). Rolf traf aus der Ferndistanz und per Zweier zum 18:9 (17.), bei dem Spielverlauf fast schon eine klare Führung. Die Wurfquote von Mali nach 18 Minuten: 4/30! Zur Pause lag die DBB-Auswahl mit 23:15 vorne. Mali kam gut aus der Kabine und verkürzte auf 25:22, aber Rolf hatte umgehend die passende Antwort: Dreier zum 28:22 (23.). Maria Perner stand dem in nichts nach (31:22, 25.). Endlich fielen die Dreier (35:24, Scheu, 27.), das DBB-Team war auf einem guten Weg. Mali blieb aber gefährlich und ließ sich zunächst nicht weiter abschütteln. Perner war wieder per Dreier zur Stelle (40:27, 29.), Deutschland spielte sich jetzt ein wenig „frei“ und Scheu traf mit der Schlusssirene des dritten Viertels zum 44:29. Wieder netzte Perner von „downtown“ (49:31, 32.), man durfte von einer Vorentscheidung sprechen. Mali steckte nie auf (49:37, 37.), aber der deutsche Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. „Wir mussten ohne Annika Soltau spielen, die leicht verletzt ist, aber wir hoffen auf ihren Einsatz gegen die USA. Es war heute ein bisschen ein Kopf-Problem bei den Mädels, die nicht richtig an sich glauben. Defensiv machen wir das gut, aber es geht ja auch ums Scoren. Mali hat Wahnsinns-Athletinnen, allerdings ist das ’skills level‘ zum Glück nicht so gut. Angetan war ich von unserer defensiven Leidenschaft und davon, dass wir in der zweiten Halbzeit auch offensiv besser zurecht gekommen sind“, so Fowler-Michel. Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 6), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 8), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 2), Helena Englisch (MTV München), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 3), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 2), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 2), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 9), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 15), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 10), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, dnp), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

EnglischHelena2002vsNZL_landscape

U17-Mädchen bezwingen Neuseeland

Die deutschen U17-Mädchen sind beim FIBA U17 Women’s Basketball World Cup in Debrecen/Ungarn weiter ungeschlagen. Nach dem klaren Auftakterfolg gegen Neuseeland setzte sich das Team von Head Coach Janet Fowler-Michel heute gegen Mali mit 55:44 (8:6, 15:9, 21:14, 11:15) durch. Am kommenden Dienstag wartet zum Abschluss der Vorrunde Topfavorit USA auf die DBB-Auswahl. Mit Joanna Scheu, Naima Fox, Mailien Rolf, Emmanuelle Djuela und Miriam Diala startete Deutschland ohne die angeschlagene Annika Soltau in die Partie. „Wild“ begann die Partie mit enorm vielen Fehlern auf beiden Seiten. 3:2 hieß es nach über drei Minuten, da hatte es aber schon acht Ballverluste gegeben. Die DBB-Mädchen hatten große Probleme mit der aggressiven Defense des Gegners. Gut arbeitete man hingegen beim Rebound gegen die athletischen Afrikanerinnen. Mail vergab eine Fülle von Würfen in Korbnähe, auch Deutschland fand offensiv kaum statt (5:6, 9.). Der Dreier von Melina Aigner zum 8:6 war Balsam für ihr Team und bedeutete die Führung nach dem ersten Viertel. Es blieb – freundlich ausgedrückt – ein „low scoring game“, bis Diala und Marianna Byvatov wenigstens ihre Freiwürfe versenkten (12:6, 14.). Rolf traf aus der Ferndistanz und per Zweier zum 18:9 (17.), bei dem Spielverlauf fast schon eine klare Führung. Die Wurfquote von Mali nach 18 Minuten: 4/30! Zur Pause lag die DBB-Auswahl mit 23:15 vorne. Mali kam gut aus der Kabine und verkürzte auf 25:22, aber Rolf hatte umgehend die passende Antwort: Dreier zum 28:22 (23.). Maria Perner stand dem in nichts nach (31:22, 25.). Endlich fielen die Dreier (35:24, Scheu, 27.), das DBB-Team war auf einem guten Weg. Mali blieb aber gefährlich und ließ sich zunächst nicht weiter abschütteln. Perner war wieder per Dreier zur Stelle (40:27, 29.), Deutschland spielte sich jetzt ein wenig „frei“ und Scheu traf mit der Schlusssirene des dritten Viertels zum 44:29. Wieder netzte Perner von „downtown“ (49:31, 32.), man durfte von einer Vorentscheidung sprechen. Mali steckte nie auf (49:37, 37.), aber der deutsche Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. „Wir mussten ohne Annika Soltau spielen, die leicht verletzt ist, aber wir hoffen auf ihren Einsatz gegen die USA. Es war heute ein bisschen ein Kopf-Problem bei den Mädels, die nicht richtig an sich glauben. Defensiv machen wir das gut, aber es geht ja auch ums Scoren. Mali hat Wahnsinns-Athletinnen, allerdings ist das ’skills level‘ zum Glück nicht so gut. Angetan war ich von unserer defensiven Leidenschaft und davon, dass wir in der zweiten Halbzeit auch offensiv besser zurecht gekommen sind“, so Fowler-Michel. Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 6), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 8), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 2), Helena Englisch (MTV München), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 3), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 2), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 2), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 9), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 15), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 10), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, dnp), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

Fowler-Michel

„Etwas ganz Besonderes für den DBB!“

Noch nie zuvor nahm ein Team der U17-Mädchen in der Geschichte des DBB am FIBA U17 Women’s World Cup teil – am kommenden Samstag, den 9. Juli 2022, ist es endlich so weit. Zum Auftakt geht es um 17:00 Uhr gegen Neuseeland. Verfolgen lässt sich dieser Meilenstein des deutschen Nachwuchs-Basketballs sowie alle Spiele des Turniers live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA. Die Qualifikation für den vom 9. bis 17. Juli 2022 stattfindenden Wettkampf erreichte das DBB-Team durch den zweiten Platz beim letztjährigen FIBA Youth Challenger der U16-Mädchen. Unter der Leitung von Head Coach Janet-Fowler Michel soll in diesem Sommer auf dem Erfolg aufgebaut werden. „Diese U17 WM ist etwas ganz Besonderes für den DBB. Wir nehmen zum ersten Mal in dieser Altersklasse teil“, betont Fowler-Michel die Tragweite des Turniers für Team und Verband. Im Vorfeld des World Cups spricht sie im Interview über die Vorbereitung, blickt voraus auf ihr Team, die Konkurrenz und die Ziele für den World Cup. Alle Infos zum FIBA U17 Women’s World Cup 2022 „Diese Erfahrungen sind unbezahlbar“ Wie wichtig ist diese Zeit mit der Nationalmannschaft über den Sommer für die Entwicklung der Spielerinnen? Unser Sommerprogramm gibt den Spielerinnen die Möglichkeit, mit und gegen die besten deutschen Spielerinnen ihres Jahrgangs zu trainieren. Noch dazu bekommen sie zusätzliche Spielpraxis gegen die besten internationalen Spielerinnen. Diese Erfahrungen sind unbezahlbar. Wie bewertest du den Sommer mit dem Team bisher und die Vorbereitung in der Zeit kurz vor dem Turnier? Die Vorbereitung verlief leider etwas holprig. Letztlich werden wir aus verschiedenen Gründen erst bei der WM die ersten Spiele mit dem finalen Kader bestreiten. Die sechs Testspiele mussten zur Selektion und Mannschaftsentwicklung gleichermaßen genutzt werden, aber erst bei der WM wird die Mannschaft in dieser Konstellation ihre ersten Spiele absolvieren. Trotzdem gehen wir mit einer sehr großen Vorfreude in das Turnier und werden mit maximalem Investment unsere Ziele verfolgen. Was war dabei eure größte Herausforderung? Wir hatten nur wenig Zeit, da die Saison für alle Spielerinnen in ihren verschiedenen Ligen sehr lang ging und sie natürlich als Leistungsträgerinnen in ihren Teams sehr gefordert wurden. Unter Berücksichtigung einer bestmöglichen Belastungsgestaltung wurde ein kurzes und zielorientiertes Vorbereitungsprogramm gestaltet. Worin liegen die Stärken Deines Teams? Unsere Stärken liegen in der physischen und energischen Spielweise in der Verteidigung und dem schnellen, aggressiven Spiel nach vorne. Wir müssen mit Energie und Leidenschaft spielen, um unsere Spielidee umsetzen zu können. Wie schätzt du die Konkurrenz in eurer Gruppe ein? In unserer Gruppe mit den USA, Neuseeland und Mali sind vier Mannschaften von vier verschiedenen Kontinenten mit vier verschiedenen Arten Basketball zu spielen. Unsere ersten beiden Gegner, Neuseeland und Mali, erwarten wir sportlich auf Augenhöhe. Mit den USA haben wir zudem den Titelabonnenten zugelost bekommen. Sie haben bereits mehrere Titel gewonnen und gelten auch hier wieder als Turnierfavorit. Welche Ziele habt ihr euch für den World Cup gesteckt? Unser Ziel ist es, mindestens das Viertelfinale zu erreichen. Für die Spielerinnen bietet diese WM eine großartige Gelegenheit, internationale Erfahrungen auf der größtmöglichen sportlichen Bühne zu sammeln. Sich mit den besten Spielerinnen der Welt in der eigenen Altersklasse zu messen, bedeutet die bestmögliche eigene Spielleistung in die mannschaftliche Geschlossenheit zu integrieren, denn nur wenn wir als Team funktionieren, können wir auf diesem Niveau bestehen. Der Kader Melina Aigner (TS Jahn München) Marianna Byvatov (SC Rist Wedel) Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz) Helena Englisch (MTV München) Naima Fox (TuS Lichterfelde) Nafi Harz TuS Lichterfelde) Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde) Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg) Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen) Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg) Annika Soltau (TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers) Magdalena Winter (TuS Lichterfelde)