Das DBB-Aushängeschild!

Die 3×3-Damen des Deutschen Basketball Bundes sind so etwas wie das Aushängeschild des Verbandes. Die Spielerinnen stehen größtenteils im „Team Bundeswehr“ und verkörpern die Kooperation zwischen DBB und der Bundeswehr am 3×3-Bundesstützpunkt in Hannover. Und haben im Jahr 2021 großartige Erfolge erspielt.

Zunächst ging es zur Olympia-Qualifikation ins österreichische Graz, wo man zwar sehr gute Auftritte hatte, letztlich gegen die beiden Finalisten USA und Frankreich schon in der Vorrunde die Segel streichen musste.

Doch die Triumphe ließen anschließend nicht mehr lange auf sich warten. Zunächst gelang im Rahmen der FIBA 3×3 Women’s Series der Erfolg im rumänischen Konstanza mit einem 13:12-Sieg gegen die Niederlande. Beim FIBA 3×3 Europe Cup holten sich die DBB-Damen unter dem Eiffelturm in Paris dann sensationell die Silbermedaille. Um dann nur eine Woche später noch einen draufzusetzen, als die deutschen 3×3-Ladies das FIBA 3×3 Wmen´s Series Finale in Bukarest/Rumänien für sich entschieden. Im Endspiel wurde Kanada mit 18:14 bezwungen.

Wir würden sagen: So kann es in 2022 gerne weitergehen!

Letztes Spiel

Deutschland

18 – 14

FIBA 3×3 Women´s Series 2021 Bukarest
Kanada

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m 3×3 Spielerin Bundeswehr/TK Hannover
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m 3×3 Spielerin Herner TC
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m 3×3 Spielerin BKG Prima Akademia/HUN
Emma Eichmeyer 25/02/2000 1.81 m 3×3 Spielerin BC Saarlouis Royals
Leonie Fiebich 10/01/2000 1.89 m 3×3 Spielerin New York Liberty/Valencia Basket USA/ESP
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m 3×3 Spielerin Bundeswehr/TK Hannover
Stefanie Grigoleit 11/12/1989 1.86 m 3×3 Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Katharina Haddar 15/01/1994 1.80 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Pauline Mayer 05/07/2001 1.68 m 3×3 Spielerin Eisvögel USC Freiburg
Marie Reichert 16/04/2001 1.85 m 3×3 Spielerin TK Hannover
Luana Rodefeld 23/12/1997 1.76 m 3×3 Spielerin Team Bundeswehr
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m 3×3 Spielerin ALBA BERLIN
Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m 3×3 Spielerin Rutronik Stars Keltern
Laura Zolper 16/01/2001 1.70 m 3×3 Spielerin Sheffield Hatters/GBR
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Svenja Brunckhorst

3×3 Spielerin

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Jennifer Crowder

3×3 Spielerin

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Ama Degbeon

3×3 Spielerin

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Emma Eichmeyer

3×3 Spielerin

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Leonie Fiebich

3×3 Spielerin

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Sonja Greinacher

3×3 Spielerin

Stefanie Grigoleit

Stefanie Grigoleit

3×3 Spielerin

FIBA 3x3 Europe Cup Qualifier 2021 (ISR )

Katharina Haddar

3×3 Spielerin

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Pauline Mayer

3×3 Spielerin

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Marie Reichert

3×3 Spielerin

Luana Rodefeld

Luana Rodefeld

3×3 Spielerin

Theresa Simon

Theresa Simon

3×3 Spielerin

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Alexandra Wilke

3×3 Spielerin

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Laura Zolper

3×3 Spielerin

Galerie

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Nächste Verkaufsphase für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 startet am 4. März

Die Vorfreude auf den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin wächst weiter – und mit ihr die Möglichkeiten für Fans, live dabei zu sein. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) startet am Mittwoch, 4. März 2026, um 10 Uhr die nächste Verkaufsphase. Dann gehen die Tagestickets für die Gruppenphase offiziell in den Verkauf. Vom 4. bis 7. September 2026 verwandelt sich Berlin in das Zentrum des internationalen Frauenbasketballs. Gespielt wird die Gruppenphase parallel in zwei Arenen, der Berlin Arena (Uber-Platz 1) und der Max-Schmeling-Halle. Mit einem Tagesticket können die Fans gleich vier Spiele an einem Tag erleben – geballte Weltklasse, pure Emotionen und echte Turnieratmosphäre inklusive. Ein ganz besonderes Highlight erwartet die deutschen Fans am Freitag, 4. September 2026, sowie am Montag, 7. September 2026: An diesen Tagen haben sie die Chance, Teil der begehrten Deutschland-Session zu werden und das DBB-Team vor heimischer Kulisse lautstark zu unterstützen. Gänsehaut-Momente sind garantiert. Die Tagestickets sind ab 39 € (Preiskategorie 4) in der Berlin Arena sowie ab 55 € (Preiskategorie 3) in der Max-Schmeling-Halle erhältlich. Aufgrund der hohen Nachfrage rund um das Team-Deutschland-Ticket kann das Tagesticket für den 5. September 2026 in der Max-Schmeling-Halle derzeit nicht angeboten werden. Darüber hinaus dürfen sich Fans schon jetzt auf weitere Angebote freuen: In Kürze werden die ersten VIP- und Premium-Pakete für das Final-Wochenende sowie für die Tagestickets der Final- und Gruppenphase verfügbar sein. Weitere Details werden wir rechtzeitig über die sozialen Kanäle und der Homepage teilen. Der DBB freut sich auf ein großes Basketball-Fest in der Hauptstadt – und auf volle Arenen, wenn die besten Teams der Welt in Berlin um den Titel spielen. Jetzt Tagestickets sichern und Teil eines unvergesslichen Sportmoments werden! Foto von Alex Wilke: DBB/Camera 4 Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin

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Trauer um Manfred Engel

Der Deutsche Basketball Bund trauert um Manfred Engel. Der ehemalige Minibasketball-Beauftragte des DBB und Vizepräsident des Hessichen Basketball Verbandes (Verwaltung) ist im Alter von 74 Jahren plötzlich verstorben. „Manfred war ein sehr guter Freund von mir, ich bin sehr traurig über seinen Verlust. Seit vielen Jahrzehnten hat er unermüdlich für den Basketball, besonders für den Nachwuchs, gearbeitet und enorm viel bewegt. Ich erinnere mich gerne an unsere zahlreichen Treffen vor allem in seiner Heimatstadt Rotenburg an der Fulda, wo er ein perfekter Gastgeber mit ganz viel Herz war, oder auch an die hervorragende Zusammenarbeit bei der Damen-WM 1998 in Deutschland. Der DBB wird Manfred ein ehrendes Gedenken bewahren“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Manfred Engel war maßgeblich dafür verantwortlich, dass eine Vorrunde der Damenbasketball-WM 1998 in Rotenburg an der Fulda ausgetragen wurde, dazu weitere sechs Länderspiele der deutschen Damennationalmannschaft. Außerdem zeichnete er für die Mit-Organisation von drei Bundestagen des Deutschen Basketball Bundes auf hessischem Boden verantwortlich. Angefangen im Basketball hatte er als Helfer von Lehrerkollege Norbert Raabe, der Basketball in der TG Rotenburg etablierte. Nach eigener Aussage hatte der Verstorbene selbst „keine Ahnung vom Sport“. Dies sei ein Vorteil, denn er sei „zuständig für die Verwaltung und kann den Trainern den Rücken freihalten. Die sind froh, dass ich ihnen nicht reinrede“. Der alleinstehende Manfred Engel war 40 Jahre lang Lehrer für Mathematik an der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule und auch Lehrerausbilder. Ehrenamtlich war er auch Landesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht. Nachruf des Hessichen Basketball Verbandes

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Ballin Overseas Teil 5: DBB-Nachwuchs im Nord-Osten

Die US-College-Saison 25/26 ist in vollem Gange. Seit Anfang November stehen viele deutsche Talente wieder auf den Courts der NCAA und versuchen sich mit ihrem College für den prestigeträchtigen March Madness zu vorzubereiten. In unserer Rubrik „Ballin Overseas“ stellen wir die deutschen Talente nach und nach vor und liefern Wissenswertes zu deren Saisons in Übersee. Dafür haben wir die Spieler und Spielerinnen nach den US-Regionen West, South West, Mid West, South East und North East eingeteilt. Heute geht die Aufmerksamkeit abschließend auf den Nord-Osten. NORTH EAST Ben Defty Team: Boston University Terriers (MA) Jahrgang: 2005 Position: SF/PF Größe: 2.11 m College-Saison: Sophomore Punkteschnitt: 14.8 (30 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 14 U-Länderspiele 2 Turniere Amon Dörries Team: Bucknell Bison (PA) Jahrgang: 2006 Position: C Größe: 2.10 m College-Saison: Freshman Punkteschnitt: 16.1 (31 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 20 U-Länderspiele 3 Turniere U16-Europameister (Div. B) 2022 U18-Europameister 2024 U19-Vizeweltmeister 2025 Eric Reibe Team: UConn Huskies (CT) Jahrgang: 2006 Position: C Größe: 2.13 m College-Saison: Freshman Punkteschnitt: 6.8 (30 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 17 U-Länderspiele 3 Turniere U16-Europameister (Div. B) 2022 U19-Vizeweltmeister 2025 Rikus Schulte Team: Fordham Rams (NY) Jahrgang: 2004 Position: SF/PF Größe: 2,06 m College-Saison: Junior Punkteschnitt: 10,5 (29 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 19 U-Länderspiele 3 Turniere Lamin Sabally Team: Iona Gaels (NY) Jahrgang: 2002 Position: SF/PF Größe: 2,01 m College-Saison: Senior Punkteschnitt: 11,2 (30 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 0 U-Länderspiele 0 Turniere Skye Belker Team: Princeton Tigers (NJ) Jahrgang: 2004 Position: PG/SG Größe: 1.75 m College-Saison: Junior Punkteschnitt: 13.0 (26 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 0 U-Länderspiele 0 Turniere Franka Wittenberg Team: Canisius Golden Griffins (NY) Jahrgang: 2003 Position: PG/SG Größe: 1.74 m College-Saison: Senior Punkteschnitt: 9.1 (29 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 24 U-Länderspiele 4 Turniere Hilke Feldrappe Team: Columbia Lions (NY) Jahrgang: 2004 Position: SF/PF Größe: 1.88 m College-Saison: Junior Punkteschnitt: 2.6 (20 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 5 A-Länderspiele 26 U-Länderspiele 4 Turnier Lara Langermann Team: UAlbany Great Danes (NY) Jahrgang: 2005 Position: PG/SG Größe: 1.70 m College-Saison: Junior Punkteschnitt: 7.5 (29 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 20 U-Länderspiele 3 Turnier Maja Rohkohl Team: Duquesne Dukes (PA) Jahrgang: 2004 Position: C Größe: 1.93 m College-Saison: Sophomore Punkteschnitt: 1.6 (29 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 0 U-Länderspiele 0 Turniere Genevive Wedemeyer Team: Siena Saints (NY) Jahrgang: 2003 Position: PG/SG Größe: 1.72 m College-Saison: Junior Punkteschnitt: 3.5 (19 Spiele) Bilanz DBB auf FIBA-Ebene: 6 U-Länderspiele 1 Turnier

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WNBL-Rückblick: Freiburg feiert Monster-Comeback

Die Viertelfinalbegegnungen stehen. Mit dem USC Freiburg zog der letzte von insgesamt acht Mannschaften sein Ticket für die zweite Playoffrunde. In einer irren Partie setzte sich der USC mit 64:59 durch und trifft nun auf ALBA Berlin. Dabei lagen die Freiburgerinnen zum Start des vierten Viertels noch mit 38:51 im Hintertreffen. Auch im Abstiegskampf bleibt es spannend. Recklinghausen sichert sich genauso wie Braunschweig wichtige Punkte. Achtelfinale Süd USC Freiburg – Post SV Nürnberg 64:59 Ab dem zweiten Viertel übernahmen die Gäste und bauten dank der erneut auffälligen Noemi Schoenauer (23 PST, 8 REB, 4 STL) die Führung auf insgesamt 15 Punkte aus. Freiburg, das weiterhin ohne Frederike Askamp auskommen musste, zeigte aber Nehmerqualitäten und stemmte sich im Schlussviertel vehement gegen das Ausscheiden. Für den Umschwung sorgten in erster Linie Karla Paradzik (20 PTS), Lara Gierlich (22 PTS) und Amelie Mbah (12 PTS). Nürnberg gab das Spiel schlussendlich nach einem 8:26-Viertel aus den Händen und verabschiedet sich in die Offseason. Abstiegsrunde Nord TG Neuss Junior Tigers – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 62:66 Braunschweig lebt! Ein enorm wichtiger Auswärtserfolg der Girls Baskets, die trotzdem auf dem letzten Platz verweilen, aber nur einen Sieg hinter Neuss (2. Platz) liegen. In einer sehr ausgeglichenen Partie schafften es die Gäste das Ruder im vierten Viertel rumzureißen. Angeführt von der überragenden Giuliana Sciaraffia (22 PTS) gelang ein 10:0-Lauf, den Neuss aber kurz vor Schluss nochmal kontern konnte. Mariam Sy und Josephine Gils (20 PTS) sorgten für das 60:59 (02:09 Minuten). In der Folge übernahm die WNBL-erfahrene Rania Ayadi und entschied die Partie mit fünf Punkten zum Ende des Spiels. Metropolitain Girls – Mitteldeutsche Basketball Academy 66:61 Die MBA bekommt in den Playdowns weiterhin keinen Fuß auf den Boden. Mit mittlerweile der zweiten Niederlage droht man seine gute Ausgangslage aufs Spiel zu setzen. Gegen die Metropolitain Girls hatte man bis in die Schlussminuten Chancen auf den Sieg, schaffte es dann aber nicht die entscheidenden Würfe zu treffen. Im Gegenzug schlugen die Girls in Persona von Stella Reinike (21 PTS) und Tabea Kluss (18 PTS) eiskalt zu. Mit dem Sieg erklommen die Gastgeber die Tabellenführung, währen die MBA mit Platz drei nun unter dem Strich liegt. Abstiegsrunde Süd Porsche BBA Ludwigsburg – Talents BonnRhöndorf 39:77 Ludwigsburg wankt Richtung Abstieg. Nach der deutlichen Niederlage gegen die Talents gehen die Lichter bei der BBA langsam aus. Mit zwei Siegen Rückstand, bei noch zwei ausstehenden Partien, ist verlieren ab sofort verboten. Am Sonntag lag man nach zehn Minuten in Führung, bekam in den folgenden zwei Abschnitten 55 Punkte eingeschenkt und geriet schnell in einen deutlichen Rückstand. Bonn siegte am Ende dank 15 Punkten von Hana Bajramovic und 14 Punkten von Laila Bagagnan souverän und bleibt auf dem zweiten Platz. RegioTeam Stuttgart – Rhein-Main Baskets 51:54 Die Baskets halten die Klasse! In einer Partie auf Augenhöhe retteten die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit. Stuttgart wachte offensiv nach nur 15 Punkten im ersten Durchgang zu spät auf und verpasste den Dreier zum Ausgleich. In einem starken hessischen Kollektiv erzielte Lea Griesing mit zwölf Punkten den Bestwert. Während die Baskets in den Playdowns weiterhin ungeschlagen sind, bleibt Stuttgart vorerst auf einem Abstiegsplatz. Alle Spieltermine und weitere Infos

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Impulse, Austausch und konkrete Schritte

Vom 27. bis 28. Februar 2026 wurde das Best Western Plus Welcome Hotel in Frankfurt am Main erneut zum Treffpunkt der deutschen Basketballorganisationen: Knapp 100 Vertreter:innen aus Landesverbänden und Bundesligavereinen kamen zum 2. gemeinsamen Schulsporttreffen zusammen. Im Fokus standen die Weiterentwicklung der Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ und die Rolle der Vereine im offenen Ganztag. Zu Beginn des Treffens hieß der Jugendsekretär des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, alle Teilnehmenden herzlich willkommen und unterstrich die Bedeutung des Austausches zwischen Landesverbänden und Bundesligavereinen. Im Anschluss folgte ein interaktiver Einstieg, der es den Teilnehmenden ermöglichte, sich kennenzulernen und erste Erfahrungen auszutauschen. Zusätzlich blickte Moderator Christian Steinberg auf die Entwicklung des Projektes bisher und das Treffen im Jahr 2025 zurück. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Freitags lag auf dem Thema Ganztag. In kompakten Impulsen beleuchtete der Vorsitzende vom TSG Bergedorf Boris Schmidt sowie Nicolas Rotter, Mikail Akgül und Severin Satdler von Socius e.V. unter dem Titel „Trägerschaft im offenen Ganztag – Perspektiven für Basketballvereine“ die Chancen, die sich durch ein stärkeres Engagement in der Ganztagsbetreuung ergeben. Diskutiert wurden praxisnahe Ansätze, strukturelle Rahmenbedingungen und die Frage, wie Vereine sich strategisch positionieren können. Der Abend bot Raum für informelle Gespräche: Beim gemeinsamen Essen wurde weitergedacht, diskutiert und vernetzt. Den sportlichen Abschluss bildete das gemeinsame Schauen des WM-Qualifikationsspiels Deutschland gegen Kroatien. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Umsetzung. Nach einem kurzen Impuls von Stefan Merkl zu den BBV-Grundschulcups arbeiteten die Teilnehmenden in Bundeslandgruppen an konkreten Konzepten für die Einführung und Weiterentwicklung von Grundschulcups. Ziel war es, ins Handeln zu kommen und klare nächste Schritte zu definieren. Infolgedessen entwickelten übergreifende Arbeitsgruppen neue Ansätze für die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“. Dabei wurde bewusst auf die Ideen und Bedarfe aller Basketballorganisationen gesetzt. Zwei Themen rückten besonders in den Fokus: Die Weiterentwicklung des „Monitoring & Dashboard“-Systems zur transparenten Steuerung der Maßnahmen sowie die Konzeption eines „Bildungs- und Qualifizierungsformats“, das Vereine und Engagierte gezielt unterstützt. Am Ende stand kein fertiges Konzeptpapier, sondern ein gemeinsames Verständnis: Die Weiterentwicklung des Schulsports gelingt nur im Miteinander – offen, praxisnah und lösungsorientiert. Mit frischen Impulsen, konkreten Arbeitsaufträgen und gestärkten Netzwerken endete das Schulsporttreffen 2026 – als weiterer Schritt auf dem Weg, Basketball nachhaltig in die Grundschulen zu bringen.

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Netto ist offizieller Ernährungspartner des Deutschen Basketball Bundes

– Ausgewogenere Ernährung als Verbindung zwischen Leistungssport Basketball und aktivem Alltag – Einbindung aller Damen‑, Herren‑ und Nachwuchsnationalmannschaften in die Partnerschaft – Aufmerksamkeitsstark angelegte Kommunikationsinitiative zur neuen Partnerschaft Der Deutsche Basketball Bund (DBB) freut sich über einen neuen Partner an seiner Seite. Netto Marken‑Discount erweitert sein sportliches Engagement und fungiert mit sofortiger Wirkung als offizieller Ernährungspartner des DBB. Der Vertrag wurde von DBB-Vermarkter SPORTFIVE vermittelt. Im Mittelpunkt stehen Themen, die sowohl den Spitzensport als auch den Alltag vieler Menschen verbinden: bewusste Ernährung und ein aktiver Lebensstil. Rund um die Nationalmannschaften plant Netto verschiedene Kommunikationsmaßnahmen – unter anderem über Social Media, App‑Kanäle, Außenwerbung, und POS-Aktionen in den Filialen. Die Kommunikation wird durch eine prägnante Logopräsenz am Court verstärkt. Geplante Aktionen und Aktivitäten Partnerschafts-Auftakt beim Länderspiel: Am 1. März in Bonn wurden erste Aktionen der Partnerschaft beim Spiel der Männer-Nationalmannschaft gegen Kroatien für Fans sichtbar. Dazu gehörten unter anderem Ticketverlosungen sowie Präsenz auf dem Court wie Banden und Bodensticker. Im Laufe des Jahres folgen dann weitere Maßnahmen und Partnerschaftselemente auf den digitalen Kanälen sowie in den Filialen. Dazu zählen beispielsweise Aktionen mit Spielerinnen und Spielern sowie Formate, die das Thema bewusste Ernährung mit Basketball erlebbar machen. „Mit der Partnerschaft möchten wir zeigen, dass bewusste Ernährung ein zuverlässiger Begleiter für einen aktiven Alltag ist. Basketball begeistert viele Menschen in Deutschland – und wir freuen uns, diesen beliebten Sport gemeinsam mit den Nationalteams der Damen und Herren und der Nachwuchstalente noch sichtbarer zu machen“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Netto Marken-Discount. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Netto Marken-Discount. Mit Netto gewinnt der Deutsche Basketball Bund einen renommierten und leistungsstarken Lebensmittel-Partner, der uns an vielen Stellen stark unterstützen wird. Wir blicken voll Vorfreude auf die kommende langfristige Partnerschaft, die im Jahr der Damen-Basketball-WM 2026 in Berlin beginnt“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Sportliches Engagement von Netto Netto engagiert sich seit vielen Jahren im Sportumfeld und setzt dabei auf langfristige Partnerschaften. Neben der Zusammenarbeit mit dem Olympia Team Deutschland, die seit 2016 besteht, und dem Hauptsponsoring des SSV Jahn Regensburg erweiterte Netto kürzlich sein Engagement um die Partnerschaft mit der deutschen Frauen‑Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bunds. Die neuen Partnerschaften stärken das bestehende sportliche Engagement. Netto Marken-Discount im Profil: Netto Marken-Discount gehört mit rund 4.400 Filialen, über 88.500 Beschäftigten, wöchentlich 21,5 Millionen Kundinnen und Kunden und einem Umsatz von 17,6 Milliarden Euro zu den führenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfügt Netto über die größte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Netto ist PAYBACK Partner: In allen Netto-Filialen, im Netto-Onlineshop und auf netto-reisen.de können Punkte gesammelt werden. Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang der Schwerpunktthemen Klimaschutz, Biodiversität, Süßwasser und Ressourcen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Mit über 5.700 Auszubildenden zählt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt Führungspositionen bevorzugt mit engagierten Talenten aus den eigenen Reihen. Über den DBB Der Deutsche Basketball Bund (DBB) ist die starke Basis und treibende Kraft für den Basketball in Deutschland – vom Nachwuchstalent bis zum Profi auf internationalem Parkett. Als Dachverband von 15 Landesverbänden vereint der DBB rund 2.200 Vereine und Abteilungen mit fast 300.000 aktiven Spielerinnen und Spielern. Er gestaltet und entwickelt den Leistungs- und Breitensport gleichermaßen – mit klarer Vision, professioneller Struktur und großer Leidenschaft für das Spiel. Der DBB verantwortet die Planung, Förderung und Betreuung aller Nationalmannschaften. Dazu gehören die Organisation von Länderspielen, die Ausrichtung nationaler und internationaler Top-Events, die Weiterentwicklung von Regeln und Strukturen sowie die technische und sportliche Qualitätssicherung. Mit seinen Nationalteams ist der DBB sowohl im klassischen 5-gegen-5-Basketball als auch in der dynamischen, olympischen Disziplin 3×3 weltweit vertreten. Seit Jahrzehnten ist er dabei ein verlässlicher und geschätzter Partner des Weltverbandes FIBA. Besonders am Herzen liegt dem DBB die Nachwuchsförderung: Mehr als die Hälfte aller aktiven Basketballerinnen und Basketballer in Deutschland sind jünger als 18 Jahre. Sie sind die Zukunft des deutschen Basketballs – und der DBB sorgt dafür, dass sie beste Voraussetzungen bekommen, ihr Potenzial zu entfalten.

Basketball Bonn 01.03.2026
FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers
Deutschland (GER) - Kroatien (CRO)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren gelingt dramatische Revanche gegen Kroatien

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat nach dramatischem Spielverlauf erfolgreich Revanche für die Niederlage in Kroatien am vergangenen Freitag genommen. Vor 6.000 Zuschauern im ausverkauften Bonner Telekom Dome gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú das „Rückspiel“ gegen Kroatien heute nach Verlängerung mit 91:89 (22:24, 19:26, 21:17, 15:10, 14:12). Weiter geht es mit den FIBA World Cup 2027 Qualifiers im Juli mit den Spielen gegen Israel und Zypern (Montag, 6. Juli 2026, Brose Arena in Bamberg, Spielbeginn 19.00 Uhr, Tickets hier). Hohe Intensität Nach dem ersten Spiel war Oscar da Silva zum deutschen Team gestoßen. Und direkt vor der Partie wurde Kapitän Johannes Thiemann nachträglich für sein 100. Länderspiel (EuroBasket 2025 gegen Montenegro) geehrt. Jack Kayil, David Krämer, Louis Olinde, Johannes Thiemann und Leon Kratzer begannen für Deutschland. Deutschland war um hohes Tempo bemüht, hatte aber zunächst kein Wurfglück (3:7, 3.). Thiemann ging voran, bediente Olinde und der traf gleich zweimal für drei zum 11:7 (4.), die Halle stand Kopf. Die Intensität war wie schon in Spiel eins enorm hoch, beide Teams schenkten sich nichts. Beim 15:18 war Kroatien wieder vorne (8.), Mumbrú hatte bereits elf Spieler eingesetzt. Da Silva holte die deutsche Führung zurück, aber nach zehn Minuten lagen die Kroaten knapp in Front (22:24). Kayil dunkt spektakulär Der Gegner machte es den DBB-Korbjägern mit aggressiver Verteidigung sehr schwer. Offensiv suchte das Mumbrú-Team minutenlang vergeblich nach Lösungen, bis Thiemann an der Freiwurflinie das 24:26 besorgte und dann auch zum 26:30 traf (15.). Beim 26:34 rief Mumbrú sein Team zusammen, das Spiel konnte ihm so nicht gefallen. In vielen Situationen war die DBB-Auswahl einen Hauch zu spät, aber „JT“ hielt seine Mannschaft immer wieder im Spiel und Kayil riss die Halle mit einem spektakulären Dunking mit (33:37, 17.). Wieder Thiemann war für das 35:37 zuständig, Auszeit Kroatien. Deutschland setzte jetzt alles dagegen, da Silva arbeitete am offensiven Brett, aber die kroatischen Dreier gegen engste Defense taten weh (39:48, 20.). Mit 41:50 ging es in die Kabinen, das zu bohrende Brett war ordentlich dick. Boxscore Fotos: DBB/Berger | DBB/Camera 4 | FIBA FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Kroatien abgeklärt Auch zu Beginn des dritten Viertels verzweifelte Mumbrú am Seitenrand immer wieder, weil ihm einige Aktionen seiner Schützlinge nicht gefielen. Kroatien wirkte abgeklärter und es hätte in dieser Phase mal einen deutschen Lauf gebraucht, um Team und Halle zu „wecken“. Beim 44:54 (23.) führte Kroatien zweistellig, es sah nicht gut aus für die Gastgeber. Die fanden einfach keinen Rhythmus und machten es dem Gegner zu leicht (46:58, Auszeit Deutschland). Die Kroaten spielten wie aus einem Guss, während es auf deutscher Seite zu oft mit Einzelaktionen versucht wurde. Malte Delow brachte das Heimteam auf 53:63 heran (27.), Hoffnung keimte auch im Publikum auf. Kostja Mushidi netzte einen Dreier zum 56:65 (29.), da Silva legte zum 58:65 nach. Nach drei Vierteln hatte Olinde Deutschland per Dreier mit Ablauf der Sirene auf 62:67 heran geworfen. DBB-Team wehrt sich: Erfolgreich Das DBB-Team verpasste zu Beginn des Schlussabschnitts einige Chancen ganz knapp, um schnell noch näher heran zu kommen. Aber es wehrte sich mit allen Kräften. Kroatien befreite sich und lag nach 34 Minuten wieder zweistellig vorne (62:72). Das Momentum war weg und es sprach in diesen Minuten nicht mehr viel für die deutsche Mannschaft. Olinde war für drei zum 65:72 erfolgreich, Kayil punktete zum 72:77 (38.), sollte die Wende doch noch gelingen? Schließlich gelang es David Krämer in einer dramatischen Schlussphase mit seinen Punkten, Deutschland in die Verlängerung zu führen: 77:77. Verlängerung Kroatien punktete in der Verlängerung zuerst, dann brachte Kayil Deutschland in Führung (80:79, 41.). Thiemann erhöhte eiskalt, ehe ein klares Foul an Delow nicht geahndet wurde. Kayil ging an die Linie: 84:79 (43.). Was für eine Stimmung im Telekom Dome, als sich da Silva zum 86:79 durchtankte! Kroatien steckte nicht auf (86:82, 1’54), Thiemann blieb an der Freiwurflinie cool: 88:82 (1’32). Freiwürfe Kroatien: 88:84 (1’23), 90:84, Krämer (’54), 90:87 (’14), zwei Freiwürfe Krämer ‚9: 91:87 … Nicht enden wollender Jubel!!!!! „Wirklich großer Sieg“ Álex Mumbrú: „Zunächst einmal danke an Bonn. Die tolle Atmosphäre hier hat uns sehr geholfen. Wir haben lange große Schwierigkeiten gehabt, offensiv und defensiv. Bei dem hohen Rückstand haben wir einige Dinge verändert und konnten die Kroaten mehrfach stoppen. Das ist ein wirklich großer Sieg für uns, der wichtig für den weiteren Verlauf der Quali ist. Der Sieg gehört allen Spielern, die in diesem Fenster mit dabei waren.“ Johannes Thiemann: „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Kroatien ist ein ganz harter Gegner und als wir 15 tief waren, war es echt schwierig. Aber letztlich haben wir weiter an uns geglaubt, dagegen gehalten und mit viel Energie gewonnen. Ich bin stolz auf das Team!“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Oscar da Silva 15 FC Bayern München Jack Kayil 14 ALBA BERLIN Tim Schneider 3 Rizing Zephyr Fukuoka/JPN Nelson Weidemann 0 ratiopharm ulm Jonas Mattisseck 0 ALBA BERLIN Louis Olinde 12 BAXI Manresa/ESP Malte Delow 7 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 3 NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 24 Gunma Crane Thunders/JPN Leon Kratzer 0 FC Bayern München Christian Sengfelder 3 ratiopharm ulm David Krämer 10 Real Madrid/ESP

DBBL-Pokal2026

ALBA BERLIN holt sich den Damen-Pokal 2026

ALBA BERLIN heißt der neue Deutsche Pokalsieger bei den Damen. Das Team von Head Cristo Cabrera setzte sich im Finale in der Sömmeringhalle in Berlin mit 67:62 (17:14, 11:14, 15:16, 13:12, 11:6) gegen die Rutronik Stars Keltern durch und gewann erstmals den Pokal. Erfolgreichste Werferinnen bei Keltern war Nationalspielerin Alex Wilke (21), während Alina Hartmann (12), Marie Berthold (12), Tessa Stammberger (11) und Lena Gohlisch (10) die meisten Punkte für den Sieger erzielten. In den dramatischen Halbfinals hatte sich ALBA nach Verlängerung mit 71:67 gegen Vorjahressieger Saarlouis Royals durchgesetzt, die Rutronik Stars Keltern hatten den BC Marburg mit 79:74 bezwungen. Das Spiel um Platz drei gewann der BC Marburg gegen die Saarlouis Royals mit 73:62. Das Finale verlief bis zum Seitenwechsel sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als fünf Punkten absetzen. Beim 21:26 aus ALBA-Sicht nach 15 Minuten sah es nicht ganz so gut aus für die Gastgeberinnen, aber bis zur Pause hatten sie den Gleichstand geschafft (28:28). Im dritten Viertel lag Keltern immer knapp in Front, ehe es nach 33 Minuten fast plötzlich einen 9-Punkte-Vorsprung für Keltern zu verzeichnen gab. ALBA gab – angefeuert von der tollen Kulisse – alles, um noch einmal ins Spiel zurückzukommen und schaffte es in die Verlängerung. Dort gelang dann der umjubelte Erfolg. „Herzlichen Glückwunsch an das Team von ALBA BERLIN. Es war ein tolles und bestens organisiertes Event in Berlin in stimmungsvoller Atmosphäre. Davon durfte ich mich bei den beiden spannenden Halbfinalspielen persönlich überzeugen. Ein großes Kompliment geht an den Ausrichter und an alle beteiligten Teams“, so DBB-Präsident Ingo Weiss.