DBB-Damen: Sieg gegen Südkorea
Die DBB-Damen sind mit einem Sieg in das Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament gestartet. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange setzte sich heute in Lyon/FRA gegen Südkorea mit 76:49 (23:12, 17:8, 11:18, 25:11) durch. Schon morgen geht es um 17.00 Uhr mit der Partie gegen die Philippinen weiter (ab 16.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Bühner stark Deutschland begann mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Frieda Bühner und Nyara Sabally. Lange hatte vor dem Spiel eindringlich auf die Schnelligkeit und Wurfstärke der Koreanerinnen hingewiesen. Und Korea stellte seinen „Ruf“ mit zwei frühen Dreiern unter Beweis, gekontert von guter deutscher Offensive (9:8, 3.). Peterson bestimmte das Tempo, Korea netzte seinen dritten Dreier (11:11, 5.). Dann griff Deutschlands Defense einige Male sehr gut zu und Bühner besorgte die 15:11-Führung (6., Auszeit Korea). Die starke Bühner war es auch, die per Dreier auf 18:11 stellte (8.), man hatte den Gegner in diesen Minuten gut im Griff. Sabally dominierte an den Brettern und nach dem ersten Viertel war ein erstes Ausrufezeichen gesetzt (23:12). Dominanz Nach den anfänglichen Problemen hatte sich die deutsche Defenese hervorragend auf den Gegner eingestimmt. Man dominierte die Rebounds ganz eindeutig und nur gelegentliche Unkonzentriertheiten machten den Gegner stark (25:15, 12.). Sabally traf von weit draußen zum 29:17 (13.), aber Südkorea hatte nach längerer Zeit mal wieder eine passende Antwort. Deutschland kontrollierte das Spiel in weiten Teilen und baute duch Emma Eichmeyer auf 35:20 aus (16.). Bühner war kaum zu stoppen und näherte sich bereits einem double double. Fiebich erzielte das 40:20, bei Südkorea war jeglicher Rhythmus gestoppt. Zum Seitenwechsel war vermeintlich bereits eine Vorentscheidung gefallen. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Fünf Minuten punktlos Nun galt es konzentriert zu bleiben und den Gegner nicht wieder in die Partie zu lassen. Der bessere Start gelang aber den Koreanerinnen (40:26, 24.), während das DBB-Team wohl noch in der Kabine war. Fast fünf Minuten waren vergangene ehe Deutschland durch Bühner wieder aufs Scoreboard kam. Südkorea war plötzlich wieder im Spiel (44:32, 26.). Deutschland berappelte sich und schaffte einige Stopps, aber die Koreanerinnen hatten jetzt wieder eine ganz andere Körpersprache als im zweiten Viertel. Fiebichs Dreier zum 51:35 tat sehr gut (29.), doch der Flow kam im dritten Spielabschnitt nicht mehr zurück (51:38). Letztlich ungefährdet Bühner eröffnete das Schlussviertel mit einem Dreier und gab Sicherheit. Doch insgesamt waren jetzt einfach zu viele Fehler im deutschen Spiel, Lange bat seine Spielerinnen zu einer Auszeit (56:42, 33.). Ein ganz weiter Dreier von Alex Wilke fand sein Ziel zum 59:42 und nach Saballys 61:42 glaubt niemand mehr an ein Comeback Südkoreas (34.). Nach einem getroffenen Freiwurf der Südkoreanerinnen erhöht Peterson aus der Distanz auf 66:43 (36.). Das Spiel ist weiterhin geprägt von Turnovers, bis Fiebich einen Angriff von Außen trifft und Eichmeyer kurz danach auf 71:47 stellt (38.). In den letzten Minuten gibt es noch ein Debüt. Nina Rosemeyer steht zum ersten Mal für die deutschen Damen auf dem Court. Nach drei getroffenen Freiwürfen von Bühner schließt Daub im Fastbreak mit zwei Punkten ab. Deutschland siegt souverän mit 76:49. „Es macht Spaß!“ Leonie Fiebich: „Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich bin sehr stolz aufs Team, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen haben. Gegen asiatische Team zu spielen ist immer schwer, weil so viel Schnelligkeit da ist. Es macht Spaß mit diesem Team zusammen auf dem Feld zu stehen.“ Olaf Lange: „Ich bin froh, wie wir gespielt haben, mit viel Herz. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr dominiert, vor allem mit Rebounds. Im dritten Viertel kam dann kurz die harte Phase, aber auch das haben wir regeln können. Unsere Schlüsselspielerinnen haben sehr gut gespielt, aber auch von der Bank wurden wir gut unterstützt.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 9 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Alexandra Wilke 5 Rutronik Stars Keltern Jennifer Crowder 0 Herner TC Nyara Sabally 11 New York Liberty/WNBA Leonie Fiebich 16 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 6 Saarlouis Royals Alina Hartmann 0 ALBA BERLIN Britta Daub 2 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 21 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 6 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer 0 ALBA BERLIN Patricia Broßmann dnp ASD Basket Costa Masnaga/ITA