DBB-3x3-Damen sind "Team des Jahres 2024"

Feierliche Ehrung im Rahmen der ZDF-Gala „Sportler des Jahres“ | Samir Suliman „DOSB Trainer des Jahres 2024“

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75 Jahre DBB - Stimmungsvolle Jubiläumsfeier

Rund 100 Gäste in Hamburg

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Women’s EuroBasket 2025 in Hamburg: Ticketverkauf gestartet!

Perfektes Weihnachtsgeschenk

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  • DBB-3×3-Damen sind „Team des Jahres 2024“

    15/12/2024

  • 75 Jahre DBB – Stimmungsvolle Jubiläumsfeier

    14/12/2024

  • Women’s EuroBasket 2025 in Hamburg: Ticketverkauf gestartet!

    02/12/2024

Am 06. Januar 2025 ist die DBB-Geschäftsstelle in Hagen wieder geöffnet.

News

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Deutsche Talente in Las Vegas

Nur 16 Tage ist es her, dass sich für Hannes Steinbach, Christian Anderson und Jack Kayil der Traum von der NBA erfüllt hat. Nun steht die Summer League für die deutschen Basketballer bevor. Bereits vor Beginn der regulären NBA-Saison starten die 30 Franchises in die Summer League. Dieser Wettbewerb erstreckt sich vom 09. bis zum 16. Juli und bietet vor allem frisch gedrafteten Spielern und internationalen Talenten die Chance auf sich aufmerksam zu machen. Das Turnier findet bereits zum 21. Mal in Las Vegas statt. Insgesamt werden 76 Spiele gespielt. Die ersten vier Spiele jedes Teams entscheiden wer zu den Top 4 zählt und in die Halbfinals am 18. Juli einzieht. Beide Gewinner-Teams machen den Tag darauf den Finalsieg unter sich aus. Die Regeln bei diesem Turnierformat unterscheiden sich leicht vom NBA-Regelwerk. Während in der NBA ein Viertel zwölf Minuten dauert, werden in der Summer League lediglich zehn Minuten pro Viertel gespielt. Auch die Halbzeitpause fällt mit acht statt der üblichen 15 Minuten deutlich kürzer aus. Zudem unterscheidet sich die Foulregel: Statt nach fünf persönlichen Fouls aus dem Spiel auszuscheiden, dürfen Spieler in der Summer League bis zu zehn Fouls begehen. Für Steinbach und Anderson geht es mit den Charlotte Hornets in der Summer League los und für Jack Kayil mit den New York Knicks. Zusätzlich dürfen sich mit Christoph Tilly und Norris Agbakoko zwei weitere Deutsche in der NBA empfehlen: Tilly erhielt einen Exhibit-10-Vertrag bei den Oklahoma City Thunder und bekommt dort die Chance, sich für einen Kaderplatz zu präsentieren. Agbakoko hingegen wurde von den Washington Wizards für die NBA Summer League eingeladen und kann sich dort empfehlen. Spiele Fr, 10.07.2026, 01:30 Uhr: Charlotte Hornets – Orlando Magic (prime video) Sa, 11.07.2026, 04:00 Uhr: Oklahoma City Thunder – Los Angeles Lakers (prime video) Sa, 11.07.2026, 22:00 Uhr: New Orleans Pelicans – Charlotte Hornets (ESPN) So, 12.07.2026, 23:00 Uhr: Charlotte Hornets – Boston Celtics (ESPN 2) Mo, 13.07.2026, 00:00 Uhr: Oklahoma City Thunder – Golden State Warriors (prime video) Mi, 15.07.2026, 03:00 Uhr: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (ESPN) Do, 16.07.2026, 01:30 Uhr: Milwaukee Bucks – Charlotte Hornets (prime video) Do, 16.07.2026, 22:00 Uhr: Dallas Mavericks – Oklahoma City Thunder (prime video)

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12. Jahrgang der Minitrainer-Offensive startet mit Kick-off in Hagen

Am vergangenen Samstag fiel in der DBB-Geschäftsstelle in Hagen der Startschuss für den mittlerweile 12. Jahrgang der Minitrainer-Offensive (MTO). 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland beginnen damit die einjährige Ausbildung des DBB und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen Moritz Geske vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und Sven Weinberger vom DBB begrüßte DBB-Jugendsekretär Tim Brentjes die Teilnehmenden. Als Mitinitiator der Minitrainer-Offensive gab er einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung des Projektes und richtete motivierende Worte an den neuen Jahrgang. Anschließend führten Moritz Geske und Sven Weinberger die Teilnehmenden durch den Jahresverlauf, stellten die einzelnen Ausbildungsbausteine vor und gaben einen Überblick über die anstehenden Aufgaben sowie den gemeinsamen digitalen Lerncampus. Zum Zwischenlehrgang im Januar soll der norwegische Basketballverband als Gast eingeladen werden. In Köln ist ein gemeinsamer fachlicher Austausch geplant. Beim Abschlusslehrgang im Mai 2027 in Wolfenbüttel soll zudem erneut eine Kooperation mit der Dirk Nowitzki-Stiftung und dem Leadership-Programm „GameChanger“ stattfinden. So richtig los geht es mit dem ersten gemeinsamen Lehrgang im Oktober in Bamberg. Bis dahin wartet im digitalen Lerncampus jedoch bereits eine Vielzahl an Aufgaben auf die Teilnehmenden. Beim Kick-off wurden dafür erste Arbeitsgruppen gebildet und die ersten Aufgaben verteilt.

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U20-Damen unterliegen Litauen und verpassen Viertelfinale

Im Achtelfinale der FIBA U20 EuroBasket 2026 in Litauen traf die deutsche Mannschaft heute auf Gastgeber Litauen. Die DBB-Auswahl von Constanze Wegner zeigte über weite Strecken eine kämpferische Leistung, musste sich am Ende jedoch mit 69:83 (21:21, 14:28, 17:17, 17:17) geschlagen geben. Für Deutschland geht es nun in der Platzierungsrunde um die Plätze 9 bis 16 weiter. Ausgeglichener Auftakt Deutschland startete konzentriert in das Achtelfinale und verteidigte den ersten Angriff der Litauerinnen erfolgreich. Durch vier frühe Punkte von Helena Englisch und einen Mitteldistanzwurf von Greta Scholle ging das Team zu Beginn mit 6:3 in Führung (2.). Litauen fand anschließend besser ins Spiel und drehte die Partie durch eine hohe Trefferquote von Außen. Nach einer Auszeit von Wegner fanden die Deutschen wieder ins Spiel. Paula Paradzik traf einen wichtigen Dreier und Lilli Schultze legte einen weiteren zum Stand von 21:17 nach (8.). Durch Freiwürfe schaffte es Litauen dran zu bleiben und so endete das erste Viertel mit 21:21. Litauen zieht davon Helena Englisch eröffnet das zweite Viertel mit Punkten aus dem Post, aber Litauen antwortete direkt mit schnellen Punkten und übernahm erneut die Führung (23:25, 13.) Deutschland ließ den Ball gut laufen, konnte sich dafür aber nicht belohnen, während Litauen offensiv immer wieder Lösungen fand und den Vorsprung ausbaute. Viele Fouls seitens der Deutschen boten Litauen die Möglichkeit zu einfachen Punkten von der Freiwurflinie. Zusätzlich fielen die Distanzwürfe der Gegner weiterhin hochprozentig (23:33, 16.). Deutschland kämpfte sich durch Paula Paradzik und Nafi Harz zurück ins Spiel, Anna-Lisa Wuckel verkürzte ebenfalls noch einmal, doch Litauen blieb konsequent im Scoring und ging mit einer 49:35-Führung in die Halbzeit. Boxscore Alles zur FIBA U20 Women’s EuroBasket 2026 in Litauen Deutschland kämpft, Litauen bleibt stabil Chanel Ndi musste zu Beginn des dritten Viertels ihr drittes persönliches Foul hinnehmen, setzte anschließend aber mit einem Steal, starkem Rebound und den ersten Punkten des dritten Viertels Akzente. Litauen blieb allerdings offensiv konsequent und hielt die deutsche Mannschaft auf Abstand. Greta Scholle traf einen wichtigen Dreier, Jana Koch punktete von der Freiwurflinie und Deutschland kämpfte weiter (42:54, 24.). Litauen fand jedoch immer wieder Wege zum Korb, auch gegen das deutsche Pressing, und baute den Vorsprung erneut aus (43:58, 27.). Clara Bielefeld und Nafi Harz sorgten in der Schlussphase noch einmal für Hoffnung, doch ein weiterer Dreier der Litauerinnen stoppte den Lauf. Nach einem ausgeglichenen Viertel ging es mit 52:66 in den Schlussabschnitt. Litauen bringt Sieg ins Ziel Zu Beginn des vierten Viertels verkürzte Karla Busch zunächst von der Freiwurflinie (53:66, 31). Doch trotz guter Aktionen fehlte der DBB-Auswahl das Abschlussglück, während Litauen offensiv weiter konsequent punktete. Nafi Harz und Lilli Schultze setzten noch einmal Akzente, doch die Litauerinnen kontrollierten die Partie (58:72, 35.) Auch zwei deutsche Auszeiten konnten den Lauf des Gegners nicht mehr stoppen. Marie Perner traf in der Schlussphase noch einen Dreier und weitere Punkte, die Wende blieb jedoch aus. Litauen brachte den Achtelfinalsieg mit 83:69 über die Zeit. „Keine Lösungen gefunden“ Bundestrainerin Constanze Wegner: „Wir haben gut ins erste Viertel gestartet und das war mit 21:21 relativ hoch im Score. Wir haben offensiv Lösungen gefunden, aber defensiv unseren Job nicht gemacht und dadurch 21 Punkte kassiert. Das ging dann für Litauen im zweiten Viertel vom Scoring her so weiter, für uns aber nicht, weil wir gegen deren Zone keine Lösung gefunden haben. Davon haben wir uns nicht mehr erholt. Die zweite Halbzeit war dann eigentlich ausgeglichen. Wir haben besser verteidigt, Litauen hat schlechter verteidigt und wir konnten sie so unter Druck setzen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das war dann aber zu spät, weil Litauen sich da schon in Rage gespielt hatte und ihre Hauptspieler sich zu viel Confidence erspielt hatten. Wir haben Körner gelassen und ordentlich gekämpft, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Nafi Harz 7 BC Marburg Paulina Reichenauer 0 Queens University of Charlotte/USA Marie Perner 7 DJK Rosenheim Helena Englisch 6 Eisvögel USC Freiburg Jana Koch 5 EIGNER Angels Nördlingen Karla Busch 3 Eisvögel USC Freiburg Clara Bielefeld 5 Texas Christian University/USA Anna-Lisa Wuckel 5 BasCats Heidelberg Greta Scholle 5 TuS Lichterfelde Chanel Ndi 8 College of Charleston/USA Lilli Schultze 9 ALBA BERLIN Paula Paradzik 9 Eisvögel USC Freiburg

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U17-Mädchen: WM-Kader nominiert

Bundestrainer Heiko Czach hat den Kader der U17-Mädchen für den World Cup in Brünn/CZE vom 11.-19. Juli 2026 nominiert. Folgende Spielerinnen wurden eingeladen: U17-Mädchen – Frederike Askamp (Eisvögel USC Freiburg) – Moescha Feunou Bakam (TG 48 Würzburg) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Mathilda Haensch (ALBA Berlin) – Silvia Heide  (Jahn München) – Amelie Mbah (Eisvögel USC Freiburg) – Leonie Pfanzelt (TSG Bruchsahl/USC Heidelberg) – Nele Prowaznik (TK Hannover) – Leni Schramm-Bünning (USC Heidelberg) – Linda Thimm (Talents Bonn Rhöndorf) – Mia Wiegand (TG 48 Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV 1860 Hagen/Herner TC) Das Team wird betreut von Delegationsleiter Imre Szittya, Bundestrainer Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Corina Kollarovics und Alexandra Maerz, Teamärztin Dr. Christina Dörr, Physiotherapeutin Julie Blaise und Teambetreuerin Emily Kuper. Spiele Sa., 11.7.2026, 20.15 Uhr: Deutschland – Spanien So., 12.7.2026, 14.15 Uhr: China – Deutschland Di., 14.7.2026, 12.00 Uhr: Deutschland – Mexiko Mi., 15.7.2026: Achtelfinale Fr., 17.7.2026: Viertelfinale, Platzierungsspiele Sa., 18.7.2026: Halbfinale, Platzierungsspiele So., 19.7.2026: Finale, Platzierungsspiele

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Bauermann nominiert U16-Jungen für zwei Turniere

Bundestrainer Dirk Bauermann hat den Kader der U16-Jungen für einen Lehrgang in Kamen-Kaiserau und Turniere in Istanbul/TUR und Cáceres/ESP für den Gesamtzeitraum vom 11.7 – 24.7.2026 eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U16-Jungen – Jaron Braun (SG Junior Löwen Braunschweig) – Danny Egbe (Hamburg Towers, SC Rist Wedel) – Teo Manoilov (RASTA Vechta, RASTA Academy) – Johan Friedrich Meinberg (Hamburg Towers) – Berin Nurkic (FC Bayern München Basketball) – Linus Ohr (HAKRO Merlins Crailsheim) – Oliver Papez (Foto, Telekom Baskets Bonn) – Elija Pohlack (ALBA Berlin) – Justus Reintjes (ratiopharm ulm, OrangeAcademy, BBU ’01) – Lino Luca Schenk (Hamburg Towers) – Lukas Schmidt (Porsche BBA, BSG Basket Ludwigsburg) – Finn Thönelt (NINERS Chemnitz Academy) – Marko Volf (ratiopharm ulm, OrangeAcademy, BBU ’01) Das Team wird betreut von Bundestrainer Dirk Bauermann, den Assistenztrainern Heimo Förster (Kamen-Kaiserau), Touliv Hirschmann und Enrico Kufuor (Istanbul & Cáceres), den Physiotherapeuten Vincent Mütze (Kamen-Kaiserau), Matthias Lucas (Istanbul & Cáceres) und Teambetreuer Lukas Scherer. Spiele Cáceres: Di, 21.07.2026, 20.00 Uhr: Spanien – Deutschland Mi, 22.07.2026, 17.30 Uhr: Frankreich – Deutschland Do, 23.07.2026, 17.30 Uhr: Serbien – Deutschland Die Spielplan für Istanbul folgt.

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Women’s World Cup 2026: China – Die schlafende Großmacht des Frauenbasketballs

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf China – Die schlafende Großmacht des Frauenbasketballs Wenn von den erfolgreichsten Nationen in der Geschichte des Frauenbasketballs gesprochen wird, darf China nicht fehlen. Seit den 1980er-Jahren gehört die Volksrepublik zu den prägenden Kräften des internationalen Spiels. Olympisches Silber 1992, Vizeweltmeisterschaft 1994 und zahlreiche Medaillen bei Asienmeisterschaften dokumentieren die lange Tradition des Programms. In den vergangenen Jahren gelang China zudem der Sprung zurück in die absolute Weltspitze. Spätestens mit der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2022 etablierte sich die Mannschaft erneut als ernsthafter Herausforderer der etablierten Mächte aus Europa und Nordamerika. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris verliefen allerdings enttäuschend. Nach hohen Erwartungen schied China bereits in der Gruppenphase aus und verpasste damit eines der wichtigsten sportlichen Ziele der jüngeren Vergangenheit. Doch statt in Selbstzweifel zu verfallen, nutzte das Team die Enttäuschung als Antrieb. Die Leistungen beim Asia Cup 2025 und beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 zeigen deutlich, dass China weiterhin zu den stärksten Basketballnationen der Welt gehört. Die Enttäuschung von Paris Vor Beginn der Olympischen Spiele 2024 galt China als einer der gefährlichsten Außenseiter des Turniers. Die Mannschaft verfügte über internationale Erfahrung, enorme Größe und mehrere Spielerinnen, die sich in den stärksten Ligen der Welt etabliert hatten. Die Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt. In einer schwierigen Vorrundengruppe gelang es dem Team nicht, die notwendige Konstanz zu entwickeln. Mehrere knappe Niederlagen führten zum frühen Ausscheiden und sorgten in China für erhebliche Diskussionen über die Zukunft des Programms. Besonders kritisch wurde die offensive Ineffizienz bewertet. Obwohl China weiterhin zu den körperlich imposantesten Mannschaften des Turniers gehörte, fehlte häufig die notwendige Dynamik gegen moderne, schnelle Defensivsysteme. Im Rückblick erwies sich Paris jedoch als wichtiger Wendepunkt. Die Niederlage zwang das Programm dazu, neue Impulse zu setzen und jüngeren Spielerinnen mehr Verantwortung zu übertragen. Der Asia Cup 2025 – Zwischen Anspruch und Realität Beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 trat China mit dem Ziel an, die Dominanz in Asien zurückzugewinnen. Am Ende stand die Bronzemedaille – ein respektables Ergebnis, das dennoch hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb. Vor allem Australien und Japan präsentierten sich in diesem Turnier konstanter. Dennoch zeigte China über weite Strecken seine enorme Qualität. Besonders die körperliche Überlegenheit unter den Körben blieb ein entscheidender Faktor. Die Bronzemedaille wurde innerhalb des Programms als Zwischenschritt betrachtet. Wichtiger als die Platzierung war die Erkenntnis, dass sich mehrere jüngere Spielerinnen auf internationalem Niveau behaupten konnten. Damit wurde der Grundstein für die nächsten Jahre gelegt. Die WM-Qualifikation in Wuhan Nur wenige Monate später folgte die passende Antwort auf die kritischen Stimmen. Beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Wuhan präsentierte sich China deutlich verbessert. Vor heimischem Publikum gewann die Mannschaft vier ihrer fünf Begegnungen und qualifizierte sich souverän für Berlin. Besonders beeindruckend war die defensive Stabilität. Die Chinesinnen kontrollierten viele Spiele über ihre Reboundstärke und ihre Präsenz in der Zone. Gleichzeitig wirkte die Offensive deutlich variabler als noch bei den Olympischen Spielen. Die Leistungen bestätigten, dass China weiterhin zu den weltweit stärksten Programmen gehört. Das Ziel der Mannschaft war dabei nie nur die Qualifikation – vielmehr wollte man ein Signal an die Konkurrenz senden, dass mit China bei der Weltmeisterschaft wieder zu rechnen sein wird. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Han Xu – Das Gesicht des chinesischen Basketballs Die wichtigste Spielerin des Landes bleibt Han Xu. Mit ihrer außergewöhnlichen Größe, ihrer Mobilität und ihren technischen Fähigkeiten gehört die Centerin der New York Liberty (WNBA) zu den faszinierendsten Innenspielerinnen des internationalen Basketballs. Anders als viele klassische Centers kann Han Xu nicht nur in Korbnähe dominieren, sondern auch aus der Mitteldistanz und teilweise sogar von außen abschließen. Ihre Präsenz verändert jedes Spiel. Gegnerische Mannschaften müssen ihre gesamte Verteidigung anpassen, um Han Xu zu kontrollieren. Gleichzeitig eröffnet ihre Aufmerksamkeit Räume für Mitspielerinnen. Bei internationalen Turnieren gehört sie regelmäßig zu den effektivsten Spielerinnen Chinas und ist die natürliche Führungspersönlichkeit des Teams. Weitere Stärken unter dem Korb >Neben Han Xu verfügt China mit Li Yueru (Dallas Wings/WNBA) über eine weitere Weltklassespielerin im Frontcourt. Li bringt enorme physische Präsenz mit und gehört zu den besten Rebounderinnen des internationalen Frauenbasketballs. In vielen Spielen kontrolliert sie die Zone nahezu allein und verschafft ihrem Team zahlreiche zweite Wurfchancen. Außerdem steht die 220 cm große und erst 19 Jahre alte Ziyu Zhang zur Verfügung, die in Wuhan mit elf Punkte und 4,8 Rebounds im Schnitt aufhorchen ließ. Die Kombination aus Han Xu, Li Yueru und Ziyu Zhang ist einzigartig. Kaum eine andere Nation verfügt über drei derart dominante Innenspielerinnen. Diese Stärke macht China besonders gegen europäische Teams gefährlich, die häufig stärker über ihre Guards kommen. Die neue Generation Neben den etablierten Stars rücken zunehmend jüngere Spielerinnen in den Vordergrund. Yang Shuyu entwickelte sich beim Qualifikationsturnier in Wuhan zu einer der auffälligsten Akteurinnen des Wettbewerbs und wurde in das All-Star Five gewählt. Ihre Athletik und Vielseitigkeit verleihen dem Team zusätzliche Dynamik. Gerade diese Entwicklung ist entscheidend für die Zukunft Chinas. Die Mannschaft darf sich nicht ausschließlich auf ihre Centers verlassen, sondern benötigt auch kreative Lösungen auf den Guard-Positionen. Die ersten Fortschritte in dieser Hinsicht waren bereits 2025 und 2026 sichtbar. Chinas Spielstil China spielt einen Basketball, der sich deutlich von vielen europäischen und amerikanischen Teams unterscheidet. Die Mannschaft nutzt konsequent ihre Größe. Rebounding, Korbnähe und physische Dominanz bilden das Fundament der Spielweise. Gleichzeitig hat sich das Team in den vergangenen Jahren bemüht, flexibler und schneller zu werden. Im Angriff wird häufig versucht, Vorteile im Low Post zu schaffen. Gleichzeitig sorgen gute Passwege dafür, dass freie Würfe aus der Distanz entstehen. Defensiv gehört China zu den stärksten Mannschaften der Welt. Die Länge des Kaders erschwert Abschlüsse in Korbnähe und zwingt viele Gegnerinnen zu schwierigen Würfen. Wenn das Team sein volles Potenzial ausschöpft, kann es nahezu jede Nation vor Probleme stellen. Ausblick Die Enttäuschung von Paris hat China nicht geschwächt, sondern möglicherweise sogar stärker gemacht. Mit Han Xu, Li Yueru und einer wachsenden Zahl talentierter junger Spielerinnen verfügt das Land weiterhin über außergewöhnliche Qualität. Die erfolgreiche Qualifikation für Berlin und die Leistungen der vergangenen Monate zeigen, dass China zu den ernsthaften Medaillenkandidaten gehört. Das Viertelfinale sollte Pflicht sein. Alles darüber hinaus hängt davon ab, wie schnell die jüngere Generation zusätzliche Verantwortung übernehmen kann. Eines ist jedoch sicher: Niemand wird China bei der Weltmeisterschaft 2026 unterschätzen. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait USA Team-Portrait Spanien Team-Portrait Spanien Team-Portrait Japan Team-Portrait Japan Team-Portrait Mali Team-Portrait Mali Team-Portrait Frankreich Team-Portrait Frankreich

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Ibrahimagic beruft U18-Kader für Göttingen und Vršac

Bundestrainer Alan Ibrahimagic hat den Kader der U18-Jungen für den Lehrgang in Göttingen und die Länderspiele in Vršac/SRB für den Gesamtzeitraum vom 9.7 – 19.7.2026 eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U18-Jungen – Lucai Anderson (Foto, Trinity Christian High School) – Fin Borczanowski (ALBA Berlin, LOK BERNAU) – Lars Danziger (Porsche BBA Ludwigsburg) – William Dopfer (Longwood University/USA) – Kilian Dück (FC Bayern München Basketball) – Dusan Ilic (Telekom Baskets Bonn, Dragons Rhöndorf) – Fabian Kayser (Real Madrid/ESP) – Anton Kemmer (ALBA Berlin, LOK BERNAU) – Felix Kiehlneker (ratiopharm ulm, OrangeAcademy, BBU ’01) – Leonard Kröger (Paderborn Baskets) – Marko Petric (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) – Paul Plato (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) – Caspar Vossenberg (FC Bayern München Basketball) – Kenan Youdom (Porsche BBA Ludwigsburg) Das Team wird betreut von Delegationsleiter Werner Lechner (Vršac), Bundestrainer Alan Ibrahimagic , den Assistenztrainern Marius Huth (Göttingen) und Bastian Doreth (Vršac), Athletiktrainer Reginald Miller (Göttingen), den Physiotherapeuten Peter Laskowski (Göttingen) und Kilian Flierl (Vrsac) sowie Teambetreuer Jan Peter Schlund. Spiele Fr, 17.07.2026, 19.00 Uhr: Serbien – Deutschland Sa, 18.07.2026, 19.00 Uhr: Serbien – Deutschland

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Auf und ab in den letzten Testspielen vor der U17-WM

Für die U17-Mädchen standen vor der U17-Weltmeisterschaft noch die letzten Tests an. In Heidelberg traf die Mannschaft am Montag und Dienstag auf die ägyptische Auswahl, die ebenfalls bei der WM dabei sein wird. Während das Team von Bundestrainer Heiko Czach die erste Partie nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 80:71 für sich entschied, musste es sich im zweiten Vergleich den diesmal deutlich besser eingestellten Ägypterinnen mit 49:74 geschlagen geben. Nun geht es für die Mannschaft am Donnerstag nach Brünn/CZE, wo sie dann am Samstag ihr erstes Spiel gegen Spanien haben (19.30 Uhr, live auf Youtube) Aufholjagd Am Montagabend traf die deutsche Auswahl im Olympiastützpunkt Heidelberg vor einigen Fans auf Ägypten. Die Gäste erwischten den besseren Start und erspielten sich früh einen kleinen Vorsprung. Deutschland fand jedoch zunehmend besser in die körperbetonte Partie und blieb in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit gelang den deutschen Mädchen durch das 32:31 (16.) erstmals die Führung, dennoch gingen sie mit einem knappen 37:38-Rückstand in die Pause. Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte den Ägypterinnen, die ihren Vorsprung schnell auf 37:44 (21.) ausbauten. Ein Timeout von Bundestrainer Heiko Czach brachte die deutsche Mannschaft wieder zurück ins Spiel. Ägypten kam vor allem in Korbnähe immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen und traf in wichtigen Momenten auch aus der Distanz. So ging Deutschland mit einem 53:55-Rückstand in den Schlussabschnitt. Dort übernahm die deutsche Mannschaft die Kontrolle. Die Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel und auch im Angriff wurden immer wieder gute Lösungen gefunden. Mit einem starken Schlussviertel drehte Deutschland die Partie endgültig und sicherte sich am Ende einen verdienten 80:71-Erfolg. Startschwierigkeiten führen zur Niederlage  Ägypten war von Beginn an deutlich besser auf das deutsche Spiel eingestellt und kontrollierte die Begegnung auf beiden Seiten des Feldes. Deutschland kam offensiv kaum zu erfolgreichen Abschlüssen, während die Ägypterinnen viele Pässe früh abfingen und die Ballgewinne konsequent in Punkte umwandelten. Nach dem ersten Viertel lag die deutsche Mannschaft bereits mit 8:21 zurück. Auch im zweiten Abschnitt blieb der Angriff lange ohne Erfolg: Erst nach fünf punktlosen Minuten sorgte ein Dreier von Zraychenko für die ersten deutschen Zähler des Viertels. Zur Halbzeit hatte Ägypten den Vorsprung bereits auf 15:40 ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Deutschland deutlich verbessert. Defensiv gelangen nun mehr Stopps und offensiv fanden die Gastgeberinnen vor allem aus der Distanz ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Dreipunktewürfe verkürzten den Rückstand auf 28:42 und zwangen Ägypten in der 26. Minute zu einer Auszeit. Die Gäste reagierten jedoch prompt mit zwei eigenen Dreiern und übernahmen wieder die Kontrolle. Mit einem 35:55-Rückstand ging Deutschland in den Schlussabschnitt. Dort ließ Ägypten nichts mehr anbrennen, hielt den Vorsprung mit sicheren Offensivaktionen konstant und brachte den 49:74-Erfolg trotz einiger gelungener deutscher Aktionen souverän über die Zeit. „Die Spiele hatten sehr unterschiedlichen Verlauf“ Bundestrainer Heiko Czach: “ Ägypten war für uns ein passender Gegner an diesem Punkt der Vorbereitung, sehr physischer Gegner, der auch basketballerisch Lösungen findet. Beide Spiele waren vom Verlauf her sehr unterschiedlich. Im ersten Spiel gestern haben wir das Possession Game gewonnen und konnten uns nach der Halbzeit das Spiel unter den Nagel reisen. Heute haben wir das nicht umsetzen können. Die Ägypterinnen haben heute nochmal viel physischer gespielt als gestern. Aus der Halbzeit kamen wir mit taktischer Anpassungen, die uns auch wieder ranbringen konnten, aber am Ende haben wir trotzdem gegen den amtierenden Afrikameister verloren. Ein großes Danke geht auch wie immer an Heidelberg und den OSP für die perfekte Organisation der Spiele. Jetzt freuen wir uns darauf zur WM zu fahren und da auf Gegner zu treffen, die wir so noch nie erlebt haben. Alle freuen sich und wollen so gut es geht abschneiden.“ Für Deutschland spielten: Amelie Mbah (0/2), Leonie Pfanzelt (9/3), Mathilda Haensch (2/3), Linda Thimm (5/2), Moescha Feunou Bakam (9/3), Nele Prowaznik (2/2), Darina Zraychenko (7/15), Leni Schramm-Bünning (0/3), Silvia Heide (0/0), Lara Gierlich (20/6), Mia Wiegand (13/3), Frederike Askamp (13/7).

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