DBB-3x3-Damen sind "Team des Jahres 2024"

Feierliche Ehrung im Rahmen der ZDF-Gala „Sportler des Jahres“ | Samir Suliman „DOSB Trainer des Jahres 2024“

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75 Jahre DBB - Stimmungsvolle Jubiläumsfeier

Rund 100 Gäste in Hamburg

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Women’s EuroBasket 2025 in Hamburg: Ticketverkauf gestartet!

Perfektes Weihnachtsgeschenk

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Am 06. Januar 2025 ist die DBB-Geschäftsstelle in Hagen wieder geöffnet.

News

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U20w-EM: Deutschland am Ende auf Rang zehn

Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat die FIBA U20 Women´s EuroBasket auf dem zehnten Platz abgeschlossen. Im Spiel um Rang neun musste sich das Team von Bundestrainerin Constanze Wegner Ungarn mit 57:60 geschlagen geben (17:13, 8:18, 16:10, 16:19). Damit konnten sie sich für ihre gute Leistung in den letzten Turnierspielen leider nicht belohnen. Deutschland findet ins Spiel Ungarn erwischte den besseren Start und ging schnell in Führung (2:8, 2.). Nach der deutschen Auszeit fand die DBB-Auswahl besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand Punkt für Punkt. Chanel Ndi setzte dabei offensiv wichtige Akzente. Deutschland stabilisierte sich und kämpfte sich durch Punkte von Paula Paradzik und Lilli Schultze zurück, die erstmals die Führung brachte (12:11, 6.). Mit verbesserter Verteidigung und einem Buzzer-Beater-Dreier von Nafi Harz ging Deutschland mit 17:13 in die erste Viertelpause. Umkämpfte erste Hälfte Im zweiten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Deutschland fand über Clara Bielefeld und Chanel Ndi immer wieder gute Lösungen in der Offensive, Ndi stand nach 13 Minuten bereits bei zehn Punkten (13.). Ungarn blieb jedoch dran und stellte wenig später den Ausgleich her. In einer umkämpften Phase vor der Halbzeit nutzten die Ungarinnen einige deutsche Fehler und setzten sich zeitweise mit +8 ab. Punkte von Paula Paradzik und Helena Englisch hielten Deutschland im Spiel, zur Pause stand es 25:31. Boxscore Alles zur FIBA U20 Women’s EuroBasket 2026 in Litauen Deutschland kämpft sich zurück Deutschland kam gut aus der Halbzeitpause und verkürzte den Rückstand. Paula Paradzik brachte die DBB-Auswahl mit wichtigen Punkten heran (31:33, 23.). Mit verbessertem Pressing und mehr Druck in der Defensive erarbeitete sich Deutschland Ballgewinne und fand auch über Offensivrebounds zurück ins Spiel. Paradzik und Chanel Ndi sorgten für den Ausgleich, Greta Scholle brachte Deutschland nach einem Ballgewinn von Anna-Lisa Wuckel sogar in Führung (40:38, 29.). Nach einem ungarischen Dreier stellte Paradzik per Freiwurf den 41:41-Ausgleich vor dem Schlussviertel her. Bitteres Ende Beide Teams starteten zunächst ohne Punkte in den Schlussabschnitt, ehe Ungarn an der Freiwurflinie wieder die Führung übernahm (41:43, 32.). Deutschland kämpfte sich durch Karla Busch und Clara Bielefeld zurück, die mit einem And-One verkürzte. In der Schlussphase entwickelte sich ein enges Spiel: Nafi Harz brachte Deutschland per Dreier zunächst wieder heran und glich kurz vor Ende erneut aus (52:52). Ungarn antwortete jedoch mit zwei späten Dreiern und entschied die Partie in den letzten Sekunden. Clara Bielefeld verkürzte noch einmal mit einem weiteren Dreier, am Ende unterlag Deutschland knapp mit 57:60. „Die Mädels waren super“ Constanze Wegner ordnet das Spiel und das Turnier ein: „Das Spiel war schwierig und anstrengend. Wir sind trotzdem gut ins Spiel gestartet, sind dann aber im zweiten Viertel vom Gas gegangen und Ungarn hat das ganz gut genutzt. Im dritten Viertel haben wir das Ruder nochmal rumreißen können. Über die Dauer konnten wir das dann aber nicht aufrecht halten. Alles in allem ist es sehr gut, dass wir die Klasse halten konnten. Natürlich gibt es einen Bitteren Beigeschmack, dass da eventuell mehr drin gewesen wäre. Was möglich gewesen wäre bleibt jetzt ein Fragezeichen. Aber wie gesagt, die Mädels haben sich in diesem Sommer einen abgeackert und waren super.“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Nafi Harz 14 BC Marburg Paulina Reichenauer 0 Queens University of Charlotte/USA Marie Perner 0 DJK Rosenheim Helena Englisch 4 Eisvögel USC Freiburg Jana Koch 0 EIGNER Angels Nördlingen Karla Busch 2 Eisvögel USC Freiburg Clara Bielefeld 7 Texas Christian University/USA Anna-Lisa Wuckel 0 BasCats Heidelberg Greta Scholle 2 TuS Lichterfelde Chanel Ndi 14 College of Charleston/USA Lilli Schultze 2 ALBA BERLIN Paula Paradzik 12 Eisvögel USC Freiburg

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U17-Mädchen auch gegen China ohne Erfolg

Nach einer klaren Niederlage gegen Spanien stand für das deutsche Team beim FIBA U17 Women’s World 2026 in Brünn/CZE das Duell mit China auf dem Programm. China kam mit einem souveränen Sieg im Gepäck und dominierte die Partie von Beginn an. Trotz guter deutscher Phasen, glitt das Spiel zum Ende hin aus den Händen und China setzte sich mit 54:79 (20:24, 14:23, 11:10, 9:22) durch. Nun wartet ein Off-Day auf die DBB-Auswahl, bevor es am Dienstag gegen Mexiko zum „Endspiel“ um Gruppenplatz drei kommt. Spät aufgewacht, aber nicht zu spät Deutschland begann mit derselben Formation wie gegen Spanien. Mia Wiegand, Darina Zraychenko, Lara Gierlich, Frederike Askamp und Mathilda Haensch waren zuerst gefordert. Leider musste man nach den ersten Minuten ein ähnliches Fazit wie am Vortag ziehen. Deutschland ohne klare Aktionen in der Offense und gegen das chinesische Tempo in Transition zu inkonsequent. Das Resultat – ein 0:9-Start. Wiegand beendete die Durststrecke und stellte auf 2:13 (5.). Das Spiel glitt dem DBB-Team weiter aus den Händen. Die gestern zurecht gelobte Defense, machte es China zu einfach in Korbnähe zu kommen. Zwei Dreier von Wiegand und Gierlich sorgten für Gegenwehr (12:21). Die Endphase gehörte dann klar der deutschen Auswahl. Erst war es wieder Wiegand aus der Distanz, dann Bakam von der Freiwurflinie und kurz vor dem Buzzer abermals Wiegand, die auf 20:24 verkürzten. Heiß oder eiskalt In einer lebhaften Anfangsphase kamen zuerst erneut die Chinesinnen zu Zählbarem. Deutschland wirkte aber gefestigter und stemmte sich per Dreier von Leonie Pfanzelt gegen den Rückstand (23:31). Die Bemühungen blieben ansonsten aber erfolglos. Die U17-Mädchen schafften es defensiv nicht den Fastbreak zu stoppen und hatten auch in der Zone oft das Nachsehen (23:36, 15.). Mitte des zweiten Viertel hatte China den Vorsprung auf knapp 20 Punkte ausgebaut (25:42). Gierlich und Zraychenko fanden darauf die richtige Antwort und verkürzten per 8:0-Lauf. China fing sich etwas, doch Deutschland hatte wie im ersten Viertel in der Schlussphase mehr vom Spiel (34:47, 19.). Boxscore Alles zum FIBA U17 Women’s World Cup 2026 in Tschechien DBB-Team kämpft Auf Augenhöhe ging es in die ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Deutschland fand seinen Mut und Wiegand den nächsten Treffer von draußen (41:56). Im Laufe des Viertels kamen die DBB-Mädchen immer besser in Schwung. Besonders defensiv schaffte man es endlich China die einfache Würfen wegzunehmen. Auch die Körpersprache stimmte nun. Askamps Block, Pfanzelts Punkte und plötzlich schnupperte Deutschland wieder (45:57, 28.). Comeback früh vom Tisch Das letzte Viertel startete maximal unglücklich aus deutscher Sicht. Ein 6:0-Run der Chinesinnen und schon betrug der Rückstand beinahe wieder 20 Punkte. Es blieb zunächst das typische deutsche Spiel. Sehr guten Phasen folgten wieder schwächere, wodurch man einfach nicht in Schlagdistanz kam (47:65, 34.). Mitte des vierten Viertel wirkte das Spiel dann nach einem weiteren chinesischen Dreier entschieden (47:71). Beim deutschen Team schwanden nun die Kräfte. Nach dem schnellen Turnaround (gestern Spiel um 20:15 Uhr) fehlte die nötige Spitzigkeit um mit China mitzuhalten. Mit fast 30 Punkten im Rückstand begann die finale Minute des Spiels (51:79). Pfanzelts Dreier blieb der letzte deutsche Akzent. Am Ende siegte China mit 54:79. „Haben die Zone nicht beschützt“ Bundestrainer Heiko Czach: „China stellte uns heute vor andere Herausforderungen als gestern. Wir müssen uns wieder vorwerfen das Possession-Spiel nicht in den Griff bekommen zu haben. Als zu viele Turnover und zu wenige kreierte Würfe. Leider haben wir die Spielerinnen, die wir als Gefahren identifiziert haben, nicht in den Griff bekommen. Wir müssen dringend daran arbeiten unsere Zone zu schützen, so kommen wir auch selber besser ins Laufen. Im Halbfeld waren wir heute zu wechselhaft. Unser Ziel muss es jetzt sein, Mexiko zu schlagen und den dritten Platz zu sichern. Wir haben hier tolle Bedingungen und einen stimmungsvollen Fanblock, der uns sensationell unterstützt. Diese Energie gilt es jetzt am Dienstag über das gesamte Spiel aufs Parkett zu kriegen.“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Amelie Mbah 2 USC Eisvögel Freiburg Leonie Pfanzelt 14 USC Heidelberg Linda Thimm 0 Dragons Rhöndorf Moescha Bakam 4 TG Würzburg Darina Zraychenko 7 TSV Hagen Leni Schramm-Bünning 0 USC Heidelberg Lara Gierlich 6 USC Eisvögel Freiburg Mia Wiegand 16 ALBA Berlin Frederike Askamp 0 USC Eisvögel Freiburg Mathilda Haensch 5 ALBA Berlin Nele Prowaznik 0 TK Hannover Silvia Heide 0 TS Jahn München

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EM U20-Herren 2026: DBB-Team trotz bravouröser Aufholjagd ohne Erfolg

Die deutsche Mannschaft hat bei der U20 EuroBasket 2026 in Ljubljana/SLO das zweite Gruppenspiel verloren. Nach dem Sieg gegen Italien zum Auftakt unterlag das Team von Bundestrainer Mario Dugandzic heute gegen die Türkei trotz einer bravourösen Aufholjagd im Schlussviertel mit 76:83 (17:22, 17:20, 16:21, 26:20). Damit verpassten es die DBB-Youngster, vor dem letzten Vorrundenspiel am morgigen Montag gegen Favorit Frankreich für eine bessere Ausgangsposition zu sorgen (20.30 Uhr, Kostenpflichtiger Livestream auf dem YouTube-Kanal der FIBA). Türkei leicht vorne Die Partie begann sehr ausgeglichen (6:8, 4.). Die Türken versuchten offensiv immer wieder, mismatch-Situationen zu kreieren. Damit hatte die deutsche Defense zunächst einige Probleme. Bruno Loll war mit einem Dreier zum 9:9 erfolgreich (5.), hatte aber wie am Vortag auch schnell zwei Fouls auf seinem Konto. Es war wenig Tempo im Spiel, beide Teams hatten noch nicht ihren Rhythmus gefunden (13:16, 8.). Gegen Ende des ersten Viertels verhinderten die DBB-Korbjäger einen deutlicheren Rückstand als das 17:22. Problem: Rebounds Im deutschen Spiel fehlte bis dahin der letzte Biss und die Aggressivität. Das hatte das Team am Vortag noch besonders ausgezeichnet. Den keinesfalls besonders starken Türken wurde es auch bei den Rebounds einfach zu leicht gemacht (17:31, 13.). Dugandzic rief sein Team zusammen. Der nächste Dreier von Loll fiel und Julis Baumer traf einmal an der Freiwurflinie (21:31, 14.). Doch erneut wurden dort zu viele Würfe liegen gelassen. Dann gelang es einmal ins Laufen zu kommen und prompt war wieder der starke Loll im Fastbreak erfolgreich (23:34, 15.). Loll überragte offensiv und hielt sein Team fast im Alleingang in der Partie (26:36, 16.). Remagen netzte zweimal „für eins“ und brachte seine Mannschaft wieder in den einstelligen Bereich. Nach wie vor waren die Rebounds das größte Problem und verhinderten bis zum Seitenwechsel eine größere Aufholjagd (34:42). Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 EuroBasket 2026 Starker Lauf Konnte Deutschland in dieses wichtige Spiel zurückkehren? Denn im Achtelfinale soll möglichst ein Spiel gegen Serbien oder Litauen vermieden werden, dazu wäre mindestens ein zweiter Platz in der Gruppe wichtig. Wer anders als Loll war es, der per Dreier das 37:44 besorgte (22.), aber die Türken hatten die passende Antwort (37:51), Auszeit Deutschland. Das deutsche Team wirkte entschlossener, wurde aber nicht für die kurzzeitig geänderte Körpersprache belohnt. Zu viele einfache Fehler schlichen sich immer wieder ins deutsche Spiel, zu viele einfache Würfe wurden vergeben. So kam der Gegner nach 16 Minuten zum 41:60, zweite Auszeit Deutschland. Die letzten Minuten des dritten Viertels nutzten die Deutschen dann mit einem zwischenzeitlichen 9:0-Lauf noch zur Resultatsverbesserung, kassierten aber mit der Schlusssirene einen schmerzhaften Dreier von jenseits der Mittellinie (50:63) Türkei wackelt, fällt aber nicht Noch einmal alles reinwerfen, noch einmal alle Kräfte mobilisieren … das war jetzt das Motto vor den abschließenden zehn Minuten. Und man konnte der DBB-Auswahl den Willen deutlich anmerken, der Partie noch eine Wende zu geben. Dreier von Davi Remagen und Loll (2) führten zum 59:68 (33.), es gab durchaus noch Hoffnung. Deutschland kämpfte sich in die Begegnung hinein, holte sich Stops und ein jetzt bärenstarker Remagen traf einen schwierigen Dreier: 62:68 mit noch mehr als fünf Minuten auf der Uhr. Die Türken wackelten, Jordan Müler besorgte das 66:71 (37.), Daniel Biel das 68:73 kurz später. Die Türkei  antworteten jeweils direkt am deutschen Korb. Amon Dörries war per „and one“ erfolgreich, es wurde dramatisch (72:75, 38.). Das nächste „and one“ durch Remagen folgte und plötzlich stand es Unentschieden (1’39). In den finalen zwei Minuten wollten dann ein Korbleger und ein Dreier der Deutschen nicht in den gegnerischen Korb, sodass sich die Türken knapp durchsetzen konnten (76:83). „Statement folgt“ Mario Dugandzic: „Das war ein schwieriges Unterfangen. Es ist das eingetreten, was wir versucht haben zu vermeiden. Wir haben uns von der Länge und Physis der Türken einschüchtern lassen. Wir waren am Anfang sehr träge und sind überhaupt nicht in unser Spiel gekommen. So sind wir früh in Rückstand geraten. Dann haben wir nach funktionierenden Line ups gesucht und diese auch gefunden. Wir haben einen 20-Punkte-Rückstand aufgeholt und das sagt sehr viel über diese Mannschaft. Am Ende sind uns dann etwas die Kräfte ausgegangen. Wir können aus diesem Spiel viel lernen. Es sind alles gute Teams hier, jetzt müssen wir weiter gucken. Gegen die Franzosen können wir noch einmal ordentlich testen, bevor es in den off day geht. „ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Damian Jung 0 Northeastern University/USA Jervis Scheffs 0 VR-Bank Würzburg Baskets Akademie Noah Isichei 2 LOK Bernau Davi Remagen 24 UT Martin Men’s Basketball/USA Julis Baumer 9 MHP RIESEN Ludwigsburg Musa Abra 0 CATL Basketball Löwen Bruno Loll 24 Rostock Seawolves Jordan Müller 5 California Baptiste University/USA Lars Lenke 5 Nürnberg Falcons Amon Dörries 3 University of Richmond/USA Nicolas Kodjoe 0 FC Bayern München Daniel Biel 4 Science City Jena

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U17-Mädchen unterliegen bei WM-Auftakt

Zum Auftakt in den FIBA U17 Women’s World 2026 in Brünn/CZE ging es für das deutsche Team gegen Spanien. Gegen den letztjährigen U16-Europameister blieb Deutschland über weite Strecken chancenlos. Am Ende unterlag das Team von Bundestrainer Heiko Czach mit 40:66. Morgen steht die Partie gegen China an. Der Favorit dominiert Für das deutsche Team begannen Mia Wiegand, Darina Zraychenko, Lara Gierlich, Frederike Askamp und Mathilda Haensch. Spanien drückte vom Tipoff weg auf die Tube. Beide Mannschaften agierten aber zunächst etwas kopflos und mussten die merkliche Anspannung erst noch loswerden. Nach sechs spanischen Punkten, netzte Gierlich per Dreier (3:6, 4.). Spanien dominierte aber deutlicher als der Spielstand vermuten ließ. Deutschland haderte früh mit Turnovern und schaffte es kaum die Zone zu attackieren. Auch im weiteren Verlauf schafften es die U17-Mädchen nicht die spanischen Guards im 1-gegen-1 zu stoppen. Mit lediglich zwei erfolgreichen Würfen ging es in die erste Viertelpause (5:20). Deutschland steigert sich Zum Start in das zweite Viertel bekam Deutschland mehr Zugriff auf die spanische Offense. Auf der Gegenseite blieben eigene Punkte aber weiterhin selten. Von der Freiwurflinie verkürzte Gierlich auf 9:22 (14.). Das Problem der deutschen U17 blieb das herausspielen guter Looks. Viele Würfe waren erzwungene Dreier gegen die Defense. Spanien verteidigte aber auch mit einer enormen Intensität. Mitte des Viertels gelangen Wiegand fünf Punkte in Serie, die auf 14:24 stellten. Pfanzelts Dreier sorgte dann prompt für die spanische Auszeit (17:24). Spanien tat sich nun schwer. Silvia Heide blockte in Transition und brachte trotz des Rückstands neue Energie (18.). Wenngleich Spanien mit einem späten Treffer glänzte, ging das deutsche Team mit Momentum in die Pause (23:34). Boxscore Alles zum FIBA U17 Women’s World Cup 2026 in Tschechien Beherzt aber nur selten erfolgreich Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die deutschen Ballverluste abermals. Spanien nutzte dies eiskalt aus. Der 11:2-Run der Spanierinnen sorgte für einen deutlichen 20-Punkte-Vorsprung (25:45). Defensiv machte Deutschland Spanien trotzdem das Leben schwer. Die Shotcreation hakte jedoch nach wie vor. Schramm-Bünnings zweiter Dreier blieb ein seltenes Highlight (30:46, 27.). Zum Ende des Viertels gelangen Leonie Pfanzelt einige gute Aktionen, womit man den Rückstand noch unter 20 bekam (33:51). Ballverluste bestimmen Das Schlussviertel startete mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Deutschland hielt Spanien zunächst gut in Schach, kam dann aber in Foulprobleme, die Spanien wieder in den Rhythmus brachten (34:58, 35.). Moescha Bakam, die dem DBB-Spiel gut tat, brachte Mitte des Viertels wieder Punkte aufs Konto der U17-Mädchen. Bestimmender Faktor aber weiterhin die Ballverluste. Spanien provierte davon enorm, obgleich Deutschland die Zone zumeist dicht bekam. Trotzdem zog Spanien zum Ende des Spiels auf plus 30 davon (36:66). Schramm-Bünnings dritter Dreier sorgte für den Schlussstrich eines deutlichen Sieges der favorisierten Spanierinnen (40:66). „Haben die Physis nicht matchen können“ Bundestrainer Heiko Czach: „Es war das erwartet schwierige Spiel. Spaniens Physis und Tempo hat uns am Anfang etwas überrollt und wir hatten Probleme den Rebound zu kontrollieren. Die Zahlen lügen nicht. Am Ende waren es zu viele Turnover und zu viele zweite Chancen. Trotzdem haben wir defensiv grundsätzlich einen guten Job gemacht und können mit Blick auf das morgige Spiel gegen China auch positive Dinge mitnehmen.“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Amelie Mbah 0 USC Eisvögel Freiburg Leonie Pfanzelt 7 USC Heidelberg Linda Thimm 0 Dragons Rhöndorf Moescha Bakam 2 TG Würzburg Darina Zraychenko 1 TSV Hagen Leni Schramm-Bünning 9 USC Heidelberg Lara Gierlich 8 USC Eisvögel Freiburg Mia Wiegand 7 ALBA Berlin Frederike Askamp 3 USC Eisvögel Freiburg Mathilda Haensch 0 ALBA Berlin Nele Prowaznik 1 TK Hannover Silvia Heide 2 TS Jahn München

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EM U20-Damen: Mit Sieg gegen Island ins Spiel um Platz neun

Mit dem A-Division-Verbleib in der Tasche richtete sich der Fokus der deutschen U20-Damen bei der EuroBasket nun auf das Platzierungspiel der Plätze 9-12. Nach dem Sieg über Serbien wartete mit Island der nächste Gegner und die Deutschen gewannen mit 85:74 (22:11, 29:17, 7:31, 27:15) . Morgen geht es weiter im Spiel um Platz 9. Starker Auftakt Deutschland erwischte einen Start nach Maß. Helena Englisch eröffnete das Scoring, Nafi Harz legte per Dreier früh zum 5:0 nach (1.). Island fand anschließend zwar besser in die Partie, doch ein 9:0-Lauf der DBB-Auswahl sorgte schnell für klare Verhältnisse (14:3, 3.). Mit aggressiver Verteidigung und einfachen Punkten nach Ballgewinnen hielt Deutschland das Tempo hoch. Auch gegen die isländische Presse fanden die DBB-Mädchen gute Lösungen und gingen nach einem Korbleger von Paula Paradzik mit einer verdienten 22:11-Führung in die erste Viertelpause. Verdiente Führung Deutschland knüpfte nahtlos an den starken Auftakt an. Paulina Reichenauer eröffnete das Viertel mit zwei verwandelten Freiwürfen, ehe Helena Englisch und Chanel Ndi die Führung weiter ausbauten (28:11, 12.). Die DBB-Damen ließen den Ball gut laufen und hielten Island mit einer aggressiven Verteidigung zunächst bei nur zwei Punkten. Zwar verkürzte Island nach einer Auszeit mit mehreren Dreiern, doch Deutschland fand durch Greta Scholle und Nafi Harz, die bis zur Pause drei von drei Dreiern traf, stets die passende Antwort. So ging die deutsche Auswahl mit einer souveränen 51:28-Führung in die Halbzeit. Boxscore Alles zur FIBA U20 Women’s EuroBasket 2026 in Litauen Island kämpft sich zurück Island erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte und verkürzte schnell (33:51, 21.). Deutschland hatte offensiv zunächst Pech und fand nur schwer zurück in den Rhythmus. Anna-Lisa Wuckel erzielte die ersten deutschen Punkte nach der Pause, doch Island kam durch schnelles Spiel und mehrere Dreier immer näher heran. Die DBB-Auswahl verlor defensiv den Zugriff und ihr Vorsprung wurde immer weniger. Helena Englisch und Paula Paradzik sorgten mit wichtigen Punkten für kurze Entlastung, doch Island blieb dran, glich kurz vor Viertelende aus und ging nach einem Dreier kurz vor Schluss sogar mit 59:58 in Führung. Starker Schlussspurt Deutschland fand im Schlussabschnitt zurück zu seiner Stärke. Antonia Reichenauer brachte die DBB-Auswahl mit zwei Freiwürfen wieder in Führung, ehe Paula Paradzik mit einem Block und Nafi Harz mit wichtigen Punkten nachlegten (59:62, 32.). Auch defensiv zeigte sich Deutschland deutlich stabiler und kämpfte um jeden Ball. Chanel Ndi und Lilli Schultze bauten den Vorsprung weiter aus, Clara Bielefeld sorgte per Dreier für die Vorentscheidung (59:74, 36.). Island blieb im vierten Viertel lange ohne Punkte, Deutschland brachte den Sieg über die Zeit und gewann den Schlussabschnitt mit 27:15 sowie die Partie mit 85:74. „Wir haben unseren Groove wiedergefunden“ Bundestrainerin Constanze Wegener: „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet, waren super konzentriert und intensiv. Das war echt gut. Wir hatten gute Lösungen gegen deren Tempo gefunden und waren deutlich schneller. Zur Halbzeit nur 28 zugelassen und selber 51 gemacht, das war super. Im dritten Viertel haben wir dann wirklich komplett unsere Spannung verloren. Sind dann sogar mit einem Punkt Rückstand ins vierte Viertel gegangen und das war nicht gut. Island ist da halt wirklich gut drin, die kämpfen und arbeiten sich bis zum Ende ab. Das haben sie im dritten Viertel geschafft. Im vierten Viertel haben wir dann unseren Groove wiedergefunden und deutlich besser verteidigt. Auch offensiv ging es dann besser. Props an die Mädels, dass sie im vierten Viertel dann nochmal so eine Reaktion gezeigt haben, das war super!“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Nafi Harz 13 BC Marburg Paulina Reichenauer 4 Queens University of Charlotte/USA Marie Perner dnp DJK Rosenheim Helena Englisch 12 Eisvögel USC Freiburg Jana Koch dnp EIGNER Angels Nördlingen Karla Busch 2 Eisvögel USC Freiburg Clara Bielefeld 9 Texas Christian University/USA Anna-Lisa Wuckel 6 BasCats Heidelberg Greta Scholle 8 TuS Lichterfelde Chanel Ndi 15 College of Charleston/USA Lilli Schultze 4 ALBA BERLIN Paula Paradzik 12 Eisvögel USC Freiburg

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U20-Herren: Starker EM-Auftakt 2026

Zum heutigen Start in die U20 EuroBasket 2026 in Ljubljana/SLO gab es für die deutsche Mannschaft einen insgesamt überzeugenden Sieg. Gegen Italien setzte sich das Team von Bundestrainer Mario Dugandzic mit 85:67 (26:24, 23:9, 20:21, 16:13) durch. Morgen erwarten die U20-Herren im zweiten Gruppenspiel die Türkei (13.30 Uhr, Kostenpflichtiger Livestream auf dem YouTube-Kanal der FIBA). Ausgeglichen Das DBB-Team, in dem vier der U19-Vizeweltmeister aus dem Vorjahr in diesem Sommer mit dabei sind, startete mit einem Dreier von Julis Baumer. Nicolas Kodjoe ließ den nächsten „für drei“ fliegen, Amon Dörries traf an der Freiwurflinie (7:0, 3.). Deutschland blieb stark an der Dreierlinie (10:2, Bruno Loll), Loll holte sich früh sein zweites Foul. Zu viele Ballverluste der DBB-Korbjäger brachten dem Gegner dann den 10:10-Ausgleich (4.) , nur einer der ersten sechs deutschen Freiwürfe fand sein Ziel. Beide Teams agierten zerfahren, es kam kaum ein Spielfluss zustande. Italien ging aus der Distanz in Führung (10:13, 6.), Damian Jung beendete die deutsche Freiwurfschwäche mit vier Treffern in Folge (16:16, 7.). Die DBB-Auswahl attackierte konsequent den gegnerischen Korb und kam häufig zu Würfen an der Freiwurflinie. Davi Remagen vollendete einen perfekt vorgetragenen Fastbreak, das DBB-Team führte nach siebeneinhalb Minuten wieder (19:18). Nach dem ersten Viertel war es weiter ausgeglichen (26:24). 18:0-Lauf Keines der beiden Teams konnte sich zunächsst vom Gegner absetzen, auch wenn Deutschland jetzt leichte Vorteile hatte (Dreier Dörries, 31:26, 13.). Defensiv gelangen einige Stops, aber das dritte Foul von Loll tat weh (15.). Beim 31:33 waren die Azzurri plötzlich wieder vorne, Dugandzic holte sein Team zu einer Auszeit zusammen. Die Führung wechselte wieder, Daniel Biel hatte gute Szenen am offensiven Brett (35:33, 16.). Die DBB-Youngster kamen per Dreier von Jervis Scheffs zur 40:33-Führung und hatte die Italiener in diesen Minuten gut im Griff. Musa Abra machte den Vorsprung an der Freiwurflinie zweistellig (44:33, 18.), es sah richtig gut aus für die deutsche Auswahl. Zum Seitenwechsel lag das Dugandzic-Team nach einem 18:0-Lauf sogar mit 49:33 in Front. Deutschland hatte erstaunliche 23 Freiwürfe bekommen (23/15). Boxscore Alle Infos zur FIBA U20 EuroBasket 2026 Rhythmus weg Kodjoe (2) und Biel sorgten zu Beginn des dritten Viertels jeweils mit Dreiern dafür, dass Deutschland klar in Führung blieb (58:38, 24.). Es musste jetzt darum gehen, die Italiener nicht mehr in die Partie zurück zu lassen. Und das gelang hochkonzentriert und sehr souverän auch nach 25 Minuten (64:39), Biel überragte. Italien war wegen der starken deutschen Defense über zehn Minuten lang offensiv kaum noch etwas gelungen. Doch noch waren die Italiener nicht geschlagen. Sie wehrten sich und schafften sieben unbeantwortete Punkte (66:46, 28.). Kurz später nahm Dugandzic eine Auszeit, das 67:49 konnte ihm nicht gefallen. Der Rhythmus war weg aus dem deutschen Spiel, ernsthafte Sorgen waren aber zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht. Nach 30 Minuten hieß es 69:54. Frühe Vorentscheidung Dörries‘ Punkte zum Auftakt des Schlussabschnitts taten gut, Kodjoe legte gekonnt nach. Das italienische Momentum schien gestoppt (73:54, 33.). Kodjoe übernahm und traf aus der Distanz zum 78:57 (34.), das war so etwas wie die Vorentscheidung. Italien bewies aber Moral und ließ nicht nach. Und genau das durfte die DBB-Auswahl auch nicht, denn schließlich könnte es ja im weiteren Verlauf des Turnieres auch um Dreiervergleiche gehen. In den letzten Minuten änderte sich der Abstand noch etwas zugunsten der Italiener, der deutsche Erfolg geriet aber nicht mehr in Gefahr. „Riesenlob an die Jungs“ Mario Dugandzic: „Das war ein guter Sieg zum Auftakt. Wir konnten gleich zu Beginn unsere Sachen umsetzen, die wir uns vorgenommen hatten. Der game plan ist gut aufgegangen, die Jungs haben sich sehr gut daran gehalten. Ein Riesenlob an die Jungs, wie aggressiv und konzentriert sie die Partie gespielt haben. Das zeigen auch die 38 Freiwurfversuche. Auch bei den Rebounds waren wir klar besser, das war in der Vorbereitung noch problematisch. Es war in der zweiten Halbzeit nicht einfach, das alles so zu gestalten und zu verwalten. Aber nicht überbewerten, morgen geht es schon weiter.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Damian Jung 5 Northeastern University/USA Jervis Scheffs 3 VR-Bank Würzburg Baskets Akademie Noah Isichei dnp LOK Bernau Davi Remagen 13 UT Martin Men’s Basketball/USA Julis Baumer 3 MHP RIESEN Ludwigsburg Musa Abra 7 CATL Basketball Löwen Bruno Loll 3 Rostock Seawolves Jordan Müller 5 California Baptiste University/USA Lars Lenke 2 Nürnberg Falcons Amon Dörries 11 University of Richmond/USA Nicolas Kodjoe 16 FC Bayern München Daniel Biel 17 Science City Jena

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„Das ist wahrscheinlich die stärkste Gruppe des Turniers“

Für die U20-Nationalmannschaft und Bundestrainer Mario Dugandzic rückt ein Höhepunkt näher: Die Europameisterschaft steht unmittelbar bevor. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase liegt der volle Fokus nun auf der FIBA U20 EuroBasket 2026. Im Vorfeld des Turniers haben wir mit Mario Dugandzic über den aktuellen Leistungsstand des Teams und die bevorstehenden Herausforderungen auf internationalem Parkett gesprochen. Die Gruppenphase Sa., 11.7.2026, 13.00 Uhr: Italien– Deutschland So., 12.7.2026, 13.30 Uhr: Deutschland – Türkei Mo., 13.7.2026, 20.30 Uhr: Frankreich – Deutschland Du bist seit dem 1. Mai hauptamtlicher Bundestrainer der U20. Wie intensiv waren die vergangenen Monate für dich und mit welchem Gefühl reist du zur Europameisterschaft? Die letzten Monate waren intensiv. Das ist meistens so, wenn man kurz vor der Europameisterschaft steht. Wir starten als erstes von allen Nachwuchsteams, sodass es da natürlich gleich zur Sache geht. Hauptfokus war es, den Kader irgendwie zusammenzubauen. Dementsprechend standen viele Gespräche, Trainingseinheiten und Testspiele an. Morgen startet die Europameisterschaft. Wie fällt dein Fazit für die Vorbereitung aus und welche Entwicklung hat das Team in den vergangenen Wochen gemacht? Die Kaderzusammenstellung für diese EM hat sich sehr schwer gestaltet, weil wir Absagen aus dem College und auch aus unseren Ligen kassiert hatten. Es ist nicht alles glatt verlaufen ist, wie wir uns das vorgestellt hätten. Allerdings kann man am Ende sagen, dass wir wirklich die richtigen Jungs zusammenbekommen haben. Diese haben es in der Vorbereitung hervorragend gelöst, sich super angestellt und ich finde, dass wir uns zum Ende hin tatsächlich auch entwickelt haben. Der Testspielsieg gegen die Italiener, ist freilich nicht überzubewerten, aber wir konnten mit einem positiven Gefühl den ersten Zyklus abschließen. Nach deinen Stationen in Bamberg und zuletzt in der australischen NBL und Neuseeland bist du nun zurück beim DBB. Inwiefern hat sich deine Laufbahn auf deine Arbeitsweise ausgewirkt? Gut, ich hatte natürlich das Glück, dass ich die letzten Jahre sehr viel mit dem DBB verbunden war und viel Erfahrung sammeln konnte. Ich war da schon immer im Rhythmus und konnte Jahre zuvor Erlerntes anwenden. Insofern ändert sich an der Arbeitsweise nicht all zu viel. Lediglich die Aufgabenteilung von Co-Trainer zu Head Coach ist natürlich eine andere. Der EM-Kader steht fest. Was zeichnet die Mannschaft aus und worin liegen ihre großen Stärken? Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie rasch zu einer Einheit geworden ist und wirklich eine Bereitschaft zum Lernen zeigt. Wir haben in den letzten Vorbereitungsspielen tatsächlich gemerkt, dass wir Spiel für Spiel eigentlich besser geworden sind und die Jungs zu jedem Zeitpunkt zusammengeblieben sind. Das war etwas, was uns sehr positiv nach dieser Vorbereitung aufgefallen ist. Die Jungs sind stets zusammen, treten geschlossen auf und wollen besser werden. Ob dies zeitlich für die Europameisterschaft greift, werden wir dann sehen. Aber das sind die zwei größten Stärken, die ich so aktuell sehe. Sie halten zusammen und sind bereit sich weiterzuentwickeln. Die Gruppe mit Italien, der Türkei und Frankreich verspricht direkt zu Beginn intensive Spiele. Was erwartest du von dieser anspruchsvollen Gruppe? Anspruchsvoll ist noch sehr nett, das ist wahrscheinlich die stärkste Gruppe dieses Turniers. Ich erwarte natürlich sehr gute Gegner, mit sehr viel Basketball-Kultur. Wir hatten zwei von den Gruppengegnern bereits in der Vorbereitung gespielt, sodass wir die Italiener und Franzosen bereits kennen. Wir erwarten eine hohe Intensität und Grundaggressivität, die wir matchen müssen. Bei den Türken auch eine hohe Aggressivität mit einer guten Size. Es geht für uns in den ersten drei Spielen direkt richtig zur Sache. Jedes Spiel wird sicherlich hart umkämpft sein. Trotz des Verletzungspechs und eines in Teilen international noch unerfahrenen Kaders: Wie schätzt du die Ausgangslage eurer Mannschaft vor der Europameisterschaft ein, und welche sportlichen Ziele habt ihr euch für das Turnier gesetzt? Wir wollen zuerst einmal gut ins Turnier starten und uns Stück für Stück in den Gruppenspielen entwickeln. Idealerweise können wir uns eine gute Positionierung für die zweite Runde sichern. Danach muss man schauen wo wir stehen und wohin die Reise gehen kann. Denn das Niveau bei dieser EuroBasket ist tatsächlich durchmischt und somit unübersichtlich. Auch andere Teams hier haben ihre Probleme. Dennoch glaube ich, dass die meisten ein ähnliches Level erreichen werden.

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U20-Damen mit positiver Reaktion gegen Serbien

Nach dem verlorenen Achtelfinale gegen Litauen, ging es für die deutschen U20-Damen bei der EuroBasket im ersten Platzierungsspiel gegen Serbien. Dort zeigte Deutschland eine klare Steigerung und siegte deutlich mit 74:52 (27:16, 18:14, 14:10, 15:11). Damit macht das Team von Bundestrainerin Constanze Wegener den Klassenerhalt der A-Division sicher und spielt nun am Samstag und Sonntag um die Plätze neun bis zwölf. Deutschland druckvoll In das Spiel starteten Helena Englisch, Clara Bielefeld, Chanel Ndi, Greta Scholle und für die krankheitsbedingt ausgefallene Jana Koch Paula Paradzik. Jene setzte auch gleich erste Akzente und verhalf zur 7:6-Führung. Nach einer kleinen Drangphase der Serbinnen, sorgte das Duo Clara Bielefeld und Lilli Schultze für das zwischenzeitliche 11:8 (5. Minute). Von der Bank fügte sich Anna-Lisa Wuckel ebenfalls hervorragend ein und sorgte mit fünf Punkten und einem Steal für den Erhalt der Führung (18:15). Serbien blieb dem deutschen Team aber dicht auf den Fersen. Deutschland behielt jedoch die Oberhand und ging dank, der zum Ende hin auffälligeren Bielefeld mit einer 9-Punkte-Führung die Pause (27:16). Führung ausgebaut Zu Beginn des zweiten Viertels taten sich zunächst beide Mannschaften schwer. Nachdem die Serbinnen aber drohten aufzuholen, trafen Englisch und Bielefeld und brachten den Vorsprung wieder in den zweistelligen Bereich (34:21, 14.). Die deutschen U20-Damen wirkten in Kontrolle des Spiels, passten auf den Ball auf und blieben defensiv aufmerksam. Auch die Phase ohne Bielefeld löste die DBB-Auswahl mit Bravour und punktete dank Ndi und Schultze vermehrt in der Zone (38:25, 17.). Serbien haderte in der Folge mit vielen Unkonzentriertheiten und Fehlern im Ballvortrag. Deutschland wusste dies zu bestrafen und zog auf 45:28 davon. Boxscore Alles zur FIBA U20 Women’s EuroBasket 2026 in Litauen Erst Leerlauf, dann Vollgas Nach vier Punkten der Serbinnen zum Viertelstart, setzte es direkt die erste deutsche Auszeit. Nachdem Serbien bis auf 45:36 verkürzt hatte, folgte die deutsche Antwort. Mit gutem Transition-Spiel stellte Paradzik auf 49:38 (24.). Das Viertel blieb aber insgesamt zerfahren. Deutschland mit etwas inkonsequenter Offensive, dafür weiterhin defensiv hervorragend eingestellt. Mitte des dritten Abschnitts hatte der knapp zweistellige Vorsprung Bestand  (51:40). Karla Buschs Dreier sorgte dann wieder für etwas Aufatmen und erhöhte kurz vor der Endphase des Viertels auf 56:40. Während Serbien weiterhin nur Fahrkarten zog, netzte Busch ihren zweiten Distanzwurf und brachte das Viertel mit einer knapp 20-Punkte-Führung in die Pause. Runde Vorstellung Angetrieben und sichtlich befreit starteten die DBB-Damen ins Schlussviertel. Als Nafi Harz Bielefelds Anspiel aus dem Fastbreak per Dreier verwertet, hatte die serbische Auszeit vorentscheidenden Charakter (64:40). Serbien wehrte sich in der Folge nochmal mit schnellen fünf Punkten. Der Vorsprung der DBB-Damen blieb aber weitestgehend ungefährdet. Die Luft war allerdings auf beiden Seiten größtenteils raus und die Partie plätscherte vor sich hin (66:45, 36.). In der Schlussphase spielte sich das deutsche Team nochmal in einen kleinen Lauf. Schultze und Paradzik knackten die 70 Punkte (74:50). Mit einem souveränen 74:52 gewann Deutschland das Spiel und sicherte damit den Klassenerhalt. „Defensiven Matchplan durchgezogen“ Bundestrainerin Constanze Wegener: „Wir sind super gestartet und haben unseren defensiven Matchplan besonders in den einzelnen Matchups perfekt ausgeführt. Auch auf Taktikwechsel der Serbinnen haben wir gut reagiert. Nach einer kleinen Wackelphase im dritten Viertel, haben wir uns wieder gesteigert und zu unserem Spiel zurück gefunden. Alle Spielerinnen haben gespielt und gescort. Daher Kompliment an die Mädels!“ Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Nafi Harz 3 BC Marburg Paulina Reichenauer 2 Queens University of Charlotte/USA Marie Perner 2 DJK Rosenheim Helena Englisch 3 Eisvögel USC Freiburg Jana Koch dnp EIGNER Angels Nördlingen Karla Busch 8 Eisvögel USC Freiburg Clara Bielefeld 14 Texas Christian University/USA Anna-Lisa Wuckel 7 BasCats Heidelberg Greta Scholle 1 TuS Lichterfelde Chanel Ndi 5 College of Charleston/USA Lilli Schultze 18 ALBA BERLIN Paula Paradzik 11 Eisvögel USC Freiburg

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