DBB-3x3-Damen sind "Team des Jahres 2024"

Feierliche Ehrung im Rahmen der ZDF-Gala „Sportler des Jahres“ | Samir Suliman „DOSB Trainer des Jahres 2024“

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75 Jahre DBB - Stimmungsvolle Jubiläumsfeier

Rund 100 Gäste in Hamburg

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Women’s EuroBasket 2025 in Hamburg: Ticketverkauf gestartet!

Perfektes Weihnachtsgeschenk

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    02/12/2024

Am 06. Januar 2025 ist die DBB-Geschäftsstelle in Hagen wieder geöffnet.

News

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Women’s World Cup 2026: Mali – Afrikas ewiges Talent

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Mali – Afrikas ewiges Talent auf dem Weg zurück an die Weltspitze Wenn über den afrikanischen Frauenbasketball gesprochen wird, fällt häufig zuerst der Name Nigeria. Wer jedoch die Geschichte des Sports auf dem Kontinent kennt, weiß, dass Mali – deutscher Gruppengegner in der Vorrunde des World Cup 2026 in Berlin – seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Basketballnationen Afrikas gehört. Kaum ein Land bringt regelmäßig so viele talentierte Nachwuchsspielerinnen hervor. Bei U16- und U19-Weltmeisterschaften sorgt Mali seit Jahren für Aufsehen und gilt als eines der produktivsten Talentsysteme des internationalen Frauenbasketballs. Trotz dieser außergewöhnlichen Nachwuchsarbeit blieb der ganz große Erfolg bei den Erwachsenen lange aus. Seit dem historischen Gewinn der Afrikameisterschaft 2007 musste Mali immer wieder mit ansehen, wie andere Nationen – insbesondere Nigeria – die Schlagzeilen bestimmten. Doch die jüngsten Jahre deuten darauf hin, dass sich das Kräfteverhältnis langsam wieder verschiebt. Mit der Silbermedaille bei der Women’s AfroBasket 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat Mali eindrucksvoll bewiesen, dass das Land wieder zu den stärksten Basketballnationen Afrikas gehört. Eine Basketballnation mit außergewöhnlicher Tradition Anders als viele afrikanische Länder verfügt Mali über eine tief verwurzelte Basketballkultur. Besonders im Frauenbereich gehört Basketball seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Mannschaftssportarten des Landes. Die Nationalmannschaft gewann 2007 die Afrikameisterschaft und qualifizierte sich damit erstmals für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Darüber hinaus erreichte Mali mehrfach Medaillen bei kontinentalen Meisterschaften und nahm an Weltmeisterschaften teil. Noch beeindruckender sind allerdings die Erfolge im Nachwuchsbereich. Regelmäßig erreichen malische Jugendteams die Endrunden von Weltmeisterschaften und schlagen dort Nationen mit deutlich größeren Ressourcen. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern Ausdruck einer systematischen Talentförderung, die in Afrika ihresgleichen sucht. Viele Spielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft gehörten bereits als Jugendliche zu den besten Talenten der Welt. Der Weg zurück ins Finale In den Jahren nach dem Titelgewinn 2007 blieb Mali zwar konkurrenzfähig, musste jedoch häufig hinter Nigeria zurückstehen. Die D’Tigress entwickelten sich zur dominierenden Kraft Afrikas und gewannen Titel um Titel. Mali hingegen sammelte Silber- und Bronzemedaillen, ohne den entscheidenden letzten Schritt gehen zu können. Gerade deshalb hatte die Women’s AfroBasket 2025 eine besondere Bedeutung. In Abidjan präsentierte sich die Mannschaft während des gesamten Turniers als eines der stärksten Teams. Mit aggressiver Verteidigung, enormer Reboundstärke und großer Athletik spielte sich Mali bis ins Endspiel vor und bestätigte damit eindrucksvoll seine Rückkehr in die afrikanische Spitze. Das Finale gegen Nigeria Im Endspiel traf Mali auf den übermächtigen Serienmeister Nigeria. Viele Experten hatten einen klaren Sieg der D’Tigress erwartet. Doch Mali zeigte von Beginn an, warum die Mannschaft zu den positiven Überraschungen des Turniers gehörte. Mit großer Intensität und körperlicher Präsenz setzte das Team den Titelverteidiger unter Druck und ging die Begegnung furchtlos an. Zur Halbzeit stand es 41:41 – ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig Mali gegen Afrikas dominierende Basketballmacht auftrat. Erst in der zweiten Hälfte setzte sich die größere Erfahrung der Nigerianerinnen durch. Am Ende verlor Mali mit 64:78, konnte die Silbermedaille jedoch als großen Erfolg feiern. Innerhalb des afrikanischen Basketballs wurde dieses Finale vielerorts als Signal gewertet: Nigeria bleibt die Nummer eins, doch Mali ist wieder ein ernsthafter Herausforderer. Auf Platz drei beim Qualiturnier in Wuhan Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im chinesischen Wuhan kam Mali auf den starken dritten Platz hinter Belgien und China und vor Tschechien, Brasilien und dem Südsudan. Besonders der Sieg gegen das deutlich stärker eingeschätzte Tschechien ließ aufhorchen, außerdem wurde der Südsudan deutlich bezwungen. Auch gegen Brasilien (74:77) schnupperte man an einem Erfolg, während gegen China und vor allem gegen Europameister Belgien nicht viel zu holen war. In die All-Star Five des Turnieres wurde Maimouna Haidara gewählt (15,8 PTS, 6,8 REB, 3,8 AST, 2,6 STL). Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Sika Koné – Der Superstar Afrikas Das Gesicht des aktuellen Teams ist Sika Koné. Die Power Forward zählt inzwischen zu den besten Spielerinnen Afrikas und gehört auch international zu den auffälligsten Akteurinnen ihrer Position. Ihre Mischung aus Athletik, Reboundstärke und Energie macht sie zu einer dominierenden Kraft unter den Körben. Im Finale der Afrikameisterschaft gegen Nigeria erzielte Koné 16 Punkte und 13 Rebounds und kämpfte bis zur letzten Minute um die Chance auf den Titelgewinn. Während des gesamten Turniers gehörte sie zu den konstantesten Spielerinnen überhaupt. Ihre Bedeutung für Mali geht weit über Statistiken hinaus. Sie verkörpert die Entwicklung des Landes von einer Talentschmiede zu einer Nation, die auch auf höchstem Niveau um Titel kämpfen kann. Viele Beobachter sehen in ihr die natürliche Nachfolgerin jener Spielerinnen, die Mali in den 2000er-Jahren zu seinen größten Erfolgen führten. Perfekt ergänzt sie sich mit Maimouna Haidara. Die Stärke liegt in der Athletik Mali besitzt eine sehr klare Basketballidentität. Die Mannschaft lebt von ihrer Physis, ihrer Schnelligkeit und ihrer Aggressivität beim Rebounding. Gerade gegen afrikanische Gegnerinnen gelingt es den Malierinnen häufig, Spiele über Intensität und Einsatzbereitschaft zu kontrollieren. Bei der AfroBasket 2025 gehörte Mali zu den besten Reboundteams des gesamten Turniers. Diese Stärke war ein wesentlicher Grund für den Finaleinzug. Selbst gegen Nigeria gewann Mali das Duell um die Rebounds knapp für sich. Offensiv befindet sich das Team allerdings weiterhin in der Entwicklung. Während die Athletik und die Präsenz in Korbnähe hervorragend sind, fehlt gelegentlich noch die Konstanz aus der Distanz. Genau dieser Bereich entschied letztlich auch das Finale gegen Nigeria. Die berühmte Nachwuchsarbeit Kein anderes afrikanisches Land produziert so regelmäßig Spitzentalente wie Mali. Bei Jugendweltmeisterschaften erreichen malische Teams seit Jahren Ergebnisse, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Immer wieder schaffen es Spielerinnen aus Mali in europäische Profiligen, an amerikanische Colleges oder in internationale Spitzenprogramme. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Nationalmannschaft kontinuierlich mit neuen Talenten versorgt wird. Während viele Nationen Schwierigkeiten haben, Generationenwechsel zu bewältigen, scheint Mali stets die nächste außergewöhnliche Spielerin hervorzubringen. Genau darin liegt vielleicht die größte Hoffnung des Landes. Die Weltmeisterschaft 2026 als nächste Herausforderung Durch die Silbermedaille bei der AfroBasket qualifizierte sich Mali für die weiteren Schritte Richtung Weltmeisterschaft 2026 und bleibt damit auf internationaler Bühne präsent. Für die Mannschaft bietet sich nun die Chance, ihre Entwicklung auch außerhalb Afrikas zu bestätigen. Während Mali auf kontinentaler Ebene längst etabliert ist, geht es nun darum, regelmäßig gegen europäische, asiatische und amerikanische Spitzenteams zu bestehen. Gerade Spielerinnen wie Sika Koné können dabei wichtige Erfahrungen sammeln und das Team auf ein neues Niveau heben. Das wird in der starken Vorrundengruppe mit Deutschland, Spanien und Japan aber sicher nicht leicht. Ausblick Mali befindet sich an einem äußerst spannenden Punkt seiner Entwicklung. Die Silbermedaille bei der AfroBasket 2025 war kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachwuchsarbeit und einer talentierten Spielergeneration. Gleichzeitig ist die Mannschaft noch jung genug, um sich weiter zu verbessern. Nigeria bleibt derzeit die Nummer eins Afrikas. Doch von allen Verfolgern besitzt Mali wahrscheinlich das größte Potenzial, diese Dominanz in den kommenden Jahren ernsthaft herauszufordern. Mit Sika Koné als Leitfigur, einer außergewöhnlichen Talentbasis und wachsender internationaler Erfahrung könnte Mali schon bald wieder dort stehen, wo das Land 2007 bereits einmal war: an der Spitze des afrikanischen Frauenbasketballs. Und vielleicht ist die Geschichte dieser Generation gerade erst am Anfang. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

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Männliche 3×3-Nachwuchskader für Frankfurt und Voiron/FRA nominiert

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U18-Jungen und 3×3 U17-Jungen zu einem Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.–13.7.2026  eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U18-Herren und U17-Herren – Rodney Agyeman (Turn-Klub zu Hannover) – Béla Doleviczenyi (Bayer Giants Leverkusen) – Phillip Grothe (RASTA Vechta) – Tristan Gutersohn (RASTA Vechta) Auf Abruf – Frederic Kraaß (Team Urspring) – Luca-Noel Nickel  (BBA Gießen46ers/MTV Gießen) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber betreut. Gespielt wird im Team „Germany U18“. Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.00 Uhr: Deutschland U18 – EDF U19 2 Sa., 11.7.2026, 16.30 Uhr: Germany U18 – EDF U19 3 Sa., 11.7.2026, 17.50 Uhr: Hoop Family Lyon – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.10 Uhr: EDF U19 1 – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiel Die Spiele am 12.07.2026 basieren auf den Ergebnissen des vorherigen Tages und werden am Abend vom 11.7.2026 bekannt gegeben.

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Weber nominiert weibliche 3×3-Nachwuchskader

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U21-Damen, der 3×3 U18-Damen und der 3×3 U17-Damen für einen Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.-13.7.2026 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U21-Damen – Maira Banko (Foto) (Turn-Klub zu Hannover) – Johanna Huppertz (Talents BonnRhöndorf) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Lena Lingnau (Talents BonnRhöndorf) – Luise Linke (BG 89 AVIDES Hurricanes/Hamburg Towers) – Lisanne Räwer Tanguep  (Talents BonnRhöndorf) – Lara Antonia Schütze (St. Thomas Aquinas College/USA) U18-Damen – Feryel Grosko (MTV Stuttgart) – Stella Marie Reinike (Citybasket Recklinghausen) – Linda Rosiwal (DJK Bamberg/Freak City Bamberg) U17-Damen – Laila Bagagnan (BG Bonn/Talents BonnRhöndorf) – Emma Huppertz (Phoenix TSC Hagen/SC Krefeld) – Samira Ela Kama (Itzehoe Eagles/SC Rist Wedel) – Helena Speda (TSV Grünberg/HTG Bad Homburg Falcons) – Rika Windgasse  (TSG Bruchsahl/Regioteam Stuttart) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber sowie von Disziplintrainern Hanno Stein (8.–10. Juli) und Beatrix Waffenschmied betreut. Gespielt wird in den Teams „Germany U20“ und „Germany U18“. Die Kader der Teams werden am Ende des Lehrgangs bekannt gegeben. Länderspiele U20 Sa., 11.7.2026, 10.40 Uhr: EDF U19 2 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 12.00 Uhr: EDF U18 1 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiele Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.20 Uhr: Deutschland U18 – EDS U19 1 Sa., 11.7.2026, 12.20 Uhr: EDF U19 3 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 18.10 Uhr: EDF U18 2 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21.15 Uhr: Verzahnungsspiel

Draft

NBA Draft: Steinbach und Anderson nach Charlotte

Zwei DBB-Youngster verstärken künftig die Charlotte Hornets (North Carolina) in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Beim diesjährigen Draft im Barclays Center in Brooklyn/New York wurden Hannes Steinbach und Christian Anderson von der gleichen Franchise gewählt. Steinbach wurde mit Pick Nr. 14, Anderson mit Pick Nr. 18 gezogen. Beide erhalten einen garantierten Vertrag. Steinbach ist nach Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber bereits der dritte Würzburger, der den Sprung in die NBA schafft. Nowitzki gratulierte: „Glückwunsch, mein Lieber. Ein weiterer Junge aus Würzburg. Ich kenne dich, seit du geboren bist. Ich bin superstolz, wie du alles gemeistert hast. Genieß diesen Moment.“ Als erster Spieler wurde von den Washington Wizards Forward AJ Dybantsa ausgewählt. Der 19-Jährige hatte zuvor ein Jahr lang an der Brigham Young University in Provo/Utah am College gespielt. Mit Jack Kayil hat in der kommender Nacht ein weiterer Deutscher die Chance als Kandidat in der zweiten Draft-Runde. Mit ihm könnte sich die Zahl der deutschen Korbjäger in der NBA auf zehn erhöhen. „Ich freue mich sehr für Hannes und Chris, Sie haben es sich durch harte Arbeit verdient und ich glaube, dass sie in der NBA eine gute Rolle spielen können. Für die kommende Nacht drücke ich auch Jack Kayil fest die Daumen. So langsam können wir darüber nachdenken, künftige Teamsitzungen in den USA durchzuführen“, so DBB-Präsident Ingo Weiss mit einem Augenzwinkern. DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt verfolgte das Geschehen live vor Ort.

NBA Draft

Ein Draft mit Impact:

Der diesjährige NBA Draft steht kurz bevor. Während die allgemeine Vorfreude auf das Sportereignis heute Nacht steigt, sticht besonders ein Detail ins Auge. Mit Hannes Steinbach, Christian Anderson und Jack Kayil ist die deutsche Repräsentation hoch wie selten zuvor. Die Draft Class 2026 gilt als eine der talentiertesten Klassen der letzten Jahre und dennoch haben die Talente rund um Hannes Steinbach gute Chancen. Es stellt sich also die Frage: Wer sind nach Wagner & Co die nächsten deutschen NBA-Hoffnungen und was macht sie so besonders? Eine besondere Draft Class Die Draft Class 2026 gilt schon jetzt als eine der talentiertesten der vergangenen Jahre. Einige der Top-Prospects werden bereits vor ihrem ersten Einsatz in der besten Basketballliga der Welt mit früheren Superstars verglichen. Doch nicht nur die Spitze des Jahrgangs sorgt für Aufsehen. Vor allem die Tiefe der Draft Class macht diesen Jahrgang so spannend. Zahlreiche Spieler gelten als künftige Leistungsträger der NBA und könnten in den kommenden Jahren das Gesicht der Liga prägen. Wer den diesjährigen NBA Draft verfolgt, wird dabei an diesen drei Namen nicht vorbeikommen: AJ Dybantsa, Darryn Peterson und Cameron Boozer gelten als die herausragenden Talente ihres Jahrgangs und werden aktuell als die Top-Kandidaten für die ersten drei Picks gehandelt. Die deutschen Talente im Fokus Zwischen diesen begehrten Talenten finden sich in diesem Jahr gleich drei Deutsche wieder. Ihre Aussichten für den Draft-Abend unterscheiden sich jedoch. Hannes Steinbach wird von vielen Experten im späten Lottery-Bereich beziehungsweise zu Beginn der ersten Runde eingeordnet. Christian Anderson gilt als Kandidat für die Mitte der ersten Runde, während Jack Kayil vor allem Chancen auf eine Auswahl in der zweiten Runde eingeräumt werden. Hannes Steinbach Hannes Steinbach, Sohn des ehemaligen Würzburger Bundesligaspielers Burkhard Steinbach, durchlief die Jugendabteilung der Würzburg Baskets und konnte dort seine ersten Erfahrungen in der BBL sammeln. In der Saison 2024/25 kam er in der höchsten deutschen Liga auf 7,2 Punkte und 5,7 Rebounds im Schnitt und machte international auf sich aufmerksam. Es folgte der Wechsel ans College nach Washington. Dort führte der 19-Jährige in der Saison 2025/26 die Rebound Statistiken in der NCAA Division I an und wurde zudem ins All-Big-Ten Second Team berufen. Seine starken Leistungen zeigt er auch im Nationaltrikot: Bei der U19-WM 2025 führte er sein Team zu Silber und wurde anschließend ins All-Tournament Team gewählt. Spielerisch gilt Steinbach als physischer und gleichzeitig vielseitiger Big Man. Seine Rebound-Stärke gehört zu seinen größten Qualitäten. Zusätzlich machen ihn gutes Passspiel und ein Spielstil, der von Körperlichkeit und Intelligenz geprägt ist, aus. Washington Coach Danny Sprinkle beschreibt ihn als jemanden, der „de facto ein Point Guard in einem 6-11-Körper“ ist. Aufgrund seines außergewöhnlichen Potenzials wird Steinbach in den aktuellen Mock Drafts meist zwischen den Picks 12 und 19 eingeordnet. Christian Anderson Christian Anderson gilt als einer der spannendsten Guards seines Jahrgangs. Die Stärken des 1,91m großen NBA-Prospect liegen vor allem im Wurf, Playmaking und in seiner Geschwindigkeit. Damit bringt er ein Profil mit, welches für NBA-Teams sehr attraktiv ist. Auch seine sportliche Entwicklung ist beeindruckend. Anderson lebt in den USA und spielte während seiner gesamten Zeit an der Lovett School in Atlanta erfolgreich Basketball. Mittlerweile stellt er sein Können an der Texas Tech University unter Beweis und macht mit sportlichen Erfolgen auf sich aufmerksam. 2024 wurde er ins Big 12 All-Freshman Team gewählt. 2025/26 folgten weitere Auszeichnungen wie die Wahl ins All-Big-12 First Team oder  ins All-America-Third Team. Zusätzlich gehören internationale Erfolge mit den deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften und die Berufung in die A-Nationalmannschaft zu seinen Karrierehighlights. Im Draft wird der 20-Jährige der ersten Runde zugeordnet. Er wird wahrscheinlich im Bereich von Pick 16 bis 21 gedraftet. Jack Kayil Jack Kayil ist wahrscheinlich der am schwersten einzuschätzende der drei deutschen Prospects. Er durchlief die Jugend von Alba Berlin, wechselte 2023 zunächst nach Vechta und spielte in der Saison 2024/25 bei KK Mega Basket in der ABA-Liga. Zuletzt kehrte der 20-Jährige für die Saison 2025/26 zu ALBA zurück und reihte sich neben Franz Wagner und Dennis Schröder als einer der jüngsten Spieler, der jemals die BBL gewann, ein. Auch mit den Jugennationalmannschaften feierte er mehrere Titel und Medaillen, darunter unter anderem Gold bei der U16-B-Europameisterschaft, EM-Gold mit der U18 und WM-Silber mit der U19. Genau wie Anderson krönte auch Kayil seine Entwicklung mit der Berufung in die A-Nationalmannschaft. Zu seinen Stärken zählen seine Spielmacher-Qualitäten, sein Passing und seine Physis im Abschluss. Im Draft gilt Kayil allerdings eher als Kandidat für die zweite Runde. Die drei Prospects als Symbol für die Entwicklung des deutschen Basketballs Sollten die drei deutschen Prospects den Weg in die NBA schaffen, wäre das ein deutliches Signal für den deutschen Basketball. Mit dem Sprung in die NBA würden sich Steinbach & Co neben den deutschen NBA-Stars rund um Dirk Nowitzki, Dennis Schröder und Franz Wagner einreihen und bekräftigen, dass der deutsche Basketball auch in der besten Basketball-Liga der Welt längst konkurrenzfähig ist. Genau das macht den Draft 26/27 aus deutscher Sicht so besonders. Neben den jüngsten Erfolgen bei Europa- und Weltmeisterschaften ist er ein weiterer Beleg für die starke Entwicklung im deutschen Basketball. Ein Blick auf die Historie zeigt, dass deutsche Spieler in der NBA lange eher Ausnahmen waren. Nächste Saison könnten jedoch mit zehn deutschen Spielern so viele Deutsche wie nie zuvor für Teams der NBA auflaufen, sofern alle drei den Sprung in die in die Liga schaffen. Ob sich die Hoffnungen der deutschen Talente erfüllen, können Basketballfans in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 1:00 Uhr deutscher Zeit in der ersten Runde des NBA Drafts auf Sky verfolgen. Die zweite Runde wird in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 2:00 Uhr deutscher Zeit über DAZN und den NBA League Pass übertragen.  

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FIBA 3×3 Women´s Series: Sechster Platz in Sumgait/AZE

Am vergangenen Wochenende fand der nächste Stopp der FIBA 3×3 Women´s Series in Sumgait/AZE statt. Zum Auftakt des Turniers bestritt das deutsche 3×3-Team seine Vorrundenspiele gegen die Slowakei und Chile. Als Gruppensiegerinnen qualifizierten sich die deutschen Spielerinnen für das Viertelfinale, in welchem sie auf Österreich trafen. Spiel 1 Ihr erstes Spiel spielten die Deutschen gegen die Slowakei. Es ergab sich eine ausgeglichene Partie, in welcher es nach fünf gespielten Minuten 5:5 stand. Durch einen Vier-Punkte Lauf der deutschen Mannschaft, zu dem Laura Zolper mit drei erzielten Punkten maßgeblich beitrug, schaffte sie es sich erstmalig vom slowakischen Team abzusetzen. Somit konnte das Team, rund um Topscorerin Marie Reichert (8 Punkte), mit einer komfortablen Führung von +5 in die letzten anderthalb Minuten des Spiels gehen. Letztendlich gewann Deutschland verdient mit 12:9. Spiel 2 Im zweiten Spiel des Stopps traf das deutsche Team auf Chile. Auch hier entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich in der gesamten Spielzeit keins der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Schließlich war es Ama Degbeon, die den entscheidenden Treffer eine Minute vor Schluss erzielte. Die Chileninnen hätten das Spiel durch zwei Freiwürfe in der letzten Minute noch für sich entschieden können, verfehlten diese allerdings. So gewannen die Deutschen am Ende mit 17:16. Viertelfinale  Nach zwei Siegen aus zwei Spielen stand das deutsche Team im Viertelfinale. Dort traf es auf die Mannschaft aus Österreich. Dieses Spiel wurde zu einem ähnlich harten Fight wie das gegen Chile. Beide Teams schenkten sich nichts und keiner der beiden schaffte es sich einen Vorsprung von über zwei Punkten  erspielen. Leider reichte ein verwandelter Zwei-Punktewurf für das deutsche Team eine Minute vor Schluss nicht aus, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Die Österreicherinnen legten in den letzten Sekunden noch zwei Treffer nach und entschieden das Spiel mit 11:12 für sich. Hanno Stein ordnet die Spiele wie folgt ein: „Es war der erste Women’s Series Stopp, der mit besonderen Wetterbedingungen auf uns gewartet hat. Es war extrem warm und stürmisch, mit Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad. Unter solchen Bedingungen haben wir bisher noch nicht gespielt, das soll aber alles keine Ausrede sein. Wir sind von Anfang an nicht gut reingekommen. Unsere Defense und unser Hustle haben uns zwei Arbeitssiege im Pool gegen Chile und die Slowakei beschert. Dabei hat sich aber auch abgezeichnet, dass wir offensiv Sand im Getriebe haben. Erfreulich ist, wie wir Mannschaften offensive Elemente wegnehmen können und kaum offene Würfe erlauben. Gepaart mit unserem Fighting Spirit sorgt das dafür, dass wir solche Spiele dann auch gewinnen können. Gegen Österreich war es unsere schlechteste Leistung in der Women’s Series bisher, so ehrlich müssen wir sein. Wir müssen uns kritisch mit uns selbst auseinandersetzen, weil wir das Spiel unerfreulich gestaltet haben. Defensiv war es in Ordnung, offensiv haben wir aber keinen Rhythmus finden können. Wir haben viel aus dem Stand gespielt und es nicht geschafft, in die Transition zu kommen.“ Für Deutschland spielten: Laura Zolper (3, 7, 7), Marie Reichert (8, 2, 1), Britta Daub (1, 3, 0), Ama Degbeon (0, 5, 3)

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WNBL-Qualifikation: Liga begrüßt neue Gesichter

Das Teilnehmerfeld der kommenden WNBL-Saison 26/26 ist nach dem vergangenen Wochenende komplett. Während es von den Absteigern die Fusion der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart zurück in die Liga schaffte, verpassten mit den TG Neuss Junior Tigers und den Metropolitain Girls ehemalige TOP4-Teilnehmer der letzten fünf Jahre die Qualifikation. Die verbliebenen sieben Startplätze belegen damit die Hamburg Towers, die SG Bernau-Berlin-Nord, die VfL AstroStars Bochum, der TSVE Bielefeld, die ChemCats Chemnitz, die SG Saar/Mosel und die SB DJK Rosenheim. Gruppe A Das favorisierte Hamburg, wessen Kader gespickt mit WNBL-erfahrenen Spielerinnen aus Wedel war hatte leichtes Spiel in Gruppe A und fuhr vier ungefährdete Siege ein. Neben Samira Kama (8.5 PTS), stellte auch Clara Semerak (11.8 PTS) ihre Qualitäten unter Beweis. Hinter den Towers setzte dich die SG Bernau-Berlin-Nord durch. Getragen von Lori Schlizio, die mit über 13 Punkten pro Spiel Topscorerin der Gruppe wurde, reichten drei Siege für den zweiten Platz. Damit stellt Berlin mit ALBA, Lichterfelde, BASS und nun Bernau insgesamt vier Mannschaften. Gruppe B In Gruppe B ging es deutlich enger zu. Nachdem Absteiger Neuss sich bereits relativ schnell mit zwei Niederlagen aus der Verlosung um die Quali-Plätze verabschiedete, spitzte sich das Rennen zwischen Bochum, Bielefeld und Recklinghausen zu. Bielefeld hatte Bochum am ersten Spieltag mit sechs Punkten Differenz geschlagen, unterlag dann aber Recklinghausen mit drei Zählern. Somit kam es zu einem echten Endspiel zwischen Bochum und Recklinghausen. Dank eines starken zweiten Viertels zogen die Bochumerinnen die Partie auf ihre Seite und gewannen mit neun Punkten. So ging es in den Dreiervergleich, in welchem die Metropolitain Girls aufgrund der schwächeren Korbdifferenz den Kürzeren zogen. Gruppe C Nachdem man in der Vorsaison nach Abstieg an der Quali scheiterte, gelang den ChemCats nun die Wiederkehr in die WNBL. Mit vier Siegen gewann man seine Gruppe souverän. Clara Niehle stach dabei mit 13 Punkten pro Partie heraus. Hinter Chemnitz lieferten sich die Kontrahenten Mainz und Saar/Mosel ein enges Rennen. Unglücklicherweise musste der ASC am zweiten Spieltag auf seine beste Akteurin Moescha Bakam verzichten, die bis dato mit über 19 Punkten pro Partie große Anteile an den zwei Siegen der Mainzerinnen hatte. Im entscheidenden Spiel gegen die SG unterlag Mainz nach Verlängerung mit 56:59. Bei der SG avancierte Leni Sittmann (20 PTS) zur Matchwinnerin. Gruppe D Klarer Gruppensieger wurde die Auswahl der SB DJK Rosenheim. Vier Siege und Topscorerin Allegra Weymar (13.0 PTS) sicherten die WNBL-Qualifikation. Dahinter gelang es der Spielgemeinschaft aus Ludwigsburg und RegioTeam die direkte Rückkehr zu sichern. Nachdem man Mittelhessen knapp schlagen konnte, siegte man deutlich über Augsburg und blieb mit drei Siegen auf Platz zwei. Rika Windgasse und Jamie Zentgraf übernahmen dabei zentrale Rollen. Alle Infos und Termine

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Lehrgänge und 4-Nationen-Turnier für U20-Herren

Die U20-Herren treffen sich vom 24. Juni bis zum 5. Juli 2026 zu Lehrgängen in Frankfurt a.M und zu einem 4-Nationen-Turnier in Domegge di Cadore/ITA. Für diese Maßnahmen hat Bundestrainer Mario Dugandzic folgende Spieler nominiert: U20-Herren – Musa Abra (CATL Basketball Löwen) – Julis Baumer (MHP RIESEN, Porsche BBA Ludwigsburg) – Daniel Biel (Science City Jena, Culture City Weimar) – Amon Levi Dörries (Foto, University of Richmond/USA) – Léonar Fliege (CATL Basketball Löwen) – Noah Isichei (ALBA BERLIN, LOK BERNAU) – Damian Jung (Northeastern University/USA) – Nicols Kodjoe (FC Bayern München Basketball) – Lars Lenke (Nürnberg Falcons, hapa Ansbach) – Bruno Loll (Seawolves Academy) – Jordan Müller (California Baptist University/USA) – Davi Remagen (University of Tennessee at Martin/USA) – Jervis Scheffs (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) – Osaigbovo Aguebor (Layton Christian Academy/USA | nur Lehrgang Göttingen (Anreise am 29.6.) Das Team wird betreut von Bundestrainer Mario Dugandzic, den Assistenztrainern Florian Wedell und Emanuele Berti, Athletiktrainer Fabian Ottawa (zeitweise), Physiotherapeut Bogdan Suciu und Teambetreuer Jonas Hunneman. Länderspiele Fr., 26.6.2026, 18.00 Uhr: Deutschland – Griechenland Sa., 27.6.2026, 18.00 Uhr: Spanien – Deutschland So., 28.6.2026, 20.30 Uhr: Italien – Deutschland

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