Aktuelle Ergebnisse

04. Oktober 2026

Gruppe 2
TuSLiCity Berlin – Girls Baskets Regio 73:59

Tabellen

Gruppe 1

1. AHB Rising Stars Bochum
2. Hamburg Towers
3. Junior-Team Osnabrück/Artland
4. Phoenix-TSV Hagen
5. Capitol Bascats Düsseldorf
6. SC Rist Wedel
7. TSVE Bielefeld Dolphins

Gruppe 2

1. TuSLi City Berlin (1/0)
2. ALBA Berlin
3. BASS Berlin
4. ChemCats Chemnitz
5. Mitteldeutsche Basketball Academy
6. SG Bernau-Berlin-Nord
7. Girls Baskets Regio (0/1)

Gruppe 3

1. Basket-Girls Rhein-Neckar
2. SG Saar-Mosel
3. Rhein-Main Baskets
4. Talents BonnRhöndorf
5. Junior Falcons Homburg
6. USC Freiburg
7. WINGS Basketball Academy

Gruppe 4

1. Sportbund DJK Rosenheim
2. Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart
3. MTV München
4. Post SV Nürnberg
5. MTV Stuttgart
6. TG Main Sharks Würzburg
7. TS Jahn München

Nächster Spieltag

11. Oktober 2026

Gruppe 1
12.00 Uhr: AHB Rising Stars Bochum – Junior-Team Osnabrück/Artland
13.00 Uhr: TSVE Bielefeld Dolphins – Hamburg Towers
15.00 Uhr: Capitol Bascats Düsseldorf – SC Rist Wedel

Gruppe 2
12.30 Uhr: Girls Baskets Regio – Mitteldeutsche Basketballl Academy
13.00 Uhr: ChemCats Chemnitz – TuSLi City Berlin
14.00 Uhr: BASS Berlin – SG Bernau-Berlin-Nord

Gruppe 3
12.00 Uhr: Talents BonnRhöndorf – SG Saar/Mosel
13.00 Uhr: Junior Falcons Homburg – Basket-Girls Rhein-Neckar
15.00 Uhr: WINGS Basketball Academy – Rhein-Main Baskets

Gruppe 4
12.30 Uhr: SB DJK Rosenheim – TG Main Sharks Würzburg
13.00 Uhr: MTV München – Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart
14.30 Uhr: MTV Stuttgart – TS Jahn München

News

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WNBL: Die große Saisonvorschau

Es geht wieder los! Die 17. Saison der WNBL steht unmittelbar bevor. Mit insgesamt 28 Teams und einem neuen Ligasystem verspricht die WNBL noch mehr Spiele und noch mehr Spannung. Mit vier Gruppen à sieben Teams geht es in der ersten Saisonphase in die Vorrunde. Nach sechs Spieltagen, bei den jedes Team drei Heim- und Auswärtsspiele absolviert, qualifizieren sich die besten Drei für die Hauptrunde. Damit einher geht der Klassenerhalt und die Teilnahme an den Playoffs. Die restlichen 16 Mannschaften müssen in die Relegation. Davon wiederum retten sich die jeweils zwei Bestplatzierten der zwei 8er Gruppen direkt und springen noch auf den Playoffzug auf. Demnach geht es für 12 Mannschaften in einem Best-of-3-Modus in den Playdowns um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. In die Playoffs schaffen es alle 12 Mannschaften der Hauptrunde plus vier Teams aus der Relegation. Auch dort wird im Best-of-3-Modus gespielt. Favoritennennung der Vereine 1. ALBA Berlin (23 Nennungen) 2. USC Freiburg (15 Nennungen) 3. TS Jahn München (8 Nennungen) 4. Phoenix-TSV Hagen (5 Nennungen) 5. TG Main Sharks Würzburg (2 Nennungen) 6. Basket-Girls Rhein-Neckar, MTV Stuttgart, SC Rist Wedel (1 Nennung) Gruppe A AHB Rising Bochum: Der Aufsteiger, der seine Qualigruppe vor Bielefeld gewinnen konnte, geht mit einem sehr jungen Kader in die neue Saison. Lena Haverland kam aus Recklinghausen und blickt somit schon auf WNBL-Erfahrung. In der Quali überzeugten besonders Shooting Guard Lotta Brüggemann und Point Guard Hanna Önder. Bochum ist ein zu großen Teilen unbeschriebenes Blatt und wird sich wahrscheinlich auf die Sicherung des Klassenerhalts fokussieren. Capitol Bascats Düsseldorf: Wie gut kommen die Bascats ohne Laura Knaup und Lena Bjeltschik zurecht? In der vergangenen Saison lief beinahe alles über das Point-Guard-Center-Duo. Letztes Jahr schaffte man den Sprung in die Playoffs, da sowohl Neuss als auch Recklinghausen jeweils nur einen Sieg einfuhren. Die Konkurrenz um die oberen drei Plätze, mit denen man die Klasse hält und in den Playoffs steht wurde in jedem Fall stärker. Wir rechnen eher mit der Relegationsrunde für Düsseldorf. Hamburg Towers: Die neuformierten Hamburg Towers dominierten ihre Qualifikationsgruppe und gewannen im Schnitt mit über 40 Punkten Differenz. Grund dafür waren vor allem die starken Verstärkungen aus dem letztjährigen WNBL-Kader des SC Rist Wedel. Mit Samira Kama (Allstar 25/26) und Zoey Norden verfügt Hamburg über spielstarke Guards, die einen ansonsten breiten Kader in der Spitze anführen. Hamburg ist kein klassischer Aufsteiger und sollte sich für die Hauptrunde qualifizieren. Junior-Team Osnabrück/Artland: Der Aderlass wiegt schwer beim Junior-Team. Mit Leni Ruholl und Teodora Zecevic geht die Lebensversicherung der Vorsaison. Dazu schlossen sich Nele Prowaznik, Nina Oberländer und Lena Stankovic den Dolphins aus Bielefeld an. Osnabrück wird es tendenziell schwerer haben und eher in die Relegationsrunde müssen. SC Rist Wedel: Mit neuem Headcoach und vielen Abgängen geht auch der SC Rist Wedel in eine ungewisse Saison. Neben den erwähnten Norden und Kama, wird man auch auf Arwen Röhrl und Helene Ehmer verzichten. Nur wenige Spielerinnen des Kaders konnten sich bereits auf WNBL-Niveau beweisen. Nach aktuellem Ermessen wird Wedel es nicht unter die ersten drei der Gruppe schaffen. Phoenix-TSV Hagen: Nach zwei erfolgreichen Jahren mit zwei Teilnahmen am TOP4, stehen die Phoenixe vor einem großen Umbruch. Mit den 08ern Lia Wasielewski, Nele Erfeld, Enie Springer, Lana Schlegel, Shahinaz Sohit und Hannah Abramowski gilt es viele Rollen neu zu besetzen. Mit Saison-MVP Darina Zraychenko, Katharina Welzel sowie Emma Huppertz kann Headcoach Marsha Owusu Gyamfi aber weiterhin auf drei Stützen der Vorsaison zählen. Hagen sollte es in die Hauptrunde schaffen, ob die erste Niederlage wieder erst spät in den Playoffs kommt, wagen wir aber zu bezweifeln. TSVE Bielefeld Dolphins: Mit Siegen gegen Absteiger Neuss und Mitaufsteiger Bochum zeigten die Dolphins, dass sie für die erste WNBL-Saison gewappnet sind. Mit Nele Prowaznik konnte man sich die Dienste einer U-Nationalspielerin sichern, die im Kader der U17 bei der WM auflief. Dazu kommt die vielseitige Emilia Atsür, die ebenfalls für den DBB im Sommer unterwegs war. Auch Stankovic (ehemals Osnabrück) und Louisa Heyden konnten sich in der Quali bereits empfehlen. Unsere Tendenz geht Richtung TOP3 der Gruppe. Alle Termine & Infos Gruppe B ALBA Berlin: Der amtierende Meister konnte sich mit Mia Wiegand prominent verstärken. Die ehemalige Würzburgerin wird neben der WNBL auch bereits in der DBBL auf Punktejagd gehen und führte die Main Sharks 2025 zum Meistertitel. Mit ihrer individuellen Qualität soll sie auch die Lücken der abgewanderten Lilli Schultze, Ella Panke und Helene Lehmann füllen können. Mathilda Haensch, die Teil der U17-Nationalmannschaft war sowie Finals-MVP Carolina Heymann spicken das Berliner Roster darüber hinaus mit Talent. ALBA wird mit Sicherheit abermals um den Titel mitspielen und in Gruppe B den Ton angeben. BASS Berlin: BASS geht in die neue Saison ohne Emilia Lepenies, Caroline Besch und Nele Liewehr in die neue Saison. Trotzdem kann der Berliner Verein eine gute Rolle spielen. Mit Clara Rink, Olivia Ihssen, Luca Schomerus und Maxine Eloi-Adolphe konnten sich vier Spielerinnen über die letzten Saisons beweisen. In der vergangenen Spielzeit kam BASS souverän in die Playoffs und sollte dies auch in dieser Saison anpeilen. ChemCats Chemnitz: Nach einer Saison außerhalb der WNBL, sind die ChemCats zurück auf der WNBL-Bühne. Zu den bekannten Gesichtern zählen Lila Weidlich, Nele Jauch und Lilli Böhme. In der Quali bestach das Team mit vier Siegen. Topscorerin wurde Clara Niehle, die neben den erfahrenen Spielerinnen auch bereits Leistungsträgerin ist. Chemnitz kann um die Playoffs spielen mitspielen, wird sich aber wie die meisten Aufsteiger in erster Linie um den Klassenerhalt bemühen. Girls Baskets Regio 38: Nach einer schwierigen Saison, in der man sich erst auf den letzten Drücker vor dem Abstieg retten konnte, sehen wir die Baskets vor einer deutlich stabileren Saison. Zwar wird man ohne Rania Ayadi auskommen müssen, darf aber auf die Entwicklungen der jüngeren Spielerinnen hoffen. Darunter sind wir besonders gespannt auf Cherise McCaw, Jenfier Maduobi und Lily Rinne. Mitteldeutsche Basketball Academy: Nach einer verbesserten Saison, die jedoch nicht für die Playoffs reichte, musste die MBA einige Leistungsträgerinnen ziehen lassen. Mit Magdalena Zimmermann und Elisabeth Böhlert verblieben jedoch auch erfahrene Spielerinnen. Die MBA ist nicht chancenlos im Bezug auf die Hauptrunde, aber wohl kein Spitzenteam der Gruppe. TuSLi City Berlin: Lichterfelde steht nach zwei Jahren mit durchwachsenen Ergebnissen vor einer spannenden Saison. Sarah Siebold, die das Team über weite Strecken der letzten Saison getragen hatte, ist altersbedingt ausgeschieden. Tragende Rollen werden nun July Vo, Melissa Koloszar und Emily Petko zukommen. Lichterfelde wird sich mit dem Großteil der Gruppe im Rennen um die Hauptrundenplätze befinden. Es könnte aber genauso gut in die Relegation gehen. SG Bernau-Berlin-Nord: Der Aufsteiger, der bis auf die Partie gegen die Hamburg Towers seine Spiele siegreich bestreiten wird sich in erste Linie um den Klassenerhalt kümmern. Ob der Kader neben Aufstiegsgarantin Lotta Schlizio genug Qualität hat, um die Hauptrunde zu erreichen, bleibt abzuwarten. Helfen dürfte die ehemalige Lichterfeldin Paula Weinhold, die bereits WNBL-Erfahrung aufweist. Gruppe C Rhein-Main Baskets: Bereits in unserem Saisonfazit haben wir uns bezüglich der Baskets aus dem Fenster gelehnt und eine gute Saison prognostiziert. Obgleich man die Playoffs klar verpasste, dominierte man die Abstiegsrunde und sicherte mit sechs Siegen ungeschlagen die Klasse. Die Abgänge halten sich zudem in Grenzen und einige vielversprechende Spielerinnen gehen nun in ihr zweites oder drittes Jahr. Das Gerüst aus Helena Grgat, Maya Czirwitzky und Mila Dinnes wird in einer allgemein starken Gruppe definitiv gefordert sein, um die Hauptrunde zu erreichen. Jedoch halten wir eine TOP3-Platzierung für möglich. Junior Falcons Homburg: Die vielen Abgänge werden Lücken hinterlassen. Besonders Emily Haux, Valentina Beising, Sofia Gerber und Katerina Romanou schmerzen. Letztes Jahr kamen die Falcons noch problemlos in die Playoffs, was wir ob des Kaderumbruchs für unrealistisch halten. Trotzdem war das Team aus Bad Homburg in den letzten Jahren immer für eine Überraschung gut. Basket-Girls Rhein-Neckar: Mit den Basket-Girls wird zu rechnen sein! Auch wenn Greta Metz sich aus der WNBL verabschiedete und Leonie Pfanzelt aufgrund einer Knieverletzung bis auf weiteres pausieren muss, ist der Kader der Heidelberger immer noch stark besetzt. Carla Koch und Leni Schramm-Bünning kommen aus einem vollen Nationalmannschaftssommer zurück. Dazu die erfahrenen Serafina Reder und Mia Kolb. Gespannt darf man außerdem auf Larissa Schäfer sein. Alles in allem haben die Basket-Girls klares Playoff-Format. SG Saar-Mosel: Hinter den ChemCats reihte sich die SG in Quali-Gruppe C ein und gewann drei ihrer vier Spiele. Leni Sittmann avancierte dabei mit 19 Punkten im Schnitt zur Erfolgsgarantin. Wichtige Stützen werden ebenfalls Sophie Holzmann und U16-Nationalspielerin Catharina Schlechter sein. Als Neuling wird sich die SG eher Richtung Klassenerhalt orientieren und müsste schon eine nahezu perfekte Saison spielen, um in die Hauptrunde zu kommen. USC Freiburg: Der USC ist einer der ganz großen Favoriten. Nach einer starken Debütsaison samt Viertelfinaleinzug, können die Freiburger definitiv um den Titel mitspielen. Mit „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik und der beim Bundesjugendlager frisch-nominierten Lola Hadzidedic ist der Backcourt stark besetzt. Auf dem Flügel wartet das Duo Lara Gierlich und Frederike Askamp, die diesen Sommer zusammen bei der U17-Nationalmannschaft waren. Die Center-Position wird von Amelie Mbah besetzt, die in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Shotblockerinnen der Liga gehörte. Neben ihr kehrt auch Liliana Koppke nach Verletzung zurück in den Kader. Freiburg stellt damit ein echtes Spitzenteam und ist in seiner Gruppe der klare Favorit. Talents BonnRhöndorf: Mit Emilia Heinen und Nela Ridder verließen die Talents zwei wichtige Stützen. Linda Thimm, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan zeigten aber in der vergangenen Saison gute Ansätze und sorgten nach einer schwachen Bonner Hauptrunde für den Klassenerhalt in den Playdowns. Die Talents haben durchaus die Chancen auf die Hauptrunde, werden sich aber in einer stark besetzten Gruppe strecken müssen. WINGS Basketball Academy: Die neuformierten WINGS, die aus den Cologne Regio Ladies hervorgingen stellen einen starken Kader. Jule Bruns hinterlässt zwar eine große Lücke, die man jedoch mit einer breiten Guard-Rotation aus Lana Förster, Aurora Blum, Alma Schiffer und Josephine Gils füllen kann. Auf den großen Positionen werden es vor allem die unerfahreneren Spielerinnen lösen müssen. Trotzdem sehen wir die WINGS nach einer guten Vorsaison erneut im Playoff-Feld. Gruppe D Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart: Eines der spannendsten Projekte in der kommenden Saison ist die Zusammenführung der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart. Beide Mannschaften stiegen in der letzten Saison ab, nachdem viele Spielerinnen Richtung MTV Stuttgart abgewandert waren. In der Quali legte man den Grundstein für den Neuanfang und qualifizierte sich mit drei Siegen und Platz zwei. Jetzt gilt es also die Kräfte zu bündeln. Auf Stuttgarter Seite stachen besonders Rika Windgasse und Alicia Kugler positiv hervor. Dazu kommen Eléa Anthoine und U16-Nationalspielerin Jamie Zentgraf. Wir schätzen BBA x RegioTeam als Hauptrunden-Team ein. MTV München: Nach erfolgreichen Jahren, musste der MTV München dem großen Aderlass letzte Saison Tribut zollen. Azra Dzinic und Vlada Kolesnyk scheiden nun ebenfalls altersbedingt aus. Lina Kirchner verlässt das Team Richtung Rosenheim, Elena Pecha zog es nach Spanien. Somit wird noch mehr Verantwortung auf den Schultern von Isabelle Reis liegen. München stahl sich in der Vorsaison mit zwei Siegen in die Playoffs. In dieser Spielzeit sehen wir den MTV zunächst in der Relegationsrunde. TS Jahn München: Mit neuem Trainergespann und ohne das Guard-Duo Emma Steinbicker und Anna Matic geht es für den TOP4-Teilnehmer aus 2026 in die neue Saison. Trotz der Abgänge handeln wir und auch viele andere Vereine die TS Jahn hoch. Mit Matilda Blanarik und Silvia Heide stehen zwei U-Nationalspielerinnen bereit. Dazu kommen Fanny Kirchhoff und Eva Wimmer. Jahn hat das Gerüst für die Hauptrunde, ist aber kein Top-Favorit in dieser Saison. Post SV Nürnberg: Die Verluste von Rosina Ortelli und Noemi Schoenauer sind nur die Spitze des Eisbergs. Für Nürnberg könnte sich das TOP4-Fenster nach dem knappen Achtelfinalaus geschlossen haben. In der Vorbereitung schlug man allerdings die Basket-Girls, unterlag dafür aber dem Team aus Ludwigsburg. Das stark verjüngte Roster ist mit Sicherheit kein automatisches Playoff-Team, jedoch wollen wir Nürnberg trotz der vielen Abgängen nicht gänzlich abschreiben. MTV Stuttgart: Stuttgart spielte eine starke Premierensaison, qualifizierte sich mühelos für die Playoffs und war 10 Sekunden entfernt vom Einzug ins TOP4. Nun gilt es die Lücken aus Diana Ivancic, Mia Mandic und Katara Lischka zu füllen. Bereits in der Vorsaison zeigten die damaligen Rookies Selin Bandirma, Soraya Zouaoui und Feryel Grosko gute Ansätze. Weitere Erfahrung konnte man mit der ehemaligen Ulmerin Klara Rupcic dazugewinnen. Der MTV zählt zu den Schwergewichten seiner Gruppe und wird im Kampf um die Hauptrunde mehr als ein Wörtchen mitreden. Sportbund DJK Rosenheim: Mit beeindruckenden vier Siegen marschierte die DJK durch seine Qualigruppe und feiert nun sein WNBL-Debüt. Mit Mirjam Wilts (TS Jahn München) und Lina Kirchner (MTV München) konnte man den Kader prominent verstärken. Allegra Weymar, die in der Quali überragte ist neben Klara März eine weitere Schlüsselspielerin. Rosenheim fokussiert sich nach eigenen Aussagen auf den Klassenerhalt. Wir trauen dem Team durchaus mehr zu und haben die DJK als mögliches Überraschungsteam auf dem Zettel. TG Main Sharks Würzburg: Mia Wiegand, Moescha Bakam, Neire Mihailescu, Leni Schönhals und Layla Mayer stehen den Main Sharks nicht mehr zu Verfügung. Zudem feierte auch Headcoach Michael Wiegand seinen Abschied. Ein großer Umbruch. Der Würzburger Unterbau bewies sich allerdings in den vergangenen Jahren und somit liefern Spielerinnen wie Laura Jordan und Alisa Milow eine leistungsstarke Grundlage. Auch der Verbleib von der tschechischen U-Nationalspielerin Tereza Sykorova wird helfen. Zudem ergänzte man das Team mit U16-Nationalspielerin Luana Coaja. Würzburg ist nicht mehr das Schwergewicht der letzten Jahre, kann aber trotzdem um die Hauptrunde mitspielen.

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WNBL-Qualifikation: Liga begrüßt neue Gesichter

Das Teilnehmerfeld der kommenden WNBL-Saison 26/26 ist nach dem vergangenen Wochenende komplett. Während es von den Absteigern die Fusion der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart zurück in die Liga schaffte, verpassten mit den TG Neuss Junior Tigers und den Metropolitain Girls ehemalige TOP4-Teilnehmer der letzten fünf Jahre die Qualifikation. Die verbliebenen sieben Startplätze belegen damit die Hamburg Towers, die SG Bernau-Berlin-Nord, die VfL AstroStars Bochum, der TSVE Bielefeld, die ChemCats Chemnitz, die SG Saar/Mosel und die SB DJK Rosenheim. Gruppe A Das favorisierte Hamburg, wessen Kader gespickt mit WNBL-erfahrenen Spielerinnen aus Wedel war hatte leichtes Spiel in Gruppe A und fuhr vier ungefährdete Siege ein. Neben Samira Kama (8.5 PTS), stellte auch Clara Semerak (11.8 PTS) ihre Qualitäten unter Beweis. Hinter den Towers setzte dich die SG Bernau-Berlin-Nord durch. Getragen von Lori Schlizio, die mit über 13 Punkten pro Spiel Topscorerin der Gruppe wurde, reichten drei Siege für den zweiten Platz. Damit stellt Berlin mit ALBA, Lichterfelde, BASS und nun Bernau insgesamt vier Mannschaften. Gruppe B In Gruppe B ging es deutlich enger zu. Nachdem Absteiger Neuss sich bereits relativ schnell mit zwei Niederlagen aus der Verlosung um die Quali-Plätze verabschiedete, spitzte sich das Rennen zwischen Bochum, Bielefeld und Recklinghausen zu. Bielefeld hatte Bochum am ersten Spieltag mit sechs Punkten Differenz geschlagen, unterlag dann aber Recklinghausen mit drei Zählern. Somit kam es zu einem echten Endspiel zwischen Bochum und Recklinghausen. Dank eines starken zweiten Viertels zogen die Bochumerinnen die Partie auf ihre Seite und gewannen mit neun Punkten. So ging es in den Dreiervergleich, in welchem die Metropolitain Girls aufgrund der schwächeren Korbdifferenz den Kürzeren zogen. Gruppe C Nachdem man in der Vorsaison nach Abstieg an der Quali scheiterte, gelang den ChemCats nun die Wiederkehr in die WNBL. Mit vier Siegen gewann man seine Gruppe souverän. Clara Niehle stach dabei mit 13 Punkten pro Partie heraus. Hinter Chemnitz lieferten sich die Kontrahenten Mainz und Saar/Mosel ein enges Rennen. Unglücklicherweise musste der ASC am zweiten Spieltag auf seine beste Akteurin Moescha Bakam verzichten, die bis dato mit über 19 Punkten pro Partie große Anteile an den zwei Siegen der Mainzerinnen hatte. Im entscheidenden Spiel gegen die SG unterlag Mainz nach Verlängerung mit 56:59. Bei der SG avancierte Leni Sittmann (20 PTS) zur Matchwinnerin. Gruppe D Klarer Gruppensieger wurde die Auswahl der SB DJK Rosenheim. Vier Siege und Topscorerin Allegra Weymar (13.0 PTS) sicherten die WNBL-Qualifikation. Dahinter gelang es der Spielgemeinschaft aus Ludwigsburg und RegioTeam die direkte Rückkehr zu sichern. Nachdem man Mittelhessen knapp schlagen konnte, siegte man deutlich über Augsburg und blieb mit drei Siegen auf Platz zwei. Rika Windgasse und Jamie Zentgraf übernahmen dabei zentrale Rollen. Alle Infos und Termine

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WNBL-Qualifikation: Ligaerweiterung bringt vier zusätzliche Startplätze

Nur circa einen Monat nach dem RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin, startet die WNBL mit der Qualifikation für die Saison 2026/2027. Dank der Ligaerweiterung (28 anstatt 24 Teams) werden in dieser Quali acht Startplätze vergeben. Die Aufteilung der Teams sieht dann vier Gruppen à sieben Mannschaften vor. In der Folge blicken wir auf die am 20. Juni startende Qualifikation und den neu-implementierten Spielmodus der WNBL ab kommender Saison. Der WNBL-Modus Mit einer Erweiterung am vier Startplätze gehen nächste Saison insgesamt 28 Mannschaften, verteilt auf vier 7er-Gruppen an den Start. Im ersten Part der Saison spielen alle Mannschaften eine sogenannte Vorrunde. Jedes Team spielt jeweils einmal gegen jeden Gruppenkonkurrent. Drei Spiele werden zuhause, drei auswärts ausgetragen. Nach den sechs Partien, gehen die ersten drei Mannschaften in die Hauptrunde und sichern sich damit den Klassenerhalt. Die pro Gruppe vier verbliebenen Mannschaften gehen in die Relegation. In der Relegation werden die 16 Mannschaften in zwei 8er-Gruppen aufgeteilt. Dabei fusionieren zwei Vorrundengruppen zu einer Relegationsgruppe. Jedes Team spielt nimmt seine Ergebnisse gegen die Mannschaften der Vorrundengruppe mit und absolviert drei Rückrundenspiele gegen diese Teams. Gegen die neuen vier Mannschaften werde zusätzlich Hin- und Rückrunde gespielt. Nach somit elf Spieltagen qualifizieren sich die zwei bestplatzierten Mannschaften aus beiden Relegationsgruppen für die Playoffs und sichern die Klasse für die kommende Saison. Die verbliebenen zwölf Mannschaften müssen in die Playdowns. Dort kommt es einem Knockout-Modus (Best-of-three), bei dem die Gewinner der ersten und zweiten Runde in der Liga bleiben. Am Ende steigen drei Mannschaften ab. Die Gegner in den einzelnen Runden sind abhängig vom Seeting in der Relegationsrunde. In der Hauptrunde wird in Hin- und Rückrunde wird lediglich um das Playoff-Seeting gespielt. In zwei 6er-Gruppen werden die Playoff-Startplätze und das Heimrecht ausgespielt. Insgesamt zehn Spieltage stehen an. In den Playoffs stehen somit alle zwölf Mannschaften der Hauptrunde sowie die jeweils zwei bestplatzierten Team der Relegationsgruppen. Die Hauptrundenbesten treffen somit auf die Relegationsrundenbesten. Der Rest ergibt sich aus den Platzierungen und wird im Best-of-three-Modus ausgetragen. Die Gegner werden überkreuz ermittelt und kommen in der ersten Runde aus der jeweils anderen Hauptrundengruppe. Die vier Mannschaften, welche sich über zwei Playoffrunden durchsetzen, stehen am Ende im TOP4. Bereits qualifiziert NORD: ALBA Berlin, SC Rist Wedel, BASS Berlin, TuS Lichterfelde, Mitteldeutsche Basketball Academy, Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel WEST: Phoenix-TSV Hagen, WINGS Basketball Academy, Capitol Bascats Düsseldorf, Junior-Team Osnabrück/Artland MITTE: TG Main Sharks Würzburg, Basket-Girls Rhein-Neckar, Junior Falcons Homburg, Post SV Nürnberg, Rhein-Main Baskets, Talents BonnRhöndorf SÜD: TS Jahn München, USC Freiburg, MTV Stuttgart, MTV München Neubewerber Gruppe A: Hamburg Bergedorf Eimsbüttel, Hamburg Towers, Junior Suns Rendsburg, Oldenburger Turnerbund, SG Bernau-Berlin-Nord Gruppe B: Metropolitain Girls, SG Bergische Löwen, TG Neuss Junior Tigers, TSVE Bielefeld, VfL AstroStars Bochum Gruppe C: ASC Göttingen, ASC Theresianum Mainz, ChemCats Chemnitz, Freak City Bamberg, SG Saar-Mosel Gruppe D: BBU ’01 Schwaben, Ludwigsburg/RegioTeam Stuttgart, SB DJK Rosenheim, Team Mittelhessen, TV Augsburg Young Angels In der einzigen Qualifikationsrunde qualifizieren sich die beiden Bestplatzierten der vier Gruppen. Alle Infos und Termine

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WNBL: Der große Saisonrückblick

Es ist vollbracht. Die 16. WNBL-Saison konkludierte am vergangenen Wochenende in Berlin. Im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 kürte sich ALBA Berlin zum zweiten Mal in der WNBL-Historie zum deutschen Meister und bezwang den Titelverteidiger aus Würzburg. Die beiden dritten Plätze gingen an die TS Jahn München und Phoenix-TSV Hagen. Eine Besonderheit gab es beim Award der „Finals-MVP“ den Berlins Carolina Heymann verliehen bekam. Noch nie wurde dieser Award an eine Rookie-Spielerin vergeben. Die weiteren Awards „MVP“ (Darina Zraychenko), „ROTY“ (Karla Paradzik) und „COTY“ (Michael Wiegand) wurden bereits im Vorfeld des TOP4 bekanntgegeben. Nun schauen wir zurück auf die einzelnen Teams und wollen ein kurzes sportliches Fazit ziehen, eine erste Frühprognose auf die kommende Saison geben sowie unsere Awards an das „Team der Saison“, „Rookie-Team der Saison“ und „Defense-Team der Saison“ vergeben. Halbfinalisten ALBA Berlin Eine überragende Rookie-Class um Finals-MVP Carolina Heymann bringt den zweiten Titel der Geschichte. Einer souveränen Hauptrunde mit zehn Siegen, folgt ein umkämpftes Viertelfinale mit Freiburg, welches ALBA am Ende auch dank Joker Lilli Schultze, die aufgrund vieler Einsätze in der DBBL nur selten für Coach Canamero zur Verfügung stand, für sich entscheidet. Das Team spielte dann im Finale seinen wohlmöglich besten Basketball und überzeugte mit einer enorm starken Defense. Wichtigste Personalie neben Heymann ist Neuzugang Helene Lehmann, die als Organisatorin und pestige Verteidigerin brillierte und Rosalie Essers Abgang in Teilen kompensieren konnte. Prognose: ALBA ist im Aufwind. Ein junger Kader, der weite Strecken dieser Saison bereits ohne Lilli Schultze und Ella Panke (beide 2008) auskam und mit vielen interessanten Perspektivspielerinnen ausgestattet ist. Mission Titelverteidigung kann kommen! TG Main Sharks Würzburg Die Saison startete und endete mit einer Niederlage. Dazwischen sahen wir das bekannte Würzburg, das unter „Trainer des Jahres“ Michael Wiegand nur schwer zu schlagen war. Tochter Mia Wiegand lief auch in dieser Saison wieder zu absoluter Bestform auf und hat zumindest theoretisch noch ein Jahr WNBL vor sich. Hier lassen wir uns überraschen. Die Main Sharks dominierten ihre Gruppe und blieben in den Playoffs bis ins Finale makellos. Gegen Berlins Defense hätte ihnen wohlmöglich Elina Timoschenkos Physis gut getan, aber trotzdem waren sie drauf und dran den Titel als erst zweite Mannschaft in der WNBL-Geschichte zu verteidigen. Mit Moesha Bakam steht ein großes Talent noch vor einem weiteren Jahr WNBL, was Würzburg ein stabiles Gerüst bietet. Zudem zeigte sich die Talente-Flut aus dem U16- und U14-Unterbau zuletzt sehr ergiebig. Prognose: Wiegand-Ära zu Ende? Eine Frage die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten können. Es könnte zu einem großen und nur geringfügigen Umbruch kommen. Aber mit Würzburg wird im Bezug auf die Playoffs auch ohne Familie Wiegand zu rechnen sein. TS Jahn München Es ist ein kleines Mysterium wie die TS Jahn es mit diesem starken Roster in den letzten Jahren nicht einmal ins Finale geschafft hat. Die Wahrheit ist aber auch, dass die erste Niederlage der Saison und das vielleicht einzig schwächere Spiel im Halbfinale gegen ALBA kam. Trotzdem wollen wir den Hut vor Headcoach Stavros Tsoraklidis und seiner Mannschaft ziehen, die diese Saison durch die gesamte Liga marschierten und keinen Zweifel an der eigenen Qualität ließen. Anna Matic und Emma Steinbicker hätten für ihre Leistungen mehr als nur Bronze verdient, aber so ist der Sport. Großen Anklang fand die Leistung von Rookie Matilda Blanarik, die als Jahrgang 2011 die Liga aufmischte und im Halbfinale 18 Punkte und elf Rebounds erzielte. Ihre Rolle dürfte mit Hinblick auf den schwindenden Backcourt kommende Saison noch größer werden. Prognose: München schließt ein Kapitel ab. Matic, Steinbicker, Galster und Grüner werden Lücken hinterlassen, obgleich auch Jahn aus den jüngeren Jahrgängen schöpfen kann. Vielleicht sind sie keine 14-0 Mannschaft mehr, aber Playoffs sollten nach wie vor das Minimalziel sein. Phoenix-TSV Hagen Zwei Jahre WNBL und zwei Medaillen. Eine Bilanz die sich sehen lassen kann, auch wenn man nach eigenen Aussagen mit dem Halbfinalergebnis unzufrieden war. Hagen bewies auch in dieser Saison seine Qualität und stellte mit Darina Zraychenko nicht nur den MVP, sondern auch eine der besten Offensiven der Liga, die sich ausgerechnet im Halbfinale einen Offday erlaubte. In den Playoffs wackelte man nur gegen MTV Stuttgart, blieb ansonsten tadellos. Nun steht das Team aus dem Sauerland aber vor einem größeren Umbruch. Abramowski, Sohit, Schlegel, Erfeld, Springer und Wasielewski sind nur einige Namen, die aufgrund der Altersgrenze ausscheiden. Ein Verbleib von Zraychenko wäre im Umkehrschluss Gold wert. Prognose: Hagen wird sich neu aufstellen müssen. Das Team, welches die letzten zwei Jahre so erfolgreich gestalten konnte, wird entkernt. Aktuell vermerken wir Phoenix mit einem Fragezeichen, da bei nur fünf verbleibenden Spielerinnen zu viel Unklarheit über den Kader herrscht. Viertelfinalisten USC Freiburg Ein Aufsteiger, der aufgrund des starken Kaders mit ordentlich Vorschusslorbeeren in die Saison startete. Acht Siege bedeuteten am Ende Platz zwei und ein Achtelfinalmatchup mit dem starken Post SV Nürnberg. Ein monströses Comeback sicherte das Viertelfinale. Gegen ALBA unterlag man aber im entscheidenden Spiel drei. Ohne die verletzte Frederike Askamp fehlte wohlmöglich der nötige Punch. „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik schmiss auf jeden Fall jedes Prozent, was sie hatte in die Saison. Neben ihr bestachen auch Allrounderin Lara Gierlich und Defensivspezialistin Amelie Mbah. Der Kader verzeichnet zudem keine Abgänge und wird durch die mögliche Rückkehr von Liliana Koppke nochmal stärker. Prognose: Aufgepasst! Freiburg wird bei gleichbleibendem Kader in der nächsten Saison ein absolutes Top-Team. Paradzik, Gierlich, Askamp und Mbah gehen dann in ihr letztes Jahr WNBL. Im Süden könnte es daher einen Machtwechsel geben. MTV Stuttgart Der zweite Aufsteiger, den dasselbe Schicksal wie die Freiburger ereilte. Nach einer Hauptrunde mit Höhen und Tiefen, die mit sechs Siegen auf Platz drei endete, drehten die Schwaben auf. Zwei Siege gegen das höherplatzierte Heidelberg sicherten den Einzug ins Viertelfinale. Dort fügte man Hagen die erste Saisonniederlage zu und musste die Niederlage im dritten Spiel leider an den eigenen Fehler ausmachen. Trotzdem kann das Team von Cyril Da Silva stolz auf die Debütsaison sein. Die prominenten Neuzugänge Diana Ivancic, Katara Lischka und Mia Mandic funktionierten und waren besonders in den Playoffs entscheidend. Ein weiteres Lob gilt Rookie Selin Bandirma, die nach starker Performance in der Quali und beim Bundesjugendlager (SG Südwest) ihre Form auch in der WNBL bestätigte. Prognose: Die erwähnten Neuzugänge Ivancic, Mandic und Lischka verlassen das Team. Daher wird es einen Umbruch geben. Die jüngeren Jahrgänge sind allerdings um Bandirma, Zouaoui, Hodzic und Grosko gut aufgestellt. Zudem steht der U16-Unterbau im TOP8. An Talenten mangeln wird es also nicht wirklich. Playoffs sollten weiterhin realistisch sein. Junior-Team Osnabrück/Artland Mit einer überragenden Leni Ruholl ging es für das Junior-Team bis ins Viertelfinale. In der regulären Saison verpasste man Platz zwei knapp und ging daher mit sechs Siegen und dem dritten Platz ins Achtelfinale. Dort setzte man sich nach starker Auswärtsleistung gegen Rist Wedel durch und traf dann auf Süd-Spitzenteam TS Jahn München. Dort wurden einem die Grenzen klar aufgezeigt. Trotzdem war die Saison für die Niedersachsen ein voller Erfolg. Neben Ruholl stand auch Teodora Zecevic im Fokus, die die Lücken von den abgewanderten Krämer, Wilki und Brecke im Backcourt schloss. Prognose: Den Einzug ins Viertelfinale zu wiederholen wird eine große Aufgabe. Mit den feststehenden Abgängen von Ruholl und Zecevic gehen die zwei Unterschiedsspielerinnen. Auch in der Breite überschreiten gleich fünf weitere Spielerinnen die Altersgrenze. Osnabrück wird es nächste Saison zweifelsohne schwerer haben als diese. BASS Berlin Der nächste überraschende Viertelfinalist. Mit fünf Siegen gerade so in die Playoffs gekommen und unter anderem gegen Teams aus den Playdowns verloren, legte BASS gleich mehrere Schippen drauf und bezwang die hochgehandelten Cologne Regio Ladies im Achtelfinale mit 2:0. Gegen Würzburg war man in der Folge jedoch chancenlos. Doch alleine das Erreichen des Viertelfinals ist mit Hinblick auf die Abgänge im Sommer ein toller Erfolg für das Berliner Team. Die erfahrenen Nele Liewehr und Emilia Lepenies verzeichneten wieder gute Leistungen. In ihre Rollen könnten die beiden 2010er Clara Rink und Olivia Ihssen schlüpfen. Prognose: BASS wird einen Kern an Leistungsträgerinnen verlieren. Darunter neben Liewehr und Lepenies auch Caroline Besch, Mia Fenske und Charlotte Simon. Die Playoffs zu erreichen wird auch für 26/26 die Divise sein. Die Achtelfinalisten Basket-Girls Rhein-Neckar Zum Saisonauftakt schlug man den amtierenden Meister Würzburg und war so lange auf Kurs Gruppensieg. Im Rückspiel wurde man aber ernüchternd geschlagen. Ohne die verletzte Carla Koch ging es dann in die Playoffs. Dieser Ausfall war auch Teil des frühen Ausscheidens gegen den MTV Stuttgart, der aber auch zur Bestform auflief. Letztendlich weckte der Rhein-Neckar-Kader um das Gespann Schramm-Bünning, Pfanzelt, Metz und Koch durchaus mehr Fantasien als nur Achtelfinale, aber die Umstände waren nicht auf der Seite der Basket-Girls. Prognose: Auf dem Papier bleibt der Kern der starken 2009er Spielerinnen. Ein Faustpfand, der die Abgänge von Greta Metz, Loujin Omran und Karlotta Sprinckstub abfangen sollte. Mit den Basket-Girls wird definitiv wieder zu rechnen sein. Post SV Nürnberg In einer starken Gruppe „Mitte“ hatte der SV im Dreikampf mit den Main Sharks und Basket-Girls das Nachsehen und wurde Dritter. So musste man in ein schwieriges Achtelfinale gegen Aufsteiger Freiburg. Nach jeweils einem Sieg, ging es in Spiel drei, welches Nürnberg über weite Strecken bestimmte und sich erst im Schlussviertel aus unerklärlichen Gründen nehmen ließ. In der Verlängerung entschied der USC die Partie für sich und beendete die Saison der Franken. Trotzdem war die Saison des SV mehr als in Ordnung und man hatte seine Chance auch Richtung TOP4 anzuklopfen. Mit Noemi Schoenauer und Rosina Ortelli stachen zwei Spielerinnen klar heraus, die allerdings beide aus der WNBL ausscheiden. Prognose: Nürnberg wird einige Abgänge verkraften müssen. Neben Schoenauer und Ortelli gehen auch Anna Fischer, Martina Komada, Mona Meyer und Sophie Müller. Da davon auszugehen sein wird, dass unter anderem die beiden Playdown-Teams aus der Gruppe „Mitte“ kompetitiver sein werden, könnte der Kampf um den direkten Klassenerhalt nächstes Jahr deutlich herausfordernder werden. Junior Falcons Homburg Mit vier Siegen ging es souverän in die Playoffs. Viel ambitioniertere Ziele verlauteten die Junior Falcons auch nicht. Nach einigen wichtigen Abgängen im Sommer, ging es vor allem um den direkten Klassenerhalt. Gegen die Spitzengruppe aus Würzburg, Rhein-Neckar und Nürnberg waren die Falcons unterlegen. Wie auch in der ersten Playoffrunde gegen den späteren Halbfinalisten TS Jahn München. Trotzdem ist es das dritte Jahr in Serie, in welchem es die Falcons in die Playoffs schaffen. Dazu gehörte Emily Haux zu den besten Scorerinnen der Gruppe. Weitere positive Entwicklungen nahmen Sofia Gerber und Valentina Beising. Prognose: Haux, Sumono, Romanou, Rammrath, Maisels, Haux, Gerber und Beising werden die WNBL verlassen. Somit steht das Team aus Bad Homburg vor einem großen Umbruch. Das Erreichen der Playoffs wird daher das einzig realistische Ziel sein. MTV München Zwei Siege reichten dem MTV München aus, um das Ticket für die Playoffs zu ziehen. Dank einer ordentlichen Rückrunde, drehte der Halbfinalteilnehmer von 24/25 seine Saison nochmal rum und entkam den Playdowns. Nicht besonders überraschend waren die beiden deutlichen Niederlagen gegen die Main Sharks Würzburg. Nach den vielen Abgängen im Sommer, war die Zielvorgabe aber auch klar auf den Klassenerhalt fokussiert. Insofern kann man mit Blick auf die guten Ansätze der jungen Riege um Lina Kirchner, Elena Pecha und Isabelle Reis einen Haken hinter die Saison machen. Prognose: München kann durchaus überraschen. Mit Vlada Kolesnyk und Azra Dzinic gehen zwei Stammspielerinnen von Bord, aber wie bereits erwähnt konnte sich der 2009er und 2010er Jahrgang bereits beweisen. Die Playoffs sollten somit auch für die kommende Saison angepeilt werden. Cologne Regio Ladies Wir hatten sie vor der Saison als Darkhorse für das TOP4 abgespeichert. Nach sieben Siegen und Platz zwei in der West-Gruppe sahen wir uns auch bestätigt in dieser Prognose. Jule Bruns, Alma Schiffer und Lana Förster lieferten wie erwartet ab und führten eine der stärkeren Offensiven der Liga an. In den Playoffs kam dann aber das üble Erwachen. Mit zwei Niederlagen schied man gegen BASS Berlin aus und ließ besonders die erwähnte Offensive müde aussehen. Die Steigerung zu Vorsaison bleibt trotzdem deutlich und das Fenster für die Regio Ladies ist keinesfalls geschlossen. Prognose: Mit Jule Bruns geht der Motor und Organisator der Mannschaft. Auch Gesa Hesse scheidet aus. Abseits dessen bleibt der Kader um Andrade Blum, Förster und Schiffer aber beisammen und gehört für die kommende Saison mit Sicherheit zu den Kandidaten für den Gruppensieg. SC Rist Wedel Der Neuaufbau nach den vielen Sommerabgänge um die Linke-Schwestern und Antonia Laabs gelang den Risterinnen. Auch wenn man zum Saisonende etwas schwächelte konnte man mit sechs Siegen den zweiten Platz fest machen und ging mit Heimvorteil ins Achtelfinale. Dort musste man sich allerdings in zwei Spielen dem Junior-Team Osnabrück/Artland geschlagen geben. Chancenlos war man allerdings nicht, nur die Physis der Niedersachsen bekam man nicht in den Griff. Mit Hinblick auf den Umbruch, verlief die Saison des SC trotzdem zufriedenstellend. Prognose: Mit Arwen Röhrl und Helene Ehmer verliert man seine zwei Führungsspielerinnen und besten Scorer. Zudem verlässt Wedel auch Luisa Arico. Besonders auf den Guard-Positionen bleibt man aber mit Zoey Norden und Samira Kama gut aufgestellt. Wedel wird in der kommenden Saison eine Kooperation mit den Hamburg Towers eingehen und auch seinen Coach wechseln. Rhein Bascats Düsseldorf Eine Saison, die lange nach Abstiegskampf roch, retteten die Bascats in der zweiten Hälfte und gingen auf dem vierten Platz in die Playoffs. Großen Anteil daran hatten Laura Knaup und Lena Bjeltschik, die die Mannschaft aus Düsseldorf über die gesamte Saison auf ihren Schultern trugen. Gegen ALBA Berlin verhalf aber auch das nicht zu einem Erfolg und man schied mit 2:0 aus. Vor der Saison war aber bereits absehbar, dass die Luft für Düsseldorf in den Playoffs dünn werden würde. Insofern zählte in aller erster Linie der Klassenerhalt. Prognose: Düsseldorf wird auf Knaup, Bjeltschik und Wagner verzichten müssen und verliert damit einen Großteil des Scorings, sowie den defensiven Anker. Besonders viel von den jüngeren Jahrgängen haben wir noch nicht gesehen. Laura Füßlein und Frieda Steinert zeigten gute Ansätze. Jedoch erwarten wir eine schwierige Saison für die Bascats. TuS Lichterfelde Aufgrund des direkten Vergleichs mit der Mitteldeutschen Basketball Academy zog der TuS Lichterfelde auf dem vierten Platz in die Playoffs. Ein Erfolg, der vor der Saison nicht unbedingt abzusehen war. Die Garantin war vor allem Sarah Siebold, die besonders in der Frühphase der Saison zur Bestform auflief. Gegen Phoenix-TSV Hagen verkaufte man sich zumindest im Rückspiel nicht unter Wert, schied aber trotzdem klar aus. Die Saison bleibt aber aufgrund des Klassenerhalts ein Erfolg. Prognose: Der Kader wird neben Sarah Siebold auch in der Breite einige Verluste hinnehmen müssen. Toll entwickeln konnte sich Melissa Koloszar, die mit Hinblick auf den erneuten Klassenerhalt eine Schlüsselrolle einnehmen könnte. Für mehr sehen wir aktuell bei den Berlinerinnen nicht das Potenzial. Klasse gehalten Rhein-Main Baskets Nach einer sehr ernüchternden Hauptrunde mit nur einem Sieg ging es auf dem fünften Platz der Gruppe „Mitte“ in die Abstiegsrunde Süd. Dort präsentierte sich das junge Team aus Hofheim aber ausgezeichnet und gewann alle seine fünf Spiele. Mit einer perfekten Bilanz von 6:0 sicherte man den Klassenerhalt auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde. Die schaffte man zudem ohne Hauptrunden-Topscorerin Dilara Özdemir. Bedenkt man den Umbruch, der seit nun mehr zwei Jahren vorangetrieben wird, sind das Erreichen des Klassenerhalts und die Entwicklung junger Spielerinnen wie Maya Bauer, Mila Dinnes, Maya Czirwitzky oder Helena Grgat gute Schritte um bald wieder in Playoffreichweite zu sein. Prognose: Wir wollen uns nicht die Finger verbrennen. ABER wir sind sehr gespannt auf die Baskets. Özdemir, Wisniewski und Lorenz scheiden aus. Das Gerüst, welches letztendlich die Liga halten konnte besteht zu großen Teilen aus jüngeren Jahrgängen. Im Backcourt verbleiben Sterling und Grgat. Auf den großen Positionen haben wir große Erwartungen an Czirwitzky und Dinnes. Die Baskets sollten nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Playoffkaliber haben. Talents BonnRhöndorf In einer starken Gruppe „Mitte“ gab es für die Talents nach den Abgängen von Scheibinger und Telke nichts zu holen. Über neun Spiele der Hauptrunde blieb man punktlos und ging als Schlusslicht in die Playdowns. Das Team von Headcoach Nicola Happel gab sich aber trotz schlechter Ausgangslage nicht auf. Zwei Siege gegen Ludwigsburg und ein Sieg gegen Stuttgart reichten am Ende, um den Sprung über den Strich zu machen. Mit Blick auf den Kader fallen uns besonders für Lina Thimma, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan lobende Worte ein. Das Dreiergespann dürfte auch in der kommenden Saison große Anteile am sportlichen Werdegang der Talents haben. Prognose: Wir blicken durchaus positiv auf die Talents. Mit Heinen, Ridder, Flemming und Daubendiek gibt es Abgänge, aber keine die für uns so stark ins Gewicht fallen, dass man diese nicht kompensieren könnte. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Gefälle in der Mitte verändern wird und ob die Talents nach Jahren des Abstiegskampfes wieder zu Höherem in der Lage sind. Mitteldeutsche Basketball Academy Aufgrund des direkten Vergleichs mit dem TuS Lichterfelde musste die MBA trotz einer ordentlichen Saison mit vier Siegen in die Abstiegsrunde. Nach Abgängen von Daria Ilies, Stella Nwaobi und Chinaza Ezeani war dies allerdings erwartbar. Mit einer trotzdem sehr guten Ausgangslage tat man sich zwischenzeitlich schwer und machte den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag klar. Nichtsdestotrotz bleibt man hochverdient in der Liga und hätte unter Umständen sogar in den Playoffs stehen können. Nach den erwähnten Abgängen, die in der Vorsaison beinahe alle erzielten Punkte verzeichneten, übernahmen diese Saison besonders Alicia Rosanke und Elisabeth Böhlert Verantwortung. Auch Ex-ChemCats-Spielerin Lisa Hoppe entwickelte sich zu einer echten Verstärkung. Prognose: Mit Alicia und Jenna Rosanke gehen zwei Führungsspielerinnen. Auch in der Breite gibt es einige Abgänge. Trotzdem bleibt ein talentierter Kern um Böhlert und Zimmermann. Auch Rookie Inga Ruppe, Laura Pihan oder Ronja Meixner bleiben der MBA Stand jetzt erhalten. Im Norden wird es hinter ALBA wieder spannend werden und wir sehen die MBA mit guten Chancen auf die Playoffs. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Er war spürbar, der große Umbruch in Braunschweig. Schon in der Vorsaison ging es in die Playdowns und auch in dieser Spielzeit schafften die neu zusammengefügten Girls Baskets nicht direkt die Klasse zu sichern. Und trotzdem müssen wir den Hut vor den Niedersachsen ziehen. Der einzige Sieg der Saison, kam gegen Lichterfelde, die aber in die Playoffs kamen und die Punkte damit nicht mit in die Playdowns genommen wurden. Somit ging es mit der schlechtesten Ausgangslage in die Abstiegsrunde Nord. Aber Braunschweig zeigte Nehmerqualitäten und sprang mit drei Siegen in Serie über den Strich. Die wichtigsten Punkte erspielte man gegen die Metropolitain Girls, da man dank beider Ergebnisse im Hin- und Rückspiel eine bessere Korbbilanz hatte und so den direkten Vergleich gegen das Team aus Recklinghausen gewann. Prognose: Die immens wichtige Rania Ayadi hat ihre letzte WNBL-Saison gespielt. Dazu scheiden auch Mie Frese, Giuliana Sciaraffia und Carlotta Schimanski aus. Besonders gespannt blicken wir auf die Rookies Jenifer Madubuobi, Cherise McCaw und Lily Rinne, die gute Akzente lieferten. Für die Baskets wird es aber auch kommende Saison wahrscheinlich nur um den Ligaverbleib gehen. Die Absteiger Metropolitain Girls Bereits vor der Saison war es absehbar, dass die Saison Metropolitain Girls im Abstiegskampf stecken werden. Mit Clara Bielefeld, Lucie Keune, Antonia Köller und Lana Schlegel gingen auch die letzten Überbleibsel aus dem TOP4-Team von 2024. Die entstandenen Lücken konnte besonders offensiv nur selten gefüllt werden. Schlussendlich sprang nur ein Hauptrundensieg heraus, dem man zwei weitere Erfolge in den Playdowns folgen lassen konnte. Den direkten Vergleich schaffte man aber nicht am finalen Spieltag zu gewinnen und muss sich nun neu qualifizieren. Dafür hoffnungsvoll darf man besonders dank Tabea Kluss, Stella Reinike und Francesca Hülsmann sein, die in den Playdowns positiv herausstachen. Prognose: Wir sehen die Girls mit guten Chancen bei der Quali, obgleich man noch zu wenig über das restliche Teilnehmerfeld weiß. Durch die mittlerweile acht ausgespielten Plätze, wird es aber zumindest nominell leichter mit der Rückkehr. Kadertechnisch wird man kommende Saison ohne Tabea Kluss und Anna Springenberg auskommen müssen. Unserer Ansicht wird es auch in der kommenden Saison gegen den Abstieg gehen. TG Neuss Junior Tigers Nachdem Neuss in der Vorsaison dem Abstieg noch von der Schippe springen konnte, reichte es nach den Abgängen von Emma Huppertz, Lonne Sluyter sowie Merit und Eva Kleyer in der abgelaufenen Spielzeit dafür nicht mehr. Nach dem einen Sieg Anfang November, folgten über die gesamte Hauptrunde nur Niederlagen. In den Playdowns startete man ebenfalls vielversprechend, nur um danach drei zum Teil knappe Pleite einzufahren. Trotz guter Saisons von Mariam Sy und Josephine Gils hatte Neuss am Ende zu viel Qualität im Sommer verloren. Prognose: Auch Neuss haben wir für die Quali auf dem Zettel. Mit Bayila, Clarenbach und Wagner werden aber erneut talentierte Spielerinnen aus dem Roster wegbrechen. Aus jetziger Perspektive hat Neuss auch in der Folgespielzeit nur geringe Chancen auf die Playoffs. RegioTeam Stuttgart Nachdem viele Führungsspielerinnen der Mannschaft vor der Saison zum MTV Stuttgart wechselten, musste das RegioTeam nach erfolgreichen Jahren nun kleinere Brötchen backen. Über die Hauptrunde kämpften sie konstant gegen die Playdowns und verpassten Platz vier schlussendlich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit dem MTV München. Zwar konnte man sich mit einem Sieg gegen Ludwigsburg aus der Hauptrunde verabschieden, startete seine Abstiegsrunde aber mit drei Niederlagen. Der Weg führt die Schwaben nun in die Qualifikation. Individuell starke Saisons spielten besonders Julia Geiger und Rika Windgasse. Windgasse erzielte trotz des Tabellenplatzes die meisten Punkte der Gruppe Süd. Prognose: Stuttgart wird sich zusammen mit der Porsche BBA Ludwigsburg versuchen erneut zu qualifizieren. Mit dem dadurch zusammengefügten Kader, sollte die Quali auf dem Papier mehr als möglich sein. Mit Julia Geiger und Matea Ramljak werden zwei wichtige Akteurinnen dieser Saison allerdings altersbedingt ausscheiden. Porsche BBA Ludwigsburg Vor zwei Jahren stand die BBA im Finale des TOP4 und gewann die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Nun verließen die letzten Reste dieser Mannschaft den Verein und eine neue Generation an Spielerinnen startete die Mission Klassenerhalt. Letztes Jahr stand man bereits in den Playdowns, sicherte dort aber souverän den Ligaverbleib. Deutlich schwieriger gestaltete dieses Vorhaben sich nach einer verkorksten Hauptrunde. Dabei ging man mit zwei Siegen in den November und wägte sich auf dem richtigen Weg. Es folgte ein sportlicher Absturz mit hohen Niederlagen und großer Personalnot. Zwischenzeitlich fielen die Topscorerinnen Eléa Anthoine, Soraya Kozjek und Jamie Zentgraf mehrmals aus und rissen große Lücken. Auch in den Playdowns gelang einem kein einziger Sieg und man beendete die Abstiegsrunde Süd auf dem letzten Platz. Prognose: Wie bereits erwähnt schließt man sich mit dem RegioTeam zusammen und will sich neu qualifizieren. Bedenkt man die Abgänge von Selin Cakmak, Sophia Vierthaler, Soraya Kozjek und Hannah Lescher wird die Spielgemeinschaft dem Kader enorm guttun. Awards Team der Saison Rookie-Team der Saison Defensive-Team der Saison

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA holt sich den WNBL-Titel 2026

Gastgeber ALBA BERLIN hat sich den WNBL-Titel 2026 geholt. Im Finale des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 vor eigenem Publikum in Berlin ausgetragen wurde, bezwang das Team von Trainer Antonio Canamero Vorjahressieger TG Main Sharks Würzburg mit 66:61 (17:16, 20:19, 12:17, 17:9). Als TOP4 MVP wurde Carolina Heymann vom neuen Titelträger ausgezeichnet. Kopf an Kopf ALBA startete direkt mit einem Dreier von Eva Pabsch. Würzburg agierte anfangs fahrig, Coach Wiegand hielt es kaum am Seitenrand (4:9, 4.). Lilli Schultze kassierte früh ihr zweites Foul, Würzburg gelang es jetzt den Gegner häufiger zu stoppen. Offensiv fehlte es aber noch an der nötigen Abstimmung (7:12, 6.). Tereza Sykorova schaffte mit einem „and one“ den 10:12-Anschluss (7.), dann fiel ein Dreier von Mia Wiegand zum 13:14 (8.). ALBA behauptete im ersten Viertel mit großem Kampf die knappe Führung (16:17). Der Titelverteidiger ließ einige „einfache“ Würfe liegen, bis Wiegand nach zwölf Minuten die erste Führung für die Main Sharks besorgte (18:17). Es blieb zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen (23:23, 14.), beide Teams hatten im set play Schwierigkeiten gegen die Defense des Gegners zu vernünftigen Würfen zu kommen. Würzburg stützte sich sehr auf die individuelle Klasse von Wiegand, während ALBA mehr als Team agierte. Nach 17 Minuten hieß es 31:29, Vorjahres-Finals-MVP Wiegand stand bereits bei 13 Punkten. Nach 20 Minuten durfte sich die bestens gefüllte Sömmeringhalle in Berlin auf ein spannende zweite Hälfte freuen. ALBA hatte eine starke Schlussphase aufs Parkett gebracht, Würzburg bereits einige Spielerinnen mit drei Fouls auf dem Konto (35:37). Fotos: Florian Ullbrich Spannung pur Wiegand eröffnete das dritte Viertel mit einem sehenswerten Korb, aber ALBA blieb mit Schultze und Mathilda Haensch unter den Körben eine Macht, gegen die sich Würzburg Bigs schwer tat (37:41, 24.). Die Titelverteidigerinnen fanden noch immer nur selten ein passendes Mittel gegen die ALBA-Defense. Mitte des dritten Spielabschnitts holten sich Schultze und Wiegand jeweils ihr drittes Foul. Würzburg kam durch Moescha Feunou Bakam zum Ausgleich und zur Führung (45:43, 26.). Sykorova setze zum 47:43 nach, ALBA musste jetzt aufpassen (27.). Bakam hatte starke Minuten, aber vor allem Carolina Heymann hielt für Berlin dagegen (50:45, Dreier Wiegand, 28.). Es würde nun sicher auch eine Kraftfrage werden (52:49, 30.). Beide Teams mobiliserten ihre letzten Reserven. Es waren deutliche Ermüdungserscheinungen zu erkennen, jede einzelne Aktion bekam jetzt eine enorme Bedeutung. ALBA machte das 54:53 (33.), einmal mehr war alles völlig offen. Die Gastgeberinnen profitierten von ihrer Reboundüberlegenheit und gaben den Main Sharks nur wenig zweite Chancen. Das vierte Foul vonn Schultze tat Berlin weh, sie blieb aber auf dem Feld und erzielte den umjubelten 55:55-Ausgleich (35.). ALBA holte die Führung zurück und hatte das Momentum auf seiner Seite (55:59, 36.). Helene Lehmann traf einen Dreier zum 57:62 (37.), die Halle stand Kopf. Den Fränkinnen lief die Zeit etwas davon, sie mussten zudem ein paar „in and outs“ verkraften. Aber sie wehrten sich und kamen durch Neire Mihailescu zum 61:64 (38.). Was für eine Spannung! Mit Glück und Geschick verteidigte ALBA schließlich die Führung und holte sich den Titel. Es spielten TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 3, Neire Mihailescu 3, Moescha Feunou Bakam 14, Amina Toliver, Alessia Pop 6, Alisa Milow 2, Tereza Sykorova 13, Alicia Eirich, Mia Wiegand 20, Layla Mayer, Meliha Fiala, Franka Brust. Head Coach: Michael Wiegand ALBA BERLIN: Helene Lehmann 5, Sophie Christina Dramé, Carlotta Kreinsen 2, Carla Lotta Kozlowski 3, Rosa Fehr 4, Eva Pabsch 3, Carolina Heymann 24, Maja Heide 3, Liv Dahle, Mathilda Haensch 13, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 9. Head Coach: Antonio Canamero  

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA folgt Würzburg ins WNBL-Finale

ALBA BERLIN ist der Gegner der TG Main Sharks Würzburg im diesjährigen Finale des WNBL TOP4, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Antonio Canamero gewann im zweiten Halbfinale gegen die TS Jahn München mit 81:70 (16:14, 20:19, 18:16, 27:21). Das Finale findet am morgigen Sonntag, 17. Mai 2026, um 13.15 Uhr statt. Ausgeglichener Beginn Auch im zweiten Halbfinale spielten zu Beginn die Nerven der Spielerinnen eine Rolle. Nicht viele von ihnen hatten bereits auf einer so großen Bühne gespielt. ALBA ging nach vier Minuten mit 6:3 in Führung und verteidigte stark. Münchens Distanzschützin Anna Matic versenkte zwar ihren ersten Dreier, blieb in den folgenden Versuchen aber ohne Erfolg. Die leicht favorisierte und in der Saison ungeschlagene Turnerschaft strauchelte, während ALBA viel Tempo machte und zuverlässig punktete (9:3, 6.). Und das bis dahin noch ohne Zähler von Lilli Schultze. Drei Mal gute Defense und jeweils Lay-ups von Emma Steinbicker und München war zum Ausgleich gekommen (7.). Lisa Grüner besorgte die Führung für den Jahn, die Matilda Blanarik per Dreier ausbaute (10:14, 8.). Schultze schaltete sich jetzt mehr und mehr in die ALBA-Offensive ein, während München einige offene Dreier vergab. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeberinnen wieder vorne (16:14). München kam insgesamt zu deutlich mehr Abschlüssen, konnte das aber punktemäßig bis dahin nicht nutzen. ALBA ging auf 20:14 davon (11.) und erst nach zehn unbeantworteten Punkten kam die TS Jahn wieder auf die Anzeigetafel. ALBA zeigte sich glänzend vorbereitet auf die Münchner Stärken auf der Aufbauposition und nahm dem Gegner viel weg (24:16, 13.). Steinbicker checkte wieder ein und punktete zum 24:21 (14.). Aber ALBA konterte direkt mit einem wunderbaren Fastbreak und schickte München in eine Auszeit (28:21). Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt fand vor der Paue kein wirkliches Mittel gegen die Berlinerinnen, die konsequent sowohl mit viel Tempo als auch unter den Körben den Erfolg suchte (32:22, 16.). Nach sechs Punkten des Gegners in Serie war ALBA mit einer Auszeit dran (32:28, 17.). Steinbicker war bei der TS Jahn der Dreh- und Angelpunkt und sorgte dafür, dass zur Pause noch gar nichts entschieden war (36:33). Fotos: Florian Ullbrich ALBA triumphiert München kam im Verlauf des dritten  Viertels mehrfach zum Augleich (38:38, 22. | 43:43, 24.). Es blieb eng und es schien ganz so, als wenn sich keines der beiden Teams einen vorentscheidenden Vorsprung würde erspielen können. Nach einem Dreier von Fanny Kirchhoff lag München kurzzeitig wieder vorne (46:47, 28.), ALBA hatte aber direkt die passende Antwort durch Sophia Dramé. Es ging munter hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder hatten die Gastgeberinnen glänzende Offensiv-Aktionen, die sie wieder etwas nach vorne brachten, während München zu viel liegen ließ (54:49, 30.). Für die Turnerschaft ging es jetzt darum, nicht weiter zurückzufallen und möglichst schnell den direkten Anschluss zu schaffen. Konsequent hielt sich Berlin an den hervorragenden game plan und brachte den Ball unter den gegenerischen Korb. München haderte mit seiner sehr mäßigen Dreierquote von 17 Prozent zu diesem Zeitpunkt. „Endlich“ fiel dann ein Distanzwurf von Matic zum 56:52 (32.), das machte Hoffnung. ALBA konnte sich erneut „befreien“ und sah nach einem 11:0-Lauf beim 67:52 fast schon wie der Sieger aus (33.). München stand sich zu oft selbst im Weg und schaffte es einfach nicht den Gegner zu stoppen. Fünf Minuten vor dem Ende hieß es 67:57, noch war nicht alles gelaufen. Doch zu einem echten Comeback reichte es trotz Kampf bis in die letzten Sekunden hinein nicht mehr und so jubelte am Ende der Partie die Mehrzahl der Fans. Es spielten ALBA BERLIN: Helene Lehmann 11, Sophie Christina Dramé 7, Carlotta Kreinsen 8, Carla Lotta Kozlowski, Rosa Fehr, Eva Pabsch, Carolina Heymann 15, Maja Heide 3, Liv Dahle 9, Mathilda Haensch 9, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 17. Head Coach: Antonio Canamero TS Jahn München: Alicia Neumann, Fanny Kirchhoff 3, Hannah Galster 2, Emma Steinbicker 21, Success Ilenikhena, Anna Matic 17, Matilda Blanarik 18, Silvia Heide, Eva Wimmer, Valentina Otterbein, Lisa Grüner 9, Mirjam Wilts. Head Coach: Stavros Tsoraklidis

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: Titelverteidiger im WNBL-Finale

Titelverteidiger TG Main Sharks Würzburg heißt der erste Finalist im des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Michael Wiegand setzte sich gegen Phoenix-TSV Hagen 1860 mit 74:55 (22:15, 19:7, 18:13, 15:20) durch. Im Finale (Sonntag, 17. Mai, 13.15 Uhr) trifft man auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Gastgeber ALBA Berlin und der TS Jahn München. Würzburg dominiert Phoenix begann wie erwartet mit sehr viel Druck in der Defensive und hatte schnell einige Ballgewinne. Die ersten Abschlüsse waren auf beiden Seiten nicht von Erfolg gekrönt, die Nervosität spielte anscheindend eine größere Rolle. Layla Mayer brach den Bann mit einem verwandelten Freiwurf für Würzburg, dann punktete Darina Zraychenko für Hagen und es ging in eine frühe Auszeit. Hagens Dreier fielen nicht, aber man arbeitete stark beim Rebound und machte die fehlenden Zentimeter durch enormen Einsatz wett. Langsam kam etwas Fahrt in die Partie, Würzburg fand zuerst einen Rhythmus (4:11, 6.). Phoenix offenbarte bis dahin offensiv große Probleme (4:14, 7.), kam durch zwei gelungene Aktionen dann aber heran (9:14). Mia Wiegand antwortet mit einem Step back-Dreier, während Hagen noch auf den ersten Distanztreffer wartete (0/9). Shahinaz Sohit brachte die Hagenerinnen näher heran, aber nach dem ersten Viertel lag der Titelverteidiger weiter vorne (15:22). Würzburg gab weiter Gas und war in diesen Minuten die klar bessere Mannschaft (15:27, 12.). Hagen versuchte es nach wie vor oft mit Dreiern nach wenigen Sekunden Angriffszeit, oder Zraychenko attackierte mit Drives den Korb, beides ohne viel Erfolg. Außerdem blieb man bei den Freiwürfen unter 50 Prozent. Die Main Sharks agierten variabler und kamen durch Neire Mihailescu zur bis dato höchsten Führung (21:37, 17.). Zur Halbzeit sprach sehr viel für die Würzburgerinnen (22:41). Fotos: Florian Ullbrich Frühe Vorentscheidung Zur Pause war klar, dass man Hagen keineswegs abschreiben darf. Doch zunächst war erst einmal wieder der Titelverteidiger zur Stelle: 22:49 (24.). Es roch in diesen Minuten nach einer frühen Vorentscheidung. Hagen versuchte alles, aber es wollte einfach nichts funktionieren. Würzburg agierte keinesfalls überragend, aber der Gegner konnte die Fehler des Favoriten nicht nutzen (26:51, 26.). Die Main Sharks blieben weitestgehend souverän, konnten ihren besten Spielerinnen Pausen geben und kamen zum ungefährdeten Sieg. Hagen steckte aber nie auf und zeigte Moral. Erst nach 33 Minuten und sage und schreibe 32 Fehlversuchen fand der erste Dreierversuch der Hagenerinnen sein Ziel. Da war es bereits viel zu spät für eine Wende, auch wenn man noch etwas näher heran kam. Es spielten Phoenix-TSV Hagen 1860: Nike Zacharias, Stina Oberhag, Hannah Abramowski 8, Enie Anneke Springer 8, Katharina Wetzel, Emma Huppertz 2, Darina Zraychenko 19, Shahinaz Sohit 9, Noura Ayadi 1, Lia Sophie Wasielewski 6, Lore Riesner 1, Lana Schlegel. Head Coach: Marsha Owusu-Gyamfi TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 5, Neire Mihailescu 8, Moescha Feunou Bakam 17, Amina Toliver, Alessia Pop 2, Alisa Milow 6, Tereza Sykorova 12, Alicia Eirich, Mia Wiegand 17, Layla Mayer 7, Meliha Fiala, Frank Brust. Head Coach: Michael Wiegand

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WNBL-Vorschau: Wer hat die besten Karten auf den Titel?

Morgen startet die WNBL im Rahmen des dritten RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 seine Suche nach dem Meister 2026. In der Sömmeringhalle in Berlin messen sich Gastgeber ALBA Berlin, TS Jahn München, Phoenix-TSV Hagen und die TG Main Sharks Würzburg. Alle Spiele werden live und kostenlos über sporteurope.tv gestreamt. Wir schauen im Vorfeld auf die Halbfinalpartien, die am morgigen Samstag stattfinden werden. Phoenix-TSV Hagen – TG Main Sharks Würzburg Es ist das Rematch der Finalpartie aus 2025. Damals gewann Würzburg schlussendlich relativ deutlich, wobei den Hagenern Darina Zraychenko im Endspiel angeschlagen fehlte. Die Vorzeichen sind damals wie heute ähnlich. Würzburg geht als leichter Favorit in die Partie. Mit einem Roster, welches bis auf Elina Timoschenko beinahe unverändert blieb, marschierten die Main Sharks durch die Playoffs und sind seit dem ersten Saisonspiel ungeschlagen. Hagen unterlag hingegen im Viertelfinale auswärts gegen den MTV Stuttgart, setzte sich dann aber im dritten Spiel vor heimischer Kulisse durch. Beide Mannschaften und auch die Trainer:innen kennen sich gut aus vergangenen Duellen. Zudem treffen mit Mia Wiegand und Darina Zraychenko zwei der besten Spielerinnen der Liga aufeinander, die beide im vergangenen Sommer Bronze mit der U16 holten. Prognose: Würzburg ist auch für uns leicht favorisiert, weil etwas physischer und tiefer besetzt. Neben Wiegand werden besonders Moesha Bakam und Tereza Sykorova eine Rolle spielen. Die jugend Guards um Milow, Jordan und Mayer bringen zusätzliche Vielseitigkeit. Hagen fehlt Nele Erfeld, die als Point-Guard das Spiel organisiert und defensiv enorm wertvoll ist. Lia Wasielewski, Emma Huppertz und Enie Springer zählten über die Hauptrunde hinter Zraychenko zu den konstantesten Punktelieferanten und werden nun an beiden Enden des Feldes noch mehr gebraucht. ALBA Berlin – TS Jahn München Im vergangenen Jahr endeten ALBAs Titelhoffnungen im Halbfinale gegen Würzburg. Nun starten die Berliner einen zweiten Versuch, treffen dabei aber auf das einzige noch ungeschlagene Team. 14:0. So steht die Mannschaft von Stavros Tsoraklidis vor dem TOP4 in Berlin. Mit einem starken Kader, der besonders im Backcourt herausragend aufgestellt ist, galt die TS Jahn seit Saisonbeginn als einer der großen Titelaspiranten. So geht man auch in das Duell mit ALBA als Favorit. Die Gastgeber schafften den Halbfinaleinzug gegen Freiburg, mussten aber in ein drittes Spiel und profitierten auch von der Verletzung von Frederike Askamp. Mit Lilli Schultze an Bord, ist Berlin nicht zu unterschätzen, obgleich der Rest der Mannschaft noch sehr jung ist. Wichtig werden zudem die Rookies Carolina Heymann und Mathilda Haensch. Prognose: München ist der klare Favorit. ALBA hat aber den Heimvorteil und wird nach dem bitteren Halbfinalaus 2025 zusätzlich motiviert sein. Berlin wird defensiv besonders auf Helene Lehmann setzen, die über die Saison die meisten Steals generierte. Gegen Anna Matic und Emma Steinbicker werden ihre Fähigkeiten besonders gefordert sein. Doch auch die TS Jahn kann Defense. Besonders die Länge und Tiefe der Münchener gibt für uns den Ausschlag Richtung TS Jahn. Alle Spieltermine und weitere Infos

WNBL News

Amtierende Titelträger:innen

Die U18-Bundesliga für Mädchen

Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Historie

Jahr Champion Most Valuable Player Coach of the Year Rookie of the Year (Roland-Geggus-Award) TOP4 MVP
2010 SV Halle Junior Lions Laura Hebecker (SV Halle Junior Lions)
2011 SG TV Saarlouis/BIT Trier Katharina Müller (SG TV Saarlouis/BIT Trier)
2012 BG Zehlendorf Henriette Link (BG Zehlendorf)
2013 TSV Hagen Lisa Janko (Rhein-Main Baskets) Tobit Schneider (TSV Hagen) Leonie Schütter (TSV Hagen)
2014 OSC Junior Panthers Leonie Schütter (TSV Hagen) Jörg Scherz (OSC Junior Panthers) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Flavia Behrendt (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2015 Herner TC Theresa Simon (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Cäsar Kiersz (BSG Basket Ludwigsburg) Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Anna Lappenküper (Herner TC)
2016 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Hanna Ballhaus (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Nina Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2017 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Emily Bessoir (TS Jahn München) Ulf Schabacker (DJK Don Bosco Bamberg) Franka Wittenberg (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2018 TS Jahn München Nyara Sabally (TuS Lichterfelde) Armin Sperber (TS Jahn München) Clara Wilke (ALBA BERLIN) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2019 ChemCats Chemnitz Magdalena Landwehr (DJK Don Bosco Bamberg) Dr. Markus Klusemann (TS Jahn München) Frieda Bühner (OSC Junior Panthers) Elea Gaba (ChemCats Chemnitz)
2020 TuS Lichterfelde Lina Sontag (TuS Lichterfelde) Alexandra Maerz (TuS Lichterfelde) Elisa Mevius (Team Mittelhessen)
2022 ALBA BERLIN Nicole Brochlitz (ChemCats Chemnitz) Thomas Seltner (ChemCats Chemnitz) Rosalie Esser (ALBA BERLIN) Hilke Feldrappe (ALBA BERLIN)
2023 Rhein-Main Baskets Helena Englisch (MTV München) Rolf Weidemann (Rhein-Main Baskets) Marija Ilic (TG Neuss Junior Tigers) Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets)
2024 BSG Basket Ludwigsburg Clara Bielefeld (Metropolitain Girls) Jan-Christian Both (SC Rist Wedel) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) Chloé Emanga-Noupoué (BSG Basket Ludwigsburg)
2025 TG Main Sharks Würzburg Lilli Schultze (ALBA Berlin) Doris Schuck (MTV München) Moescha Bakam (TG Main Sharks Würzburg) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg)
2026 ALBA Berlin Darina Zraychenko (Phoenix-TSV Hagen) Michael Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) Karla Paradzik (USC Freiburg) Carolina Heymann (ALBA Berlin)

WNBL-Ballpartner

Molten unterstützt den weiblichen Basketball

In den kommenden vier Spielzeiten wird in der WNBL ausschließlich mit MOLTEN-Bällen gespielt. Seit der Saison 2020/2021 ist der B6G4500 der offizielle Spielball in der WNBL. Alle teilnehmenden WNBL-Vereine erhalten ein Ballpaket der Firma Molten.