(Ex)-Lokalmatador beim Supercup 2022: Justus Hollatz spielte in der abgelaufenen Saison noch für die Hamburg Towers.
Foto: DBB/Camera 4

Supercup: Zum sechsten Mal in Hamburg

David Krämer bei seiner Lieblingstätigkeit: Abdrücken von jenseits der Dreipunktelinie.
Foto: DBB/Camera 4

Der 33. Basketball-Supercup findet am 19./20. August 2022 in der Hamburger Barclays Arena statt. Zum sechsten Mal ist dann die Stadt an der Elbe Gastgeber des renommierten Turnieres. Und die Zuschauer dürfen sich kurz vor der FIBA EuroBasket in Deutschland (Tickets im offiziellen Ticket-Shop) auf eine „Mini-EM“ der Spitzenklasse freuen. Denn das Teilnehmerfeld ist erlesen. EuroBasket-Titelfavorit Serbien und die beiden Olympia-Teilnehmer Italien und Tschechien sind neben der deutschen Mannschaft zu Gast.

Spielplan

Fr., 19. August 2022
18.00 Uhr: Italien – Serbien
20.30 Uhr: Deutschland – Tschechien

Sa., 20. August 2022
16.00 Uhr: Spiel um Platz 3
18.30 Uhr: Finale

Einlass ist jeweils 90 Minuten vor dem ersten Spiel.

Stimmen

„Die Active City ist im Basketball-Fieber! Kaum eine Sportart ragt derzeit so heraus: Vom Basketball Supercup, über den 3×3 Challenger und die Junior NBA bis zu den Hamburg Towers oder den BG Baskets – überall in Hamburg erleben wir Basketball auf Spitzenniveau. Mit dem diesjährigen Supercup in der Barclays Arena setzen wir noch einen drauf und bringen unser DBB-Team schon einmal auf EM-Temperatur! Für alle Basketball-Fans wird der Auftritt unseres Hamburgers Justus Hollatz und seiner deutschen Teamkollegen gegen internationale Top-Teams im Vorfeld der Europameisterschaft ein besonderes Highlight dieses Sportjahres“, so Andy Grote, Sport-Senator der Freie und Hansestadt Hamburg.

DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt sagt aus Sicht des DBB: „Die Active Ciy ist eine Heimat für uns geworden. Der Supercup hat in diesem Jahr eine Qualität wie nur ganz selten bisher, ein absolutes Highlight in diesem Basketballsommer. Als unmittelbare Vorbereitung vor den World Cup Qualifiers und vor der EuroBasket ist der Stellenwert enorm hoch. Alle Teams kommen in Bestbesetzung, Serbien mit dem zweimaligen NBA-MVP Nikola Jokic, Italien mit Gallinari und Datome, Tschechien mit Satoransky und natürlich unsere Mannschaft mit NBA- und Euroleague-Spielern. An Versicherungsgründen wird keine Teilnahme eines Spielers scheitern. Den Spielplan mussten wir am Samstag leicht verändern und um zwei Stunden vorziehen. Wir freuen uns auf den Supercup und auf viele begeisterte Basketball-Fans, die jeweils zwei tolle Spiele an einem Tag ab 31 Euro schauen können.“

„Eine ganze Menge geht mir momentan durch den Kopf und ich muss meine Wohnung leerräumen. Danach kümmere ich mich dann wieder um Basketball. Es ist großartig, als Hamburger den Supercup in Hamburg spielen zu können, sehr besonders. Wenn ich es ins Team schaffe, habe ich sicherlich eine eher kleine Rolle, aber ich muss dann zu jedem Zeitpunkt bereit sein und die Energie hochhalten. Dafür werde ich alles geben“, meint DBB-Natonalspieler Justus Hollatz.

„Der Supercup hat eine große Tradition in Deutschland und in Europa. Vier Teams aus den TOP 12 in der Welt kommen nach Hamburg, viele große Namen sind dabei. Natürlich auch in unserem Team. Ich rechne mit Dennis Schröder, Daniel Theis, den Wagner-Brüdern, Isaac Bonga und Maximilian Kleber. Alle haben ihre Bereitschaft geäußert, im Sommer mit dabei zu sein. Nun kommt es noch auf Vertrags- und Versicherungsangelegenheiten an. Justus hat alle Fenster gespielt und große Bereitschaft gezeigt. Er wird zum Auftakt auf jeden Fall eingeladen. Er hat gute Chancen ins Team zu kommen. Wir wollen mit zwölf Spielern zum Supercup kommen, denn es ist wichtig früh ein Team zu bilden“, so Bundestrainer Gordon Herbert.

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DBB-Herren unterliegen Slowenien

Den neunten Sieg im zehnten World Cup Qualifier verpasst! Trotzdem steht für die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der heutigen Partie gegen Slowenien die eindrucksvolle Bilanz von 8:2 zu Buche. In Koper/SLO unterlag das Team von Bundestrainer Gordon Herbert nach gutem Start und einem späten Aufbäumen mit 75:81 (24:16, 10:25, 14:20, 27:20). Im Februar 2023 finden die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und in Finnland statt. Seit dem 94:80-Erfolg gegen Finnland am vergangenen Donnerstag in Bamberg ist das DBB-Team für den FIBA World Cup 2023 (Indonesien, Japan, Philippinen) qualifiziert. Unverändert begann Herbert mit Justus Hollatz, Max DiLeo, David Krämer, Christian Sengfelder und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf kam Deutschland gut ins Spiel (6:2, Hollatz, DiLeo, Dunk Sengfelder). Die vielleicht 2.000 Zuschauer in der Bonifika Arena sahen dann eine slowenische Mannschaft, die dem Gegner mit Zug zum Korb einige Fouls anhängte, während die DBB-Offensive stockte (6:10, 4.), Auszeit Deutschland. Slowenien nutzte die Fehler der DBB-Korbjäger (8:14, 5.), Deutschland musste jetzt den Anschluss halten. Und das ohne Justus Hollatz, der angeschlagen ausschied. Der Dreier von Lukas Wank kam genau zum richtigen Zeitpunkt (15:16, 7.). Die Defense war jetzt stabiler und wieder traf Wank von weit draußen und spielte einen Zauberpass auf Sengfelder (20:16, 8.). Gavin Schilling besorgte das 24:16, die DBB-Auswahl hatte einen 12:0-Lauf hingelegt (10.). Zur ersten Viertelpause hatten sich die zunächst düsteren Mienen auf der deutschen Bank etwas aufgehellt. Hollatz raus, Slowenien „übernimmt“ Das DBB-Team verpasste anfangs des zweiten Viertels einige Chancen die Führung auszubauen. Auf der anderen Seite war Slowenen mit Jordan Morgan zum 25:21 zur Stelle (12.). Die deutschen Würfe fielen nicht, Slowenien kam weiter heran und übernahm durch Ziga Samar die Führung (25:26, 13.). Deutschland sammelte Fouls, der slowenische Korb war wie vernagelt. DiLeo holte die Führung an der Freiwurflinie zurück, aber der starke Edo Muric netzte einen Dreier zum 27:31 (15.), die Halle wurde erstmals etwas lauter. Krämer kassierte sein drittes Foul, es sah in diesen Minuten nicht gut aus für die Gäste. Joshua Obiesie traf einen wichtigen Wurf (31:34) und blockte hinten stark (17.). Das Momentum war aber bei den Slowenen, die viel zu leicht zum 32:40 kamen (19.). Jacob Patrick kam kurz vor dem Seitenwechsel zu seinen ersten Minuten im Nationaltrikot der Herren, nach 20 Minuten hieß es 34:41. Auch Schilling hatte noch sein drittes Foul erhalten. Alle Infos zur europäischen World Cup-Qualifikation DBB-Auswahl versucht alles Slowenien machte den Vorsprung schnell nach der Pause zweistellig (34:45, 22.), Basti Doreth antwortete per Dreier, Di Leo besorgte das 39:45 (23.). Die DBB-Auswahl versuchte alles, aber Slowenien war jetzt obenauf und wollte sich die Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation nicht nehmen lassen. Natürlich fehlte Hollatz an allen Ecken und Enden, beim 41:50 (26.) nahm Herbert die nächste Auszeit. Noch immer fielen die Würfe fast nur bei den Slowenen, Krämer musste mit dem vierten Foul auf die Bank. Beim 41:53 sprach nicht mehr viel für die DBB-Korbjäger (27.). Nichts ging in diesen Minuten bei der deutschen Mannschaft, die nach 30 Minuten mit 48:61 in Rückstand geraten war. Comeback zu spät Sollte noch einmal ein Comeback gelingen? Die Antwort auf diese Frage schien nach 31 Minuten, als Slowenien das 48:65 machte und souverän wirkte, eher „Nein“ zu lauten. David Krämer sorgte nahezu im Alleingang dann allerdings doch noch für einen späten Schimmer der Hoffnung. Krämer attackierte rigoros und wurde mit Freiwürfen belohnt. Sein Dreier mit etwas mehr als einer Minute verkürzte auf 71:77, der von Meisner sogar auf 73:77. Das Aufbäumen kam jedoch leider einen Ticken zu spät. Die Slowenen zeigten von der Freiwurflinie keine Nerven und lösten letztendlich doch noch ihr Ticket zur Weltmeisterschaft. Das schlussendliche 75:81 aus deutscher Sicht hielt jedoch den direkten Vergleich beider Teams auf Seiten des Herbert-Teams, das das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz für sich entschied. Stimmen David Krämer: „Wir haben niemals aufgehört zu kämpfen und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Leider hat es dann nicht gereicht. Das pick´n´roll von Samar und Morgan haben wir nicht in den Griff bekommen, dazu nicht gut genug von außen getroffen. Aber wir kommen im Februar voll motiviert wieder!“ Gordon Herbert: „Gratulation an Slowenien zur Qualifikation. Wir hatten einige gute Momente in diesem Spiel. Wie wir Ende des ersten Viertels gespielt haben, war sehr gut. Aber insgesamt genügen 20 gute Minuten auf diesem Niveau meist nicht um Spiele zu gewinnen. Morgan hat uns unter dem Korb vor Probleme gestellt, die wir das gesamte Spiel über nicht richtig lösen konnten. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass nie aufgegeben hat und fast noch zurückgekommen wäre.“ Für Deutschland spielten: Robin Christen (ratiopharm Ulm, 3), Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg, 6), Bastian Doreth (medi Bayreuth, 3), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 21), Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg, 10), Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS, 3), Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg, 0), Gavin Schilling (Limoges CSP, 6), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 10), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 10), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg, 1). Boxscore

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DBB-Herren morgen gegen Slowenien

Nach problemloser, aber zeitlich langer Anreise nach Portoroz/Slowenien (Busfahrt Bamberg – Frankfurt, Flug Frankfurt – Ljubljana – Busfahrt Ljubljana – Portoroz) sind die DBB-Herren gestern Abend gut in Portoroz/Slowenien angekommen, von wo aus es nur wenige Kilometer zum Spielort Koper sind (Montag, 14. November 2022, Slowenien – Deutschland, live und kostenlos ab 17.45 Uhr bei MagentaSport). Heute wurde das erste und einzige Basketball-Training in der Spielarena absolviert. Als die Reisemüdigkeit aus den Knochen war, wurde intensiv am eigenen Spiel gearbeitet. Dabei kamen zunächst offensive und defensive Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Finnland zur Sprache. Anschließend wurde sich mit dem Spiel der Slowenen beschäftigt. Natürlich durften auch einige Wurfeinheiten nicht fehlen. Zusätzlich zum Training mit Ball wurde die berüchtigte „Lackerei“ von Athletiktrainer Arne Greskowiak „in Betrieb genommen. D.h., individuelles Kraftraining und damit aktive Regeneration runden die Vorbereitung auf die morgige Partie ab. Slowenien, das am Freitag relativ klar in Israel gewinnen konnte (62:75), wäre mit einem Sieg wie Deutschland und Finnland ebenfalls für den FIBA World Cup 2023 qualifiziert. Da jedes einzelne Spiel gemeinsam mit dem World Ranking eine Bedeutung für die Auslosungs-Setzlisten zur WM haben kann, nehmen die DBB-Korbjäger die Partie sehr ernst und möchten mit einem Sieg nach Deutschland zurückkehren. Bei Slowenien stehen ähnlich wie bei den Deutschen (3) nur zwei Spieler aus dem EuroBasket-Aufgebot im Kader für die morgige Begegnung: Edo Muric (Cedevita Olimpija Ljubljana) und Ziga Samar (Veolia Towers Hamburg). Tabelle World Cup Qualification Europe Group J Platz Land Spiele Siege Niederlagen Körbe Punkte 1. Deutschland 9 8 1 725:626 17 2. Finnland 9 7 2 709:681 16 3. Slowenien 9 6 3 756:717 15 4. Schweden 9 4 5 711:726 13 5. Israel 9 3 6 694:701 12 6. Estland 9 2 7 648:737 11

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DBB-Herren für FIBA World Cup 2023 qualifiziert

Den neunten Sieg im zehnten World Cup Qualifier verpasst! Trotzdem steht für die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der heutigen Partie gegen Slowenien die eindrucksvolle Bilanz von 8:2 zu Buche. In Koper/SLO unterlag das Team von Bundestrainer Gordon Herbert nach gutem Start und einem späten Aufbäumen mit 75:81 (24:16, 10:25, 14:20, 27:20). Im Februar 2023 finden die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schweden und in Finnland statt. Seit dem 94:80-Erfolg gegen Finnland am vergangenen Donnerstag in Bamberg ist das DBB-Team für den FIBA World Cup 2023 (Indonesien, Japan, Philippinen) qualifiziert. Unverändert begann Herbert mit Justus Hollatz, Max DiLeo, David Krämer, Christian Sengfelder und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf kam Deutschland gut ins Spiel (6:2, Hollatz, DiLeo, Dunk Sengfelder). Die vielleicht 2.000 Zuschauer in der Bonifika Arena sahen dann eine slowenische Mannschaft, die dem Gegner mit Zug zum Korb einige Fouls anhängte, während die DBB-Offensive stockte (6:10, 4.), Auszeit Deutschland. Slowenien nutzte die Fehler der DBB-Korbjäger (8:14, 5.), Deutschland musste jetzt den Anschluss halten. Und das ohne Justus Hollatz, der angeschlagen ausschied. Der Dreier von Lukas Wank kam genau zum richtigen Zeitpunkt (15:16, 7.). Die Defense war jetzt stabiler und wieder traf Wank von weit draußen und spielte einen Zauberpass auf Sengfelder (20:16, 8.). Gavin Schilling besorgte das 24:16, die DBB-Auswahl hatte einen 12:0-Lauf hingelegt (10.). Zur ersten Viertelpause hatten sich die zunächst düsteren Mienen auf der deutschen Bank etwas aufgehellt. Hollatz raus, Slowenien „übernimmt“ Das DBB-Team verpasste anfangs des zweiten Viertels einige Chancen die Führung auszubauen. Auf der anderen Seite war Slowenen mit Jordan Morgan zum 25:21 zur Stelle (12.). Die deutschen Würfe fielen nicht, Slowenien kam weiter heran und übernahm durch Ziga Samar die Führung (25:26, 13.). Deutschland sammelte Fouls, der slowenische Korb war wie vernagelt. DiLeo holte die Führung an der Freiwurflinie zurück, aber der starke Edo Muric netzte einen Dreier zum 27:31 (15.), die Halle wurde erstmals etwas lauter. Krämer kassierte sein drittes Foul, es sah in diesen Minuten nicht gut aus für die Gäste. Joshua Obiesie traf einen wichtigen Wurf (31:34) und blockte hinten stark (17.). Das Momentum war aber bei den Slowenen, die viel zu leicht zum 32:40 kamen (19.). Jacob Patrick kam kurz vor dem Seitenwechsel zu seinen ersten Minuten im Nationaltrikot der Herren, nach 20 Minuten hieß es 34:41. Auch Schilling hatte noch sein drittes Foul erhalten. Alle Infos zur europäischen World Cup-Qualifikation DBB-Auswahl versucht alles Slowenien machte den Vorsprung schnell nach der Pause zweistellig (34:45, 22.), Basti Doreth antwortete per Dreier, Di Leo besorgte das 39:45 (23.). Die DBB-Auswahl versuchte alles, aber Slowenien war jetzt obenauf und wollte sich die Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation nicht nehmen lassen. Natürlich fehlte Hollatz an allen Ecken und Enden, beim 41:50 (26.) nahm Herbert die nächste Auszeit. Noch immer fielen die Würfe fast nur bei den Slowenen, Krämer musste mit dem vierten Foul auf die Bank. Beim 41:53 sprach nicht mehr viel für die DBB-Korbjäger (27.). Nichts ging in diesen Minuten bei der deutschen Mannschaft, die nach 30 Minuten mit 48:61 in Rückstand geraten war. Comeback zu spät Sollte noch einmal ein Comeback gelingen? Die Antwort auf diese Frage schien nach 31 Minuten, als Slowenien das 48:65 machte und souverän wirkte, eher „Nein“ zu lauten. David Krämer sorgte nahezu im Alleingang dann allerdings doch noch für einen späten Schimmer der Hoffnung. Krämer attackierte rigoros und wurde mit Freiwürfen belohnt. Sein Dreier mit etwas mehr als einer Minute verkürzte auf 71:77, der von Meisner sogar auf 73:77. Das Aufbäumen kam jedoch leider einen Ticken zu spät. Die Slowenen zeigten von der Freiwurflinie keine Nerven und lösten letztendlich doch noch ihr Ticket zur Weltmeisterschaft. Das schlussendliche 75:81 aus deutscher Sicht hielt jedoch den direkten Vergleich beider Teams auf Seiten des Herbert-Teams, das das Hinspiel mit 19 Punkten Differenz für sich entschied. Stimmen David Krämer: „Wir haben niemals aufgehört zu kämpfen und bis zum Schluss an unsere Chance geglaubt. Leider hat es dann nicht gereicht. Das pick´n´roll von Samar und Morgan haben wir nicht in den Griff bekommen, dazu nicht gut genug von außen getroffen. Aber wir kommen im Februar voll motiviert wieder!“ Gordon Herbert: „Gratulation an Slowenien zur Qualifikation. Wir hatten einige gute Momente in diesem Spiel. Wie wir Ende des ersten Viertels gespielt haben, war sehr gut. Aber insgesamt genügen 20 gute Minuten auf diesem Niveau meist nicht um Spiele zu gewinnen. Morgan hat uns unter dem Korb vor Probleme gestellt, die wir das gesamte Spiel über nicht richtig lösen konnten. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass nie aufgegeben hat und fast noch zurückgekommen wäre.“ Für Deutschland spielten: Robin Christen (ratiopharm Ulm, 3), Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg, 6), Bastian Doreth (medi Bayreuth, 3), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 2), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 21), Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg, 10), Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS, 3), Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg, 0), Gavin Schilling (Limoges CSP, 6), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 10), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 10), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg, 1). Boxscore

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DBB-Herren: Intensive Arbeit und voller Fokus

Zwölf Spieler plus Staff arbeiten derzeit in Bamberg intensiv und voller Fokus auf die anstehenden Aufgaben. Zwei Tage vor dem ersten der beiden World Cup Qualifiers gegen Finnland in Bamberg (Fr., 11. Novemberg 2022, 19.00 Uhr, BROSE ARENA, Tickets, live und kostenlos ab 18.30 Uhr bei MagentaSport) und gegen Slowenien in Koper/SLO (Mo., 14. November 2022, 18.00 Uhr, live ab 17.45 Uhr bei MagentaSport) ist Bundestrainer Gordon Herbert dabei, aus dem neu formierten Team eine Einheit zu bilden und die Rollen zu verteilen. Da bis auf Jacob Patrick alle Spieler bereits beim Nationalteam waren, fallen diese Prozesse etwas leichter. Heute im Training wurden auch die defensiven Prinzipien näher angesprochen. Dabei stellte der Head Coach klar, dass es in der Kürze der Zeit nicht darum gehen könne, alle Einzelheiten zu vermitteln. „Wir müssen aggressiv sein und viel reden!“ stellte Herbert als Grunddevise in den Raum, daran müsse man sich immer orientieren. Alle Übungen (u.a. Würfe, 5-0 Automatics und Systeme, defensive Drills etc.) mündeten im finalen 5-5, dem beliebten Proben des „Ernstfalls“ unter voller Belastung. Nichts wurde sich geschenkt, alle zwölf Spieler waren mit hundertprozentigem Einsatz dabei. Zwischendurch riefen die Coaches, neben Herbert die „Assistenten“ Alan Ibrahimagic, Klaus Perwas und Daniel Herbert, das Team immer wieder zusammen, um bestimmte Inhalte zu besprechen. Kader: Robin Christen (ratiopharm Ulm | 200 cm | Forward | 1 Lsp.) Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg | 185 cm | Guard | 2 Lsp.) Bastian Doreth (medi Bayreuth | 185 cm | Point Guard | 94 Lsp.) Justus Hollatz (CB Breogán/ESP | 191 cm | Point Guard | 23 Lsp.) David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig | 197 cm | Guard | 10 Lsp.) Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg | 203 cm | Forward | 2 Lsp.) Joshua Obiesie (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard | 3 Lsp) Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg | 197 cm | Guard | 0 Lsp.) Gavin Schilling (Limoges CSP | 206 cm | Center | 5 Lsp.) Christian Sengfelder (Brose Bamberg | 206 cm | Forward | 28 Lsp.) Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard | 14 Lsp.) Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg | 208 cm | Center | 23 Lsp.)   Wir haben wieder einige fotografische Eindrücke gesammelt:

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DBB-Herren: Erster Lehrgangstag in Bamberg

Erstes Treffen der Basketball-Nationalmannschaft der Herren nach dem großartigen Bronze-Triumph bei der FIBA EuroBasket 2022: Die DBB-Herren unter Bundestrainer Gordon Herbert haben das Trainingslager in Bamberg bezogen und bereiten sich seit heute auf die beiden World Cup Qualifiers gegen Finnland in Bamberg (Fr., 11. Novemberg 2022, 19.00 Uhr, BROSE ARENA, Tickets, live und kostenlos ab 18.45 Uhr bei MagentaSport) und gegen Slowenien in Koper/SLO (Mo., 14. November 2022, 18.00 Uhr, live ab 17.45 Uhr bei MagentaSport) vor. Kurz vor Lehrgangsbeginn musste Herbert eine weitere Änderung am Kader vornehmen: Für Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn), der positiv auf COVID-19 getestet wurde, stößt Jonas Wohlfarth-Bottermann (Veolia Towers Hamburg) zur Mannschaft. In der abendlichen Einheit im Trainingscenter von Brose Bamberg ging es in erster Linie darum, sich zu akklimatisieren. Neben den Grundlagen der Halbfeld-Offense standen individuelle Workouts und aktive Erholung im Vordergrund. Ein bisschen Wettkampfgeist kam dennoch auf: Die beiden ehemaligen Bayreuther Teamkollegen Lukas Meisner und Basti Doreth lieferten sich in ihrem Dreier-Contest einen offenen Schlagabtausch – mit dem glücklicheren Ende für Meisner. Wir haben einige fotografische Eindrücke vom ersten Tag gesammelt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Basketball Berlin 13.09.2022
Eurobasket 2022
Viertelfinale
Deutschland (GER) - Griechenland (GRE)
Gordon Herbert (Deutschland, Bundestrainer)
Foto: camera4

World Cup Qualifiers: Änderungen am Herren-Kader

Der Kader der Herren-Nationalmannschaft erfährt vor den beiden World Cup Qualifiers in Bamberg gegen Finnland (11. November 2022, 19.00 Uhr) und in Koper/SLO gegen Slowenien (14. November 2022, 18.00 Uhr) einige Änderungen. Bundestrainer Gordon Herbert hat Lukas Meisner (Veolia Towers Hamburg) und Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS) nachnominiert. Nicht mit dabei sein wird der angeschlagene Dominic Lockhart (NINERS Chemnitz). Update vom 07. November 2022: Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg) und Karim Jallow (ratiopharm Ulm) stehen beide aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Aufgebot für die anstehenden Qualifikationsspiele für den FIBA Basketball World Cup 2023. Bundestrainer Herbert hat daraufhin Joshua Obiesie (FRAPORT Skyliners) in den Kader berufen. (Foto: DBB/Camera4)

HerbertSchoormann

Medientraining DBB-Herren in Bamberg

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren führt im Rahmen des Trainingslagers in Bamberg ein Medientraining für interessierte Medienvertreter*innen durch. Das Medientraining findet am Dienstag, 8. November 2022, ab ca. 18.30 Uhr, in der brose Arena, Forchheimer Straße 15,  96050 Bamberg, statt.

Basketball Berlin 10.09.2022
Eurobasket 2022
Achtelfinale
Deutschland (GER) - Montenegro (MNE)
Nils Giffey (Deutschland, No.05)
Igor Drobnjak (Montenegro, No.22)
Foto: camera4

Mit EM-Helden in die World Cup Qualifiers

Ein Sieg fehlt der deutschen Mannschaft noch zur vorzeitigen WM-Qualifikation. Den würde das Team von Bundestrainer Gordon Herbert am liebsten vor heimischem Publikum feiern. Gelegenheit dazu bietet das anstehende Heimspiel der FIBA World Cup 2023 Qualifiers in der Bamberger brose Arena. Gegen Finnland (11. November 2022, 19.00 Uhr) darf sich Basketball-Deutschland auf eine begeisterungsfähige Nationalmannschaft – angeführt von drei EM-Helden – freuen. „Es ist eine großartige Gelegenheit, so kurz nach der EuroBasket wieder in Deutschland zu spielen. Dazu noch in so einer tollen Basketballstadt und mit der Möglichkeit, sich für den World Cup zu qualifizieren“, zeigte sich Herbert voller Vorfreude mit Blick auf das erste Länderspiel seit dem Bronze-Gewinn von Berlin. Alle Spiele der DBB-Herren werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Tickets für das Spiel in Bamberg gibt es in unserem offiziellen Ticketshop, telefonisch unter 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen. Für die beiden Partien der FIBA World Cup 2023 Qualifiers gegen Finnland und Slowenien (13. November 2022, 18:00 Uhr, Koper/SLO) hat Bundestrainer Herbert den folgenden Kader nominiert: Der Kader wird präsentiert von   Robin Christen (ratiopharm Ulm | 200 cm | Forward | 1 Lsp.) Maximilian DiLeo (EWE Baskets Oldenburg | 185 cm | Guard | 2 Lsp.) Bastian Doreth (medi Bayreuth | 185 cm | Point Guard | 94 Lsp.) Niels Giffey (UCAM Murcia | 200 cm | Forward | 93 Lsp.) Justus Hollatz (CB Breogán/ESP | 191 cm | Point Guard | 23 Lsp.) Karim Jallow (ratiopharm Ulm | 198 cm | Forward | 16 Lsp.) David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig | 197 cm | Guard | 10 Lsp.) Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn | 212 cm | Center | 11 Lsp.) Dominic Lockhart (NINERS Chemnitz | 197 cm | Guard | 8 Lsp.) Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg | 198 cm | Guard | 8 Lsp.) Jacob Patrick (MHP Riesen Ludwigsburg | 197 cm | Guard | 0 Lsp.) Gavin Schilling (Limoges CSP | 206 cm | Center | 5 Lsp.) Christian Sengfelder (Brose Bamberg | 206 cm | Forward | 28 Lsp.) Delegationsleiter/Vizepräsident: Armin Andres Bundestrainer: Gordon Herbert Assistant Coaches: Alan Ibrahimagic, Klaus Perwas, Daniel Herbert Athletiktrainer: Arne Greskowiak Physiotherapeuten/Osteopathen: Heiko Pfister, Matthias Schmitt Mannschaftsärzte: Dr. Thomas Neundorfer, Frank-Detlev Stanek Teambetreuer: Heikel Ben Meftah Presse: Christoph Büker, Lucas Kröger „Großes Potenzial, defensiv sehr gut zu sein“ Bundestrainer Gordon Herbert: „Für mich war besonders ausschlaggebend, welche Spieler sich auch in der Vergangenheit dazu bekannt haben, in den Qualifikationsfenstern zu spielen. Vor allem die Einsatzbereitschaft der Spieler, die im Sommer dabei waren, aber nicht im EuroBasket-Kader standen, ist für mich eine große Sache. Sie haben signalisiert, dass sie zu 100 Prozent dabei sein wollen und sind sehr stolz darauf, für Deutschland zu spielen. Wir haben eine talentierte Gruppe beisammen, die großes Potenzial hat, defensiv sehr gut zu sein.“ Finnland fast komplett Die Finnen konnten sich in der bisherigen Qualifikation immerhin vier Mal auf ihren Superstar Lauri Markkanen aus der NBA (Utah Jazz) stützen. Der bewegliche Power Forward brachte es in diesen Spielen auf 21,8 Punkte und neun Rebounds im Schnitt. Auch bei der EuroBasket führte ein überragender Markkanen (27,9 PKT, 8,1 REB, 2,4 AST | 43 Punkte im Achtelfinale gegen Kroatien!) eine ganz starke finnische Mannschaft bis ins Viertelfinale, wo gegen den späteren Europameister Spanien Endstation war. Er wird aber in Bamberg nicht mit dabei sein, während die Finnen ansonsten bis auf die zurückgetretenen Petteri Koponen und Shawn Huff mit ihrem kompletten EuroBasket-Team antreten könn(t)en. Ein großer Vorteil in diesem Wettbewerb, in denen NBA- und EuroLeague-Spieler in den Februar- und Novemberfenstern kaum mitwirken können. Neben Markkanen waren bei den World Cup Qualifiers einige Spieler ganz wichtig für die Finnen: Da wäre zum Beispiel Dreierspezialist Sasu Salin (Lenovo Teneriffa/ESP), der es in acht Spielen auf 13,3 Punkte, 3,8 Rebounds und 1,3 Assists bringt und 44 Prozent von hinter der Dreipunktlinie wirft. Auch Mikael Jantunen (Nutribullet Treviso/ITA, 10,3 PTS, 5,5 REB, 1,1 AST) beeindruckte, ebenso wie Edon Maxhuni (HAKRO Merlins Crailsheim, 10 PTS, 1,7 REB, 4,5 AST). Insgesamt treten die Slandinavier sehr mannschaftsdienlich auf und sind nur schwer auszurechnen.