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Minibasketball

DBJ-Minifestival 2026 in Bad Hersfeld

Vom 18. bis 20. September 2026 wird Bad Hersfeld zum Treffpunkt für Minibasketballer:innen! Gemeinsam mit der Deutschen Basketballjugend richten die TV Hersfeld Titans ein Minifestival für Kinder der Jahrgänge 2014 und jünger aus. Beim Minifestival steht nicht der Wettkampf, sondern das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Die Kinder spielen in neu zusammengestellten Teams, knüpfen Kontakte und erleben ein abwechslungsreiches Wochenende mit Basketball, Bewegungsangeboten und einem Workshop der vivida bkk. Ein besonderes Highlight ist der gemeinsame Besuch des 3×3-Weekends am Samstag in Bad Hersfeld. Das erwartet die teilnehmenden Kinder: – Basketballspiele und vielseitige Bewegungsangebote – neu zusammengestellte Festivalteams – Workshop der vivida bkk – Besuch des 3×3-Weekends – Übernachtung in der Sporthalle und Vollverpflegung – Festivalshirt, Urkunde und eine kleine Überraschung – ein Basketball der Größe 5 für jedes teilnehmende Kind Die wichtigsten Informationen Termin: 18. bis 20. September 2026 Ort: Geistalschule, Geistalweg 9, 36251 Bad Hersfeld Teilnahme: Kinder der Jahrgänge 2014 und jünger Teilnehmendenzahl: maximal 50 Kinder Festivalpauschale: 85 Euro je Kind und Betreuungsperson Anmeldeschluss: 6. September 2026 Die Plätze werden nach der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Anmeldeberechtigt sind Mitgliedsvereine und Landesverbände des Deutschen Basketball Bundes. Die Anmeldung erfolgt mit dem Meldebogen per E-Mail an [email protected]. Wir freuen uns auf ein unvergessliches Basketballwochenende mit euch in Bad Hersfeld! Ausschreibung DBJ-Minifestival PDF Meldebogen PDF

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Besonderes Ferienerlebnis für junge Mädchen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft

Diesen Ferientag werden die Teilnehmerinnen des „Girls Day“ in Lünen noch lange in Erinnerung behalten. Im Rahmen der weltweiten Mädchenbasketball-Kampagne „Her World Her Rules“ veranstaltete der Deutsche Basketball Bund (DBB) einen Schnuppertag für Mädchen unter zwölf Jahren. Unterstützt wurde die Aktion von der Stadt Lünen und der BG Lünen, die trotz der Sommerferien die Sporthalle der Ludwig-Uhland-Realschule zur Verfügung stellten. Mehr als 20 Mädchen aus Lünen, Dortmund und der umliegenden Region nutzten die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Nachmittag rund um den Basketballsport zu erleben. Unter der Leitung der Kölner Trainerin Esi Annobil lernten die Teilnehmerinnen spielerisch die Grundlagen des Basketballs kennen. Das Programm reichte von Aktivierungs- und Fangspielen über Technikübungen bis hin zu bewegungsorientierten Puzzle- und Memoryspielen sowie ersten Spielen in Teams. Unterstützt wurde das Angebot von Trainerinnen aus Lünen und Waltrop, die die verschiedenen Stationen betreuten. Trotz sommerlicher Temperaturen meisterten die jungen Sportlerinnen das Programm mit großer Begeisterung. Treff mit U16-Nationalteam Ein besonderes Highlight wartete am Abend auf die Teilnehmerinnen und ihre Familien. Im SportCentrum Kaiserau trafen sie auf die deutsche U16-Nationalmannschaft der Mädchen, die sich dort auf ein internationales Turnier in der Türkei sowie die bevorstehende Europameisterschaft vorbereitet. Die Nachwuchs-Nationalspielerinnen standen für Autogramme, Fotos und zahlreiche Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus ließen sie es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Kindern ein kleines Basketballspiel zu bestreiten. „Die Begegnung mit Vorbildern und die Sichtbarkeit von Spielerinnen sind ein wichtiger Baustein unserer Dekadenstrategie Time for her game für den weiblichen Basketball in Deutschland. Das war heute ein großartiges Erlebnis für die Kinder, aber auch für unsere jungen Nationalspielerinnen in ihrer Rolle als Vorbilder“, sagte DBB-Jugendsekretär Tim Brentjes, der die Veranstaltung den gesamten Tag vor Ort begleitete. Die Veranstaltung in Lünen zeigte eindrucksvoll, wie wichtig niedrigschwellige Angebote und direkte Begegnungen für die Förderung des Mädchenbasketballs sind. Gemeinsam blicken die Teilnehmerinnen und die Nachwuchs-Nationalspielerinnen nun auf den nächsten großen Höhepunkt des Basketballjahres: der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, die vom 4. bis 13. September 2026 in Berlin ausgetragen wird (TICKETS). Über „Her World Her Rules“ „Her World Her Rules“ ist eine internationale Initiative der FIBA zur Förderung des Mädchen- und Frauenbasketballs. Ziel der Kampagne ist es, Mädchen weltweit den Zugang zum Basketballsport zu erleichtern, Vorbilder sichtbar zu machen und nachhaltige Strukturen für die Entwicklung des weiblichen Basketballs zu schaffen.

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WWC 2026 in Berlin: DBB-Lehrkräftefortbildung

Am Samstag, 5. September 2026, bieten der Deutsche Basketball Bund und der Berliner Basketball Verband in Berlin die Fortbildung „Easybasket und Minibasketball mit Grundschulkindern“ sowie „Mädchenbasketball in der Grundschule“ an. Sie richtet sich an Minitrainer:innen, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie pädagogische Fachkräfte im Ganztag. Die Fortbildung findet von 9:00 bis 16:00 Uhr in der Sporthalle Wiesenstraße (Wiesenstraße 56, 13357 Berlin) statt. Die beiden Sessions von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr können gemeinsam oder einzeln gebucht werden. Die Teilnahme erfolgt aktiv – bitte Sportkleidung, Hallenschuhe und Getränke mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos oder für 25 € inklusive eines Tickets für die beiden Spiele des FIBA Women’s Basketball World Cups am selben Abend möglich. Die Tickets sind begrenzt. Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung und Lehrmaterialien des Deutschen Basketball Bundes. Anmeldeschluss ist der 31. August 2026. JETZT ANMELDEN!

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12. Jahrgang der Minitrainer-Offensive startet mit Kick-off in Hagen

Am vergangenen Samstag fiel in der DBB-Geschäftsstelle in Hagen der Startschuss für den mittlerweile 12. Jahrgang der Minitrainer-Offensive (MTO). 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland beginnen damit die einjährige Ausbildung des DBB und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen Moritz Geske vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und Sven Weinberger vom DBB begrüßte DBB-Jugendsekretär Tim Brentjes die Teilnehmenden. Als Mitinitiator der Minitrainer-Offensive gab er einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung des Projektes und richtete motivierende Worte an den neuen Jahrgang. Anschließend führten Moritz Geske und Sven Weinberger die Teilnehmenden durch den Jahresverlauf, stellten die einzelnen Ausbildungsbausteine vor und gaben einen Überblick über die anstehenden Aufgaben sowie den gemeinsamen digitalen Lerncampus. Zum Zwischenlehrgang im Januar soll der norwegische Basketballverband als Gast eingeladen werden. In Köln ist ein gemeinsamer fachlicher Austausch geplant. Beim Abschlusslehrgang im Mai 2027 in Wolfenbüttel soll zudem erneut eine Kooperation mit der Dirk Nowitzki-Stiftung und dem Leadership-Programm „GameChanger“ stattfinden. So richtig los geht es mit dem ersten gemeinsamen Lehrgang im Oktober in Bamberg. Bis dahin wartet im digitalen Lerncampus jedoch bereits eine Vielzahl an Aufgaben auf die Teilnehmenden. Beim Kick-off wurden dafür erste Arbeitsgruppen gebildet und die ersten Aufgaben verteilt.

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Was mit einer überraschung begann, endet mit einer Premiere

Im Juni 2025 startete der 11. Jahrgang der Minitrainer-Offensive bei der Damen-Europameisterschaft in Hamburg in sein Jahr in dem gemeinsamen Programm von DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds. Am Pfingstwochenende ging dieses Jahr nun in Würzburg erfolgreich zu Ende. Gleich zu Beginn gab es mit Dr. Sergio Lara-Bercial (Leeds Beckett University/iCoachKids) einen prominenten Überraschungsgast für die Motivationsrede. Anschließend verbrachten die 16 Studierenden aus ganz Deutschland drei mehrtägige Seminare in Vechta, Berlin und Würzburg zusammen. Zum ersten Mal war die Gruppe mit sieben weiblichen und neun männlichen Coaches dabei annähernd gleich besetzt. Zusätzlich zu den Präsenzterminen wurde im Online-Campus gearbeitet und bei erfahrenen Minitrainer:innen hospitiert. Auch ein Besuch am eigenen Standort stand wie immer auf dem Programm. Ein Highlight des Jahres war der Zwischenlehrgang in Berlin, bei dem trotz Schneechaos und einigen Absagen der Gastvortrag des schwedischen Basketballverbandes und der gemeinsame Alumniabend mit zahlreichen Absolvent:innen der vorangegangenen Jahrgänge den Höhepunkt bildete. Premiere mit dem 41Campus Zum Abschlusslehrgang in Würzburg gab es dann noch eine Premiere für die Minitrainer-Offensive. Nach längerer Planung konnte zum ersten Mal ein Modul zur Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Trainer:innen in Zusammenarbeit mit dem 41Campus der Dirk Nowitzki Stiftung durchgeführt werden. Ziel der Zusammenarbeit war es, einige Elemente der „GameChanger“, die das Team des 41Campus jährlich zu „Leadership im Sport“ für junge Trainer:innen durchführt, in das Basketballprogramm zu übernehmen. Die Kooperation kam bei Lehrenden und Teilnehmenden so gut an, dass sie für die kommenden Jahrgänge fortgesetzt werden soll. Mit der Durchführung einer gemeinsamen Minibasketball-Fortbildung in Würzburg für den Bayerischen Basketball Verband hatte der Jahrgang schließlich alle Module der Ausbildung beendet. Ihre Abschlusszertifikate erhielten die Absolvent:innen dann am Sonntag aus den Händen von DBB-Vizepräsident Stefan Raid, der sich ebenfalls besonders über die Zusammensetzung der Gruppe freute: „Es ist schön zu sehen, dass hier viele junge Trainerinnen in unserem hochwertigsten Programm im Minibereich teilnehmen. Wir brauchen auch neben dem Feld Vorbilder und weibliche Expertinnen in den Ausbildungen, wenn wir im weiblichen Bereich weiterwachsen wollen. Speziell im Jahr des FIBA Women’s Basketball World Cup in Berlin stimmt mich diese Beteiligung hier sehr optimistisch.“ In den nächsten Wochen und Monaten werden die Absolvent:innen nun den Pool der Ausbilder:innen für die Kurse zum Minitrainer:in-Zertifikat in ihren Regionen und Landesverbänden ergänzen und ihr Wissen aus dem Intensivkurs weitergeben. Der 12. Jahrgang startet bereits im Juli 2026 mit 16 neuen Studierenden und wird die Gruppe nach dem Kick-Off in Hagen nach Bamberg, Köln und Wolfenbüttel führen. Zum Alumniabend in Köln im Januar 2027 werden sich dann auch die Absolvierenden aus Würzburg wiedersehen.

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U16-Mädchen und U14-Jungen suchen Deutsche Meister

Nachdem bereits die U14-Mädchen und am verganenen Wochenende die WNBL, NBBL und JBBL ihre neuen Titelträger gefunden haben, stehen über Pfingsten die Deutschen Meisterschaften der U16-Mädchen und der U14-Jungen auf dem Programm. Beides im TOP8-Format. U16-Mädchen Die U16-Mädchen spielen in Stuttgart. Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs, schaut voraus: „Der Mai ist unser Meisterschaftsmonat. Erst U14, dann WNBL, jetzt U16. Wieder große Freude, acht Teams dabei, so eine Mischung aus etablierten Programmen, die auch schon bei der U14 oder bei der WNBL mit dabei waren. Ist immer wieder spannend, wie sich diese Power-Programme sortieren. Ich freue mich darauf die Spiele zu sehen, freue mich auf die Spielerinnen, mit denen wir im Sommer arbeiten und vielleicht auch noch auf ein paar Überraschungen. Ich bin sehr gespannt, wie es ausgehen wird, denn für mich ist dieses Meisterschaftsrennen total offen, es ist einfach eine sehr interessante und spannende Situation.“ Spielplan Gruppe A Fr., 22. Mai 2026 16.00 Uhr: VfL AstroStars Bochum – TSG Bruchsal 18.30 Uhr: BASS Berlin – TS Jahn München Sa., 23. Mai 2026 14.00 Uhr: TS Jahn München – TSG Bruchsal 16.30 Uhr: VfL AstroStars Bochum – BASS Berlin So., 24. Mai 2026 14.00 Uhr: VfL AstroStars Bochum – TS Jahn München 16.30 Uhr: TSG Bruchsal – BASS Berlin Gruppe B Fr., 22. Mai 2026 16.00 Uhr: WINGS Leverkusen – MTV Stuttgart 18.30 Uhr: ALBA Berlin – TG 48 Würzburg Sa., 23. Mai 2026 14.00 Uhr: ALBA Berlin – WINGS Leverkusen 16.30 Uhr: MTV Stuttgart – TG 48 Würzburg So., 24. Mai 2026 14.00 Uhr: WINGS Leverkusen – TG 48 Würzburg 16.30 Uhr: MTV Stuttgart – ALBA Berlin Mo., 25. Mai 2026  Platzierungsspiele 09.30 Uhr: 4. Gruppe A – 4. Gruppe B 09.30 Uhr: 3. Gruppe A – 3. Gruppe B 12.00 Uhr: 2. Gruppe A – 2. Gruppe B 14.30 Uhr: Endspiel 1. Gruppe A – 1. Gruppe B Foto: Florian Ullbrich U14-Jungen Spielplan (in Berlin) Gruppe A Fr., 22. Mai 2026 16.00 Uhr: BG Bonn – BBU 01 Ulm 18.30 Uhr: BC Hamburg – Nürnberg Falcons Sa., 23. Mai 2026 16.00 Uhr: Nürnberg Falcons – BBU 01 Ulm 18.30 Uhr: BG Bonn – BC Hamburg So., 24. Mai 2026 16.00 Uhr: BG Bonn – Nürnberg Falcons 18.30 Uhr: BBU 01 Ulm – BC Hamburg Gruppe B Fr., 22. Mai 2026 11.00 Uhr: Berlin Tiger – NINERS Chemnitz 13.30 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen – Porsche BBA Ludwigsburg Sa., 23. Mai 2026 11.00 Uhr: Berlin Tiger – TSV Bayer 04 Leverkusen 13.30 Uhr: Porsche BBA Ludwigsburg – NINERS Chemnitz So., 24. Mai 2026 11.00 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen – NINERS Chemnitz 13.30 Uhr: Porsche BBA Ludwigsburg – Berlin Tiger Mo., 25. Mai 2026  Platzierungsspiele 10.30 Uhr: 4. Gruppe A – 4. Gruppe B 10.30 Uhr: 3. Gruppe A – 3. Gruppe B 13:00 Uhr: 2. Gruppe A – 2. Gruppe B 15:30 Uhr: Endspiel 1. Gruppe A – 1. Gruppe B

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

JBBL- und NBBL-Champions 2026

Das jeweilige TOP4 der JBBL und der NBBL wurden in diesem Jahr einmal mehr im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 2026 in Berlin ausgetragen. Bei der JBBL setzte sich das Team Baskets Bonn/Köln RAG gegen die ratiopharm ulm akademie mit 101:85 durch, in der NBBL siegte ALBA BERLIN gegen ratiopharm ulm. WNBL-Champion 2026 wurde ALBA BERLIN (siehe gesonderter Bericht). JBBL-Finale Das Team Baskets Bonn/Köln RAG, zur Saison 2025/26 sportlicher Aufsteiger in die JBBL, schlug im JBBL-Finale in der Berliner Sömmeringhalle die ratiopharm ulm akademie mit 101:85 (26:22; 19:26; 31:20; 25:17). Topscorer Finn Wohlert (33 Punkte) wurde zum Finals MVP gewählt. Khalil Idbihi wurde „Rookie des Jahres“, Tom Becker zum „Trainer des Jahres“. Beide Teams begegneten sich in der ersten Halbzeit absolut auf Augenhöhe. Nach drei Minuten hieß es 7:7, Ulms Go-to-Guy Marko Volf traf seinen ersten Dreier zum 10:7. Volfs Pendant auf Seiten der Bonner, Khalil Idbihi, antwortete prompt ebenfalls von Downtown. Nach dem ersten Viertel führte Bonn/Köln knapp mit 26:22. Anfang des zweiten Viertels folgte die stärkste Phase der Ulmer, die mit einem 9:0-Lauf einen 27:32-Rückstand in eine 36:27-Führung verwandelten – Bonns Headcoach Tom Becker bat danach umgehend zur Auszeit (14. Minute). Ein Dreier von Finn Wohlert brachte die Baskets kurz darauf wieder auf 37:38 heran. Ulm blieb jedoch am Drücker und erhöhte durch einen Dreier von Justus Reintjes, der am Halbfinaltag seinen 16. Geburtstag gefeiert hatte, mit der Shotclock auf 48:40 für die Ulmer (19.) Wohlert traf auf der Gegenseite mit der Schlusssirene zum Halbzeitstand von 45:48 aus Bonner Sicht. Reintjes hatte nun Geschmack an der Distanz gefunden und netzte einen weiteren Dreier zum 53:45 ein (22.), die Antwort von Oliver Papez ebenfalls von Downtown folgte prompt (53:48). Die Partie wurde zunehmend rassiger, beide Teams behielten den Fuß auf dem Gaspedal. Wolf, Ulms Bester, traf auch einen Dreier zur knappen Ulmer 63:62-Führung, doch die Rheinländer waren drauf und dran, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Ein Dreier von Idbihi stellte auf 76:68 für die Bonn-Kölner, und mit diesem Zwischenstand ging es auch in das letzte Viertel. In diesem begannen nun die Finn-Wohlert-Festspiele: Nach einem Distanzwurf von Serge Ossai netzte Wohlert drei Dreier zum 86:79 (34.), 91:83 (37.) und 96:83 (38.) ein – Ulm war geschlagen. Ossai sorgte – natürlich auch von Downtown – für den 101:85-Endstand. Zwölf Jahre ist es her, dass ein Nachwuchsteam aus Bonn beim TOP4 vertreten war, nun wurde das Team Baskets Bonn/Köln RAG als sportlicher Aufsteiger auf Anhieb Deutscher U16-Meister. NBBL-Finale ALBA BERLIN bezwang im NBBL-Finale vor heimischem Publikum in der Berliner Sömmering-Halle das Team von ratiopharm ulm mit 87:83 (22:20; 25:18; 21:25; 19:20). Topscorer für die Hauptstädter wurde Anton Kemmer mit 16 Punkten, für Ulm kam Teo Milicic auf 26 Zähler. Der Höhepunkt des TOP4-Wochenendes hielt von Anfang an, was er versprach: Berlin und Ulm agierten in den ersten Minuten höchst intensiv, vor allem in der Verteidigung wurde auf beiden Seiten engagiert gearbeitet. Ein Dreier vom Nevio Bennefeld zum 9:7 (5. Minute) wurde von den ALBA-Fans, die wieder zahlreich die Tribüne unter dem Korb bestückten, frenetisch gefeiert. Ulm ließ sich aber nicht beeindrucken und schlug in Person von Teo Milicic zurück (18:18, 9.). Beim Stand von 22:20 für die Berliner ging es in die erste Viertelpause. ALBA kam konzentriert aufs Feld zurück, Philipp Hölsken brachte die Hausherren aus der Distanz mit 30:22 in Front. Zwei Dreier von Milo Murray verschafften Ulm wieder Schlagdistanz (31:28, 14.), aber ALBA zeigte insgesamt die reifere Spielanlage. Fin Borczanowski zog erfolgreich zum Korb (37:30, 18.), Matheo Hermann ließ einen Dreier zum 40:32 (18.) und startete die Party im ALBA-Fanblock. Bei Ulm war offensiv nur auf Milicic Verlass (13 Punkte in Halbzeit eins), als Team traf der Vizemeister nur 13 Prozent von Downtown (2/15). Folgerichtig war die Halbzeitführung von 47:38 für die Berliner, bei denen zwölf Spieler in den ersten 20 Minuten zum Einsatz kamen, zehn trugen sich in die Scorerliste ein. Bei Ulm bekamen acht Spieler Einsatzzeit. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Intensität noch einmal: Jona Drücke traf einen Dreier zum 56:48, auf der anderen Seite räumte AST-Goldmedaillengewinner Felix Kiehlneker zweimal per Block ab. Dreier Anton Kemmer zum 65:58 (29.), Dreier Yanu Slingerland zum 65:61 nur wenige Sekunden später. Ein feiner Assist von Milicic auf Kiehlneker sorgte für das 65:63, doch Kemmers zweiter Dreier zum 68:63 (20.) sorgte postwendend für Ernüchterung im Ulmer Fanblock. Mit 68:63 für ALBA ging es in das entscheidende Viertel. Ein Dunk von ALBAs Längstem, Lukas Klein, zum 70:63 eröffnete das Viertel. Ein Traffic Jam von Noah Isichei (76:73) sorgte für Begeisterung im Berliner Fanblock und läutete die intensive Crunchtime ein. Meissa Faye leistete sich nach einem persönlichen noch ein Technisches Foul, auch zwei Dreier von ihm gingen in der Schlussphase daneben. Ulm gab sich aber nicht auf schöpfte durch einen Dreier von Slingerland zum 83:85 noch einmal Hoffnung – erst recht, als Bennefeld 7,9 Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe daneben setzte. Beim Kampf um den Rebound kam der Ball aber zum völlig freistehenden Anton Kemmer unter dem Korb, der zum 87:83 eindrückte. Der Verzweiflungsdreier von Milicic fand nicht sein Ziel – ALBA BERLIN ist Deutscher U19-Meister!

Foto: Florian Ullbrich

BASS  Berlin Mädchencup – Ein Basketballfest mit über 1000 Mädchen 

Am 9. und 10. Mai 2026 wurde Berlin erneut zur Hochburg des Mini-Mädchenbasketballs: Mehr als 1.000 Mädchen aus ganz Deutschland sowie Teams aus Polen und Tschechien nahmen am Mädchencup teil, welches als größtes Mini-Mädchenturnier dieser Altersklassen in Deutschland gilt. Insgesamt gingen 115 Mannschaften der Altersklassen U9 bis U13 an den Start und absolvierten an zwei Tagen über 300 Spiele voller spannender und abwechslungsreicher Begegnungen. Die Organisation lag einmal mehr in den bewährten Händen des BASS Berlin e.V., unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Trotz der beeindruckenden Teilnehmerinnenzahl und des umfangreichen Spielplans verlief das Turnier reibungslos – von der Turnierlogistik über die Schiedsrichteransetzungen bis hin zur Verpflegung vor Ort. Das große Engagement aller Beteiligten war dabei ein zentraler Baustein für den gelungenen Ablauf des Wochenendes. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern vor allem der Spaß am Spiel. Die Mädchen zeigten über alle Altersklassen hinweg große Begeisterung, viel Einsatzfreude und beeindruckenden Teamgeist. Lautstarke Unterstützung von den Rängen, jubelnde Teams, aber auch emotionale Momente gehörten ebenso dazu wie viele neue Freundschaften, die über Vereins- und Stadtgrenzen hinweg entstanden. Für ein besonderes Highlight sorgte am Sonntag die Ausstellung des WM-Pokals der Damen-Weltmeisterschaft, die im September in Berlin stattfindet. Spielerinnen, Trainer:innen und Zuschauer:innen nutzten die Gelegenheit, Erinnerungsfotos mit der Trophäe zu machen. Vor allem bei den Nachwuchsspielerinnen sorgte der Pokal für große Begeisterung und zog den ganzen Tag über viele neugierige Blicke auf sich und ließ gleichzeitig die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land wachsen. Auch sportlich bot das Turnier viele schöne Momente. Besonders die Teams von TK Hannover, LIONESS, TuS Lichterfelde, LVICE HK, UKS Jedynka Lębork, Talents BonnRhöndorf und Artland Dragons überzeugten mit starken Auftritten und sorgten in ihren Altersklassen für zahlreiche spannende Begegnungen. Insgesamt lieferten sich alle Mannschaften intensive, aber stets faire Spiele, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in den Hallen. Am Ende blicken alle Beteiligten stolz auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück, das einmal mehr eindrucksvoll zeigte, welche Bedeutung und Begeisterung der Mädchenbasketball in Deutschland inzwischen hat. Fotos: Florian Ullbrich