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JtfO 2026: Sehenswerte Endspiele

Berlin stand in den vergangenen Tagen ganz im Zeichen vom„Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ – Frühjahrsfinale: 64 Schulteams aus ganz Deutschland traten in vier Altersklassen gegeneinander an und sorgten mit spannenden Spielen, großem Einsatz und echtem Teamgeist für ein hochklassiges Turnier. Die Hauptstadt wurde dabei zur Bühne für viele emotionale Momente und starke sportliche Leistungen. Am Ende setzten sich bei den Mädchen die Teams der Sportschule im Olympiapark- Poelchau-Schule aus Berlinin der U16 (DBB U14) und U18 (DBB U16) durch, während bei den Jungen die Titel an die Carl-von-Weinberg Schule ausFrankfurt am Main/Hessen in der U16 (DBB U14) und die Stadtteilschule Alter Teichweg/Hamburg in der U18 (DBB U16) gingen. WK 3 Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin – Main-Taunus-Schule Hofheim 64:24 Ein guter Start der Main-Taunus Schule mit einer 5:2-Führung und starker Reboundarbeit trotz körperlicher Nachteile. Doch Berlin zeigt eine gute Reaktion und antwortet rasch zur eigenen 12:7-Führung. Diese konnte Berlin bis zur Halbzeit dank hohem Tempo in der Offensive auf 31:14 ausbauen. Hessen versuchte weiter gegen die Pressverteidigung der Berliner dagegenzuhalten, aber blieb mit 44:19 deutlich in Rückstand (17.). Nach 24 Minuten steht am Ende ein deutlicher 64:26 Erfolg für die Berlinerinnen auf der Anzeigetafel. Alle Ergebnisse der U16 Mädchen unter: Event Arena Siegerinnen in der WK III Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin Fotos: DBB/Weinberger Sieger in der WK III Jungen:Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt a.M. WK 3 Jungen: Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt a.M. – Pascal-Gymnasium Münster 45:42 Das Finale begann mit einem unglaublich intensiven Spiel beider Teams, offensiv hohen Trefferquoten und einer schnellen 11:7-Führung für Hessen nach zwei Minuten. Über ein 20:16 in Minute 7 entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen beider Mannschaften. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Dabei blieb es auch beim Halbzeitstand von 28:26 für Hessen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte zunächst kein Team einen spielentscheidenden Lauf starten, doch es blieb bei einer stets knappen Führung für Hessen. Beim Stand von 40:37 für die Carl-von-Weinberg Schule aus Frankfurt eine Minute vor dem Ende entwickelte sich eine spannende Crunchtime, bei der Hessen schlussendlich das glücklichere Händchen bewies und mit einem 45:42-Sieg den Titel holen konnte. Alle Ergebnisse der U16 Jungen unter: Event Arena WK 2 Mädchen: Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg – Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin 45:50 In einem von sehr intensivem Einsatz auf beiden Seiten geprägten Start traf Ludwigsburg stark von Außen und kam immer wieder an die Freiwurflinie, doch Berlin antwortete durch starke Züge zum Korb und einem hohen Tempo in der Offensive. Ein gerechtes 7:7 stand nach 4 Minuten auf der Anzeigetafel. Doch durch einen starken, im Endeffekt spielentscheidenden, 11:0-Lauf konnte sich Berlin die erste Führung von 24:13 erspielen. Dies hatte auch bis zur Halbzeit weiter Bestand (28:19 Berlin). Berlin blieb offensivstark (37:25, 15.), doch Ludwigsburg kämpfte sich noch einmal auf 32:39 heran. Berlin fand jedoch immer wieder die richtige Antwort, besonders hinter der Dreierlinie, und hielt den knappen Vorsprung bis zur Schulsssirene. Am Ende ein verdienter 50:45 Erfolg und das Double für die Sportschule im Olympiapark-Poelchau-Schule aus Berlin. Alle Ergebnisse der U18 Mädchen unter: Event Arena Siegerinnen in der WK II Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin Sieger in der WK II Jungen: Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg WK 2 Jungen: Pascal-Gymnasium Münster – Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg 51:66 Viele Reisen an die Freiwurflinie prägten den Beginn des sehr intensiven Duells beider Teams. Hamburg hatte nach 4 Minuten mit 9:6 einen leichten Vorteil, den es bis auf 21:14 in Minute 7 ausbauen konnte. Immer wieder machten die Hamburger Jungs das Spiel schnell und stellten Münster vor Probleme (30:16, 10.). Folgerichtig hatte Hamburg nach spektakulärem Dunk eine 34:22-Halbzeitführung inne. Diese konnten sie zum Start in Halbzeit zwei auf 46:28 ausbauen (17.). Münster kämpfte stark weiter und kam immer wieder zu zweiten Chancen, konnte jedoch nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende ein verdienter 66:51-Erfolg für die Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg. Alle Ergebnisse der U18 Jungen unter: Event Arena

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U14-Mädchen der TG 48 Würzburg sind Deutscher Meister 2026

Die U14-Mädchen der TG 48 Würzburg sind Deutscher Meister 2026. Im Finale eines tollen TOP8-Events in Würzburg gewannen die Gastgeberinnen mit 54:46 (9:8, 20:12, 12:14, 13:12) gegen die Rhein Neckar Wild Bees. „Das war wirklich eine großartige Veranstaltung. Wirklich mega organisiert, eine tolle Stimmung, perfekte Rahmenbedingungen. Alle Mannschaften waren top motiviert. Es war eine echte Werbung für den Mädchenbasketball“, so Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs. Ergebnisse Gruppe A VfL AstroStars Bochum – TV Hofheim 61:45 BASS Berlin – TG 48 Würzburg 50:79 TG 48 Würzburg – TV Hofheim 63:45 BASS Berlin – VfL AstroStars Bochum 50:72 VfL AstroStars Bochum – TG 48 Würzburg 45:57 TV Hofheim – BASS Berlin 63:70 Gruppe B BG Bonn – Rhein Neckar Wild Bees 58:67 TSG Bergdorf – FV Jahn München 59:67 TSG Bergedorf – BG Bonn 65:73 Rhein Neckar Wild Bees – FV Jahn München 55:53 Rhein Neckar Wild Bees – TSG Bergedorf 77:55 BG Bonn – FV Jahn München 61:48 Um Platz 7: TV Hofheim – TSG Bergedorf 51:81 Um Platz 5: BASS Berlin – FV Jahn München 61:55 Um Platz 3: VfL AstroStars Bochum – BG Bonn 77:68 Finale: TG 48 Würzburg – Rhein Neckar Wild Bees 54:46

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Minifestival der Deutschen Basketballjugend in Weinheim

Im Rahmen des 31. Albert Schweitzer Turniers erlebten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Minifestivals der Deutschen Basketballjugend (DBJ) drei ereignisreiche und begeisternde Tage voller Basketball, Gemeinschaft und unvergesslicher Eindrücke. Nach der Anreise und Registrierung am Dienstagnachmittag startete das Festival mit einer gemeinsamen Begrüßung und einem ersten sportlichen Abendprogramm. Ein besonderes Highlight direkt am ersten Abend: In der abgedunkelten Halle verwandelte sich das Spielfeld beim Schwarzlicht-Basketball in eine spektakuläre Kulisse – ein Erlebnis, das bei allen Kindern für große Begeisterung sorgte. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Sport, Bewegung und neuen Erfahrungen. Neben dem Festivalturnier und zahlreichen Sportspielen nahmen die Kinder am Workshop des Gesundheitspartners der DBJ, der vivida bkk, teil. Unter dem Thema „BRAINKINETIK“ wurden spielerisch koordinative und kognitive Fähigkeiten geschult und viele Ideen zum Ausprobieren mit den gesponserten Jonglierbällen des Gesundheitspartners gesammelt. Am Abend folgte ein weiterer Höhepunkt: der Besuch des Spiels der U18m, Deutschland gegen Schweden, beim Albert Schweitzer Turnier in Mannheim. Dabei konnten Kinder und Betreuende einen souveränen Sieg der deutschen Mannschaft bejubeln, und im Anschluss nahm sich das Team um Headcoach Alan Ibrahimagic viel Zeit für die jungen Basketballfans, beantwortete Fragen und erfüllte zahlreiche Autogrammwünsche – Momente, die sicher lange in Erinnerung bleiben werden. Am Donnerstagmorgen standen ein letztes Mal Spiele im Festivalturnier auf dem Programm, bevor das Minifestival nach der gemeinsamen Verabschiedung inkl. kleiner Siegerehrung und dem Mittagessen zu Ende ging. Ein erfolgreiches Minifestival für alle Beteiligten – geprägt von Teamgeist, Freude am Basketball und vielen besonderen Momenten. Ein herzlicher Dank gilt den ausrichtenden Vereinen, dem TSV Amicitia Viernheim sowie der BG Viernheim/Weinheim, den anreisenden Vereinen aus Leverkusen, Nürnberg und Tübingen sowie der sportlichen Leitung des Festivals, Klaus Körmös, welcher unterstützt von Frederick Lengler die Kinder durch ein tolles Sport- und Rahmenprogramm leitete.

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Girls‘ Day in Mannheim

Am 9. April 2026 wurde Mannheim zum Schauplatz eines besonderen Basketball-Highlights: Die Deutsche Basketballjugend lud im Rahmen des Albert Schweitzer Turniers (AST) zum Girls’ Day ein. Ziel der Veranstaltung war es, Mädchen der Jahrgänge 2014 und jünger für den Basketball zu begeistern und das in einer geschützten, motivierenden Atmosphäre ausschließlich für weibliche Teilnehmerinnen. Lea Soltau, Vorsitzende der Mädchenkommission, leitete das Training und führte die 20 Teilnehmerinnen durch ein abwechslungsreiches Programm. Dabei konnten die Mädchen erste Erfahrungen mit dem Basketball sammeln oder ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. An verschiedenen Stationen wie „Shooting Star“, „Clever Court“, „Assist Queen“ und „Energy-Check“ standen vor allem spielerische Übungen im Mittelpunkt. Diese Stationen boten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt an den Ball zu gewöhnen und einen niedrigschwelligen Zugang zum Basketballsport zu finden. Neben Technik und Bewegung kam auch der Teamgeist nicht zu kurz: Die Mädchen unterstützten sich gegenseitig, probierten Neues aus und wuchsen gemeinsam über sich hinaus. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Spiel, bei dem das Gelernte direkt angewendet werden konnte – ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Ein weiterer besonderer Moment des Tages war der Besuch eines Spiels des Albert Schweitzer Turniers. Gemeinsam konnten die Teilnehmerinnen die U18-Nationalmannschaft der Damen live erleben, die gegen Japan antrat. Die Begeisterung und Energie auf dem Spielfeld sorgten für zusätzliche Motivation und hinterließen bei vielen Mädchen einen bleibenden Eindruck. Mit Blick auf internationale Basketball-Highlights wie den Women’s Basketball World Cup in Berlin wurde an diesem Tag einmal mehr deutlich, welche Perspektiven und Möglichkeiten der Mädchen- und Frauenbasketball bietet und wie wichtig es ist, Mädchen frühzeitig für Basketball zu begeistern und ihnen Raum zur persönlichen und sportlichen Entwicklung zu geben.

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Basketball-Grundschulwoche 2026 – Jetzt bewerben!

Vom 23. bis 27. November 2026 findet zum sechsten Mal die bundesweite Basketball-Grundschulwoche statt – eine Aktion des Deutschen Basketball Bundes in Kooperation mit der vivida bkk. Ziel ist es, Grundschüler:innen spielerisch für Basketball zu begeistern und Bewegung zu fördern. 150 ausgewählte Schulen erhalten ein kostenloses Aktionspaket mit Minibällen, Übungsmaterialien, Laufkarten, Stickern und mehr. Die Teilnahme erfolgt eigenständig oder in Kooperation mit einem lokalen Verein. Ein Übungskatalog mit verschiedenen Stationen sorgt für abwechslungsreiche Sporteinheiten. Die Ausschreibung findet ihr unter: Basketball-Grundschulwoche – DBB Bewerbungen sind bis zum 29. Mai 2026, ausschließlich online, möglich: Jetzt bewerben Auch ohne Zusage für ein Aktionspaket ist eine Teilnahme möglich – inklusive Material-Download und Anerkennung in Form von zwei Minibällen. Fragen? Ansprechpartner ist Sven Weinberger (DBB): [email protected] | 02331 106-178

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Impulse, Austausch und konkrete Schritte

Vom 27. bis 28. Februar 2026 wurde das Best Western Plus Welcome Hotel in Frankfurt am Main erneut zum Treffpunkt der deutschen Basketballorganisationen: Knapp 100 Vertreter:innen aus Landesverbänden und Bundesligavereinen kamen zum 2. gemeinsamen Schulsporttreffen zusammen. Im Fokus standen die Weiterentwicklung der Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ und die Rolle der Vereine im offenen Ganztag. Zu Beginn des Treffens hieß der Jugendsekretär des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, alle Teilnehmenden herzlich willkommen und unterstrich die Bedeutung des Austausches zwischen Landesverbänden und Bundesligavereinen. Im Anschluss folgte ein interaktiver Einstieg, der es den Teilnehmenden ermöglichte, sich kennenzulernen und erste Erfahrungen auszutauschen. Zusätzlich blickte Moderator Christian Steinberg auf die Entwicklung des Projektes bisher und das Treffen im Jahr 2025 zurück. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Freitags lag auf dem Thema Ganztag. In kompakten Impulsen beleuchtete der Vorsitzende vom TSG Bergedorf Boris Schmidt sowie Nicolas Rotter, Mikail Akgül und Severin Satdler von Socius e.V. unter dem Titel „Trägerschaft im offenen Ganztag – Perspektiven für Basketballvereine“ die Chancen, die sich durch ein stärkeres Engagement in der Ganztagsbetreuung ergeben. Diskutiert wurden praxisnahe Ansätze, strukturelle Rahmenbedingungen und die Frage, wie Vereine sich strategisch positionieren können. Der Abend bot Raum für informelle Gespräche: Beim gemeinsamen Essen wurde weitergedacht, diskutiert und vernetzt. Den sportlichen Abschluss bildete das gemeinsame Schauen des WM-Qualifikationsspiels Deutschland gegen Kroatien. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Umsetzung. Nach einem kurzen Impuls von Stefan Merkl zu den BBV-Grundschulcups arbeiteten die Teilnehmenden in Bundeslandgruppen an konkreten Konzepten für die Einführung und Weiterentwicklung von Grundschulcups. Ziel war es, ins Handeln zu kommen und klare nächste Schritte zu definieren. Infolgedessen entwickelten übergreifende Arbeitsgruppen neue Ansätze für die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“. Dabei wurde bewusst auf die Ideen und Bedarfe aller Basketballorganisationen gesetzt. Zwei Themen rückten besonders in den Fokus: Die Weiterentwicklung des „Monitoring & Dashboard“-Systems zur transparenten Steuerung der Maßnahmen sowie die Konzeption eines „Bildungs- und Qualifizierungsformats“, das Vereine und Engagierte gezielt unterstützt. Am Ende stand kein fertiges Konzeptpapier, sondern ein gemeinsames Verständnis: Die Weiterentwicklung des Schulsports gelingt nur im Miteinander – offen, praxisnah und lösungsorientiert. Mit frischen Impulsen, konkreten Arbeitsaufträgen und gestärkten Netzwerken endete das Schulsporttreffen 2026 – als weiterer Schritt auf dem Weg, Basketball nachhaltig in die Grundschulen zu bringen.

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MTO-Zwischenlehrgang in Berlin

Vom 08. bis 11. Januar 2026 fand in Berlin der Zwischenlehrgang des mittlerweile 11. Jahrgangs der Minitrainer-Offensive statt. Unterstützung bei der Ausrichtung erhielten die beiden Projektleiter Moritz Geske (BBL) und Sven Weinberger (DBB) durch den Berliner Basketball Verband sowie ALBA Berlin. Der Zwischenlehrgang startete gleich mit sehr erfreulichen Nachrichten für die Minitrainer:innen, denn die Teilnahmeberechtigungen im gesamtdeutschen Minibasketball steigerten sich im vergangenen Jahr abermals um fantastische 10,4 % auf über 52.700! Bei frostigen Temperaturen begann der Lehrgang am Donnerstag in der Geschäftsstelle von ALBA Berlin. Die Berliner Minibasketballkoryphäe Marius Huth führte durch den Themenbereich Talent und diskutierte anschließend mit dem Jahrgang über Umgang und Perspektiven, die Berücksichtigung des Relative Age Effects sowie Möglichkeiten des Biobandings. Den Abschluss des Tages gestaltete Tim Brentjes (Jugendsekretär DBB) mit wichtigen Impulsen zum Referieren in Vorbereitung auf die Abschluss-Clinic des 11. Jahrgangs in Würzburg, die von den Teilnehmenden in Eigenverantwortung konzipiert und als Referent:innen selbst geleitet wird. Der Freitag (09.01.) startete mit Besuchen in zwei Berliner Grundschulen, in denen der Sportunterricht vom 11.Jahrgang unter der Beobachtung und Unterstützung von Expert:innen übernommen und anschließend im Coach-the-Coach-Format reflektiert wurde. Ein traditioneller Bestandteil der Zwischenlehrgänge ist neben dem Besuch einer Gastnation auch das Ehemaligentreffen der Minitrainer-Offensive. Knapp 80 Alumni hatten sich hierfür angemeldet. Die winterlichen Verhältnisse hatten die Bundesrepublik jedoch mittlerweile fest im Griff, sodass viele ihre Reise nach Berlin gar nicht erst antreten konnten. Dennoch fanden über 40 Alumni den Weg in die Hauptstadt. Auch die Delegation des Schwedischen Basketballverbandes um Peter Öqvist (Generalsekretär Schweden Basketball), Rikard Aspegren (schwedischer Nachwuchscoach) und Andrew Pleick (Koordinator der schwedischen Nachwuchs- und Jugendnationalmannschaften) reiste problemlos an und freute sich – nach teilweise über -20 Grad in Schweden – über die etwas milden Temperaturen in Berlin. Nach einem Workshop von Stefan Ludwig (ALBA Berlin) zum Coaches-Development am Nachmittag bildeten der 11. Jahrgang und die Alumni gemeinsam eine Gruppe von fast 70 Trainer:innen. Im Anschluss lauschten sie gespannt dem Impulsvortrag der Gastnation Schweden, die spannende Einblicke in das schwedische Basketballsystem sowie in Wettkampf- und Coaching-Philosophien gab. Der restliche Abend stand ganz im Zeichen des internationalen wie auch nationalen Austauschs innerhalb der Minitrainer-Community. Am Samstag (10.01.) führten Rikard Aspegren und Andrew Pleick im Rahmen der öffentlichen Coach-Clinic – diesmal mit Praxiseinblicken unterstützt durch Demokids aus der U12 von ALBA Berlin – durch zentrale Ansätze des schwedischen Basketballs und die dahinterliegenden Entwicklungsprozesse im Coaching. Abgerundet wurde der Tag durch die Spiele-Clinic von drei MTO-Alumni sowie Jürgen Maaßmann, Minireferent des Baden-Württembergischen Basketballverbandes. Inhaltlich stand die Veränderung von Ausgangsspielen im Fokus: Wie können neue Reize gesetzt, Spielziele verändert und Spiele zunehmend spielnah angepasst werden? Unterstützt wurde dieser Teil von Konrad Slavik (Dresden Titans), Martina Flerlage (Panthers Osnabrück) und Stefan Ludwig (ALBA Berlin). Am Abschlusstag (11.01.) wurden zunächst pädagogische Grundlagen mit Praxisbezug durch Lena Flöttmann (ALBA Berlin) vermittelt. Anschließend schloss ein gemeinsames Modul mit vertiefenden Spielideen zu kleinen Spielen im Minibasketball, gestaltet von Benjamin Becker und Stephanie Süß (beide ALBA Berlin), den letzten Lehrgangstag ab. Zum Abschluss des erfolgreichen Zwischenlehrgangs konnten zudem zwei Abschlusszertifikate übergeben werden. Marc Brommer (Urspring) und Lara Müller (Paderborn) holten ihren im Vorjahr krankheitsbedingt verpassten Zwischenlehrgang erfolgreich nach und schlossen damit die Minitrainer-Offensive erfolgreich ab.

Prof. Dr. Sergio Lara-Bercial

ICOACHKIDS: Neue E-Learning-Plattform geht online

Am heutigen Donnerstag, 18. Dezember 2025, geht die NEUE E-Learning-Plattform des internationalen Programms ICOACHKIDS unter e-learning.ICOACHKIDS.org online. Auf dieser neuen Plattform finden sich über 20 kostenlose Kurse, mit denen Trainer:innen und Übungsleiter:innen ihre Weiterbildung starten oder fortsetzen und auf der sie sich aktiv einbringen und ihre „ICOACHKIDS-Badges“ als Lernnachweis verdienen können. Es wurde intensiv daran gearbeitet, diesen neuen Online-Lernraum zu schaffen, um allen Trainer:innen im Kinder- und Jugendsport vielfältige Lernmöglichkeiten zur Unterstützung ihrer kontinuierlichen Weiterbildung zu bieten. Der DBB ist seit 2019 Partner von ICOACHKIDS. Viele der Lehrmaterialien und Inhalte sind durch die Beteiligung der Deutschen Sportjugend und des DBB auch auf Deutsch verfügbar. Die bestehende MOOC-Plattform ist seit Montag, 15. Dezember 2025, geschlossen. Bitte schauen Sie sich unbedingt die neue Lernplattform an, es lohnt sich. Foto: ICOACHKIDS-Mitbegründer Prof. Dr. Sergio Lara-Bercial bei einer Fortbildung in Sachsen-Anhalt