30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

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3×3-OQT: Spektakulärer Buzzerbeater sichert Olympia-Ticket

In einem unfassbar spannenden Halbfinale zwischen den deutschen 3×3-Damen und Gastgeber Ungarn, entschied Svenja Brunckhorst eine ausgeglichene Partie in letzter Sekunde zu Gunsten der deutschen Auswahl. Mit dem 19:17-Sieg gewann das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman alle seine fünf Partien und buchte somit das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Wurf für die Ewigkeit Deutschland startete mit viel Energie und lag nach den ersten zwei Minuten mit 4:2 in Führung. Die DBB-Damen versuchten Missmatches zu forcieren, um sich so Längenvorteile in der Zone zu erspielen. Ungarn foulte allerdings meist direkt, um den deutschen Abschluss zu verhindern. Mit dem Publikum im Rücken fanden die Ungarinnen zurück ins Spiel und glichen durch ihre quirlige Guard-Spielerin zum 6:6 aus. In der Folge vermochte es kein Team sich abzusetzen und somit wechselte die Führung im Minutentakt (9:9, 6.). Nach zwei ungarischen Treffern, behielten die 3×3-Damen die Ruhe und drehten den Spielstand mit einem 4:1-Lauf (13:12). Ungarn eröffnete die Schlussminuten mit drei Körben in Folge und brachte das DBB-Team ins Wanken. Greinachers And-One, dass sich aufgrund zweier Freiwürfe zu einem Dreipunktspiel entpuppte, ließ das Publikum allerdings direkt wieder verstummen (16:15). In den finalen Sekunden überschlugen sich dann die Ereignisse. Ungarn eiskalt von der Linie zur 16:17-Führung. Mit dem Rücken zur Wand glich Greinacher aus. Den finalen Drive der Ungarin blockte Reichert, sicherte den Loose-Ball und passte ihn auf Brunckhorst, die den Ball jenseits der Zweierlinie mit einer Sekunde auf der Uhr im Korb versenkte. Anschließend kannte der Jubel des deutschen Teams keine Grenzen und die erste gelungene Qualifikation für Olympia in der deutschen 3×3-Historie  stand fest. „Ein großartiger Erfolg“ DBB-Präsident Ingo Weiss: „Was für ein großartiger Erfolg! Unsere 3×3-Damen haben sich hier immer mehr gesteigert und letztlich das Olympiaticket geholt. Sie wollten es mit aller Macht und ich bin froh und stolz, dass sie es geschafft haben. Das dritte deutsche Basketballteam bei Olympia … Wahnsinn.“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Seit mehreren Jahren arbeiten unsere 3×3-Damen für ihr ganz großes Ziel: Olympia! Auf dem Weg dorthin haben sie schon ganz viel erreicht und jetzt ist es einfach absolut verdient, dass sie sich ihren Traum erfüllt haben. Ich gratuliere den gesamten Team ganz herzlich und freue mich jetzt noch etwas mehr auf die Olympischen Spiele in Paris.“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „In so einem bedeutenden Spiel gegen die gesamte Kulisse diese Partie am Ende zu gewinnen ist einfach nur Wahnsinn. Die Mannschaft hat eine Toughness und mentale Ausdauer bewiesen, die uns durch dieses Turnier getragen hat. Egal was sich uns in den Weg gestellt oder welchen Widrigkeiten wir gegenüberstanden, diese Mannschaft hat eine Lösung gefunden und fährt jetzt nach Paris.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (3 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (9, Team Bundeswehr), Marie Reichert (4, vereinslos), Luana Rodefeld (3, Team Bundeswehr)

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3×3-OQT: Doppelte Overtime im Viertelfinale

Im Viertelfinale des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN standen die DBB-Damen Japan und die DBB-Herren Frankreich gegenüber. Beide Spiele fanden erst in der Verlängerung ihre Entscheidung. Während die Damen den Halbfinaleinzug nach Sonja Greinachers Freiwürfen sicherten (16:14), zogen die Herren nach einer über weite Strecken erneut starken Darbietung den Kürzeren gegen Frankreich (17:19). Freiwurf entscheidet Partie Mit Japan trafen die deutschen Damen auf einen alten Bekannten des letzten OQT. In Japan unterlag man vor circa zwei Wochen noch in der Gruppenphase. Beide Teams taten sich in der Anfangsphase schwer. Nach zwei Minuten suchte man beim Zwischenstand von 3:3 noch vergebens nach offensivem Rhythmus. Deutschland fand über Greinacher oder Reichert, die oftmals Größenvorteile versuchten auszunutzen, den Weg in die Zone. Nach einem 3:0-Lauf lag das deutsche Team mit 6:4 in Führung. Japan wiederum, das mit seinem Tempo attackierte, fand die Antwort von außen und glich umgehend aus (7:7). Die letzten vier Minuten waren ein intensiver Schlagabtausch, wobei es keinem Team gelang die Führung auch nur auf drei Zähler auszubauen. Somit blieb die Begegnung hochspannend (10:10). Als Japan drohte die Partie auf seine Seite zu ziehen, sorgte Greinacher mit drei Punkten in Serie für den Ausgleich. Diesen konnte Japan nicht mehr kontern und die Partie ging beim Stand von 14:14 in die Verlängerung. Nach einer guten Sequenz in der Defense, griff sich Greinacher ihren eigenen Fehlwurf und verwertete diesen mit Foul zum 15:14. Da Japan über der Foulgrenze lag, ging Greinacher mit zwei Matchbällen an die Linie. Der erste sprang vom Ring, während der zweite sein Ziel fand und die Partie somit entschied.   Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (1 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (10, Team Bundeswehr), Marie Reichert (4, vereinslos), Luana Rodefeld (1, Team Bundeswehr) Frankreich im Glück Deutschland direkt von Beginn an mit spürbarem Selbstvertrauen und einem herausragenden Teamplay zur 4:0-Führung. Frankreich gefordert und mit zwei Zweiern wieder im Spiel (5:5). Dann trat Giessmann zum ersten Mal in Erscheinung und baute die deutsche Führung wieder auf drei Punkte aus (9:6). Frankreich hatte wie bereits die deutschen Gegner an den Vortagen Probleme die Athletik der DBB-Herren zu matchen, blieben aber durch Einzelaktionen in Reichweite (10:8). Das Spiel blieb umkämpft und Deutschland ließ einige Freiwürfe liegen, die die Franzosen im Gegenzug verwandelten (14:13). Zu Beginn der letzten zwei Minuten stellte Giessmann auf 16:14. Deutschland hatte nun auch defensiv eine gute Kompaktheit entwickelt und machte es den Franzosen schwer gute Looks zu erspielen. Das Spiel kippte aber, als der Schiedsrichter das Ausrutschen eines französischen Spielers als Defensivfoul pfiff und Frankreich somit, aufgrund der überschrittenen Foulgrenze des deutschen Teams, mit zwei Freiwürfen die Chance zum Ausgleich gab. Diese nutzten die Franzosen und das Spiel ging somit in die Overtime. Direkt im ersten Angriff zwang die DBB-Auswahl Frankreich zum einem tiefen Zweier, der über das Brett sein Ziel fand und den olympischen Traum für die deutschen Herren damit beendete (19:17). „Unheimlich stolz“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Am Ende hat uns ein Lucky-Punch das Genick gebrochen. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und hatten Frankreich mehr als nur am Rande des Ausscheidens. Wenn wir in einigen Situationen noch besser verteidigen, können wir den Sack vielleicht schon früher zu machen, aber ich bin auch so unheimlich stolz auf diese junge Mannschaft, die ihre Qualität mehr als einmal bewiesen hat.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, St. Pauli 3×3), Linus Beikame (3, St. Pauli 3×3), Leon Fertig (2, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (8, St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen und Herren laufen zur Höchstform auf

Nach einem gelungenen ersten Spieltag, ging es für die 3×3-Damen und -Herren in den letzten entscheidenden Spieltag um den Einzug ins Viertelfinale. Die Damen setzten sich nach Verlängerung gegen Polen (20:18) durch und stehen damit ungeschlagen im Viertelfinale. Ihrem Vorbild folgten die Herren kurz darauf und entzauberten den Favoriten Litauen mit 18:16, wodurch man seine Gruppe ebenfalls als Tabellenführer Richtung KO-Phase verlässt. Sieg in Overtime Da sowohl Polen als auch die deutsche Mannschaft ihre beiden bisherigen Spiele für sich entschieden konnte, ging es beim direkten Aufeinandertreffen lediglich um den Gruppensieg. Nach einem zähen Beginn, der nach zwei Minuten erst vier Punkte für das Publikum bereithielt (2:2), übernahmen die Polinnen als erstes das Heft des Handelns. Über ihre schnelle Guard-Spielerin sorgten mehrere Drives für eine 4:7-Führung (5.). Deutschland antwortete mit Brunckhorsts Zweier und glich kurz darauf durch Greinacher aus (8:8). Beide Mannschaften lieferten sich jetzt einen intensiven Schlagabtausch, der auch endlich offensiv seine Highlights fand. Mit einem knappen 12:12 ging die Partie in die letzten zwei Minuten. Das Zusammenspiel zwischen Brunckhorst und Greinacher blieb der Go-to-move des deutschen Teams, während man es trotz Teamfouls schaffte, Polen nicht zu viele Freiwürfe zu ermöglichen (15:17). Trotzdem lagen diese mit drei Punkten in Führung, kassierten aber den nächsten Brunckhorst-Treffer von außen. Kurz vor Schluss glich Greinacher nach einem schönen Pump-Fake aus und schickte die Partie in die Overtime (18:18). Dort zeigte Deutschland den größeren Siegeswillen und entschied die Partie nach Treffern von Reichert und Greinacher. „Großartige Willensleistung“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Wir haben unseren Matchplan überragend ausgeführt bekommen. Defensiv haben wir es geschafft einer der besten Schützinnen des Turniers jegliche Zweier zu nehmen und haben uns trotz früher Foulprobleme immer wieder in die Partie zurückgekämpft. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der Mannschaft, die dieses Spiel einfach unbedingt gewinnen wollte.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (8 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (7, Team Bundeswehr), Marie Reichert (3, vereinslos), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr) Giessmann nicht zu stoppen Aufgrund der Niederlage der Schweiz gegen Madagaskar, brauchte das deutsche Team einen Sieg oder eine Niederlage mit mindestens 19 eigenen Punkten. Die Anfangsphase gehörte klar den DBB-Herren. Giessmann mit einem frühen Zweier und einem Layup zur 4:2-Führung (2.). Danach kamen die Litauer besser ins Laufen und zeigten ihre Shotmaking-Qualitäten. Giessmann hielt das deutsche Team über sein unnachahmbares Inside-Game für mehrere Minuten im Spiel (8:10, 5.). Litauen, die als eine der Turnierfavoriten nach Debrecen gereist waren, machte das deutsche Tempo und die Physis sichtlich zu schaffen. Auch Agyeman und Beikame kamen zu ihren ersten gelungenen Offensivaktionen und brachten die Führung zurück (13:12). Litauen blieb zwar auf Tuchfühlung, wirkte aber erschöpft, während Deutschland mit Giessmann unterm Korb weiterhin machte was es wollte (15:14). In den letzten zwei Minuten bewies dann auch die deutsche Defense ihre Qualität und sorgte dafür das Litauen keine Kontrolle über das Spiel bekam. Nach einer Out-of-bounds-Challenge, bekamen die Litauer einen letzten Angriff, um mit einem Zweier auszugleichen. Doch auch diesen verteidigte das deutsche Team mit Cleverniss und Resilienz. Mit dem 18:16-Endstand gewann Deutschland seine Gruppe als Tabellenführer und steht nun wie die Damen im Viertelfinale. „Reise geht weiter“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Wir kannten die Ausgangslage und waren energetisch einfach unfassbar präsent. Die Leistung der Jungs spricht für sich und wir sind sehr stolz und freuen uns weiter an Olympia glauben zu dürfen. Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, St. Pauli 3×3), Linus Beikame (1, St. Pauli 3×3), Leon Fertig (1, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (12, St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen gelingt Auftakt nach Maß

Für die 3×3-Damen begann das FIBA 3×3 Women’s Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN mit den Partien gegen Tunesien und der Ukraine. In beiden Begegnungen überzeugte die deutsche Auswahl um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld vor allem mit ihrer Defense. Nach einem souveränen 17:7-Sieg über Tunesien, gewann man ein punktearmes Spiel gegen die Ukraine (9:7) und geht nun mit einer guten Ausgangslage auf das Viertelfinale in das letzte Gruppenspiel gegen Polen. Tunesien chancenlos Gegen den Neuling Tunesien hatten die DBB-Damen von Beginn an Kontrolle und lagen nach vier Minuten mit 5:1 in Führung. Defensiv gab sich das deutsche Team kaum Blöße, während man offensiv versuchte hochprozentige Abschlussmöglichkeiten zu finden. Besonders über Greinacher und Reichert fanden die deutschen Damen immer wieder Lösungen und ließen sich auch von der ruppigen Gangart der Tunesierinnen nicht aus der Ruhe bringen (9:5). In den letzten Minuten des Spiels zog die deutsche Mannschaft das Tempo nochmal an. Brunckhorst verwandelte zwei Freiwürfe, wonach Deutschland mit einer Fünf-Punkte-Führung in die letzten zwei Minuten ging. Dort blieben die DBB-Damen resolut ließen keine gegnerischen Punkte mehr zu und packten stattdessen noch fünf weitere Zähler auf die Anzeigetafel. Mit einem souveränen 17:7 entschied Deutschland den Auftakt in die Olympia-Quali für sich. Defensivschlacht mit Happy End Das Aufeinandertreffen mit der Ukraine, die ihre erste Partie gegen Polen verlor, war bestimmt von vielen Konzentrationsfehlern und defensiver Intensität auf beiden Seiten. Deutschland nach drei Minuten mit 4:3 in Führung. Die Ukraine tat sich wie bereits Tunesien schwer der deutschen Verteidigung zu entkommen und somit schien die zwischenzeitliche Führung von drei Punkten wie ein komfortabler Vorsprung (6:3). Drei Punkte der Ukrainerinnen in Folge änderten diese Wahrnehmung allerdings schnell und schenkten einer bislang highlightarmen Partie zumindest Spannung (7:5). Nach zweiminütigem Leerlauf auf beiden Seiten, schnappte sich Reichert einen Offensivrebound und stellte auf 8:5. Ein Wirkungstreffer, der der Ukraine, die wie Deutschland von außen überhaupt keine Looks erspielen konnten, den letzten Wind aus den Segeln nahm. In der Schlussminuten kam es dann vermehrt zu Schrittfehlern und Offensivfouls, die jeglichen Rhythmus aus der Begegnung nahmen. Reichert stellte abermals auf eine Drei-Punkte-Führung, der die Ukraine nichts entgegenzusetzen hatte. Mit einem 9:7-Erfolg des deutschen Teams stehen die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale bei noch einer ausstehenden Partie gut. „Waren direkt gefordert“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Gegen Tunesien haben wir erst im Verlauf der Partie unseren Rhythmus gefunden. Dann aber konsequent gefinisht und uns von der gegnerischen Physis nicht beeindrucken lassen. Das zweite Spiel war dann noch zäher. Bei einsetzendem Regen und dementsprechend Nässe und Kälte, haben wir einen echten Abnutzungskampf für uns entscheiden können. Genau in solchen Partie, wo es auf Kleinigkeiten und auch mentale Bereitschaft ankommt, wollen wir da sein und uns durchsetzen. So hast du bei diesem Turnier eine Chance.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (9 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (8, Team Bundeswehr), Marie Reichert (7, vereinslos), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr)

Female Referee Camp

Female Referee Camp in Berlin

Anlässlich des TOP 4-Turniers der Jugendbundesligen richtete der DBB am 11. Mai 2024 ein Referee Camp für Schiedsrichterinnen aus. 16 junge Schiedsrichterinnen aus fünf Landesverbänden folgten der Einladung in die ALBA-Geschäftsstelle, um mit den Referent:innen Susanne Winking, Carsten Straube und Stefan Tietz frauen- und mädchenspezifische Themen zu bearbeiten. Zur Begrüßung wies DBB-Vizepräsident Stefan Raid darauf hin, dass Frauen und Mädchen im Schiedsrichterwesen immer noch unterrepräsentiert sind. Zielgruppenspezifische Angebote sollen dafür sorgen, dass sich dies ändert. Schwerpunkt des Lehrganges war vor allem der mädchenspezifische Teil, bei dem sich die Teilnehmerinnen mit Susanne Winking „unter vier Augen“ austauschen konnten. Daneben ging es auch um Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierepfade, sowie um Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Nach Lehrgangsende wurden alle Teilnehmerinnen eingeladen, die NBBL-Halbfinalspiele in der Sporthalle Charlottenburg zu besuchen. Dort wartete als weiteres Highlight bereits Deutschlands Top-Schiedsrichterin Anne Panther, um die jungen Schiedsrichterinnen zu begrüßen und sich ein paar Löcher in den Bauch fragen zu lassen. Ein besonderer Dank geht an Ulrich Reinbold von ALBA Berlin, der sich vor Ort um die perfekten Rahmenbedingungen gekümmert hat.

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3×3-OQT: Herren mit Sieg in letzter Sekunde

Zum Turnierauftakt des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN ging es für die 3×3-Herren in Gruppe A gegen die Schweiz und Madagaskar. In beiden Spielen brauchte das Team um Denzel Agyeman, Linus Beikame, Leon Fertig und Fabian Giessmann Zeit um sich zu akklimatisieren. Während man gegen die Schweiz (18:19) den Gamewinner verpasste, traf man im Duell mit Madagaskar in letzter Sekunde zum Sieg (17:16). Deutschland wacht zu spät auf Die Schweiz erwischte in einer punktearmen Anfangsphase den besseren Start und lag nach drei Minuten mit 2:4 in Führung. Deutschland kam noch überhaupt nicht in seine Plays und kämpfte mit eigenen Turnovern. Auch in der Folge wirkten die Schweizer routinierter und bauten die Führung auf 2:8 aus. Nach einem technischen Defekt, der die Partie für mehrere Minuten unterbrach, begann auch das deutsche Team offensiv mitzumischen. Giessmann fand im Post zu seinen Aktionen und brachte Deutschland Rhythmus. Mitte der Partie lagen die Schweizer jedoch weiterhin mit 4:10 komfortabel in Führung. Mit dem Rücken zur Wand, sorgte abermals Giessmann für Energie und brachte die Schweizer bereits früh über die Foulgrenze. Nach seinem And-one folgten zwei weitere Punkte, die Deutschland zurück ins Geschehen brachten (8:11). Die Schweiz, die aufgrund gesundheitlicher Probleme nur zu dritt spielten, begannen der fortgeschrittenen Spieldauer und der deutschen Physis Tribut zu zollen. Aus einer Timeout heraus sorgte Giessmann mit seinem Layup plus zwei Freiwürfen für einen Momentumwechsel (11:11). Fertig legte nach, obgleich die Schweizer die passende Antwort parat hatten (14:14). In der Schlussphase blieb das Spiel hart umkämpft. Treffer von außen, welche dem deutschen Team komplett verwehrt blieben, sorgten für den Schweizer Führungswechsel (15:17). Aber der deutschen Mannschaft gelang durch Fertig kurz vor Ende der erneute Ausgleich. In den letzten Sekunden konterte die Schweiz diesen allerdings und Deutschland bekam keinen Wurf mehr zu Stande, wodurch die Partie mit 18:19 verloren ging. Giessmann mit Gamewinner In einem beinahe Must-win-Spiel gegen Madagaskar, kam das deutsche Team erneut langsam aus den Startlöchern. Erst nach drei Minuten (1:2) sorgten Fertig und Beikame für die erste Führung für die DBB-Herren (5:3). Deutschland nutzte seine Größenvorteile aus und fing zudem an von der Zweierlinie zu treffen (9:5). Nach sieben Minuten stellte Fertig mit seinem Layup auf eine Vier-Punkte-Führung und eröffnete einen spektakuläre Schlussphase (11:7). Madagaskar war plötzlich im Spiel und glich mit einem 4:0-Lauf aus. Das deutsche Team hatte Probleme in die Zone zu kommen und war gezwungen mehr Würfe aus der Distanz zu nehmen. Beikames Freiwürfe brachten Deutschland wieder in Front, aber Madagaskar schlug per Zweier zurück. Diesen wiederum konterte Agyeman umgehend (15:13). Die Afrikaner blieben aber beharrlich und gingen in den Schlusssekunden per Backboard-Zweier in Führung. Dem deutschen Team blieben nur wenige Sekunden. Fertig kickte den Ball zu Agyeman, der auf Giessmann weiterleitete, welcher wiederum mit dem Buzzer von downtown verwandelte und den für den weiteren Turnierverlauf enorm wichtigen Sieg festmachte (17:16). „Haben zurückgeschlagen“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Gegen die Schweiz sind wir sehr schwach gestartet und haben erst nach dem technischen Defekt angefangen mitzuspielen. Fabian hat die Mannschaft mit seiner Energie dann angezündet und wir waren im Spiel. Am Ende haben wir aber die entscheidende Würfe nicht konsequent genug verteidigt. Mit dem Sieg gegen Madagaskar haben wir aber ein wichtiges Signal senden können und sind im Turnier. Jetzt müssen wir einfach schauen welche Konstellation sich für morgen ergibt.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (10 PTS, St. Pauli 3×3, Linus Beikame (4, St. Pauli 3×3), Leon Fertig (6, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (15, St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen und Herren greifen nach Olympia-Ticket

In Debrecen/HUN fallen Ende dieser Woche die Würfel in Bezug auf die verbliebenen 3×3-Tickets für Olympia. Nachdem den Damen die Qualifikation vor Kurzem in Utsunomiya noch verwehrt blieb, startet das Team von Disziplintrainer Samir Suliman nun den nächsten Anlauf. Für die 3×3-Herren besteht ebenfalls die Chance den olympischen Traum zu realisieren. Dafür braucht es allerdings eine Platzierung unter den besten drei Teams. Im direkten Vorfeld des OQT befinden sich beide Mannschaften bereits in Ungarn und absolvieren dort ihre Vorbereitung. Im Zuge dessen haben wir mit beiden Coaches gesprochen. Alle Spiele gibt es live auf dem FIBA 3×3 YouTube-Kanal. „Richtige Balance finden“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Nach unserer Ankunft in Debrecen, haben wir gestern erste Trainingseinheiten und Testspiele gegen Japan durchgeführt. Das Team sowie der Trainerstab freut sich unheimlich auf das Qualiturnier. Dass wir überhaupt dabei sein können, ist für uns ein enormer Erfolg, der in unserem ursprünglich angedachten Zeitplan noch gar nicht eingerechnet war. Somit können wir frei aufspielen und sehen dieses Turnier auch als Möglichkeit unserem sehr jungen Kader (im Schnitt 19,5 Jahre) Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau mitzugeben. Unsere Gruppe ist eine bunte Mischung. Mit der Schweiz bekommen wir es zum Auftakt mit einer sehr 3×3-erfahrenen Nation zu tun, die aber in der aktuellen Konstellation noch kaum auf dem Bildschirm aufgetaucht ist. Madagaskar haben wir zuletzt bei der WM in Wien gespielt und sind ein Gegner mit gefährlichen Guards, die ihre Stärken in der Wurfkreierung haben. Dazu Litauen mit dem besten Ranking aller teilnehmenden Länder, das in Japan das Ticket in letzter Sekunde im Finale des UOQT verpasst hat und daher sicherlich mit einer Portion Wut im Buch angereist ist. Wenn wir defensiv stabil bleiben und unserem Stil treu bleiben, glaube ich an unsere Chance auch wenn sie nur gering erscheint. Für uns gilt es vor dem ersten Spiel die richtige Balance aus Anspannung und Gelassenheit zu finden. Aufgrund unserer Jugend, werden uns die meisten Mannschaften natürlich Erfahrungen und eine gewisse Abgezocktheit voraushaben, dennoch gehen wir mit einer sehr positiven Grundstimmung in die Spiele und wollen unser Potenzial bestmöglich ausschöpfen.“ ZUR OFFIZIELLEN SEITE DES OQT IN DEBRECEN „Starten mit gutem Gefühl“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Nach dem letzten Turnier in Japan, haben wir uns in Hannover auf das OQT vorbereitet. Dabei ging es vor allem darum sich auf die neue Aufgabe zu fokussieren und sich an den Outdoor-Court zu gewöhnen. Allgemein ist die Mannschaft aber gut drauf und freut sich auf die neue Chance das Olympia-Ticket zu ziehen. Gegen Tunesien gilt es für uns unser Spiel durchzusetzen und direkt mit einem guten Gefühl in die Gruppenphase zu starten. Das Aufeinandertreffen mit der Ukraine wird mit Sicherheit von Physis geprägt sein, wobei wir besonders auf die Zweier-Werferinnen aufpassen müssen. Polen ist dann nochmal eine eigene Hausnummer, die sich berechtigter Weise Hoffnungen auf ein Ticket machen werden. Sollten wir es aus der Gruppe schaffen, was wir uns logischerweise vorgenommen haben, käme es wahrscheinlich zum Duell mit Japan oder Spanien. Aus meiner Sicht sind Kanada und Litauen die großen Favoriten, aber auch Holland und Italien erwarte ich mit Blick auf die KO-Phase. Wir haben uns natürlich ebenso viel vorgenommen und sind von unserer Qualität überzeugt.“ Spieltermine Do., 16. Mai 2024 18.55 Uhr: Schweiz – Deutschland (Herren) 20.20 Uhr: Madagaskar – Deutschland (Herren) Fr., 17. Mai 2024 14.50 Uhr: Deutschland (Damen) – Tunesien 17.05 Uhr: Deutschland (Damen) – Ukraine Sa., 18. Mai 2024 15.15 Uhr: Polen – Deutschland (Damen) 16.05 Uhr: Deutschland (Herren) – Litauen So., 19. Mai 2024 15.25 – 18.30 Uhr: Viertelfinalspiele 19.05 – 20.20 Uhr: Halbfinalspiele 20.55 – 21.20 Uhr: Spiele um Platz drei

U16-GastgeberTGWürzburg2024

Würzburg freut sich auf TOP8 der U16-Mädchen

Zum dritten Mal nach Hofheim 2022 und Berlin 2023 spielen die besten deutschen U16-Mädchenteams in diesem Jahr ihren Deutschen Meister in einem TOP8 aus. Dieses Mal finden die drei Turniertage vom 17.-19. Mai in Würzburg statt. Ausrichter ist die TG 48 Würzburg. Und die geht voller Motivation in die Ausrichtung der Titelkämpfe, wie nicht zuletzt die informative Turnier-Website beweist (link unten). „Gruppenphase aufgewertet“ Stefan Möller, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs, sagt: „Zum dritten Mal Top8! Dieses Mal wegen der Terminverschiebung aufgrund des Jugend-TOP4 in einem anderen Format. Ich glaube, dass die Gruppen sehr stark sind, dass beide Gruppen wie auch das Turnier an sich sehr ausgeglichen sind. Wie man in den vergangenen Jahren gesehen hat, ist alles möglich. Es geht in der Gruppenphase natürlich gleich zur Sache. In diesem Format ist die Gruppenphase aufgewertet. Deswegen gehe ich davon aus, dass die Spiele in den Vorrundengruppen sehr intensiv werden. Generell freuen wir uns nach dem TOP4 in Berlin auf das nächste große Jugendevent. Wir Bundestrainer:innen werden vor Ort sein, um die U15- und U16-Spielerinnen auch weiter für die Nationalmannschaften zu beobachten und vielleicht noch die ein oder andere Spielerin zu sichten. Natürlich freuen wir uns auch auf die eingebundene Coach Clinic und insgesamt auf drei tolle Tage in Würzburg. Jedes Team hat für uns interessante Spielerinnen mit dabei.“ Website zum TOP8 mit allen Infos und Links zum Livestream etc. DM-Endrunde U16-Mädchen 17. – 19. Mai 2024, Würzburg Spielplan Vorrunde Gruppe A, SZ Feggrube Freitag, 17. Mai 2024 16.30 Uhr: TSV Hagen 1860 – BG Rhein-Neckar 18.30 Uhr: Alba Berlin – TG 48 Würzburg Samstag, 18. Mai 2024 10.30 Uhr: TG 48 Würzburg – BG Rhein-Neckar 12.30 Uhr: TSV Hagen 1860 – Alba Berlin 16:00 Uhr: BG Rhein-Neckar – Alba Berlin 18.00 Uhr: TSV Hagen 1860 – TG 48 Würzburg Gruppe B, SZ Heidingsfeld Freitag, 17. Mai 2024 16.30  Uhr: RheinStars Köln – RegioTeam Stuttgart 18.30 Uhr: BASS Berlin – TS Jahn München Samstag, 18. Mai 2024 10.30 Uhr: RegioTeam Stuttgart – TS Jahn München 12.30 Uhr: BASS Berlin – RheinStars Köln 16.00 Uhr: RegioTeam Stuttgart – BASS Berlin 18.00 Uhr: RheinStars Köln – TS Jahn München Platzierungsspiele, Halbfinale, Finale Sonntag, 19. Mai 2024 13.30 Uhr, SZ Heidingsfeld, Um Platz 7: 4te Gruppe A – 4te Gruppe B 09.30 Uhr, SZ Feggrube, Halbfinale 1: 2te Gruppe A – 1te Gruppe B 11.30 Uhr, SZ Feggrube, Halbfinale 2: 1te Gruppe A – 2te Gruppe B 13.30 Uhr, SZ Feggrube, Um Platz 5: 3te Gruppe A – 3te Gruppe B 15.30 Uhr, SZ Feggrube, Um Platz 3: Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2 17.30 Uhr, SZ Feggrube, Finale: Gewinner Halbfinale 1 – Gewinner Halbfinale 2