Playoffs

ACHTELFINALE NORD
(1) ALBA Berlin – Rhein Bascats Düsseldorf (2/0)
(2) SC Rist Wedel – Junior-Team Osnabrück/Artland (0/2)
(3) TSV Hagen – TuS Lichterfelde (2/0)
(4) Cologne Regio Ladies – BASS Berlin (0/2)

ACHTELFINALE SÜD
(5) TG Main Sharks Würzburg – MTV München (2/0)
(6) Basket-Girls Rhein-Neckar – MTV Stuttgart (0/2)
(7) TS Jahn München – Südhessen Juniors (2/0)
(8) USC Freiburg – Post SV Nürnberg (1/1)

VIERTELFINALE
ALBA Berlin – Sieger (8)
TS Jahn München – Junior-Team Osnabrück/Artland
TG Main Sharks Würzburg – BASS Berlin
Phoenix-TSV Hagen – MTV Stuttgart

Alle Serien werden jeweils im Best-of-3-Modus gespielt.

Ergebnisse

22. Februar 2026

ACHTELFINALE NORD
Junior-Team Osnabrück/Artland – SC Rist Wedel 73:64
BASS Berlin – Cologne Regio Ladies 80:67
Rhein Bascats Düsseldorf – ALBA Berlin 60:102
TuS Lichterfelde – Phoenix-TSV Hagen 62:76

ACHTELFINALE SÜD
MTV Stuttgart – Basket-Girls Rhein-Neckar 68:63
Junior Falcons Homburg – TS Jahn München 52:61
MTV München – TG Main Sharks Würzburg 39:92
Post SV Nürnberg – USC Freiburg 70:59

PLAYDOWNS NORD
Mitteldeutsche Basketball Academy – TG Neuss Junior Tigers 74:84

PLAYDOWNS SÜD
Rhein-Main Baskets – Talents BonnRhöndorf 59:48

Alle Daten entsprechen dem Stand des 23. Februar 2026. Kurzfristige Abweichungen können Spielabsagen oder Verschiebungen zur Folge haben.

Playdowns

NORD
1. TG Neuss Junior Tigers (2/1, -22)
3. Mitteldeutsche Basketball Academy (2/1, +30)
2. Metropolitain Girls (1/1, +32)
4. Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel (0/2, -40)

SÜD
1. Rhein-Main Baskets (3/0, +39)
2. Talents BonnRhöndorf (1/2, -7)
3. RegioTeam Stuttgart (1/2, -4)
4. Porsche BBA Ludwigsburg (1/1, -13)

Die jeweils zwei bestplatzierten Teams sichern den Klassenerhalt.

News

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Rückblick: Nürnberg forciert Entscheidungsspiel

Die ersten Top-Teams haben sich bereits im Achtelfinale verabschiedet. Während die hochgehandelten Basket-Girls Rhein-Neckar am MTV Stuttgart scheiterten, bissen sich Köln und Wedel ebenfalls die Zähne aus. Nürnberg schlägt indes zurück und sichert sich mit einem Heimsieg, das dritte Spiel gegen Freiburg. Achtelfinale Nord Junior-Team Osnabrück/Artland – SC Rist Wedel 73:64 Nur eine Achter-Rotation stand Wedel-Coach Jan-Christian Both zur Verfügung. Helene Ehmer (20 PTS) und Arwen Röhrl (18 PTS) taten ihr bestes, um den SC im Spiel zu halten. Osnabrück sicherte sich aber abermals einen klaren Vorteil beim Rebound und schloss auch aus dem Zweierbereich hochprozentiger ab. Leni Ruholl glänzte mit 16 Punkten und 14 Rebounds. Nina Oberländer (13 PTS), Irem Erdoglu (11 PTS) und Emilia Atsür (10 PTS) knackten ebenfalls die zehn Punkte. Das Junior-Team zieht damit eindrucksvoll ins Viertelfinale und trifft dort auf die TS Jahn München. BASS Berlin – Cologne Regio Ladies 80:67 Köln startete besser und führte zur Pause. BASS hatte aber den längeren Atem und drehte die Partie zum Ende. Kölns Offensive flachte wie im Hinspiel erneut ab und ließ viel von der Power aus der Hauptrunde vermissen. Alma Schiffer und Lana Förster erwischten mit 19 respektive 13 Punkten noch den besten Nachmittag. Auf der Gegenseite überzeugte BASS als Kollektiv. Fünf Spielerinnen punkteten zweistellig. Topscorerin Emilia Lepenies (16 PTS) und Clara Rink (13 PTS, 10 REB) gingen mit ihren Leistungen voran. BASS erwartet nun die Main Sharks. Rhein Bascats Düsseldorf – ALBA Berlin 60:120 Düsseldorf blieb nur streckenweise auf Augenhöhe und konnte besonders im zweiten und vierten Viertel nicht Schritt halten. Neben einer wackligen Wurfquote aus dem Zweierbereich, waren es auch die Ballverluste, die Berlin das Leben einfacher machten als gedacht. Carolina Heymann (30 PTS) und Mathilda Haensch (20 PTS, 10 REB) waren abermals die Unterschiedsmacher. Trotz Laura Knaups 26 Punkten, die außerdem durchspielte reichte es für die Bascats nicht für Spiel drei. Berlin trifft im Viertelfinale dann auf den Sieger aus Nürnberg und Freiburg. TuS Lichterfelde – Phoenix-TSV Hagen 62:76 Mit erhobenem Haupte verabschiedete sich der TuS Lichterfelde aus den Playoffs. Hagen, das bis auf Nele Erfeld mit voller Kapelle nach Berlin reiste, hatte so seine Mühe mit den Gästen. Lichterfelde vermied Turnover und traf herausragend gut aus dem Feld. Lediglich die Freiwurfquote (33%) ließ zu Wünschen übrig. Hagen hatte das Spiel trotzdem weitestgehend im Griff und steht nun im Viertelfinale. Dort trifft das Team um Darina Zraychenko (18 PTS) auf den MTV Stuttgart. Achtelfinale Süd MTV Stuttgart – Basket-Girls Rhein-Neckar 68:63 In einer packenden Partie gelingt dem MTV der zweite Sieg über die Basket-Girls. Bis in die Schlussminuten blieb das Rückspiel hochintensiv. Weiterhin ohne Carla Koch, stemmten sich die Basket-Girls gegen das Erstrundenaus. Neben der sehr aktiven Leonie Pfanzelt (18 PTS, 11 REB) blieb die Heidelberger Offensive aber zu harmlos. Auf Seiten des MTV avancierten Katara Lischka (14 PTS) und Diana Ivancic (10 PTS) zu Matchwinnerinnen. Beide entschieden die Partie spät zu Gunsten des MTV. Damit bezwingen die Schwaben einen der Teams, aus dem engeren Favoritenkreis auf das TOP4. Junior Falcons Homburg – TS Jahn München 52:61 Die Falcons spielten eine starke erste Halbzeit, bekamen die Offensive aber nach dem Seitenwechsel nicht mehr in die Gänge. Emily Haux (13 PTS, 16 REB) hielt die Partie lange offen, konnte aber in Halbzeit auch zu wenige Akzente setzen. Bei der TS Jahn fügte sich Rückkehrerin Anna Matic mit 16 Punkten hervorragend ein. Damit bleibt die TS ungeschlagen und wird sich nun mit Osnabrück messen. MTV München – TG Main Sharks Würzburg 39:92 Erneut chancenlos blieb der MTV München. Favorit Würzburg in allen Belangen besser und nun im Viertelfinale. Glänzen konnten Mia Wiegand (23 PTS) Moescha Bakam (16 PTS, 9 REB). München kann sich trotzdem über den Klassenerhalt freuen und wird sich für die kommende Saison neu aufstellen. Post SV Nürnberg – USC Freiburg 70:59 Wir bekommen ein drittes Spiel! Nürnberg von Beginn an mit hoher Intensität und dem Willen die Serie am Leben zu halten. Freiburg kam nach schwachem dritten Viertel nochmal besser in den Tritt, konnte den Rückstand aber nicht mehr egalisieren. Neben Noemi Schoenauer, die nach ihren 37 Punkten nun 21 Zähler auflegte, leisteten auch Rosina Ortelli (17 PTS) und Martina Komada (14 PTS) ihren Anteil am Heimsieg. Bei den Gästen, die ohne Frederike Askamp auskommen mussten, stach Karla Paradzik mit 29 Punkten heraus. Nächste Woche geht es dann ins Do-or-Die. Alle Spieltermine und weitere Infos Abstiegsrunde Nord Mitteldeutsche Basketball Academy – TG Neuss Junior Tigers 74:84 Etwas überraschend sicherte sich Neuss (2/1) ganz wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Bedingt durch starke Wurfquoten aus dem Feld und eine überragende Alicia Wagner (22 PTS) klettern die Tigers damit an die Tabellenspitze der Gruppe Nord. Die MBA (2/1), die defensiv zu wenig Zugriff bekam bekam jeweils 19 Punkte von Lisa Hoppe und Alicia Rosanke, musste sich aber geschlagen geben. Abstiegsrunde Süd Rhein-Main Baskets – Talents BonnRhöndorf 59:48 Die Hessen (3/0) stoppten Bonn (1/2) und festigen den dritten Sieg der Playdowns. Abermals ohne Dilara Özdemir aber mit einer sehr effizienten Helena Grgat (19 PTS, 26 EFF) erspielten sich die Baskets eine komfortable Führung zur Pause. Bonns Offensive ließ auch nach dem Wechsel den nötigen Punch vermissen. Zunächst bleiben die Talents noch über dem Strich.

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Vorschau: Wer zieht das Viertelfinal-Ticket?

Die ersten Matchbälle für das Viertelfinale stehen an. Mit Osnabrück, BASS und MTV Stuttgart schafften es drei Teams den höheren Seed im Hinspiel zu besiegen und schnuppern nun an der großen Überraschung. Während sich die Gruppensieger ALBA, Würzburg, TS Jahn und Hagen keine Blöße gaben, könnten wir somit möglicherweise zwei Aufsteiger im Viertelfinale haben. Achtelfinale Nord Junior-Team Osnabrück/Artland – SC Rist Wedel (1/0) Nach einem starken Auswärtssieg des Junior-Teams in Wedel, können die Gastgeber den Sack nun zu machen. Letze Woche entschieden besonders die physischen Vorteile Osnabrücks die Partie. Wedel wird defensive Lösungen für Leni Ruholl finden müssen und braucht mehr Kontrolle an den Brettern. Wie tippen auch im Rückspiele auf das Junior-Team, können uns aber auch einen Gästesiege und damit ein drittes Spiel vorstellen. BASS Berlin – Cologne Regio Ladies (1/0) Auch BASS gelang es sich den Matchball fürs Rückspiel zu sichern. Köln blieb aber mit großem Abstand hinter seinen Möglichkeiten und wir rechnen für Sonntag mit einer deutlichen Steigerung. Unser Tipp ist ein Sieg der Regio Ladies und damit Spiel drei in Köln. Rhein Bascats Düsseldorf – ALBA Berlin (0/1) Weniger Erfolg in fremder Halle hatten die Bascats Düsseldorf. Bei ALBA gab es nichts zu holen. Ähnliches befürchten wir aus Düsseldorfer Seite auch für das Rückspiel. Berlins Offensive läuft in den letzten Wochen auch dank Carolina Heymann wie geölt. Wir erwarten einen deutlichen Auswärtssieg. TuS Lichterfelde – TSV Hagen (0/1) Hagen hatte im Hinspiel keine Mühe mit den Berliner Gästen und ist auch für das Rückspiel klarer Favorit. Lichterfelde, die es nur knapp in die Playoffs schafften werden eine offensiv wie defensiv gewaltige Leistungssteigerung brauchen, um nochmal nach Hagen zu dürfen. Unser Tipp ist ein deutlicher Sieg der Phoenixe. Achtelfinale Süd MTV Stuttgart – Basket-Girls Rhein-Neckar (1/0) Die große Überraschung des letzten Spieltags waren die Spielerinnen des MTV. Mit einem Sieg in Heidelberg eröffnete man sich gute Chancen auf das Viertelfinale. Nach einer eher durchwachsenen Saison, könnte man nun als Aufsteiger ins Viertelfinale einziehen. Auch wenn Heidelberg noch Luft nach oben hat, ist spürbar wie sehr der Ausfall von Carla Koch schmerzt. Wir gehen mit dem MTV und tippen auf den Gastgeber. Junior Falcons Homburg – TS Jahn München (0/1) Im Duell der Falcons und der TS Jahn halten wir einen Erfolg des Underdog nicht mehr für möglich. München dominierte das Hinspiel in allen Belangen und wir die Serie unserer Meinung nach bereits am Sonntag schließen. MTV München – TG Main Sharks Würzburg (0/1) Ähnlich einseitig verlief auch das Hinspiel zwischen den Main Sharks und dem MTV. München ging als großer Außenseiter in die Playoffs und konnte der TG das Wasser zu keinem Zeitpunkt reichen. Wir erwarten einen klaren Auswärtssieg der Würzburgerinnen. Post SV Nürnberg – USC Freiburg (1/0) Nürnberg wird mehr brauchen als nur Noemi Schoenauer um gegen den USC Freiburg ein drittes Spiel zu forcieren. Ganze 37 Punkte, legte die Guard-Spielerin im Hinspiel auf und stellte damit den bisherigen Punktebestwert der Saison ein. Trotzdem reichte es am Ende nicht für einen Sieg. Wir haben durchaus Resthoffnungen für die Franken, sehen Freiburg aber klar im Vorteil. Alle Spieltermine und weitere Infos Abstiegsrunde Nord Mitteldeutsche Basketball Academy (2/0) – TG Neuss Junior Tigers (1/1) Die MBA verpasste die Playoffs nur knapp und sicherte sich mit zwei Siegen eine gute Ausgangslage für die Playdowns. Neuss schwächelte zum Ende der Saison und unterlag unter anderem gegen die Metropolitain Girls. Wir rechnen mit einem Heimsieg der MBA, die damit den Klassenerhalt schon beinahe sicher hätten. Abstiegsrunde Süd Rhein-Main Baskets (2/0) – Talents BonnRhöndorf (1/1) Das Nachholspiel der Hauptrunde zwischen den Baskets und den Talents, die zuletzt den ersten Saisonsieg feiern durften, verspricht Spannung. Obgleich die Hessen das Hinspiel für sich entschieden und man Ludwigsburg trotz der Abwesenheit von Dilara Özdemir schlagen konnte, glauben wir an die Formstärke der Talents. In einer ausgeglichenen Partie tippen wir auf einen Gästesieg.

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Rückblick: BASS überrascht in Köln, Stuttgart siegt in Heidelberg

Wir blicken auf einen spektakulären Playoff-Auftakt mit Überraschungen und Kantersiegen zurück. Während BASS ein knappes Spiel auswärts in Köln gewinnt, schwächeln die Risterinnen zu hause gegen Osnabrück abermals in der Schlussphase. Im Süden gelang dem MTV Stuttgart ebenfalls der Matchball gegen die favorisierten aber personal geschwächten Basket-Girls Rhein-Neckar. In den Playdowns setzten sich neben der BBA Ludwigsburg auch die Talents BonnRhöndorf durch, die gegen das RegioTeam den ersten Saisonsieg einfuhren. Achtelfinale Nord SC Rist Wedel – Junior-Team Osnabrück/Artland 61:70 Ohne WNBL-Allstar Samira Kama unterlag der SC vor heimischer Kulisse gegen das Junior-Team. In einer wie prognostiziert ausgeglichenen Partie lagen beide Team bis zum Start des letzten Viertels auf Augenhöhe. Die physischen Vorteile der Osnabrücker, die besonders über Leni Ruholl (22 PTS, 12 REB) nur schwer zu stoppen waren, machten sich dann aber bemerkbar. Wedel bekam keine Kontrolle auf den Rebound und zeigte Nerven von der Freiwurflinie. So konnten die Gäste den entscheidenden Lauf starten und sich fürs Rückspiel den Matchball sichern. Neben Ruholl steuerten auch Emilia Atsür (14 PTS) und Teodora Zecevic (12 PTS, 13 REB) wichtige Akzente bei. ALBA Berlin – Rhein Bascats Düsseldorf 120:65 Ein wahres Feuerwerk brannten die Spielerinnen von ALBA Berlin ab. 120 Punkte, 33 Assists und starke Quoten aus dem Feld sichern einen komfortablen Auftaktsieg in der Achtelfinalserie. Düsseldorf um Topscorerin Laura Knaup (29 PTS) geriet früh ins Hintertreffen und hatte defensiv keine Lösungen für das Berliner Team. Bis auf die Dreierquote schaffte man es auch offensiv zu selten eigene Läufe zu generieren. Besonders in der Zone blieb der Weg für Bjeltschik und CO. versperrt. Neben der alles überstrahlenden Carolina Heymann (33 PTS), die sich in den letzten Wochen mehr und mehr in den Fokus spielen konnte, waren auch Mathilda Haensch (14 PTS, 8 REB) und Helene Lehmann (12 PTS, 8 AST) Aktivposten. Phoenix-TSV Hagen – TuS Lichterfelde 101:42 Pure Dominanz in Hagen. Mit einem Halbzeitstand von 55:12 dürfte das Kräfteverhältnis zwischen Hagen und Lichterfelde schnell erklärt sein. Die Gäste bekamen zu keinem Zeitpunkt einen Fuß auf den Boden und bis auf wenige Phasen chancenlos. Auch bedingt von 47 Steals spielten sich die Gastgeber in eine Offensivrausch. Angeführt von Lia Wasielewski (27 PTS) punkteten auch Darina Zraychenko (17 PTS), Emma Huppertz (15 PTS), Katharina Welzel (14 PTS) und Hannah Abramowski (12 PTS) zweistellig. Hagen wird weiterhin auf einen ebenbürtigen Gegner warten müssen, auf den man eventuell im Viertelfinale trifft. Cologne Regio Ladies – BASS Berlin 67:71 Köln kam in der eigenen Halle nur schwer aus den Startlöchern und biss sich an der Berliner Defensive die Zähne aus. Im Schlussviertel starteten die Gäste dank der überragenden Emilia Lepenies (30 PTS) den entscheidenden Lauf. In der Schlussphase kamen die Kölnerinnen nochmal bis auf drei Punkte heran, hatten aber schlussendlich zu wenig Zeit für das Comeback. Neben Lepenies überzeugte auch Clara Rink mit 13 Punkten, sieben Rebounds und sechs Steals. Auf Kölner Seite erwischten bis auf Jule Bruns (16 PTS) die meisten Spielerinnen einen gebrauchten Tag. Achtelfinale Süd TG Main Sharks Würzburg – MTV München 114:37 München hatte in Würzburg nichts zu melden. Der Unterschied zwischen den Bilanzen von 9/1 zu 2/8 über die Hauptrunde machte sich von Beginn an bemerkbar. Aus dem Feld blieben die Gäste bei nur zehn Treffern beinahe wirkungslos und hatten auf den Gegenseite alle Hände voll zu tun die Sharks-Stars Mia Wiegand (25 PTS) und Moescha Bakam (19 PTS, 13 REB) in den Griff zu kriegen. Gelingen tat dies offensichtlich nicht. Zudem erwischten auch Neire Mihailescu (17 PTS) und Tereza Sykorova (15 PTS, 11 REB) produktive Tage. Wie bereits in der Vorschau erwähnt hat der MTV in dieser Saison kein Playoff-Format, traf allerdings mit Würzburg auch auf einen der Top-Aspiranten auf den Titel. TS Jahn München – Junior Falcons Homburg 92:63 Die Gäste spielten eine starke erste Halbzeit, konnten aber besonders im dritten Viertel nicht mehr Schritt halten. Zur Pause lag die TS Jahn nur mit einem Punkt in Front und hatte seine Mühe mit den hessischen Gästen. Beide Teams trafen über die gesamte Partie hochprozentig, wobei sich die Gastgeber deutlich mehr Würfe erspielten und dies ohne eine Vielzahl von Falcons Turnovern. Einen absoluten Sahnetag erwischte Fanny Kirchhoff, die 29 Punkte auflegte. Ihrem Beispiel folgten Matilda Blanarik (20 PTS) und Emma Steinbicker (14 PTS). Noch vermisst wird Anna Matic. Für die Falcons sorgten mit Emily Haux (20 PTS) und Valentina Beising (16 PTS) zwei bekannte Gesichter für Lichtblicke. USC Freiburg – Post SV Nürnberg 81:68 Nürnberg schlug sich wacker, ließ aber besonders im dritten Viertel zu lange schleifen und konnte die Partie trotz spätem Aufbäumen nicht mehr drehen. Freiburg erwischte den besseren Start, konnte aber nicht verhindern dass Nürnberg, besonders in Persona Noemi Schoenauer (37 PTS) offensiven Rhythmus fand. Im Laufe der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber das Tempo aber an. Dank der Allstars Karla Paradzik (22 PTS) und Lara Gierlich (18 PTS), die besonders in Halbzeit eins überzeugten gelang es dem USC den Vorsprung zu verwalten. Basket-Girls Rhein-Neckar – MTV Stuttgart 64:69 Stuttgart dominiert die erste Halbzeit und behält in der Schlussphase die Nerven. Ohne die verletzte Carla Koch fehlte den Basket-Girls defensiv wie offensiv der nötige Punch. Besonders von der Dreierlinie gelang einem wie allerdings auch den Gästen wenig. Der MTV konnte sich im zweiten Viertel einen etwas deutlicheren Vorsprung erspielen, den Rhein-Neckar nicht mehr kontern konnte. Leonie Pfanzelt (12 PTS), Greta Metz (12 PTS) und Leni Schramm-Bünning (13 PTS, 11 REB) gingen somit leer aus. Auf der anderen Seite war der Jubel bei Katara Lischka (22 PTS), Selin Bandirma (12 PTS, 9 REB) und Diana Ivancic (12 PTS, 7 REB) sowie dem Rest groß. Alle Spieltermine und weitere Infos Abstiegsrunde Süd Talents BonnRhöndorf – RegioTeam Stuttgart 69:52 Großer Jubel in Bonn! Nach neun Spielen ohne Sieg, haben es die Talents im zehnten Anlauf geschafft. Gegen das RegioTeam Stuttgart, welches als leichter Favorit in das Spiel ging, lieferten die Gastgeber eine starke Vorstellung ab und belohnten sich mit wichtigen Punkten. Mit dem Sieg zieht Bonn zunächst an Stuttgart vorbei und über den Strich. Wegbereiter dafür waren insbesondere Linda Thimm (17 PTS) und Magdalena Weitz (11 PTS). Die beste Punkteausbeute von Alicia Kugler (20 PTS) blieb unbelohnt. Rhein-Main Baskets – Porsche BBA Ludwigsburg 68:53 Auch die Rhein-Main Baskets konnten einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und gewannen ohne Dilara Özdemir souverän gegen Ludwigsburg. Diese lagen über weite Strecken auf Augenhöhe, ließen dann aber zu viele Lücken in der Defensive, die die Gastgeber im Schlussviertel eiskalt bestraften. Obgleich zwölf Punkte von Jamie Zentgraf (16 PTS, 10 REB) in den letzten zehn Minuten, hatten die Baskets um die umtriebigen Maya Bauer (15 PTS, 11 REB) und Ella Sterling (13 PTS) die Kontrolle.

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WNBL: Playoff-Auftakt steht bevor

Am kommenden Sonntag geht die WNBL in den Start der Playoffs/Playdowns. Im neuen Modus werden die Playoff-Matchups im Best-of-3-Modus gespielt. Den Heimvorteil für das mögliche dritte Spiel sichert sich das Team mit dem höheren Seating der Hauptrunde. Neben der ersten Playoffrunde/Achtelfinale geht auch der Kampf um den Klassenerhalt in seine finale Phase. Achtelfinale Nord SC Rist Wedel (2. Nord) – Junior-Team Osnabrück/Artland (3. West) Wedel und Osnabrück konnten sich jeweils um einen Tabellenplatz verbessern und treffen nun im Achtelfinale aufeinander. Beide scheiterten in der Vorsaison an ALBA Berlin, Osnabrück im Achtel- und Wedel im Viertelfinale. Die Gastgeber, die sich mit einem Sieg aus der Hauptrunde verabschiedeten sind offensiv etwas breiter aufgestellt als die Gäste aus Niedersachsen. Während es beim Junior-Team besonders auf Center-Spielerin Leni Ruholl ankommt, die mit knapp 18 Punkten und zwölf Rebounds im Schnitt ein Double-Double auflegt, verlassen sich die Risterinnen auf das Trio aus Arwen Röhrl, Helene Ehmer und Zoey Norden. Hinzu kommt die agile Samira Kama, die neben Röhrl zum Allstar gewählt wurde. Mit Ruholl, Nele Prowaznik und Teodora Zecevic hat das Junior-Team einen klaren Größenvorteil, den es für den SC gilt mit Tempo wettzumachen. Wir sehen beide Teams auf Augenhöhe, tendieren aber leicht in Richtung Osnabrück. Tipp: 1:2 Osnabrück ALBA Berlin (1. Nord) – Rhein Bascats Düsseldorf (4. West) Während es ALBA bis ins TOP4 schaffte, enttäuschte Düsseldorf in der Vorsaison nach toller Hauptrunde in der ersten Runde gegen Wedel. Das Duell 1. Nord gegen 4. West wirkt eindeutig, aber wir erwarten kein leichtes Weiterkommen für die Berliner. Mit einer zu großen Teilen Playoff-unerfahrenen Mannschaft, in der bis auf Helene Lehmann, viel von den Rookies Matilde Rimoldi, Carolina Heymann und Mathilda Haensch abhängt, könnten sich die Bascats als harte Nuss herausstellen. Die große Stärke der Gäste ist allerdings Schwäche zu gleich. Vieles dreht sich um Laura Knaup, die zu den Spielerinnen mit dem höchsten Punkteschnitt zählt. Düsseldorf ist aber extrem anhängig von der Guard-Spielerin, die in Bochum bereits regulär zweite Bundesliga spielt. Neben Knaup kommt nur Lena Bjeltschik auf über zehn Punkte im Schnitt. Das Duo ist entscheidend für die Bascats, um gegen ALBA bestehen zu können. Unser Tipp geht aufgrund der ausgeglicheneren Mannschaft zum Gruppensieger Nord. Zumal wir gespannt sein dürfen wann der amtierende MVP Lilli Schultze ins Geschehen eintritt. Tipp: 2:1 Berlin Phoenix-TSV Hagen (1. West) – TuS Lichterfelde (4. Nord) Bereits in der Vorsaison gab es genau dieses Matchup zwischen Hagen und Lichterfelde. Es folgten zwei deutliche Siege für den damaligen wie heutigen Gruppensieger. Ähnliches erwarten wir auch dieses Jahr. Hagen spielte sich mühelos durch den Westen und hat auch dank der starken Neuzugänge Emma Huppertz und Lana Schlegel keine Qualität zur Vorsaison eingebüßt. Mit Darina Zraychenko hat man dazu eine MVP-würdige Spielerin in den eigenen Reihen, die zu den scoringstärksten Spielerinnen zählt. In der Breite gibt es mit Lia Wasielewski, Enie Springer, Nele Erfeld und Hannah Abramowski weitere Spielerinnen mit hoher Qualität. Lichterfelde hat diese Tiefe nicht und setzte in der Hauptrunde viel in die Leistung von Sarah Siebold. Wir sehen Hagen klar in der Favoritenrolle. Tipp: 2:0 Hagen Cologne Regio Ladies (2. West) – BASS Berlin (3. Nord) Die Regio Ladies machten wohl den größten Sprung im Vergleich zur Vorsaison und zogen mit sieben Siegen in die Playoffs ein. BASS kam nach langsamem Saisonstart immer besser in die Spur und konnte immerhin Platz drei sichern. Während Köln im Vorjahr in die Playdowns musste, schied BASS im Achtelfinale gegen Metropolitain aus. Auch für diese Saison sehen wir für BASS ein solches Szenario für realistisch. Köln ist mit Alma Schiffer, Jule Bruns, Aurora Blum und Lana Förster hervorragend besetzt. BASS, die häufiger über ihre Defensive punkten, wird viel Last auf die Schultern von Emilia Lepenies und Nele Liewehr verteilen. Auch aufgrund des Heimvorteils rechnen wir mit dem Weiterkommen der Regio Ladies. Tipp: 2:0 Köln Achtelfinale Süd TG Main Sharks Würzburg (1. Mitte) – MTV München (4. Süd) Der amtierende Meister lieferte eine beinahe makellose Hauptrunde ab und ist gegen den MTV München haushoher Favorit. In der Vorsaison gewannen beide Mannschaften ihre Gruppe und zogen ins TOP4 ein. Während München gegen Hagen ausschied, setzten sich die Main Sharks gegen ALBA durch. Der personelle Aderlass hinterließ beim MTV aber Spuren und man zog mit gerade mal zwei Siegen in die Playoffs ein. Faktoren dafür waren vor allem Elena Pecha und Isabelle Reis. Zudem wichtige Stützen sind Vlada Kolesnyk und Azra Dzinic. Auf der Gegenseite stehen besonders TOP4-MVP Mia Wiegand und Rookie des Jahres Moescha Bakam im Fokus. Um diese stellt Headcoach Michael Wiegand eine mittlerweile Playoff-erfahrene Mannschaft mit Layla Mayer, Laura Jordan, Tereza Sykorova und Alisa Milow. Tipp: 2:0 Würzburg TS Jahn München (1. Süd) – Junior Falcons Homburg (4. Mitte) Wiederauflage des Achtelfinals aus der Vorsaison. Damals wurde die TS Jahn Zweiter und die Falcons Dritter. München schlug die Hessen in beiden Begegnungen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In dieser Saison wirkt Jahn noch entschlossener wieder ins TOP4 einzuziehen. Neben den beiden Guards Anna Matic und Emma Steinbicker, hat der Gruppensieger des Südens mit Matilda Blanarik, Lisa Grüner und Silvia Heide weitere Top-Talente in den eigenen Reihen. Kleinreden wollen wir die Junior Falcons aber keineswegs. Emily Haux konnte diese Saison beweisen, dass sie zu den besten Spielerinnen der Liga gehört. Dazu die variablen Aikaterina Romanou und Sofia Gerber. Homburg ist ein guter Viertplatzierter und wäre wohlmöglich gegen einen anderen Gegner für eine Überraschung gut. München ist aber eine Klasse besser. Tipp: 2:0 München USC Freiburg (2. Süd) – Post SV Nürnberg (3. Mitte) Die Gäste schafften es erneut souverän in die Playoffs, auch wenn es diese Saison aufgrund der starken Heidelbergerinnen nur für Platz drei reichte. Freiburg wusste in seiner ersten Saison ebenfalls zu überzeugen. Dank des starken Trios aus Frederike Askamp, Lara Gierlich und Karla Paradzik schicken die Freiburger auch in den Playoffs ein starkes Team ins Rennen. Hinzu stößt Amelie Mbah, die zu den besten Verteidigerinnen der Liga zählt. Ihnen gegenüber stehen die offensivstarken Noemi Schoenauer und Rosina Ortelli. Nachdem es der SV letzte Saison ins Viertelfinale schaffte, sehen wir Freiburg in direkten Matchup stärker. Tipp: 2:0 Freiburg Basket-Girls Rhein-Neckar (2. Mitte) – MTV Stuttgart (3. Süd) Stuttgart lieferte eine ordentliche Debütsaison, blieb aber gegen die Spitzenteams im Süden chancenlos. Rhein-Neckar, die nach einem Zwischenjahr in der Süd-Gruppe zurück in die Mitte rutschten, steigerten sich deutlich und spielten bis zuletzt um den Gruppensieg mit. Am Ende sorgte nur die Korbdifferenz im direkten Vergleich für den zweiten Platz hinter den Main Sharks. Die U16-Bronzegewinnerinnen Carla Koch (aktuell verletzt), Leonie Pfanzelt und Leni Schramm-Bünning bilden das Gerüst in Heidelberg. Dazu ergänzen Greta Metz, Karlotta Sprinckstub und Serafina Reder eine breite Rotation. Im Lager des MTV werden die Augen besonders auf Allstar Diana Ivancic liegen. Mit Feryel Grosko, Selin Bandirma und Katara Lischka verfügen die Schwaben über zusätzliche X-Faktoren. Unsere Tendenz geht relativ deutlich Richtung Neckar, wobei Stuttgart unter Umständen mithalten kann. Tipp: 2:0 Rhein-Neckar Alle Spieltermine und weitere Infos Abstiegsrunde Süd Talents BonnRhöndorf (0/1) – RegioTeam Stuttgart (1/1) Noch fehlt den Talents ein Spiel aus der Hauptrunde was erst eine Woche nach diesem Spieltag ausgetragen wird. Das Rückspiel gegen die Rhein-Main Baskets könnte durchaus noch entscheidende Auswirkungen auf die Gruppe Süd haben. Stand jetzt verweilen die Talents punktlos auf dem vierten Platz und wären damit abgestiegen. Im Duell mit dem RegioTeam, welches die Playoffs denkbar knapp verpasste, wird es nun Zeit den ersten Sieg einzufahren. Dabei helfen sollen besonders Linda Thimm, Laila Bagagnan und Hana Bajramovic, die in der bislang eher müden Talents-Offensive die Lichtblicke waren. Bei den Gästen fokussiert sich viel auf Topscorerin Rika Windgasse, die die Süd-Gruppe mit den meisten Punkten abschloss. Ihr zur Seite stehen Julia Geiger und Alicia Kugler, die ebenfalls belebende Elemente waren. Wir erwarten einen Auswärtssieg. Rhein-Main Baskets (1/0) – Porsche BBA Ludwigsburg (1/1) Eine ausgeglichene Begegnung erwartet uns in Hofheim. Die Baskets, die einen Sieg mit in die Playdowns nehmen, treffen auf die BBA, die nach großen Personalsorgen den Sprung in die Playoffs verpasste. Sollten die Hesse, um Topscorerin Dilara Özdemir ihr Nachholspiel gegen Bonn gewinnen, wäre dies schon ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Neben Özdemir zählt Coach Rolf Weidemann vor allem auf seine junge Achse aus Helen Grgat, Mila Dinnes und Maya Czirwitzky. Bei den Gästen wird die Last auf die Schultern von Jamie Zentgraf und Soraya Kozjek verteilt. Wir rechnen mit einem sehr engen Duell, haben die Gäste aber einen Hauch vorne.

Fredi Open Court

WNBL: 20 Allstars für 25/26 gewählt

Das erste Allstar-Voting der WNBL ist abgeschlossen. Bis einschließlich 08. Februar 2026 konnte man seine Stimmen abgeben. Nach Eingang der knapp 40.000 Votes folgt hier nun das Ergebnis der Auslosung. Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen: NORD 1. Mathilda Haensch (ALBA Berlin) 4.004 Votes 2. Samira Kama (SC Rist Wedel) 3.549 Votes 3. Carolina Heymann (ALBA Berlin) 2.867 Votes 4. Arwen Röhrl (SC Rist Wedel) 2.756 Votes 5. Sarah Siebold (TuS Lichterfelde) 2.458 WEST 1. Darina Zraychenko (Phoenix-TSV Hagen) 9.522 Votes 2. Jule Bruns (Cologne Regio Ladies) 4.607 Votes 3. Emma Huppertz (Phoenix-TSV Hagen) 4.415 Votes 4. Laura Knaup (Rhein Bascats Düsseldorf) 3.386 Votes 5. Leni Ruholl (Junior-Team Osnabrück/Artland) 3.090 Votes MITTE 1. Leonie Pfanzelt (Basket-Girls Rhein-Neckar) 8.837 Votes 2. Linda Thimm (Talents BonnRhöndorf) 7.321 Votes 3. Carla Koch (Basket-Girls Rhein-Neckar) 7.005 Votes 4. Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) 6.559 Votes 5. Leni Schramm-Bünning (Basket-Girls Rhein-Neckar) 5.974 Votes SÜD 1. Frederike Askamp (USC Freiburg) 9.100 Votes 2. Anna Matic (TS Jahn München) 6.217 Votes 3. Karla Paradzik (USC Freiburg) 4.157 Votes 4. Lara Gierlich (USC Freiburg) 3.880 Votes 5. Diana Ivancic (MTV Stuttgart) 3.312 Votes Alle Spieltermine und weitere Infos

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Rückblick: ALBA behält weiße Weste

Wir schauen vollständigkeitshalber auf die drei Nachholspiele der letzten Woche. Bis auf die Partie zwischen den Rhein-Main Baskets und den Talents BonnRhöndorf haben nun alle Mannschaften die Hauptrunde abgeschlossen. Am 15. Februar starten dann die Playoffs bzw. Playdowns. NORD Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – SC Rist Wedel 58:63 Schon am Mittwochabend sicherte sich der SC Rist Wedel (6/4) den zweiten Platz. Mit einem knappen Sieg in Braunschweig (1/9), der mit Sicherheit auch der klammen Personaldecke geschuldet war beendete der SC die Saison mit sechs Siegen und trifft nun Osnabrück. Ohne Arwen Röhrl, Samira Kama, Emma Ladiges und Elisabeth Hütteroth drehten die Gäste die Partie erst im vierten Viertel. Offensive Last schulterten besonders Imani-Lou Nyassi (18 PTS) und Helene Ehmer (16 PTS). Die Gastgeber um Topscorerin Cherise McCaw (15 PTS), konnten sich trotz dreier Double-Doubles (Rania Ayadi, Giuliana Sciaraffia und Mie Frese) nicht für den engagierten Auftritt belohnen. BASS Berlin – ALBA Berlin 60:63 Im Berliner Stadtduell behält der Spitzenreiter ALBA (10/0) die Oberhand und schließt die Hauptrunde ungeschlagen ab. Für BASS (5/5) bleibt der dritte Platz und das Achtelfinal-Matchup mit den Cologne Regio Ladies. Bei den Gästen musste man mit Matilde Rimoldi, Mathilda Haensch und Carolina Heymann gleich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten. Dafür sprangen Helene Lehmann (14 PTS, 6 STL) und Alma Nedo (12 PTS, 11 REB) in die Bresche. MITTE Basket-Girls Rhein-Neckar – Talents BonnRhöndorf 75:54 Bonn (0/9) verschlief den Start und das Ende und unterliegt deutlich in Heidelberg. Die Basket-Girls, die ohne Carla Koch, Leonie Pfanzelt und Leni-Schramm Bünning vor allem auf Greta Metz (22 PTS, 8 REB, 4 STL) setzten, spielten einen ansehnlichen Teambasketball und erspielten sich 20 Assists. In den Playoffs wartet nun Aufsteiger MTV Stuttgart. Bonn hat noch ein Nachholspiel gegen die Baskets vor der Brust, welches für die Playdowns noch eine Rolle spielen kann. Alle Spieltermine und weitere Infos

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Rückblick: Lichterfelde sichert Playoffs gegen Wedel

Die Hauptrunde der WNBL-Saison 2025/2026 ist Vergangenheit. In einem spektakulären Finale verpasste RegioTeam Stuttgart aufgrund eines einzelnen Punkts die Playoffs und der MTV München sichert trotz Niederlage Platz vier. Ebenfalls in die Playoffs schaffte es der TuS Lichterfelde. Osnabrück überholt Düsseldorf und Würzburg krönt sich zum Gruppensieger. NORD BASS Berlin – Mitteldeutsche Basketball Academy 56:57 Trotz des knappen Sieges der MBA (4/6) bei BASS Berlin (5/4), geht es für die Hallenser in die Playdowns. In einer ausgeglichenen Partie, kontrollierten die Gastgeber die erste Hälfte, bekamen die MBA nach dem Seitenwechsel aber nicht in den Griff und gaben die Führung her. Im letzten Viertel wurde es dann nochmal dramatisch. Nachdem Maxine Eloi-Adolphe BASS mit 54:53 in Führung brachte (03:10), erlahmten beide Offensiven und erst in der Schlussminute drehte Magdalena Zimmermann den Spielstand (54:55). Olivia Ihssen (13 PTS, 14 REB) antwortete mit noch 15 Sekunden (56:55). In den finalen Sekunden nutzte Ronja Meixner (12 PTS, 12 REB) einen Foulpfiff, um mit zwei getroffenen Freiwürfen den Sieg der Gäste zu sichern. Trotz dieser starken Moralleistung, bleibt die MBA hinter Lichterfelde, da diese zu hause Wedel schlagen konnten. Für Elisabeth Böhlert (20 PTS) und Co. gilt es sich nun für die Abstiegsrunde zu wappnen. TuS Lichterfelde – SC Rist Wedel 58:55 Lichterfelde (4/6) sichert die Playoffs dank eines hart erkämpften Sieges gegen Wedel (5/4). Die Gäste gingen mit einer knappen Führung in die Pause, gaben den Sieg aber ähnlich wie in der Vorwoche im vierten Viertel her. Nachdem Helene Ehmer (18 PTS, 10 REB) per Dreier zum 53:53 ausglich, blieben beiden Teams knapp zwei Minuten auf der Uhr. Sarah Siebold (13 PTS, 11 REB, 4 AST) und Emily Petko setzten in der Schlussphase die entscheidenden Akzente. Lichterfelde stellte damit ebenfalls auf vier Siege und gewinnt den direkten Vergleich mit der MBA. Wedel trifft zum Hauptrundenabschluss am Mittwoch auf Braunschweig. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – ALBA Berlin 51:113 Es war die erwartet deutliche Angelegenheit zwischen den Girls Baskets (1/8) und ALBA (9/0). Offensiv lief es für die Gastgeber, die ohne Rania Ayadi auskommen mussten gar nicht so schlecht. Defensiv bekam man aber zu keinem Zeitpunkt auf die Berlinerinnen, die mit 113 Punkten ihren Saisonbestwert aufstellten. Besonders auffällig präsentierte sich Carolina Heymann (23 PTS, 10 REB), die neben Matilde Rimoldi (16 PTS), Mathilda Haensch (12 PTS) und Carlotta Kreinsen (11 PTS, 14 REB) das ALBA-Kollektiv anführte. WEST Junior-Team Osnabrück/Artland – Metropolitain Girls 85:48 Einen wichtigen Heimsieg konnte das Junior-Team (6/4) zu hause gegen die Metropolitain Girls (1/9) einfahren. Mit dem souveränen Sieg zog man an den Bascats Düsseldorf vorbei und geht nun auf Platz drei in die Playoffs. Wegbereiter waren in erster Linie Leni Ruholl (19 PTS, 15 REB) und Teodora Zecevic (15 PTS, 5 REB). Für die Girls um Topscorerin Francesca Hülsmann (12 PTS) geht eine komplizierte Hauptrunde zu Ende und man nimmt immerhin einen Sieg in die Playdowns mit. TG Neuss Junior Tigers – Phoenix-TSV Hagen 29:109 Hagen (10/0) überrollt Neuss (1/9) und schließt die zweite Hauptrunde in Folge mit zehn Siegen ab. Mit der Tatsache dass Hagen mehr Freiwürfe traf als Neuss Freiwürfe und Feldwürfe zusammen sollten die Kräfteverhältnisse schnell erklärt sein. Ohne Darina Zraychenko, zogen Emma Huppertz (32 PTS, 15 REB, 5 STL), Hannah Abramowski (26 PTS, 8 REB) und Lia Wasielewski (22 PTS, 6 STL) die Fäden. Die Phoenixe treffen im Achtelfinale nun auf Lichterfelde. Rhein Bascats Düsseldorf – Cologne Regio Ladies 38:74 Ohne Laura Knaup und Lena Bjeltschik blieben die Bascats (5/5) gegen die Regio Ladies (7/3) chancenlos. Nach einigen schwächeren Wochen, fanden die Kölnerinnen die richtige Antwort und fuhren dank Alma Schiffer (21 PTS) und Lana Förster (17 PTS) den siebten Sieg ein. In den Playoffs wartet nun entweder BASS Berlin oder Rist Wedel. Für die Bascats geht es aufgrund des Sieges von Osnabrück auf den vierten Platz, mit dem man in der ersten Runde nach Berlin zu ALBA muss. Alle Spieltermine und weitere Infos MITTE Junior Falcons Homburg – Basket-Girls Rhein-Neckar 46:71 Falcons (4/6) bekommen Offensive gegen Rhein-Neckar (8/1) nicht auf den Court und unterliegen deutlich. Besonders in der ersten Halbzeit wirkten die Gastgeber mit der Offensivpower der Basket-Girls überfordert. In toller Form präsentierten sich hingegen Leni Schramm-Bünning (16 PTS, 5 REB), Carla Koch (14 PTS, 9 REB, 5 STL, 6 BLK) und Greta Metz (13 PTS, 11 REB). Rhein-Neckar schließt damit eine tolle Saison auf dem zweiten Platz ab und erwartet nun den MTV Stuttgart. Für die Falcons geht es gegen die TS Jahn München. TG Main Sharks Würzburg – Post SV Nürnberg 79:65 Würzburg (9/1) sichert Gruppensieg mit souveränem Sieg gegen Nürnberg (6/4). Vom Start weg dominierten die Gastgeber und ließen den SV erst in der zweiten Halbzeit etwas zur Entfaltung kommen. Noemi Schoenauer (21 PTS) und Rosina Ortelli (17 PTS) stemmten sich vergebens gegen die vierte Niederlage. Mia Wiegand (27 PTS, 7 REB) und die Sharks blieben aber zum neunten Mal auf der Erfolgsstraße und empfangen nun auf dem Weg ins TOP4 den MTV München. Nürnberg reist zum USC Freiburg. SÜD RegioTeam Stuttgart – Porsche BBA Ludwigsburg 83:66 Ein Punkt fehlte dem RegioTeam Stuttgart (2/8) am Ende gegen Ludwigsburg (2/8), um trotz des deutlichen Sieges in die Playoffs zu kommen. Bei der BBA feierten Soraya Kozjek und Jamie Zentgraf ihr Comeback konnten aber beide nichts an der deutlichen Niederlage und dem Einzug in die Playdowns ändern. Stuttgart mit einer der stärkeren Saisonleistungen, die aber am Ende im Dreiervergleich nur zu einem Gleichstand mit dem MTV München führte. Beide Mannschaften hatten die gleiche Korbdifferenz (im Dreiervergleich). Somit ging es einen Schritt weiter und die Korbdifferenz auf die gesamte Saison zählte. Dort stehen die Münchener deutlich besser da und blieben somit trotz Niederlage auf Platz vier. Der Sieg spielte für Stuttgart um Topscorerin Rika Windgasse (31 PTS) trotzdem eine Rolle, da er mit in die Abstiegsrunde genommen wird. TS Jahn München – USC Freiburg 73:64 Das Topspiel zwischen München (10/0) und Freiburg (8/2) geht im Schlussviertel an den Gastgeber. Freiburg lieferte eine gute Auswärtspartie und hielt das Spiel lange offen. Knackpunkt war das vierte Viertel. Mit noch knapp neun Minuten lag man 51:56 vorne und musste dann aber einen 16:0-Lauf der TS Jahn hinnehmen, der das Spiel drehte. Davon erholten sich die Breisgauer nicht mehr. Mit zehn Punkten im letzten Viertel avancierte Matilda Blanarik (22 PTS) zur Matchwinnerin. Bei Freiburg erzielte Karla Paradzik mit 18 Zählern den Bestwert. MTV Stuttgart – MTV München 71:58 Mit einem blauen Auge schaffte es der MTV München (2/8) in die Playoffs. Hätte das RegioTeam einen Punkt mehr erzielt oder weniger kassiert, hätten die Münchener die Playoffs streichen müssen. Gleichermaßen hielt man die Niederlage gegen den MTV Stuttgart so in Maßen, dass man über die gesamte Saison eine bessere Korbdifferenz gegenüber dem RegioTeam hat und somit auf Platz vier bleibt. Azra Dzinic hatte hierbei mit 23 Punkten den größten Anteil. Beim MTV Stuttgart überragte erneut die formstarke Diana Ivancic (24 PTS). Die Schwaben werden es im Achtelfinale gegen Rhein-Neckar trotzdem schwer haben.

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Vorschau: Drei Anwärter auf Platz vier im Süden

Letzter Spieltag der WNBL-Hauptrunde 25/26. Bis auf vier Nachholspiele in der kommenden Woche befinden wir uns auf der Zielgeraden. Besonders im Süden freuen wir uns auf hoffentlich etwas Dramatik. Bis auf den dritten Platz sind alle anderen Plätze noch nicht in Stein gemeißelt. Im Norden geht das Duell um Platz vier zwischen Lichterfelde und der MBA in seine letzte Runde. NORD BASS Berlin (5/3) – Mitteldeutsche Basketball Academy (3/6) Beide Mannschaften hoffen mit einem Sieg tabellarisch zu klettern. Für die Gastgeber aus Berlin geht es um Platz zwei auf dem aktuell noch Wedel verweilt. Gewinnt man gegen die abstiegsbedrohte MBA und Wedel patzt gegen Lichterfelde, könnte man sich den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde sichern. Gleichermaßen ist auch die MBA zum Siegen verdammt. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit Lichterfelde brauchen die Hallenser einen Sieg und eine Lichterfelder Niederlage. Damit würde die MBA nach zwei Jahren der Playdowns endlich wieder Teil der Playoffs sein. Im Hinspiel siegten die Gastgeber knapp. Wir hoffen auf eine spannende Partie, halten aber einen Heimsieg für realistischer. TuS Lichterfelde (3/6) – SC Rist Wedel (5/3) Ähnliches Bild in Lichterfelde. Wobei es hier beim TuSLi und SC darum geht den aktuellen Platz zu verteidigen. Wedel riskiert es bei einer Niederlage noch auf Platz drei zu fallen. Lichterfelde könnte es indes noch in die Abstiegsrunde verschlagen. Dafür müsste die MBA gewinnen und man selber zu hause unterliegen. Das Hinspiel ging in einer punktearmen Begegnung an die Gäste. Um den erhofften Sieg einzufahren braucht Lichterfelde definitiv einen guten Tag und eine zuletzt pausierende Sarah Siebold. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (1/7) – ALBA Berlin (8/0) Für beide Teams steht nach dem kommenden Wochenende noch eine Partie aus. Eine große Bedeutung haben diese Spiele aber nicht. Braunschweig könnte selbst mit zwei Siegen nicht mehr auf den Playoff-Zug aufspringen, da man im direkten Vergleich sowohl gegen die MBA als auch Lichterfelde im Hintertreffen liegt. ALBA ist als Gruppensieger bereits für die Playoffs gesetzt. Am Sonntag sollten sich demnach die Berliner deutlich durchsetzen. WEST Junior-Team Osnabrück/Artland (5/4) – Metropolitain Girls (1/8) Für die Gäste gab es letzte Woche den lang ersehnten ersten Saisonsieg. Mit diesem konnte man die roten Laterne an Neuss weitergeben. Trotzdem geht es für die Girls in die Playdowns, während Osnabrück noch in einen Zweiervergleich mit Köln oder Düsseldorf kommen könnte. In diesem stehen die Plätze zwei bis vier zur Debatte. Dafür braucht es aber einen Sieg vor heimischer Kulisse, den das Junior-Team aus unserer Sicht auch einfahren wird. TG Neuss (1/8) – Phoenix-TSV Hagen (9/0) Neuss unterlag zuletzt im Kellerduell gegen Metropolitain und empfängt nun den Spitzenreiter aus Hagen. Die Gäste sind weiterhin ungeschlagen und hatten vergangene Woche wenig Probleme die Bascats zu bezwingen. Für beide Team steht am Wochenende nichts auf dem Spiel. Hagen wird als Gruppensieger in die Playoffs gehen, während Neuss hofft sich in der Abstiegsrunde zu retten. Alles außer ein Hagener Sieg käme einer Sensation gleich. Rhein Bascats Düsseldorf (5/4) – Cologne Regio Ladies (6/3) Gewinnen die Gastgeber mit mindestens 14 Punkten Differenz, ziehen sie an den Regio Ladies vorbei. Düsseldorf unterlag letzte Woche nach zwei Siegen gegen Hagen, wird Köln aber fordern. Diese enttäuschten zuletzt gegen das Junior-Team und hoffen eine ansonsten starke Saison mit dem Heimvorteil im Achtelfinale zu belohnen. Das Hinspiel gewannen die Regio Ladies souverän, wobei wir glauben die Bascats haben keine schlechten Chancen das Wiedersehen für sich zu entscheiden. Alle Spieltermine und weitere Infos MITTE Junior Falcons Homburg (4/5) – Basket-Girls Rhein-Neckar (7/1) Während es für die Gastgeber um nichts mehr geht, könnten die Basket-Girls mit einem Sieg und einer Würzburger Niederlage gegen Nürnberg am kommenden Wochenende noch Gruppensieger werden. Dann treffen die Basket-Girls in der Nachholpartie auf die Talents. Nach unten kann einem keiner mehr gefährlich werden, da man selbst bei noch zwei Niederlagen im direkten Vergleich mit Nürnberg vorne liegt. Für die Falcons gilt dasselbe. Man steht sicher auf seinem vierten Platz und trifft in der ersten Playoffrunde auf den Gruppensieger aus dem Süden. Am Sonntag tippen wir auf das Team aus Heidelberg. TG Main Sharks Würzburg (8/1) – Post SV Nürnberg (6/3) Die Ausgangslage in Würzburg ist schnell erläutert. Gewinnt Würzburg, wovon wir aktuell ausgehen, ist man Gruppensieger. Nürnberg hingegen kann sich weder nach oben noch nach unten bewegen und wird die Saison auf Platz drei beenden. Das Hinspiel bot wie viele Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften viel Spannung, obgleich die Main Sharks in dieser Saison wieder einmal zur Bestform auflaufen konnten. SÜD RegioTeam Stuttgart (1/8) – Porsche BBA Ludwigsburg (2/7) Die Partie auf die wir am gespanntesten schauen ist in Stuttgart. Beide Mannschaften brauchen zwingend einen Sieg und eine Niederlage des MTV München beim MTV Stuttgart, um noch auf den vierten Platz zu springen. Ludwigsburg, die in den letzten Partien mit großen Personalsorgen zu kämpfen hatten, wären bei einem Sieg und einer MTV-Niederlage sicher in den Playoffs. Gewinnt man und der MTV tut dies gleich, verliert man im direkten Vergleich und bleibt auf Platz fünf. Gewinnt das RegioTeam und der MTV unterliegt, kommt es zu einem Dreiervergleich, bei dem dann die Differenz aus dieser eine große Rolle spielt. Stuttgart müsste mindestens eine Differenz von 18 Punkten ausgleichen, um noch auf Platz vier zu springen. Der Ausgang der Partie hängt unserer Sicht stark von der Ludwigsburger Rotation ab. Fehlen Jamie Zentgraf und Soraya Kozjek, wird das RegioTeam mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich gewinnen können. Andernfalls sehen wir Ludwigsburg mindestens auf Augenhöhe. TS Jahn München (9/0) – USC Freiburg (8/1) Freiburg könnte mit einem Sieg mit mindestens 29 Punkten noch Gruppensieger werden. Unwahrscheinlich, aber zumindest eine theoretische Chance, die diesem Topspiel zusätzlich etwas Seriosität verleihen sollte. Beide Mannschaften gehen mit Heimvorteil in die erste Playoffrunde und sind aus unserer Sicht heiße Kandidaten für das TOP4. Unser Tipp für Sonntag ist aber ein Heimsieg, wobei es auch darauf ankommt welche Ausfälle die TS Jahn eventuell zu beklagen hat. MTV Stuttgart (5/4) – MTV München (2/7) Es hängt am bekannten seidenen Faden. Alles was der MTV braucht ist ein Sieg. Dann wäre man das vierte Jahr in Serie in den Playoffs. Unterliegt man, könnte die Serie unter Umständen reißen. Der MTV Stuttgart muss sich diese Sorgen nicht mehr machen und wird unabhängig vom Ausgang auf Platz drei in die Playoffs einziehen. Nachdem sich die Gäste am vergangenen Spieltag wacker gegen den Spitzenreiter schlagen konnten, halten wir einen Auswärtssieg trotz des deutlichen Hinspiels nicht für ausgeschlossen.

WNBL News

Amtierende Titelträger:innen

Deutscher Meister: TG Main Sharks Würzburg
TOP4 MVP: Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg)
MVP: Lilli Schultze (ALBA Berlin)
COTY: Doris Schuck (MTV München)
ROTY: Moescha Bakam (TG Main Sharks Würzburg)

Die U18-Bundesliga für Mädchen

Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Historie

Jahr Champion Most Valuable Player Coach of the Year Rookie of the Year (Roland-Geggus-Award) TOP4 MVP
2010 SV Halle Junior Lions Laura Hebecker (SV Halle Junior Lions)
2011 SG TV Saarlouis/BIT Trier Katharina Müller (SG TV Saarlouis/BIT Trier)
2012 BG Zehlendorf Henriette Link (BG Zehlendorf)
2013 TSV Hagen Lisa Janko (Rhein-Main Baskets) Tobit Schneider (TSV Hagen) Leonie Schütter (TSV Hagen)
2014 OSC Junior Panthers Leonie Schütter (TSV Hagen) Jörg Scherz (OSC Junior Panthers) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Flavia Behrendt (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2015 Herner TC Theresa Simon (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Cäsar Kiersz (BSG Basket Ludwigsburg) Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Anna Lappenküper (Herner TC)
2016 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Hanna Ballhaus (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Nina Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2017 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Emily Bessoir (TS Jahn München) Ulf Schabacker (DJK Don Bosco Bamberg) Franka Wittenberg (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2018 TS Jahn München Nyara Sabally (TuS Lichterfelde) Armin Sperber (TS Jahn München) Clara Wilke (ALBA BERLIN) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2019 ChemCats Chemnitz Magdalena Landwehr (DJK Don Bosco Bamberg) Dr. Markus Klusemann (TS Jahn München) Frieda Bühner (OSC Junior Panthers) Elea Gaba (ChemCats Chemnitz)
2020 TuS Lichterfelde Lina Sontag (TuS Lichterfelde) Alexandra Maerz (TuS Lichterfelde) Elisa Mevius (Team Mittelhessen)
2022 ALBA BERLIN Nicole Brochlitz (ChemCats Chemnitz) Thomas Seltner (ChemCats Chemnitz) Rosalie Esser (ALBA BERLIN) Hilke Feldrappe (ALBA BERLIN)
2023 Rhein-Main Baskets Helena Englisch (MTV München) Rolf Weidemann (Rhein-Main Baskets) Marija Ilic (TG Neuss Junior Tigers) Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets)
2024 BSG Basket Ludwigsburg Clara Bielefeld (Metropolitain Girls) Jan-Christian Both (SC Rist Wedel) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) Chloé Emanga-Noupoué (BSG Basket Ludwigsburg)
2025 TG Main Sharks Würzburg Lilli Schultze (ALBA Berlin) Doris Schuck (MTV München) Moescha Bakam (TG Main Sharks Würzburg) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg)

WNBL-Ballpartner

Molten unterstützt den weiblichen Basketball

In den kommenden vier Spielzeiten wird in der WNBL ausschließlich mit MOLTEN-Bällen gespielt. Seit der Saison 2020/2021 ist der B6G4500 der offizielle Spielball in der WNBL. Alle teilnehmenden WNBL-Vereine erhalten ein Ballpaket der Firma Molten.