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FIBA stärkt Frauen im Sportjournalismus …

Die FIBA möchte noch mehr Frauen auf der internationalen Basketball-Bühne sichtbar machen. Mit dem Start von She Calls Game 2026 schafft sie neue Möglichkeiten für Frauen, Geschichten über Basketball zu erzählen. Die Initiative ist Teil der FIBA-Strategie „Women in Basketball“ und soll Frauen im Sportjournalismus gezielt fördern. Ziel ist es, kreative Geschichten und authentische Inhalte von Frauen aus allen Regionen der Welt zu ermöglichen. Egal ob vor dem Mikrofon, hinter der Kamera, beim Schreiben oder beim Erstellen von Inhalten: Die FIBA möchte Frauen mit ersten Medienerfahrungen unterstützen, die ihre Karriere im Basketball starten oder weiterentwickeln möchten. Die neue Kampagne baut auf dem großen Erfolg von She Calls Game 2022 auf. Damals wurden erstmals mehr Frauen als Kommentatorinnen in internationale Übertragungen eingebunden. In den Folgejahren arbeiteten dadurch mehr Frauen in Medienteams bei verschiedenen FIBA-Events. Neben den bisherigen Rollen als Kommentatorin und Fotografin gibt es nun zusätzlich die Rollen Content Creator und Autorin. Alle ausgewählten Teilnehmerinnen erhalten Unterstützung, Betreuung und Schulungen durch erfahrene FIBA-Medienprofis. Außerdem bekommen sie die Möglichkeit, bei den Qualifikationsturnieren zum FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 praktische Erfahrungen zu sammeln. Teil des großen FIBA-Medienteams werden Für die ausgewählten Kandidatinnen bedeutet dies auch eine Teilnahme an der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 im September in Berlin (Deutschland). Kommentatorinnen und Content Creator werden dabei Teil des großen FIBA-Medienteams. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis sagt: „Wir freuen uns sehr, dieses neue Kapitel der Initiative zu starten. Es gibt viele talentierte Frauen mit großer Leidenschaft für Basketball, die bereit sind, starke und mitreißende Geschichten über unseren Sport zu erzählen. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 ist ein großer Anreiz. Gleichzeitig geht es darum, Fähigkeiten aufzubauen und langfristig ein starkes, vielfältiges Medienteam für viele zukünftige FIBA-Events zu entwickeln – nicht nur im Frauenbasketball.“ Interessierte Bewerberinnen sollten sich beeilen, da die Bewerbungsfristen für die einzelnen Kategorien im Februar 2026 enden. Die vorausgewählten Bewerberinnen nehmen im März an den Qualifikationsturnieren teil. Die Gewinnerinnen werden im April bei der offiziellen Auslosung der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 bekannt gegeben. So kannst du dich bewerben Kommentatorinnen – Reiche hier einen kurzen Kommentar-Clip zu einer vorgegebenen Spielsituation ein. – Bewerbung per E-Mail bis 16. Februar. Content Creator – Sende ein 1-minütiges POV-Video von einem lokalen Basketballspiel. – Zeige einen emotionalen und besonderen Moment des Spiels. – Bewerbung per E-Mail bis 23. Februar. Autorinnen (Content Writer) – Reiche eine Seite über dich und deine Motivation ein. – Zusätzlich zwei journalistische Texte. – Bewerbung per E-Mail bis 10. Februar. Fotografinnen – Reiche eine eine Seite über dich und deine Erfahrung in der Sportfotografie ein. – Bewerbung per E-Mail bis 10. Februar. Die Gewinnerinnen aller Kategorien werden am 21. April 2026 bei der Auslosung des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin bekannt gegeben. Für weitere Informationen: Hier klicken

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Women’s World Cup 2026: Opals – Australiens Basketball-Flaggschiff

An dieser Stelle stellen wir Ihnen Monat für Monat die bereits jetzt qualifizierten Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Australien. Opals – Australiens Basketball-Flaggschiff Athletik, Spielintelligenz, Tiefe im Kader und internationale Erfahrung … diese Eigenschaften stehen sinnbildlich für die australischen Basketballdamen, die Opals. Als Asienmeisterinnen 2025 haben sie sich frühzeitig für den Women’s Basketball World Cup 2026 qualifiziert und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie zu den konstantesten Top-Nationen im Damenbasketball zählen. Australien blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte im internationalen Damenbasketball zurück. Kaum ein anderes Team schafft es über Jahrzehnte hinweg, auf Welt- und Olympiaebene regelmäßig um Medaillen mitzuspielen. Der Triumph bei der Asienmeisterschaft 2025 war dabei nicht nur ein weiterer Titel, sondern Ausdruck einer stabilen Entwicklung, in der erfahrene Führungsspielerinnen und eine neue Generation nahtlos ineinandergreifen. Etablierte Weltmacht mit Titelambitionen Die Opals sind seit Jahren ein fixer Bestandteil der globalen Elite. Olympische Medaillen, WM-Podiumsplätze und zahlreiche Finalteilnahmen bei kontinentalen Wettbewerben unterstreichen ihren Anspruch. Besonders bemerkenswert ist die Konstanz, mit der Australien selbst nach personellen Umbrüchen wettbewerbsfähig bleibt – ein Verdienst der starken nationalen Liga (WNBL), der engen Verzahnung mit der WNBA und der professionellen Nachwuchsarbeit. Der australische Spielstil verbindet körperliche Präsenz mit hoher taktischer Disziplin. Defensiv agieren die Opals aggressiv, aber kontrolliert, offensiv variabel und geduldig. Schnelles Umschalten, gutes Spacing und konsequentes Rebounding zählen zu ihren Markenzeichen. Kaum ein Team ist so unangenehm zu bespielen, weil Australien Tempo, Physis und Cleverness miteinander kombiniert. Schlüsselspielerinnen und Teamstruktur Das australische Team zeichnet sich weniger durch eine einzelne Superstar-Abhängigkeit als durch außergewöhnliche Kaderbreite aus. Zahlreiche Spielerinnen wie z.B. die Routiniers Sami Whitcomb (Phoenix Mercury), Rebecca Allen (Chicago Sky) und Stephanie Talbot (Golden State Valkyries) verfügen neben Akteurinnen wie Ezi Magbegor (Seattle Storm), Alanna Smith (Minnesota Lynx) oder Jade Melbourne (Washington Mystics) über WNBA-Erfahrung und übernehmen je nach Spielsituation Verantwortung. Einige australische Korbjägerinen sind auch Jahr für Jahr bei starken europäischen Klubs in der EuroLeague Women am Ball. Die Balance zwischen Erfahrungen und Nachwuchs-„Power“ macht die Opals besonders schwer ausrechenbar. Gecoacht wird das Team von Head Coach Sandi Brondello und Associate Head Coach Paul Goriss mit klarem Fokus auf Struktur, defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit. Rollen sind klar definiert, die Rotation tief – ein entscheidender Faktor in Turnieren mit hoher Spielbelastung. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Bronze bei Olympia 2024 in Paris Nach einem „Schock“ zum Auftakt mit einer 62:75-Niederlage gegen Nigeria zeigte Australien seine ganze Klasse und bezwang in den verbleibenden beiden Gruppenspielen Kanada (70:65) und Gastgeber Frankreich (79:72). Als Gruppenzweiter trafen die Opals dann mit Serbien auf einen weiteren Gruppenzweiten. Mit dem klaren 85:67 stand Australien im Halbfinale, wo man gegen die späteren Olympiasiegerinnen aus den USA mit 64:85 unterlag und nur den Beginn der Partie ausgelichen gestalten konnte. Es folgte ein echter Krimi um Bronze gegen Europameister Belgien. Der lag zu Beginn des Schlussabschnitts noch mit vier Punkten in Front, ehe u.a. die Routine von Tess Magden dafür sorgte, dass sich das Team von „down under“ noch mit 85:81 durchsetzen konnte. Auffälligste australische Akteurinnen bei Olympia 2024 waren Sami Whitcomb (13 PTS, 3,5 REB, 5,3 AST, 1,5 STL), Ezi Magbegor (11,5 PTS, 6 REB, 2,5 AST, 1,5 BLK) und Alanna Smith (11,5 PTS, 8 REB, 2,2 AST, 1,2 STL). Asienmeisterschaft 2025 Bei der Asienmeisterschaft 2025 bestätigte Australien seine Favoritenrolle. Trotz des Fehlens zahlreicher Spitzenspielerinnen wegen der parallel laufenden WNBA-Saison holten sich die Opals den Titel. Auf dem Weg zum Triumph hatte man anfangs zwei leichte Aufgaben zu bewältigen. 115:39 gegen die Philippinen und 113:34 gegen den Libanon lauteten dementsprechend die Resultate, ehe es gegen Japan doch schon deutlich enger wurde (79:67). Das Halbfinale gegen Südkorea wurde mit 86:73 gewonnen, im Finale warteten wieder die Japanerinnen. Und die wehrten sich und waren bis zum 73:73 sechs Minuten vor dem Ende voll im Spiel. Dann aber übernahm Australien das Kommando und siegte schließlich mit 88:79. Aus einer extrem ausgeglichen auftretenden australischen Mannschaft (Elf Spielerinnen mit mehr als sechs Punkten im Schnitt) ragten Alexandra Fowler (Perry Lakes Hawks/AUS, 11,8 PTS, 7,2 REB, 3,8 AST, 1,4 STL), Sara Blicavs (Melbourne Tigers/AUS, 11,4 PTS, 5,2 REB, 1,8 AST, 1,4 STL) und Stephanie Reid (Diamond Valley Eagles/AUS, 11,2 PTS, 1,2 REB, 7,4 AST) heraus. Ausblick auf den Women’s World Cup 2026 Mit dem Asientitel 2025, einem erfahrenen Kern und international geprägten Spielerinnen reisen die Opals als klarer Medaillenkandidat nach Berlin. Australiens Ziel ist traditionell hoch gesteckt: das Finale und der Kampf um Gold. Als eingespieltes, physisch starkes und taktisch diszipliniertes Team zählen die Opals auch 2026 zu den größten Herausforderern der USA und Europas Top-Nationen. Bilanz gegen Deutschland Deutschland und Australien trafen in der Vergangenheit insgesamt nur vier Mal aufeinander, unter anderem bei der Weltmeisterschaft 1998 in Deutschland (69:88 in Wuppertal). Bislang gelang einer deutschen Damenasuwahl noch kein Erfolg gegen die Opals (0:4, Korbverhältnis 240:329), die immer als klare Favoritinnen ins Spiel gingen. So auch beim bisher letzten Aufeinandertreffen am 10. Februar 2024 im brasilianischen Belém, als Deutschland mit 52:85 unterlag, angesichts des folgenden, entscheidenden Spiels gegen Brasilien aber nicht alle Kräfte einsetzte.

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SPOTLIGHT – Augen auf Frieda Bühner

In der Videoreihe „SPOTLIGHT – AUGEN AUF UNSERE SPIELERINNEN“ powered by Kellogg’s & 123bus werfen wir bei unseren Nationalspielerinnen einen Blick hinter die Kulissen. In Folge 3 sind wir dieses Mal in Madrid bei Frieda Bühner. Die 21-Jährige ist seit 2024 bei Estudiantes Madrid aktiv. Unser Team hat sie bereits vor einigen Monaten in der spanischen Hauptstadt besucht. Frieda begibt sich mit ihren Eltern und mit dem Redaktionsteam Aleyna Demirel und Jakob Berger auf einen kleinen Stadtrundgang durch die Metropole. Dabei erzählt sie unter anderem, dass sie immer nur nach vorne schaut (auch weil sie die Vergangenheitsform im Spanischen noch nicht beherrscht), Tacos nicht zu scharf sein dürfen, sie Postkarten sammelt und das „r“ einfach nicht rollen kann. Die Videoreihe ist auf dem YouTube-Kanal von DBB-TV verfügbar (siehe Einbettung der aktuellen Folge unten).

Olympische Spiele Paris 2024
Basketball Lille 01.08.2024
Vorrunde Frauen Damen
Deutschland (GER) - Japan (JPN)
Deutsche Fans
Zuschauer
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Weitere Team Deutschland-Tickets für Women’s World Cup 2026 erhältlich

Das Ticketangebot für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (04.-13. September 2026) wird noch einmal ausgeweitet. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden jetzt neue Ticketangebote online freigeschaltet. Dabei geht es wieder um Tickets für die deutsche Damen-Nationalmannschaft während der Gruppenphase. Das Team Deutschland-Ticket wird jetzt auch in den Kategorien 1 und 4 angeboten. Und zwar ebenfalls mit einem Nachlass von bis zu zehn Prozent. Der günstigste Preis für alle drei deutschen Spiele in der Gruppenphase beträgt jetzt 79,00 EUR für Vollzahler. Das Team Deutschland-Ticket umfasst alle drei Spiele der deutschen Damen Nationalmannschaft in der Gruppenphase. Die Termine und Spielorte für die Spiele stehen bereits fest. Die Gegner werden bei der Auslosung im April 2026 ermittelt: Spieltermine: Freitag, 04. September 2026: Berlin Arena (Nähe Ostbahnhof) Samstag, 05. September 2026: Max Schmeling-Halle Montag, 07. September 2026: Berlin Arena (Nähe Ostbahnhof) Alle Spiele werden in der Late-Session stattfinden. Dieses Ticket-Paket beinhaltet drei Sessions mit deutscher Beteiligung. Jetzt schnell Tickets sichern! Basketball-Fans! Weihnachten steht vor der Tür! Und Sie haben die perfekte Geschenkidee! Schlagen Sie schnell zu, das Angebot ist begrenzt. Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 sichern!

Basketball Hamburg 20.06.2025
FIBA Women’s Eurobasket 2025
Vorrunde Gruppe D
Spanien (ESP) - Deutschland (GER)
Alexis Peterson (Deutschland, No.01)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Women’s World Cup 2026: Tickets für Team Deutschland erhältlich

Weiter geht es beim Ticket-Vorverkauf für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (04.-13. September 2026). Und dabei geht es dieses Mal um Tickets für die deutsche Damen-Nationalmannschaft während der Gruppenphase. Das Team Deutschland-Ticket umfasst alle drei Spiele der deutschen Damen Nationalmannschaft in der Gruppenphase. Die Termine und Spielorte für die Spiele stehen bereits fest. Die Gegner werden bei der Auslosung im April 2026 ermittelt: Spieltermine: Freitag, 04. September 2026: Berlin Arena (Nähe Ostbahnhof) Samstag, 05. September 2026: Max Schmeling-Halle Montag, 07. September 2026: Berlin Arena (Nähe Ostbahnhof) Alle Spiele werden in der Late-Session stattfinden. Dieses Ticket-Paket wird in den Preiskategorien 2 und 3 mit einem Nachlass von bis zu 10 Prozent angeboten. Es beinhaltet drei Sessions mit deutscher Beteiligung und ist bereits ab 105 € in Preiskategorie 3 erhältlich. Jetzt Tickets sichern! Basketball-Fans! Weihnachten steht vor der Tür! Und welche Geschenkidee könnte besser sein! Also, nutzen Sie ab Montag, 24. November 2026, 13.00 Uhr, den unten stehenden Link und sichern Sie sich Ihre Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Ab Montag, 24. November 2025, 13.00 Uhr: Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 sichern!

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Bearlina, das offizielle Maskottchen des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026

Weniger als zehn Monate vor dem Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) wurde Bearlina als offizielles Maskottchen des prestigeträchtigen Wettbewerbs enthüllt. Bearlina wurde entworfen, um die einzigartige Kultur des Berliner Lebensstils zu repräsentieren, einschließlich der gefeierten Elemente von Punk, Hip-Hop und Graffiti-Kunst. Zudem greift sie den unverwechselbaren Basketball-Einfluss des ikonischen Molten-Balldesigns auf. Inspiriert vom berühmten Berliner Bärenwappen verkörpert Bearlina Eigenschaften wie Mut, Stärke und die Bereitschaft, Barrieren zu durchbrechen. Angetrieben von Leidenschaft, Bewegung und Farbe spiegelt Bearlina den Damenbasketball in dieser neuen Ära unaufhaltsamer Stärke, Lebendigkeit und Ausdruckskraft wider. Bearlina ist nicht nur das offizielle Maskottchen des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 – sie ist eine Bewegung, ein Symbol dafür, dass Basketball mehr ist als nur ein Spiel. Es ist Leidenschaft, Kraft und gehört allen. Bearlinas Mission ist es, die nächste Generation zu inspirieren und zu stärken – insbesondere junge Mädchen, die ermutigt werden, groß zu träumen, frei zu spielen und ihren Raum sowohl auf als auch abseits des Spielfelds einzunehmen. Bei einem besonderen HipHop-Ball-Event am 15. November 2025 wurde Bearlina zusammen mit Leonie Fiebich, Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally, allesamt deutsche Nationalspielerinnen, sowie der World Cup-Botschafterin Svenja Brunckhorst vorgestellt.

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Neues von den DBB-Damen

Bevor der „Kennenlern“-Lehrgang der deutschen Damen-Nationalmannschaft mit ihrem neuen Bundestrainer Olaf Lange morgen zu Ende geht, blicken wir noch einmal zum Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum für Deutschland in Kienbaum. Dort wird seit Montag mit einer hohen Intensität und Energie trainiert. Einen größeren Schwerpunkt als zuletzt legte Lange auf die Videoanalyse von den Trainingseinheiten. Dort wurde direkt im Anschluss an die Trainings dem Team in Videosequenzen vor Augen geführt, was gut oder schlecht war und woran man noch arbeiten muss. Parallel zum Damen-Lehrgang fand auch der Entwicklungslehrgang der U16-Mädchen, U18-Mädchen und U20-Damen in Kienbaum statt. Die Teilnehmerinnen durften bei einem Damentraining komplett zusehen und auch bei der anschließenden Videoanalyse mit dabei sein. Zudem waren sich Leonie Fiebich und Emily Bessoir nicht zu schade, um ein Guard-Training mit den Youngstern durchzuführen, ebenso wie Luisa Geiselsöder und Nyara Sabally eines für die großen Positionen leiteten. Lange und sein Trainer:innenteam führten zudem mit jeder Spielerin ausführliche Einzelgespräche. „Ich bin sehr beeindruckt, wie wir uns im Laufe dieses Camps verbessert haben. Am ersten und zweiten Tag war das noch ein bisschen wackelig, aber insgesamt hat die Gruppe alle Dinge, die wir ihnen beibringen wollten, an denen wir arbeiten wollten, sehr gut angenommen. Die Mannschaftschemie ist sehr gut, auch im Meetingraum, wo wir ein bisschen an der Teamkultur gearbeitet haben. Zusprache und Mitsprache, Beteiligung … ist alles klasse und ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis des Lehrgangs. Ich habe jetzt auch mehr Klarheit in Sachen Personal, besonders bei den Spielerinnen im erweiterten Kader, die ich noch nicht so gut kannte. Da weiß ich, wer da noch bereit ist und wen wir dann im Sommer oder bei Maßnahmen vorher noch zur Verfügung haben. Es hätte nicht besser sein können“, bilanzierte Lange seine ersten Tage mit den DBB-Korbjägerinnen. Fotos: DBB/Demirel

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DBB-Damen trainieren unter neuem Bundestrainer

Der neue Bundestrainer der Damen-Nationalmannschaft, Olaf Lange, hat seine Arbeit aufgenommen und den ersten Lehrgang mit seinen Spielerinnen begonnen. Noch bis zum kommenden Freitag, 14. November 2025, wird im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum täglich in mehreren Einheiten trainiert. Zum gestrigen ersten Treffen in Berlin reisten die Beteiligten quasi „aus aller Welt“ an. Das „⁠kick off“-Meeting mit dem gesamten Staff und allen Spielerinnen, bei dem auch DBB-Vizepräsident Armin Andres auf die kommenden Wochen und Monate einstimmte, dauerte etwa 30 Minuten und diente zur grundsätzlichen Einstimmung auf den Weg zum Women’s Basketball World Cup 2026, der vom 04.-13. September 2026 in Berlin stattfinden wird (Tickets). Es wurde vom Bundestrainer klargemacht, dass man die ambitionierten Ziele nur „step by step“ und als Team erreichen kann. Es dürfe keine „dickheads“ (umgangssprachlich für Egoisten) geben. Nachdem man weiter über wichtige ⁠Teamwerte gesprochen hatte, zogen sich die Coaches und Spielerinnen zu einem sogenannten „Team Culture Meeting“ zurück. Heute ging es dann in Kienbaum erstmals in die Halle. Nach sehr ausführlichem individuellen und Team-Warm up durch Athletiktrainer Julian Morche wurden Positionsgruppen gebildet. In einer eigens eingerichteten „Filmecke“ zeigte Lange immer wieder verschiedene Plays, die nach Betrachten direkt auf dem Feld geprobt wurden. Fotos: DBB/Demirel

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Information zur WWC-Qualifikation

Hier finden Sie die Informationen zur Qualifikation zum Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin, an der auch die deutsche Mannschaft teilnimmt, obwohl sie bereits qualifiziert ist.

DBB-Damen: WM in Berlin!

Die Damenbasketball-Weltmeisterschaft 2026, genauer der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, findet in Deutschland (Berlin) statt! Diese Entscheidung traf das Central Board des Basketball-Weltverbandes FIBA im Rahmen einer Sitzung in Manila/Philippinen. Unter dem Motto „Time for HER Game“ hatte sich der Deutsche Basketball Bund (DBB) beworben. Es hatte einige Interessenten für die Ausrichtung gegeben, aber Deutschland überzeugte die Verantwortlichen mit seiner „early entry“-Bewerbung.

Damit findet die Damen-WM nach 1998 (Berlin, Bremen, Dessau, Karlsruhe, Münster, Rotenburg an der Fulda, Wuppertal) zum zweiten Mal in Deutschland statt. Das Turnier wird vom 4.-13. September 2026 in Berlin (Mercedes-Benz Arena, Max-Schmeling-Halle) durchgeführt.

„Großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation“

„Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung! Ich freue mich sehr für alle deutschen Basketballerinnen. Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland ausrichten zu dürfen, ist ein großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation. Die WM wird für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung der sportlichen Höchstleistungen von Frauen sorgen. Ich danke dem Deutschen Basketball Bund ganz besonders dafür, dass er bei der Förderung von Mädchen und Frauen im Basketball so großartige Arbeit leistet“, sagte Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat.

„Ich bedanke mich ganz herzlich beim Central Board der FIBA für das in uns gesetzte Vertrauen. Die gesamte deutsche Basketball-Familie freut sich sehr über die Vergabe. Gemeinsam mit ihr und mit unseren Partnern werden wir den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 als tolles Event präsentieren. 28 Jahre nach der letzten Damen-WM in Deutschland werden wir ein großes (Basketball)-Fest feiern. Es kommt viel Arbeit auf uns zu, aber die gehen wir mit ganz viel Begeisterung und Vorfreude an. Ein besonderer Dank geht an die Sportstadt Berlin, an das Bundesministerium des Innern und an den DOSB für deren Unterstützung. Wir spielen 2026 im ‚Wohnzimmer des deutschen Basketballs‘ in Berlin“, so DBB-Präsident Ingo Weiss nach der Vergabe.

Strahlende Gesichter bei der Vergabe des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 an Deutschland: v.li. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis, der damalige FIBA-Präsident Hamane Niang, Sonja Greinacher, Laura Oexle, Geschäftsträgerin a.i. an der Deutschen Botschaft Manila, und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.
Foto: FIBA
Sue Bird ist globale Botschafterin für die Damen-WM 2026.
Foto: FIBA

Förderpartner des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026