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„Wir wollen die Menschen mit Basketball inspirieren“

Basketball-Nationalspielerin Frieda Bühner zählt zu den Athletinnen, die im aktuellen Sporthilfe Magazin Vorfreude auf die Heim-Weltmeisterschaften 2026 vermitteln. Mit Blick auf die FIBA Frauen-Weltmeisterschaft im September in Berlin betont sie die besondere Chance, den Basketballsport vor eigenem Publikum weiter voranzubringen: „Wir wollen die Menschen mit Basketball inspirieren und eine Medaille holen.“ Das neue Sporthilfe Magazin stellt die zahlreichen internationalen Sporthöhepunkte in Deutschland in den Mittelpunkt und versammelt die Stimmen deutscher Spitzensportlerinnen und -sportler. Neben Titelgeschichte mit Olympiasiegerin Darja Varfolomeev richtet es den Fokus auch auf die Heim-WM im Basketball. Ein weiteres sportliches Highlight, das Fans in Deutschland begeistern soll. Zur Story von Frieda Bühner

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Women’s World Cup 2026: Mali – Afrikas ewiges Talent

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Mali – Afrikas ewiges Talent auf dem Weg zurück an die Weltspitze Wenn über den afrikanischen Frauenbasketball gesprochen wird, fällt häufig zuerst der Name Nigeria. Wer jedoch die Geschichte des Sports auf dem Kontinent kennt, weiß, dass Mali – deutscher Gruppengegner in der Vorrunde des World Cup 2026 in Berlin – seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Basketballnationen Afrikas gehört. Kaum ein Land bringt regelmäßig so viele talentierte Nachwuchsspielerinnen hervor. Bei U16- und U19-Weltmeisterschaften sorgt Mali seit Jahren für Aufsehen und gilt als eines der produktivsten Talentsysteme des internationalen Frauenbasketballs. Trotz dieser außergewöhnlichen Nachwuchsarbeit blieb der ganz große Erfolg bei den Erwachsenen lange aus. Seit dem historischen Gewinn der Afrikameisterschaft 2007 musste Mali immer wieder mit ansehen, wie andere Nationen – insbesondere Nigeria – die Schlagzeilen bestimmten. Doch die jüngsten Jahre deuten darauf hin, dass sich das Kräfteverhältnis langsam wieder verschiebt. Mit der Silbermedaille bei der Women’s AfroBasket 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat Mali eindrucksvoll bewiesen, dass das Land wieder zu den stärksten Basketballnationen Afrikas gehört. Eine Basketballnation mit außergewöhnlicher Tradition Anders als viele afrikanische Länder verfügt Mali über eine tief verwurzelte Basketballkultur. Besonders im Frauenbereich gehört Basketball seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Mannschaftssportarten des Landes. Die Nationalmannschaft gewann 2007 die Afrikameisterschaft und qualifizierte sich damit erstmals für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Darüber hinaus erreichte Mali mehrfach Medaillen bei kontinentalen Meisterschaften und nahm an Weltmeisterschaften teil. Noch beeindruckender sind allerdings die Erfolge im Nachwuchsbereich. Regelmäßig erreichen malische Jugendteams die Endrunden von Weltmeisterschaften und schlagen dort Nationen mit deutlich größeren Ressourcen. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern Ausdruck einer systematischen Talentförderung, die in Afrika ihresgleichen sucht. Viele Spielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft gehörten bereits als Jugendliche zu den besten Talenten der Welt. Der Weg zurück ins Finale In den Jahren nach dem Titelgewinn 2007 blieb Mali zwar konkurrenzfähig, musste jedoch häufig hinter Nigeria zurückstehen. Die D’Tigress entwickelten sich zur dominierenden Kraft Afrikas und gewannen Titel um Titel. Mali hingegen sammelte Silber- und Bronzemedaillen, ohne den entscheidenden letzten Schritt gehen zu können. Gerade deshalb hatte die Women’s AfroBasket 2025 eine besondere Bedeutung. In Abidjan präsentierte sich die Mannschaft während des gesamten Turniers als eines der stärksten Teams. Mit aggressiver Verteidigung, enormer Reboundstärke und großer Athletik spielte sich Mali bis ins Endspiel vor und bestätigte damit eindrucksvoll seine Rückkehr in die afrikanische Spitze. Das Finale gegen Nigeria Im Endspiel traf Mali auf den übermächtigen Serienmeister Nigeria. Viele Experten hatten einen klaren Sieg der D’Tigress erwartet. Doch Mali zeigte von Beginn an, warum die Mannschaft zu den positiven Überraschungen des Turniers gehörte. Mit großer Intensität und körperlicher Präsenz setzte das Team den Titelverteidiger unter Druck und ging die Begegnung furchtlos an. Zur Halbzeit stand es 41:41 – ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig Mali gegen Afrikas dominierende Basketballmacht auftrat. Erst in der zweiten Hälfte setzte sich die größere Erfahrung der Nigerianerinnen durch. Am Ende verlor Mali mit 64:78, konnte die Silbermedaille jedoch als großen Erfolg feiern. Innerhalb des afrikanischen Basketballs wurde dieses Finale vielerorts als Signal gewertet: Nigeria bleibt die Nummer eins, doch Mali ist wieder ein ernsthafter Herausforderer. Auf Platz drei beim Qualiturnier in Wuhan Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im chinesischen Wuhan kam Mali auf den starken dritten Platz hinter Belgien und China und vor Tschechien, Brasilien und dem Südsudan. Besonders der Sieg gegen das deutlich stärker eingeschätzte Tschechien ließ aufhorchen, außerdem wurde der Südsudan deutlich bezwungen. Auch gegen Brasilien (74:77) schnupperte man an einem Erfolg, während gegen China und vor allem gegen Europameister Belgien nicht viel zu holen war. In die All-Star Five des Turnieres wurde Maimouna Haidara gewählt (15,8 PTS, 6,8 REB, 3,8 AST, 2,6 STL). Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Sika Koné – Der Superstar Afrikas Das Gesicht des aktuellen Teams ist Sika Koné. Die Power Forward zählt inzwischen zu den besten Spielerinnen Afrikas und gehört auch international zu den auffälligsten Akteurinnen ihrer Position. Ihre Mischung aus Athletik, Reboundstärke und Energie macht sie zu einer dominierenden Kraft unter den Körben. Im Finale der Afrikameisterschaft gegen Nigeria erzielte Koné 16 Punkte und 13 Rebounds und kämpfte bis zur letzten Minute um die Chance auf den Titelgewinn. Während des gesamten Turniers gehörte sie zu den konstantesten Spielerinnen überhaupt. Ihre Bedeutung für Mali geht weit über Statistiken hinaus. Sie verkörpert die Entwicklung des Landes von einer Talentschmiede zu einer Nation, die auch auf höchstem Niveau um Titel kämpfen kann. Viele Beobachter sehen in ihr die natürliche Nachfolgerin jener Spielerinnen, die Mali in den 2000er-Jahren zu seinen größten Erfolgen führten. Perfekt ergänzt sie sich mit Maimouna Haidara. Die Stärke liegt in der Athletik Mali besitzt eine sehr klare Basketballidentität. Die Mannschaft lebt von ihrer Physis, ihrer Schnelligkeit und ihrer Aggressivität beim Rebounding. Gerade gegen afrikanische Gegnerinnen gelingt es den Malierinnen häufig, Spiele über Intensität und Einsatzbereitschaft zu kontrollieren. Bei der AfroBasket 2025 gehörte Mali zu den besten Reboundteams des gesamten Turniers. Diese Stärke war ein wesentlicher Grund für den Finaleinzug. Selbst gegen Nigeria gewann Mali das Duell um die Rebounds knapp für sich. Offensiv befindet sich das Team allerdings weiterhin in der Entwicklung. Während die Athletik und die Präsenz in Korbnähe hervorragend sind, fehlt gelegentlich noch die Konstanz aus der Distanz. Genau dieser Bereich entschied letztlich auch das Finale gegen Nigeria. Die berühmte Nachwuchsarbeit Kein anderes afrikanisches Land produziert so regelmäßig Spitzentalente wie Mali. Bei Jugendweltmeisterschaften erreichen malische Teams seit Jahren Ergebnisse, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Immer wieder schaffen es Spielerinnen aus Mali in europäische Profiligen, an amerikanische Colleges oder in internationale Spitzenprogramme. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Nationalmannschaft kontinuierlich mit neuen Talenten versorgt wird. Während viele Nationen Schwierigkeiten haben, Generationenwechsel zu bewältigen, scheint Mali stets die nächste außergewöhnliche Spielerin hervorzubringen. Genau darin liegt vielleicht die größte Hoffnung des Landes. Die Weltmeisterschaft 2026 als nächste Herausforderung Durch die Silbermedaille bei der AfroBasket qualifizierte sich Mali für die weiteren Schritte Richtung Weltmeisterschaft 2026 und bleibt damit auf internationaler Bühne präsent. Für die Mannschaft bietet sich nun die Chance, ihre Entwicklung auch außerhalb Afrikas zu bestätigen. Während Mali auf kontinentaler Ebene längst etabliert ist, geht es nun darum, regelmäßig gegen europäische, asiatische und amerikanische Spitzenteams zu bestehen. Gerade Spielerinnen wie Sika Koné können dabei wichtige Erfahrungen sammeln und das Team auf ein neues Niveau heben. Das wird in der starken Vorrundengruppe mit Deutschland, Spanien und Japan aber sicher nicht leicht. Ausblick Mali befindet sich an einem äußerst spannenden Punkt seiner Entwicklung. Die Silbermedaille bei der AfroBasket 2025 war kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachwuchsarbeit und einer talentierten Spielergeneration. Gleichzeitig ist die Mannschaft noch jung genug, um sich weiter zu verbessern. Nigeria bleibt derzeit die Nummer eins Afrikas. Doch von allen Verfolgern besitzt Mali wahrscheinlich das größte Potenzial, diese Dominanz in den kommenden Jahren ernsthaft herauszufordern. Mit Sika Koné als Leitfigur, einer außergewöhnlichen Talentbasis und wachsender internationaler Erfahrung könnte Mali schon bald wieder dort stehen, wo das Land 2007 bereits einmal war: an der Spitze des afrikanischen Frauenbasketballs. Und vielleicht ist die Geschichte dieser Generation gerade erst am Anfang. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

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In der LANXESS Arena: „Double Header“ der DBB-Teams

Alle Jahre wieder, kommt ein Doppelpack! Ein echter Basketball-Leckerbissen! Deutschlands Welt- und Europameister-Herren und die DBB-Damen kurz vor der WM an einem Tag in einer Arena! Da dürfen sich die deutschen Basketballfans schon jetzt die Finger nach lecken. Und ab Morgen, Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier Tickets bestellen. Der sogenannte „Double Header“ findet am Donnerstag, 27. August 2026, in der Kölner LANXESS Arena – gerne als das „Wohnzimmer“ der DBB-Herren bezeichnet – statt. Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen einen von noch vier möglichen Gegnern fort. Erst Anfang Juli 2026 wird feststehen, ob die Mannschaft von Bundestrainer Álex Mumbrú dann gegen Lettland, Polen, die Niederlande oder Österreich um einen wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets ab Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. Team Deutschland Damen Natürlich lässt sich über den genauen Kader des in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegenen Teams, der Bundestrainer Olaf Lange Ende August zur Verfügung stehen wird, noch nichts Finales sagen. Es ist noch nicht endgültig klar, ob und wenn ja welche der Spielerinnen aus der WNBA zu dem Zeitpunkt schon dabei sein werden. Dabei geht es um Leonie Fiebich, Satou Sabally (New York Liberty), Nyara Sabally (Toronto Tempo), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire). Lange wird sich also bei diesem Test auf Spielerinnen wie die dann hoffentlich genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d’Ascq Lille Metropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA BERLIN) stützen. Dazu kommen sicher einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) oder auch Lina Falk (Pepperdine University/USA). In jedem Fall wird sich den Basketballfans in Köln eine hochmotivierte deutsche Mannschaft präsentieren, die dann kurz später in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte. Team Türkei Das einstige „Powerhouse“ in Europa (EM-Silber 2011, EM-Bronze 2013, WM-Vierter 2014, Olympia-Fünfter 2012) ist aktuell auf einem guten Weg zurück zu alter Klasse. Zugegebenermaßen helfen dabei gleich mehrere eingebürgerte Akteurinnen, die die Türkei zuletzt trugen. Bei der Women’s EuroBasket im vergangenen Jahr kam die Türkei auf einen guten 7. Platz und schrammte nur ganz knapp am Halbfinale vorbei. In der Vorrunde unterlag man Frankreich mit 69:71, gewann aber gegen die Schweiz (91:67) und Griechenland (83:72). Das Viertelfinale gegen den späteren Bronzegewinner Italien wurde zu einem echten Nailbiter (74:76). Es folgten eine Niederlage gegen Deutschland (73:93) und ein Sieg gegen Litauen (99:87). Unter den Körben damals eine Macht war die ehemals für die Dallas Wings in der WNBA aktive 204 cm Centerin Teaira McCowan, die auf durchschnittlich 16,8 Punkte und 9,8 Rebounds kam. Ihr folgten Shooting Guard Sevgi Uzun (Fenerbahce Istanbul, 13,7 PTS/4,2 AST), Power Forward Tilbe Senyurek (Fenerbahce, 11,8 PTS, 8 REB) und Point Guard Aperi Onar (Fenerbahce, 11,7 PTS/4,5 AST). Beim Women’s World Cup Qualifying Tournament in Istanbul in diesem Frühjahr hatten die Türkinnen trotz des Heimvorteils größere Probleme. Letztlich gelang die Qualifikation auf Platz drei hinter Australien und Ungarn. Es begann gut, denn der 71:69-Erfolg gegen Kanada war letztich entscheidend für die Qualifkation. Die überraschende 55:59-Niederlage gegen Argentinien schmerzte, aber der anschließende 75:67-Sieg gegen Japan machte es wieder wett. Ihr bestes Spiel machten die Türkinnen beim 74:77 gegen Australien, ehe gegen Ungarn die Luft doch etwas raus war (74:89). Dieses Mal „übernahm“ eine andere ehemalige US-Amerikanerin: Guard Kennedy Burke (Connecticut Sun/CBK Mersin) war die beste türkische Korbjägerin  und kam auf 16,4 Punkte und 8,2 Rebounds im Schnitt. Nur Uzun punktete noch zweistellig (15,2). Mit Australien, Belgien und Puerto Rico haben die Türkinnen eine sehhr anspruchsvolle Gruppe für den Women’s Basketball World Cup in Berlin erwischt. „Enorme Bedeutung“ „Unabhängig davon, wer in Köln unser Gegner sein wird, hat das Spiel eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. Die deutsche Mannschaft Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Geprägt ist die Mannschaft von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen. Bei den Olympische Sommerspielen 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen. Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs. Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang recht souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse in den Qualifiers (Sieg und Niederlage gegen Kroatien, Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können. Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Tickets Tickets für die Länderspiele gibt es in unserem DBB-Ticketshop. Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen.

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Women’s World Cup 2026: Japan – Die Meisterinnen des Tempos

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Japan – Die Meisterinnen des Tempos Kaum eine Frauen-Nationalmannschaft besitzt im internationalen Basketball eine so unverwechselbare Identität wie Japan – Gruppengegner der deutschen Mannschaft in der Vorrunde. Während viele Spitzenteams ihre Erfolge auf körperliche Überlegenheit, Größe oder individuelle Athletik stützen, entwickelte sich Japan über Jahre hinweg zu einem Gegenmodell. Schnelligkeit, Präzision, Dreipunktwürfe und taktische Disziplin bilden das Fundament einer Spielweise, die weltweit ihresgleichen sucht. Spätestens mit der historischen Silbermedaille bei den Olympischen Spielen von Tokio 2021 etablierte sich Japan endgültig in der Weltspitze. Auch wenn die Jahre danach nicht immer die gleiche Konstanz brachten, gehört die Mannschaft weiterhin zu den wichtigsten Basketballnationen Asiens. Die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 sowie der erneute Finaleinzug beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 zeigen, dass Japan trotz eines laufenden Generationswechsels weiterhin ein ernstzunehmender Gegner bleibt. Die Folgen eines historischen Erfolgs Der Gewinn der olympischen Silbermedaille in Tokio veränderte den Frauenbasketball in Japan nachhaltig. Erstmals rückte das Team in den Mittelpunkt der nationalen Öffentlichkeit und wurde zu einem Symbol für die Entwicklung des japanischen Frauensports. Gleichzeitig stiegen die Erwartungen enorm. Viele Spielerinnen, die den historischen Erfolg geprägt hatten, näherten sich jedoch dem Ende ihrer Karrieren oder wechselten in neue Rollen. Dadurch entstand die Herausforderung, eine neue Generation an internationale Spitzenleistungen heranzuführen. Anders als viele europäische Teams verfügt Japan nicht über eine große Auswahl an außergewöhnlich großen Spielerinnen. Deshalb musste die Mannschaft ihre traditionelle Spielweise weiterentwickeln, ohne ihre Identität aufzugeben. Die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass dieser Prozess erfolgreich verläuft. Der Asia Cup 2025 – Zurück im Finale Beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 gehörte Japan erneut zu den stärksten Mannschaften des Turniers. Mit schnellem Ballvortrag, hoher Dreierfrequenz und aggressivem Pressing dominierten die Japanerinnen große Teile des Wettbewerbs und erreichten erneut das Finale. Dort mussten sie sich zwar dem Gastgeber Australien geschlagen geben, dennoch bestätigte die Silbermedaille ihre Stellung als eines der führenden Teams Asiens. Besonders bemerkenswert war dabei die offensive Effizienz. Japan erzielte regelmäßig hohe Punktzahlen und zwang viele Gegnerinnen durch sein Tempo zu Fehlern. Gleichzeitig zeigte sich, dass die Mannschaft auch defensiv deutlich stabiler geworden ist als noch in einigen Jahren zuvor. Der zweite Platz war deshalb weit mehr als nur eine weitere Medaille – er war ein Signal, dass Japan weiterhin zur kontinentalen Elite gehört. Die WM-Qualifikation in Istanbul Noch wichtiger war die Leistung beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Istanbul. In einer Gruppe mit Australien, Kanada, Ungarn und der Türkei mussten die Japanerinnen mehrfach an ihre Grenzen gehen. Dennoch gelang die Qualifikation für Berlin. Das Turnier verdeutlichte die besonderen Stärken der Mannschaft. Gegen physisch überlegene Gegnerinnen setzte Japan konsequent auf Tempo und Raumaufteilung. Durch schnelle Ballbewegung und präzises Shooting gelang es immer wieder, die größeren Teams aus ihrer Komfortzone zu zwingen. Gerade in engen Spielen zeigte sich zudem eine bemerkenswerte mentale Reife. Die Mannschaft blieb ihrer Spielphilosophie treu und ließ sich auch unter Druck nicht zu hektischen Entscheidungen verleiten. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Mai Yamamoto – Die neue Spielmacherin Im Mittelpunkt der aktuellen Mannschaft steht Mai Yamamoto. Die Guard entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Spielerinnen des asiatischen Basketballs. Beim Qualifikationsturnier in Istanbul gehörte sie zu den herausragenden Akteurinnen und wurde in das All-Star Five des Wettbewerbs gewählt. Yamamoto verkörpert den modernen japanischen Basketball nahezu perfekt. Sie kombiniert Schnelligkeit mit hervorragendem Spielverständnis und kann sowohl selbst abschließen als auch ihre Mitspielerinnen in Szene setzen. Besonders gefährlich ist sie im Pick-and-Roll-Spiel, wo sie defensive Schwächen der Gegnerinnen konsequent erkennt und ausnutzt. Darüber hinaus verfügt sie über einen zuverlässigen Distanzwurf, der Verteidigungen zwingt, weit herauszutreten. Ihre Entwicklung macht deutlich, dass Japan auch nach dem Ende der Tokio-Generation weiterhin über außergewöhnliche Guard-Talente verfügt. Erfahrung als Stabilitätsfaktor Neben Yamamoto spielen mehrere erfahrene Akteurinnen weiterhin eine wichtige Rolle. Yuki Miyazawa gehört seit Jahren zu den bekanntesten Spielerinnen des Landes. Ihre Erfahrung und ihr Wurfvermögen machen sie noch immer zu einer wichtigen Option auf dem Flügel. Auch Maki Takada bleibt trotz zunehmenden Alters eine prägende Persönlichkeit innerhalb des Programms. Selbst wenn ihre Rolle auf dem Feld kleiner geworden ist, besitzt sie großen Einfluss auf die Entwicklung der jüngeren Spielerinnen. Diese Verbindung zwischen erfahrenen Führungsspielerinnen und jungen Talenten hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Übergang zwischen den Generationen so reibungslos verlief. Die japanische Basketballphilosophie Kaum eine Mannschaft der Welt spielt einen so charakteristischen Basketball wie Japan. Das Tempo ist hoch, die Ballbewegung konstant und die Zahl der Distanzwürfe außergewöhnlich groß. Japan versucht selten, physische Vorteile zu erzwingen. Stattdessen werden Räume geschaffen und defensive Rotationen der Gegnerinnen gezielt attackiert. Im Angriff ist die Mannschaft ständig in Bewegung. Spielerinnen schneiden zum Korb, wechseln Positionen und suchen freie Würfe aus der Distanz. Dadurch entsteht ein Rhythmus, mit dem viele Gegnerinnen Schwierigkeiten haben. Defensiv setzt Japan häufig auf hohen Druck und schnelle Rotationen. Die Mannschaft versucht, gegnerische Angriffe früh zu stören und das Spieltempo zu kontrollieren. Diese Philosophie hat Japan zu einem der spannendsten Teams des internationalen Frauenbasketballs gemacht. Ausblick Mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 und dem Finaleinzug beim Asia Cup 2025 hat Japan gezeigt, dass die Mannschaft weiterhin zur internationalen Spitze gehört. Zwar fehlen im Vergleich zu Teams wie den USA, Frankreich oder Australien oftmals Größe und Athletik. Doch kaum eine Mannschaft verfügt über ein vergleichbares Maß an taktischer Klarheit und offensiver Dynamik. Für die Weltmeisterschaft in Berlin dürfte das Viertelfinale ein realistisches Ziel sein. Wenn die Dreipunktwürfe fallen und das Tempo kontrolliert werden kann, besitzt Japan das Potenzial dazu. Allerdings warten schon in der Vorrunde mit Deutschland, Spanien und Mali starke Gegner Die Ära nach Tokio hat längst begonnen – und sie verspricht, mindestens ebenso spannend zu werden wie die vorherige. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait USA Team-Portrait Deutschland Team-Portrait Deutschland Team-Portrait Spanien Team-Portrait Spanien

Basketball Villeurbanne 12.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Philippinen (PHI) - Deutschland (GER)
Emily Bessoir (Deutschland, No.22)
Sumayah Sugapong (Philippinen, No.01)
Foto: camera4

DBB-Damen: Test gegen Ungarn in Göttingen

Zweiter Test für deutschen Basketball-Damen vor dem Women’s Basketball World Cup 2026 (4.-13.9.2026 in Berlin, Tickets): Im Rahmen der Vorbereitung erwartet das Team von Bundestrainer Olaf Lange die starken Ungarinnen – ebenfalls WM-Teilnehmer – als Gegner. Die Partie findet am Sonntag, 23. August 2026 um 17.30 Uhr in der Sparkassen-Arena Göttingen statt. „Hochklassige Qualität“ Bundestrainer Olaf Lange: „Ungarn ist keine zufällige Wahl — das ist eine Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft dabei sein wird und die wir dort möglicherweise wieder treffen. Solche Testspiele sind Gold wert: Wir bekommen hochklassige Qualität gegen einen echten WM-Konkurrenten, in einem Moment, in dem unsere WNBA-Spielerinnen noch nicht bei uns sind. Das ist keine Einschränkung — das ist eine Chance für unseren Kader, sich zu beweisen. Und für uns als Staff, den aktuellen Stand klar zu sehen. Auf dieses Spiel freue ich mich sehr.“ Team Deutschland Natürlich lässt sich über den genauen Kader des in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegenen Teams, der Bundestrainer Olaf Lange Mitte August zur Verfügung stehen wird, noch nichts Finales sagen. Es ist aber wohl so, dass die Spielerinnen aus der WNBA zu dem Zeitpunkt noch nicht mit dabei sein werden. Lange wird sich also bei diesem Test auf Spielerinnen wie die dann hoffentlich genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d’Ascq Lille Metropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA BERLIN) stützen. Dazu kommen sicher einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) oder auch Lina Falk (Pepperdine University/USA). In jedem Fall wird sich den Basketballfans in Göttingen eine hochmotivierte deutsche Mannschaft präsentieren, die dann kurz später in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte. Der Gegner Die ungarischen Basketball-Damen gehören seit einigen Jahren wieder zur erweiterten europäischen Spitze – und das, obwohl die ganz großen internationalen Erfolge bislang noch fehlen. Beim jüngsten FIBA Women’s Basketball World Cup Qualifying Tournament in Istanbul bestätigte Ungarn diesen Aufwärtstrend eindrucksvoll und löste das Ticket für die WM 2026 in Berlin. Die einzelnen Spiele: Ungarn – Japan 77:65, Ungarn – Kanada 53:75, Ungarn – Australien 58:71, Ungarn – Argentinien 92:81, Ungarn – Türkei 89:74. Im Mittelpunkt stand dabei einmal mehr Dorka Juhász. Die 26-jährige Power Forward/Centerin ist längst das Gesicht des ungarischen Frauenbasketballs. Nach ihrer College-Karriere bei University of Connecticut und ihrem Engagement bei den Minnesota Lynx (derzeit verletzt) entwickelte sie sich in dieser Saison auch in Europa zur absoluten Topspielerin. Mit Galatasaray (Zweiter der Women’s EuroLeague) gewann sie in Istanbul zusätzliche Popularität – entsprechend groß war die Aufmerksamkeit beim Qualifikationsturnier in der Türkei. Sportlich war Juhász der entscheidende Faktor für Ungarn. Gleich zum Auftakt gegen Japan explodierte sie förmlich: 35 Punkte bei 15 verwandelten Feldwürfen bedeuteten eine der besten individuellen Leistungen der gesamten Qualifikation. FIBA sprach anschließend von einer „record-breaking performance“. Über das gesamte Turnier hinweg kam sie im Schnitt auf 18,0 Punkte und 9,0 Rebounds – jeweils Bestwert ihres Teams. Im wichtigen Spiel gegen Gastgeber Türkei dominierte sie mit 24 Punkten, neun Rebounds und fünf Assists und führte Ungarn zu einem Schlüssel-Erfolg. Neben Juhász verfügt Ungarn mit Spielerinnen wie Debora Dubei, Virág Takács oder Réka Lelik über einen eingespielten Kern, der taktisch diszipliniert agiert und defensiv sehr kompakt arbeitet. Für Ungarn dürfte nun vieles davon abhängen, ob sie ihre derzeitige Form bis zur Weltmeisterschaft konservieren kann. Gelingt das, ist die Mannschaft in Berlin ein unangenehmer Gegner für jede Topnation. Die Bilanz Blickt man auf die Länderspielbilanz der beiden Teams, ist Ungarn häufig ein unangenehmer Gegner für die deutschen Korbjägerinnen gewesen. Von bisher 32 offiziellen Begegnungen gingen 21 verloren (Punktverhältnis 1.884:2.300). Die bisher letzte Partie der beiden Kontrahenten ist bereits zwölf Jahre her unjnd datiert vom 30. Mai 2014, als im slowakischen Kosice im Rahmen eines Turnieres gespielt wurde. Deutschland gewann mit 74:66 und hatte Romy Bär (22), Lisa Koop (18) und Anne Breitreiner (15) als erfolgreichste Werferinnen. Der Standort Für das deutsche Damenteam wird es das erste Länderspiel in Göttingen sein. Offizielle Herren-Länderspiel gab es in Göttingen bisher zwei Mal. Tickets Tickets für das Länderspiel gibt es ab sofort in unserem DBB-Ticketshop Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen.

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Women’s World Cup 2026: Spanien – Europas Daueranwärter auf Edelmetall

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Spanien – Europas Daueranwärter auf Edelmetall Wenn in den vergangenen zwei Jahrzehnten über die erfolgreichsten Programme im internationalen Frauenbasketball gesprochen wurde, fiel zwangsläufig der Name Spanien. Kaum eine Nation hat es geschafft, sich über einen so langen Zeitraum in der absoluten Weltspitze zu behaupten. Europameistertitel, Weltmeisterschaftsmedaillen, Olympiateilnahmen und zahllose Podiumsplätze haben die „Selección Femenina“ zu einem der Aushängeschilder des europäischen Basketballs gemacht. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Kontinuität. Während viele erfolgreiche Nationen nach dem Ende einer goldenen Generation in ein Leistungsloch fielen, gelang Spanien der Übergang in eine neue Ära nahezu nahtlos. Nach den Rücktritten legendärer Spielerinnen wie Laia Palau, Alba Torrens oder Silvia Domínguez schien zunächst eine Phase des Neuaufbaus bevorzustehen. Stattdessen entwickelte sich innerhalb weniger Jahre eine neue Mannschaft, die bereits wieder zu den besten Teams Europas gehört. Die Silbermedaille bei der EuroBasket Women 2025 und die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin bestätigen eindrucksvoll, dass Spanien weiterhin zu den Schwergewichten des internationalen Frauenbasketballs zählt. Beim Women’s Basketball World Cup 2026 sind die Spanierinnen am 4. September der erste deutsche Gegner. Der Generationenwechsel als Erfolgsgeschichte Kaum eine europäische Mannschaft stand in den vergangenen Jahren vor einem größeren personellen Umbruch als Spanien. Über viele Jahre hatte eine außergewöhnliche Generation den internationalen Basketball geprägt. Namen wie Alba Torrens, Laia Palau oder Astou Ndour waren weit über Spanien hinaus bekannt und führten die Mannschaft zu zahlreichen Titeln. Mit ihrem Abschied entstand die Herausforderung, eine neue Identität zu entwickeln. Viele Experten gingen davon aus, dass Spanien vorübergehend den Anschluss an die europäische Spitze verlieren könnte. Das Gegenteil trat ein. Unter der Führung eines neuen Trainerteams entwickelte sich eine Mannschaft, die zwar anders spielt als ihre Vorgängerinnen, aber dieselben Tugenden verkörpert: Spielintelligenz, technische Qualität und außergewöhnliche mannschaftliche Geschlossenheit. Die EuroBasket 2025 wurde zum sichtbaren Beweis dieser Entwicklung. Silber bei der EuroBasket 2025 Bei der Europameisterschaft 2025 gehörte Spanien von Beginn an zu den stärksten Mannschaften des Turniers. Die Spanierinnen überzeugten durch ihre Variabilität und ihre Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Gegner einzustellen. Während andere Teams stark von einzelnen Stars abhängig waren, verfügte Spanien über zahlreiche Spielerinnen, die Verantwortung übernehmen konnten. Besonders beeindruckend war die Ruhe, mit der die Mannschaft auch in schwierigen Situationen agierte. Selbst in engen Spielen – mit Ausnahme des Finales, als man einen sicher geglaubten Triumph in den Schlusssekunden noch aus der Hand gab – blieb Spanien seiner Spielidee treu und ließ sich selten aus dem Konzept bringen. Der Lohn war der Einzug ins Finale. Dort musste sich die Mannschaft zwar geschlagen geben, gewann aber die Silbermedaille und unterstrich erneut ihren Status als europäische Spitzenmannschaft. Für viele Beobachter war dieses Ergebnis sogar höher einzuschätzen als manche frühere Titelgewinne, weil es mitten in einem Generationenwechsel erzielt wurde. Der Weg zur Weltmeisterschaft 2026 Wenige Monate später bestätigte Spanien seine Stärke beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft in San Juan/Puerto Rico. Das Turnier war hochkarätig besetzt. Mit den USA, Italien und Puerto Rico warteten mehrere starke Gegnerinnen. Dennoch gelang den Spanierinnen die sichere Qualifikation für Berlin 2026. Dabei zeigte die Mannschaft einmal mehr ihre charakteristische Stabilität. Selbst wenn einzelne Spielerinnen nicht ihren besten Tag erwischten, fand Spanien regelmäßig andere Lösungen. Besonders wichtig war dabei die Kadertiefe. Nicht viele europäische Nationen verfügen aktuell über eine vergleichbare Anzahl international erfahrener Spielerinnen. Die erfolgreiche Qualifikation war daher weniger eine Überraschung als vielmehr die logische Fortsetzung einer beeindruckenden Entwicklung. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Megan Gustafson – Die neue dominante Figur Im Zentrum des spanischen Erfolgs steht Megan Gustafson (Foto oben). Die eingebürgerte Innenspielerin hat sich in kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Akteurinnen des Teams entwickelt. Ihre Präsenz unter dem Korb verleiht Spanien eine Dimension, die in früheren Jahren gelegentlich fehlte. Gustafson verbindet Größe und Physis mit bemerkenswerter Beweglichkeit. Sie kann sowohl in Korbnähe dominieren als auch aus der Mitteldistanz abschließen und stellt gegnerische Verteidigungen regelmäßig vor große Probleme. Mit ihr wäre möglicherweise der Titelgewinn bei der EuroBasket 2025 gelungen. Ihre Bedeutung geht über Statistiken hinaus. Sie gibt Spanien die Möglichkeit, unterschiedliche Spielsysteme zu nutzen und sich flexibel auf verschiedene Gegner einzustellen. Die neue spanische Generation Neben Gustafson prägen mehrere Spielerinnen die Zukunft des spanischen Basketballs. Maite Cazorla hat sich als Führungsspielerin im Backcourt etabliert. Ihre Spielübersicht und ihre Erfahrung machen sie zur natürlichen Organisatorin des spanischen Spiels. Queralt Casas bringt enorme Intensität in die Verteidigung und übernimmt häufig die schwierigsten Aufgaben gegen gegnerische Topspielerinnen. María Conde gehört zu den vielseitigsten Flügelspielerinnen Europas und kann nahezu jede Position auf dem Feld bekleiden. Raquel Carrera hat eine enorme Präsenz unter den Körben. Besonders spannend ist zudem die Entwicklung der jungen Talente. Spielerinnen wie Iyana Martín gelten als zentrale Bausteine der Zukunft und zeigen bereits jetzt, warum Spanien seit Jahren zu den erfolgreichsten Nachwuchsprogrammen Europas gehört. Diese Mischung aus Erfahrung und Jugend macht die Mannschaft langfristig äußerst gefährlich. Die spanische Basketballphilosophie Spanien besitzt eine der klarsten Spielidentitäten im internationalen Basketball. Der Ball bewegt sich schnell, Entscheidungen werden intelligent getroffen und individuelle Qualität wird konsequent in das Mannschaftsspiel eingebunden. Im Angriff stehen Ballbewegung und Raumaufteilung im Mittelpunkt. Kaum ein Team Europas versteht es besser, freie Würfe zu kreieren und defensive Rotationen der Gegnerinnen auszunutzen. Defensiv agiert Spanien äußerst flexibel. Die Mannschaft kann verschiedene Verteidigungsformen spielen und passt sich häufig an die Stärken des jeweiligen Gegners an. Besonders beeindruckend ist dabei das taktische Verständnis der Spielerinnen. Viele Akteurinnen verfügen über langjährige Erfahrung auf höchstem europäischem Niveau und erkennen Spielsituationen oft schneller als ihre Gegnerinnen. Genau diese Spielintelligenz unterscheidet Spanien von vielen anderen Nationen. Die Rolle im internationalen Basketball Aktuell gehört Spanien zu jener Gruppe von Nationen, die hinter den USA um Medaillen kämpfen können. Während die Amerikanerinnen weiterhin als Maßstab gelten, zählen Frankreich, Belgien, Australien und Spanien zu den stärksten Herausforderern. Gerade Spanien besitzt dabei einen besonderen Vorteil: die enorme Turniererfahrung. Kaum eine Mannschaft weiß besser, wie man sich über mehrere Spiele hinweg durch ein internationales Turnier navigiert. Selbst wenn die Spanierinnen nicht den spektakulärsten Basketball spielen, sind sie in entscheidenden Momenten fast immer konkurrenzfähig. Diese Fähigkeit macht sie bei Großturnieren besonders gefährlich. Ausblick Mit der Silbermedaille bei der EuroBasket 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat Spanien eindrucksvoll bewiesen, dass der Generationswechsel gelungen ist. Die Mannschaft verfügt über eine hervorragende Mischung aus erfahrenen Leistungsträgerinnen und hoch talentierten Nachwuchsspielerinnen. Gleichzeitig bleibt die spanische Basketballkultur eine der stärksten der Welt. Für die Weltmeisterschaft in Berlin zählt Spanien deshalb erneut zu den Medaillenkandidaten. Ein Platz im Viertelfinale wäre lediglich das Minimalziel. Das Halbfinale erscheint realistisch, und auch eine Medaille wäre keineswegs überraschend. Wer Spanien in den vergangenen zwanzig Jahren abgeschrieben hat, wurde fast immer eines Besseren belehrt. Die aktuelle Generation macht deutlich, dass diese Tradition auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Gleich das erste Spiel beim Women’s World Cup 2026 in Berlin gegen Gastgeber Deutschland wird richtungsweisend sein. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait USA Team-Portrait Deutschland Team-Portrait Deutschland

Tissot-Countdown-Clock-People

100 Days to go: TISSOT Countdown Clock am Berliner Ostbahnhof

Noch genau 100 Tage, dann richtet sich der Blick der Basketballwelt auf die deutsche Hauptstadt: Mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 steht das Basketballevent des Jahres bevor. Die Sportmetropole Berlin wird zur großen Bühne für die besten Spielerinnen der Welt – ein sportliches Highlight, das Fans und Athletinnen gleichermaßen elektrisiert. Ab heute wird die Spannung zusätzlich greifbar: Die offizielle TISSOT Countdown Clock zum FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 ist gestartet und zählt nun am Berliner Ostbahnhof unaufhaltsam die Tage, Stunden und Sekunden bis zum großen Tip-off herunter – ein sichtbares Symbol dafür, dass das Warten bald ein Ende hat und Basketball-Deutschland dem Höhepunkt des Jahres entgegenfiebert. Bei der feierlichen Enthüllung gab es kurze Ansprachen von Sonja Vasic (FIBA Central Board), Babette Kibele (Bundeskanzleramt, Generaldirektorin Sport & Ehrenamt), Franziska Becker (Berliner Senat, Staatssekretärin für Sport), Matt George (Tissot-Marketingdirektor) und Tim Ebs (FWBWC Eventdirektor, siehe Fotos unten). Auch die offizielle Event-Uhr von Tissot wurde vorgestellt. Zahlreiche Stars dabei Beim World Cup mit dabei sind zahlreiche internationale Top-Stars, darunter US-amerikanische Ausnahmespielerinnen wie zum Beispiel A’ja Wilson oder Caitlin Clark für das Team USA, Emma Meesseman für Belgien oder Sami Whitcomb für Australien, um nur einige wenige zu nennen. Auch Deutschland wird hochkarätig vertreten sein: Die fünf deutschen WNBA-Spielerinnen Leonie Fiebich, Satou und Nyara Sabally, Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner werden allesamt im deutschen Kader erwartet. Die Vorfreude wächst von Tag zu Tag – nicht nur in Deutschland, sondern bei Fans aus aller Welt. Das zeigt sich auch eindrucksvoll im Ticketverkauf: Bereits jetzt wurden Ticketkäufe aus 57 verschiedenen Ländern registriert. Ein klares Zeichen dafür, welche internationale Strahlkraft dieses Turnier besitzt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Botschaft ist klar: Berlin ist bereit für dieses Basketballfest. Wir können es kaum erwarten. Berlin, seid ihr ready? Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin

Olympische Spiele Paris 2024
Basketball Lille 01.08.2024
Vorrunde Frauen Damen
Deutschland (GER) - Japan (JPN)
Deutsche Fans
Zuschauer
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Spielplan für den Women’s Basketball World Cup 2026 steht – Wunschplätze sichern!

Der Countdown läuft: Vom 4. bis 13. September 2026 wird Berlin zum Mittelpunkt des internationalen Basketballs. Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 treffen die 16 besten Damen-Nationalmannschaften der Welt aufeinander und kämpfen in Deutschlands Hauptstadt um den begehrtesten Titel des internationalen Frauenbasketballs. Jetzt ist der nächste große Meilenstein erreicht: Der offizielle Spielplan mit allen Tip-Off-Zeiten steht fest! Fans aus aller Welt können sich damit ab sofort noch mehr auf hochklassigen Basketball, emotionale Duelle und eine einzigartige Atmosphäre freuen. Alle Tickets verfügbar! Und das Beste: Ab sofort sind alle Tickets (inkl. VIP) verfügbar! Kein Abwarten mehr, keine Ausreden mehr – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, sich die besten Plätze für das Basketball-Highlight des Jahres 2026 zu sichern. Wer sein Wunschspiel, seinen Lieblingsplatz oder die besten Sessions live erleben möchte, sollte schnell sein und sich frühzeitig Tickets sichern. Die Fans erwartet nicht nur Weltklasse-Sport, sondern auch ein internationales Basketball-Festival mitten in Berlin: zehn Tage voller Emotionen, Stimmung, Leidenschaft und unvergesslicher Momente. Ob eingefleischter Basketballfan, Familienausflug oder Sportbegeisterte auf der Suche nach einem besonderen Event – der Women’s Basketball World Cup 2026 verspricht Gänsehaut und große Sportmomente. Jetzt Tickets sichern und Teil eines historischen Basketball-Sommers in Berlin werden! Link zum Ticketshop Offizieller Spielplan des Women’s Basketball World Cup 2026

Alle News-Beiträge zur Heim-WM der Damen

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Information zur WWC-Qualifikation

Hier finden Sie die Informationen zur Qualifikation zum Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin, an der auch die deutsche Mannschaft teilnimmt, obwohl sie bereits qualifiziert ist.

DBB-Damen: WM in Berlin!

Die Damenbasketball-Weltmeisterschaft 2026, genauer der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, findet in Deutschland (Berlin) statt! Diese Entscheidung traf das Central Board des Basketball-Weltverbandes FIBA im Rahmen einer Sitzung in Manila/Philippinen. Unter dem Motto „Time for HER Game“ hatte sich der Deutsche Basketball Bund (DBB) beworben. Es hatte einige Interessenten für die Ausrichtung gegeben, aber Deutschland überzeugte die Verantwortlichen mit seiner „early entry“-Bewerbung.

Damit findet die Damen-WM nach 1998 (Berlin, Bremen, Dessau, Karlsruhe, Münster, Rotenburg an der Fulda, Wuppertal) zum zweiten Mal in Deutschland statt. Das Turnier wird vom 4.-13. September 2026 in Berlin (Berlin Arena, Max-Schmeling-Halle) durchgeführt.

„Großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation“

„Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung! Ich freue mich sehr für alle deutschen Basketballerinnen. Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland ausrichten zu dürfen, ist ein großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation. Die WM wird für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung der sportlichen Höchstleistungen von Frauen sorgen. Ich danke dem Deutschen Basketball Bund ganz besonders dafür, dass er bei der Förderung von Mädchen und Frauen im Basketball so großartige Arbeit leistet“, sagte Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat.

„Ich bedanke mich ganz herzlich beim Central Board der FIBA für das in uns gesetzte Vertrauen. Die gesamte deutsche Basketball-Familie freut sich sehr über die Vergabe. Gemeinsam mit ihr und mit unseren Partnern werden wir den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 als tolles Event präsentieren. 28 Jahre nach der letzten Damen-WM in Deutschland werden wir ein großes (Basketball)-Fest feiern. Es kommt viel Arbeit auf uns zu, aber die gehen wir mit ganz viel Begeisterung und Vorfreude an. Ein besonderer Dank geht an die Sportstadt Berlin, an das Bundesministerium des Innern und an den DOSB für deren Unterstützung. Wir spielen 2026 im ‚Wohnzimmer des deutschen Basketballs‘ in Berlin“, so DBB-Präsident Ingo Weiss nach der Vergabe.

Strahlende Gesichter bei der Vergabe des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 an Deutschland: v.li. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis, der damalige FIBA-Präsident Hamane Niang, Sonja Greinacher, Laura Oexle, Geschäftsträgerin a.i. an der Deutschen Botschaft Manila, und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.
Foto: FIBA
Sue Bird ist globale Botschafterin für die Damen-WM 2026.
Foto: FIBA

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