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Women’s World Cup 2026: Italien – Rückkehr einer europäischen Traditionsnation

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Italien – Die Rückkehr einer europäischen Traditionsnation Die italienische Frauen-Nationalmannschaft gehört zu den traditionsreichsten Programmen Europas. Jahrzehntelang war Italien regelmäßig bei Europameisterschaften vertreten, gewann bereits 1938 den ersten Europameistertitel der Geschichte und erreichte 1995 die Silbermedaille. Danach folgten jedoch viele Jahre, in denen die „Azzurre“ zwar respektiert wurden, aber selten zur europäischen Spitze gehörten. Genau das hat sich in den vergangenen beiden Jahren grundlegend verändert. Mit der Bronzemedaille bei der EuroBasket Women 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin hat Italien den Sprung zurück in die internationale Elite geschafft. Unter Nationaltrainer Andrea Capobianco hat sich die Mannschaft zu einem der unangenehmsten Gegner Europas entwickelt. Italien verbindet inzwischen klassische italienische Basketballtugenden – Spielverständnis, Disziplin und taktische Flexibilität – mit einer Generation von Spielerinnen, die auf höchstem europäischem Niveau und teilweise auch in der WNBA Erfahrungen gesammelt haben. Das Ergebnis ist ein Team, das nicht mehr nur überraschen kann, sondern zunehmend selbst Ansprüche auf Medaillen anmeldet. Der Durchbruch bei der EuroBasket 2025 Der eigentliche Wendepunkt kam im Sommer 2025 bei der Women’s EuroBasket. Italien spielte ein außergewöhnliches Turnier und erreichte erstmals seit drei Jahrzehnten wieder das Podium. Die Bronzemedaille bedeutete den größten Erfolg des italienischen Frauenbasketballs seit der Silbermedaille von 1995. Dabei überzeugten die Italienerinnen weniger durch spektakuläre Einzelaktionen als durch ihre bemerkenswerte Geschlossenheit. Während viele europäische Spitzenteams stark von einer oder zwei Führungsspielerinnen abhängig waren, verfügte Italien über eine außergewöhnlich ausgeglichene Rotation. Mehrere Spielerinnen konnten Verantwortung übernehmen, verschiedene Line-ups funktionierten, und die Mannschaft zeigte in engen Spielen große mentale Stabilität. Zur Symbolfigur dieses Erfolges wurde Cecilia Zandalasini. Die Flügelspielerin führte Italien durch das Turnier, wurde in das All-Star Five der EuroBasket gewählt und erzielte durchschnittlich 16,8 Punkte, 6,0 Rebounds und 3,0 Assists. Ihre Leistungen waren ein wesentlicher Grund dafür, dass Italien erstmals seit 1995 wieder eine Medaille gewann. Die Bronzemedaille war nicht nur ein sportlicher Erfolg. Sie veränderte auch die Wahrnehmung des italienischen Frauenbasketballs. Aus einem soliden europäischen Team wurde plötzlich ein ernstzunehmender Medaillenkandidat für die kommenden Großturniere. Der Weg nach Berlin 2026 Dass die EuroBasket kein Zufall war, bestätigte Italien wenige Monate später bei den Qualifikationsturnieren für die FIBA Women’s Basketball World Cup 2026. Beim Qualifikationsturnier in San Juan trafen die Italienerinnen auf starke Konkurrenz. Dennoch beendeten sie das Turnier mit einer Bilanz von vier Siegen und nur einer Niederlage und sicherten sich souverän das Ticket für die Weltmeisterschaft in Berlin. In der Abschlusstabelle landete Italien sogar vor Spanien und Puerto Rico auf Rang zwei hinter den USA. Besonders beeindruckend war dabei die Leistung im entscheidenden Spiel gegen Spanien. Italien gewann die Begegnung nach einem hochklassigen Schlagabtausch und sicherte sich damit die vorzeitige Qualifikation. Zandalasini erzielte dabei 22 Punkte und übernahm in den entscheidenden Momenten die Verantwortung. Für Italien hatte die Qualifikation eine besondere Bedeutung. Die Mannschaft kehrte erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten auf die Bühne einer Frauen-Weltmeisterschaft zurück und bestätigte damit ihren Aufstieg unter die besten Nationen der Welt. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Cecilia Zandalasini – Das Gesicht des italienischen Basketballs Keine Spielerin verkörpert die Entwicklung des italienischen Frauenbasketballs so sehr wie Cecilia Zandalasini. Die vielseitige Flügelspielerin gehört seit Jahren zu den besten europäischen Spielerinnen ihrer Position. Ihre Fähigkeit, sowohl selbst zu scoren als auch Mitspielerinnen einzusetzen, macht sie zum Zentrum des italienischen Spiels. Im Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft war sie mit durchschnittlich 13,8 Punkten pro Partie die beste Werferin ihres Teams. Zandalasini ist dabei weit mehr als nur eine Scorerin. Ihre Ruhe in engen Spielsituationen, ihre Erfahrung aus internationalen Wettbewerben und ihre Führungsqualitäten geben der gesamten Mannschaft Stabilität. Wenn Italien in kritischen Momenten einen Korb benötigt, landet der Ball häufig in ihren Händen. Ihre Bedeutung für die Nationalmannschaft lässt sich mit jener von Emma Meesseman für Belgien oder Gabby Williams für Frankreich vergleichen. Sie ist nicht nur die beste Spielerin, sondern auch die Identifikationsfigur einer ganzen Generation. Lorela Cubaj und die neue Generation Neben Zandalasini hat sich insbesondere Lorela Cubaj zu einer Schlüsselfigur entwickelt. Die physisch starke Innenspielerin verleiht Italien jene Präsenz unter den Körben, die früher oft fehlte. Während des Qualifikationsturniers hob die FIBA ausdrücklich hervor, dass Cubaj gemeinsam mit Zandalasini das italienische Team anführte und maßgeblich zur Qualifikation beitrug. Ihre Stärke beim Rebounding und ihre Arbeit in Korbnähe verschaffen Italien eine wichtige Balance zwischen Außen- und Innenspiel. Hinzu kommen Spielerinnen wie Jasmine Keys, Costanza Verona, Laura Spreafico und die junge Generation um Matilde Villa und Francesca Pasa. Diese Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs sorgt dafür, dass Italien nicht nur von einer einzelnen Spielerin abhängig ist.Gerade diese Kadertiefe unterscheidet die aktuelle Mannschaft von früheren italienischen Teams. Die Azzurre verfügen inzwischen über mehrere Spielerinnen, die auf europäischem Spitzenniveau bestehen können. Spielstil und Identität Italien gehört nicht zu den physisch dominantesten Mannschaften der Welt. Die Stärke des Teams liegt vielmehr in seiner Organisation. Im Angriff setzt die Mannschaft auf Ballbewegung, Geduld und das konsequente Ausnutzen von Vorteilen. Selten wird ein Angriff überhastet abgeschlossen. Stattdessen suchen die Italienerinnen nach der bestmöglichen Wurfoption. Das Resultat ist ein sehr effizienter, kontrollierter Basketball. Defensiv zeichnet sich Italien durch hohe Disziplin aus. Rotationen funktionieren zuverlässig, Fehler werden selten gemacht und die Kommunikation innerhalb des Teams ist hervorragend. Gerade gegen individuell stärker besetzte Mannschaften ist diese mannschaftliche Geschlossenheit oft der Schlüssel zum Erfolg. Hinzu kommt eine bemerkenswerte mentale Stärke. Sowohl bei der EuroBasket als auch bei den Weltmeisterschafts-Qualifikationen gewann Italien mehrere enge Spiele. Diese Fähigkeit, in Drucksituationen ruhig zu bleiben, hat sich zu einem Markenzeichen der aktuellen Generation entwickelt. Ausblick Noch vor wenigen Jahren wäre Italien bei einer Weltmeisterschaft lediglich als Außenseiter gestartet. Heute stellt sich die Situation völlig anders dar. Die Bronzemedaille bei der EuroBasket 2025 und die überzeugende Qualifikation für Berlin 2026 zeigen, dass die Mannschaft dauerhaft zur erweiterten Weltspitze gehört. Zwar verfügen Nationen wie die USA, Frankreich, Belgien oder Australien weiterhin über mehr individuelle Klasse und größere Tiefe. Doch Italien hat bewiesen, dass es diese Teams zumindest an einem guten Tag schlagen kann. Für die Weltmeisterschaft 2026 dürfte das Viertelfinale das realistische Minimalziel sein. Gelingt es Zandalasini, Cubaj und ihren Mitspielerinnen, die Form der vergangenen beiden Jahre zu bestätigen, ist sogar ein Platz unter den besten vier Teams der Welt nicht ausgeschlossen. Nach drei Jahrzehnten des Wartens ist Italien zurück auf der großen Bühne – und vieles spricht dafür, dass die Geschichte dieser Generation noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait Spanien Team-Portrait Spanien Team-Portrait Japan Team-Portrait Japan Team-Portrait Mali Team-Portrait Mali Team-Portrait Frankreich Team-Portrait Frankreich Team-Portrait China Team-Portrait China Team-Portrait Türkei Team-Portrait Türkei

Basketball Köln 23.08.2025
Testspiel Freundschaftsspiel 
DBB Länderspiel Männer Herren
Deutschland (GER) - Spanien (ESP)
die Silbermedaillengewinner der Eurobasket 2005
Dennis Wucherer
Patrick Femerling
Sven Schultze
Marko Pesic
Mithat Demirel
Dirk Nowitzki
vlnr.
Adi Zaar re.
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Women’s World Cup: Die besten Plätze in der Arena

Jetzt sichern: Ab heute 14 Uhr sind die exklusiven Courtside Tickets für ausgewählte Highlights des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin erhältlich: alle drei deutschen Gruppenspiele sowie die komplette Finalphase – vom Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale bis zum großen Finale. Wer Basketball auf Weltklasse-Niveau so intensiv erleben möchte wie sonst nur Spielerinnen, Coaches und Schiedrichter:innen, findet hier den ultimativen Platz direkt am Spielfeldrand. Courtside bedeutet Gänsehaut aus nächster Nähe: Jeder Fastbreak, jeder Dreier, jeder entscheidende Defensiv-Stopp spielt sich nur wenige Meter vor deinen Augen ab. Erlebe die größten Stars des internationalen Frauenbasketballs hautnah und sei dabei, wenn in Berlin Geschichte geschrieben wird. Die Nachfrage nach den Top-Spielen ist groß – sichere dir jetzt deinen Platz in der ersten Reihe und werde Teil eines unvergesslichen Sportmoments. Courtside Tickets in Sessions mit deutscher Beteiligung in der Gruppenphase zum Preis von je 999 Euro Courtside Tickets für die Sessions in der Finalphase vom 8.-13. September 2026 ab einem Preis von 1.299 Euro Zu bestellen sind die Tickets ab 14 Uhr über diesen Link: VIP & Hospitality – FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Ticket-Link

PetersonAlexis2026

Damen-Bundestrainer Olaf Lange nominiert Kader für Start der WM-Vorbereitung

Es wird langam ernst für die deutsche Damen-Nationalmannschaft auf dem Weg zum FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets). Am Sonntag, 9. August 2026, beginnt die offizielle Vorbereitung in Ludwigsburg, wo eine Woche späer auch das erste Testspiel gegen Spanien auf der Agenda steht. Für diese Maßnahme hat Bundestrainer Olaf Lange nun 16 Spielerinnen nominiert. Es fehlen wie der Head Coach selbst noch die fünf deutschen WNBA-Spielerinnen, die erst kurz vor dem World Cup zur Mannschaft stoßen können. Die Zeit bis dahin ist für alle Spielerinnen die perfekte Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen und sich in den WM-Kader zu spielen. Von daher darf man eine hoch motivierte deutsche Auswahl erwarten. Hier die Nominierungen: Kader – präsentiert von Toyota – Skye Belker (Princeton University/USA) – Emily Bessoir (CB Hozono Global Jairis/ESP) – Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) – Patricia Broßmann (Australien Perth Redbacks/AUS) – Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg) – Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) – Lina Falk (Pepperdine University/USA) – Marie Gülich (Townsville Flames/AUS) – Alina Hartmann (ALBA BERLIN) – Alexis Peterson (Foto, Valencia BC/ESP) – Sarah Polleros (ohne Verein) – Nina Rosemeyer (ALBA BERLIN) – Lina Sontag (Cadi la Seu/ESP) – Paula Wenemoser (SYNTAINICS MBC) – Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern) – Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier Méditerranée/FRA) Das Team wird betreut von DBB-Vizepräsident Mithat Demirel, Sportdirektor Peter Radegast, Delegationsleiter Imre Szittya, Bundestrainer Olaf Lange (aus Kanada), den Assistenztrainer:innen Stefan Möller, Julie Barennes, Constanze Wegner und Corina Kollarovics, Athletik-Trainer Julian Morche, Mannschaftsarzt Dr. Sven Bockhorst, den Physiotherapeut:innen Katharina Boland und Patrick Knoll, den Team-Manager:innen Nico Schröder und Grit Ruff sowie Christoph Büker und Aleyna Demirel als Medienteam.

Basketball Villeurbanne 17.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Nigeria (NIG) - Deutschland (GER)
Frida Bühner (Deutschland, No.20)
Victoria Macaulay (Nigeria, No.25)
Foto: camera4

50 Tage bis zur Heim-WM: Toyota baut Engagement im Frauenbasketball weiter aus

In genau 50 Tagen beginnt mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 das größte Basketball-Ereignis des Jahres in Deutschland. Toyota nutzt den Countdown zur Heim-Weltmeisterschaft in Berlin, um sein langfristiges Engagement für den Frauenbasketball weiter auszubauen. Dabei fungiert Toyota als offizieller Mobilitätspartner des internationalen Turniers von Weltniveau. Wenn vom 4. bis 13. September die besten Nationalteams der Welt in Berlin um den WM-Titel kämpfen, sorgt Toyota mit einer Fahrzeugflotte von 42 Modellen für die Mobilität von Funktionären, Offiziellen und weiteren Turnierbeteiligten. Darüber hinaus wird das Unternehmen in der Uber Arena mit verschiedenen Aktivierungen und Fan-Angeboten präsent sein und die Begeisterung rund um die Heim-Weltmeisterschaft erlebbar machen. Die Frauen-Weltmeisterschaft findet in Berlin statt und gilt als Meilenstein für die Entwicklung des Frauenbasketballs in Deutschland. „Die Frauen-Weltmeisterschaft in Berlin ist eine einmalige Chance, den Frauenbasketball in Deutschland nachhaltig voranzubringen und noch mehr Menschen für diesen faszinierenden Sport zu begeistern. Deshalb freuen wir uns, den Basketball auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen – als Mobilitätspartner der Weltmeisterschaft und der Basketball Nationalmannschaften, als langjähriger Partner der Damen Basketball Bundesligen und mit Projekten, die den Athletinnen und ihren Geschichten mehr Sichtbarkeit geben. Frauenbasketball steht für Leidenschaft, Teamgeist und starke Vorbilder. Diese Entwicklung möchten wir auch in Zukunft aktiv begleiten“, sagt Cathrin Koch, General Managerin Marketing Communication and Digital Experience bei Toyota. Ein wichtiger Baustein dabei ist auch die entwickelte Dokuserie „Let’s Go Ballin’“. Die Content-Reihe begleitet den Aufschwung des Frauenbasketballs in Deutschland und gibt Spielerinnen, Talenten und Persönlichkeiten des Sports eine Bühne. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten, Herausforderungen und Erfolge der Athletinnen sowie die Entwicklung des Frauenbasketballs in Deutschland. Ziel der Serie ist es, den Schwung der positiven Entwicklung mitzunehmen, neue Zielgruppen zu erreichen und den Sport dauerhaft stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Toyota unterstützt das Projekt als exklusiver Mobilitätspartner und setzt damit ein weiteres Zeichen für Sichtbarkeit und Chancengleichheit im Sport. Mit dem bevorstehenden WM-Turnier, der DBBL-Partnerschaft und Formaten wie „Let’s Go Ballin’“ unterstreicht Toyota sein langfristiges Bekenntnis zum Frauenbasketball und begleitet eine Entwicklung, die derzeit so viel Aufmerksamkeit erfährt wie nie zuvor.

BurkeKennedy2026vsAUS

Women’s World Cup 2026: Türkei – Auf dem Weg zurück an die Spitze

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Türkei – Die Rückkehr einer europäischen Topnation Über viele Jahre gehörte die Türkei zu den stärksten Frauen-Nationalmannschaften Europas. Zwischen 2011 und 2017 gewann das Team mehrfach Medaillen bei Europameisterschaften, erreichte Weltmeisterschaften und Olympische Spiele und etablierte sich als feste Größe im internationalen Basketball. Anschließend folgte jedoch eine Phase des Umbruchs, in der die Erfolge seltener wurden und mehrere Leistungsträgerinnen ihre Karriere beendeten. Inzwischen deutet vieles darauf hin, dass die türkische Nationalmannschaft wieder auf dem Weg nach oben ist. Mit einer starken EuroBasket 2025 und der erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat das Team gezeigt, dass es erneut zur europäischen Spitze aufschließen kann. Die EuroBasket 2025 als Signal Bei der Women’s EuroBasket 2025 gehörte die Türkei zu den positiven Überraschungen des Turniers. Die Mannschaft präsentierte sich deutlich stabiler als in den Jahren zuvor und kämpfte bis in die Endphase des Wettbewerbs um die Spitzenplätze. Besonders auffällig war die defensive Intensität. Die Türkei spielte aggressiv, körperbetont und mit hoher Energie. Viele Gegnerinnen hatten Schwierigkeiten, gegen die türkische Verteidigung ihren Rhythmus zu finden. Auch offensiv zeigte sich eine deutliche Weiterentwicklung. Während frühere türkische Mannschaften häufig sehr stark von einzelnen Stars abhängig waren, verteilt sich die Verantwortung inzwischen auf mehrere Schultern. Unter den Körben damals eine Macht war die ehemals für die Dallas Wings in der WNBA aktive 204 cm Centerin Teaira McCowan, die auf durchschnittlich 16,8 Punkte und 9,8 Rebounds kam. Ihr folgten Shooting Guard Sevgi Uzun (Fenerbahce Istanbul, 13,7 PTS/4,2 AST), Power Forward Tilbe Senyurek (Fenerbahce, 11,8 PTS, 8 REB) und Point Guard Aperi Onar (Fenerbahce, 11,7 PTS/4,5 AST). Heimvorteil in Istanbul Ein wichtiger Meilenstein war das Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Istanbul. Vor heimischem Publikum zeigte die Mannschaft große Nervenstärke und sicherte sich einen Startplatz für Berlin. Die Unterstützung der Fans verwandelte jede Begegnung in ein Heimspiel und verlieh dem Team zusätzliche Energie. Obwohl Australien als stärkste Mannschaft des Turniers galt, gelang es den Türkinnen, gegen sämtliche Gegner konkurrenzfähig aufzutreten. Die erfolgreiche Qualifikation bestätigte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre. Letztlich gelang die Qualifikation auf Platz drei hinter Australien und Ungarn. Es begann gut, denn der 71:69-Erfolg gegen Kanada war letztich entscheidend für die Qualifkation. Die überraschende 55:59-Niederlage gegen Argentinien schmerzte, aber der anschließende 75:67-Sieg gegen Japan machte es wieder wett. Ihr bestes Spiel machten die Türkinnen beim 74:77 gegen Australien, ehe gegen Ungarn die Luft doch etwas raus war (74:89). Dieses Mal „übernahm“ eine andere ehemalige US-Amerikanerin: Guard Kennedy Burke (Connecticut Sun/CBK Mersin) war die beste türkische Korbjägerin  und kam auf 16,4 Punkte und 8,2 Rebounds im Schnitt. Für den türkischen Basketball hatte dieser Erfolg große Bedeutung. Erstmals seit längerer Zeit konnte die Nationalmannschaft wieder ein klares internationales Ausrufezeichen setzen. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Sevgi Uzun – Die Anführerin Die prägende Figur der aktuellen Generation ist Sevgi Uzun. Die Aufbauspielerin verbindet Spielübersicht, Führungsqualitäten und defensive Härte. Sie bestimmt das Tempo des türkischen Spiels und übernimmt in entscheidenden Situationen Verantwortung. Uzun zeichnet sich vor allem durch ihre Vielseitigkeit aus. Sie kann selbst abschließen, ihre Mitspielerinnen einsetzen und gleichzeitig die gegnerische Spielmacherin unter Druck setzen. Diese Kombination macht sie zur unverzichtbaren Schaltzentrale des Teams. Gerade bei den jüngsten Großturnieren war ihr Einfluss auf das Spiel der Türkei deutlich sichtbar. Erfahrung und Physis Neben Uzun verfügen die Türkinnen über zahlreiche erfahrene Spielerinnen wie zum Beispiel die beiden beretis erwähnten eingebürgerten US-Amerikanerinnen. Tilbe Şenyürek bringt Größe und Präsenz unter den Körben. Alperi Onar sorgt auf den Guard-Positionen für Stabilität. Hinzu kommen mehrere EuroLeague-erfahrene Akteurinnen, die auf höchstem europäischem Niveau spielen. Die größte Stärke der Mannschaft bleibt jedoch ihre Physis. Kaum ein europäisches Team spielt so körperbetont wie die Türkei. Rebounds, Verteidigung und Kampfgeist gehören seit Jahren zur Identität des Programms. Diese Eigenschaften machen die Türkinnen besonders in K.-o.-Spielen gefährlich. Ausblick Die Türkei gehört noch nicht wieder zur absoluten Weltspitze. Dafür fehlt aktuell die außergewöhnliche individuelle Qualität der großen Favoriten. Dennoch besitzt die Mannschaft alles, um bei der Weltmeisterschaft 2026 eine wichtige Rolle zu spielen: Erfahrung, Athletik, defensive Stärke und einen klaren Spielstil. Das Viertelfinale erscheint als realistisches Ziel. Sollte die Mannschaft ihr bestes Niveau erreichen, ist auch ein Halbfinaleinzug keineswegs ausgeschlossen. Mit Australien, Belgien und Puerto Rico haben die Türkinnen allerdings eine sehr anspruchsvolle Gruppe für den Women’s Basketball World Cup in Berlin erwischt. Die Türkei ist zurück auf der internationalen Bühne – und sie hat das Potenzial, dort dauerhaft zu bleiben. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

Han

Women’s World Cup 2026: China – Die schlafende Großmacht des Frauenbasketballs

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf China – Die schlafende Großmacht des Frauenbasketballs Wenn von den erfolgreichsten Nationen in der Geschichte des Frauenbasketballs gesprochen wird, darf China nicht fehlen. Seit den 1980er-Jahren gehört die Volksrepublik zu den prägenden Kräften des internationalen Spiels. Olympisches Silber 1992, Vizeweltmeisterschaft 1994 und zahlreiche Medaillen bei Asienmeisterschaften dokumentieren die lange Tradition des Programms. In den vergangenen Jahren gelang China zudem der Sprung zurück in die absolute Weltspitze. Spätestens mit der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2022 etablierte sich die Mannschaft erneut als ernsthafter Herausforderer der etablierten Mächte aus Europa und Nordamerika. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris verliefen allerdings enttäuschend. Nach hohen Erwartungen schied China bereits in der Gruppenphase aus und verpasste damit eines der wichtigsten sportlichen Ziele der jüngeren Vergangenheit. Doch statt in Selbstzweifel zu verfallen, nutzte das Team die Enttäuschung als Antrieb. Die Leistungen beim Asia Cup 2025 und beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 zeigen deutlich, dass China weiterhin zu den stärksten Basketballnationen der Welt gehört. Die Enttäuschung von Paris Vor Beginn der Olympischen Spiele 2024 galt China als einer der gefährlichsten Außenseiter des Turniers. Die Mannschaft verfügte über internationale Erfahrung, enorme Größe und mehrere Spielerinnen, die sich in den stärksten Ligen der Welt etabliert hatten. Die Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt. In einer schwierigen Vorrundengruppe gelang es dem Team nicht, die notwendige Konstanz zu entwickeln. Mehrere knappe Niederlagen führten zum frühen Ausscheiden und sorgten in China für erhebliche Diskussionen über die Zukunft des Programms. Besonders kritisch wurde die offensive Ineffizienz bewertet. Obwohl China weiterhin zu den körperlich imposantesten Mannschaften des Turniers gehörte, fehlte häufig die notwendige Dynamik gegen moderne, schnelle Defensivsysteme. Im Rückblick erwies sich Paris jedoch als wichtiger Wendepunkt. Die Niederlage zwang das Programm dazu, neue Impulse zu setzen und jüngeren Spielerinnen mehr Verantwortung zu übertragen. Der Asia Cup 2025 – Zwischen Anspruch und Realität Beim FIBA Women’s Asia Cup 2025 trat China mit dem Ziel an, die Dominanz in Asien zurückzugewinnen. Am Ende stand die Bronzemedaille – ein respektables Ergebnis, das dennoch hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb. Vor allem Australien und Japan präsentierten sich in diesem Turnier konstanter. Dennoch zeigte China über weite Strecken seine enorme Qualität. Besonders die körperliche Überlegenheit unter den Körben blieb ein entscheidender Faktor. Die Bronzemedaille wurde innerhalb des Programms als Zwischenschritt betrachtet. Wichtiger als die Platzierung war die Erkenntnis, dass sich mehrere jüngere Spielerinnen auf internationalem Niveau behaupten konnten. Damit wurde der Grundstein für die nächsten Jahre gelegt. Die WM-Qualifikation in Wuhan Nur wenige Monate später folgte die passende Antwort auf die kritischen Stimmen. Beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Wuhan präsentierte sich China deutlich verbessert. Vor heimischem Publikum gewann die Mannschaft vier ihrer fünf Begegnungen und qualifizierte sich souverän für Berlin. Besonders beeindruckend war die defensive Stabilität. Die Chinesinnen kontrollierten viele Spiele über ihre Reboundstärke und ihre Präsenz in der Zone. Gleichzeitig wirkte die Offensive deutlich variabler als noch bei den Olympischen Spielen. Die Leistungen bestätigten, dass China weiterhin zu den weltweit stärksten Programmen gehört. Das Ziel der Mannschaft war dabei nie nur die Qualifikation – vielmehr wollte man ein Signal an die Konkurrenz senden, dass mit China bei der Weltmeisterschaft wieder zu rechnen sein wird. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Han Xu – Das Gesicht des chinesischen Basketballs Die wichtigste Spielerin des Landes bleibt Han Xu. Mit ihrer außergewöhnlichen Größe, ihrer Mobilität und ihren technischen Fähigkeiten gehört die Centerin der New York Liberty (WNBA) zu den faszinierendsten Innenspielerinnen des internationalen Basketballs. Anders als viele klassische Centers kann Han Xu nicht nur in Korbnähe dominieren, sondern auch aus der Mitteldistanz und teilweise sogar von außen abschließen. Ihre Präsenz verändert jedes Spiel. Gegnerische Mannschaften müssen ihre gesamte Verteidigung anpassen, um Han Xu zu kontrollieren. Gleichzeitig eröffnet ihre Aufmerksamkeit Räume für Mitspielerinnen. Bei internationalen Turnieren gehört sie regelmäßig zu den effektivsten Spielerinnen Chinas und ist die natürliche Führungspersönlichkeit des Teams. Weitere Stärken unter dem Korb >Neben Han Xu verfügt China mit Li Yueru (Dallas Wings/WNBA) über eine weitere Weltklassespielerin im Frontcourt. Li bringt enorme physische Präsenz mit und gehört zu den besten Rebounderinnen des internationalen Frauenbasketballs. In vielen Spielen kontrolliert sie die Zone nahezu allein und verschafft ihrem Team zahlreiche zweite Wurfchancen. Außerdem steht die 220 cm große und erst 19 Jahre alte Ziyu Zhang zur Verfügung, die in Wuhan mit elf Punkte und 4,8 Rebounds im Schnitt aufhorchen ließ. Die Kombination aus Han Xu, Li Yueru und Ziyu Zhang ist einzigartig. Kaum eine andere Nation verfügt über drei derart dominante Innenspielerinnen. Diese Stärke macht China besonders gegen europäische Teams gefährlich, die häufig stärker über ihre Guards kommen. Die neue Generation Neben den etablierten Stars rücken zunehmend jüngere Spielerinnen in den Vordergrund. Yang Shuyu entwickelte sich beim Qualifikationsturnier in Wuhan zu einer der auffälligsten Akteurinnen des Wettbewerbs und wurde in das All-Star Five gewählt. Ihre Athletik und Vielseitigkeit verleihen dem Team zusätzliche Dynamik. Gerade diese Entwicklung ist entscheidend für die Zukunft Chinas. Die Mannschaft darf sich nicht ausschließlich auf ihre Centers verlassen, sondern benötigt auch kreative Lösungen auf den Guard-Positionen. Die ersten Fortschritte in dieser Hinsicht waren bereits 2025 und 2026 sichtbar. Chinas Spielstil China spielt einen Basketball, der sich deutlich von vielen europäischen und amerikanischen Teams unterscheidet. Die Mannschaft nutzt konsequent ihre Größe. Rebounding, Korbnähe und physische Dominanz bilden das Fundament der Spielweise. Gleichzeitig hat sich das Team in den vergangenen Jahren bemüht, flexibler und schneller zu werden. Im Angriff wird häufig versucht, Vorteile im Low Post zu schaffen. Gleichzeitig sorgen gute Passwege dafür, dass freie Würfe aus der Distanz entstehen. Defensiv gehört China zu den stärksten Mannschaften der Welt. Die Länge des Kaders erschwert Abschlüsse in Korbnähe und zwingt viele Gegnerinnen zu schwierigen Würfen. Wenn das Team sein volles Potenzial ausschöpft, kann es nahezu jede Nation vor Probleme stellen. Ausblick Die Enttäuschung von Paris hat China nicht geschwächt, sondern möglicherweise sogar stärker gemacht. Mit Han Xu, Li Yueru und einer wachsenden Zahl talentierter junger Spielerinnen verfügt das Land weiterhin über außergewöhnliche Qualität. Die erfolgreiche Qualifikation für Berlin und die Leistungen der vergangenen Monate zeigen, dass China zu den ernsthaften Medaillenkandidaten gehört. Das Viertelfinale sollte Pflicht sein. Alles darüber hinaus hängt davon ab, wie schnell die jüngere Generation zusätzliche Verantwortung übernehmen kann. Eines ist jedoch sicher: Niemand wird China bei der Weltmeisterschaft 2026 unterschätzen. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA Team-Portrait USA Team-Portrait Spanien Team-Portrait Spanien Team-Portrait Japan Team-Portrait Japan Team-Portrait Mali Team-Portrait Mali Team-Portrait Frankreich Team-Portrait Frankreich

AIDA-Partner WWC 3x3

AIDA Cruises wird offizieller Event-Partner des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 und der ING 3×3 German Championship

AIDA Cruises setzt seinen Kurs im Basketball weiter fort und wird offizieller Event-Partner des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026. Mit dem Engagement beim größten Turnier im internationalen Frauenbasketball baut das Kreuzfahrtunternehmen seine Aktivitäten im Basketball konsequent aus und unterstreicht seine Verbundenheit mit einer der dynamischsten Sportarten Deutschlands. In den vergangenen Jahren hat AIDA Cruises sein Engagement kontinuierlich erweitert und sich bei nationalen und internationalen Basketball-Events als starker Partner etabliert. Mit der Partnerschaft beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 folgt nun der nächste Schritt: Gemeinsam mit Fans aus aller Welt wird AIDA Teil eines Turniers, das Spitzensport, Emotionen und internationale Begegnungen in Berlin vereint. Die Partnerschaft verbindet zwei Marken, die Menschen begeistern und besondere Momente schaffen möchten. Während auf dem Spielfeld die besten 16 Nationalmannschaften der Welt um den Titel kämpfen, sorgt AIDA dafür, dass die Vorfreude auf den nächsten Urlaub nicht zu kurz kommt. Mit dem Engagement beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 setzt AIDA Cruises ein weiteres Zeichen für seine wachsende Präsenz im Sport und für die Förderung von Events, die Menschen zusammenbringen. Gemeinsam mit den Fans soll Berlin im September 2026 zu einer Bühne für Weltklasse-Basketball und unvergessliche Erlebnisse werden. Und auch im 3×3-Basketball wird der DBB-Partner aktiv: Als offizieller Partner der ING 3×3 German Championship, den offiziellen Deutschen Meisterschaften des Deutschen Basketball Bundes im 3×3-Basketball, die im Rahmen des Multisport-Events „Die Finals 2026 Hannover“ ausgespielt werden. Das Turnier steigt vom 24. bis zum 26. Juli vor dem neuen Rathaus in Hannover. Die Finalspiele der Damen und Herren werden in ARD und ZDF übertragen.

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Women’s World Cup 2026: Frankreich – Die Grande Nation jagt den ganz großen Titel

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Frankreich – Die Grande Nation jagt den ganz großen Titel Kaum eine Nation hat den internationalen Frauenbasketball in den vergangenen zwei Jahrzehnten so konstant geprägt wie Frankreich. Während andere Spitzenprogramme Höhen und Tiefen durchlebten, gehörten die Französinnen nahezu durchgehend zur Weltelite. Olympische Medaillen, Europameistertitel, Weltmeisterschafts-Podestplätze und eine beeindruckende Nachwuchsarbeit haben die „Bleues“ zu einem der Vorzeigeprogramme des Weltsports gemacht. Trotz aller Erfolge fehlt jedoch bis heute jener eine Triumph, der eine Generation unsterblich macht: der Gewinn einer Weltmeisterschaft oder olympischen Goldmedaille. Mehrfach stand Frankreich kurz vor dem ganz großen Wurf, mehrfach fehlten am Ende nur wenige Punkte. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris brachten die bislang größte Chance. Vor heimischem Publikum erreichte Frankreich das Finale und gewann die Silbermedaille. Nur die USA verhinderten den historischen Triumph. Seitdem richtet sich der Blick der gesamten Basketballnation auf ein neues Ziel: die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin. Mit dem aktuellen Kader gehört Frankreich zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Titel. Paris 2024 – Die Spiele einer Nation Die Olympischen Spiele 2024 waren für Frankreich weit mehr als nur ein sportliches Ereignis. Vor ausverkauften Hallen und einem begeisterten Publikum entwickelte sich die Frauen-Nationalmannschaft zu einem der emotionalen Mittelpunkte des Turniers. Von Beginn an präsentierten sich die Französinnen als hervorragend organisierte Einheit, die Defensive, Athletik und Teamgeist auf höchstem Niveau vereinte. Spiel für Spiel wuchs die Überzeugung, dass erstmals in der Geschichte olympisches Gold möglich sein könnte. Frankreich kämpfte sich bis ins Finale und traf dort auf den ewigen Maßstab des Frauenbasketballs: die Vereinigten Staaten. Das Endspiel entwickelte sich zu einem der dramatischsten olympischen Finals der jüngeren Basketballgeschichte. Frankreich verlangte den Amerikanerinnen alles ab und verlor nur denkbar knapp. Trotz der Enttäuschung überwog am Ende der Stolz über die Silbermedaille. Das Turnier zeigte eindrucksvoll, dass Frankreich inzwischen dauerhaft auf Augenhöhe mit den besten Teams der Welt agieren kann. Die Entwicklung einer goldenen Generation Der aktuelle Erfolg kommt nicht überraschend. Seit Jahren investiert Frankreich massiv in die Entwicklung des Frauenbasketballs. Kaum ein europäisches Land produziert so regelmäßig Spitzenspielerinnen wie die Grande Nation. Zahlreiche Talente durchlaufen professionelle Ausbildungsprogramme und sammeln früh Erfahrungen in den besten Ligen Europas und Nordamerikas. Diese Struktur hat eine Generation hervorgebracht, die außergewöhnlich breit aufgestellt ist. Frankreich verfügt nicht nur über einzelne Stars, sondern über einen kompletten Kader voller internationaler Klasse. Genau diese Tiefe unterscheidet die Mannschaft von vielen Konkurrentinnen. Die EuroBasket 2025 – Knapp an Medaille vorbei Nicht in Bestbesetzung … und trotzdem auf Platz vier! So könnte man die Women’s EuroBasket aus französischer Sicht beschreiben. Ohne ihre Stars Gabby Williams und Marine Johannes kamen die Französinnen dennoch ungefährdet ins Halbfinale, wo sie Spanien mehr als unglücklich mit 64:65 unterlagen, weil in der letzten Sekunde ein Freiwurf daneben ging. Im Spiel um Bronze steckte dann die große Enttäuschung noch in den Knochen und man war Italien mit 54:69 unterlegen. Dennoch machte die EM deutlich, dass Frankreich nicht unbedingt von einzelnen Spielerinnen abhängig ist. Unterschiedliche Akteurinnen konnten Verantwortung übernehmen, und selbst personelle Ausfälle ließen sich erstaunlich gut kompensieren. Diese Variabilität gehört zu den größten Stärken des Programms. Ein beeindruckendes Qualifikationsturnier Beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Lyon-Villeurbanne ließ Frankreich anschließend keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Vor heimischem Publikum gewann die Mannschaft sämtliche Begegnungen und qualifizierte sich souverän für Berlin. Besonders beeindruckend war dabei die Dominanz, mit der Frankreich viele Spiele kontrollierte. Defensiv ließ das Team nur wenige einfache Würfe zu, offensiv wurde der Ball hervorragend bewegt. Die Leistungen wirkten so reif und ausgeglichen, dass viele Beobachter Frankreich bereits früh als einen der Topfavoriten auf die Weltmeisterschaft einstuften. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Janelle Salaün – Die neue Leitfigur Das Gesicht der neuen französischen Generation ist Janelle Salaün. Die vielseitige Flügelspielerin gehört zu den komplettesten Basketballerinnen Europas. Sie kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden, verteidigt mit hoher Intensität und übernimmt offensiv zunehmend Verantwortung. Beim Qualifikationsturnier wurde Salaün zur wertvollsten Spielerin gewählt und bestätigte eindrucksvoll ihren Status als neue Anführerin des Teams. Ihre Entwicklung symbolisiert den Wandel innerhalb der Nationalmannschaft. Während frühere Generationen stark von einzelnen Veteraninnen geprägt wurden, steht nun eine neue Gruppe von Spielerinnen im Mittelpunkt. Salaün führt diese Generation an. Gabby Williams – Das Herzstück des Teams Neben Salaün bleibt Gabby Williams eine der wichtigsten Persönlichkeiten des französischen Basketballs. Kaum eine Spielerin verbindet Athletik, Spielintelligenz und Vielseitigkeit so beeindruckend wie sie. Williams kann praktisch jede Position verteidigen und ist in der Lage, ein Spiel auf unterschiedlichste Weise zu beeinflussen. Besonders ihre Defensive macht Frankreich so gefährlich. Viele gegnerische Stars erleben gegen Williams ihre schwierigsten Spiele des Jahres. Ihre Bedeutung für die Mannschaft lässt sich kaum überschätzen. Dominique Malonga – Die Zukunft beginnt jetzt Wenn über die Zukunft des internationalen Frauenbasketballs gesprochen wird, fällt inzwischen regelmäßig ein Name: Dominique Malonga. Die junge Französin gilt als eines der größten Talente ihrer Generation. Ihre Kombination aus Größe, Athletik und technischem Können erinnert viele Experten an die dominanten Innenspielerinnen früherer Jahrzehnte. Schon jetzt sammelt sie wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau und wird in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle im französischen Basketball einnehmen. Für Berlin 2026 könnte sie bereits ein entscheidender Faktor werden. Die französische Spielphilosophie Frankreich spielt einen Basketball, der auf Athletik, Länge und Verteidigung basiert. Die Mannschaft gehört zu den körperlich stärksten Teams der Welt. Gleichzeitig verfügt sie über genügend spielerische Qualität, um auch gegen taktisch anspruchsvolle Gegner Lösungen zu finden. Defensiv erzeugen die Französinnen enormen Druck. Gegnerische Guards werden permanent attackiert, Passwege geschlossen und Rebounds aggressiv gesichert. Offensiv setzt Frankreich auf Vielseitigkeit. Unterschiedliche Line-ups ermöglichen verschiedene Spielweisen – von schnellen Transition-Angriffen bis hin zu kontrolliertem Halbfeldbasketball. Diese Flexibilität macht die Mannschaft so schwer ausrechenbar. Ausblick Für die Weltmeisterschaft 2026 reist Frankreich mit klaren Ambitionen nach Berlin. Ein Viertelfinale wäre für dieses Team keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Enttäuschung. Selbst das Halbfinale gilt innerhalb des Programms eher als Mindestziel. Die Mannschaft besitzt die Qualität, um um Gold zu spielen. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Nach Olympia-Silber vor eigenem Publikum fehlt nur noch der letzte Schritt. Die Weltmeisterschaft könnte genau die Bühne sein, auf der Frankreich diesen Schritt endlich geht. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

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Information zur WWC-Qualifikation

Hier finden Sie die Informationen zur Qualifikation zum Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin, an der auch die deutsche Mannschaft teilnimmt, obwohl sie bereits qualifiziert ist.

DBB-Damen: WM in Berlin!

Die Damenbasketball-Weltmeisterschaft 2026, genauer der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026, findet in Deutschland (Berlin) statt! Diese Entscheidung traf das Central Board des Basketball-Weltverbandes FIBA im Rahmen einer Sitzung in Manila/Philippinen. Unter dem Motto „Time for HER Game“ hatte sich der Deutsche Basketball Bund (DBB) beworben. Es hatte einige Interessenten für die Ausrichtung gegeben, aber Deutschland überzeugte die Verantwortlichen mit seiner „early entry“-Bewerbung.

Damit findet die Damen-WM nach 1998 (Berlin, Bremen, Dessau, Karlsruhe, Münster, Rotenburg an der Fulda, Wuppertal) zum zweiten Mal in Deutschland statt. Das Turnier wird vom 4.-13. September 2026 in Berlin (Berlin Arena, Max-Schmeling-Halle) durchgeführt.

„Großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation“

„Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung! Ich freue mich sehr für alle deutschen Basketballerinnen. Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland ausrichten zu dürfen, ist ein großartiger Erfolg für uns als Frauen-Sportnation. Die WM wird für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung der sportlichen Höchstleistungen von Frauen sorgen. Ich danke dem Deutschen Basketball Bund ganz besonders dafür, dass er bei der Förderung von Mädchen und Frauen im Basketball so großartige Arbeit leistet“, sagte Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat.

„Ich bedanke mich ganz herzlich beim Central Board der FIBA für das in uns gesetzte Vertrauen. Die gesamte deutsche Basketball-Familie freut sich sehr über die Vergabe. Gemeinsam mit ihr und mit unseren Partnern werden wir den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 als tolles Event präsentieren. 28 Jahre nach der letzten Damen-WM in Deutschland werden wir ein großes (Basketball)-Fest feiern. Es kommt viel Arbeit auf uns zu, aber die gehen wir mit ganz viel Begeisterung und Vorfreude an. Ein besonderer Dank geht an die Sportstadt Berlin, an das Bundesministerium des Innern und an den DOSB für deren Unterstützung. Wir spielen 2026 im ‚Wohnzimmer des deutschen Basketballs‘ in Berlin“, so DBB-Präsident Ingo Weiss nach der Vergabe.

Strahlende Gesichter bei der Vergabe des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 an Deutschland: v.li. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis, der damalige FIBA-Präsident Hamane Niang, Sonja Greinacher, Laura Oexle, Geschäftsträgerin a.i. an der Deutschen Botschaft Manila, und DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.
Foto: FIBA
Sue Bird ist globale Botschafterin für die Damen-WM 2026.
Foto: FIBA

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