3×3-U21-Damen: Zweimal zweiter Platz

Unsere 3×3-U21-Damen waren im Rahmen der FIBA 3×3 U21 Nations League auf den europäischen Courts unterwegs, um sich international zu messen und darüber hinaus Punkte für das FIBA 3×3 Ranking zu sammeln. Die Nations League besteht aus sechs Stops, wobei bei jedem Stoptag eine Platzierung ausgespielt wird. Die Stops 1-3 fanden im französischen Voiron statt, bei denen die U21-Damen auf die Teams aus Litauen, Niederlande, Israel und der Mongolei trafen. Nach drei Niederlagen und vier Siegen belegte das weibliche U21-Team von Disziplintrainer Christian Steinwerth am zweiten Stoptag Platz zwei. Ebenso konstant präsentierte sich die DBB-Auswahl in den Stops 4-6 in Bukarest und scorte sich mit vier Siegen in das letzte Stopfinale. Nach kräftezehrenden Turnierspielen zog das deutsche U21-Team gegen die Tschechische Republik mit 10:19 den Kürzeren und landete auf dem zweiten Platz.

Letztes Spiel

Deutschland

10 – 19

FIBA 3×3 U21 Women´s Nations League 2021 Bukarest/Rumänien
Tschechische Republik

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Maira Banko 04/10/2005 1.80 m 3×3 Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Meret Kleine-Beek 04/01/2001 1.86 m 3×3 Spielerin GISA LIONS SV Halle
Greta Kröger 16/07/2004 1.80 m 3×3 Spielerin Eisvögel USC Freiburg
Elisa Mevius 23/04/2004 1.80 m 3×3 Spielerin BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA
Victoria Poros 16/02/2001 1.73 m 3×3 Spielerin GiroLive Panthers Osnabrück
Emilia Tenbrock 12/06/2002 1.82 m 3×3 Spielerin Columbus State University/USA
Selma Yesilova 24/08/2001 1.77 m 3×3 Spielerin BC Pharmaserv Marburg
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Maira Banko

3×3 Spielerin

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Meret Kleine-Beek

3×3 Spielerin

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Greta Kröger

3×3 Spielerin

Elisa Mevius

Elisa Mevius

3×3 Spielerin

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Victoria Poros

3×3 Spielerin

Emilia Tenbrock

Emilia Tenbrock

3×3 Spielerin

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Selma Yesilova

3×3 Spielerin

Galerie

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA holt sich den WNBL-Titel 2026

Gastgeber ALBA BERLIN hat sich den WNBL-Titel 2026 geholt. Im Finale des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 vor eigenem Publikum in Berlin ausgetragen wurde, bezwang das Team von Trainer Antonio Canamero Vorjahressieger TG Main Sharks Würzburg mit 66:61 (17:16, 20:19, 12:17, 17:9). Als TOP4 MVP wurde Carolina Heymann vom neuen Titelträger ausgezeichnet. Kopf an Kopf ALBA startete direkt mit einem Dreier von Eva Pabsch. Würzburg agierte anfangs fahrig, Coach Wiegand hielt es kaum am Seitenrand (4:9, 4.). Lilli Schultze kassierte früh ihr zweites Foul, Würzburg gelang es jetzt den Gegner häufiger zu stoppen. Offensiv fehlte es aber noch an der nötigen Abstimmung (7:12, 6.). Tereza Sykorova schaffte mit einem „and one“ den 10:12-Anschluss (7.), dann fiel ein Dreier von Mia Wiegand zum 13:14 (8.). ALBA behauptete im ersten Viertel mit großem Kampf die knappe Führung (16:17). Der Titelverteidiger ließ einige „einfache“ Würfe liegen, bis Wiegand nach zwölf Minuten die erste Führung für die Main Sharks besorgte (18:17). Es blieb zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen (23:23, 14.), beide Teams hatten im set play Schwierigkeiten gegen die Defense des Gegners zu vernünftigen Würfen zu kommen. Würzburg stützte sich sehr auf die individuelle Klasse von Wiegand, während ALBA mehr als Team agierte. Nach 17 Minuten hieß es 31:29, Vorjahres-Finals-MVP Wiegand stand bereits bei 13 Punkten. Nach 20 Minuten durfte sich die bestens gefüllte Sömmeringhalle in Berlin auf ein spannende zweite Hälfte freuen. ALBA hatte eine starke Schlussphase aufs Parkett gebracht, Würzburg bereits einige Spielerinnen mit drei Fouls auf dem Konto (35:37). Fotos: Florian Ullbrich Spannung pur Wiegand eröffnete das dritte Viertel mit einem sehenswerten Korb, aber ALBA blieb mit Schultze und Mathilda Haensch unter den Körben eine Macht, gegen die sich Würzburg Bigs schwer tat (37:41, 24.). Die Titelverteidigerinnen fanden noch immer nur selten ein passendes Mittel gegen die ALBA-Defense. Mitte des dritten Spielabschnitts holten sich Schultze und Wiegand jeweils ihr drittes Foul. Würzburg kam durch Moescha Feunou Bakam zum Ausgleich und zur Führung (45:43, 26.). Sykorova setze zum 47:43 nach, ALBA musste jetzt aufpassen (27.). Bakam hatte starke Minuten, aber vor allem Carolina Heymann hielt für Berlin dagegen (50:45, Dreier Wiegand, 28.). Es würde nun sicher auch eine Kraftfrage werden (52:49, 30.). Beide Teams mobiliserten ihre letzten Reserven. Es waren deutliche Ermüdungserscheinungen zu erkennen, jede einzelne Aktion bekam jetzt eine enorme Bedeutung. ALBA machte das 54:53 (33.), einmal mehr war alles völlig offen. Die Gastgeberinnen profitierten von ihrer Reboundüberlegenheit und gaben den Main Sharks nur wenig zweite Chancen. Das vierte Foul vonn Schultze tat Berlin weh, sie blieb aber auf dem Feld und erzielte den umjubelten 55:55-Ausgleich (35.). ALBA holte die Führung zurück und hatte das Momentum auf seiner Seite (55:59, 36.). Helene Lehmann traf einen Dreier zum 57:62 (37.), die Halle stand Kopf. Den Fränkinnen lief die Zeit etwas davon, sie mussten zudem ein paar „in and outs“ verkraften. Aber sie wehrten sich und kamen durch Neire Mihailescu zum 61:64 (38.). Was für eine Spannung! Mit Glück und Geschick verteidigte ALBA schließlich die Führung und holte sich den Titel. Es spielten TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 3, Neire Mihailescu 3, Moescha Feunou Bakam 14, Amina Toliver, Alessia Pop 6, Alisa Milow 2, Tereza Sykorova 13, Alicia Eirich, Mia Wiegand 20, Layla Mayer, Meliha Fiala, Franka Brust. Head Coach: Michael Wiegand ALBA BERLIN: Helene Lehmann 5, Sophie Christina Dramé, Carlotta Kreinsen 2, Carla Lotta Kozlowski 3, Rosa Fehr 4, Eva Pabsch 3, Carolina Heymann 24, Maja Heide 3, Liv Dahle, Mathilda Haensch 13, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 9. Head Coach: Antonio Canamero  

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA folgt Würzburg ins WNBL-Finale

ALBA BERLIN ist der Gegner der TG Main Sharks Würzburg im diesjährigen Finale des WNBL TOP4, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Antonio Canamero gewann im zweiten Halbfinale gegen die TS Jahn München mit 81:70 (16:14, 20:19, 18:16, 27:21). Das Finale findet am morgigen Sonntag, 17. Mai 2026, um 13.15 Uhr statt. Ausgeglichener Beginn Auch im zweiten Halbfinale spielten zu Beginn die Nerven der Spielerinnen eine Rolle. Nicht viele von ihnen hatten bereits auf einer so großen Bühne gespielt. ALBA ging nach vier Minuten mit 6:3 in Führung und verteidigte stark. Münchens Distanzschützin Anna Matic versenkte zwar ihren ersten Dreier, blieb in den folgenden Versuchen aber ohne Erfolg. Die leicht favorisierte und in der Saison ungeschlagene Turnerschaft strauchelte, während ALBA viel Tempo machte und zuverlässig punktete (9:3, 6.). Und das bis dahin noch ohne Zähler von Lilli Schultze. Drei Mal gute Defense und jeweils Lay-ups von Emma Steinbicker und München war zum Ausgleich gekommen (7.). Lisa Grüner besorgte die Führung für den Jahn, die Matilda Blanarik per Dreier ausbaute (10:14, 8.). Schultze schaltete sich jetzt mehr und mehr in die ALBA-Offensive ein, während München einige offene Dreier vergab. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeberinnen wieder vorne (16:14). München kam insgesamt zu deutlich mehr Abschlüssen, konnte das aber punktemäßig bis dahin nicht nutzen. ALBA ging auf 20:14 davon (11.) und erst nach zehn unbeantworteten Punkten kam die TS Jahn wieder auf die Anzeigetafel. ALBA zeigte sich glänzend vorbereitet auf die Münchner Stärken auf der Aufbauposition und nahm dem Gegner viel weg (24:16, 13.). Steinbicker checkte wieder ein und punktete zum 24:21 (14.). Aber ALBA konterte direkt mit einem wunderbaren Fastbreak und schickte München in eine Auszeit (28:21). Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt fand vor der Paue kein wirkliches Mittel gegen die Berlinerinnen, die konsequent sowohl mit viel Tempo als auch unter den Körben den Erfolg suchte (32:22, 16.). Nach sechs Punkten des Gegners in Serie war ALBA mit einer Auszeit dran (32:28, 17.). Steinbicker war bei der TS Jahn der Dreh- und Angelpunkt und sorgte dafür, dass zur Pause noch gar nichts entschieden war (36:33). Fotos: Florian Ullbrich ALBA triumphiert München kam im Verlauf des dritten  Viertels mehrfach zum Augleich (38:38, 22. | 43:43, 24.). Es blieb eng und es schien ganz so, als wenn sich keines der beiden Teams einen vorentscheidenden Vorsprung würde erspielen können. Nach einem Dreier von Fanny Kirchhoff lag München kurzzeitig wieder vorne (46:47, 28.), ALBA hatte aber direkt die passende Antwort durch Sophia Dramé. Es ging munter hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder hatten die Gastgeberinnen glänzende Offensiv-Aktionen, die sie wieder etwas nach vorne brachten, während München zu viel liegen ließ (54:49, 30.). Für die Turnerschaft ging es jetzt darum, nicht weiter zurückzufallen und möglichst schnell den direkten Anschluss zu schaffen. Konsequent hielt sich Berlin an den hervorragenden game plan und brachte den Ball unter den gegenerischen Korb. München haderte mit seiner sehr mäßigen Dreierquote von 17 Prozent zu diesem Zeitpunkt. „Endlich“ fiel dann ein Distanzwurf von Matic zum 56:52 (32.), das machte Hoffnung. ALBA konnte sich erneut „befreien“ und sah nach einem 11:0-Lauf beim 67:52 fast schon wie der Sieger aus (33.). München stand sich zu oft selbst im Weg und schaffte es einfach nicht den Gegner zu stoppen. Fünf Minuten vor dem Ende hieß es 67:57, noch war nicht alles gelaufen. Doch zu einem echten Comeback reichte es trotz Kampf bis in die letzten Sekunden hinein nicht mehr und so jubelte am Ende der Partie die Mehrzahl der Fans. Es spielten ALBA BERLIN: Helene Lehmann 11, Sophie Christina Dramé 7, Carlotta Kreinsen 8, Carla Lotta Kozlowski, Rosa Fehr, Eva Pabsch, Carolina Heymann 15, Maja Heide 3, Liv Dahle 9, Mathilda Haensch 9, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 17. Head Coach: Antonio Canamero TS Jahn München: Alicia Neumann, Fanny Kirchhoff 3, Hannah Galster 2, Emma Steinbicker 21, Success Ilenikhena, Anna Matic 17, Matilda Blanarik 18, Silvia Heide, Eva Wimmer, Valentina Otterbein, Lisa Grüner 9, Mirjam Wilts. Head Coach: Stavros Tsoraklidis

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: Titelverteidiger im WNBL-Finale

Titelverteidiger TG Main Sharks Würzburg heißt der erste Finalist im des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Michael Wiegand setzte sich gegen Phoenix-TSV Hagen 1860 mit 74:55 (22:15, 19:7, 18:13, 15:20) durch. Im Finale (Sonntag, 17. Mai, 13.15 Uhr) trifft man auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Gastgeber ALBA Berlin und der TS Jahn München. Würzburg dominiert Phoenix begann wie erwartet mit sehr viel Druck in der Defensive und hatte schnell einige Ballgewinne. Die ersten Abschlüsse waren auf beiden Seiten nicht von Erfolg gekrönt, die Nervosität spielte anscheindend eine größere Rolle. Layla Mayer brach den Bann mit einem verwandelten Freiwurf für Würzburg, dann punktete Darina Zraychenko für Hagen und es ging in eine frühe Auszeit. Hagens Dreier fielen nicht, aber man arbeitete stark beim Rebound und machte die fehlenden Zentimeter durch enormen Einsatz wett. Langsam kam etwas Fahrt in die Partie, Würzburg fand zuerst einen Rhythmus (4:11, 6.). Phoenix offenbarte bis dahin offensiv große Probleme (4:14, 7.), kam durch zwei gelungene Aktionen dann aber heran (9:14). Mia Wiegand antwortet mit einem Step back-Dreier, während Hagen noch auf den ersten Distanztreffer wartete (0/9). Shahinaz Sohit brachte die Hagenerinnen näher heran, aber nach dem ersten Viertel lag der Titelverteidiger weiter vorne (15:22). Würzburg gab weiter Gas und war in diesen Minuten die klar bessere Mannschaft (15:27, 12.). Hagen versuchte es nach wie vor oft mit Dreiern nach wenigen Sekunden Angriffszeit, oder Zraychenko attackierte mit Drives den Korb, beides ohne viel Erfolg. Außerdem blieb man bei den Freiwürfen unter 50 Prozent. Die Main Sharks agierten variabler und kamen durch Neire Mihailescu zur bis dato höchsten Führung (21:37, 17.). Zur Halbzeit sprach sehr viel für die Würzburgerinnen (22:41). Fotos: Florian Ullbrich Frühe Vorentscheidung Zur Pause war klar, dass man Hagen keineswegs abschreiben darf. Doch zunächst war erst einmal wieder der Titelverteidiger zur Stelle: 22:49 (24.). Es roch in diesen Minuten nach einer frühen Vorentscheidung. Hagen versuchte alles, aber es wollte einfach nichts funktionieren. Würzburg agierte keinesfalls überragend, aber der Gegner konnte die Fehler des Favoriten nicht nutzen (26:51, 26.). Die Main Sharks blieben weitestgehend souverän, konnten ihren besten Spielerinnen Pausen geben und kamen zum ungefährdeten Sieg. Hagen steckte aber nie auf und zeigte Moral. Erst nach 33 Minuten und sage und schreibe 32 Fehlversuchen fand der erste Dreierversuch der Hagenerinnen sein Ziel. Da war es bereits viel zu spät für eine Wende, auch wenn man noch etwas näher heran kam. Es spielten Phoenix-TSV Hagen 1860: Nike Zacharias, Stina Oberhag, Hannah Abramowski 8, Enie Anneke Springer 8, Katharina Wetzel, Emma Huppertz 2, Darina Zraychenko 19, Shahinaz Sohit 9, Noura Ayadi 1, Lia Sophie Wasielewski 6, Lore Riesner 1, Lana Schlegel. Head Coach: Marsha Owusu-Gyamfi TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 5, Neire Mihailescu 8, Moescha Feunou Bakam 17, Amina Toliver, Alessia Pop 2, Alisa Milow 6, Tereza Sykorova 12, Alicia Eirich, Mia Wiegand 17, Layla Mayer 7, Meliha Fiala, Frank Brust. Head Coach: Michael Wiegand

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Mehr als 100.000 Tickets verkauft – Große Vorfreude auf den Women’s Basketball World Cup

Die Begeisterung rund um den kommenden Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026) wächst weiter: Bereits mehr als 100.000 Tickets wurden für das Turnier verkauft. Die hohe Nachfrage unterstreicht die große Vorfreude der Fans auf das weltweit bedeutendste Basketball-Event im Frauenbereich. Besonders das Final-Wochenende erfreut sich großer Beliebtheit und ist bereits hervorragend ausgelastet. Viele Basketballfans wollen sich die entscheidenden Spiele im Kampf um den WM-Titel live vor Ort nicht entgehen lassen. Auch die Sessions mit Beteiligung der deutschen Mannschaft werden hervorragend angenommen. Die Unterstützung für das Team ist groß und zeigt einmal mehr die positive Entwicklung sowie die steigende Aufmerksamkeit für den Frauenbasketball in Deutschland und weltweit. Die Organisatoren rechnen in den kommenden Wochen mit einer weiterhin hohen Ticketnachfrage. Fans wird daher empfohlen, sich frühzeitig ihre Plätze zu sichern und Teil eines einzigartigen Basketballfestes zu werden. In der kommenden Woche wird der finale Spielplan mit exakten Spielreihenfolgen und zeiten veröffentlicht. Dann gehen auch alle Tickets in den Vorverkauf (inkl. VIP-Tickets). Tickets gibt es hier!

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WNBL-Vorschau: Wer hat die besten Karten auf den Titel?

Morgen startet die WNBL im Rahmen des dritten RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 seine Suche nach dem Meister 2026. In der Sömmeringhalle in Berlin messen sich Gastgeber ALBA Berlin, TS Jahn München, Phoenix-TSV Hagen und die TG Main Sharks Würzburg. Alle Spiele werden live und kostenlos über sporteurope.tv gestreamt. Wir schauen im Vorfeld auf die Halbfinalpartien, die am morgigen Samstag stattfinden werden. Phoenix-TSV Hagen – TG Main Sharks Würzburg Es ist das Rematch der Finalpartie aus 2025. Damals gewann Würzburg schlussendlich relativ deutlich, wobei den Hagenern Darina Zraychenko im Endspiel angeschlagen fehlte. Die Vorzeichen sind damals wie heute ähnlich. Würzburg geht als leichter Favorit in die Partie. Mit einem Roster, welches bis auf Elina Timoschenko beinahe unverändert blieb, marschierten die Main Sharks durch die Playoffs und sind seit dem ersten Saisonspiel ungeschlagen. Hagen unterlag hingegen im Viertelfinale auswärts gegen den MTV Stuttgart, setzte sich dann aber im dritten Spiel vor heimischer Kulisse durch. Beide Mannschaften und auch die Trainer:innen kennen sich gut aus vergangenen Duellen. Zudem treffen mit Mia Wiegand und Darina Zraychenko zwei der besten Spielerinnen der Liga aufeinander, die beide im vergangenen Sommer Bronze mit der U16 holten. Prognose: Würzburg ist auch für uns leicht favorisiert, weil etwas physischer und tiefer besetzt. Neben Wiegand werden besonders Moesha Bakam und Tereza Sykorova eine Rolle spielen. Die jugend Guards um Milow, Jordan und Mayer bringen zusätzliche Vielseitigkeit. Hagen fehlt Nele Erfeld, die als Point-Guard das Spiel organisiert und defensiv enorm wertvoll ist. Lia Wasielewski, Emma Huppertz und Enie Springer zählten über die Hauptrunde hinter Zraychenko zu den konstantesten Punktelieferanten und werden nun an beiden Enden des Feldes noch mehr gebraucht. ALBA Berlin – TS Jahn München Im vergangenen Jahr endeten ALBAs Titelhoffnungen im Halbfinale gegen Würzburg. Nun starten die Berliner einen zweiten Versuch, treffen dabei aber auf das einzige noch ungeschlagene Team. 14:0. So steht die Mannschaft von Stavros Tsoraklidis vor dem TOP4 in Berlin. Mit einem starken Kader, der besonders im Backcourt herausragend aufgestellt ist, galt die TS Jahn seit Saisonbeginn als einer der großen Titelaspiranten. So geht man auch in das Duell mit ALBA als Favorit. Die Gastgeber schafften den Halbfinaleinzug gegen Freiburg, mussten aber in ein drittes Spiel und profitierten auch von der Verletzung von Frederike Askamp. Mit Lilli Schultze an Bord, ist Berlin nicht zu unterschätzen, obgleich der Rest der Mannschaft noch sehr jung ist. Wichtig werden zudem die Rookies Carolina Heymann und Mathilda Haensch. Prognose: München ist der klare Favorit. ALBA hat aber den Heimvorteil und wird nach dem bitteren Halbfinalaus 2025 zusätzlich motiviert sein. Berlin wird defensiv besonders auf Helene Lehmann setzen, die über die Saison die meisten Steals generierte. Gegen Anna Matic und Emma Steinbicker werden ihre Fähigkeiten besonders gefordert sein. Doch auch die TS Jahn kann Defense. Besonders die Länge und Tiefe der Münchener gibt für uns den Ausschlag Richtung TS Jahn. Alle Spieltermine und weitere Infos

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WNBL: „Unser Backcourt ist eine Bank“

Morgen geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Im letzten Part schauen wir auf die TS Jahn München und Heacoach Stavros Tsoraklidis. Stavros, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Wir konnten unseren Kader beinahe komplett zusammenhalten, was ganz entscheidend für unsere Arbeitsweise war. In einer dieses Jahr starken Süd-Gruppe bildete dies unsere Basis. Ich bin sehr zufrieden wie die Spielerinnen sich entwickelt haben und es hat mich beeindruckt, wie wir unseren Lauf aus der Hauptrunde in die Playoffs transportieren konnten. Dazu wurden wir von größeren Ausfällen verschont oder haben es geschafft diese zu kompensieren. Ihr habt beinahe keine altersbedingten Abgänge gehabt und das Team konnte sich über die letzten Jahre einspielen. Ist das einer eurer Wege zum Erfolg? Absolut. Ich coache das Team seit letzter Saison und konnte somit dort anfangen, wo wir im Vorjahr aufgehört hatten. Wenn du den Kader neu zusammenstellen musst, bedeutet das immer Veränderung und auch Themen zu wiederholen. Die Spielerinnen kannten unsere Spielidee und waren vertraut mit meiner Philosophie als Trainer. Mit Matilda Blanarik hat sich eine Rookie-Spielerin schnell zu einer wichtigen Stütze entwickelt. Wie empfindest du ihre Entwicklung? Matildas Entwicklung hatten wir so nicht erwartet. Sie spielt neben der WNBL auch für unsere Damen-Mannschaft in der Regionalliga und blüht dort genauso auf wie bei uns. Als Anna Matic ausgefallen ist, wurde ihre Rolle größer und sie hat mehr offensive Verantwortung übernommen. Die Zahlen zeigen, dass sie dem gewachsen war und wie schnell sie sich in unserer Rotation festgespielt hat. Die Gruppe Süd wurde mit zwei Aufsteigern etwas durchmischt. Wie hast du die Konstellation wahrgenommen und was war der Schlüssel den Gruppensieg zu holen? Es gab schon einen deutlichen Leistungsunterschied zwischen den oberen drei und unteren drei Teams. Der MTV Stuttgart und USC Freiburg haben tolle Saisons gespielt. Für uns war es enorm wichtig Gruppensieger zu werden, um für die Playoffs beste Voraussetzungen zu haben. Nochmals Glückwunsch! Ihr geht als einziges ungeschlagenes Team ins TOP4. Habt ihr ein Bewusstsein für diese Serie oder ist es irrelevant? Wir neben das Bewusstsein definitiv mit ins TOP4 und haben eine breite Brust. Wenn man sieht, wie stark der MTV und der USC in den Playoffs waren, bestätigt mich das darin, dass wir im TOP4 bestehen können. Du trainierst die Mannschaft bereits seit Sommer 2024. Auch wenn ihr oft im Favoritenkreis wart, ist dies die erste TOP4-Beteiligung der letzten Jahre. Was habt ihr in dieser Saison anders gemacht oder mehr in den Fokus gerückt? Wir haben an unserer Defense gearbeitet. Das stand in den zwei Trainingslager, die wir im Saisonvorfeld hatten im Fokus. Mit Hannah Galster und Matilda Blanarik haben wir nochmal zwei wertvolle Verstärkungen gehabt, die wir schnell ins Team integrieren konnten. Außerdem war es uns ein Anliegen klare Rolle und eine Hierarchie zu definieren. Mit Lisa Grüner, Anna Matic und Emma Steinbicker stehen drei eurer Führungsspielerinnen vor der Altersgrenze und könnten ihre WNBL-Zeit mit einem Titel krönen. Ist dies zusätzliche Motivation? Auf jeden Fall. Man hat in den Playoffs schon ein Gefühl dafür bekommen, wie wichtig es den 2008ern ist weiterzukommen. Selbst wenn wir aktuell auch um den Aufstieg in die zweite DBBL spielen, ist das TOP4 für die Mädels ganz eindeutig das Highlight. Die TS Jahn blickt in der WNBL auf eine sehr erfolgreiche Phase zwischen 2016 und 2018 zurück. Glaubt ihr, dass ihr startend mit dem diesjährigen TOP4 erneut in eine solche Phase gehen könnt? Ich denke wir haben das Zeug dazu. Es wird natürlich wichtig die Spielerinnen zu halten und nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Aber wir haben einen guten Stamm aus den Jahrgängen 2009 und 2010, mit denen wir in der Lage sein sollten unseren Weg fortzusetzen. Kommen wir zum Gegner. ALBA Berlin mit Heimpublikum. Wie schätzt du das Duell ein bzw. worauf wird es ankommen? Aus meiner Sicht sind wir leicht favorisiert, aber ALBA hat das Publikum im Rücken, was immer ein Faktor sein kann. Ich habe das TOP4 im letzten Jahr live vor Ort verfolgt und konnte mir ein Bild von Stimmung machen. Wir wissen um die Qualität von ALBA und werden uns im Vorfeld nochmal intensiver mit ihnen beschäftigen. Die TS Jahn München wird Deutscher Meister der WNBL weil… …unsere Guard-Rotation mit der Scoring-Power eine Bank ist. Alle Spieltermine und weitere Infos

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WNBL: „Wir sind erwachsen geworden“

In weniger als einer Woche geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Heute schauen wir auf das Gespräch mit ALBA-Headcoach Antonio Canamero. Antonio, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Wir sind sehr zufrieden mit der Mannschaft. Die Spielerinnen haben wirklich hart gearbeitet, sie haben sich im Laufe der Saison verbessert und sind gereift. Wie sah eure Strategie aus die Abgänge der Jahrgänge 2007 zu kompensieren? Wie immer ist es unser Ziel, weiterhin mit der nächsten Generation zu arbeiten. Wir haben viele Spieler aus den Jahrgängen 2009 und 2010; sie sind zwar noch jung, trainieren aber jede Woche hart und lernen dabei sehr viel. Mit Carolina Heymann und Mathilda Haensch haben sich zwei Rookies als Leistungsträgerinnen etabliert. Wie nimmst du ihre Entwicklungen wahr? Sie arbeiten hart und machen Fortschritte, und das Wichtigste ist, dass sie dem Team helfen. Gegen Freiburg im Viertelfinale wurdet ihr enorm gefordert. Welche Qualitäten haben sich dort herauskristallisiert oder wurden dir bewiesen, solche Spiele zu gewinnen? Wir sind erwachsen geworden. Nach jedem Fehler bewahren wir die Ruhe. Wir behalten die Nerven. In schwierigen Zeiten durchzuhalten, ist das Wichtigste. Lilli Schultze kam in den Playoffs wieder vermehrt zu Einsätzen. Welcher Faktor ist sie hinsichtlich des anstehenden Halbfinals? Lilli hat die Saison beim DBBL-Team bestritten. Wir wissen um ihre Qualitäten, sie wird eine wichtige Rolle spielen und dem Team sehr helfen. Ein entscheidender Punkt ist, dass wir die gesamte reguläre Saison und einige Playoff-Spiele ohne sie bestritten haben und das Team auch ohne eine der besten deutschen Spielerinnen sehr gut gespielt hat. Allgemeine Frage – Was zeichnet deine Mannschaft diese Saison aus bzw. gibt es einen speziellen Grund, an welchem du den TOP4-Einzug festmachen kannst? Wir versuchen, ein starkes Team zu sein, das mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hohem Tempo spielt. Wie geht ihr mit der Heimkulisse um? Ist es Druck, Vorfreude oder eine Mischung? Wir möchten guten Basketball spielen und unseren Fans, Freunden und Familienangehörigen spannende Spiele bieten. Es wäre toll, wenn wir gewinnen könnten. Kommen wir zum Gegner. TS Jahn München steht als einzige Mannschaft ohne einzige Niederlage im TOP4. Wie schätzt du sie ein bzw. worauf wird es ankommen? Das wird ein wirklich hartes Spiel. Wir müssen 40 Minuten lang mit voller Kraft spielen, um zu gewinnen. Wir müssen voll konzentriert bleiben. Sie sind eine sehr aggressive Mannschaft mit vielen Spitzenspielern. Wie bereitet ihr euch auf das TOP4 vor bzw. an welchen Stellschrauben kann man noch drehen? Welche Erfahrungen habt ihr aus dem Vorjahr mitgenommen? Wir haben gelernt, dass wir während des gesamten Spiels konzentriert bleiben müssen; nur 35 Minuten lang gut zu spielen, reicht nicht aus. Wir arbeiten jede Woche weiter daran, uns jeden Tag zu verbessern. Alle Spieltermine und weitere Infos

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DBB trauert um Dietmar Schott

Dietmar Schott, Sporthörfunklegende des WDR, Erfinder der Radio-Konferenz in der Fußball-Bundesliga und früherer „Funktionär“ beim Basketball-Bundesligisten Saturn Köln, ist am 10. Mai 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. „Ich bin sehr traurig über den Tod von Dietmar Schott. Er hat unsere Herren-Nationalmannschaft und generell den deutschen Basketball über viele Jahrzehnte immer mit großer Begeisterung begleitet. Seine Fröhlichkeit und Lebensfreude waren ansteckend, es gab immer viel zu lachen mit Dietmar. Dietmar war kompetent, verständnisvoll und seine Berichte und Reportagen – egal, ob im Basketball, im Fußball oder im Reitsport – waren immer geprägt von einer enormen Leidenschaft. Der Deutsche Basketball Bund wird Dietmar Schott vermissen und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Dietmar Schott gehörte über viele Jahr(zehnte) neben den bereits zuvor verstorbenen Günter Bork (sid) und Reinhard „Blacky“ Schwarz (dpa) zu den sogenannten „Glorreichen Drei“ der damaligen deutschen Basketball-Journalisten. Er berichtete am Radiomikrofon von zahllosen Basketball-Veranstaltungen, war bei Olympischen Spielen, Basketball-Welt- und -Europameisterschaften und bei den nationalen und internationalen Basketball-Vereinswettbewerben vor Ort und begleitete vor allem die damalige deutsche Herren-Nationalmannschaft durch alle Höhen und Tiefen. ———————————————————- Nachruf Ein Leben für den Sport und den Journalismus Dietmar Schott ist tot Sein Gesicht war lebenslang ein Lächeln. Wenn man sich sah, da war immer dieses Lächeln. Und sein Interesse am Gegenüber. Dietmar Schott war ein Rheinländer und ein ernsthafter Mensch, das funktioniert wirklich, einer, der für den Sport lebte. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts spielt er, 1,92 Meter hoch, für den ASV Köln. Als Saturn Köln vier deutsche Meisterschaften gewann und drei deutsche Pokale, war er an der Seite von Mäzen Fritz Waffenschmidt, Basketball war sein Leben. Aber doch nur eines von vielen. Mit Beate, einer Kollegin, war er 47 Jahre verheiratet, ihre Heimat war der Westdeutsche Rundfunk WDR in Köln. Als Dietmar Schott 1988 als Nachfolger von Kurt Brumme WDR-Sportchef wurde, wurde er zu einer der „wichtigsten Stimmen des Landes“, wie WDR-Intendantin Katrin Vernau treffend sagt. Über 2000 Sendungen moderierte er in über 40 Jahren. „Sport und Musik“ im WDR, das war für uns Dietmar Schott. Und wenn man ihn traf, interessierte er sich immer vorwiegend für das andere Metier, gerne für die schreibenden Journalisten. „Wo wären wir ohne euch“, pflegte er zu sagen, wenn es um den Sport-Informations-Dienst (sid) ging. Dabei war – vor allem – er immer das Lexikon. Dietmar Schott wusste sehr viel. Nicht nur vom Sport – auch vom Jazz. Wenn Dietmar Schott ins Mikrofon sprach, fühlten wir uns Zuhause – und im Stadion. Großartig. Er zählte zur Familie, von 1962 bis 2002 im WDR. „Sport und Musik“ war Pflicht, wenn man nicht selbst um Punkte spielte oder später selbst davon berichtete. Basketball, Fußball – aber doch vor allem auch die Pferde. Er baute in Lohmar 1974 Gestüt Höhnchen auf. Er saß selbst im Sulky, 14 Siege. Und wenn „Sport und Musik“ angepfiffen wurde, Pferde waren immer dabei. Dietmar Schott war es wichtig, dass der Pferdesport in der großartigsten und herausragendsten Hörfunksendung des Sports seinen Platz hatte. Über 30 Mal meldete sich Schott vom „Prix d’Amerique“ in Paris-Vincennes, 25 Mal vom Deutschen Derby, er berichtete von elf Olympischen Spielen, aber das sind Zahlen. Er lebte für den Sport – und seine Akteure, Peter Remmert war einer seiner Freunde, Willi „Ente“ Lippens ein anderer. Legendär: „Ich danke Sie!“ sagte Lippens beim Spiel von RWE bei Westfalia Herne irgendwann in den 60ern zum Schiedsrichter, nachdem der ihn mit den Worten: „Ich verwarne Ihnen“, verwarnt hatte – und flog vom Platz. Dietmar Schott veröffentlichte das Buch über seinen Freund Lippens 2008. Sport war sein Leben, geboren in Köln, aufgewachsen in Hamburg, glühender Fan und Ehrenmitglied des Hamburger SV, 1962 kehrte er nach Köln zurück. Zum WDR. Dietmar Schott ging es nach einem Sturz zuletzt nicht mehr gut, aber der Wiederaufstieg des HSV, nach Jahren in der 2. Liga, muss ihn glücklich gemacht haben. Aktuell Klassenerhalt geschafft, sicher hat er im Pflegeheim in Aegidienberg die eine oder andere Träne verdrückt. Dietmar Schott konnte sich freuen – am Sport und am Leben. Seines währte 88 Jahre lang bis zum Abend des letzten Montags (10. Mai) – und es war ein gutes und erfülltes und glückliches. „Dietmar war ein geschätzter, ein großartiger Kollege, alte Schule“, sagt Heribert Faßbender. Oft sagt Faßbender das nicht. Dr. Christoph Fischer Präsident  des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten Foto: DBB/Büker