Die deutsche Herren-Nationalmannschaft bleibt in der Vorbereitung auf den FIBA Basketball World Cup (25. August – 10. September 2023, Indonesien, Japan, Philippinen) ungeschlagen. Im zweiten Spiel des Supercup 2023 siegte das Team von Bundestrainer Gordon Herbert gegen China nach phasenweise überragender Vorstellung mit 107:58 (25:12, 24:11, 32:18, 26:17). Damit geht es im morgigen Finale um 18.30 Uhr gegen Kanada (gesamter Supercup live und kostenlos bei MagentaSport).
Schröder gibt Weg vor
Erneut ohne den angeschlagenen Lokalmatadoren Justus Hollatz trat das DBB-Team an. Zu Beginn standen Dennis Schröder, Franz Wagner, Andreas Obst, Daniel Theis und Johannes Voigtmann auf dem Parkett. Viel Tempo war im Spiel, als Schröder mit sechs unbeantworteten Punkten auf 10:4 stellte (4.). Einige dutzend chinesische Fans waren unter den 3.400 Zuschauern in der ausverkauften edel-optics.de Arena und meldeten sich lautstark. Aber die DBB-Auswahl dominierte in den ersten Minuten eindeutig, hatte auch den chinesischen 2.16 m Mann Zhou Qi gut im Griff. Nach einem Dreier von Franz Wagner hieß es 16:4 (6.). Die Arena ging prächtig mit, China war noch gar nicht im Spiel. Dann hämmerte Moritz Wagner unter dem Jubel des Publikums einen Dunk zum 20:5 in den gegnerischen Korb (9.). Die gute Defense der Deutschen zwang den Gegner immer wieder zu Ballverlusten. Johannes Thiemann „büffelte“ sich zweimal unter dem chinesischen Korb durch, nach zehn Minuten sah es gut aus für die deutsche Mannschaft (25:12).
Immer wieder Highlights
China hatte sich von derAnfangsphase erholt, Isaac Bonga musste mit schon drei Fouls auf die Bank. Mit großem Kampf hielten die ING-Korbjäger den Vorsprung (29:14, 12.) und ein Brüder-„alley oop“ von Franz auf Moritz riss die ZuschauerInnen von den Sitzen. Mehr als aufmerksam stand die deutsche Defense, die China überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließ. Und auch offensiv verwöhnte das DBB-Team seine Fans immer wieder mit sehenswerten Aktionen (41:19, 18.). Was für ein Mega-Highlight dann eine Minute vor dem Ende: Voigtmann feuert einen extrem hohen alley oop auf Daniel Theis, kurz später dann Schröder auf Voigtmann. So war es beim Gang in die Kabinen eine klare Sache (49:23).