- Lorem ipsum
- Dolor sit
- Amet Valputo
Gut 45 Minuten später begann das Spiel, da es zuvor zwischen Israel und Nord-Mazedonien drei Verlängerungen gegeben hatte. Jakob Hanzalek (Foto oben), Jacob Patrick, Tjark Lademacher (Foto unten), Alexander Richardson und Christoph Tilly bildeten die deutsche Startformation. Im Gegensatz zum Vortag verpatzte man den Start jedoch völlig (0:10, 3.), Auszeit Deutschland. Erst Hanzalek „erlöste“ sein Team nach vier Minuten mit den ersten Punkten. Die DBB-Auswahl versuchte ins Spiel zu kommen, aber bis dahin trat Russland bärenstark und enorm selbstbewusst auf (4:15, 6., 6:21, 8.). Es galt zunächst die Defense zu stabilisieren, aber die Russen fanden immer einen Weg zu punkten.
Bereits zu Beginn des zweiten Spielabschnitts lief Deutschland einem 20-Punkte-Rückstand hinterher (8:28). Die DBB-Youngster fanden einfach keinen Weg in die Partie, weder offensiv noch defensiv. Offenbar hatte sie die Auftaktniederlage doch mehr beeindruckt als gedacht. Der Dreier von Jonas März zum 11:33 (15.) bedeutete einen ganz kleinen Lichtblick, aber was die deutschen Spieler auch versuchten, es wollte kaum etwas gelingen. Erst gegen Ende des zweiten Viertels wurde es besser (24:37, 19.), weil die Russen ihre hohe Trefferquote nicht halten konnten und das DBB-Team jetzt deutlich beherzter ans Werk ging. So war nach 20 Minuten die Hoffnung zurückgekehrt (26:39, Dunk Lademacher).

Lademacher netzte einen Dreier mit Ablauf der shot clock (51:55, 31.), dann traf Hanzalek zum 53:57 (32.). Russland wackelte, fiel aber nicht,weil Deutschland jetzt einige Würfe liegen ließ, nicht geduldig genug agierte und den Ball zu leicht herschenkte (53:60, 35.), Auszeit Deutschland. Hanzaleks Dreier fiel zu 56:60 durch den russischen Korb, ehe Benjamin Schröders Punkte das 58:60 bedeutete (36.). Es gab mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich oder zur Führung, aber Russland verteidigte mit Glück und Geschick (58:64, 38.). Schröder wahrte die Hoffnung, die ein anschließender Dreier der Russen (fast) zunichte machte. 90 Sekunden vor dem Ende bedeuteten die beiden russischen Freiwurftreffer zum 60:69 dann die Entscheidung.
„Es ist eine berechtige Frage, was bei uns in den ersten zwölf Minuten los war. Es hat alles gefehlt, wir waren von der Physis der Russen zu sehr beeindruckt. Dann haben wir taktisch auf Zonenverteidigung gewechselt und damit Erfolg gehabt. Hinten raus hat es dann leider nicht gereicht. Wir sollten uns jetzt aber nicht verrückt machen lassen, das ist schon unser Level hier. Wir müssen unsere durchaus vorhandenen guten Sachen nur häufiger aufs Feld bringen. Ein Sonderlob geht an Kilian Brockhoff, der defensiv hervorragend gearbeitet hat“, meinte Villmeter anschließend.
Für Deutschland spielten:
Kilian Brockhoff (RW Cuxhaven/Young Rasta Dragons), Vincent Dubbeldam (ALBA BERLIN), Jakob Hanzalek (ratiopharm Ulm/BBU 01 Ulm, 15), Tjark Lademacher (Hamburg Sharks/BG Hamburg Hittfeld, 9), Jonas März (FC Bayern München/SB DJK Rosenheim, 3), Jacob Patrick (Porsche BBA Ludwigsburg, 4), Drilon Pllana (VfL Kirchheim/Young Tigers Tübingen), Michael Rataj (FC Bayern München/TV Schwaben Augsburg, 3), Alexander Richardson (SSC Karlsruhe, 7), Benjamin Schröder (FC Bayern München, 12), Christoph Tilly (ALBA BERLIN, 5), Luis Wulff (FC Bayern München, 7).
EM-Spieltermin:
So., 11. August 2019, 16.30 Uhr: Deutschland – Kroatien (Udine)