DBB-Herren siegen überzeugend in Estland

Tabellenführung in Gruppe D verteidigt | Sonntag in Bremen gegen Polen

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Luka Doncic elektrisiert die Massen

EuroBasket 2022: Hype um den slowenischen NBA-Superstar schon beim Testspiel in Italien und bei den World Cup Qualifiers

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FIBA EuroBasket 2022: Mehr als 150.000 Tickets verkauft!

Wunschtickets werden langsam rar | Tickets in über 40 Länder verkauft | EuroBasket wird globales Event

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Bis zur Heim-EM dauert es noch...

News

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DBB-Herren siegen überzeugend in Estland

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft befindet sich nach einem weiteren Erfolg bei der World Cup Qualifiers auf einem sehr guten Weg zum FIBA Basketball World Cup 2023 in Indonesien, Japan und auf den Philippinen. In Tallinn bezwang das Team von Bundestrainer Gordon Herbert den Gastgeber Estland heute mit 88:57 (18:11, 13:11, 36:16, 21:19). Mit nunmehr vier Siegen aus fünf Spielen wurde die Tabellenführung in Gruppe D verteidigt. Am kommenden Sonntag, 3. Juli 2022, folgt der nächste World Cup Qualifier in Bremen gegen Polen (ÖVB-Arena, 18.00 Uhr, Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich, live und kostenlos bei MagentaSport). 1. Halbzeit Die deutsche Mannschaft spielte zu Ehren des jüngst im Alter von nur 46 Jahren verstorbenen Ex-Nationalspielers Ademola Okulaja mit Trauerflor. Unter den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Geschäftsführer Heinz Schoenwolf schickte Herbert Dennis Schröder, Kenneth Ogbe, Isaac Bonga, Johannes Voigtmann und Jonas Wohlfarth-Bottermann als Starting Five aufs Parkett. Nach kaltem Start der Deutschen netzte Bonga einen Dreier zum 3:5 (2.), aber sonst fehlte in den ersten Angriffen der Rhythmus. Schröder checkte mit einem schnellen Anritt ein und traf auch zur 7:5-Führung, Bonga verwandelte einen Fastbreak per Dunking (9:5, 4.). Gavin Schilling führte sich bei seinem Debüt per Dunk bestens ein (11:5, 6.), „Deutschland ist da“ formulierte es Experte Alex Vogel am Mikrofon. Voigtmann besorgte das 13:5 und vollendete den deutschen 13:0-Lauf. Bonga überragte defensiv, die Esten ließen einige offene Dreier – ihre eigentliche Stärke – liegen und Center Maik Kotsar war noch kein Faktor. Auch Christian Sengfelder punktete (15:7, 7.). Bonga musste angeschlagen vom Feld, Deutschland verlor offensiv etwas den Rhythmus. Nach dem ersten Viertel sah es dennoch recht ordentlich aus für das DBB-Team (18:11). Schröder begann das zweite Viertel humpelnd, aber er blieb auf dem Feld und ging zum Korb, wo er nur durch Foul gestoppt werden konnte. Nach einer weiteren Top-Aktion von ihm hieß es (23:12, 12.). Dass er auch ein großartiger Passgeber ist, zeigt er beim Anspiel auf Voigtmann, das zum 25:12 führte. Der Center zeigte seine individuelle Klasse (Dunk zum 27:12, 14.), die Esten flüchteten sich in eine Auszeit. Bis auf die Dreierquote (1/12) stimmte vieles im DBB-Team. Prompt netzte Justus Hollatz von „downtown“ zum 30:16 (15.). Estland hatte bereits einige Leistungsträger mit drei Fouls, aber Deutschland durfte sich nicht zu sicher sein. Das 31:22 (17.) von Kotsar wurde vom Publikum bejubelt, Herbert stoppte den kleinen estischen Lauf mit einer Auszeit. Bei beiden Teams fielen minutenlang keine Würfe. Zur Pause lagen die Deutschen weiter mit 31:22 in Front, hatte aber fünf Minuten lang nicht gescort. Sowohl Estland als auch Deutschland waren unter 30 Prozent Wurfquote geblieben. 2. Halbzeit Zwei Punkte von Bonga eröffneten die zweite Hälfte, in der es nun zunächst darauf ankam, die Esten nicht zurück ins Spiel zu lassen. Nach einem „and one“ von Schröder und einem Freiwurftreffer von Wohlfarth-Bottermann hieß es 37:22 (22.), der Auftakt war gelungen. Sengfelders Dreier zum 40:24 führte zur Auszeit Estlands. Hellwach agierten die ING-Korbjäger, die jetzt klar überlegen waren. Bonga und Sengfelder übernahmen offensiv (46:27, 25.), es machte viel Spaß den Deutschen zuzusehen (51:27, Dreier Sengfelder, 26.). Sengfelder überragte in diesen Minuten (61:35, 18.). Nach drei Vierteln war mehr als eine Vorentscheidung gefallen (67:38). Im Schlussviertel brannte nichts mehr an. Die Konzentration bei der DBB-Auswahl ließ angesichts des klaren Vorsprungs phasenweise etwas nach, aber im Resultat schlug sich das zunächst nicht wesentlich nieder. Estland versuchte zwar alles, kam auch gegen Ende noch etwas näher heran. Aber die DBB-Auswahl war ein zu starker Gegner, der nur wenig zuließ und überhaupt nicht mehr in Gefahr geriet. Kostja Mushidi kam kurz vor dem Ende noch zu seinem Debüt. Stimmen Dennis Schröder: „Wir haben heute 40 Minuten lang sehr gute Defense gespielt und immer als Team zusammengehalten. Viele von uns hatten heute ein gutes Spiel. Im dritten Viertel wurde der Spielfluss besser, wir haben einfach unseren Würfen vertraut. Bei mir sah es noch nicht so gut aus, aber ich freue mich jetzt auf die Partie gegen Polen.“ Gordon Herbert: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, es war insgesamt eine sehr gute Leistung. Wir sind im zweiten Viertel ein bisschen gestrauchelt, haben dann aber sieben, acht wirklich gute Minuten gespielt. Defensiv war ich sehr zufrieden.“ Für Deutschland spielten: Isaac Bonga (Free Agent, 21), Justus Hollatz (CB Breogán/ESP, 6), Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg, 0), David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig, 11), Kostja Mushidi (SYNTAINICS MBC, 0), Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg, 4), Gavin Schilling (FC Bayern München, 2), Dennis Schröder (Free Agent, 14), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 25), Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS, 6), Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS, 0), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers, 1). Boxscore Alle Infos inkl. Ergebnissen und Tabellen zu den World Cup Qualifiers

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3×3: Erneuter Sieg für deutsche Damen

Die deutschen 3×3-Damen haben nach dem kleinen Dämpfer beim FIBA World Cup (9. Platz) ganz schnell wieder in die Erfolgsspur gefunden und mit einem herausragenden Sieg aufhorchen lassen. Auch den zweiten Stop der FIBA 3×3 Women’s Series entschieden Svenja Brunckhorst (Spitzensportförderung der Bundeswehr), Sonja Greinacher (Spitzensportförderung der Bundeswehr), Luana Rodefeld (Spitzensportförderung der Bundeswehr) und Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg) für sich, nachdem das Team bereits vor vier Wochen in Tel Aviv/ISR gewonnen hatte. Als MVP wurde Greinacher ausgezeichnet. In der Vorrunde setzte sich Deutschland gegen Italien (13:9) und die Slowakei (21:5) durch und traf dann im Viertelfinale gegen die Türkei auf starken Widerstand. Mit 21:17 gelangte das Team ins Halbfinale, wo Ungarn mit einer großartigen Leistung klar bezwungen wurde (18:7). Im Finale folgte dann die Krönung, der tolle 21:17-Erfolg gegen keinen Geringeren als die USA. „Wir sind hier angekommen und hatten so ein bisschen WM-Blues. Dann sind wir mit einem schwierigen Spiel gegen Italien in das Turnier gestartet, haben das dann über die Zeit gebracht und wussten auch, dass wir nicht so richtig gut gespielt hatten. Gegen die Slowakei haben wir schon vieles gut gemacht, aber das war auch nicht das Level, was sonst in der Women’s Series unterwegs ist. Auch das Viertelfinale gegen die Türkei war schwierig und noch nicht so restlos überzeugend, auch wenn wir von außen gut getroffen haben. Danach haben wir uns zusammengesetzt und waren uns einig, dass im Halbfinale eine Leistungssteigerung nötig ist. Im Halbfinale und im Finale haben wir echt abgeliefert. Da können die Spielerinnen echt stolz drauf sein, das Zusammenspiel war viel besser. Wir müssen uns neu darauf einstellen, dass das ‚pick-n-roll‘ mit Sunny (Sonja Greinacher – Anm. d. Red.) jetzt besser verteidigt wird. Die Spielerinnen haben auf die ganzen taktischen Änderungen sehr gut reagiert, sind sehr aggressiv in beide Spiele gegangen. Großer Respekt an die Spielerinnen dafür, dass sie in so kurzer Zeit so gut zurückgekommen sind. Das ist natürlich auch für Weltrangliste sehr gut“, freute sich Disziplintrainer Robert Birkenhagen anschließend.

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U17-Mädchen suchen noch nach WM-Form

Die deutschen U17-Mädchen suchen auf ihrem Weg zur U17-WM in Debrecen/Ungarn (8.-17. Juli) noch nach ihrer Form. Jetzt wurden zwei Testspiele im slowenischen Slovenj Gradec gegen WM-Teilnehmer Slowenien einmal knapp (65:68 | 15:19, 20:19, 15:16, 15:14) und einmal deutlich (42:79 | 10:23, 9:23, 17:20, 6:13) verloren. Hier der Kommentar von Head Coach Janet Fowler-Michel: „Im ersten Spiel haben wir komplett gespielt. Wir haben sehr gut gegen eine sehr schnelle, sehr athletische und sehr physische slowenische Mannschaft dagegengehalten. Am Anfang haben sie uns mit ihrer Schnelligkeit beeindruckt, da mussten wir uns drauf einstellen. Dann haben sie sehr viel Druck am Ball gemacht, sehr viel gedoppelt. Daraus haben sie immer wieder Fastbreak-Punkte erzielen können. Wir haben trotzdem ein gutes Spiel gespielt, es war eine gute Mannschaftsleistung. Gegen Druck stagnieren wir noch zu viel, das Rebounding ist aber sehr gut, die Wurfquote darf gerne besser werden. Im zweiten Spiel haben wir Joanna Scheu geschont, sie fühlte sich nicht ganz wohl. Da waren wir bei den Point Guards sehr, sehr dünn besetzt, Mailien Rolf musste da aushelfen. Die Sloweninnen haben gleich mit richtig viel Energie angefangen und wir hatten gegen den Druck viel zu viele Turnovers (25 – daraus 38 Punkte für Slowenien – Anm. d. Red.). Offensv müssen wir lernen, dass wir uns bei Druck nicht nur auf einzelne Spielerinnen verlassen, wir müssen als Team auftreten. Es ist für uns sehr gut, dass wir vor der WM noch zwei Spiele gegen Kanada haben, das ist auch eine sehr starke Mannschaft. Wir sind noch in der Lernphase, da sind solch starke Gegner ganz wichtig.“ Für Deutschland spielten: Melina Aigner (TS Jahn München, 4/0), Julijana Blazic (TuS Lichterfelde, 0/1), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 2/7), Helena Englisch (MTV München, 4/6), Naima Fox (TuS Lichterfelde,7/0), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 0/0), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde, 0/0), Maria Perner (TSV 1880 Wasserburg/TuS Bad Aibling, 0/2), Mailien Rolf (Foto oben, SV Rhein-Main Baskets Langen/TV Hofheim, 14/14), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 7/dnp), Audrey Shields (Emma Willard High School/NY Havoc, 5/0), Annika Soltau (TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers., 22/10), Magdalena Winter (ALBA Berlin, 0/2).

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U18-Mädchen testen gegen die Türkei

Auch die U18-Mädchen des DBB haben in diesem Sommer keine Langeweile. Jetzt geht es für das Team von Head Coach Sidney Parsons zu einem Lehrgang im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg (10.-14. Juli 202) und zu einer anschließenden Testspielreise nach Istanbul in die Türkei. Parsons hat folgende Spielerinnen nominiert: – Nicole Brochlitz (Foto oben, TK Hannover) – Frieda Bühner (Florida Gators/USA) – Lina Falk (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel/Eintracht Braunschweig) – Hilke Feldrappe (ALBA Berlin) – Mathilda Hähner (SC Rist Wedel) – Paula Haw (TS Jahn München) – Nina Horvath (TSV 1883 Grünberg/Team Mittelhessen) – Leonie Kreyenfeld (ALBA Berlin) – Greta Kröger (Talents Bonn/Rhöndorf/TRB Team Rheinland Lions) – Lucy Michel (Eigner Angels Nördlingen) – Maja Rohkohl (TK Hannover/Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) – Emma Shields (Lafayette Leopards/USA) – Paula Spaine (TuS Lichterfelde) – Noreen Stöckle (BSG Basket Ludwigsburg) Das Team wird betreut von Head Coach Sidney Parsons, den Assistant Coaches Imre Szittya und Timur Topal, Athletiktrainer Julian Morche, Physiotherapeutin Marie Schober und Teambetreuerin Elisabeth Winkler. Testspieltermine: Fr., 15. Juli 2022, 18.30 Uhr dt. Zeit: Türkei – Deutschland Sa., 16. Juli 2022, 18.30 Uhr dt. Zeit: Türkei – Deutschland Der Lehrgang wird durchgeführt unter Beachtung der aktuellen Hygienekonzepte zur COVID-19-Pandemie des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Heidelberg und des Deutschen Basketball Bundes.

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DBB-Herren: World Cup Qualifier in Estland steht an

Wie es ein ehemaliger, sehr geschätzter Hallensprecher in der BBL und bei DBB-Länderspielen immer sehr eindrucksvoll formulierte: „ES STEHT AN ZUR ENTSCHEIDUNG!“ Und zwar der World Cup Qualifier der DBB-Herren in Estland (Morgen, Do., 30. Juni 2022, 18.00 Uhr dt. Zeit, in Tallinn/EST gegen Estland, live und kostenlos bei MagentSport). Zunächst einmal das Wichtigste: Das deutsche Team ist nach einer reibungslosen Anreise gestern am frühen Abend in Tallinn angekommen. Dort herrscht schwüles Sommerwetter. Nach dem Abendessen hielt Bundestrainer Gordon Herbert eine kurze Ansprache, steckte den Trainingsplan für heute ab und setzte sowohl Einzelgespräche mit den Spielern als auch ein Teammeeting an. Das Hotel liegt zehn Gehminuten von der idyllischen Altstadt entfernt, sodass sich Spieler und Staff gestern Abend noch auf eine Erkundungstour durch die mittelalterliche Altstadt mit vielen Gassen, Cafés und Aussichtspunkten über die Stadt machten. Im heutigen Training wurden offensive wie defensive System weiter verinnerlicht. Zwölf Spieler sind nach dem Ausfall von Center Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn | Rückenprobleme, wir berichteten in den sozialen Medien) in Tallinn vor Ort: – Isaac Bonga (Free Agent | 203 cm | Guard/Forward | 19 Lsp.) – Justus Hollatz (CB Breogán/ESP | 191 cm | Point Guard | 7 Lsp.), – Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg | 180 cm | Point Guard | 8 Lsp.) – David Krämer (Basketball Löwen Braunschweig | 199 cm | Guard | 5 Lsp.) – Kostja Mushidi (SYNTAINICS MBC | 194 cm | Guard | 0 Lsp.) – Kenneth Ogbe (EWE Baskets Oldenburg | 198 cm | Guard | 4 Lsp.) – Gavin Schilling (FC Bayern München | 206 cm | Power Forward | 0 Lsp.) – Dennis Schröder (Free Agent | 188 cm | Point Guard | 49 Lsp.) – Christian Sengfelder (Brose Bamberg | 206 cm | Forward | 12 Lsp.) – Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau/RUS | 211 cm | Center | 76 Lsp.) – Lukas Wank (FRAPORT SKYLINERS | 198 cm | Guard/Forward | 12 Lsp.) – Jonas Wohlfarth-Bottermann (Hamburg Towers | 208 cm | Center | 6 Lsp.) Bisher gab es zwölf offizielle Länderspiele gegen die Esten. Neun Mal gewann Deutschland, die Punktebilanz steht bei 1.009:850. Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 25. November 2021, in Nürnberg. Zum Auftakt der WM-Qualifikation und beim Debüt von Bundestrainer Gordon Herbert unterlag Deutschland mit 66:69 (18:17, 16:13, 19:25, 13:14). Daran erinnert man sich beim DBB natürlich nur ungern. Christian Sengfelder (21) und Robin Benzing (13) waren die besten deutschen Werfer. Gordon Herbert sagte damals: „Gratulation an Estland. Man muss anerkennen, dass sie heute sehr gut geworfen haben. Wr sind natürlich sehr enttäuscht. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir fünf oder sechs Dreier abgegeben, danach haben wir in der Defense gut gekämpft, sind aber offensiv gestrauchelt. Das ist so im Sport, wir müssen nach vorne schauen.“ Wir haben uns mit Isaac Bonga zum Interview getroffen. Das Ergebnis sehen Sie hier: DBB-TV Interview mit Isaac Bonga Modus: Für Europa nehmen 32 Teams an den World Cup Qualifiers teilen. Aus diesen 32 Teilnehmern wurden acht Gruppen mit je vier Teams ausgelost. In drei Spiel-„Fenstern“ (20.-30. November 2021, 21. Februar – 1. März 2022, 27. Juni – 5. Juli 2022) mit jeweils zwei Spielen pro Team werden in Hin- und Rückspielen (insgesamt sechs Spiele pro Team) die jeweils besten drei Teams in den Gruppen ermittelt. Die 24 qualifizierten Teams (je drei Teams aus den acht Gruppen) spielen in der zweiten Qualifikationsrunde mit ebenfalls drei Fenstern (22.-30. August 2022, 7.-15. November 2022, 20.-28. Februar 2023) in vier Sechsergruppen die zwölf europäischen World Cup-Teilnehmer aus. Die Ergebnisse der ersten Qualifikationsrunde werden übernommen. Bei erfolgreicher Vorrunde trifft die DBB-Auswahl dann auf die besten drei Teams der Gruppe C mit Kroatien, Schweden, Finnland und Slowenien. Am Ende der Qualifikation qualifizieren sich die jeweils besten drei Teams der vier Sechsergruppen für das Top-Event 2023 in Indonesien, Japan und den Philippinen. Trauerflor Das DBB-Team wird die beiden World Cup Qualifiers in Estland und gegen Polen mit einem Trauerflor absolvieren. Damit ehrt der Deutsche Basketball Bund den kürzlich im Alter von 46 Jahren verstorbenen Ex-Nationalspieler Ademola Okulaja, der es auf 172 Länderspiele gebracht hat. Okulaja spielte bei sechs Europameisterschaften (1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2007) und bei zwei Weltmeisterschaften (2002, 2006) für Deutschland. Bei der WM 2002 in Indianapolis gewann er mit dem DBB-Team die Bronzemedaille.

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Luka Doncic elektrisiert die Massen

Der slowenische NBA-Superstar Luka Doncic (Dallas Mavericks) elektrisiert schon weit vor der FIBA EuroBasket 2022 in Köln (1.-7. September 2022, Gruppenphase mit Deutschland) und Berlin (10.-18. September 2022, Finalphase | Der Verkauf läuft im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball) die Massen. Sowohl ein Testspiel Sloweniens im italienischen Triest als auch der World Cup Qualifier in Ljubljana gegen Nachbar Kroatien waren binnen Minuten ausverkauft, als klar war, dass Doncic mit von der Partie sein würde. Beim Testspiel in Italien ließ er es beim 90:71-Erfolg seiner Slowenen noch vergleichsweise „ruhig“ angehen. In knapp 24 Minuten auf dem Parkett kam Doncic auf zwölf Punkte (2/5 2P, 2/7 3P, 7 REB, 5 AST, 1 STL, 3 TOV). Doncic wird eine der absoluten Haupt-„Attraktionen“ bei der EuroBasket sein. Seine sensationelle Entwicklung auch und gerade in der NBA bei den Dallas Mavericks, wo er bereits als legitimer Nachfolger von Dirk Nowitzki gilt, sorgt für Aufsehen und Begeisterungsstürme weltweit. Doncic hat schon immer seine enge Verbundenheit mit seinem Heimatland betont und bereits mit 17 Jahren für die Herren-Nationalmannschaft gespielt. Gemeinsam mit „Veteran“ Goran Dragic, der Slowenien mit Doncic 2017 zum EM-Titel bei der EuroBasket in der Türkei führte, ist er auch in diesem Sommer am Ball. In Köln bei der EuroBasket haben dann die Basketballfans die Chance, den Superstar gleich fünf Mal live zu erleben, u.a. gegen die deutsche Mannschaft am Dienstag, 6. September 2022, um 20.30 Uhr (Spielplan, Ticket-Shop). Und natürlich kann man davon ausgehen, dass Luka Doncic und Slowenien auch in der Finalrunde in Berlin noch den ein oder anderen Auftritt haben werden. Sie meinen, das kann man sich einfach nicht entgehen lassen? Dem würden wir unbedingt zustimmen und Ihnen empfehlen, live und in Farbe vor Ort in den Arenen mit dabei zu sein, wenn Luka Doncic mit Slowenien einen erneuten Anlauf auf den Titel nehmen wird.  

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EuroBasket: Mehr als 150.000 Tickets verkauft!

– Wunschtickets werden langsam rar – Tickets in über 40 Länder verkauft – EuroBasket wird globales Event Der Vorverkauf für die FIBA EuroBasket 2022 in Köln (1.-7. September 2022, Gruppenphase) und Berlin (10.-18. September 2022, Finalphase) läuft weiter ungebremst. Nach der kürzlichen Freigabe aller Ticketkontingente hat noch einmal ein Run eingesetzt, momentan sind besonders die Tickets der Kategorien mit den besten Plätzen sehr begehrt. Die Organisatoren freuen sich sehr, dass jetzt die Marke von 150.000 verkauften Tickets überschritten wurde. „Es haben nahezu alle Superstars bereits ihre Zusage für die EuroBasket gegeben, inkl. Luka Doncic bei Slowenien, NBA-MVP Nikola Jokic bei Serbien, Giannis Antetokounmpo bei Griechenland, Jonas Valanciunas und Domants Sabonis bei Litauen, Rudy Gobert und Evan Fournier bei Frankreich und natürlich auch Dennis Schröder für unsere Mannschaft. Die Basketballfans aus aller Welt werden die europäische Crème de la Crème auf den Spielfeldern erleben. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Ticket-Vorverkauf. Angesichts der pandemischen Lage blicken wir auf ein tolles Zwischenergebnis und schauen weiter positiv nach vorne“, so Event-Director Wolfgang Brenscheidt. Aus über 40 Ländern sind Tickets bestellt worden. Die FIBA EuroBasket 2022 wird so zu einem globalen Event. So haben sich zum Beispiel Basketball-Fans aus Korea, Chile, Argentinien oder auch aus den USA bereits mit Tickets eingedeckt. Noch gibt es Tickets in jeder Kategorie. An einigen Stellen – ganz besonders bei den bisher beliebtesten Spieltagen an den Wochenenden, beim potenziellen deutschen Achtelfinale am 10. September 2022 oder beim Finale – werden Wunschtickets allerdings langsam rar. Wir bleiben bei unserer Empfehlung: Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die FIBA EuroBasket 2022. Der Verkauf läuft im offiziellen Ticket-Shop unter www.eurobasket.basketball.

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U20-Herren: Turnier in Italien und Tests gegen Tschechien

Nach den beiden Siegen in Kroatien geht es für die U20-Herren gleich weiter in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft vom 16.-24. Juli 2022 in Podgorica/Montenegro. Und zwar mit vollem Programm, denn ein 4-Nationen-Turnier in Roseto degli Abruzzi/Italien (1.-3. Juli 2022) und zwei Test-Länderspiele gegen Tschechien (7./8. Juli 2022) im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum für Deutschland Kienbaum stehen auf der Agenda. Head Coach Mario Dugandzic hat 14 Spieler nominiert: – Nolan Adekunle (ALBA BERLIN/SSV Lok Bernau) – Gian Aydinoglu (ALBA BERLIN/SSV Lok Bernau) – Elias Baggette (Eisbären Bremerhaven) – Julius Böhmer (s.Oliver Würzburg) – Fru Sananda (Basketball Löwen Braunschweig) – Niklas Krause (University of Incarnate Word-San Antonio/USA) – Bent Leuchten (University of California-Irvine/USA) – Evans Rapieque (Foto oben, SYNTAINICS MBC/BSW Sixers) – Michael Rataj (Oregon State University/USA) – Elias Rödl (St. Anselm College/USA) – Jordan Samare (FRAPORT SKYLINERS) – Len Schoormann (FRAPORT SKYLINERS) – Christoph Tilly (Santa Clara University/USA) – Luc van Slooten (Basketball Löwen Braunschweig) Das Team wird betreut von Head Coach Mario Dugandzic, den Assistant Coaches Florian Wedell und Mark Völkl, Athletiktrainer Robinson Bentler (nur Kienbaum), Physiotherapeut Fabian Weixler und Teambetreuer Yannick Rohatsch. Länderspieltermine: Fr., 01. Juli 2022, 18.00 Uhr: Deutschland – Belgien Sa., 02. Juli 2022, 20.30 Uhr: Italien – Deutschland So., 03. Juli 2022, 18.00 Uhr: Portugal – Deutschland Do., 07. Juli 2022, 17.00 Uhr: Deutschland – Tschechien Fr., 08. Juli 2022, 17.00 Uhr: Deutschland – Tschechien

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Die nächsten Herren-Länderspiele

Deutschland Polen World Cup Qualifiers | Bremen 03/07/2022 | 18:00
Deutschland Tschechische Republik Supercup 2022 | Hamburg 19/08/2022 | 20:30
Frankreich Deutschland FIBA EuroBasket 2022 | Köln 01/09/2022 | 20:30
Deutschland Bosnien und Herzegowina FIBA EuroBasket 2022 | Köln 03/09/2022 | 14:30