DBB-Herren: World Cup Qualifiers-Team nimmt Gestalt an

Schröder beim Team | „Offensives Paket“ zu 90 Prozent einstudiert | Schoormann und van Slooten nicht mehr dabei

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3x3: Düsseldorf LFDY U23 holt sich den Titel bei den Herren

„Die Finals Berlin 2022“: Tolle Atmosphäre auf dem Neptunplatz

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"Die Finals Berlin2022": Düsseldorf LFDY sind Deutsche 3x3-Meisterinnen

19:11-Erfolg im Finale gegen Düsseldorf Flingern

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Bis zur Heim-EM dauert es noch...

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DBB-Herren: World Cup Qualifiers-Team nimmt Gestalt an

Während die ersten Trainingseinheiten in Frankfurt a.M. bereits absolviert sind, nimmt das Team der DBB-Herren so langsam Gestalt für die beiden World Cup Qualifiers am Donnerstag, 30. Juni 2022, 18.00 Uhr dt. Zeit, in Tallinn/EST gegen Estland und am Sonntag, 3. Juli 2022, 18.00 Uhr, in der Bremer ÖVB-Arena (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich) gegen Polen (beide Spiele live und kostenlos bei MagentSport) an. Dennis Schröder ist mittlerweile beim Team und auch die ersten beiden „Cuts“ stehen bereits fest. Luc van Slooten und Len Schoormann haben die Mannschaft verlassen, mit 13 Spielern geht es weiter. Schröder wurde vor seinem ersten Training mit der Mannschaft von den Coaches einzeln in die offensive Konzeption eingewiesen, sodass er zu Beginn des Teamtrainings auf einem guten Stand war. Athletiktrainer Arne Greskowiak führte zudem noch eine Krafteinheit mit dem Point Guard durch. Das heutige Training begann mit weiteren Neuerungen im offensiven Bereich, die im „walk through“ vorgestellt und einstudiert wurden. Bundestrainer Gordon Herbert wähnt sich jetzt bei „etwa 90 Prozent unseres offensiven Paketes“. Ab morgen folgen dann verstärkt defensive Inhalte. Es ging einmal mehr intensiv zu, keine Minute wurde im Training verschenkt. Im Spiel 5gegen5 gab es keine Geschenke. Natürlich konnte abstimmungsmäßig noch nicht alles funktionieren, aber es war Zug drin und alle Spieler waren voll bei der Sache. „Das war ein gutes Training. Es herrscht schon jetzt eine sehr gute Teamchemie, alle reden viel miteinander. Jetzt bin ich schon gespannt, wie es morgen weitergeht“, so Schröder nach der Einheit.

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U20-Damen mit gutem Abschluss in Bourg en Bresse

Mit einem positiven Gefühl kehren die deutschen U20-Damen vom Turnier im französischen Bourg-en-Bresse zurück. Nach zwei Auftaktniederlagen gegen Lettland mit 58:67 (16:15, 15:19, 15:10, 12:23) und gegen Frankreich mit 66:84 (24:27, 14:24, 16:19, 12:14) schaffte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack zum Abschluss einen 78:72 (16:14, 18:13, 22:21, 22:24)-Erfolg gegen Schweden. Lina Sontag wurde ins Allstar Team gewählt. Vor dem Beginn der B-Europameisterschaft vom 9.-17. Juli 2022 in Skopje/MKD, wo der Aufstieg in die Divison A angepeilt wird, kommt es jetzt noch zu zwei Testspielen gegen Belgien. Ohne Praise Egharevba und Lotta Stach fehlten in Frankreich zwei wichtige Faktoren im deutschen Spiel. Mienack sprach anschließend von einem sehr guten Turnier mit „brutal hohem Level“. „Das Turnier hat genau die Erkenntnisse gebracht, die wir uns erhofft hatten. Wir hatten drei Spiele auf A-Level und konnten uns als Mannschaft definitiv weiterentwickeln und steigern. Das Spiel gegen Frankreich war unser bestes in der Vorbereitung. Es gibt aber noch viele Bereiche, die wir anpacken müssen“, so Mienack weiter. „Zwei Tage Regeneration sind jetzt wichtig, die Belastung aus den Knochen bekommen. Dann haben wir in Kienbaum noch einen Block, wo wir noch einmal Feinschliff betreiben können. Mit Belgien bekommen wir noch einmal einen hervorragenden Gegner. Dann wissen wir, wo wir vor der EM stehen“, schließt Mienack. Für Deutschland spielten: Lena Dziuba (BC pharmaserv Marburg, 6/3/4, Lilly Feistkorn (USV Vimodrom Baskets Jena, 0/dnp/6), Lilli Frölich (Inexio Royals Saarlouis, dnp/), Bianca Helmig (Acadia University Nova Scotia/Kanada, dnp/0/2), Maria Konstantinidou (TK Hannover Luchse, 2/4/6), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 7/5/8), Martha Pietsch (Oregon State University/USA, 14/18/8), Sarah Luise Polleros (Herner TC, 13/8/11), Franziska Prinz (The University of Texas at Tyler/USA, 0/dnp/), Lina Sontag (UCLA/USA, 5/16/15), Helen Spaine (TuS Lichterfelde, 4/5/dnp), Paula Wenemoser (QOOL SHARKS Würzburg, 0/0/2), Franka Wittenberg (Fresno State University/USA, 7/7/16). Kommende Test-Länderspiele Olympisches und Paralympisches Trainingszentrum für Deutschland Kienbaum Fr., 1. Juli 2022, 17.00 Uhr: Deutschland – Belgien Sa., 2. Juli 2022, 16.00 Uhr: Deutschland – Belgien

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3×3: Düsseldorf LFDY U23 holt sich den Titel bei den Herren

Die Deutschen 3×3-Meister der Herren heißen Düsseldorf LFDY U23. Zum Abschluss der ING 3×3 German Championship 2022 bei „Die Finals – Berlin 2022“ sicherten sie sich den Titel im Finale vor dem Roten Rathaus in Berlin gegen 3×3 Freiburg. Bereits am Vortag kürten sich dort auch die Damen von Düsseldorf LFDY als Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022. Das Turnier der Männer startete am Samstag mit den Vorrundenspielen und den Viertelfinals. Hier setzten sich die Teams Der Stamm, 3×3 Freiburg, Klutsh und Düsseldorf LFDY U23 durch und qualifizierten sich für die Halbfinalspiele am Sonntagmorgen. Und die starteten direkt mit einem Knaller: Der Stamm gegen 3×3 Freiburg. Der mehrfache Deutsche Meister Der Stamm aus Aachen mit Demetrius Ward, Samuel Mpacko und Yassin Mahfouz musste schon das ganze Turnier auf seinen vierten Spieler Kevin Yebo verzichten. Aber auch zu dritt lieferten sie sich einen harten Fight mit Alexander Tecklenborg, Fabian Ristau, Florian Wendeler und Kelvin Okundaye von 3×3 Freiburg. Die Zuschauer auf den bis auf den letzten Platz besetzten Tribünen sahen eine spannende Halbfinal-Partie, bei der die Führung immer wieder wechselte. In den letzten Spielminuten zeigte sich dann aber, dass dem Stamm der Auswechselspieler fehlt. 3×3 Freiburg setzte sich etwas ab und sicherte sich schon 1:22 Minuten vor Ablauf der Spielzeit den Finaleinzug mit dem entscheidenden Wurf zum 21:18. Beim 3×3 endet das Spiel nämlich vorzeitig, wenn ein Team 21 Punkte erreicht hat. Im zweiten Halbfinale des Tages trafen dann Klutsh (Deutscher 3×3-Meister 2019) mit Niklas Kropp, Constantin Schmitt, Niklas Schüler und Rouven Hänig auf Düsseldorf LFDY U23 mit Emil Loch, Leon Fertig, Lukas Zerner und Philip Hecker. Beide Teams liefen in der Berliner Sonne sofort heiß und schenkten sich nichts. Düsseldorf LFDY U23 kam besser ins Spiel, nach vier Minuten lagen sie mit 10:5 vorne. Und diese Führung bauten sie zunächst weiter aus. Doch Klutsh bäumte sich noch einmal auf und kam bis auf zwei Punkte ran. Nach einer Auszeit hatte sich Düsseldorf LFDY U23 dann allerdings wieder gesammelt und holte sich ebenfalls schon vor Ablauf der regulären Spielzeit mit 21:16 den Sieg. Vor dem großen Finale, dem letzten Spiel bei der ING 3×3 German Championship 2022 im Rahmen von „Die Finals – Berlin 2022“, stand dann zunächst noch das Spiel um Platz 3 zwischen Der Stamm und Klutsh an. Beide Teams hatten erst kurz zuvor ihre Halbfinals gespielt, was man ihnen aber nicht unbedingt anmerkte. Der Stamm hatte am Ende knapp die Nase vorn und holte sich mit einem 21:19 die Bronzemedaille. Und dann folgte das große Endspiel zwischen 3×3 Freiburg und Düsseldorf LFDY U23, live im ZDF. Die Düsseldorfer erwischten dabei den besseren Start und setzten sich schnell mit 3:0 ab – ein Vorsprung, den sie im weiteren Spielverlauf weiter ausbauten. Die Stimmung auf den Zuschauerrängen kochte nicht nur ob der Berliner Hitze, sondern vor allem auch wegen der spektakulären Aktionen auf dem Court. Nach der Hälfte der regulären Spielzeit lag Düsseldorf bereits mit sechs Punkten vorne (14:8). Beide Teams kämpften um jeden Ball und 3×3 Freiburg versuchte alles, um noch einmal ranzukommen. Aber Düsseldorf LFDY U23 ließ nichts mehr anbrennen und versenkte unter großem Jubel und Applaus schließlich den entscheidenden Wurf zum 21:16-Sieg. Emil Loch, Leon Fertig, Lukas Zerner und Philip Hecker nahmen anschließend die Goldmedaille von DBB-Vizepräsident Stefan Raid und der Berliner Staatssekretärin für Sport Dr. Nicola Böcker-Giannini in Empfang. Die Silbermedaille ging an 3×3 Freiburg. Damit stehen bei der ING 3×3 German Championship 2022 zwei Düsseldorfer Teams ganz oben auf dem Podest. Bei den Damen sicherte sich am Samstag ebenfalls das Team Düsseldorf LFDY mit Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien die Deutsche 3×3-Meisterschaft. Beide Teams bekommen ihren Championship-Ring bei der nächsten Ausgabe der ING 3×3 German Championship im kommenden Jahr überreicht. Hier die Platzierungen der ING 3×3 German Championship 2022 im Überblick: Damen: Platz 1: Düsseldorf LFDY Platz 2: Düsseldorf Flingern Platz 3: Hannover Herren: Platz 1: Düsseldorf LFDY U23 Platz 2: 3×3 Freiburg Platz 3: Der Stamm Alle Ergebnisse der ING 3×3 German Championship gibt es hier: ING 3×3 German Championship 2022 (fiba3x3.com)

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U16-Jungen: Frankreich deutlich überlegen

Man spricht bei deutlichen NIederlagen oft von „Lehrgeld zahlen“ oder „kalt erwischt“. Ein bisschen trifft das auch auf die U16-Jungen des DBB zu, die im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes zwei Länderspiele gegen Frankreich im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg absolvierten. 72:94 (27:19, 16:25, 19:24, 10:26) und 64:87 (16:25, 23:27, 9:22, 16:13) hießen die beiden doch etwas ernüchternden Ergebnisse. Head Coach Marius Huth hatte zu den beiden Spielen Folgendes zu sagen: „Es waren zwei völlig verschiedene Spielverläufe. Im ersten Spiel waren wir in der ersten Halbzeit sehr stark, haben zwischenzeitlich mit 13 Punkten geführt. Gegen Ende haben wir dann Probleme bekommen. Im zweiten Spiel waren wir leider von Anfang an im Hintertreffen. Es waren auf alle Fälle extrem wichtige Spiele für uns, sehr wertvoll in der Vorbereitung. Die Franzosen waren mit einer sehr athletischen, defensiv sehr starken Mannschaft hier. Sie haben uns zu sehr vielen Ballverlusten gezwungen, also 35 im ersten Spiel und 30 im zweiten Spiel. Das sind einfach zu viele, um auf so einem Level Spiele gewinnen zu können. Aber das hilft uns und wir haben von Spiel eins zu Spiel zwei deutliche Fortschritte gemacht, deutlich bessere Würfe herausgespielt. Jetzt ist die Aufgabe, sich im Sommer weiterzuentwickeln. Vom Stand, wo wir jetzt sind, der uns natürlich nicht ganz zufrieden machen kann mit den beiden doch recht deutlichen Niederlagen, weiterentwickeln bis zur B-EM, die wir dann im August spielen.“ Für Deutschland spielten: Christian Anderson (Lovett School/USA, 5/10), Joel Cwik (BBU’01, 13/dnp), Amon Levi Dörries (ALBA BERLIN, 3/dnp), Mika Freitag (EBC Rostock, dnp/2), Keenan Garner (1. FC Kaiserslautern, 14/11), Lennard Glowka (NINERS Chemnitz, 0/dnp), Jack Kayil (ALBA BERLIN, 5/8), Ivan Kharchenkov (FC Bayern München, 4/9), Nicolas Kodjoe (So Cal Academy/USA, 9/0), Janne Lasse Müller (Telekom Baskets Bonn/Team Bonn Rhöndorf, 8/2), Jordan Müller (BBU’01, 3/3), Anton Nufer (TuS Urspringschule/TEAM URSPRING, dnp/3), Namori Omog (Eintracht Frankfurt, 4/0), Eric Reibe (BBU’01, 4/9), Travis Davis (BBA Ludwigsburg, dnp/7).  

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„Die Finals Berlin 2022“: Düsseldorf LFDY sind Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022

Der erste Titel bei der ING 3×3 German Championship 2022 im Rahmen von Die Finals – Berlin 2022 ist vergeben. Die Spielerinnen von Düsseldorf LFDY dürfen sich ab sofort Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022 nennen. Im Final-Duell zweier Düsseldorfer Teams besiegten sie Düsseldorf Flingern mit 19:11 und sicherten sich so die Goldmedaille und die Championship-Ringe. Schon am ersten Spieltag bei den Vorrundenspielen der Damen waren die Tribünen am Centercourt vor dem Roten Rathaus in Berlin voll. Bei den Entscheidungsspielen am Samstag platzten diese dann aus allen Nähten. Und die Zuschauer auf den Rängen und rund um den Court wurden nicht enttäuscht. Im ersten Halbfinale traten zwei Teams an, die beide hauptsächlich Nationalspielerinnen im Kader haben: Düsseldorf LFDY mit Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien und Hannover mit Alexandra Wilke, Katharina Müller, Marie Gülich und Karolin-Ivonn Tzokov lieferten sich einen harten Kampf. Hannover mit der ehemaligen WNBA-Spielerin Marie Gülich hatte im Viertelfinale noch die Titelverteidigerinnen Eaglettes Gold ausgeschaltet, musste sich im Halbfinale aber Düsseldorf LFDY geschlagen geben. In einem Spiel mit vielen Highlights setzten diese sich mit 14:7 durch. Im zweiten Halbfinale des Tages trafen dann die 3×3 Göttingen Ballers mit Annika Oevermann, Lia Kentzler, Meike Oevermann und Thalia Kretschmar auf Düsseldorf Flingern mit Carlotta Ellenrieder, Jessika Schiffer, Lea Wolff und Marja Wahl. In den ersten fünf Minuten war das Spiel noch ausgeglichen. Im weiteren Spielverlauf setzte sich Düsseldorf Flingern dann allerdings langsam aber sicher immer weiter ab und ließ den 3×3 Göttingen Ballers keine Chance mehr. 3,3 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit versenkten die Düsseldorferinnen den entscheiden 2-Punkt-Wurf zum finalen 21:12 und machten so ein reines Düsseldorf-Finale klar. Vor diesem stand aber noch das Spiel um Platz 3 an. Hier trafen Hannover und die 3×3 Göttingen Ballers gegeneinander an. Die Bronzemedaille sicherte sich Hannover am Ende deutlich mit dem finalen Korbwurf zum 21:10 schon 50 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit. Und dann kam es zum großen Showdown der beiden Düsseldorfer Teams. Flingern eröffnete mit dem ersten Punkt, LFDY konterte sofort mit einem Zweipunktwurf. Und von da an war Action angesagt. Beide Teams kämpften um jeden Ball und jeden Rebound. Die Damen von Düsseldorf LFDY wurde dabei im Spielverlauf ihrer Favoritenrolle aber immer mehr gerecht und spielte ihre ganze Erfahrung aus. Nach sieben Minuten führten sie schon mit fünf Punkten. Und diese Führung gaben sie dann bis zum Ende auch nicht mehr ab. Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien sicherten sich mit ihrem 19:11-Sieg unter großem Jubel und Applaus den Titel und bekamen die verdiente Goldmedaille von DBB-Vizepräsident Stefan Raid überreicht. Düsseldorf Flingern durfte sich über die Silbermedaille freuen. Hier die Platzierungen im Überblick: Platz 1: Düsseldorf LFDY Platz 2: Düsseldorf Flingern Platz 3: Hannover Alle Ergebnisse der ING 3×3 German Championship gibt es hier: ING 3×3 German Championship 2022 (fiba3x3.com) Bereits am Freitagabend bekamen die Vorjahressiegerinnen, die Grünberg Eaglettes, ihre Championship-Ringe für den Sieg bei der ING 3×3 German Championship 2021 feierlich überreicht. Die diesjährigen Siegerinnen bekommen den Ring dann ebenfalls bei der nächsten Ausgabe der ING 3×3 German Championship im kommenden Jahr. Als nächstes steht nun das Turnier der Herren an. Am Samstagnachmittag und -abend spielen sie am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin ihre Vorrunden- und Viertelfinalspiele. Am Sonntag stehen dann die Halbfinal-Spiele (ab 10:00 Uhr live bei sportschau.de) und zum Abschluss der ING 3×3 German Championship bei Die Finals – Berlin 2022 das Herren-Finale (11:18 Uhr live im ZDF) an.

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3×3 World Cup: Achtelfinal-Aus für DBB-Teams

Das Viertelfinale des FIBA 3×3 World Cups findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einsatz und Einstellung stimmten, die Resultate leider nicht: Die Damen unterlagen mit 13:22 einem kanadischen Team in Topform, während die Herren gegen den Olympiasieger aus Lettland (12:21) den Kürzeren zogen. DAMEN Es war einfach nicht das Turnier der DBB-Damen. Was sich schon an den ersten beiden Spieltagen andeutete, wurde heute im Achtelfinale dann (bittere) Gewissheit: Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten zu hundert Prozent, aber die Defizite in der Abstimmung und bei der Wurfquote gaben letztlich den Ausschlag für das Ausscheiden im Achtelfinale. Kein Grund aber, den Kopf hängen zu lassen, denn grundsätzlich stimmen die Richtung und das Konzept nach wie vor. Sowohl Kanada als auch Deutschland benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Zunächst war mehr Verbissenheit denn Spielwitz zu erkennen. Spannend war es aber, als Svenja Brunckhorst nach drei Minuten den 4:4-Ausgleich besorgte. In den nächsten Szenen folgte dann so etwas wie der „Sudden Death“. Mit einem Dreipunkt-Spiel und direkt anschließendem Zweier nutzten die Kanadierinnen wenige schwache Sekunden des DBB-Teams zur 9:4-Führung nach vier Minuten. Luana Rodefeld und Svenja Greinacher brachten ihre Mannschaft in den folgenden Minuten zwar auf 8:10 heran (7.), aber das kostete natürlich enorm Kraft. Bis zum 10:14 nach acht Minuten durfte man Hoffnung haben, ehe ein Verzweiflungswurf des Gegners mit Ablauf der Shot Clock für das frustrierende 10:15 sorgte. Danach ging bei der DBB-Auswahl nicht mehr viel, beim 10:18 (9.) war die Entscheidung gefallen. Deutschland wehrte sich mit Punkten von Leonie Fiebich und Rodefeld dennoch bis zum Ende mit aller Kraft, aber allerspätestens der kanadische Zweier zum 12:20 machte alle Resthoffnungen zunichte. Endstand: 13:22. Herren Um im 3×3 gegen Olympiasieger Lettland – wenn auch in etwas anderer Besetzung – zu gewinnen, muss einfach alles stimmen. Das tat es heute bei den DBB-Herren nicht und daher stand am Ende die 12:21-Niederlage zu Buche. So einfach könnte man sich die Analyse machen, aber wir wollen trotzdem noch einmal genauer auf das Spiel schauen. Nach ausgeglichenem Auftakt (1:2, 2.) machte Lettland zwei Minuten ernst und entschied die Partie vor (1:8, 4.). Doch das klare Ergebnis täuschte deutlich über den wahren Spielverlauf hinweg, denn während dieser zwei Minuten besaß das DBB-Team genügend Chancen, um am hohen Favoriten zumindest dranzubleiben. Doch was die Letten den Deutschen an Abgezocktheit und Handlungsschnelligkeit voraus hatten, ließen die DBB-Korbjäger in dieser Phase an „leichten“ Würfen liegen. Außerdem erzwang man es zu sehr aus der Distanz. Doch es war noch Leben in der deutschen Mannschaft. Niklas Geske netzte gleich zweimal hinter der Zweierlinie zum 3:8 und zum 6:10 (5.) und brachte Lettland damit in Bedrängnis. Das aber ließ sich kaum beirren, beeindruckte mit teilweise perfekter Harmonie und zog u.a. mit drei Zweiern auf 18:8 davon (7.). Geske glänzte noch einmal mit einem Dunk und Deutschland kämpfte bis in die Schlusssekunden, aber letztlich musste man sich an diesem Tag einem besseren Team beugen. Alle Spiele des FIBA 3×3 World Cups im kostenlosen Livestream! „Stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball repräsentiert haben“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber über das Achtelfinalaus seiner Teams: „Zum Spiel der Damen muss man einfach sagen: Chapeau, Kanada! Ganz großen Respekt, weil die sind nicht nur ein gutes Team, sondern haben es auch geschafft, zum richtigen Moment ein richtig gutes Game aufs Tablett zu legen. Sie waren in diesem Spiel einfach besser und das muss man respektieren. Für uns gilt es jetzt, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Nur mit diesen Spielen – übrigens auch mit Niederlagen – kann man besser werden. Im Grunde genommen gilt das auch für die Partie der Männer. Dazu muss man sagen: Das war der Olympiasieger und dieser Klassenunterschied war zu sehen. Uns wurden unsere Limits aufgezeigt und daraus werden wir lernen. Nichtsdestotrotz sind wir insgesamt stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball in dieser Disziplin hier in Antwerpen beim World Cup repräsentiert haben. Es liegt noch ein Weg vor uns, das wussten wir vorher. Grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das geht natürlich nicht im Handumdrehen. Jetzt geht es darum eine Menge Arbeit reinzustecken auf vielen Ebenen und dann wird das auch was!“ Alle Infos zum FIBA 3×3 World Cup 2022

3x3WC20222022 - Belgium, Antwerp - Taken on Friday, 6/24/2022

3×3-Herren unter den letzten 16 beim FIBA 3×3 World Cup

Das Viertelfinale des FIBA 3×3 World Cups findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einsatz und Einstellung stimmten, die Resultate leider nicht: Die Damen unterlagen mit 13:22 einem kanadischen Team in Topform, während die Herren gegen den Olympiasieger aus Lettland (12:21) den Kürzeren zogen. DAMEN Es war einfach nicht das Turnier der DBB-Damen. Was sich schon an den ersten beiden Spieltagen andeutete, wurde heute im Achtelfinale dann (bittere) Gewissheit: Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten zu hundert Prozent, aber die Defizite in der Abstimmung und bei der Wurfquote gaben letztlich den Ausschlag für das Ausscheiden im Achtelfinale. Kein Grund aber, den Kopf hängen zu lassen, denn grundsätzlich stimmen die Richtung und das Konzept nach wie vor. Sowohl Kanada als auch Deutschland benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Zunächst war mehr Verbissenheit denn Spielwitz zu erkennen. Spannend war es aber, als Svenja Brunckhorst nach drei Minuten den 4:4-Ausgleich besorgte. In den nächsten Szenen folgte dann so etwas wie der „Sudden Death“. Mit einem Dreipunkt-Spiel und direkt anschließendem Zweier nutzten die Kanadierinnen wenige schwache Sekunden des DBB-Teams zur 9:4-Führung nach vier Minuten. Luana Rodefeld und Svenja Greinacher brachten ihre Mannschaft in den folgenden Minuten zwar auf 8:10 heran (7.), aber das kostete natürlich enorm Kraft. Bis zum 10:14 nach acht Minuten durfte man Hoffnung haben, ehe ein Verzweiflungswurf des Gegners mit Ablauf der Shot Clock für das frustrierende 10:15 sorgte. Danach ging bei der DBB-Auswahl nicht mehr viel, beim 10:18 (9.) war die Entscheidung gefallen. Deutschland wehrte sich mit Punkten von Leonie Fiebich und Rodefeld dennoch bis zum Ende mit aller Kraft, aber allerspätestens der kanadische Zweier zum 12:20 machte alle Resthoffnungen zunichte. Endstand: 13:22. Herren Um im 3×3 gegen Olympiasieger Lettland – wenn auch in etwas anderer Besetzung – zu gewinnen, muss einfach alles stimmen. Das tat es heute bei den DBB-Herren nicht und daher stand am Ende die 12:21-Niederlage zu Buche. So einfach könnte man sich die Analyse machen, aber wir wollen trotzdem noch einmal genauer auf das Spiel schauen. Nach ausgeglichenem Auftakt (1:2, 2.) machte Lettland zwei Minuten ernst und entschied die Partie vor (1:8, 4.). Doch das klare Ergebnis täuschte deutlich über den wahren Spielverlauf hinweg, denn während dieser zwei Minuten besaß das DBB-Team genügend Chancen, um am hohen Favoriten zumindest dranzubleiben. Doch was die Letten den Deutschen an Abgezocktheit und Handlungsschnelligkeit voraus hatten, ließen die DBB-Korbjäger in dieser Phase an „leichten“ Würfen liegen. Außerdem erzwang man es zu sehr aus der Distanz. Doch es war noch Leben in der deutschen Mannschaft. Niklas Geske netzte gleich zweimal hinter der Zweierlinie zum 3:8 und zum 6:10 (5.) und brachte Lettland damit in Bedrängnis. Das aber ließ sich kaum beirren, beeindruckte mit teilweise perfekter Harmonie und zog u.a. mit drei Zweiern auf 18:8 davon (7.). Geske glänzte noch einmal mit einem Dunk und Deutschland kämpfte bis in die Schlusssekunden, aber letztlich musste man sich an diesem Tag einem besseren Team beugen. Alle Spiele des FIBA 3×3 World Cups im kostenlosen Livestream! „Stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball repräsentiert haben“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber über das Achtelfinalaus seiner Teams: „Zum Spiel der Damen muss man einfach sagen: Chapeau, Kanada! Ganz großen Respekt, weil die sind nicht nur ein gutes Team, sondern haben es auch geschafft, zum richtigen Moment ein richtig gutes Game aufs Tablett zu legen. Sie waren in diesem Spiel einfach besser und das muss man respektieren. Für uns gilt es jetzt, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Nur mit diesen Spielen – übrigens auch mit Niederlagen – kann man besser werden. Im Grunde genommen gilt das auch für die Partie der Männer. Dazu muss man sagen: Das war der Olympiasieger und dieser Klassenunterschied war zu sehen. Uns wurden unsere Limits aufgezeigt und daraus werden wir lernen. Nichtsdestotrotz sind wir insgesamt stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball in dieser Disziplin hier in Antwerpen beim World Cup repräsentiert haben. Es liegt noch ein Weg vor uns, das wussten wir vorher. Grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das geht natürlich nicht im Handumdrehen. Jetzt geht es darum eine Menge Arbeit reinzustecken auf vielen Ebenen und dann wird das auch was!“ Alle Infos zum FIBA 3×3 World Cup 2022

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DBB-Herren beginnen sehr intensiv

Die DBB-Herren sind auf dem „Weg“! Auf dem Weg zu den beiden World Cup Qualifiers am Donnerstag, 30. Juni 2022, 18.00 Uhr dt. Zeit, in Tallinn/EST gegen Estland  und am Sonntag, 3. Juli 2022, 18.00 Uhr, in der Bremer ÖVB-Arena (Tickets sind über unseren Ticketshop erhältlich) gegen Polen (beide Spiele live und kostenlos bei MagentSport). Heute fand das erste Training in Frankfurt statt. Leider reduzierte sich der Kader vor Beginn noch, denn Malte Delow (ALBA BERLIN) wurde positiv auf COVID getestet und kann nicht mit dabei sein. Er hatte keinen Kontakt zum Rest des Teams. Dennis Schröder wird morgen zum Team stoßen, er war heute noch in München für einen medizinischen Check-up für die NBA Free Agency. In seiner ersten Ansprache bedankte sich Bundestrainer Gordon Herbert bei den Spielern und beim gesamten Staff für die Bereitschaft, dabei zu sein und alles für Deutschland zu geben. Das sei die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Man werde sich die ersten beiden Tage auf die Offensive beschränken. „Wir müssen spielen, spielen, spielen, 5gegen5, 4gegen4, 3gegen3. Fast alle Spieler haben seit Wochen nicht mehr für Pflichtspiele auf dem Feld gestanden, daher ist es ganz wichtig, dass sie das Gefühl für Basketballspielen schnell zurückbekommen. Außerdem möchte ich schnell auf die zwölf Spieler reduzieren, die dann auch in den Spielen dabei sind. Wir müssen Rollen verteilen und uns als Team finden“, so Herbert weiter. Insgesamt sei es eine großartige Möglichkeit für alle ihr Land zu vertreten. Wieder mit dabei ist auch Athletiktrainer Arne Greskowiak, der das zurückliegende Fenster verpasst hatte. Er übernahm wie gewohnt das Aufwärm- und Dehnprogramm. Schon in den Wochen zuvor hatte er mit einzelnen Spielern an deren Fitness gearbeitet. Anschließend ging es direkt sehr intensiv mit dem Basketball zur Sache. Zunächst standen Pass-/Wurf-Drills und aggressive Bewegungen zum Korb auf der Agenda. „Talk! Talk! Louder! Louder!, feuerte Herbert von außen an. In schwarz, weiß, blau und orange ging es dann in verschiedenen Teams an die konkrete Offense-Arbeit. Von early offense bis zu komplexeren Aufgaben reichte das Programm. Am Ende lobte Herbert seine Spieler („Good focus!“) und verteilte Rubelllose an das siegreiche, blaue 3gegen3-Team (Kostja Musidi, Leon Kratzer, Isaac Bonga).

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Die nächsten Herren-Länderspiele

Estland Deutschland World Cup Qualifiers | Tallinn, EST 30/06/2022 | 20:00
Deutschland Polen World Cup Qualifiers | Bremen 03/07/2022 | 18:00
Deutschland Tschechische Republik Supercup 2022 | Hamburg 19/08/2022 | 20:30
Frankreich Deutschland FIBA EuroBasket 2022 | Köln 01/09/2022 | 20:30