Unsere zwölf Spieler für Paris 2024

Bundestrainer Herbert hat seine Entscheidung getroffen | Justus Hollatz, David Krämer, Leon Kratzer und Louis Olinde sind nicht mehr mit dabei

Zum Bericht

DBB-Herren bezwingen die Niederlande

95:50-Erfolg vor 10.713 Zuschauern in der Barclays Arena in Hamburg

zum Bericht

Damen auch gegen Polen siegreich

68:55 in Posen | Morgiger Abschluss des 4-Nationen-Turniers

zum Bericht

  • Unsere zwölf Spieler für Paris 2024

    12/07/2024

  • DBB-Herren bezwingen die Niederlande

    13/07/2024

  • Damen auch gegen Polen siegreich

    13/07/2024

News

Bildschirmfoto 2024-07-14 um 20.52.45

U20-Damen beenden die EM auf Platz vier

Das letzte Spiel der U20-Damen bei der FIBA U20 Women’s EuroBasket 2024 endete leider nicht zugunsten des deutschen Teams. Die Mannschaft des Deutschen Basketball Bundes, angeführt von Bundestrainer Stefan Möller, konnte sich im Spiel um Platz drei nicht durchsetzen und unterlag mit 48:70 (14:21, 15:15, 8:22, 11:12) gegen Italien. Damit platzte der Traum von einer Bronzemedaille, auf die sie so hart hingearbeitet hatten. Doch trotz dieser Enttäuschung haben die deutschen U20-Damen allen Grund zur Freude: Sie schreiben ein kleines Stück Geschichte, indem sie als Aufsteiger zu den besten vier Mannschaften der Europameisterschaft zählten.  Italien auf Vormarsch Beide Teams hatten bis zum diesem Spiel nur eine Niederlage hinnehmen müssen und so war klar, dass es kein leichtes sein würde für die deutsche Mannschaft hier als Sieger rauszugehen. Bereits in den frühen Spielminuten kam es zu vielen Ballverlusten und die Italienerinnen konnten kurzzeitig vorlegen, bis Nicole Brochlitz mit einem Dreier die ersten Punkte für Deutschland machte (3:4, 2.). In den nächsten Minuten blieben beide Kopf-an-Kopf, wobei sich das gegnerische Team ab der 4. Spielminute absetzen konnte. Jeder Rebound wurde genutzt und die offenen Räume konsequent bespielt, so fiel es den Deutschen immer schwerer Zugriff zu erlangen, nach einem Jump shot von Paula Spaine stand es 11:21. Kurz darauf verwandelte Spain den Ball von der Dreierwurflinie und mit diesem Ergebnis ging es dann in das zweite Viertel.   Dran bleiben Nach einem schwierigen Start fanden die U20-Damen in der Offensive immer besser ins Spiel. Besonders Frieda Bühner machte den Italienerinnen mit ihren Layup-Treffern das Leben schwer. Dank ihrer Durchschlagskraft kamen die Deutschen bis auf 21:25 heran (16. Minute) und blieben auch in den folgenden Minuten offensiv stark. Ein weiterer Dreipunktewurf brachte Deutschland noch näher heran, doch die italienische Mannschaft konterte, indem sie frühzeitig Druck ausübte und die Deutschen zu leichten Fehlern zwang. Trotz des Hin und Her blieb das Viertel insgesamt ausgeglichen, wobei Italien aufgrund ihrer starken Leistung in den ersten zehn Minuten weiterhin in Führung lag (26:36, 19. Minute). Kurz vor der Halbzeitpause kam es zu einem echten Highlight für das deutsche Team: Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr versuchte Mailen Rolf einen Half-Court-Shot, der perfekt im Netz landete und die deutschen Spielerinnen und Fans jubeln ließ. So ging es mit einem 29:36-Zwischenstand und neuer Hoffnung in die Halbzeitpause. Fotos: FIBA ZUR OFFIZIELLEN SEITE DER U20-Damen-EM Knackpunkt zweite Halbzeit Bereits im letzten Spiel hatten die Deutschen Schwierigkeiten, aus der Halbzeitpause zu kommen, und leider wiederholte sich dies heute. Während die Italienerinnen Punkt um Punkt erzielten, musste das DBB-Team jeden Punkt hart erkämpfen. Nach 25 Minuten konnte Italien eine komfortable Führung von 47:33 beibehalten. Nach einer Auszeit des deutschen Teams gelang es Bühner und Co. zwar, Punkte zu erzielen, aber sie konnten den Rückstand nicht verkürzen. Das dritte Viertel endete somit mit 37:58 zugunsten des gegnerischen Teams. Traum geplatzt Zum Ende hin zeigte das deutsche Team noch einmal seine gewohnte Stärke in Defensive und Offensive. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und demonstrierten, warum sie zu den Top 4 der EM gehörten. Schlag auf Schlag trafen beide Mannschaften abwechselnd den Korb. Leider wurde im ersten und dritten Viertel deutlich, dass der Traum von einer Medaille in Gefahr war. Mit einem letzten Dreier von Paula Spaine zum Endstand von 48:70 (14:21, 15:15, 8:22, 11:12) verabschiedet sich das deutsche Team aus diesem Turnier. Trotz der Niederlage haben die Spielerinnen großen Einsatz sowie beeindruckenden Teamgeist gezeigt und holen am Ende den 4. Platz nach dem Aufstieg in die Division A. „Wir können unfassbar stolz sein“ Bundestrainer Stefan Möller äußerte sich nach dem Spiel: „Wir können unfassbar stolz darauf sein, was für eine unglaubliche Europameisterschaft wir gespielt haben und was für einen tollen Sommer wir hatten. Es war mir eine Ehre, mit diesen Spielerinnen und diesem Staff zu arbeiten und diesen gemeinsamen Weg zu gehen. Vielleicht werden wir in ein paar Tagen anders auf das Turnier blicken können, aber im Moment tut es einfach weh, dass wir uns nicht belohnen konnten. Dennoch können wir mit erhobenem Haupt das Turnier verlassen — das war einfach eine super Leistung vom gesamten Team.“ Für Deutschland spielten: Name Punkte Verein Nicole Brochlitz 7 GISA Lions MBC Frieda Bühner 18 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Marianna Byvatov 0 BC Pharmaserv Marburg Miriam Diala 0 BasCats USC Heidelberg Hilke Feldrappe 1 University of Missouri/USA Paula Huber-Saffer 0 BG 89 Avides Hurricanes Leoni Kreyenfeld 3 ALBA BERLIN Greta Kröger 0 Wings Leverkusen Lara Langermann 2 University of New Mexico/USA Mailien Rolf 7 Rhein-Main Baskets Joanna Scheu 0 Eisvögel USC Freiburg Paula Spaine 10 TuS Lichterfelde

IMG_8883

U20-Herren: 87:72-Sieg über Tschechien

Die deutschen U20-Herren gewannen das zweite Spiel der FIBA U20-EuroBasket 2024 in Gdynia/POL gegen Tschechien mit 87:72 (14:17, 22:20, 31:20, 20:15). Die Mannschaft von Head Coach Martin Schiller startete mit der gestrigen Niederlage im Hinterkopf etwas holprig in das erste Viertel, drehte aber ab dem zweiten Viertel komplett das Blatt. Besonders nach der Halbzeit lief es für das deutsche Team, wodurch man nun mit einem Sieg und einer Niederlage morgen auf Israel trifft. Schwerer Einstieg Das deutsche Team startete mit einem Dunk durch Domiykas Pleta in die Partie. Ein Drei-Punkte-Wurf von Jacob Ensminger folgte und sie fanden sich zu Beginn des Spiels in einer 5:0-Führung wieder. Die Tschechen antworteten prompt und standen den Deutschen schnell mit einer Ein-Punkt-Differenz gegenüber (5:4, 2.). Elias Rapieque überzeugte zur Mitte des Spiels mit einem Floater und brachte es damit zum 7:4. Trotz mehrerer erfolgreicher Rebounds ließen die DBB-Korbjäger allerdings immer mehr Würfe liegen und Tschechien nutzte diese Chance, um aufzuholen. Nach einem getroffenen Freiwurf durch Justin Onyejiaka stand es trotzdem in der achten Spielminute schon 8:12 für die tschechische Mannschaft. Alec Anigbatas und Nils Machowskis Würfe hinter der Dreierlinie schenkten dem deutschen Team weitere Zähler, gaben ihnen aber dennoch die Führung nicht wieder. Das erste Viertel endete mit 14:17.  Zur offiziellen FIBA U20-Eurobasket Seite geht es hier Reset And Go Nach einer kurzen Besprechung erschienen die deutschen Spieler mit einer neuen Energie auf dem Feld. Rikus Schulte gelangen die ersten Punkte. Die Tschechen legten direkt nach und antworteten mit vier weiteren Punkten. Die Freiwürfe fielen nun auch bei Team Deutschland, als Pleta beide Würfe versenkte und das Team wieder in Reichweite brachte (18:21, 14.). Ab hier schien es besser zu laufen. Ensminger erwirkte mit seinem Assist einen Treffer durch Pleta aus der Drei-Punkte-Distanz und versenkte kurz darauf einen eigenen Dreier. Damit waren die Deutschen das erste Mal wieder gleichauf mit den Gegnern aus Tschechien (23:23, 15.). Diese wollten die Aufholjagd unterbinden und antworteten mit einem Korbleger durch die Mitte. Onyejiaka hielt aber mit einem Halbdistanzwurf dagegen und brachte wieder Gleichstand (25:25, 16.). Auch Sebastian Hartmann legte nach und traf den nächsten Dreier nach einem Assist von Pleta. Den Tschechen blieb hiernach nur noch eine Auszeit übrig. Zwei getroffene Freiwürfe durch Hartmann, mehrere Körbe von Onyejiaka sowie ein Drei-Punkte-Treffer von Nils Machowski sorgten für den Halbzeitstand von 36:37. Ausbruch Rapieque begann die zweite Halbzeit mit den ersten Punkten und verschaffte die deutsche Führung (38:37, 22.). Mit einem weiteren Dunk machte Martin Kalu seine ersten Punkte in diesem Spiel. Die Tschechen wussten sich zu helfen und brachten mehrere Bälle im deutschen Korb unter. Hartmann antwortete darauf mit einem sicheren Dreier. Zur Mitte des Viertels schaffte es Deutschland durch mehrere getroffene Freiwürfe auf ein 51:49. Die inzwischen auf sechs Punkte gewachsene Führung veranlasste eine Auszeit von tschechischer Seite (55:49, 26.). Anigbata legte eins drauf und dunkte nach der Auszeit zweifach. Trotz Mühen konnte das tschechische Team den neuen Team-Spirit der deutschen Mannschaft nicht mehr aufhalten. Zwei Minuten vor Ende des Viertels brachte Schulte deutsche Punkte ein und kam mit seinem Team auf 64:52. Die letzten Punkte machte Onyejiaka von der Dreier-Linie und schloss damit das dritte Viertel klar zu Gunsten seiner Mannschaft ab (67:57). Nicht mehr einzuholen In das letzte Viertel starteten die deutschen Korbjäger mit einer Zehn-Punkte-Differenz. Ein Hook-Shot von Pleta und ein Korbleger von Rapieque legten eine gute Basis für das letzte Viertel. Die Mannschaft schien wirklich heiß gelaufen zu sein, als nach tschechischen Korbversuchen weitere Punkte durch Rapieque folgten (74:62, 33.). Head Coach Martin Schiller nahm daraufhin eine Auszeit, um seinen Jungs eine kurze Pause zu gönnen und neue Anweisungen zu geben. Ensminger und Kalu kamen daraufhin mit frischer Energie aufs Feld, versenkten beide einen Dreier und bauten damit die Führung weiter aus (80:62, 36.). Die Tschechen zeigten Willen und versuchten durch Angriffe direkt unter dem Korb Zählbares zu erspielen. Einige deutsche Ballverluste ermöglichten den Gegnern daraufhin weitere Punkte. Trotzdem blieb das DBB-Team in der Schlussphase konzentriert und fuhr den ersten EM-Sieg in Polen ein. „Abstand aufgebaut und gehalten“ Head Coach Martin Schiller: „Wir haben heute den Gegner zu 21 Ballverlusten gezwungen. Das war ganz entscheidend, um im Angriff leichtere Punkte zu generieren. Die entscheidende offensive Nummer waren die 23 Assists. Wir haben den Ball bewegt. Immer, wenn wir den Ball bewegt haben, sind gute Sachen passiert. Es war bis Mitte des vierten Viertels ein sehr hart umkämpftes Spiel und dann ist es uns gelungen an den Tschechen vorbeizuziehen. Dann haben wir mit einer gewissen Reife diesen Abstand aufgebaut und gehalten.“ Boxscore Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Alec Anigbata 9 BBU‘01/Orange Academy Kilian Brockhoff 0 UC Santa Barbara/USA Jacob Ensminger 13 Santa Clara University/USA Raphael Falkenthal dnp Science City Jena Sebastian Hartmann 8 Eastern Washington University/USA Martin Kalu 8 Basketball Löwen Braunschweig Nils Machowski 9 University of Central Florida/USA Justin Onyejiaka 11 RASTA VECHTA Dominykas Pleta 11 Porsche BBA Ludwigsburg Elias Rapieque 11 ALBA BERLIN Rikus Schulte 7 Davidson College/USA Luis Wulff 0 HAKRO Merlins Crailsheim

BWA_Damen_LS_2024_Posen_PUR-42

DBB-Damen: Dritter Sieg bei 4-Nationen-Turnier

Mit zwei Siegen im Gepäck ging es für die DBB-Damen heute zum Abschluss des 4-Nationen-Turniers in Posen/POL gegen Puerto Rico. Nach unterhaltsamen vier Vierteln hieß es Overtime, in der das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis nochmal alle Kräfte mobilisieren konnte und das Aufeinandertreffen mit 73:70 (9:8, 16:20, 24:17, 13:17, 11:8) für sich entschied. Auf und Ab Deutschland begann mit Alexis Peterson, Alina Hartmann, Romy Bär, Luisa Geiselsöder und Marie Gülich mit der identischen Starting Five wie gestern gegen Polen. Wieder kamen die Gegnerinnen besser ins Spiel und lagen nach dem zweiten erfolgreichen Dreier mit 2:8 in Führung. Nach der darauf folgenden Auszeit, taten sich beide Mannschaften offensiv schwer. In der Endphase des ersten Viertels gelang es der deutschen Auswahl nach Marie Bertholds Freiwürfen den Rückstand auf einen Punkt zu verkürzen (7:8). Selbige trag kurz darauf erneut und drehte die Partie zum Viertelende in ein 9:8 für die DBB-Damen. Zu Beginn des zweiten Viertels kamen beide Teams besser ins Rollen. Puerto eroberte sich die Führung kurzzeitig zurück, doch Deutschland antwortete über Gülich, die auf 15:14 stellte. In einem nun sehr munteren Schlagabtausch gewann Deutschland allmählich die Oberhand. Geiselsöder erhöhte auf 23:19 (15.). Puerto Rico erwies sich aber weiterhin als hartnäckig und glich die Partie nach 18 Minuten aus (25:25). In den Schlussmomenten fiel sogar noch das 25:28 und Puerto Rico ging nach 0:4-Lauf mit einer knappen Führung in die Kabine (25:28). Spannung hält an In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit setzte Puerto Rico seine Drangphase fort und ging nach Dreier mit 29:36 in Führung. In der Folge aber wieder das deutsche Team am Zug. Erst Berthold dann Geiselsöder brachten das deutsche Team wieder auf Augenhöhe, ehe Peterson per Dreier das Momentum auf die deutsche Seite brachte (41:38, 26.). Nach weiteren Punkte für die DBB-Mannschaft, schlug Puerto Rico per Dreier zurück (44:41). Obgleich weiterer Treffer der Nordamerikanerinnen, konnte die deutsche Auswahl die Führung nach einem offensiv starken Viertel mit in den Schlussabschnitt nehmen (49:45). Das Spiel blieb zunächst umkämpft und Puerto Rico glich nach den ersten Angriffen abermals aus (49:49). Peterson antwortete, ehe der nächste puerto ricanische Dreier sein Ziel fand. In der Folge gelang es keinem Team sich einen komfortablen Vorsprung zu erspielen, weswegen die letzten drei Minuten beim Stand von 58:58 jede Menge Spannung versprachen. Gülich konnte mit 90 Sekunden auf der Uhr ausgleichen (62:62). In der Folge verpassten beide Teams die Entscheidung zum Sieg und so ging es in die Overtime. Dort übernahmen die deutschen Damen früh die Kontrolle und erspielten sich eine 5-Punkte-Führung. Petersons Dreier und Laura Zolpers Freiwürfe machte den knappen 73:70-Sieg am Ende fest. Boxscore Fotos: DBB/Aleyna Demirel Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Romy Bär 5 GISA LIONS MBC Marie Berthold 13 ALBA Berlin Emily Bessoir 5 zuletzt UCLA/USA Jennifer Crowder 3 zuletzt medical instinct Veilchen BG47 Göttingen Luisa Geiselsöder 13 Basket Landes/FRA Marie Gülich 8 Valencia BC/ESP Alina Hartmann 0 zuletzt BC Namur Capitale/BEL Alexis Peterson 19 zuletzt Basket Landes/FRA Lina Sontag dnp zuletzt UCLA/USA Theresa Simon 2 ALBA Berlin Alexandra Wilke dnp Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 5 Herner TC

Bildschirmfoto 2024-07-13 um 21.09.48

U20-Damen kämpfen um EM-Bronze

Die U20-Damen verpassen nur knapp den Einzug ins Finale der FIBA U20 Women’s EuroBasket 2024. Das Team unterlag den Französinnen mit 55:64 (20:13, 15:22, 4:22, 16:7) und ist damit im Spiel um Platz 3 gesetzt. Mit Schwung ins Halbfinale Das Halbfinale begann mit einer gut organisierten Defensive der deutschen Mannschaft. Bereits wenige Sekunden nach Anpfiff verwandelte Hilfe Feldrappe den ersten Dreipunktewurf. Im Anschluss erzielte Frieda Bühner dreimal hintereinander per Layup Punkte und das DBB-Team ging mit 9:2 (3. Minute) in Führung. In der Offensive nutzte das Team geschickt seine Räume und konnte so den Vorsprung halten. Durch einen präzisen Dreier von Nicole Brochlitz baute das deutsche Team die Führung auf 15:5 (6. Minute) aus. In den folgenden Minuten standen beide Mannschaften defensiv sehr stabil, sodass Punkte nur über Freiwürfe erzielt werden konnten. Das erste Viertel endete mit einem 20:13-Vorsprung für die Deutschen. Spannung auf dem Höhepunkt Im zweiten Viertel entwickelte sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen auf dem Parkett. Die deutsche Defensive blieb hartnäckig, während die Französinnen langsam ihren Rhythmus fanden und Punkt um Punkt aufholten. Dennoch behauptete das deutsche Team seine Führung mit einer Mischung aus Teamarbeit und entscheidenden Treffern. Besonders Nicole Brochlitz zeigte Nervenstärke von der Dreierlinie und hielt ihr Team im Spiel (27:23, 14.). Die U20-Damen kämpften aktiv in der Verteidigung, mussten aber auch einige erfolgreiche Angriffe der Gegnerinnen zulassen. Als das zweite Viertel zur Halbzeit hin ausklang, stand es 35:35. Fotos: FIBA ZUR OFFIZIELLEN SEITE DER U20-Damen-EM Keinen Zugriff Das deutsche Team fand nach der Halbzeitpause nur schwer ins Spiel zurück. Die französische Mannschaft erhöhte den Druck in der Verteidigung deutlich, was den Deutschen Probleme bereitete offene Würfe zu bekommen. Erst nach sechs Minuten gelang es Frieda Bühner, per Freiwurf zu punkten (37:48, 26. Minute), nachdem die Französinnen zuvor mit einem eindrucksvollen 13:0-Lauf eine komfortable Führung aufgebaut hatten. Diese Führung behaupteten die Französinnen bis zum Ende des Viertels und setzten damit einen entscheidenden Akzent im Spielverlauf. Kämpfen bis zum Schluss In den letzten Minuten des Spiels setzte das Team von Bundestrainer Stefan Möller alles auf eine Karte. Innerhalb von nur vier Minuten trafen Bühner, Brochlitz und Rolf und brachten das DBB-Team auf ein zwischenzeitliches 49:59 (34.). Die deutschen Spielerinnen kämpften hart in der Offensive, fanden immer wieder gute Wurfmöglichkeiten und hielten gleichzeitig die Französinnen in Schach. Trotzdem konnten sie den Rückstand aus dem vorherigen Viertel nicht aufholen, und die Gegnerinnen behielten die Führung. Kurz vor Schluss traf Hilke Feldrappe noch zum 55:64. Mit einem Endergebnis von 55:64 (20:13, 15:22, 4:22, 16:7) verpasste das deutsche U20-Damenteam knapp den Einzug ins Finale. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen — denn schon morgen haben sie im Spiel um Platz 3 die Möglichkeit, eine Medaille nach Hause zu bringen. „Jetzt gilt es Charakter zu zeigen“ Bundestrainer Stefan Möller äußerte sich nach dem Spiel: „Es fällt schwer, jetzt die richtigen Worte zu finden. In der ersten Halbzeit sind wir sehr gut ins Spiel gekommen und hatten guten Zugriff. Im dritten Viertel haben die Franzosen physisch und in der Intensität der Verteidigung zugelegt, und es war unfassbar schwer für uns, wieder Zugriff zu erlangen. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Dennoch können wir stolz darauf sein, dass wir uns in eine Position gebracht haben, in der wir morgen noch um eine Medaille spielen können. Jetzt gilt es, zusammenzuhalten und Charakter zu zeigen, um im Spiel um Platz 3 alles zu geben.“ Für Deutschland spielten: Name Punkte Verein Nicole Brochlitz 17 GISA Lions MBC Frieda Bühner 17 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Marianna Byvatov dnp BC Pharmaserv Marburg Miriam Diala 0 BasCats USC Heidelberg Hilke Feldrappe 8 University of Missouri/USA Paula Huber-Saffer 0 BG 89 Avides Hurricanes Leoni Kreyenfeld 7 ALBA BERLIN Greta Kröger 0 Wings Leverkusen Lara Langermann 1 University of New Mexico/USA Mailien Rolf 5 Rhein-Main Baskets Joanna Scheu 0 Eisvögel USC Freiburg Paula Spaine 0 TuS Lichterfelde

Basketball Hamburg 13.07.2024
Vorbereitung Auf Olympia Paris 2024
Testspiel DBB
Länderspiel
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)
Daniel Theis (Deutschland, No.10)
Terrence Bieshaar (Niederlande, No.41)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren bezwingen die Niederlande

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Weltmeister, hat sein drittes Testspiel auf dem Weg zu den Olympischen Spielen Paris 2024 überzeugend gewonnen. In der Hamburger Barclays Arena bezwang das Team von Bundestrainer Gordon Herbert die Niederlande mit 95:50 (26:10, 23:15, 26:15, 20:10). Am kommenden Freitag, 19. Juli 2024, geht es mit dem „Double Header“ der DBB-Damen gegen Nigeria und der DBB-Herren gegen Japan weiter. Geburtstagskind „netzt“ Bundestrainer Gordon Herbert schickte zu Beginn sein erste Fünf von der vergangenen WM aufs Parkett. Dennis Schröder, Andreas Obst, Franz Wagner, Daniel Theis und Johannes Voigtmann nahmen die Partie in Angriff. Nicht nur ein Dreier fiel, sondern sicher auch ein kleiner Stein vom Herzen des Geburtstagskindes Andi Obst, der zum 5:3 traf (2.). Es waren doch tatsächlich seine ersten Punkte in diesem Sommer. Theis war früh im Spiel und Obst versenkte seinen zweiten Distanztreffer (10:3, 4.). Obst mit seinem dritten Dreier, ein Tip-in von Theis … der Start war gelungen (15:3, 6.), Auszeit Niederlande. Die DBB-Auswahl dominierte den Gegner eindeutig und kam sowohl von außen (Dreier Voigtmann) als auch unter dem Korb (Franz) immer wieder zum Erfolg. Es machte richtig Spaß, Obst beim Werfen und Treffen zuzusehen, auch Schröder versenkte einen weiten Dreier (26:10, 8.). Dominanz der Gastgeber Die 10.713 Zuschauer:innen sahen eine Partie, deren Tempo in den folgenden Minuten spürbar nachließ. Die Niederlande kam etwas besser ins Spiel (28:16, 13.), aber Maodo Lo hatte einige passende Antworten parat und stellte nach 14 Minuten auf 33:16. An der Dominanz der Gastgeber hatte sich nichts geändert. Herbert brachte seine komplette Startformation zurück und Obst machte mit seinem fünften Dreier genau da weiter, wo er aufgehört hatte (38:19, 17.). Gegen die niederländische Zonenverteidigung kam das DBB-Team immer wieder zu guten Looks. Der Point Guard der Niederlande, Keye von der Vuurst, ließ seine Klasse gelegentlich aufblitzen, aber das Spiel verlief weitgehend einseitig (44:24, 19.). Als Franz den Ball nach schönem Anspiel von Voigtmann durch den gegnerischen Korb hämmerte, war die Arena da. Es folgte noch der sechste Dreier von Obst, ehe es mit einem 49:25 in die Halbzeit ging. Jederzeit Kontrolle Die zweite Hälfte begann mit dem „touchdown pass“ über das gesamte Spielfeld, der Spezialität von Voigtmann. Dieses Mal war Schröder der Empänger. Kurz später war Theis per Dunking zur Stelle, der Vorsprung war auf 30 Punkte angewachsen (56:26, 23.). Theis kassierte sein viertes Foul und verließ das Spielfeld. Die Kontrolle über die Partie blieb jederzeit bei den ING-Korbjägern, die einfach die bessere Mannschaft bildeten (58:29, 24.). Franz versuchte viel und war überall auf dem Spielfeld zu finden. Als Schröder nach 25 Minuten das 62:29 machte, bahnte sich eine heftige Niederlage für die Gäste an. Deutschland überzeugte weiter durch unverminderten Einsatz und durch sehr ordentliche Trefferquote von außen (73:36, 29.). Nicht alles klappte, aber nach drei Vierteln war die Begegnung längst entschieden (75:40). Im Schlussabschnitt servierten die DBB-Akteure noch das ein oder andere Highlight (Dunk Theis zum 86:42, 36.) und ließ gegen einen bisweilen überforderten Kontrahenten nicht nach. „Seriös gespielt“ Gordon Herbert: „Wir haben es heute genossen zusammenzuspielen. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Im Nachhinein war das erste Spiel gegen Frankreich gut für uns. Das hat uns wach gemacht und seitdem sind wir gut unterwegs. Daniel Theis hat in seinem ersten Spiel in diesem Sommer für uns gezeigt, wie wertvoll er sein kann. Wir haben eine Chance großartig zu sein.““ Johannes Voigtmann: „Wir haben heute seriös gespielt. Wir hatten kaum schlechte Phasen und haben nicht relaxt. Das macht mich stolz und das nehmen wir mit. Wir sind gut in Form und das ist gut zu sehen.“ Franz Wagner: „Ja, es kribbelt schon vor Olympia. Das war ganz solide heute. Über die Defense haben wir einfache Punkte erzielt. Daniel Theis ist einer der besten Center Europas und er tut uns sehr gut. Jetzt müssen wir aber weiter hart arbeiten.“ Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 0 zuletzt FC Bayern München Oscar da Silva 0 FC Bayern München Maodo Lo 9 Olimpia Milano/ITA Nick Weiler-Babb 0 zuletzt: FC Bayern München Niels Giffey 3 FC Bayern München Johannes Voigtmann 10 zuletzt Olimpia Milano/ITA Franz Wagner 15 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 16 New Orleans Pelicans/NBA Moritz Wagner 9 Orlando Magic/NBA Dennis Schröder 13 Brooklyn Nets/NBA Justus Hollatz 2 zuletzt Efes Istanbul/TUR Andreas Obst 18 FC Bayern München

BWA_Damen_LS_2024_Posen_POL-31

Damen auch gegen Polen siegreich

Nach dem deutlichen Sieg am gestrigen Nachmittag gegen Portugal, konnten die DBB-Damen auch ihre zweite Partie beim 4-Nationen-Turnier in Posen/POL gegen die Gastgeber gewinnen. Am Ende besiegte das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis Polen souverän mit 67:55 (22:13, 20:15, 14:13, 12:14). Zum Abschluss steht morgen die dritte und damit letzte Probe des Turniers gegen Puerto Rico an. Deutschland zieht davon Neben den gestrigen Startern Alexis Peterson, Marie Gülich, Alina Hartmann und Luisa Geiselsöder rückte lediglich Romy Bär in die Starting Five. Die Anfangsminuten gehörte den Gastgeberinnen, die nach knapp zwei Minuten mit 0:4 in Führung lagen. Deutschland antwortete über Peterson und beendete nach Bärs Dreier den 7:0-Lauf zum Führungswechsel. Mitte des Viertels kam die deutsche Mannschaft immer besser in Schwung. Der Dreier, der gestern überhaupt nicht fiel, versprach nach Petersons Treffer zum 12:5 deutlich vielversprechender aus. Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts, gelang es den DBB-Damen dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und den Polinnen offensiv das Leben schwer zu machen. Peterson beendete mit weiteren Punkte ein starkes Auftaktviertel (22:13). Polen zu Beginn der zweiten zehn Minuten bemüht wieder in Schlagdistanz zu gelangen, aber defensiv ohne die nötigen Stops. Gülich erhöhte indes auf 30:16. Auch in der Folge blieb das deutsche Team im knappen zweistelligen Bereich in Führung und hielt Polen auf Abstand. Zur Halbzeit konnte sich das Thomaidis-Team über einen 42:28-Vorsprung freuen. Kein Nachlassen Gülich und Hartmann eröffneten die zweite Halbzeit mit ihren Treffern zum 47:32. Auf der Gegenseite blieben die Polinnen beinahe fünf Minuten ohne Treffer und ließen die Partie endgültig entgleiten. Geiselsöder stellte mit ihren Zählern auf plus 20 und ließ Deutschland endgültig auf die Siegesstraße einbiegen (52:32). Auch dank 15 Offensivrebounds über das gesamte Spiel hatte Deutschland in der Zone das Sagen und ging nach Bertholds Punkten mit einer 15-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt (56:41). Polen gehörte der erste Punch im vierten Viertel. Sorgen kamen aber im deutschen Lager keine auf, da Bessoir und Hartmann die alte Führung schnell wieder hergestellt hatten (64:48). In der Schlussphase, belohnten sich die Polinnen etwas regelmäßiger für ihren Einsatz, konnten die Partie aber nicht mehr spürbar spannender gestalten. Am Ende fährt das deutsche Team den nächsten Sieg der Olympia-Vorbereitung ein und schlägt Polen mit 68:55. Boxscore Fotos: DBB/Aleyna Demirel Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Romy Bär 7 GISA LIONS MBC Marie Berthold 4 ALBA Berlin Emily Bessoir 4 zuletzt UCLA/USA Jennifer Crowder 0 zuletzt medical instinct Veilchen BG47 Göttingen Luisa Geiselsöder 16 Basket Landes/FRA Marie Gülich 9 Valencia BC/ESP Alina Hartmann 5 zuletzt BC Namur Capitale/BEL Alexis Peterson 20 zuletzt Basket Landes/FRA Lina Sontag 3 zuletzt UCLA/USA Theresa Simon 0 ALBA Berlin Alexandra Wilke dnp Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 0 Herner TC

U20

U20-Herren unterliegen bei EM-Auftakt

Die deutschen U20-Herren mussten im Rahmen der FIBA U20-EuroBasket 2024 in Gdynia/POL ihre erste Niederlage gegen Italien verkraften. Das Team von Head Coach Martin Schiller startete vielversprechend in die erste Halbzeit. Nach der Halbzeitpause fielen sie allerdings aufgrund einer schlechten Trefferquote und Foul-Trouble zurück. Ab dem dritten Viertel waren die Italiener die stärkere Mannschaft und entschieden die Partie mit 67:87 (20:21, 19:21, 14:18, 14:27) aus deutscher Sicht für sich. Erfolgversprechender Start Die ersten Punkte des Spiels galten den Deutschen, als Jacob Ensminger den ersten Korb traf. Der deutsche Kapitän legte direkt nach und unterstrich seinen Wert mit einem Dreier in der selben Minute (3:1, 2.). Nach der dritten Minute hieß es 9:4 für die DBB-Herren. Ein Dunk von Dominykas Pleta und weitere Punkte folgten. Die Italiener antworteten schnell, besonders über Dreipunktewürfen, weshalb das deutsche Team in der Folge mit 18:19 ins Hintertreffen geriet. Das erste Viertel beendete Justin Onyejiaka mit einem Steal und versenkte anschließend den Ball routiniert im Korb. Trotzdem ging das erste Viertel knapp mit 20:21 verloren. Knappe Kiste Dominykas Pleta, Elias Rapieque und Martin Kalu kamen im zweiten Viertel so richtig in Fahrt und holten die Führung wieder zurück (24:23). Die Freiwürfe wollten allerdings nicht fallen und gaben den Italienern erneut die Chance aufzuholen. Es ging hin und her, wobei das deutsche Team zunächst knapp in Front lag (28:25). Rapieque erzwang ein Foul und traf darauf beide Freiwürfe sicher. Die Italiener wussten sich wieder mit Drei-Punkte-Würfen zu helfen und kamen zum Ende der 14. Minute auf 30:30 ran. Nach einer erneuten italienischen Führung nahm Head Coach Schiller eine Auszeit, aus der besonders Brockhoff mit neuer Energie kam und offensiv nachlegte. Kurz vor der Pause hatte die deutsche Auswahl den Spielstand auf 37:38 verkürzt. Durch geschickte Blocks der Italiener und einer konstanten Freiwurfquote entschieden diese das zweite Viertel mit 19:21 für sich. Zur offiziellen FIBA U20-Eurobasket Seite geht es hier Rückfall Nach der Halbzeitpause gab es lange keine deutschen Punkte. Hartmann und Brockhoff gelangen zwar vereinzelte Korberfolge, Italien schien jedoch zielstrebiger und variabler. Ende der 22. Minute lagen die Deutschen 40:45 hinten. Die Körbe der Italiener fielen und das deutsche Team kämpfe immer mehr mit Foulproblemen. Brockhoff traf von draußen und brachte sein Team auf 49:55. Auch Onyejiaka kämpfte sich erfolgreich bis direkt unter den Korb und schloss die 28. Minute zum 51:55 ab. Trotzdem blieb das italienische Team am Drücker und ging mit einer knappen Führung ins Schlussviertel. Kaum Korberfolge Im vierten Viertel schien das Glück wirklich nicht auf deutscher Seiet zu sein. Kein einziger Korb fiel und die Italiener wussten dies auszunutzen. In der 34. Minute gelang Elias Rapieque der erste Treffer des Viertels (55:73). Nils Machowski traf anschließend nach einem italienischen Foul beide Freiwürfe. Selbiger versenkte kurz darauf seinen Dreier und brachte das Team in der 37. Minute auf 62:80 ran. Die Italiener zeigten aber keine Gnade und hatten offensiv immer ein Antwort parat. In der 39. Minute nahm Team Deutschland eine Auszeit, um die Spieler wieder zu ordnen und aufzubauen. Die deutschen Würfe wollten trotz jeglicher Mühe einfach nicht mehr fallen und so verlor das Team von Head Coach Martin Schiller sein erstes EM-Spiel gegen Italien mit 67:87. „Ein Spiel mit zwei Halbzeiten“ Head Coach Martin Schiller: „Italien hat den Ball extrem gut geworfen bei 42% von der Drei-Punkte-Linie gegen unsere 22 %. Das ist eigentlich die beschreibende Zahl dieses Spiels. Ansonsten haben wir in der zweiten Halbzeit auch auf der anderen Seite des Feldes Schwächen gezeigt, den Ball zu oft weggeworfen und zu viele zweite Chancen für den Gegner zugelassen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Alec Anigbata 5 BBU‘01/Orange Academy Kilian Brockhoff 13 UC Santa Barbara/USA Jacob Ensminger 8 Santa Clara University/USA Raphael Falkenthal 0 Science City Jena Sebastian Hartmann 7 Eastern Washington University/USA Martin Kalu 2 Basketball Löwen Braunschweig Nils Machowski 7 University of Central Florida/USA Justin Onyejiaka 10 RASTA VECHTA Dominykas Pleta 7 Porsche BBA Ludwigsburg Elias Rapieque 6 ALBA BERLIN Rikus Schulte 0 Davidson College/USA Luis Wulff 2 HAKRO Merlins Crailsheim

BWA_Damen_LS_2024_Posen_PRT_-41

Damen starten mit Auftaktsieg in Polen

Im ersten von insgesamt drei Spielen beim 4-Nationen-Turnier in Posen/POL konnten die DBB-Damen einen 63:45-Sieg (14:14, 15:7, 14:8, 20:16) einfahren. Gegen Portugal gelang es dem Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis die Partie nach dem ersten Viertel an sich zu reißen und am Ende deutlich zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Morgen wartet dann der Gastgeber Polen auf die deutsche Auswahl. Läufe auf beiden Seiten Zum Start schickte Thomaidis Alexis Peterson, Alexandra Wilke, Alina Hartmann, Luisa Geiselsöder und Kapitänin Marie Gülich aufs Parkett. Mit einem 0:5-Start erwischten diese aber einen denkbar schlechten Auftakt und erzielten erst nach beinahe vier Minuten den ersten Treffer aus dem Feld. Die Steigerung folgte aber umgehend und das deutsche Team antwortete über die aktive Gülich und Lina Sontag mit zwölf unbeantworteten Punkten (12:5, 7.). Nach den nächsten Zählern durch Jennifer Crowder fanden die Portugiesinnen aber ihren Wurfrhythmus von downtown und glichen die Partie in der Schlussphase zum 14:14 aus. Das zweite Viertel startete mit einem beidseitigen Vier-Minuten-Leerlauf, den Deutschland durch Gülich als Erstes durchbrach. Portugal kam hingegen überhaupt nicht mit der deutschen Verteidigung zurecht und blieb sieben Minuten ohne eigenen Treffer. Deutschland hatte indes durch das Landes-Duo Peterson und Geiselsöder auf 22:14 erhöht. In der Endphase legten Laura Zolper und Emily Bessoir von der Bank nach und beendeten ein dominantes Viertel (29:21). Spannung hält nur kurz Peterson erhöhte im ersten Angriff der zweiten Halbzeit auf plus zehn und verlieh der deutschen Drangphase weiterhin Ausdruck. Portugal blieb ähnlich zum zweiten Viertel offensiv harmlos und verkürzte nach 25 Minuten per Dreier auf 41:25. Dieser Erfolg sollte den DBB-Damen bis zum Ende des Spiels verwehrt blieben. Mit einem trotzdem komfortablen 43:29 ging es in die letzten zehn Minuten. Portugal streckte sich nochmal zu Beginn des Schlussviertels und kam bis auf neun Punkte ran, ehe Zolper mit drei Freiwürfe die passende Antwort fand (46:34, 32.). Nach drei zurückhaltenden Vierteln, entwickelte sich die Partie aber mehr und mehr zu einem munteren Schlagabtausch, bei dem auch Portugal mitmischte. Kurz vor der Crunchtime, hatten sich die Portugiesinnen zurück ins Spiel gekämpft und lagen zwischenzeitlich nur noch mit fünf Punkten im Hintertreffen (50:45). Eine Minute reichte Peterson und Wilke allerdings aus, um mit sechs Zählern wieder für klarere Verhältnisse zu sorgen. Im Schlussspurt hatte Portugal nichts mehr entgegenzusetzen und unterlag der deutschen Mannschaft mit 63:45. Boxscore Fotos: DBB/Aleyna Demirel Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Romy Bär 4 GISA LIONS MBC Marie Berthold 2 ALBA Berlin Emily Bessoir 5 zuletzt UCLA/USA Jennifer Crowder 2 zuletzt medical instinct Veilchen BG47 Göttingen Luisa Geiselsöder 17 Basket Landes/FRA Marie Gülich 7 Valencia BC/ESP Alina Hartmann 2 zuletzt BC Namur Capitale/BEL Alexis Peterson 12 zuletzt Basket Landes/FRA Lina Sontag 3 zuletzt UCLA/USA Theresa Simon 0 ALBA Berlin Alexandra Wilke 4 Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 5 Herner TC

weitere News