Achtelfinalpartien versprechen erste Härtetests
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Achtelfinalpartien versprechen erste Härtetests
Am kommenden Sonntag geht die WNBL in den Start der Playoffs/Playdowns. Im neuen Modus werden die Playoff-Matchups im Best-of-3-Modus gespielt. Den Heimvorteil für das mögliche dritte Spiel sichert sich das Team mit dem höheren Seating der Hauptrunde. Neben der ersten Playoffrunde/Achtelfinale geht auch der Kampf um den Klassenerhalt in seine finale Phase.
SC Rist Wedel (2. Nord) – Junior-Team Osnabrück/Artland (3. West)
Wedel und Osnabrück konnten sich jeweils um einen Tabellenplatz verbessern und treffen nun im Achtelfinale aufeinander. Beide scheiterten in der Vorsaison an ALBA Berlin, Osnabrück im Achtel- und Wedel im Viertelfinale. Die Gastgeber, die sich mit einem Sieg aus der Hauptrunde verabschiedeten sind offensiv etwas breiter aufgestellt als die Gäste aus Niedersachsen. Während es beim Junior-Team besonders auf Center-Spielerin Leni Ruholl ankommt, die mit knapp 18 Punkten und zwölf Rebounds im Schnitt ein Double-Double auflegt, verlassen sich die Risterinnen auf das Trio aus Arwen Röhrl, Helene Ehmer und Zoey Norden. Hinzu kommt die agile Samira Kama, die neben Röhrl zum Allstar gewählt wurde. Mit Ruholl, Nele Prowaznik und Teodora Zecevic hat das Junior-Team einen klaren Größenvorteil, den es für den SC gilt mit Tempo wettzumachen. Wir sehen beide Teams auf Augenhöhe, tendieren aber leicht in Richtung Osnabrück.
Tipp: 1:2 Osnabrück
ALBA Berlin (1. Nord) – Rhein Bascats Düsseldorf (4. West)
Während es ALBA bis ins TOP4 schaffte, enttäuschte Düsseldorf in der Vorsaison nach toller Hauptrunde in der ersten Runde gegen Wedel. Das Duell 1. Nord gegen 4. West wirkt eindeutig, aber wir erwarten kein leichtes Weiterkommen für die Berliner. Mit einer zu großen Teilen Playoff-unerfahrenen Mannschaft, in der bis auf Helene Lehmann, viel von den Rookies Matilde Rimoldi, Carolina Heymann und Mathilda Haensch abhängt, könnten sich die Bascats als harte Nuss herausstellen. Die große Stärke der Gäste ist allerdings Schwäche zu gleich. Vieles dreht sich um Laura Knaup, die zu den Spielerinnen mit dem höchsten Punkteschnitt zählt. Düsseldorf ist aber extrem anhängig von der Guard-Spielerin, die in Bochum bereits regulär zweite Bundesliga spielt. Neben Knaup kommt nur Lena Bjeltschik auf über zehn Punkte im Schnitt. Das Duo ist entscheidend für die Bascats, um gegen ALBA bestehen zu können. Unser Tipp geht aufgrund der ausgeglicheneren Mannschaft zum Gruppensieger Nord. Zumal wir gespannt sein dürfen wann der amtierende MVP Lilli Schultze ins Geschehen eintritt.
Tipp: 2:1 Berlin
Phoenix-TSV Hagen (1. West) – TuS Lichterfelde (4. Nord)
Bereits in der Vorsaison gab es genau dieses Matchup zwischen Hagen und Lichterfelde. Es folgten zwei deutliche Siege für den damaligen wie heutigen Gruppensieger. Ähnliches erwarten wir auch dieses Jahr. Hagen spielte sich mühelos durch den Westen und hat auch dank der starken Neuzugänge Emma Huppertz und Lana Schlegel keine Qualität zur Vorsaison eingebüßt. Mit Darina Zraychenko hat man dazu eine MVP-würdige Spielerin in den eigenen Reihen, die zu den scoringstärksten Spielerinnen zählt. In der Breite gibt es mit Lia Wasielewski, Enie Springer, Nele Erfeld und Hannah Abramowski weitere Spielerinnen mit hoher Qualität. Lichterfelde hat diese Tiefe nicht und setzte in der Hauptrunde viel in die Leistung von Sarah Siebold. Wir sehen Hagen klar in der Favoritenrolle.
Tipp: 2:0 Hagen
Cologne Regio Ladies (2. West) – BASS Berlin (3. Nord)
Die Regio Ladies machten wohl den größten Sprung im Vergleich zur Vorsaison und zogen mit sieben Siegen in die Playoffs ein. BASS kam nach langsamem Saisonstart immer besser in die Spur und konnte immerhin Platz drei sichern. Während Köln im Vorjahr in die Playdowns musste, schied BASS im Achtelfinale gegen Metropolitain aus. Auch für diese Saison sehen wir für BASS ein solches Szenario für realistisch. Köln ist mit Alma Schiffer, Jule Bruns, Aurora Blum und Lana Förster hervorragend besetzt. BASS, die häufiger über ihre Defensive punkten, wird viel Last auf die Schultern von Emilia Lepenies und Nele Liewehr verteilen. Auch aufgrund des Heimvorteils rechnen wir mit dem Weiterkommen der Regio Ladies.
Tipp: 2:0 Köln
TG Main Sharks Würzburg (1. Mitte) – MTV München (4. Süd)
Der amtierende Meister lieferte eine beinahe makellose Hauptrunde ab und ist gegen den MTV München haushoher Favorit. In der Vorsaison gewannen beide Mannschaften ihre Gruppe und zogen ins TOP4 ein. Während München gegen Hagen ausschied, setzten sich die Main Sharks gegen ALBA durch. Der personelle Aderlass hinterließ beim MTV aber Spuren und man zog mit gerade mal zwei Siegen in die Playoffs ein. Faktoren dafür waren vor allem Elena Pecha und Isabelle Reis. Zudem wichtige Stützen sind Vlada Kolesnyk und Azra Dzinic. Auf der Gegenseite stehen besonders TOP4-MVP Mia Wiegand und Rookie des Jahres Moescha Bakam im Fokus. Um diese stellt Headcoach Michael Wiegand eine mittlerweile Playoff-erfahrene Mannschaft mit Layla Mayer, Laura Jordan, Tereza Sykorova und Alisa Milow.
Tipp: 2:0 Würzburg
TS Jahn München (1. Süd) – Junior Falcons Homburg (4. Mitte)
Wiederauflage des Achtelfinals aus der Vorsaison. Damals wurde die TS Jahn Zweiter und die Falcons Dritter. München schlug die Hessen in beiden Begegnungen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In dieser Saison wirkt Jahn noch entschlossener wieder ins TOP4 einzuziehen. Neben den beiden Guards Anna Matic und Emma Steinbicker, hat der Gruppensieger des Südens mit Matilda Blanarik, Lisa Grüner und Silvia Heide weitere Top-Talente in den eigenen Reihen. Kleinreden wollen wir die Junior Falcons aber keineswegs. Emily Haux konnte diese Saison beweisen, dass sie zu den besten Spielerinnen der Liga gehört. Dazu die variablen Aikaterina Romanou und Sofia Gerber. Homburg ist ein guter Viertplatzierter und wäre wohlmöglich gegen einen anderen Gegner für eine Überraschung gut. München ist aber eine Klasse besser.
Tipp: 2:0 München
USC Freiburg (2. Süd) – Post SV Nürnberg (3. Mitte)
Die Gäste schafften es erneut souverän in die Playoffs, auch wenn es diese Saison aufgrund der starken Heidelbergerinnen nur für Platz drei reichte. Freiburg wusste in seiner ersten Saison ebenfalls zu überzeugen. Dank des starken Trios aus Frederike Askamp, Lara Gierlich und Karla Paradzik schicken die Freiburger auch in den Playoffs ein starkes Team ins Rennen. Hinzu stößt Amelie Mbah, die zu den besten Verteidigerinnen der Liga zählt. Ihnen gegenüber stehen die offensivstarken Noemi Schoenauer und Rosina Ortelli. Nachdem es der SV letzte Saison ins Viertelfinale schaffte, sehen wir Freiburg in direkten Matchup stärker.
Tipp: 2:0 Freiburg
Basket-Girls Rhein-Neckar (2. Mitte) – MTV Stuttgart (3. Süd)
Stuttgart lieferte eine ordentliche Debütsaison, blieb aber gegen die Spitzenteams im Süden chancenlos. Rhein-Neckar, die nach einem Zwischenjahr in der Süd-Gruppe zurück in die Mitte rutschten, steigerten sich deutlich und spielten bis zuletzt um den Gruppensieg mit. Am Ende sorgte nur die Korbdifferenz im direkten Vergleich für den zweiten Platz hinter den Main Sharks. Die U16-Bronzegewinnerinnen Carla Koch (aktuell verletzt), Leonie Pfanzelt und Leni Schramm-Bünning bilden das Gerüst in Heidelberg. Dazu ergänzen Greta Metz, Karlotta Sprinckstub und Serafina Reder eine breite Rotation. Im Lager des MTV werden die Augen besonders auf Allstar Diana Ivancic liegen. Mit Feryel Grosko, Selin Bandirma und Katara Lischka verfügen die Schwaben über zusätzliche X-Faktoren. Unsere Tendenz geht relativ deutlich Richtung Neckar, wobei Stuttgart unter Umständen mithalten kann.
Tipp: 2:0 Rhein-Neckar

Talents BonnRhöndorf (0/1) – RegioTeam Stuttgart (1/1)
Noch fehlt den Talents ein Spiel aus der Hauptrunde was erst eine Woche nach diesem Spieltag ausgetragen wird. Das Rückspiel gegen die Rhein-Main Baskets könnte durchaus noch entscheidende Auswirkungen auf die Gruppe Süd haben. Stand jetzt verweilen die Talents punktlos auf dem vierten Platz und wären damit abgestiegen. Im Duell mit dem RegioTeam, welches die Playoffs denkbar knapp verpasste, wird es nun Zeit den ersten Sieg einzufahren. Dabei helfen sollen besonders Linda Thimm, Laila Bagagnan und Hana Bajramovic, die in der bislang eher müden Talents-Offensive die Lichtblicke waren. Bei den Gästen fokussiert sich viel auf Topscorerin Rika Windgasse, die die Süd-Gruppe mit den meisten Punkten abschloss. Ihr zur Seite stehen Julia Geiger und Alicia Kugler, die ebenfalls belebende Elemente waren. Wir erwarten einen Auswärtssieg.
Rhein-Main Baskets (1/0) – Porsche BBA Ludwigsburg (1/1)
Eine ausgeglichene Begegnung erwartet uns in Hofheim. Die Baskets, die einen Sieg mit in die Playdowns nehmen, treffen auf die BBA, die nach großen Personalsorgen den Sprung in die Playoffs verpasste. Sollten die Hesse, um Topscorerin Dilara Özdemir ihr Nachholspiel gegen Bonn gewinnen, wäre dies schon ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Neben Özdemir zählt Coach Rolf Weidemann vor allem auf seine junge Achse aus Helen Grgat, Mila Dinnes und Maya Czirwitzky. Bei den Gästen wird die Last auf die Schultern von Jamie Zentgraf und Soraya Kozjek verteilt. Wir rechnen mit einem sehr engen Duell, haben die Gäste aber einen Hauch vorne.