Im letzten Vorrundenspiel gegen die evo New Basket Oberhausen ging es um alles oder nichts: der Gewinner zieht in die Play-Offs ein, der Verlierer tritt den Gang in die Abstiegsrunde um den Klassenerhalt in der WNBL an.

Die körperlich überlegenen Oberhausenerinnen hatten aus dem Hinspiel gelernt und sind unseren BGR-Mädels sofort mit einer Zonenverteidigung begegnet. Die BasketGirls konnten die erste Halbzeit noch weitestgehend ausgeglichen gestalten, weil zumindest der Wurf außerhalb der Zone einigermaßen fiel. Doch der Heimmannschaft fiel es im Laufe des Spieles zunehmend schwerer, sich gegen die Zonenverteidigung spielerisch durchzusetzen und offene Würfe zu generieren bzw. hochprozentig zu verwandeln.

Die Trefferquoten aus dem Zweitpunktbereich 15/37 (40%) und Dreipunktbereich 5/27 (18%) sind dafür leider ein eindeutiger Beleg. Erschwerend kam hinzu, dass sich Oberhausen andererseits ein deutliches Übergewicht an zweiten Wurfchancen erarbeitete (17:6 Offensivrebounds), die entweder erfolgreich verwandelt werden konnten oder nur durch Fouls gestoppt wurden.

So erkämpfte sich Oberhausen ab dem dritten Viertel leichte Vorteile und lagen immer wieder mit bis zu zehn Punkten in Führung. In der 36. Minute verkürzte die Heimmannschaft den Rückstand noch einmal auf fünf Punkte, und es keimte kurz Hoffnung auf, die allerdings jäh ein Ende finden sollte. Oberhausen bewies Nervenstärke und setzte sich in den Schlussminuten kontinuierlich ab und gewann am Ende nicht unverdient mit 56:71.

Für die BasketGirls heißt es jetzt „Mund abwischen“, die Zwischenzeit nutzen, um motiviert in die Play-Downs zu gehen. Da die Vorrundenergebnisse gegen Neuss und Herne mitgenommen werden, starten die BGR-Mädels mit 3:1-Siegen in die letzten vier ausstehenden Spiele. Zu Beginn steht am 13. März die Auswärtsfahrt zum TuS Lichterfelde an. Come on, let’s go!
Es spielten:
Sophie Kneip (0 Punkte / 0 Dreier / 0:0 Freiwürfe), Sedef Incereis (0), Frida Neuhaus (7 / 1:2), Charlotte Behr (9 / 5:5), Anna Schwarz (2), Kristina Kahlbaum (5 / 1:3), Hannah Krenz (2), Maja Scholz (n.e.), Saskia Czerkawski (7 / 1), Finja Pier (0), Nina Wisniewski (13 / 3), Jette Rath (11 / 1 / 4:5)

(Bericht BasketGirls Ruhr,  Markus Neuhaus)