Am 15. und 16. August 2025 steigt in München im SAP Garden die 35. Auflage des Turkish Airlines Basketball-Supercups (Tickets ab Do., 17. April 2025, 10.00 Uhr, Link siehe unten) – und die Teilnehmer versprechen schon jetzt Basketball auf absolutem Top-Niveau: Mit Serbien, Tschechien, der Türkei und Gastgeber Deutschland stehen starke Teams auf dem Parkett. Ein echter Härtetest kurz vor der EuroBasket, die nur elf Tage später beginnt. Zusätzlich interessant: Alle drei Gäste-Teams stehen bei der EuroBasket in einer Vorrundengruppe. In Riga/Lettland gesellen sich dann noch Lettland, Estland und Portugal dazu.

Gespielt wird in München an zwei Tagen: Am Freitag (15. August 2025) stehen die Halbfinals an. Um 18.00 Uhr eröffnet Deutschland gegen die Türkei das Turnier, bevor um 20.45 Uhr Serbien gegen Tschechien antritt. Am Samstag (16. August 2025) folgen das Spiel um Platz drei (18.00 Uhr) und das Finale (20.45 Uhr). Alle Spiele werden live und kostenlos auf MagentaSport übertragen.

Für alle vier Teams ist der Turkish Airlines Supercup mehr als nur ein Vorbereitungsturnier: Es geht um Rhythmus, Selbstvertrauen – und ein erstes Statement auf dem Weg zum EM-Titel.

„Tolle Tage für den Basketball“

Bundestrainer Álex Mumbrú: „Der Turkish Airlines Supercup ist eines der besten Turniere im Basketball überhaupt. Eine hervorragende Gelegenheit zur Vorbereitung auf die EuroBasket. Serbien, Tschechien, die Türkei und natürlich unsere Mannschaft gehören zu den besten Teams in Europa. Gespielt wird in der unglaublichen neuen Arena, dem SAP Garden in München, vor vielen Basketballfans und mit Sicherheit in großartiger Atmosphäre. Es wird sehr wichtig sein zu sehen, wo wir zu dem Zeitpunkt stehen und woran wir noch arbeiten müssen. Die Spiele sollten sich die deutschen Basketballfans nicht entgehen lassen. Das werden tolle Tage für den Basketball.“

Gehört mit 23 Jahren zu den Leistungsträgern des deutschen Teams: Franz Wagner.
Foto: DBB/Camera4

NBA-MVP Nikolai Jokić im Duell gegen Daniel Theis.
Foto: Camera4

Maodo Lo setzt sich im Supercup 2019 gegen Tschechien durch.
Foto: Camera4

Im Supercup 2018 zieht Dennis Schröder gegen das türkische Nationalteam zum Korb.
Foto: Camera4

Die deutsche Mannschaft

Nach dem vierten Platz bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr blickt der amtierende Weltmeister nun erwartungsvoll nach vorne. Nach einer erfolgreichen EM-Quali, bei der sich das Team mit vier Siegen und zwei Niederlagen den Gruppensieg vor Montenegro, Schweden und Bulgarien sicherte. Jetzt heißt es also zunächst Turkish Airlines Supercup, dann EuroBasket. Ein vielversprechender Sommer steht der deutschen Mannschaft bevor.

Auch wenn der finale Kader noch lange nicht feststeht, dürften viele bekannte Gesichter mit nach München reisen: NBA-Stars wie Dennis Schröder (Detroit Pistons) und Franz Wagner (Orlando Magic) haben bereits bei den vergangenen Turnieren ihre Leadership-Fähigkeit unter Beweis gestellt. Ob mit Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder) oder Tristan da Silva (Orlando Magic) weitere Spieler aus der NBA zum Kader zählen werden, wird sich zeigen. Dazu kommen könnten EuroLeague-Akteure wie Daniel Theis (AS Monaco), Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Justus Hollatz, Nick Weiler-Babb (alle FC Bayern München), Malte Delow, Louis Olinde, Jonas Mattisseck, Tim Schneider (alle ALBA BERLIN), Maodo Lo (Paris Basketball) und Isaac Bonga (Partizan Belgrad/Serbien) oder Spieler wie Johannes Thiemann (Gunma Crane Thunders/Japan) und David Krämer (Teneriffa/Spanien), um nur einige zu nennen.

Der Turkish Airlines Supercup bietet nicht nur dem Team, sondern auch den Fans die Chance, sich einzustimmen: auf ein hochklassiges Turnier, große Emotionen – und die Hoffnung, dass der nächste goldene Sommer vielleicht schon vor der Tür steht.

Gegner/Bilanzen

Das Teilnehmerfeld des 35. Turkish Airlines Supercups hat es wie bereits erwähnt in sich. Alle vier Teams sind für die FIBA EuroBasket 2025 qualifiziert.

Serbien

In den vergangenen Jahren hat das serbische Team bemerkenswerte Leistungen erbracht. Bei der Weltmeisterschaft 2023 sicherte sich Serbien die Silbermedaille, vergangenen Sommer gewannen die Serben um Superstar Nikola Jokić Bronze bei den Olympischen Spielen in Paris. Das Team von Head Coach Svetislav Pesic zeigte eine makellose EM-Quali, bei der die serbische Mannschaft mit sechs Siegen ihre Gruppe (Georgien, Finnland, Dänemark) dominierte. Wenn alle Spieler dabei sind, zählt Serbien zu den weltweit stärksten Teams.

Mit Nikola Jokić, dem MVP der NBA, der noch Anfang April im Spiel gegen die Minnesota Timberwolves mal eben ein Triple Double mit 61 Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists erzielte (neben ihm schafften dies in der NBA-Historie nur James Harden und Luka Doncic), könnte das eh schon starke Team einen absoluten Superstar in seinen Reihen haben. Aber auch Spieler wie NBA-Akteur Bogdan Bogdanović (Los Angeles Clippers) können spielentscheidend sein. Bei den Olympischen Spielen stellte Bogdanović mit 30 Punkten im Spiel gegen den Südsudan einen neuen olympischen Rekord für einen serbischen Spieler auf.

In den 48 Begegnungen zwischen dem serbischen und dem deutschen Team konnte die DBB-Auswahl bisher nur achtmal gewinnen – 40 Siege gingen auf das Konto der Serben. In den letzten sieben Jahren entschied das deutsche Team jedoch drei von fünf Spielen für sich. Dabei unterlag Deutschland den Serben im Kampf um olympisches Bronze im vergangenen Sommer. Der wohl wichtigste Sieg für das deutsche Team: Das  Finale des FIBA World Cup 2023 in Manila, das Deutschland zum Weltmeister machte. Falls die beiden Teams aufeinandertreffen, können alle Fans also ein Spiel auf Topniveau erwarten.

Tschechien

Auch das tschechische Nationalteam hat sich für die EuroBasket 2025 qualifiziert. Bei der letzten Europameisterschaft schied Tschechien im Achtelfinale aus, dieses Mal wollen sie weiter kommen. Als Gruppendritter mit zwei Siegen und vier Niederlagen und somit der Qualifikation für die diesjährige EM erreichte das Team sein erstes Ziel für den Sommer, wenn auch mit größerer Mühe. Der Turkish Airlines Supercup ist die perfekte Möglichkeit, sich mit Top-Teams zu messen und erste Vergleiche vor dem anstehenden Turnier zu ziehen. Wie das Kräftemessen mit den Serben im Halbfinale für die Mannschaft von Diego Ocampo ausgeht, bleibt abzuwarten.

Angeführt wird das Team vom Duo Tomáš Satoranský und Jan Veselý, die beide für den FC Barcelona die Basketballschuhe schnüren. Während Satoranský als Point Guard viel Übersicht und Spielintelligenz mitbringt, ist der zuletzt verletzte Big Man Veselý ein zentraler Faktor unter dem Korb. Auch Spieler wie NBA-Akteuer Vit Krejči (Atlanta Hawks, 7,2 PTS, 2,7 REB, 2,5 AST), Vojtěch Hruban (ERA Basketball Nymburk) oder Patrik Auda (Hitachi Sun Rockers) haben in der Vergangenheit ihre Qualität bewiesen.

Bisher gab es acht Spiele zwischen dem tschechischen und deutschen Team. Siebenmal konnte Deutschland den Sieg einfahren, lediglich beim Freundschaftsspiel im Jahr 1994 unterlag die DBB-Auswahl. Unterschätzen sollte man das Team aus Tschechien jedoch nicht.

Türkei

Bei der letzten EuroBasket im Jahr 2022 belegte das türkische Nationalteam den 10. Platz, nach der erfolgreichen EM-Qualifikation mit einem dritten Gruppenplatz (3/3) wird der Vizeeuropameister von 2001 bei den kommenden Turnieren allerdings um eine höhere Platzierung kämpfen. Auch wenn mit Deutschland im Halbfinale des Turkish Airlines Supercups gleich ein erster Härtetest auf das Team wartet.

Mit Ergin Ataman als Headcoach haben sie dafür beste Voraussetzungen. Ataman wurde dreimal türkischer Basketball-Meister, wurde letztes Jahr mit Panathinaikos griechischer Meister und in diesem Jahr Pokalsieger und gewann bereits drei Mal die EuroLeague (zuletzt 2024 ebenfalls mit Panathinaikos). Mit NBA-Akteur Alperen Sengun (Houston Rockets) könnte dem Team ein Center auf Top-Niveau zur Verfügung stehen, Spieler aus der EuroLeague wie Cedi Osman (Panathinaikos Athen) oder Shane Larkin (Anadolu Efes Istanbul) sind ebenfalls ganz wichtige Stützen für das Team.

42-mal standen sich ein türkisches und deutsches Team auf dem Parkett schon gegenüber. 28 Mal gingen die Deutschen als Sieger vom Platz. Einen sicheren Halbfinalsieg bedeutet das für das deutsche Team allerdings noch lange nicht.

Spielplan

Fr., 15. August 2025
18.00 Uhr: Deutschland – Türkei
20.45 Uhr: Serbien – Tschechien

Sa., 16. August 2025
18.00 Uhr: Spiel um Platz 3
20.45 Uhr: Finale

Tickets

Tickets für den Turkish Airlines Supercup gibt es ab dem 17. April 2025 um 10.00 Uhr hier: https://tickets-bb.fcbayern.com/shop/12

Anfragen zu Tickets bitte an [email protected] richten

Tickets ab 15 €

MagentaSport überträgt

MagentaSport überträgt alle Partien des 35. Turkish Airlines Supercups in München am 15./16. August 2025 live und kostenlos.

Basketball Tampere 30.08.2025
DBB Länderspiel Männer Herren
EuroBasket 2025
Vorrunde
Litauen (LTU) - Deutschland (GER)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

EuroBasket 2025: DBB-Team bezwingt auch Litauen

Das „Sauwetter“ im finnischen Tampere hat heute keinen Einfluss auf die Leistung der deutschen Herren-Nationalmannschaft bei der EuroBasket 2025 (27. August bis 14. September 2025 in Tampere/FIN und Riga/LAT) gehabt. Nach dem starken 107:88 (32:20, 23:27, 28:25, 24:16)-Erfolg gegen Litauen ist dem Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic die Teilnahme am Achtelfinale in Riga nicht mehr zu nehmen. Es folgt ein spielfreier Tag, ehe der Gegner am kommenden Montag Großbritannien heißt (ab 14.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL). Turbulenter Auftakt Ibrahimagic schickte zu Beginn Dennis Schröder, Andreas Obst, Franz Wagner, Daniel Theis und Johannes Voigtmann aufs Parkett. Die deutschen Fans hatte es heute schwer sich Gehör zu verschaffen, denn die rund 4.000 litauischen Anhänger veranstalteten einen Höllenlärm in der Nokia Arena. Theis eröffnete das Spiel mit enem Dreier und Schröder war im gellenden Pfeifkonzert der litauischen Fans ebenfalls von weit draußen erfolgreich (6:0, 1.). Schröder und Theis bestimmten das Geschehen bis zum 10:2 (3.) in einem turbulenten Auftakt. Die nächsten Szenen gehörten dem Gegner (10:9, 5.), bis Theis‘ nächster Dreier sein Ziel fand und Litauens Center Valanciunas sein frühes zweites Foul kassierte. Beim 13:15 ging Litauen in Führung, dann hieß es nach einem Schröder-Dreier 18:18 und kurz später nach einem Distanztreffer von Obst 21:18 (8.). Schröder ging voran und besorgte per „and one“ das 24:18. Auch der bis dahin stark verteidigte Franz checkte an der Freiwurflinie ein, schloss einen Fastbreak ab und traf direkt unter dem Korb zum 29:20 (10.), Auszeit Litauen. Ein starkes Auftaktviertel ging nach einem Buzzer-Dreier von Maodo Lo mit einer deutschen 32:20-Führung zu Ende. Daniel Theis! Theis wurde immer wieder stark eingesetzt und schloss hochprozentig ab (36:21, 11.). Litauen blieb vor allem aus der Distanz gefährlich und kam durch einen wuchtigen Dunk von Valanciunas heran (36:26, 13.). Allerdings kassierte der Hüne in der nächsten Aktion sein drittes Foul. Immer wieder kam Theis zum Erfolg, schon 14 Punkte hatte er beim 40:28 erzielt (14.). In der aufgeladenen Stimmung nutzte Litauen ein unsportliches Foul, um zum 44:36 aufzuschließen (16.). Obst konterte eiskalt mit zwei Dreiern, Auszeit Litauen (50:36, 16.). Ein paar kleine Unkonzentriertheiten schlichen sich ins deutsche Spiel, der Vorsprung war aber auch nach 17 Minuten zweistellig (50:40). Bis zum Seitenwechsel fand Deutschland seinen Rhythmus nicht mehr zurück, aber Wagner verhinderte mit zwei gelungenen Aktionen, dass Litauen wesentlich näher herankam (55:47). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 EuroBasket 2025: Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Umkämpft Durchhalten und den Vorsprung bewahren! Die intensiven 20 Minuten vor der Pause hatten sicher viel Kraft gekostet. Den besseren Start erwischte zunächst der Gegner (57:53, 22.). Theis und Franz hielten dagegen und nach Steal und Dunk von Franz hieß es 63:53 (23.), frühe Auszeit Litauen. Franz‘ Dreier ins Gesicht von Valanciunas tat gut, Theis netzte seinen dritten Dreier, Schröder punktete unter dem litauischen Korb: 71:57 (25.), zweite Auszeit Litauen. Obst für drei, 75:57, in diesen Minuten dominierten due DBB-Korbjäger ganz eindeutig (26.). 79:60 hieß es nach einem Schröder-Dreier (27.), zu dem Zeitpunkt waren die Anfeuerungsrufe für die Litauer deutlich leiser geworden, waren aber keinesfalls verstummt. Beim Rebound hatte man einige Probleme, Litauen nutzte die zum 79:67 (27.). Und unterschritt dann die „magische“ Zehn-Punkte-Linie, Auszeit Deutschland (79:70, 29.). Es war extrem umkämpft, die DBB-Auswahl führte nach drei Vierteln mit 83:72. Wieder dreistellig Lo setzte Theis sensationell zum 85:72 ein (31.) und monsterte hinten einen Dunkversuch der Litauer weg, passte auf Tristan, der per Dunk das 87:72 besorgte. Was für eine Szenenfolge!!! Litauen hatte alle Auszeiten verbraucht. Und Deutschland machte immer weiter: ein Dreier von Schröder, ein Fastbreak-Floater von Franz, ein Dreier von Lo, nochmal Dreier Schröder zum 99:76 (37.). An der Freiwurflinie machte Theis die nächsten 100 voll und erreichte mit 23 Punkten sein neues Career High. Sowohl bei den litauischen Spielern als auch bei ihren Fans schien die Luft raus zu sein. Zwar scorten sie hier und da nochmal ein paar Punkte, doch der nächste Dreier von Tristan zum 104:84 (39.) stand symbolisch für die nicht nachlassende deutsche Energie. Auch Obst legte sich seinen Gegenspieler zurecht und versenkte seinen fünften Dreier. Nach einem wunderschönen Basketballspiel und 19 verwandelten Dreiern gewann Deutschland mit 107:88 und sicherte sich den Achtelfinaleinzug. „Unser Job ist noch nicht getan“ Alan Ibrahimagic: „Es war eine sehr, sehr gute Leistung. Ich habe auch auf die Ballverluste geachtet, wir hatten nur sieben. Das war für uns heute der Schlüssel. Wir haben guten Basketball gespielt, das muss man einfach sagen. Aber unser Job ist hier noch nicht getan, wir müssen uns jetzt erholen und uns auf die nächsten Spiele fokussieren. Gerade Gastgeber Finnland wird kein einfacher Gegner werden.“ Dennis Schröder: „Es war eine geile Atmosphäre. Daniel hat uns heute gerettet. Heute hat er bewiesen, wie gut er ist. Aber alle, die auf dem Feld standen, haben das getan. Jeder kennt seine Rolle und es macht einfach nur Spaß mit diesen Jungs zu spielen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 6 Partisan Belgrad/SRB Maodo Lo 6 Zalgiris Kaunas/LTU Oscar da Silva 0 FC Bayern München Tristan da Silva 5 Orlando Magic/USA Franz Wagner 24 Orlando Magic/USA Johannes Voigtmann 0 FC Bayern München Daniel Theis 23 AS Monaco/FRA Dennis Schröder 26 Sacramento Kings/USA Justus Hollatz 0 FC Bayern München Leon Kratzer 0 FC Bayern München Johannes Thiemann 2 Gunma Crane Thunders/JAP Andreas Obst 15 FC Bayern München

Basketball Tampere 29.08.2025
DBB Länderspiel Männer Herren
EuroBasket 2025
Vorrunde
Deutschland (GER) - Schweden (SWE)
Maodo Lo (Deutschland, No.04)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

EuroBasket 2025: DBB-Team legt zweiten Erfolg nach

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat bei der EuroBasket 2025 (27. August bis 14. September 2025 in Tampere/FIN und Riga/LAT) nach dem Auftaktsieg gegen Montenegro einen zweiten Erfolg nachgelegt. Gegen Schweden gab es ein 105:83 (27:17, 32:25,  25:24, 21:17) für das Team von Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic. Schon morgen um 12.30 Uhr geht es mit der Partie gegen Litauen weiter (ab 11.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL). Sehr ordentlich Deutschland musste heute ohne Center Johannes Voigtmann auskommen, der wegen Belastungssteuerung als Vorsichtsmaßnahme geschont wurde. Die DBB-Auswahl begann mit Dennis Schröder, Andreas Obst, Franz Wagner, Daniel Theis und Isaac Bonga. Schweden musste mit Pelle Larsson und Simon Birgander ebenfalls auf zwei wichtige Akteure verzichten. Unter den Augen von Vivek Ranadivé, Doug Christie und B.J. Armstrong, Owner, Head Coach und Assistant General Manager des neuen Schröder-Klubs Sacramento Kings, startete das Spiel. Bonga kümmerte sich um Ludvig Hakanson, der im ersten Spiel der Schweden gegen Finnland überragt hatte. Zweimal Schröder auf Theis, zwei Dunks, dann Franz im Fastbreak, die Defense stand hervorragend (6:0, 3.). Als Theis seinen bereits sechsten Punkt machte, nahm Schweden die erste Auszeit (8:0, 3.). Schweden kam zu seinen ersten Punkten, aber Schröder checkte mit einem ganz weiten Dreier ein (13:5, 5.). Dann ging der Rhythmus durch zwei technische Fouls der Deutschen verloren und Schweden kam auf 13:12 heran (6.). Das DBB-Team schüttelte sich und fand wieder in die Spur (19:12, Freiwürfe Tristan, 7.). Zur ersten Viertelpause hatte man ein sehr ordentlich agierendes deutsches Team gesehen (27:17, Dreier Maodo Lo). Komfortabel Deutschland war jetzt das bessere Team, offenbarte aber defensiv hin und wieder einige Abstimmungsprobleme. Lo zeigte sich hellwach und traf einen weiteren Dreier (32:19, 12.). Justus Hollatz ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und netzte aus acht Metern zum 35:19, Auszeit Schweden. Hakanson nutzte seine ersten Freiheiten und beim 35:25 holte Ibrahimagic seine Spieler zusammen 14.). Schröder und Theis agierten gemeinsam bärenstark und fanden immer wieder einen Weg durch die gegnerische Defense (40:27, 15.). Als dann „auch noch“ Obst einen Dreier versenkte, wähnte man die deutsche Mannschaft auf einem guten Weg (45:29, 16.). Schweden ließ sich aber nicht vollends abschütteln. Franz traf von jenseits der Dreipunktelinie und machte auch die Punkte zum 50:35 (18.). Zur Pause sah der Vorsprung komfortabel aus (59:42). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 EuroBasket 2025: Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Herr der Lage Nun galt es, auch angesichts des erneut frühen morgigen Spiels gegen Litauen, schnell für eine Entscheidung der Partie zu sorgen, um möglichst einige Kräfte sparen zu können. Und das DBB-Team stellte durch Franz und Bonga auf 66:45 (22.). Das Spiel pendelte in diesen Minuten immer um einen 20-Punkte-Vorsprung der DBB-Korbjäger (71:51, 25.). Es wuden fleißig Dreier ausgetauscht, am generellen Spielverlauf änderte sich aber nur wenig. Immer wieder packte die deutsche Defense zu, wenn es wichtig war, und setzte damit Zeichen. Schweden steckte nicht auf, aber Deutschland blieb Herr der Lage (80:59, 28.). Trotz einer kurzen schwächeren Phase waren die Deutschen nach 30 Minuten klar auf der Siegerstraße (84:66). Die nächsten 100 Ibrahimagic gab allen elf Akteuren Spielanteile. Schweden ließ nicht nach, es war auch weiterhin die volle Konzentration des Weltmeisters erforderlich. Als Schröder nach 32 Minuten zum 89:69 legte, waren letzte Zweifel ab euben deutschen Erfolg. Ganz in Ruhe und mit viel Übersicht und Spielfreude spielte die deutsche Mannschaft die Abschlussminuten herunter. Oscar setzte sich einige Male unter dem Korb durch, Schröder dribbelte seine Gegner aus und Lo machte mit einem Layup die 100 voll. Beim 105:80 (38.) räumte Tristan spektakulär unter dem eigenen Korb auf , zehn der elf Spieler hatten sich auf dem Scoreboard eingetragen und der schwedische Head Coach Mikko Riipinen rief sein Team 30 Sekunden vor Schluss nochmals zum Timeout. Ein schwedischer Dreier fiel noch, dann ertönte die Schlusssirene und das deutsche Team gewann auch das zweite Spiel deutlich mit 105:83. „Momentum mitnehmen“ Alan Ibrahimagic: „Natürlich ist es zwischendurch nicht einfach, man ist mit 17 vorne, aber darf sich auch nicht darauf ausruhen. Trotzdem haben wir das gesamte Spiel gut kontrolliert und den Sieg am Ende sicher nach Hause gefahren. Es ist immer gut, wenn Fans in der Halle sind. Auch wenn es gegnerische Fans sind, denn dann ist Stimmung in der Halle, was den Spielern nochmal extra Motivation gibt. Morgen wartet mit Litauen der vermeintlich schwerste Gruppengegner, darauf fokussieren wir uns jetzt.“ Isaac Bonga: „Wir wollen immer gut in das Spiel starten und direkt eine Message senden. Das ist uns heute gut gelungen und wir hoffen, dass wir das Momentum aus den ersten beiden Spielen jetzt mit ins das Spiel gegen Litauen nehmen können.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 9 Partisan Belgrad/SRB Maodo Lo 13 Zalgiris Kaunas/LTU Oscar da Silva 6 FC Bayern München Tristan da Silva 7 Orlando Magic/USA Franz Wagner 21 Orlando Magic/USA Daniel Theis 11 AS Monaco/FRA Dennis Schröder 23 Sacramento Kings/USA Justus Hollatz 3 FC Bayern München Leon Kratzer 0 FC Bayern München Johannes Thiemann 6 Gunma Crane Thunders/JAP Andreas Obst 6 FC Bayern München

TeamEuroBasket2025

EuroBasket 2025: Starker Auftakt für DBB-Team

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die EuroBasket 2025 (27. August bis 14. September 2025 in Tampere/FIN und Riga/LAT) gestartet. Zum Auftakt der kontinentalen Titelkämpfe setzte sich das Team von Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic heute mit 106:76 (24:20, 22:23, 33:12, 27:21) gegen Montenegro durch. Nach einem spielfreien Tag geht es am kommenden Freitag um 12.30 Uhr deutscher Zeit mit der Partie gegen Schweden weiter (ab 11.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL). Starkes Geburtstagskind Wie berichtet fehlte Bundestrainer Álex Mumbrú heute an der Seitenlinie. Zuvor hatte er aus dem Krankenhaus noch einen Videogruß ans Team gesendet. Deutschland begann mit Dennis Schröder, Andreas Obst, Geburtstagskind Franz Wagner, Daniel Theis und Johannes Voigtmann. In der nur mit rund 1.000 Zuschauern besetzten Nokia Arena verlief der Start der DBB-Auswahl eher schleppend (4:8, 3.). Der stark beginnende Franz glich unter dem Korb aus, brachte seine Mannschaft an der Freiwurflinie in Front und zeichnete auch für das 11:8 im Fastbreak verantwortlich (5.). Obst war mit einem seltenen „Vierpunktspiel“ erfolgreich (15:11, 6.). Der Gegner versuchte das Tempo der Partie zu verschleppen, Deutschland strebte genau das Gegenteil an. Beim 19:13 nach siebeneinhalb Minuten war die DBB-Auswahl etwas ins Laufen gekommen. Im Rebound gegen NBA-Akteur Nikola Vucevic hatte man allerdings noch Probleme. Nach zehn Minuten war defensiv und bei der Dreierquote (1/11) noch Luft nach oben (24:20). Knappe Führung Momtenegro war voll im Spiel und übernahm nach elf Minuten die Führung, ehe Voigtmann eine Dreier versenkte (27:25, 12.). Das DBB-Team tat sich weiter schwer einen Rhythmus und Zugriff in der Defensive zu finden. Schröders Klasse und seine zehn Pukte binnen kürzester Zeit führten aber zum 37:29 nach 14 Minuten. Doch auch das gab keine Sicherheit. Vucevic war kaum zu stoppen und führte Montenegro wieder heran, Auszeit Deutschland (39:35, 17.). Das Team vom Balkan erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner, der die DBB-Herren voll forderte (41:40, 19.). Vor der Pause wurden noch Dreier ausgetauscht und beim Gang in die Kabine lag Deutschland mit 46:43 vorne. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 EuroBasket 2025: Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Obst lässt es „regnen“ Schröder gab mit einem starken Move die Richtung vor und auch Theis war erfolgreich (50:45, 22.). Offensiv konnte sich Deutschland bis dahinauf den „one two punch“ Schröder und Franz verlassen, aber der richtige Funke war noch nicht übergesprungen. Franz suchte seinen Rhythmus an der Freiwurflinie und defensiv gelangen jetzt ein paar Stops in Folge. Der Dreier fiel weiterhin nicht gut (4/18), bis Obst nach 23 Minuten von ganz weit draußen zum 55:45 vollstreckte, Auszeit Montenegro. Obst‘ dritter Dreier fiel zum 58:47 durch das gegnerische Netz, wurde aber umgehend beantwortet. Deutschland dominierte jetzt und freute sich über den nächsten Dreier von Obst, der es in dieser Phase fleißig „regnen“ ließ (65:49, 26.). Auch Schröder netzte von „downtown“ (68:52), Montenegro antwortete physisch, es wurde ein bisschen hitzig. Wer anders als Obst mit Dreier besorgte das 73:52 für eine deutsche Mannschaft, die jetzt ihre ganze Klasse ausspielte (28.). Als Tristan per Dunking das 75:54 machte, sprach ganz viel für einen deutschen Auftakterfolg (29.). Sicherer Sieg Die Entscheidung war beim 79:55 nach 30 Minuten vermeintlich gefallen. Es ging jetzt in erster Linie darum, die Partie vernünftig zu Ende zu bringen, um mit einem guten Gefühl in die nächsten Tage gehen zu können. Diesen Plan schien das deutsche Team auch umzusetzen, ein Dunk von Franz, ein Step-Back-Dreier von Lo und der Vorpsung wuchs auf 30 Punkte. Ein Schockmoment ereilte die DBB-Auswahl dennoch, als Bonga vom Feld humpelte und sich das Knie hielt. Insgesamt präsentierte Deutschland sich als klar überlegen, Hollatz markierte mit einem Fastbreak-Layup den 100. Punkt zum 101:71 und Lo versenkte direkt den nächsten Dreier (39.). Die letzten Sekunden ließ Lo von der Uhr verstreichen und Deutschland gewinnt sein Auftaktspiel deutlich mit 106:76. „Sechsten Gang gefunden“ Alan Ibrahimagic: „Es war klar, dass man in der ersten Halbzeit erstmal langsam in das Spiel und in das Turnier hereinfinden muss. In der zweiten Halbzeit haben wir dann den sechsten Gang gefunden und das Spiel auf unser Tempo angehoben. Die Mannschaft ist so erfahren, die wissen, was zu tun ist. Es war klar, dass wir in der Defense einen Schritt nach vorne machen müssen und Stops generieren müssen, um unser schnelles Spiel auch spielen zu können. Wir hoffen, dass Alex und Bonga schnell wieder zu uns stoßen können. “ Dennis Schröder: „In der ersten Halbzeit mussten wir erstmal ankommen, da waren wir noch sehr statisch. In der zweiten Halbzeit haben wir dann unsere Energie gebracht und so dann hochverdient gewonnen. In der Defensive hat es angefangen und in der Offense haben wir gut den Ball bewegt. Ja und Justus muss dann morgen Donuts mitbringen. „ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 7 Partisan Belgrad/SRB Maodo Lo 10 Zalgiris Kaunas/LTU Oscar da Silva 4 FC Bayern München Tristan da Silva 4 Orlando Magic/USA Johannes Voigtmann 3 FC Bayern München Franz Wagner 22 Orlando Magic/USA Daniel Theis 6 AS Monaco/FRA Dennis Schröder 21 Sacramento Kings/USA Justus Hollatz 2 FC Bayern München Leon Kratzer 0 FC Bayern München Johannes Thiemann 9 Gunma Crane Thunders/JAP Andreas Obst 18 FC Bayern München

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Tristan Da Silva im DBB-Podcast

Vier Wochen Vorbereitung sind vorbei und die Vorrunde der EuroBasket steht vor der Tür! Der Weltmeister greift wieder ins Geschehen ein und mittendrin ein Rookie, dem das Wort wohl kaum gerecht wird, der aber seit 2021 nicht mehr für den DBB auflief. Wie es ihm in den ersten Wochen im Adlertross erging und welche Motivation ihn zurück aufs internationale Parkett brachte erzählt uns Tristan Da Silva in dieser Folge „Baseline zu Baseline“. Mit den Hosts Aleyna und Jakob spricht der NBA-Spieler der Orlando Magic über seine College-Zeit in Colorado, seine Beziehung zu seinem Bruder und Nationalmannschaftskollegen Oscar und warum TikTok zu seinen Reise-Essentials gehört.

Basketball Köln 23.08.2025
Testspiel Freundschaftsspiel 
DBB Länderspiel Männer Herren
Deutschland (GER) - Spanien (ESP)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren zum EM-Auftakt ohne Álex Mumbrú

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft muss zum Auftakt der EuroBasket (Mi. , 27. August 2025, Deutschland – Montenegro, 15.30 Uhr dt. Zeit, ab 14.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL) auf Bundestrainer Álex Mumbrú verzichten. Der Head Coach laboriert an einem akuten Infekt und wurde gestern zur Vorsorge in Tampere/FIN ins Krankenhaus gebracht. Dort wird er stationär behandelt, mittlerweile geht es ihm deutlich besser. Wann Mumbrú wieder zum Team zurückkehren kann, steht derzeit noch nicht fest. DBB-Bundestrainer Alan Ibrahimagic wird in der Zwischenzeit seine Aufgaben als Head Coach wahrnehmen.

Team-Selfie-EuroBasket 2025

DBB-Herren: Erste Stunden in Tampere

T-2! Die deutsche Herren-Nationalmannschaft ist gut im finnischen Tampere angekommen und bereitet sich weiter auf den Start der EuroBasket 2025 vor (27. August bis 14. September 2025 in Tampere/FIN und Riga/LAT). Am kommenden Mittwoch, 27. August 2025, steht das erste EM-Spiel gegen Montenegro auf dem Programm. (15.30 Uhr dt. Zeit, ab 14.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL). Heute früh ging es von Köln im Flieger direkt nach Tampere, im nagelneuen Reise-Outfit von s.Oliver. In Tampere wurde im Hotel eingecheckt, ein Lunch eingenommen und dann fanden umgehend weitere Programmpunkte statt. Der Content Day der FIBA, parallel dazu eine Krafteinheit und abends lockeres Training in erster Linie zum Kennenlernen der beeindruckenden Nokia Arena. Fotos: DBB/Berger | DBB/Büker | FIBA Offizielle Website der FIBA EuroBasket 2025

Basketball Köln 23.08.2025
Testspiel Freundschaftsspiel 
DBB Länderspiel Männer Herren
Deutschland (GER) - Spanien (ESP)
Franz Wagner (Deutschland, No.09)
Juancho Hernangomez (Spanien, No.41)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Das ist der deutsche EuroBasket-Kader

Nach der gestrigen letzten Personalentscheidung von Bundestrainer Álex Mumbrú steht der Kader der DBB-Herren für die EuroBasket 2025. Das Team reist am morgigen Montag zur Gruppenphase nach Tampere/FIN. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von David Krämer hatte Mumbrú Nelson Weidemann als letzten Spieler aus dem Kader verabschiedet. Folgende Spieler sind dabei: Offizielle Website der EuroBasket 2025 mit allen Informationen Kader – präsentiert von Toyota – Isaac Bonga (Partizan Belgrad/SRB) – Oscar Da Silva (FC Bayern München) – Tristan Da Silva (Orlando Magic/USA) – Justus Hollatz (FC Bayern München) – Leon Kratzer (FC Bayern München) – Maodo Lo (Zalgiris Kaunas/LTU) – Andreas Obst (FC Bayern München) – Dennis Schröder (Sacramento Kings/USA) – Daniel Theis (zuletzt AS Monaco/FRA) – Johannes Thiemann (Gunma Crane Thunders/JPN) – Johannes Voigtmann (FC Bayern München) – Franz Wagner (Orlando Magic/USA) Das Team wird betreut von Delegationsleiter und DBB-Vizepräsident Armin Andres, Sportdirektor Peter Radegast, Bundestrainer Álex Mumbrú, den Assistenztrainern Alberto Miranda Sanchez, Roberto Molina Romero, Randy Gregory und Alan Ibrahimagic, Athletiktrainer Arne Greskowiak, Teamarzt Oliver Pütz, den Osteopathen/Physiotherapeuten Heiko Pfister und Matthias Schmitt, Team-Manager Heikel Ben-Meftah und Team-Betreuer Jan-Peter Schlund. Kader Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein Isaac Bonga 08/11/1999 2.03 m Guard Partizan Belgrad/SRB Tristan da Silva 15/05/2001 2.03 m Forward Orlando Magic/USA Oscar da Silva 21/09/1998 2.06 m Power Forward FC Bayern München Justus Hollatz 21/04/2001 1.95 m Point Guard FC Bayern München Leon Kratzer 04/02/1997 2.12 m Center FC Bayern München Maodo Lô 31/12/1992 1.92 m Point Guard Zalgiris Kaunas/LTU Andreas Obst 13/07/1996 1.91 m Shooting Guard FC Bayern München Dennis Schröder 15/09/1993 1.88 m Point Guard Sacramento Kings/USA Daniel Theis 04/04/1992 2.04 m Forward/Center AS Monaco/FRA Johannes Thiemann 09/02/1994 2.05 m Forward/Center Gunma Crane Thunders/JPN Johannes Voigtmann 30/09/1992 2.11 m Center FC Bayern München Franz Wagner 27/08/2001 2.08 m Guard/Forward Orlando Magic/USA Isaac Bonga Guard Tristan da Silva Forward Oscar da Silva Power Forward Justus Hollatz Point Guard Leon Kratzer Center Maodo Lô Point Guard Andreas Obst Shooting Guard Dennis Schröder Point Guard Daniel Theis Forward/Center Johannes Thiemann Forward/Center Johannes Voigtmann Center Franz Wagner Guard/Forward

Basketball Köln 23.08.2025
Testspiel Freundschaftsspiel 
DBB Länderspiel Männer Herren
Deutschland (GER) - Spanien (ESP)

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DBB-Herren: Gelungene Generalprobe gegen Spanien

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft kann mit einem guten Gefühl zur EuroBasket 2025 fahren ((27. August bis 14. September 2025 in Tampere/FIN und Riga/LAT). Die Generalprobe in der ausverkauften LANXESS Arena in Köln ist gelungen. Europameister Spanien wurde nach dem 106:105 in Madrid heute mit 95:78 (24:11, 25:28, 16:15, 30:24) bezwungen. Nach einem freien Tag geht es am kommenden Montag nach Tampere, wo am Mittwoch, 27. August 2025, das erste EM-Spiel gegen Montenegro auf dem Programm steht. (15.30 Uhr dt. Zeit, ab 14.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL). Nach dem Spiel strich der Bundestrainer Nelson Weidemann als letzten Spieler aus dem Kader, das EM-Aufgebot steht damit fest. Franz stark Vor dem Spiel wurden die Silbermedaillengewinner der EuroBasket 2005 kurz auf dem Feld geehrt, inkl. MVP Dirk Nowitzki. Deutschland begann wie erwartet mit Dennis Schröder, Andreas Obst, Franz Wagner, Daniel Theis und Johannes Voigtmann. Beide Teams verschenkten nicht viel Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Mit hohem Speed ging es hin und her. Obst per Dreier und Franz im Fastbreak brachten Deutschland mit 5:3 in Front (2.), aber Spaniens NBA-Akteur Santi Aldama netzte die ersten acht Punkte der Spanier (10:8, 3.). Franz kam gut in die Partie und beim Dreier von Schröder zum 15:8 war die Arena erstmals so richtig da (4.). Anschließend pusteten beide Mannschaften etwas durch, bis Schröder wieder mit einem Dreier zur Stelle war und Maodo Lo einen weiteren Fastbreak erfolgreich abschloss (20:11, 7.), Auszeit Spanien. Franz konnte meist nur durch Fouls gestoppt werden, schloss ansonsten überragend ab (24:11, 10 Punkte Franz, 10.). 11:2-Lauf der Gäste Franz eröffnete auch das zweite Viertel und zeigte sich in blendender Verfassung (29:13, 12.). Als Justus Holatz den Ball durch die Reuse hämmerte, jubelte die Arena. Bonga erhöhte per Dreier auf 36:18 (14.), die Spanier hatten in diesen Minuten nicht viel dagegenzuhalten. Als ob sie es gelesen hätten, begaben sich die Gäste auf einen 11:2-Lauf, der Mumbrú zu einer Auszeit veranlasste (38:29, 16.). Der Spielfluss der DBB-Auswahl war unterbrochen, bis sich Obst unter dem Korb zum 40:31 durchtankte (17.). Schröder legte nach starkem Anspiel von Voigtmann nach und Theis besorgte das 44:31 mit einem wuchtigen Dunking (18.). Deutschland kam wieder ins Laufen und zeigte eine Qualitäten (49:33, Voigtmann, 19.). Zur Pause hieß es 49:39 für die deutsche Mannschaft. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 EuroBasket 2025: Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Wechselhaft Deutschland war nach dem Seitenwechsel noch gar nicht richtig auf dem Feld, da hatte Spanien zum 49:43 aufgeschlossen. Aber Obst war von ganz weit draußen erfolgreich und beruhigte seine Mannschaft. Schröder zeigte einmal mehr seine herausragenden Passqualitäten und Franz wurde beim Dunkingversuch gefoult: 56:43 nach zwei Freiwürfen (25.). Spanien wehrte sich und profitierte jetzt von einer ganzen Reihe von Fehlern der Gastgeber (58:53, 27.), Auszeit Deutschland. Deutschland kam kaum zu Offensivrebounds und somit nicht zu zweiten Chancen. Der Dreier von Schröder kam genau zum richtigen Zeitpunkt in einer schwierigen Phase. Der Kapitän besorgte auch das 63:53 (28.), nach 30 Minuten lag Deutschland mit 65:54 vorne. Auf EM-Kurs Die 18.517 Zuschauer in der LANXESS Arena freuten sich auf den Schlussabschnitt. Zunächst traf der Gegner einen Dreier zum 65:57 (32.), ehe sich Bonga ganz stark unter dem spanischen Korb durchsetzte. Lo zeigte einen lupenreinen „coast to coast“, dann blieb Franz an der Freiwurflinie fehlerfrei (71:59, 33.). Spanien blieb mit zwei Dreiern in Folge gefährlich und ließ sich einfach nicht abschütteln (71:65, 34.). 73:68 hieß es nach knapp 35 Minuten, als Schröder ein „and one“ gelang. Bonga zeigte kurz darauf einen spektakulären Put-Back-Dunk, Obsts Dreier zur 10-Punkte-Führung im Anschluss heizte die Halle nochmal richtig an. Der deutsche Sieg war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gefährdet, Deutschland zeigte unter anderem mit zwei Schröder-Dreiern und einem And-one von Franz wunderschönen Basketball in den Schlussminuten. Mit 95:78 gewinnen die DBB-Herren ihren letzten Test vor einer unglaublichen Kulisse „Unser bisher bestes Spiel“ Alex Mumbrú: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und hatten eine gute Energie. Ich bin sehr zufrieden mit unserer bisherigen Entwicklung, aber ab jetzt fängt es auch erst richtig an. Wir sind sehr fokussiert auf die EuroBasket und freuen uns sehr auf das Turnier.“ Franz Wagner: „Wir hatten im zweiten Viertel einen kleinen Hänger gehabt, aber es war bis jetzt unser beste Spiel. Wir müssen uns natürlich erst an das neue System gewöhnen, aber dafür ist die Vorbereitung da und es funktioniert immer besser. Wir freuen uns jetzt aber auch, endlich ins Turnier zu starten.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 9 Partisan Belgrad/SRB Maodo Lo 4 Zalgiris Kaunas/LTU Oscar da Silva 0 FC Bayern München Tristan da Silva 0 Orlando Magic/USA Johannes Voigtmann 8 FC Bayern München Franz Wagner 29 Orlando Magic/USA Daniel Theis 6 AS Monaco/FRA Nelson Weidemann 0 ratiopharm ulm Dennis Schröder 22 Sacramento Kings/USA Justus Hollatz 6 FC Bayern München Leon Kratzer 0 FC Bayern München Johannes Thiemann 0 Gunma Crane Thunders/JAP Andreas Obst 11 FC Bayern München