(Ex)-Lokalmatador beim Supercup 2022: Justus Hollatz spielte in der abgelaufenen Saison noch für die Hamburg Towers.
Foto: DBB/Camera 4

Supercup: Zum sechsten Mal in Hamburg

David Krämer bei seiner Lieblingstätigkeit: Abdrücken von jenseits der Dreipunktelinie.
Foto: DBB/Camera 4

Der 33. Basketball-Supercup findet am 19./20. August 2022 in der Hamburger Barclays Arena statt. Zum sechsten Mal ist dann die Stadt an der Elbe Gastgeber des renommierten Turnieres. Und die Zuschauer dürfen sich kurz vor der FIBA EuroBasket in Deutschland (Tickets im offiziellen Ticket-Shop) auf eine „Mini-EM“ der Spitzenklasse freuen. Denn das Teilnehmerfeld ist erlesen. EuroBasket-Titelfavorit Serbien und die beiden Olympia-Teilnehmer Italien und Tschechien sind neben der deutschen Mannschaft zu Gast.

Spielplan

Fr., 19. August 2022
18.00 Uhr: Italien – Serbien
20.30 Uhr: Deutschland – Tschechien

Sa., 20. August 2022
16.00 Uhr: Spiel um Platz 3
18.30 Uhr: Finale

Einlass ist jeweils 90 Minuten vor dem ersten Spiel.

Stimmen

„Die Active City ist im Basketball-Fieber! Kaum eine Sportart ragt derzeit so heraus: Vom Basketball Supercup, über den 3×3 Challenger und die Junior NBA bis zu den Hamburg Towers oder den BG Baskets – überall in Hamburg erleben wir Basketball auf Spitzenniveau. Mit dem diesjährigen Supercup in der Barclays Arena setzen wir noch einen drauf und bringen unser DBB-Team schon einmal auf EM-Temperatur! Für alle Basketball-Fans wird der Auftritt unseres Hamburgers Justus Hollatz und seiner deutschen Teamkollegen gegen internationale Top-Teams im Vorfeld der Europameisterschaft ein besonderes Highlight dieses Sportjahres“, so Andy Grote, Sport-Senator der Freie und Hansestadt Hamburg.

DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt sagt aus Sicht des DBB: „Die Active Ciy ist eine Heimat für uns geworden. Der Supercup hat in diesem Jahr eine Qualität wie nur ganz selten bisher, ein absolutes Highlight in diesem Basketballsommer. Als unmittelbare Vorbereitung vor den World Cup Qualifiers und vor der EuroBasket ist der Stellenwert enorm hoch. Alle Teams kommen in Bestbesetzung, Serbien mit dem zweimaligen NBA-MVP Nikola Jokic, Italien mit Gallinari und Datome, Tschechien mit Satoransky und natürlich unsere Mannschaft mit NBA- und Euroleague-Spielern. An Versicherungsgründen wird keine Teilnahme eines Spielers scheitern. Den Spielplan mussten wir am Samstag leicht verändern und um zwei Stunden vorziehen. Wir freuen uns auf den Supercup und auf viele begeisterte Basketball-Fans, die jeweils zwei tolle Spiele an einem Tag ab 31 Euro schauen können.“

„Eine ganze Menge geht mir momentan durch den Kopf und ich muss meine Wohnung leerräumen. Danach kümmere ich mich dann wieder um Basketball. Es ist großartig, als Hamburger den Supercup in Hamburg spielen zu können, sehr besonders. Wenn ich es ins Team schaffe, habe ich sicherlich eine eher kleine Rolle, aber ich muss dann zu jedem Zeitpunkt bereit sein und die Energie hochhalten. Dafür werde ich alles geben“, meint DBB-Natonalspieler Justus Hollatz.

„Der Supercup hat eine große Tradition in Deutschland und in Europa. Vier Teams aus den TOP 12 in der Welt kommen nach Hamburg, viele große Namen sind dabei. Natürlich auch in unserem Team. Ich rechne mit Dennis Schröder, Daniel Theis, den Wagner-Brüdern, Isaac Bonga und Maximilian Kleber. Alle haben ihre Bereitschaft geäußert, im Sommer mit dabei zu sein. Nun kommt es noch auf Vertrags- und Versicherungsangelegenheiten an. Justus hat alle Fenster gespielt und große Bereitschaft gezeigt. Er wird zum Auftakt auf jeden Fall eingeladen. Er hat gute Chancen ins Team zu kommen. Wir wollen mit zwölf Spielern zum Supercup kommen, denn es ist wichtig früh ein Team zu bilden“, so Bundestrainer Gordon Herbert.

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World Cup Qualifier Herren: DBB-Team siegt in Polen

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat einen riesengroßen Schritt in Richtung World Cup 2027 in Katar gemacht. Den European Qualifier beim bisherigen Tabellenführer der Qualifikationsgruppe K, Polen, gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú heute in Danzig nach Verlängerung mit 96:94 (28:15, 13:16, 29:27, 13:25, 13:11). Weiter geht die Qualifikation am 27. November 2026 mit der Partie in Lettland. Früh drei Fouls von Schröder Daniel Theis war wieder mit dabei und stand neben Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva und Isaac Bonga in der deutschen Startformation. Das Spiel begann vor den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss nach vier Sekunden mit zwei technischen Fouls für Schröder und Jordan Loyd auf polnischer Seite. Schröder holte sich auch schnell sein zweites Foul, das passte natürlich nicht in den game plan (5:5, 3.). Bonga stopfte zum 7:5, es ging bereits richtig hitzig zu. Der Dreier von Schröder fiel zum 10:8 (4.), abeer er kassierte sein drittes Foul und musste auf die Bank. Maodo Lo führte sich mit einem starken Pass auf Bonga ein, nach sechs Minuten lagen die Polen aber vorne (12:13). Lo versenkte einen ganz schwierigen Dreier, das Spiel hatte trotz vieler Unterbrechungen einige Höhepunkte zu bieten. Und er traf auch zum 17:13, ehe Oscar einen stark vorgetragenen Fastbreak vollendete (19:13, 8.). Nach sieben unbeantworteten Punkten der DBB-Auswahl punkteten die Gastgeber wieder an der Freiwurflinie. Deutschland arbeitete sehr gut am offensiven Brett, Johannes Thiemann machte das 22:15, Louis Olinde per Dreier das 25:15 (10.). Kurz vor Viertelende netzte Lo einen weiteren Dreier zum 28:15. Polen kommt Schröder kehrte zurück, Deutschland versuchte es auch mal mit Zonenverteidigung. Und zeigte gerade auch defensiv mit großer Beweglichkeit. Nach schönem Krämer-Move hieß es 32:18 (13.), Polen wirkte verunsichert. Theis war per Dunk zum 34:18 erfolgreich, Polen musste nach knapp 14 Minuten eine Auszeit nehmen. Man konnte sogar sagen, dass Deutschland in diesen Minuten eine höhere Führung verpasste. Jordan Loyd traf einige Würfe, die Hoffnung kehrte auf die Ränge zurück (36:27, 16.), Auszeit Deutschland. Man musste sich auf deutscher Seite neu konzentrieren und den Lauf der Polen stoppen. Das Momentum hatte gewechselt, Polen reduzierte den Rückstand weiter (36:29, 18.). Da tat der Dreier von Tristan richtig gut, sowohl ihm persönlich als auch dem deutschen Team. Auch er war schon mit drei Fouls belastet, für ihn kam Kay Bruhnke. Thiemann „eurostepte“ das 41:29 in den polnischen Korb, nach 20 Minuten hieß es 41:31. Boxscore Fotos: FIBA FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Zerfahren Die knapp 12.000 Zuschauer in Danzig hofften natürlich weiter auf ein Comeback ihres Teams. Zurecht, denn Polen war sofort da, wurde aber von einem Theis-Dreier beantwortet. Polen stand aber mit ganz anderer Intensität auf dem Parkett und kam per Dunking zum 44:37 (23.). Die zerfahrene Partie sah in der Folge eine bessere polnische Mannschaft, die viel in die Aufholjagd investierte. Olinde, Bonga und Schröder hielten dagegen (52:42, 24.), aber die Polen witterten ihre Chancen (52:45, 25.). Deutschland traf, wenn es richtig wichtig war (Dreier Thieman), aber man kam jetzt nicht mehr weg vom Gegner. Obwohl es fast gar keinen Spielrhythmus mehr gab, konnte Deutschland sich immer wieder – vor allem an der Freiwurflinie – befreien (61:48, Tristan, 27.). Unnötige Ballverluste der DBB-Korbjäger machten Polen immer mal wieder stark, aber Loyd musste mit seinem zweiten technischen Foul vom Feld (65:52, 28.). Das Spiel bestand in der deutschen Offensive fast nur noch aus Freiwürfen, die mit guter Quote verwandelt wurden. Delow traf „für drei“ und es hieß 70:55 in der letzten Minute des dritten Viertels, das beim Stand von 70:58 endete. Polen erzwingt Verlängerung Noch einmal ein Aufbäumen der Polen oder souveräner Erfolg der Deutschen? Das erste Wort hatten die Polen, die mit zwei Dreiern ins Schlussviertel starteten (70:64, 31.). Schröder spielte sich durch und traf, aber der nächste polnische Dreier landete im deutschen Korb (72:67, 33.). Oscar musste mit einer Platzwunde vom Feld, das DBB-Team wackelte jetzt und kassierte den nächsten Dreier (72:70), Auszeit Deutschland. Bis auf einen Punkt kam Polen heran, ehe ein ganz wichtiger Schröder-Dreier sein Ziel fand (75:71, 34.), auch Bonga netzte einen Dreier (78:73, 35.). Schröder baute den Vorsprung mit Freiwürfen aus, aber die Polen ließen nicht nach (80:76, 36.). Und kamen wieder in unmittelbare Reichweite (81:78, 37.) und zum 81:79 mit noch mehr als drei Minuten auf der Uhr. Tristan traf, Polen auch, und zwar zum Ausgleich an der Freiwurflinie (83:83, 38., 5. Foul Theis). Was für eine Schlussphase! Beide Teams vergaben ihre letzten Chancen und es ging in die Verlängerung. Extra-Minuten mit Happy End Schröder traf artistisch und Lo und Thiemann gingen an die Freiwurflinie: 90:83 (41.). Guter Start in die Overtime. Aber Polen war noch lange nicht geschlagen (90:87, 43.). Mit den deutschen Freiwürfen 31 und 32 besorgte Bonga das 92:87, doch Polen hatte einen unbändigen Willen und legte ein „and one“ hin. Es ging jetzt darum Freiwürfe zu treffen (94:90, Schröder, 44.). Polen kam zum 94:92 (1’11), dann zum Ausgleich (’41). 17 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung ging Schröder wieder an die Linie: 96:94. Polen leistete sich ein Offensivfoul (‚9), dann foulte Lo offensiv, Ballbesitz Polen. Der wurde dann aber nicht mehr genutzt. „Glücklich mit sehr wichtigem Sieg“ Álex Mumbrú: „Das war ein unglaublich hartes Spiel. Nach dem dritten Foul von Dennis mussten wir einige Dinge ändern um ihn zu schützen. Wir hatten über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel, dann hat sich unsere Einstellung etwas geändert. Im vierten Viertel gab es einige Schläge ins Gesicht, aber wir sind ruhig geblieben und hätten das Spiel dann schon entscheiden können. Da sind dann einige freie Würfe und Lay-ups liegen geblieben. In der Verlängerung haben wir es dann zum Glück gewonnen.“ Dennis Schröder: „Das war sehr physisch heute mit ganz vielen Fouls. Die Polen haben einen guten Job gemacht und sehr gut gegen unser pick-n-roll verteidigt. Wir haben offene Würfe gefunden und gut am offensiven Brett gearbeitet. Ich bin glücklich mit diesem sehr wichtigen Sieg.“   Weitere Spiele Fr., 27. November 2026 Lettland – Deutschland Mo., 30. November 2026 Deutschland – Polen Do., 25. Februar 2027 Niederlande – Deutschland So., 28. Februar 2027 Deutschland – Lettland Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 10 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 6 FC Bayern München Maodo Lo 13 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 9 Orlando Magic/NBA Louis Olinde 7 Reyer Venezia/ITA Daniel Theis 8 Maccabi Tel Aviv/ISR Dennis Schröder 18 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 0 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 6 ALBA BERLIN Kostja Mushidi dnp SYNTAINICS MBC Johannes Thiemann 14 FC Bayern München David Krämer 5 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Köln 27.08.2026
WM Qualifikation
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Herren: In Polen Riesenschritt in Richtung World Cup möglich

Jetzt gilt es für die DBB-Herren in der Qualifikation zum FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar. Am morgigen Sonntag trifft das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú in Danzig auf den ungeschlagenen Tabellenführer Polen. Momentan die größtmögliche Aufgabe für die DBB-Auswahl. Im Falle eines Sieges wäre ein Riesenschritt in Richtung Katar gemacht. Die ersten drei Teams qualifizieren sich für den World Cup (siehe Tabelle unten). Insofern wird es ein echter Showdown zweier Spitzenteams werden (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport). Bei den Polen dürften Point Guard Jordan Loyd (Efes Istanbul, 3 Spiele, 25,3 PTS, 5,3 REB, 3 AST), Mateusz Ponitka (Bahcesehir Istanbul, 7 Spiele, 18,3 PTS, 7 REB, 5,1 AST) und 217 cm Center Aleksander Balcerowski (FC Barcelona, 3 Spiele, 11,7 PTS, 3,3 REB, 1,7 AST) besonders zu beachten sein. Immer wieder zeigen sich aber auch weitere Spieler in einzelnen Spielen, sodass die deutsche Mannschaft immer wachsam bleiben muss. Bei Deutschland weisen Kapitän Dennis Schröder (Charlotte Hornets, 3 Spiele, 21 PTS, 3,7 REB, 8 AST), Oscar da Silva (FC Bayern München, 3 Spiele, 16,3 PTS, 7 REB, 3,7 AST), Johannes Thiemann (FC Bayern München, 3 Spiele, 16,3 PTS, 6,7 REB, 2 AST), David Krämer (Roter Stern Belgrad, 5 Spiele, 13,4 PTS, 5,6 REB, 1,8 AST) und Kay Bruhnke (Rytus Vilnius, 3 Spiele, 12,3 PTS, 2,3 REB) bisher die stärksten Statistiken auf. Weitere Spiele Fr., 27. November 2026 Lettland – Deutschland Mo., 30. November 2026 Deutschland – Polen Do., 25. Februar 2027 Niederlande – Deutschland So., 28. Februar 2027 Deutschland – Lettland Tabelle Gruppe K 1. Polen 7 7 0 672:562 14 2. Kroatien 7 6 1 708:515 13 3. Deutschland 7 6 1 653:563 13 4. Lettland 7 3 4 582:580 10 5. Niederlande 7 2 5 573:585 9 6. Israel 7 2 5 564:583 9

Basketball Köln 27.08.2026
WM Qualifikation
Deutschland (GER) - Niederlande (NED)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

World Cup Qualifier Herren: DBB-Team bezwingt die Niederlande

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in die zweite Runde der European Qualifiers für den World Cup 2027 in Katar gestartet. Vor eigenem Publikum in der LANXESS Arena in Köln setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 99:83 (38:31, 26:19, 18:16, 17:17) gegen die Niederlande durch. Weiter geht es nun am kommenden Sonntag, 30. August 2026, mit dem nächsten Qualifier in Danzig/POL (ab 14.30 Uhr bei MagentaSport). Voigtmann emotional verabschiedet Vor der Partie wurde der langjährige Nationalspieler, Welt- und Europameister Johannes Voigtmann u.a. mit einem Highlightvideo feierlich aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Die Arena stand erstmals Kopf. Daniel Theis wurde wegen leichter Beschwerden geschont. So begannen Dennis Schröder, Tristan da Silva, David Krämer, Isaac Bonga und Johannes Thiemann für Deutschland. Vor den Augen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (Foto unten mit DBB-Präsident Ingo Weiss) begann die Partie. Mit viel Schwung ging Deutschland in die Partie, aber auch die Niederlande sorgte für sehenswerte Szenen (9:5, 2., Bonga). Der Gegner war unbequem und es entwickelte sich eine offene Begegnung (17:13, 4., zwei Dreier Krämer). Der Dreier von Maodo Lo fiel zum 27:22 (7.), die Offense dominierte auf beiden Seiten. Ein „alley oop“ von Schröder auf Oscar begeisterte das Publikum, Oscar punktete auch zum 33:26 (8.). Das erste Viertel ging nach einem Dreier von Kay Bruhnke mit 38:31 zu Ende. Zweistellig vorne Die Niederlande erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und kam heran (38:36, 12.). Thieman stoppte den kleinen Lauf des Gegners, aber das DBB-Team musste immer wachsam gegen starke Niederländer sein. Die zeigten sich gerade aus der Ferne sehr treffsicher und forderten die Mumbrú-Auswahl voll (46:43, 14.). Mit der Defense war der Bundestrainer überhaupt nicht zufrieden. Das Spiel hatte viele Parallelen zum ersten Supercup-Partie gegen Tschechien, als die deutsche Mannschaft in der ersten Halbzeit auch defensive Schwächen gezeigt hatte (55:48, 16.). Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten den Gastgebern, die nach 20 Minuten mit 64:50 führten. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Etwas vom Gas Ein guter Start würde jetzt für Sicherheit sorgen. Schröder ließ einen ganz weiten Dreier zum 67:52 fliegen (22.). Das dritte Viertel begann aber im Vergleich zum Auftakt eher gemächlich. Die Niederlande blieb auffällig aus der Dreierdistanz und kam nach 24 Minuten auf 69:60 heran. Der letzte Biss fehlte in diesen Minuten, die mehr oder weniger so dahin plätscherten. Deutschland musste aufpassen, dass die Niederlande auf Distanz gehalten werden konnte. Schröder ging voran, Louis Olinde traf einen Freiwurf, es sah wieder besser aus (74:62, 28.). Es war offensiv zwar alles viel zäher als noch vor der Pause, aber die DBB-Korbjäger behielten weitgehend den Überblick (79:64, 3er Bruhnke, 29.). Nach 30 Minuten lautete der Spielstand 82:66. Sechster Qualierfolg 15.309 Zuschauer freuten sich auf das abschließende Viertel. Malte Delow startete mit einem weiten Zweier und legte einen ebenso weiten Dreier nach: 87:68 (32.). Deutschland war jetzt klar auf der Siegerstraße auf dem Weg zum sechsten Qualierfolg. Wenn auch das „Zaubern“ nicht so recht klappen wollte, bahnte sich doch ein souveräner Sieg an. Fünf Minuten vor Schlusspfiff führte das deutsche Team komfortabel mit 89:74. Weitere Punkte von Oscar und Tristan sorgten dafür, dass das deutsche Team trotz eines schlechteren Zugriffs in der Defense ihre 15-Punkte-Führung weiter halten konnte (93:78, 38.). Ein Dreier von Nelson Wiedemann zum Stand von 97:81 setzte endgültig den Deckel drauf. Letztendlich gewann das deutsche Team hochverdient mit 99:83. „Müssen die Balance finden“ Isaac Bonga: „Jedes Team, gegen das wir in der Gruppe spielen nehmen wir ernst. Wir wissen die Spiele werden hart und die Niederlande sind ein Team, das richtig gut werfen kann von der Dreierlinie. Am Anfang haben wir die machen lassen, was die wollen. Aber umso länger wir gespielt haben, desto besser ist es geworden. Ich glaube wir haben so einen hohen Standard an uns selber, dass wir, auch wenn es offensiv gut läuft, wir unsere Defensive auch hochhalten wollen. Das haben wir in der ersten Halbzeit nicht so gut gemacht, sind in der zweiten dann besser geworden und müssen da jetzt einfach die Balance finden.“ Maodo Lô: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt. Die Niederländer haben offensiv einen guten Plan, sie spielen schnell und haben gute Dreierschützen. Das war einfach eine schlechte Leistung von unserer Seite. Da müssen wir eigentlich in der Defense auf einem besseren Niveau spielen. Ich glaube, wenn wir das gemacht hätten, dann wäre es am Anfang einfacher gewesen. Beide Seiten des Feldes beeinflussen sich natürlich. Aber unsere Defenseleistung in der ersten Halbzeit ist nicht unserer Anspruch als DBB.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 13 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 15 FC Bayern München Maodo Lo 10 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 5 Orlando Magic/NBA Nelson Weidemann 3 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 3 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 23 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 5 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 8 FC Bayern München David Krämer 8 Roter Stern Belgrad/SRB

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Morgen: „Double Header“ in der LANXESS Arena!

Morgene, dann ist es wieder mal soweit! Die DBB-Damen kurz vor der WM und Deutschlands Welt- und Europameister-Herren präsentieren sich hintereinander in einer Arena, und zwar DER LANXESS Arena in Köln! Das ist doch nun wirklich ein echter Leckerbissen für die deutschen Basketballfans. Unsere Empfehlung: Jetzt hier noch schnell Tickets besorgen! Donnerstag, 27. August 2026, ab 17 Uhr geht es los! Magenta Sport überträgt (siehe Hinweise auf der Startseite). Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande fort. Da geht es um einen ganz  wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. „Enorme Bedeutung“ „Das Spiel gegen die Niederlande hat eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. „Köln und Basketball, das hat große Tradition“ Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Köln und Basketball, das hat große Tradition. Erst bei der Europameisterschaft 2022 haben die Menschen hier in der Lanxess Arena mitreißende Spiele erlebt. Für die Länderspiele der Damen und Herren ist Köln deswegen die richtige Wahl: volle Ränge, fachkundige Fans und eine spektakuläre Atmosphäre. Damit zeigt das Sportland Nummer 1 erneut, dass wir die größte Erfahrung mit der Durchführung von Sportgroßveranstaltungen haben und die besten Sportstätten bieten. Wir sind bereit für Olympische und Paralympische Spiele KölnRheinRuhr, und die Lanxess Arena ist bereits fest eingeplant in unserem Konzept. Beiden Teams wünsche ich viel Erfolg und den Damen-Team eine starke Heim-WM.“ Alles zum Women’s World Cup 2026 in Berlin Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Bilanz Herren In bisher 48 offiziellen Länderspielen mit der Niederlande werden 23 Siege für Deutschland verzeichnet, 25 für den Gegner (Korbverhältnis 3.541:3.502). Zuletzt trafen beide Teams im Rahmen eines Testspiels am 13.7.2024 in Hamburg aufeinander, Deutschland gewann klar mit 95:50. Alle Infos zu den World Cup European Qualifiers Tabelle World Cup Qualifier Herren Gruppe K 1. Polen 6 6 0 566:476 12 2. Kroatien 6 5 1 593:435 11 3. Deutschland 6 5 1 554:480 11 4. Lettland 6 3 3 502:465 9 5. Niederlande 6 2 4 490:486 8 6. Israel 6 2 4 478:477 8

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Finale
Deutschland (GER) - Kroatien (CRO)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren siegen im Finale

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gewonnen. Im Endspiel gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 96:87 (24:24, 26:15, 28:30, 18:18) gegen Kroatien. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag, 27. August 2026, beim sogenannten „Double Header“ mit dem Damen-Länderspiel gegen die Türkei und dem anschließenden World Cup Qualifier der Herren gegen die Niederlande in der LANXESS Arena in Köln (ab 17.00 Uhr, Tickets). Physisch Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis … keine Veränderung in der deutschen Startformation. Die Halle war da und Bonga eröffnete mit einem Dreier, die Anwort von Kroatien folgte umgehend. Es ging früh sehr physisch zu, man „bearbeitete“ sich gegenseitig intensiv. Nach zwei Freiwurftreffern von Krämer hieß es 5:5 (3.), der dann auch spektakulär zum 7:8 traf (4.). Das Spiel nahm Fahrt auf (11:10, 5., Freiwürfe Theis). NBA-Center Zubac (2,13 m) bereitete der deutschen Defense einige Probleme, offensiv wurden einige Würfe liegen gelassen (13:15, 7.). Schröder checkte mit seinen ersten Punkten ein, Maodo Lo zeigte seine Antrittsschnelligkeit und Mario Hezonja – am Vortag gegen die Türkei mit 37 Punkten – lief auf kroatischer Seite langsam warm (19:22, 8.). Die Arena stand Kopf, als Louis Olinde einen Fastbreak in den kroatischen Korb stopfte. Mit 24:24 ging das unterhaltsame erste Viertel zu Ende. Läufe Deutschland ging durch Johannes Thiemann nach längerer Zeit wieder in Führung (30:27, 12.), aber Kroatien machte sofort den Ausgleich. Dem Gegner gelangen sieben unbeantwortete Punkte, das DBB-Team musste jetzt etwas aufpassen (30:34, 13.). Oscar stoppte den Lauf mit einem stark Tip in, Thiemann glich erneut aus und Olinde hatte den nächsten Dunk im Köcher (36:34, 14.), Auszeit Kroatien. Der Dreier von Tristan fiel (39:34, 15.), ehe Kroatien durch Zubac wieder zu Punkten kam. Doch der nächste deutsche Dreier durch Bonga war schon unterwegs … und saß (42:36, 16.). Die Intensität der Partie war nach wie vor hoch, dann traf ein ganz weiter Dreier von Schröder sein Ziel (45:36, 18.). Der sehr starke Bonga machte die Führung nach glänzendem Schröder-Anspiel zweistellig, die Arena dankte es mit lautstarkem Jubel (47:36, 19.). Nach 20 Minuten hieß es 50:39. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Lo überragt Theis wurde nach der Pause mit leichten Beschwerden geschont. Das machte die Aufgabe für die deutsche Mannschaft natürlich nicht leichter. Thiemann blockte Hezonja ans Brett, aber Kroatien war plötzlich mit einem seltenen „Vier-Punkt-Spiel“ wieder in der Partie (52:46, 22.). Nach einem Hezonja-Dreier zum 52:49 musste Mumbrú eine schnelle Auszeit nehmen (23.). Kay Bruhnke erlöste sein Team mit einem Dreier, der Spielfluss war aber dahin und es wurde zeitweise hektisch (57:51, 24.). Bruhnke netzte seinen nächsten Dreier, strotzte jetzt vor Selbstvertrauen. Das vierte Foul von Thiemann tat richtig weh, auf den großen Positionen wurde es dünner.  Da kam der Lo-Dreier zum 63:53 genau richtig (26.). Auch das 65:54 ging auf sein Konto, und auch das hervorragende Anspiel auf Oscar, das dieser zum 67:54 nutzte (26.), Auszeit Kroatien. Deutschland stemmte sich gegen ein erneutes Comeback des Gegners, der seine Chance witterte (67:58, 28.). Oscar hatte mit einem „and one“ etwas dagegen (70:58). Kroatien attackierte unentwegt den deutschen Korb, aber der überragende Lo war nicht zu stoppen (78:64, 29.). Dennoch musste man nach drei Vierteln weiter auf der Hut sein (78:69). Starker Schlussspurt 9.583 Zuschauer waren in der Barclays Arena und gespannt darauf, wie die DBB-Auswahl mit der wachsenden Foulbelastung  klarkommen würde. Kroatien punktete zum 78:72, aber der glänzend aufgelegte Oscar antwortete mit einem „and one“ (32.). Und hatte gleich noch eins davon parat (84:76, 33.). Das DBB-Team investierte alles und warf sich förmlich in die Partie. Oscar stopfte und war kurz später zum 88:76 zur Stelle (35.). Noch einmal versuchte es Kroatien mit einer Auszeit. Die Kroaten kamen mit einem 7:0-Run aus dem Timeout und das Spiel war beim Stand von 88:83 vier Minuten vor Schluss wieder offen. Durch weitere Punkte der Kroaten wurde das Spiel zu einem One-Possession-Game (37.), Thiemann holte sich das fünfte Foul ab und Mumbrú reagierte mit einem Timeout, welches Wirkung zeigte. Ein Freiwurftreffer und ein Dunk von Oscar bauten die deutsche Führung auf 91:85 aus und auch in der Defense fand Deutschland wieder einen besseren Zugriff (39.). Ein weiterer Dreier von Schröder eine Minute vor Schluss setzte nochmal ein letztes Ausrufezeichen: Deutschland sicherte sich mit starkem Schlussspurt den 96:87-Sieg über Kroatien und gewinnt den Supercup. „War ein guter Härtetest“ Maodo Lô: „Das war DBB Basketball heute. Wir haben vor paar Tagen erst mit dem Training angefangen und das hat man gestern gesehen. Heute waren wir gegen starke Gegner direkt etwas besser und das hat Spaß gemacht. Ich hatte heute einen guten Rhythmus und dann haben wir einfach Basketball gespielt. Auch in den letzten Jahren war der Supercup in Hamburg, damals war es in der kleineren Arena und jetzt sind wir hier. Das macht Spaß, die Stimmung ist gut und der Basketball wächst“ Oscar Da Silva: „Das war ein guter Härtetest. Es ist wichtig Spiele mit hoher Qualität zu absolvieren, vor allem vor den Quali-Spielen. Das gibt guten Rückenwind für die Spiele. Wir nehmen jetzt mit, wie wir zusammen spielen. Bei diesen Fenstern ist immer der ein oder andere neue dabei, auch in neuen Rollen und wir konnten jetzt ein bisschen Kontinuität da mit reinbringen. Für uns als Mannschaft ist wichtig, dass wir die beste Mannschaft aufstellen. Alex macht da einen richtig guten Job und ich versuche zu geben was ich kann.“   Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 14 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 22 FC Bayern München Maodo Lo 19 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 3 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 2 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 4 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 10 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 0 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 12 FC Bayern München David Krämer 4 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Spiel um Platz 3
Türkei (TUR) - Tschechien (CZE)
Omer Faruk Yurtseven  (Türkei, No.77)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: Die Türkei gewinnt das Spiel um Platz drei

Das Spiel um Platz drei beim Turkish Airlines Supercup 2026 bestritten Tschechien und die Türkei. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit entschieden die Türken die Partie mit einem starken dritten Viertel für sich. Mit einem 99:84-Sieg (28:25, 26:27, 29:13, 16:19) sicherte sich die Türkei den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026, während Tschechien das Turnier auf Rang vier beendet. Alles offen Balint hielt Tschechien im ersten Viertel mit zwei wichtigen Dreiern und zwei weiteren Treffern in Schlagdistanz. Die Türkei lag nach zehn Minuten mit 28:25 vorne, Tschechien bewegte sich aber auf Augenhöhe. In der 12. Minute brachte Samoura die Tschechen per Dreier erstmals in Führung (32:30). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes zweites Viertel, in dem beide Teams immer wieder vorlegten und antworteten. Durch Zidek konnte sich Tschechien erstmals etwas absetzen. Auf einen Dreier mit anschließend verwandeltem And-One zum 44:38 folgte ein weiterer Treffer zum 46:40. In der 18. Minute glich die Türkei zum 49:49 aus und übernahm anschließend wieder die Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es in der Halle noch einmal laut, als die türkischen Fans ihre Mannschaft unterstützten. Mit einer knappen 54:52-Führung ging die Türkei in die Pause. Klarer türkischer Sieg Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich die Türkei schnell ab und baute ihre Führung in der 24. Minute erstmals zweistellig aus (67:56). Wie bereits am Vortag erwischte Tschechien ein schwaches drittes Viertel, sodass die Türken ihren Vorsprung bis zum Ende des Abschnitts auf 83:65 vergrößerten. Im Schlussviertel konnte Tschechien noch einmal verkürzen und den Abschnitt für sich entscheiden, am Ausgang der Partie änderte das jedoch nichts mehr. Die Türkei gewann mit 99:84 und sicherte sich damit den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026. Boxscore

Basketball Hamburg 21.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Deutschland (GER) - Tschechien (CZE)

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Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren schlagen Tschechien

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gestartet. Gegen Tschechien setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 115:82 (24:21, 26:28, 36:17, 29:16) durch. Im morgigen Finale (20.30 Uhr, Tickets) geht es nun gegen Kroatien, das sich im ersten, großartigen Turnierspiel mit 95:94 gegen die Türkei durchsetzte. Zuvor spielen um 17.45 Uhr die Türkei gegen Tschechien um Platz drei. Munterer Auftakt Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis bildeten die deutsche Startformation. Die 8.739 Zuschauer in der Barclays Arena sahen einen munteren Auftakt, Deutschland war extrem um Tempo bemüht. Krämer und Tristan netzten zwei Dreier (10:5, 3.), das Publikum war begeistert. Tschechien kam aber ebenfalls gut in die Partie und hielt den Score eng (12:12, 5.). Beim DBB-Team war die Offensive ins Stocken gekommen, der Gegner ging in Führung (12:15, 7.). Kampfgeist war gefragt und den lieferten Oscar da Silva und Johannes Thiemann, die sich direkt am Korb durchtankten (18:15, 8.). Malte Delow konterte einen tschechischen Dreier ebenfalls „von downtown“, es war eine sehenswerte Begegnung. Theis stopfte nach glänzendem Delow-Anspiel und verwandelte auch den Bonusfreiwurf (24:18, 9.), nach dem ersten Viertel hieß es 24:21. Eng Noch warteten die deutschen Fans auf die ersten Schröder-Punkte, die dann nach zwölf Minuten an der Freiwurflinie fielen (28:23). Tschechien beeindruckte das nicht, die Antwort waren ein weiterer Dreier und dann der Ausgleich im Fastbreak (28:28, 13.). Bambergs Richard Balint beeindruckte mit großer Treffsicherheit und brachte sein Team wieder in Front (28:31). Dann zeigte Schröder mehrmals seinen Speed (38:33, 15.), aber immer wieder war Balint für die Tschechen zur Stelle. So wie Schröder für Deutschland (43:36, 16.). Tschechien blieb immer gefährlich und ließ sich nicht abschütteln (43:42, 18.). Zum Seitenwechsel war noch keinerlei Entscheidung gefallen (50:49). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Minuten der Brüder Krämer setzte Theis zu Beginn des dritten Viertels hervorragend unter dem gegnerischen Korb ein: Dunk zum 52:49. Bonga ließ sich auch nicht lange bitten und als Krämer einen Dreier versenkte, war der Start in die zweite Hälfte mehr als gelungen (57:49, 22.). Tschechien antwortete mit zwei Dreiern, Krämer ließ einen weiteren folgen (60:55, 23.). Dann mal wieder ein wunderbares Zusammenspiel von Schröder und Theis: 62:55 (24.). Auch die da Silva-Brüder konnten es zusammen, und zwar sehenswert zum 64:57 (25.). Tristan besorgte per Dreier die erste zweistellige Führung (67:57). Es waren die Minuten der da Silvas und Schröder machte das 75:62 „für drei“, Auszeit Tschechien (26.). Thiemann war auf seine unnachahmliche Art zum 77:62 erfolgreich und erhöhte an der Freiwurflinie: 79:62 (27.). Urplötzlich war der Vorsprung auf 20 Punkte angewachsen, als Oscar Freiwürfe versenkte (82:62, 28.). Tschechien wirkte ratlos und schien nach drei Vierteln geschlagen (86:66). Souveräner Sieg Die Konzentration hoch halten und den Sieg sicher ins Ziel bringen. So lautete die Devise der DBB-Korbjäger vor dem Schlussviertel. Kay Bruhnke ging mit einem Dreier voran und machte klar, dass man den Tschechen kein Comeback mehr gestatten wollte (90:68, 32.). Ein weiterer Dunk von Oscar und ein Dreier von Schröder machten einmal mehr deutlich: Deutschland ließ nichts mehr anbrennen (98:68, 35.). Beim Alley-Oop zwar gefoult, dafür aber von der Freiwurflinie erfolgreich, erzielte Oscar fünfeinhalb Minuten vor Schlusspfiff den 100. Punkt für die deutsche Mannschaft und stellte auf 100:68. Auch im weiteren Spielverlauf zeigte Deutschland vor allem attraktiven Offensivbasketball. Sehenswerte Assists von Schröder, ein weiterer Dunk von Tristan und ein And-One von Kostja Mushidi ließen die deutsche Führung auf 113:78 heranwachsen (38.). Letztendlich gewann Deutschland souverän mit 115:82. „In diesem Team zu spielen ist unglaublich“ Álex Mumbrú: „In der ersten Halbzeit war unser Ball Movement nicht gut. Das war in der zweiten Halbzeit dann etwas besser, aber auch nicht viel besser. Ich bin heute nicht zufrieden. Gut ist, dass wir ohne Verletzungen rausgekommen sind, volle 40 Minuten gespielt haben und man beachten muss, dass wir auch nur vier gemeinsame Trainingstage als vollständiges Team hatten. Dass Spieler wie Hartenstein und Hukporti trotz ihrer Verletzungen mit dabei sind, ist gut für das Team. Wenn so wichtige Spieler kommen, obwohl sie nicht spielen, tut das dem Team sehr gut.“ Kay Bruhnke: „In diesem Team zu spielen ist unglaublich. Ich kann hier so viel lernen, beispielsweise von Dennis und Daniel. Die bringen so viel Erfahrung mit. Das ist unglaublich. Die Arbeitseinstellung von Dennis will ich mir auf jeden Fall abschauen. Er macht alles mit 100%. Das ist der Wahnsinn. Generell ist die Stimmung im Team einfach geil. Ich kenne viele Jungs von damals wie Ariel und die Stimmung bei uns ist einfach gut. Zum Spiel muss man natürlich sagen, dass wir in der ersten Halbzeit unseren Gameplan nicht gut durchgezogen haben und das entspricht nicht unserem Niveau. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann den Ton setten und das ist uns auch gelungen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 10 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 18 FC Bayern München Maodo Lo 3 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 13 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 9 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 7 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 17 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 3 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 3 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 3 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 20 FC Bayern München David Krämer 9 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Hamburg 21.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Kroatien (CRO) - Türkei (TUR)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: Kroatien besiegt die Türkei in letzter Sekunde

Der diesjährige Turkish Airlines Supercup startete mit dem Duell zwischen Kroatien und der Türkei. Nach langer türkischer Führung entschied am Ende ein Treffer vier Sekunden vor Schluss die Partie zugunsten der Kroaten. Mit einem 95:94-Sieg (22:29, 17:19, 28:21, 28:25) zieht Kroatien ins morgige Finale gegen den Sieger der Partie Deutschland gegen Tschechien ein (Samstag, 22. August 2026, 20.30 Uhr, live auf MagentaSport). Dominante Türken Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn sorgte vor allem Flynn aus der Distanz für Vorteile für die Türkei. Der Guard traf in den ersten sieben Minuten vier Dreier und hatte damit großen Anteil an der 29:22-Führung nach dem ersten Viertel. Matković eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Dunk für Kroatien, doch die Türkei setzte sich weiter ab. Ein Dreier von Bitim sorgte in der 14. Minute für die erste zweistellige Führung (37:26). Kroatien verkürzte in der 17. Minute erstmals wieder auf einen einstelligen Rückstand (42:34), konnte den Abstand bis zur Pause aber nicht weiter reduzieren. Mit 48:39 für die Türkei ging es in die Halbzeit. Hin und Her in der Crunchtime Osman eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Dreier für die Türkei. Kroatien ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im dritten Viertel mehrfach bis auf sieben Punkte heran. Zum Ende des Abschnitts wurde es noch enger: Ein Dreier von Badžim, zwei verwandelte Freiwürfe von Hezonja und ein weiterer Treffer von ihm brachten Kroatien auf 67:69 heran. Mit einem Dreier holte Hezonja zu Beginn des Schlussviertels die erste kroatische Führung seit dem ersten Viertel (70:69) und erhöhte an der Freiwurflinie auf 73:69. Die Türkei antwortete und glich in der 33. Minute zum 76:76 aus. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein enges Hin und Her. Kroatien legte vor und setzte sich zwischenzeitlich auf sechs Punkte ab, die Türkei kam aber wieder zurück. Flynns fünfter Dreier brachte den Türken in der 37. Minute die 87:86-Führung. In der Schlussphase trafen beide Teams wichtige Würfe aus der Distanz. Hezonja, der für Kroatien insgesamt 37 Punkte erzielte, sorgte schließlich für die entscheidende Szene: Vier Sekunden vor Schluss traf er einen Dreier zur 95:94-Führung. Die Türkei konnte nicht mehr antworten und Kroatien zog ins Finale ein. Boxscore