WNBL-Review: Hagen und Ludwigsburg noch immer ohne Niederlage9. März 2015

TSV Hagen und BSG Ludwigsburg sind nach ihren Siegen am Wochenende auf dem besten Weg, ohne Niederlage durch die reguläre Saison zu kommen. Während die beiden Mannschaften ihren Einzug in die regionalen TOP4-Turniere bereits sicher haben, kann es für andere Teams noch richtig eng werden, ebenso geht der Kampf in den Playdowns weiter.

Das spannendste Spiel der Hauptrunde Nord war am vergangenen Wochenende das Aufeinandertreffen von TSV Hagen und TuS Lichterfelde. Trotz guter Leistungen von Lisa-Marie Vierhuve (18), Nyara Sabally (15) und Linda Helmke (14) unterlagen die Gastgeberinnen dem TSV Hagen (Leonie Schütter 22, Samiye Ayse Colakoglu 21, Nina Schnietz 14) knapp mit 66:69 (31:31).

Die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel steckten den Ausfall von Leonie Rosemeyer gut weg und waren mit Antonia Franziska Rennspieß (14) und Theresa Simon (10) für den 63:52-Sieg (33:24) gegen die Rhein Girls Basket tief genug besetzt. Für die Verliererinnen holten Karolin-Ivonn Tzokov (19) und Ayla Faber (11) die meisten Punkte.

Ganz eindeutig verlief die Partie zwischen Herner TC und SG ALBA/BG 2000. Die Gäste aus Herne ließen auf Berliner Seite im zweiten Viertel vier und im dritten Viertel lediglich zwei Punkte zu und setzten sich am Ende mit 65:38 (37:15) durch.

Hauptrunde Süd: Der TS Jahn München (Lea Pfeifer 19) gewann überraschend mit 50:45 (22:30) gegen die drittplatzierten Basket-Girls Rhein-Neckar (Ann-Kathrin Schätzle 13). Ursache dafür war das Schlussviertel, welches mit 18:3 für München ausging.

Sehr ausgeglichen war das Heimspiel des TSV 1861 Nördlingen gegen den Rhöndorfer TV: Im letzten Viertel setzten die Gastgeberinnen um Johanna Sophie Klug (18), Anna Hanzalek (12) und Pauline Franziska Steinmeyer (10) noch einmal zur Aufholjagd an, dies reichte jedoch am Ende nicht ganz und so verloren sie mit 52:54 (23:31). Beim Rhöndorfer TV war Jessika-Stefanie Schiffer (Foto) mit 15 Punkten die beste Werferin.

Das Team Mittelhessen hatte wieder einmal das Glück nicht auf seiner Seite und verlor knapp mit 68:72 (41:43) gegen die Main Sharks. Die meisten Punkte erzielten Susanne Seel (23) und Paula Kohl (18) für das Team Mittelhessen und Marja Wucherer (19), Johanna Michel und Anna Furman (beide 14) für die Gewinnerinnen.

Nicht überraschend war der Sieg der BSG Basket Ludwigsburg gegen die Rhein-Main Baskets. Die Gastgeberinnen waren insbesondere mit Iva Banozic, die 26 Punkte erzielte (davon 8 Drei-Punkte-Würfe), Linn Schüler und Nadja Stöckle (beide 10) nicht zu stoppen und entschieden so das Spiel mit 63:52 (36:24) für sich. Bei den Gästen trafen Paula Reinhardt (13) und Julin Sonntag (12) am besten.

In den Playdowns Nord mussten die beiden Schlusslichter evo New Basket Oberhausen und die OSC Junior Panthers wieder eine Niederlage einstecken. Verena Doczyck (evo NB Oberhausen) war mit 25 Punkten Topscorerin im Spiel gegen das BasketBallTeam Göttingen, letztendlich reichte dies jedoch nicht. Mit 50:59 (20:29) unterlag die Mannschaft aus Oberhausen den Göttingerinnen, zu deren Sieg Britta Daub (19) und Merle Wiehl (12) die meisten Punkte beisteuerten.

Auch die OSC Junior Panthers verloren mit 52:58 gegen die Metropolitan Baskets Hamburg und liegen somit weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

Die erstplatzierten SV Halle Junior-LIONS fuhren von ihrem Auswärtsspiel bei den Metropol Girls (Johanna Heinz 10) mit einem Sieg nach Hause. Mit 70:39 (31:20) waren die Gäste (Laura Schinkel 24, Celina Kühn 12) eindeutig die stärkere Mannschaft der Partie.

Im Topspiel der Playdowns Süd traf der USC Freiburg auf den TSV 1880 Wasserburg. Felicia Kälble (15), Emilly Kapitza (12), Viktoria Wieczorek (12) und Katharina Hasenauer (11) zogen im letzten Viertel  am TSV 1880 Wasserburg (Tatjana Stemmer 14, Sophie Perner 13, Anna-Maria Fuchs 12) vorbei und entschieden die Partie mit 71:62 (32:32) für sich.

Mit den Pfalz Towers setzten sich Marla Ruf (25), Helena Eckerle (19) und Yasminn Akele (10) gegen das Team Oberfranken (Isabell Goller 13, Ramona Hesselbarth 11) mit 65:51 (36:27) durch.

Der letztplatzierte TV 48 Schwabach musste gegen die SG Weiterstadt-Kronberg eine eindeutige 37:84-Niederlage (15:45) einstecken. Olivera Svjetan punktete als einzige aus ihrer Mannschaft zweistellig (13) und hatte so keine Chance gegen die starke Heimmannschaft um Kaya Schicktanz (23), Melissa Kolb (21) und Smilla Carlotta Würges (13).

Weitere News

10. Mai 2021

U20-Damen greifen ins Geschehen ein

Lehrgang vom 30. Mai - 6. Juni 2021 in Kienbaum

10. Mai 2021

DBB-Team bei FIBA eSports Open III auf Platz zwei

Türkei erneut die bessere Mannschaft

7. Mai 2021

Mittendrin statt nur dabei!

Als Eltern im Basketball engagiert - Thema der nächsten Digitalen Sprechstunde