Wichtige Impulse für tägliche Arbeit11. April 2018

Radovan Trifunovic und Sergio Scariolo – die Namen der Referenten waren bei der diesjährigen Internationalen Coach Clinic im Rahmen des Albert Schweitzer Turniers 2018 mehr als klangvoll. Immerhin referierten damit in Viernheim die aktuellen Herren-Nationaltrainer von Slowenien und Spanien.

170 Teilnehmende aus der ganzen Welt, darunter 21 Coaches aus Finnland zwölf aus Tschechien, einschließlich des tschechischen Sportdirektors, sowie ein japanischer Coach und der AST-Coaching-Staff der Argentinier wohnten den Vorträgen bei. Die Clinic wurde von der Bundesakademie des Deutschen Basketball-Bundes in Kooperation mit dem internationalen Verband FIBA Europe sowie mit dem Basketball-Verband Baden-Württemberg in Viernheim organisiert. Ebenfalls zu Gast war auch der ehemalige DBB-Nationalspieler Steffen Hamann, der begeistert von der Clinic war: „Es ist toll, dass zwei so renommierte Trainer als Referenten bei der Coach Clinic mit dabei waren. Es ist sicherlich nicht alltäglich, dass der amtierende spanische und slowenische Nationaltrainer vor Ort sind. Es war gut, sich mit alten Bekannten zu treffen und auszutauschen. Zudem gab mir die Clinic vor allem im Bereich des positionsbezogenen Individualtrainings wichtige Impulse für meine tägliche Arbeit“, erzählt Steffen Hamann, der beim FC Bayern Basketball als Trainer im Jugendbereich unterwegs ist.

Den Auftakt in die Coach Clinic machte DBB-Bundestrainer Kay Blümel, der einen Ausblick auf das Themenfeld 3×3 gab. Hier zeigte er vor allem die Unterschiede zur 5-gegen-5-Variante auf. Im Anschluss beschäftigte sich Trifunovic mit modernen Entwicklungen in der Defense. Als weiteren Input zeigte er Individualtraining für Guards und Offense-Entwicklungen. Scariolo griff das spanische Transition-System aller Nationalteams sowie die spanische Pick and Roll Offense auf. „Wir freuen uns, dass wir mit den Referenten eine hochklassige Besetzung präsentieren konnten. Dass wir noch dazu mit den Teilnehmenden den tollen Erfolg der deutschen Mannschaft sowie weitere AST-Spiele in der Halle anschauen konnten, rundete das Ganze sehr gut ab“, ist DBB-Vizepräsident Prof. Lothar Bösing zufrieden.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden davon, dass Trifunovic viele seiner Übungen selbst vormachte und dabei mit Spaß und Humor selbst ordentlich ins Schwitzen kam.

Im Rahmen der Coach Clinic wurde auch der Publikationspreis des DBB mit dem dazugehörigen Preisgeld verliehen. Der Bamberger Richard Sebastian Latzel (Foto) wurde für seine Arbeit „Entwicklung und Zusammenfassung von konditionellen Leistungsfaktoren und Spielleistung im deutschen Nachwuchsleistungs- und Profibasketball“ geehrt, Deniz Dogan aus Köln erhielt den Preis für seine Arbeit “Chancen und Risiken einer geschlossenen EuroLeague für den deutschen Basketball“.

Ein ganz herzlicher Dank geht auch an den TSV Amicitia Viernheim für die Mithilfe bei der Ausrichtung der Clinic sowie dem Demo-Team aus Heidelberg, Mannheim, Speyer und Karlsruhe.

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