Was machen eigentlich… die U20-Herren von 2018?8. Mai 2020

Wir möchten die ungewollte Pause in der nächsten Zeit nutzen, um einen Blick auf unsere männliche U20-Nationalmannschaft zu werfen, die bei der Heim-EM in Chemnitz 2018 einen überragenden dritten Platz belegte. Wie ist die Karriere der Spieler seit dem Überraschungscoup verlaufen, wo stehen sie heute? Unser Blick richtet sich diesmal auf Front Court Allrounder Lars Lagerpusch:

Lars Lagerpusch stand bei der EM 2018 im Schnitt 14 Minuten auf dem Feld und verbuchte dabei 7,9 Punkte, 4,4 Rebounds und 1,1 Assists pro Partie. Mitnehmen konnte er mehr als nur diese starke Statline und die Bronzemedaille: „Eine EM heißt natürlich immer, sich mit Gleichaltrigen auf europäischem Toplevel zu messen. Da kann man sich immer ein paar Moves abschauen und eventuell ins eigene Repertoire aufnehmen. Man sieht, auf welchem Niveau die anderen sind und was man braucht, um an ihnen vorbeizuziehen. Wenn man diese Erfahrung dann noch im eigenen Land machen kann, Freunde und Familie leicht anreisen können und man die eigenen Fans bei dieser Mega-Stimmung in Chemnitz im Rücken hat, ist das das i-Tüpfelchen“, erklärte er uns im Interview. „Auch, dass man im Sommer auf Wettkampfniveau Basketball spielen kann, ist immer ein Vorteil für den Start in die nächste Saison.“

In dieser kam Lagerpusch dann 32 Mal für die Basketball Löwen Braunschweig in der BBL zum Einsatz. Er spielte durchschnittlich 7,5 Minuten und kam auf 2,8 Punkte, 1,5 Rebounds und 0,4 Assists pro Spiel. Eine Ausbeute, auf der er aufbauen wollte. Die aktuelle Saison begann Lagerpusch daher weiterhin in Braunschweig, entschied sich jedoch nach lediglich zwei Einsätzen, in denen er 2,5 Punkte, 1,5 Rebounds und 0,5 Assists auflegte, im Winter zu Science City Jena in die ProA zu wechseln. „Die Spielzeit war quasi gar nicht mehr da in Braunschweig. Ich habe mich dann für den Schritt aus meiner Komfortzone heraus entschieden. In einer neuen Stadt mit einem neuen Umfeld macht man auch persönlich einen Schritt nach vorne und entwickelt sich. Gerade unter Trainer Frank Menz, den ich ja aus Braunschweig kenne und der auf junge Spieler setzt, kann ich mich auch auf dem Feld weiter verbessern. Jena ist in Sachen Organisation eine Top-Adresse, ich fühle mich sehr wohl hier.“

Aktuell laboriert er noch an einer Knieverletzung, die er sich im Januar zugezogen hat. „Es geht mir eigentlich ganz gut, nur das Knie streikt noch ein wenig. Ich mache Krafttraining, habe mir dafür extra einen Raum im Keller eingerichtet. Und natürlich die physiotherapeutische Behandlung für das Knie. Ich muss jetzt erst mal fit werden, um dann in der nächsten Saison wieder angreifen zu können und mit Jena den Aufstieg anzupeilen. Auch persönlich will ich natürlich eine gute Saison spielen und mich steigern. Und dann in der Zukunft wieder regelmäßige Bundesligaminuten sammeln.“

Wir wünschen in erster Linie eine schnelle Genesung und hoffen selbstverständlich auch, Lars Lagerpusch bald wieder in Topform am Ball zu sehen und zu verfolgen, wie er seine Ziele erreicht!

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