U19-Damen in guter Frühform1. Juni 2019

Die deutschen U19-Damen befinden sich in guter Frühform. Im ersten Testspiel auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Bangkok/Thailand (20.-28. Juli 2019) bezwang das Team von Bundestrainer Stefan Mienack den Gegner aus China im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg mit 72:51 (24:9, 17:9, 14:19, 17:14). Kapitänin Leonie Fiebich (Foto) war auf deutscher Seite die beste Werferin (22 Punkte). Morgen kommt es an gleicher Stelle zu einer weiteren Testpartie.

Nach kräftezehrendem Lehrgang kam das DBB-Team von Beginn an richtig gut in Gang. Die Chinesinnen hatten da deutlich größere Probleme und brachten zunächst nur sehr wenig zustande. Die DBB-Damen erwiesen sich in allen Belangen klar überlegen und gingen über 10:3 (5.) und (16:4, 8.) zur klaren 24:9-Führung nach dem ersten Viertel. Zwischendurch gelang ein 16:0-Run. Mit dem Druck der Gastgeberinnen und mit deren körperlichen Überlegenheit kam China bis dahin nicht zurecht.

An der eindeutigen Überlegenheit der DBB-Auswahl änderte sich auch im zweiten Viertel nichts. Besonders zu erkennen war das bei den Rebounds (33:13 zur Halbzeit). Allerdings war auch bei den Deutschen noch in einigen Bereichen Luft nach oben, völlig normal für ein erstes Testspiel. Über 30:12 (15.) wurde der Pausenstand von 41:18 erreicht. Mienack hatte bereits alle zwölf Spielerinnen eingesetzt.

Nach dem Seitenwechsel kam China dann deutlich besser in die Partie, profitierte aber jetzt auch von der steigenden Fehlerzahl bei den DBB-Damen. 13 Ballverluste standen schon auf dem Konto der Deutschen und die Rebounds gestalteten die Asiatinnen nun ausgeglichen. 51:31 hieß es nach 25 Minuten, 55:37 nach drei Vierteln. Besonders die Dreier wollten nicht fallen (1/11, China 2/21).

Im Schlussviertel übernahm dann die deutsche Mannschaft wieder vermehrt das Kommando, ohne noch einmal an die starke Anfangsphase anknüpfen zu können. Das Spiel war entschieden, der Sieg geriet nie in Gefahr (52:43, 35.). Am Ende stand ein Reboundverhältnis von 55:28 zu Buche, 18 Ballverluste waren allerdings zu viel auf deutscher Seite.

„Ich freue mich, dass wir das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert haben. Wir sind mit der richtigen Einstellung aufs Feld gekommen und man hat wieder einmal gesehen, dass wir eine sehr tiefe Bank haben. In der zweiten Hälfte haben wir gemerkt, dass wir konditionell und physisch noch nicht in WM-Verfassung sind. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt aber überhaupt kein Problem“, meinte der Bundestrainer.

Für Deutschland spielten:
Pauline Mayer (USC Eisvögel Freiburg, 5), Nina Rosemeyer (Eintracht Braunschweig LionPride/Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, 7), Julia Förner (DJK Don Bosco Bamberg/SC Kemmern, 3), Emily Bessoir (TS Jahn München, 9), Marie Reichert (Bender Baskets Grünberg/Team Mittelhessen, 6), Leonie Fiebich (TSV 1880 Wasserburg, 22), Luisa Geiselsöder (re., XCYDE Angels/TSV 1861 Nördlingen, 8), Helena Eckerle (TV Saarlouis Royals, 3), Elea Gaba (ChemCats Chemnitz, 4), Meret Kleine-Beek (TuS Lichterfelde, 4), Emma Eichmeyer (Girolive Panthers Osnabrück), Jessika Schiffer (QOOL Sharks Würzburg, 1).

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