U16-Jungen holen sich ersten Sieg bei der EM16. August 2019

Die deutschen U16-Jungen gewinnen ihr erstes Spiel bei der Europameisterschaft in Udine/ITA. Im ersten Spiel um die Plätze 13-16 bezwingt das Team von Bundestrainer Fabian Villmeter Bosnien und Herzegowina mit 97:58. Somit geht es morgen in ein echtes Endspiel um den Verbleib in Division A. Bester Werfer auf deutscher Seite war Jacob Patrick (Foto rechts) mit 22 Punkten.

Christoph Tilly, Jacob Patrick, Jakob Hanzalek, Michael Rataj und Alexander Richardson (Foto oben) gingen wie gewohnt als erste Fünf auf das Feld und erwischten einen klasse Start. Neun schnelle Punkte ohne Antwort – ein Fastbreak-Dunk von Christoph Tilly, sowie ein Dreier von Jacob Patrick – zwangen den Gegner früh zur ersten Auszeit. Das deutsche Team schien regelrecht „on fire“ in den ersten Minuten und überrannte die Bosnier förmlich. Rataj und Hanzalek erhöhten auf in der Folge auf 18:2 nach vier Minuten. Auch nach den ersten Wechseln änderte sich wenig an der Energie im Spiel. Die DBB-Auswahl war offensiv wie defensiv giftiger und kämpfte und jeden Ball. Auch wenn der Gegner sich nun vom ersten Schock in den Anfangsminuten erholt hatte und nun auch langsam ins Spiel fand, ließ die deutsche Mannschaft nicht locker. Ein „and 1“ von Richardson stellte 27:8 (7.) und Benjamin Schröder erhöhte auf 33:8 (9.). Den Schlusspunkt eines verrückten ersten Viertels setzte Luis Wulff nach Steal und Dunk zum 37:10.

Im zweiten Viertel verlor das Spiel nun ein wenig an Fahrt, da das deutsche Team einen Gang zurückschaltete. 40 Minuten in diesem Tempo wären auch kaum möglich gewesen. Die Aggressivität und die gute Leistung in der Defensive blieben jedoch unverändert und hielten den Gegner auf Abstand. Ein 44:17, Mitte des zweiten Abschnitts, war das Resultat.  Zum Ende des Viertels zog die deutsche Mannschaft dann noch einmal das Tempo an und ging mit 60:25 in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte stand nun unter der Devise, das Spiel souverän zu Ende zu bringen und eventuell auch schon, mit Blick auf morgen, ein paar Kräfte zu sparen. Den Vorsprung baute das DBB-Team dennoch kontinuierlich aus. 71:34 nach 25 Minuten und 87:43 zum Ende des dritten Viertels waren die Zwischenstände in einem Spiel, welches bereits entschieden war. Daran änderte auch das letzte Viertel nichts mehr. Deutschland brachte den Vorsprung souverän ins Ziel und geht am Ende mit dem ersten Sieg bei diesem Turnier vom Feld. Nun gilt es, das gute Gefühl mit in das morgige Spiel zu nehmen. Dort geht es gegen den Sieger aus dem Spiel Lettland gegen Estland noch einmal um alles. Nur bei einem Sieg und dem Erreichen des 13. Platzes bleibt Deutschland in der Division A.

Head-Coach Fabian Villmeter nach dem Spiel:“Wir haben die erste Etappe in dieser Abstiegsrunde genommen. Auch sehr souverän, wie ich finde. Die Jungs haben das sehr gut gemacht, auch wenn das Spiel zum Schluss ein wenig abgeflacht ist. Wir haben gleich im ersten Viertel für geordnete Verhältnisse sorgen können. Jetzt müssen wir uns aber auf morgen konzentrieren. Denn der Sieg heute ist absolut nichts wert, wenn wir morgen nicht wieder eine gute Leistung zeigen und das Spiel gewinnen!“

Für Deutschland spielten:
Kilian Brockhoff (RW Cuxhaven/Young Rasta Dragons), Vincent Dubbeldam (ALBA BERLIN, 6), Jakob Hanzalek (ratiopharm Ulm/BBU 01 Ulm, 6), Tjark Lademacher (Hamburg Sharks/BG Hamburg Hittfeld, 9), Jonas März (FC Bayern München/SB DJK Rosenheim, 5), Jacob Patrick (Porsche BBA Ludwigsburg, 22), Michael Rataj (FC Bayern München/TV Schwaben Augsburg, 9), Alexander Richardson (SSC Karlsruhe, 10), Benjamin Schröder (FC Bayern München, 18), Christoph Tilly (ALBA BERLIN, 5), Luis Wulff (FC Bayern München, 6).

Den Boxscore und alle weiteren Statistiken gibt´s hier.

Weitere News

20. September 2019

DBB-Schiedsrichter-Newsletter Nr. 129 / 2019

Kaderlehrgänge

20. September 2019

Bundesjugendlager 2019: Die Zukunft des Basketballs

Nachwuchs vom 3. bis zum 6. Oktober 2019 in Heidelberg

19. September 2019

DBB-Herren: Teilnehmer an Olympia-Qualifikation stehen fest

Angola, Senegal, Mexiko, Uruguay, China, Südkorea, Kroatien und Slowenien über die Weltrangliste dabei