DBB-Schiedsrichter-Newsletter Nr. 126 vom 3. Juli 20193. Juli 2019

Schiedsrichter-Maßnahme bei den deutschen Hochschulmeisterschaften

Am Wochenende 29./30. Jumi 2019 fand in Göttingen die Endrunde der deutschen Hochschulmeisterschaft statt. Seit einigen Jahren nutzt der DBB die Kooperation mit dem allgemeinen Hochschulverband (adh), um hier eine Maßnahme für talentierte Schiedsrichter durchzuführen. Auch in diesem Jahr wurden insgesamt zwölf Schiedsrichter aus den Regionalligen zu dieser Maßnahme eingeladen. Die Schiedsrichter wurden betreut von den SR-Coaches: Mathias Rucht, Matthias Wipfler und Jochen Böhmcker.

 

Weitere erfolgreiche 3×3 Schiedsrichter-Ausbildungen

Bereits zehn erfolgreiche Schiedsrichterausbildungen für 3×3-Schiedsrichter konnten in 2019 durchgeführt werden. In den letzten beiden Wochen konnten 45 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen im Format 3×3 in Jena, Coburg und Göttingen vorbereitet werden. Neben einer Theorieeinheit um Unklarheiten aus dem E-Learning und Regelwerk zu klären, wurden die Schiedsrichter/innen beim entsprechenden Turnier in den o.g. Standorten direkt eingesetzt und konnten ihren ersten praktischen Erfahrungen sammeln. Für 2019 stehen insgesamt noch drei weitere Ausbildungstermine in Freiburg, Nürnberg und Augsburg statt.

 

Qualifizierungslehrgang für Schiedsrichter-Ausbilder

Vom 21. – 22. Juni 2019 fand in der Sportschule Osterburg der siebte Qualifizierungslehrgang für Schiedsrichterausbilder statt. 35 Teilnehmer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet sind der Einladung zu diesem Lehrgang gefolgt, um sich mit den neuen Entwicklungen im Aus- und Fortbildungsbereich vertraut zu machen. Schwerpunktmäßig wurden die neuen Curricula LSE/LSD und den im Erasmus+ Programm zertifizierten pädagogischen Methoden den Teilnehmern nähergebracht. Für 2019 sind weitere zwei Lehrgänge in Sögel (Niedersachsen) und Ruit (Baden-Württemberg) vorgesehen. Die Teilnehmer wurden durch folgendes Referententeam betreut: Mustafa Erdogan (externer Referent und Experte der Erwachsenenbildung), Julian Hartmann (Bayern), Lars Lottermoser (WBV), Michael Geisler (Bayern) und Mo Damiani (DBB).

 

Vier DBB-Schiedsrichter beim Copenhagen Invitational Tournament

Vom 20.-23. Juni 2019 fand das „Copenhagen Invitational Tournament“ (CPHI) in Kopenhagen (Dänemark) statt, an dem vier deutsche Schiedsrichter teilnehmen durften. Beim CPHI handelt es sich um ein FIBA recognized Jugendturnier mit diversen U14/U15 Nationalmannschaften sowie Landesverbandsauswahlmannschaften aus dem DBB. Ziel des Turniers ist es, den teilnehmenden Nationalverbänden, Spielern, Trainern und Schiedsrichtern die Möglichkeit zu bieten, Erfahrungen zu sammeln, sich weiter zu entwickeln und zu verbessern. Copenhagen Invitational bietet dafür das ideale Umfeld mit sehr guten Spielkonditionen in einer positiven und freundlichen Lernatmosphäre.

Als deutsche Schiedsrichter waren Lea Rodefeld, Jan Steinhaus (beide 2. RL Südwest), Nicolas Rotter (EVA B-Kader) und Benjamin Dirks (B-Kader) vertreten. Nicolas Rotter konnte verletzungsbedingt nicht selbst pfeifen, begleitete aber intensiv die Schiedsrichter-Coaches, Clinics und unterstützte aktiv die teilnehmenden Schiedsrichterkollegen. Die Schiedsrichter leiteten jeweils fünf Spiele der Jugendnationalmannschaften zusammen mit internationalen Kollegen.

Unter der Führung der aktiven FIBA-Schiedsrichter/innen Andrada Csender (Rumänien), Petri Mantyla (Finnland) und Sarty Nghixulifwa (Namibia), der Schiedsrichtercoaches Pelle E. Persson, Kenneth Asbjørn Jensen, Hans Bijkerk (alle Dänemark), Bartosz Puzon (Polen), Alison Muir, Grace, Roger Harrison (alle England) wurden die Schiedsrichter in mehreren täglichen Praxis- und Theorieeinheiten intensiv geschult. Alle Spiele wurden teilweise durch mehrere Schiedsrichtercoaches begleitet und unter anderem mit Hilfe von Videomaterial der Spiele und FIBA Materialien bis spät abends nachbereitet. Die Schwerpunkte lagen auf der 3-Mann-Schiedsrichtertechnik (3PO), individual referee techniques (IOT), Kommunikation und Zusammenarbeit im Team.

Erfreulicherweise wurde Benjamin Dirks für ein Finalspiel als Crew Chief nominiert. Alle Schiedsrichter konnten wertvolle Erfahrungen in internationalen Spielen mit internationalen Schiedsrichter Kollegen sammeln, Verbesserungsvorschläge umsetzen und sich konkrete Ziele für die Zukunft setzen.

Bemerkenswert war die Jugendmannschaft aus Kenia. Mit nur fünf Paar Basketballschuhen angereist musste bei jedem Spielerwechsel ein aufwändiger Schuhtausch durchgeführt werden, bei dem die Schuhe jeweils möglichst eng oder möglichst weit geschnürt werden mussten, um das offensichtliche Verletzungsrisiko auf Grund der falschen Schuhgrößen zu minimieren. Die teilnehmenden Schiedsrichter sammelten ausreichend Spenden und organisierten das Sponsoring eines örtlichen Sportgeschäftes. Schon am zweiten Tag konnten den kenianischen Jugendspielern die fehlenden Basketballschuhe übergeben werden. Die Hintergründe mahnen alle Beteiligten stark zu Demut und Dankbarkeit. Das Motto „more than Basketball“ erschien hier geradezu greifbar.

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