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DBB-Damen: Mit Rückenwind nach Skopje

Nach dem herausragenden 97:58-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina in Weißenfels ist die deutsche Dame-Nationalmannschaft mit viel Rückenwind nach Skopje/MKD gereist (siehe Tabelle Qualifikationsgruppe unten). Die Aussichten auf eine erfolgreiche Qualifikation nach dem tollen Erfolg sind jetzt deutlich besser geworden. In Skopje steht am morgigen Sonntag, 27. November 2022, um 19.00 Uhr das nächste Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien auf dem Programm. „Ausrutscher verboten“ lautet das Motto vor dem Spiel, denn die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng und Deutschland muss im Februar 2023 noch gegen Belgien und in Bosnien und Herzegowina antreten. Für die EuroBasket Women 2023 in Israel und Slowenien qualifizieren sich die zehn Gruppensieger und vier Gruppenzweite aus acht der zehn Gruppen. Die Anreise nach Skopje verlief am sehr frühen Freitagmorgen ohne Probleme. Der Check in beim ersten Flug nach Wien verlief schnell und reibungslos, es gab kein Warten an der Sicherheitskontrolle. Der Flug ging pünktlich, in Wien wurden die nur 45 Minuten Übergang zum Weiterflug nach Skopje gemeistert, auch das Gepäck landete komplett in der nordmazedonischen Hauptstadt. Nach halbstündiger Fahrt vom Flughafen wurde im schönen Hotel mit sehr großen Zimmern direkt am Fluss Vardar und nicht weit weg vom Zentrum Quartier bezogen. Hopkins bat noch am selben Abend zum kurzen Training in der Spielhalle, heute wird zweimal trainiert, ehe es morgen ernst wird. Nordmazedonien kassierte am Donnerstag in Belgien eine ganz bittere 41:112-Niederlage. Bereits nach dem ersten Viertel (3:34 !) war klar, dass es ein Debakel geben würde. Nordmazedonien bestand fast ausschließlich aus Jelena Antic (15, 6 REB) und Aleksandra Stojanovska (14, 3 AST) und wird sich gewiss vor eigenem Publikum nicht wieder so abschießen lassen wollen. Volle Konzentration von Beginn an ist also für die deutschen Damen angesagt. Hier noch ein paar Schnappschüsse (Foto FIBA) vom Spiel gegen Bosnien und Herzegwonia in Weißenfels: Qualifikation EuroBasket Women 2023, Gruppe A Platz Name Siege Niederlagen Korbverhältnis Punkte 1. Belgien 2 1 277:183 5 2. Deutschland 2 1 225:183 5 3. Bosnien und Herzegowina 2 1 225:242 5 4. Nordmazedonien 0 3 146:265 3

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„So viele wie möglich für so lange wie möglich…“

Am 18. und 19. November 2022 fand im Haus des deutschen Sports in Frankfurt die 6. Internationale „iCoachKids“ Konferenz statt. 150 Teilnehmende aus ganz Europa sowie Gäste aus den USA und Südafrika nahmen an dem Kongress zum Kinder- und Jugendsport teil. Gastgeber der Konferenz war die Deutsche Sportjugend, die als Projektpartner am ERASMUS+ Projekt „iCoachKids+“ teilnimmt. Themen dieses Folgeprojektes von „iCoachKids“ und auch der Konferenz sind der Umgang mit dem Dropout von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport sowie die Talententwicklung. Über die zwei Tage befassten sich die Teilnehmenden in Vorträgen, Praxis- und Theorieworkshops unter dem Motto „As many as possible for as long as possible“ mit Aspekten rund um diese Themen. Mit dabei war eine größere Gruppe von Absolvierenden der Minitrainer-Offensive, die zur Teilnahme von FIBA Europe eingeladen worden war sowie weitere Teilnehmende aus dem deutschen Basketball. Auch unter den Referierenden war der deutsche Basketball gut vertreten. Die Bundestrainer Alan Ibrahimagic und Marius Huth boten gemeinsam einen Praxisworkshop zur Vermittlung von Spielintelligenz an, Dr. Antje Hoffmann (DBB-Schulsportkommission/MTO-Expertin) vom IAT hielt einen der Plenumsvorträge und DBB-Minireferent Tim Brentjes leitete eine Podiumsdiskussion mit Marius Huth, Dr. Antje Hoffmann, Christian Steinberg (Lead Peak Performance Program) und Jürgen Maaßmann (BBW) Video First iCK Champions 2022 „Austausch mit internationalen Gästen sehr spannend!“ „Für uns und unsere Trainer*innen ist neben den ganzen Impulsen aus den Einheiten gerade der Austausch mit den internationalen Gästen sehr spannend“, beschreibt Tim Brentjes die Erfahrungen. „Wir haben bspw. nach ihrem Workshop Gespräche mit unseren irischen Kolleg*innen von Sport Ireland Coaching begonnen, ob und wie wir von ihren Erfahrungen im Mädchensport und der Ausbildung für Mädchentrainer*innen profitieren können. Alle Teilnehmenden hier teilen ihre Ideen im Sinne des gemeinsamen Anliegens Kinder- und Jugendsport.“ Der DBB ist seit Jahren unterstützender Partner von „iCoachKids“, das sich inzwischen von einem ERASMUS+ Projekt zu einer globalen Bewegung entwickelt hat, die mit vielen Spitzenorganisationen im Sport wie FIBA oder UEFA zusammenarbeitet. „Im Rahmen der Ausbildung von Minitrainer*innen empfiehlt der DBB allen Teilnehmenden, das kostenlose E-Learning von „iCoachKids“ zu absolvieren. Von daher sind wir sehr froh, dass im Rahmen der Konferenz bekannt gegeben wurde, dass dieses nun komplett in deutscher Sprache zur Verfügung steht“ freute sich Jürgen Maaßmann, der Autor des Leitfadens Minibasketball. Doch die Bekanntgabe der deutschen Version war nicht das einzige Highlight aus Sicht der deutschen Teilnehmenden. Erstmalig wurde 2022 weltweit nach „iCoachKids-Champions“ gesucht, also nach Trainer*innen, die mindestens eine der 10 Regeln aus dem Selbstverständnis von „iCoachKids“ vorbildlich umsetzen. Diese Trainer*innen konnten von Kolleg*innen oder Eltern nominiert werden. Elf Trainer*innen wurden im ersten Jahr ausgewählt, darunter mit Martina Flerlage vom OSC Osnabrück auch eine Absolventin der Minitrainer-Offensive. Sie nahm vor Ort die Glückwünsche von den Vertreter*innen des „iCoachKids“ Komitees des ICCE (International Council for Coaching Excellence) Desiree Vardhan (Südafrika), Sheelagh Quinn (Irland) und Dr. Sergio Lara-Bercial (England) entgegen. Der Mitbegründer des Programms und ehemalige Basketballprofi Dr. Sergio Lara-Bercial schloss die Konferenz mit einer zentralen Botschaft: „Wir sind gemeinsam viel stärker und wenn wir uns nicht sicher sind, lasst uns die Kinder fragen.“ gab er den Teilnehmenden mit auf den Heimweg und rief damit zur weiteren Zusammenarbeit auf. Bereits im Januar wird er erneut in Deutschland zu Gast sein, wenn er am 14.01.23 als Experte im Rahmen der Minitrainer-Offensive referiert (Anmeldung zur Fortbildung). Weitere Stimmen und Informationen zur Konferenz und den Programmen gibt es auf den sozialen Kanälen von „iCoachKidsWorld“ und der Deutschen Sportjugend. In Kürze erscheint auch eine Episode dazu im „Coach 2 Coach“ Podcast, den die Trainerstudierenden von Minitrainer-Offensive und Nachwuchstrainer*innen-Ausbildung gemeinsam produzieren. (Foto in der Galerie: Deutschlands erste iCoachKids Champion: Martina Flerlage vom OSC Osnabrück mit Desiree Vardhan (Südafrika, r.), Sheelagh Quinn (Irland, 2. v.r.), Dr. Sergio Lara-Bercial (England, l.))

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WNBL-Vorschau: Vollgas Richtung Hinrundenende

Die WNBL bietet am kommenden Wochenende gleich drei absolute Spitzenspiele auf, wenn in drei Gruppen jeweils ungeschlagene Teams aufeinandertreffen. Da ist hochklassiger Mädchenbasketball vorprogrammiert.

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Trauer um Wessel Lücke

Der deutsche Basketball trauert um Wessel Lücke. Der jahrzehntelange „Macher“ des Göttinger Miniturnieres verstarb jetzt im Alter von 84 Jahren. Zeit seines „Basketball“-Lebens kümmerte sich der Verstorbene an vielen Stellen leidenschaftlich um die Geschicke des Basketball-Nachwuchses in Göttingen, in Niedersachsen und weit darüber hinaus. Mit einigen Mitstreitern rief Wessel Lücke im Jahr 1979 das Göttinger Miniturnier ins Leben, das über die folgende Jahre zum größten deutschen Basketball-Turnier für Kinder und Jugendliche der Mini-Altersklassen wurde. Als Organisationsleiter des jährlich stattfindenden Events war Lücke von 1979 bis 2014 im Einsatz. 2008 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, dazu wurde er 2014 zum Ehrenvorsitzenden der BG 74 Göttingen ernannt. Außerdem wurde er 2016 zum Ehrenmitglied des Niedersächsischen Basketballverbandes, dessen Goldene Ehrennadel Wessel Lücke bereits 1988 verliehen bekommen hatte. 2009 wurde Lücke vom Deutschen Basketball Bund mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. „Wessel Lücke hat sich um den Basketball in Deutschland sehr verdient gemacht. Besonders das Miniturnier in Göttingen wird für immer mit seinem Namen verbunden sein. Der DBB wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Foto: Swen Pförtner

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WNBL-Spielballpartner Molten startet die #KeepPlaying Kampagne

Der offizielle Ballpartner der WNBL startet die #KeepPlaying Kampagne zur Black Week mit einem besonderen Angebot für alle Mädchen und Frauen: Den „Magnetic Ball“, die limited Edition der Kampagne, gibt es mit 10% Rabatt – hier geht’s zum Angebot. Mit der #KeepPlaying Kampagne will Molten als offizieller Ballpartner der FIBA, die FIBA in ihrem Vorhaben, mehr junge Mädchen zum Basketballspielen zu animieren, unterstützen und auf den Umstand der hohen Drop-Out Rate aufmerksam machen – knapp 41% der aktiven Spielerinnen weltweit hören mit 20 Jahren auf ihrer Leidenschaft nachzugehen. Die Botschaft der Kampagne ist simpel: Mach weiter mit dem, was du liebst – spiel weiter Basketball! Der „Magnetic Ball“ ist im Einklang der #KeepPlaying Kampagne designed worden – bildlich gesprochen stellt der Ball ein Magnet dar, dass dich mit gleichgesinnten verbindet. Mit dem „Magnetic Ball“ bekommst du mehr Sichtbarkeit auf dem Court! Weitere Informationen zur Kampagne findest du ab sofort auf dem Instagram Account @molten.de – folge, um die Geschichten anderer Ballerinnen zu hören, oder markiere @molten.de in deiner Story, um deine Basketball-Geschichte zu teilen. #KeepPlaying

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DBB-Damen mit überragendem Auftritt

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat heute in Weißenfels mit einem überragenden Sieg gegen den EM-Fünften und WM-Teilnehmer Bosnien und Herzegowina gewaltig aufhorchen lassen. Das Team von Bundestrainer Walt Hopkins setzte sich gegen den favorisierten Gegner nach sehr starker Vortellung mit 97:58 (22:16, 27:23, 29:8, 19:11) durch. Dadurch wahrten die DBB-Korbjägerinnen ihre Chance auf die Qualifikation zur EuroBasket Women im kommenden Jahr in Israel und Slowenien. Am kommenden Sonntag, 27. November 2022, tritt die Mannschaft in Skopje gegen Nordmazedonien an. Hopkins startete mit Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Romy Bär, Ama Degbeon und Marie Gülich. Degbeon kümmerte sich um die eingebürgerte US-Amerikanerin Hurt. Nach über sechs Jahren Abstinenz in der „Natio“ erzielte Bär die ersten Punkte des Spiels. Und legte direkt einen Dreier nach (5:0, 3.). Vorne unterliefen der DBB-Auswahl einige Ballverluste, aber der Dreier von Brunckhorst, ein erfolgreicher Bär-Fastbreak und Punkte von Degbeon bedeuteten das 12:4 (5.), Auszeit Bosnien. Mit ihrem ersten Ballkontakt erhöhte Alina Hartmann auf 15:4 (6.), Anna Lappenküper betrat erstmals für die DBB-Damen das Feld. Lediglich bei den Anspielen unter den Korb wirkte Deutschland unsicher, sonst lief die Partie bis dahin rund (18:8, Dreier Fiebich, 7.). Degbeon verteidigte herausragend, Hartmann hielt ihr Team vorne (20:12, 10.). 10:0- vs 12:3-Lauf Der Rhythmus der Deutschen war jetzt etwas dahin, die Führung schmolz, der Gegner kam durch zwei Dreier zum Ausgleich (26:26, 13.). Nach einem 10:0-Lauf des Gegners brachte Deutschland durch Gülich wieder Punkte auf das Scoreboard (28:30, 14.), ehe Degbeon Deutschland per „and one“ wieder nach vorne brachte. Brunckhorst zeigte sich auch aus der Distanz bestens aufgelegt und traf zum 34:30 (15.). Degbeon und Gülich sorgten für das 38:32, die Reboundüberlegenheit half jetzt enorm. Die DBB-Auswahl hatte nach 17 Minuten mit einem 12:3-Lauf gekontert (40:33). Die nächsten Szenen gehörten Gülich, die sich mehrfach am gegnerischen Brett durchsetzen konnte (44:35, 19.). Brunckhorst netzte ihren dritten Dreier (mit Brett), zur Pause führten die Gastgeberinnen zweistellig: 49:39. Alle Infos, Ergebnisse und Statistiken zur EM-Qualifikation der Damen Hartmann „dreht durch“ Im Rahmen des Spieles wurden Katharina Fikiel, Laura Hebecker und Finja Schaake aus der Nationalmannschaft verabschiedet. DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Armin Andres und DBB-Vizepräsident Werner Lechner überreichten Präsente. Deutschland kam gut aus der Kabine (55:41, Gülich, 23.), hatte sich offenbar fest vorgenommen, die Gäste nicht mehr ins Spiel zurückzulassen. Bär baute den Vorsprung aus, es sah richtig gut aus für die ING-Korbjägerinnen (57:41, 24.). Die 1.112 Zuschauer*innen standen hinter ihrem Team, Degbeon kassierte ihr drittes Foul. Gülich war kaum zu stoppen, sie bediente Luisa Geiselsöder ganz stark zum 61:43 (26.). Der vierte Dreier von Brunckhorst und vier (!) weitere Distanztreffer durch Hartmann ließen den Gegner verzweifeln (78:45, 29.). Jessika Schiffer feierte ihr Debüt im Nationaltrikot, nach drei Vierteln hieß es 78:47. Sensationell! Im Schlussabschnitt ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr anbrennen. Spätestens beim 83:49 nach fünf Schiffer-Punkten war die Partie entschieden (32.). Doch es ging um jeden Punkt, denn in der Gruppe sind noch verschiedene direkte Vergleiche möglich. So hieß es bis zum Ende konzentriert zu bleiben. Bosnien und Herzegowina wirkte völlig konsterniert und fand überhaupt kein Mittel gegen die DBB-Auswahl. Lokalmatadorin und Debütantin Laura Schinkel wurde vom Publikum bei ihrem ersten Einsatz gefeiert. Der Vorsprung wuchs auf über 40 Punkte (93:50, 37.). Auch Emma Eichmeyer debütierte noch, am Ende war großer Jubel angesagt!   „Als Team hat es heute richtig Spaß gemacht“ Alina Hartmann: „Es ist natürlich schön, wenn jeder Wurf fällt, aber ich muss sagen, dass es als Team heute richtig Spaß gemacht hat. Wir haben hart gearbeitet die letzten Tage, hatten keine Pause nach den Ligaspielen, wir waren alle mit der richtigen Einstellung da und haben uns heute einfach selbst belohnt. Ich habe mir einfach vorgenommen cool zu bleiben, was auch immer passiert, nehme ich mit und das hat gut geklappt heute.“ Walt Hopkins: „Ich habe erwartet, dass wir heute rauskommen und gut spielen. An einen solch hohen Sieg habe ich natürlich nicht gedacht, aber wir haben uns jetzt in die bestmögliche Position gebracht. Nach der Pause haben wir die Ballverluste reduziert, waren am Brett erfolgreich und haben ganz viele Dinge richtig gut gemacht. Es war großartig, dass ich alle zwölf Spielerinnen einsetzen konnte. Jede ist aufs Feld gekommen und hat uns etwas gegeben. Es ist immer schön, wenn sich die harte Arbeit aus dem Training auszahlt.“ Für Deutschland spielten: Romy Bär (Rheinland Lions, 12), Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr, 11), Ama Degbeon (BKG Prima Akademia/HUN, 11), Emma Eichmeyer (GiroLive Panthers Osnabrück, 0), Leonie Fiebich (Casademont Zaragoza/ESP, 7), Luisa Geiselsöder (La Roche Vendee/FRA, 4), Sonja Greinacher (Team Bundeswehr, 7), Marie Gülich (Valencia BC/ESP, 18), Alina Hartmann (Rutronik Stars Keltern, 17), Anna Lappenküper (Rheinland Lons, 0), Jessika Schiffer (Rider University/USA, 5), Laura Schinkel (GISA Lions MBC, 2). Boxscore

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Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen

Keine guten Nachrichten für die DBB-Damen kurz vor dem morgigen EM-Qualifikationsspiel in Weißenfels gegen Bosnien und Herzegowina (19.00 Uhr, Tickets, live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal der FIBA). Bundestrainer Walt Hopkins muss kurzfristig auf Marie Reichert (Foto re., GiroLive Panthers Osnabrück, verletzt) und Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern, Daumenverletzung) verzichten. Somit stehen dem Head Coach 13 Spielerinnen zur Verfügung.

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„Die Kinder sind jetzt Feuer und Flamme!“

In der Woche vom 14. bis 18. November 2022 fand die zweite Auflage der Basketball-Grundschulwoche des DBB statt. Fast 16.000 Kinder an 104 Grundschulen konnten sich über Aktionspakete mit insgesamt mehr als 1.000 Minibällen, Stationskarten, Stempeln, Bannern und Aufklebern freuen. Darüber hinaus wurden über 6.000 Spielabzeichen in Bronze an die teilnehmenden Schulen verteilt. Erstmalig wurden gemischte Ballpakete mit Bällen der Größen 4 und 5 verteilt, um speziell auch Kindern aus der ersten Klasse die Teilnahme zu erleichtern. Für die Lehrkräfte an den Grundschulen gab es im Vorfeld einen digitalen Vorbereitungsabend sowie ein umfassendes Paket mit Lehrmaterial des DBB und natürlich das Begleitheft zur Grundschulwoche. Über 500 Schulen hatten sich bundesweit für ein Aktionspaket beworben, doch auch die Schulen, die kein Paket bekommen haben, konnten 2022 teilnehmen. Alle Materialien zur Durchführung wie Begleitheft, Stationsschilder, Laufkarten und Arbeitsblätter standen zum Download zur Verfügung und auch die Vorbereitungsabende standen diesen Schulen offen. Etliche Schulen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch und bekommen nun in der Adventszeit noch ein kleineres Ballpräsent als Anerkennung. Auf dem Programm standen für jedes Kind dann sechs Stationen aus den Bereichen „Koordination“, „Gesundheit“, „Technik“ und „Spielen“, die die Lehrkräfte aus einem Katalog im Begleitheft auswählen konnten. An vielen Orten wurden sie dabei von Partnervereinen unterstützt. „2023 eine weitere Auflage“ „Wir konnten eine gute Abdeckung über fast alle Bundesländer erreichen“, freut sich DBB-Vizepräsident Stefan Raid, der selber eine Schule in Hamburg besuchte, um sich ein Bild zu machen. „Die große Nachfrage bestätigt uns in unserem Tun und wir sind froh, dass wir bereits jetzt zusagen können, dass es 2023 eine weitere Auflage geben wird. Das verdanken wir nicht zuletzt der Unterstützung unseres Gesundheitspartners vivida bkk und des FIBA Europe Youth Development Funds“, so der Verantwortliche für Schulsport im DBB-Präsidium weiter. Die größte Teilnehmendenzahl erzielte die Möwensee-Schule in Berlin-Wedding mit 550 Kindern. Hier fand dann auch der diesjährige zentrale Pressetermin statt. Mit dabei die Geschäftsführerin der Deutschen Schulsportstiftung Friederike Sowislo, die betonte, wie wichtig solche Maßnahmen der Spitzenverbände für den Schulsport sind und wie sehr die Pandemie gerade in dem Bereich noch nachwirkt. Gleichzeitig wies sie auf den gemeinsam mit den Spitzenverbänden entwickelten Grundschulwettbewerb hin, den es im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ seit 2022 gibt. U15-Head Coach Marius Huth und DBB-Ehrenmitglied Heinz-Michael Sendzik betonten die Rolle der Schule als Start von Basketball-Laufbahnen für Spieler*innen aber auch für Trainer*innen. „Den Einfluss von guten Sportlehrkräften dürfen wir nicht unterschätzen und daher müssen wir alles daransetzen, ihnen dabei zu helfen, unseren Sport im Unterricht vorzustellen und Kindern eine freudvolle Erfahrung damit zu ermöglichen“, so die beiden Berliner unisono. Für DBB-Schulsportreferent Tim Brentjes beginnt nun die Nachlese, aber das erste Feedback stimmt auch ihn sehr positiv. „Die Rückmeldungen der Schulen sind überragend. Wir haben in der Zusammenarbeit unserer Schulsportkommission und mit den Kolleg*innen von der vivida bkk ein abwechslungsreiches Programm geschaffen, das die Schulen und vor allem die Kinder sehr gut angenommen haben. Wir haben zahlreiche Bilder und Danksagungen bekommen und werden uns auch mit den Anregungen für das nächste Jahr intensiv auseinandersetzen.“