30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

q7is7v86hrp1fqkf9fr9

U18-Jungen für Albert Schweitzer Turnier nominiert

Vom 3. – 11. April findet das diesjährige Albert Schweitzer Turnier (AST) in Mannheim und Viernheim statt (Tickets gibt es hier). Die U18-Jungen treffen dort in Gruppe A auf Bahrain, Slowenien, Japan, Schweden und die Türkei. Hierfür wurden von Bundestrainer Alan Ibrahimagic folgende 17 Spieler nominiert: – Lucai Anderson (Trinity Christian High School/USA) – Fin Borczanowski (ALBA Berlin/LOK BERNAU) – Lars Danziger (Porsche BBA Ludwigsburg) – William Dopfer (Advance Lambert High School/USA) – Kilian Drück (FB Bayern München Basketball) – Jamie Edoka (Eintracht Frankfurt/SKYLINERS) – Moritz Grüß (RASTA Vechta/RASTA Academy) – Dusan Ilic (Telekom Baskets Bonn/Dragons Rhöndorf) – Anton Kemmer (ALBA Berlin/LOK BERNAU) – Felix Kiehlneker (ratiopharm ulm/OrangeAcademy/BBU ‘01 ) – Lukas Klein (ALBA Berlin/LOK BERNAU) – Leonard Kröger (Paderborn Baskets) – Epke Kruthaup (RASTA Vechta/RASTA Academy) – Lars Lenke (Nürnberg Falcons/hapa Ansbach) – Paul Plato (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) – Caspar Vossenberg (FC Bayern München Basketball) – Kenan Youdom (Bild oben, Porsche BBA Ludwigsburg) Das Team wird betreut von Delegationsleiter Werner Lechner, Bundestrainer Alan Ibrahimagic, den Assistant Coaches Kheeryoung Rhee und Dejan Stojanovski, Athletik-Trainer Julian Morche, Teamarzt Thomas Voit, der Physiotherapeut Peter Laskowski und dem Teambetreuer Jan Peter Schlund. Spielplan 4. April 2026 um 20.00 Uhr gegen Bahrain 5. April 2026 um 19.30 Uhr gegen Slowenien 6. April 2026 um 19.30 Uhr gegen Türkei 8. April 2026 um 20.00 Uhr gegen Schweden 9. April 2026 um 20.00 Uhr gegen Japan

1

U18-Mädchen für Albert Schweitzer Turnier nominiert

Vom 3. – 11. April findet das diesjährige Albert Schweitzer Turnier (AST) in Mannheim und Viernheim statt (Tickets gibt es hier). In diesem Jahr feiern wir eine Premiere, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers spielen auch die U18-Mädchen. Bei einem 4-Nations-Turnier wird die deutsche Mannschaft auf Japan, Serbien und Italien treffen. Hierfür wurden von Bundestrainerin Constanze Wegner und Bundestrainer Heiko Czach folgende 14 Spielerinnen nominiert: – Lena Bjeltschik (Osterather TV/VfL VIACTIV-AstroLadies Bochum) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Emily Haux (HTG Bad Homburg) – Diana Ivancic (MTV Stuttgart) – Laura Knaup (Osterather TV/VfL VIACTIV-AstroLadies Bochum) – Carla Koch (BasCats Heidelberg) – Nala Koletzki (Huntington Prep/USA) – Katara Lischka (MTV Stuttgart) – Karla Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Leni Ruholl (GiroLive Panthers Osnabrück) – Noemi Schönauer (Post SV Nürnberg) – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Mia Wiegand (Foto oben, QOOL Sharks Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV-Phoenix Hagen/Herner TC) Das Team wird betreut von Delegationsleiter Joachim Spägele, Bundestrainerin Constanze Wegner und Bundestrainer Heiko Czach, den Assistant Coaches Janet Fowler-Michel und Rouven Behnke, Athletik-Trainer Cieran Anderson, Teamarzt Dr. Mirko Wasgien, der Physiotherapeutin Anika Fromme und der Teambetreuerin Alessa Schwarting. Spielplan 8. April 2026 um 17.45 Uhr gegen Serbien 9. April 2026 um 17.45 Uhr gegen Japan 10. April 2026 um 17.45 Uhr gegen Italien

_SOW0246

WNBL-Rückblick: Main Sharks machen TOP4-Einzug perfekt

Die Main Sharks haben es geschafft! Nach dem Titelgewinn in der Vorsaison steht das Team von Michael Wiegand zum zweiten Mal in Folge im TOP4. Mit einem souveränen Sieg über BASS Berlin tüteten die Main Sharks den zweiten Sieg und damit die Serie ein. In den restlichen Viertelfinalpartien konnten sich ALBA, Hagen und die TS Jahn den Matchball sichern. In der Abstiegsrunde feierte Bonn den Klassenerhalt während es im Norden noch kein Aufatmen gab. Viertelfinale TG Main Sharks Würzburg – BASS Berlin 63:37 Nachdem das Hinspiel noch phasenweise auf Augenhöhe war, glich das zweite Aufeinandertreffen einem Klassenunterschied. Besonders defensiv überzeugten die Main Sharks auf ganzer Linie und ließen im ersten und dritten Viertel weniger als acht Punkte zu. Offensiv konnte sich Würzburg wie immer auf das Duo aus Mia Wiegand (21 PTS, 14 REB) und Moescha Bakam (10 PTS, 8 REB) verlassen. Bei den Gästen kam lediglich Maxine Eloi-Adolphe (13 PTS) auf über zehn Punkte. ALBA Berlin – USC Freiburg 67:64 Die Freiburger Aufholjagd kam zu spät und Berlin sichert sich Spiel eins. Nachdem ALBA zur Pause komfortabel führte, arbeiteten sich die Gäste im dritten Viertel zurück ins Geschehen. Angeführt von der starken Karla Paradzik (22 PTS, 11 REB) ging Freiburg Anfang des Schlussviertels sogar in Führung. Doch ALBA schlug ebenfalls zurück und drehte die Partie. Trotz des Ausfalls von Matilde Rimoldi und der offensiv unauffälligen Mathilda Haensch, hatten die Berlinerinnen in Persona Carolina Heymann (17 PTS, 11 REB, 8 STL) und Lilli Schultze (17 PTS, 10 REB) den längeren Atem. TS Jahn München – Junior-Team Osnabrück/Artland 80:47 Keine Überraschungen in München. Die TS Jahn gab vor heimischem Publikum von Beginn an den Ton an und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Bei Osnabrück lief offensiv nur wenig zusammen, was sicherlich auch daran lag, dass München Leni Ruholl gut im Griff hatte. Lediglich Teodora Zecevic lieferte mit 17 Punkten zuverlässig. Auf der Gegenseite glänzten die beiden Guards Anna Matic (19 PTS) und Emma Steinbicker (22 PTS). Mit dem Sieg machten die Gastgeber einen großen Schritt Richtung TOP4-Comeback. Phoenix-TSV Hagen – MTV Stuttgart 74:65 Nach einem schwachen ersten Viertel, steigerten sich die Gäste und verlangten Hagen im Schlussviertel alles ab. Bis auf vier Punkte kam an den TSV ran, ehe Lana Schlegel mit vier wichtigen Punkten den Deckel drauf machte. Auf Hagener Seite lauteten die Garanten für den Heimsieg aber Darina Zraychenko (20 PTS) und Lia Wasielewski (21 PTS). Bei den Gästen waren Diana Ivancic (13 PTS) und Katara Lischka (16 PTS) am auffälligsten. Nachdem Hagen bislang nur selten gefordert wurde, dürfen wir gespannt auf das Rückspiel in Stuttgart sein. Alle Spieltermine und weitere Infos Abstiegsrunde Nord Mitteldeutsche Basketball Academy – Metropolitain Girls 69:56 Die MBA springt mit dem Heimsieg über Recklinghausen zurück an die Tabellenspitze und kann sich nun mit einem Sieg am letzten Spieltag in Neuss retten. Die Gäste kamen erst in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, mussten aber dann aber im Schlussviertel einsehen, dass die MBA heute den Sieg mehr wollte. Trotz 22 Punkte von Tabea Kluss und 19 Punkte von Stella Reinike gingen die Gäste leer aus, stehen aber weiterhin mit Platz zwei über dem Strich und haben noch zwei Partien gegen Braunschweig vor der Brust. Für Hallenser avancierten Elisabeth Böhlert (19 PTS) und Alicia Rosanke (17 PTS) zu den Matchwinnerinnen. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – TG Neuss Junior Tigers 57:51 Braunschweig sichert sich den zweiten Sieg gegen Neuss und springt damit zunächst auf den dritten Platz. In einer sehr defensiv geprägten Partie, lagen beide Mannschaften bis in die Schlussphase auf Augenhöhe. Beim Stand von 51:48, kam die Offensive der Gäste aber beinahe komplett zum Erliegen und Braunschweig konnte dank Topscorerin Rania Ayadi (16 PTS, 7 REB) den Sieg festmachen. Während Neuss nun dringend einen Sieg im letzten Spiel braucht, können sich die Braunschweiger noch mit eigenen Kräften retten. Abstiegsrunde Süd Talents BonnRhöndorf – Porsche BBA Ludwigsburg 94:31 Für die Gäste aus Ludwigsburg gingen die Lichter am Wochenende aus. Nach einer deutlichen Niederlagen in Bonn, ist der Meister aus 2024 abgestiegen. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit, verlor man in der zweiten Halbzeit gänzlich den Faden und erzielte lediglich sechs Punkte. Bonn dagegen lief heiß und zog dank Laila Bagagnan (21 PTS), Linda Thimm (16 PTS) und Hana Bajramovic (15 PTS) immer weiter davon. Die Talents sichern damit den Klassenerhalt, da das RegioTeam nach der Niederlage in Hofheim ebenfalls außer Reichweite bleibt. Rhein-Main Baskets – RegioTeam Stuttgart 68:64 Stuttgart verspielt den Klassenerhalt und gibt seine Pausenführung nach dem Wechsel her. Der späte 7:0-Lauf der Hessen entschied die Partie schlussendlich zu Gunsten der Gastgeber, die ihren fünften Sieg feierten. Angeführt von Maya Czirwittzky (17 PTS), Maya Bauer (13 PTS, 22 REB) und Helen Grgat (12 PTS) bleiben die Baskets in den Playdowns ungeschlagen. Stuttgart wird sich nach einer schwierigen Saison in der Qualifikation neu formieren müssen. Hoffnungsträgerinnen wie Julia Geiger (24 PTS) und Rika Windgasse (14 PTS) sollten den Schwaben in der Quali aber gute Chancen ermöglichen.

v90pasrsrdnjpz5kipmv

WM-Quali: DBB-Damen ungefährdet gegen Kolumbien

Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im vierten Spiel ihren dritten Sieg gefeiert. Gegen Kolumbien gewann das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute in Lyon/FRA trotz personeller Engpässe ungefährdet mit 78:57 (23:16, 19:15, 18:15, 18:11). Es folgt ein spielfreier Tag, ehe es zum Abschluss am kommenden Dienstag, 17. März 2026, um 17.00 Uhr gegen Nigeria geht (ab 16.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). „Slow“ Start Nyara Sabally (Beelastungssteuerung) und Alexandra Wilke (erkrankt) fehlten dem deutschen Team heute. Die erste Fünf bildeten Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Kaum 17 Stunden nach dem Ende des Spiels gegen Frankreich begann die Partie. Und die DBB-Auswahl war zu Beginn nicht richtig auf dem Feld (1:9, 4.), Lange nahm eine frühe Auszeit. Fiebich brach den Bann mit einem Dreier, Peterson punktete und Eichmeyers Dreier bedeutete nach fünf Minuten den 9:9-Ausgleich, Bessoir sorgte kurze Zeit später aus der Distanz für die erste deutsche Führung (14:11, 7.). Es sollte der erste und letzte Führungswechsel in diesem Spiel bleiben, 23:16 hieß es nach zehn Minuten. Bisweilen ruppig Noch immer war der Auftritt der Deutschen nicht souverän, aber man hielt den Gegner jetzt zumindest auf Abstand. Eichmeyer hatte viele gute Szenen und traf auch zum 28:18 nach zwölf Minuten. Es gelang mehrfach in Folge den Gegner zu stoppen, vorne belohnte man sich aber zunächst nicht. Bis sich der Dreier von Alina Hartmann zum 31:20 in den kolumbischen Korb senkte und Britta Daub ebenfalls „für drei“ das 34:20 besorgte (15.). Lange wechselte seine Spielerinnen munter durch, die Partie plätscherte in diesen Minuten etwas dahin und war bisweilen ruppig (36:24, 18.). Nina Rosemeyer erzielte ihre ersten drei Punkte für die A-Damen (42:26, 20.), zur Pause lautete der Spielstand 42:31. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Nicht schön, aber … Immer zum richtigen Zeitpunkt streute das DBB-Team Dreier ein. Das half, um bei den Kolumbianerinnen erst gar keinen Glauben an ein Comeback mehr aufkommen zu lassen. Hartmann stellte nach 25 Minuten auf 54:38. So pendelte der Vorsprung der Deutschen immer zwischen zehn und 20 Punkten hin und her, ohne dass es den Anschein hatte, dass noch Wesentliches passieren könnte. Nach 30 Minuten lag Deutschland mit 60:46 in Front. Jetzt wurde die Begegnung auch zu einer Kräftefrage. Beim 66:46 nach dem fünften Hartmann-Dreier war das Spiel aber entschieden. Am Resultat tat sich anschließend nichts Entscheidendes mehr. In der Crunchtime dominierte Deutschland offensiv nochmal und stellen so auf das Endergebnis 78:57. „Es war ein schwerer Start für uns“ Alina Hartmann: „Wir hatten alle ein bisschen schwere Beine heute. Da ist man um so glücklicher, wenn die Würfe fallen. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, aber wir haben uns noch gefunden. Der Fokus geht jetzt auf das Spiel am Dienstag gegen Nigeria.“ Olaf Lange: „Es war ein schwerer Start für uns. 17 Stunden nach dem Frankreichspiel. Das lag uns noch in den Knochen. Auch mit zwei Spielerinnen weniger in der Rotation. Trotzdem haben wir uns den Sieg erkämpft und darauf bin ich stolz. Wir haben heute viel von außen geworfen, weil die Kolumbianerinnen die Zone gut zugemacht haben. Jetzt müssen wir uns wieder erholen und Dienstag gegen Nigeria steht dann ein weiterer Test an.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 7 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Jennifer Crowder 2 Herner TC Leonie Fiebich 11 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 9 Saarlouis Royals Alina Hartmann 17 ALBA BERLIN Britta Daub 3 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 9 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 15 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer 5 ALBA BERLIN Patricia Broßmann 0 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Basketball Villeurbanne 14.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Deutschland (GER) - Frankreich (FRA)

Foto: camera4

WM-Quali: DBB-Damen unterliegen Favorit aus Frankreich

Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament gegen die Favoritinnen aus Frankreich verloren. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange musste sich heute in Lyon/FRA mit 63:85 (14:29, 21:18, 15:22, 13:16) geschlagen geben. Frankreich ist auch bereits für die WM 2026 in Berlin qualifiziert. Morgen geht es für Deutschland bereits um 15.30 Uhr mit der Partie gegen Kolumbien weiter (ab 15.15 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). 0:11-Lauf Nyara Sabally war bei Deutschland wieder mit dabei und bildete mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner die Startformation. Frankreich musste wegen einer Gehinrerschütterung zwar auf Centerin Malonga verzichten, konnte aber rein nominell das komplettere Team aufbieten. Doch davon war zum Auftakt wenig zu spüren. Sabally erzielte due ersten vier Punkte, Eichmeyer kümmerte sich stark um Frankreichs Star Gabby Williams und traf. Dann kam Frankreich ein paar Mal unter dem Korb zum Erfolg, aber Deutschland blieb durch Bühner dran (9:12, 4.). Der Druck der französischen Defense wuchs, einige deutsche Würfe fielen nicht (9:18, 7.). Nach elf unbeantworteten Punkten des Gegners brach Peterson den Bann, aber das DBB-team leistete sich schon im Spielaufbau zu viele Ballverluste (11:27, 9.). Der Dreier von Britta Daub tat gut, nach dem ersten Viertel war der Rückstand aber deutlich (14:29). Deutschland wehrt sich Es stimmte noch nicht im deutschen Team, weder offensiv noch defensiv. Frankreich dominierte eindeutig und kam mehrfach zu leichten Punkten. Außerdem holten sich die Französinnen deutlich mehr Rebounds (18:33, 12.). Fiebich checkte mit einem Dreier zum 21:33 ein (13.), Auszeit Frankreich. Bühner setzte sich schön durch und ein paar Mal hatte man das Gefühl, dass sich auf deutscher Seite ein Rhythmus einstellen könnte. Aber dann machten vermeidbare Fehler mehrfach die deutschen Bemühungen zunichte (23:40, 15.). Zudem kam das dritte Foul von Eichmeyer sehr früh. Aber Deutschland wehrte sich, hatte durchaus gute Szenen (32:47, Alex Wilke, 19. | 35:47, 3er Sabally, 20.) und entschied den zweiten Spielabschnitt für sich. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA Alle Infos zur WM-Qualifikation Schwach aus der Distanz Frankreich kam wach aus der Kabine und markierte gleich die ersten vier Punkte (35:51, 21.). Die Französinnen zogen weiter davon, aber dann tankte sich Eichmeyer erfolgreich durch und Peterson schloss einen Fastbreak zum 41:58 ab (24.). Der Wille zurück in die Partie zu kommen, war deutlich zu spüren, aber das ließen die Gastgeberinnen nicht zu. Sie blieben immer aggressiv und agierten häufig an der Grenze des Erlaubten. Fiebich hielt physisch dagegen, die Antwort von Frankreich folgte prompt (43:63, 26.). Mehr als fünf deutsche Punkte in Folge waren in dieser Phase nicht drin, so blieb Frankreich deutlich vorne (48:65, 28.). Gleich sechs deutsche Dreier in Folge drehten sich aus dem französischen Korb und verhinderten eine echte Aufholjagd. Bühner punktete zum 50:65 (29.), noch schien nicht alles verloren. Doch die letzten Szenen des dritten Viertels gehörten wieder Frankreich (50:69). Frankreich bleibt stark Konnte es noch ein Comeback der deutschen Korbjägerinnen geben? Nach 32 Minuten sah es nicht danach aus. Williams hatte drei Freiwürfe zum 50:72 versenkt und alles sprach für einen französischen Erfolg. Durch gute Ballbewegung kam der Ball zu Eichmeyer, die traf und für’s And-One an die Freiwurflinie kam und so drei Punkte holte (53:72). Doch die Französinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und versenken drei Dreier hintereinander (53:81, 34.). Sabally kam an die Freiwurflinie, doch konnte auch dort keine Punkte für Deutschland holen. In der Verteidigung schlugen sich die Deutschen in dieser Phase gut und konnten zunächst weitere Punkte verhindern. An der Freiwurflinie verwandelte nun Peterson zwei Würfe zum 55:81 (37.).  Kurz später eine gute Phase von Deutschland. Zwei Dreier von Hartmann und Punkte von Wilke, was den Rückstand zwar nochmal verringerte, aber die Französinnen überzeugten weiterhin (63:83, 38.).  Die letzten Punkte der Partie fielen in der 39. Minuten durch Frankreich und der Endstand hieß 63:85. „Wir haben als Mannschaft nie aufgegeben“ Nyara Sabally: “ Es ist nicht so geendet wie wir wollten, aber wir sind immer noch in einem Prozess. Die Französinnen haben unsere Schwächen gesehen und daraus müssen wir jetzt lernen. Mit Olaf als Coach fühlen wir uns alle richtig gut. Er weiß, wo Spielerinnen gut spielen und setzt uns richtig ein. Bis zur WM ist noch Zeit, aber wir haben auf jeden Fall das Potential.“ Olaf Lange: „Die Französinnen waren in allen Hinsichten klar besser. Körperlich sind sie uns momentan einfach überlegen. Sie sind einfach eine gute Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir haben als Mannschaft nie aufgegeben. Die Spielerinnen haben sich die ganze Zeit weiter angefeuert. Die Chemie im Team stimmt. Jetzt blicken wir auf die nächsten Spiele.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson 13 ESB Villeneuve d’Ascq/FRA Alexandra Wilke 6 Rutronik Stars Keltern Jennifer Crowder dnp Herner TC Nyara Sabally 10 New York Liberty/WNBA Leonie Fiebich 7 Valencia/ESP|New York Liberty/WNBA Emma Eichmeyer 7 Saarlouis Royals Alina Hartmann 6 ALBA BERLIN Britta Daub 3 Eisvögel USC Freiburg Frieda Bühner 11 Movistar Estudiantes Madrid/ESP Emily Bessoir 0 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Nina Rosemeyer dnp ALBA BERLIN Patricia Broßmann 0 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Basketball Villeurbanne 12.03.2026
Wommen’s Basketball World Cup 2026
Qualifying Tournament
Philippinen (PHI) - Deutschland (GER)
Team Deutschland
Foto: camera4

WM-Quali DBB-Damen: Morgen „Spitzenspiel“ gegen Frankreich

Nach zwei Spieltagen des Women’s Basketball World Cup Qualification Tournament in Lyon/FRA stehen Gastgeber Frankreich und Deutschland ungeschlagen an der Spitze der Tabelle. Nicht übertrieben also, wenn man vor dem morgigen Aufeinandertreffen von einem „Spitzenspiel“ spricht. Eines unter ungleichen Voraussetzungen allerdings, denn während Frankreich in nahezu Bestbesetzung antritt, fehlen bei der deutschen Mannschaft bekanntlich einige ganz wichtige Spielerinnen (ab 20.15 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). „Konkurrenzfähig!“ Und so stellt Bundestrainer Olaf Lange vor dem Spiel auch klar: „Frankreich hat hier sieben oder acht WNBA-Spielerinnen mit dabei. Uns fehlen hier fünf unserer Top-10-Spielerinnen. Das ist also eine enorme Herausforderung für uns. Wir werden aber natürlich unser Bestes geben und ich erwarte, dass wir konkurrenzfähig sind. Im Moment investieren wir aber mehr in die Verbesserun unseres Spiels und weniger in die Ergebnisse. Im Moment ist Frankreich sicher der Favorit. Wir sind auf den Positionen vier und fünf nicht so stark vertreten wie normalerweise, sind also viel kleiner. Und Frankreich ist auf allen Positionen athletisch, ich würde das nicht nur auf die großen Positionen beschränken. Wir werden auf allen Positionen sehr gefordert sein. Es kommt sicher auf unser Herz an, wie hart wir kämpfen. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ Frankreich Ebenso wie Deutschland hat Frankeich bisher zwei leichte Siege einfahren können: 115:66 gegen die Philippinen und 88:48 gegen Kolumbien. Das Team steht in der Weltrangliste auf Platz drei (Deutschland Zwölfter) und begeisterte vor allem bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, als es im Viertelfinale die deutsche Mannschaft ausschaltete, bis ins Endspiel vorstieß und dort gegen den haushohen Favoriten USA nur hauchdünn mit einem Punkt Differenz verlor. Viele der Spielerinnen von damals stehen auch jetzt im französischen Kader. Bisher punkten gleich fünf Spielerinnen im Schnitt zweistellig: Migna Toure (15, Besiktas Istanbul/TUR), Dominique Malonga (14,5, Fenerbahce Istanbul/TUR), Janelle Salaun (13, USK Prag/CZE), Alexia Chery (12,5, Villeneuve/FRA) und Leila Lacan (11,5, Basket Landes/FRA). Die größten Stars der Französinnen, Gabby Williams (Fenerbahce Istanbul/TUR) und Marine Johannes (Galatasaray Istanbul/TUR), halten sich hingegen noch etwas zurück. Man darf gespannt sein, wie stark Deutschland dagegen halten kann. ———————————————————————————————————– Spielplan WM-Quali Sa., 14. März 2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Frankreich So., 15. März 2026, 15.30 Uhr: Deutschland – Kolumbien Di., 17. März 2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Nigeria Alle Spiele live und kostenlos bei MagentaSport Hier noch einige Fotos vom gestrigen Spiel gegen die Philippinen: Fotos: DBB/Camera 4 Spielplan, Ergebnisse und weitere Infos auf der Event-Website

GasolPauWWC2026

Pau Gasol globaler Botschafer des Women’s Basketball World Cup 2026

Pau Gasol wurde zum globalen Botschafter des FIBA Womens Basketball World Cup 2026 ernannt und wird seine Unterstützung für den renommierten Wettbewerb fortsetzen, nachdem er diese Rolle bereits bei der vorherigen Ausgabe 2022 in Sydney innehatte. Gasol, der 2025 in die FIBA Hall of Fame aufgenommen wurde und Gewinner sowie MVP der FIBA-Weltmeisterschaft 2006 ist, gilt als Basketballlegende und wird seinen Status innerhalb des Sports und darüber hinaus nutzen, um für das diesjährige Großereignis in Berlin zu werben und die weltweit steigende Popularität und das Wachstum des Frauenbasketballs hervorzuheben. „Außergewöhnliches Wachstum“ „Diese Weltmeisterschaft wird das außergewöhnliche Wachstum widerspiegeln, das der Frauenbasketball weltweit erlebt. Das Talentniveau, die Wettbewerbsfähigkeit und das globale Interesse an diesem Sport nehmen weiter zu, und dieses Turnier wird ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne für den Sport sein.“ Gasol hat sich leidenschaftlich für den Frauenbasketball eingesetzt und investiert seit mehr als vier Jahren in diesen Sport. Seine Ernennung spiegelt seinen Wunsch wider, diese Dynamik fortzusetzen. Er ist zudem die zweite Basketball-Ikone, die diese Rolle übernimmt, nachdem zuvor die US-Legende und FIBA-Hall-of-Fame-Mitglied der Klasse von 2026, Sue Bird, als globale Botschafterin des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 bekannt gegeben wurde. Sydney 2022 Als globaler Botschafter trug Gasol vor vier Jahren dazu bei, dass Sydney 2022 als die beste FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen aller Zeiten gefeiert wurde – mit 1,1 Milliarden Impressionen und 14 Millionen Interaktionen auf sozialen Plattformen weltweit sowie einer Rekordzuschauerzahl von 145.000 während des Turniers. Gasol weiß auch, was es braucht, um bei einer FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft erfolgreich zu sein. Er hinterließ während seiner eigenen glanzvollen Karriere mit Spanien einen bleibenden Eindruck und trat bei drei verschiedenen Auflagen an. Bei seinem Debüt 2002 in Indianapolis verhalf er seinem Land zu einem Platz unter den ersten Fünf, indem er mehr als 19 Punkte pro Spiel erzielte. Größter Moment Der größte Moment für Gasol kam dann, als er sein Land bei der Ausgabe 2006 in Japan zum Titel führte. Mit spektakulären 21,2 Punkten und 9,4 Rebounds pro Spiel sowie einer beeindruckenden Trefferquote von 63,1 Prozent aus dem Feld wurde er zum MVP gekürt – ein Erfolg, der bis heute zu den größten Errungenschaften des spanischen Basketballs zählt. Auch auf kontinentaler Ebene war er unaufhaltsam und bleibt einer der erfolgreichsten FIBA-EuroBasket-Spieler der Geschichte: Er nahm an sieben Auflagen teil, gewann 2009, 2011 und 2015 den Titel und wurde 2009 und 2015 zum MVP gekürt. Aktiv abseits des Courts Neben seinen Erfolgen auf dem Spielfeld ist Gasol auch seit seinem letzten Auftritt für Spanien bei den Olympischen Spielen in Tokio vor fünf Jahren – seiner fünften Teilnahme am olympischen Basketballturnier – weiterhin erfolgreich. Seit seinem Rücktritt vom Profibasketball konzentriert er sich auf drei Hauptbereiche: seine institutionelle Rolle im Sport, die Bekämpfung von Fettleibigkeit bei Kindern sowie Investitionen in Sport, Gesundheit und Wellness. Die FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 findet vom 4. bis 13. September statt und ist nach 1998 bereits das zweite Mal, dass Deutschland Gastgeber dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs ist. Die FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 wird an zwei erstklassigen Austragungsorten, nämlich der Arena Berlin und der Max-Schmeling-Halle, ausgetragen und umfasst ein auf 16 Mannschaften erweitertes Teilnehmerfeld. Die Teilnehmerliste wird nach Abschluss der bevorstehenden Qualifikationsturniere zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen 2026 bestätigt.

DSC08393

WNBL-Vorschau: Stoppt Freiburg ALBA auf dem Weg zum Heim-TOP4?

Nachdem in der vergangen Woche Würzburg die zweite Playoffrunde mit einem souveränen Sieg gegen BASS Berlin eröffnen konnte, starten nun sechs weitere Teams in die letzte Runde vor dem TOP4 in Berlin. Austräger ALBA erwartet Freiburg und das Junior-Team Osnabrück reist zur TS Jahn München. Im Kampf um den Klassenerhalt hoffen die MBA und Braunschweig den Keller zu verlassen. Im Süden kann Bonn einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Viertelfinale ALBA Berlin – USC Freiburg Die Gastgeber hatten mit den Bascats aus Düsseldorf wenig Mühen und zogen mit zwei deutlichen Siegen ins Viertelfinale. Freiburg setzte sich spektakulär in drei Spielen gegen den Post SV Nürnberg durch, wird aber für den Rest der Playoffs auf Frederike Askamp verzichten müssen. Die Center-Spielerin fällt mit einer Ellenbogenverletzung bis auf Weiteres aus und hinterlässt im Freiburger Frontcourt eine große Lücke. Diese hoffen unter anderem Karla Paradzik, Lara Gierlich und Amelie Mbah zu füllen. Auf der Gegenseite steht besonders Carolina Heymann im Fokus, die bislang über 30 Punkte in den Playoffs averagt. Mathilda Haensch und möglicherweise Lilli Schultze könnten ihre Größenvorteile im geschwächten Breisgauer Frontcourt nutzen. Wir sehen ALBA im Vorteil, rechnen aber mit Gegenwehr. Tipp: 2:1 ALBA TS Jahn München – Junior-Team Osnabrück/Artland Die Gäste bezwangen den SC Rist Wedel in zwei Spielen und schafften somit den Sprung ins Viertelfinale. Für die TS Jahn ging es in das Duell mit den Junior Falcons, welches man problemlos für sich entscheiden konnte. Während die Gäste schon mit dem Einzug in die zweite Playoffrunde zufrieden sein können, geht es für die Gastgeber um mehr. Alles außer der Einzug ins TOP4 wäre eine Enttäuschung. Somit erwarten wir einen ungefährdeten Sieg der Münchener. Tipp: 2:0 München TG Main Sharks Würzburg – BASS Berlin (1/0) Würzburg mühte sich zwar in Phasen gegen die Berliner, fuhr aber besonders dank Mia Wiegand (18 PTS) und Moescha Bakam (16 PTS) einen letztendlich klaren Sieg ein. Nun gilt es für die Main Sharks den Deckel zuhause zu zumachen. BASS wird ein kleines Wunder brauchen um den 17-Punkte-Rückstand wettzumachen. Unsere Tendenz geht klar Richtung Gastgeber. Tipp: 2:0 Würzburg Phoenix-TSV Hagen – MTV Stuttgart Stuttgart lieferte die größte Überraschung der ersten Playoffrunde und entzauberte die etwas personalgeschwächten Basket-Girls aus Heidelberg. Mit den Hagenern wird es nun keinesfalls einfacher. Der Gastgeber machte mit Lichterfelde kurzen Prozess und blieb in den bisherigen zwölf Saisonspielen ungeschlagen. Wir erwarten dass das Team von Headcoach Marsha Owusu Gyamfi auf Kurs bleibt und den MTV in zwei Spielen hinter sich lässt. Tipp: 2:0 Hagen Abstiegsrunde Süd Talents BonnRhöndorf (2/2) – Porsche BBA Ludwigsburg (1/3) Ludwigsburg bracht dringend Punkte, um dem Abstieg noch von der Schippe zu springen. Unterliegt man gegen die Talents, wird man sich zwei Jahre nach dem Titelgewinn für die kommende Spielzeit neu qualifizieren müssen. Bonn kann gleichermaßen den Klassenerhalt sichern. Dafür braucht es neben einem eigenen Erfolg Schützenhilfe der Rhein-Main Baskets, die auf das RegioTeam Stuttgart treffen. Wir tippen auf einen Bonner Heimsieg. Rhein-Main Baskets (4/0) – RegioTeam Stuttgart (1/3) Was für Ludwigsburg gilt, gilt auch für das RegioTeam. Bei einer Niederlage kann einen nur noch ein Sieg der BBA retten. Wir sehen den Gastgeber, der bereits die Klasse halten konnte, im Vorteil. Obgleich das erste Aufeinandertreffen vor 14 Tagen nur mit drei Punkten zu Gunsten der Hessen entschieden wurde, glauben wir an die Heimstärke der Baskets. Abstiegsrunde Nord Mitteldeutsche Basketball Academy (2/2) – Metropolitain Girls (2/1) Etwas überraschend sicherten sich die Girls das Hinspiel und zogen an der MBA vorbei. Diese muss nun punkten um die beiden vorangegangenen Niederlagen auszugleichen. Auch wenn sich die MBA in einer Formkrise befindet, tippen wir auf einen Heimsieg und den damit verbundenen Sprung aus der Abstiegszone. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (1/2) – TG Neuss Junior Tigers (2/2) Braunschweig hielt die Hoffnung auf eine späte Rettung am Leben. Mit einem knappen Sieg gegen Neuss befindet man sich nun in Schlagdistanz auf die Junior Tigers. Diese empfangen am letzten Spieltag die MBA und könnten mit einem Auswärtssieg möglicherweise an die Tabellenspitze springen. Für uns ist Neuss Favorit, aber die Vorwoche bewies das noch Leben in den Girls Baskets steckt. Alle Spieltermine und weitere Infos