30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

C4GBRGER20250622-019

Damen-WM: Verkaufsstart der Tagestickets für WM-Finalrunde

Berlin – Basketballfans dürfen sich freuen: Ab Mittwoch, den 04.02.2026, 10 Uhr, sind die Tagestickets für die Finalrunde des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 erhältlich. Alle Spiele der entscheidenden Turnierphase werden in der Berlin Arena (Uber-Platz 1, 10243 Berlin) ausgetragen und versprechen Basketball auf höchstem internationalem Niveau. In der Finalrunde stehen am Dienstag (08.09.) sowie Mittwoch (09.09.), zunächst die Qualifikationsspiele für das Viertelfinale auf dem Programm. In diesen hochbrisanten Begegnungen treffen jeweils die Zweit- und Drittplatzierten der Gruppen aufeinander und kämpfen um den Einzug in die Runde der letzten acht. Das Viertelfinale folgt am Donnerstag, den 10.09., ehe am Finalwochenende (12.09. & 13.09.) die Medaillen vergeben werden. „Gerade die KO-Spiele sind das Herzstück einer Weltmeisterschaft – hier entscheidet sich alles in einem Spiel. Die Spannung, die Intensität und die Emotionen sind für Fans wie Spielerinnen gleichermaßen einzigartig. Berlin wird in diesen Tagen die Bühne für absoluten Weltklasse-Basketball sein“, sagt der DBB-Präsident Ingo Weiss. Tagestickets für die Qualifikationsspiele sind bereits ab 29 € in der Preiskategorie 4 erhältlich und ermöglichen den Zugang zu allen Spielen des jeweiligen Tages in der Berlin Arena. Mit dem Start dieser Verkaufsphase gehen für den Moment die letzten verfügbaren Tickets für das Finalwochenende in den Verkauf. Wer die entscheidenden Spiele um den Weltmeistertitel live erleben möchte, sollte sich daher frühzeitig Tickets sichern. Die Tagestickets für die Finalrunde sind ab dem morgigen Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:00 Uhr, online und erhältlich im Ticketshop. Sichern Sie sich jetzt ihre Tickets! Weitere Informationen sind über die offiziellen Kanäle des Deutschen Basketball Bundes verfügbar.

v0p6prx2i3gkggflrlsc

World Cup Qualifier: Welt- und Europameister in Bamberg gegen Zypern

Im Juli 2026 stehen der deutschen Herren-Nationalmannschaft – amtierender Welt- und Europameister – die letzten beiden Partien der ersten Qualirunde bevor. Im Rahmen der FIBA World Cup Qualifers 2027 geht es gegen Israel und Zypern. Zunächst am Freitag, 03. Juli 2026, auswärts gegen Israel und dann wenige Tage später am Montag, 06. Juli 2026, vor heimischem Publikum in der Brose Arena in Bamberg (Spielbeginn 19.00 Uhr, jeweils kostenlos bei MagentaSport, Ticketvorverkauf ab Donnerstag, 05. Februar 2026, 12.00 Uhr, hier). Ob das deutsche Team um Bundestrainer Álex Mumbrú im Juli bereits für die zweite Runde qualifiziert sein wird, hängt auch von den beiden anstehenden Partien im Februar/März gegen Kroatien ab. Nachdem man mit zwei Siegen über Israel und Zypern starten konnte, kämpft man in Zagreb und später Bonn um die vorübergehende Tabellenführung. Sollte das DBB-Team sich unter den drei besten Teams der Gruppe befinden, geht die Reise Richtung Katar weiter. Zypern Die bisherige Länderspiel-Bilanz zwischen Deutschland und Zypern fällt mit 3:0 klar für die DBB-Herren aus. Zuletzt sah man sich im November 2025, wo das deutsche Team nach etwas müder ersten Halbzeit schlussendlich einen ungefährdeten 83:64-Sieg in Limassol einfahren konnte und somit das Jahr 2025 erfolgreich abschloss. Zuvor traf man während der EM-Quali 2001/02 auf den Inselstaat. Dort sorgten unter anderem Ademola Okulaja, Sven Schultze und Patrick Femerling für zwei deutliche Erfolge. Bis auf wenige Ausnahmen spielen beinahe alle Akteure der zypriotischen Nationalmannschaft in der heimischen Liga. Hier stehen besonders Keravnos BC und Petrolina AEK im Fokus. Aeneas Jung steht beim deutschen Zweitligist Kirchheim Knights unter Vertrag. EuroBasket-Topscorer Darral Willis Jr., der in der Quali bislang nicht auflief, spielt in China. Im Hinspiel kristallisierten sich besonders der schnelle Guard Filippos Tigkas und die Schützen Nikos Stylianou sowie Ioannis Giannaras als Aktivposten heraus. Alle Infos zur WM-Quali Der Modus Insgesamt 80 Nationalmannschaften aus den vier FIBA-Regionen Afrika (16 Mannschaften), Nord- und Südamerika (16 Mannschaften), Asien und Ozeanien (16 Mannschaften) und Europa (32 Mannschaften) nehmen an den Qualifikationsturnieren (Qualifiers) für den FIBA Basketball World Cup 2027 teil. In sechs „Fenstern“ werden jeweils zwei Spiele pro Fenster auf Heim- und Auswärtsbasis ausgetragen (Ausnahme Afrika). Nach der ersten Runde mit den ersten drei Fenstern kommen die jeweils besten drei Teams einer Gruppe unter Mitnahme aller Resultate weiter und werden mit den besten drei Teams der Parallelgruppe zusammengelegt (insgesamt vier Gruppen mit je sechs Teams). Es folgen weitere drei Fenster mit den Spielen gegen die neu hinzugekommenen Teams. Die jeweils besten drei Teams dieser Gruppen sind für den World Cup 2027 qualifiziert. Die Zeitfenster wurden wie folgt festgelegt: 24. November bis 02. Dezember 2025 23. Februar bis 03. März 2026 29. Juni bis 07. Juli 2026 24. August bis 01. September 2026 23. November 23 bis 01. Dezember 2026 22. Februar bis 02. März 2027 Spieltermine DBB-Herren Fr., 28. November 2025: Deutschland – Israel 89:69 Mo., 01. Dezember 2025: Zypern – Deutschland 64:83 Do., 26. Februar 2026: Kroatien – Deutschland So., 01. März 2026: Deutschland – Kroatien Fr., 03. Juli 2026: Israel – Deutschland Mo., 06. Juli 2026: Deutschland – Zypern Der Standort Der Homecourt der BMA365 Bamberg Baskets bietet ein Fassungsvermögen von knapp 6.000 Zuschauern. Zuletzt beheimatete dieser die deutschen Herren am 23. Februar 2025. Damals traf man zum Abschluss der EM-Quali auf Bulgarien und gewann mit 94:85. Mit insgesamt 33 Partien ist Bamberg hinter Berlin und Bremerhaven der dritthäufigste Standort für DBB-Heimspiele. „Freak City“ wurde seinem Ruf in den letzten Jahren mehr als gerecht und die stimmungsvolle Halle wird auch dem Spiel gegen Zypern eine tolle Atmosphäre bieten. Tickets Ticketvorverkauf für das Länderspiel gibt es ab Donnerstag, 05. Februar 2026, 12.00 Uhr in unserem DBB-Ticketshop Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen. Tickets ab 19 €.

_FL07728-Verbessert-RR

WNBL-Rückblick: ALBA behält weiße Weste

Wir schauen vollständigkeitshalber auf die drei Nachholspiele der letzten Woche. Bis auf die Partie zwischen den Rhein-Main Baskets und den Talents BonnRhöndorf haben nun alle Mannschaften die Hauptrunde abgeschlossen. Am 15. Februar starten dann die Playoffs bzw. Playdowns. NORD Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – SC Rist Wedel 58:63 Schon am Mittwochabend sicherte sich der SC Rist Wedel (6/4) den zweiten Platz. Mit einem knappen Sieg in Braunschweig (1/9), der mit Sicherheit auch der klammen Personaldecke geschuldet war beendete der SC die Saison mit sechs Siegen und trifft nun Osnabrück. Ohne Arwen Röhrl, Samira Kama, Emma Ladiges und Elisabeth Hütteroth drehten die Gäste die Partie erst im vierten Viertel. Offensive Last schulterten besonders Imani-Lou Nyassi (18 PTS) und Helene Ehmer (16 PTS). Die Gastgeber um Topscorerin Cherise McCaw (15 PTS), konnten sich trotz dreier Double-Doubles (Rania Ayadi, Giuliana Sciaraffia und Mie Frese) nicht für den engagierten Auftritt belohnen. BASS Berlin – ALBA Berlin 60:63 Im Berliner Stadtduell behält der Spitzenreiter ALBA (10/0) die Oberhand und schließt die Hauptrunde ungeschlagen ab. Für BASS (5/5) bleibt der dritte Platz und das Achtelfinal-Matchup mit den Cologne Regio Ladies. Bei den Gästen musste man mit Matilde Rimoldi, Mathilda Haensch und Carolina Heymann gleich auf drei wichtige Spielerinnen verzichten. Dafür sprangen Helene Lehmann (14 PTS, 6 STL) und Alma Nedo (12 PTS, 11 REB) in die Bresche. MITTE Basket-Girls Rhein-Neckar – Talents BonnRhöndorf 75:54 Bonn (0/9) verschlief den Start und das Ende und unterliegt deutlich in Heidelberg. Die Basket-Girls, die ohne Carla Koch, Leonie Pfanzelt und Leni-Schramm Bünning vor allem auf Greta Metz (22 PTS, 8 REB, 4 STL) setzten, spielten einen ansehnlichen Teambasketball und erspielten sich 20 Assists. In den Playoffs wartet nun Aufsteiger MTV Stuttgart. Bonn hat noch ein Nachholspiel gegen die Baskets vor der Brust, welches für die Playdowns noch eine Rolle spielen kann. Alle Spieltermine und weitere Infos

27.05.2023 NBBL/JBBL TOP4

NBBL gGmbH: Tobit Schäfer neuer Geschäftsführer

Zum 15. Januar startet Tobit Schäfer als neuer Geschäftsführer der NBBL gGmbH. Der 29-Jährige komplettiert somit das Front-Office der NBBL in der Geschäftsstelle in Hagen um Marketing Manager Cedric Hebbelmann und den dualen Studenten Mats Eiseler. Über Tobit Schäfer Der studierte Sportwissenschaftler war zuletzt beim Westdeutschen Hockey-Verband als Referent für Sportentwicklung und Vereinsmanagement tätig, wo er Vereine in strukturellen und organisatorischen Fragestellungen unterstützte, Entwicklungsprozesse begleitete und für die Organisation des Spielbetriebs zuständig war. „Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus der Verbandsarbeit in meine neue Aufgabe einzubringen und gemeinsam mit dem Team die Weiterentwicklung des Sports aktiv mitzugestalten.“ NBBL gGmbH verabschiedet Geschäftsführer Uwe Albersmeyer und Liga Manager Andreas Polaczek Nach etwas mehr als vier Jahren verlässt Liga Manager Andreas Polaczek das Ligabüro auf eigenen Wunsch. Die NBBL gGmbH dankt ihm für seinen herausragenden Einsatz und wünscht ihm für seine berufliche wie private Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Ebenfalls verabschiedet die NBBL gGmbH ihren langjährigen Geschäftsführer der Nachwuchsligen, Uwe Albersmeyer, der die Liga seit ihrer Gründung begleitet hat und nach knapp 20 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand tritt. „Mit der Gründung der NBBL vor rund 20 Jahren verfolgten wir das Ziel, die Jugendarbeit in Deutschland nachhaltig voranzubringen und bundesweit zu strukturieren. Die aktuellen Erfolge als amtierender Welt- und Europameister unterstreichen die Wirksamkeit dieses Ansatzes. Es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieser Entwicklung gewesen zu sein.“ Die NBBL gGmbH bedankt sich bei Uwe Albersmeyer für sein außergewöhnliches Engagement und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute

gqezmgg5z79pyi2kmhuh

Weiblicher Nachwuchs vor erstem Lehrgang in 2026

Für den anstehenden Lehrgang des weiblichen Nachwuchsbereich (U16 – U18) vom 31. Januar bis 04. Februar 2026 im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum haben die Bundestrainer:innen Constanze Wegener und Heiko Czach ihre Nominierungen bekannt gegeben. U16-Mädchen – Emilia Atsür (TSVE Bielefeld/Junior-Team Osnabrück/Artland) – Karolina Bajai (ALBA Berlin) – Selin Bandirma (MTV Stuttgart) – Matilda Blanarik (TS Jahn München) – Lilli Böhme (ChemCats Chemnitz) – Luana Coaja (TSV Neuburg, TSV Schwaben Augsburg) – Maya Czirwitzky (Eintracht Frankfurt/Rhein-Main Baskets) – Sofia Fenoll Nahr (Valencia Basket/ESP) – Lana Förster (Cologne Regio Ladies) – Carolina Heymann (ALBA Berlin) – Annalena Jungmichel (ALBA Berlin) – Melissa Koloszar (BG Zehlendorf/TuS LIchterfelde) – Magdalena Körbel (TSV Nördlingen) – Cherise McCaw (MTV Wolfenbüttel/Girls Basket Braunschweig) – Alisa Milow (TG Würzburg) – Ami Mörk (TK Hannover) – Alma Nisch (ALBA Berlin) – Nele Prowaznik (TK Hannover/Junior-Team Osnabrück/Artland) – Clara Rink (BASS Berlin) – Catharina Schlechter (SG Saarlouis/Dillingen Diamonds) – Ella Schrader (Homburger TG) – Leni Sittmann (Trimmelter SV/DJK MJC Trier) – Emilia Strahinjic (Bramfelder SV/SC Rist Wedel) – Jamie Zentgraf (BSG Ludwigsburg) U17-Mädchen – Moescha Bakam (TG Würzburg) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt/Rhein-Main Baskets) – Mathilda Haensch (ALBA Berlin) – Mette Härtel (ChemCats Chemnitz) – Silvia Heide (TS Jahn München) – Elisabeth Hütteroth (SC Rist Wedel) – Laura Jordan (TG Würzburg) – Amelie Mbah (Eisvögel USC Freiburg) – Karla Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Leonie Pfanzelt (TSG Bruchsal/USC Heidelberg) – Leni Schramm-Bünning (USC Heidelberg) – Linda Thimm (Talents BonnRhöndorf) U18-Mädchen – Frederike Askamp (Eisvögel USC Freiburg) – Lena Bjeltschik (Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV/VfL Viactiv-AstroLadies Bochum) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Emily Haux (Falcons Bad Homburg) – Diana Ivancic (MTV Stuttgart) – Laura Knaup (Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV/VfL Viactiv-AstroLadies Bochum) – Carla Koch (USC Heidelberg) – Viviane Langer (SB DJK Rosenheim) – Katara Lischka (MTV Stuttgart) – Ella Panke (ALBA Berlin) – Arwen Röhrl (SC Rist Wedel) – Leni Ruholl (Giro Live Panthers Osnabrück) – Noemi Schoenauer (Post Nürnberg) – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Sarah Siebold (TuS Lichterfelde/BG Zehlendorf) – Mia Wiegand (TG Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV Hagen/Herner TC) Betreut werden die Teams von des Bundestrainer:innen Constanze Wegener und Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Corina Kollarovics, Helena Eckerle, Alexandra Maerz und Leonie van Doorn, den Athletiktrainer:innen Marie Schober, Oliver Barth und Cieran Anderson, den Physiotherapeutinnen Barbara Britsch, Lena Jannsen und Elisabeth Tzschentke und den Teambetreuerinnen Nina Kühhorn, Emily Kuper und Alessa Schwarting.

Cover_4x5_1

DBB-Podcast: Baseline zu Baseline – Admin Edition

Unsere Admins sind zurück am Mikrophon. Nachdem sie euch über den letzten Sommer mit bestem Meme-Content versorgt haben, geht es nun frisch ins Neue Jahr 2026. In der ersten Folge von „Baseline zu Baseline (Admin Edition)“ lassen die Hosts Aleyna und Jakob das Jahr 2025 nochmal Revue passieren und sprechen über ihre persönlichen Highlights. Wie war die Aftershowparty in Riga und warum hat zumindest einer der Beiden mittlerweile höchstwahrscheinlich Einreiseverbot in Finnland? Dazu gibt es eine erste kleine Vorschau auf das Jahr 2026 und warum man die Damen-WM im September unter keinen Umständen verpassen sollte. Nach einem kleinen Schlenker zum NBA-Spiel in Berlin und Eindrücken vor Ort, verraten unsere Hosts noch wer ihr/ihre Spieler/Spielerin des Jahres 2025 war. Also reinhören angesagt und lasst uns gerne eure Rückmeldung da. Viel Spaß!

DSC_0958

WNBL-Rückblick: Lichterfelde sichert Playoffs gegen Wedel

Die Hauptrunde der WNBL-Saison 2025/2026 ist Vergangenheit. In einem spektakulären Finale verpasste RegioTeam Stuttgart aufgrund eines einzelnen Punkts die Playoffs und der MTV München sichert trotz Niederlage Platz vier. Ebenfalls in die Playoffs schaffte es der TuS Lichterfelde. Osnabrück überholt Düsseldorf und Würzburg krönt sich zum Gruppensieger. NORD BASS Berlin – Mitteldeutsche Basketball Academy 56:57 Trotz des knappen Sieges der MBA (4/6) bei BASS Berlin (5/4), geht es für die Hallenser in die Playdowns. In einer ausgeglichenen Partie, kontrollierten die Gastgeber die erste Hälfte, bekamen die MBA nach dem Seitenwechsel aber nicht in den Griff und gaben die Führung her. Im letzten Viertel wurde es dann nochmal dramatisch. Nachdem Maxine Eloi-Adolphe BASS mit 54:53 in Führung brachte (03:10), erlahmten beide Offensiven und erst in der Schlussminute drehte Magdalena Zimmermann den Spielstand (54:55). Olivia Ihssen (13 PTS, 14 REB) antwortete mit noch 15 Sekunden (56:55). In den finalen Sekunden nutzte Ronja Meixner (12 PTS, 12 REB) einen Foulpfiff, um mit zwei getroffenen Freiwürfen den Sieg der Gäste zu sichern. Trotz dieser starken Moralleistung, bleibt die MBA hinter Lichterfelde, da diese zu hause Wedel schlagen konnten. Für Elisabeth Böhlert (20 PTS) und Co. gilt es sich nun für die Abstiegsrunde zu wappnen. TuS Lichterfelde – SC Rist Wedel 58:55 Lichterfelde (4/6) sichert die Playoffs dank eines hart erkämpften Sieges gegen Wedel (5/4). Die Gäste gingen mit einer knappen Führung in die Pause, gaben den Sieg aber ähnlich wie in der Vorwoche im vierten Viertel her. Nachdem Helene Ehmer (18 PTS, 10 REB) per Dreier zum 53:53 ausglich, blieben beiden Teams knapp zwei Minuten auf der Uhr. Sarah Siebold (13 PTS, 11 REB, 4 AST) und Emily Petko setzten in der Schlussphase die entscheidenden Akzente. Lichterfelde stellte damit ebenfalls auf vier Siege und gewinnt den direkten Vergleich mit der MBA. Wedel trifft zum Hauptrundenabschluss am Mittwoch auf Braunschweig. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – ALBA Berlin 51:113 Es war die erwartet deutliche Angelegenheit zwischen den Girls Baskets (1/8) und ALBA (9/0). Offensiv lief es für die Gastgeber, die ohne Rania Ayadi auskommen mussten gar nicht so schlecht. Defensiv bekam man aber zu keinem Zeitpunkt auf die Berlinerinnen, die mit 113 Punkten ihren Saisonbestwert aufstellten. Besonders auffällig präsentierte sich Carolina Heymann (23 PTS, 10 REB), die neben Matilde Rimoldi (16 PTS), Mathilda Haensch (12 PTS) und Carlotta Kreinsen (11 PTS, 14 REB) das ALBA-Kollektiv anführte. WEST Junior-Team Osnabrück/Artland – Metropolitain Girls 85:48 Einen wichtigen Heimsieg konnte das Junior-Team (6/4) zu hause gegen die Metropolitain Girls (1/9) einfahren. Mit dem souveränen Sieg zog man an den Bascats Düsseldorf vorbei und geht nun auf Platz drei in die Playoffs. Wegbereiter waren in erster Linie Leni Ruholl (19 PTS, 15 REB) und Teodora Zecevic (15 PTS, 5 REB). Für die Girls um Topscorerin Francesca Hülsmann (12 PTS) geht eine komplizierte Hauptrunde zu Ende und man nimmt immerhin einen Sieg in die Playdowns mit. TG Neuss Junior Tigers – Phoenix-TSV Hagen 29:109 Hagen (10/0) überrollt Neuss (1/9) und schließt die zweite Hauptrunde in Folge mit zehn Siegen ab. Mit der Tatsache dass Hagen mehr Freiwürfe traf als Neuss Freiwürfe und Feldwürfe zusammen sollten die Kräfteverhältnisse schnell erklärt sein. Ohne Darina Zraychenko, zogen Emma Huppertz (32 PTS, 15 REB, 5 STL), Hannah Abramowski (26 PTS, 8 REB) und Lia Wasielewski (22 PTS, 6 STL) die Fäden. Die Phoenixe treffen im Achtelfinale nun auf Lichterfelde. Rhein Bascats Düsseldorf – Cologne Regio Ladies 38:74 Ohne Laura Knaup und Lena Bjeltschik blieben die Bascats (5/5) gegen die Regio Ladies (7/3) chancenlos. Nach einigen schwächeren Wochen, fanden die Kölnerinnen die richtige Antwort und fuhren dank Alma Schiffer (21 PTS) und Lana Förster (17 PTS) den siebten Sieg ein. In den Playoffs wartet nun entweder BASS Berlin oder Rist Wedel. Für die Bascats geht es aufgrund des Sieges von Osnabrück auf den vierten Platz, mit dem man in der ersten Runde nach Berlin zu ALBA muss. Alle Spieltermine und weitere Infos MITTE Junior Falcons Homburg – Basket-Girls Rhein-Neckar 46:71 Falcons (4/6) bekommen Offensive gegen Rhein-Neckar (8/1) nicht auf den Court und unterliegen deutlich. Besonders in der ersten Halbzeit wirkten die Gastgeber mit der Offensivpower der Basket-Girls überfordert. In toller Form präsentierten sich hingegen Leni Schramm-Bünning (16 PTS, 5 REB), Carla Koch (14 PTS, 9 REB, 5 STL, 6 BLK) und Greta Metz (13 PTS, 11 REB). Rhein-Neckar schließt damit eine tolle Saison auf dem zweiten Platz ab und erwartet nun den MTV Stuttgart. Für die Falcons geht es gegen die TS Jahn München. TG Main Sharks Würzburg – Post SV Nürnberg 79:65 Würzburg (9/1) sichert Gruppensieg mit souveränem Sieg gegen Nürnberg (6/4). Vom Start weg dominierten die Gastgeber und ließen den SV erst in der zweiten Halbzeit etwas zur Entfaltung kommen. Noemi Schoenauer (21 PTS) und Rosina Ortelli (17 PTS) stemmten sich vergebens gegen die vierte Niederlage. Mia Wiegand (27 PTS, 7 REB) und die Sharks blieben aber zum neunten Mal auf der Erfolgsstraße und empfangen nun auf dem Weg ins TOP4 den MTV München. Nürnberg reist zum USC Freiburg. SÜD RegioTeam Stuttgart – Porsche BBA Ludwigsburg 83:66 Ein Punkt fehlte dem RegioTeam Stuttgart (2/8) am Ende gegen Ludwigsburg (2/8), um trotz des deutlichen Sieges in die Playoffs zu kommen. Bei der BBA feierten Soraya Kozjek und Jamie Zentgraf ihr Comeback konnten aber beide nichts an der deutlichen Niederlage und dem Einzug in die Playdowns ändern. Stuttgart mit einer der stärkeren Saisonleistungen, die aber am Ende im Dreiervergleich nur zu einem Gleichstand mit dem MTV München führte. Beide Mannschaften hatten die gleiche Korbdifferenz (im Dreiervergleich). Somit ging es einen Schritt weiter und die Korbdifferenz auf die gesamte Saison zählte. Dort stehen die Münchener deutlich besser da und blieben somit trotz Niederlage auf Platz vier. Der Sieg spielte für Stuttgart um Topscorerin Rika Windgasse (31 PTS) trotzdem eine Rolle, da er mit in die Abstiegsrunde genommen wird. TS Jahn München – USC Freiburg 73:64 Das Topspiel zwischen München (10/0) und Freiburg (8/2) geht im Schlussviertel an den Gastgeber. Freiburg lieferte eine gute Auswärtspartie und hielt das Spiel lange offen. Knackpunkt war das vierte Viertel. Mit noch knapp neun Minuten lag man 51:56 vorne und musste dann aber einen 16:0-Lauf der TS Jahn hinnehmen, der das Spiel drehte. Davon erholten sich die Breisgauer nicht mehr. Mit zehn Punkten im letzten Viertel avancierte Matilda Blanarik (22 PTS) zur Matchwinnerin. Bei Freiburg erzielte Karla Paradzik mit 18 Zählern den Bestwert. MTV Stuttgart – MTV München 71:58 Mit einem blauen Auge schaffte es der MTV München (2/8) in die Playoffs. Hätte das RegioTeam einen Punkt mehr erzielt oder weniger kassiert, hätten die Münchener die Playoffs streichen müssen. Gleichermaßen hielt man die Niederlage gegen den MTV Stuttgart so in Maßen, dass man über die gesamte Saison eine bessere Korbdifferenz gegenüber dem RegioTeam hat und somit auf Platz vier bleibt. Azra Dzinic hatte hierbei mit 23 Punkten den größten Anteil. Beim MTV Stuttgart überragte erneut die formstarke Diana Ivancic (24 PTS). Die Schwaben werden es im Achtelfinale gegen Rhein-Neckar trotzdem schwer haben.

Olympische Spiele Paris 2024
Basketball Lille 29.07.2024
Vorrunde Frauen Damen
Deutschland (GER) - Belgien (BEL)
Jukie VANLOO (Belgien, No.35)
Jubel
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Women’s World Cup 2026: Belgian Cats – Europe’s Finest!

An dieser Stelle stellen wir Ihnen Monat für Monat die bereits jetzt qualifizierten Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Belgien. Women’s World Cup 2026: Belgian Cats – Europas Meisterinnen der Nervenstärke Spielintelligenz, taktische Reife, physische Präsenz und eine außergewöhnliche Coolness in den entscheidenden Momenten – all das vereinen die Belgian Cats, Belgiens Basketballdamen, in beeindruckender Konstanz. Als Europameisterinnen 2025 haben sie sich frühzeitig für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin qualifiziert und ihren Anspruch untermauert, nicht nur zur europäischen, sondern zur weltweiten Elite zu gehören. Belgien hat sich in den vergangenen Jahren von einem Geheimtipp zu einer festen Größe im internationalen Damenbasketball entwickelt. Der Kader ist über Jahre zusammengewachsen, Schlüsselspielerinnen stehen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, und die Spielidee ist klar erkennbar: Kontrolle statt Hektik, Präzision statt Risiko – und maximale Effizienz, wenn es darauf ankommt. EuroBasket Women 2025 – Titelverteidigung mit perfekter Bilanz Bei der FIBA Women’s EuroBasket 2025 bestätigten die Belgian Cats eindrucksvoll ihre Vormachtstellung in Europa. Ungeschlagen marschierten sie durch das Turnier und verteidigten ihren Titel aus dem Jahr 2023 – ein starkes Signal an die internationale Konkurrenz. Schon in der Gruppenphase überzeugte Belgien mit Balance und Tiefe im Kader. In der K.-o.-Runde steigerten sich die Cats weiter, dominierten das Viertelfinale gegen Deutschland und behielten auch im engen Halbfinale gegen Italien die Nerven. Das Finale gegen Spanien wurde schließlich zum emotionalen und sportlichen Höhepunkt des Turniers. Das dramatische EuroBasket-Finale 2025 – Meisterinnen im letzten Viertel Zehn Minuten vor dem Ende des Finals gegen Spanien stand das Spiel auf Messers Schneide. Belgien ging mit einem knappen Rückstand ins Schlussviertel, während Spanien mit aggressiver Defense und viel Erfahrung versuchte, das Tempo zu kontrollieren. Die Offensive der Cats stockte phasenweise, Würfe fielen nicht – und doch blieb Belgien trotz eines zweistelligen Rückstands ruhig. In diesen letzten zehn Minuten zeigte sich die ganze Reife dieses Teams. Die Defensive wurde nochmals verschärft, Passwege zugestellt, Rebounds konsequent gesichert. Offensiv übernahm Emma Meesseman Verantwortung: mit wichtigen Abschlüssen aus der Mitteldistanz, klugen Pässen aus dem Post und defensiven Stops, die das Spiel kippen ließen. Punkt für Punkt arbeitete sich Belgien heran. In der Crunchtime behielten die Cats die Übersicht. Während Spanien mehrere schwierige Würfe nehmen musste, spielte Belgien geduldig bis zur besten Option. Zwei entscheidende Ballgewinne und eiskalt verwandelte Freiwürfe sorgten schließlich für die Wende – und für einen knappen, aber hochverdienten Finalsieg. Dieses letzte Viertel wurde zum Sinnbild der belgischen Identität: mental stark, taktisch diszipliniert und vollkommen unbeeindruckt vom Druck. Schlüsselspielerinnen und Teamidentität Das Spiel der Belgian Cats lebt von klaren Rollen und außergewöhnlicher Spielintelligenz. Im Zentrum steht Emma Meesseman, die als Forward das Spiel lenkt, abschließt und defensiv absichert – eine der komplettesten Spielerinnen Europas. Im Backcourt sorgen Julie Allemand und Julie Vanloo für Struktur, Tempo und kreative Lösungen, während Kyara Linskens unter den Körben physische Präsenz und Effizienz einbringt. Auffällig ist dabei die mannschaftliche Geschlossenheit: Belgien ist kein Team der Einzelaktionen, sondern eines der Entscheidungen. Spacing, Ballbewegung und defensive Abstimmung greifen ineinander – ein System, das besonders in engen Spielen seine volle Wirkung entfaltet. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Etablierte Weltklasse Spätestens mit dem vierten Platz bei den Olympischen Spielen 2024 und der Titelverteidigung bei der EuroBasket 2025 haben die Belgian Cats bewiesen, dass sie auch auf der ganz großen Bühne bestehen können. Sie gewinnen nicht nur Spiele, sondern prägen ihren eigenen Stil: kontrolliert, physisch und mental außergewöhnlich stabil. Ausblick auf den Women’s World Cup 2026 Mit dem Europameistertitel 2025, einem eingespielten Kern und viel internationaler Erfahrung reist Belgien mit berechtigten Medaillenambitionen nach Berlin. Die Belgian Cats wissen, wie man enge Spiele gewinnt – und genau diese Fähigkeit macht sie zu einer der gefährlichsten Mannschaften beim Women’s World Cup 2026. Auch in der WNBA sind die Belgian Cats inzwischen fest verankert. Emma Meesseman zählt seit Jahren zu den konstantesten europäischen Leistungsträgerinnen der Liga und gewann 2019 mit Washington den WNBA-Titel, später folgte 2022 die Meisterschaft mit Chicago. Julie Vanloo wurde von den Golden State Valkyries im Sommer 2025 „gewaivt“, kurz nachdem sie mit Belgien den EuroBasket-Titel gewonnen hatte. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus Europa wurde ihr Vertrag aufgelöst, bevor sie dann von den Los Angeles Sparks übernommen wurde und dort weiter in der WNBA spielt. Julie Allemand ist ebenfalls in der WNBA aktiv. Sie ist seit 2025 bei den Los Angeles Sparks unter Vertrag, nachdem sie zuvor verletzungsbedingt einige Zeit aussetzen musste und mit Belgien bei der EuroBasket glänzte. Die Präsenz dieser Spielerinnen in der stärksten Liga der Welt unterstreicht die internationale Klasse der Belgian Cats und bringt wertvolle Profi-Erfahrung in das Nationalteam für den Women’s World Cup 2026. Bilanz gegen Deutschland Deutschland und Belgien trafen in der Vergangenheit 38 Mal aufeinander. Nur mit Frankreich und den Niederlanden gibt es mehr Vergleiche in der Länderspielgeschichte der DBB-Damen. Die Bilanz mit dem Nachbarn ist ausgelichen (19:19, 2.487:2.643). Zuletzt gingen allerdings – mit Ausnahme des Olympia-Vorrundenspiels in Lilles – zumeist die Belgian Cats als Siegerinnen vom Parkett. So auch beim bisher letzten Aufeinandertreffen am 25. Juni 2025 bei der EuroBasket in Athen, als Belgien im Viertelfinale klar mit 83:59 gewann. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria