30 Spiele umfasst unser heutiges Update zu unseren DBB-Nationalspielern im Ausland. Volles Programm also und da überrascht es natürlich nicht, dass sich Hochs und Tiefs munter abwechseln. Wir gratulieren einem Champion und „verabschieden“ uns von zwei weiteren College-Akteuren. Hier unser Überblick:

NBA

Nicht ganz schlau wird man in dieser Saison aus den Washington Wizards und aus deutscher Sicht aus deren Einsatz-„Konzept“ für die beiden Nationalspieler Moritz Wagner und Isaac Bonga. Von über 30 Minuten in der Starting Five bis zum „did not play“, das ebenfalls immer wieder vorkommt, ist nach wie vor alles dabei. Die „Findungsphase“ von Headcoach Scott Brooks dauert mittlerweile schon 38 Spiele. Vier Niederlagen am Stück stoppten zuletzt die gute Phase des Hauptstadtklubs, im Osten stehen die Wizards auf Platz zwölf (14:24). Beim 112:127 in Memphis (Wagner 22 Min., sechs Pkte, 2/9, vier Reb. / Bonga dnp) und beim 101:127 gegen Philadelphia (Wagner 15 Min., vier Pkte, 1/4, zwei Reb., zwei Ass., vier St. / Bonga sechs Min., zwei Reb.) erhielt Wagner noch Spielzeit, dann hieß es für ihn gleich zweimal in Folge „dnp“ (119:125 und 122:133 vs Milwaukee /Bonga acht Min., drei Pkte, 1/1 3er und dnp).

Zwei Siege und zwei Niederlagen sammelten die Dallas Mavericks mit Maxi Kleber im Berichtszeitraum. Damit liegen sie aktuell auf Platz acht im Westen (20:18). Einen guten Tag erwischte der deutsche Power Forward gegen die San Antonio Spurs (115:104, 33 Min., elf Pkte, 4/7, 3/6 3er, sieben Reb., zwei Ass.), und auch bei der 108:116-Niederlage bei den Oklahoma City Thunder zeigte er sich bestens aufgelegt (28 Min., 14 Pkte, 4/8, 4/6 3er, vier Reb., drei Ass., zwei St.). Sein offensiver Output ließ dann in den beiden folgenden Partien in Denver (116:103, 31 Min., acht Pkte, 3/6, 2/4 3er, sieben Reb.) und gegen die Los Angeles Clippers (99:109, 36 Min., drei Pkte, 1/4 3er, fünf Reb.) etwas nach.

Konstanz ist in dieser Spielzeit nach wie vor ein Fremdwort für die Boston Celtics und Daniel Theis. Auch er konnte trotz guter Vorstellung die 109:121-Niederlage bei den Brooklyn Nets nicht verhindern (28 Min., 17 Pkte, 7/10, acht Reb., zwei St.) und wurde anschließend beim 134:107 bei den Houston Rockets nur sechs Minuten aufs Feld geschickt. „double double“ hieß es dann für ihn gegen die Utah Jazz (109:117, 26 Min., 15 Pkte, 7/13, 1/3 3er, elf Reb., sechs Ass.). Die Celtics stehen im Osten auf Platz sechs (20:19).

Von Sieg zu Sieg eilten die Los Angeles Lakers mit Dennis Schröder in den letzten Spielen. Der DBB-Point Guard stand gegen Indiana (105:100) 34 Minuten auf dem Parkett und kam auf elf Punkte (3/11, 1/3 3er, 4/6 Fw.) und je zwei Rebounds, Assists und Blocks. Mehr passen als scoren war dann beim 128:97 bei den Golden State Warriors angesagt (28 Min., sechs Pkte, 2/5, zwei Reb., sieben Ass.), ehe es beim 137:121 gegen Minnesota von allem etwas gab (32 Min., 16 Pkte, 5/11, 1/1 3er, sieben Ass.). Die Lakers bleiben trotz der Siegesserie Dritter im Westen (27:13).

Isaiah Hartenstein hat bei den Denver Nuggets nach wie vor keinen leichten Stand. Gegen die Memphis Grizzlies (103:102) durfte er seine zuletzt „gewohnten“ elf Minuten aufs Parkett (zwei Pkte, 1/1, zwei Reb., zwei Bl.), beim 103:116 gegen die Dallas Mavericks blieb er gänzlich außen vor. Nur vier Minuten Spielzeit waren es dann gegen die Indiana Pacers (121:106, zwei Reb.). Denver belegt im Westen Platz fünf (23:16)

Europa und Asien

Ab nach Europa (und Asien). Wir beginnen dieses Mal mit Maik Zirbes (Foto oben), der sich mit Shabab Al Ahli die Meisterschaft in der ULB (Vereinigte Arabische Emirate) gesichert hat. Das entscheidende Finalspiel wurde gegen Al Sharjah mit 81:70 gewonnen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Eine Enttäuschung erlebte Danilo Barthel mit Fenerbahce Istanbul in der Euroleague. 52:66 unterlag man in Valencia und steht nun auf Platz sieben (17:12). Der Power Forward erzielte in 18 Minuten zwei Punkte (1/4) und holte zwei Rebounds. Besser lief es in der türkischen BSL, wo Bahcesehir Istanbul mit 78:61 distanziert wurde. Barthel traf in 28 Minuten einen von drei Dreiern und fünf von sieben Freiwürfen für acht Punkte, dazu kamen fünf Rebounds und drei Assists. Fenerbahce steht in der BSL auf Platz drei (18:6).

Dass man auch in nur zehn Minuten auf dem Parkett „liefern“ kann, bewies Tibor Pleiß im Trikot von Efes Istanbul beim Euroleague-Nachholspiel in Tel Aviv. Zehn Punkte (4/5, 1/1 3er), drei Rebounds und drei Blocks waren der höchst produktive „Output“ des 218 cm Mannes. Zuvor war Pleiß beim 89:62 gegen Zalgiris Kaunas nicht zum Einsatz gekommen. Efes ist jetzt schon Zweiter mit 19 Siegen und zehn Niederlagen. In der BSL wurde ein 102:63-Erfolg gegen Gaziantep notiert (Pleiß 25 Min., neun Pkte, 3/6, 1/3 3er, acht Reb., zwei Ass.). Efes ist dort nach wie vor vorne (23:1).

Großartiger Auftritt von Johannes Voigtmann (re.) im Lokalderby gegen Khimki Moskau in der VTB League. Für ZSKA Moskau kam der DBB-Center in 19 Minuten auf starke 22 Punkte (9/11, 2/2 3er), fünf Rebounds und drei Steals. ZSKA belegt Rang drei (13:5). Einen Rückschlag mussten die Moskowiter dagegen in der Euroleague hinnehmen, wo es eine 76:84-Niederlage gegen Mailand setzte (Voigtmann 19 Min., sechs Pkte, 2/6, 1/4 3er, sieben Reb.). ZSKA ist ebenfalls Dritter (18:10).

In der Basketball Championsleague durfte sich Robin Benzing bei Casademont Zaragoza zunächst über das Wiedersehen mit einigen seiner Nationalmannschaftskollegen und dann über den 77:65-Erfolg gegen Bamberg freuen. Der DBB-Kapitän legte eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett (24 Min., 13 Pkte, 3/5, 7/7 Fw., zwei Reb.). In Zwischenrunden-Gruppe L ist Zaragoza Zweiter (2:0). Unter den Augen von Ex-NBA-Star Pau Gasol unterlagen Benzing & Co. dann in der spanischen ACB mit 88:107 beim FC Barcelona. Benzing kam in 15 Minuten auf sechs Punkte (2/7, 2/4 3er). Zaragoza ist Elfter (10:15).

Keine Chance hatte Ismet Akpinar mit seiner Mannschaft Bahcesehir Istanbul im BSL-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul. 61:78 hieß es nach 40 Minuten, von denen der DBB-Guard 23 aktiv mit dabei war. Ihm gelangen acht Punkte (3/9, 2/5 3er) und zwei Assists. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt (Zwölfter, 8:16).

College

Im nordamerikanischen College richtet sich der Blick nun endgültig auf das am Wochenende beginnende NCAA Tournament. In der „March Madness“ ist dann nur noch einer der Akteure, über die wir hier regelmäßig berichten, mit dabei. Franz Wagner musste im Halbfinale des Big Ten Tournaments in Indianapolis mit Michigan etwas überraschend die Segel streichen. Die Wolverines gewannen mit einem starken Deutschen zunächst die erste Runde gegen Maryland mit 79:66 (39 Min., 16 Pkte, 7/12, 2/5 3er, vier Reb., zwei Ass.). Gegen Ohio State war anschließend Endstation (67:68). Wagner traf nur zwei seiner zehn Würfe (2/7 3er) und kam in 29 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Blocks und zwei Steals. Fünf Minuten vor dem Ende musste er beim Stand von 50:61 mit fünf Fouls das Feld verlassen.

In der ersten Runde des NCAA Tournaments geht es für Michigan gegen den Gewinner der „First Four“-Partie zwischen Mount St. Marys und Texas Southern.
Saisonende hingegen für Oscar Da Silva (li.) und die Stanford University. Nach Verletzungspause war der Deutsche im Pac-12 Tournament in Las Vegas erstmals wiedermit von der Partie, aber Gegner California erwies sich schon in der ersten Runde als zu stark (58:76). Da Silva hatte noch Trainingsrückstand und kam in 30 Minuten auf zwölf Punkte (4/12, 1/2 3er), fünf Rebounds und zwei Steals. Für eine Nominierung von Stanford für das NCAA Tournament reichte es nicht.

Ebensowenig wie für UC Irvine mit Collin Welp. Der war in der Big West Championship in Las Vegas gegen Santa Barbara zwar überhaupt nicht an einem Saisonaus „interessiert“, konnte dies aber auch mit 22 Punkten (10/19) und vier Rebounds in 29 Minuten nicht verhindern (63:79).

Im NCAA Tournament vertreten sind neben Wagner drei weitere Deutsche: Tristan Da Silva (Colorado, 10 Min., drei Pkte, 1,2 Reb.), Jonathan Bähre (Clemson, 17 Min., 4,4 Pkte, 3,2 Reb.) und Dwayne Koroma (Iona, 15 Min., 2,8 Pkte, 3,5 Reb., 1,2 Ass.).

Foto Maik Zirbes: Shabab Al Ahli
Foto Johannes Voigtmann: Euroleague
Foto Oscar Da Silva: gostanford.com

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3×3-Nominerung für die Youth Olympic Games 2026

Für die kommenden Youth Olympic Games in Dakar/SEN vom 6 bis 9. November 2026 steht nun die Vorbereitung an. Dafür hat Disziplinchef Matthias Weber folgende Spieler nominiert: – Rodney Agyeman (Turn-Klubb zu Hannover) – Béla Doleviczenyi (Bayer Giants Leverkusen) – Philip Grothe (Rossmann Sportinternat Hannover) – Tristan Gutersohn (RASTA Vechta) – Elias Köppen (TV Babenhausen/Rossmann Sportinternat Hannover) – Luca-Noel Nickel (BBA Gießen 46ers/MTV Gießen) Das Team wird begleitet von Disziplinchef Matthias Weber, Disziplintrainer Albin Njie-Mauz und Physiotherapeutin Nicole Hollaus (03. – 11.11.2026)

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WNBL-Rückblick: Bielefeld gibt Punkte aus der Hand, Bonn feiert Kantersieg

Erster Spieltag der neuen WNBL-Saison 26/27. Von großer Spannung bis zu echten Kantersiegen war alles dabei. In Gruppe 1 starteten die Newcomer Bochum und Hamburg mit einer erfolgreichen Premiere. Weniger Erfolg hatte die SG Saar-Mosel, die gegen Bonn unterging. Im Süden zeigten Würzburg und die BBA x RegioTeam starke Frühform. Gruppe 1 AHB Rising Stars Bochum (1/0) – Junior-Team Osnabrück/Artland (0/1) 76:45 Bochum glückt der Heimsieg. Mit einer über weite Strecken sehr dominanten Vorstellung, bei der die Rising Stars schon zur Pause mit 36:21 in Führung lagen, bestrafte man die Osnabrücker Turnover konsequent. Diese taten sich offensiv schwer und verteilten im Vergleich zu den 22 Bochumer Assists lediglich sieben. Zu den Matchwinnerinnen avancierten Pia Lumma (17 PTS, 4 AST) und Amelie Friedrich (15 PTS, 14 REB). TSVE Bielefeld (0/1) – Hamburg Towers (1/0) 71:73 Das Duell der Aufsteiger geht an die Gäste aus Hamburg. Die Partie gestaltete sich lange sehr ausgeglichen. Bielefeld erspielte sich dann aber mit noch knapp drei Minuten zu spielen eine Fünf-Punkte-Führung. Die Ex-Wedlerin Emilia Strahinjic (14 PTS) sorgte in der Folge mit fünf Punkten in Serie für den schnellen Ausgleich. Der Turnaround gelang den Towers in der Schlussminute nach dem insgesamt 16. Offensivrebound. Die Chance auf die Overtime vergab Bielefeld auf bittere Weise durch zwei verworfene Freiwürfe in den finalen Sekunden. Somit blieben die Mühen der Dolphins und Topscorerin Emilia Atsür (19 PTS, 7 STL) unbelohnt. Capitol Bascats Düsseldorf (0/1) – SC Rist Wedel (1/0) 52:55 Eine ebenfalls spannende Partie bekamen die Zuschauer in Düsseldorf geboten. Nachdem die Gastgeber über drei Viertel mit 31:43 in Rückstand geraten waren, zogen die Bascats das Tempo im Schlussabschnitt noch einmal an. Mit einem spektakulären 14:3-Run drehte man das Spiel schließlich und ging mit 52:49 in die letzte Minute. In dieser fand Wedel über Jolie Krippahle (16 PTS) aber die richtigen Antworten und stellte den Spielstand erneut auf den Kopf. Düsseldorf fand darauf keine Antwort mehr und unterlag. Beste Werferin war Bascats Spielerin Laura Füßlein mit 20 Punkten. Gruppe 2 Girls Baskets Regio (0/2) – Mitteldeutsche Basketball Academy (1/0) 61:62 Den besseren Start in das Spiel erwischten die Baskets. Satte 38 Punkte erzielte man in der ersten Halbzeit und wiegte sich auf der Siegesstraße. Die MBA schlug aber mit einem starken dritten Viertel zurück und schraubte seine Wurfquoten nach oben. Braunschweig wackelte hingegen, ging aber spät im Schlussviertel in Führung. Henriette Barth glich bei noch knapp vier Minuten zu spielen aus. In der Folge taten sich beide Mannschaften enorm schwer offensive Lösungen zu finden. Den letztendlichen Siegtreffer besorgte Halles Magdalena Zimmermann, die neben Elisabeth Böhlert (19 PTS), mit 18 Zählern gute Akzente lieferte. Auf Seiten der Baskets präsentierte sich besonders Ami Mörk (23 PTS, 13 REB, 4 STL) in Bestform. ChemCats Chemnitz (1/0) – TuSLi City Berlin (1/1) 81:53 Nachdem dem souveränen Auftaktsieg gegen Braunschweig, setzte es für die Berliner eine deutliche Niederlage in Chemnitz. Vom Start weg hatten die Gastgeber das Heft in der Hand und entschieden die Partie spätestens nach 30 Punkten im dritten Viertel. Mit starken 28 Steals zwangen die ChemCats TuSLi zu Fehlern und feierten dank dem starken Duo Nele Jauch (23 PTS, 12 REB) und Lilli Böhme (20 PTS) einen verdienten Heimsieg. BASS Berlin (1/0) – SG Bernau-Berlin-Nord (0/1) 66:57 Bernau schaffte es nicht an sein gutes erstes Viertel anzuknüpfen und musste sich am Ende dem Stadtrivalen BASS Berlin geschlagen geben. In einer insgesamt nicht besonders hochklassigen Partie waren es am Ende die vielen verworfenen Freiwürfe, die einen Debütsieg der Gäste verhinderten. Bei BASS zeigte Olivia Ihssen ihr ganzes Repertoire und legte 19 Punkte, 14 Rebounds und fünf Steals aufs Parkett. Alle Termine & Infos Gruppe 3 Talents BonnRhöndorf (1/0) – SG Saar-Mosel (0/1) 133:63 Den Einstand in die WNBL hatten sich die Gäste der SG mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch bereits im ersten Viertel liefen die Talents heiß und erzielten 39 Punkte. In diesem Tempo ging es auch weiter. Saar-Mosel bekam die defensiven Lücken nicht geschlossen und leistete sich mit 41 Turnover eindeutig zu viele Fehler im Ballvortrag. Bonn verteilte das Scoring auf viele Schultern. Hervorstachen jedoch „All-Rookie 25/26“ Laila Bagagnan (22 PTS, 10 REB) und Mia Scheibinger (18 PTS). Junior Falcons Homburg (1/0) – Basket-Girls Rhein-Neckar (0/1) 70:60 In einer Partie dominiert von knapp 100 Turnovern, setzten sich die Falcons gegen die Basket-Girls durch. Der entscheidende Run kam dabei im letzten Viertel. Phebe Kramer (16 PTS) und Helena Speda (11 PTS) trafen die Würfe zu einem 7:0-Run, den die Heidelbergerinnen ohne Carla Koch und Leonie Pfanzelt nicht mehr zu kontern wussten. Topscorerin wurde Ella Schrader mit 17 Punkten. Bei den geschlagenen Gästen zeigte Larissa Schäfer (16 PTS, 8 REB) noch die besten Ansätze. WINGS Basketball Academy (1/0) – Rhein-Main Baskets (0/1) 82:62 Neuer Name – selbe Offensivpower. Die ehemals Cologen Regio Ladies, nun WINGS Basketball Academy konnten ihre Offensivqualitäten offensichtlich in die neue Saison transportieren. Mit 50% Dreierquote dominierten die WINGS nach der Pause und entschieden den Ligaauftakt gegen die Rhein-Main Baskets für sich. Trotz einer starken Performance der neuen Baskets-Spielerin Moescha Bakam (19 PTS, 14 REB) triumphierten am Ende Lana Förster (28 PTS) und Co. Gruppe 4 SB DJK Rosenheim (0/1) – Main Sharks Würzburg (1/0) 74:85 Rosenheim konnte sich trotz klarer Steigerung in der zweiten Halbzeit nicht belohnen und unterliegt den Main Sharks. Diese kamen wiederum sehr gut in die Partie und konnten sich im verlauf des ersten Durchgangs eine klare Führung erarbeiten. Dabei bestachen in erster Linie Tereza Sykorova (26 PTS, 13 REB) und Alisa Milow (23 PTS, 6 AST, 7 STL). Rosenheim kam dann besser in Schwung, konnte die hohe Hypothek aus der ersten Hälfte aber nicht mehr aufholen. Valentina und Klara März erzielten beim Versuch jeweils 20 Punkte, gingen aber leer aus. MTV München (0/1) – Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart (1/0) 51:103 Früh für klare Verhältnisse sorgten die Gäste aus Ludwigsburg/Stuttgart. Der MTV war der gegnerischen Offensivkraft zu keinem Zeitpunkt gewachsen und kam im ersten Durchgang nur auf 17 Punkte. Isabelle Reis stemmte sich mit 20 Punkten vergebens gegen die klare Niederlage. Auf der anderen Seite kamen fünf Spielerinnen in den zweistelligen Punktebereich. Am präsentesten zeigten sich Eléa Anthoine (17 PTS) und Jamie Zentgraf (15 PTS). MTV Stuttgart (0/1) – TS Jahn München (1/0) 50:58 Der Vorjahreshalbfinalist Jahn München tat sich nach einem guten ersten Viertel lange schwer und gewann die Partie gegen den MTV Stuttgart letztendlich dank einer starken Defensivperformance. Nach den vielen Abgängen wird sich München erst noch finden müssen. Matilda Blanarik kam auf elf Zählern, während Valentina Otterbein 13 Punkte gelangen. Ebenso durchwachsen sah es beim MTV aus. Bei guten Effizienzen knackten Selin Bandirma, Merjem Hodzic und Feryel Grosko immerhin die Zehn-Punkte-Marke.

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Sichtungs- und Coachingmaßnahme für Schiedsrichter:innen beim Bundesjugendlager 2026

Vom 30. September bis 4. Oktober 2026 fand im Rahmen des Bundesjugendlagers in Heidelberg eine Sichtungs- und Coachingmaßnahme für Schiedsrichter:innen des Deutschen Basketball Bundes (DBB) statt. Insgesamt zwölf Schiedsrichter:innen aus verschiedenen Landesverbänden erhielten dabei die Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren und durch ein intensives Coaching gezielt weiterzuentwickeln. Der neue Gesamtverantwortliche für Recruiting und Förderung der DBB-Schiedsrichterkommission, Dr. Christian Theis, freute sich dabei über die exzellente Unterstützung durch ein hochkarätig besetztes Instruktorenteam mit Dietmar Damm, Henning Frölich, Tobias Kazda, Jens Rupprecht und Enrico Streit. Die organisatorische Leitung vor Ort lag bei Tobias Kazda, der in Zusammenarbeit mit Christian Theis sowie in enger Abstimmung mit dem Geschäftsbereich 2 – Jugend des DBB für ein gelungenes Rahmenumfeld sorgte. Gemeinsam konnten so optimale Voraussetzungen für eine intensive Lern-, Entwicklungs- und Sportatmosphäre geschaffen werden. Die Maßnahme verband theoretische Inhalte mit unmittelbarer praktischer Anwendung. Neben einem digitalen Pre-Clinic-Meeting fanden an jedem Turniertag umfangreiche theoretische Education Sessions statt, bevor die Schiedsrichter:innen am Nachmittag bei den Spielen des Bundesjugendlagers auf dem Spielfeld zum Einsatz kamen. Die Spiele wurden durch die Instruktoren intensiv begleitet, anschließend ausführlich analysiert und nachbesprochen. Ergänzend wurden ausgewählte Spielsituationen im Rahmen von Videoanalysen gemeinsam aufgearbeitet. Inhaltliche Schwerpunkte der Coachings und Nachbesprechungen bildeten insbesondere Timing of the Whistle, Individual Officiating Techniques (IOT) sowie die allgemeine Entscheidungsqualität. Die Verantwortlichen zeigten sich mit den Leistungen während der gesamten Maßnahme äußerst zufrieden. Neben der sportlichen Entwicklung überzeugten die Schiedsrichter:innen insbesondere durch ihre hohe Einsatzbereitschaft, Offenheit für Feedback und professionelle Einstellung. Auch von Seiten der weiteren Turnierteilnehmenden gab es sehr positive Rückmeldungen zum Auftreten, zur Einstellung und zu den gezeigten Leistungen des Schiedsrichterteams. An der Maßnahme nahmen folgende Schiedsrichter:innen teil: Fabian Ament (Berlin), Patrick Eberle (Baden-Württemberg), Mayar Faraj (Nordrhein-Westfalen), Tina Gensicke (Berlin), Zlatan Mutapcic (Bayern), Jano Petrowski (Berlin), Leonhard Schieck (Brandenburg), Jennifer Schuster (Baden-Württemberg), Mathis Schürdt (Baden-Württemberg), Maximilian Schwarz (Nordrhein-Westfalen), Janina Waibel (Nordrhein-Westfalen) und Henning Wentzien (Nordrhein-Westfalen). Wir wünschen allen teilnehmenden Schiedsrichter:innen, basierend auf den erhaltenen Feedbacks und Rückmeldungen aus den Coaching-Nachbesprechungen, viel Erfolg bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der gemeinsam erarbeiteten individuellen Entwicklungsschwerpunkte.

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WNBL: Die große Saisonvorschau

Es geht wieder los! Die 17. Saison der WNBL steht unmittelbar bevor. Mit insgesamt 28 Teams und einem neuen Ligasystem verspricht die WNBL noch mehr Spiele und noch mehr Spannung. Mit vier Gruppen à sieben Teams geht es in der ersten Saisonphase in die Vorrunde. Nach sechs Spieltagen, bei den jedes Team drei Heim- und Auswärtsspiele absolviert, qualifizieren sich die besten Drei für die Hauptrunde. Damit einher geht der Klassenerhalt und die Teilnahme an den Playoffs. Die restlichen 16 Mannschaften müssen in die Relegation. Davon wiederum retten sich die jeweils zwei Bestplatzierten der zwei 8er Gruppen direkt und springen noch auf den Playoffzug auf. Demnach geht es für 12 Mannschaften in einem Best-of-3-Modus in den Playdowns um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. In die Playoffs schaffen es alle 12 Mannschaften der Hauptrunde plus vier Teams aus der Relegation. Auch dort wird im Best-of-3-Modus gespielt. Favoritennennung der Vereine 1. ALBA Berlin (23 Nennungen) 2. USC Freiburg (15 Nennungen) 3. TS Jahn München (8 Nennungen) 4. Phoenix-TSV Hagen (5 Nennungen) 5. TG Main Sharks Würzburg (2 Nennungen) 6. Basket-Girls Rhein-Neckar, MTV Stuttgart, SC Rist Wedel (1 Nennung) Gruppe A AHB Rising Bochum: Der Aufsteiger, der seine Qualigruppe vor Bielefeld gewinnen konnte, geht mit einem sehr jungen Kader in die neue Saison. Lena Haverland kam aus Recklinghausen und blickt somit schon auf WNBL-Erfahrung. In der Quali überzeugten besonders Shooting Guard Lotta Brüggemann und Point Guard Hanna Önder. Bochum ist ein zu großen Teilen unbeschriebenes Blatt und wird sich wahrscheinlich auf die Sicherung des Klassenerhalts fokussieren. Capitol Bascats Düsseldorf: Wie gut kommen die Bascats ohne Laura Knaup und Lena Bjeltschik zurecht? In der vergangenen Saison lief beinahe alles über das Point-Guard-Center-Duo. Letztes Jahr schaffte man den Sprung in die Playoffs, da sowohl Neuss als auch Recklinghausen jeweils nur einen Sieg einfuhren. Die Konkurrenz um die oberen drei Plätze, mit denen man die Klasse hält und in den Playoffs steht wurde in jedem Fall stärker. Wir rechnen eher mit der Relegationsrunde für Düsseldorf. Hamburg Towers: Die neuformierten Hamburg Towers dominierten ihre Qualifikationsgruppe und gewannen im Schnitt mit über 40 Punkten Differenz. Grund dafür waren vor allem die starken Verstärkungen aus dem letztjährigen WNBL-Kader des SC Rist Wedel. Mit Samira Kama (Allstar 25/26) und Zoey Norden verfügt Hamburg über spielstarke Guards, die einen ansonsten breiten Kader in der Spitze anführen. Hamburg ist kein klassischer Aufsteiger und sollte sich für die Hauptrunde qualifizieren. Junior-Team Osnabrück/Artland: Der Aderlass wiegt schwer beim Junior-Team. Mit Leni Ruholl und Teodora Zecevic geht die Lebensversicherung der Vorsaison. Dazu schlossen sich Nele Prowaznik, Nina Oberländer und Lena Stankovic den Dolphins aus Bielefeld an. Osnabrück wird es tendenziell schwerer haben und eher in die Relegationsrunde müssen. SC Rist Wedel: Mit neuem Headcoach und vielen Abgängen geht auch der SC Rist Wedel in eine ungewisse Saison. Neben den erwähnten Norden und Kama, wird man auch auf Arwen Röhrl und Helene Ehmer verzichten. Nur wenige Spielerinnen des Kaders konnten sich bereits auf WNBL-Niveau beweisen. Nach aktuellem Ermessen wird Wedel es nicht unter die ersten drei der Gruppe schaffen. Phoenix-TSV Hagen: Nach zwei erfolgreichen Jahren mit zwei Teilnahmen am TOP4, stehen die Phoenixe vor einem großen Umbruch. Mit den 08ern Lia Wasielewski, Nele Erfeld, Enie Springer, Lana Schlegel, Shahinaz Sohit und Hannah Abramowski gilt es viele Rollen neu zu besetzen. Mit Saison-MVP Darina Zraychenko, Katharina Welzel sowie Emma Huppertz kann Headcoach Marsha Owusu Gyamfi aber weiterhin auf drei Stützen der Vorsaison zählen. Hagen sollte es in die Hauptrunde schaffen, ob die erste Niederlage wieder erst spät in den Playoffs kommt, wagen wir aber zu bezweifeln. TSVE Bielefeld Dolphins: Mit Siegen gegen Absteiger Neuss und Mitaufsteiger Bochum zeigten die Dolphins, dass sie für die erste WNBL-Saison gewappnet sind. Mit Nele Prowaznik konnte man sich die Dienste einer U-Nationalspielerin sichern, die im Kader der U17 bei der WM auflief. Dazu kommt die vielseitige Emilia Atsür, die ebenfalls für den DBB im Sommer unterwegs war. Auch Stankovic (ehemals Osnabrück) und Louisa Heyden konnten sich in der Quali bereits empfehlen. Unsere Tendenz geht Richtung TOP3 der Gruppe. Alle Termine & Infos Gruppe B ALBA Berlin: Der amtierende Meister konnte sich mit Mia Wiegand prominent verstärken. Die ehemalige Würzburgerin wird neben der WNBL auch bereits in der DBBL auf Punktejagd gehen und führte die Main Sharks 2025 zum Meistertitel. Mit ihrer individuellen Qualität soll sie auch die Lücken der abgewanderten Lilli Schultze, Ella Panke und Helene Lehmann füllen können. Mathilda Haensch, die Teil der U17-Nationalmannschaft war sowie Finals-MVP Carolina Heymann spicken das Berliner Roster darüber hinaus mit Talent. ALBA wird mit Sicherheit abermals um den Titel mitspielen und in Gruppe B den Ton angeben. BASS Berlin: BASS geht in die neue Saison ohne Emilia Lepenies, Caroline Besch und Nele Liewehr in die neue Saison. Trotzdem kann der Berliner Verein eine gute Rolle spielen. Mit Clara Rink, Olivia Ihssen, Luca Schomerus und Maxine Eloi-Adolphe konnten sich vier Spielerinnen über die letzten Saisons beweisen. In der vergangenen Spielzeit kam BASS souverän in die Playoffs und sollte dies auch in dieser Saison anpeilen. ChemCats Chemnitz: Nach einer Saison außerhalb der WNBL, sind die ChemCats zurück auf der WNBL-Bühne. Zu den bekannten Gesichtern zählen Lila Weidlich, Nele Jauch und Lilli Böhme. In der Quali bestach das Team mit vier Siegen. Topscorerin wurde Clara Niehle, die neben den erfahrenen Spielerinnen auch bereits Leistungsträgerin ist. Chemnitz kann um die Playoffs spielen mitspielen, wird sich aber wie die meisten Aufsteiger in erster Linie um den Klassenerhalt bemühen. Girls Baskets Regio 38: Nach einer schwierigen Saison, in der man sich erst auf den letzten Drücker vor dem Abstieg retten konnte, sehen wir die Baskets vor einer deutlich stabileren Saison. Zwar wird man ohne Rania Ayadi auskommen müssen, darf aber auf die Entwicklungen der jüngeren Spielerinnen hoffen. Darunter sind wir besonders gespannt auf Cherise McCaw, Jenfier Maduobi und Lily Rinne. Mitteldeutsche Basketball Academy: Nach einer verbesserten Saison, die jedoch nicht für die Playoffs reichte, musste die MBA einige Leistungsträgerinnen ziehen lassen. Mit Magdalena Zimmermann und Elisabeth Böhlert verblieben jedoch auch erfahrene Spielerinnen. Die MBA ist nicht chancenlos im Bezug auf die Hauptrunde, aber wohl kein Spitzenteam der Gruppe. TuSLi City Berlin: Lichterfelde steht nach zwei Jahren mit durchwachsenen Ergebnissen vor einer spannenden Saison. Sarah Siebold, die das Team über weite Strecken der letzten Saison getragen hatte, ist altersbedingt ausgeschieden. Tragende Rollen werden nun July Vo, Melissa Koloszar und Emily Petko zukommen. Lichterfelde wird sich mit dem Großteil der Gruppe im Rennen um die Hauptrundenplätze befinden. Es könnte aber genauso gut in die Relegation gehen. SG Bernau-Berlin-Nord: Der Aufsteiger, der bis auf die Partie gegen die Hamburg Towers seine Spiele siegreich bestreiten wird sich in erste Linie um den Klassenerhalt kümmern. Ob der Kader neben Aufstiegsgarantin Lotta Schlizio genug Qualität hat, um die Hauptrunde zu erreichen, bleibt abzuwarten. Helfen dürfte die ehemalige Lichterfeldin Paula Weinhold, die bereits WNBL-Erfahrung aufweist. Gruppe C Rhein-Main Baskets: Bereits in unserem Saisonfazit haben wir uns bezüglich der Baskets aus dem Fenster gelehnt und eine gute Saison prognostiziert. Obgleich man die Playoffs klar verpasste, dominierte man die Abstiegsrunde und sicherte mit sechs Siegen ungeschlagen die Klasse. Die Abgänge halten sich zudem in Grenzen und einige vielversprechende Spielerinnen gehen nun in ihr zweites oder drittes Jahr. Das Gerüst aus Helena Grgat, Maya Czirwitzky und Mila Dinnes wird in einer allgemein starken Gruppe definitiv gefordert sein, um die Hauptrunde zu erreichen. Jedoch halten wir eine TOP3-Platzierung für möglich. Junior Falcons Homburg: Die vielen Abgänge werden Lücken hinterlassen. Besonders Emily Haux, Valentina Beising, Sofia Gerber und Katerina Romanou schmerzen. Letztes Jahr kamen die Falcons noch problemlos in die Playoffs, was wir ob des Kaderumbruchs für unrealistisch halten. Trotzdem war das Team aus Bad Homburg in den letzten Jahren immer für eine Überraschung gut. Basket-Girls Rhein-Neckar: Mit den Basket-Girls wird zu rechnen sein! Auch wenn Greta Metz sich aus der WNBL verabschiedete und Leonie Pfanzelt aufgrund einer Knieverletzung bis auf weiteres pausieren muss, ist der Kader der Heidelberger immer noch stark besetzt. Carla Koch und Leni Schramm-Bünning kommen aus einem vollen Nationalmannschaftssommer zurück. Dazu die erfahrenen Serafina Reder und Mia Kolb. Gespannt darf man außerdem auf Larissa Schäfer sein. Alles in allem haben die Basket-Girls klares Playoff-Format. SG Saar-Mosel: Hinter den ChemCats reihte sich die SG in Quali-Gruppe C ein und gewann drei ihrer vier Spiele. Leni Sittmann avancierte dabei mit 19 Punkten im Schnitt zur Erfolgsgarantin. Wichtige Stützen werden ebenfalls Sophie Holzmann und U16-Nationalspielerin Catharina Schlechter sein. Als Neuling wird sich die SG eher Richtung Klassenerhalt orientieren und müsste schon eine nahezu perfekte Saison spielen, um in die Hauptrunde zu kommen. USC Freiburg: Der USC ist einer der ganz großen Favoriten. Nach einer starken Debütsaison samt Viertelfinaleinzug, können die Freiburger definitiv um den Titel mitspielen. Mit „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik und der beim Bundesjugendlager frisch-nominierten Lola Hadzidedic ist der Backcourt stark besetzt. Auf dem Flügel wartet das Duo Lara Gierlich und Frederike Askamp, die diesen Sommer zusammen bei der U17-Nationalmannschaft waren. Die Center-Position wird von Amelie Mbah besetzt, die in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Shotblockerinnen der Liga gehörte. Neben ihr kehrt auch Liliana Koppke nach Verletzung zurück in den Kader. Freiburg stellt damit ein echtes Spitzenteam und ist in seiner Gruppe der klare Favorit. Talents BonnRhöndorf: Mit Emilia Heinen und Nela Ridder verließen die Talents zwei wichtige Stützen. Linda Thimm, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan zeigten aber in der vergangenen Saison gute Ansätze und sorgten nach einer schwachen Bonner Hauptrunde für den Klassenerhalt in den Playdowns. Die Talents haben durchaus die Chancen auf die Hauptrunde, werden sich aber in einer stark besetzten Gruppe strecken müssen. WINGS Basketball Academy: Die neuformierten WINGS, die aus den Cologne Regio Ladies hervorgingen stellen einen starken Kader. Jule Bruns hinterlässt zwar eine große Lücke, die man jedoch mit einer breiten Guard-Rotation aus Lana Förster, Aurora Blum, Alma Schiffer und Josephine Gils füllen kann. Auf den großen Positionen werden es vor allem die unerfahreneren Spielerinnen lösen müssen. Trotzdem sehen wir die WINGS nach einer guten Vorsaison erneut im Playoff-Feld. Gruppe D Porsche BBA Ludwigsburg x RegioTeam Stuttgart: Eines der spannendsten Projekte in der kommenden Saison ist die Zusammenführung der BBA Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart. Beide Mannschaften stiegen in der letzten Saison ab, nachdem viele Spielerinnen Richtung MTV Stuttgart abgewandert waren. In der Quali legte man den Grundstein für den Neuanfang und qualifizierte sich mit drei Siegen und Platz zwei. Jetzt gilt es also die Kräfte zu bündeln. Auf Stuttgarter Seite stachen besonders Rika Windgasse und Alicia Kugler positiv hervor. Dazu kommen Eléa Anthoine und U16-Nationalspielerin Jamie Zentgraf. Wir schätzen BBA x RegioTeam als Hauptrunden-Team ein. MTV München: Nach erfolgreichen Jahren, musste der MTV München dem großen Aderlass letzte Saison Tribut zollen. Azra Dzinic und Vlada Kolesnyk scheiden nun ebenfalls altersbedingt aus. Lina Kirchner verlässt das Team Richtung Rosenheim, Elena Pecha zog es nach Spanien. Somit wird noch mehr Verantwortung auf den Schultern von Isabelle Reis liegen. München stahl sich in der Vorsaison mit zwei Siegen in die Playoffs. In dieser Spielzeit sehen wir den MTV zunächst in der Relegationsrunde. TS Jahn München: Mit neuem Trainergespann und ohne das Guard-Duo Emma Steinbicker und Anna Matic geht es für den TOP4-Teilnehmer aus 2026 in die neue Saison. Trotz der Abgänge handeln wir und auch viele andere Vereine die TS Jahn hoch. Mit Matilda Blanarik und Silvia Heide stehen zwei U-Nationalspielerinnen bereit. Dazu kommen Fanny Kirchhoff und Eva Wimmer. Jahn hat das Gerüst für die Hauptrunde, ist aber kein Top-Favorit in dieser Saison. Post SV Nürnberg: Die Verluste von Rosina Ortelli und Noemi Schoenauer sind nur die Spitze des Eisbergs. Für Nürnberg könnte sich das TOP4-Fenster nach dem knappen Achtelfinalaus geschlossen haben. In der Vorbereitung schlug man allerdings die Basket-Girls, unterlag dafür aber dem Team aus Ludwigsburg. Das stark verjüngte Roster ist mit Sicherheit kein automatisches Playoff-Team, jedoch wollen wir Nürnberg trotz der vielen Abgängen nicht gänzlich abschreiben. MTV Stuttgart: Stuttgart spielte eine starke Premierensaison, qualifizierte sich mühelos für die Playoffs und war 10 Sekunden entfernt vom Einzug ins TOP4. Nun gilt es die Lücken aus Diana Ivancic, Mia Mandic und Katara Lischka zu füllen. Bereits in der Vorsaison zeigten die damaligen Rookies Selin Bandirma, Soraya Zouaoui und Feryel Grosko gute Ansätze. Weitere Erfahrung konnte man mit der ehemaligen Ulmerin Klara Rupcic dazugewinnen. Der MTV zählt zu den Schwergewichten seiner Gruppe und wird im Kampf um die Hauptrunde mehr als ein Wörtchen mitreden. Sportbund DJK Rosenheim: Mit beeindruckenden vier Siegen marschierte die DJK durch seine Qualigruppe und feiert nun sein WNBL-Debüt. Mit Mirjam Wilts (TS Jahn München) und Lina Kirchner (MTV München) konnte man den Kader prominent verstärken. Allegra Weymar, die in der Quali überragte ist neben Klara März eine weitere Schlüsselspielerin. Rosenheim fokussiert sich nach eigenen Aussagen auf den Klassenerhalt. Wir trauen dem Team durchaus mehr zu und haben die DJK als mögliches Überraschungsteam auf dem Zettel. TG Main Sharks Würzburg: Mia Wiegand, Moescha Bakam, Neire Mihailescu, Leni Schönhals und Layla Mayer stehen den Main Sharks nicht mehr zu Verfügung. Zudem feierte auch Headcoach Michael Wiegand seinen Abschied. Ein großer Umbruch. Der Würzburger Unterbau bewies sich allerdings in den vergangenen Jahren und somit liefern Spielerinnen wie Laura Jordan und Alisa Milow eine leistungsstarke Grundlage. Auch der Verbleib von der tschechischen U-Nationalspielerin Tereza Sykorova wird helfen. Zudem ergänzte man das Team mit U16-Nationalspielerin Luana Coaja. Würzburg ist nicht mehr das Schwergewicht der letzten Jahre, kann aber trotzdem um die Hauptrunde mitspielen.

DBB-Appneu

Ergebnisdienst in der DBB-App wird eingestellt

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) stellt den Ergebnisdienst in der DBB-App ein. Wer sich über Spielpläne, Ergebnisse und weitere Informationen zum Spielbetrieb informieren möchte, kann dafür die DBB.Scores-App oder das DBB-Spielbetriebsportal TeamSL im WWW nutzen. Die DBB.Scores-App ist direkt mit dem digitalen Spielberichtsbogen (DSS) verknüpft. Sie bietet neben Spielplänen und Ergebnissen auch Live-Statistiken, Boxscores, Play-by-Play-Daten und weitere Auswertungen rund um den Spielbetrieb. Viele dieser Informationen sind auch über die für mobile Endgeräte optimierte Website des DBB-Spielbetriebsportals abrufbar. Dort finden Nutzer*innen Spielpläne, Ergebnisse, Tabellen und weitere Informationen zum deutschen Basketball. Die wichtigsten Links im Überblick: – Responsive Website: www.basketball-bund.net/static/#/ – DBB.Scores-App für iPhone und iPad: Download im Apple App Store – DBB.Scores-App für Android: Download im Google Play Store – Infos und Rabatte zur DBB.Scores-App: www.dbbarea.com

DBB-Grundschulwoche2025

15.000 Grundschulen starten mit Basketballstunden ins neue Schuljahr

Basketball soll für möglichst viele Grundschulkinder in Deutschland Teil des Schulalltags werden. Zum Jahrestag der Grundschuloffensive „15.000xbasketball“ setzen der Deutsche Basketball Bund (DBB) und der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. (die BARMER 2. Basketball Bundesliga, die Toyota Damen Basketball Bundesliga und die easyCredit BBL) gemeinsam ein sichtbares Zeichen: Grundschulen in ganz Deutschland erhalten Poster mit vier vollständig strukturierten Basketballstunden für die Klassen 1 bis 4, um direkt im neuen Schuljahr durchzustarten. Die Poster sollen direkt in den Sporthallen aufgehängt werden und Lehrkräften als unkomplizierte Orientierung für die nächste Basketballstunde dienen. Die vier Stundenbilder können ohne besondere Vorerfahrungen, mit dem gängigen Material einer Sporthalle und im regulären Sportunterricht, bei Projekt- und Aktionstagen sowie im Ganztag eingesetzt werden. Wandel im Minibasketball: Lehrkräfte als Schlüssel Die Grundschuloffensive richtet sich mit dieser Aktion bewusst an die Lehrkräfte. Sie sind die primären Ansprechpartner, wenn es darum geht, Kinder im Schulalltag mit Basketball in Kontakt zu bringen. Gleichzeitig ist bekannt, dass Sportunterricht an Grundschulen häufig fachfremd erteilt, wird (Neumann & Kastrup, 2025). Dazu kommt Respekt vor Regelwerk und Technik des Basketballs. So kann das Umsetzen von Basketballangeboten als Herausforderung wahrgenommen werden. „Wir möchten mit der Posteraktion Vereinen einen einfachen und praxisnahen Zugang zum Minibasketball ermöglichen. Das Spiel ist heute deutlich stärker an den Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet und bietet damit beste Voraussetzungen für einen frühen Einstieg. Mit den Stundenbildern können erste Trainingseinheiten unmittelbar umgesetzt werden. Kinder lernen den Ball kennen, entwickeln ihre koordinativen Fähigkeiten und erfahren gleichzeitig, was Basketball ausmacht: Bewegung, gemeinsames Spielen und Teamgeist. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern einen positiven und unkomplizierten Zugang zum Basketball zu eröffnen“, so Joachim Spägele, als DBB-Vizepräsident u. a. für den Bereich Sportentwicklung zuständig. Dabei geht es nicht darum, Kindern von Beginn an das vollständige Basketballspiel mit allen Regeln zu vermitteln. Vielmehr zeigen die Stundenbilder, wie Basketball altersgerecht und spielerisch aufgebaut werden kann. Das Poster macht sichtbar, wie niedrigschwellig Basketball inzwischen angeboten werden kann. Es soll Lehrkräften motivieren Basketballangebote einfach einmal auszuprobieren und gleichzeitig zeigen, dass für die ersten Schritte weder besondere Basketballkenntnisse noch spezielles Equipment erforderlich sind. Über einen QR-Code auf dem Poster gelangen Lehrkräfte direkt zur Website www.15000xbasketball.de. Dort können Schulen ihre Teilnahme an der Grundschuloffensive melden und weitere Informationen zum Projekt abrufen. Auch ergänzende Materialien zu den Stundenbildern und von der DBB-Jugend stehen digital zur Verfügung: Über einen weiteren QR-Code gelangen die Lehrkräfte direkt zu den speziell für das Projekt bereitgestellten digitalen Videos. Zum Jahrestag der Initiative wird damit ein weiterer konkreter Schritt umgesetzt: Basketball soll für Grundschulen sichtbar, zugänglich und einfach umsetzbar werden. Der erste Kontakt mit Basketball muss nicht kompliziert sein. Eine Sporthalle, ein Ball und eine Lehrkraft, die den ersten Schritt macht, können ausreichen, um Kinder für eine neue Sportart zu begeistern. Flyer Stundenbilder

Ehrung Daub-Moeller

Britta Daub und Stefan Möller geehrt

Vor dem DBBL-Heimspiel des USC Eisvögel Freiburg gegen den Herner TC wurden Nationalspielerin Britta Daub und Stefan Möller, Assistant Coach der DBB-Damen, für ihre Erfolge bei der Frauen-WM in Berlin geehrt. Das Foto zeigt v.li.: Uwe Stasch (Vorsitzender Eisvögel Freiburg), Joachim Spägele (Vizepräsident Deutscher Basketball Bund), Britta Daub, Stefan Möller, Carolin Jenkner (Bürgermeisterin Stadt Freiburg), Harald Janson (Vorstand Eisvögel).

BJL2026Jubel Berlinw

Bundesjugendlager 2026: Strahlende Gesichter bei den Nominierten

Heute ging das Bundesjugendlager 2026 im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg zu Ende. Zum Abschluss wurden rund 70 Spielerinnen und Spieler für die weiteren Nationalmannschafts-Maßnahmen nominiert. Es gab viele strahlende Gesichter bei der Siegerehrung. Zuvor hatten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer die Finalspiele erlebt. Bei den Mädchen setzte sich das Team Berlin/Brandenburg mit 69:46 (15:13, 16:12, 14:7, 24:14) gegen den WBV durch. Lara Bulla war mit 15 Punkten erfolgreichste Werferin beim Sieger. Bei den Jungen gewann der WBV gegen das Team Nord mit 79:53 (24:7, 23:21, 13:18, 19:7). Bester Werfer beim Sieger: Ponce de Leon Neumann mit 15 Punkten. Platzierungen in der Übersicht: Mädchen 1. Berlin/Brandenburg 2. WBV 3. Bayern 4. SG Südwest 5. Hessen 6. Mitteldeutsche Auswahl 7. NBBV 8. Team Nord Jungen 1. WBV 2. Team Nord 3. SG Südwest 4. Hessen 5. Berlin/Brandenburg 6. Bayern 7. Mitteldeutsche Auswahl 8. NBBV Fotos: DBB/JK Medien Nominierungen Mädchen Baden-Württemberg: Depe Tchatchu, Soala; Gbenda, Fidelia Mary; Hadzidedic, Lola; Hodzic, Merjem; Huberti, Mira Bayern: Anscombe, Thais;  Grasser, Amy; Tiyani, Naima; Toliver, Amina; Veney, Maylin Berlin: Cremers, Juna; Frisch, Lio; Heymann, Victoria; Koloszar, Melissa; Kreinsen, Charlotta; Lehmann, Mathilda; Rosenkranz, Kaya; Bulla, Lara Hamburg: Agbalizu, Vienna Hessen: Meyer, Stella, Stark, Lina; Bilo, Mila Niedersachsen: Behre, Jana; Drewes, Emma Nordrhein-Westfalen: Atsür, Emilia; Erdogdu, Irem; Friedrich, Amelie; Maciulyte, Guoste; Melchior, Lucy; Önder, Hanna Lilya; Trusca, Rebecca Maria; Wasiliewski, Leni Sachsen: Weber, Jona Thüringen: Ruppe, Inga Marie Nominierungen Jungen Bayern: Abdullahi, Abdishakur; Burnes, Milo Sol; Domes, Sebastian; Fousseni, Umar; Nguatem, Awung; Salm, Ben BBW: Gebel, Nikita; Ilic, Luka; Längsfeld, Ruben; Popovic, Rafael; Reinbold, Nico; Secen, Dario; Tchouaffe, Mattis; Walenta, Oscar; Youdom, Yoran Berlin: Brandwein, Pio; Hoffmann, Bruno; Leseberg, Maxi; Ludwig, Tom; Schemmel, Victor Hessen: Bernhardt, Jannik; Kamta, Benjamin; Kutny, Julian; Siehlmann, Vincent; Staresina, Joel MDA: Jacob, Konrad; Mücher, Mads; Pestel, Nils; Zeh, Jonathan NBBV: Ekpokpobe, Emanuel; Ercic, Vuk; Seward, Lyon; Kaschade, Jamaal Team Nord: Klein, Ludwig; Knauf, Torge; Lange, Nils; Larysz, Noah; Weisbach, Niklas WBV: Berghoff, Vincent; Breuer, Tom; Clarenbach, Jomo; Edosomwan, Elijah; Kröger, Bastian; Mfouapon, Yannick; Ndirangu, Noah Francis; Rodriguez Reinoso, Brandon; Shepherd, Tariq „Qual der Wahl“ Bundestrainer für den männlichen Nachwuchsbereich, Alan Ibrahimagic: „Fünf Tage voll mit Basketball liegen hinter uns. Wie mittlerweile fast immer haben wir eine Generation mit viel Potenzial, viel Athletik und auf den meisten Positionen gut besetzt. Natürlich ist es noch sehr früh zu sagen, aber es ist jetzt fast schon normal, dass es extrem schwer geworden ist, die Spieler für den Nominierungslehrgang ausuwählen. Die Dichte wird schon immer größer, das macht die Arbeit komplizierter, aber auf der anderen Seite stimmt es uns natürlich glücklich die Qual der Wahl zu haben. Die Art und Weise zu spielen war nach unserem Geschmack, viel Tempo. In den Trainingseinheiten haben wir darauf hingewiesen, wie wir uns das vorstellen, so dass die Spieler uns und unsere Ideen kennenlernen konnten. Das ist aber nur der Anfang. Für die Nominierten kommt das Camp Ende des Jahres, die anderen sind alle nah dran, in ein paar Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Jetzt: Arbeiten!“ „Tolles Miteinander“ Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs: „Es war super, wir hatten ein gutes Bundesjugendlager. Es waren tolle Tage und wir haben sehr viele interessante Spielerinnen gesehen, die Auswahl wurde uns sehr schwer gemacht. Diese Mischung aus Talent und Perspektive, auch viele große, mobile Spielerinnen. Wir freuen uns jetzt sehr auf den Nominierungslehrgang, die Tür ist ja immer offen. Wir sind natürlich alle ‚all in‘, denn bei der nächstjährigen U16-EM kann man sich wieder für eine U17-WM qualifizieren. Das ist unser kurzfristiges Ziel. Das langfristige Ziel mit dieser Generation ist es, dass wir es erreichen, dass eine Damen-WM zum Standard wird. Man hat hier beim Bundesjugendlager die gute Arbeit der Vereine und der Landesverbände gemerkt, es war ein tolles Miteinander. Es waren gute vibes vor Ort und alle sind noch von der tollen WM angetasert.“