Der Deutsche Basketball Bund

 

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) bereitet den Boden für Amateure und Profis. Der DBB, Dachverband der 15 Landesverbände mit rund 2.200 organisierten Vereinen/Abteilungen und mehr als 212.000 Aktiven, ist zuständig für alle Belange des Leistungs- und Breitensports. Er kümmert sich um die Nationalmannschaften, deren Förderung und Planung. Er ist zuständig für Regeln, Ausrichtung von Länderspielen und anderer – auch großer internationaler – Events, technische Überwachung, Entwicklung etc..

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) besteht aus einem ehrenamtlichen Präsidium mit Präsident und vier Vizepräsidenten. Im Hauptamt sind etwa 30 Personen beim DBB angestellt. An der Spitze der Geschäftsstelle in Hagen stehen der Generalsekretär und der Geschäftsführer. Es gibt drei Geschäftsbereiche (Leistungssport, Jugend, Verwaltung) mit den jeweiligen Geschäftsbereichsleitern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem verfügt der DBB über drei GmbHs als hundertprozentige Töchter, die BWA (Marketingagentur), die Event-GmbH und die BAK (Basketball-Akademie).

Der DBB nimmt mit seinen neun Nationalmannschaften im Bereich 5 gegen 5 und mit zahlreichen weiteren Nationalteams in der neuen (olympischen) Disziplin 3×3 am internationalen Spielbetrieb teil und ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner des Basketball-Weltverbandes FIBA. Dort besetzt er wichtige Positionen in unterschiedlichen Gremien.

News

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WNBL: „Wir sind erwachsen geworden“

In weniger als einer Woche geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Heute schauen wir auf das Gespräch mit ALBA-Headcoach Antonio Canamero. Antonio, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Wir sind sehr zufrieden mit der Mannschaft. Die Spielerinnen haben wirklich hart gearbeitet, sie haben sich im Laufe der Saison verbessert und sind gereift. Wie sah eure Strategie aus die Abgänge der Jahrgänge 2007 zu kompensieren? Wie immer ist es unser Ziel, weiterhin mit der nächsten Generation zu arbeiten. Wir haben viele Spieler aus den Jahrgängen 2009 und 2010; sie sind zwar noch jung, trainieren aber jede Woche hart und lernen dabei sehr viel. Mit Carolina Heymann und Mathilda Haensch haben sich zwei Rookies als Leistungsträgerinnen etabliert. Wie nimmst du ihre Entwicklungen wahr? Sie arbeiten hart und machen Fortschritte, und das Wichtigste ist, dass sie dem Team helfen. Gegen Freiburg im Viertelfinale wurdet ihr enorm gefordert. Welche Qualitäten haben sich dort herauskristallisiert oder wurden dir bewiesen, solche Spiele zu gewinnen? Wir sind erwachsen geworden. Nach jedem Fehler bewahren wir die Ruhe. Wir behalten die Nerven. In schwierigen Zeiten durchzuhalten, ist das Wichtigste. Lilli Schultze kam in den Playoffs wieder vermehrt zu Einsätzen. Welcher Faktor ist sie hinsichtlich des anstehenden Halbfinals? Lilli hat die Saison beim DBBL-Team bestritten. Wir wissen um ihre Qualitäten, sie wird eine wichtige Rolle spielen und dem Team sehr helfen. Ein entscheidender Punkt ist, dass wir die gesamte reguläre Saison und einige Playoff-Spiele ohne sie bestritten haben und das Team auch ohne eine der besten deutschen Spielerinnen sehr gut gespielt hat. Allgemeine Frage – Was zeichnet deine Mannschaft diese Saison aus bzw. gibt es einen speziellen Grund, an welchem du den TOP4-Einzug festmachen kannst? Wir versuchen, ein starkes Team zu sein, das mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hohem Tempo spielt. Wie geht ihr mit der Heimkulisse um? Ist es Druck, Vorfreude oder eine Mischung? Wir möchten guten Basketball spielen und unseren Fans, Freunden und Familienangehörigen spannende Spiele bieten. Es wäre toll, wenn wir gewinnen könnten. Kommen wir zum Gegner. TS Jahn München steht als einzige Mannschaft ohne einzige Niederlage im TOP4. Wie schätzt du sie ein bzw. worauf wird es ankommen? Das wird ein wirklich hartes Spiel. Wir müssen 40 Minuten lang mit voller Kraft spielen, um zu gewinnen. Wir müssen voll konzentriert bleiben. Sie sind eine sehr aggressive Mannschaft mit vielen Spitzenspielern. Wie bereitet ihr euch auf das TOP4 vor bzw. an welchen Stellschrauben kann man noch drehen? Welche Erfahrungen habt ihr aus dem Vorjahr mitgenommen? Wir haben gelernt, dass wir während des gesamten Spiels konzentriert bleiben müssen; nur 35 Minuten lang gut zu spielen, reicht nicht aus. Wir arbeiten jede Woche weiter daran, uns jeden Tag zu verbessern. Alle Spieltermine und weitere Infos

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DBB trauert um Dietmar Schott

Dietmar Schott, Sporthörfunklegende des WDR, Erfinder der Radio-Konferenz in der Fußball-Bundesliga und früherer „Funktionär“ beim Basketball-Bundesligisten Saturn Köln, ist am 10. Mai 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. „Ich bin sehr traurig über den Tod von Dietmar Schott. Er hat unsere Herren-Nationalmannschaft und generell den deutschen Basketball über viele Jahrzehnte immer mit großer Begeisterung begleitet. Seine Fröhlichkeit und Lebensfreude waren ansteckend, es gab immer viel zu lachen mit Dietmar. Dietmar war kompetent, verständnisvoll und seine Berichte und Reportagen – egal, ob im Basketball, im Fußball oder im Reitsport – waren immer geprägt von einer enormen Leidenschaft. Der Deutsche Basketball Bund wird Dietmar Schott vermissen und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. Dietmar Schott gehörte über viele Jahr(zehnte) neben den bereits zuvor verstorbenen Günter Bork (sid) und Reinhard „Blacky“ Schwarz (dpa) zu den sogenannten „Glorreichen Drei“ der damaligen deutschen Basketball-Journalisten. Er berichtete am Radiomikrofon von zahllosen Basketball-Veranstaltungen, war bei Olympischen Spielen, Basketball-Welt- und -Europameisterschaften und bei den nationalen und internationalen Basketball-Vereinswettbewerben vor Ort und begleitete vor allem die damalige deutsche Herren-Nationalmannschaft durch alle Höhen und Tiefen. ———————————————————- Nachruf Ein Leben für den Sport und den Journalismus Dietmar Schott ist tot Sein Gesicht war lebenslang ein Lächeln. Wenn man sich sah, da war immer dieses Lächeln. Und sein Interesse am Gegenüber. Dietmar Schott war ein Rheinländer und ein ernsthafter Mensch, das funktioniert wirklich, einer, der für den Sport lebte. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts spielt er, 1,92 Meter hoch, für den ASV Köln. Als Saturn Köln vier deutsche Meisterschaften gewann und drei deutsche Pokale, war er an der Seite von Mäzen Fritz Waffenschmidt, Basketball war sein Leben. Aber doch nur eines von vielen. Mit Beate, einer Kollegin, war er 47 Jahre verheiratet, ihre Heimat war der Westdeutsche Rundfunk WDR in Köln. Als Dietmar Schott 1988 als Nachfolger von Kurt Brumme WDR-Sportchef wurde, wurde er zu einer der „wichtigsten Stimmen des Landes“, wie WDR-Intendantin Katrin Vernau treffend sagt. Über 2000 Sendungen moderierte er in über 40 Jahren. „Sport und Musik“ im WDR, das war für uns Dietmar Schott. Und wenn man ihn traf, interessierte er sich immer vorwiegend für das andere Metier, gerne für die schreibenden Journalisten. „Wo wären wir ohne euch“, pflegte er zu sagen, wenn es um den Sport-Informations-Dienst (sid) ging. Dabei war – vor allem – er immer das Lexikon. Dietmar Schott wusste sehr viel. Nicht nur vom Sport – auch vom Jazz. Wenn Dietmar Schott ins Mikrofon sprach, fühlten wir uns Zuhause – und im Stadion. Großartig. Er zählte zur Familie, von 1962 bis 2002 im WDR. „Sport und Musik“ war Pflicht, wenn man nicht selbst um Punkte spielte oder später selbst davon berichtete. Basketball, Fußball – aber doch vor allem auch die Pferde. Er baute in Lohmar 1974 Gestüt Höhnchen auf. Er saß selbst im Sulky, 14 Siege. Und wenn „Sport und Musik“ angepfiffen wurde, Pferde waren immer dabei. Dietmar Schott war es wichtig, dass der Pferdesport in der großartigsten und herausragendsten Hörfunksendung des Sports seinen Platz hatte. Über 30 Mal meldete sich Schott vom „Prix d’Amerique“ in Paris-Vincennes, 25 Mal vom Deutschen Derby, er berichtete von elf Olympischen Spielen, aber das sind Zahlen. Er lebte für den Sport – und seine Akteure, Peter Remmert war einer seiner Freunde, Willi „Ente“ Lippens ein anderer. Legendär: „Ich danke Sie!“ sagte Lippens beim Spiel von RWE bei Westfalia Herne irgendwann in den 60ern zum Schiedsrichter, nachdem der ihn mit den Worten: „Ich verwarne Ihnen“, verwarnt hatte – und flog vom Platz. Dietmar Schott veröffentlichte das Buch über seinen Freund Lippens 2008. Sport war sein Leben, geboren in Köln, aufgewachsen in Hamburg, glühender Fan und Ehrenmitglied des Hamburger SV, 1962 kehrte er nach Köln zurück. Zum WDR. Dietmar Schott ging es nach einem Sturz zuletzt nicht mehr gut, aber der Wiederaufstieg des HSV, nach Jahren in der 2. Liga, muss ihn glücklich gemacht haben. Aktuell Klassenerhalt geschafft, sicher hat er im Pflegeheim in Aegidienberg die eine oder andere Träne verdrückt. Dietmar Schott konnte sich freuen – am Sport und am Leben. Seines währte 88 Jahre lang bis zum Abend des letzten Montags (10. Mai) – und es war ein gutes und erfülltes und glückliches. „Dietmar war ein geschätzter, ein großartiger Kollege, alte Schule“, sagt Heribert Faßbender. Oft sagt Faßbender das nicht. Dr. Christoph Fischer Präsident  des Verbandes Westdeutscher Sportjournalisten Foto: DBB/Büker

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WNBL: „Ein Fazit ziehe ich erst nach der Saison“

In weniger als einer Woche geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Nach Michael Wiegand von den Main Sharks Würzburg, schauen wir heute auf den Kontrahenten aus Hagen und Headcoach Marsha Owusu Gyamfi. Marsha, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Ein Fazit ziehe ich nach der Saison. Eure Abgänge im Sommer haben sich in Grenzen gehalten. Des Weiteren konntet ihr euch mit Emma Huppertz und Lana Schlegel verstärken. Inwieweit haben sie euer Team bereichert und sich entwickelt? Unsere Abgänge waren erheblich. Wir haben mit Nina Wisniewski eine hervorragende Pointguard-Spielerin -aus meiner Sicht die beste Passgeberin der letzten Saison, nicht mehr dabei und mit Lilly Färber fehlt eine hervorragende Verteidigerin. Die genannten Grenzen sehe ich folglich nicht. Über aktuelle Spielerinnen spreche ich nicht. Wir haben nicht rekrutiert, sondern zwei Spielerinnen, die nach Hagen wechseln wollten, nach reiflicher Überlegung dazu genommen. Eure Hauptrunde konntet ihr erneut mit 10-0 beenden. Wie hast du die Gruppenkonstellation wahrgenommen auch in Verbindung mit den Abstiegen der Junior Tigers aus Neuss und der Metropolitain Girls? Eine aus meiner Sicht tendenziöse Frage. Das WNBL-Team Phoenix-TSV Hagen 1860 steht in den zwei Jahren der Existenz bei 29 Siegen und 2 Niederlagen, Stand 06. Mai 2026. Zu den anderen Mannschaften aus der Gruppe West äußere ich mich nicht. Für die Gruppenkonstellation ist der Dachverband zuständig, vielleicht auch der WNBL-Ligaausschuss. Im Viertelfinale sah es gegen Stuttgart kurzzeitig so aus, als würde eure Saison zum Ende kommen. Wie hat deine Mannschaft dieses packende Spiel noch drehen können bzw. was hat euch dort ausgezeichnet? Das Stuttgarter Team, bei dem 3 Jugendnationalspielerinnen spielen, wird hervorragend gecoacht und hat eine gute Serie gespielt. Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 hat herausragend gefinished, die Ruhe und das Selbstvertrauen, sowie das Vertrauen ins Team behalten, miteinander und füreinander gespielt, und Big Plays auf beiden Seiten des Feldes gezeigt. Allgemeine Frage – Was sind die Stärken deiner Mannschaft bzw. worauf habt ihr in dieser Saison besonderen Fokus gelegt? Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 ist diszipliniert, belastbar, wettkampfstark, adaptiv, etabliert hervorragendes Rollenverständnis, agiert physisch und zäh, verteidigt auf gutem Niveau mit hoher Bereitschaft aller Spielerinnen, wirft gut mit hohem Volumen, spielt Basketball auf beiden Seiten des Feldes offensiv, mit gutem Spacing/Re-Spacing und eigener Pace, findet oder kreiert Vorteile, nutzt die Idee und Struktur Dominos mit dem Prinzip „nächste Aktion“ und spielt miteinander und füreinander. Wir machen unser Ding, leben unsere Kultur, haben unsere Standards des Miteinanders und unserer Kommunikation. Unser Fokus ist stets der gleiche: Persönlichkeiten und Spielerinnen entwickeln. Wir gestalten alles so, dass jede Spielerin ihr persönlich Bestes erreicht. Jede Spielerin hat sich entwickelt und viel gelernt, auf und neben dem Feld. Das Wichtigste ist die Gesundheit, die mentale, körperliche und emotionale Konstitution. Mit Nele Erfeld fehlt euch eine wichtige Führungsspielerin. Wie habt und wollt ihr ihren Ausfall kompensieren? Nele Erfeld ist nicht zu ersetzen. Sie ist eine Leistungsträgerin mit exzellentem Spielverständnis, eine hervorragende Passgeberin, eine herausragende Verteidigerin, ein Mastermind mit hohem IQ, die eine der zwei Achsen unserer Spielstatik war. Ihr Ausfall/ihre Verletzung ist dennoch für Nele sehr viel schwerwiegender als für unser Spiel. Das Team hat eine neue Statik entwickelt, eine andere auch gute. Ihr habt es in der Vorsaison sensationell ins Finale geschafft. Wie hungrig ist die Mannschaft auf eine Revanche gegen Würzburg? Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 hat es in dieser Saison sensationell abermals ins Top4 geschafft. Revanche ist kein Begriff unserer Basketballsprache. Wir respektieren Leistungsfähigkeit und Klasse, Game respects Game. Das Team, das ich trainieren darf, hat stets hohe Ergebnisziele, investiert viel und weiß, dass die Handlungsziele in der eigenen Hand liegen. Wie bereitet ihr euch auf das TOP4 vor bzw. an welchen Stellschrauben kann man noch drehen? Welche Erfahrungen habt ihr aus dem Vorjahr mitgenommen? Wir haben unseren Plan, arbeiten kontinuierlich, konsequent, geduldig und diszipliniert an der individuellen Verbesserung jeder Spielerin und freuen uns darüber, dass unsere Saison abermals so lange dauert. Wir lernen ständig und haben unsere Abläufe und Organisation in Details -auf Basis der Erfahrungen aus dem letzten Jahr- verfeinert, kleine Korrekturen und Verbesserungen vorgenommen. Ihr kennt Würzburg aus dem angesprochenen Finale. Wie schätzt du das Duell ein und worauf wird es ankommen? Wir kennen das Würzburger Team weitaus intensiver als nur aus zwei Finalspielen. Die Basketball-Familie Wiegand hat eine Gewinnerkultur geschaffen und es über Jahre geschafft, die Coregroup zu halten und gezielt von Außen zu verstärken. Aus meiner Sicht gebührt der Familie Wiegand hoher Respekt und die entsprechende Anerkennung für all das, was sie dort am Standort entwickelt und etabliert hat, mit maximal hohem familiärem Invest. Mia Jette Wiegand ist gut im Basketball, leistungsstark, eine Gewinnerin und hat bewiesen, dass sie die Schlüsselspielerin ist, auf nationaler und europäischer Bühne. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt des Würzburger Spieles. Das Würzburger Team ist zudem sehr gut gecoacht, physisch, abschlussstark, erfahren, hat eine Siegermentalität, verteidigt clever, reboundet gut und hat viele offensive Optionen. Sie sind der Favorit, uns körperlich überlegen und haben für uns interessante Matchups. Hagen wird Deutscher Meister der WNBL weil… Ganz im Sinne meines Lateinlehrers: …, weil das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 beim Top4 zwei Spiele gewonnen haben wird. Alle Spieltermine und weitere Infos

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Coach Clinic mit Dirk Bauermann und „begeisterten Coaches“

Am 6. Mai 2026 fand in Halle (Saale) eine hochkarätig besetzte Coach Clinic mit Dirk Bauermann, Bundestrainer Nachwuchs männlich, statt. Organisiert wurde die Trainerfortbildung von den Landesverbänden Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen im Rahmen ihres gemeinsamen Bildungsnetzwerks BVSA, BBV und TBV – in Kooperation mit der Mitteldeutschen Basketball Academy (MBA), dem BBC Halle sowie dem USV Halle. Mehr als 70 Trainerinnen und Trainer aus Mitteldeutschland – nahmen an der Veranstaltung teil. Dirk Bauermann vermittelte grundlegende Aspekte der leistungssportlichen Entwicklung von Nachwuchsspielern bis hin zum Niveau der Nationalmannschaft. Dank eines Demoteams, zusammengesetzt aus Spielern der JBBL „Team Halle“ und der JBBL der „Mitteldeutschen Basketball Academy“, konnte er seine Inhalte besonders anschaulich darstellen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf modernen Spielkonzeptionen, der Gestaltung leistungsfördernder Rahmenbedingungen sowie dem erfolgreichen Umgang mit Spielerpersönlichkeiten. Abgerundet wurde die Coach Clinic mit einer Q&A-Session, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit nutzten, dem Bundestrainer zahlreiche Fragen zu stellen. Dirk Bauermann über die Veranstaltung: „Vielen Dank für die hervorragende Organisation vor Ort und die gelungene Veranstaltung mit so vielen engagierten Coaches.“ Nandor Kovacs, Vorstand für Leistungssport des Basketball-Verbandes Sachsen-Anhalt und Sportdirektor der Mitteldeutschen Basketball Academy, zeigte sich hochzufrieden mit dem großen Interesse, den Inhalten und der Organisation der Veranstaltung: „Einen ausgewiesenen Experten und Toptrainer wie Dirk Bauermann in Sachsen-Anhalt begrüßen zu dürfen, war für uns eine große Bereicherung. Besonders spannend war die Erkenntnis, wie wichtig Details auf dem Weg zum absoluten Topspieler sind. Alle anwesenden Coaches waren begeistert. Unser herzlicher Dank gilt Dirk Bauermann für diese äußerst wertvolle Coach Clinic sowie USV Halle und BBC Halle für die kooperative Zusammenarbeit.“ Fotos: Chris Eisenmann

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3×3: Einladungen für Damen und U23-Damen

Die neue 3×3-Saison ist gestartet und bereits in vollem Gange. Schon bald steht der 3×3 World Cup auf dem Programm (1.-7. Juni 2026, Warschau/POL). Darauf bereiten sich die deutschen 3×3-Damen mit einem Lehrgang in Hannover ab dem 17. Mai 2026 und einer Teilnahme an einem 3×3-Event in Saint-Jean-de-Maurienne/FRA (23./24. Mai 2026) vor. Dazu hat Disziplintrainer Hanno Stein folgende Spielerinnen eingeladen: 3×3-Damen – Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg) – Ama Degbeon (TuS Lichterfelde) – Tonia Dölle (BBC Black Bulls Osnabrück) – Meret Kleine-Beek (Turn-Klubb zu Hannover) – Luisa Nufer (Galitos Aveiro/POR) – Victoria Poros (Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) – Marie Reichert (Foto, Turn-Klubb zu Hannover) – Laura Zolper (Södertälje Basketbollklubb/SWE) Das Team wird betreut von Disziplintrainer Hanno Stein, Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied und Physiotherapeutin Naima Gaidochik. Auch der Kader der U23/U21-Damen trainiert und bereit sich mit Lehrgängen in Hannover vom 17.-22. Mai und vom 26.-30. Mai 2026 auf die U23 Nations League vor. Dafür hat Disziplintrainerin Bea Waffenschmied folgende Spielerinnen eingeladen: U23/U21-Damen – Marianna Byvatov (BC Marburg) – Greta Kröger (Eisvögel USC Freiburg) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Lilly Küppers (ChemCats Chemnitz) – Maja Manten (New Basket 92 Oberhausen) – Olivia Okpara (WINGS Leverkusen) – Lisanne Räwer Tanguep (Talents BonnRhöndorf) Das Team wird betreut von Disziplintrainerin Bea Waffenschmied und Physiotherapeutin Paula Beckmerhagen. Alles zum 3×3 World Cup in Warschau/Polen

Foto: Florian Ullbrich

BASS  Berlin Mädchencup – Ein Basketballfest mit über 1000 Mädchen 

Am 9. und 10. Mai 2026 wurde Berlin erneut zur Hochburg des Mini-Mädchenbasketballs: Mehr als 1.000 Mädchen aus ganz Deutschland sowie Teams aus Polen und Tschechien nahmen am Mädchencup teil, welches als größtes Mini-Mädchenturnier dieser Altersklassen in Deutschland gilt. Insgesamt gingen 115 Mannschaften der Altersklassen U9 bis U13 an den Start und absolvierten an zwei Tagen über 300 Spiele voller spannender und abwechslungsreicher Begegnungen. Die Organisation lag einmal mehr in den bewährten Händen des BASS Berlin e.V., unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Trotz der beeindruckenden Teilnehmerinnenzahl und des umfangreichen Spielplans verlief das Turnier reibungslos – von der Turnierlogistik über die Schiedsrichteransetzungen bis hin zur Verpflegung vor Ort. Das große Engagement aller Beteiligten war dabei ein zentraler Baustein für den gelungenen Ablauf des Wochenendes. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern vor allem der Spaß am Spiel. Die Mädchen zeigten über alle Altersklassen hinweg große Begeisterung, viel Einsatzfreude und beeindruckenden Teamgeist. Lautstarke Unterstützung von den Rängen, jubelnde Teams, aber auch emotionale Momente gehörten ebenso dazu wie viele neue Freundschaften, die über Vereins- und Stadtgrenzen hinweg entstanden. Für ein besonderes Highlight sorgte am Sonntag die Ausstellung des WM-Pokals der Damen-Weltmeisterschaft, die im September in Berlin stattfindet. Spielerinnen, Trainer:innen und Zuschauer:innen nutzten die Gelegenheit, Erinnerungsfotos mit der Trophäe zu machen. Vor allem bei den Nachwuchsspielerinnen sorgte der Pokal für große Begeisterung und zog den ganzen Tag über viele neugierige Blicke auf sich und ließ gleichzeitig die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land wachsen. Auch sportlich bot das Turnier viele schöne Momente. Besonders die Teams von TK Hannover, LIONESS, TuS Lichterfelde, LVICE HK, UKS Jedynka Lębork, Talents BonnRhöndorf und Artland Dragons überzeugten mit starken Auftritten und sorgten in ihren Altersklassen für zahlreiche spannende Begegnungen. Insgesamt lieferten sich alle Mannschaften intensive, aber stets faire Spiele, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in den Hallen. Am Ende blicken alle Beteiligten stolz auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück, das einmal mehr eindrucksvoll zeigte, welche Bedeutung und Begeisterung der Mädchenbasketball in Deutschland inzwischen hat. Fotos: Florian Ullbrich

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Medienakkreditierung für den Women’s Basketball World Cup gestartet

Die Medienakkreditierung für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin ist ab sofort geöffnet. Bewerbungsschluss: Freitag, 7. August 2026 (23:59 Uhr GMT+2) Sämtliche Akkreditierungsanträge – sowohl von nationalen als auch internationalen Medien – müssen vor Ablauf der Frist über das FIBA Accreditation Portal eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung (Medieninformationen etc.) finden Sie auf der Event-Website: HIER KLICKEN ————————————————————————– Gruppenphase: 4.–7. September Finalphase: 8.–13. September Bitte beachten Sie, dass für die Gruppenphase und/oder die Finalphase jeweils separate Medienakkreditierungen erforderlich sind. Alle Anträge müssen über das FIBA Accreditation Portal eingereicht werden. Bewerbungen für die beiden Turnierphasen werden getrennt behandelt; eine Akkreditierung ausschließlich für die Gruppenphase berechtigt nicht automatisch zum Zugang zur Finalphase. ————————————————————————– HIER KLICKEN, UM EINE AKKREDITIERUNG ZU BEANTRAGEN ————————————————————————– Die FIBA hat ein neues FIBA Accreditation Portal eingeführt, um Sicherheit, Performance und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Medienvertreterinnen und Medienvertreter mit einem bestehenden Profil im bisherigen FIBA Media Portal müssen ihr Konto migrieren, um weiterhin Akkreditierungen beantragen zu können. Berechtigte Nutzerinnen und Nutzer sollten hierzu eine E-Mail mit einem entsprechenden Migrationslink erhalten haben. Falls Ihr Konto bereits aktiviert wurde, können Sie sich direkt für die Veranstaltung anmelden, indem Sie die folgenden Schritte befolgen. So beantragen Sie Ihre Akkreditierung Bitte folgen Sie den untenstehenden Schritten, um Ihren Akkreditierungsantrag über das FIBA Accreditation Portal einzureichen: 1. Melden Sie sich im FIBA Accreditation Portal an. 2. Klicken Sie bei der gewünschten Veranstaltung auf den Button [Apply now]. 3. Füllen Sie alle erforderlichen Felder aus und reichen Sie Ihren Antrag ein (jeweils einzeln pro Spiel). 4. Nach dem Absenden erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail zu Ihrer Akkreditierung. Alle Anträge werden von der FIBA in Abstimmung mit dem lokalen Organisationskomitee geprüft. Sie werden informiert, sobald eine Entscheidung getroffen wurde. ————————————————————————– Wichtige Hinweise Berücksichtigt werden ausschließlich Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die ihren Antrag fristgerecht online einreichen. Das Erstellen eines Profils oder das Einloggen allein gilt nicht als Akkreditierungsantrag. Sie müssen den Antrag gemäß den oben beschriebenen Schritten 1–4 vollständig ausfüllen und absenden. Medienrechteinhaber Falls Sie als Medienrechteinhaber für diese Veranstaltung akkreditiert werden möchten, wenden Sie sich bitte an FIBA Media unter: [email protected], um Zugriff auf Ihr Unternehmensprofil zu erhalten. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte: [email protected]

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Lehrgang für U20-Herren in Kienbaum und Frankreich

Der Kader der U20-Herren trifft sich vom 12.-21. Juni2026 zu einem Lehrgang im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum und in Le Temple-sur-Lot/FRA. Dazu hat Bundestrainer Mario Dugandzic folgende Spieler nominiert: – Musa Abra (Basketball Löwen Erfurt) – Julis Baumer (MHP Riesen, Porsche BBA Ludwigsburg) – Nevio Bennefeld (ALBA Berlin, LOK BERNAU) – Daniel Biel (Science City Jena, Culture City Weimar) – Ivan Crnjac (Eintracht Franfurt, SKYLINERS) – Amon Levi Dörries (University of Richmond/USA) – Declan Duru (Bild, University of Texas/USA) – Keenan Garner (Central Michigan University/USA) – Mathieu Grujicic (Ohio State University/USA) – Nicolas Kodjoe (FC Bayern München Basketball) – Fynn Lastring (RASTA Vechta, Artland Dragons) – Jordan Müller (California Baptist University/USA) – Eric Reibe (University of Southern California/USA) – Davi Remagen (University of Tennessee at Martin/USA) – Colin Schroder (EWE Baskets Oldenburg, Baskets Juniors) – Clemens Sokolov (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) – Tom Stoiber (Nürnburg Falcons) Das Team wird betreut von Bundestrainer Mario Dugandzic, den Assistenztrainern Florian Wedell und Emanuele Berti, Athletiktrainer Fabian Ottawa, Physiotherapeut Bogdan Suciu, Teamarzt Dr. Stephan Lorenz (zeitweise) und Teambetreuer Jonas Hunneman.