Der Deutsche Basketball Bund

 

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) bereitet den Boden für Amateure und Profis. Der DBB, Dachverband der 15 Landesverbände mit rund 2.200 organisierten Vereinen/Abteilungen und mehr als 212.000 Aktiven, ist zuständig für alle Belange des Leistungs- und Breitensports. Er kümmert sich um die Nationalmannschaften, deren Förderung und Planung. Er ist zuständig für Regeln, Ausrichtung von Länderspielen und anderer – auch großer internationaler – Events, technische Überwachung, Entwicklung etc..

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) besteht aus einem ehrenamtlichen Präsidium mit Präsident und vier Vizepräsidenten. Im Hauptamt sind etwa 30 Personen beim DBB angestellt. An der Spitze der Geschäftsstelle in Hagen stehen der Generalsekretär und der Geschäftsführer. Es gibt drei Geschäftsbereiche (Leistungssport, Jugend, Verwaltung) mit den jeweiligen Geschäftsbereichsleitern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem verfügt der DBB über drei GmbHs als hundertprozentige Töchter, die BWA (Marketingagentur), die Event-GmbH und die BAK (Basketball-Akademie).

Der DBB nimmt mit seinen neun Nationalmannschaften im Bereich 5 gegen 5 und mit zahlreichen weiteren Nationalteams in der neuen (olympischen) Disziplin 3×3 am internationalen Spielbetrieb teil und ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner des Basketball-Weltverbandes FIBA. Dort besetzt er wichtige Positionen in unterschiedlichen Gremien.

News

U17-Mädchen, Vorbereitungsspiel

Deutsche U17-Mädchen steigern sich im zweiten Spanien-Test

Im Rahmen der Vorbereitung auf die U17-WM bestritten die deutschen U17-Mädchen zwei Testspiele gegen Spanien. In Madrid unterlag die deutsche Mannschaft den Spanierinnen in beiden Spielen. Gierlich zweifache Topscorerin Nach dem ersten Viertel lag die deutsche Mannschaft mit fünf Punkten zurück. Auch im zweiten Viertel gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen baute Spanien seine Führung kontinuierlich aus. Nach der Halbzeit fand das deutsche Team um Topscorerin Lara Gierlich (8 Punkte) offensiv weiterhin keinen Rhythmus und musste sich am Ende deutlich mit 43:80 geschlagen geben. Das zweite Spiel gegen Spanien nahm einen anderen Verlauf als die erste Begegnung. Zwar musste sich die deutsche Mannschaft auch im zweiten Vorbereitungsspiel mit 47:63 geschlagen geben, zeigte dabei aber vor allem defensiv eine klare Steigerung. Lara Gierlich (18 Punkte) und Frederike Askamp (15 Punkte) setzten offensiv die Akzente. Für Deutschland spielten: Amelie Mbah (2/0), Carla Koch (2/2), Leonie Pfanzelt (5/0), Mathilda Haensch (4/0), Linda Thimm (0/3), Moescha Feunou Bakam (4/0), Nele Prowaznik (0/4), Darina Zraychenko (4/2), Leni Schramm-Bünning (1/2), Silvia Heide (2/0), Lara Gierlich (8/18), Mia Wiegand (4/1), Frederike Askamp (7/15).

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U18-Mädchen testen gegen Rumänien

Die deutschen U18-Mädchen treffen sich zu einem Lehrgang mit Länderspielen gegen Rumänien vom 1.-7. Juli 2026 im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum. Head Coach Janet Fowler Michel hat für diese Maßnahme folgende Spielerinnen nominiert: U18-Mädchen – Lena Bjeltschik (Osterather TV/VfL VIACTIV-Astroladies Bochum) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt) – Emily Haux (HTG Bad Homburg) – Diana Ivancic (MTV Stuttgart) – Laura Knaup (Osterather TV/VfL VIACTIV-Astroladies Bochum) – Nala Koletzki (Huntington Prep/USA) – Katara Lischka (MTV Stuttgart) – Greta Metz (USC Heidelberg) – Arwen Röhrl (SC Rist Wedel) – Leni Ruholl (GiroLive Panthers Osnabrück) – Noemi Schönauer (Foto, Post SV Nürnberg) – Sarah Siebold (TuS Lichterfelde) – Emma Steinbicker (TS Jahn München) Das Team wird betreut von Head Coach Janet Fowler-Michel, den Assistenztrainer:innen Leonie van Doorn und Rouven Behnke, Athletiktrainer Cieran Anderson, den Physiotherapeutinnen Frauke Lehmann und Annette Ulshöfer (im Wechsel) und Teambetreuerin Kathleen Hill. Länderspiele Fr., 3.7.2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Rumänien Sa., 4.7.2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Rumänien

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DFJW: Wichtige Lektion für U16-Jungen

Die deutschen U16-Jungen haben im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum zweimal gegen Frankreich getestet und dabei deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. Spiel eins (jeweils 4 mal 12 Min.) ging mit 65:102 an den Gegner, Spiel zwei mit 69:94. „Kulturschock“ Bundestrainer Dirk Bauermann hatte folgenden Kommentar: „Es ist eigentlich immer wieder der gleiche Film, den man sich anschaut. Die Franzoisen haben elf Spieler, die im INSEP in Paris usammengefasst sind und treten quasi wie eine Vereinsmannschaft auf. Sie sind eingespielt und wie immer hochathletisch, sehr bissig, sehr aggressiv. Das sind eben alles Dinge, die unsere Jungs so überhaupt nicht gewohnt sind. Das ist dann immer erstmal ein Kulturschock, aber damit verstehen sie gleich, wie internationaler Basketball aussieht. Allerdings muss man auch sagen, keiner verteidigt so aggressiv und ist so lang und so schnell wie die Franzosen, insofern ist das eine wichtige Lektion. Im zweiten Spiel haben wir eine tolle Leistungssteigerung gezeigt, zur Halbeit haben wir mit einem Punkt geführt und es war ein ganz anderes Bild. Zehn Ballverluste im letzten Viertel haben bei extremer Hitze zu der klaren Niederlage geführt, die aber das Spiel nicht widerspiegelt. Wir haben viel besser gereboundet. Die Jungs haben toll dagegen gehalten, ich bin stolz auf sie. Wir haben nie den Kopf hängen gelassen und immer nach Lösungen gesucht. Wir haben hier große Fortschritte gemacht in den sechs Tagen. Darauf können wir in den nächsten Wochen aufbauen.“ Für Deutschland spielten: Jaron Braun (SG Junior Löwen Braunschweig, 9/1), Danny Egbe (Hamburg Towers/SC Rist Wedel, 6/2), Joris Maciulis (Basket Duisburg, 0/8), Niclas Mattner (Würzburg Baskets Akademie/ TG Veitshöchheim, 2/6), Johan Friedrich Meinberg (Hamburg Towers, 5/7), Robin Müller (Science City Jena, 1/3), Linus Ohr (HAKRO Merlins Crailsheim, dnp/7), Oliver Papez (Telekom Baskets Bonn, 5/9), Elija Pohlack (ALBA Berlin, 2/6), Falco Prophet (IMG Academy/USA, 0/0), Justus Reintjes (ratiopharm ulm/OrangeAcademy/BBU ’01, 2/dnp), Lino Luca Schenk (Hamburg Towers/Bramfelder SV, 1/0), Lukas Schmidt (Foto, Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg, 12/dnp), Finn Thönelt (NINERS Chemnitz Academy, dnp/7), Marko Volf (ratiopharm ulm/OrangeAcademy/BBU ’01, 17/13), Finn Wohlert (Telekom Baskets Bonn, 3/0).

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DBB-Herren: Medientraining in Berlin

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren führt im Vorfeld der World Cup Qualifier (Israel – Deutschland: Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT), Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport | Deutschland – Zypern: Montag., 6.7., in Bamberg, Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport) ein Medientraining im Trainingslager in Berlin für interessierte Medienvertreter:innen durch. Das Medientraining findet am Dienstag, 30. Juni 2026, ab ca. 12.30 Uhr, in der Max-Schmeling-Halle, Am Falkplatz 1, 10437 Berlin, statt. Dann können die letzten 30 Minuten des Trainings vom Spielfeldrand verfolgt werden, ehe Spieler und Trainer für ca. 20 Minuten für Gespräche und/oder Fotos bereit sind. Vor Ort stehen Ihnen Christoph Büker und Jakob Berger für weitere Fragen oder Wünsche zur Verfügung. Alle interessierten Medienvertreter/innen werden gebeten, sich für diese Veranstaltung über das untenstehende Formular zu akkreditieren. Um die Organisation des Medientrainings zu erleichtern, bitte ich Sie, im Feld „Anmerkungen“ die gewünschten Gesprächspartner einzutragen. Bitte beachten Sie: aufgrund von Änderungen im Trainingszeitplan kann sich der Beginn des Medientrainings kurzfristig verschieben! Die Empfehlung wäre, bereits ab 12.00 Uhr bereit zu sein. Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin 30. Juni 2026 | 12.30 Uhr Max-Schmeling-Halle | Berlin Akkreditierungsfrist: 29. Juni 2026 | 12.00 Uhr Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * Journalist:in Fotograf:in TV/Video Anmerkungen Abschicken If you are human, leave this field blank.

Basketball Riga 12.09.2025
DBB Länderspiel Männer Herren
EuroBasket 2025
Halbfinale
Deutschland (GER) - Finnland (FIN)
Dennis Schröder / Schroeder (Deutschland, No.17) Schröder Schroder
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Mumbrú nominiert WM-Quali-Kader für drittes Fenster

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Welt- und Europameister, startet am Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT) gegen Israel in das dritte Fenster der Qualifikation zum World Cup 2027 in Katar (Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Drei Tage später geht es nach Bamberg zum Heimspiel gegen Zypern (Mo., 6.7., Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Bundestrainer Álex Mumbrú hat für diese Spiele jetzt 15 Spieler nominiert. Der Kader wird angeführt von Kapitän und Welt- und Europameister Dennis Schröder. Mit Sananda Fru, Simonas Lukosius und Michael Rataj sind drei Neulinge dabei, die bisher noch kein Herren-Länderspiel absolviert haben. Folgende Spieler wurden nominiert: Kader – präsentiert von Toyota – Mahir Agva (letzter Verein: Merkezefendi Belediyesi Denizli/TUR) – Joel Aminu (Telekom Baskets Bonn) – Kay Bruhnke (Rytas Vilnius/LIT) – Malte Delow (ALBA BERLIN) – Sananda Fru (Marquette UIniversity/USA) – Leon Kratzer (FC Bayern München) – Simonas Lukosius (Rytas Vilnius/LTU) – Jonas Mattisseck (ALBA BERLIN) – Kostja Mushidi (NINERS Chemnitz) – Louis Olinde (letzter Verein: BAXI Manresa/ESP) – Michael Rataj (ALBA BERLIN) – Tim Schneider (Türk Telekom Ankara/TUR) – Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers/USA) – Christian Sengfelder (ratiopharm ulm) – Nelson Weidemann (letzter Verein: ratiopharm ulm) Das Team wird betreut von Delegationsleiter/DBB-Vizepräsident Mithat Demirel, Sportdirektor Peter Radegast, Bundestrainer Álex Mumbrú, den Assistant Coaches Alan Ibrahimagic, Roberto Molina, Alberto Miranda und Sebastian Trzcionka, Athletik-Trainer Arne Greskowiak, Teamarzt Oliver Pütz, den Physiotherapeuten Lukas Lai und Heiko Pfister sowie den Team-Betreuern Heikel Ben Meftah und Jan-Peter Schlund. Tickets für das Spiel gegen Israel Es gibt noch einige Tickets für den World Cup Qualifier gegen Zypern am Montag, 6. Juli 2026 in der brose Arena in Bamberg. Tickets Live und kostenlos bei MagentaSport: Fr., 3.7. ab 18.45 Uhr Israel – Deutschland Live und kostenlos bei MagentaSport: Mo., 6.7. ab 18.30 Uhr Deutschland – Zypern

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Women’s World Cup 2026: Mali – Afrikas ewiges Talent

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Mali – Afrikas ewiges Talent auf dem Weg zurück an die Weltspitze Wenn über den afrikanischen Frauenbasketball gesprochen wird, fällt häufig zuerst der Name Nigeria. Wer jedoch die Geschichte des Sports auf dem Kontinent kennt, weiß, dass Mali – deutscher Gruppengegner in der Vorrunde des World Cup 2026 in Berlin – seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Basketballnationen Afrikas gehört. Kaum ein Land bringt regelmäßig so viele talentierte Nachwuchsspielerinnen hervor. Bei U16- und U19-Weltmeisterschaften sorgt Mali seit Jahren für Aufsehen und gilt als eines der produktivsten Talentsysteme des internationalen Frauenbasketballs. Trotz dieser außergewöhnlichen Nachwuchsarbeit blieb der ganz große Erfolg bei den Erwachsenen lange aus. Seit dem historischen Gewinn der Afrikameisterschaft 2007 musste Mali immer wieder mit ansehen, wie andere Nationen – insbesondere Nigeria – die Schlagzeilen bestimmten. Doch die jüngsten Jahre deuten darauf hin, dass sich das Kräfteverhältnis langsam wieder verschiebt. Mit der Silbermedaille bei der Women’s AfroBasket 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat Mali eindrucksvoll bewiesen, dass das Land wieder zu den stärksten Basketballnationen Afrikas gehört. Eine Basketballnation mit außergewöhnlicher Tradition Anders als viele afrikanische Länder verfügt Mali über eine tief verwurzelte Basketballkultur. Besonders im Frauenbereich gehört Basketball seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Mannschaftssportarten des Landes. Die Nationalmannschaft gewann 2007 die Afrikameisterschaft und qualifizierte sich damit erstmals für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Darüber hinaus erreichte Mali mehrfach Medaillen bei kontinentalen Meisterschaften und nahm an Weltmeisterschaften teil. Noch beeindruckender sind allerdings die Erfolge im Nachwuchsbereich. Regelmäßig erreichen malische Jugendteams die Endrunden von Weltmeisterschaften und schlagen dort Nationen mit deutlich größeren Ressourcen. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern Ausdruck einer systematischen Talentförderung, die in Afrika ihresgleichen sucht. Viele Spielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft gehörten bereits als Jugendliche zu den besten Talenten der Welt. Der Weg zurück ins Finale In den Jahren nach dem Titelgewinn 2007 blieb Mali zwar konkurrenzfähig, musste jedoch häufig hinter Nigeria zurückstehen. Die D’Tigress entwickelten sich zur dominierenden Kraft Afrikas und gewannen Titel um Titel. Mali hingegen sammelte Silber- und Bronzemedaillen, ohne den entscheidenden letzten Schritt gehen zu können. Gerade deshalb hatte die Women’s AfroBasket 2025 eine besondere Bedeutung. In Abidjan präsentierte sich die Mannschaft während des gesamten Turniers als eines der stärksten Teams. Mit aggressiver Verteidigung, enormer Reboundstärke und großer Athletik spielte sich Mali bis ins Endspiel vor und bestätigte damit eindrucksvoll seine Rückkehr in die afrikanische Spitze. Das Finale gegen Nigeria Im Endspiel traf Mali auf den übermächtigen Serienmeister Nigeria. Viele Experten hatten einen klaren Sieg der D’Tigress erwartet. Doch Mali zeigte von Beginn an, warum die Mannschaft zu den positiven Überraschungen des Turniers gehörte. Mit großer Intensität und körperlicher Präsenz setzte das Team den Titelverteidiger unter Druck und ging die Begegnung furchtlos an. Zur Halbzeit stand es 41:41 – ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig Mali gegen Afrikas dominierende Basketballmacht auftrat. Erst in der zweiten Hälfte setzte sich die größere Erfahrung der Nigerianerinnen durch. Am Ende verlor Mali mit 64:78, konnte die Silbermedaille jedoch als großen Erfolg feiern. Innerhalb des afrikanischen Basketballs wurde dieses Finale vielerorts als Signal gewertet: Nigeria bleibt die Nummer eins, doch Mali ist wieder ein ernsthafter Herausforderer. Auf Platz drei beim Qualiturnier in Wuhan Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im chinesischen Wuhan kam Mali auf den starken dritten Platz hinter Belgien und China und vor Tschechien, Brasilien und dem Südsudan. Besonders der Sieg gegen das deutlich stärker eingeschätzte Tschechien ließ aufhorchen, außerdem wurde der Südsudan deutlich bezwungen. Auch gegen Brasilien (74:77) schnupperte man an einem Erfolg, während gegen China und vor allem gegen Europameister Belgien nicht viel zu holen war. In die All-Star Five des Turnieres wurde Maimouna Haidara gewählt (15,8 PTS, 6,8 REB, 3,8 AST, 2,6 STL). Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Sika Koné – Der Superstar Afrikas Das Gesicht des aktuellen Teams ist Sika Koné. Die Power Forward zählt inzwischen zu den besten Spielerinnen Afrikas und gehört auch international zu den auffälligsten Akteurinnen ihrer Position. Ihre Mischung aus Athletik, Reboundstärke und Energie macht sie zu einer dominierenden Kraft unter den Körben. Im Finale der Afrikameisterschaft gegen Nigeria erzielte Koné 16 Punkte und 13 Rebounds und kämpfte bis zur letzten Minute um die Chance auf den Titelgewinn. Während des gesamten Turniers gehörte sie zu den konstantesten Spielerinnen überhaupt. Ihre Bedeutung für Mali geht weit über Statistiken hinaus. Sie verkörpert die Entwicklung des Landes von einer Talentschmiede zu einer Nation, die auch auf höchstem Niveau um Titel kämpfen kann. Viele Beobachter sehen in ihr die natürliche Nachfolgerin jener Spielerinnen, die Mali in den 2000er-Jahren zu seinen größten Erfolgen führten. Perfekt ergänzt sie sich mit Maimouna Haidara. Die Stärke liegt in der Athletik Mali besitzt eine sehr klare Basketballidentität. Die Mannschaft lebt von ihrer Physis, ihrer Schnelligkeit und ihrer Aggressivität beim Rebounding. Gerade gegen afrikanische Gegnerinnen gelingt es den Malierinnen häufig, Spiele über Intensität und Einsatzbereitschaft zu kontrollieren. Bei der AfroBasket 2025 gehörte Mali zu den besten Reboundteams des gesamten Turniers. Diese Stärke war ein wesentlicher Grund für den Finaleinzug. Selbst gegen Nigeria gewann Mali das Duell um die Rebounds knapp für sich. Offensiv befindet sich das Team allerdings weiterhin in der Entwicklung. Während die Athletik und die Präsenz in Korbnähe hervorragend sind, fehlt gelegentlich noch die Konstanz aus der Distanz. Genau dieser Bereich entschied letztlich auch das Finale gegen Nigeria. Die berühmte Nachwuchsarbeit Kein anderes afrikanisches Land produziert so regelmäßig Spitzentalente wie Mali. Bei Jugendweltmeisterschaften erreichen malische Teams seit Jahren Ergebnisse, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Immer wieder schaffen es Spielerinnen aus Mali in europäische Profiligen, an amerikanische Colleges oder in internationale Spitzenprogramme. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Nationalmannschaft kontinuierlich mit neuen Talenten versorgt wird. Während viele Nationen Schwierigkeiten haben, Generationenwechsel zu bewältigen, scheint Mali stets die nächste außergewöhnliche Spielerin hervorzubringen. Genau darin liegt vielleicht die größte Hoffnung des Landes. Die Weltmeisterschaft 2026 als nächste Herausforderung Durch die Silbermedaille bei der AfroBasket qualifizierte sich Mali für die weiteren Schritte Richtung Weltmeisterschaft 2026 und bleibt damit auf internationaler Bühne präsent. Für die Mannschaft bietet sich nun die Chance, ihre Entwicklung auch außerhalb Afrikas zu bestätigen. Während Mali auf kontinentaler Ebene längst etabliert ist, geht es nun darum, regelmäßig gegen europäische, asiatische und amerikanische Spitzenteams zu bestehen. Gerade Spielerinnen wie Sika Koné können dabei wichtige Erfahrungen sammeln und das Team auf ein neues Niveau heben. Das wird in der starken Vorrundengruppe mit Deutschland, Spanien und Japan aber sicher nicht leicht. Ausblick Mali befindet sich an einem äußerst spannenden Punkt seiner Entwicklung. Die Silbermedaille bei der AfroBasket 2025 war kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachwuchsarbeit und einer talentierten Spielergeneration. Gleichzeitig ist die Mannschaft noch jung genug, um sich weiter zu verbessern. Nigeria bleibt derzeit die Nummer eins Afrikas. Doch von allen Verfolgern besitzt Mali wahrscheinlich das größte Potenzial, diese Dominanz in den kommenden Jahren ernsthaft herauszufordern. Mit Sika Koné als Leitfigur, einer außergewöhnlichen Talentbasis und wachsender internationaler Erfahrung könnte Mali schon bald wieder dort stehen, wo das Land 2007 bereits einmal war: an der Spitze des afrikanischen Frauenbasketballs. Und vielleicht ist die Geschichte dieser Generation gerade erst am Anfang. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

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Männliche 3×3-Nachwuchskader für Frankfurt und Voiron/FRA nominiert

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U18-Jungen und 3×3 U17-Jungen zu einem Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.–13.7.2026  eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U18-Herren und U17-Herren – Rodney Agyeman (Turn-Klub zu Hannover) – Béla Doleviczenyi (Bayer Giants Leverkusen) – Phillip Grothe (RASTA Vechta) – Tristan Gutersohn (RASTA Vechta) Auf Abruf – Frederic Kraaß (Team Urspring) – Luca-Noel Nickel  (BBA Gießen46ers/MTV Gießen) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber betreut. Gespielt wird im Team „Germany U18“. Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.00 Uhr: Deutschland U18 – EDF U19 2 Sa., 11.7.2026, 16.30 Uhr: Germany U18 – EDF U19 3 Sa., 11.7.2026, 17.50 Uhr: Hoop Family Lyon – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.10 Uhr: EDF U19 1 – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiel Die Spiele am 12.07.2026 basieren auf den Ergebnissen des vorherigen Tages und werden am Abend vom 11.7.2026 bekannt gegeben.

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Weber nominiert weibliche 3×3-Nachwuchskader

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U21-Damen, der 3×3 U18-Damen und der 3×3 U17-Damen für einen Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.-13.7.2026 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U21-Damen – Maira Banko (Foto) (Turn-Klub zu Hannover) – Johanna Huppertz (Talents BonnRhöndorf) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Lena Lingnau (Talents BonnRhöndorf) – Luise Linke (BG 89 AVIDES Hurricanes/Hamburg Towers) – Lisanne Räwer Tanguep  (Talents BonnRhöndorf) – Lara Antonia Schütze (St. Thomas Aquinas College/USA) U18-Damen – Feryel Grosko (MTV Stuttgart) – Stella Marie Reinike (Citybasket Recklinghausen) – Linda Rosiwal (DJK Bamberg/Freak City Bamberg) U17-Damen – Laila Bagagnan (BG Bonn/Talents BonnRhöndorf) – Emma Huppertz (Phoenix TSC Hagen/SC Krefeld) – Samira Ela Kama (Itzehoe Eagles/SC Rist Wedel) – Helena Speda (TSV Grünberg/HTG Bad Homburg Falcons) – Rika Windgasse  (TSG Bruchsahl/Regioteam Stuttart) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber sowie von Disziplintrainern Hanno Stein (8.–10. Juli) und Beatrix Waffenschmied betreut. Gespielt wird in den Teams „Germany U20“ und „Germany U18“. Die Kader der Teams werden am Ende des Lehrgangs bekannt gegeben. Länderspiele U20 Sa., 11.7.2026, 10.40 Uhr: EDF U19 2 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 12.00 Uhr: EDF U18 1 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiele Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.20 Uhr: Deutschland U18 – EDS U19 1 Sa., 11.7.2026, 12.20 Uhr: EDF U19 3 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 18.10 Uhr: EDF U18 2 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21.15 Uhr: Verzahnungsspiel