Der Deutsche Basketball Bund

 

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) bereitet den Boden für Amateure und Profis. Der DBB, Dachverband der 15 Landesverbände mit rund 2.200 organisierten Vereinen/Abteilungen und mehr als 212.000 Aktiven, ist zuständig für alle Belange des Leistungs- und Breitensports. Er kümmert sich um die Nationalmannschaften, deren Förderung und Planung. Er ist zuständig für Regeln, Ausrichtung von Länderspielen und anderer – auch großer internationaler – Events, technische Überwachung, Entwicklung etc..

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) besteht aus einem ehrenamtlichen Präsidium mit Präsident und vier Vizepräsidenten. Im Hauptamt sind etwa 30 Personen beim DBB angestellt. An der Spitze der Geschäftsstelle in Hagen stehen der Generalsekretär und der Geschäftsführer. Es gibt drei Geschäftsbereiche (Leistungssport, Jugend, Verwaltung) mit den jeweiligen Geschäftsbereichsleitern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem verfügt der DBB über drei GmbHs als hundertprozentige Töchter, die BWA (Marketingagentur), die Event-GmbH und die BAK (Basketball-Akademie).

Der DBB nimmt mit seinen neun Nationalmannschaften im Bereich 5 gegen 5 und mit zahlreichen weiteren Nationalteams in der neuen (olympischen) Disziplin 3×3 am internationalen Spielbetrieb teil und ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner des Basketball-Weltverbandes FIBA. Dort besetzt er wichtige Positionen in unterschiedlichen Gremien.

News

WilliamsGabby

Women’s World Cup 2026: Frankreich – Die Grande Nation jagt den ganz großen Titel

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Frankreich – Die Grande Nation jagt den ganz großen Titel Kaum eine Nation hat den internationalen Frauenbasketball in den vergangenen zwei Jahrzehnten so konstant geprägt wie Frankreich. Während andere Spitzenprogramme Höhen und Tiefen durchlebten, gehörten die Französinnen nahezu durchgehend zur Weltelite. Olympische Medaillen, Europameistertitel, Weltmeisterschafts-Podestplätze und eine beeindruckende Nachwuchsarbeit haben die „Bleues“ zu einem der Vorzeigeprogramme des Weltsports gemacht. Trotz aller Erfolge fehlt jedoch bis heute jener eine Triumph, der eine Generation unsterblich macht: der Gewinn einer Weltmeisterschaft oder olympischen Goldmedaille. Mehrfach stand Frankreich kurz vor dem ganz großen Wurf, mehrfach fehlten am Ende nur wenige Punkte. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris brachten die bislang größte Chance. Vor heimischem Publikum erreichte Frankreich das Finale und gewann die Silbermedaille. Nur die USA verhinderten den historischen Triumph. Seitdem richtet sich der Blick der gesamten Basketballnation auf ein neues Ziel: die Weltmeisterschaft 2026 in Berlin. Mit dem aktuellen Kader gehört Frankreich zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Titel. Paris 2024 – Die Spiele einer Nation Die Olympischen Spiele 2024 waren für Frankreich weit mehr als nur ein sportliches Ereignis. Vor ausverkauften Hallen und einem begeisterten Publikum entwickelte sich die Frauen-Nationalmannschaft zu einem der emotionalen Mittelpunkte des Turniers. Von Beginn an präsentierten sich die Französinnen als hervorragend organisierte Einheit, die Defensive, Athletik und Teamgeist auf höchstem Niveau vereinte. Spiel für Spiel wuchs die Überzeugung, dass erstmals in der Geschichte olympisches Gold möglich sein könnte. Frankreich kämpfte sich bis ins Finale und traf dort auf den ewigen Maßstab des Frauenbasketballs: die Vereinigten Staaten. Das Endspiel entwickelte sich zu einem der dramatischsten olympischen Finals der jüngeren Basketballgeschichte. Frankreich verlangte den Amerikanerinnen alles ab und verlor nur denkbar knapp. Trotz der Enttäuschung überwog am Ende der Stolz über die Silbermedaille. Das Turnier zeigte eindrucksvoll, dass Frankreich inzwischen dauerhaft auf Augenhöhe mit den besten Teams der Welt agieren kann. Die Entwicklung einer goldenen Generation Der aktuelle Erfolg kommt nicht überraschend. Seit Jahren investiert Frankreich massiv in die Entwicklung des Frauenbasketballs. Kaum ein europäisches Land produziert so regelmäßig Spitzenspielerinnen wie die Grande Nation. Zahlreiche Talente durchlaufen professionelle Ausbildungsprogramme und sammeln früh Erfahrungen in den besten Ligen Europas und Nordamerikas. Diese Struktur hat eine Generation hervorgebracht, die außergewöhnlich breit aufgestellt ist. Frankreich verfügt nicht nur über einzelne Stars, sondern über einen kompletten Kader voller internationaler Klasse. Genau diese Tiefe unterscheidet die Mannschaft von vielen Konkurrentinnen. Die EuroBasket 2025 – Knapp an Medaille vorbei Nicht in Bestbesetzung … und trotzdem auf Platz vier! So könnte man die Women’s EuroBasket aus französischer Sicht beschreiben. Ohne ihre Stars Gabby Williams und Marine Johannes kamen die Französinnen dennoch ungefährdet ins Halbfinale, wo sie Spanien mehr als unglücklich mit 64:65 unterlagen, weil in der letzten Sekunde ein Freiwurf daneben ging. Im Spiel um Bronze steckte dann die große Enttäuschung noch in den Knochen und man war Italien mit 54:69 unterlegen. Dennoch machte die EM deutlich, dass Frankreich nicht unbedingt von einzelnen Spielerinnen abhängig ist. Unterschiedliche Akteurinnen konnten Verantwortung übernehmen, und selbst personelle Ausfälle ließen sich erstaunlich gut kompensieren. Diese Variabilität gehört zu den größten Stärken des Programms. Ein beeindruckendes Qualifikationsturnier Beim Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2026 in Lyon-Villeurbanne ließ Frankreich anschließend keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Vor heimischem Publikum gewann die Mannschaft sämtliche Begegnungen und qualifizierte sich souverän für Berlin. Besonders beeindruckend war dabei die Dominanz, mit der Frankreich viele Spiele kontrollierte. Defensiv ließ das Team nur wenige einfache Würfe zu, offensiv wurde der Ball hervorragend bewegt. Die Leistungen wirkten so reif und ausgeglichen, dass viele Beobachter Frankreich bereits früh als einen der Topfavoriten auf die Weltmeisterschaft einstuften. Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Janelle Salaün – Die neue Leitfigur Das Gesicht der neuen französischen Generation ist Janelle Salaün. Die vielseitige Flügelspielerin gehört zu den komplettesten Basketballerinnen Europas. Sie kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden, verteidigt mit hoher Intensität und übernimmt offensiv zunehmend Verantwortung. Beim Qualifikationsturnier wurde Salaün zur wertvollsten Spielerin gewählt und bestätigte eindrucksvoll ihren Status als neue Anführerin des Teams. Ihre Entwicklung symbolisiert den Wandel innerhalb der Nationalmannschaft. Während frühere Generationen stark von einzelnen Veteraninnen geprägt wurden, steht nun eine neue Gruppe von Spielerinnen im Mittelpunkt. Salaün führt diese Generation an. Gabby Williams – Das Herzstück des Teams Neben Salaün bleibt Gabby Williams eine der wichtigsten Persönlichkeiten des französischen Basketballs. Kaum eine Spielerin verbindet Athletik, Spielintelligenz und Vielseitigkeit so beeindruckend wie sie. Williams kann praktisch jede Position verteidigen und ist in der Lage, ein Spiel auf unterschiedlichste Weise zu beeinflussen. Besonders ihre Defensive macht Frankreich so gefährlich. Viele gegnerische Stars erleben gegen Williams ihre schwierigsten Spiele des Jahres. Ihre Bedeutung für die Mannschaft lässt sich kaum überschätzen. Dominique Malonga – Die Zukunft beginnt jetzt Wenn über die Zukunft des internationalen Frauenbasketballs gesprochen wird, fällt inzwischen regelmäßig ein Name: Dominique Malonga. Die junge Französin gilt als eines der größten Talente ihrer Generation. Ihre Kombination aus Größe, Athletik und technischem Können erinnert viele Experten an die dominanten Innenspielerinnen früherer Jahrzehnte. Schon jetzt sammelt sie wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau und wird in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle im französischen Basketball einnehmen. Für Berlin 2026 könnte sie bereits ein entscheidender Faktor werden. Die französische Spielphilosophie Frankreich spielt einen Basketball, der auf Athletik, Länge und Verteidigung basiert. Die Mannschaft gehört zu den körperlich stärksten Teams der Welt. Gleichzeitig verfügt sie über genügend spielerische Qualität, um auch gegen taktisch anspruchsvolle Gegner Lösungen zu finden. Defensiv erzeugen die Französinnen enormen Druck. Gegnerische Guards werden permanent attackiert, Passwege geschlossen und Rebounds aggressiv gesichert. Offensiv setzt Frankreich auf Vielseitigkeit. Unterschiedliche Line-ups ermöglichen verschiedene Spielweisen – von schnellen Transition-Angriffen bis hin zu kontrolliertem Halbfeldbasketball. Diese Flexibilität macht die Mannschaft so schwer ausrechenbar. Ausblick Für die Weltmeisterschaft 2026 reist Frankreich mit klaren Ambitionen nach Berlin. Ein Viertelfinale wäre für dieses Team keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Enttäuschung. Selbst das Halbfinale gilt innerhalb des Programms eher als Mindestziel. Die Mannschaft besitzt die Qualität, um um Gold zu spielen. Vielleicht sogar mehr als jemals zuvor. Nach Olympia-Silber vor eigenem Publikum fehlt nur noch der letzte Schritt. Die Weltmeisterschaft könnte genau die Bühne sein, auf der Frankreich diesen Schritt endlich geht. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

DBB_E-Sport_Hilden_110126_Demirel-138

DBB eSport-Team startet bei den FIBA World Finals

Die vierte Saison der FIBA eSports World Finals findet am 03. und 04.07.26 in Katar statt. Acht Nationen haben sich für das internationale Finale qualifiziert: Algerien, Frankreich, die Philippinen, die Dominikanische Republik, Libanon, die Türkei, Gastgeber Katar und Deutschland. Das deutsche Team trifft in der Gruppenphase auf Algerien, Frankreich und die Philippinen. Nach der Gruppenphase, in der jede Mannschaft einmal gegen alle anderen Teams ihrer Gruppe spielt, beginnt die K.o.-Runde. Die beiden Gruppensieger ziehen direkt ins Upper Bracket ein und treffen dort auf den jeweiligen Gruppenzweiten der anderen Gruppe. Die Gewinner dieser Begegnungen spielen das Upper-Bracket-Finale, dessen Sieger sich als erstes Team für das Grand Final qualifiziert. Die Verlierer der Upper-Bracket-Halbfinals erhalten ebenso wie die beiden Gruppendritten eine zweite Chance im Lower Bracket. Dort kämpfen sie in weiteren K.-o.-Spielen um das zweite Ticket für das Grand Final. Der Sieger des Lower-Bracket-Finals trifft schließlich im Endspiel auf den Gewinner des Upper Brackets und spielt um den Titel. Für Deutschland spielen: Albian Plava, Amir Plava, Cem Ütebay, Audullah Khaleq und Murat Yilmaz Begleitet wird das Team von Delegationsleiter Dustin Andrews sowie Coach Basir Ahmad Khaleq. Gruppenspiele Fr, 03.07.2026, 09:45: Deutschland – Algerien Fr, 03.07.2026, 12:30: Deutschland – Frankreich Fr, 03.07.2026, 14:45: Deutschland – Philippinen

Bielefeld

Kader für die U20-Women’s EuroBasket 2026 steht fest

Bundestrainerin Constanze Wegner hat den Kader der U20-Damen für den Lehrgang und EuroBasket 2026 in Frankfurt, Klaipeda und Alytus/LTU vom 1.7. – 13.7.2026 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U20-Damen – Clara Bielefeld (Foto) (Texas Christian University/USA) – Karla Busch (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Englisch (Eisvögel USC Freiburg) – Nafi Harz (BC Marburg) – Jana Koch (EIGNER Angels Nördlingen) – Chanel Ndi (College of Charleston/USA) – Paula Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Maria Perner (DJK Rosenheim) – Paulina Reichenauer (Queens University of Charlotte/USA) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Anna-Lisa Wuckel (BasCats Heidelberg) Das Team wird betreut von Bundestrainerin Constanze Wegner, den Assistenztrainerinnen Ruzica Dzankic und Aliaksandra Tarasava, Athletiktrainer Christian Köller, Physiotherapeutin Melina Karavassilis, Teambetreuerin Vasiliki Karambatsa, Mannschaftsärztin Dr. Andrea Berpperling und Delegationsleiter Uwe Albersmeyer. Länderspiele Sa, 04.07.2026, 18:30 Uhr:Deutschland – Ungarn So, 05.07.2026, 18:30 Uhr:Lettland – Deutschland Di, 07.07.2026, 11:00 Uhr:Schweden – Deutschland Mi, 08.07.2026: Achtelfinale Fr, 10.07.2026: Viertelfinale Sa, 11.07.2026: Halbfinale So, 12.07.2026: Finale/Spiel um Platz 3.

1700

„Wir wollen die Menschen mit Basketball inspirieren“

Basketball-Nationalspielerin Frieda Bühner zählt zu den Athletinnen, die im aktuellen Sporthilfe Magazin Vorfreude auf die Heim-Weltmeisterschaften 2026 vermitteln. Mit Blick auf die FIBA Frauen-Weltmeisterschaft im September in Berlin betont sie die besondere Chance, den Basketballsport vor eigenem Publikum weiter voranzubringen: „Wir wollen die Menschen mit Basketball inspirieren und eine Medaille holen.“ Das neue Sporthilfe Magazin stellt die zahlreichen internationalen Sporthöhepunkte in Deutschland in den Mittelpunkt und versammelt die Stimmen deutscher Spitzensportlerinnen und -sportler. Neben Titelgeschichte mit Olympiasiegerin Darja Varfolomeev richtet es den Fokus auch auf die Heim-WM im Basketball. Ein weiteres sportliches Highlight, das Fans in Deutschland begeistern soll. Zur Story von Frieda Bühner

BraunJaron

U16-Jungen trainieren in Oldenburg

Für die U16-Jungen geht es mit der EuroBasket-Vorbereitung weiter. In Oldenburg steht vom 1. – 6. Juli ein weiterer Lehrgang an. Für diese Maßnahme hat Bundestrainer Dirk Bauermann folgende Spieler nominiert: – Jaron Braun (Foto, SG Junior Löwen Braunschweig) – Danny Egbe (Hamburg Towers, SC Rist Wedel) – Teo Manoilov (RASTA Vechta, RASTA Academy) – Johan Friedrich Meinberg (Hamburg Towers) – Berin Nurkic (FC Bayern München Basketball) – Linus Ohr (Hakro Merlins Crailsheim) – Oliver Papez (Telekom Baskets Bonn) – Elija Pohlack (ALBA Berlin) – Justus Reintjes (ratiopharm ulm, OrangeAcademy, BBU ’01) – Mika Sandor (Eintracht Frankfurt / SKYLINERS) – Lino Lukas Schenk (Hamburg Towers, Bramfelder SV) – Lukas Schmidt (Porsche BBA, BSG Basket Ludwigsburg) – Finn Thönelt (NINERS Chemnitz Academy) – Marko Volf (ratiopharm ulm, OrangeAcademy, BBU ’01) Das Team wird betreut von Bundestrainer Dirk Bauermann, den Assistenztrainern Heimo Förster und Touliv Hirschmann, Physiotherapeut Vincent Mütze und Teambetreuer Lukas Scherer.

DBB_Herren_WM_Quali_Juni_Berlin_Training_Berger (13 von 15)

DBB-Herren: Team trainiert in Berlin

Einmal mehr viele bekannte und einige neue Gesichter. Einmal mehr eine neu zusammengestellte Mannschaft. Einmal mehr schwierige Aufgaben vor der Brust. Einmal mehr viel Spaß und Vorfreude auf das, was da in den nächsten Tagen kommt: Die deutsche Herren-Nationalmannschaft trainiert seit heute in Berlin und bereitet sich auf die beiden anstehenden World Cup Qualifier vor (Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT) gegen Israel | Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport| Montag, 6. Juli 2026, in Bamberg zum Heimspiel gegen Zypern | Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Nach und nach trudelten Spieler und Staff gestern und heute im Teamhotel Radisson Collection ein. Nach ausfürlicher Begrüßung und Mittagessen ging es dann am Nachmittag bereits zum ersten Training in die Max-Schmeling-Halle. Noch ohne Dennis Schröder, den ein Stau bei der Anfahrt ausbremste, aber mit den drei Neulingen Sananda Fru, Simonas Lukosius und Michael Rataj, nahmen 14 Spieler die erste Trainingseinheit in Angriff. Athletiktrainer Arne Greskowiak „wärmte“ das Team bei tropischen Temperaturen in der Halle auf. Dann übernahm Bundestrainer Álex Mumbrú mit seinem Coaching Staff. Dabei ging es zunächst um das Auffrischen bzw. Kennenlernen der offensiven und defensiven Prinzipien und Systeme. Schließlich zeigte Mumbrú den Spielern, wie er sich einen gelungenen Fastbreak vorstellt. Er bleibt seinem Motto“Tempo, Tempo, Tempo“ auf jeden Fall treu. Fotoeindrücke vom Tage: Fotos: DBB/Berger J.

Bauermann3

Dirk Bauermann verlässt den DBB

Dirk Bauermann, Bundestrainer und Koordinator im männlichen Nachwuchsbereich des Deutschen Basketball Bundes (DBB), verlässt den Verband zum 31. August 2026 auf eigenen Wunsch. Er stellt sich noch einmal einer neuen Herausforderung im Trainerbereich. Zuvor allerdings wird er die U16-Jungen noch bei der Europameisterschaft vom 7.-15. August 2026 in Oradea/ROU betreuen. „Dirk ist ein sehr erfahrener und kompetenter Trainer, der sehr viel für den deutschen Basketball geleistet hat. Er wird hier immer einen besonderen Platz haben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste!“ so Mithat Demirel, DBB-Vizepräsident für Leistungssport. Dirk Bauermann sagt zum Abschied: „Ich gehe mit einem Gefühl von Dankbarkeit und Stolz. Viele tolle Erinnerungen und Erfolge mit der Herren-Natonalmannschaft, die vergangenen Jahre Bundestrainer und Koordinator im Nachwuchsbereich. Es war mir eine Ehre und hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, mit allen Beteiligten immer partnerschaftlich und wertschätzend zusammenzuarbeiten. Aber irgendwann müssen dann eben auch die Jüngeren ran und jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür.“ Kurz-Vita Dirk Bauermann Dirk Bauermann ist der erfolgreichste deutsche Vereins-Basketball-Trainer mit zahlreichen Stationen im In- und Ausland (in sieben Ländern). Außerdem war er auch als Head Coach für vier Nationalmannschaften verantwortlich (Deutschland, Polen, Iran, Tunesien). Die Erfolgs-Liste seiner mehr als 40-jährigen Trainerkarriere ist lang. Mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen wurde er sieben Mal Deutscher Meister, mit GHP Bamberg bzw. den Brose Baskets Bamberg weitere zweimal. Vier Mal holte er als verantwortlicher Trainer mit Leverkusen den Deutschen Pokal. 1990, 1991, 2003 und 2004 wurde Bauermann in Deutschland als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Mit der deutschen Herren-Nationalmannschaft holte er 2005 EM-Silber in Belgrad und wurde 2007 in Madrid EM-Fünfter. 2008 führte er das DBB-Team zu den Olympischen Spielen in Peking. Als Head Coach der tunesischen Nationalmannschaft feierte er 2021 die Afrika-Meisterschaft.

WhatsApp Image 2026-06-29 at 06.36.11,,,,,,

U20-Damen mit drei Siegen bereit für die EM

Beim Vorbereitungsturnier in Istanbul/TUR haben die U20-Damen den letzten Test vor der EM erfolgreich abgeschlossen. In drei Spielen zeigte die Mannschaft starke Leistungen und konnte sich jeweils durchsetzen. Mit drei Siegen reist das Team mit viel Selbstvertrauen zur Europameisterschaft. Klarer Auftaktsieg Die deutsche U20-Nationalmannschaft legte gegen Rumänien einen Traumstart hin und stellte mit einem 9:0-Lauf in den ersten fünf Minuten früh die Weichen auf Sieg. Auch im weiteren Verlauf blieb Deutschland bestimmend und entschied drei der vier Viertel deutlich für sich. Lediglich das dritte Viertel ging knapp mit einem Punkt an Rumänien. Angeführt von Topscorerin Chanel Ndi, die 17 Punkte erzielte, setzte sich die deutsche Auswahl am Ende hochverdient mit 80:48 durch. Zweiter Test, zweiter Sieg Das zweite Spiel gegen Belgien begann ähnlich wie bereits das Spiel gegen Rumänien: Bereits nach fünf Minuten hatte sich die deutsche Mannschaft mit neun Punkten abgesetzt. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 46:24 ausgebaut. Auch nach dem Seitenwechsel war die Offensivkraft der Deutschen rund um Topscorerin Jana Koch (16 Punkte) nicht zu stoppen. Am Ende gewann Deutschland auch dieses Spiel deutlich mit 92:55 und tankte Selbstvertrauen für den letzten Test gegen die Türkei. Starke Aufholjagd Im letzten Testspiel wartete mit der Türkei die bislang größte Herausforderung. Erstmals lief das Team einem Rückstand hinterher und musste beide Viertel der ersten Halbzeit an die Türkei abgeben. Mit einem Sechs-Punkte-Rückstand ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die deutsche Auswahl jedoch deutlich konzentrierter, kämpfte sich Schritt für Schritt zurück und drehte die Partie. In einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung behielt Deutschland die Nerven und setzte sich am Ende mit 71:68 durch. Damit feierte die Mannschaft auch im dritten Spiel des Vorbereitungsturniers einen Erfolg und schloss das Turnier vor der U20-Europameisterschaft mit drei Siegen aus drei Spielen ab. „Ein guter Abschluss der Vorbereitung“ „Das war ein gutes Turnier für uns. Jetzt wird sich zeigen, was wir davon mit nach Litauen nehmen können. Insgesamt war es eine super solide Vorbereitung. Wir haben die Verletzungen einiger Spielerinnen gut kompensiert, sind als Team gut zurückgekommen und schauen jetzt, was in Litauen möglich ist“, ordnet Bundestrainerin Constanze Wegner ein. Für Deutschland spielten: Nafi Harz (6, 4 Punkte, dnp), Paulina Reichenauer (2, 6, 0), Helena Englisch (8, 10, 8), Chloé Emanga (0, 0, 3), Jana Koch (12, 16, 15), Karla Busch (8, dnp, dnp), Clara Bielefeld (4, 7, 6), Anna-Lisa Wuckel (5, dnp, 6), Greta Scholle (8, 2, 3), Chanel Ndi (17, 13, 11), Lilli Schultze (6, 14, 3), Paula Paradzik (4, 12, 4), Maria Perner (dnp, 8, 12).