Tempo, Tempo, Tempo
Beide Mannschaften legten offensiv stark los. Portugal traf einen Dreier, direkt im Anschluss machte Sananda Fru die ersten zwei Punkte für die deutsche Mannschaft. Beide Teams trafen und so stand es nach drei Minuten 6:7 aus deutscher Sicht. Kurz darauf ging die DBB-Auswahl durch Jordan Samare an der Freiwurflinie erstmals in Führung.
Die folgende Phase lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Tempo. Vor allem die deutsche Mannschaft schloss ihre Angriffe sehr früh in der Wurfuhr ab und profitierte von Ballverlusten ihrer Gegner. So schaffte es das Team von Head Coach Mario Dugandzic die Führung weiter auszubauen (13:7 nach viereinhalb Minuten).
Doch Portugal konnte mitziehen und kam wieder bis auf zwei Punkte heran. Nach der turbulenten Anfangsphase verloren beide Mannschaften ein wenig ihren Rhythmus. Mit einem ausgeglichenen Spielstand von 22:22 ging es ins zweite Viertel.
Portugal startete mit einem Dreier in den zweiten Spielabschnitt. Die DBB-Auswahl tat sich auf einmal etwas schwerer den Ball im Korb unterzubringen und Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Doch spätestens mit dem And-one von Sananda Fru nach zwei Minuten zum erneuten Ausgleich, war die deutsche Mannschaft wieder voll da.
Sie zogen oft hart zum Korb und waren aggressiv in der Defensive. Dank einigen Ballverlusten Portugals bauten sie ihre Führung erneut aus. Vier Minuten vor der Halbzeitpause schraubte Luc van Slooten mit einem Dreier den Vorsprung erstmals auf einen zweistelligen Wert. Zum Ende der ersten Halbzeit lagen die deutschen Herren mit 14 Punkten in Führung (46:32).
Sieg nach Hause gebracht
Zu Beginn des dritten Viertels konnte die deutsche Mannschaft ihren Vorsprung weiter ausbauen (51:34 nach zwei Minuten). Portugal bemühte sich zwar und hatte einige gute Aktionen, aber das Tempo, das die deutschen Herren aufs Parkett legten, schien sie doch etwas zu überfordern.
Die Führung der DBB-Auswahl blieb in den nächsten Minuten konstant bei etwa 17 Punkten. Beide Mannschaften waren bei weitem nicht mehr so treffsicher wie noch im ersten Viertel. Zwei Minuten vor Ende des Viertels schraubte Evans Rapieque die Führung dann mit einem Dreier erstmals auf 20 Punkte. Portugal kam zwar noch ein wenig näher, dennoch ging die deutsche Mannschaft mit einem komfortablen Vorsprung von 17 Punkten in den Schlussabschnitt (64:47).
Im vierten Viertel bauten die deutschen Herren ihre Führung erneut auf über 20 Punkte aus und sahen nun endgültig wie der sichere Sieger aus. Portugal brachte den Ball nicht mehr im Korb unter, erst nach dreieinhalb Minuten machten sie die ersten Punkte im vierten Viertel. Die Portugiesen hatten der deutschen Dominanz damit nichts mehr entgegenzusetzen. Mitte des letzten Viertels lag der Vorsprung der deutschen Mannschaft bei 27 Punkten (81:54).
Der Sieg war der deutschen Mannschaft sicher. In den letzten Minuten nahmen beide Teams etwas Tempo raus, um sich vor den anstehenden Aufgaben nicht zu sehr zu verausgaben. Am Ende stand ein 86:60-Sieg zu Buche.