Starke Partie der Schweden im Skandinavien-Duell mit Finnland | Meet and Greet
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Starke Partie der Schweden im Skandinavien-Duell mit Finnland | Meet and Greet
Die deutsche Herren-Nationalmannschaft wird auch im morgigen Spiel bei der EuroBasket 2025 im finnischen Tampere (Fr. , 29. August 2025, Deutschland – Schweden, 12.30 Uhr dt. Zeit, ab 11.45 Uhr kostenlos bei MagentaSport und live im TV bei RTL) auf Bundestrainer Álex Mumbrú verzichten müssen. Der Spanier befindet sich weiterhin im Krankenhaus und wird dort wegen eines akuten Infektes behandelt (siehe Statement Teamarzt Oliver Pütz unten).
Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic leitete das heutige Training, in dem es natürlich bereits um den morgigen Gegner Schweden ging. Beim anschließenden Medientreffen im Teamhotel mit Teamarzt Oliver Pütz, Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic und Andreas Obst gab es folgende Aussagen:
„Dem Coach (Álex Mumbrú Anm. d. Red.) geht es besser. Er hat sich die Tage vor Tampere immer so angeschlagen gefühlt. Nach der Landung in Tampere war es so, dass er sich unwohl fühlte. Dann ist aus einem Unwohlsein mehr geworden und wir haben ihn mit Ambulanz in die Uni-Klinik hier gebracht. Da hat man sich um ihn gekümmert. Das hat gedauert, bis er wieder in besserem Zustand war. Großer Dank an die Kolleginnen und Kollegen, das klappt ganz hervorragend. Es stabilisiert sich jetzt, er ist auf dem Weg der Besserung. Ein akutes Abdomen im Bauchraum musste beherrscht werden. Es ist alles im Griff und wird alles wieder gut.
Das kann zügig gehen, das kann sich aber auch herauszögern. Wenn sich alles gut entwickelt, besteht die Möglichkeit, dass er wieder an der Seitenlinie steht. Man kann davon ausgehen, dass es eher nicht Tampere wird. Wir müssen schauen, wie er sich gesundheitlich stabilisiert. Er darf die deutschen Spiele verfolgen. Dass der Bundestrainer ausfällt vor einem großen Turnier, ist eher eine neue Situation. Das Gesundheitliche steht im Vordergrund. Das hat er jetzt schon verinnerlicht. Wenn er so weit ist, wird er wieder Gas geben.“
„13.30 Uhr ist nicht so unsere Lieblingszeit. Wir müssen uns rechtzeitig vorbereiten. Wir gehen davon aus, dass Isaac dabei sein kann. Gestern Abend war es schon besser bei ihm. Es ist eine große Ehre, aber ich bin in meinem Tunnel. Der erste Tag war schlimmer, als man alles umstellen musste. Jetzt spielt es gar keine große Rolle. Trotzdem warten wir sehnlichst, dass der Coach zurückkommt.“
„Wir wollen auf dem Feld das kontrollieren, was wir kontrollieren können. Der Coach sagt, was wir tun müssen. Es geht darum, dass wir alles aufs Feld bringen. Die Schweden sind offensiv stark, die müssen wir diszipliniert verteidigen. Sie haben seit Jahren eine gute Connection. Wir müssen das Spiel so schnell machen wie möglich.“
Schließlich wurden heute noch die deutsche Fanclub-Reisegruppe zu einem „Meet and Greet“ im Teamhotel begrüßt. Autogramme, Fotos, Gespräche in lockerer und entspannter Runde (Fotos unten).
Fotos: DBB/Camera 4
Nach einer eher schwächeren Vorbereitung mit nur einem Sieg aus fünf Spielen (SWE – POL 88:82 | SWE – POL 72:74 | SWE – ISL 70:73 | SWE – POR 61:78 | SWE – EST 87:88) haben die Schweden in ihrem ersten EM-Auftritt gezeigt, dass sie ein absolut ernst zu nehmender Gegner sind. Bei der 90:93-Niederlage im Skandinavien-Duell mit Gastgeber Finnland war Schweden mehrmals drauf und dran, einen Sieg im ersten Spiel zu landen.
Noch mit 79:75 lagen die Schweden knapp vier Minuten vor dem Ende vorne, ehe ein turbulentes Ende auch mit interessanten Schiedsrichterentscheidungen noch für den finnischen Erfolg sorgte. Bei den Schweden überragte der smarte Point Guard Ludvig Hakanson mit 28 Punkten (10/13, 6/8 3PTS) und fünf Assists. Wesentlich unterstützt wurde er von Forward Viktor Gaddefors (15), Center Simon Birgander (12), Guard Melwin Pantzar (10) und Forward Pelle Larsson (10). Die DBB-Auswahl ist gewarnt.
Von bisher 42 offiziellen Spielen gegen Schweden konnte Deutschland 29 Partien gewinnen (Korbverhältnis 3.046:2.674). Das bisher letzte Aufeinandertreffen fand am 25. November 2024 in Heidelberg statt, als die DBB-Auswahl im Rahmen der EuroBasket Qualifier mit 80:61 die Oberhand behielt.