DBB-Damen verlieren auch zweiten Test16. Juni 2019

Bei ihrer Länderspielreise in die montenegrinisch Hauptstadt Podgorica mussten die DBB-Damen die zweite Niederlage binnen 24 Stunden hinnehmen. Nach einer 71:91-Pleite am gestrigen Samstag, ging auch die zweite Partie gegen Montenegro mit 37:64 (8:19, 19:20, 3:13, 6:13) verloren. Erfolgreichste deutsche Werferin war Emma Stach (Foto, letzter Verein: Rutronik Stars Keltern) mit acht Punkten.

DBB-Bundestrainer Patrick Unger schenkte zunächst dem Quintett Alexandra Wilke (BC pharmaserv Marburg), Marie Bertholdt (BC pharmaserv Marburg), Sonja Greinacher (Arka Gdynia/POL), Svenja Brunckhorst (TSV 1880 Wasserburg) und Ama Degbeon (AZS UMCS Lublin/POL) sein Vertrauen. In der Startphase fanden die DBB-Damen jedoch schwer ins Spiel. Dies verdeutlichte ein 5:12 nach fünf Minuten.Vor allem in der Offense wollten viele offene Würfe nicht fallen. „Das hat uns einiges an Selbstvertrauen gekostet“, analysierte Unger nach dem Spiel.

Auch die Folgephase verlief zugunsten der Gastgeberinnen, die vor allem durch Bozica Mujovic (3/3 Dreier nach 20 Minuten) und Jelena Vucetic (2/3 Dreier nach 20 Minuten) aus der Distanz gefährlich trafen. Zu viele Turnovers und eine Reboundüberlegenheit der Hausherrinnen führten zu vielen Ballverlusten. In den zweiten zehn Minuten fanden die ING-Korbjägerinnen dann besser ins Spiel. Allen voran durch Emma Stach (fünf Punkte) und Finja Schaake (sechs Punkte) gelang es den deutschen Damen den zweiten Spielabschnitt hauchdünn für sich zu entscheiden (20:19). Ein Hoffnungsschimmer! Doch dieses Viertel sollte das einzige bleiben, in denen die Adlerträgerinnen offensiv zu überzeugen wussten.

Nach der Pause taten sich die DBB-Damen erneut schwer, zu Punkten zu kommen. So wuchs der Rückstand trotz einiger guter Defensivaktionen weiter an (3:13). Gleiches galt auch für das Schlussviertel, das mit 6:13 abgegeben wurde. Das montenegrinische Duo Mujovic (18 Punkte) und Vucetic (14) waren weiterhin nur schwer zu stoppen und so blieb dem deutschen Team am Ende nur der Blick nach vorne: „Wir werden jetzt in die Analyse gehen und uns beim nächsten Lehrgang im August mit den Dingen beschäftigen, bei denen wir uns noch verbessern können“, so Bundestrainer Patrick Unger.

Für Deutschland spielten:

Alexandra Wilke (BC pharmaserv Marburg, 2), Marie Bertholdt (BC pharmaserv Marburg, 3), Theresa Simon (BC pharmaserv Marburg), Jennifer Crowder (flippo Baskets BG 74 Göttingen, 2), Finja Schaake (BC pharmaserv Marburg, 7), Stephanie Wagner (BC pharmaserv Marburg), Johanna Klug (BC pharmaserv Marburg), Sonja Greinacher (Arka Gdynia/POL, 4), Nadjeschda Ilmberger (TV Saarlouis Royals, 1), Svenja Brunckhorst (TSV 1880 Wasserburg, 3), Luana Rodefeld (Eisvögel USC Freiburg), Ama Degbeon (AZS UMCS Lublin/POL, 7), Emma Stach (letzter Verein: Rutronik Stars Keltern,8).

Betreut wird das Team von Bundestrainer Patrick Unger, Co-Trainerin Sidney Parsons, Co-Trainer Marc Hahnemann, Physiotherapeut Mark Volkert sowie Teambetreuerin Jenny van Doorn.

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