FIBA U17 Women’s World Cup | Brünn/CZE

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Moescha Bakam 25/09/2009 1.81 m Small Forward TG Würzburg
Helena Grgat 25/01/2009 1.73 m Shooting Guard Eintracht Frankfurt/Rhein-Main-Baskets
Mathilda Haensch 13/08/2009 1.88 m Power Forward ALBA BERLIN
Silvia Heide 13/05/2009 1.83 m Forward TS Jahn München
Elisabeth Hütteroth 28/08/2009 1.85 m Center SC Rist Wedel
Laura Jordan 21/04/2009 1.73 m Point Guard QOOL Sharks Würzburg
Liliana Koppke 03/09/2009 1.91 m Power Forward Eisvögel USC Freiburg
Amelie Mbah 11/06/2009 1.89 m Small Forward Eisvögel USC Freiburg
Leonie Pfanzelt 05/08/2010 1.70 m Point Guard TSG Bruchsal/USC Bascats Heidelberg
Linda Thimm 18/07/2009 1.67 m Point Guard Talents BonnRhöndorf
DBB_Logo_cmyk-654x1024-1

Moescha Bakam

Small Forward

DBB_Logo_cmyk-654x1024-1

Helena Grgat

Shooting Guard

HaenschMathilda2025square

Mathilda Haensch

Power Forward

HeideSilvia2025square

Silvia Heide

Forward

DBB_Logo_cmyk-654x1024-1

Elisabeth Hütteroth

Center

DBB_Logo_cmyk-654x1024-1

Laura Jordan

Point Guard

Liliana Koppke

Liliana Koppke

Power Forward

MbahAmelie2025square

Amelie Mbah

Small Forward

PfanzeltLeonie2025square

Leonie Pfanzelt

Point Guard

ThimmLinda2025square

Linda Thimm

Point Guard

News

a84ducoxnrgtndcwhj3i

WM-Auslosung: U17-Mädchen mit spannenden Gegnerinnen

Der FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2026 findet vom 11. – 19. Juli 2026 in Brünn/CZE statt. Dafür sind die deutschen U17-Mädchen durch die Bronzemedaille bei der letztjährigen U16-EM qualifiziert. Heute wurden in Brünn die Vorrundengruppen ausgelost. Dabei hat das Team von Heiko Czach spannende Gegner zugelost bekommen. Die DBB-Youngster spielen in Gruppe B gegen Mexiko, China und Spanien. Hier das vollständige Auslosungsergebnis: Gruppe A: Elfenbeinküste, Australien, Lettland, USA Gruppe B: Deutschland, Mexiko, China, Spanien Gruppe C: Japan, Tschechien, Slowenien, Kolumbien Gruppe D: Ägypten, Italien, Kanada, Neuseeland   „Spannende Gruppe“ U17-Bundestrainer Heiko Czach zur Auslosung: „Das ist eine super spannende Gruppe. Spanien aus Europa, als amtierender Europameister, dazu Mexiko und China, als Gegner gegen die man nicht so häufig spielt. Uns werden viele andere Spielweisen erwarten. Die Parallelgruppe ist mit Australien, USA, Lettland und der Elfenbeinküste ebenfalls stark besetzt. Das sind Gegner, die erstmal vom Namen her tough sind und dann kennen wir die Lettinnen noch von der EM. Alles in allem eine spannende Auslosung, jetzt können wir uns auf die Gegner vorbereiten. Die Vorfreude ist riesengroß.“ Spieltermine Deutschland Vorrunde Sa., 11. Juli 2026: Deutschland – Spanien So., 12. Juli 2026: Deutschland – China Di., 14. Juli 2026: Deutschland – Mexiko Foto oben: FIBA Offizielle Website des FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2026

gqezmgg5z79pyi2kmhuh

Weiblicher Nachwuchs vor erstem Lehrgang in 2026

Für den anstehenden Lehrgang des weiblichen Nachwuchsbereich (U16 – U18) vom 31. Januar bis 04. Februar 2026 im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum Kienbaum haben die Bundestrainer:innen Constanze Wegener und Heiko Czach ihre Nominierungen bekannt gegeben. U16-Mädchen – Emilia Atsür (TSVE Bielefeld/Junior-Team Osnabrück/Artland) – Karolina Bajai (ALBA Berlin) – Selin Bandirma (MTV Stuttgart) – Matilda Blanarik (TS Jahn München) – Lilli Böhme (ChemCats Chemnitz) – Luana Coaja (TSV Neuburg, TSV Schwaben Augsburg) – Maya Czirwitzky (Eintracht Frankfurt/Rhein-Main Baskets) – Sofia Fenoll Nahr (Valencia Basket/ESP) – Lana Förster (Cologne Regio Ladies) – Carolina Heymann (ALBA Berlin) – Annalena Jungmichel (ALBA Berlin) – Melissa Koloszar (BG Zehlendorf/TuS LIchterfelde) – Magdalena Körbel (TSV Nördlingen) – Cherise McCaw (MTV Wolfenbüttel/Girls Basket Braunschweig) – Alisa Milow (TG Würzburg) – Ami Mörk (TK Hannover) – Alma Nisch (ALBA Berlin) – Nele Prowaznik (TK Hannover/Junior-Team Osnabrück/Artland) – Clara Rink (BASS Berlin) – Catharina Schlechter (SG Saarlouis/Dillingen Diamonds) – Ella Schrader (Homburger TG) – Leni Sittmann (Trimmelter SV/DJK MJC Trier) – Emilia Strahinjic (Bramfelder SV/SC Rist Wedel) – Jamie Zentgraf (BSG Ludwigsburg) U17-Mädchen – Moescha Bakam (TG Würzburg) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt/Rhein-Main Baskets) – Mathilda Haensch (ALBA Berlin) – Mette Härtel (ChemCats Chemnitz) – Silvia Heide (TS Jahn München) – Elisabeth Hütteroth (SC Rist Wedel) – Laura Jordan (TG Würzburg) – Amelie Mbah (Eisvögel USC Freiburg) – Karla Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Leonie Pfanzelt (TSG Bruchsal/USC Heidelberg) – Leni Schramm-Bünning (USC Heidelberg) – Linda Thimm (Talents BonnRhöndorf) U18-Mädchen – Frederike Askamp (Eisvögel USC Freiburg) – Lena Bjeltschik (Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV/VfL Viactiv-AstroLadies Bochum) – Lara Gierlich (Eisvögel USC Freiburg) – Emily Haux (Falcons Bad Homburg) – Diana Ivancic (MTV Stuttgart) – Laura Knaup (Rhein Bascats Düsseldorf/Osterather TV/VfL Viactiv-AstroLadies Bochum) – Carla Koch (USC Heidelberg) – Viviane Langer (SB DJK Rosenheim) – Katara Lischka (MTV Stuttgart) – Ella Panke (ALBA Berlin) – Arwen Röhrl (SC Rist Wedel) – Leni Ruholl (Giro Live Panthers Osnabrück) – Noemi Schoenauer (Post Nürnberg) – Lilli Schultze (ALBA Berlin) – Sarah Siebold (TuS Lichterfelde/BG Zehlendorf) – Mia Wiegand (TG Würzburg) – Darina Zraychenko (TSV Hagen/Herner TC) Betreut werden die Teams von des Bundestrainer:innen Constanze Wegener und Heiko Czach, den Assistenztrainerinnen Corina Kollarovics, Helena Eckerle, Alexandra Maerz und Leonie van Doorn, den Athletiktrainer:innen Marie Schober, Oliver Barth und Cieran Anderson, den Physiotherapeutinnen Barbara Britsch, Lena Jannsen und Elisabeth Tzschentke und den Teambetreuerinnen Nina Kühhorn, Emily Kuper und Alessa Schwarting.

BWA_Damen_Herren_250604_Heidelberg-18

Debüt auf der großen Bühne

31. Mai 2025 – ein Datum, das Clara Bielefeld (17) und Mailien Rolf (20) so schnell nicht vergessen werden. Beide feiern an diesem Tag ihr offizielles Debüt im Damen-Nationalteam und markieren damit einen neuen Meilenstein in ihren noch jungen Karrieren. Zwei Talente, die aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands kommen, sich auf dem Parkett aber längst einen Namen gemacht haben – und deren Wege in diesem Sommer enger zusammenrücken. Clara Bielefeld Clara gehört mit gerade einmal 17 Jahren zu den jüngsten DBB-Damen-Debütantinnen aller Zeiten. Die Linkshänderin aus Recklinghausen hat sich in den letzten Jahren konstant nach oben gespielt: WNBL-MVP, Bundesliga-Debüt mit dem Herner TC, Erfolge in den Nachwuchs-Nationalteams. Anfang des Jahres wurde sie von der FIBA in die Liste der 20 größten europäischen Nachwuchstalente unter 20 Jahren aufgenommen – eine besondere Auszeichnung, die ihr Potenzial unterstreicht. Im Sommer 2024 folgte dann ein weiterer Höhepunkt: Als einzige weibliche deutsche Spielerin wurde sie zum Basketball Without Borders Europe Camp nach Málaga eingeladen – ein Auswahlcamp der NBA und FIBA für die größten Talente Europas. „Es war eine riesen Ehre, dabei zu sein. Ich habe sehr viel gelernt und neue Freunde aus ganz Europa kennengelernt. Es war eine tolle Erfahrung und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte“, blickt Clara zurück. Ihr bislang größter Schritt: die Teilnahme an der FIBA Women’s EuroBasket 2025. Gemeinsam mit dem deutschen Team misst sie sich bei der Europameisterschaft mit den besten Nationen des Kontinents – und sammelt dabei wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau. Für Clara ein weiteres wichtiges Kapitel in einer ohnehin beeindruckenden Saison, in der sie neben Bundesliga, WNBL und U18-Nationalmannschaft nun auch im A-Kader Verantwortung übernimmt. Im Sommer wird die Linkshänderin bei der U18-Europameisterschaft erneut eine Schlüsselrolle übernehmen, ehe ab 2025 der nächste große Schritt ansteht: ein Stipendium an der TCU in den USA. Die Big 12 Conference wartet – und ganz Basketball-Deutschland wird genau hinschauen. Mailien Rolf Drei Jahre älter als Clara, aber ebenfalls noch am Anfang einer spannenden Karriere: Mailien Rolf hat schon in jungen Jahren internationale Erfahrung gesammelt und ist längst eine feste Größe in den DBB-Nachwuchsteams. Ob bei der U16, U18 oder zuletzt der U20 – Mailien war immer eine Leistungsträgerin, dazu in vielen Jahren unter den besten Verteidigerinnen ihres Jahrgangs. Ihre ersten Basketballschritte machte die gebürtige Roßdorferin bei den Rhein-Main Baskets und der BG Darmstadt-Roßdorf. 2019 holte sie als U14-Spielerin die deutsche Meisterschaft. Danach folgten erfolgreiche Jahre in der WNBL und 2. DBBL. 2023 führte sie ihr Team ins WNBL-TOP4, wurde MVP und wechselte anschließend in die USA. An der University of Arizona gehörte sie in ihrer Freshman-Saison direkt zu den Spielerinnen mit den meisten Einsätzen in der Starting Five. Die Atmosphäre in den College-Arenen hat sie nachhaltig beeindruckt. „Unser Uni-Team ist bekannt für die krasse Stimmung. 6000, 7000, manchmal sogar 8000 Fans – das ist eine andere Lautstärke, als ich das aus Langen gewohnt war“, erzählt sie in einem Interview. Zur kommenden Saison zieht es Mailien an die Southern Methodist University (SMU), um sportlich und akademisch den nächsten Schritt zu gehen. Parallel dazu bleibt sie ein fester Bestandteil der DBB-Auswahl. Im Sommer 2024 überzeugte sie bei der U20-Europameisterschaft als beste Vorlagengeberin des deutschen Teams und wurde anschließend erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen, wo sie bei den Testspielen für die EM dabei sein durfte. Diesen Sommer geht es für sie mit der U20-Damen-Mannschaft zur FIBA U20 Women’s EuroBasket nach Portugal. „Ich will alles geben und der Mannschaft helfen, wo ich nur kann“, sagt sie. Mit ihrem Tempo, ihrer Vielseitigkeit und ihrer Defensivstärke ist Mailien eine Spielerin, die jeder Coach im Kader haben möchte. Nicht umsonst bezeichnete ihr ehemaliger Trainer Saymon Engler sie als „Ausnahmespielerin, die man, wenn man Glück hat, alle zehn Jahre mal bekommt.“

WegnerConstanze_landscape

Constanze Wegner ist neue Bundestrainerin im weiblichen Nachwuchsbereich

Mit Constanze Wegner hat der weibliche Nachwuchsbereich ein neues und zugleich bekanntes Gesicht an seiner Seite: Wegner steht ab sofort als hauptamtliche Bundestrainerin an der Seitenlinie. Die 35-Jährige ist für den DBB jedoch keine Unbekannte – im Sommer 2023 begleitete sie die U19-Damen als Co-Trainerin bei der Weltmeisterschaft in Madrid und 2024 die U20-Damen bei der Europameisterschaft in Vilnius. Seit 2022 leitete die gebürtige Hamburgerin als Headcoach das NBBL-Team der Hamburg Towers und stand zudem seit 2023 als Co-Trainern des Pro B-Teams SC Rist Wedel an der Seitenlinie. Auch als Spielerin kann Wegner auf eine erfolgreiche Karriere in der 1. und 2. DBBL zurückblicken. DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Constanze Wegner war unsere Wunschkandidatin für diese Position. Sie ist uns von mehreren Seiten sehr empfohlen worden und hat bei uns als Assistant Coach im weiblichen Bereich auch bereits einige Erfahrungen gesammelt. Dabei hat sie sehr gute Arbeit geleistet. Perspektivisch soll sie in die bisherige Rolle von Sidney Parson hineinwachsen.“ Constanze Wegner: „Ich freue mich und bin sehr gespannt auf die neue Aufgabe. Ich habe die letzten Sommer mitbekommen, mit wie viel Leidenschaft Stefan (Möller) und Sidney (Parson) dabei waren und möchte ihre Arbeit auf jeden Fall weiterführen. Über Heiko (Czach) als meinen Partner bin ich sehr glücklich, ich denke, dass wir gemeinsam viel erreichen und voneinander lernen können. Am Ende des Tages ist es das Ziel, dass unsere Spielerinnen es mit unserem System in die hohen Ligen wie die WNBA schaffen und wir auch unsere A-Damen langfristig in der Weltspitze etablieren können.“

Grermany vs Belgien-144

Heiko Czach verstärkt Aufgebot an DBB-Bundestrainern

Das Bundestrainer-Aufgebot des Deutschen Basketball Bundes (DBB) erstarkt weiterhin mit einer zusätzlichen Top-Verpflichtung: Heiko Czach bezieht seinen neuen Posten als Nachwuchs-Bundestrainer für den weiblichen Bereich am 01. November 2024. Der Berliner setzt seinen Fokus fortan insbesondere auf den jüngeren Bereich beginnend beim Bundesjugendlager bis hin zur U18. Czach verlässt damit nach knapp 20 Jahren den Berliner Basketball Verband und widmet sich seiner neuen Aufgabe beim DBB. Der 51-Jährige sammelte seit 2009 über seine Funktion als Landestrainer hinaus zahlreiche Erfahrungen als Head Coach und Assistenztrainer diverser U-Nationalmannschaften des weiblichen DBB-Nachwuchses. „Starke Ergänzung“ „Während meiner Zeit in einem großartigen Team des Berliner Basketball Verbandes habe ich bereits verschiedene Aufgaben im Sommer mit den Nachwuchs-Nationalmannschaften übernehmen dürfen. Dass aus diesen beiden Schnittmengen jetzt dieser neue Job für mich entstanden ist, erfüllt mich mit großem Stolz. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Kolleginnen und Kollegen und darauf, weiterhin junge Basketballerinnen in ihrem Werdegang zu begleiten und zu fördern. Die tolle Vorarbeit, die Stefan Möller in den letzten Jahren geleistet hat, möchte ich gemeinsam mit Sidney Parsons weiterführen und mit eigenen Akzenten vervollständigen, damit wir auch in Zukunft an die jüngsten Erfolge anknüpfen werden“, freut sich Heiko Czach auf die neue Aufgabe. „Wir arbeiten im weiblichen Bereich bereits seit vielen Jahren mit Heiko zusammen, sei es in seiner Funktion als Landestrainer des BBV oder eben als Head Coach für diverse U-Nationalmannschaften. Diese Zusammenarbeit verlief stets zu unserer vollsten Zufriedenheit und in bester Atmosphäre. Heiko hat sich seinen Anteil an der sehr positiven Entwicklung des weiblichen Basketball-Nachwuchses in Deutschland verdient. Daher sind wir sehr froh darüber, in als festen Bestandteil für unser Team an Bundestrainern zu gewinnen. Er wird eine starke Ergänzung sein“, zeigte sich DBB-Vizepräsident Armin Andres erfreut über die Neuverpflichtung. Im Zeichen des Damen- und Mädchenbasketballs Kaum jemand im deutschen Basketball ist so vertraut mit dem weiblichen Nachwuchs wie der studierte Sportwissenschaftler Czach. Von seiner Tätigkeit als Trainer der Berlin Baskets in der 2. DBBL über die langjährige Arbeit als Landestrainer beim Berliner Basketball Verband bis hin zum Gewinn der B-EM als Head Coach der U16-Mädchen in 2023: Czachs Vita steht ganz im Zeichen das Damen- und Mädchenbasketballs. Über seine Tätigkeit als Head Coach diverser U-Teams hinweg wirkte er bereits seit 2009 im Assistenztrainer-Team von Ex-Bundestrainer Stefan Möller bei Lehrgängen, Turnieren und Sichtungsmaßnahmen mit. Beim Berliner Basketball Verband zeichnete sich Czach von Februar 2009 bis Mai 2024 hauptverantwortlich für den weiblichen Bereich, betreute die Auswahlmannschaften des BBV und übernahm zudem konzeptionelle Aufgaben. Der gebürtige Berliner besitzt zudem seit 2015 die Trainer-A-Lizenz des DBB.

Basketball Kienbaum 23.05.2023
Nationalmannschaft Frauen DBB
Kader für die Europameisterschaft
Sidney Parsons (Assistenztrainerin)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Sidney Parsons ist neue Nachwuchs-Bundestrainerin

Nach dem Abschied von Ex-Nachwuchs-Bundestrainer Stefan Möller steht dessen Nachfolgerin bereits in den Startlöchern: Sidney Parsons übernimmt den Posten als Bundestrainerin mit besonderem Fokus auf den weiblichen Nachwuchs. Die 36-Jährige wirkte in der Vergangenheit bereits an der Entwicklung des weiblichen DBB-Nachwuchses mit und war zuletzt bei den Olympischen Spielen in Paris im Trainerinnenstab von Bundestrainerin Lisa Thomaidis. „Eine Ehre für mich“ „Es ist eine Ehre für mich die Position als Nachwuchs-Bundestrainern für den weiblichen Bereich beim DBB ausfüllen zu dürfen. Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich große Fußstapfen zu füllen habe, denn Stefan Möller hat großartige Arbeit für das Programm geleistet. Ich bin extrem motiviert, diese Arbeit weiterzuführen und die Nachwuchsarbeit im weiblichen Bereich weiter voranzutreiben. Wir haben so viele Talente und im deutschen Mädchen- und Damenbasketball steckt so viel Potenzial, von der Jugend bis hin zu den Damen. Ich freue mich sehr darauf, auch künftig ein Teil dieser Entwicklung zu sein.“, freut sich Parsons auf die anstehenden Aufgaben. „Ausgewiesene Fachfrau“ „Wer den deutschen Basketball in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß, dass Sidney Parsons an der positiven Entwicklung im weiblichen Bereich mitgewirkt hat. Als Vereinstrainerin hat sie einen tollen Job gemacht und Erfolge gefeiert. Auch beim DBB hat Sidney sowohl als Head Coach diverser U-Teams als auch als Assistenztrainerin für die Damen-Nationalmannschaft herausragende Arbeit geleistet. Wir freuen uns sehr, sie fest beim DBB begrüßen zu dürfen. Mit ihr stößt eine ausgewiesene Fachfrau in unser Team, die ihren Fokus auf den weiblichen Nachwuchs richten wird“, so Armin Andres, DBB-Vizepräsident. Sehr vertraut mit DBB-Programm Die im US-Bundesstaat Arizona aufgewachsene Parsons sammelte bereits unter zahlreichen Bundestrainer:innen Erfahrungen mit der Damen-Nationalmannschaft. Aktuell fungiert sie im Trainerinnenstab von Bundestrainerin Lisa Thomaidis als Assistenztrainerin. Zuvor erreiche sie an der Seite von Ex-Bundestrainer Walter Hopkins die Qualifikation zur Europameisterschaft und unterstützte auch schon Ex-Bundestrainer Patrick Unger an der Seitenlinie. Nicht weniger vertraut ist Parsons mit der Nachwuchsarbeit beim DBB. So führte sie zum Beispiel die weibliche U18-Auswahl 2022 zum vierten Platz der Europameisterschaft und wirkte darüber hinaus über einige Jahre hinweg an der Basketball-Ausbildung junger Mädchen und Frauen mit. Parsons legte 2020 die A-Trainer:innen-Prüfung ab und wurde für ihre herausragende Prüfungsleistung geehrt. Auf Vereinsebene bekleidete Parsons den Posten der Cheftrainerin des TSV 1880 Wasserburg, mit dem sie 2018 in ihrem ersten Amtsjahr Platz drei der Damen Basketball Bundesliga erreichte. 2021 wechselte sie an die Seitenlinie des TK Hannover, mit dem sie 2023 und 2024 den DBBL-Pokal gewann. Mit dem TKH erreichte Parsons außerdem 2023 das Finale der Deutschen Meisterschaft und im Jahr darauf den dritten Platz.

Screenshot 2024-06-04 at 15-29-44 Basketball Without Borders (@basketballwithoutborders) • Instagram-Fotos und -Videos

Mathieu Grujicic ist BWB Europe MVP

Mathieu Grujicic aus Deutschland ist neben Jovana Popovic (Serbien) als MVP des Basketball Without Borders Europe-Camp ausgezeichnet worden. Neben Grujicic waren noch die DBB-Youngster Clara Bielefeld, Nevio Bennefeld, Declan Duru, Jervis Scheffs und Clemens Sokolov nominiert. Grujicic und Popovic stachen unter den 60 Camp-Teilnehmern aus 25 Ländern in den vier Tagen mit On- und Off-Court-Aktivitäten im 21. BWB-Europa-Camp in Málaga am meisten hervor. Es war das dritte Mal, dass das globale Basketball-Entwicklungs- und -Gemeinschaftsprogramm von NBA und FIBA in Spanien stattfand. Die Campteilnehmer erhielten Basketball- und Lebenslektionen von aktuellen und ehemaligen NBA- und WNBA-Spieler:innen und -Trainer:innen, darunter Utah Jazz-Guard Collin Sexton, San Antonio Spurs-Guard Devonte Graham, die dreimalige WNBA-Championesse und NBA-Europa-Botschafterin Amaya Valdemoro sowie die ehemalige WNBA-Spielerin und Hozono Global Jairis-Trainerin Anna Montañana. Sexton sprach über seinen Trainingsprozess, seine Erfahrungen beim Wechsel von einem Team zum anderen und darüber, dass die Spielerinnen sich bewusst sein müssen, dass sie nur ein kleines Zeitfenster haben, das sie nutzen sollten. Graham betonte, dass man sich durch die richtige Mentalität auf und neben dem Platz von anderen Spielern abheben kann. Valdemoro sprach über den Umgang mit dem Druck, der Beste zu sein, und mit Frustration. Montañana betonte, wie schwierig es ist, in der Liga aktiv zu bleiben und eine lange Karriere zu haben. Die NBA-Assistenztrainer Kenny Atkinson (Golden State Warriors), Dutch Gaitley (Sacramento Kings), Popeye Jones (Denver Nuggets) und Joshua Longstaff (Charlotte Hornets) fungierten als BWB Europe 2024-Trainer. Lena Bilic aus Kroatien wurde zur 3-Punkte-Meisterin der Mädchen gekrönt, Sloweniens Maja Uranker wurde zur Defensiv-MVP ernannt, Portugals Maria Martinho wurde als Playoffs-MVP geehrt und Wiktoria Haegenbarth aus Polen erhielt den Patrick-Baumann-Preis für Sportsgeist. Codrut-Alexander Dino aus Rumänien wurde zum 3-Punkte-Champion der Jungen gekürt, Diego Garavaglia aus Italien zum Defensive MVP, Guillermo Del Pino zum Playoffs MVP und Dovydas Buika aus Litauen erhielt den Patrick Baumann Sportsmanship Award. Mädchen-All-Stars: Lena Bilic (Kroatien), Janja Dragisic (Montenegro), Wiktoria Haegenbarth (Polen), Maria Martinho (Portugal), Nicole Ogun (Finnland), Maewenn Poilve (Frankreich), Jovana Popovic (Serbien), Lisa Sergi (Estland), Nicole Torresani (Italien), Maja Uranker (Slowenien) Jungen All Stars: Pavle Backo (Serbien), Majus Bulanovas (Litauen), Guillermo Del Pino (Spanien), Declan Duru (Deutschland), Diego Garavaglia (Italien), Mathieu Grujicic (Deutschland), Jayden Hodge (Belgien), Ognjen Srzentic (Serbien), Luigi Suigo (Italien), Jahel Trefle (Frankreich) (fiba.basketball) Alle Teilnehmer:innen Mädchen Zhen Verburgt (Belgien), Hana Arnautovic, Lena Bilic (beide Kroatien), Katerina Kalna (Tschechische Republik), Lisa Sirgi (Estland), Nicole Ogun, Tiia Talonen (beide Finnland), Maewenn Poilve, Talia Kavokan (beide Frankreich), Salome Svani (Georgien), Clara Bielefeld (Deutschland), Vasiliki Cholopoulou (Griechenland), Leila Drahos (Ungarn), Lee Teichman (Israel), Nicole Torresani (Italien), Anna Liepina (Lettland), Daniele Paunksnyte (Litauen), Janja Dragisic (Montenegro), Quintilla Hidalgo (Niederlande), Klaudia Keller, Wiktoria Haegenbarth (beide Polen), Maria Madalena Martinho Amaro (Portugal), Jovana Popovic (Serbien), Katarina Sediva (Slowakei), Maja Uranker, Tjasa Turnsek (beide Slowenien), Leyre Urdiain, Martina Vizmanos Iglesis, Sara Okeke (alle Spanien), Ya Ida Juwara Skold (Schweden). Jungen Peja Strobl (Österreich), Jayden Hodge, Terence Kekenbosch (beide Belgien), Jonas Boulefaa, Soren Bracq, Hugo Facorat, Jahel Trefle (alle Frankreich), Avtandil Bakhtadze (Georgien), Nevio Bennefeld, Declan Duru, Mathieu Grujicic, Jervis Scheffs, Clemens Sokolov (alle Deutschland), Vasileios Kazamias (Griechenland), Diego Garavaglia, Jason Nistrio, Maikcol Perez, Luigi Suigo (alle Italien), Dovydas Buika, Majus Bulanovas, Arturas Butajevas (alle Litauen), Endurance Aiyamenkhue (Niederlande), Milosz Majewski (Polen), Codrut-Alexander Dinu (Rumänien), Pavle Backo, Ognjen Srzentic (Serbien), Mark Morano Mahmutovic (Slowenien), Alberto Blanco Barazar, Guillermo Del Pino Luque, Gildas Gimenez Fernandez (alle Spanien).

DBB_Sportdirektor_Radegast_16x9_NEU

Peter Radegast ist neuer DBB-Sportdirektor

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat einen neuen Sportdirektor: Der bisherige Geschäftsführer der Bundesakademie (BAK, Trainer:innenaus- und –fortbildung) des Deutschen Basketball Bundes, Peter Radegast, übernimmt den Posten. Der 53-Jährige beginnt seine neue Tätigkeit am 01. Mai 2024. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Radegast einen echten Fachmann mit viel Erfahrung für die Position des Sportdirektors gefunden zu haben. Er hat lange Jahre selbständig die Geschicke unserer Bundesakademie geleitet, kennt bereits viele unserer Spielerinnen und Spieler und weiß, wie wir uns als Weltmeister präsentieren müssen. Peter verfügt über zahlreiche nationale und internationale Kontakte und wird auch im Rahmen unserer Dekadenstrategie für den weiblichen Basketball Akzente setzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das der DBB in mich setzt. Nach 22 Jahren im Verband habe ich ganz viele Erfahrungen sammeln können, die mir in meiner neuen Position weiterhelfen werden. Ich möchte die erfolgreiche Arbeit im Leistungssport fortsetzen, aber natürlich auch eine eigene Handschrift entwickeln. Viele Personen, ob Spielerinnen und Spieler oder auch Kontakte in den Landesverbänden und Vereinen, beim DOSB oder auch bei der FIBA sowie in internationalen Verbänden, kenne ich gut. Jetzt stürze ich mich mit vollem Einsatz in meine neue Aufgabe“, meinte Peter Radegast. Peter Radegast ist im deutschen Basketball wahrlich kein Unbekannter. Als Spieler ging er unter anderem auch als Profi beim SVD 49 Dortmund (1992/1993), beim TuS Herten (Ruhr Devils, 1995-1998) oder beim finnischen Erstligisten und Europapokalteilnehmer Naika Lahti (1998-1999) auf Korbjagd. Außerdem wirkte Radegast neben anderen Tätigkeiten als Spielertrainer und Trainer bei seinem Heimatverein SVD 49 Dortmund in der 2. Bundesliga und in der 1. Regionalliga West. Der 199 cm große Forward war Mitglied der Bundeswehr-Nationalmannschaft (Teilnahme an der Militärweltmeisterschaft in Frankreich) und der U22-Nationalmannschaft (Teilnahme an der Europameisterschaft in Griechenland). Seit 2002 ist Peter Radegast beim DBB beschäftigt. Von Anfang 2007 bis 2010 und seit 2015 führte er die Geschäfte der Bundesakademie und war somit zuständig für die gesamte Aus- und Fortbildung der Trainer:innen. Radegast war von 2010 – 2015 bereits einmal auf der Position des DBB-Sportdirektors tätig.

Mienack_16x9

Stefan Möller verlässt den DBB

Stefan Möller (ehemals Mienack), Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs, wird seinen Vertrag beim Deutschen Basketball Bund nicht verlängern und sich künftig einer neuen Aufgabe widmen. Der 43-jährige, frisch gebackene Vater war seit rund neun Jahren hauptberuflich (und zuvor auf Honorarbasis)  für den Verband tätig. Im anstehenden Sommer wird Möller die weibliche U20-Nationalmannschaft allerdings noch zur FIBA U20 Women’s EuroBasket führen und das Team auf diesen Höhepunkt des Nachwuchs-Basketballs in gewohnter Manier vorbereiten. Die Europameisterschaft findet vom 6. bis 14. Juli in Klaipeda und Vilnius (Litauen) statt. „Auf ein besseres Level gehoben“ „Viele Jahre lang hat Stefan Möller seinen Aufgabenbereich bei uns sehr akribisch und erfolgreich bearbeitet und auf ein besseres Level gehoben. Er ist national und international ein anerkannter Fachmann. Wir danken Stefan für seine tolle Arbeit und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute. Außerdem freuen wir uns sehr, dass wir auf Stefan als Fachkompetenz auch weiterhin zählen dürfen“, so Armin Andres, DBB-Vizepräsident für Leistungssport. „Wir können sehr stolz sein“ Stefan Möller: „Ich blicke auf eine große Entwicklung in den letzten neun Jahren zurück. Wir können sehr stolz darauf sein, was wir alles erreicht haben und wie wir das DBB-Programm immer kontinuierlich weiterentwickelt haben. Ich bedanke mich für das große Vertrauen, dass mir der DBB immer entgegengebracht hat. Außerdem bedanke ich mich bei all den Spielerinnen, mit denen ich in meiner Zeit beim DBB zusammenarbeiten durfte, bei den Vereinen, Landesverbänden und bei allen Coaches und Staff Members, die das DBB-Programm zu dem gemacht haben, was es mittlerweile geworden ist. Danke für eure Unterstützung! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Damen-Basketball in Deutschland alle weiter gemeinsam nach vorne bringen werden und in den kommenden Jahren eine weitere Ära einläuten können. Ich sehe eine große Zukunft des Damen-Basketballs in Deutschland und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen und engagieren!“   Erfolgreich auf europäischem Top-Niveau Möller war seit Mai 2015 hauptamtlicher Bundestrainer des DBB. Bis zum Sommer 2016 agierte er als Headcoach der weiblichen U18-Nationalmannschaft. Außerdem war er Co-Trainer beim Damenteam unter Bundestrainerin Alexandra Maerz. 2017 übernahm Möller den weiblichen U16-Kader und kam bei der EM auf einen starken sechsten Platz. Im Sommer 2018 war Möller dann als Headcoach für die U18-Mädchen zuständig und feierte mit dem EM-Titel im italienischen Udine den größten Erfolg einer deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaft. Anschließend betreute er verschiedene weibliche U-Teams des DBB bei internationalen Meisterschaften (EM, WM) und fungierte zudem zeitweise auch wieder als Co-Trainer der Damen-Nationalmannschaft.    

U18w_HUN_landscape

Jahresrückblick 2022 weiblicher Nachwuchs

In diesem Jahr fanden für alle Nachwuchs-Nationalmannschaften ab U16 wieder regulär die Europameisterschaften statt, nachdem diese im vergangenen Jahr coronabedingt durch die FIBA Youth Challengers ersetzt wurden. Bei unserem weiblichen Nachwuchs zeigte sich hier Licht und Schatten. U15-Mädchen Erste internationale Erfahrung sammeln hieß es in diesem Jahr wieder für die U15-Mädchen von Head Coach Corina Kollarovics. Im Juni reiste der jüngste DBB-Nachwuchs nach Tschechien, um Spiele gegen die Slowakei und die beiden tschechischen Mannschaften (I und II) zu absolvieren. Am Ende des Turniers standen zwei Siege gegen die Slowakei (67:40) und die erste tschechische Auswahl (61:41) und eine Niederlage gegen Tschechien II (36:51) zu Buche. Im August nahmen die U15-Mädchen außerdem am Nordseecup in Vejen/Dänemark teil, wo sie jeweils zweimal gegen Schweden und die dänische Mannschaft spielten. In einem harten Turnier mit vier Spielen in drei Tagen erkämpfte sich das Team drei Siege (75:60 gegen Dänemark, 55:50 gegen Schweden, 78:49 gegen Dänemark) und gewann am Ende den Wettbewerb. „Alle Mädchen konnten spielen und gute Erfahrungen auf internationalem Boden im deutschen Trikot sammeln. Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreiches Turnier für uns“, bilanzierte Corina Kollarovics. U16-Mädchen Die Vorbereitung auf das Highlight des Sommers, die FIBA U16 Women’s European Championship in Matosinhos/POR, lief für die U16-Mädchen schleppend. Beim European Youth Olympic Festival in Banska Bystrica/SVK gewannen sie von fünf Spielen nur ein einziges (59:56 gegen die Slowakei). Auch bei den darauffolgenden Testspielen gegen Tschechien und Frankreich zeigte sich, dass die Mannschaft den internationalen Druck noch nicht gewohnt war. Für die Europameisterschaft hatte sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack dennoch viel vorgenommen. Doch der Start in das Turnier gelang ihnen nicht. Gegen Litauen führte die DBB-Auswahl lange, doch ihre Gegnerinnen holten in der zweiten Halbzeit auf und entschieden das Spiel in einem Krimi mit 55:54 für sich. Es folgten zwei weitere Niederlagen gegen die starken Mannschaften aus Spanien (32:66) und Slowenien (48:64), sodass das Team als Gruppenvierter im Achtelfinale auf Ungarn traf. Mit den Ungarinnen lieferten sich die deutschen U16-Mädchen einen heißen Kampf, für den sie sich am Ende des Spiels allerdings nicht belohnten und sich mit 47:53 geschlagen geben mussten. Da sie auch das darauffolgende Spiel gegen Tschechien nicht gewinnen konnten (56:60), mussten nun zwei Siege her, um auch im kommenden Jahr in der Division A zu spielen. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Litauen revanchierte sich die Mannschaft für die Auftaktniederlage und fuhr ihren ersten Sieg ein (73:68). Ihre letzte Chance im Kampf um den Abstieg konnte sie gegen Finnland dann aber nicht nutzen und verlor mit 40:51. „Dass wir jetzt als Vierzehnter absteigen und nächstes Jahr in der Division B antreten müssen, ist absolut bitter“, so Stefan Mienack nach dem Turnier. Eine neuformierte U16-Mannschaft zahlte dann im Dezember noch zweimal Lehrgeld gegen Spanien (36:80, 38:89). U17-Mädchen Nach dem Herzschlagfinale beim U16-Challenger ein Jahr zuvor (seltener Fünfervergleich der fünf sieggleichen Teams hinter Frankreich zugunsten der Deutschen) spielten die U17-Mädchen die Weltmeisterschaft in Ungarn. In Debrecen wurde unter Head Coach Janet Fowler-Michel in der Vorrunde gegen Neuseeland (68:35) und Mali (55:44) überzeugend gewonnen, die USA (40:86) erwiesen sich als eine NUmmer zu groß. Das Achtelfinale gegen Ägypten entschieden die DBB-Mädchen souverän mit 61:46 für sich und waren damit unter den besten acht Teams angekommen. Im Viertelfinale traf Deutschland dann auf Frankreich, dass vor allem athletisch überlegen und an diesem Tag einfach nicht zu bezwingen war (40:63). Also ging es fortan noch um Platz fünf. Das vielleicht beste Turnierspiel legten die U17-Youngster gegen Australien aufs Parkett. Sehr spannend ging es zu, am Ende hatte Australien etwas mehr Glück und knapp die Nase vorn (72:75).  Im abschließenden Spiel um Platz sieben gegen Japan sollte unbedingt ein Sieg her. Man wollte mit einem positiven Eindruck von der WM nach Hause zurückkehren. Und das gelang auch wunschgemäß. Der Jubel der Mannschaft nach dem 59:50-Erfolg und damit Platz sieben kannte keine Grenzen. U18-Mädchen Für die U18-Mädchen war die EM-Vorbereitung in diesem Sommer ein Auf und Ab. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen aus acht Testspielen, bei denen die Mannschaft von Head Coach Sidney Parsons nicht immer in Bestbesetzung antrat, ging es zur FIBA U18 Women’s European Championship nach Heraklion/GRE. Zum Auftakt hielt die DBB-Auswahl gegen Favorit Frankreich stark mit, musste sich am Ende aber mit 42:59 geschlagen geben. Die weiteren beiden Gruppenspiele dominierten die deutschen U18-Mädchen und gewannen deutlich gegen Bosnien und Herzegowina (76:36) und Israel (84:58). Als Gruppenzweite traf die Mannschaft dann im Achtelfinale auf Ungarn. In einem echten Krimi besiegte die deutsche Mannschaft die Ungarinnen denkbar knapp mit 56:55 und zog ins Viertelfinale ein. Gegen Polen zeigten die U18-Mädchen dann ihre beste Partie des Turniers. Vor allem dank einer defensiven Glanzleistung siegten sie mit 53:43 und standen somit im Halbfinale. Gegen die starken Litauerinnen hielt die DBB-Auswahl nahezu das ganze Spiel über mit, gab sich am Ende aber mit 52:64 geschlagen. Im Spiel um Platz 3 machte es die Mannschaft Frankreich über drei Viertel schwer, musste dann aber den harten Spielen der vorangegangenen Tage Tribut zollen und verlor mit 46:75. Sidney Parsons war dennoch stolz auf den vierten Platz ihrer Mannschaft: „Es war eine tolle EM und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir werden den Spielerinnen alles geben, was sie für eine positive Entwicklung brauchen. Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Mit dieser Platzierung qualifizierten sich die U18-Mädchen außerdem für die U19-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Mit Niederlage und Sieg kehrten die U18-Mädchen dann gegen Ende des Jahres von einer kurzen Auslandstour nach Tschechien zurück.  Partie Nummer eins wurde mit 66:74 (17:20, 13:28, 26:13, 10:13), Partie Nummer zwei mit 64:47 (16:18, 14:8, 10:15, 24:6) gewonnen. U20-Damen Die U20-Damen traten in diesem Sommer mit einem klaren Ziel bei der B-EM in Skopje/MKD an: Aufstieg in die Division A. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt lief für die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack durchaus erfolgreich. Gegen starke Gegner aus der Division A holten sie in sieben Testspielen fünf Siege, unter anderem gegen Tschechien, Schweden und Belgien. Mit Rückenwind ging es deshalb nach Nordmazedonien, doch im Auftaktspiel unterlagen die deutschen Damen Israel knapp mit 63:65. Mit zwei deutlichen Pflichtsiegen gegen Georgien (105:35) und Armenien (101:30) zog die Mannschaft als Gruppenzweite ins Viertelfinale gegen die Türkei ein. Mit einer 62:68-Niederlage platzten dort allerdings bereits alle Aufstiegsträume und es ging für die DBB-Auswahl nur noch um Platz fünf. Das nächste Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Nordmazedonien gewann sie deutlich mit 87:44, doch im letzten Spiel gegen Griechenland musste sie sich mit 49:74 geschlagen geben, die Luft war einfach raus. Somit schlossen die deutschen U20-Damen die B-EM auf dem sechsten Platz ab. „Wir können nicht zufrieden von dieser Europameisterschaft nach Hause fahren und haben das Gefühl, dass wir hier als Team einiges liegen gelassen haben“, so das Turnierfazit von Stefan Mienack.

U17w-Jubel2022

WM: U17-Mädchen mit Sieg zum Abschluss

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

EnglischHelena2022U17WC_landscape

WM: U17-Mädchen mit knapper Niederlage gegen Australien

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

Fowler-Michel2022_WCU17_landscape

WM-Viertelfinale: U17-Mädchen unterliegen Frankreich

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

KVR64368

Viertelfinale beim World Cup-Debüt der U17-Mädchen

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Alle Spielerinnen eingesetzt Nach zehn Minuten hatte Fowler-Michel bereits alle zwölf Akteurinnen eingesetzt. Japan kam jetzt zu oft zu freien Würfen, während es auch offensiv bei den Deutschen etwas stockte. Diese Mini-Schwächephase schien aber schnell beendet, als sich Naima Fox zweimal schön durchsetzen konnte (28:16, 14.). Japan machte mit ständigem Doppeln viel Druck und hielt das Tempo sehr hoch. Auf beiden Seiten häuften sich in diesen Minuten die Fehler und Fehlwürfe. Japan kam heran (30:23, 17.), weil Deutschland es zuließ. Das Spiel war jetzt zerfahren. Japan konnte die zahlreichen Ballgewinne gegen die verunsicherten DBB-Korbjägerinnen bis zur Pause allerdings nur selten nutzen (32:25). Japan bis auf drei Punkte heran „Gefühlt“ musste Deutschland höher führen (Rebounds 30:15), aber 15 Ballverluste vor dem Seitenwechsel waren zu viel. Die deutsche Mannschaft versuchte Annika Soltau besser ins Spiel zu bringen und nah am Korb anzuspielen. Das gelang aber nur bedingt und Japan holte auf (36:32, 24.). Fowler-Michel wechselte mit hoher Frequenz, um auf dem Feld immer „frisch“ zu bleiben. Deutschland stemmte sich gegen die immer stärker werdenden Japanerinnen, es wurde richtig eng (40:37, 26.). Scheu hatte mit sechs unbeantworteten Punktenaber allerdings etwas gegen einen Führungswechsel (46:37, 28.). Nach 30 Minuten hieß es 46:38. Zehn Minuten galt es noch durchzuhalten. Mit den letzten Kräften wehrte sich die DBB-Auswahl gegen ein Comeback der Asiatinnen. Rolf traf zum 48:40 (32.), aber Japan ließ einen Dreier folgen. Die Punkte von Naima Fox zum 51:43 taten richtig gut (34.), doch wieder antwortete Japan aus der Ferndistanz und an der Freiwurflinie (51:48, 36.). Mehrere gute Chancen wurden offensiv vergeben, bis Soltau das 53:48 besorgte (37.). Die anschließende Auszeit von Japan konnte auch die deutsche Mannschaft gut gebrauchen. Japan verpasste mehrere Dreierversuche, dann traf Rolf zum vorentscheidenden 55:48 (’33). Zwei Freiwurftreffer von Soltau machten endgültig „den Deckel drauf“. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

KVR65364

World Cup: USA beschert U17-Mädchen erste Niederlage

Toller Abschluss! Im letzten Spiel des FIBA Women’s Basketball U17 World Cup in Debrecen/HUN trat die deutsche Mannschaft heute im Spiel um Platz sieben an. Gegner Japan wurde mit 59:50 (22:14, 10:11, 14:13, 13:12) besiegt. Die DBB-Auswahl von Head Coach Janet Fowler-Michel kann nun hocherhobenen Hauptes von der WM zurückkehren. Das Team hat das Viertelfinale erreicht, unzählige wichtige Erfahrungen gemacht und zumindest phasenweise einigen der weltbesten Teams Paroli bieten können. Im ersten Viertel zeigte sich schnell, dass Japan einen völlig anderen Gegner darstellte als zuvor Australien oder Ägypten. Klein, flink und immer gefährlich aus der Distanz. Darauf hatten sich die deutschen Mädchen aber glänzend eingestellt und hatten gute erste Minuten (6:0, 3.). Deutschland versuchte, die körperlichen Vorteile zu nutzen und attackierte den japanischen Korb, wann immer es ging (Mailien Rolf). Als Joanna Scheu „für drei“ traf, hieß es 11:2 (5.), das DBB-Team kontrollierte und dominierte die Partie. Japan konnte ob der etwas nachlassenden deutschen Defense erst nach etwa acht Minuten einige Akzente setzen, die deutschen U17-Mädchen führten nach dem ersten Viertel mit 22:14. Gegen ein athletisches US-Team, das auf beiden Seiten konstant Druck machte, kam die DBB-Auswahl durch Rolf und Soltau nur schwerfällig zu Punkten. Jeder Abschluss war hart erkämpft, hochprozentige Würfe kamen kaum zustande. Die Titelfavoritinnen hingegen fanden immer besser ihren Rhythmus, vor allem aus der Mitteldistanz und in der Zone. Dort spielten sie ihre Klasse aus und sorgten gleich zu Beginn der Partie für klare Verhältnisse. 7:21 hieß aus deutscher Sicht nach zehn Minuten. Das zweite Viertel ließ ebenso wenig Zweifel am Favoritenstatus der US-Amerikanerinnen aufkommen. Mit ihrem hohen Pensum über das gesamte Feld konnten die deutschen Mädchen nicht mitgehen und kamen offensiv so nur schwer in Tritt. Lediglich Soltau und Rolf spielten hin und wieder ihre Stärken im Eins-gegen-Eins aus. Die beiden DBB-Talente erzielten zur Halbzeit 16 der 19 deutschen Punkte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit warfen die U17-Mädchen nochmal alles in die Waagschale, ackerten in der Verteidigung und setzten ihre ganze Energie darin, den Amerikanerinnen möglichst schwierige Würfe zu geben. So hielten sie ihre Gegnerinnen im dritten Viertel bei lediglich 16 Punkten. Für eine echte Aufholjagd reichte es dennoch nicht. So sehr die DBB-Auswahl defensiv leidenschaftlich auftrat, so schwer tat sie sich auch im zweiten Durchgang noch im Angriff. Immer wieder wurde Deutschland bereits vor dem Abschluss gestoppt und kam über die gesamte Partie nicht auf mehr als 51 Versuche aus dem Feld (USA: 86). Die gelegentlichen Treffer von Soltau (19 PTS) und Rolf (12 PTS) zeigten zwar die individuelle Klasse der beiden Talente, konnten allerdings keinen Lauf mehr entfachen. Am Ende musste sich das DBB-Team einer klar besseren US-amerikanischen Auswahl mit 40:86 geschlagen geben. Neben den beiden Top-Scorerinnen markierten Miriam Diala (4), Joanna Scheu (3) und Marianna Byvatov (2) die einzigen deutschen Zähler. „Harter Kampf“ Head Coach Janet Fowler-Michel: „Das war ein harter Kampf heute. Wir hätten eigentlich mehr dominieren müssen. In der Halbzeit bin ich für meine Verhältnisse mal richtig laut geworden, wollte meine Mädchen wach machen. Das war ein ganz anderes Spiel für sie mit den wuseligen und aggressiven Gegnerinnen. Ich bin jetzt super stolz auf mein Team, habe heute noch einmal alle Spielerinnen aufs Feld geschickt und hoffe, dass alle zufrieden nach Hause fahren.“ Für Deutschland spielten Melina Aigner (TS Jahn München), Marianna Byvatov (SC Rist Wedel, 2), Miriam Diala (Basket-Girls Rhein-Neckar/Basket Ladies Kurpfalz, 4), Helena Englisch (MTV München, 2), Naima Fox (TuS Lichterfelde, 6), Nafi Harz (TuS Lichterfelde, 3), Emmanuelle Kenfac Djuela (TuS Lichterfelde), Maria Perner (TuS Bad Aibling/TSV 1880 Wasserburg, 2), Mailien Rolf (TV Hofheim/SV Rhein-Main Baskets Langen, 13), Joanna Scheu (BSG Basket Ludwigsburg, 9), Annika Soltau (TG Sandhausen/TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt/Flying Towers, 18), Magdalena Winter (TuS Lichterfelde). Boxscore Alle Infos zum FIBA U17 Women’s Basketball World Cup 2022

Chronik

U17-Mädchen

Jahr Host Platzierung Headchoach
2022 Ungarn 7. Platz Janet Fowler-Michel

U17-Jungs

Jahr Host Platzierung Headchoach
2024 Türkei 11. Platz Dirk Bauermann