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Noch drei Tage: „Double Header“ in der LANXESS Arena!

Noch drei Tage, dann ist es wieder mal soweit! Die DBB-Damen kurz vor der WM und Deutschlands Welt- und Europameister-Herren präsentieren sich hintereinander in einer Arena, und zwar DER LANXESS Arena in Köln! Das ist doch nun wirklich ein echter Leckerbissen für die deutschen Basketballfans. Unsere Empfehlung: Jetzt hier noch schnell Tickets besorgen! Donnerstag, 27. August 2026, ab 17 Uhr geht es los! Magenta Sport überträgt (siehe Hinweise auf der Startseite). Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande fort. Da geht es um einen ganz  wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. „Enorme Bedeutung“ „Das Spiel gegen die Niederlande hat eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. Alles zum Women’s World Cup 2026 in Berlin Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Bilanz Herren In bisher 48 offiziellen Länderspielen mit der Niederlande werden 23 Siege für Deutschland verzeichnet, 25 für den Gegner (Korbverhältnis 3.541:3.502). Zuletzt trafen beide Teams im Rahmen eines Testspiels am 13.7.2024 in Hamburg aufeinander, Deutschland gewann klar mit 95:50. Alle Infos zu den World Cup European Qualifiers Tabelle World Cup Qualifier Herren Gruppe K 1. Polen 6 6 0 566:476 12 2. Kroatien 6 5 1 593:435 11 3. Deutschland 6 5 1 554:480 11 4. Lettland 6 3 3 502:465 9 5. Niederlande 6 2 4 490:486 8 6. Israel 6 2 4 478:477 8

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Erster deutscher Titel bei der FIBA 3×3 Women´s Series 2026

Bei ihrem Stopp in Bangkok/THA belegten die deutschen 3×3-Damen erstmalig bei der FIBA 3×3 Women´s Series den ersten Platz. Das Team, bestehend aus Ama Degbeon, Sarah Polleros, Marie Reichert und Victoria Poros, setzte sich in der Gruppenphase gegen Neuseeland (18:6) und Gastgeber Thailand (10:9) durch, bevor sie ihre Siegesserie im Verlauf des Turniers weiter fortsetzten. Gegen Viertelfinal-Gegner Kanada setzte sich das Team mit 19:15 durch, gewann im Halbfinale mit 17:15 gegen Slowenien und sicherte sich im Finale mit einem 16:13-Sieg gegen Mitsubishi Electric den ersten Platz. Marie Reichert wurde nach starker Performance zum MVP in Bangkok. Gruppenphase – Neuseeland Deutschland kam gut in das erste Spiel der Gruppenphase. Gegen Neuseeland gingen die deutschen Spielerinnen durch einen Treffer von Degbeon in Führung und bauten diese im weiteren Spielverlauf aus (5:2, 4.). Durch eine starke Offensive, angeführt von Topscorerin Reichert (7 Punkte) und einer noch stärkeren Defensivleistung hielten sie die Neuseeländerinnen dauerhaft auf Abstand, konnten ihre Führung weiter ausbauen und diese letztendlich souverän über die Zeit bringen. Die deutsche 3×3-Auswahl siegte mit 18:6. Gruppenphase – Thailand Auch gegen Thailand kam die deutsche Mannschaft gut ins Spiel. Diesmal war es Polleros, welche Deutschland früh in Führung brachte und diese mit drei weiteren Punkten auf 5:1 ausbaute (3.). Anders als beim ersten Spiel schafften es die Thailänderinnen allerdings an ihnen dran zu bleiben und stellten nach sieben Minuten auf 8:8. Von da an ergab sich ein offenes Spiel, in welchem Deutschland letztendlich die Oberhand behielt. Punkte von Degbeon und Reichert sicherten Deutschland den knappen 10:9-Sieg gegen Thailand. Viertelfinale Der Gegner im Viertelfinale hieß Kanada. Von Beginn an wurde das Spiel zu einem Kopf an Kopf-Rennen beider Teams. Deutschland scorte in Person von Marie Reichert und stellte nach einer Minute auf 4:2. Dennoch schafften es die Spielerinnen nicht sich im weiteren Verlauf des Spiels entscheidend abzusetzen. Trotz weiterer Treffer von Poros und Degbeon stand es drei Minuten vor Schlusspfiff 13:13. Eingeleitet von einem Zweipunkte-Treffer von Poros waren es die deutschen Spielerinnen, welche sich in der Schlussphase absetzen konnten. So schafften sie es mit noch einer Minute auf der Uhr auf 19:15 zu stellen. Durch eine konsequente Leistung in der Defense brachten sie dieses Ergebnis über die Zeit und sicherten sich so den Einzug ins Halbfinale. Halbfinale Die Siegesserie der Deutschen sollte auch im Halbfinale nicht reißen. Gegen Slowenien war es Poros, welche die ersten Punkte für Deutschland erzielen konnte. Es entstand ein offensiver Schlagabtausch beider Teams, in welchem es Deutschland gelang sich durch vier Punkte von Reichert und einem Zweipunkte-Treffer von Poros erstmals mit fünf Punkten abzusetzen (10:5, 6.). In den nächsten Minuten kämpften sich die Sloweninnen noch einmal zurück und stellten auf 11:11 (8.). Dennoch behielten die deutschen 3×3-Damen die Nerven und rissen die Führung wieder an sich. Punkte von Degbeon und Polleros besiegelten letztendlich den 15:17-Sieg und den Einzug in das Finale. Finale Im Finalspiel wartete Mitsubishi Electric auf das deutsche Team. Eingeleitet durch einen Treffer von Degbeon erspielte man sich nach dreieinhalb Minuten eine 5:1-Führung. Dennoch blieb Mitsubishi dran und kämpfte sich zurück ins Spiel (8:6, 6.). Doch auch in diesem Spiel behielt Deutschland wieder die Nerven, scorte weiter und stellte so zweieinhalb Minuten vor Schluss durch einen Zweipunkte-Treffer von Poros auf 14:8. Abermals gab sich Mitsubishi nicht geschlagen. Sie blieben weiter dran und hielten das Spiel bis zum Schlusspfiff offen. Letztendlich war es ein verwandelter Freiwurf von Reichert in der Schlusssekunde, welche den 16:13-Sieg und den ersten Titelgewinn in der FIBA Women´s Serien 2026 für Deutschland besiegelte. „Von Anfang bis Ende ein starkes Turnier“ 3×3-Disziplintrainer Hanno Stein: „Wir haben von Anfang bis Ende ein sehr starkes Turnier gespielt. Das war unsere beste Leistung der Women´s Series 2026. Obwohl wir viel am Reisen sind und jeden einzelnen Stopp gespielt haben, plus WM und deutsche Meisterschaft, haben alle vier energetisch super abgeliefert. Das Roster hatte auch beim ersten Stopp quasi die Women´s Series für uns eröffnet und jetzt haben sie zu Ende gebracht, was sie begonnen haben. Heute, nachdem wir grandios gegen Kanada gespielt und mit Slowenien im Halbfinale ein weitere Team aus der Weltspitze geschlagen haben, konnten wir uns in einem nicht einfachen Turnier mit dem Turniersieg belohnen.“ Für Deutschland spielten: Marie Reichert (7 Punkte, 3, 6, 7, 6), Victoria Poros (3, 1, 4, 4, 2), Victoria Polleros (4, 4, 2, 1, 3), Ama Degbeon (4, 2, 7, 5, 5)

Basketball Göttingen 23.08.2026
Freundschaftsspiel Testspiel
Deutschland (GER) - Ungarn (HUN)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

DBB-Damen verlieren den Test gegen Ungarn

Die DBB-Damen haben ihr zweites offizielles Testspiel auf dem Weg zum Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) verloren. Gegen Ungarn unterlag das Team von Bundestrainer Olaf Lange, der erstmals in diesem Sommer bei der Mannschaft war, heute in Göttingen mit 62:68 (8:18, 17:8, 12:25, 25:17). Der nächste Test folgt am kommenden Donnerstag, 27. August 2026, beim sogenannten „Double Header“ mit den Herren gegen die Türkei in der Kölner LANXESS Arena (Tickets). Zu viele Ballverluste Alexis Peterson-Smalls, Britta Daub, Alina Hartmann, Lina Sontag und Luisa Geiselsöder bildeten die deutsche Starting 5. Bundespräsident a.D. Christian Wulff wurde begrüßt und anfangs konnte sich Ungarn gegen den deutschen Druck behaupten (4:5, 3.). Es ging insgesamt physisch zu und das Spiel wurde so früh zu einem echten Härtetest (4:9, 5.). Offensiv fehlte dem DBB-Team die nötige Körperspannung, Lange nahm nach sechs Minuten die erste Auszeit. Emily Bessoir traf aus der Halbdistanz, aber Ungarn bestimmte das Geschehen (6:14, 9.) und profitierte von deutschen Fehlern sprich Ballverlusten. Nach dem ersten Viertel war noch viel Luft nach oben (8:18). Knapp zurück Die DBB-Auswahl hatte noch kein Mittel gegen die ungarischen Dreier gefunden und kam immer wieder einen halben Schritt zu spät. Das nutzten die abgeklärt wirkenden Ungarinnen aus (10:23, 11.). Der Dreier von Geiselsöder tat gut, Alex Wilke legte direkt am Korb nach: 15:23, Auszeit Ungarn (12.). Clara Bielefeld erkämpft einen Ball und setzte Peterson-Smalls perfekt in Szene: Dreier zum 18:23 (13.). Ungarn wurde jetzt in der Defensive gestoppt und auch offensiv hatten die DBB-Damen mehr Lösungen gefunden. Es wurde dann wieder zäher, die Gäste behaupteten aber auch nach 16 Minuten ihre Führung (21:24). An der Freiwurflinie wurde der mögliche Ausgleich mehrfach vergeben, bis Peterson-Smalls das 25:24 besorgte (20.). Zur Pause hieß es 25:26. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 Offizielle Website des Women’s Basketball World Cup 2026 Von der Rolle Mit neuem Schwung ging es in die zweite Hälfte. Doch erst einmal blieb Ungarn vorne, weil sich bei Deutschland offensiv einfach kein Rhythmus einstellte (29:36, 23.). Es bot sich ein ähnliches Bild wie vor der Pause. Das wollte Lange mit einer Auszeit ändern. Es musste jetzt mal ein Ruck durch die deutsche Mannschaft ehe, die sich zwar unermüdlich bemühte und vollen Einsatz zeigte, aber zu oft das Nachsehen hatte (29:38, 26.). Endlich fiel mal ein deutscher Dreier (Bessoir), Ungarn antwortete abgezockt zum 32:42, nächste Auszeit Deutschland (27.). Zu oft stand man sich selbst im Weg und machte den Gegner dadurch stark (34:49, 29.). Aufholjagd Die 2.073 Zuschauer in Göttingen hofften nach wie vor auf eine Wende und taten alles dafür. Nach Treffern von Peterson-Smalls, Sontag und Emma Eichmeyer war man auf 44:51 heran (33.), die Halle stand Kopf und jetzt mussten die Ungarinnen in eine Auszeit. Von der Körpersprache her sah das deutsche Team jetzt ganz anders aus als zuvor, die Defense agierte viel aggressiver. Geiselsöder versenkte einen Freiwurf zum 45:51 (34.), Ungarn antwortete noch einmal und lag nach 35 Minuten wieder deutlicher vorne (47:56). Aber Deutschland wollte jetzt die Wende unbedingt und kam durch einen Zweier von Geiselsöder auf 53:56 heran (37.). Nach der Auszeit erst wieder Ungarn, dann aber Bessoir, die per Dreier auf 57:59 verkürzte. Nachdem es schon gegen Spanien bis zuletzt spannend war, deutete auch gegen Ungarn alles auf ein enges Finish hin. Die folgenden drei Punkte fielen aber per And-One auf der ungarischen Seite. Für die fünf Punkte Rückstand blieb eine Minute, um das Ruder rumzureißen (57:62). Fünf Freiwürfe ließen das deutsche Team nochmal hoffen, da zwischendrin auch noch ein ungarischer Dreier fiel (62:65). Den finalen Turnaround verpasste Deutschland aber und unterlag mit 62:68. „Zu fehleranfällig“ Bundestrainer Olaf Lange: „Turnover waren heute ein großes Problem. Auch im Rebounding und in der Pick n Roll Defense waren wir anfällig. Den Kampf haben wir angenommen, darauf bin ich stolz, aber die Fehler müssen wir minimieren. Offensiv ist natürlich Luft nach oben, aber wir haben nicht aufgehört zu fighten. Zudem gibt es schon klare Fortschritte, in unsere Spielweise.“ Britta Daub: „Wir das Spiel im ersten und dritten Viertel aus der Hand gegeben. Das darf uns nicht passieren. Unser Rhythmus war dann einfach zu selten vorhanden. Jetzt müssen wir uns neu fokussieren und die nächste Phase der Vorbereitung angehen.“ Name Punkte Verein Alexis Peterson-Smalls 18 Valencia BC/ESP Alexandra Wilke 5 Rutronik Stars Keltern Laura Zolper 0 Basket Lattes Montpellier/FRA Emma Eichmeyer 6 Saarlouis Royals Luisa Geiselsöder 13 Portland Fire/USA Alina Hartmann 0 ALBA BERLIN Britta Daub 2 Eisvögel USC Freiburg Marie Gülich 2 Townsville Fire/AUS Emily Bessoir 10 Lointek Gernika Bizkaia/ESP Lina Sontag 6 Cadi La Seu/ESP Clara Bielefeld 0 Texas Christian University/USA Patricia Broßmann 0 ASD Basket Costa Masnaga/ITA

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Finale
Deutschland (GER) - Kroatien (CRO)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren siegen im Finale

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, hat den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gewonnen. Im Endspiel gewann das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 96:87 (24:24, 26:15, 28:30, 18:18) gegen Kroatien. Weiter geht es nun am kommenden Donnerstag, 27. August 2026, beim sogenannten „Double Header“ mit dem Damen-Länderspiel gegen die Türkei und dem anschließenden World Cup Qualifier der Herren gegen die Niederlande in der LANXESS Arena in Köln (ab 17.00 Uhr, Tickets). Physisch Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis … keine Veränderung in der deutschen Startformation. Die Halle war da und Bonga eröffnete mit einem Dreier, die Anwort von Kroatien folgte umgehend. Es ging früh sehr physisch zu, man „bearbeitete“ sich gegenseitig intensiv. Nach zwei Freiwurftreffern von Krämer hieß es 5:5 (3.), der dann auch spektakulär zum 7:8 traf (4.). Das Spiel nahm Fahrt auf (11:10, 5., Freiwürfe Theis). NBA-Center Zubac (2,13 m) bereitete der deutschen Defense einige Probleme, offensiv wurden einige Würfe liegen gelassen (13:15, 7.). Schröder checkte mit seinen ersten Punkten ein, Maodo Lo zeigte seine Antrittsschnelligkeit und Mario Hezonja – am Vortag gegen die Türkei mit 37 Punkten – lief auf kroatischer Seite langsam warm (19:22, 8.). Die Arena stand Kopf, als Louis Olinde einen Fastbreak in den kroatischen Korb stopfte. Mit 24:24 ging das unterhaltsame erste Viertel zu Ende. Läufe Deutschland ging durch Johannes Thiemann nach längerer Zeit wieder in Führung (30:27, 12.), aber Kroatien machte sofort den Ausgleich. Dem Gegner gelangen sieben unbeantwortete Punkte, das DBB-Team musste jetzt etwas aufpassen (30:34, 13.). Oscar stoppte den Lauf mit einem stark Tip in, Thiemann glich erneut aus und Olinde hatte den nächsten Dunk im Köcher (36:34, 14.), Auszeit Kroatien. Der Dreier von Tristan fiel (39:34, 15.), ehe Kroatien durch Zubac wieder zu Punkten kam. Doch der nächste deutsche Dreier durch Bonga war schon unterwegs … und saß (42:36, 16.). Die Intensität der Partie war nach wie vor hoch, dann traf ein ganz weiter Dreier von Schröder sein Ziel (45:36, 18.). Der sehr starke Bonga machte die Führung nach glänzendem Schröder-Anspiel zweistellig, die Arena dankte es mit lautstarkem Jubel (47:36, 19.). Nach 20 Minuten hieß es 50:39. Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Lo überragt Theis wurde nach der Pause mit leichten Beschwerden geschont. Das machte die Aufgabe für die deutsche Mannschaft natürlich nicht leichter. Thiemann blockte Hezonja ans Brett, aber Kroatien war plötzlich mit einem seltenen „Vier-Punkt-Spiel“ wieder in der Partie (52:46, 22.). Nach einem Hezonja-Dreier zum 52:49 musste Mumbrú eine schnelle Auszeit nehmen (23.). Kay Bruhnke erlöste sein Team mit einem Dreier, der Spielfluss war aber dahin und es wurde zeitweise hektisch (57:51, 24.). Bruhnke netzte seinen nächsten Dreier, strotzte jetzt vor Selbstvertrauen. Das vierte Foul von Thiemann tat richtig weh, auf den großen Positionen wurde es dünner.  Da kam der Lo-Dreier zum 63:53 genau richtig (26.). Auch das 65:54 ging auf sein Konto, und auch das hervorragende Anspiel auf Oscar, das dieser zum 67:54 nutzte (26.), Auszeit Kroatien. Deutschland stemmte sich gegen ein erneutes Comeback des Gegners, der seine Chance witterte (67:58, 28.). Oscar hatte mit einem „and one“ etwas dagegen (70:58). Kroatien attackierte unentwegt den deutschen Korb, aber der überragende Lo war nicht zu stoppen (78:64, 29.). Dennoch musste man nach drei Vierteln weiter auf der Hut sein (78:69). Starker Schlussspurt 9.583 Zuschauer waren in der Barclays Arena und gespannt darauf, wie die DBB-Auswahl mit der wachsenden Foulbelastung  klarkommen würde. Kroatien punktete zum 78:72, aber der glänzend aufgelegte Oscar antwortete mit einem „and one“ (32.). Und hatte gleich noch eins davon parat (84:76, 33.). Das DBB-Team investierte alles und warf sich förmlich in die Partie. Oscar stopfte und war kurz später zum 88:76 zur Stelle (35.). Noch einmal versuchte es Kroatien mit einer Auszeit. Die Kroaten kamen mit einem 7:0-Run aus dem Timeout und das Spiel war beim Stand von 88:83 vier Minuten vor Schluss wieder offen. Durch weitere Punkte der Kroaten wurde das Spiel zu einem One-Possession-Game (37.), Thiemann holte sich das fünfte Foul ab und Mumbrú reagierte mit einem Timeout, welches Wirkung zeigte. Ein Freiwurftreffer und ein Dunk von Oscar bauten die deutsche Führung auf 91:85 aus und auch in der Defense fand Deutschland wieder einen besseren Zugriff (39.). Ein weiterer Dreier von Schröder eine Minute vor Schluss setzte nochmal ein letztes Ausrufezeichen: Deutschland sicherte sich mit starkem Schlussspurt den 96:87-Sieg über Kroatien und gewinnt den Supercup. „War ein guter Härtetest“ Maodo Lô: „Das war DBB Basketball heute. Wir haben vor paar Tagen erst mit dem Training angefangen und das hat man gestern gesehen. Heute waren wir gegen starke Gegner direkt etwas besser und das hat Spaß gemacht. Ich hatte heute einen guten Rhythmus und dann haben wir einfach Basketball gespielt. Auch in den letzten Jahren war der Supercup in Hamburg, damals war es in der kleineren Arena und jetzt sind wir hier. Das macht Spaß, die Stimmung ist gut und der Basketball wächst“ Oscar Da Silva: „Das war ein guter Härtetest. Es ist wichtig Spiele mit hoher Qualität zu absolvieren, vor allem vor den Quali-Spielen. Das gibt guten Rückenwind für die Spiele. Wir nehmen jetzt mit, wie wir zusammen spielen. Bei diesen Fenstern ist immer der ein oder andere neue dabei, auch in neuen Rollen und wir konnten jetzt ein bisschen Kontinuität da mit reinbringen. Für uns als Mannschaft ist wichtig, dass wir die beste Mannschaft aufstellen. Alex macht da einen richtig guten Job und ich versuche zu geben was ich kann.“   Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 14 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 22 FC Bayern München Maodo Lo 19 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 3 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 2 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 4 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 10 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 6 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 0 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 0 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 12 FC Bayern München David Krämer 4 Roter Stern Belgrad/SRB

Basketball Hamburg 22.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Spiel um Platz 3
Türkei (TUR) - Tschechien (CZE)
Omer Faruk Yurtseven  (Türkei, No.77)
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: Die Türkei gewinnt das Spiel um Platz drei

Das Spiel um Platz drei beim Turkish Airlines Supercup 2026 bestritten Tschechien und die Türkei. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit entschieden die Türken die Partie mit einem starken dritten Viertel für sich. Mit einem 99:84-Sieg (28:25, 26:27, 29:13, 16:19) sicherte sich die Türkei den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026, während Tschechien das Turnier auf Rang vier beendet. Alles offen Balint hielt Tschechien im ersten Viertel mit zwei wichtigen Dreiern und zwei weiteren Treffern in Schlagdistanz. Die Türkei lag nach zehn Minuten mit 28:25 vorne, Tschechien bewegte sich aber auf Augenhöhe. In der 12. Minute brachte Samoura die Tschechen per Dreier erstmals in Führung (32:30). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes zweites Viertel, in dem beide Teams immer wieder vorlegten und antworteten. Durch Zidek konnte sich Tschechien erstmals etwas absetzen. Auf einen Dreier mit anschließend verwandeltem And-One zum 44:38 folgte ein weiterer Treffer zum 46:40. In der 18. Minute glich die Türkei zum 49:49 aus und übernahm anschließend wieder die Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es in der Halle noch einmal laut, als die türkischen Fans ihre Mannschaft unterstützten. Mit einer knappen 54:52-Führung ging die Türkei in die Pause. Klarer türkischer Sieg Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich die Türkei schnell ab und baute ihre Führung in der 24. Minute erstmals zweistellig aus (67:56). Wie bereits am Vortag erwischte Tschechien ein schwaches drittes Viertel, sodass die Türken ihren Vorsprung bis zum Ende des Abschnitts auf 83:65 vergrößerten. Im Schlussviertel konnte Tschechien noch einmal verkürzen und den Abschnitt für sich entscheiden, am Ausgang der Partie änderte das jedoch nichts mehr. Die Türkei gewann mit 99:84 und sicherte sich damit den dritten Platz beim Turkish Airlines Supercup 2026. Boxscore

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EM: U16-Mädchen verlieren im Spiel um Platz sieben

Im letzten Spiel der FIBA U16 Women´s EuroBasket 2026 verpasste das deutsche Team den siebten Platz. Nach einer 54:73-Niederlage (16:15, 17:19, 13:24, 8:15) gegen Serbien muss sich das Team von Bundestrainer Heiko Czach nun mit Rang acht zufrieden geben. Deutschland findet ins Spiel Das deutsche Team startete nicht gut in ihr letztes Platzierungsspiel. Serbien ging durch frühe Punkte schnell in Führung (0:3, 1.) und erarbeitete sich auch im weiteren Verlauf des Spiels weitere Chancen. Für Deutschland war es Jamie Zentgraf, welche die ersten Punkte erzielte und so stand es nach drei gespielten Minuten 2:5. Deutschland fand nun in der Defensive einen besseren Zugriff und konnte durch einen Dreier von Clara Rink erstmalig in Führung gehen (7:5, 5.). Beim Stand von 9:5 reagierte Serbien mit einem Timeout, kam zu Punkten, doch Deutschland ließ sich in der Offensive ihren Rhythmus nicht nehmen (12:7, 7.). Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem Deutschland mit einer knappen 16:15-Führung in die Viertelpause ging. Kopf an Kopf-Rennen Das zweite Viertel startete mit Punkten von Lana Förster, welche die deutsche Führung weiter ausbaute (18:15, 11.). In der Defensive stand die Deutsche Mannschaft bereits nach zweieinhalb Minuten bei drei Fouls, schickte die Serbinnen dementsprechend oft an die Freiwurflinie und musste dadurch Punkte ihrer Gegnerinnen hinnehmen (22:19, 13.). Fehlende Konstanz der deutschen Abschlüsse sorgte dafür, dass Serbien die Führung übernahm (24:25, 15.). In den letzten fünf Minuten der zweiten Halbzeit wechselte die Führung hin und her, wobei sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Letztendlich waren es die Serbinnen, welche mit einer 33:34-Führung in die Kabine gingen. Boxscore Offizielle Website der FIBA U16 Women’s EuroBasket Serbien setzt sich ab Durch zwei Freiwurftreffer von Jamie Zentgraf ging Deutschland direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung (35:34, 21.). Ein starker Block von Zentgraf und eine konzentrierte Defense der Deutschen sorgten für einen guten Start in den zweiten Spielabschnitt. Doch auch Serbien fand ins Spiel, scorte weiter und hielt das Spiel so weiterhin offen (39:38, 25.). Die Serbinnen hatten nun gute Lösungen gegen das hohe Pressing Deutschlands und kam so zu weiteren Abschlüssen. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels setzten sie sich erstmals mit fünf Punkten beim Stand von 45:50 ab. Das deutsche Team suchte in der Offense nach Lösungen, konnte aber durch Pech im Abschluss keinen Anschlusstreffer erzielen. Die Serbinnen hingegen nutzten in den Schlussminuten Fehler der Deutschen im Aufbau und konnten ihre Führung vor Beginn des Schlussviertels auf 46:58 ausbauen. Am Ende zu wenig Die ersten Minuten des Schlussabschnitts starteten ausgeglichen, ehe die Serbinnen mit einem verwandelten Dreier den Druck auf das deutsche Team noch einmal erhöhten (47:63, 33.). Punkte von Mia Koloszar und Luana Coaja hielten Deutschland zwar im Spiel, doch man musste vor allem in der Defensive das Scoring der Gegner verhindern, wenn man der Niederlage noch entgegenwirken wollte. Ein wichtiger Dreier von Rink und ein Steal mit anschließendem Korberfolg von Karolina Bajai sorgten noch einmal für Hoffnung auf deutscher Seiter (54:65, 36.). Deutschland presste nun deutlich aggressiver, konnte die erarbeiteten Ballgewinne allerdings nicht für sich nutzen. So lag man drei Minuten vorm Schlusspfiff immer noch mit 54:65 zurück. Letztendlich brachten die Serbinnen den Sieg souverän über die Zeit und Deutschland verlor mit 54:73. „Nochmal alles gegeben“ Heiko Czach: „Heute letztes Spiel, ist dann auch immer ein Charakterspiel. Wir wollten nochmal alles geben und das haben wir geschafft. Wir haben den Serbinnen einen großen Kampf geliefert. Am Ende sind diese Spiele dann wieder ein Beweis dafür, dass die Serbinnen nicht mehr so grün hinter den Ohren sind wie wir. Die wissen in bestimmten Momenten, was sie tun müssen und wir sind da zu „artig“. Am Ende treffen wir dann ein paar Dinger nicht, die die Serbinnen dafür reinmachen und dann entwickelt sich so ein Spiel letztendlich so. Wir können uns heute aber garnichts vorwerfen, wir haben gekämpft und die Mädels haben nochmal alles gegeben. Wirklich alles.“   Für Deutschland spielten Spielerin Punkte Verein Emilia Atsür 4 TSVE 1890 Bielefeld Karolina Bajai 2 ALBA BERLIN Matilda Blanarik 8 TS Jahn München Luana Coaja 4 TSV Schwaben Augsburg Lana Förster 4 WINGS Leverkusen Melissa Koloszar 13 BG Zehlendorf, TuS Lichterfelde Magdalena Körbel 0 TSV 1861 Nördlingen Nele Prowaznik dnp TK Hannover, TSVE 1890 Bielefeld Clara Rink 6 B.A.S.S. Berlin Catharina Schlechter 2 Dillingen Diamonds Ella Schrader 0 Homburger TG Jamie Zentgraf 11 Porsche BBA Ludwigsburg

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DBB-Damen vor dem Test gegen Ungarn

Nach dem ersten Test gegen Spanien (60:65) vor der FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) geht es nun für das deutsche Team weiter mit der nächsten Standortbestimmung. Die Mannschaft befindet sich im Trainingslager in Göttingen und spielt dort morgen gegen Ungarn (Sonntag, 23. August 2026 um 17.30 Uhr, Tickets). Momentan trainieren folgende 14 Spielerinnen in Göttingen: Emily Bessoir (CB Hozono Global Jairis/ESP), Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA), Patricia Broßmann (Australien Perth Redbacks/AUS), Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals), Lina Falk (Pepperdine University/USA),Luisa Geiselsöder (Portland Fire/USA), Marie Gülich (Townsville Flames/AUS), Alina Hartmann (ALBA BERLIN), Alexis Peterson (Foto, Valencia BC/ESP), Nina Rosemeyer (ALBA BERLIN), Lina Sontag (Cadi la Seu/ESP), Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier Méditerranée/FRA). Und wieder einige Fotoeindrücke: Fotos: DBB/bizydreams

Basketball Hamburg 21.08.2026
Turkish Airlines Supercup 2026
Deutschland (GER) - Tschechien (CZE)

Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Turkish Airlines Supercup 2026: DBB-Herren schlagen Tschechien

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Basketball-Welt- und Europameister, ist mit einem Sieg in den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gestartet. Gegen Tschechien setzte sich das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú mit 115:82 (24:21, 26:28, 36:17, 29:16) durch. Im morgigen Finale (20.30 Uhr, Tickets) geht es nun gegen Kroatien, das sich im ersten, großartigen Turnierspiel mit 95:94 gegen die Türkei durchsetzte. Zuvor spielen um 17.45 Uhr die Türkei gegen Tschechien um Platz drei. Munterer Auftakt Dennis Schröder, David Krämer, Tristan da Silva, Isaac Bonga und Daniel Theis bildeten die deutsche Startformation. Die 8.739 Zuschauer in der Barclays Arena sahen einen munteren Auftakt, Deutschland war extrem um Tempo bemüht. Krämer und Tristan netzten zwei Dreier (10:5, 3.), das Publikum war begeistert. Tschechien kam aber ebenfalls gut in die Partie und hielt den Score eng (12:12, 5.). Beim DBB-Team war die Offensive ins Stocken gekommen, der Gegner ging in Führung (12:15, 7.). Kampfgeist war gefragt und den lieferten Oscar da Silva und Johannes Thiemann, die sich direkt am Korb durchtankten (18:15, 8.). Malte Delow konterte einen tschechischen Dreier ebenfalls „von downtown“, es war eine sehenswerte Begegnung. Theis stopfte nach glänzendem Delow-Anspiel und verwandelte auch den Bonusfreiwurf (24:18, 9.), nach dem ersten Viertel hieß es 24:21. Eng Noch warteten die deutschen Fans auf die ersten Schröder-Punkte, die dann nach zwölf Minuten an der Freiwurflinie fielen (28:23). Tschechien beeindruckte das nicht, die Antwort waren ein weiterer Dreier und dann der Ausgleich im Fastbreak (28:28, 13.). Bambergs Richard Balint beeindruckte mit großer Treffsicherheit und brachte sein Team wieder in Front (28:31). Dann zeigte Schröder mehrmals seinen Speed (38:33, 15.), aber immer wieder war Balint für die Tschechen zur Stelle. So wie Schröder für Deutschland (43:36, 16.). Tschechien blieb immer gefährlich und ließ sich nicht abschütteln (43:42, 18.). Zum Seitenwechsel war noch keinerlei Entscheidung gefallen (50:49). Boxscore Fotos: DBB/Camera 4 FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers Infos, Stats, Ergebnisse, Tabellen Minuten der Brüder Krämer setzte Theis zu Beginn des dritten Viertels hervorragend unter dem gegnerischen Korb ein: Dunk zum 52:49. Bonga ließ sich auch nicht lange bitten und als Krämer einen Dreier versenkte, war der Start in die zweite Hälfte mehr als gelungen (57:49, 22.). Tschechien antwortete mit zwei Dreiern, Krämer ließ einen weiteren folgen (60:55, 23.). Dann mal wieder ein wunderbares Zusammenspiel von Schröder und Theis: 62:55 (24.). Auch die da Silva-Brüder konnten es zusammen, und zwar sehenswert zum 64:57 (25.). Tristan besorgte per Dreier die erste zweistellige Führung (67:57). Es waren die Minuten der da Silvas und Schröder machte das 75:62 „für drei“, Auszeit Tschechien (26.). Thiemann war auf seine unnachahmliche Art zum 77:62 erfolgreich und erhöhte an der Freiwurflinie: 79:62 (27.). Urplötzlich war der Vorsprung auf 20 Punkte angewachsen, als Oscar Freiwürfe versenkte (82:62, 28.). Tschechien wirkte ratlos und schien nach drei Vierteln geschlagen (86:66). Souveräner Sieg Die Konzentration hoch halten und den Sieg sicher ins Ziel bringen. So lautete die Devise der DBB-Korbjäger vor dem Schlussviertel. Kay Bruhnke ging mit einem Dreier voran und machte klar, dass man den Tschechen kein Comeback mehr gestatten wollte (90:68, 32.). Ein weiterer Dunk von Oscar und ein Dreier von Schröder machten einmal mehr deutlich: Deutschland ließ nichts mehr anbrennen (98:68, 35.). Beim Alley-Oop zwar gefoult, dafür aber von der Freiwurflinie erfolgreich, erzielte Oscar fünfeinhalb Minuten vor Schlusspfiff den 100. Punkt für die deutsche Mannschaft und stellte auf 100:68. Auch im weiteren Spielverlauf zeigte Deutschland vor allem attraktiven Offensivbasketball. Sehenswerte Assists von Schröder, ein weiterer Dunk von Tristan und ein And-One von Kostja Mushidi ließen die deutsche Führung auf 113:78 heranwachsen (38.). Letztendlich gewann Deutschland souverän mit 115:82. „In diesem Team zu spielen ist unglaublich“ Álex Mumbrú: „In der ersten Halbzeit war unser Ball Movement nicht gut. Das war in der zweiten Halbzeit dann etwas besser, aber auch nicht viel besser. Ich bin heute nicht zufrieden. Gut ist, dass wir ohne Verletzungen rausgekommen sind, volle 40 Minuten gespielt haben und man beachten muss, dass wir auch nur vier gemeinsame Trainingstage als vollständiges Team hatten. Dass Spieler wie Hartenstein und Hukporti trotz ihrer Verletzungen mit dabei sind, ist gut für das Team. Wenn so wichtige Spieler kommen, obwohl sie nicht spielen, tut das dem Team sehr gut.“ Kay Bruhnke: „In diesem Team zu spielen ist unglaublich. Ich kann hier so viel lernen, beispielsweise von Dennis und Daniel. Die bringen so viel Erfahrung mit. Das ist unglaublich. Die Arbeitseinstellung von Dennis will ich mir auf jeden Fall abschauen. Er macht alles mit 100%. Das ist der Wahnsinn. Generell ist die Stimmung im Team einfach geil. Ich kenne viele Jungs von damals wie Ariel und die Stimmung bei uns ist einfach gut. Zum Spiel muss man natürlich sagen, dass wir in der ersten Halbzeit unseren Gameplan nicht gut durchgezogen haben und das entspricht nicht unserem Niveau. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann den Ton setten und das ist uns auch gelungen.“ Für Deutschland spielten Name Punkte Verein Isaac Bonga 10 Panathinaikos Athen/GRE Oscar da Silva 18 FC Bayern München Maodo Lo 3 Zalgiris Kaunas/LTU Tristan da Silva 13 Orlando Magic/NBA Daniel Theis 9 Maccabi Tel Aviv/ISR Nelson Weidemann 0 letzter Verein: ratiopharm ulm Louis Olinde 7 Reyer Venezia/ITA Dennis Schröder 17 Charlotte Hornets/NBA Kay Bruhnke 3 Rytas Vilnius/LTU Malte Delow 3 ALBA BERLIN Kostja Mushidi 3 letzter Verein: NINERS Chemnitz Johannes Thiemann 20 FC Bayern München David Krämer 9 Roter Stern Belgrad/SRB