DBB-Damen im Ausland 2018/19 – Update 431. Oktober 2018

Levke Brodersen und einmal mehr Marie Gülich bestimmten mit tollen Leistungen die Woche. Wie sich sonst die DBB-Damen im Ausland geschlagen haben, gibt’s hier:

Ama Degbeon (A3 Basket Umea) ist mit einer Niederlage in den EuroCup Women gestartet. 65:82 hieß es am Ende gegen den türkischen Club Botas. Auch Degbeon erwischte keinen guten Tag und blieb in 36 Minuten bei sechs Punkten und sechs Rebounds stehen. Anders beim 74:60-Erfolg gegen Norrköpingen, bei dem die deutsche Nationalspielerin auf acht Zähler und vier Rebounds (in 26 Minuten) kam. Der Sieg war bereits der fünfte in der laufenden Liga-Saison und bringt so die verlustpunktfreie Tabellenführung.

Im fünften Liga-Spiel gab es für Sonja Greinacher mit Arka Gdynia die erste Pleite. 91:98 setzte sich Sleza Wroclaw durch und schiebt Gdynia so auf Tabellenplatz drei. Greinacher brachte in 20 Minuten wenig Zählbares aufs Parkett – nur zwei Rebounds und ein Assist konnte sie verzeichnen.

Anders als Greinacher war Katharina Fikiel mit Gorzow national erfolgreich. Das überdeutliche 113:55 in Ostrovia sorgte bei Team und mitgereisten Fans für riesen Jubel. Fikiel holte sieben Zähler und neun Rebounds. Im EuroCup zuvor gab es hingegen eine 74:92-Niederlage beim Ligakonkurrenten Artego Bydgoszcz (Fikiel: 2 Punkte, 5 Min.). In der Liga ist Gorzow Sechster (3-1), in der EuroCup-Gruppe Dritter.

Marie Gülich (Club Reyer Venezia) wartete mit der nächsten Glanzleistung auf: 16 Punkte, acht Rebounds und zwei Assists brachte sie im EuroCup Women gegen Nantes in 23 Minuten aufs Papier. Damit war sie auch Grundstein des 88:60-Auftakterfolgs. Doch nicht nur gegen die Französinnen lief es für die italienische Auswahl, sondern auch im Vergleich mit Dike Basket Napoli. Durch ein 67:60 entschied Venezia das Spitzenspiel und tauschte mit dem Konkurrenten den Platz (jetzt 2./4-0). Gülich, die als Starterin ins Spiel ging, verpasste dabei mit acht Zählern und zehn Rebounds nur knapp das Double-Double.

Bei Villeneuve, dem Club von Romy Bär, hagelte es in dieser Woche zwei Niederlagen. In der EuroLeague Women unterlag man dem Top-Club UMMC Ekaterinburg deutlich mit 51:99 (Bär: 2 Punkte/3 Assists/1 Rebound). Von Anfang an waren die Französinnen dem Offensivdrang der Gastgeber nicht gewachsen (26:55 zur Pause). Gegen Lyon rutschte die Deutsche aus der Startformation (17 Minuten/3 Assists/3 Rebounds). Durch das 65:71 rangiert der Club nun im Tabellenmittelfeld (6. Platz, 2-1).

Levke Brodersen (Foto) ist mit den Sheffield Hatters zurück in der Erfolgsspur. Der englische Club gewann deutlich in Durham mit 108:68. Die deutsche Aufbauspielerin gehörte erneut zu den spielbestimmenden Akteurinnen. 18 Punkte, vier Rebounds, fünf Assists und zwei Steals ließen sich sehen. Durch den Sieg klettern die Hatters auf Platz zwei der WBBL (4-1).

In Liga zwei Frankreichs wartet Svenja Greunke (Toulouse Metropole Basket) noch auf den ersten Saisonerfolg. Gegen Charnay reichte es nur zu einem 67:72. Greunke kam hierbei zwar nur auf sechs Punkte, bewies mit zehn Rebounds allerdings ihre Robustheit unterm Korb. Mit der Pleite bleibt Toulouse Letzter.

Im College geht es für Satou Sabally und die Oregon Ducks erst im November in die neue Saison.

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