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DBB-Herren: Medientraining in Berlin

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren führt im Vorfeld der World Cup Qualifier (Israel – Deutschland: Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT), Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport | Deutschland – Zypern: Montag., 6.7., in Bamberg, Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport) ein Medientraining im Trainingslager in Berlin für interessierte Medienvertreter:innen durch. Das Medientraining findet am Dienstag, 30. Juni 2026, ab ca. 12.30 Uhr, in der Max-Schmeling-Halle, Am Falkplatz 1, 10437 Berlin, statt. Dann können die letzten 30 Minuten des Trainings vom Spielfeldrand verfolgt werden, ehe Spieler und Trainer für ca. 20 Minuten für Gespräche und/oder Fotos bereit sind. Vor Ort stehen Ihnen Christoph Büker und Jakob Berger für weitere Fragen oder Wünsche zur Verfügung. Alle interessierten Medienvertreter/innen werden gebeten, sich für diese Veranstaltung über das untenstehende Formular zu akkreditieren. Um die Organisation des Medientrainings zu erleichtern, bitte ich Sie, im Feld „Anmerkungen“ die gewünschten Gesprächspartner einzutragen. Bitte beachten Sie: aufgrund von Änderungen im Trainingszeitplan kann sich der Beginn des Medientrainings kurzfristig verschieben! Die Empfehlung wäre, bereits ab 12.00 Uhr bereit zu sein. Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin 30. Juni 2026 | 12.30 Uhr Max-Schmeling-Halle | Berlin Akkreditierungsfrist: 29. Juni 2026 | 12.00 Uhr Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * Journalist:in Fotograf:in TV/Video Anmerkungen Abschicken If you are human, leave this field blank.

Ue50m-2026-SC Rist Wedel

DM ü50-Herren 2026: SC Rist Wedel holt sich den Titel zurück

Am 25. und 26. April 2026 war Ismaning der Treffpunkt der deutschen Ü50-Basketballszene. 16 Mannschaften aus ganz Deutschland kamen zusammen, um den bei der 41. Deutschen Meisterschaft der Ü50-Basketballer den Deutschen Meister 2026 auszuspielen. Das Turnier wurde in diesem Jahr vom TSV Ismaning organisiert, die erneut in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV München Ost antraten. Gespielt wurde in zwei Hallen, und schon nach der Begrüßung durch Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich und den ersten Begegnungen war klar: Wer bei Ü50-Basketball an ein ruhiges Altherren-Wochenende gedacht hatte, lag deutlich daneben. Von Beginn an wurde mit viel Tempo, Einsatz und viel Energie gespielt. Dabei blieb die Atmosphäre über das gesamte Wochenende sportlich fair, herzlich und geprägt von großer gegenseitiger Wertschätzung. Viele Spieler kennen sich seit Jahren, manche seit Jahrzehnten. Umso schöner war zu sehen, dass auf dem Feld trotzdem jeder Ball ernst genommen wurde. Sportlich deutete sich früh an, dass der SC Rist Wedel nach der knappen Finalniederlage im Vorjahr wieder ganz nach oben wollte. Die Wedeler präsentierten sich konzentriert und eingespielt und zogen nach einer starken Vorrunde verdient in die Finalrunde ein. Nach einem klar gewonnenen Viertelfinale gegen die Gastgeber zeigte sich, dass der Weg ins Finale dann doch nicht ganz so leicht werden sollte. Im Halbfinale gegen eine sehr gut aufgestellte SG Neustadt/Tegernheim wurde es eng, intensiv und bis zum Schluss spannend. Wedel musste alles investieren, setzte sich aber schließlich knapp mit 34:32 durch. Auf der anderen Seite spielte sich der DBV Charlottenburg stark durchs Turnier und erreichte mit Siegen gegen den TSV 1860 Rosenheim im Viertelfinale und gegen den Vorjahresmeister SG Wiesloch im Halbfinale ebenfalls verdient das Endspiel – und verhinderte so eine Neuauflage des Endspiels vom Vorjahr. Damit stand ein Finale zweier traditionsreicher und spielstarker Mannschaften fest. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber: Die SG Ismaning/München Ost spielte ein starkes Turnier. Alles in allem verlor die Heimmannschaft im Laufe des Turniers nur gegen den Vorjahresmeister SG Wiesloch und den neuen Meister SC Rist Wedel und belohnte sich am Ende durch souveräne Siege in der Platzierungsrunde gegen die SG Köln/Münster und den MTSV Hohenwestedt mit Platz fünf. Für den Gastgeber war das nicht nur sportlich ein gelungenes Ergebnis, sondern auch ein schöner Abschluss eines hervorragend organisierten Wochenendes. Am Samstagabend bot die gemeinsame Abendveranstaltung im Bürgersaal Ismaning Gelegenheit, den ersten Turniertag ausklingen zu lassen. Nach vielen intensiven Spielen standen Gespräche, Erinnerungen und das Wiedersehen mit alten Weggefährten im Mittelpunkt. Die Deutsche Meisterschaft der Ü50 ist eben mehr als nur ein Turnier – sie ist auch ein großes Basketballtreffen, bei dem sportlicher Wettbewerb und Gemeinschaft hervorragend zusammenpassen. Das Finale am Sonntag bildete dann den sportlichen Höhepunkt – die DBV Charlottenburg traf auf den SC Rist Wedel. Nach dem knappen Halbfinalsieg wirkte Wedel im Endspiel noch einmal besonders fokussiert. Charlottenburg hielt dagegen, hatte aber nach einem Ausfall nur noch sieben Spieler zur Verfügung, und so fand Rist Wedel immer wieder gute Lösungen und setzte sich am Ende verdient mit 56:40 durch. Damit holte sich der SC Rist Wedel den Deutschen Meistertitel der Ü50 zurück. In diesem Jahr war das ein ganz besonderer und emotionaler Moment, denn die Wedeler hatten den Pokal zum Andenken an einen ihrer großen Spieler neu gestiftet und in Abstimmung mit den anderen Mannschaften den Ingo-Knillmann-Pokal genannt. So passt es, dass sie die ersten Gewinner dieses neuen Pokals waren – und das wurde danach auch gebührend gefeiert, so dass die Gastgeber Mühe hatten, die Wedeler nach Stunden mit viel Gesang aus der ihrer Kabine zu kehren. Bei der abschließenden Siegerehrung gab es verdienten Applaus für alle Mannschaften, die Schiedsrichter, Kampfgerichte sowie die vielen Helferinnen und Helfer rund um das Turnier. Der TSV Ismaning präsentierte sich als engagierter und verlässlicher Gastgeber. Die Meisterschaft 2026 wird vielen Teilnehmern sicher nicht nur wegen des neuen Deutschen Meisters in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen der guten Organisation, der fairen Spiele und der besonderen Atmosphäre eines gelungenen Basketballwochenendes. Ergebnisse der Platzierungsspiele: Platz 15/16:     ART Giants Düsseldorf – SG Hochheim/Wiesbaden 20:24 Platz 13/14:     SG Bergzabern/Ladenburg – SC Alstertal-Langenhorn 23:25 Platz 11/12:     SV Möhringen – DJK Südwest Köln 39:37 Platz 9/10:       SG Feuerbach/Schwäbisch Hall – SG Langen/Frankfurt 32:37 Platz 7/8:         SG Rosenheim/Bayreuth – SG Köln/Münster 25:27 Platz 5/6:         MTSV Hohenwestedt – SG Ismaning/München Ost 22:31 Platz 3/4:         SG Wiesloch – SG Neustadt/Tegernheim 38:25 Finale:             DBV Charlottenburg – SC Rist Wedel 40:56 Endplatzierungen: 1. SC Rist Wedel 2. DBV Charlottenburg 3. TSG Wiesloch 4. SG Neustadt/Tegernheim 5. SG Ismaning/München Ost 6. MTSV Hohenwestedt 7. SG Köln/Münster 8. SG Rosenheim/Bayreuth 9. SG Langen/Frankfurt 10. SG Feuerbach/Schwäbisch Hall 11. SV Möhringen 12. DJK Südwest Köln 13. SC Alstertal-Langenhorn 14. SG Bergzabern/Ladenburg 15. SG Hochheim/Wiesbaden 16. ART Giants Düsseldorf

Basketball Riga 12.09.2025
DBB Länderspiel Männer Herren
EuroBasket 2025
Halbfinale
Deutschland (GER) - Finnland (FIN)
Dennis Schröder / Schroeder (Deutschland, No.17) Schröder Schroder
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Mumbrú nominiert WM-Quali-Kader für drittes Fenster

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Welt- und Europameister, startet am Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT) gegen Israel in das dritte Fenster der Qualifikation zum World Cup 2027 in Katar (Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Drei Tage später geht es nach Bamberg zum Heimspiel gegen Zypern (Mo., 6.7., Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Bundestrainer Álex Mumbrú hat für diese Spiele jetzt 15 Spieler nominiert. Der Kader wird angeführt von Kapitän und Welt- und Europameister Dennis Schröder. Mit Sananda Fru, Simonas Lukosius und Michael Rataj sind drei Neulinge dabei, die bisher noch kein Herren-Länderspiel absolviert haben. Folgende Spieler wurden nominiert: Kader – präsentiert von Toyota – Mahir Agva (letzter Verein: Merkezefendi Belediyesi Denizli/TUR) – Joel Aminu (Telekom Baskets Bonn) – Kay Bruhnke (Rytas Vilnius/LIT) – Malte Delow (ALBA BERLIN) – Sananda Fru (Marquette UIniversity/USA) – Leon Kratzer (FC Bayern München) – Simonas Lukosius (Rytas Vilnius/LTU) – Jonas Mattisseck (ALBA BERLIN) – Kostja Mushidi (NINERS Chemnitz) – Louis Olinde (letzter Verein: BAXI Manresa/ESP) – Michael Rataj (ALBA BERLIN) – Tim Schneider (Türk Telekom Ankara/TUR) – Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers/USA) – Christian Sengfelder (ratiopharm ulm) – Nelson Weidemann (letzter Verein: ratiopharm ulm) Das Team wird betreut von Delegationsleiter/DBB-Vizepräsident Mithat Demirel, Sportdirektor Peter Radegast, Bundestrainer Álex Mumbrú, den Assistant Coaches Alan Ibrahimagic, Roberto Molina, Alberto Miranda und Sebastian Trzcionka, Athletik-Trainer Arne Greskowiak, Teamarzt Oliver Pütz, den Physiotherapeuten Lukas Lai und Heiko Pfister sowie den Team-Betreuern Heikel Ben Meftah und Jan-Peter Schlund. Tickets für das Spiel gegen Israel Es gibt noch einige Tickets für den World Cup Qualifier gegen Zypern am Montag, 6. Juli 2026 in der brose Arena in Bamberg. Tickets Live und kostenlos bei MagentaSport: Fr., 3.7. ab 18.45 Uhr Israel – Deutschland Live und kostenlos bei MagentaSport: Mo., 6.7. ab 18.30 Uhr Deutschland – Zypern

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Women’s World Cup 2026: Mali – Afrikas ewiges Talent

An dieser Stelle stellen wir Ihnen die Teams für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin (4.-13. September 2026, Tickets) vor. Heute werfen wir dabei einen Blick auf Mali – Afrikas ewiges Talent auf dem Weg zurück an die Weltspitze Wenn über den afrikanischen Frauenbasketball gesprochen wird, fällt häufig zuerst der Name Nigeria. Wer jedoch die Geschichte des Sports auf dem Kontinent kennt, weiß, dass Mali – deutscher Gruppengegner in der Vorrunde des World Cup 2026 in Berlin – seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Basketballnationen Afrikas gehört. Kaum ein Land bringt regelmäßig so viele talentierte Nachwuchsspielerinnen hervor. Bei U16- und U19-Weltmeisterschaften sorgt Mali seit Jahren für Aufsehen und gilt als eines der produktivsten Talentsysteme des internationalen Frauenbasketballs. Trotz dieser außergewöhnlichen Nachwuchsarbeit blieb der ganz große Erfolg bei den Erwachsenen lange aus. Seit dem historischen Gewinn der Afrikameisterschaft 2007 musste Mali immer wieder mit ansehen, wie andere Nationen – insbesondere Nigeria – die Schlagzeilen bestimmten. Doch die jüngsten Jahre deuten darauf hin, dass sich das Kräfteverhältnis langsam wieder verschiebt. Mit der Silbermedaille bei der Women’s AfroBasket 2025 und der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat Mali eindrucksvoll bewiesen, dass das Land wieder zu den stärksten Basketballnationen Afrikas gehört. Eine Basketballnation mit außergewöhnlicher Tradition Anders als viele afrikanische Länder verfügt Mali über eine tief verwurzelte Basketballkultur. Besonders im Frauenbereich gehört Basketball seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Mannschaftssportarten des Landes. Die Nationalmannschaft gewann 2007 die Afrikameisterschaft und qualifizierte sich damit erstmals für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Darüber hinaus erreichte Mali mehrfach Medaillen bei kontinentalen Meisterschaften und nahm an Weltmeisterschaften teil. Noch beeindruckender sind allerdings die Erfolge im Nachwuchsbereich. Regelmäßig erreichen malische Jugendteams die Endrunden von Weltmeisterschaften und schlagen dort Nationen mit deutlich größeren Ressourcen. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern Ausdruck einer systematischen Talentförderung, die in Afrika ihresgleichen sucht. Viele Spielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft gehörten bereits als Jugendliche zu den besten Talenten der Welt. Der Weg zurück ins Finale In den Jahren nach dem Titelgewinn 2007 blieb Mali zwar konkurrenzfähig, musste jedoch häufig hinter Nigeria zurückstehen. Die D’Tigress entwickelten sich zur dominierenden Kraft Afrikas und gewannen Titel um Titel. Mali hingegen sammelte Silber- und Bronzemedaillen, ohne den entscheidenden letzten Schritt gehen zu können. Gerade deshalb hatte die Women’s AfroBasket 2025 eine besondere Bedeutung. In Abidjan präsentierte sich die Mannschaft während des gesamten Turniers als eines der stärksten Teams. Mit aggressiver Verteidigung, enormer Reboundstärke und großer Athletik spielte sich Mali bis ins Endspiel vor und bestätigte damit eindrucksvoll seine Rückkehr in die afrikanische Spitze. Das Finale gegen Nigeria Im Endspiel traf Mali auf den übermächtigen Serienmeister Nigeria. Viele Experten hatten einen klaren Sieg der D’Tigress erwartet. Doch Mali zeigte von Beginn an, warum die Mannschaft zu den positiven Überraschungen des Turniers gehörte. Mit großer Intensität und körperlicher Präsenz setzte das Team den Titelverteidiger unter Druck und ging die Begegnung furchtlos an. Zur Halbzeit stand es 41:41 – ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig Mali gegen Afrikas dominierende Basketballmacht auftrat. Erst in der zweiten Hälfte setzte sich die größere Erfahrung der Nigerianerinnen durch. Am Ende verlor Mali mit 64:78, konnte die Silbermedaille jedoch als großen Erfolg feiern. Innerhalb des afrikanischen Basketballs wurde dieses Finale vielerorts als Signal gewertet: Nigeria bleibt die Nummer eins, doch Mali ist wieder ein ernsthafter Herausforderer. Auf Platz drei beim Qualiturnier in Wuhan Beim FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im chinesischen Wuhan kam Mali auf den starken dritten Platz hinter Belgien und China und vor Tschechien, Brasilien und dem Südsudan. Besonders der Sieg gegen das deutlich stärker eingeschätzte Tschechien ließ aufhorchen, außerdem wurde der Südsudan deutlich bezwungen. Auch gegen Brasilien (74:77) schnupperte man an einem Erfolg, während gegen China und vor allem gegen Europameister Belgien nicht viel zu holen war. In die All-Star Five des Turnieres wurde Maimouna Haidara gewählt (15,8 PTS, 6,8 REB, 3,8 AST, 2,6 STL). Offizielle Website des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 Sika Koné – Der Superstar Afrikas Das Gesicht des aktuellen Teams ist Sika Koné. Die Power Forward zählt inzwischen zu den besten Spielerinnen Afrikas und gehört auch international zu den auffälligsten Akteurinnen ihrer Position. Ihre Mischung aus Athletik, Reboundstärke und Energie macht sie zu einer dominierenden Kraft unter den Körben. Im Finale der Afrikameisterschaft gegen Nigeria erzielte Koné 16 Punkte und 13 Rebounds und kämpfte bis zur letzten Minute um die Chance auf den Titelgewinn. Während des gesamten Turniers gehörte sie zu den konstantesten Spielerinnen überhaupt. Ihre Bedeutung für Mali geht weit über Statistiken hinaus. Sie verkörpert die Entwicklung des Landes von einer Talentschmiede zu einer Nation, die auch auf höchstem Niveau um Titel kämpfen kann. Viele Beobachter sehen in ihr die natürliche Nachfolgerin jener Spielerinnen, die Mali in den 2000er-Jahren zu seinen größten Erfolgen führten. Perfekt ergänzt sie sich mit Maimouna Haidara. Die Stärke liegt in der Athletik Mali besitzt eine sehr klare Basketballidentität. Die Mannschaft lebt von ihrer Physis, ihrer Schnelligkeit und ihrer Aggressivität beim Rebounding. Gerade gegen afrikanische Gegnerinnen gelingt es den Malierinnen häufig, Spiele über Intensität und Einsatzbereitschaft zu kontrollieren. Bei der AfroBasket 2025 gehörte Mali zu den besten Reboundteams des gesamten Turniers. Diese Stärke war ein wesentlicher Grund für den Finaleinzug. Selbst gegen Nigeria gewann Mali das Duell um die Rebounds knapp für sich. Offensiv befindet sich das Team allerdings weiterhin in der Entwicklung. Während die Athletik und die Präsenz in Korbnähe hervorragend sind, fehlt gelegentlich noch die Konstanz aus der Distanz. Genau dieser Bereich entschied letztlich auch das Finale gegen Nigeria. Die berühmte Nachwuchsarbeit Kein anderes afrikanisches Land produziert so regelmäßig Spitzentalente wie Mali. Bei Jugendweltmeisterschaften erreichen malische Teams seit Jahren Ergebnisse, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Immer wieder schaffen es Spielerinnen aus Mali in europäische Profiligen, an amerikanische Colleges oder in internationale Spitzenprogramme. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Nationalmannschaft kontinuierlich mit neuen Talenten versorgt wird. Während viele Nationen Schwierigkeiten haben, Generationenwechsel zu bewältigen, scheint Mali stets die nächste außergewöhnliche Spielerin hervorzubringen. Genau darin liegt vielleicht die größte Hoffnung des Landes. Die Weltmeisterschaft 2026 als nächste Herausforderung Durch die Silbermedaille bei der AfroBasket qualifizierte sich Mali für die weiteren Schritte Richtung Weltmeisterschaft 2026 und bleibt damit auf internationaler Bühne präsent. Für die Mannschaft bietet sich nun die Chance, ihre Entwicklung auch außerhalb Afrikas zu bestätigen. Während Mali auf kontinentaler Ebene längst etabliert ist, geht es nun darum, regelmäßig gegen europäische, asiatische und amerikanische Spitzenteams zu bestehen. Gerade Spielerinnen wie Sika Koné können dabei wichtige Erfahrungen sammeln und das Team auf ein neues Niveau heben. Das wird in der starken Vorrundengruppe mit Deutschland, Spanien und Japan aber sicher nicht leicht. Ausblick Mali befindet sich an einem äußerst spannenden Punkt seiner Entwicklung. Die Silbermedaille bei der AfroBasket 2025 war kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachwuchsarbeit und einer talentierten Spielergeneration. Gleichzeitig ist die Mannschaft noch jung genug, um sich weiter zu verbessern. Nigeria bleibt derzeit die Nummer eins Afrikas. Doch von allen Verfolgern besitzt Mali wahrscheinlich das größte Potenzial, diese Dominanz in den kommenden Jahren ernsthaft herauszufordern. Mit Sika Koné als Leitfigur, einer außergewöhnlichen Talentbasis und wachsender internationaler Erfahrung könnte Mali schon bald wieder dort stehen, wo das Land 2007 bereits einmal war: an der Spitze des afrikanischen Frauenbasketballs. Und vielleicht ist die Geschichte dieser Generation gerade erst am Anfang. Team-Portrait Australien Team-Portrait Australien Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Nigeria Team-Portrait Belgien Team-Portrait USA

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Männliche 3×3-Nachwuchskader für Frankfurt und Voiron/FRA nominiert

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U18-Jungen und 3×3 U17-Jungen zu einem Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.–13.7.2026  eingeladen. Folgende Spieler wurden nominiert: U18-Herren und U17-Herren – Rodney Agyeman (Turn-Klub zu Hannover) – Béla Doleviczenyi (Bayer Giants Leverkusen) – Phillip Grothe (RASTA Vechta) – Tristan Gutersohn (RASTA Vechta) Auf Abruf – Frederic Kraaß (Team Urspring) – Luca-Noel Nickel  (BBA Gießen46ers/MTV Gießen) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber betreut. Gespielt wird im Team „Germany U18“. Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.00 Uhr: Deutschland U18 – EDF U19 2 Sa., 11.7.2026, 16.30 Uhr: Germany U18 – EDF U19 3 Sa., 11.7.2026, 17.50 Uhr: Hoop Family Lyon – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.10 Uhr: EDF U19 1 – Germany U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiel Die Spiele am 12.07.2026 basieren auf den Ergebnissen des vorherigen Tages und werden am Abend vom 11.7.2026 bekannt gegeben.

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Weber nominiert weibliche 3×3-Nachwuchskader

Disziplinchef Matthias Weber hat den Kader der 3×3 U21-Damen, der 3×3 U18-Damen und der 3×3 U17-Damen für einen Lehrgang und Turnier in Frankfurt am Main und Voiron/FRA vom 8.-13.7.2026 eingeladen. Folgende Spielerinnen wurden nominiert: U21-Damen – Maira Banko (Foto) (Turn-Klub zu Hannover) – Johanna Huppertz (Talents BonnRhöndorf) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Lena Lingnau (Talents BonnRhöndorf) – Luise Linke (BG 89 AVIDES Hurricanes/Hamburg Towers) – Lisanne Räwer Tanguep  (Talents BonnRhöndorf) – Lara Antonia Schütze (St. Thomas Aquinas College/USA) U18-Damen – Feryel Grosko (MTV Stuttgart) – Stella Marie Reinike (Citybasket Recklinghausen) – Linda Rosiwal (DJK Bamberg/Freak City Bamberg) U17-Damen – Laila Bagagnan (BG Bonn/Talents BonnRhöndorf) – Emma Huppertz (Phoenix TSC Hagen/SC Krefeld) – Samira Ela Kama (Itzehoe Eagles/SC Rist Wedel) – Helena Speda (TSV Grünberg/HTG Bad Homburg Falcons) – Rika Windgasse  (TSG Bruchsahl/Regioteam Stuttart) Das Team wird von Disziplinchef Matthias Weber sowie von Disziplintrainern Hanno Stein (8.–10. Juli) und Beatrix Waffenschmied betreut. Gespielt wird in den Teams „Germany U20“ und „Germany U18“. Die Kader der Teams werden am Ende des Lehrgangs bekannt gegeben. Länderspiele U20 Sa., 11.7.2026, 10.40 Uhr: EDF U19 2 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 12.00 Uhr: EDF U18 1 – Deutschland U20 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21:15 Uhr: Verzahnungsspiele Länderspiele U18 Sa., 11.7.2026, 11.20 Uhr: Deutschland U18 – EDS U19 1 Sa., 11.7.2026, 12.20 Uhr: EDF U19 3 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 18.10 Uhr: EDF U18 2 – Deutschland U18 Sa., 11.7.2026, 19.30 – 21.15 Uhr: Verzahnungsspiel

Draft

NBA Draft: Steinbach und Anderson nach Charlotte

Zwei DBB-Youngster verstärken künftig die Charlotte Hornets (North Carolina) in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Beim diesjährigen Draft im Barclays Center in Brooklyn/New York wurden Hannes Steinbach und Christian Anderson von der gleichen Franchise gewählt. Steinbach wurde mit Pick Nr. 14, Anderson mit Pick Nr. 18 gezogen. Beide erhalten einen garantierten Vertrag. Steinbach ist nach Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber bereits der dritte Würzburger, der den Sprung in die NBA schafft. Nowitzki gratulierte: „Glückwunsch, mein Lieber. Ein weiterer Junge aus Würzburg. Ich kenne dich, seit du geboren bist. Ich bin superstolz, wie du alles gemeistert hast. Genieß diesen Moment.“ Als erster Spieler wurde von den Washington Wizards Forward AJ Dybantsa ausgewählt. Der 19-Jährige hatte zuvor ein Jahr lang an der Brigham Young University in Provo/Utah am College gespielt. „Ich freue mich sehr für Hannes und Chris, Sie haben es sich durch harte Arbeit verdient und ich glaube, dass sie in der NBA eine gute Rolle spielen können. Für die kommende Nacht drücke ich auch Jack Kayil fest die Daumen. So langsam können wir darüber nachdenken, künftige Teamsitzungen in den USA durchzuführen“, so DBB-Präsident Ingo Weiss mit einem Augenzwinkern. DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt verfolgte das Geschehen live vor Ort. Das Daumendrücken für Jack Kayil hat sich gelohnt. Er wurde schließlich an Position Nr. 39 von den Houston Rockets ausgewählt, die die Rechte direkt zum NBA-Champion New York Knicks getraded haben. Wie dort mit Kayil geplant wird, steht noch nicht fest. Mit ihm als Teamkollege von Ariel Hukporti könnte sich die Zahl der deutschen Korbjäger in der NBA auf zehn erhöhen.

NBA Draft

Ein Draft mit Impact:

Der diesjährige NBA Draft steht kurz bevor. Während die allgemeine Vorfreude auf das Sportereignis heute Nacht steigt, sticht besonders ein Detail ins Auge. Mit Hannes Steinbach, Christian Anderson und Jack Kayil ist die deutsche Repräsentation hoch wie selten zuvor. Die Draft Class 2026 gilt als eine der talentiertesten Klassen der letzten Jahre und dennoch haben die Talente rund um Hannes Steinbach gute Chancen. Es stellt sich also die Frage: Wer sind nach Wagner & Co die nächsten deutschen NBA-Hoffnungen und was macht sie so besonders? Eine besondere Draft Class Die Draft Class 2026 gilt schon jetzt als eine der talentiertesten der vergangenen Jahre. Einige der Top-Prospects werden bereits vor ihrem ersten Einsatz in der besten Basketballliga der Welt mit früheren Superstars verglichen. Doch nicht nur die Spitze des Jahrgangs sorgt für Aufsehen. Vor allem die Tiefe der Draft Class macht diesen Jahrgang so spannend. Zahlreiche Spieler gelten als künftige Leistungsträger der NBA und könnten in den kommenden Jahren das Gesicht der Liga prägen. Wer den diesjährigen NBA Draft verfolgt, wird dabei an diesen drei Namen nicht vorbeikommen: AJ Dybantsa, Darryn Peterson und Cameron Boozer gelten als die herausragenden Talente ihres Jahrgangs und werden aktuell als die Top-Kandidaten für die ersten drei Picks gehandelt. Die deutschen Talente im Fokus Zwischen diesen begehrten Talenten finden sich in diesem Jahr gleich drei Deutsche wieder. Ihre Aussichten für den Draft-Abend unterscheiden sich jedoch. Hannes Steinbach wird von vielen Experten im späten Lottery-Bereich beziehungsweise zu Beginn der ersten Runde eingeordnet. Christian Anderson gilt als Kandidat für die Mitte der ersten Runde, während Jack Kayil vor allem Chancen auf eine Auswahl in der zweiten Runde eingeräumt werden. Hannes Steinbach Hannes Steinbach, Sohn des ehemaligen Würzburger Bundesligaspielers Burkhard Steinbach, durchlief die Jugendabteilung der Würzburg Baskets und konnte dort seine ersten Erfahrungen in der BBL sammeln. In der Saison 2024/25 kam er in der höchsten deutschen Liga auf 7,2 Punkte und 5,7 Rebounds im Schnitt und machte international auf sich aufmerksam. Es folgte der Wechsel ans College nach Washington. Dort führte der 19-Jährige in der Saison 2025/26 die Rebound Statistiken in der NCAA Division I an und wurde zudem ins All-Big-Ten Second Team berufen. Seine starken Leistungen zeigt er auch im Nationaltrikot: Bei der U19-WM 2025 führte er sein Team zu Silber und wurde anschließend ins All-Tournament Team gewählt. Spielerisch gilt Steinbach als physischer und gleichzeitig vielseitiger Big Man. Seine Rebound-Stärke gehört zu seinen größten Qualitäten. Zusätzlich machen ihn gutes Passspiel und ein Spielstil, der von Körperlichkeit und Intelligenz geprägt ist, aus. Washington Coach Danny Sprinkle beschreibt ihn als jemanden, der „de facto ein Point Guard in einem 6-11-Körper“ ist. Aufgrund seines außergewöhnlichen Potenzials wird Steinbach in den aktuellen Mock Drafts meist zwischen den Picks 12 und 19 eingeordnet. Christian Anderson Christian Anderson gilt als einer der spannendsten Guards seines Jahrgangs. Die Stärken des 1,91m großen NBA-Prospect liegen vor allem im Wurf, Playmaking und in seiner Geschwindigkeit. Damit bringt er ein Profil mit, welches für NBA-Teams sehr attraktiv ist. Auch seine sportliche Entwicklung ist beeindruckend. Anderson lebt in den USA und spielte während seiner gesamten Zeit an der Lovett School in Atlanta erfolgreich Basketball. Mittlerweile stellt er sein Können an der Texas Tech University unter Beweis und macht mit sportlichen Erfolgen auf sich aufmerksam. 2024 wurde er ins Big 12 All-Freshman Team gewählt. 2025/26 folgten weitere Auszeichnungen wie die Wahl ins All-Big-12 First Team oder  ins All-America-Third Team. Zusätzlich gehören internationale Erfolge mit den deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften und die Berufung in die A-Nationalmannschaft zu seinen Karrierehighlights. Im Draft wird der 20-Jährige der ersten Runde zugeordnet. Er wird wahrscheinlich im Bereich von Pick 16 bis 21 gedraftet. Jack Kayil Jack Kayil ist wahrscheinlich der am schwersten einzuschätzende der drei deutschen Prospects. Er durchlief die Jugend von Alba Berlin, wechselte 2023 zunächst nach Vechta und spielte in der Saison 2024/25 bei KK Mega Basket in der ABA-Liga. Zuletzt kehrte der 20-Jährige für die Saison 2025/26 zu ALBA zurück und reihte sich neben Franz Wagner und Dennis Schröder als einer der jüngsten Spieler, der jemals die BBL gewann, ein. Auch mit den Jugennationalmannschaften feierte er mehrere Titel und Medaillen, darunter unter anderem Gold bei der U16-B-Europameisterschaft, EM-Gold mit der U18 und WM-Silber mit der U19. Genau wie Anderson krönte auch Kayil seine Entwicklung mit der Berufung in die A-Nationalmannschaft. Zu seinen Stärken zählen seine Spielmacher-Qualitäten, sein Passing und seine Physis im Abschluss. Im Draft gilt Kayil allerdings eher als Kandidat für die zweite Runde. Die drei Prospects als Symbol für die Entwicklung des deutschen Basketballs Sollten die drei deutschen Prospects den Weg in die NBA schaffen, wäre das ein deutliches Signal für den deutschen Basketball. Mit dem Sprung in die NBA würden sich Steinbach & Co neben den deutschen NBA-Stars rund um Dirk Nowitzki, Dennis Schröder und Franz Wagner einreihen und bekräftigen, dass der deutsche Basketball auch in der besten Basketball-Liga der Welt längst konkurrenzfähig ist. Genau das macht den Draft 26/27 aus deutscher Sicht so besonders. Neben den jüngsten Erfolgen bei Europa- und Weltmeisterschaften ist er ein weiterer Beleg für die starke Entwicklung im deutschen Basketball. Ein Blick auf die Historie zeigt, dass deutsche Spieler in der NBA lange eher Ausnahmen waren. Nächste Saison könnten jedoch mit zehn deutschen Spielern so viele Deutsche wie nie zuvor für Teams der NBA auflaufen, sofern alle drei den Sprung in die in die Liga schaffen. Ob sich die Hoffnungen der deutschen Talente erfüllen, können Basketballfans in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 1:00 Uhr deutscher Zeit in der ersten Runde des NBA Drafts auf Sky verfolgen. Die zweite Runde wird in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 2:00 Uhr deutscher Zeit über DAZN und den NBA League Pass übertragen.