In der LANXESS Arena: „Double Header“ der DBB-Teams
Alle Jahre wieder, kommt ein Doppelpack! Ein echter Basketball-Leckerbissen! Deutschlands Welt- und Europameister-Herren und die DBB-Damen kurz vor der WM an einem Tag in einer Arena! Da dürfen sich die deutschen Basketballfans schon jetzt die Finger nach lecken. Und ab Morgen, Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier Tickets bestellen. Der sogenannte „Double Header“ findet am Donnerstag, 27. August 2026, in der Kölner LANXESS Arena – gerne als das „Wohnzimmer“ der DBB-Herren bezeichnet – statt. Die DBB-Damen testen eine Woche vor Beginn des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin – aka „Heim-WM – um 17.00 Uhr gegen WM-Teilnehmer Türkei. Die Herren setzen das Kölner Basketballfest um 20.00 Uhr mit ihrem WM-Qualifikationsspiel gegen einen von noch vier möglichen Gegnern. Erst Anfang Juli 2026 wird feststehen, ob die Mannschaft von Bundestrainer Álex Mumbrú dann gegen Lettland, Polen, die Niederlande oder Österreich um einen wichtigen Sieg auf dem Weg zur Titelverteidigung beim FIBA Basketball World Cup 2027 in Katar spielt. Zwei wichtige und interessante Partien, die den Kölner Basketball-Tempel sich wieder erbeben lassen werden. Tickets ab Donnerstag, 18. Juni 2026, 13.00 Uhr, hier „Test auf höchstem Niveau“ „Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS Arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden“, sagt Olaf Lange. Team Deutschland Damen Natürlich lässt sich über den genauen Kader des in der Weltrangliste auf Platz elf gestiegenen Teams, der Bundestrainer Olaf Lange Ende August zur Verfügung stehen wird, noch nichts Finales sagen. Es ist noch nicht endgültig klar, ob und wenn ja welche der Spielerinnen aus der WNBA zu dem Zeitpunkt schon dabei sein werden. Dabei geht es um Leonie Fiebich, Satou Sabally (New York Liberty), Nyara Sabally (Toronto Tempo), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire). Lange wird sich also bei diesem Test auf Spielerinnen wie die dann hoffentlich genesene Marie Gülich, Alexis Peterson (Villeneuve d’Ascq Lille Metropole/FRA), Emily Bessoir (Lointek Gernika/ESP), DBBL-MVP Alexandra Wilke (Rutronik Stars Keltern), Emma Eichmeyer (Saarlouis Royals) oder Alina Hartmann (ALBA BERLIN) stützen. Dazu kommen sicher einige junge Talente, die alles für den Sprung in den WM-Kader tun werden, beispielsweise Clara Bielefeld (Texas Christian University/USA) oder auch Lina Falk (Pepperdine University/USA). In jedem Fall wird sich den Basketballfans in Köln eine hochmotivierte deutsche Mannschaft präsentieren, die dann kurz später in Berlin um eine Medaille mitspielen möchte. Team Türkei Das einstige „Powerhouse“ in Europa (EM-Silber 2011, EM-Bronze 2013, WM-Vierter 2014, Olympia-Fünfter 2012) ist aktuell auf einem guten Weg zurück zu alter Klasse. Zugegebenermaßen helfen dabei gleich mehrere eingebürgerte Akteurinnen, die die Türkei zuletzt trugen. Bei der Women’s EuroBasket im vergangenen Jahr kam die Türkei auf einen guten 7. Platz und schrammte nur ganz knapp am Halbfinale vorbei. In der Vorrunde unterlag man Frankreich mit 69:71, gewann aber gegen die Schweiz (91:67) und Griechenland (83:72). Das Viertelfinale gegen den späteren Bronzegewinner Italien wurde zu einem echten Nailbiter (74:76). Es folgten eine Niederlage gegen Deutschland (73:93) und ein Sieg gegen Litauen (99:87). Unter den Körben damals eine Macht war die ehemals für die Dallas Wings in der WNBA aktive 204 cm Centerin Teaira McCowan, die auf durchschnittlich 16,8 Punkte und 9,8 Rebounds kam. Ihr folgten Shooting Guard Sevgi Uzun (Fenerbahce Istanbul, 13,7 PTS/4,2 AST), Power Forward Tilbe Senyurek (Fenerbahce, 11,8 PTS, 8 REB) und Point Guard Aperi Onar (Fenerbahce, 11,7 PTS/4,5 AST). Beim Women’s World Cup Qualifying Tournament in Istanbul in diesem Frühjahr hatten die Türkinnen trotz des Heimvorteils größere Probleme. Letztlich gelang die Qualifikation auf Platz drei hinter Australien und Ungarn. Es begann gut, denn der 71:69-Erfolg gegen Kanada war letztich entscheidend für die Qualifkation. Die überraschende 55:59-Niederlage gegen Argentinien schmerzte, aber der anschließende 75:67-Sieg gegen Japan machte es wieder wett. Ihr bestes Spiel machten die Türkinnen beim 74:77 gegen Australien, ehe gegen Ungarn die Luft doch etwas raus war (74:89). Dieses Mal „übernahm“ eine andere ehemalige US-Amerikanerin: Guard Kennedy Burke (Connecticut Sun/CBK Mersin) war die beste türkische Korbjägerin und kam auf 16,4 Punkte und 8,2 Rebounds im Schnitt. Nur Uzun punktete noch zweistellig (15,2). Mit Australien, Belgien und Puerto Rico haben die Türkinnen eine sehhr anspruchsvolle Gruppe für den Women’s Basketball World Cup in Berlin erwischt. „Enorme Bedeutung“ „Unabhängig davon, wer in Köln unser Gegner sein wird, hat das Spiel eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!“ so Álex Mumbrú. Die deutsche Mannschaft Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Geprägt ist die Mannschaft von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen. Bei den Olympische Sommerspielen 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen. Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs. Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang recht souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse in den Qualifiers (Sieg und Niederlage gegen Kroatien, Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können. Bilanz Damen In bisher 14 offiziellen Länderspielen mit der Türkei kommt Deutschland auf lediglich fünf Siege (Korbverhältnis 996:1.003). Zuletzt trafen beide Teams bei der Women’s EuroBasket 2025 in Athen aufeinander, als sich die deutsche Mannschaft mit 93:73 durchsetzen konnte. Tickets Tickets für die Länderspiele gibt es in unserem DBB-Ticketshop. Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € Anruf aus den Mobilfunknetzen) Sowie an allen CTS Eventim VVK-Stellen.