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Baseline zu Baseline – Admin Edition: Die Rückkehr des MVP & Deutsche Draft Madness

Hinter den Admins liegen zwei lange Nächte, in denen die neuesten Supertalente in die NBA aufgenommen wurden. Darunter auch drei Deutsche! Hannes Steinbach, Christian Anderson Jr. und Jack Kayil ergänzen unsere DBB-Fraktion overseas. Ungünstig für die Folge, dass kurz nach der Aufnahme LaMelo Ball getradet wurde. Neben der Freude über unseren drei Rookies, freuen wir uns mindestens genauso sehr über die Rückkehr von Dennis Schröder. Der MVP steht im Kader für das erste Quali-Fenster gegen Israel und Zypern. Dann wollen wir noch etwas Lob für die frisch gebackenen BBL-Meister aus Berlin vergeben und unsere erste 3×3-WM-Medaille feiern. Zum Abschluss wird es sogar noch einmal tiefgründig. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören!

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DBB-Auswahl überzeugt bei der Women’s Series in Ulaanbaatar

Am Donnerstag und Freitag fand der nächste Stopp der FIBA 3×3 Women’s Series in Ulaanbaatar/MGL statt. In der Vorrunde traf die deutsche Auswahl zunächst auf die Teams aus Amagalan/MGL und Yanjing/CHN. Mit zwei überzeugenden Auftritten sicherte sich das DBB-Team den Einzug ins Viertelfinale. Dort setzte es sich gegen Manila/PHI durch und zog anschließend mit einem Erfolg über Japan ins Endspiel ein. Im Finale warteten schließlich die Gastgeberinnen aus Ulaanbaatar/MGL. Nach einer engen Partie unterlagen die DBB-Damen mit 18:19 und wurden Zweiter. Gruppenphase – Amgalan Im ersten Spiel des achten Stopps des FIBA 3×3 Women´s Series traf die deutsche 3×3-Auswahl auf das Team aus Amgalan/MGL. Bereits früh im Spiel zeichnete sich ein Sieg für die deutsche Mannschaft ab. Eingeleitet durch einen Treffer von Ama Degbeon fand das Team schnell einen guten Rhythmus in der Offensive. Nach fünf Minuten stand es bereits 15:3. Schließlich war es Laura Zolper, die das Spiel bereits zwei Minuten vor Abpfiff durch den 21. Punkt beenden konnte, sodass das deutsche Team einen ungefährdeten 21:5-Sieg einfahren konnte. Gruppenphase – Yanjing  Im zweiten Spiel gegen Yanjing/CHN erwischte das Team einen deutlich schlechteren Start. In Minute fünf konnte man erstmalig durch einen Zweipunktewurf von Marie Reichert die Führung erzielen und gab diese im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr her. Nach Anbruch der letzten Minute ließen die deutschen Spielerinnen nichts mehr anbrennen und entschieden das Spiel durch einen Vier-Punkte-Run für sich. Letztendlich gewannen sie mit 17:13. Viertelfinale  Der Gegner des deutschen Teams im Viertelfinale hieß Manila/PHI. Von Beginn an dominierten die deutschen Spielerinnen das Geschehen und stellten früh die Weichen auf Sieg. Bereits nach dreieinhalb gespielten Minuten lagen sie mit 7:2 in Führung und bauten diese durch einen Steal von Ama Degbeon und den darauffolgenden Zweipunktetreffer von Topscorerin Victoria Poros (8 Punkte) noch weiter aus. Auch im weiteren Spielverlauf verteidigte das deutsche Team konsequent und nutzte vor allem ihren Größenvorteil unter dem Korb. Schließlich gewannen die deutschen Spielerinnen hochverdient mit 20:5. Halbfinale  Im Halbfinale traf die deutsche Mannschaft auf Japan. Sie startete gut in das Spiel und stellte so bereits, eingeleitet durch einen Zweipunktetreffer von Victoria Poros, nach einer Minute auf 3:0. Im Verlauf des Spiels bauten die deutschen Spielerinnen diese Führung kontinuierlich aus und führten drei Minuten vor Schluss bereits mit 17:6. Letztendlich war es Ama Degbeon, die zwei Minuten vor Schluss den 21. Treffer erzielte und das Spiel frühzeitig beendete. Das deutsche Team gewann auch dieses Spiel hochverdient mit 21:8. Finale Das Finale gegen die Gastgeber startete schnell und intensiv. Die Mannschaft aus Ulaanbaatar verlangte dem deutschen Team von Beginn an alles ab und setzte sich im weiteren Spielverlauf als erstes mit drei Punkten ab. Auch nach fünf Minuten lag Deutschland noch mit fünf Zählern zurück. 3:20 Minuten vor dem Ende gelang der deutschen Mannschaft durch einen Zweipunktewurf von Laura Zolper der Ausgleich. In der Schlussphase entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz eines weiteren Zweipunktetreffers von Marie Reichert kurz vor der Schluss behielt das Team aus Ulaanbaatar die Oberhand und sicherte sich den Finalsieg. Die deutsche Mannschaft verlor knapp mit 18:19. „Das macht Lust auf mehr!“ 3×3-Disziplintrainer Hanno Stein: „Ich bin sehr stolz auf die Frauen, die sich von ihrer besten Seite gezeigt haben. Nach dem nicht so guten Turnier in Sumgait haben wir diverse Dinge besprochen und im Training sowie in einem Testspiel gegen Japan am Vortag des Turniers erarbeitet. Wir haben ein energetisches Turnier gespielt und den Pool souverän gemeistert. Das zweite Spiel gegen Yanjing war ein wenig steinig, aber trotzdem souverän. Die Gegnerinnen hatten eine hohe Trefferquote, deswegen war es enger als gewünscht. Das Viertel- und Halbfinale haben wir wahnsinnig gut weggespielt und mit voller Energie gezeigt, was in uns steckt. Unsere DNA ist eine starke Defense, die nichts erlaubt, vor allem keine Distanzwürfe. Das haben wir gegen Manila toll umgesetzt, sie hatten wirklich keine Chance. Auch im Halbfinale gegen Japan, gegen die wir zuvor getestet und knapp in der Overtime gewonnen hatten, waren wir „on point“ und haben wahrscheinlich eines unserer besten Spiele bisher gemacht. Wir haben in der Defense viel besser zusammengearbeitet und auch offensiv sehr gut gespielt. Wir haben das Spiel auseinandergezogen. Die Schnelligkeit von Laura (Zolper), das Shooting von Vici (Poros) sowie die Vielseitigkeit von Ama Degbeon und Marie Reichert haben gezeigt, was in uns steckt. Mit dieser Leistung brauchen wir uns vor niemandem zu verstecken. Im Finale waren wir auf uns allein gestellt. Die Crowd war ganz toll, es war rappelvoll, die Mongolen haben richtig Alarm gemacht. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Sie haben ihr Team zu einer Höchstleistung gepeitscht und die Gegnerinnen haben das sehr gut gemacht. Wir hatten zwei, drei Ballverluste, die wehgetan haben. Der Zweier zum 18:18 wurde per Challenge weggenommen, danach konnten wir nicht mehr zurückpunkten und haben knapp verloren. Auch wenn wir das Turnier nicht gewonnen haben, was die Frauen absolut verdient hätten, haben wir einen tollen Stopp gespielt und uns weiterentwickelt. Das macht Lust auf mehr. Daran wollen wir in der kommenden Woche in Bukarest anknüpfen.“ Für Deutschland spielten: Laura Zolper (5, 5, 2, 5, 5 Punkte), Marie Reichert (8, 5, 4, 7, 4), Victoria Poros (3, 2, 8, 5, 0) Ama Degbeon (5, 5, 6, 4, 9) Der nächste Stopp der Women´s Series findet in Bukarest statt. Für diesen hat Disziplintrainer Hanno Stein folgende Spielerinnen nominiert: 3×3-Damen – Britta Daub (Eisvögel USC Freiburg) – Ama Degbeon (TuS Lichterfelde) – Marie Reichert (Panthers Roseto/ITA) – Laura Zolper (Basket Lattes Montpellier/FRA) Die Spielerinnen werden von Disziplintrainer Hanno Stein und Physiotherapeutin Alicia Ryschka betreut. Die nächsten Spiele Mi, 01.07.2026, 15:25 Uhr: Deutschland – Sieger QD A Mi, 01.07.2026, 17:25 Uhr: Deutschland – Lettland Do, 02.07.2026, 16:00 – 18:10 Uhr: Viertelfinale Do, 02.07.2026, 18:20/18:50 Uhr: Halbfinale Do, 02.07.2026, 19:50 Uhr: Finale

U17-Mädchen, Vorbereitungsspiel

Deutsche U17-Mädchen steigern sich im zweiten Spanien-Test

Im Rahmen der Vorbereitung auf die U17-WM bestritten die deutschen U17-Mädchen zwei Testspiele gegen Spanien. In Madrid unterlag die deutsche Mannschaft den Spanierinnen in beiden Spielen. Gierlich zweifache Topscorerin Nach dem ersten Viertel lag die deutsche Mannschaft mit fünf Punkten zurück. Auch im zweiten Viertel gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen baute Spanien seine Führung kontinuierlich aus. Nach der Halbzeit fand das deutsche Team um Topscorerin Lara Gierlich (8 Punkte) offensiv weiterhin keinen Rhythmus und musste sich am Ende deutlich mit 43:80 geschlagen geben. Das zweite Spiel gegen Spanien nahm einen anderen Verlauf als die erste Begegnung. Zwar musste sich die deutsche Mannschaft auch im zweiten Vorbereitungsspiel mit 47:63 geschlagen geben, zeigte dabei aber vor allem defensiv eine klare Steigerung. Lara Gierlich (18 Punkte) und Frederike Askamp (15 Punkte) setzten offensiv die Akzente. Für Deutschland spielten: Amelie Mbah (2/0), Carla Koch (2/2), Leonie Pfanzelt (5/0), Mathilda Haensch (4/0), Linda Thimm (0/3), Moescha Feunou Bakam (4/0), Nele Prowaznik (0/4), Darina Zraychenko (4/2), Leni Schramm-Bünning (1/2), Silvia Heide (2/0), Lara Gierlich (8/18), Mia Wiegand (4/1), Frederike Askamp (7/15).

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U18-Mädchen testen gegen Rumänien

Die deutschen U18-Mädchen treffen sich zu einem Lehrgang mit Länderspielen gegen Rumänien vom 1.-7. Juli 2026 im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum. Head Coach Janet Fowler Michel hat für diese Maßnahme folgende Spielerinnen nominiert: U18-Mädchen – Lena Bjeltschik (Osterather TV/VfL VIACTIV-Astroladies Bochum) – Helena Grgat (Eintracht Frankfurt) – Emily Haux (HTG Bad Homburg) – Diana Ivancic (MTV Stuttgart) – Laura Knaup (Osterather TV/VfL VIACTIV-Astroladies Bochum) – Nala Koletzki (Huntington Prep/USA) – Katara Lischka (MTV Stuttgart) – Greta Metz (USC Heidelberg) – Arwen Röhrl (SC Rist Wedel) – Leni Ruholl (GiroLive Panthers Osnabrück) – Noemi Schönauer (Foto, Post SV Nürnberg) – Sarah Siebold (TuS Lichterfelde) – Emma Steinbicker (TS Jahn München) Das Team wird betreut von Head Coach Janet Fowler-Michel, den Assistenztrainer:innen Leonie van Doorn und Rouven Behnke, Athletiktrainer Cieran Anderson, den Physiotherapeutinnen Frauke Lehmann und Annette Ulshöfer (im Wechsel) und Teambetreuerin Kathleen Hill. Länderspiele Fr., 3.7.2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Rumänien Sa., 4.7.2026, 17.00 Uhr: Deutschland – Rumänien

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DFJW: Wichtige Lektion für U16-Jungen

Die deutschen U16-Jungen haben im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum zweimal gegen Frankreich getestet und dabei deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. Spiel eins (jeweils 4 mal 12 Min.) ging mit 65:102 an den Gegner, Spiel zwei mit 69:94. „Kulturschock“ Bundestrainer Dirk Bauermann hatte folgenden Kommentar: „Es ist eigentlich immer wieder der gleiche Film, den man sich anschaut. Die Franzoisen haben elf Spieler, die im INSEP in Paris usammengefasst sind und treten quasi wie eine Vereinsmannschaft auf. Sie sind eingespielt und wie immer hochathletisch, sehr bissig, sehr aggressiv. Das sind eben alles Dinge, die unsere Jungs so überhaupt nicht gewohnt sind. Das ist dann immer erstmal ein Kulturschock, aber damit verstehen sie gleich, wie internationaler Basketball aussieht. Allerdings muss man auch sagen, keiner verteidigt so aggressiv und ist so lang und so schnell wie die Franzosen, insofern ist das eine wichtige Lektion. Im zweiten Spiel haben wir eine tolle Leistungssteigerung gezeigt, zur Halbeit haben wir mit einem Punkt geführt und es war ein ganz anderes Bild. Zehn Ballverluste im letzten Viertel haben bei extremer Hitze zu der klaren Niederlage geführt, die aber das Spiel nicht widerspiegelt. Wir haben viel besser gereboundet. Die Jungs haben toll dagegen gehalten, ich bin stolz auf sie. Wir haben nie den Kopf hängen gelassen und immer nach Lösungen gesucht. Wir haben hier große Fortschritte gemacht in den sechs Tagen. Darauf können wir in den nächsten Wochen aufbauen.“ Für Deutschland spielten: Jaron Braun (SG Junior Löwen Braunschweig, 9/1), Danny Egbe (Hamburg Towers/SC Rist Wedel, 6/2), Joris Maciulis (Basket Duisburg, 0/8), Niclas Mattner (Würzburg Baskets Akademie/ TG Veitshöchheim, 2/6), Johan Friedrich Meinberg (Hamburg Towers, 5/7), Robin Müller (Science City Jena, 1/3), Linus Ohr (HAKRO Merlins Crailsheim, dnp/7), Oliver Papez (Telekom Baskets Bonn, 5/9), Elija Pohlack (ALBA Berlin, 2/6), Falco Prophet (IMG Academy/USA, 0/0), Justus Reintjes (ratiopharm ulm/OrangeAcademy/BBU ’01, 2/dnp), Lino Luca Schenk (Hamburg Towers/Bramfelder SV, 1/0), Lukas Schmidt (Foto, Porsche BBA/BSG Basket Ludwigsburg, 12/dnp), Finn Thönelt (NINERS Chemnitz Academy, dnp/7), Marko Volf (ratiopharm ulm/OrangeAcademy/BBU ’01, 17/13), Finn Wohlert (Telekom Baskets Bonn, 3/0).

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DBB-Herren: Medientraining in Berlin

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren führt im Vorfeld der World Cup Qualifier (Israel – Deutschland: Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT), Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport | Deutschland – Zypern: Montag., 6.7., in Bamberg, Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport) ein Medientraining im Trainingslager in Berlin für interessierte Medienvertreter:innen durch. Das Medientraining findet am Dienstag, 30. Juni 2026, ab ca. 12.30 Uhr, in der Max-Schmeling-Halle, Am Falkplatz 1, 10437 Berlin, statt. Dann können die letzten 30 Minuten des Trainings vom Spielfeldrand verfolgt werden, ehe Spieler und Trainer für ca. 20 Minuten für Gespräche und/oder Fotos bereit sind. Vor Ort stehen Ihnen Christoph Büker und Jakob Berger für weitere Fragen oder Wünsche zur Verfügung. Alle interessierten Medienvertreter/innen werden gebeten, sich für diese Veranstaltung über das untenstehende Formular zu akkreditieren. Um die Organisation des Medientrainings zu erleichtern, bitte ich Sie, im Feld „Anmerkungen“ die gewünschten Gesprächspartner einzutragen. Bitte beachten Sie: aufgrund von Änderungen im Trainingszeitplan kann sich der Beginn des Medientrainings kurzfristig verschieben! Die Empfehlung wäre, bereits ab 12.00 Uhr bereit zu sein. Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin 30. Juni 2026 | 12.30 Uhr Max-Schmeling-Halle | Berlin Akkreditierungsfrist: 29. Juni 2026 | 12.00 Uhr Akkreditierung | Medientraining Herren in Berlin Name * Name Vorname Vorname Nachname Nachname Telefon * Email * Medium * Beruf * Journalist:in Fotograf:in TV/Video Anmerkungen Abschicken If you are human, leave this field blank.

Ue50m-2026-SC Rist Wedel

DM ü50-Herren 2026: SC Rist Wedel holt sich den Titel zurück

Am 25. und 26. April 2026 war Ismaning der Treffpunkt der deutschen Ü50-Basketballszene. 16 Mannschaften aus ganz Deutschland kamen zusammen, um den bei der 41. Deutschen Meisterschaft der Ü50-Basketballer den Deutschen Meister 2026 auszuspielen. Das Turnier wurde in diesem Jahr vom TSV Ismaning organisiert, die erneut in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV München Ost antraten. Gespielt wurde in zwei Hallen, und schon nach der Begrüßung durch Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich und den ersten Begegnungen war klar: Wer bei Ü50-Basketball an ein ruhiges Altherren-Wochenende gedacht hatte, lag deutlich daneben. Von Beginn an wurde mit viel Tempo, Einsatz und viel Energie gespielt. Dabei blieb die Atmosphäre über das gesamte Wochenende sportlich fair, herzlich und geprägt von großer gegenseitiger Wertschätzung. Viele Spieler kennen sich seit Jahren, manche seit Jahrzehnten. Umso schöner war zu sehen, dass auf dem Feld trotzdem jeder Ball ernst genommen wurde. Sportlich deutete sich früh an, dass der SC Rist Wedel nach der knappen Finalniederlage im Vorjahr wieder ganz nach oben wollte. Die Wedeler präsentierten sich konzentriert und eingespielt und zogen nach einer starken Vorrunde verdient in die Finalrunde ein. Nach einem klar gewonnenen Viertelfinale gegen die Gastgeber zeigte sich, dass der Weg ins Finale dann doch nicht ganz so leicht werden sollte. Im Halbfinale gegen eine sehr gut aufgestellte SG Neustadt/Tegernheim wurde es eng, intensiv und bis zum Schluss spannend. Wedel musste alles investieren, setzte sich aber schließlich knapp mit 34:32 durch. Auf der anderen Seite spielte sich der DBV Charlottenburg stark durchs Turnier und erreichte mit Siegen gegen den TSV 1860 Rosenheim im Viertelfinale und gegen den Vorjahresmeister SG Wiesloch im Halbfinale ebenfalls verdient das Endspiel – und verhinderte so eine Neuauflage des Endspiels vom Vorjahr. Damit stand ein Finale zweier traditionsreicher und spielstarker Mannschaften fest. Besonders erfreulich aus Sicht der Gastgeber: Die SG Ismaning/München Ost spielte ein starkes Turnier. Alles in allem verlor die Heimmannschaft im Laufe des Turniers nur gegen den Vorjahresmeister SG Wiesloch und den neuen Meister SC Rist Wedel und belohnte sich am Ende durch souveräne Siege in der Platzierungsrunde gegen die SG Köln/Münster und den MTSV Hohenwestedt mit Platz fünf. Für den Gastgeber war das nicht nur sportlich ein gelungenes Ergebnis, sondern auch ein schöner Abschluss eines hervorragend organisierten Wochenendes. Am Samstagabend bot die gemeinsame Abendveranstaltung im Bürgersaal Ismaning Gelegenheit, den ersten Turniertag ausklingen zu lassen. Nach vielen intensiven Spielen standen Gespräche, Erinnerungen und das Wiedersehen mit alten Weggefährten im Mittelpunkt. Die Deutsche Meisterschaft der Ü50 ist eben mehr als nur ein Turnier – sie ist auch ein großes Basketballtreffen, bei dem sportlicher Wettbewerb und Gemeinschaft hervorragend zusammenpassen. Das Finale am Sonntag bildete dann den sportlichen Höhepunkt – die DBV Charlottenburg traf auf den SC Rist Wedel. Nach dem knappen Halbfinalsieg wirkte Wedel im Endspiel noch einmal besonders fokussiert. Charlottenburg hielt dagegen, hatte aber nach einem Ausfall nur noch sieben Spieler zur Verfügung, und so fand Rist Wedel immer wieder gute Lösungen und setzte sich am Ende verdient mit 56:40 durch. Damit holte sich der SC Rist Wedel den Deutschen Meistertitel der Ü50 zurück. In diesem Jahr war das ein ganz besonderer und emotionaler Moment, denn die Wedeler hatten den Pokal zum Andenken an einen ihrer großen Spieler neu gestiftet und in Abstimmung mit den anderen Mannschaften den Ingo-Knillmann-Pokal genannt. So passt es, dass sie die ersten Gewinner dieses neuen Pokals waren – und das wurde danach auch gebührend gefeiert, so dass die Gastgeber Mühe hatten, die Wedeler nach Stunden mit viel Gesang aus der ihrer Kabine zu kehren. Bei der abschließenden Siegerehrung gab es verdienten Applaus für alle Mannschaften, die Schiedsrichter, Kampfgerichte sowie die vielen Helferinnen und Helfer rund um das Turnier. Der TSV Ismaning präsentierte sich als engagierter und verlässlicher Gastgeber. Die Meisterschaft 2026 wird vielen Teilnehmern sicher nicht nur wegen des neuen Deutschen Meisters in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen der guten Organisation, der fairen Spiele und der besonderen Atmosphäre eines gelungenen Basketballwochenendes. Ergebnisse der Platzierungsspiele: Platz 15/16:     ART Giants Düsseldorf – SG Hochheim/Wiesbaden 20:24 Platz 13/14:     SG Bergzabern/Ladenburg – SC Alstertal-Langenhorn 23:25 Platz 11/12:     SV Möhringen – DJK Südwest Köln 39:37 Platz 9/10:       SG Feuerbach/Schwäbisch Hall – SG Langen/Frankfurt 32:37 Platz 7/8:         SG Rosenheim/Bayreuth – SG Köln/Münster 25:27 Platz 5/6:         MTSV Hohenwestedt – SG Ismaning/München Ost 22:31 Platz 3/4:         SG Wiesloch – SG Neustadt/Tegernheim 38:25 Finale:             DBV Charlottenburg – SC Rist Wedel 40:56 Endplatzierungen: 1. SC Rist Wedel 2. DBV Charlottenburg 3. TSG Wiesloch 4. SG Neustadt/Tegernheim 5. SG Ismaning/München Ost 6. MTSV Hohenwestedt 7. SG Köln/Münster 8. SG Rosenheim/Bayreuth 9. SG Langen/Frankfurt 10. SG Feuerbach/Schwäbisch Hall 11. SV Möhringen 12. DJK Südwest Köln 13. SC Alstertal-Langenhorn 14. SG Bergzabern/Ladenburg 15. SG Hochheim/Wiesbaden 16. ART Giants Düsseldorf

Basketball Riga 12.09.2025
DBB Länderspiel Männer Herren
EuroBasket 2025
Halbfinale
Deutschland (GER) - Finnland (FIN)
Dennis Schröder / Schroeder (Deutschland, No.17) Schröder Schroder
Foto: Tilo Wiedensohler/camera4

Mumbrú nominiert WM-Quali-Kader für drittes Fenster

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft, amtierender Welt- und Europameister, startet am Freitag, 3. Juli 2026, in Riga (LAT) gegen Israel in das dritte Fenster der Qualifikation zum World Cup 2027 in Katar (Spielbeginn 19.00 Uhr dt. Zeit, ab 18.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Drei Tage später geht es nach Bamberg zum Heimspiel gegen Zypern (Mo., 6.7., Spielbeginn 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport). Bundestrainer Álex Mumbrú hat für diese Spiele jetzt 15 Spieler nominiert. Der Kader wird angeführt von Kapitän und Welt- und Europameister Dennis Schröder. Mit Sananda Fru, Simonas Lukosius und Michael Rataj sind drei Neulinge dabei, die bisher noch kein Herren-Länderspiel absolviert haben. Folgende Spieler wurden nominiert: Kader – präsentiert von Toyota – Mahir Agva (letzter Verein: Merkezefendi Belediyesi Denizli/TUR) – Joel Aminu (Telekom Baskets Bonn) – Kay Bruhnke (Rytas Vilnius/LIT) – Malte Delow (ALBA BERLIN) – Sananda Fru (Marquette UIniversity/USA) – Leon Kratzer (FC Bayern München) – Simonas Lukosius (Rytas Vilnius/LTU) – Jonas Mattisseck (ALBA BERLIN) – Kostja Mushidi (NINERS Chemnitz) – Louis Olinde (letzter Verein: BAXI Manresa/ESP) – Michael Rataj (ALBA BERLIN) – Tim Schneider (Türk Telekom Ankara/TUR) – Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers/USA) – Christian Sengfelder (ratiopharm ulm) – Nelson Weidemann (letzter Verein: ratiopharm ulm) Das Team wird betreut von Delegationsleiter/DBB-Vizepräsident Mithat Demirel, Sportdirektor Peter Radegast, Bundestrainer Álex Mumbrú, den Assistant Coaches Alan Ibrahimagic, Roberto Molina, Alberto Miranda und Sebastian Trzcionka, Athletik-Trainer Arne Greskowiak, Teamarzt Oliver Pütz, den Physiotherapeuten Lukas Lai und Heiko Pfister sowie den Team-Betreuern Heikel Ben Meftah und Jan-Peter Schlund. Tickets für das Spiel gegen Israel Es gibt noch einige Tickets für den World Cup Qualifier gegen Zypern am Montag, 6. Juli 2026 in der brose Arena in Bamberg. Tickets Live und kostenlos bei MagentaSport: Fr., 3.7. ab 18.45 Uhr Israel – Deutschland Live und kostenlos bei MagentaSport: Mo., 6.7. ab 18.30 Uhr Deutschland – Zypern