Die deutschen 3×3-Damen belegten bei ihrem Stopp der 3×3 Women´s Series in Baku/AZE den zwölften Platz. Nach einer 10:18-Auftaktniederlage gegen Ägypten mussten sie sich auch gegen Lettland mit 9:14 geschlagen geben. Damit reichte es nicht für das Viertelfinale und das deutsche Team schied bereits nach der Gruppenphase aus.

Gruppenphase – Ägypten

In ihrem ersten Spiel ging das deutsche Team durch einen Treffer von Marie Reichert in Führung. In den darauffolgenden Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem es Deutschland bis Minute fünf schaffte eine knappe Führung zu behaupten (3:2). Durch einen verwandelten Zwei-Punkte-Treffer der Ägypterinnen übernahmen diese allerdings die Führung und schafften es diese im weiteren Verlauf des Spiels auszubauen. Zwar blieb die deutsche Mannschaft durch Punkte von Reichert und Victoria Poros dran, konnte dem offensiven Lauf der Ägypterinnen allerdings nichts mehr entgegenbringen (8:15, 9.). Letztendlich verlor man das Spiel mit 10:18.

Gruppenphase – Lettland

Das zweite Spiel der Gruppenphase startete denkbar schlecht für Team Deutschland. Die Lettinnen starteten mit einem 8:0-Run in die Partie. Nach drei Minuten war es Meret Kleine-Beek, die die ersten deutschen Punkte erzielen konnte (2:8, 4.). Richtig gefährlich konnte man den souverän auftretenden Lettinnen allerdings nicht mehr werden. Trotz Punkten von Reichert und Ama Degbeon verlor die deutsche 3×3-Auswahl letztendlich mit 9:14.

„Richten den Blick jetzt nach Vorne“

3×3-Disziplintrainer Hanno Stein: „Sicherlich einer unser schlechteren Stopps. Ägypten hat körperlich am Rande der Legalität agiert und hat uns das Leben damit sehr schwer gemacht. Wir haben überhaupt keinen Rhythmus bekommen und sind überhaupt nicht ins Turnier gekommen, verlieren dann letztendlich verdient. Gegen Lettland dann schon Vieles besser, aber auch da hat uns das körperliche Spiel, welches sich durch den ganzen Stopp zog, wieder den Sieg gekostet. Wir gehören zu den Mannschaften, die durch die Physis Probleme bekommen. Wir müssen damit umgehen und richten den Blick jetzt nach Vorne.“

Für Deutschland spielten: Marie Reichert (4 Punkte, 6), Victoria Poros (1, 0), Meret Kleine-Beek (1, 2), Ama Degbeon (4, 1)