Hauptrunden

NORD

1. ALBA Berlin (10/0)
2. SC Rist Wedel (6/4)
3. BASS Berlin (5/5)
4. TuS Lichterfelde (4/6)
5. Mitteldeutsche Basketball Academy (4/6)
6. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (1/9)

WEST

1. Phoenix-TSV Hagen (10/0)
2. Cologne Regio Ladies (7/3)
3. Junior-Team Osnabrück/Artland (6/4)
4. Rhein Bascats Düsseldorf (5/5)
5. Metropolitain Girls (1/9)
6. TG Neuss Junior Tigers (1/9)

MITTE

  1. 1. TG Main Sharks Würzburg (9/1)
    2. Basket-Girls Rhein-Neckar (9/1)
    3. Post SV Nürnberg (6/4)
    4. Junior Falcons Homburg (4/6)
    5. Rhein-Main Baskets (1/8)
    6. Talents BonnRhöndorf (0/9)

SÜD

1. TS Jahn München (10/0)
2. USC Freiburg (8/2)
3. MTV Stuttgart (6/4)
4. MTV München (2/8)
5. RegioTeam Stuttgart (2/8)
6. Porsche BBA Ludwigsburg (2/8)

Playoffs

ACHTELFINALE NORD

SC Rist Wedel – Junior-Team Osnabrück/Artland (0/2)
ALBA Berlin – Rhein Bascats Düsseldorf (2/0)
Phoenix-TSV Hagen – TuS Lichterfelde (2/0)
Cologne Regio Ladies – BASS Berlin (0/2)

ACHTELFINALE SÜD

TG Main Sharks Würzburg – MTV München (2/0)
TS Jahn München – Junior Falcons Homburg (2/0)
USC Freiburg – Post SV Nürnberg (2/1)
Basket-Girls Rhein-Neckar – MTV Stuttgart (0/2)

VIERTELFINALE

ALBA Berlin – USC Freiburg (2/1)
TS Jahn München – Junior-Team Osnabrück/Artland (2/0)
TG Main Sharks Würzburg – BASS Berlin (2/0)
Phoenix-TSV Hagen – MTV Stuttgart (2/1)

TOP4

Phoenix-TSV Hagen – TG Main Sharks Würzburg 55:74
ALBA Berlin – TS Jahn München 81:70
TG Main Sharks Würzburg – ALBA Berlin 61:66

 

 

 

Playdowns

NORD

1. Mitteldeutsche Basketball Academy (4/2)
2. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (3/3)
3. Metropolitain Girls (3/3)
4. TG Neuss Junior Tigers (2/4)

SÜD

1. Rhein-Main Baskets (6/0)
2. Talents BonnRhöndorf (3/3)
3. RegioTeam Stuttgart (2/4)
4. Porsche BBA Ludwigsburg (1/5)

News

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WNBL: Der große Saisonrückblick

Es ist vollbracht. Die 16. WNBL-Saison konkludierte am vergangenen Wochenende in Berlin. Im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 kürte sich ALBA Berlin zum zweiten Mal in der WNBL-Historie zum deutschen Meister und bezwang den Titelverteidiger aus Würzburg. Die beiden dritten Plätze gingen an die TS Jahn München und Phoenix-TSV Hagen. Eine Besonderheit gab es beim Award der „Finals-MVP“ den Berlins Carolina Heymann verliehen bekam. Noch nie wurde dieser Award an eine Rookie-Spielerin vergeben. Die weiteren Awards „MVP“ (Darina Zraychenko), „ROTY“ (Karla Paradzik) und „COTY“ (Michael Wiegand) wurden bereits im Vorfeld des TOP4 bekanntgegeben. Nun schauen wir zurück auf die einzelnen Teams und wollen ein kurzes sportliches Fazit ziehen, eine erste Frühprognose auf die kommende Saison geben sowie unsere Awards an das „Team der Saison“, „Rookie-Team der Saison“ und „Defense-Team der Saison“ vergeben. Halbfinalisten ALBA Berlin Eine überragende Rookie-Class um Finals-MVP Carolina Heymann bringt den zweiten Titel der Geschichte. Einer souveränen Hauptrunde mit zehn Siegen, folgt ein umkämpftes Viertelfinale mit Freiburg, welches ALBA am Ende auch dank Joker Lilli Schultze, die aufgrund vieler Einsätze in der DBBL nur selten für Coach Canamero zur Verfügung stand, für sich entscheidet. Das Team spielte dann im Finale seinen wohlmöglich besten Basketball und überzeugte mit einer enorm starken Defense. Wichtigste Personalie neben Heymann ist Neuzugang Helene Lehmann, die als Organisatorin und pestige Verteidigerin brillierte und Rosalie Essers Abgang in Teilen kompensieren konnte. Prognose: ALBA ist im Aufwind. Ein junger Kader, der weite Strecken dieser Saison bereits ohne Lilli Schultze und Ella Panke (beide 2008) auskam und mit vielen interessanten Perspektivspielerinnen ausgestattet ist. Mission Titelverteidigung kann kommen! TG Main Sharks Würzburg Die Saison startete und endete mit einer Niederlage. Dazwischen sahen wir das bekannte Würzburg, das unter „Trainer des Jahres“ Michael Wiegand nur schwer zu schlagen war. Tochter Mia Wiegand lief auch in dieser Saison wieder zu absoluter Bestform auf und hat zumindest theoretisch noch ein Jahr WNBL vor sich. Hier lassen wir uns überraschen. Die Main Sharks dominierten ihre Gruppe und blieben in den Playoffs bis ins Finale makellos. Gegen Berlins Defense hätte ihnen wohlmöglich Elina Timoschenkos Physis gut getan, aber trotzdem waren sie drauf und dran den Titel als erst zweite Mannschaft in der WNBL-Geschichte zu verteidigen. Mit Moesha Bakam steht ein großes Talent noch vor einem weiteren Jahr WNBL, was Würzburg ein stabiles Gerüst bietet. Zudem zeigte sich die Talente-Flut aus dem U16- und U14-Unterbau zuletzt sehr ergiebig. Prognose: Wiegand-Ära zu Ende? Eine Frage die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten können. Es könnte zu einem großen und nur geringfügigen Umbruch kommen. Aber mit Würzburg wird im Bezug auf die Playoffs auch ohne Familie Wiegand zu rechnen sein. TS Jahn München Es ist ein kleines Mysterium wie die TS Jahn es mit diesem starken Roster in den letzten Jahren nicht einmal ins Finale geschafft hat. Die Wahrheit ist aber auch, dass die erste Niederlage der Saison und das vielleicht einzig schwächere Spiel im Halbfinale gegen ALBA kam. Trotzdem wollen wir den Hut vor Headcoach Stavros Tsoraklidis und seiner Mannschaft ziehen, die diese Saison durch die gesamte Liga marschierten und keinen Zweifel an der eigenen Qualität ließen. Anna Matic und Emma Steinbicker hätten für ihre Leistungen mehr als nur Bronze verdient, aber so ist der Sport. Großen Anklang fand die Leistung von Rookie Matilda Blanarik, die als Jahrgang 2011 die Liga aufmischte und im Halbfinale 18 Punkte und elf Rebounds erzielte. Ihre Rolle dürfte mit Hinblick auf den schwindenden Backcourt kommende Saison noch größer werden. Prognose: München schließt ein Kapitel ab. Matic, Steinbicker, Galster und Grüner werden Lücken hinterlassen, obgleich auch Jahn aus den jüngeren Jahrgängen schöpfen kann. Vielleicht sind sie keine 14-0 Mannschaft mehr, aber Playoffs sollten nach wie vor das Minimalziel sein. Phoenix-TSV Hagen Zwei Jahre WNBL und zwei Medaillen. Eine Bilanz die sich sehen lassen kann, auch wenn man nach eigenen Aussagen mit dem Halbfinalergebnis unzufrieden war. Hagen bewies auch in dieser Saison seine Qualität und stellte mit Darina Zraychenko nicht nur den MVP, sondern auch eine der besten Offensiven der Liga, die sich ausgerechnet im Halbfinale einen Offday erlaubte. In den Playoffs wackelte man nur gegen MTV Stuttgart, blieb ansonsten tadellos. Nun steht das Team aus dem Sauerland aber vor einem größeren Umbruch. Abramowski, Sohit, Schlegel, Erfeld, Springer und Wasielewski sind nur einige Namen, die aufgrund der Altersgrenze ausscheiden. Ein Verbleib von Zraychenko wäre im Umkehrschluss Gold wert. Prognose: Hagen wird sich neu aufstellen müssen. Das Team, welches die letzten zwei Jahre so erfolgreich gestalten konnte, wird entkernt. Aktuell vermerken wir Phoenix mit einem Fragezeichen, da bei nur fünf verbleibenden Spielerinnen zu viel Unklarheit über den Kader herrscht. Viertelfinalisten USC Freiburg Ein Aufsteiger, der aufgrund des starken Kaders mit ordentlich Vorschusslorbeeren in die Saison startete. Acht Siege bedeuteten am Ende Platz zwei und ein Achtelfinalmatchup mit dem starken Post SV Nürnberg. Ein monströses Comeback sicherte das Viertelfinale. Gegen ALBA unterlag man aber im entscheidenden Spiel drei. Ohne die verletzte Frederike Askamp fehlte wohlmöglich der nötige Punch. „Rookie des Jahres“ Karla Paradzik schmiss auf jeden Fall jedes Prozent, was sie hatte in die Saison. Neben ihr bestachen auch Allrounderin Lara Gierlich und Defensivspezialistin Amelie Mbah. Der Kader verzeichnet zudem keine Abgänge und wird durch die mögliche Rückkehr von Liliana Koppke nochmal stärker. Prognose: Aufgepasst! Freiburg wird bei gleichbleibendem Kader in der nächsten Saison ein absolutes Top-Team. Paradzik, Gierlich, Askamp und Mbah gehen dann in ihr letztes Jahr WNBL. Im Süden könnte es daher einen Machtwechsel geben. MTV Stuttgart Der zweite Aufsteiger, den dasselbe Schicksal wie die Freiburger ereilte. Nach einer Hauptrunde mit Höhen und Tiefen, die mit sechs Siegen auf Platz drei endete, drehten die Schwaben auf. Zwei Siege gegen das höherplatzierte Heidelberg sicherten den Einzug ins Viertelfinale. Dort fügte man Hagen die erste Saisonniederlage zu und musste die Niederlage im dritten Spiel leider an den eigenen Fehler ausmachen. Trotzdem kann das Team von Cyril Da Silva stolz auf die Debütsaison sein. Die prominenten Neuzugänge Diana Ivancic, Katara Lischka und Mia Mandic funktionierten und waren besonders in den Playoffs entscheidend. Ein weiteres Lob gilt Rookie Selin Bandirma, die nach starker Performance in der Quali und beim Bundesjugendlager (SG Südwest) ihre Form auch in der WNBL bestätigte. Prognose: Die erwähnten Neuzugänge Ivancic, Mandic und Lischka verlassen das Team. Daher wird es einen Umbruch geben. Die jüngeren Jahrgänge sind allerdings um Bandirma, Zouaoui, Hodzic und Grosko gut aufgestellt. Zudem steht der U16-Unterbau im TOP8. An Talenten mangeln wird es also nicht wirklich. Playoffs sollten weiterhin realistisch sein. Junior-Team Osnabrück/Artland Mit einer überragenden Leni Ruholl ging es für das Junior-Team bis ins Viertelfinale. In der regulären Saison verpasste man Platz zwei knapp und ging daher mit sechs Siegen und dem dritten Platz ins Achtelfinale. Dort setzte man sich nach starker Auswärtsleistung gegen Rist Wedel durch und traf dann auf Süd-Spitzenteam TS Jahn München. Dort wurden einem die Grenzen klar aufgezeigt. Trotzdem war die Saison für die Niedersachsen ein voller Erfolg. Neben Ruholl stand auch Teodora Zecevic im Fokus, die die Lücken von den abgewanderten Krämer, Wilki und Brecke im Backcourt schloss. Prognose: Den Einzug ins Viertelfinale zu wiederholen wird eine große Aufgabe. Mit den feststehenden Abgängen von Ruholl und Zecevic gehen die zwei Unterschiedsspielerinnen. Auch in der Breite überschreiten gleich fünf weitere Spielerinnen die Altersgrenze. Osnabrück wird es nächste Saison zweifelsohne schwerer haben als diese. BASS Berlin Der nächste überraschende Viertelfinalist. Mit fünf Siegen gerade so in die Playoffs gekommen und unter anderem gegen Teams aus den Playdowns verloren, legte BASS gleich mehrere Schippen drauf und bezwang die hochgehandelten Cologne Regio Ladies im Achtelfinale mit 2:0. Gegen Würzburg war man in der Folge jedoch chancenlos. Doch alleine das Erreichen des Viertelfinals ist mit Hinblick auf die Abgänge im Sommer ein toller Erfolg für das Berliner Team. Die erfahrenen Nele Liewehr und Emilia Lepenies verzeichneten wieder gute Leistungen. In ihre Rollen könnten die beiden 2010er Clara Rink und Olivia Ihssen schlüpfen. Prognose: BASS wird einen Kern an Leistungsträgerinnen verlieren. Darunter neben Liewehr und Lepenies auch Caroline Besch, Mia Fenske und Charlotte Simon. Die Playoffs zu erreichen wird auch für 26/26 die Divise sein. Die Achtelfinalisten Basket-Girls Rhein-Neckar Zum Saisonauftakt schlug man den amtierenden Meister Würzburg und war so lange auf Kurs Gruppensieg. Im Rückspiel wurde man aber ernüchternd geschlagen. Ohne die verletzte Carla Koch ging es dann in die Playoffs. Dieser Ausfall war auch Teil des frühen Ausscheidens gegen den MTV Stuttgart, der aber auch zur Bestform auflief. Letztendlich weckte der Rhein-Neckar-Kader um das Gespann Schramm-Bünning, Pfanzelt, Metz und Koch durchaus mehr Fantasien als nur Achtelfinale, aber die Umstände waren nicht auf der Seite der Basket-Girls. Prognose: Auf dem Papier bleibt der Kern der starken 2009er Spielerinnen. Ein Faustpfand, der die Abgänge von Greta Metz, Loujin Omran und Karlotta Sprinckstub abfangen sollte. Mit den Basket-Girls wird definitiv wieder zu rechnen sein. Post SV Nürnberg In einer starken Gruppe „Mitte“ hatte der SV im Dreikampf mit den Main Sharks und Basket-Girls das Nachsehen und wurde Dritter. So musste man in ein schwieriges Achtelfinale gegen Aufsteiger Freiburg. Nach jeweils einem Sieg, ging es in Spiel drei, welches Nürnberg über weite Strecken bestimmte und sich erst im Schlussviertel aus unerklärlichen Gründen nehmen ließ. In der Verlängerung entschied der USC die Partie für sich und beendete die Saison der Franken. Trotzdem war die Saison des SV mehr als in Ordnung und man hatte seine Chance auch Richtung TOP4 anzuklopfen. Mit Noemi Schoenauer und Rosina Ortelli stachen zwei Spielerinnen klar heraus, die allerdings beide aus der WNBL ausscheiden. Prognose: Nürnberg wird einige Abgänge verkraften müssen. Neben Schoenauer und Ortelli gehen auch Anna Fischer, Martina Komada, Mona Meyer und Sophie Müller. Da davon auszugehen sein wird, dass unter anderem die beiden Playdown-Teams aus der Gruppe „Mitte“ kompetitiver sein werden, könnte der Kampf um den direkten Klassenerhalt nächstes Jahr deutlich herausfordernder werden. Junior Falcons Homburg Mit vier Siegen ging es souverän in die Playoffs. Viel ambitioniertere Ziele verlauteten die Junior Falcons auch nicht. Nach einigen wichtigen Abgängen im Sommer, ging es vor allem um den direkten Klassenerhalt. Gegen die Spitzengruppe aus Würzburg, Rhein-Neckar und Nürnberg waren die Falcons unterlegen. Wie auch in der ersten Playoffrunde gegen den späteren Halbfinalisten TS Jahn München. Trotzdem ist es das dritte Jahr in Serie, in welchem es die Falcons in die Playoffs schaffen. Dazu gehörte Emily Haux zu den besten Scorerinnen der Gruppe. Weitere positive Entwicklungen nahmen Sofia Gerber und Valentina Beising. Prognose: Haux, Sumono, Romanou, Rammrath, Maisels, Haux, Gerber und Beising werden die WNBL verlassen. Somit steht das Team aus Bad Homburg vor einem großen Umbruch. Das Erreichen der Playoffs wird daher das einzig realistische Ziel sein. MTV München Zwei Siege reichten dem MTV München aus, um das Ticket für die Playoffs zu ziehen. Dank einer ordentlichen Rückrunde, drehte der Halbfinalteilnehmer von 24/25 seine Saison nochmal rum und entkam den Playdowns. Nicht besonders überraschend waren die beiden deutlichen Niederlagen gegen die Main Sharks Würzburg. Nach den vielen Abgängen im Sommer, war die Zielvorgabe aber auch klar auf den Klassenerhalt fokussiert. Insofern kann man mit Blick auf die guten Ansätze der jungen Riege um Lina Kirchner, Elena Pecha und Isabelle Reis einen Haken hinter die Saison machen. Prognose: München kann durchaus überraschen. Mit Vlada Kolesnyk und Azra Dzinic gehen zwei Stammspielerinnen von Bord, aber wie bereits erwähnt konnte sich der 2009er und 2010er Jahrgang bereits beweisen. Die Playoffs sollten somit auch für die kommende Saison angepeilt werden. Cologne Regio Ladies Wir hatten sie vor der Saison als Darkhorse für das TOP4 abgespeichert. Nach sieben Siegen und Platz zwei in der West-Gruppe sahen wir uns auch bestätigt in dieser Prognose. Jule Bruns, Alma Schiffer und Lana Förster lieferten wie erwartet ab und führten eine der stärkeren Offensiven der Liga an. In den Playoffs kam dann aber das üble Erwachen. Mit zwei Niederlagen schied man gegen BASS Berlin aus und ließ besonders die erwähnte Offensive müde aussehen. Die Steigerung zu Vorsaison bleibt trotzdem deutlich und das Fenster für die Regio Ladies ist keinesfalls geschlossen. Prognose: Mit Jule Bruns geht der Motor und Organisator der Mannschaft. Auch Gesa Hesse scheidet aus. Abseits dessen bleibt der Kader um Andrade Blum, Förster und Schiffer aber beisammen und gehört für die kommende Saison mit Sicherheit zu den Kandidaten für den Gruppensieg. SC Rist Wedel Der Neuaufbau nach den vielen Sommerabgänge um die Linke-Schwestern und Antonia Laabs gelang den Risterinnen. Auch wenn man zum Saisonende etwas schwächelte konnte man mit sechs Siegen den zweiten Platz fest machen und ging mit Heimvorteil ins Achtelfinale. Dort musste man sich allerdings in zwei Spielen dem Junior-Team Osnabrück/Artland geschlagen geben. Chancenlos war man allerdings nicht, nur die Physis der Niedersachsen bekam man nicht in den Griff. Mit Hinblick auf den Umbruch, verlief die Saison des SC trotzdem zufriedenstellend. Prognose: Mit Arwen Röhrl und Helene Ehmer verliert man seine zwei Führungsspielerinnen und besten Scorer. Zudem verlässt Wedel auch Luisa Arico. Besonders auf den Guard-Positionen bleibt man aber mit Zoey Norden und Samira Kama gut aufgestellt. Wedel wird in der kommenden Saison eine Kooperation mit den Hamburg Towers eingehen und auch seinen Coach wechseln. Rhein Bascats Düsseldorf Eine Saison, die lange nach Abstiegskampf roch, retteten die Bascats in der zweiten Hälfte und gingen auf dem vierten Platz in die Playoffs. Großen Anteil daran hatten Laura Knaup und Lena Bjeltschik, die die Mannschaft aus Düsseldorf über die gesamte Saison auf ihren Schultern trugen. Gegen ALBA Berlin verhalf aber auch das nicht zu einem Erfolg und man schied mit 2:0 aus. Vor der Saison war aber bereits absehbar, dass die Luft für Düsseldorf in den Playoffs dünn werden würde. Insofern zählte in aller erster Linie der Klassenerhalt. Prognose: Düsseldorf wird auf Knaup, Bjeltschik und Wagner verzichten müssen und verliert damit einen Großteil des Scorings, sowie den defensiven Anker. Besonders viel von den jüngeren Jahrgängen haben wir noch nicht gesehen. Laura Füßlein und Frieda Steinert zeigten gute Ansätze. Jedoch erwarten wir eine schwierige Saison für die Bascats. TuS Lichterfelde Aufgrund des direkten Vergleichs mit der Mitteldeutschen Basketball Academy zog der TuS Lichterfelde auf dem vierten Platz in die Playoffs. Ein Erfolg, der vor der Saison nicht unbedingt abzusehen war. Die Garantin war vor allem Sarah Siebold, die besonders in der Frühphase der Saison zur Bestform auflief. Gegen Phoenix-TSV Hagen verkaufte man sich zumindest im Rückspiel nicht unter Wert, schied aber trotzdem klar aus. Die Saison bleibt aber aufgrund des Klassenerhalts ein Erfolg. Prognose: Der Kader wird neben Sarah Siebold auch in der Breite einige Verluste hinnehmen müssen. Toll entwickeln konnte sich Melissa Koloszar, die mit Hinblick auf den erneuten Klassenerhalt eine Schlüsselrolle einnehmen könnte. Für mehr sehen wir aktuell bei den Berlinerinnen nicht das Potenzial. Klasse gehalten Rhein-Main Baskets Nach einer sehr ernüchternden Hauptrunde mit nur einem Sieg ging es auf dem fünften Platz der Gruppe „Mitte“ in die Abstiegsrunde Süd. Dort präsentierte sich das junge Team aus Hofheim aber ausgezeichnet und gewann alle seine fünf Spiele. Mit einer perfekten Bilanz von 6:0 sicherte man den Klassenerhalt auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde. Die schaffte man zudem ohne Hauptrunden-Topscorerin Dilara Özdemir. Bedenkt man den Umbruch, der seit nun mehr zwei Jahren vorangetrieben wird, sind das Erreichen des Klassenerhalts und die Entwicklung junger Spielerinnen wie Maya Bauer, Mila Dinnes, Maya Czirwitzky oder Helena Grgat gute Schritte um bald wieder in Playoffreichweite zu sein. Prognose: Wir wollen uns nicht die Finger verbrennen. ABER wir sind sehr gespannt auf die Baskets. Özdemir, Wisniewski und Lorenz scheiden aus. Das Gerüst, welches letztendlich die Liga halten konnte besteht zu großen Teilen aus jüngeren Jahrgängen. Im Backcourt verbleiben Sterling und Grgat. Auf den großen Positionen haben wir große Erwartungen an Czirwitzky und Dinnes. Die Baskets sollten nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Playoffkaliber haben. Talents BonnRhöndorf In einer starken Gruppe „Mitte“ gab es für die Talents nach den Abgängen von Scheibinger und Telke nichts zu holen. Über neun Spiele der Hauptrunde blieb man punktlos und ging als Schlusslicht in die Playdowns. Das Team von Headcoach Nicola Happel gab sich aber trotz schlechter Ausgangslage nicht auf. Zwei Siege gegen Ludwigsburg und ein Sieg gegen Stuttgart reichten am Ende, um den Sprung über den Strich zu machen. Mit Blick auf den Kader fallen uns besonders für Lina Thimma, Hana Bajramovic und Laila Bagagnan lobende Worte ein. Das Dreiergespann dürfte auch in der kommenden Saison große Anteile am sportlichen Werdegang der Talents haben. Prognose: Wir blicken durchaus positiv auf die Talents. Mit Heinen, Ridder, Flemming und Daubendiek gibt es Abgänge, aber keine die für uns so stark ins Gewicht fallen, dass man diese nicht kompensieren könnte. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Gefälle in der Mitte verändern wird und ob die Talents nach Jahren des Abstiegskampfes wieder zu Höherem in der Lage sind. Mitteldeutsche Basketball Academy Aufgrund des direkten Vergleichs mit dem TuS Lichterfelde musste die MBA trotz einer ordentlichen Saison mit vier Siegen in die Abstiegsrunde. Nach Abgängen von Daria Ilies, Stella Nwaobi und Chinaza Ezeani war dies allerdings erwartbar. Mit einer trotzdem sehr guten Ausgangslage tat man sich zwischenzeitlich schwer und machte den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag klar. Nichtsdestotrotz bleibt man hochverdient in der Liga und hätte unter Umständen sogar in den Playoffs stehen können. Nach den erwähnten Abgängen, die in der Vorsaison beinahe alle erzielten Punkte verzeichneten, übernahmen diese Saison besonders Alicia Rosanke und Elisabeth Böhlert Verantwortung. Auch Ex-ChemCats-Spielerin Lisa Hoppe entwickelte sich zu einer echten Verstärkung. Prognose: Mit Alicia und Jenna Rosanke gehen zwei Führungsspielerinnen. Auch in der Breite gibt es einige Abgänge. Trotzdem bleibt ein talentierter Kern um Böhlert und Zimmermann. Auch Rookie Inga Ruppe, Laura Pihan oder Ronja Meixner bleiben der MBA Stand jetzt erhalten. Im Norden wird es hinter ALBA wieder spannend werden und wir sehen die MBA mit guten Chancen auf die Playoffs. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Er war spürbar, der große Umbruch in Braunschweig. Schon in der Vorsaison ging es in die Playdowns und auch in dieser Spielzeit schafften die neu zusammengefügten Girls Baskets nicht direkt die Klasse zu sichern. Und trotzdem müssen wir den Hut vor den Niedersachsen ziehen. Der einzige Sieg der Saison, kam gegen Lichterfelde, die aber in die Playoffs kamen und die Punkte damit nicht mit in die Playdowns genommen wurden. Somit ging es mit der schlechtesten Ausgangslage in die Abstiegsrunde Nord. Aber Braunschweig zeigte Nehmerqualitäten und sprang mit drei Siegen in Serie über den Strich. Die wichtigsten Punkte erspielte man gegen die Metropolitain Girls, da man dank beider Ergebnisse im Hin- und Rückspiel eine bessere Korbbilanz hatte und so den direkten Vergleich gegen das Team aus Recklinghausen gewann. Prognose: Die immens wichtige Rania Ayadi hat ihre letzte WNBL-Saison gespielt. Dazu scheiden auch Mie Frese, Giuliana Sciaraffia und Carlotta Schimanski aus. Besonders gespannt blicken wir auf die Rookies Jenifer Madubuobi, Cherise McCaw und Lily Rinne, die gute Akzente lieferten. Für die Baskets wird es aber auch kommende Saison wahrscheinlich nur um den Ligaverbleib gehen. Die Absteiger Metropolitain Girls Bereits vor der Saison war es absehbar, dass die Saison Metropolitain Girls im Abstiegskampf stecken werden. Mit Clara Bielefeld, Lucie Keune, Antonia Köller und Lana Schlegel gingen auch die letzten Überbleibsel aus dem TOP4-Team von 2024. Die entstandenen Lücken konnte besonders offensiv nur selten gefüllt werden. Schlussendlich sprang nur ein Hauptrundensieg heraus, dem man zwei weitere Erfolge in den Playdowns folgen lassen konnte. Den direkten Vergleich schaffte man aber nicht am finalen Spieltag zu gewinnen und muss sich nun neu qualifizieren. Dafür hoffnungsvoll darf man besonders dank Tabea Kluss, Stella Reinike und Francesca Hülsmann sein, die in den Playdowns positiv herausstachen. Prognose: Wir sehen die Girls mit guten Chancen bei der Quali, obgleich man noch zu wenig über das restliche Teilnehmerfeld weiß. Durch die mittlerweile acht ausgespielten Plätze, wird es aber zumindest nominell leichter mit der Rückkehr. Kadertechnisch wird man kommende Saison ohne Tabea Kluss und Anna Springenberg auskommen müssen. Unserer Ansicht wird es auch in der kommenden Saison gegen den Abstieg gehen. TG Neuss Junior Tigers Nachdem Neuss in der Vorsaison dem Abstieg noch von der Schippe springen konnte, reichte es nach den Abgängen von Emma Huppertz, Lonne Sluyter sowie Merit und Eva Kleyer in der abgelaufenen Spielzeit dafür nicht mehr. Nach dem einen Sieg Anfang November, folgten über die gesamte Hauptrunde nur Niederlagen. In den Playdowns startete man ebenfalls vielversprechend, nur um danach drei zum Teil knappe Pleite einzufahren. Trotz guter Saisons von Mariam Sy und Josephine Gils hatte Neuss am Ende zu viel Qualität im Sommer verloren. Prognose: Auch Neuss haben wir für die Quali auf dem Zettel. Mit Bayila, Clarenbach und Wagner werden aber erneut talentierte Spielerinnen aus dem Roster wegbrechen. Aus jetziger Perspektive hat Neuss auch in der Folgespielzeit nur geringe Chancen auf die Playoffs. RegioTeam Stuttgart Nachdem viele Führungsspielerinnen der Mannschaft vor der Saison zum MTV Stuttgart wechselten, musste das RegioTeam nach erfolgreichen Jahren nun kleinere Brötchen backen. Über die Hauptrunde kämpften sie konstant gegen die Playdowns und verpassten Platz vier schlussendlich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit dem MTV München. Zwar konnte man sich mit einem Sieg gegen Ludwigsburg aus der Hauptrunde verabschieden, startete seine Abstiegsrunde aber mit drei Niederlagen. Der Weg führt die Schwaben nun in die Qualifikation. Individuell starke Saisons spielten besonders Julia Geiger und Rika Windgasse. Windgasse erzielte trotz des Tabellenplatzes die meisten Punkte der Gruppe Süd. Prognose: Stuttgart wird sich zusammen mit der Porsche BBA Ludwigsburg versuchen erneut zu qualifizieren. Mit dem dadurch zusammengefügten Kader, sollte die Quali auf dem Papier mehr als möglich sein. Mit Julia Geiger und Matea Ramljak werden zwei wichtige Akteurinnen dieser Saison allerdings altersbedingt ausscheiden. Porsche BBA Ludwigsburg Vor zwei Jahren stand die BBA im Finale des TOP4 und gewann die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Nun verließen die letzten Reste dieser Mannschaft den Verein und eine neue Generation an Spielerinnen startete die Mission Klassenerhalt. Letztes Jahr stand man bereits in den Playdowns, sicherte dort aber souverän den Ligaverbleib. Deutlich schwieriger gestaltete dieses Vorhaben sich nach einer verkorksten Hauptrunde. Dabei ging man mit zwei Siegen in den November und wägte sich auf dem richtigen Weg. Es folgte ein sportlicher Absturz mit hohen Niederlagen und großer Personalnot. Zwischenzeitlich fielen die Topscorerinnen Eléa Anthoine, Soraya Kozjek und Jamie Zentgraf mehrmals aus und rissen große Lücken. Auch in den Playdowns gelang einem kein einziger Sieg und man beendete die Abstiegsrunde Süd auf dem letzten Platz. Prognose: Wie bereits erwähnt schließt man sich mit dem RegioTeam zusammen und will sich neu qualifizieren. Bedenkt man die Abgänge von Selin Cakmak, Sophia Vierthaler, Soraya Kozjek und Hannah Lescher wird die Spielgemeinschaft dem Kader enorm guttun. Awards Team der Saison Rookie-Team der Saison Defensive-Team der Saison

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA holt sich den WNBL-Titel 2026

Gastgeber ALBA BERLIN hat sich den WNBL-Titel 2026 geholt. Im Finale des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 vor eigenem Publikum in Berlin ausgetragen wurde, bezwang das Team von Trainer Antonio Canamero Vorjahressieger TG Main Sharks Würzburg mit 66:61 (17:16, 20:19, 12:17, 17:9). Als TOP4 MVP wurde Carolina Heymann vom neuen Titelträger ausgezeichnet. Kopf an Kopf ALBA startete direkt mit einem Dreier von Eva Pabsch. Würzburg agierte anfangs fahrig, Coach Wiegand hielt es kaum am Seitenrand (4:9, 4.). Lilli Schultze kassierte früh ihr zweites Foul, Würzburg gelang es jetzt den Gegner häufiger zu stoppen. Offensiv fehlte es aber noch an der nötigen Abstimmung (7:12, 6.). Tereza Sykorova schaffte mit einem „and one“ den 10:12-Anschluss (7.), dann fiel ein Dreier von Mia Wiegand zum 13:14 (8.). ALBA behauptete im ersten Viertel mit großem Kampf die knappe Führung (16:17). Der Titelverteidiger ließ einige „einfache“ Würfe liegen, bis Wiegand nach zwölf Minuten die erste Führung für die Main Sharks besorgte (18:17). Es blieb zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen (23:23, 14.), beide Teams hatten im set play Schwierigkeiten gegen die Defense des Gegners zu vernünftigen Würfen zu kommen. Würzburg stützte sich sehr auf die individuelle Klasse von Wiegand, während ALBA mehr als Team agierte. Nach 17 Minuten hieß es 31:29, Vorjahres-Finals-MVP Wiegand stand bereits bei 13 Punkten. Nach 20 Minuten durfte sich die bestens gefüllte Sömmeringhalle in Berlin auf ein spannende zweite Hälfte freuen. ALBA hatte eine starke Schlussphase aufs Parkett gebracht, Würzburg bereits einige Spielerinnen mit drei Fouls auf dem Konto (35:37). Fotos: Florian Ullbrich Spannung pur Wiegand eröffnete das dritte Viertel mit einem sehenswerten Korb, aber ALBA blieb mit Schultze und Mathilda Haensch unter den Körben eine Macht, gegen die sich Würzburg Bigs schwer tat (37:41, 24.). Die Titelverteidigerinnen fanden noch immer nur selten ein passendes Mittel gegen die ALBA-Defense. Mitte des dritten Spielabschnitts holten sich Schultze und Wiegand jeweils ihr drittes Foul. Würzburg kam durch Moescha Feunou Bakam zum Ausgleich und zur Führung (45:43, 26.). Sykorova setze zum 47:43 nach, ALBA musste jetzt aufpassen (27.). Bakam hatte starke Minuten, aber vor allem Carolina Heymann hielt für Berlin dagegen (50:45, Dreier Wiegand, 28.). Es würde nun sicher auch eine Kraftfrage werden (52:49, 30.). Beide Teams mobiliserten ihre letzten Reserven. Es waren deutliche Ermüdungserscheinungen zu erkennen, jede einzelne Aktion bekam jetzt eine enorme Bedeutung. ALBA machte das 54:53 (33.), einmal mehr war alles völlig offen. Die Gastgeberinnen profitierten von ihrer Reboundüberlegenheit und gaben den Main Sharks nur wenig zweite Chancen. Das vierte Foul vonn Schultze tat Berlin weh, sie blieb aber auf dem Feld und erzielte den umjubelten 55:55-Ausgleich (35.). ALBA holte die Führung zurück und hatte das Momentum auf seiner Seite (55:59, 36.). Helene Lehmann traf einen Dreier zum 57:62 (37.), die Halle stand Kopf. Den Fränkinnen lief die Zeit etwas davon, sie mussten zudem ein paar „in and outs“ verkraften. Aber sie wehrten sich und kamen durch Neire Mihailescu zum 61:64 (38.). Was für eine Spannung! Mit Glück und Geschick verteidigte ALBA schließlich die Führung und holte sich den Titel. Es spielten TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 3, Neire Mihailescu 3, Moescha Feunou Bakam 14, Amina Toliver, Alessia Pop 6, Alisa Milow 2, Tereza Sykorova 13, Alicia Eirich, Mia Wiegand 20, Layla Mayer, Meliha Fiala, Franka Brust. Head Coach: Michael Wiegand ALBA BERLIN: Helene Lehmann 5, Sophie Christina Dramé, Carlotta Kreinsen 2, Carla Lotta Kozlowski 3, Rosa Fehr 4, Eva Pabsch 3, Carolina Heymann 24, Maja Heide 3, Liv Dahle, Mathilda Haensch 13, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 9. Head Coach: Antonio Canamero  

RSM Ebner Stolz Jugend Top4

RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: ALBA folgt Würzburg ins WNBL-Finale

ALBA BERLIN ist der Gegner der TG Main Sharks Würzburg im diesjährigen Finale des WNBL TOP4, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Antonio Canamero gewann im zweiten Halbfinale gegen die TS Jahn München mit 81:70 (16:14, 20:19, 18:16, 27:21). Das Finale findet am morgigen Sonntag, 17. Mai 2026, um 13.15 Uhr statt. Ausgeglichener Beginn Auch im zweiten Halbfinale spielten zu Beginn die Nerven der Spielerinnen eine Rolle. Nicht viele von ihnen hatten bereits auf einer so großen Bühne gespielt. ALBA ging nach vier Minuten mit 6:3 in Führung und verteidigte stark. Münchens Distanzschützin Anna Matic versenkte zwar ihren ersten Dreier, blieb in den folgenden Versuchen aber ohne Erfolg. Die leicht favorisierte und in der Saison ungeschlagene Turnerschaft strauchelte, während ALBA viel Tempo machte und zuverlässig punktete (9:3, 6.). Und das bis dahin noch ohne Zähler von Lilli Schultze. Drei Mal gute Defense und jeweils Lay-ups von Emma Steinbicker und München war zum Ausgleich gekommen (7.). Lisa Grüner besorgte die Führung für den Jahn, die Matilda Blanarik per Dreier ausbaute (10:14, 8.). Schultze schaltete sich jetzt mehr und mehr in die ALBA-Offensive ein, während München einige offene Dreier vergab. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeberinnen wieder vorne (16:14). München kam insgesamt zu deutlich mehr Abschlüssen, konnte das aber punktemäßig bis dahin nicht nutzen. ALBA ging auf 20:14 davon (11.) und erst nach zehn unbeantworteten Punkten kam die TS Jahn wieder auf die Anzeigetafel. ALBA zeigte sich glänzend vorbereitet auf die Münchner Stärken auf der Aufbauposition und nahm dem Gegner viel weg (24:16, 13.). Steinbicker checkte wieder ein und punktete zum 24:21 (14.). Aber ALBA konterte direkt mit einem wunderbaren Fastbreak und schickte München in eine Auszeit (28:21). Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt fand vor der Paue kein wirkliches Mittel gegen die Berlinerinnen, die konsequent sowohl mit viel Tempo als auch unter den Körben den Erfolg suchte (32:22, 16.). Nach sechs Punkten des Gegners in Serie war ALBA mit einer Auszeit dran (32:28, 17.). Steinbicker war bei der TS Jahn der Dreh- und Angelpunkt und sorgte dafür, dass zur Pause noch gar nichts entschieden war (36:33). Fotos: Florian Ullbrich ALBA triumphiert München kam im Verlauf des dritten  Viertels mehrfach zum Augleich (38:38, 22. | 43:43, 24.). Es blieb eng und es schien ganz so, als wenn sich keines der beiden Teams einen vorentscheidenden Vorsprung würde erspielen können. Nach einem Dreier von Fanny Kirchhoff lag München kurzzeitig wieder vorne (46:47, 28.), ALBA hatte aber direkt die passende Antwort durch Sophia Dramé. Es ging munter hin und her, beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder hatten die Gastgeberinnen glänzende Offensiv-Aktionen, die sie wieder etwas nach vorne brachten, während München zu viel liegen ließ (54:49, 30.). Für die Turnerschaft ging es jetzt darum, nicht weiter zurückzufallen und möglichst schnell den direkten Anschluss zu schaffen. Konsequent hielt sich Berlin an den hervorragenden game plan und brachte den Ball unter den gegenerischen Korb. München haderte mit seiner sehr mäßigen Dreierquote von 17 Prozent zu diesem Zeitpunkt. „Endlich“ fiel dann ein Distanzwurf von Matic zum 56:52 (32.), das machte Hoffnung. ALBA konnte sich erneut „befreien“ und sah nach einem 11:0-Lauf beim 67:52 fast schon wie der Sieger aus (33.). München stand sich zu oft selbst im Weg und schaffte es einfach nicht den Gegner zu stoppen. Fünf Minuten vor dem Ende hieß es 67:57, noch war nicht alles gelaufen. Doch zu einem echten Comeback reichte es trotz Kampf bis in die letzten Sekunden hinein nicht mehr und so jubelte am Ende der Partie die Mehrzahl der Fans. Es spielten ALBA BERLIN: Helene Lehmann 11, Sophie Christina Dramé 7, Carlotta Kreinsen 8, Carla Lotta Kozlowski, Rosa Fehr, Eva Pabsch, Carolina Heymann 15, Maja Heide 3, Liv Dahle 9, Mathilda Haensch 9, Cathrine Maiwald, Lilli Schultze 17. Head Coach: Antonio Canamero TS Jahn München: Alicia Neumann, Fanny Kirchhoff 3, Hannah Galster 2, Emma Steinbicker 21, Success Ilenikhena, Anna Matic 17, Matilda Blanarik 18, Silvia Heide, Eva Wimmer, Valentina Otterbein, Lisa Grüner 9, Mirjam Wilts. Head Coach: Stavros Tsoraklidis

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RSM EBNER STOLZ JUGEND-TOP4: Titelverteidiger im WNBL-Finale

Titelverteidiger TG Main Sharks Würzburg heißt der erste Finalist im des WNBL TOP, das im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin ausgetragen wird. Das Team von Trainer Michael Wiegand setzte sich gegen Phoenix-TSV Hagen 1860 mit 74:55 (22:15, 19:7, 18:13, 15:20) durch. Im Finale (Sonntag, 17. Mai, 13.15 Uhr) trifft man auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Gastgeber ALBA Berlin und der TS Jahn München. Würzburg dominiert Phoenix begann wie erwartet mit sehr viel Druck in der Defensive und hatte schnell einige Ballgewinne. Die ersten Abschlüsse waren auf beiden Seiten nicht von Erfolg gekrönt, die Nervosität spielte anscheindend eine größere Rolle. Layla Mayer brach den Bann mit einem verwandelten Freiwurf für Würzburg, dann punktete Darina Zraychenko für Hagen und es ging in eine frühe Auszeit. Hagens Dreier fielen nicht, aber man arbeitete stark beim Rebound und machte die fehlenden Zentimeter durch enormen Einsatz wett. Langsam kam etwas Fahrt in die Partie, Würzburg fand zuerst einen Rhythmus (4:11, 6.). Phoenix offenbarte bis dahin offensiv große Probleme (4:14, 7.), kam durch zwei gelungene Aktionen dann aber heran (9:14). Mia Wiegand antwortet mit einem Step back-Dreier, während Hagen noch auf den ersten Distanztreffer wartete (0/9). Shahinaz Sohit brachte die Hagenerinnen näher heran, aber nach dem ersten Viertel lag der Titelverteidiger weiter vorne (15:22). Würzburg gab weiter Gas und war in diesen Minuten die klar bessere Mannschaft (15:27, 12.). Hagen versuchte es nach wie vor oft mit Dreiern nach wenigen Sekunden Angriffszeit, oder Zraychenko attackierte mit Drives den Korb, beides ohne viel Erfolg. Außerdem blieb man bei den Freiwürfen unter 50 Prozent. Die Main Sharks agierten variabler und kamen durch Neire Mihailescu zur bis dato höchsten Führung (21:37, 17.). Zur Halbzeit sprach sehr viel für die Würzburgerinnen (22:41). Fotos: Florian Ullbrich Frühe Vorentscheidung Zur Pause war klar, dass man Hagen keineswegs abschreiben darf. Doch zunächst war erst einmal wieder der Titelverteidiger zur Stelle: 22:49 (24.). Es roch in diesen Minuten nach einer frühen Vorentscheidung. Hagen versuchte alles, aber es wollte einfach nichts funktionieren. Würzburg agierte keinesfalls überragend, aber der Gegner konnte die Fehler des Favoriten nicht nutzen (26:51, 26.). Die Main Sharks blieben weitestgehend souverän, konnten ihren besten Spielerinnen Pausen geben und kamen zum ungefährdeten Sieg. Hagen steckte aber nie auf und zeigte Moral. Erst nach 33 Minuten und sage und schreibe 32 Fehlversuchen fand der erste Dreierversuch der Hagenerinnen sein Ziel. Da war es bereits viel zu spät für eine Wende, auch wenn man noch etwas näher heran kam. Es spielten Phoenix-TSV Hagen 1860: Nike Zacharias, Stina Oberhag, Hannah Abramowski 8, Enie Anneke Springer 8, Katharina Wetzel, Emma Huppertz 2, Darina Zraychenko 19, Shahinaz Sohit 9, Noura Ayadi 1, Lia Sophie Wasielewski 6, Lore Riesner 1, Lana Schlegel. Head Coach: Marsha Owusu-Gyamfi TG Main Sharks Würzburg: Laura Jordan 5, Neire Mihailescu 8, Moescha Feunou Bakam 17, Amina Toliver, Alessia Pop 2, Alisa Milow 6, Tereza Sykorova 12, Alicia Eirich, Mia Wiegand 17, Layla Mayer 7, Meliha Fiala, Frank Brust. Head Coach: Michael Wiegand

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WNBL-Vorschau: Wer hat die besten Karten auf den Titel?

Morgen startet die WNBL im Rahmen des dritten RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 seine Suche nach dem Meister 2026. In der Sömmeringhalle in Berlin messen sich Gastgeber ALBA Berlin, TS Jahn München, Phoenix-TSV Hagen und die TG Main Sharks Würzburg. Alle Spiele werden live und kostenlos über sporteurope.tv gestreamt. Wir schauen im Vorfeld auf die Halbfinalpartien, die am morgigen Samstag stattfinden werden. Phoenix-TSV Hagen – TG Main Sharks Würzburg Es ist das Rematch der Finalpartie aus 2025. Damals gewann Würzburg schlussendlich relativ deutlich, wobei den Hagenern Darina Zraychenko im Endspiel angeschlagen fehlte. Die Vorzeichen sind damals wie heute ähnlich. Würzburg geht als leichter Favorit in die Partie. Mit einem Roster, welches bis auf Elina Timoschenko beinahe unverändert blieb, marschierten die Main Sharks durch die Playoffs und sind seit dem ersten Saisonspiel ungeschlagen. Hagen unterlag hingegen im Viertelfinale auswärts gegen den MTV Stuttgart, setzte sich dann aber im dritten Spiel vor heimischer Kulisse durch. Beide Mannschaften und auch die Trainer:innen kennen sich gut aus vergangenen Duellen. Zudem treffen mit Mia Wiegand und Darina Zraychenko zwei der besten Spielerinnen der Liga aufeinander, die beide im vergangenen Sommer Bronze mit der U16 holten. Prognose: Würzburg ist auch für uns leicht favorisiert, weil etwas physischer und tiefer besetzt. Neben Wiegand werden besonders Moesha Bakam und Tereza Sykorova eine Rolle spielen. Die jugend Guards um Milow, Jordan und Mayer bringen zusätzliche Vielseitigkeit. Hagen fehlt Nele Erfeld, die als Point-Guard das Spiel organisiert und defensiv enorm wertvoll ist. Lia Wasielewski, Emma Huppertz und Enie Springer zählten über die Hauptrunde hinter Zraychenko zu den konstantesten Punktelieferanten und werden nun an beiden Enden des Feldes noch mehr gebraucht. ALBA Berlin – TS Jahn München Im vergangenen Jahr endeten ALBAs Titelhoffnungen im Halbfinale gegen Würzburg. Nun starten die Berliner einen zweiten Versuch, treffen dabei aber auf das einzige noch ungeschlagene Team. 14:0. So steht die Mannschaft von Stavros Tsoraklidis vor dem TOP4 in Berlin. Mit einem starken Kader, der besonders im Backcourt herausragend aufgestellt ist, galt die TS Jahn seit Saisonbeginn als einer der großen Titelaspiranten. So geht man auch in das Duell mit ALBA als Favorit. Die Gastgeber schafften den Halbfinaleinzug gegen Freiburg, mussten aber in ein drittes Spiel und profitierten auch von der Verletzung von Frederike Askamp. Mit Lilli Schultze an Bord, ist Berlin nicht zu unterschätzen, obgleich der Rest der Mannschaft noch sehr jung ist. Wichtig werden zudem die Rookies Carolina Heymann und Mathilda Haensch. Prognose: München ist der klare Favorit. ALBA hat aber den Heimvorteil und wird nach dem bitteren Halbfinalaus 2025 zusätzlich motiviert sein. Berlin wird defensiv besonders auf Helene Lehmann setzen, die über die Saison die meisten Steals generierte. Gegen Anna Matic und Emma Steinbicker werden ihre Fähigkeiten besonders gefordert sein. Doch auch die TS Jahn kann Defense. Besonders die Länge und Tiefe der Münchener gibt für uns den Ausschlag Richtung TS Jahn. Alle Spieltermine und weitere Infos

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WNBL: „Unser Backcourt ist eine Bank“

Morgen geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Im letzten Part schauen wir auf die TS Jahn München und Heacoach Stavros Tsoraklidis. Stavros, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Wir konnten unseren Kader beinahe komplett zusammenhalten, was ganz entscheidend für unsere Arbeitsweise war. In einer dieses Jahr starken Süd-Gruppe bildete dies unsere Basis. Ich bin sehr zufrieden wie die Spielerinnen sich entwickelt haben und es hat mich beeindruckt, wie wir unseren Lauf aus der Hauptrunde in die Playoffs transportieren konnten. Dazu wurden wir von größeren Ausfällen verschont oder haben es geschafft diese zu kompensieren. Ihr habt beinahe keine altersbedingten Abgänge gehabt und das Team konnte sich über die letzten Jahre einspielen. Ist das einer eurer Wege zum Erfolg? Absolut. Ich coache das Team seit letzter Saison und konnte somit dort anfangen, wo wir im Vorjahr aufgehört hatten. Wenn du den Kader neu zusammenstellen musst, bedeutet das immer Veränderung und auch Themen zu wiederholen. Die Spielerinnen kannten unsere Spielidee und waren vertraut mit meiner Philosophie als Trainer. Mit Matilda Blanarik hat sich eine Rookie-Spielerin schnell zu einer wichtigen Stütze entwickelt. Wie empfindest du ihre Entwicklung? Matildas Entwicklung hatten wir so nicht erwartet. Sie spielt neben der WNBL auch für unsere Damen-Mannschaft in der Regionalliga und blüht dort genauso auf wie bei uns. Als Anna Matic ausgefallen ist, wurde ihre Rolle größer und sie hat mehr offensive Verantwortung übernommen. Die Zahlen zeigen, dass sie dem gewachsen war und wie schnell sie sich in unserer Rotation festgespielt hat. Die Gruppe Süd wurde mit zwei Aufsteigern etwas durchmischt. Wie hast du die Konstellation wahrgenommen und was war der Schlüssel den Gruppensieg zu holen? Es gab schon einen deutlichen Leistungsunterschied zwischen den oberen drei und unteren drei Teams. Der MTV Stuttgart und USC Freiburg haben tolle Saisons gespielt. Für uns war es enorm wichtig Gruppensieger zu werden, um für die Playoffs beste Voraussetzungen zu haben. Nochmals Glückwunsch! Ihr geht als einziges ungeschlagenes Team ins TOP4. Habt ihr ein Bewusstsein für diese Serie oder ist es irrelevant? Wir neben das Bewusstsein definitiv mit ins TOP4 und haben eine breite Brust. Wenn man sieht, wie stark der MTV und der USC in den Playoffs waren, bestätigt mich das darin, dass wir im TOP4 bestehen können. Du trainierst die Mannschaft bereits seit Sommer 2024. Auch wenn ihr oft im Favoritenkreis wart, ist dies die erste TOP4-Beteiligung der letzten Jahre. Was habt ihr in dieser Saison anders gemacht oder mehr in den Fokus gerückt? Wir haben an unserer Defense gearbeitet. Das stand in den zwei Trainingslager, die wir im Saisonvorfeld hatten im Fokus. Mit Hannah Galster und Matilda Blanarik haben wir nochmal zwei wertvolle Verstärkungen gehabt, die wir schnell ins Team integrieren konnten. Außerdem war es uns ein Anliegen klare Rolle und eine Hierarchie zu definieren. Mit Lisa Grüner, Anna Matic und Emma Steinbicker stehen drei eurer Führungsspielerinnen vor der Altersgrenze und könnten ihre WNBL-Zeit mit einem Titel krönen. Ist dies zusätzliche Motivation? Auf jeden Fall. Man hat in den Playoffs schon ein Gefühl dafür bekommen, wie wichtig es den 2008ern ist weiterzukommen. Selbst wenn wir aktuell auch um den Aufstieg in die zweite DBBL spielen, ist das TOP4 für die Mädels ganz eindeutig das Highlight. Die TS Jahn blickt in der WNBL auf eine sehr erfolgreiche Phase zwischen 2016 und 2018 zurück. Glaubt ihr, dass ihr startend mit dem diesjährigen TOP4 erneut in eine solche Phase gehen könnt? Ich denke wir haben das Zeug dazu. Es wird natürlich wichtig die Spielerinnen zu halten und nicht an die Konkurrenz zu verlieren. Aber wir haben einen guten Stamm aus den Jahrgängen 2009 und 2010, mit denen wir in der Lage sein sollten unseren Weg fortzusetzen. Kommen wir zum Gegner. ALBA Berlin mit Heimpublikum. Wie schätzt du das Duell ein bzw. worauf wird es ankommen? Aus meiner Sicht sind wir leicht favorisiert, aber ALBA hat das Publikum im Rücken, was immer ein Faktor sein kann. Ich habe das TOP4 im letzten Jahr live vor Ort verfolgt und konnte mir ein Bild von Stimmung machen. Wir wissen um die Qualität von ALBA und werden uns im Vorfeld nochmal intensiver mit ihnen beschäftigen. Die TS Jahn München wird Deutscher Meister der WNBL weil… …unsere Guard-Rotation mit der Scoring-Power eine Bank ist. Alle Spieltermine und weitere Infos

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WNBL: „Wir sind erwachsen geworden“

In weniger als einer Woche geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Heute schauen wir auf das Gespräch mit ALBA-Headcoach Antonio Canamero. Antonio, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Wir sind sehr zufrieden mit der Mannschaft. Die Spielerinnen haben wirklich hart gearbeitet, sie haben sich im Laufe der Saison verbessert und sind gereift. Wie sah eure Strategie aus die Abgänge der Jahrgänge 2007 zu kompensieren? Wie immer ist es unser Ziel, weiterhin mit der nächsten Generation zu arbeiten. Wir haben viele Spieler aus den Jahrgängen 2009 und 2010; sie sind zwar noch jung, trainieren aber jede Woche hart und lernen dabei sehr viel. Mit Carolina Heymann und Mathilda Haensch haben sich zwei Rookies als Leistungsträgerinnen etabliert. Wie nimmst du ihre Entwicklungen wahr? Sie arbeiten hart und machen Fortschritte, und das Wichtigste ist, dass sie dem Team helfen. Gegen Freiburg im Viertelfinale wurdet ihr enorm gefordert. Welche Qualitäten haben sich dort herauskristallisiert oder wurden dir bewiesen, solche Spiele zu gewinnen? Wir sind erwachsen geworden. Nach jedem Fehler bewahren wir die Ruhe. Wir behalten die Nerven. In schwierigen Zeiten durchzuhalten, ist das Wichtigste. Lilli Schultze kam in den Playoffs wieder vermehrt zu Einsätzen. Welcher Faktor ist sie hinsichtlich des anstehenden Halbfinals? Lilli hat die Saison beim DBBL-Team bestritten. Wir wissen um ihre Qualitäten, sie wird eine wichtige Rolle spielen und dem Team sehr helfen. Ein entscheidender Punkt ist, dass wir die gesamte reguläre Saison und einige Playoff-Spiele ohne sie bestritten haben und das Team auch ohne eine der besten deutschen Spielerinnen sehr gut gespielt hat. Allgemeine Frage – Was zeichnet deine Mannschaft diese Saison aus bzw. gibt es einen speziellen Grund, an welchem du den TOP4-Einzug festmachen kannst? Wir versuchen, ein starkes Team zu sein, das mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hohem Tempo spielt. Wie geht ihr mit der Heimkulisse um? Ist es Druck, Vorfreude oder eine Mischung? Wir möchten guten Basketball spielen und unseren Fans, Freunden und Familienangehörigen spannende Spiele bieten. Es wäre toll, wenn wir gewinnen könnten. Kommen wir zum Gegner. TS Jahn München steht als einzige Mannschaft ohne einzige Niederlage im TOP4. Wie schätzt du sie ein bzw. worauf wird es ankommen? Das wird ein wirklich hartes Spiel. Wir müssen 40 Minuten lang mit voller Kraft spielen, um zu gewinnen. Wir müssen voll konzentriert bleiben. Sie sind eine sehr aggressive Mannschaft mit vielen Spitzenspielern. Wie bereitet ihr euch auf das TOP4 vor bzw. an welchen Stellschrauben kann man noch drehen? Welche Erfahrungen habt ihr aus dem Vorjahr mitgenommen? Wir haben gelernt, dass wir während des gesamten Spiels konzentriert bleiben müssen; nur 35 Minuten lang gut zu spielen, reicht nicht aus. Wir arbeiten jede Woche weiter daran, uns jeden Tag zu verbessern. Alle Spieltermine und weitere Infos

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WNBL: „Ein Fazit ziehe ich erst nach der Saison“

In weniger als einer Woche geht es um den Titel in der WNBL. Unsere Vorschau auf das Finalwochenende in Berlin wollen wir mit den Interviews der Coaches einleiten. Nach Michael Wiegand von den Main Sharks Würzburg, schauen wir heute auf den Kontrahenten aus Hagen und Headcoach Marsha Owusu Gyamfi. Marsha, ziehe ein Fazit zu eurer Saison. Was hat gut funktioniert, welche Entwicklungen hast du wahrgenommen? Ein Fazit ziehe ich nach der Saison. Eure Abgänge im Sommer haben sich in Grenzen gehalten. Des Weiteren konntet ihr euch mit Emma Huppertz und Lana Schlegel verstärken. Inwieweit haben sie euer Team bereichert und sich entwickelt? Unsere Abgänge waren erheblich. Wir haben mit Nina Wisniewski eine hervorragende Pointguard-Spielerin -aus meiner Sicht die beste Passgeberin der letzten Saison, nicht mehr dabei und mit Lilly Färber fehlt eine hervorragende Verteidigerin. Die genannten Grenzen sehe ich folglich nicht. Über aktuelle Spielerinnen spreche ich nicht. Wir haben nicht rekrutiert, sondern zwei Spielerinnen, die nach Hagen wechseln wollten, nach reiflicher Überlegung dazu genommen. Eure Hauptrunde konntet ihr erneut mit 10-0 beenden. Wie hast du die Gruppenkonstellation wahrgenommen auch in Verbindung mit den Abstiegen der Junior Tigers aus Neuss und der Metropolitain Girls? Eine aus meiner Sicht tendenziöse Frage. Das WNBL-Team Phoenix-TSV Hagen 1860 steht in den zwei Jahren der Existenz bei 29 Siegen und 2 Niederlagen, Stand 06. Mai 2026. Zu den anderen Mannschaften aus der Gruppe West äußere ich mich nicht. Für die Gruppenkonstellation ist der Dachverband zuständig, vielleicht auch der WNBL-Ligaausschuss. Im Viertelfinale sah es gegen Stuttgart kurzzeitig so aus, als würde eure Saison zum Ende kommen. Wie hat deine Mannschaft dieses packende Spiel noch drehen können bzw. was hat euch dort ausgezeichnet? Das Stuttgarter Team, bei dem 3 Jugendnationalspielerinnen spielen, wird hervorragend gecoacht und hat eine gute Serie gespielt. Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 hat herausragend gefinished, die Ruhe und das Selbstvertrauen, sowie das Vertrauen ins Team behalten, miteinander und füreinander gespielt, und Big Plays auf beiden Seiten des Feldes gezeigt. Allgemeine Frage – Was sind die Stärken deiner Mannschaft bzw. worauf habt ihr in dieser Saison besonderen Fokus gelegt? Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 ist diszipliniert, belastbar, wettkampfstark, adaptiv, etabliert hervorragendes Rollenverständnis, agiert physisch und zäh, verteidigt auf gutem Niveau mit hoher Bereitschaft aller Spielerinnen, wirft gut mit hohem Volumen, spielt Basketball auf beiden Seiten des Feldes offensiv, mit gutem Spacing/Re-Spacing und eigener Pace, findet oder kreiert Vorteile, nutzt die Idee und Struktur Dominos mit dem Prinzip „nächste Aktion“ und spielt miteinander und füreinander. Wir machen unser Ding, leben unsere Kultur, haben unsere Standards des Miteinanders und unserer Kommunikation. Unser Fokus ist stets der gleiche: Persönlichkeiten und Spielerinnen entwickeln. Wir gestalten alles so, dass jede Spielerin ihr persönlich Bestes erreicht. Jede Spielerin hat sich entwickelt und viel gelernt, auf und neben dem Feld. Das Wichtigste ist die Gesundheit, die mentale, körperliche und emotionale Konstitution. Mit Nele Erfeld fehlt euch eine wichtige Führungsspielerin. Wie habt und wollt ihr ihren Ausfall kompensieren? Nele Erfeld ist nicht zu ersetzen. Sie ist eine Leistungsträgerin mit exzellentem Spielverständnis, eine hervorragende Passgeberin, eine herausragende Verteidigerin, ein Mastermind mit hohem IQ, die eine der zwei Achsen unserer Spielstatik war. Ihr Ausfall/ihre Verletzung ist dennoch für Nele sehr viel schwerwiegender als für unser Spiel. Das Team hat eine neue Statik entwickelt, eine andere auch gute. Ihr habt es in der Vorsaison sensationell ins Finale geschafft. Wie hungrig ist die Mannschaft auf eine Revanche gegen Würzburg? Das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 hat es in dieser Saison sensationell abermals ins Top4 geschafft. Revanche ist kein Begriff unserer Basketballsprache. Wir respektieren Leistungsfähigkeit und Klasse, Game respects Game. Das Team, das ich trainieren darf, hat stets hohe Ergebnisziele, investiert viel und weiß, dass die Handlungsziele in der eigenen Hand liegen. Wie bereitet ihr euch auf das TOP4 vor bzw. an welchen Stellschrauben kann man noch drehen? Welche Erfahrungen habt ihr aus dem Vorjahr mitgenommen? Wir haben unseren Plan, arbeiten kontinuierlich, konsequent, geduldig und diszipliniert an der individuellen Verbesserung jeder Spielerin und freuen uns darüber, dass unsere Saison abermals so lange dauert. Wir lernen ständig und haben unsere Abläufe und Organisation in Details -auf Basis der Erfahrungen aus dem letzten Jahr- verfeinert, kleine Korrekturen und Verbesserungen vorgenommen. Ihr kennt Würzburg aus dem angesprochenen Finale. Wie schätzt du das Duell ein und worauf wird es ankommen? Wir kennen das Würzburger Team weitaus intensiver als nur aus zwei Finalspielen. Die Basketball-Familie Wiegand hat eine Gewinnerkultur geschaffen und es über Jahre geschafft, die Coregroup zu halten und gezielt von Außen zu verstärken. Aus meiner Sicht gebührt der Familie Wiegand hoher Respekt und die entsprechende Anerkennung für all das, was sie dort am Standort entwickelt und etabliert hat, mit maximal hohem familiärem Invest. Mia Jette Wiegand ist gut im Basketball, leistungsstark, eine Gewinnerin und hat bewiesen, dass sie die Schlüsselspielerin ist, auf nationaler und europäischer Bühne. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt des Würzburger Spieles. Das Würzburger Team ist zudem sehr gut gecoacht, physisch, abschlussstark, erfahren, hat eine Siegermentalität, verteidigt clever, reboundet gut und hat viele offensive Optionen. Sie sind der Favorit, uns körperlich überlegen und haben für uns interessante Matchups. Hagen wird Deutscher Meister der WNBL weil… Ganz im Sinne meines Lateinlehrers: …, weil das Team Phoenix-TSV Hagen 1860 beim Top4 zwei Spiele gewonnen haben wird. Alle Spieltermine und weitere Infos

WNBL News

Amtierende Titelträger:innen

Die U18-Bundesliga für Mädchen

Die Weibliche Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) ist die höchste deutsche Basketballliga für Spielerinnen im Alter von unter 18 Jahren (U18, früher U17). Sie dient der Nachwuchsförderung. Der Schwerpunkt dieser Liga liegt darin, den Spielerinnen zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau gegen etwa gleichstarke Jugendliche zu ermöglichen.

Die WNBL ermöglicht schon eine frühe Leistungskonzentration und Ansammlung von Talenten für die Vergrößerung des Angebotes an leistungsstarken Nachwuchsspielerinnen für die Jugend-Nationalmannschaften, Regional- und Bundesligen.

Die WNBL ist in der Saison 2009/2010 als ein Projekt des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in die erste Spielzeit gegangen.

Die aktuellen Spielpläne und Hallenanschriften sind auf unserem Ergebnisportal hinterlegt (siehe Bundesligen). Hier werden auch Spielverlegungen und Statistiken berücksichtigt.

Historie

Jahr Champion Most Valuable Player Coach of the Year Rookie of the Year (Roland-Geggus-Award) TOP4 MVP
2010 SV Halle Junior Lions Laura Hebecker (SV Halle Junior Lions)
2011 SG TV Saarlouis/BIT Trier Katharina Müller (SG TV Saarlouis/BIT Trier)
2012 BG Zehlendorf Henriette Link (BG Zehlendorf)
2013 TSV Hagen Lisa Janko (Rhein-Main Baskets) Tobit Schneider (TSV Hagen) Leonie Schütter (TSV Hagen)
2014 OSC Junior Panthers Leonie Schütter (TSV Hagen) Jörg Scherz (OSC Junior Panthers) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Flavia Behrendt (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2015 Herner TC Theresa Simon (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Cäsar Kiersz (BSG Basket Ludwigsburg) Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Anna Lappenküper (Herner TC)
2016 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Luisa Geiselsöder (TSV Nördlingen) Hanna Ballhaus (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Nina Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel)
2017 Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel Emily Bessoir (TS Jahn München) Ulf Schabacker (DJK Don Bosco Bamberg) Franka Wittenberg (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2018 TS Jahn München Nyara Sabally (TuS Lichterfelde) Armin Sperber (TS Jahn München) Clara Wilke (ALBA BERLIN) Emily Bessoir (TS Jahn München)
2019 ChemCats Chemnitz Magdalena Landwehr (DJK Don Bosco Bamberg) Dr. Markus Klusemann (TS Jahn München) Frieda Bühner (OSC Junior Panthers) Elea Gaba (ChemCats Chemnitz)
2020 TuS Lichterfelde Lina Sontag (TuS Lichterfelde) Alexandra Maerz (TuS Lichterfelde) Elisa Mevius (Team Mittelhessen)
2022 ALBA BERLIN Nicole Brochlitz (ChemCats Chemnitz) Thomas Seltner (ChemCats Chemnitz) Rosalie Esser (ALBA BERLIN) Hilke Feldrappe (ALBA BERLIN)
2023 Rhein-Main Baskets Helena Englisch (MTV München) Rolf Weidemann (Rhein-Main Baskets) Marija Ilic (TG Neuss Junior Tigers) Mailien Rolf (Rhein-Main Baskets)
2024 BSG Basket Ludwigsburg Clara Bielefeld (Metropolitain Girls) Jan-Christian Both (SC Rist Wedel) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) Chloé Emanga-Noupoué (BSG Basket Ludwigsburg)
2025 TG Main Sharks Würzburg Lilli Schultze (ALBA Berlin) Doris Schuck (MTV München) Moescha Bakam (TG Main Sharks Würzburg) Mia Wiegand (TG Main Sharks Würzburg)
2026 ALBA Berlin Darina Zraychenko (Phoenix-TSV Hagen) Michael Wiegand (TG Main Sharks Würzburg) Karla Paradzik (USC Freiburg) Carolina Heymann (ALBA Berlin)

WNBL-Ballpartner

Molten unterstützt den weiblichen Basketball

In den kommenden vier Spielzeiten wird in der WNBL ausschließlich mit MOLTEN-Bällen gespielt. Seit der Saison 2020/2021 ist der B6G4500 der offizielle Spielball in der WNBL. Alle teilnehmenden WNBL-Vereine erhalten ein Ballpaket der Firma Molten.